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Artikelaktionen

Prof. Dr. Helmut Breitmeier

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Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Professor
für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen

Adresse

Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Politikwissenschaft

Karl-Glöckner-Straße 21E

35394 Gießen

Kontakt

Philosophikum II Raum E202

☎ 0641 99-23111

Fax 0641 99-23119

Sprechstunde

Sprechstunden nach Vereinbarung via E-Mail

Zuständiges Sekretariat
Kontakt

Philosophikum II Raum E201

☎ 0641 99–23110

Fax: 0641 99–23119

Info

Prüfungen Erstes Staatsexamen | zentrale Informationsveranstaltung | Themenvergabe
Die Themen für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen im Ersten Staatsexamen werden an der Professur für Internationale Beziehungen zentral vergeben (Prüfer*innen: Prof. Dr. Helmut Breitmeier, Christopher Finke, Dr. Falk Ostermann, Dr. Alexander Reichwein).
Studierende, die von uns in den Grundwissenschaften (mdl. Prüfung oder Klausur) geprüft werden wollen, können einen unserer Namen bei der Lehrkräfteakademie als Prüfer*innenwunsch angeben. Die Zuteilung übernimmt die Lehrkräfteakademie. Es ist KEINE Unterschrift von uns nötig! Bitte sehen Sie bis zur Infoveranstaltung (s.u.) von individuellen Anfragen an die Prüfer*innen ab.
Studierende, die im Hauptfach PoWi Klausur schreiben oder von uns mündlich geprüft werden wollen, melden sich bitte ab JETZT bei den Dozierenden. (Es muss KEINE händische Unterschrift von uns erteilt werden, aber Sie brauchen eine BestätigungsEMAIL, dass wir bereit sind, Sie zu prüfen.)
Zur Prüfungsvorbereitung für alle zentralen Prüfungen findet am Mittwoch, 14.07.21, 14:00-15:45 (s.t.) eine zentrale Informationsveranstaltung auf Microsoft Teams (Teamcode br7n5y7) statt, zu der alle Prüflinge herzlich eingeladen sind. 
Wie Sie Microsoft Teams herunterladen und installieren können, wird vom HRZ hier https://www.uni-giessen.de/fbz/svc/hrz/svc/medien/el/werkzeuge/office365 ausführlich beschrieben. (Bitte erledigen Sie die Installation zeitig und nicht erst kurz vor dem Treffen, da der Prozess unterschiedlich lang dauern kann.)

Vorbesprechung/Anmeldung von Abschlussarbeiten: Die Lehrenden am Institut für Politikwissenschaft garantieren die persönliche, intensive und qualitativ hochwertige Betreuung von Abschlussarbeiten in den am Institut angebotenen Studiengängen. Für ein effektives Betreuungsverhältnis ist zwingend erforderlich, dass Kandidat*innen frühzeitig, spätestens jedoch sechs Wochen vor Ende der Frist für die Einreichung des Antrags auf Zulassung sowie der Prüfungsübernahmebestätigung persönlichen Kontakt mit dem/der potenziellen Erstbetreuer*in aufnehmen. Bitte kommen Sie mit einem Themenvorschlag und einem auf 1-2 Seiten ausgearbeiteten Exposee in die Sprechstunde. Das Exposee sollte u.a. folgende Punkte enthalten: Fragestellung, theoretischer Fokus und Ansatzpunkt für Hypothesenbildung, kurze Fallbeschreibung, Überlegungen zum Falldesign, Überlegungen zur Einschränkung des Falles (z.B. Zeitphase, Analyseebene, Akteure).


_Arbeitsgebiete

Arbeitsgebiete

Den inhaltlichen Schwerpunkt in der Forschung bildet die Analyse von Politik in internationalen und transnationalen Institutionen (Global Governance). Im Zentrum des Interesses stehen die  Effektivität des Regierens und normative Fragen nach der demokratischen Legitimität und der Verteilungsgerechtigkeit. Die Forschung nutzt dabei quantitative und qualitative Methoden gleichermaßen. Besondere inhaltliche Bedeutung wird der Ausdifferenzierung verschiedener Akteurstypen in der Weltpolitik beigemessen. Innerhalb von Global Governance spielen neben der Staatenwelt zunehmend nichtstaatliche Akteure (z.B. transnationale NGOs, transnationale Unternehmen, religiöse Akteure, kriminelle Netzwerke) eine wichtige Rolle als Problemverursacher und/oder (Ko-)Regulierer. Die Analyse unterschiedlicher Formen des Regierens konzentriert sich besonders auf die internationale Umwelt- und Klimapolitik, auf Governanceformen im Bereich der Welternährungspolitik und auf die Rolle von Religion in der Weltpolitik. Einen weiteren inhaltlichen  Aspekt stellt die Analyse transnationaler Sicherheitsbedrohungen dar, die insbesondere unter dem Fokus betrachtet werden, inwiefern Umweltzerstörungen zu Gewaltkonflikten führen können bzw. welche präventiven Maßnahmen ergriffen werden können, damit Konflikte friedlich bearbeitbar werden.

 

Verfügbarkeit von IB-Zeitschriften an der JLU

Die Übersicht zeigt die Verfügbarkeit führender deutscher und englischsprachiger Fachzeitschriften der Disziplin Internationale Beziehungen aus dem Netz der JLU an. Für die Recherche für Referate und Seminararbeiten wird empfohlen, auf diese Angebote zurückzugreifen.

 Liste IB-Zeitschriften

Team

Sekretariat
Mechthild LaMonica

Sekretärin
am Institut für Politikwissenschaft

Kontakt

Philosophikum II Raum E201

☎ 0641 99–23110

Fax: 0641 99–23119

Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen
Julia Drubel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
an der Professur für Internationale Beziehungen bis 05/2021



Neue Anstellung am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg.


