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Artikelaktionen

Forschungsprojekte

Ehrenamtliche Sterbebegleitung in Deutschland: Gegenwärtige Situation und künftige Herausforderungen

Ehrenamtliches Engagement hat die Hospiz- und Palliativarbeit in Deutschland von Beginn an gekennzeichnet. Dieses Engagement verdient gerade in Zeiten der Erosion gesellschaftlicher Zusammenhänge unsere Aufmerksamkeit und Dankbarkeit. Doch die ehrenamtliche Sterbebegleitung hat ein Nachwuchsproblem.

In dieser (Vor-)Studie wurden die Voraussetzungen für eine erweiterte Bestandsaufnahme ehrenamtlicher Sterbebegleitung in Deutschland untersucht und dabei auch bisher übersehene Bereiche „informeller Sterbebegleitung“ beleuchtet. Ein weiterer Fokus lag auf der Frage nach neuen Wegen der Gewinnung, der Vorbereitung und des Einsatzes von Ehrenamtlichen, die erprobt werden sollten (oder bereits erprobt werden), um auch in Zukunft für Nachwuchs zu sorgen; sowie nach der Verknüpfung von Ehrenamt und Berufstätigkeit.

 

Laufzeit: Okt 2019 - Feb 2020

Förderung:  Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Dr. Michaela Fink, Dr. Oliver Schultz, Dr. Ralf Schultheiß, Benjamin Ronneburg, Inga Schüssler

Fluktuation von Arbeitskräften in sich industrialisierenden Entwicklungsländern: Ressortforschung zur Textilindustrie in Äthiopien

Das Projekt (Labour Turnover in Industrialising Developing Countries: Research on the Textile Industry in Ethiopia) fragt nach den Perspektiven der TextilarbeiterInnen in äthiopischen Industrieparks: Wie gehen sie mit dem beschleunigten Industrialisierungsprozess um? Welche Herausforderungen stellen sich ihnen beim Übergang von einem agrarisch geprägten zu einem industrialisierten Lebensumfeld? Welche »life skills« und welche Arbeitsethik brauchen sie für die Arbeit in der Textilindustrie? Bzw. welche an die Landwirtschaft angepassten »life skills« sind für sie im Umfeld der Fabrik hinderlich?

 

Laufzeit: Januar 2020 - Dezember 2022

Förderung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Berlin (BMZ)

Projektleitung: Prof. Dr. Reimer Gronemeyer

Kooperationspartner: Prof. Dr. Ingrid Miethe (Institut für Erziehungswissenschaft, JLU), Prof. Dr. Tesfaye Semela Kukem (Institute of Policy & Development Research and College of Education, HU)

 

Mitarbeitende: Dr. Michaela Fink (Institut für Soziologie, JLU), Setisemhal G. Teshale (Institute of Policy & Development Research and College of Education, HU)

Markos Gifawosen Mitta (Wolkite University, Ethiopia), Debora Yemane, Hanna Rössner (Institut für Soziologie, JLU)

Menschen mit Demenz und Migrationserfahrungen in der stationären und der ambulanten Versorgung. (abgeschlossen)

Im Alltag der professionellen Versorgung von Menschen mit Demenz, die zugleich MigrantInnen sind, tauchen eine Reihe von neuen Herausforderungen auf, die sich auf die täglichen Entscheidungen in der professionellen Versorgung auswirken. In diesem Forschungsprojekt werden aktuelle Herausforderungen identifiziert in Gruppendiskussionen gemeinsam mit professionell Sorgenden Lösungsstrategien erarbeiten.

Laufzeit: Jan 2018 - Jan 2019

Förderung: Stiftung DiaDem

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Jonas Metzger (Dipl.-Soz.-Wiss.), Dr. Oliver Schultz

Erfahrungen und Sterbewissen von Ehrenamtlichen. (abgeschlossen)

Die Hospizbewegung verdankt ihre Existenz sehr wesentlich dem Elan und dem Geist des Ehrenamts. Das Projekt geht von der Hypothese aus, dass ehrenamtliche MitarbeiterInnen bedeutsame Lebenserfahrung und einen „Schatz“ an Erfahrungswissen über die Wirklichkeit des Sterbens und des Trauerns in unserer Gesellschaft gesammelt haben.

