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Artikelaktionen

Prof. Dr. Herbert Willems

Prof. Dr. Herbert Willems

Leitung der Professur Mikrosoziologie und Methoden der qualitativen Sozialforschung

Zuständiges Sekretariat
Adresse

Justus-Liebig-Universität Gießen

Institut für Soziologie

Professur für Mikrosoziologie

Karl-Glöckner-Straße 21E, Raum 005

35394 Gießen

Kontakt
Sprechzeiten

Telefonsprechstunden dienstags von 11-14 Uhr
Herr Willems ist zu diesen Zeiten erreichbar unter der Nummer 0151 41690980

Vita

Vita
    • 1982 Studienabschluss Pädagogik (Diplom)
    • 1984 - 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Soziologie der Universität Trier
    • 1984 Studienabschluss Soziologie (Magister)
    • 1991 Promotion zum Dr.phil. mit einer Arbeit über "Psychotherapie und Gesellschaft"
    • 1992 - 1994 Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft
    • 1995 Habilitation mit einer Arbeit über das Werk Erving Goffmans
    • 1994-1997 Wissenschaftlicher Assistent an der Abteilung Soziologie der Universität Trier
    • 1997-1998 Vertretung einer Professur für Makrosoziologie an der Universität Kassel
    • 1998-2003 Vertretung der Professuren für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Universität Gießen
    • Seit 2001 Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Mikrosoziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen
    • Seit 2016 Leiter des Gießener TransMIT-Projektbereichs „Sozialwissenschaftliche Trinkwasserforschung“
    • Seit 2019 Aufbau eines Zentrums für ökologische Sozial- und Aktionsforschung

Publikationen

Publikationen

1. Monographien


  • Rahmen und Habitus. Zum theoretischen und methodischen Ansatz Erving Goffmans, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1997.
  • Theatralität der Werbung. Theorie und Analyse massenmedialer Wirklichkeit: Zur kulturellen Konstruktion von Identitäten, Berlin/New York: Walter de Gruyter (zusammen mit Y. Kautt).
  • Bekenntnisformen und Identitätsentwicklung 2 Bände, Hagen 1986 (zusammen mit A. Hahn und H. Leitner).
  • Psychotherapie und Gesellschaft. Voraussetzungen, Strukturen und Funktionen von Individual- und Gruppentherapien, Opladen: Westdeutscher Verlag 1994.
  • Psychoanalyse von außen betrachtet. Aspekte einer soziologischen Reflexion der Psychotherapie Mannheim: Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft/Selbstverlag 1995 (zusammen mit G. Schmidt).

 

2. Herausgeberschaften


  • Wissen vom Wasser. Untersuchungen zu einer ökologischen Soziologie, Wiesbaden: Springer VS 2019, 293 S.

 

  • Beiträge zu soziologischen Erforschung von Aspekten der Ökologie
  • Realitäten des (Trink-)Wassers
  • Das Wissen vom Wasser als Frage sozialer Praxen und Praxisbedingungen

 

  • Die Wasser der Gesellschaft. Zur Einführung in eine Soziologie des Trinkwassers, 340 S.

 

 

  • Theatralisierung der Gesellschaft. Band 2: Medientheatralität und Medientheatralisierung. Wiesbaden: VS-Verlag 2009, 457 S.
  • Theatralisierung der Gesellschaft. Band 1: Soziologische Theorie und Zeitdiagnose.
    Wiesbaden: VS-Verlag 2009, 621 S

 

  • Weltweite Welten. Internet-Figurationen aus wissenssoziologischer Perspektive.
    Wiesbaden: VS-Verlag 2008, 382 S.

 

 

 

  • Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogischen und soziologischen Studiengänge. (Band 1 und 2). Wiesbaden: Springer VS 2008, insg. 999 S.

 

 

  • Die Gesellschaft der Werbung. Kontexte und Texte. Produktionen und Rezeptionen.
    Entwicklungen und Perspektiven, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002, 1006 S.

 

  • Sinngeneratoren. Fremd- und Selbstthematisierung in soziologisch-historischer Perspektive. Konstanz: UVK 2001, 598 S. (zusammen mit C. Bohn).

Eine Schlüsselfrage der Soziologie ist die nach der Relation zwischen dem Sinn als Voraussetzung sozialer Praxis einerseits und seiner sozialpraktischen Erzeugung und Reproduktion andererseits. Luhmann bestimmt Sinn funktional als gegebene Operationsgrundlage sozialer und psychischer Systeme, geknüpft an die Funktion der Selektion. Mehr oder weniger offen bleibt dabei die Frage, wie diese Funktion erfüllt wird, welche Regeln der Sinnbildung faktisch wirksam werden.
Mit dem metaphorischen Titel "Sinngeneratoren" signalisieren die Herausgeber, wie sehr es darauf ankommt, diese Fragen zu beantworten. Kulturwissenschaftliche Analyse soll darauf aus sein, möglichst differenziert sowohl das Wie des Gegebenseins als auch das Wie der (Re)Generierung von Sinn zu rekonstruieren.
Diese programmatische Ausrichtung legt nahe, eine historische Perspektive einzunehmen und die konkreten Kontexte generierten und zu generierenden Sinns zu betrachten. So fokussiert der Band insbesondere institutionelle Formen der Fremd- und Selbstthematisierung.

 

  • Identität und Moderne
    Frankfurt am Main: Suhrkamp 1999, 562 S. (zusammen mit A. Hahn).

