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Projekte

Regionale Standardsetzung als inkrementeller institutioneller Wandel: Kontextspezifische Erscheinungsformen und Erfolgsbedingungen im Bereich der ökologischen Landwirtschaftspolitik (Habilitationsprojekt)

Verfasser: Dr. Sandra Schwindenhammer

Status: laufend

 

In der politikwissenschaftlichen Forschung der Internationalen Beziehungen und in der praktischen Politik gelten Standards neben Hierarchie- und Markt-basierten Ansätzen zunehmend als vielversprechende politische Regulierungsformen. Standards kommen in unterschiedlichen Politikbereichen wie der globalen Umweltpolitik, der Finanzpolitik oder der Nahrungs- und Landwirtschaftspolitik zum Einsatz.

Insbesondere in der globalen ökologischen Landwirtschaftspolitik forcierten ein gewachsenes Verbraucherbewusstsein, eine gestiegene Nachfrage nach gesunden und nachhaltigen Produkten und die Intensivierung globaler Handelsströme die Herausbildung einer Vielzahl unterschiedlicher öffentlicher und privater Standards: Der gemeinsame Codex Alimentarius der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation, die Kodizes transnationaler Nahrungsmittelkonzerne, oder der globale Standard der internationalen Dachorganisation des ökologischen Landbaus (IFOAM), die Liste an Beispielen ließe sich beliebig verlängern.

Die Herausbildung von Standards in der globalen ökologischen Landwirtschaftspolitik erfolgt vielfach in grenzüberschreitenden Standardsetzungsprozessen unter koregulativer Beteiligung privater und öffentlicher Akteure. Dabei lässt sich in unterschiedlichen Weltregionen wie in der EU, in Ostafrika, oder im Pazifik ein zunehmender Trend zur Harmonisierung und regionalen Integration von Standards verzeichnen. Gleichwohl Standards als alternative Form politischer Regulierung in Forschung und Praxis bereits breite Beachtung finden, sind die Prozesse ihres Zustandekommens in inter-regionaler Perspektive noch nicht hinreichend erforscht.

Vor diesem Hintergrund besteht das Forschungsinteresse des Habilitationsprojekts in Erscheinungsformen und kausalen Bedingungen für die Entstehung von Standards in der ökologischen Landwirtschaftspolitik in unterschiedlichen Weltregionen. Das Forschungsdesign kombiniert eine Akteur- und strukturbasierte Forschungsperspektive. Theoretisch knüpft es an aktuelle Forschungsergebnisse und eigene Vorarbeiten zu Potenzial und Grenzen privater Regulierungsbeiträge, zum transnationalen Regieren durch Standards, und zum institutionellen Wandel an. Es konzeptualisiert regionale Standardsetzungsprozesse unter Rückgriff auf aktuelle neoinstitutionalistische Forschung zum inkrementellen institutionellen Wandel und leitet daraus potenzielle institutionelle Einflussfaktoren, kausale Mechanismen und Hypothesen zum Einfluss privater Agenten des Wandel ab.

Die zentrale Annahme ist, dass regionale Standards in der ökologischen Landwirtschaftspolitik das Ergebnis bestimmter regionaler Kontextbedingungen und der regulativen Beteiligung von Agenten des Wandels sind, die kontextspezifische Regulierungsfunktionen wahrnehmen. Die Studie zielt darauf, den Erklärungswert des Forschungsdesigns anhand qualitativ-vergleichender Fallstudien in unterschiedlichen Weltregionen zu eruieren. Neben der Erhebung der objektiven Ausprägungen der politischen, ökonomischen und sozialen regionalen Kontextbedingungen unter denen unterschiedliche regionale Standradsetzungsprozesse erfolgen, werden halbstandardisierte Experteninterviews mit öffentlichen und privaten politischen Akteuren durchgeführt, die an den regionalen Standardsetzungsprozessen mitwirken.