Kontakt

Philosophikum II Raum E216c

☎ 0641 99-23116

Christopher Finke

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
an der Professur für Internationale Beziehungen

Kontakt

Philosophikum II Raum E216c

☎ 0641 99-23116

Pavlina Miteva
Kontakt

Senckenbergstraße 3 Raum 112

35390 Gießen

☎ +49 641 99 12706

Dr. Falk Ostermann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Internationale Beziehungen

Kontakt

Philosophikum II Raum E205

☎ 0641 99-23115

@OstermannFalk (Twitter)

Dr. Alex Reichwein

Lehrbeauftragter und PostDoc am Institut für Politikwissenschaft

Co-Sprecher der GGS Section Norms and Changes in Global Politics

Kontakt

Philosophikum II Raum E217

☎ 0641 99-23114


Dr. Sandra Schwindenhammer

Stellv. Verbundkoordinatorin und Teilprojektleiterin
BMBF-Projekt "SUSKULT"

Kontakt
Philosophikum II Raum E206

☎ 0641 99–23113

Katrin Strobehn
Kontakt

Senckenbergstraße 3 Raum 112
35390 Gießen

☎ +49 641 99 12708

Magdalena Tanzer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
im BMBF-Projekt TANNRE

Kontakt

Philosophikum II Raum E204

☎ 0641 99 - 23117

Studentische Hilfskräfte
Sören Hinder Ida Lotter Helena Renz

Lebenslauf

Lebenslauf
ZeitraumTätigkeit
seit 2013 W3-Professur für Internationale Beziehungen, Institut für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen
seit 2020 Mitglied im Project Management Board des SDGnexus Network-Projekts (gefördert im DAAD Programm „exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit) am Zentrum für internationale Umwelt- und Entwicklungsforschung (ZEU) an der Justus-Liebig Universität Gießen
seit 2020 Mitglied im Direktorium des LOEWE-Schwerpunkts „Minderheitenstudien: Sprache und Identität" (LOEWE-Projekt der Goethe-Universität Frankfurt und der Justus-Liebig Universität Gießen)
seit 2019 Mitglied im Vorstand des Zentrums für Internationale Umwelt- und Entwicklungsforschung (ZEU) an der Justus-Liebig Universität Gießen
seit 2019 Vorsitzender des Promotionsausschusses am FB02 
2015 - 2020 Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef)
2015 - 2020 Mitglied im Auswahlgremium des Promotionsstipendienprogramms der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
2008 - 2013

W3-Professur für Internationale Politik, Institut für Politikwissenschaft an der FernUniversität in Hagen, Wissenschaftlicher Leiter des Weiterbildungsstudiengangs „Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum)“ (gemeinsam mit Dr. Görge Deerberg vom Fraunhofer-Institut für Umwelt und Sicherheit, UMSICHT in Oberhausen)

Vorsitzender des Senats der FernUniversität (2012-2013)

2005 - 2008

Privatdozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt

Leiter des Arbeitsbereichs „Methoden und Wissenschaftstheorie“

2004 - 2005 Vertretungsprofessur für„Internationale Beziehungen und Europäische Integration“, Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart (WS 2004/05 und SoSe 2005)
2004 Lehrauftrag an der Universität Mannheim (Lehrstuhl Politische Wissenschaft II, Prof. Dr. Beate Kohler-Koch)
2004 Habilitation am Fachbereich 2 der Technischen Universität Darmstadt (Gutachter: Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf, Prof. Dr. Rainer Schmalz-Bruns und Prof. Arild Underdal, Ph.D.,); Titel der Habilitationsschrift: „The Legitimacy of International Regimes: Findings from the International Regimes Database”
1998 - 2004

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt (u.a. Leitung eines DFG-Projekts) 

1997 - 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen
1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt 
1994 - 1997 Research Fellow, International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Laxenburg (Österreich)
1996 Promotion an der Universität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft Dissertation „Wie entstehen globale Umweltregime? Der Konfliktaustrag zum Schutz der Ozonschicht und des globalen Klimas - Erklärungsansätze aus den Denkschulen der Internationalen Beziehungen“, (Gutachter: Prof. Dr. Volker Rittberger und Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf)
1992 - 1994 Stipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg zur Promotion am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen
1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft an der Universität  Stuttgart
1990 - 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen 
bis 1990 Studium der Politikwissenschaft und Zeitgeschichte an den Universitäten Tübingen (Deutschland) und Uppsala (Schweden), M.A. an der Universität Tübingen 

 

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen

Monographien und Sammelbände

 

