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Artikelaktionen

Ausstellungen Studierende 2013

Heimat

Ausstellung zur künstlerisch-praktischen Hausarbeit im Rahmen der ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien von Swantje Lange

Die Ausstellung zeigt künstlerisch-praktische Untersuchungen mit den Mitteln der Graphik, Malerei und experimentellen Verfahrensweisen zum Thema „Landschaft“.

Im Mittelpunkt steht die schleswig-holsteinische Nordseeküste in ihren spezifischen Erscheinungsformen. Dazu gehören die Weite des Landschaftsraumes, tiefe Horizonte und extrem wechselhaftes Wetter. Einige Bilder thematisieren darüber hinaus Schnittstellen von Natur und Technik.

Ziel der Untersuchungen war es, eine Balance zwischen Abstraktion und Realismus zu finden.

Ausstellungsdauer: 3. Dezember 2013 bis 23. Januar 2014

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr (in den Weihnachtsferien vom 22. Dezember 2013 bis 6. Januar 2014 geschlossen)

Ausstellungsort: Erdgeschoss des Instituts für Kunstpädagogik Gießen, Karl-Glöckner-Straße 21H, 35394 Gießen

Kontakt: swantje-lange@web.de

 

 

Civitella d’Agliano 2013

6.11. – 28.11.2013

Das Projekt Civitella d’Agliano, die Etablierung einer internationalen Kunstakademie in einem mittelalterlichen  italienischen Dorf, entspringt der Idee ein europäisches Zentrum für kulturellen Tourismus und Austausch in der Altstadt von Civitella d’Agliano zu erschaffen. Durch die Gründung des Vereins „Associazione Progetto Turistico Civitella d’Agliano“, dessen Vorsitzender Sergio Bardani ist, konnte im Jahre 2006 die seit 20 Jahren bestehende Tradition der Beherbergung universitärer Künstlergruppen und des kulturellen Austausches zwischen den Einwohnern und den Studierenden wiederaufgenommen und weiter ausgebaut werden. In Zentrum des diesjährigen Aufenthaltes von Studierenden des IfK in Civitella d’Agliano stand die eigenständige künstlerische Arbeit, die durch die tägliche Weiterentwicklung im Austausch mit Kommilitonen und den begleitenden Dozenten an Intensität gewinnen konnte, die im allgemeinen Studienalltag in dieser Form nicht zu erreichen ist. Die Ergebnisse dieser Arbeitsphase werden in einer Ausstellung in den Fluren des IfK im Erdgeschoss präsentiert.

 

 

Rundgang 2013, 16.-19. Juli 2013

Das Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen bietet der Öffentlichkeit wie im vergangenen Jahr einen umfassenden Einblick in die künstlerische Seminararbeit am Institut. Vom 16. bis 19. Juli 2013 werden studentische Arbeiten aus dem laufenden Sommersemester und dem vergangenen Wintersemester präsentiert.

Die Ausstellung im IfK (Philosophikum II, Karl-Glöckner-Straße 21, Haus H, 35394 Gießen) sowie im Foyer des Hauses A wird am Dienstag, 16. Juli 2013, um 17 Uhr in Haus H eröffnet. Im Anschluss beginnt das IfK-Sommerfest mit Livemusik. Ab 18 Uhr spielen Zweivonwir, Kevin Mehigan, die Tender Lungs und Adapter.

Mit dem „Rundgang 2013“ präsentiert das IfK erneut eine spannende Schau, die den Werkstattcharakter der künstlerischen Produktion am kunstpädagogischen Institut hervorhebt. Zu sehen sind Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Film, Plastik, Skulptur und auch Installation von Erstsemester-Studierenden und Veranstaltungen für Fortgeschrittene aller Studiengänge. Dabei wird den Besucherinnen und Besuchern ein Einblick in die künstlerischen Prozesse und einzelnen Arbeitsabläufe gewährt. Präsentiert werden die Arbeiten am Produktionsort – in den Räumen des Instituts, den Ateliers, Werkstätten und Seminarräumen.

Im vergangenen Sommer wurden die Werkstätten für Siebdruck-, Radierung- und Hochdruck durch die Universität saniert und modernisiert. Zum Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme konnte das Institut den Künstler Philipp Hennevogl als Gastprofessor gewinnen und dadurch nochmals  fachkundige und engagierte Unterstützung für den Bereich der Druckwerkstätten erfahren, was die Attraktivität der vermittelten tradierten und weiterentwickelten Techniken für die Studierenden abermals steigerte. Das Studium zielt nicht auf einen kommerziell ausgerichteten Kunstmarkt hin, sondern begreift die künstlerische Arbeit als einen gesellschaftlichen und individuellen Bildungsauftrag.

