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Artikelaktionen

Promotionsprojekte


Religionsfreiheit als Menschenrecht - Eine qualitative Analyse religiöser Minderheiten im Iran (Farhood Badri)

Bearbeiter*in: Farhood Badri
Laufzeit: seit 2011

Kurzbeschreibung:
Das Promotionsprojekt verortet sich in der kritischen Normenforschung der Internationalen Beziehungen und richtet ihren Fokus auf die globale Norm der Religionsfreiheit. Vor dem Hintergrund ihrer globalen (diskursiven) Umstrittenheit einerseits und erheblicher Varianzen im Grad der Einhaltung andererseits, geht das Promotionsvorhaben der Frage nach: Warum und unter welchen Bedingungen wird die globale Norm der Religionsfreiheit staatlich verletzt? Das theoriegeleitete, aber dennoch explorative Ziel der Arbeit ist es eine kontextspezifische Analyse kausaler Faktoren, Mechanismen, Diskurse und Narrative zu unternehmen und somit die Forschungslücke der spezifischen Kausalpfade, die der Varianz im Grad der (Nicht)Einhaltung der Norm zugrunde liegen, zu besetzen.

 

Weitere Informationen: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifp/personen/badri

The boundaries of EU’s resilience policy vis-à-vis the domestic actors in Eastern neighborhood: case study of oligarchy in Georgia, Moldova and Ukraine (Denis Cenusa)

Researcher: Denis Cenusa, M.A.
Since: 2019

First Supervisor: Prof. Dr. Andrea Gawrich

 

Politische Handlungsformen der Occupy-Bewegung in New York City und London (Johannes Diesing)

Bearbeiter*in: Dr. Johannes Diesing
Laufzeit:  2012-2017 abgeschlossen

 

Kurzbeschreibung:

In einer vergleichenden Analyse werden die politischen Handlungsformen der Occupy Wall Street Bewegung in New York City in den USA und London in Großbritannien untersucht. In diesem Forschungsprojekt werden die Protestcamps im Zuccotti Park in Manhattan und vor der Londoner St Pauls Kathedrale mit akteurszentrierten Theorien des politischen Handelns, Protest- und Bewegungsforschung, insbesondere der Contentious Politics Ansatz von Charles Tilly, Doug McAdam und Sidney Tarrow (McAdam et al., 2001) sowie Raumsoziologie Martina Löws (Löw, 2001) verknüpft. 

 

Zwangsarbeit in globaler Produktion – Zur Erklärung der mangelnden Einhaltung der Norm zum Verbot von Zwangsarbeit (Julia Drubel)

Bearbeiter*in: Julia Drubel, M.A.
Laufzeit: seit 2014

 

Kurzbeschreibung:

Weltweit arbeiten 16 Millionen Menschen in privatwirtschaftlichen Zwangsarbeitsverhältnissen. Diese anhaltend hohe Zahl legt die Vermutung nahe, dass die Nichteinhaltung relevanter ILO-Instrumente durch Staaten weit verbreitet und zum Teil schwerwiegend ist. Die Arbeit geht der Frage nach, warum Staaten die Norm zum Verbot von Zwangsarbeit nicht oder nur unzureichend einhalten. Die Normenforschung der Internationalen Beziehungen stellt dafür eine Bandbreite an Erklärungen bereit, die es empirisch zu prüfen gilt. Zudem werden durch semi-strukturierte Experteninterviews auch darüberhinausgehende, fallspezifische Erklärungen und Kausalpfade erforscht. Die Arbeit leistet damit einen theoriegeleiteten sowie explorativen Beitrag zur Analyse von Zwangsarbeit als Globalisierungsproblematik.