Aufsätze in Zeitschriften

Aufsätze in Sammelbänden

  • Breitmeier, Helmut/Schwindenhammer, Sandra/Checa, Andrés/Manderbach, Jacob/Tanzer, Magdalena 2021: Wissen als Treiber für Wandel. Die Harmonisierung von Nachhaltigkeitsverständnissen in der globalen Ernährungspolitik, in: Stefan Böschen/Armin Grundwald/Bettina-Johann Krings/Christine Rösch (Hrsg.): Technikfolgenabschätzung: Handbuch für Wissenschaft und Praxis, Baden-Baden: Nomos. (im Erscheinen)
  • Helmut Breitmeier 2018: Sektorale Ordnungspolitik im Wandel: Internationale Umweltregime, in: Mathias Albert/Nicole Deitelhoff/Gunter Hellmann (Hrsg.): Ordnung und Regieren in der Weltgesellschaft, Wiesbaden (Springer, VS), S. 185-209.
  • Helmut Breitmeier, Julia Drubel und Christopher Finke 2018: Die Normkontestation der Religions- und Weltanschauungsfreiheit: Verständigungspotenziale interreligiöser Dialoginitiativen, in: Wolfgang Sander/Stefan Müller (Hrsg.): Bildung in der postsäkularen Gesellschaft, Weinheim (Beltz), 123-142.
  • Breitmeier, Helmut 2016: Internationale Regime im politikwissenschaftlichen Vergleich, in: Lauth, Hans-Joachim/Kneuer, Marianne/Pickel, Gert (Hrsg.): Handbuch Vergleichende Politikwissenschaft, Wiesbaden (Springer VS) 901-914.
  • Badri, Farhood/Breitmeier, Helmut 2014: Der transnationale interreligiöse Dialog und die Einhaltung der globalen Norm der Religionsfreiheit, in: Werkner, Ines-Jaqueline/Oliver Hidalgo (Hrsg.): Religionen – Global Player in der Internationalen Politik?, Wiesbaden, 57-85.
  • Breitmeier, Helmut 2013: Study of Regime Effectiveness: Concepts, Methods and Results, in Heller, Regina/Kahl, Martin/Hegemann, Hendrick (Hrsg.): Studying 'Effectiveness' in International Relations: A Guide for Students and Scholars, Opladen, Berlin & Toronto (Barbara Budrich Publishers), 161-176.
  • Breitmeier, Helmut/Schwindenhammer, Sandra 2013: Demokratisches Regieren jenseits des Nationalstaats: Die Kontexttauglichkeit repräsentativer, assoziativer und deliberativer Demokratiemodelle, in: Helmut/Breitmeier (Hrsg.): Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie – Eine Interdisziplinäre Einführung. Kurs der FernUniversität für das Einführungsmodul im BAS-Studiengang, Heidelberg, 137-157, i.E. 
  • Breitmeier,  Helmut 2011: Klimawandel und Gewaltkonflikte – Ein unabwendbares Szenario für die Zukunft?, in: Werkner, Ines-Jacqueline/Kronfeld-Goharani, Ulrike (Hrsg.): Der ambivalente Frieden. Die Friedensforschung vor neuen Herausforderungen, Wiesbaden (VS Verlag), 215-230.
  • Breitmeier, Helmut 2009: Weltordnungspolitik in sektoraler Perspektive: Effektives, gerechtes und demokratisches Regieren?, in: Helmut Breitmeier/Michèle Roth/Dieter Senghaas (Hrsg.): Sektorale Weltordnungspolitik. Effektiv, gerecht und demokratisch?, Baden-Baden (Nomos Verlag), 15-27. 
  • Breitmeier, Helmut 2009: Regieren in der globalen Umweltpolitik: Eine gemischte Bilanz zwischen Erfolgs- und Problemfällen, in: Breitmeier, Helmut/Roth, Michèle/Senghaas, Dieter (Hrsg.): Sektorale Weltordnungspolitik. Effektiv, gerecht und demokratisch?, Baden-Baden (Nomos Verlag), 150-170.
  • Breitmeier, Helmut/Roth, Michèle/Senghaas, Dieter 2009: Noch ein weiter Weg zu angemessenen Ordnungsstrukturen, in: Breitmeier, Helmut/Roth, Michèle/Senghaas, Dieter (Hrsg.): Sektorale Weltordnungspolitik. Effektiv, gerecht und demokratisch?, Baden-Baden (Nomos Verlag), 237-242.
  • Breitmeier, Helmut 2007: Zwischenstaatliche Kriege, Vereinte Nationen und der weltpolitische Wandel, in: Hasenclever, Andreas/Wolf, Klaus Dieter/Zürn, Michael (Hrsg.): Macht und Ohnmacht internationaler Institutionen, Baden-Baden (Campus Verlag), 221-251.
  • Breitmeier, Helmut 2006: Institutions, Knowledge and Change: Findings from the Quantitative Study of Environmental Regimes, in: Winter, Gerd (Hrsg.): Multilevel Governance of Global Environmental Change: Perspectives from Science, Sociology and the Law, Cambridge (Cambridge University Press), 430-452.
  • Breitmeier, Helmut 2006: Weltordnung im Umbruch: Verrechtlichung und Privatisierung in der Weltgesellschaft, in: Stiftung Entwicklung und Frieden (Hrsg.): Global Governance für Entwicklung und Frieden - Perspektiven nach einem Jahrzehnt, [Sonderband zum 20-jährigen Bestehen der Stiftung Entwicklung und Frieden, Redaktion: Dieter Senghaas und Michèle Roth], Bonn (J.H.W. Dietz Verlag), 104-130. 
  • Breitmeier, Helmut 2004: International Regimes and Democracy. Consequences on Domestic and Transnational Level, in: Young, Oran R./Underdal, Arild (Hrsg.): Regime Consequences. Methodological Challenges and Research Strategies, Dordrecht (Kluwer Academic Publishers), 281-306.
  • Breitmeier, Helmut/Zürn, Michael 2003: Die sozialwissenschaftliche Erforschung der internationalen Klimapolitik: Bestandsaufnahme und Ausblick, in: Hake, Jürgen-Friedrich/Hüttner, Karl Ludwig (Hrsg.): Klimaschutz und Klimapolitik - Chancen und Herausforderungen, Jülich, 1-25. 
  • Breitmeier, Helmut 2001: Institutionelles Design und effektive Problemlösung zum Schutz der Ozonschicht und des globalen Klimas, Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung/ÖSFK – Koordination Günther Bächler (Hrsg.): Die Umwelt - Konfliktbearbeitung und Kooperation, Münster, 50-62.
  • Breitmeier, Helmut/Rittberger, Volker 2000: Environmental NGOs in an Emerging Global Civil Society, in: Chasek, Pamela (Hrsg.): The Global Environment in the Twenty-First Century: Prospects for International Cooperation, Tokyo (United Nations University), 130-163. [auch veröffentlicht als: Breitmeier, Helmut/Rittberger, Volker 1998: Environmental NGOs in an Emerging Global Civil Society, (Tübinger Arbeitspapiere zur Internationalen Politik und Friedensforschung Nr. 32), Tübingen].
  • Breitmeier, Helmut 1997: International Organizations and Global Environmental Governance, in: Young, Oran R. (Hrsg.): Global Governance: Drawing Insights from the Environmental Experience, Cambridge, Mass., (The MIT Press), 83-107.
  • Breitmeier, Helmut 1997: Entstehung und Wandel des globalen Regimes zum Schutz der Ozonschicht, in: Gehring, Thomas/Oberthür, Sebastian (Hrsg.): Internationale Umweltregime. Umweltschutz durch Verhandlungen und Verträge, Opladen (Leske und Budrich), 22-39. 
  • Breitmeier, Helmut 1996: Klimawandel und Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd: Das schlechte Gewissen der Industrieländer - Ruhekissen für die Dritte Welt?, in: Brauch, Hans-Günter (Hrsg.): Klimapolitik, Heidelberg (Springer), 115-128.
  • Breitmeier, Helmut 1996: Umweltforschung im Schlepptau der Politiker? Abschied vom Konzept der "nachhaltiger Entwicklung" und Aufbruch zu mehr Effektivität in der internationalen Umweltpolitik, in: Hädrich, Martina/Ruf, Wolfgang (Hrsg.): Globale Krisen und europäische Verantwortung: Visionen für das 21. Jahrhundert, Baden-Baden (Nomos Verlag), 132-145.
  • Breitmeier, Helmut 1994: Abnehmende Ozonschicht - Zunehmende Konflikte? Die politische Bearbeitung eines globalen Umweltkonflikts, in: Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.): Die Welt zwischen Öko-Konflikten und ökologischer Sicherheit, Bad Urach/Stuttgart, 79-84. 
  • Breitmeier, Helmut/Wolf, Klaus Dieter 1993: Analysing Regime Consequences. Conceptual Outlines and Environmental Explorations, in: Rittberger, Volker (Hrsg.): Regimes in International Relations, Oxford (Clarendon Press), 339-360.
  • Breitmeier, Helmut/Gehring, Thomas/List, Martin/Zürn, Michael 1993: Internationale Umweltregime, in: Prittwitz, Volker (Hrsg.): Umweltpolitik als Modernisierungsprozeß. Politikwissenschaftliche Umweltforschung und -lehre in der Bundesrepublik, Opladen (Leske und Budrich), 163-191.
  • Efinger, Manfred/Breitmeier, Helmut 1992: Verifying a Convention on Greenhouse Gases: A Game-Theoretic Approach, in: di Primio, J.C. / Stein, G. (Hrsg.): A Regime to Control Greenhouse Gases. Issues of Verification, Monitoring, Institutions, Jülich, 59-68.
  • Efinger, Manfred/Breitmeier, Helmut 1991: Weder „gerechter Krieg“ noch Appeasement, in: Arbeitsgruppe Friedensforschung (Hrsg.): Analysen zum Golfkrieg, Tübingen, 11-14.
  • Diestelmeier, Friedrich/Breitmeier, Helmut 1990: Literaturempfehlungen, Deutsches Institut für Fernstudien (DIFF): Zugänge zur Geschichte der DDR. Eine Einführung (Studienbrief 0 der Reihe: Deutsche Geschichte nach 1945 Teil 2: Geschichte der DDR), Tübingen, 89-92.