Trotz aller Versuche, die Moderne durch moderdernere Begriffe (etwa Postmoderne oder Zweite Moderne) zu überholen, bleibt sie als problematisches 'Projekt' der Selbstdeutung von Gegenwart in der Debatte. In der Soziologie hat seit über hundert Jahren vor allem das Konzept funktionaler Differenzierung als Chiffre für Identität der modernen Gesellschaft fungiert. Bestand diese Problematik in Europa schon seit vielen Jahrhunderten, so verschärft sie sich aktuell durch die Allgegenwart von neuen Medien, globalen Mobilitätsschüben und das Entstehen - bei gleichzeitigem Obsoletwerden - neuer ethnischer und religiöser Identifikationsmöglichkeiten

 

  • Inszenierungsgesellschaft. Ein einführendes Handbuch
    Opladen: Westdeutscher Verlag 1998, 602  S. (zusammen mit M. Jurga).

Der Band versammelt Beiträge zu Aspekten einer Konstruktion von Wirklichkeit, die im weitesten Sinne als "theatral" zu bestimmen sind. Es geht um sehr heterogene, aber unter einer einheitlichen Perspektive - nämlich einem konzeptuell zu elaborierenden Theatermodell - faßbare Phänomene auf der Interaktionsebene, der Ebene sozialer Felder und Subsysteme (Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Staat usw.) und der Ebene der Massenmedien. Vor dem Hintergrund ausführlicher theoretischer Überlegungen wird die These vertreten, daß sich die moderne Gesellschaft als „Inszenierungsgesellschaft" charakterisieren läßt. Thematisch reicht das Spektrum des Bandes vom Klatschgespräch über das "Theater der Wissenschaft" bis zu den "Seifenopern" des Fernsehens.

 

