Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Forschung und Projekte

Hessischer Kita-Präventionspreis 2016

In Folge einer intensiven Kooperation zwischen der JLU (Abteilung "Pädagogik der Kindheit") und der AOK Gesundheitskasse wurde der Hessische Kita-Präventionspreis im Rahmen einer Ringvorlesung und einer Fachtagung 2014 ins Leben gerufen.

Seitdem werden jedes Jahr Projekte in Kindertagesstätten gesucht, die sich insbesondere um die Kindergesundheit in unterschiedlichen Bereichen (Ernährung, Bewegung, Entspannung, usw.) bemühen. Zusätzlich werden auch Projekte prämiert, die sich speziell der Gesundheitsförderung der pädagogischen Fachkräfte sowie der gesundheitsorientierten Zusammenarbeit mit Eltern widmen.

In den letzten Jahren haben in der Jury und an der Verleihung des Preises Prof. Dr. Norbert Neuß und Dr. Jennifer Henkel teilgenommen.

 

Interview zu Prävention in der Kita und Resilienzfaktoren

Videobericht zur Verleihung des Kita-Präventionspreises 2016

Das AOK Gesundheitsmagazin: Der Kita-Präventionspreis 2015


Lern- und Integrationspaten für Flüchtlingskinder und ihre Familien

Projektverantwortlich:         Prof. Dr. Norbert Neuß; JLU Gießen

Projektmitarbeiterin:            Sina Schäffer; JLU Gießen 

Projektzeitraum:                   Februar - Dezember 2016

 

Studierende der Pädagogik werden motiviert, als Lern- und Integrationspaten für Flüchtlingskinder und ihre Familien tätig zu werden. Ziel ist es, in den Studiengängen BA Bildung und Förderung in der Kindheit, MA Inklusive Pädagogik und Elementarbildung Studierende als Lern- und Integrationspaten einzusetzen. Diese werden dann eine bedarfsbezogene Flüchtlingshilfe vor Ort unterstützen (z.B. Sprachförderung, Hausaufgabenunterstützung, Nachhilfeunterricht, Sport- und Freizeitangebote, Behördengänge, Familienunterstützung).

Die Studierenden bekommen dafür eines der Pflichtpraktika anerkannt, werden bei ihrer Arbeit begleitet und beraten und in relevanten inhaltlichen Fragen fortgebildet.

Die Erfahrungen aus dem Projekt werden systematisiert und in die Lehre eingebunden. Somit werden auch angehende Pädagoginnen und Pädagogen, die nicht als Integrationspatinnen und -paten aktiv sind, für den Umgang mit Flüchtlingskindern im pädagogischen Alltag vorbereitet.

 

Kooperationspartner

    • Staatliches Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis
    • an.ge.kommen e.V. Gießen - Verein für Geflüchtete und Migrierte
    • AWO Jugendhilfe Gießen
    • Jugendamt Wetzlar
    • Initiative „Schule für alle“

 

Kontakt

Sina Schäffer

Justus-Liebig-Universität Gießen

Institut für Schulpädagogik, Elementarbildung und Didaktik der Sozialwissenschaften

Pädagogik der Kindheit

Karl-Glöckner Str. 21B, Raum 219

35394 Gießen

Tel.: 0641-99 24125

Sina.V.Schaeffer@erziehung.uni-giessen.de

 

Evaluation des Projekts „KiTec – Kinder entdecken Technik“

 „KiTec – Kinder entdecken Technik": Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Norbert Neuß

Umsetzung: Jennifer Henkel

Projektzeitraum: 1.10.2014-30.9.2015

 

Die forschungspraktische Umsetzung erfolgt durch drei Teilstudien:

  1. Standardisierte Onlinebefragung der teilgenommenen LehrerInnen
  2. Standardisierte Onlinebefragung der teilgenommenen SchülerInnen
  3. Halbstandardisierte Experteninterviews mit KiTec-LehrerInnen

Web-Based-Tutorials per ILIAS - Wissenschaft und Berufsqualifikation BFK

Ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt im Rahmen des Projekts „Einstieg mit Erfolg“ (Vergabejahr 2012/13).

