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Artikelaktionen

Hinweise für Studierende

Hier finden Sie Informationen und Hinweise für die Regeln des Guten Wissenschaftlichen Arbeiten in den vom Team der Allgemeinen Soziologie angebotenen Lehrveranstaltungen.

Gutes wissenschaftliches Arbeiten in der Allgemeinen Soziologie

 

Philosophie

 

Die Lehrveranstaltung ist als Ort, wo gemeinsames Lernen praktiziert und gelernt wird, zu verstehen. Lernprozesse sind auf der Ebene eines gemeinsamen Austausches und inklusiven sowie kollegialen Umgang zu verstehen. Die Grundlage hierfür ist ein respektvoller Umgang miteinander.

 

Arbeits- und Diskussionsbedingungen im Seminar

 

Alle Teilnehmenden sind dazu eingeladen, zu einer offenen, kollegialen und respektvollen Lernatmosphäre beizutragen. Der Gebrauch von Handys, Smartphones, Tablets, Laptops und anderen Geräten sind nur als Arbeitsinstrumente im Rahmen der Lehrveranstaltung erlaubt. Bitte bringen Sie die jeweils zu diskutierenden Texten in ausgedruckter Form mit. Die Thematik des Seminars erfordert außerdem die Bereitschaft zu einem reflektierten Umgang mit diskriminierender, insbesonderer rassismus-, sexismus-, trans-, ableismus-, trans- und homophobiekritischer Sprache. 

 

Gutes wissenschaftliches Arbeiten

 

Im Seminar sollen Standards guten wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt und eingehalten werden. Plagiate, Täuschungsversuche, unkollegiales Verhalten in Gruppenarbeit und andere Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens werden gemäß den Richtlinien der JLU Gießen als nicht-bestandene Leistung bewertet. Für weitere Informationen siehe: http://www.uni-giessen.de/studium/lehre/plagiate 

 

Als Einführungslektüre in das wissenschaftliche soziologische Arbeiten empfehlen wir folgende Literatur:

  • Leuze/von Unger. 2015. Wissenschaftliches Arbeiten im Soziologie-Studium. Paderborn: Wilhelm Fink
  • Eco, Umberto. 1991. Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Heidelberg: C.F. Müller

 

Leistungsnachweise

 

  • Anmeldung auf Stud.IP 
  • Regelmäßige Anwesenheit (min. mehr als 50% Anwesenheit) 
  • Vorbereitung (Lektüre der Seminarliteratur)
  • aktive Teilnahme durch Gruppenarbeit, Diskussion des Lehrmaterials, respektvollen Umgang, konstruktives gemeinsames Erarbeiten von Diskussionspunkten, Fragen und Kritik. 
  • Zusätzliche kurspezifische Leistungsnachweise wie Posterpräsentation, Referat, Essay, etc.

 

Recherche

 

 

Gruppenarbeit

 

  • Stärkt: Kommunikationsfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Teamfähigkeit
  • zu Beginn: 
    • Terminfindung 
    • Vergleichbaren Wissensstand schaffen – 
    • z.B.: Grundlagentexte besprechen
    • Arbeitsaufteilung
    • Lektüre einteilen, Hintergründe recherchieren, Schreibarbeit klären, etc.
    • Zusammenarbeit im Prozess durch
      • Informationsaustausch (E-Mail Liste, Transparenz)
      • Unterstützung und konstruktives Miteinander
      • Gruppentreffen
        • Von einander in/durch Diskussionen lernen
        • Nicht durch Mailkontakt ersetzbar
        • Konfliktvermeidung durch
          • Klare Zeiteinteilung und Arbeitsaufteilung
            • Tagesordnungspunkte
            • Deadlines fixieren
    • Kommunikation
      • Unwohlsein/Probleme ansprechen
    • Selbstverantwortung wahrnehmen
    • Gleiche Rechte und Pflichten
    • Bewusster Umgang mit unterschiedlichen Vorkenntnissen bezüglich der Materie
    • Proaktive Praxis
      • frühzeitiges initiatives im Gegensatz zu einem abwartenden reaktiven Handeln
      • Wer spricht (wie lange)? Wer traut sich was zu? Wer übernimmt Aufgaben/ verteilt sie?

 

Bewertungskriterien für Referate

 

  • Inhalt
  • Maximale Redezeit unbedingt beachten und einhalten
  • Bezug zu den Texten nehmen und die Texte explizit nennen (siehe Hier)
    • Es muss nachvollzogen werden können, was das Material ist, um das es hier geht
  • Korrekte und durchlaufende Zitierweise
  • Literatur- und Quellenverzeichnis
  • Kohärenz
  • Reflexions- und Diskussionsvermögen sowie Übertragungsleistung
  • Formulierung von Beobachtungen, Diskussionspunkten und Fragen

 

Referate halten

 