Arbeitspapiere/Konferenzbeiträge


Forschung

Forschungsprojekte


LOEWE-Schwerpunkt "Minderheitenstudien: Sprache und Identität

Der unter Federführung der JGU Frankfurt eingerichtete LOEWE-Schwerpunkt "Minder­heiten­studien: Sprache und Identität" erarbeitet eine interdisziplinäre Untersuchung der Proble­matik von Identitätsbildung bei Minderheiten. Das von Prof. Dr. Helmut Breitmeier (Insti­tut für Politikwissenschaft) geleitete Teilprojekt „Das UN-Menschenrechtsregime und der Schutz von Minderheiten in Syrien“ untersucht, ob und wie das internationale UN-Menschen­rechtsregime zum Schutz der Rechte von Minderheiten in Syrien beitragen konnte. Es soll erforscht werden, inwiefern globale Institutionen und Normen des UN-Menschenrechtsregimes zur Verwirklichung der Rechte von sprachlichen, religiösen, kulturellen, politischen bzw. ethnischen Minderheiten in Syrien genutzt werden konnten und inwiefern diese internationalen Normen von Minderheiten auch als Bezugspunkte dafür dienten, um die Einhaltung ihrer Rechte in Syrien oder in der transnationalen Öffentlichkeit einzufordern.

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

SDG Nexus Network

The SDGnexus Network is a global community of universities, research centers, and stakeholders committed to promoting the Agenda 2030 for sustainable development. The SDGnexus Network is a part of the DAAD “Higher Education Excellence in Development Cooperation – exceed” program and, as such, it aims to strengthen higher education for enabling effective and innovative contributions to the Sustainable Development Goals (SDGs) of the United Nations.

The SDGnexus Network has three main objectives:

  • Establish common research framework through joint research projects between our network partners.
  • Qualify the next generation of scientists as agents of change.
  • Promote exchange and collaboration between our network of higher education institutions and extramural actors.

More information about this project can be found here.

Die Norm der Nachhaltigkeit im globalen Regimekomplex für Ernährung (TANNRE)

Das Forschungsprojekt „Die Norm der Nachhaltigkeit im globalen Regimekomplex für Ernährung“ analysiert die normativen Grundlagen des globalen Ernährungssystems. Der Fokus liegt dabei auf den regulatorischen Mechanismen, welche die grundlegenden Normkonflikte zwischen der Norm der Nachhaltigkeit und anderen Ernährungsnormen wie Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität leiten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

International Regimes Database

The International Regimes Database (IRD) is a tool designed by a German-American research-team in collaboration with 46 case-study experts who coded 23 international environmental regimes. The database is available on a CD-Rom added to a book by Helmut Breitmeier, Oran R. Young, and Michael Zürn published with The MIT Press in 2006. Another book by Helmut Breitmeier on "The Legitimacy of International Regimes: Findings from The International Regimes Database" has been published in 2008 with Ashgate (Aldershot).

