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Artikelaktionen

aktuelle Forschungsprojekte


EU-Projekt: Europäische Werte an Schulen

VAIEI Vectorlogo 

 

 

VAEIE möchte europäische Werte an Schulen vermitteln. Sieben internationale Partnerorganisationen haben sich zusammengeschlossen und entwickeln eine online Plattform vaeie.eu mit folgenden Inhalten: 

 

  1. Moderne E-Kurse für sechs unterschiedliche europäische Werte. Diese Kurse können von Lehrer*innen in ihrem Unterricht verwendet werden, um ihre Klassen an die Thematik heranzuführen. Schüler*innen können hier selbstständig oder in Gruppen die modernen multimedialen Kurse durcharbeiten.
  2. Sechs eigene und auf die Werte zugeschnittene Kurzfilme, die aufrütteln und als Diskussionsgrundlage im Klassenverband dienen sollen.
  3. Spezifische didaktisch-methodische Hilfestellungen für den Themenkomplex europäischer Werte im Schulunterricht
  4. Guides zur Herstellung eigener Medien im Schulunterricht.
  5. Eine Plattform auf der sich Lehrer*innen europaweit vernetzen können um sich über das Thema auszutauschen, eigene Beiträge online zu stellen oder bestehende Inhalte gemeinsam zu optimieren.

 

An der JLU ist das Projekt am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik angesiedelt. Das Team steuert seine Expertise einerseits im Bereich der Herstellung digitaler Medien bei: Johannes Kühn komponiert und produziert die Musik für die sechs Kurzfilme und beteiligt interessierte Studierende an dem Prozess. Darüber hinaus liefert er einen Guide für Lehrer*innen zur Herstellung eigener Medien mit technischen und praktischen Informationen, akustischen Tipps und Softwareempfehlungen. Dominica Schepp, Koordinatorin für Internationalisierung am FB 03, steuert ihre Expertise im Projektmanagement bei, administriert das Projekt und arbeitet inhaltlich bei der Entwicklung der Lernmodule im internationalen Konsortium mit. Marcel Rebenack unterstützt den Aufbau des Netzwerks von Lehrer*innen, die sich am Projekt beteiligen möchten.

  

Das Projekt läuft voraussichtlich bis Ende 2022 und wird im Rahmen einer Erasmus+ Strategischen Partnerschaft von der Europäischen Union gefördert.

 Logo VAEIE  

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu VAEIE haben oder von uns auf dem Laufenden gehalten werden möchten schreiben Sie uns an:

 

vaeie@uni-giessen.de

 

oder

 

Justus-Liebig-Universität Gießen / Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik / z. Hd. Johannes Kühn / Karl-Glöckner-Str. 21D / 35394 Gießen

 

 

 

 

Forschungsprojekt WRITING MUSIC

 

Am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik ist im Januar 2018 das internationale Forschungsprojekt Writing Music angelaufen. Professor Dr. Matteo Nanni ist einer von vier Projektleitern, die das kollaborativ angelegte D-A-CH Projekt zur Erforschung der musikalischen Schrift (gefördert von DFG, FWF und SNF) ins Leben gerufen haben. Neben der Universität Gießen sind die Paul Sacher Stiftung Basel, die Universität Innsbruck sowie die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien beteiligt.

Ziel ist es, eine plausible und diskursfähige Theorie der musikalischen Schrift zu entwerfen, die auch die bislang vernachlässigten Kategorien der Materialität, Operativität, Ikonizität und Performativität mitbedenkt. Ausgehend von konkreten musikalischen Problemstellungen will das Projekt neue Impulse zu den aktuellen Debatten über den transdisziplinären Gegenstand Schrift beitragen.

Die vierköpfige Arbeitsgruppe am Standort Gießen, die neben Professor Dr. Matteo Nanni aus den Wissenschaftlichen Mitarbeitern PD Dr. Tobias Robert Klein, Dr. Julia Freund und Elena Minetti besteht, beschäftigt sich insbesondere mit der visuellen Dimension musikalischer Schriftlichkeit. Im Fokus stehen dabei einerseits die Notationsformen des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit, andererseits die graphischen Notationen im Musiktheater nach 1950.