3. Aufsätze


  • Einleitung: Über Wissen vom Wasserwissen. In: Ders. (Hrsg.) Wissen vom Wasser. Untersuchungen zu einer ökologischen Soziologie. Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften 2019, 7-33.
  • Einleitung: Auf dem Weg zu einem soziologischen Verständnis der Realitäten des Trinkwassers. In. Ders. (Hrsg.) Die Wasser der Gesellschaft. Zur Einführung in eine Soziologie des Trinkwassers. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften Springer Fachmedien 2017, 13-64.
  • Modernisierungstheorie. In: Robert Gugutzer, Gabriele Klein und Michael Meuser (Hg. 2017): Handbuch Körpersoziologie, Bd. 1: Theoretische Perspektiven. Wiesbaden: VS, S. 295-314 (zusammen mit York Kautt).
  • „Zivilisierungstheorie als Kompetenztheorie: Elias, Foucault und Goffman.“
    in: Kurtz, Thomas/Pfadenhauer, Michaela (Hrsg.): Soziologie der Kompetenz. Wiesbaden: VS-Verlag 2010, S. 85-105.
  • „Zur Einführung: Medientheatralität und Medientheatralisierung“
    in: Willems, Herbert (Hrsg.): Theatralisierung der Gesellschaft. Band 2: Medientheatralität und Medientheatralisierung. Wiesbaden: VS-Verlag 2009, S. 7-39.
  • „Stile und (Selbst-)Stilisierungen zwischen Habitualität und Medialität“
    in: Ders. (Hrsg.): Theatralisierung der Gesellschaft. Band 1: Soziologische Theorie und Zeitdiagnose. Wiesbaden: VS-Verlag 2009, S. 113-135.
  • „Theatralität als (figurations-)soziologisches Konzept: Von Fischer-Lichte über Goffman zu Elias und Bourdieu“
    in: Ders. (Hrsg.): Theatralisierung der Gesellschaft. Band 1: Soziologische Theorie und Zeitdiagnose. Wiesbaden: VS-Verlag 2009, S. 75-110.
  • „Zur Einführung: Theatralität als Ansatz, (Ent-)Theatralisierung als These“
    in: Ders. (Hrsg.): Theatralisierung der Gesellschaft. Band 1: Soziologische Theorie und Zeitdiagnose. Wiesbaden: VS-Verlag 2009, S. 13-55.
  • „Einleitung“
    in: Ders. (Hrsg.): Weltweite Welten. Internet-Figurationen aus wissenssoziologischer Perspektive. Wiesbaden: VS-Verlag 2008, 7-22.
  • Figurationen, Felder, Habitus und Kapitaltypen“
    in: Ders. (Hrsg.): Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogischen und soziologischen Studiengänge. Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 67-88.
  • „Einleitung. Soziologie und die pädagogischen Studiengänge“
    in: Ders. (Hrsg.): Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogischen und soziologischen Studiengänge. Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 11-44.
  • „Diskurse“
    in: Ders. (Hrsg.): Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogischen und soziologischen Studiengänge. Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 147-164.
  • „Kindheit im Film und durch Film: „Wilde Kerle“ zum Beispiel“
    in: Ders. (Hrsg.): Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogischen und soziologischen Studiengänge. Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 583-592.
  • „Die Räumlichkeit des Sozialen und die Sozialität des Raumes: Schule zum Beispiel“
    in: Ders. (Hrsg.): Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogischen und soziologischen Studiengänge. Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 867-910. (zusammen mit Daniela Eichholz).
  • „Formationen und Transformationen der Selbstthematisierung: von der unmittelbaren Interaktion zum Internet“
    in: Ders. (Hrsg.): Weltweite Welten. Internet-Figurationen aus wissenssoziologischer Perspektive. Wiesbaden: VS-Verlag 2008, S. 189-222 (zusammen mit Sebastian Pranz).
  • „Theatralität. Überlegungen zu einem kulturtheoretischen Ansatz“
    in: ÖZS, Themenheft 2/07, Erving Goffman. Neuere Thematisierung seines Werks, S. 53-71.
  • „Vom Beichtstuhl zum Chatroom. Strukturwandlungen institutioneller Selbstthematisierung“
    in: Günter Burkhart (Hrsg.): Die Ausweitung der Bekenntniskultur – neue Formen der Selbstthematisierung?, Wiesbaden, VS-Verlag 2007, S. 73-103 (zusammen mit S. Pranz).
  • „Ambivalenzen werblicher Kommunikation – Formen und Funktionen“
    in: Michael Jäckel (Hrsg.): Ambivalenzen des Konsums und der werblichen Kommunikation, Wiesbaden, VS-Verlag 2007, S. 125-140 (zusammen mit Y. Kautt).
  • „Zur Beschreibung einer massenmedialen (Re-)Konstruktion von Alltagswissen“
    in: Karl-Siegbert Rehberg (Hrsg.): Soziale Ungleichheit – Kulturelle Unterschiede, Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München 2004, Frankfurt am Main: Campus 2006 (zusammen mit Y. Kautt).
  • „Die Theatralisierung des Selbst: Von der Beichte bis zum Internet-Chat"
    in: Karl-Siegbert Rehberg (Hrsg.): Soziale Ungleichheit – Kulturelle Unterschiede, Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München 2004, Frankfurt am Main: Campus 2006 (zusammen mit S. Pranz).
  • „Elemente einer Journalismustheorie nach Bourdieu“
    in: Altmeppen, Klaus-Dieter/Hanitzsch, Thomas/Schlüter, Carsten (Hrsg.): Journalismustheorie: Next Generation. Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation, Wiesbaden: VS-Verlag 2006, S. 215-238.
  • „Medien und die Inszenierung sozialer Rollen“
    in: Michael Jäckel (Hrsg.): Mediensoziologie. Grundfragen und Forschungsfelder, Wiesbaden: VS-Verlag 2005, S. 107-124.
  • „Stile und Stilisierungen“
    in: Ulla Fix und Stephan Habscheid (Hrsg.): Gruppenstile. Zur sprachlichen Inszenierung sozialer Zugehörigkeit, Frankfurt am Main: Peter Lang 2003, S. 110-135.
  • „Soziologische Zugänge zur Bedeutung von Medientexten“
    in: Fotis, Jannidis/Lauer, Gerhard/Martínez, Matías/Winko, Simone (Hrsg.): Revisionen. Regeln der Bedeutung, Berlin/New York: Walter de Gruyter, 2003, S. 401-430.
  • „Normalität, Normalisierung, Normalismus“
    in: Jürgen Link, Thomas Loer und Hartmut Neuendorff (Hrsg.): ‚Normalität’ im Diskursnetz soziologischer Begriffe, Heidelberg: Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren 2002, S. 51-84.
  • „Zur Einführung in ‚Die Gesellschaft der Werbung‘“
    in: H. Willems (Hrsg.): Die Gesellschaft der Werbung. Kontexte und Texte. Produktionen und Rezeptionen. Entwicklungen und Perspektiven, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002, S. 17-54.
  • „Vom Handlungstyp zur Weltkultur. Ein Blick auf Formen und Entwicklungen der Werbung“
    in: Gesellschaft der Werbung, a.a.O., S. 55-99.
  • „Werbung als kulturelles Forum: Das Beispiel der Konstruktion des Alter(n)s“
    in: Gesellschaft der Werbung, a.a.O., S. 633-656 (zusammen mit York Kautt).
  • „Die Werbe-Weltgesellschaft. Zur Evolution eines sozialen Sinn- und Handlungstyps“