Database Link: International Regimes Database

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Wenn Religionen miteinander sprechen: Der interreligiöse Dialog und die globale Norm der Religionsfreiheit

Die globale Norm der Religionsfreiheit zählt zu den unveräußerlichen Menschenrechten, deren Einhaltung (Compliance) im globalen Maßstab stark variiert: Während in einigen Staaten die Norm als verwirklicht gilt, reichen Normverletzungen von Diskriminierungstendenzen in westlichen Demokratien bis hin zu massiver Verfolgung in autoritären Regimen. Die gängigen Instrumente (Zwang, Kosten-Nutzen, Gerichtsbarkeit, „shaming“, Lernen), von denen die Normen- und Compliance-Forschung annimmt, dass sie einen Einfluss auf die Einhaltung internationaler Normen ausüben, eignen sich nur sehr begrenzt für die Verwirklichung der Religionsfreiheit, wobei Sozialisationsstrategien, die auf Norminternalisierung durch Überzeugung setzen, noch am ehesten greifen. Der substantiell neue Beitrag des Projekts liegt in der Anwendung und Erweiterung der zentralen Befunde der Normen- und Compliance-Forschung auf eine kulturell umstrittene Norm, die geprägt ist durch gesellschaftliche und völkerrechtliche Kontroversen über ihre genaue Auslegung. Zudem findet eine Verknüpfung mit der Diskursforschung statt, weshalb die dem Projekt zugrunde liegende Frage lautet, ob, wie und unter welchen Bedingungen transnationale interreligiöse Dialoge zwischen Vertretern der Weltreligionen Christentum und Islam zur Verständigung über Geltung (Normbestandteile) und Reichweite (Adressatenkreis) der Norm der Religionsfreiheit führt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen

Das Projekt entwickelt neue Lehrinhalte und -formen und didaktische Elemente, die auf die Stärkung inhaltlicher und methodischer Kompetenzen von Studierenden aus der beruflichen Praxis in verschiedenen Phasen des Studiums abzielen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Eingangsphase und Abschlussphase des universitären Weiterbildungsangebots „infernum“ (Interdisziplinärer Weiterbildungsstudiengang Umweltwissenschaften) an der FernUniversität in Hagen. Das Blended-Learning-Konzept des Studiengangs soll mittels elektronisch unterstützter LernfoFrmen weiterentwickelt werden. Außerdem können neue umweltwissenschaftliche Lehrmodule entwickelt werden, die den besonderen Interessen von Studierenden aus der beruflichen Praxis dienen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Phenomenology of Hunting and Consumption of Migratory Birds in the Fereydoonkenar Wetlands (BIRDS)

De-marketing strategies and policies for protection of migratory birds.

 

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Regieren in Teilordnungen der Weltpolitik

Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Parliamentary Deployment Votes Database (PDVD) und International Treaty Ratification Database (ITRVD)

Die Parliamentary Deployment Votes Database (PDVD) und die International Treaty Ratification Database (ITRVD) befassen sich mit der zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Kontestation internationaler Politik in den Bereichen militärischer Intervention (Sicherheits- und Verteidigungspolitik) und der Ratifikation internationaler Verträge (Außenpolitik). Sie stellen Daten zur Untersuchung parlamentarischen und parteipolitischen Abstimmungsverhaltens bereit. Arbeiten im Projekt untersuchen den Einfluss politischer Ideologie und des politischen Prozesses/ Machtgefüges auf die Positionierung zu Militärinterventionen und die Ratifikation von Verträgen in Parlamenten und sie erfassen unterschiedliche parlamentarische Kontrollprozeduren.

Mehr Informationen zu dieser Arbeit finden Sie hier.

NetCU – Networked Curricula Fostering Transnational Partnerships in Open and Distance Education and Blended Learning

Das Forschungsprojekt wird unter Koordination der EADTU (European Association of Distance Teaching Universities) durchgeführt. Das Projekt vereinigt 14 Fern- und konventionelle Universitäten aus 13 Ländern Europas, darunter Partner aus der Türkei, Italien, Litauen und Zypern. Die Projektpartner haben es sich zum Ziel gesetzt, die existierenden europäischen Kooperationen und Partnerschaften im Rahmen der Bildungszusammenarbeit "open and distance education" (ODE) zu identifizieren und zu evaluieren. Als Ziel sollen Handlungsanleitungen und Modelle entwickelt werden, die zukünftige Kooperationen in diesem Bereich erleichtern. Vor allem die zukünftige transnationale Partnerschaftsbildung sowie die internationale Bildungsarbeit soll hierdurch gefördert werden.

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Globaler Klimawandel und gewaltsame Konflikte

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Nichtregierungsakteure und die Demokratisierung des internationalen Regierens: Aufbau und Auswertung einer Regimedatenbank

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Möglichkeiten zur Unterstützung der Theoriebildung in der Politikwissenschaft durch das TOSCANA-System: Politische Steuerung technikinduzierter Problemstellungen

One way to analyze correlation between variables included in the IRD is the use of a TOSCANA-system which has been developed by the research team in collaboration with Prof. Rudolf Wille and Tim Kaiser from the Department of Mathematics at Darmstadt University of Technology. The idea of a TOSCANA-system is a result of long experience in data analysis using concept lattices for deeper understanding and proper communication of data. The usage of conceptual scaling combined with computational support yields a powerful analysis tool. The software links the scales from the conceptual file to the database enabling thereby the user of the system to explore the conceptual structure of the data by displaying line diagrams of concept lattices of pieces of the data.