Tropen der Freiheit. Die Haitianische Revolution und die Dekolonisierung des Politischen (Jeanette Ehrmann)

Bearbeiter*in: Dr. Jeanette Ehrmann
Laufzeit:  2017 - 2019 abgeschlossen

 

Förderorganisationen:
Goethe-Universität Frankfurt, Exzellencluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Deutsch-Französische Hochschule, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, Heinrich-Böll-Stiftung, David Nicholls Memorial Trust

 

Kurzbeschreibung:
Welche Bedeutung haben politische Ereignisse, die im Selbstverständnis der Moderne durch ihre Abwesenheit präsent sind? Die Dissertation rekonstruiert die in der Haitianischen Revolution erkämpften Selbst- und Rechtsverständnisse als eine Kritik an der Kolonialität des Politischen. Daraus werden Einsichten für eine Dekolonisierung des Politischen als auch für eine dekoloniale politische Theorie abgeleitet.

 

Weitere Informationen: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifp/personen/ehrmann

Populäre Musik und Politik. Ein politikwissenschaftliches Analysemodell zur Beziehung populärer Musik und Politik mit einer Anwendung auf das Werk Herbert Grönemeyers (Niklas Ferch)

Bearbeiter: Niklas Ferch, M.A.
Betreuerin: Prof. Dr. Dorothée de Nève

Laufzeit: seit 2020

 

Kurzbeschreibung:
Das Promotionsprojekt untersucht aus theoretischer und empirischer Perspektive das Verhältnis von Politik und populärer Musik in Demokratien. Es handelt es sich dabei um ein politikwissenschaftliches Projekt, das populäre Musik als Instrument politischer Partizipation deutet und deshalb im Bereich der Partizipationsforschung zu verorten ist. Ziel ist die theoretische Erarbeitung und empirische Anwendung eines Analyserasters zur politikwissenschaftlichen Analyse von Politik im Kontext populärer Musik. Auf der theoretischen Ebene wird dieses Raster entwickelt auf der Basis eines breiten Verständnisses von Politik im Sinne politischen Handelns, das neben den drei in der Politikwissenschaft üblichen Dimensionen von Politik (polity, policy und politics) auch verschiedene Begriffe von Politik berücksichtigt. Eingebettet in Modelle des politischen Systems und der politischen Kommunikation erlaubt es dieses Analyseraster, politisch relevante Aspekte populärer Musik sowie kultureller Handlungspraxen von Künstler*innen populärer Musik zu erfassen und politikwissenschaftlich analysieren zu können. Mit der analytischen Kategorie des Werks wird eine ganzheitliche Perspektive eingenommen, die über Text und Komposition populärer Musik hinausgeht und vielmehr auch die Deutungskontexte miteinschließen, in die sie durch ihre Schöpfer*innen eingebettet und den Rezipient*innen zum Konsum angeboten werden: Damit umfasst der Begriff des Werks auch die Präsentation (Veröffentlichungs-, Promotions- und Kommunikationskampagnen) und Performance (Konzertinszenierungen) der Musik sowie die die Musik rahmende Biografie der Musiker*innen und deren weiteren politisch relevanten Handlungen wie beispielsweise öffentliche Äußerungen, Positionierungen und Tätigkeiten (wie beispielsweise Spenden oder Unterstützen respektive Ablehnen bestimmter Produkte, Märkte oder Akteure). Bedeutend ist insofern auch der gesellschaftliche Resonanzraum, in den die Musiker*innen durch und mit ihrem Werk hineinwirken. Bei der Entwicklung des Analyserasters wird zur Illustration der theoretischen Argumente auf anekdotische Evidenzen zurückgegriffen. Im empirischen Teil der Dissertation wird dieses neue theoretische Analyserasters auf das Werk von Herbert Grönemeyer angewandt, dem kommerziell erfolgreichsten zeitgenössischen Musiker Deutschlands.

Right-wing Populism in Globalization and the Postmodern Era (Christopher Finke)

Bearbeiter*in: Christopher Finke, M.Litt
Laufzeit: seit 2016

 

Kurzbeschreibung:

Anhand einer vergleichenden Analyse der Fälle AfD/Pegida und Front National untersucht dieses Projekt Wirkungsmechanismen der kulturellen und ökonomischen Globalisierung, der steuernden Global Governance, und der resultierenden postmodernen Ära auf den neuerlichen Ausbruch rechtspopulistischer Ressentiments. Betrachtet werden hierbei vor allem Fragen der sozialen Ungleichheit, sozialer Identität, der Entfremdung und Reizüberflutung.