Mit dem „Rundgang“ öffnet das IfK für alle Interessierten seine Türen. Dem Publikum wird dabei die Möglichkeit gegeben, mit Institutsangehörigen in Dialog zu treten. Die Ausstellung ist am 17. und 18. Juli 2013 von 10 bis 18 Uhr sowie am 19. Juli 2013 von 10 bis 16 Uhr zu sehen.

 

 

Jessica Böhm: Im Flow
Ausstellung zur Bachelor-Thesis im Flur der Druckwerkstätten

Jessica Böhms künstlerische Arbeiten entstanden im Zusammenhang mit ihrer Bachelorarbeit zum Thema „Künstlerisch-praktische Untersuchungen mit experimentellen Verfahrensweisen zum Thema Figur und Raum“. Sie kombiniert in ihren Werken gestische Malerei, filigrane Zeichnungen, Collagen und druckgrafische Verfahren, wie z.B. Siebdruck, zu Gedankenräumen, in denen motivische Fragmente in immer neuen Variationen kombiniert werden. Durch die Schichtung von Farbflächen, Zeichnung und Druck entstehen komprimierte Assoziationsketten, die der Betrachter wiederum durch das eigene Erleben der ausgewählten Farbstimmungen erweitern kann. Ausgangspunkt für die entstandenen Arbeiten war für Jessica Böhm die Auseinandersetzung mit Glück, speziell mit dem Flow-Erlebnis, das vor allem von Mihály Csikszentimihály, dem „Vater der Flowforschung“ untersucht wurde. Gemeint ist das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit, der man gewachsen ist, jenseits von Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile).

 

 

"Was macht die Kunst?" 2013

Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre stellt das Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU)  zum dritten Mal in Folge ausgewählte Arbeiten aus zwei Semestern im KiZ – Kultur im Zentrum (Kongresshalle, Lonystraße 2, 35390 Gießen) aus. Unter der Leitung von Prof. Johanna Staniczek werden vom 13. April bis 12. Mai 2013 künstlerisch-praktische Abschlussarbeiten aus Magister-, Bachelor- und Lehramtsstudiengängen von zehn Studierenden des Instituts gezeigt. Eröffnet wird die Ausstellung „Was macht die Kunst?“ am Freitag, 12. April 2013 um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Führungen finden jeweils sonntags um 15 Uhr (14. April 2013, 21. April 2013, 28. April 2013, 5. Mai 2013) statt. Die Ausstellung ist dienstags und mittwochs von 10 bis 18 Uhr zu sehen, donnerstags von 10 bis 20 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Elena Leussidis´ Werke sind im Rahmen ihrer künstlerisch-praktischen Magisterarbeit zum Thema „Stadtlandschaft – Stadt als Raumkonstruktion im Spannungsfeld von Statik und Dynamik“ entstanden. Sie zeigen die Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich die Stadt als unübersichtlich-bewegter und zugleich architektonisch-statischer Raum mit malerischen und graphischen Mitteln darstellen lässt. Zugleich thematisieren die Arbeiten das Problem der perspektivischen Darstellung des dreidimensionalen Stadtraums auf der zweidimensionalen Fläche und verweisen dabei gleichzeitig auf den grundsätzlich konstruierten Charakter von Malerei und Zeichnung.  

Dina Zavodovska zeigt Arbeiten aus Papier und Textil, die mit dem Zustand der Materialien, mit Eigenschaften wie Biegsamkeit und Formbarkeit spielen und sich die Frage stellen, auf welche Weise weiches Material die Form eines skulpturalen Objektes beeinflusst. Dabei war ihr der Dialog zwischen Körper und Material besonders wichtig – folglich die Eigentümlichkeit des Materials nicht zu unterwerfen oder zu brechen, sondern es in seiner vollen Potenzialität zu präsentieren. Die Form der Exponate entwickelte sich somit während des Arbeitsprozesses.

Anna Katharina Potzuweit beschäftigte sich in ihrer Master-Arbeit mit unterschiedlichen Raumdarstellungen durch verschiedene künstlerische Medien. Die langjährige Beschäftigung mit dem niederländischen Künstler M.C. Escher und die Faszination über dessen Werk ließ sie ihre eigenen Bildwelten entwickeln, in denen das Treppenmotiv stets eine zentrale Rolle spielt und den Betrachter in eine neue Welt entführt.

Jessie Boehms Arbeiten zeigen experimentelle Untersuchungen zur Kombination von Zeichnung und Malerei. Sie entstanden im Seminar „Portraitzeichnen“ bei Prof. Johanna Staniczek. Die klare Linienführung der Graphitzeichnung steht im Kontrast zum schichtweise auf Papier angelegten Hintergrund mit Acryl- und Aquarellfarbe. In den ergänzenden Arbeiten ihrer Bachelor-Thesis zum Thema „Figur im Raum“ entwickelt sie dieses Prinzip durch Verwenden von Siebdruckelementen weiter.