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The Lived Experience of Climate Change: Interdisciplinary EModule Development and Virtual Mobility

Das Projekt zielt darauf innovative Lehrmethoden im Bereich der Fernlehre zu nachhaltiger Entwicklung und globalem Klimawandel zu erarbeiten und ein europäisches Netzwerk von Wissenschaftlern, Studierenden und Bürgern zu etablieren. Neben der FernUniversität in Hagen sind 8 weitere Institutionen Projektpartner: The Open University (Milton Keynes, UK), University of Derby (UK), Open Universiteit Nederland (Heerlen), European Association of Distance Teaching Universities (Heerlen), Wageningen University (NL), Universidad Nacional de Educación a Distancia (Madrid), Universidade Aberta (Lissabon), Katholieke Universiteit Leuven (Belgien).

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Pilotprojekt zur Codierung von Fallstudien für die Datenbank über internationale Regime

Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Qualifikationsarbeiten


Religionsfreiheit als umstrittenes Menschenrecht

Das Promotionsprojekt verortet sich in der kritischen Normenforschung der Internationalen Beziehungen und richtet seinen Fokus auf die globale Norm der Religionsfreiheit. Vor dem Hintergrund ihrer globalen (diskursiven) Umstrittenheit einerseits und erheblicher Varianzen im Grad der Einhaltung andererseits, geht das Promotionsvorhaben der Frage nach: Warum und unter welchen Bedingungen wird die globale Norm der Religionsfreiheit staatlich verletzt? Das theoriegeleitete, aber dennoch explorative Ziel der Arbeit ist es eine kontextspezifische Analyse kausaler Faktoren, Mechanismen, Diskurse und Narrative zu unternehmen und somit die Forschungslücke der spezifischen Kausalpfade, die der Varianz im Grad der (Nicht)Einhaltung der Norm zugrunde liegen, zu besetzen.

 

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Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster: Die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in der Europäischen Union

Das Projekt richtet den Blick auf die politische Regulierung von Lebensmittelverschwendung in der Europäischen Union (EU). Durch die ernsten Konsequenzen in Bezug auf die ökologische, ökonomische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit stellt Lebensmittelverschwendung eine elementare Herausforderung für eine nachhaltige Transformation dar. Die globale Gemeinschaft hat im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) reagiert: SDG 12.3 zielt darauf ab, die weltweite Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene bis 2030 zu halbieren. In Anknüpfung an Forderungen nach neuen Governance-Modellen für nachhaltige Entwicklung untersucht das Dissertationsprojekt Mechanismen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in der EU.

Weitere Informationen zu dieser Arbeit finden Sie hier.

Der Einfluss von e-Governance auf „Regulatory Compliance“ in der Finanzindustrie

Ziel dieser Arbeit ist es zu analysieren, welche Auswirkung die Nutzung von e-Governance Methoden wie Blockchain Methodologies, decentralized Apps (dApps) aus dem Bereich Decentralised Finance (DeFi) als neue regulatorische Governance Methode in Finanzmärkten haben, um Compliance-Anforderungen mit Regulationen des Finanzsektors zu erfüllen und um die Forschungsfrage zu beantworten: in welchem Umfang können neue e-Governance Methoden helfen, regulatorische Problem des Finanzsektors zu lösen, die zur Global Financial Crisis geführt haben? Democratic Theory und Theories of Regulation werden benutzt, um zu erklären warum Regierungen in dem Regulierungsprozess dieser Industrie eingebunden sein sollten. Die Forschung hat sich bisher entweder schwerpunktmäßig mit New Institutionalism beschäftigt, der hauptsächlich die Interaktion von Regulatoren und Politik untersucht, oder New Governance Regulatory Theorie, die alternative regulatorische Strategien und deren Wirkung auf Institutionen untersucht. Diese Arbeit schließt diese Lücke, indem sie beide Theorien verfolgt. In Verbindung mit einer Fallstudie zum Europäischen Bankensektor werden in dieser Arbeit Komparative Methoden benutzt, um den Unterschied in erreichter Effizienz durch Benutzung der neuen und bisherigen e-Governance Techniken zu erklären.

Weitere Informationen zu dieser Arbeit finden Sie hier.

Umsetzungsstrategien zur Förderung von Elektromobilität auf kommunaler Ebene

Das Promotionsvorhaben beschäftigt sich mit den Umsetzungsstrategien zur Förderung von Elektromobilität auf kommunaler Ebene. Aufgrund der hohen Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor, ist das Thema im Kontext des Klimawandels von hoher gesellschaftspolitischer und ökonomischer Relevanz. Es werden die gesetzgebenden Dynamiken auf Bund- und Landesebene (Hessen) analysiert und anhand eines räumlichen Clusters Fallstudien aus der Großstadt Frankfurt, dem Main-Taunus-Kreis und der Stadt Offenbach vergleichend untersucht und analysiert. Ergänzend werden qualitative Experteninterviews geführt. Das Forschungsvorhaben bezieht sich auf die kommunale Ebene und untersucht die Chancen der effektiven Umsetzung und Implementierung von Elektromobilität. Gleichzeitig wird nach Handlungsempfehlungen und Anreizen zur Entwicklung von kommunalen Strategien zur Förderung der Elektromobilität gesucht.

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Policy Transfer von internationalen Organisationen in einzelnen Staaten: Der Fall des politischen Transfers der Meeresraumplanung nach Kolumbien

Diese Studie analysiert den angebotsorientierten Transfer politischer Instrumente von internationalen Organisationen (IOs) in einzelne Staaten. Sie stützt sich auf die Policy-Transfer-Theorie und die Politikdiffusionstheorie, um kausale Annahmen über das Warum und Wie des Transferprozesses politischer Instrumente von der internationalen auf die staatliche Ebene zu treffen. Der Mehrwert der Studie liegt in der Betonung der proaktiven Rolle der IO bei der Förderung und Koproduktion des Instruments sowie in der Relevanz des inländischen institutionellen Kontextes. Die Studie wendet einen Fallstudienansatz an und nutzt das IOC-UNESCO und seine intensive Förderung der Meeresraumplanung als politisches Instrument. Das Studienland ist Kolumbien.