 

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich gerne an uns:

 

Laufzeit:

2018 - 2021


Projektleitung:

Federico Celestini (Universität Innsbruck), Matteo Nanni (Universität Gießen), Simon Obert (Paul Sacher Stiftung Basel), Nikolaus Urbanek (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)


Finanzierung:

D-A-CH Projekt (DFG, FWF, SNF)


Forschungsprojekt "Jugend musiziert"

   Logo Jugend musiziert  Logo Institut für Begabungsforschung

 

Beim Wettbewerb Jugend musiziert handelt es sich um eine etablierte Fördermaßnahme musikalischen Nachwuchses mit kulturpolitischer und musikpädagogischer Bedeutung. Seit seiner Gründung 1963 durchlief er diverse Wandlungen wie die Zulassung neuer Instrumente, Ensembles und Stile sowie veränderte Bewertungsmodalitäten. Sinn und Zweck dieses Wettbewerbs ist es jedoch weiterhin, Kinder und Jugendliche im Sinne einer Breitenförderung zum Musizieren anzuregen, ihnen durch andere Mitstreiter einen Vergleichsmaßstab zu bieten, ihre Leistungen zu fördern und hochbegabte Teilnehmer im Sinne einer Spitzenförderung an den Beruf des Musikers heranzuführen. Ganz offensichtlich betreiben die Kinder und Jugendlichen einen enormen Aufwand, um eine gute Platzierung bei diesem Wettbewerb zu erreichen. Ziel der seit 2017 von Prof. Dr. Claudia Bullerjahn in Kooperation mit Prof. Dr. Heiner Gembris und dem Institut für Begabungsforschung in der Musik an der Universität Paderborn durchgeführten Studie ist nicht nur die Untersuchung solcher Beweggründe bzw. Anreize zur Teilnahme an "Jugend musiziert", sondern vor allem mehr über die sich seit der letzten großen Studie vor mehr als 30 Jahren stark veränderte Lebenswelt sowie die Interessen und Ziele der jungen Musikerinnen und Musiker zu erfahren. Darüber hinaus spielen Themen wie Gesundheit und Wohlbefinden eine Rolle.

https://www.researchgate.net/project/Jugend-musiziert

 

Aktuelle Veröffentlichungen:

https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.561814

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2020.564736/abstract

 

 

DFG-Netzwerk 'Lautsphären des Mittelalters'

 

 

Das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik ist Mitglied des DFG-Netzwerkes ‚Lautsphären des Mittelalters‘. An dem interdisziplinär ausgerichteten Netzwerk arbeiten Wissenschaftler*innen verschiedener Fachrichtungen zusammen unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Clauss und PD Dr. Gesine Schochow-Mierke (TU Chemnitz). Vertreten sind folgende Disziplinen: Geschichtswissenschaft, Germanistik, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Lateinische Philologie und Byzantinistik. Das Netzwerk nimmt sich der Lautsphären mittelalterlicher Gesellschaften und den Methoden ihrer Erforschung an. Hinweise auf Laute finden sich zahlreich in den verschiedensten Quellengattungen, und sie belegen, wie wichtig es ist, diese Dimension der Epoche zu erschließen. Die am Netzwerk beteiligten Wissenschaftler*innen befassen sich mit Themen wie Musik und Ritual, Klängen in der Sakralkultur, Stimme, Sprechen und Rede, Lärm, Hören und Herrschaft, Hören und Sinne, Sprachklang, Synästhesie, Glocken und kommunale Herrschaften. Dadurch decken sie ein thematisch, zeitlich und methodisch breites Spektrum ab und legen die Grundlagen für den interdisziplinären, themenfokussierten Dialog. Dieser zielt auf die beiden großen Komplexe ‚Medialität/Intermedialität‘ und ‚akustische Räume‘. Gerade an den Schnittstellen verschiedener Medien – wie etwa zwischen Schrift und Bild oder Notation und Architektur – erweist sich die Brisanz des Themas Lautsphären. 

 

Prof. Dr. Matteo Nanni beteiligt sich am Netzwerk mit dem Projekt „Sprache–Bild–Laut: Intermedialität im Roman de Fauvel

 

Homepage:

https://www.tu-chemnitz.de/phil/iesg/professuren/gdma/dfg-netzwerk.php

 

Laufzeit:

2021 – 2024

 

Finanzierung:

DFG