Susana Batalha zeigt vier Ganzkörperselbstportraits, die durch die Vogelperspektive jedoch stark verzerrt werden. Durch den Blickwinkel von oben und die frontale Ansicht des Gesichtes liegt ihr Fokus auf der psychologischen Selbsterforschung.

Melanie Bauers Kombinationen von Portrait und Landschaft zeigen unwirkliche, verträumte, sowie teils bedrohliche Orte und laden ein, für eine kurze Zeit in diese andere Welt einzutauchen. Das Spiel mit der veränderten Farbigkeit, sowie die Einbindung von abstrakten Strukturen, unterstützen die traumhafte und unwirkliche Wahrnehmung. Die Bildkombinationen stellen ein Wechselspiel zwischen Harmonie und Idylle sowie zwischen Einsamkeit und Melancholie dar. Sie werfen Fragen nach Realität und Traum wie auch nach Leben und Tod auf. Die Antworten und Zusammenhänge findet der Betrachter auf seiner Reise in die Bildwelten jeweils selbst.

In den Werken von Daniel Schmack steht die Vereinbarkeit von Gegenpolen im Mittelpunkt. Dabei werden nicht nur die rein äußerlichen, zunächst widersprüchlich erscheinenden Eigenschaften der Materialien Stein und Metall in Einklang gebracht, sondern auch auf inhaltlicher Ebene zusammengeführt. Verbindung findet bei einem seiner Werke auch und gerade über das strenge Prinzip der Gegensätzlichkeit statt: Material, Form und Gestaltungsmittel wie Oberflächen, Volumen und Linien sind aufeinander abgestimmt wie komplementäre Kontraste.

Die Arbeiten von Astrid Thielow zeigen ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Landschaft.

Dabei steht immer wieder die Frage nach der Beziehung des Menschen zur Landschaft und der Natur an sich im Raum. Die verwendeten Materialen reichen von Acryl-Pigmentfarbe bis zu getrockneten Blüten und gesammelten Erden.

Die Malereien der Master-Abschlussarbeit von Nina Lindhorst sind ganz offenkundig nach Fotovorlagen entstanden. Effekte wie Reflexionen des Blitzlichts oder Verzeichnungen durch das Kameraobjektiv sind absichtlich mit in die Werke hineingenommen worden. Durch das Spiel mit der Erinnerung verengten sich im Laufe der Arbeit die Bildausschnitte: Der Blick fällt ungeniert auf ein Detail – doch sieht man nichts. Die abgebildeten, meist stark angeschnittenen Personen werden zu anonymen Platzhaltern für die Assoziationen ihrer Betrachter.

Die Arbeiten von Isabelle Pauly sind im Kontext ihrer Magisterarbeit zum Thema „Urbane Räume“ entstanden. Sie thematisiert zum einen die Erschließung des städtischen Raums bei Nacht und die dadurch entstehende Wirkung von künstlichen Lichtquellen. Das Werk „Hamburg I“ hingegen zeigt eine Untersuchung zum urbanen Innen- und Außenraum. Alle Arbeiten sind unter Einsatz selbst angesetzter Acrylfarben und experimenteller Techniken wie Fließen, Sprühen, Herauswaschen oder Antrocknen von Farblachen entstanden.

 

Eröffnung: Freitag, 12. April 2013, 18 Uhr

Die Ausstellung ist dienstags und mittwochs von 10 bis 18 Uhr zu sehen, donnerstags von 10 bis 20 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Führungen: sonntags (14. April 2013, 21. April 2013, 28. April 2013, 5. Mai 2013) jeweils um 15 Uhr

Ort: KiZ – Kultur im Zentrum, Kongresshalle, Lonystraße 2, 35390 Gießen

 

Rückfragen: Prof. Johanna Staniczek (Johanna.Staniczek@kunst.uni-giessen.de)

 

Gefördert vom Kulturamt der Universitätsstadt Gießen

 

 

Stadtbild Istanbul (24.1.-28.2.2013)

Unter dem Motto "Stadtbild Istanbul" präsentieren die Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik im Lokal International die Ergebnisse eines achttägigen Kunstpraxisseminars unter der Leitung von Klaus Werner und Dr. Roland Meyer-Petzold.

Die aus der ERASMUS-Kooperation mit der Marmara-Universität hervorgegangene Initiative brachte im vergangenen Herbst Studierende beider Institute in Gesprächen zusammen. Interessant war das zeichnerische und malerische Herangehen an die fremde Stadt wegen der besonderen Atmosphäre und wegen der Motive. Dankenswerterweise wurde die Reise mit Mitteln aus dem PROMOS-Programm gefördert.

Die Ausstellung zeigt Werke, die vor Ort in Istanbul entstanden sind und an der JLU in Gießen fortgeführt wurden.

Vernissage: am 23.1.2013 um 20:30. Die Ausstellung ist bis zum 28.2.2013 im Lokal International, Eichendorffring 111, 35394 Gießen zu sehen.