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Profil

Prof. Encarnación Gutiérrez - Rodríguez hat diese Professur am Institut für Soziologie inne.


Das Team der Allgemeinen Soziologie.

                                           


Hier finden Sie aktuelle und vergangene Projekte sowie ausgewählte Publikationen des Teams der Allgemeinen Soziologie.


*** Für Studierende ***

Hier finden Sie Hinweise und Informationen zu gutem wissenschaftlichen Arbeiten für die Lehrveranstaltungen des Teams der Professur für Allgemeine Soziologie.


An der Professur für Allgemeine Soziologie befindet sich das Forschungsnetzwerk "Queer Studies, Decolonial Feminisms, and Cultural Transformation".

 


Beschreibung:

Die Professur für Allgemeine Soziologie am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität führt Studierende in den europäischen soziologischen Theoriekanon aus einer feministischen, rasssismuskritischen und dekolonialen Perspektive ein. Die Ideengeschichte der europäischen Moderne wird in einen globalen Kontext gesetzt und insbesondere ihre Verbindung zu Kolonialität, Sklaverei und Imperialismus durch einen Fokus auf karibische und lateinamerikanische Kultur- und Gesellschaftstheorie betrachtet. Diese Perspektive begründet das Lehrangebot und die Forschungsausrichtung der Professur. Theoretisch sind die Mitglieder der Professur an Dekoloniale Perspektiven der Gesellschaftsanalyse und -theorie; Kritischer Theorie, Feministischer und Queer Theorie; und Epistemologien des Südens sowie Kritischer Migrations- und Rassismusforschung interessiert. Inhaltlich wird dies durch die Konzentration auf Themenfelder wie Kolonialität und Migration/Flucht, Racial Capitalism, Neo-Extraktivismus, Material Feminism, Solidarität, Konvivialität und Kreolisierung, Arbeit und Geschlechterverhältnisse, Queer und Trans-Perspektiven zu Rassismus und Kolonialität. Forschungsprojekte finden zu Themen wie Affekt und Arbeit; Stadt, Transkulturation und Konvivialität; institutionellem Rassismus sowie zu undokumentierter Migration und Prekarität statt.

Promotionsprojekte zu folgenden Themenbereichen sind bisher betreut worden: Rassismus, Migration und Arbeit; Zugehörigkeit und materielle Kultur; Solidaritätsbewegungen und Dekolonialität; Refugee Strike und Marcuse; Indigener Feminismus und Neo-Extraktivismus; Dekoloniale Perspektiven und Friedensverhandlungen in Kolumbien; Insitutionelle Diskriminierung und Transkulturalität an der Hochschule; Globales Lernen und Dekoloniale Perspektiven; Feministische-intersektionale Perspektiven auf Alltagsgewalt; Kolonialität der Grenzregime; Queer-Feministischen Perspektiven in sozialwissenschaftlichen quantitativen Methoden; Neuem Feminismus und postmigrantischer Popkultur; lateinamerikanischer Migration, Arbeitsmarkt und Staatsbürgerschaft in Spanien.

Methodologisch richtet sich die Allgemeine Soziologie an ethnographischen und sozialwissenschaftlich-qualitativen Methoden aus, insbesondere arbeiten die genannten Forschungsprojekte mit diskursanalytischen, narrativen, partizipativen, sensorielle und visuellen Methoden sowie der räumlichen Ethnographie.

Die Allgemeine Soziologie hat an dem Aufbau der GCSC-Emerging Topic Research Group „Migration and (De)coloniality“ am Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) mitgewirkt und ist Mitnitiatorin der Forschungsgruppe Migration und Menschenrecht (FGMM) und Gründerin des Forschungsnetzwerkes Queer, Decolonial Feminisms and Cultural Transformations (QDFCT).

Im Rahmen des studentischen und wissenschaftlichen Austausches hat die Allgemeine Soziologie den Studierenden und Wissenschaftler*innenaustausch mit der University of the West Indies (UWI), St. Augustine Campus, Trinidad aufgebaut. Weiterhin betreut sie den Studierendenaustausch der Justus-Liebig-Universität mit der Universität Salvador da Bahia.