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„Was erwarten Jugendliche von der Wirtschaft? – eine quantitative Erhebung in Abschlussklassen allgemein bildender Schulen im Lahn-Dill-Kreis“

Laufzeit: 09/2013-12/2013 Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Friese Projektdurchführung: Ilka Benner, Alexandra Galyschew

„Was erwarten Jugendliche von der Wirtschaft? – eine quantitative Erhebung in Abschlussklassen allgemein bildender Schulen im Lahn-Dill-Kreis“

Das Projekt untersucht vor dem Hintergrund des zu erwartenden Fachkräftemangels im dualen System den Zusammenhang von schulischer Berufsorientierung und ihren Erwartungen an zukünftige Arbeitgeber. Vielen Unternehmen, insbesondere KMU, gelingt es schon jetzt nicht, ihre freien Ausbildungsplätze zu besetzen. Neben Passungsproblemen zwischen den Anforderungen der Betriebe und der Eignung der Bewerber/innen können regionale Gegebenheiten die Suche nach Auszubildenden erschweren. Die im Lahn-Dill-Kreis negative Wanderungsbilanz junger Menschen in Ausbildung erhöht die Schwierigkeiten in der Akquise für dort ansässigen Betriebe.

Die Untersuchung wurde mittels eines quantitativen Fragebogens in den Abschlussklassen der allgemein bildenden Schulen sowie in berufsorientierenden Maßnahmen des Übergangssystems durchgeführt. Der Fragebogen vereint zwei Zielrichtungen:

  1. die subjektive Einschätzungen der Jugendlichen zur eigenen Berufsorientierung
  2. die Erwartungen der Jugendlichen an potentielle Arbeitgeber in der Berufsausbildung

Die Studie untersucht einerseits die tatsächlich stattgefundene Berufsorientierung an Schulen im Lahn-Dill-Kreis hinsichtlich Methodenvielfalt, unterstützenden Personen bzw. Institutionen sowie Praxisanteilen und andererseits das subjektive Verhalten der Jugendlichen im Prozess der Berufsorientierung hinsichtlich eigener Informationsbeschaffung, Bewerbungsverhalten und Berufswegeplanung. Des Weiteren ermittelt der Fragebogen die weitergehenden Bedarfe der Schüler und Schülerinnen hinsichtlich Unterstützung im Prozess. Dazu wählt das Projekt den Zugang über das Konstrukt „Zufriedenheit“, um einerseits die subjektive Bewertung der Situation in der schulischen Berufsorientierung darzustellen und andererseits Optimierungsbedarfe herausarbeiten zu können.

Darüber hinaus erhebt das Projekt Daten zu jugendlichen Erwartungen an ihre zukünftige berufliche Ausbildung. Für die Studie sind vor allem Aussagen zur Mobilitätsbereitschaft sowie zur Leistungsbereitschaft der Jugendlichen und ihre Wünsche zur inhaltlichen Ausgestaltung der Berufsausbildung von Interesse. Des Weiteren wurden Fragen zur bevorzugten Unternehmensgröße, zum Unternehmensimage und zu möglichen Auslandsaufenthalten während der Berufsausbildung gestellt. Ziel dieser Studie ist es, über die Erwartungsabfragen Hinweise zu erhalten, wie Betriebe in der Akquise von Auszubildenden ihre Bemühungen optimieren können, um für Jugendliche aus der Region attraktiv zu sein.

Die Erhebung fand im Oktober und November 2013 statt, erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2014 verfügbar sein.