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Wiener Moderne / Wiener Aktionismus: FW-Exkursion nach Wien, 24. - 29. Juli 2015

DiVor dem Unteren Belvederee fünftägige FW-Exkursion nach Wien stand thematisch im Zusammenhang mit zwei fachwissenschaftlichen Lehrangeboten im Sommersemester 2015, den Seminaren "Die Wiener Moderne 1890 bis 1910. Architektur, Malerei, Graphik, Kunstgewerbe" und "Wiener Aktionismus - Kunst, Körper, Ereignis". Auf dem Programm standen sowohl Museums- und Ausstellungsbesuche als auch Stadtrundgänge und Architekturbesichtigungen. In Gruppengesprächen und Kurzführungen, die von den Studierenden vorbereitet wurden, erschloss sich das im Seminar Gelernte vor Ort noch einmal auf neue Weise.Besichtigung der PostsparkassePerformance von Ana Rita Teodoro im mumokCafé Prückel

Die Malerei der Wiener Moderne rückte besonders in den Ausstellungen des Oberen Belvedere und in der Secession (Gustav Klimt) und im Leopold Museum (Egon Schiele / Oskar Kokoschka / Richard Gerstl) in den Mittelpunkt, im Museum für Angewandte Kunst lag der Fokus auf dem Kunstgewerbe (Wiener Werkstätte). Einen Eindruck der avantgardistischen Architektur der Zeit vermittelte der Besuch des Looshauses sowie der Postsparkasse und der Wienzeilenhäuser von Otto Wagner.

Die Aktionen der Wiener Aktionisten wurden in zwei Sonderausstellungen im mumok (Mein Körper ist das Ereignis: Wiener Aktionismus und internationale Performance) und im Theatermuseum (ExistenzFest: Hermann Nitsch und das Theater) präsentiert. Durch den Besuch einer zeitgenössischen Performance, die im Rahmen des internationalen Tanzfestivals Impulstanz in den Ausstellungsräumen des mumok stattfand, erfuhr diese Kunst der 1960er Jahre eine spannende Aktualisierung.

Die auf den ersten Blick in einem starken Kontrast stehenden Themen der Exkursion ergänzten sich bei genauerer Auseinandersetzung überraschend gut. Zum einen sorgten sie für ein abwechslungsreiches Programm, zum anderen ergaben sich in den Diskussionen immer wieder spannende Querbezügen und Überschneidungen. Zum Ausklang wurden die Anstrengungen und Strapazen, die immer auch zu einer solchen mehrtägigen Exkursionen gehören, mit einem Aperitif und Marillenknödeln im traditionsreichen Café Prückel belohnt.

 

Die Exkursion wurde großzügig von der JLU Gießen bezuschusst. Hierfür danken wir herzlich.

 

Leitung: Prof. Dr. Claudia Hattendorff, Lisa Beißwanger M.A.

Teilnehmerzahl: 12