    in: Hettlage, Robert (Hrsg.): Verleugnen, Vertuschen, Verdrehen. Leben in der Lügengesellschaft, Konstanz: UVK, 2003, S. 121-144.
  • „Rituale und Zeremonien in der Gegenwartsgesellschaft“
    in: Fischer-Lichte, Erika/Horn, Christian/Umathum, Sandra/Warstat, Matthias (Hrsg.): Ritualität und Grenze, Tübingen/Basel: A. Francke-Verlag 2003, S. 399-418.
  • - „Events: Kultur – Identität – Marketing. Zur Soziologie sozialer Anlässe“
    in: Erika Fischer-Lichte u.a. (Hrsg.): Performativität und Ereignis, Tübingen: Francke Verlag 2002, S. 83-98.
  • „Theatralität des Alters. Theoretische und empirisch-analytische Überlegungen zur sozialen Konstruktion des Alters in der Werbung“
    in: Ursula Dallinger und Klaus R. Schroeter (Hrsg.): Theoretische Beiträge zur Alternssoziologie, Opladen: Leske + Budrich 2002, S. 80-112 (zusammen mit York Kautt).
  • „Grundideen des Bandes“
    in: Ders. (Hrsg.): Die Gesellschaft der Werbung. Kontexte und Texte. Produktionen und Rezeptionen. Entwicklungen und Perspektiven, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002, S. 17-27.
  • „Überblick und Zusammenfassungen der Beiträge“
    in: Ders. (Hrsg.): Die Gesellschaft der Werbung. Kontexte und Texte. Produktionen und Rezeptionen. Entwicklungen und Perspektiven, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002, S. 29-52.
  • „Werbung als kulturelles Forum: Das Beispiel der Konstruktion des Alter(n)s“
    in: Ders. (Hrsg.): Die Gesellschaft der Werbung. Kontexte und Texte. Produktionen und Rezeptionen. Entwicklungen und Perspektiven, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002, S. 633-655.
  • „Wissensformen und Sinngeneratoren: Zum komplementären Verhältnis des New Historicism zu Ansätzen der Kultursoziologie“
    in: C. Bohn, H. Willems (Hrsg.): Sinngeneratoren. Fremd- und Selbstthematisierung in soziologisch-historischer Perspektive, Konstanz: UVK 2001, S. 397-428 (zusammen mit M. Willems).
  • „Einleitung: Sinngeneratoren“
    in: C. Bohn, H. Willems (Hrsg.): Sinngeneratoren. Fremd- und Selbstthematisierung in soziologisch-historischer Perspektive, Konstanz: UVK 2001, S. 9-14.
  • „Medientheatralität“
    in: E. Fischer-Lichte u.a. (Hrsg.): Wahrnehmung und Medialität, Tübingen, Basel: A. Francke 2001, S. 385-402.
  • „Tendenzen der Gegenwartskultur: Zwischen Normalismus und Vergewöhnlichung“
    in: Berliner Journal für Soziologie 11/3 (2001), S. 297-317.
  • „Erving Goffman“
    in: N. J. Smelser/P. B. Baltes (Hrsg.): International Encyclopedia of the Social and Behavioral Sciences, Amsterdam, Lausanne, New York: Pergamon 2002, S. 6297-6301.
  • „Medienerlebniskultur. Zu einigen Formen und Aspekten der Entertainisierung der Massenmedien – Von der ‚Wetterkarte‘ bis zu ‚Big Brother‘ “
    in: kultuRRevolution. Zeitschrift für angewandte Diskurstheorie Nr. 41/42 (2001), S. 63-72.
  • „Glaubwürdigkeit und Überzeugung als dramaturgische Probleme und Aufgaben der Werbung“
    in: E. Fischer-Lichte, I. Pflug (Hrsg.): Inszenierung von Authentizität, Tübingen und Basel: Francke-Verlag 2000, S. 209-235.
  • „Zivilisation und Psychotherapie“
    in: H.-R Fischer, G. Weber (Hrsg.): Individuum und System, Frankfurt/M: Suhrkamp 2000, S. 59-98.
  • „Aspekte und Konzepte einer Kultursoziologie des Körpers: Dargestellt am Beispiel der Analyse der Werbungstheatralität“
    in: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie 26/2 (2000), S. 345-372 (zusammen mit Y. Kautt).
  • „Erving Goffmans Forschungsstil“
    in: U. Flick, E. von Kardorff, I. Steinke (Hrsg.): Qualitative Sozialforschung, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2000, S. 42-51 (erscheint demnächst in amerikanischer Übersetzung bei Sage-Publications).
  • „Das kulturelle Forum der Massenmedien als Bühne von Symbolverkäufern und symbolischen Selbstverkäufern“
    in: J.-U. Nieland, Ch. Schicha (Hrsg.): Infotainment und Aspekte medialer Wahrnehmung, Duisburg: Rhein-Ruhr-Institut für  Sozialforschung und Politikberatung e.V. 2000, S. 49-61.
  • „‚Big Brother‘ – We are watching you: Überlegungen zum Genre und zur Resonanz einer neuen Form der Fernsehunterhaltung“
    in: F. Weber (Hrsg.): „Big Brother. Inszenierte Banalität zur Prime Time“. Münster/Hamburg/London: Lit Verlag 2000, S. 72-86.
  • „Medienproduktion, Medienprodukt und Medienrezeption: Überlegungen zu den medienanalytischen Möglichkeiten der ‚Rahmentheorie‘ und komplementärer Ansätze“
    in: Medien- und Kommunikationswissenschaft 48/2 (2000), S. 212-225.
  • „Selbsterfahrungskultur“
    in: Metzler-Lexikon Kultur der Gegenwart. Themen und Theorien, Formen und Institutionen seit 1945, hrsg. von R. Schnell, Stuttgart, Weimar: Metzler 2000, S. 465-466.
  • „Events: Kultur – Identität – Marketing“
    in: W. Gebhardt, R. Hitzler, M. Pfadenhauer (Hrsg.): Events. Soziologie des Außergewöhnlichen, Opladen: Leske und Budrich 2000, S. 51-73.
  • „Modernisierung, soziale Differenzierung und Identitätsbildung“
    in: H. Willems, A. Hahn (Hrsg.): Identität und Moderne, Frankfurt/M: Suhrkamp1999, S. 9-32 (zusammen mit A. Hahn).
  • „Institutionelle Selbstthematisierungen und Identitätsbildungen im Modernisierungsprozeß“
    in: H. Willems, A. Hahn (Hrsg.): Identität und Moderne, Frankfurt/M: Suhrkamp 1999, S. 62-101.
  • „Korporalität und Medialität: Identitäteninszenierungen in der Werbung“
    in: H. Willems, A. Hahn (Hrsg.): Identität und Moderne, Frankfurt/M: Suhrkamp 1999, S. 298-362 (zusammen mit Y. Kautt).
  • „Event-Marketing“
    in: Planung und Analyse. Zeitschrift für Marktforschung und Marketing H. 5 (1999), S. 62-64.
  • „Zur Eigenlogik, zu den Strukturbedingungen und zum Wandel der Werbung als medienkommunikativer Gattung“
    in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 24/3 (1999), S. 24-55.
  • „Werbung als Medieninszenierung. Genrespezifische Kontextbedingungen und dramaturgische Strategien“
    in: Soziale Welt 50/2 (1999), S. 115-132.
  • „Der Körper in der Werbung: Überlegungen zu den Sinnbezügen und Formen seiner Inszenierung“
    in: Rundfunk und Fernsehen. Zeitschrift für Medien- und Kommunikationswissenschaft 47/4 (1999), S 3-21 (zusammen mit Y. Kautt).
  • „Zur Codierung des Körpers: Geschlecht, Gesellschaft und Kultur“
    in: Sociologia Internationalis 40/2 (1999), S. 131-156 (zusammen mit Y. Kautt).
  • „Religion und Identität. Zum Wandel semantischer Strukturen der Selbstthematisierung im Modernisierungsprozeß“