Der theoretische Beitrag des Habilitationsprojekts besteht einerseits in der Anwendung des ursprünglich rein auf staatliche und zwischenstaatliche Regulierung abstellenden neoinstitutionalistischen Ansatz des inkrementellen institutionellen Wandels auf neue Formen des öffentlich-privaten Regierens und damit in der Erweiterung der Reichweite des Ansatzes. Andererseits soll ein Beitrag zur Debatte um transnationales Regieren durch Standards geleistet werden. Sollten Standardsetzungsprozesse unter unterschiedlichen regionalen Bedingungen unterschiedlichen institutionellen Entwicklungspfaden folgen und unterschiedliche Ausformungen annehmen, dann bedürfen die bislang generalisierenden Annahmen über förderliche Entstehungsbedingungen (z.B. über Akteurskonstellationen, Steuerungsmechanismen, oder benötigte Regulierungsressourcen) eine weitere Ausdifferenzierung, die sowohl theoretische als auch empirische Implikationen hat.

Die Norm der Nachhaltigkeit im globalen Regimekomplex für Ernährung (TANNRE)

Projektgruppe: Prof. Dr. Helmut Breitmeier, Dr. Sandra Schwindenhammer

Mitarbeiter*innen: Magdalena Tanzer, Jacob Manderbach, Andrés Checa

Status: abgeschlossen

 

Kurzbeschreibung:

In der Welternährungspolitik ist die Verwirklichung von Ernährungssicherheit („Food Security“) die dominierende Norm. Dies kommt sowohl in den Millenniumsentwicklungszielen als auch in der aktuellen Debatte um die post-2015 „Sustainable Development Goals“ zum Ausdruck. Die Welternährungspolitik kommt dem Ziel der Verwirklichung von Ernährungssicherheit langsam näher. Die Zahl der unterernährten Menschen in Entwicklungsländern ging nach Angaben der FAO in den vergangenen beiden Jahrzehnten zurück. Die ressourcenintensiven Verfahren, die in der Landwirtschaft zur Verwirklichung der Ernährungssicherheit zum Einsatz kommen, führen aber auch zu gravierenden Umweltschäden.  

Der Norm der Nachhaltigkeit wird in der Welternährungspolitik zunehmend Bedeutung eingeräumt. Seit der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro (1992) verkörpert die Nachhaltigkeit ein wichtiges Ziel globaler Politik. Innerhalb des glo­ba­len „Re­gime­kom­plexes für Ernährung“ wird mit der Verwirklichung der Norm erst begonnen. Im globalen Regimekomplex für Er­nährung wirken internationale Institutionen wie die FAO, die WHO, die WTO, UNEP und das UNDP und andere zwischenstaatliche und private Institutionen zusammen und verfolgen Ziele wie die Ver­wirk­lichung der Ernährungssicherheit, der Nahrungsmittelsicherheit oder der Nach­haltig­keit. Ein besonderes Merkmal des Regimekomplexes für Ernährung besteht darin, dass einzelne Institutionen bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Norm der Nachhaltigkeit in inter-institutionellen Arrangements wie der „Codex Alimentatius Commission“ (CAC), dem „Sustainability Assessment of Food and Agriculture Systems“ (SAFA) und der „Sustainable Rice Platform“ zusammenarbeiten.

Bislang fehlen in der politikwissenschaftlichen Forschung Studien, die sich systematisch mit der Verwirklichung der Norm der Nachhaltigkeit im Regimekomplex für Ernährung befassen. Prof. Dr. Helmut Breitmeier und Dr. Sandra Schwindenhammer untersuchen mit dem Projekt, wie die verschiedenen internationalen Institutionen des Regimekomplexes in den inter-institutionellen Arrangements zusammenwirken und welche Faktoren die Entwicklung und inhaltliche Ausgestaltung der Norm der Nachhaltigkeit beeinflussen. Das Forschungsvorhaben basiert auf der Ausgangsbeobachtung, dass die Bedeutung der Nachhaltigkeit in den am Regimekomplex beteiligten internationalen Institutionen zwar gewachsen ist, diese jedoch ein unterschiedliches Verständnis über den Inhalt und die Relevanz der Nachhaltigkeitsnorm aufweisen. Es wird davon ausgegangen, dass innerhalb des Regimekomplexes für Ernährung eine Konkurrenz verschiedener Normen existiert, durch welche die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsnorm erschwert wird. Die Klärung der Frage inwiefern inter-institutionelle Arrangements in der Lage sind, diese Normkonkurrenzen abzumildern, ist Kernbestandteil des Forschungsprojekts.

Das Forschungsprojekt wird in enger Kooperation mit dem Gießener Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) durchgeführt.

