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30.01.2018 - Vorträge des IfK: Prof. Dr. Steffen Siegel - Multiplizierte Unikate

Phil. II, Haus H Raum 008a, 18 Uhr

Multiplizierte Unikate. Daguerreotypie und die visuelle Ökonomie der grafischen Künste

Neue Medien kommen nicht einfach als etwas Neues in die Welt, vielmehr treffen sie stets auf ein bereits etabliertes Gefüge anderer, älterer Medien. Fotografische Bilder haben hiervon keine Ausnahme gemacht. Als im Jahr 1839 mit den Daguerreotypien eines der ersten fotografischen Verfahren publiziert worden ist, hat man sie nicht allein um ihrer selbst willen betrachtet. Vielmehr stand die Frage im Raum, in welchem Verhältnis diese erstaunlich präzisen und detailreichen Bilder zu Malerei, Zeichnung und Druckgrafik stehen. Ein Nachdenken über das Fotografische nahm nicht zuletzt von Fragen der Intermedialität seinen Ausgang. In seinem Vortrag zeigt Siegel, dass solche Reflexionen nicht allein eine Sache des bildtheoretischen Interesses gewesen sind. Mit Blick auf ein ebenso bemerkenswertes wie voraussetzungsreiches Dokument der Frühzeit des Fotografischen — die von Noël Marie Paymal Lerebours herausgegebenen „Excursions daguerriennes“ (1841–1843) — soll verdeutlicht werden, in welch spannungsvoller Weise sich fotografische Bilder in die visuelle Ökonomie der grafischen Künste fügten.

 

Prof. Dr. Steffen Siegel lehrt an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist Inhaber der Professur für Theorie und Geschichte der Fotografie.

 

Plakat Steffen Siegel