 

Projektleitung: Prof. Dr. Norbert Neuß

Projektlaufzeit: 01.10.2012 – 30.09.2013

Mitarbeiterinnen: M.A. Lena Sophie Kaiser & M.A. Bianca Bloch

Hilfskräfte: Judith Fritzsche, Eva-Maria Goecke

 

Mit Hilfe der Onlineplattform ILIAS werden für die BFK-Studierenden zwei webbasierte Tutorien angeboten, die die Bedarfe und Mediennutzungsgewohnheiten besonders von Studienanfängern berücksichtigen. Hauptsächlich dient die Plattform der Kompetenzorientierung innerhalb des frühpädagogischen Arbeitsfeldes.

Die Tutorien entstanden innerhalb des Lehrinnovationsprojekts: „Web-Based-Tutorials per ILIAS - Wissenschaft und Berufsqualifikation“

 

Das erste Web-Tutorium führt Studierende in das wissenschaftliche Arbeiten ein: wissenschaftliche Standards werden hier aufgezeigt, erprobt und diskutiert.

Daneben werden wesentliche Datenbanken für die Literaturrecherche, aber auch für die fachliche Weiterbildung und Qualifizierung vorgestellt, um einen Einblick in das zukünftige Arbeits- und Berufsfeld zu geben, aber auch um eine Orientierung für die Anforderungen an der Universität zu bieten.

In sieben Modulen werden durch theoretische Inputs und praktische Übungen ein Einstieg in das wissenschaftliche Arbeiten gegeben.

 

Bei dem zweiten Web-Tutorium handelt es sich um ein webbasiertes Tutorium begleitend zu einem Seminar (im SoSe 2013), in dem pädagogische Handlungsfelder theoretisch und praktisch erkundet wurden. Diese Berufsfelderkundung unter der Leitung von Bianca Bloch, Jutta Daum und Lena Sophie Kaiser wurde in drei thematische Schwerpunkte gegliedert. Innerhalb dieser Bereiche ("Leben außerhalb der Familie", "Förderung der Erziehung in der Familie" und "Familie und Kindertagesstätten") wurden von den Seminarteilnehmenden in Kooperation mit Vertretern adäquater Institutionen Interviews geführt, die in Podcasts bzw. Filmen dokumentiert wurden. Anschließend wurden entsprechende Portfolios dazu erstellt.

Die so aufgearbeiteten Handlungsfelder können von Ihnen im Tutorium selbstständig erkundet werden.

Web-Based-Tutorials per ILIAS

Optimierung des Theorie-Praxis-Verhältnisses in den hochschulischen BA-Studiengängen für KindheitspädagogInnen

Antrag im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen logoForschungsschwerpunktes "Ausweitung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte"

 