 

Globaler Klimawandel und gewaltsame Konflikte

Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Status: abgeschlossen

Laufzeit: bis Juni 2008

fördernde Einrichtungen: Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF)

 

Publikationen:

  • Breitmeier,  Helmut 2010: Klimawandel und Gewaltkonflikte – Ein unabwendbares Szenario für die Zukunft?, in: Werkner, Ines-Jacqueline/Kronfeld-Goharani, Ulrike (Hrsg.): Der ambivalente Frieden. Die Friedensforschung vor neuen Herausforderungen, Wiesbaden (VS Verlag), 215-230.
  • Breitmeier, Helmut 2009: Klimawandel und Gewaltkonflikte. Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF): Osnabrück. 
  • Breitmeier, Helmut 2009: Klimawandel und Gewaltkonflikte: Die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Anpassung und Gewaltprävention, in: Die Friedenswarte 2009: 2, 29-44.

Regieren in Teilordnungen der Weltpolitik

Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Breitmeier, Prof Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas

Status: abgeschlossen

Laufzeit: 2007 - 2009

fördernde Einrichtung: Stiftung Entwicklung und Frieden

 

Publikationen:

Breitmeier, Helmut/Roth, Michèle/Senghaas, Dieter (Hrsg.) 2009: Sektorale Weltordnungspolitik. Effektiv, gerecht und demokratisch? Nomos: Baden-Baden.

International Regimes Database

Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Breitmeier, Prof. Oran R. Young (Ph.D.), und Prof. Dr. Michael Zürn

 

Projektbeschreibung:

The International Regimes Database (IRD) is a tool designed by a German-American research-team in collaboration with 46 case-study experts who coded 23 international environmental regimes. The database is available on a CD-Rom added to a book by Helmut Breitmeier, Oran R. Young, and Michael Zürn published with The MIT Press in 2006. Another book by Helmut Breitmeier on "The Legitimacy of International Regimes: Findings from The International Regimes Database" has been published in 2008 with Ashgate (Aldershot).

The IRD includes data about various aspects related to the formation, attributes, consequences and dynamics of regimes. The coding of regimes has been carried out on the basis of a comprehensive data-protocol. The different sections of the codebook consider a large number of theoretical concepts that emerged in the context of regime analysis. The codebook consists of 136 questions which were developed for the measurement of variables belonging to these approaches.
The database combines data on 23 environmental regimes that were established in global, multilateral, regional and bilateral contexts. The broad majority of these regimes were coded by two experts independently of one another so that an assessment could be made in regard to whether coders using the same coding instrument come to equivalent results regarding the coding of single variables for a regime. These experts qualified for the coding because they were well-known in the scientific community for their knowledge on these regimes. The coding of these experts is based on the empirical knowledge they gained from many years of case-study research. The selection of coders was based on a rule of thumb that only experts who are well-known for their knowledge on specific regimes should be involved with the coding.

The regimes have been coded from their formation to the year 1998 as a common end-point of analysis. This common end-point allows the exploration of various aspects related to the performance of these regimes by the end of the twentieth century. Regimes were subdivided into several components that reflect legal-institutional complexity of governance systems. The development of the case structures used for the coding took place in so-called ‘pre-coding negotiations’. These negotiations were carried out between the project team and regime experts.

The coding did not focus on the macro-level of a regime but took into account the existence of different legal and institutional forms which make up a regime as a whole. For example, the Antarctic regime has been subdivided into components such as the Antarctic Treaty, the Convention on the Conservation of Flora and Fauna, the Convention on the Conservation of Antarctic Marine Living Resources, the Convention on the Conservation of Seals, or the Protocol on Environmental Protect-ion. This distinction between institutional forms allows to determine whether the level of consensual knowledge varies for different issues in a regime (e.g., the conservation of seals, conservation of flora and fauna).