    in: A. Honer/R. Kurt/J. Reichertz (Hrsg.): Diesseitsreligion. Zur Deutung der Bedeutung moderner Kultur, Konstanz: UVK 1999, S. 325-350 (zusammen mit M. Willems).
  • „Theatralität der Werbung: Rahmen, Feld und Umwelt“
    in: Ch. Schicha/R. Ontrup (Hrsg.): Medieninszenierungen im Wandel – Interdisziplinäre Zugänge. Münster/Hamburg/London: Lit Verlag 1999, S. 74-102.
  • „Modernisierung institutioneller Selbstthematisierung: Von der Beichte über die Psychoanalyse zur Gruppentherapie“
    in: G. von Graevenitz (Hrsg.): Konzepte der Moderne, Stuttgart und Weimar: J.B. Metzler: 1999, S. 120-146.
  • „Die Glaubwürdigkeitsdramaturgie der Werbung: Formen und Funktionen“
    in: Jahrbuch der Absatz- und Verbrauchsforschung H. 1 (1999), S. 74-89.
  • „Globaler symbolischer Austausch: Die Geschlechterinszenierung in deutscher und US-amerikanischer Werbung“
    in: C. Y. Robertson-Wensauer, C. Winter (Hrsg.): Kulturwandel und Globalisierung, Baden-Baden 1999, S. 182-205 (zusammen mit M. Jurga).
  • „Inszenierungsaspekte der Werbung. Empirische Ergebnisse der Erforschung von Glaubwürdigkeitsgenerierungen.“
    in: M. Jäckel (Hrsg.): Die umworbene Gesellschaft. Soziologische und psychologische Beiträge zur Werbungskommunikation, Opladen: Westdeutscher Verlag 1998, S. 209-230 (zusammen mit M. Jurga).
  • „Geregelte Überschreitung, gepflegte Ungepflegtheit. Eine zivilisationstheoretisch-dramatologische Betrachtung abweichenden Verhaltens“
    in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 23/1 (1998), S. 43-72.
  • „Die Glaubwürdigkeitsdramaturgie der Werbung: Basen und Strategien“
    in: Planung und Analyse H. 3 (1998), S. 52-57.
  • „Globalisierung, medienkulturelle Tradierung und die Darstellung der Geschlechter in der Werbung“
    in: U. Göttlich, J.-U. Nieland, H. Schatz (Hrsg.): Kommunikation im Wandel. Zur Theatralität der Medien, Köln: Herbert von Halem-Verlag 1998, S. 169-191 (zusammen mit M. Jurga).
  • „Elemente einer Theorie der Theatralität ‚unanständigen‘ Verhaltens“
    in: Berliner Journal für Soziologie 8/2 (1998), S. 201-222.
  • „Zivilisation, Modernität, Theatralität: Identitäten und Identitätsdarstellungen“
    in: H. Willems/M. Jurga (Hrsg.): Inszenierungsgesellschaft, Opladen: Westdeutscher Verlag 1998, S. 193-215 (zusammen mit A. Hahn).
  • „Inszenierungsgesellschaft? Zum Theater als Modell, zur Theatralität von Praxis“
    in: H. Willems/M. Jurga (Hrsg.): Inszenierungsgesellschaft, Opladen: Westdeutscher Verlag 1998, S. 23-81.
  • Einleitung zu: H. Willems/M. Jurga (Hrsg.): Inszenierungsgesellschaft, Opladen: Westdeutscher Verlag 1998, S. 9-23 (zusammen mit M. Jurga).
  • „Soziologie vor Ort. Zur Soziologie an der Universität Trier“
    in: Soziologie. Mitteilungsblatt der deutschen Gesellschaft für Soziologie H. 3 (1998), S. 58-61.
  • „Rahmen, Habitus und Diskurse: Zum Vergleich soziologischer Konzeptionen von Praxis und Sinn“
    in: Berliner Journal 7/1 (1997), S. 87-107. (Erschienen in russischer Übersetzung im Sonderheft „Gegenwärtige Deutsche Soziologie“ der russischen „Zeitschrift für Soziologie und Sozialanthropologie“ 2004, S. 165-192.)
  • „Potentiale, Grenzen und Anschlußfähigkeiten sozialwissenschaftlicher Entwürfe von Sinnstrukturen“
    in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 22/1 (1997), S. 69-98.
  • „Das ‚unbewußte‘ Selbst: Zur Genese von Verhaltensstilen, Kompetenzen und Symptomen“
    in: Experimenta, Werkstattexte aus dem DPG-Arbeitskreis Psychoanalyse und Kultur H. 1 (1997), S. 22-56.
  • „Habitus: Vergleichende Überlegungen zu einer soziologischen Theoriefigur“
    in: Sociologia Internationalis 35/2 (1997), S. 121-146.
  • „Konversation und Psychoanalyse“
    in: M. Wicke (Hrsg.): Konfigurationen lebensweltlicher Strukturphänomene, Soziologische Varianten phänomenologisch-hermeneutischer Welterschließung, Opladen: Leske + Budrich 1997, S. 179-198 (zusammen mit A. Hahn).
  • „Konstruktivistische Perspektiven in der Soziologie“
    in: Experimenta, Werkstattexte aus dem DPG-Arbeitskreis Psychoanalyse und Kultur H. 1 (1996), S. 52-76 (zusammen mit J. Thömmes).
  • „Goffmans qualitative Sozialforschung. Ein Vergleich mit Konversationsanalyse“
    in: Zeitschrift für Soziologie 25/6 (1996), S. 438-455.
  • „Wurzeln moderner Subjektivität und Individualität“
    in: Aufklärung, Interdisziplinäre Halbjahresschrift zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte 9/2 (1996), S. 7-37 (zusammen mit A. Hahn).
  • „Modernität und Identität“
    in: Sociologia Internationalis 34/2 (1996), S. 151-178 (zusammen mit A. Hahn).
  • „Alltagskommunikation und psychoanalytisches Gespräch“
    in: Experimenta, Werkstattexte aus dem DPG-Arbeitskreis Psychoanalyse und Kultur H. 1 (1995), S. 13-27 (zusammen mit A. Hahn).
  • „Die Psychologisierung und Therapeutisierung der Identität in der modernen Gesellschaft“
    in: Experimenta, Werkstattexte aus dem DPG-Arbeitskreis Psychoanalyse und Kultur H. 1 (1995), S. 75-84.
  • „Schuld und Bekenntnis in Beichte und Therapie“
    in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 33 (1993), S. 309-331 (zusammen mit A. Hahn).
  • Nach Dilthey: Die Verstehenskonzeption der Goffmanschen Rahmen-Analyse im Kontext soziologischer Theorieentwicklungen und alltäglicher Verstehensprobleme“
    in: Annali di Sociologia/Soziologisches Jahrbuch 8/1 (1992) S. 459-468.
  • „Dopo Dilthey: la concezione del comprendere dell’ ‘analisi delle cornici’ di Goffman nel contesto degli sviluppi della teoria sociologica e dei problemi quotidiani del comprendere“,
    in: Annali di Sociologia/Soziologisches Jahrbuch 8/1 (1992), S. 469-478.
  • Pornographierte Lust – Mediale Sex-Inszenierung und ihr Gebrauch“
    in: Experimenta, Werkstattexte aus dem DPG-Arbeitskreis Psychoanalyse und Kultur H. 2 (1992), S. 25-45.
  • „Beichte und Therapie als Formen der Sinngebung“
    in: G. Jüttemann, M. Sonntag, Ch. Wulf (Hrsg.): Die Seele. Ihre Geschichte im Abendland, Weinheim: Psychologie Verlagsunion 1991, S. 493-512 (zusammen mit A. Hahn und R. Winter).
  • „Stil und Identität“
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Beilage Geisteswissenschaften, April 1987 (zusammen mit R. Winter).
  • „Soziologie in der Krise“
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Beilage Geisteswissenschaften, März 1987 (zusammen mit R. Winter).
  • „Erving Goffman – Der Meister soziologischer Kleinkunst“
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Beilage Geisteswissenschaften, Februar 1987 (zusammen mit R. Winter).