Projektleitung: Prof. Dr. Norbert Neuß; Justus-Liebig-Universität

Projektlaufzeit: 11/2011-7/2014

Mitarbeiterinnen: Bianca Bloch, Lena Sophie Kaiser

Hilfskräfte: Aylin Ebbecke, Elisabeth König, Valeria Siewert


Mittlerweile gibt es in Deutschland über 60 elementarpädagogische Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten. Sie alle sind in der neuen BA/MA-Struktur entwickelt worden, die überwiegende Mehrzahl sind Bachelorstudiengänge. Der Bachelor ist ein akademischer Grad, der nach Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden wissenschaftlichen Studiums von den Hochschulen vergeben wird. Mit dem Anspruch, in verkürzter Zeit einen berufsqualifizierenden Abschluss zu gestalten, wurden neue Herausforderungen an die Hochschulen gestellt, die nicht überall zu Zufriedenheit der Studierenden und des Arbeitsmarktes gelöst wurden. Einer der Kritikpunkte ist, dass die Studierenden zu wenig Praxiserfahrungen, Handlungskompetenzen und Theorie-Praxis-Reflexionen mitbringen. Doch laut europäischer Vereinbarung soll der Bachelor genau dieses sein: Ein erster Abschluss, der zur Aufnahme eines Berufes befähigt. Angesichts dieser Diskussion ist es insbesondere für die neuen elementarpädagogischen Studiengänge von höchster Priorität, die Frage der „Berufsqualifizierung“ im Hinblick auf das „Theorie-Praxis-Verhältnis“ in den Studiengängen zu klären. Im Hinblick auf die Ausgestaltung der frühpädagogischen Studiengänge formuliert auch Karsten in der Expertise „Rahmencurriculum: Elementarpädagogik“ folgenden Anspruch: „Die Praxiseinbindung in den Studiengängen sollte in Richtung gemeinsamen Forschens, gemeinsamen Erarbeitens, gemeinsamen Lernens und damit der Konkretisierung eigener Bildungsprozesse unter den Bedingungen von Praxis, ihrer Reflexion und Evaluation gestaltet werden“ (Kasten 2006, S. 5). Mit diesem Anspruch wird deutlich, dass das Theorie-Praxis-Verhältnis mehr als die Art der „Praktikumsgestaltung“ ist. Es geht dabei auch um die Praxisorientierung der Seminarinhalte, die tätigkeitsorientierte Umsetzung, die hochschuldidaktischen Grundlagen und die Optimierung von Transferprozessen.

In diesem Forschungsprojekt geht es daher um die Fragestellung, wie eine Optimierung des Theorie-Praxis-Verhältnisses in den hochschulischen Studiengängen für KindheitspädagogInnen stattfinden kann. Hierzu wird eine empirische Erhebung vorgenommen, die alle neuen elementarpädagogischen BA-Studiengänge hinsichtlich des Theorie-Praxis-Bezugs untersucht. Ziel ist es, ein aktuelles Bild des Theorie-Praxis-Verhältnisses in elementarpädagogischen Studiengängen zu beschreiben sowie spezifische Lösungsstrategien zur Realisation von Theorie-Praxis-Ver­knüpf­ungen aufzuzeigen.

 

Als Ergebnis wird ein differenzierter Überblick der Formen von Theorie-Praxis-Verknüpfungen in allen elementarpädagogischen BA-Studiengängen gegeben. Davon ausgehend werden besondere Umsetzungsformen von Theorie-Praxis-Verknüpfungen als „Best-Practice-Modelle“ beschrieben, um so Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Letzteres muss vor dem jeweiligen Studiengangskonzept modellhaft gezeigt werden. Die Einordnung dieser Modelle wird vor dem Hintergrund bestehender erziehungswissenschaftlicher Diskurse zum Theorie-Praxis-Verhältnis vorgenommen werden.

 

Presse

Mehr Praxis in der universitären Ausbildung Berufsqualifizierung in etwa 70 frühpädagogischen BA-Studiengängen im Fokus – BMBF fördert Projekt „Optimierung des Theorie-Praxis-Verhältnisses
in den hochschulischen BA-Studiengängen für KindheitspädagogInnen“ (OpThis) - uniforum 25. Jahrgang 2012 Nr. 5/6 Dezember 2012

BMBF

Bestandsaufnahme und Beispielprojekte zur Vernetzung von Elementar- und Primarbereich in den Qualifikationswegen von ErzieherInnen, LehrerInnen und KindheitspädagogInnen (2011-2013)

Forschungsprojekt  im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Forschungsschwerpunktes "Kooperation von Elementar- und Primarbereich"