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„Geschlechts-, Sexualitäts- und Familienpolitik à la Alternative für Deutschland – Unbehagen mit postmoderner Unbeständigkeit?“

Der Erfolg der AfD wird vor allem von Anti-Politik und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gegenüber Migranten, Geflüchteten und Muslimen getragen. Dabei bleibt eine Betrachtung der geschlechts-, sexualitäts- und familienpolitischen Positionen der Partei in der Öffentlichkeit weitgehend aus. Diese Forschungsarbeit zielt darauf ab, entsprechende Positionen der Partei in drei Landesparlamenten aufzuarbeiten und anhand einer Synthese von Populismus- und Entfremdungstheorie als Analyserahmen Ursachen und Begründungen für diese Positionen herauszuarbeiten. Dabei wird die Hypothese geprüft, dass es sich beim politischen Handeln der AfD um eine rechte Konterrevolution gegen postmoderne Unsicherheitsempfindungen handelt.

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Parties, Parliaments, and Foreign Policy in Times of Increasing Politicization

Dieses Projekt untersucht die zunehmende, kontroverse Politisierung von außenpolitischen Entscheidungen von Nationalstaaten mit einem besonderen Fokus auf militärische Interventionen. Seine konzeptionell-theoretischen und empirischen, komparativen und fallorientierten Studien befassen sich vor allem mit der Rolle von Parteien und Parlamenten im außenpolitischen Prozess und seiner Kontestation und somit mit Fragen der Ideologie, zu Machtgefügen sowie der parlamentarischen Kontrolle von Verteidigungspolitik.

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Transnationale Städtenetzwerke und internationale Organisationen als gemeinsame Normunternehmer? Eine vergleichende Analyse inter-institutioneller Kooperationen im Kontext der Verhandlungen zu den Sustainable Development Goals und der New Urban Agenda

Verfasser: Jacob Manderbach

Betreuer: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

 

"Our struggle for global sustainability will be won or lost in cities." Diese Aussage Ban Ki-moons, ehemaliger Generalsekretärs der Vereinten Nationen, unterstreicht die "transformative Kraft" von Städten für die nachhaltige Entwicklung. Seit Ende der 1980er Jahre sind transnationale Städtenetzwerke (TCNs) als "neue" Akteure und Vertreter kommunaler Interessen in der globalen Nachhaltigkeitsgovernance entstanden. Dabei suchen sie auch die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, um ihre Einflussmöglichkeiten zu erweitern. Anhand einer qualitativ vergleichenden Perspektive auf den Verhandlungsprozess der Sustainable Development Goals sowie der New Urban Agenda untersucht das Projekt, wie sich diese Kooperationen auf die Fähigkeit von TCNs auswirken, als globale Normenadvokaten zu agieren.

Globale Agrarpolitik und transnationale Beziehungen

Die globale Agrarpolitik konstituiert ein facettenreiches Forschungsfeld für die Analyse der drei zentralen Dynamiken der transnationalen Beziehungen: das Aufkommen neuer politischer Akteure, die Verbreitung neuer Governance-Ansätze und die zunehmend komplexeren politischen Interaktionen auf unterschiedlichen Politikebenen. Das Projekt skizziert eine neue Forschungsagenda zu öffentlichem und privatem Normunternehmertum (Schwindenhammer 2016, Schwindenhammer 2017), der Kontestation und Standardisierung globaler Normen (e.g., Schwindenhammer 2020a im Erscheinen; Schwindenhammer et al. 2017) und dem Aufkommen transformativer Technologien in der globalen Agrarpolitik (Schwindenhammer 2020b, im Erscheinen). Das Projekt verfolgt drei Kernziele: i) im Forschungsfeld einen Beitrag zur Mehrung qualitativ-vergleichender Forschung zu leisten, ii) die globale Agrarpolitik in den Kontext konzeptioneller Debatten in der Forschung der Internationalen Beziehungen (IB) über neue Governance-Ansätze, kritische Normenforschung, Normdiffusion und die Rolle von Normunternehmertum zu verorten, und iii) Forschungslücken im Lichte der empirischen Befunde aufzuzeigen.

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Socio-technological change in modern agriculture through the commercialisation of radical technological innovations in urban agriculture

Die Agrarwirtschaft ist stets im Wandel. Aktuell führen hoher Flächendruck, Naturschutz und der Klimawandel zu einem verstärkten Interesse an urbaner Agrikultur und vertikalen Kultursystemen. Diese Technologien ermöglichen die Produktion außerhalb des ländlichen Raums und erzielen höheren Flächenerträgen. Die Transformation sozio-technologischer Regime steht dabei im Zusammenhang mit institutionellem Wandel. Bei der Betrachtung von sozio-technologischem Wandel sind zwei Punkte von Bedeutung; einerseits führt die rein technologische Analyse zum Potential einer Innovation zur Überschätzung der Marktdurchdringung, da Technologien mit sozialen Strukturen, Organisation und menschlichem Handel verknüpft sind. Andererseits ist der Wandel des vorherrschenden Regimes mit institutioneller Arbeit verbunden. Eine erfolgreiche Transformation erfolgt meist aus der Nischenperspektive. Aufgrund dessen müssen die beteiligten Akteure und ihr handeln, um Wandel herbeizuführen, besonders beachtet werden. Staaten haben die Möglichkeit Wandel durch z.B. Demonstrationsprojekt zu fördern oder durch Regulierung entgegenwirken. Die erfolgreiche Kommerzialisierung von Innovation ist jedoch verbunden mit einem Wandel der Wahrnehmung von Technologie durch unterschiedliche Akteurs-Gruppen und dem Verhältnis zwischen Technologie und gesellschaftlichen Strukturen.