 

4. Rezensionen


  • Vester, Heinz-Günther, Die Thematisierung des Selbst in der postmodernen Gesellschaft, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 38/ 3 (1986), S. 613-614.
  • Lautmann, Rüdiger/Schetsche, Michael, Das pornographierte Begehren, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 43/4 (1991), S. 786-787.
  • Wolff, Stephan, Text und Schuld. Die Rhetorik psychiatrischer Gerichtsgutachten, in: Soziologische Revue 19/4 (1996), S. 527-529.
  • Girtler, Roland, Randkulturen. Theorie der Unanständigkeit, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 48/1 (1996), S. 177-180.
  • Sofsky, Wolfgang, Traktat über die Gewalt, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 50/2 (1998), S. 362-362.
  • Oesterdiekhoff, Georg W., Zivilisation und Strukturgenese. Norbert Elias und Jean Piaget im Vergleich, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (im Druck).

 

5. Interviews und Diskussionsbeiträge


  • „Der tägliche Kick. Die Vielzahl neuer Events raubt den traditionellen Festen ihren Glanz“, in: Die Zeit, Nr. 43, 11. 10. 2001, S. 36.
  • Diskussionsbeiträge in: Reimer Gronemeyer, Erich H. Loewy (Hrsg.): Wohin mit den Sterbenden? Hospize in Europa – Ansätze zu einem Vergleich, Münster: LIT 2002, S. 162f., 187f., 208f., 211, 219-221, 226.

 

6. Übersetzungen


  • „Poesie der Indifferenz“ von Stephen Holmes, in: Dirk Baecker u.a. (Hrsg.): Theorie als Passion. Niklas Luhmann zum 60. Geburtstag, Frankfurt/M.: Suhrkamp 1987, S. 15-45 (zusammen mit R. Winter).

 

In Kürze erscheinen folgende Aufsätze:

 

  • Stichwort „Werbung“, in: Pöttker, Horst (Hg.): Deutsch-Russisches Wörterbuch der Journalistik.
  • „Kapital, Feld, Habitus“, in: Altmeppen, Klaus-Dieter/Hanitzsch, Thomas/Schlüter, Carsten (Hg.): Journalismustheorie: Next Generation. Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation.
  • „Formen der Inszenierung“, in: Jäckel, Michael: Lehrbuch Mediensoziologie, erscheint bei VS.
  • „Zur Beschreibung einer massenmedialen (Re-)Konstruktion von Alltagswissen“ (zusammen mit York Kautt), in: Tagungsband Soziologie-Kongress 2004, hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, erscheint bei Campus.
  • „Vom Beichtstuhl zum Chat-Room: Überlegungen zu neueren Formen der Selbstthematisierung“ (zusammen mit Sebastian Pranz), in: Tagungsband Soziologie-Kongress 2004, hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, erscheint bei Campus.