The Database can be downloaded here:

International Regime Database

 

Publikationen:

 

Regimes:

Antarctic Regime 1959-1998 Antarctic Treaty (1959-1980) (1980s) (1989/91-1998) • Conservation of Flora and Fauna (1964-1980) (1980s) (1989/91-1998) • Conservation of Seals (1972-1980) (1980s) (1989/91-1998) • CCAMLR (1980s) (1989/91-1998) • Protocol on Environmental Protection (1989/91-1998)
Baltic Sea Regime 1974- 1998 Principles of Co-operation (1974-1992) (1992-1998) • Environment Protection Principles (1974-1992) (1992-1998) • Regulations for all Sources of Marine Pollution (1974-1992) (1992-1998) • Nature Conservation (1992-1998)
Barents Sea Fisheries Regime 1975-1998 Norwegian-Russian Cooperation on Fisheries in the Barents Sea Region (1975-1998)
Biodiversity Regime 1992-1998 Convention on Biological Diversity (1992-1998)
CITES-Regime (Trade in Endangered Species) 1973-1998 CITES-Convention (1973-1989) (1989-1998) • TRAFFIC-Network on Monitoring and Compliance (1978-1989) (1989-1998)
Climate Change Regime 1992-1998 United Natoins Framework Convention on Climate Change [UNFCCC] (1992-1997) (1997-1998) • UNFCCC Financial Mechanism (1992-1997) (1997-1998) • Kyoto-Protocol (1997-1998)
Danube River Protection Regime 1985-1998 Danube River Protection (1985-1991) (1991-1994) (1994-1998)
Great Lakes Management Regime 1972 - 1998 Great Lakes Water Quality (1972-1978) (1978-1998) • Great Lakes Water Quantity (1972-178) (1978-1998) • Great Lakes Ecosystem Management (1978-1998)
Hazardous Waste Regime 1989-1998 Basel Convention (1989-1995) (1995-1998) • Amendment to the Basel Convention (1995-1998) • OECD/EU/Lome IV-Regulations (1989-1995) (1995-1998) • Bamako Convention (1991-1995) • Bamako/Waigani Conventions (1995-1998)
IATTC Regime (Interamerican Tropical Tuna Convention) 1949-1998 Conservation and Management of Tunas and Tuna-Like Fishes (1949-1976) (1976-1998) • Conservation and Management of Dolphins (1976-1998)
ICCAT Regime (Conservation of Atlantic Tunas) 1966-1998 ICCAT-Convention (1966-1998)
Regime for the International Regulation of Whaling 1948-1998 Whaling Regime (1946-1982) (1982-1998)
London Convention Regime 1972-1998 Wastes and Substances the Dumping of which is Prohibited (1972-1991) (1991-1998) • Wastes and Substances which, in Principle, may be Dumped (1972-1991) (1991-1998) • Regulation of Incineration at Sea (1978-1991) (1991-1998)
ECE-Regime on Long-Range Transboundary Air Pollution (LRTAP) 1979-1998 LRTAP-Convention (1979-1982) (1982-1998) • First Sulphur Protocol (1985-1998) • Nox-Protocol (1988-1998) • VOCs-Protocol (1991-1998) • Second Sulphur-Protocol (1994-1998)
North Sea Regime 1972/74-1998 OSCOM/PARCOM (1972/74-1984) • OSCOM/PARCOM/OSPAR (1984/92-1998) • North Sea Conferences (1984-1998)
Oil Pollution Regime 1954-1998 Oilpol (1954-1978) • MARPOL (1973/78-1998) • Regional Memoranda of Understanding (1982-1998)
Regime for Protection of the Rhine Against Pollution 1963-1998 Berne Convention (1963-1998) • Chloride Pollution Convention (1976-1998) • Chemical Pollution Convention (1976-1998)
Ramsar Regime on Wetlands 1971-1998 Ramsar Convention (1971-1987) (1987-1998)
Regime for Protection of the Black Sea 1992-1998 Bucharest Convention and Protocols (1992-1998) • Black Sea Strategic Action Plan (1996-1998)
South Pacific Fisheries Forum Agency Regime 1979-1998 General Management of Fisheries (1979-1982) (1982-1995/97) (1995/97-1998) • Compliance of Fisheries Management (1979-1982) (1982-1995/97) (1995/97-1998)
Stratospheric Ozone Regime 1985-1998 Vienna Convention (1985-1990) (1990-1998) • Montreal Protocol (1987-1990) 1990-1998) • London Amendment (1990-1998) • Copenhagen Amendment (1992-1998) • Multilateral Fund (1990-1998)
Tropical Timber Trade Regime 1983-1998 International Tropical Timber Agreement (1983-1998)