Projektleitung: Prof. Dr. Norbert Neuß; Justus-Liebig-Universität

Projektlaufzeit: 10/2011-9/2013

Mitarbeiterinnen: Jennifer Henkel; Friederike Westerholt; Julia Pradel

Um zukünftig die Kooperation von Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Elternhäusern positiv zu beeinflussen, reichen Konzepte und Modelle zur Gestaltung des Übergangs nicht aus. Zentral für dieses Projekt ist die These, dass diese Aufgabe dann inhaltlich weiterentwickelt wird, wenn sie auch im Rahmen der Berufsqualifikation von ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen reflektiert wird. Diese beiden Berufsgruppen sind maßgeblich an der institutionellen Ausgestaltung der Lern- und Bildungsprozesse von Kindern beteiligt. Von Ihrer Kooperation hängt die Bewältigung von Übergängen als Voraussetzung für erfolgreiche Bildungsverläufe ab. ErzieherInnen, LehrerInnen und KindheitspädagogInnen werden diesen kooperativen Ansatz der Bildungshäuser vor allem dann zukünftig pädagogisch annehmen und umsetzen, wenn ihnen die pädagogischen Notwendigkeiten und Begründungen der Zusammenarbeit deutlich sind. Daher gehört die Integration des Themenbereiches der Transitionsgestaltung in die Ausbildung an Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten zu den maßgeblichen Bedingungen einer gelungenen Kooperation, weil dort die pädagogischen und wissenschaftlichen Grundlagen für pädagogisches Handeln vermittelt werden.

Die leitenden Fragestellungen sind, ob und inwiefern der „Übergang vom Elementar- in den Primarbereich“ in Ausbildung und Studium thematisiert und mit den pädagogischen Fachkräften (ErzieherInnen und LehrerInnen) reflektiert wird und was besonders innovative Modelle der Vermittlung auszeichnet.

 Ziel des Forschungsprojektes ist es dementsprechend, eine Übersicht über die Ausbildungssituation hinsichtlich der „Übergangsthematik“ und der Kooperation von Elementar- und Primarbereich zu erstellen, eine realistische Einschätzung zur tatsächlichen Vermittlung der Thematik in der Ausbildung abzufragen und Ausbildungskonzepte herauszuarbeiten, die besonders geeignet sind, die spätere praktische Umsetzung wissenschaftlich begründeter kooperativer Transitionsge­stal­tungen anzuregen („Leuchtturmprojekte der Vermittlung“).

Das bedeutet konkret danach zu fragen, inwiefern das Thema „Übergang vom Kindergarten in die Grundschule“ in den Ausbildungsplänen an Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten (für ErzieherInnen) und in der GrundschullehrerInnenausbildung an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen implementiert ist. Methodisch wird die Gesamtstudie durch drei Teilstudien umgesetzt:

 

  1. Dokumentenanalyse: Die Analyse der Lehr-, Rahmen- und Studienpläne wird mit Hilfe einer kriteriengeleiteten, inhaltsanalytischen Dokumentenanalyse umgesetzt.
  2. Standardisierte Online-Fragebogenerhebung: Mit Hilfe eines Onlline-Fragebogens werden in jedem Bundesland Personen der entsprechenden Zielgruppen (angehende Erzieher­Innen, LehrerInnen und KindheitspädagogInnen) befragt.
  3. Experteninterviews: Die Analyse und Beschreibung der Rahmen- und Studienpläne wird dazu genutzt, mit Ausbildungsinstitutionen (Berufsfachschule, Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten) in Kontakt zu treten, um die Umsetzung der curricularen Vorgaben zu erkunden. Dort wo der Übergang in einer besonderen Weise deutlich wird

 

Presse

 "Weichenstellung: Von der Kita in die Schule" - uniforum 25. Jahrgang • 2012 • Nr. 4/4. Oktober 2012


Evaluation des Projektes „Lilo Lausch Zuhören verbindet"

Projektleitung: Prof. Dr. Norbert Neuß

Umsetzung: Simone Dumpies

Projektzeitraum: 1.10.2012-30.9.2014

Evaluationszeitraum: 1.11.2012-1.12.2013

 

Pädagogische Fachkräfte von 20 Kindertagesstätten unterschiedlicher Träger aus Wiesbaden wurden von der Stiftung Zuhören und der Vodafone Stiftung Deutschland ausgewählt, an dem Projekt „Lilo Lausch - Zuhören verbindet“ teilzunehmen. Mit diesem Pilotprojekt, dessen Schirmherrschaft Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder übernommen hat, sollen die frühe Zuhör-, Sprach- und Medienkompetenz sowie die interkulturelle Kompetenz von Vorschulkindern gefördert werden. Zudem soll die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Fachkräften der Kindertagesstätten und den Eltern gestärkt werden.