 

Lehre

Lehre

WS 2020/21

  • Sponsoring: Das Beispiel Landwirtschaft (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Klassiker der Kultursoziologie (Grundwissenschaft Soziologie)
  •  „Der Zauberberg“ – eine literatursoziologische Figurenanalyse (B.A. Social Sciences)
  • Tod und Geschlecht (Grundwissenschaft Soziologie)
SoSe 2020
  • Vorlesung: Moderne Kulturtheorien (B.A. Social Sciences)
  • Sponsoring im Bereich Ökologie (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Schlüsselwerke der Soziologie (Grundwissenschaft Soziologie)
  • Sepulkralkulturen: Sterben, Tod und Geschlecht (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2019/20
  • Werbung und Sponsoring im Bereich Ökologie (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Lehrforschungsprojekt: Ökologische Sozialforschung Teil II
  • Tod und Bestattung in Deutschland (B.A. Social Sciences)
  • Soziologische Theorieansätze (Grundwissenschaft Soziologie)
SoSe 2019
  • Vorlesung: Zivilisationstheorien (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Ökologische Sozialforschung Teil I
  • Soziologische Aspekte der Ernährung und Diät (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Moderne Klassiker der Soziologie (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2018/19
  • Vorlesung: Synthetische Soziologie (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Soziologische Ernährungs- und Trinkwasserforschung, Teil II
  • Vermarktung von Trinkwasser (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Soziologische Klassiker (Grundwissenschaft Soziologie)
SoSe 2018
  • Vorlesung: Zivilisations- und Kulturtheorien (B.A. Social Sciences)
  • Soziologische Ernährungs- und Trinkwasserforschung Teil I, Lehrforschungs-projekt
  • Wasserwirtschaft und Wasserkonsum (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Klassiker der Soziologie (Grundwissenschaft Soziologie)

WS 2017/18

  • Vorlesung: Figurationssoziologie und Sozialtheorien (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Soziologische Ernährungsforschung: das Beispiel Trinkwasser, Teil II
  • Werbung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Trinkwasser (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Soziologische Theorien und Zeitdiagnosen (Grundwissenschaft Soziologie)
SoSe 2017
  • Vorlesung: Figurationssoziologie (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Soziologische Ernährungsforschung: das Beispiel Trinkwasser; Teil I,
  • Soziologische Aspekte des Trinkwassers – lokal und global (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Klassiker der Soziologie (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2016/17
  • Vorlesung: TheoretikerInnen der Sozial- und Sozialisationstheorie (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Kultur-, konsum- und wirtschaftssoziologische Aspekte des Wassers;
    Teil 2
  • Soziologische Aspekte des Trinkwassers und Trinkwasserkonsums  (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Klassische Theoriediskurse der Soziologie (Grundwissenschaft Soziologie)

SoSe 2016

  • Vorlesung: Sozialisation und Figuration (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Kultur-, konsum- und wirtschaftssoziologische Aspekte des Wassers,
    Teil 1
  • Soziologische Aspekte der Diäten  (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Soziologische Theoriediskurse – Das Beispiel Ernährungssoziologie (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2015/16
  • Vorlesung: Sozialisation und Kommunikation (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Theoretisch- empirische Sozialforschung im Bereich Demenz, Teil II,
  • Wasserkonsum (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Soziologische Theoriediskurse – Das Beispiel Ernährungssoziologie (Grundwissenschaft Soziologie)
SoSe 2015
  • Vorlesung: Grundbegriffe und Themen der Mikrosoziologie (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Theoretisch-empirische Sozialforschung im Bereich Synthetische Soziologie (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Demenz
  • Soziologische Klassiker (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2014/15
  • Forschungssemester
SoSe 2014
  • Vorlesung: Selbstthematisierungen makrosoziologischer Theorien (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Figurationssoziologische Demenzforschung Teil 1
  • Soziologischer Synkretismus und Synthesen (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Sozialwissenschaftliche Klassiker (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2013/14
  • Vorlesung: Synthetische Sozialtheorie (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Gemeindesoziologie und Behaviour Settings Teil2
  • Aspekte figurationssoziologischer Forschung (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Klassiker der soziologischen Theorie (Grundwissenschaft Soziologie)
SoSe 2013
  • Vorlesung: Figurationssoziologie (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Gemeindesoziologie und Behaviour Settings
  • Aspekte figurationssoziologischer Forschung (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Lektüre sozialwissenschaftlicher Klassiker (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2012/13
  • Vorlesung: Synthetische Sozialtheorie (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Soziologische Feldforschung Teil 2
  • Lehrforschungsprojekt: Theoretisch-empirische Figurationsforschung Teil 2
  • Klassiker der soziologischen Theorie (Grundwissenschaft Soziologie
SoSe 2012
  • Vorlesung: Kommunikation, Medien und Sozialisation (B.A. Social Sciences)
  • Lehrforschungsprojekt: Soziologische Feldforschung Teil 1
  • Lehrforschungsprojekt: Theoretisch-empirische Figurationsforschung Teil 1
  • Klassiker der soziologischen Theorie (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2011/12
  • Vorlesung: Figuration und Handeln: Voraussetzungen und Aspekte schulischer Praxis (Grundwissenschaft Soziologie)
  • Lehrforschungsprojekt: Medienkulturforschung Teil 2
  • Kultursoziologie der Moderne 2 (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Die Sozialtheorien Arnold Gehlens und Helmut Schelskys (Grundwissenschaft Soziologie)
SoSe 2011
  • Lehrforschungsprojekt: Medienkulturforschung Teil 1
  • Kultursoziologie der Moderne (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Zivilisationstheorien (B.A. Social Sciences)
  • Klassiker der soziologischen Figurationstheorie (Grundwissenschaft Soziologie)
WS 2010/11
  • Forschungssemester
SoSe 2010
  • Wissenssoziologie (B.A. Social Sciences)
  • Figurationsforschung Teil 1, Lehrforschungsprojekt (B.A. Social Sciences)
  • Moderne Kultursoziologie Teil 2
  • Zivilisationsforschung (B.A. Social Sciences)
WS 2009/10
  • Vorlesung: Grundzüge der Soziologie
  • Qualititive Medienfigurationsforschung Teil 2, Lehrforschungsprojekt (B.A. Social Sciences)
  • Moderne Kultursoziologie (MA Gesellschaft und Kulturen der Moderne)
  • Soziologischer Theorienvergleich (B.A. Social Sciences)

