Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht über die Einrichtungen und Dozenten unseres Instituts, über Kontaktdaten sowie grundlegende Informationen zu unseren Studiengängen.

Für Studieninteressierte haben wir einige grundlegende Informationen zusammengestellt, damit Sie sich ein Bild davon machen können, was Sie bei einem Studium an unserem Institut erwartet und welche Möglichkeiten sich Ihnen während des Studiums ergeben, wie Sie die ersten organisatorischen Hürden gut nehmen und wo Sie bei Fragen weitere Hilfen bekommen können.

Auch während des Studiums finden Sie hier regelmäßig aktualisierte Begleitmaterialien zu den Veranstaltungen, Informationen zu Terminen, Fristen und Veranstaltungen, Hilfen zum Studium u.a.

 

Ab dem Wintersemester 2012/2013 wird am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der
Studiengang L3 Musik (Gymnasium) eingeführt


Annahmeschluss für die Eignungsprüfung ist der 15. Mai 2012

 

Artikelaktionen

WiSe 18/19 – WiSe 19/20 Ringvorlesung "Kulturen des Visuellen in der Musik"

Interdisziplinäre Ringvorlesung am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik in Kooperation mit dem GCSC

WS 2018/19 – WS 2019/20

 

 

Der Ton macht die Musik? Kulturen des Visuellen in der MusikPlakat zur Ringvorlesung


Ein Bildklischee des Musikhörens: Mit geschlossenen Augen, abgeschirmt vom Treiben der Außenwelt, wohl aber innerlich bewegt, lauscht eine Person den Klängen und Rhythmen aus den Kopfhörern. Diese verbreitete Vorstellung soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass in unserem Umgang mit Musik visuelle Kulturen eine große Rolle spielen. Anknüpfend an die in weiten Teilen der kultur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen durchgesetzten Akzentverschiebungen des „pictorial turn“ (Mitchell) und „iconic turn“ (Boehm) erscheint es an der Zeit, auch in der Musik Bilanz zu ziehen.

In dieser Ringvorlesung wollen wir über einen Zeitraum von drei Semestern die in musikalischer Theorie, Praxis und Erfahrung wirkenden visuellen Kulturen in einem gemeinsamen Diskurs theoretisch erkunden.

 

Die Veranstaltungen sind offen für alle Studierenden und Interessierten. Der Eintritt ist frei. 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Veranstaltungsort:

 

Phil II, D 019

Saal des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik



Programm der Ringvorlesung im WS 2018/19


20. November 2018, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Matthias Vogel

Institut für Philosophie, JLU Gießen

Mit den Augen hören. Überlegungen zum Verhältnis klanglicher und visueller Aspekte im musikalischen Hören

 

4. Dezember 2018, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Matteo Nanni

Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, JLU Gießen

Musikalische Notation zwischen Ikonizität und Diagrammatik

 

29. Januar 2019, 18 Uhr c.t.

Jonas Wolf

International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), JLU Gießen

Meme Music

 

 

 

Zum Konzept:

 

Ausgangspunkt der dreisemestrigen Vortragsreihe ist das 2018 angelaufene D-A-CH-Forschungsprojekt „Writing Music“, dessen Gießener Arbeitsgruppe (Matteo Nanni, Tobias Robert Klein, Julia Freund) die bildhafte Dimension musikalischer Schrift untersucht. Aus dieser Perspektive gerät die Notationsgeschichte als Geschichte der Visualisierung von Musik in den Blick. Bei der Verschrift(bild)lichung von Musik wird der zeitlich sich entfaltende Klang in eine zweidimensional-räumliche Darstellung transformiert, die zumeist – denken wir etwa an die relationale Anordnung der Tonhöhen im Fünfliniensystem – auf die Achsen unserer Körperlichkeit (hier: oben, unten) ausgerichtet ist. Die Vermittlungsprozesse, die dabei zwischen Hör- und Sichtbarem am Werk sind, bilden einen faszinierenden Forschungsgegenstand mit einigen noch offenen Fragen.

RV_Bild1.JPG

 

Häufig nimmt die Visualisierung von Musik eine operative Funktion an, sei es als Werkzeug des Komponierens oder in den Bereichen der Analyse und Vermittlung von Musik. Auch digitale Analysetools ermöglich en eine visuelle Übersetzung klanglicher Ereignisse. Doch wie werden Klänge visuell übertragen und welche musikalischen Elemente werden dabei eigentlich ins Bild gesetzt? Und inwiefern wirkt die Visualisierung von Musik auf unsere Hör- und Wahrnehmungsprozesse zurück?

 

Eine enge Verknüpfung von Hören und Sehen ist bei verschiedenen musikalischen Phänomenen bereits gegeben, etwa in der Filmmusik, in Musikvideos oder in Multimedia-Performances. Wie sind dabei visuelle und klangliche Dimensionen aufeinander bezogen, wo liegen ihre Berührungspunkte, (strukturelle) Analogien, Brechungen, Synergien, Reibungen? Anders gefragt: Wie verhalten sich musikalische und visuelle Eigenlogik zueinander? Gibt es eine genuin audiovisuelle Logik (oder Ästhetik)? Und welche soziokulturellen Faktoren prägen die Assoziierung von musikalischen und visuellen Phänomenen?

Schließlich führt das Moment des Performativen, als Auftreten und Sich-in-Szene-Setzen der Musizierenden, direkt in eine Kultur des Visuellen hinein. Neben der gebärdenhaften Präsenz des Gestischen in der Aufführung von Musik können Gesten – vermittelt durch Klangbilder – aber auch selbst in die Struktur der Musik Einzug finden.

In der Ringvorlesung soll ein breites Spektrum an Phänomenen und Herangehensweisen erörtert werden. Von dort aus können wir in einen interdisziplinären Dialog über die wissenschaftliche Erschließung der zwar stets präsenten doch zugleich nur schwer greifbaren Beziehung zwischen Bildlichkeit und Klang treten.

 

 

Kontakt:

 

Dr. des. Julia Freund (geb. Zupancic)

Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

Karl-Glöckner-Str. 21 D

35394 Gießen

abgelegt unter: ,