 

Labor policies in the post-Soviet space – a comparison of Georgia and Moldova (Annemarie Ickler)

Writing scholar: Annemarie Ickler, M.A.

Since: 2019

 

Abstract

upcoming


Grundbedingungen von Demokratie: Ungleichheit als Störfaktor der demokratischen Konsolidierung (Benedikt Philipp Kleer)

Bearbeiter*in: Benedikt Philipp Kleer, M.A.
Laufzeit: seit 2016

 

Kurzbeschreibung:
Das Promotionsprojekt ist in der empirischen Demokratieforschung und der Regionalforschung zu Ostmitteleuropa zu verorten und richtet den Fokus auf die Entwicklung von Demokratien unter Einbezug sozialer Bedingungen/Entwicklungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in den vier Staaten Ostmitteleuropas (Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn) wird folgender Frage nachgegangen: Inwieweit führt die (wahrgenommene) soziale Polarisierung zur Änderung der Einstellungen der Bürger_innen weg von einer demokratieunterstützenden politischen Kultur und hin zur Instabilität der Systeme? Das Ziel der Arbeit besteht darin ein integratives Analysemodell verschiedener Forschungsstränge der empirischen Demokratieforschung zu erstellen und empirisch am Fallbeispiel Ostmitteleuropas die Relevanz von sozialen Bedingungen in Demokratien herauszuarbeiten.

Weitere Informationen: Poster (PDF)

Zivilgesellschaft unter autoritärer Herrschaft: Pluralität, soziale Bewegungen, Diskurs und Politische Kultur (Simon Rothers)

Bearbeiter: Simon Rothers, M.A. (IfP, GGS, GCSC)

Laufzeit: seit 2018

 

Kurzbeschreibung:

The doctoral projects intends to shed light on the conceptual research of civil society in authoritarian regimes, a field that has not yet found much scholarly attention. Since most of the time, civil society is associated with democratic processes and societies, in non-democratic polities it seems to exist though.

My work situates in the field of political science and political sociology and works with notions of political theory. It divides into four sub-themes that are key notions of civil society research and investigates the topic along these four points. It starts from the question of (1) pluralism, minorities and deviance, to (2) social movements and forms of contention, furthermore (3) discourse, communication, and not least (4) political culture. The work wants to figure out how we can conceptually grasp these concepts in a civil society under authoritarian rule. It is explicitly a theoretical work and does not focus on a particular area or country.

Sustainable Consumption and Production: Tackling Food Waste in the European Union (Magdalena Tanzer)

Bearbeiterin: Magdalena Tanzer, M.A.

Betreuer: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Laufzeit: seit 2018

 

Kurzbeschreibung:
Das Projekt richtet den Blick auf die politische Regulierung von Lebensmittelverschwendung in der Europäischen Union (EU). Durch die ernsten Konsequenzen in Bezug auf die ökologische, ökonomische und soziale Dimension stellt Lebensmittelverschwendung eine elementare Herausforderung für eine nachhaltige Transformation dar. Die globale Gemeinschaft hat im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) reagiert: SDG 12 enthält das Ziel, die weltweite Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren. Das Dissertationsprojekt knüpft an Forderungen nach neuen Governance-Modellen für die Verwirklichung nachhaltiger Entwicklung an. Es bietet einen Überblick über Formen der EU-Regulierung im Politikfeld der Lebensmittelsicherheit, um daraus die Voraussetzungen für eine effektive Regulierung mit dem Ziel der Reduzierung von Lebensmittelverschwendung abzuleiten.