  • Wie vorbereiten?
    • Abgrenzung des Themas/Textes
      • nicht zu viel vornehmen
    • Ziele formulieren: 
      • Was will ich mit dem Vortrag erreichen?
      • Was soll der Zuhörer/ die Zuhörerin danach wissen?
    • Thema in eine Reihenfolge bringen
      • es soll spannend und logisch sein
      • Grundlegendes zuerst
      • wiederholen, was wichtig ist
      • Raum für Fragen
    • Umsetzung
      • Medium wählen
    • Hilfestellung
      • Vorbesprechung in Sprechstunde (falls von den Dozierenden angeboten)
      • Spätestens am Vorabend des Referats: ALLEDokumente des Referats per E-Mail schicken
      • Warum? Mögliche falsche Abzweigungen frühzeitig erkennen und Fokus auf das Thema schärfen
    • Nachbereitung
      • Freiwillig: beliebige Sprechstunde nach dem Referat 
      • Dokumente des Referats auf Stud.IP hochladen
      • Wie präsentieren?
        • Kontaktphase
          • persönliche Ebene schaffen 
          • IceBreaker: persönliche Worte, Zitate, Geschichte
          • Blickkontakt ist immer wichtig!!
    • Vorstellung/ Einleitung
      • Gliederung der Sitzung („Was passiert heute?“)
      • Ziele/ Thesen
      • Regeln: z.B.: Wann dürfen Fragen gestellt werden?
    • Hauptteil
      • Vortragsinhalt
      • „verdauliche Informationen“
      • Pausen zwischen den Einzelthemen, Folgerichtigkeit
    • Schluss
      • Gesamtfazit ziehen!
      • Was soll den Zuhörer_innen im Gedächtnis bleiben?
      • Bogen spannen zum Anfang
      • Fazit vorformulieren!
    • Darstellungsform je nach persönlichen Fähigkeiten und Präferenzen
    • Verständlich zu sprechen (hierfür sind kurze Sätze und klare Aussagen hilfreich)!
    • Üben Sie Ihre Präsentation mit anderen Studierenden, Freund*innen, etc.
    • Falls möglich, frei sprechen 
    • Wiederholungen sind ok!
    • Zuhörer_innen einbeziehen!
    • Gendersensible und rassismuskritische Sprache
    • Wie gemeinsam präsentieren?
      • Bitte achten Sie darauf, dass alle in der Gruppenmitglieder die gleiche Zeit für die Darstellung des Themas bekommen.
      • keine Verwirrung stiften
      • gemeinsame Vorbereitung
      • Wer sagt was? 
      • Bezug aufeinander nehmen

 

Wissenschaftliche Hausarbeiten

Vorbemerkung:Bitte geben Sie Ihre schriftliche Ausarbeitung ab, wenn Sie sie ausführlich auf orthographische, grammatische und stilistische Stimmigkeit korrigiert haben. Achten Sie auf folgende Punkte: 

  • Stil 
    • Verwenden Sie eine präzise und klare Sprache. 
    • Vermeiden Sie verschachtelte Satzkonstruktionen und Weitschweifigkeit.
    • Papierformat, Ränder, Zeilenabstand, Schriftgrad und Auszeichnungen.
      • Verwenden Sie ein DIN A4 Format, Schriftgrad 12 oder 12 mit einer einheitlichen Schriftart z.B. Times oder Times New Roman, Zeilenabstand 1.5. 
      • Fußnoten können kleiner gesetzt werden, jedoch sollte dabei der Schriftgrad 10 Punkt nicht unterschreiten. 
      • Bitte arbeiten Sie mit Rand. Linke Seite 2.5 cm und rechte Seite 2.5 cm. Seitenzahl unten rechts einfügen. 
      • Format
        • Eine wissenschaftliche Arbeit umfasst die Titelseite, das Inhaltsverzeichnis, die Einleitung, den Hauptteil, der üblicherweise aus mehreren Kapiteln besteht, die Zusammenfassung und das Literaturverzeichnis. Material, auf das sich die Arbeit stützt, dessen Präsentation für den Fließtext jedoch zu umfangreich wäre, kann in einem Anhang angefügt werden. Entsprechendes gilt für mehrseitige Tabellen oder Wortlisten.
        • Im Detail: 

1. Deckblatt
2. Inhaltsverzeichnis
3. Einleitung
4. Hauptteil
5. Schluss
6. Literaturverzeichnis
7. Schriftliche Versicherung der selbständigen Anfertigung 

  • Deckblatt 
    • Name der Universität 
    • Name des Instituts 
    • Titel und Art der Veranstaltung 
    • Angabe des Semesters, in dem die Veranstaltung stattgefunden hat 
    • Name der Dozentin oder des Dozenten 
    • Titel/Untertitel der Arbeit 
    • Name und Adresse der/des Verfassers/in (mit Matrikelnummer und Email Adresse 
    • Studiengang und Fächerverbindung 
    • Zahl der Fachsemester

Zitierung und Bibliographieren

 

Korrektes Zitieren geht über die formale Notwendigkeit hinaus. Es dient der Nachprüfbarkeit der Aussagen, der Unterstützung der Argumentation und Beweisführung und dem Bemühen um Erkenntnis (vgl. Sesink 2010, S.218). Ein Plagiat wird als Täuschungsversuch gewertet. 