Ziel von „Lilo Lausch – Zuhören verbindet!“ ist es, Kindern mit Deutsch als Zweitsprache einen spielerischen und lustvollen Umgang mit Sprache und Sprechen sowie erste Erfahrungen mit Literacy – vor allem auch im Zusammenhang mit auditiven Medien – zu ermöglichen. Die Eltern werden für diese Themen sensibilisiert und erhalten Anregungen, wie sie ihre Kinder in ihrer Zuhör- und Sprachfähigkeit sowie im Umgang mit Medien stärken können (z.B. im gemeinsamen Alltags-Dialog und Austausch, beim Betrachten und Vorlesen von Bilderbüchern, beim Anhören von Hörspielen und darüber Reden, beim Lauschen von Musik und Klängen, beim Aufsagen von Abzählreimen, beim Spielen von Kniereiterspielen u. v. m.).

Im Sinne der umfassenden Integrationsförderung soll „Lilo Lausch – Zuhören verbindet“ zu einer intensiveren Vernetzung der Akteure im Bereich frühe Bildung und Integration vor Ort beitragen. Im Rahmen des Projektes wurden mehrsprachige Materialien, Spiele, Bücher und Hörbücher ausgewählt und entwickelt. Diese sollen nach der Pilotphase bundesweit Kindertagesstätten zur Verfügung gestellt werden.

 

Die wissenschaftliche Evaluation der einjährigen Pilotphase wird von Prof. Dr. Norbert Neuß geleitet. Die Evaluation des Projektes ist als Prozess-  und Ergebnisevaluation angelegt, d.h. das Projekt, der Einsatz des Materials, die beobachtbaren Effekte bei den Kindern und die Erfahrungen der ErzieherInnen und Eltern werden erhoben. Auf diese Weise können bereits während des Projektverlaufs die Ergebnisse der Evaluation konstruktiv für das Projekt genutzt werden. Ziel ist es, den Durchführungsprozess des Projektes "Lilo Lausch" systematisch zu erfassen und zu analysieren sowie die mit dem Projekt erreichten Effekte zu bewerten. Die Evaluation wird somit durch Praxis- und Zwischenerhebungen den Projektverlauf begleiten (Konzeption, Entwicklung der Materialien, Fortbildungen, Einsatz der Materialien und Bildungsaktivitäten) und prozessbegleitend bewerten. Methodologisch wird die Evaluation auf der Basis von Feldforschung, mündlichen und schriftlichen Befragungen, teilnehmenden Beobachtungen und standardisierten Fragebogenbefragungen erfolgen.

 

Projekt im Rahmen des Ideenwettbewerbs zur Frauenförderung an der Justus-Liebig-Universität

Projektleitung: M.A. Jutta Daum

Projektlaufzeit: 1.10.2012 - 30.9.2014

Studentische Hilfskraft: Hava Acar

 

Die Justus-Liebig-Universität ist seit 2005 als familiengerechte Hochschule zertifiziert und befindet sich seitdem in einem kontinuierlichen Auditierungsprozess, um die formulierten Zielvereinbarungen für Beschäftigte und Studierende mit Maßnahmen umzusetzen.  Damit sollen Karrierehemmnisse für Wissenschaftlerinnen und Studierende abgebaut und WissenschaftlerInnen, Studierenden und  Beschäftigten  ermöglicht werden, durch bessere und flexiblere Abstimmung berufliche und familiäre Anforderungen zu vereinbaren.

Studierende mit Kind benötigen oftmals über ihr bestehendes Betreuungssetting hinaus flexible Betreuungszeiten, um Veranstaltungen am späten Nachmittag, an Abenden, an Wochenenden besuchen zu können. Für Studierende mit  Kindern im ersten Lebensjahr ist darüber hinaus häufig eine räumlich nahe Betreuung ihrer Kinder durch einen Babysitter/ eine Tagesmutter wichtig, um für Stillzeiten präsent zu sein.