Möglichkeiten zur Unterstützung der Theoriebildung in der Politikwissenschaft durch das TOSCANA-System: Politische Steuerung technikinduzierter Problemstellungen

Project Leaders: Prof. Dr. Helmut Breitmeier, Prof. Dr. Rudolf Wille

Status: Completed

One way to analyze correlation between variables included in the IRD is the use of a TOSCANA-system which has been developed by the research team in collaboration with Prof. Rudolf Wille and Tim Kaiser from the Department of Mathematics at Darmstadt University of Technology. The idea of a TOSCANA-system is a result of long experience in data analysis using concept lattices for deeper understanding and proper communication of data. The usage of conceptual scaling combined with computational support yields a powerful analysis tool. The software links the scales from the conceptual file to the database enabling thereby the user of the system to explore the conceptual structure of the data by displaying line diagrams of concept lattices of pieces of the data.

The Database can be downloaded here:

International Regime Database

Nichtregierungsakteure und die Demokratisierung des internationalen Regierens: Aufbau und Auswertung einer Regimedatenbank

Pilotprojekt zur Codierung von Fallstudien für die Datenbank über internationale Regime

Mitarbeitende: Prof. Dr. Helmut Breitmeier, Prof. Dr. Oran R. Young, Prof. Dr. Michael Zürn

Status: abgeschlossen

Laufzeit: 1998 - 1999

fördernde Einrichtungen: U.S. National Science Foundation and German American Academic Council Foundation

Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen

Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Breitmeier (2011 - 2013), Prof. Dr. Görge Deeberg

Status: laufend

fördernde Einrichtungen: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektseite: Offene Hochschulen


Kurzbeschreibung:

Das Projekt entwickelt neue Lehrinhalte und -formen und didaktische Elemente, die auf die Stärkung inhaltlicher und methodischer Kompetenzen von Studierenden aus der beruflichen Praxis in verschiedenen Phasen des Studiums abzielen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Eingangsphase und Abschlussphase des universitären Weiterbildungsangebots „infernum“ (Interdisziplinärer Weiterbildungsstudiengang Umweltwissenschaften) an der FernUniversität in Hagen. Das Blended-Learning-Konzept des Studiengangs soll mittels elektronisch unterstützter LernfoFrmen weiterentwickelt werden. Außerdem können neue umweltwissenschaftliche Lehrmodule entwickelt werden, die den besonderen Interessen von Studierenden aus der beruflichen Praxis dienen.

The Lived Experience of Climate Change: Interdisciplinary EModule Development and Virtual Mobility

Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Mitarbeitende: M.A. Daniel Otto

Laufzeit: 10/2009 - 05/2012

fördernde Einrichtungen: EU (Lifelong Learning, Erasmus, Jean Monet)

Projektseite: http://www.leche.open.ac.uk/

 

Kurzbeschreibung:

Das Projekt zielt darauf innovative Lehrmethoden im Bereich der Fernlehre zu nachhaltiger Entwicklung und globalem Klimawandel zu erarbeiten und ein europäisches Netzwerk von Wissenschaftlern, Studierenden und Bürgern zu etablieren. Neben der FernUniversität in Hagen sind 8 weitere Institutionen Projektpartner: The Open University (Milton Keynes, UK), University of Derby (UK), Open Universiteit Nederland (Heerlen), European Association of Distance Teaching Universities (Heerlen), Wageningen University (NL), Universidad Nacional de Educación a Distancia (Madrid), Universidade Aberta (Lissabon), Katholieke Universiteit Leuven (Belgien).

NetCU – Networked Curricula Fostering Transnational Partnerships in Open and Distance Education and Blended Learning

Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Mitarbeitende: M.A. Daniel Otto

Status: abgeschlossen

fördernde Einrichtungen: EU (Lifelong Learning Programme, ERASMUS)

Projektseite: http://www.eadtu.eu/netcu.html

 

Kurzbeschreibung:

Das Forschungsprojekt wird unter Koordination der EADTU (European Association of Distance Teaching Universities) durchgeführt. Das Projekt vereinigt 14 Fern- und konventionelle Universitäten aus 13 Ländern Europas, darunter Partner aus der Türkei, Italien, Litauen und Zypern. Die Projektpartner haben es sich zum Ziel gesetzt, die existierenden europäischen Kooperationen und Partnerschaften im Rahmen der Bildungszusammenarbeit "open and distance education" (ODE) zu identifizieren und zu evaluieren. Als Ziel sollen Handlungsanleitungen und Modelle entwickelt werden, die zukünftige Kooperationen in diesem Bereich erleichtern. Vor allem die zukünftige transnationale Partnerschaftsbildung sowie die internationale Bildungsarbeit soll hierdurch gefördert werden.