 

Wörtliches Zitat

  • Das wörtliche Zitat steht in Anführungszeichen. Verwenden Sie die „amerikanische Zitierweise“, die Literaturverweise stehen im Fließtext und nicht in der Fußnote. 
  • Dieser erfolgt nach dem Schema: (Autor Erscheinungsjahr, Seitenangabe) 
  • Beispiele
    • (Klafki 1993, S.19),
    • (Klafki 1993, S.19f.) f. = folgende Seite (Zitat geht über eine Seite hinaus)
    • (Klafki 1993, S.19ff.) ff. = folgende Seiten (eher bei sinngemäßen Zitaten) 
    • Bei bis zu drei Verfasser/innen werden alle namentlich genannt, z.B.: (Rückriem/Stary/Franck 1983, S.188). 
    • Bei mehr als drei Verfasser/innen wird der/die Erstgenannte genannt, z.B.: (Oevermann u.a. 1979, S.352) 

 

Ein Zitat, das nicht dem Original, sondern einem anderen Werk entnommenist, wird mit „zit. nach“ (zitiert nach) gekennzeichnet, z.B.: „Bildung wird also verstanden als Befähigung zu vernünftiger Selbstbestimmung.“ (Klafki zit. nach Chu 2002, S.8)
Das heißt: Chu hat Klafki zitiert, Jahreszahl und Seite beziehen sich auf das Werk von Chu, nicht auf das Original von Klafki. In der Bibliographie wird die zitierte Quelle, nicht das Original angegeben. Diese Art des Zitierens (zit. nach) sollte unbedingt die Ausnahme bleiben. 

 

Blockzitatesind längere Zitate (über 40 Wörter aber maximal 200 Wörter) und werden als eigener Absatz formatiert:

Eingerückt, mit kleinerer Schrittgröße und einem Zeilenabstand von 1pt. Hier sind keine Anführungszeichen nötig. 

 

Ein Zitat im Zitatwird mit ‘einfachen Anführungszeichen’ gekennzeichnet ohne diese Quelle gesondert anzugeben. 

 

Sinngemäße Zitate 

  • (Paraphrasen) geben den Inhalt in eigenen Worten wieder
  • z.B.: Klafki argumentiert, dass sich in den fachwissenschaftlichen Auseinandersetzungen u.a. Begriffe wie Autonomie, Mündigkeit, Vernunft, Selbstbestimmung oder Emanzipation um den Begriff der Bildung gruppieren (vgl. Klafki 1993, S. 19). (Beispiel aus: Griese 2006, S.11) Auch in diesem Falle nichtwörtlicher Wiedergabe muss der ursprüngliche Sinn erhalten bleiben. Ein Verweis ohne Seitenangabe verweist auf das ganze Werk des Autors/ der Autorin (vgl. Griese 2006). 

 

Literaturverzeichnis 

 

Grundregel: Im Literaturverzeichnis müssen alle(!) Quellen, die explizit oder implizit, also 

wörtlich oder sinngemäß in die Arbeit eingegangen sind, alphabetisch aufgeführt werden. Wichtigster Grundsatz ist dabei die einheitliche Handhabung der Literaturdokumentation. 

 

Beiträge als Monographien: 

Pfaff, Nicolle (2006): Jugendkultur und Politisierung. Eine multimethodische Studie zur Entwicklung politischer Orientierungen im Jugendalter, Wiesbaden: VS Verlag. 

 

Beiträge in Herausgeberschaften: 

Pfaff, Nicolle, Krüger & Heinz-Hermann (2006): Jugendkulturen, Cliquen und rechte politische Orientierungen – Interdependenzen und Einflussfaktoren. In: Helsper, Werner, Krüger, Heinz-Hermann u.a. (Hrsg.): Unpolitische Jugend? Eine Studie zum Verhältnis von Schule, Anerkennung und Politik, Wiesbaden: VS Verlag, S. 123-144. 

 

Beiträge in Zeitschriften: 

Schmidt, Thilo (2005): Entwicklungen in der Ausbildung von Erzieherinnen. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 51, Heft 5, S. 713-730. 

 

Zeitungsartikel:

Dworschak, Manfred: Wie kam Rembrandt in den Rechner?, in: ZEIT Magazin Nr. 12, 17.3.1995, S. 10-16. 

 

Internetseiten:

Bolz, Norbert: Kultmarketing – Von der Erlebnisgesellschaft zur Sinngesellschaft. in: http://www.vdh.ch/vdh_f/norbert_bolz.htm; Zuletzt überprüft am 22.12.2001. 

 

Internetquellen sind dabei als separate Kategorie im Literaturverzeichnis anzugeben. 

 

Wikipedia u. a. ähnliche »freie« Informationsquellen sind nicht zulässig, da sie nicht wissenschaftlich verbürgt sind.