In einem Pilotprojekt sollen durch die Abteilung "Pädagogik der Kindheit" für den Zeitraum vom 01.10.2012 - 30.09.2014  Maßnahmen und Angebote entwickelt werden, um studierenden Eltern zu ermöglichen, die Betreuungssituation ihrer Kinder während der Vorlesungs- und Prüfungszeiten zu optimieren. Dazu soll ein Nutzungskonzept für den seit 2007 bestehenden Eltern-Kind-Raum im Pilosophikum Haus c erarbeitet werden, um ihn in das tägliche Betreuungsarrangement der Studierende stärker einzubinden.

Die angestrebten Maßnahmen (Betreuung, Bedarfsanalayse, Evaluierung etc.) werden mit Studieninhalten verbunden, so dass die Studierende der beiden frühpädagogischen Studiengänge „Bildung und Förderung in der Kindheit“ (B.A.) und „Inklusive Pädagogik und Elementarbildung“ (M.A.) bereits in ihrer Ausbildungsphase theoretische Inhalte konkret in der Praxis erproben können.

 

Projektergebnisse

Kinderbetreuung abends in der Uni

Im Wintersemester 2012/13 konnte für studierende Eltern parallel zu der Ringvorlesung „Haste Worte“ an fünf Abenden eine Kinderbetreuung angeboten werden. In Kooperation mit dem Verein „Eltern helfen Eltern“ in Gießen, konnten während dieser Zeit 5 Kinder im Alter von 1,5 bis 8 Jahren von zwei ausgewiesenen Fachkräften betreut werden.

Rückmeldung nach der 1. Kinderbetreuung im Rahmen der Ringvorlesung

Es hat alles prima geklappt am Mittwoch. S. hatte sich schon Tage vorher drauf gefreut und war dann auch sehr zufrieden, zumal er zur Abwechslung mal der Größte war. Er hat auch schon mehrmals gefragt, wann er das nächste Mal dort hindarf. Die Betreuerinnen machten auch einen sehr netten und liebevollen Eindruck. Also gern wieder!

Die zwei Betreuerinnen waren sehr nett und mein Sohn hatte Spaß! Vielen Dank für die Erleichterung, die mir mit dieser Betreuung gegeben wird!

Ich war sehr zufrieden mit der Kinderbetreuung. Die Betreuerinnen waren sehr freundlich und den Kindern zugewandt und haben zu meiner Tochter schnell Zugang gefunden. Gut finde ich auch, dass eine von beiden Betreuerinnen bei jeder Veranstaltung da sein wird, so haben die Kinder ein bekanntes Gesicht. Toll fand ich auch, dass sie noch eigene Materialien mitgebracht haben.

Herzlichen Dank für ihre gute Unterstützung.

 

Qualitätsstandards für die Raumgestaltung und Ausstattung von Eltern-Kind-Räumen erarbeitet

Im Rahmen des Projektseminars „Professionalisierung“ im Wintersemester 2012-13 (Leitung Jutta Daum M.A.) erarbeiteten Studierende des 3. Semesters im BA-Studiengang „Bildung und Förderung in der Kindheit“ Qualitätsstandards für die Raumgestaltung und Ausstattung von Eltern-Kind-Räumen. Das  Projekt verfolgte zwei Ziele: zum einen sollte die theoretische Auseinandersetzung zur pädagogischen Raumgestaltung anhand eines konkreten Planungsvorhabens praktisch umgesetzt werden, zum anderen war es Intention der Studierenden,  ihren Studiengang mit seiner fachlichen Expertise innerhalb  der Universität stärker bekannt zu machen.

Bei einer Baustellenbegehung wie auch in Gesprächen mit MitarbeiterInnen des Dezernats E (Liegenschaft, Bau und Technik) erhielten die Studierende Einblicke in Raumpläne von Eltern-Kind-Räumen für anstehende Bauprojekte. Die im Seminar daraufhin entwickelten Ideen wurden einem Architektenteam nochmals vorgestellt und für die Endfassung verfeinert. Zum Projektende erörterten die Studierenden mit Mitarbeiterinnen des Dezernats E den erarbeiteten Reader „Qualitätsstandards für Eltern-Kind-Räume an der Justus-Liebig-Universität Gießen – Handlungsempfehlungen für Raumgestaltung und Ausstattung“  hinsichtlich seiner Anwendung für neu einzurichtende Eltern-Kind-Räume.