Wenn Religionen miteinander sprechen: Der interreligiöse Dialog und die globale Norm der Religionsfreiheit

Projektbeschreibung

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung des Projekts

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Veröffentlichungen

Diverse Veröffentlichungen finden Sie hier

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Aktivitäten

Hier finden Sie eine Übersicht der Veranstaltungen, Konferenzen und Vorträge

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Newsfeed

Eine Übersicht über Aktuelles und Pressemitteilungen finden Sie hier

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Dialoginitiativen

Eine Kurzbeschreibung der wichtigsten Dialoginitiativen finden Sie hier

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Bilder Religionsprojekt

Hier werden die Bilder zum Religionsprojekt abgelegt

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Projekte

SDG Nexus Network

Project Management: Dr. Björn Weeser

Principal Investigator for JLU: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Status: Ongoing

Project Website: SDG Nexus Network

 

The SDGnexus Network is a global community of universities, research centers, and stakeholders committed to promoting the Agenda 2030 for sustainable development. The SDGnexus Network is a part of the DAAD “Higher Education Excellence in Development Cooperation – exceed” program and, as such, it aims to strengthen higher education for enabling effective and innovative contributions to the Sustainable Development Goals (SDGs) of the United Nations.

The SDGnexus Network has three main objectives:

Parliamentary Deployment Votes Database (PDVD) und International Treaty Ratification Database (ITRVD)

Verfasser: Falk Ostermann

Betreuer: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Fördernde Einrichtungen: 2019-2021 gefördert durch die Gerda Henkel Stiftung („Politicization of Security Policy in Comparative Perspective“)

Webseiten: Parliamentary Deployment Votes Database and the International Treaty Ratification Votes Database

 

Die Parliamentary Deployment Votes Database (PDVD) und die International Treaty Ratification Database (ITRVD) befassen sich mit der zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Kontestation internationaler Politik in den Bereichen militärischer Intervention (Sicherheits- und Verteidigungspolitik) und der Ratifikation internationaler Verträge (Außenpolitik). Sie stellen Daten zur Untersuchung parlamentarischer und parteipolitischer Positionierungen bereit. Dieses Projekt wird gemeinsam an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Vrijen Universiteit Amsterdam durchgeführt (mit Prof. Dr. Wolfgang Wagner).

Das Projekt verfolgt im Bereich militärischer Interventionen drei Ziele:

  1. Wir untersuchen den Einfluss politischer Ideologie und des politischen Prozesses/ Machtgefüges auf die Positionierung zu Militärinterventionen.
  1. Wir untersuchen verschiedene Konzepte und Praktiken parlamentarischer Kontrolle von Militärinterventionen und Verteidigungspolitik.
  2. die Erstellung einer globalen Datenbank zum parlamentarischen Verhalten von Parteien in Bezug auf Militärinterventionen, um die o.g. Aspekte zu untersuchen.

Im Bereich der Ratifikation internationaler Verträge liegt der Fokus des Projekts auf der Datensammlung selbst, dem Verständnis verschiedener parlamentarischer Verfahren und ersten Analysen zur Kontestation von Verträgen auf Parlaments- und Parteienebene.

 

Publikationen:

  • Wagner, Wolfgang, Anna Herranz-Surrallés, Juliet Kaarbo und Falk Ostermann. 2018. "Party politics at the water's edge: contestation of military operations in Europe". European Political Science Review 10(4), 537-563, https://doi.org/10.1017/S1755773918000097
  • Ostermann, Falk. 2017. "France’s reluctant parliamentarisation of military deployments: the 2008 constitutional reform in practice."  West European Politics 40(1):101-118.
  • Wagner, Wolfgang, Anna Herranz-Surrallés, Juliet Kaarbo und Falk Ostermann. 2017. "The Party Politics of Legislative-Executive Relations in Security and Defence Policy."  West European Politics 40 (1):20-41.