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Die Entstehung und Grenzen des Wasser-Energie-Ernährung-Nexus in der Entwicklungszusammenarbeit

In der internationalen Entwicklungszusammenarbeit spielen Verbesserungen im Wasser-, Energie- und Agrarsektor seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle, wodurch auch die Integration von Wasser- Energie-Ernährung Nexus-Ansätzen relevant wird, um negative Auswirkungen sektorspezifischer Projekte auf andere Sektoren abzumildern bzw. zu verhindern. Vor diesem Hintergrund zielt das Dissertationsprojekt darauf ab, die Entstehung und die Grenzen von Wasser-Energie-Ernährung Nexus-Ansätzen als Teil von Nachhaltigkeitskonzepten ausgewählter Akteure in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zu analysieren, indem das Verständnis, die kritische Reflexion und die divergierenden Wahrnehmungen bzw. unterschiedlichen Umsetzungsansätze von wasser-, ernährungs- und/oder energiebezogenen Projekten/ Strategien untersucht werden.

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„Das ILO-Zwangsarbeitsverbot in der globalisierten Wirtschaft: Zu den Grenzen der Wirksamkeit einer Norm“,

Verfasserin: Julia Drubel

Betreuer: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

 

In der Dissertationsschrift wurde die Forschungsfrage beantwortet, warum Staaten die Norm zum Verbot von Zwangsarbeit nicht oder nur unzureichend verwirklichen. Weltweit arbeiten 16 Millionen Menschen in privatwirtschaftlichen Zwangsarbeitsverhältnissen. Diese anhaltend hohe Zahl legt die Vermutung nahe, dass die Nichteinhaltung relevanter Instrumente der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verbreitet und teilweise schwerwiegend ist.

Es konnte gezeigt werden, dass die Nichtverwirklichung des Zwangsarbeitsverbots in komplexen normativen Konstellationen begründet liegt, die sich als fehlerhafte Übersetzung normativer Gehalte in Gesetzestexte, als Normkonkurrenzen und Normkoproduktionen manifestieren. Sie entfalten Wirkung über Kontestationsprozesse und Ressourcenallokationen. Empirisch befasste sich die Dissertation mit dem Arbeitsrechtsregime der ILO, der globalen politischen Ökonomie von Zwangsarbeit und normativer Lokalisierungsprozesse. Dazu wurden transnationale Arbeitsmärkte im Kontext globaler Unternehmensstrategien (Offshoring, Outsourcing) und globaler (Im)mobilitäten (Migration, Investitionen und die dazugehörigen Raumpolitiken) untersucht. Diese wurden für die Region Zentralasien detailliert herausgearbeitet. Theoretisch ist die Arbeit in der Normenforschung der Internationalen Beziehungen und Ansätzen der Globalen Politischen Ökonomie anzusiedeln.

Dilemmata der wertabhängigen Sicherheitspolitik der Türkei unter der AKP Regierung

Verfasser: Sinan Öztürk

Betreuer: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

 

Die Realität und empfundenen Bedrohungen der Türkei, sowie die damit einhergehenden sicherheitspolitischen Interessen unterscheiden sich erheblich von dem, was aus internationaler bzw. europäischer Sicht zugrunde liegt. Die Kernidee der Regierung hinsichtlich der inneren Sicherheitspolitik besteht darin, eine Balance zwischen Freiheit und Sicherheit im Inland herzustellen, damit der Staat weiterhin bei der Bekämpfung der nach innen gerichteten Bedrohungen handlungsfähig bleibt. In dieser Untersuchung wird angenommen, dass die historische Erfahrungswelt, die Erfahrung bei der Zusammenarbeit in Sicherheitsgemeinschaften und die Wertesysteme des Landes aufzeigen können, wie sich die sicherheitspolitischen Interessen aus dem kulturellen Charakteristikum des Landes ableiten lassen. Durch die kulturelle Besonderheit kann die Frage beantwortet werden, warum sich die innere Sicherheitspolitik der Türkei zwischen 2002 bis einschließlich 2018 gewandelt hat.

Lehre

_Lehre

SoSe 2021

  • “Wir und die Anderen“: Minderheiten und Identitätspolitik (SE)
  • Global Governance and Climate Change (SE)
  • Vereinte Nationen und Global Governance (VL)
  • Welche Zukunft hat der “globale Süden“? Probleme, Strategien und Theorien von Unterentwicklung und Entwicklung (SE)

 

WiSe 2020/21

  • Einführung in die Internationalen Beziehungen (VL + SE)
  • Global Governance im Spannungsfeld zwischen “Klimalüge“ und Ökologischer Modernisierung. Bremser und Vorreiter in der globalen Klimapolitik II (LFP)
  • Global Risks: Policies for Prevention, Management and Adaption under Conditions of Uncertainy (SE)

 

SoSe 2020

  • Krise und Risiko in der Weltpolitik (VL)
  • Global Governance im Spannungsfeld zwischen “Klimalüge“ und Ökologischer Modernisierung. Bremser und Vorreiter in der globalen Klimapolitik (LFP)
  • The 2020 U.S. Election and the Realm of International Politics (SE)
  • Der Syrienkonflikt: Ursachen, Konstellationen und Dynamiken eines Gewaltkonflikts (SE)

 

WiSe 2019/20

  • Einführung in die Internationalen Beziehungen (VL + SE)
  • Agri-Food Governance: Food Security, Food Sovereignty, Food Safety and Sustainability (SE)
  • Nachhaltige Entwicklung (SE) 

 

SoSe 2019

  • Die Vereinten Nationen und die Krise der liberalen Weltordnung (VL)
  • Der Syrienkonflikt (SE)
  • Global Governance and the Transformation of Economic and Social Systems towards Sustainability (SE)
  • Minderheiten: Konfliktbearbeitung auf nationaler und internationaler Ebene (SE)