In Gesprächen mit Ehrenamtlichen werden Schlüsselerfahrungen aus der Hospizarbeit erkundet und anschließend Praxis und den wissenschaftlichen Diskurs aufgearbeitet.

Das Forschungsprojekt ist Teil der Verbundstudie „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit – Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“ (Universität Gießen, Universität Klagenfurt, Universität Augsburg, Evangelische Hochschule Freiburg).

Laufzeit: 2017 - 2018

Förderung: Deutscher Hospiz- und Palliativverband

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Dr. Michaela Fink

Älterwerden in Idstein und im Idsteiner Land. (abgeschlossen)

Wie in den meisten Orten Deutschlands wächst auch in Idstein und im Idsteiner Land  der Anteil der älteren Bevölkerung. Im Hinblick auf diese demographische Entwicklung stehen die lokalen Akteure vor großen Herausforderungen. Über zwei Sozialraumanalysen wird im Raum Idstein Stadt und Idsteiner Land ein genauerer Einblick in die Lebenssituation älterer Menschen gewonnen. Es gilt zu erfassen, welche Angebote es für ältere Menschen gibt und an welchen es mangelt.

Laufzeit: Jan 2018 - Okt 2018

Förderung: Diakoniestation Idsteiner Land und Diakonisches Werk Rheingau-Taunus

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Jonas Metzger (Dipl.-Soz.-Wiss.), Anne Zulauf (Dipl.-Soz.-Wiss.)

Sozialunternehmerisches Denken und Handeln im universitären Umfeld. (abgeschlossen)

Die Herausforderungen im Bereich Lehre und Bildung sind heute vielfältig und umfassend – Dozentinnen und Dozenten sind in hohem Maß zu Innovation und Ideenreichtum aufgefordert. Vielfalt im Angebot der Studienplätze, diversifizierte Möglichkeiten innerhalb der Universitäten einerseits und unsichere Arbeitsplätze andererseits geben Anlass neue Denkansätze zu entwickeln, um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu vervielfältigen. Hierbei gilt es auch, neuartige Möglichkeiten aufzugreifen und weiterzudenken, wie sie zum Beispiel im Konzept des sozialunternehmerischen Handelns sichtbar werden. Im Rahmen dieses Projektes werden Workshops für Lehrende und Studierende zum Thema sozialunternehmerisches Denken und Handeln durchgeführt.

Laufzeit: Aug 2017 -

Förderung: Initiative Making More Health, Boehringer Ingelheim

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Anne Zulauf (Dipl.-Soz.-Wiss.)

Demenz und Migration. Explorative Studie über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund. (abgeschlossen)

17 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, viele von ihnen werden hier älter. Die Studie möchte deshalb die Praxis des Umgangs mit Demenz in familiären Bezügen mit Migrationshintergrund untersuchen: Welche kulturellen, religiösen, ökonomischen, sozialen Gewohnheiten, Innovationen, Rituale lassen sich beschreiben? Wird das Thema Demenz gesehen? Werden Dienstleistungen und Hilfen in Anspruch genommen? Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen wurden qualitative, narrative Interviews mit pflegenden Angehörigen in Deutschland und der Türkei geführt.

Laufzeit: Sept. 2016 - April 2017

Förderung: Robert Bosch Stiftung

Mitarbeitende: Jonas Metzger (Dipl.-Soz.-Wiss.), Dr. Oliver Schultz, Verena Rothe (M.A.)