Is there anybody out there? Cooperation between transnational city networks, international organizations, and non-state actors in global environmental governance (working title)

Bearbeiter: Jacob B. Manderbach

Betreuer: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

Laufzeit: seit 2018

 

“Our struggle for global sustainability will be won or lost in cities.” This statement by the former Secretary General of the United Nations, Ban Ki-moon, underlines the “transformative power” of cities for sustainable development. Since the United Nations Conference on Environment and Development (1992), transnational city networks have emerged as “new” actors and municipal representatives in global environmental governance. In order to expand their scope of action, they are seeking intensive cooperation with international organizations and non-state actors. This dissertation project systematically analyzes this transnational city networks-to-other actors cooperation. Using the negotiation process of the Sustainable Development Goals (2012-2015), which resulted in the introduction of a standalone urban sustainability goal, the project examines how this cooperation affects the ability of transnational city networks to act as norm advocates. In so doing, the project contributes to the growing debate in the field of International Relations as to whether cities are "new" and powerful actors in a transforming international system.

Cultural Cooperation in a Globalized World: The EU’s strategic approach to international cultural relations and its implementation in Mexico as a Strategic Partner (working title)

Researcher: Edith Ruvalcaba Galindo

Supervisor: Prof. Dr. Andrea Gawrich

Since: 2020 -

Amid the global and interdependent dynamic of the 21st century, added to transnational challenges currently being faced, the doctoral project aims to deliberate on new -or previously overlooked- ways to contemplate international relations. It approaches the understanding of culture as a key tool in the current global scenario and questions the opportunities bared by the practice of cultural cooperation. Through the International Relations’ theoretical framework, the study focuses on the European Union’s international cultural relations strategy and its engagement with third countries, focusing on Mexico -a EU’s Strategic Partner- as a case study. The research seeks to explore the intersection between International Relations and Cultural Studies in order to contribute to the study of culture within the former. 

Civil Society within Authoritarian Regimes. Cases of Russia and Turkey (Murad Nasibov)

Since 2018

First Supervisor: Prof. Dr. Andrea Gawrich

 

This research establishes formal institutionalisation as a factor that matters for the relationship of civil society with the authoritarian state (cooptation by the state) and the former’s transnational relations (transnationalisation). For this, it deploys the civil sphere theory offered by Jeffrey C. Alexander and integrates it with insights from the neoclassical organisation theory, particularly Philip Selznick’s writings on organisational sociology. The developed theoretical account is consequently applied to the cases of Russia and Turkey through a structured survey with the most general/common type of civil society organisations – “общественные организации” and “dernekler” respectively. Finally, the results are embedded in the broader qualitative study on the development of the political and institutional frameworks in respective countries in the past two decades.

Although much has been written to establish a linkage between the organisation theory and social movements, this has not been done in a consistent way for civil society. Those studies that attract attention to the organisational qualities of civil society organisations by using terms such as NGOization and professionalisation remain far apart from filling this gap. The gap can be explained by the time periods these two strands of literature developed. The organisation theory emerged in the 1940s, drawing mainly on scientific management, sociology, psychology and political science, peaked in the 1950s and 1960s and subsided with the emerging new institutionalisation in the 1970s – exactly when the concept of civil society revived by movement intellectuals in socialist Eastern Europe and the Latin America as well as the new or second left movements of France and Germany.

By linking it with the literature of the organisation theory, this study makes, in a sense, a turn in the current literature of civil society, which digs deep into the informal and grassroots civil society organisations and attributes a pejorative quality to the formal institutionalisation. Swimming against the current, this study argues that formal institutionalisation – understood both as a historical-social process and as a quality in a given time – is underexplored and undermined in the literature of not only civil society but also that democracy and political regimes.

Thirdly, this study does not only deploy the civil sphere as such but also develop it by establishing its transnationalization and, again, bringing in it formal institutionalisation as a quality that matters.

The literature review part provides both grand theorising on civil society and an in-depth evaluation of empirical studies on civil society within authoritarian regimes discussing case studies, mainly but not only, on Russia, Turkey and China. It identifies major perspectives in these empirical studies and shows how their limitations originate from the current grand theorising. Thus, the literature review part suggests returning to grand theorising on civil society – something currently treated as mission accomplice in the current literature. The civil sphere theory, initially developed in the late 1990s but proposed in full in 2006 and only attracted the deserved scholarly attention in the late 2010s, offers new horizons in this sense – the major reason for its selection in this study. The empirical part, which shows the richness of the independent life of society, provides abundant food for thinking about grand theorising.