Ergebnisse veröffentlicht in:

Gronemeyer, R. / Metzger, J. / Rothe, V. / Schultz, S. (2017): Die Fremde Seele ist ein dunkler Wald. Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund. Gießen, Psychosozial-Verlag

Maize and Malnutrition in Malawi. A study of the socio-economic causes of unbalanced food cropping in Dedza and Salima Districts. (abgeschlossen)

In Malawi, 42.4% of children under the age of 5 are considered malnourished. Experts estimate that malnutrition is responsible for 34% of all deaths among the under 5, and for 38% of all deaths of pregnant women and mothers (2015). This study aims to analyze the socio-economic causes for unbalanced food cropping in the Districts of Dedza and Salima and hopes to gain qualitative insights into the farming and nutritional situation of smallholder farmers in Malawi.

Laufzeit: Feb. 2015 - Okt. 2015

Förderung: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Dr. Michaela Fink, Jonas Metzger (Dipl.-Soz.-Wiss.)

Ergebnisse veröffentlicht in: Gronemeyer / Fink / Metzger (2015): Maize and Malnutrition. http://reimergronemeyer.de/wp-content/uploads/2015/12/Malawi-E.pdf

Soziale Krisen und soziale Kräfte - AIDS-Waisen in Namibia. (abgeschlossen)

In dem Projekt wird nach den sozialen Folgen der AIDS-Waisen-Krise im Südlichen Afrika gefragt. Am Beispiel von Namibia soll der gesellschaftliche Umgang mit dieser Krise untersucht werden. Hauptziel ist es, jene sozialen Phänomene zu identifizieren und zu erforschen, die auf diese Krise antworten: Traditionell-familiale, administrative, projektorientierte, nachbarschaftliche und zivilgesellschaftlich orientierte Ansätze sollen dabei in den Blick genommen werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den innovativen Potentialen, die aus der Krise entstehen können.

Laufzeit: März 2012 - Feb 2015

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Julia Erb (M.A.), Dr. Michaela Fink

Ergebnisse veröffentlicht in:

  • Michaela Fink/ Reimer Gronemeyer (Hg.) (2015): Afrikanische Kindheiten. Soziale Elternschaft und Waisenhilfe in der Subsahara. Bielefeld: transcript Verlag
  • Michaela Fink/ Reimer Gronemeyer (eds.) (2013): Who takes care? Children of Crisis. Essays by Namibian Learners. Windhoek: Namibia Publishing House

Saatgut und Sozialsystem. Ernährungssicherheit in ländlichen Entwicklungsgebieten am Beispiel der Ruvuma Region in Tansania und der Oshana Region in Namibia. (abgeschlossen)

Hunger und Ernährungsunsicherheit zählen – trotz weltweit steigendem Wohlstand – noch immer zu den gravierendsten Problemen der heutigen Zeit, besonders auch auf dem afrikanischen Kontinent. Das Forschungsprojekt fragt nach dem sozio-kulturellen Umgang mit Saatgut von Kleinbauern in Tansania und Namibia. Leitend sind hierbei unter anderem Forschungsfragen wie: Was leistet die kleinbäuerliche Landwirtschaft? Wie hilfreich kann lokales Saatgut zur Bekämpfung von Hunger sein? Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse bei der Ernährungssicherung? Welchen Veränderungsprozessen sind Kleinbauern unter dem Einfluss von Modernisierung und Globalisierung ausgesetzt?

Laufzeit: Dez 2011 - Dez 2014

Förderung: Fritz Thyssen-Stiftung

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

Mitarbeitende: Daniela Dohr (Dipl.-Päd.), Philipp Kumria (Dipl.-Soz.-Wiss.), Jonas Metzger (Dipl.-Soz.-Wiss.)

Ergebnisse veröffentlicht in:

Dohr, D. / Kumria, P. / Metzger, J. (2015): Saatgut und Sozialsystem. Gender, Monetraisierung und bäuerliche Praktiken der Ernährungssicherung in Namibia und Tansania. Berlin, LIT Verlag

Labour Turnover (and Absenteeism) in Industrialising Developing Countries: Research on the Textile Industry in Ethiopia