SoSe 2009

  • Figurationstheorien
  • Qualititive Medienfigurationsforschung Teil 2, Lehrforschungsprojekt (B.A. Social Sciences)
  • Wissenssoziologie (B.A. Social Sciences)
  • Examenskolloquium

WS 2008/09

  • Vorlesung: Grundzüge der Soziologie
  • Ansätze der qualitativen Sozialforschung
  • Medienforschung Teil 2, Lehrforschungsprojekt (B.A. Social Sciences)

SoSe 2008

  • Filmanalyse
  • Lektüre wissenssoziologischer Klassiker
  • Medienforschung Teil 1, Lehrforschungsprojekt (B.A. Social Sciences)
  • Kolloquium für Examenskandidaten

WS 2007/08

  • Vorlesung: Grundzüge der Soziologie
  • Soziologische Aspekte der Kommunikation
  • Moderne soziologische Kulturtheorie
  • Kolloquium für Examenskandidaten

SoSe 2007

  • Techniken qualitativer Sozialforschung
  • Kommuniktonstheorien
  • Kultursoziologie
  • Forschungskolloquium

WS 2006/07

Forschungssemester

SoSe 2006

  • Theatralisierung der Gesellschaft
  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:

A)   Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung

  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:

B) Medienkulturforschung

  • Kolloquium für Examenskandidaten

WS 2005/06

  • Sozialisation, Erziehung und Schule
  • Objektive Hermeneutik
  • Soziologische Zeitdiagnosen
  • Kolloquium für Examenskandidaten

SoSe 2005

  • Einführung in die mikrosoziologischen Kulturtheorien
  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:

B)   Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung

  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:      B)

C)   Medienkulturforschung

  • Kolloquium für Examenskandidaten

WS 2004/05

  • Einführung in die Mikrosoziologie
  • Empirische Medien-Kulturanalyse
  • Klassiker der Wissenssoziologie
  • Kolloquium für Examenskandidaten

SoSe 2004

  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:

A)   Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung

  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:     

B)   Medienkulturforschung

  • Theatralität und Theatralisierung
  • Kolloquium

WS 2003/04

  • Einführung in die Mikrosoziologie
  • Einführung in die qualitative Sozialforschung
  • Dramaturgisches Handeln in der Gegenwartsgesellschaft
  • Examenskolloquium

SoSe 2003

  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:

A)   Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung

  • Empirie II: Qualitative Methoden bestehend aus den beiden Teilen A und B:

B)   Medienkultur

  • Inszenierungsgesellschaft

Forschung

Forschung

Forschungsschwerpunkte


Kultursoziologie, Soziologie der Massenmedien, Werbung, Qualitative Sozialforschung, Soziologische Theorie, sozialwissenschaftliche Trinkwasserforschung, Geschlechtersoziologie und Literatursoziologie, ökologische Sozial- und Aktionsforschung

 

Frühere Forschungsprojekte


1995-2002: Leitung des Forschungsprojektes "Theatralität der Werbung" im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms "Theater als Modell der Kulturwissenschaften". Buchpublikation im Dezember 2003: Theatralität der Werbung. Theorie und Analyse massenmedialer Wirklichkeit, Berlin/New York: Walter de Gruyter (zusammen mit York Kautt)

 

 

Leitung TransMIT-Projektbereich für sozialwissenschaftliche Trinkwasserforschung


Der Projektbereich bietet wissenschaftliche und wissenschaftlich fundierte Dienstleistungen rund um das Thema Trinkwasser an.

Über die wissenschaftliche Orientierung und die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projektbereichs informieren die weiter unten stehenden Publikationen.

 

Gegenwärtiges Leistungsspektrum:

  • Planung und Durchführung von Forschungsprojekten, die sich auf Trinkwasseraspekte beziehen, z. B. zu Trinkwasserkonsum, Trinkwasserkulturen, Trinkwasserwissen, Einstellungen zu Trinkwasser
  • Begleitung und Beratung von trinkwasserspezifischen Aktivitäten des Marketings, der Werbung und der Öffentlichkeitsarbeit
  • Sozialwissenschaftliche/soziologische Lehre und Ausbildung (Lehrveranstaltungen, Vorträge, Tagungen, Workshops etc.)


Es wurden zahlreiche Lehrforschungsprojekte im Bereich Trinkwasserforschung und ökologischer Sozialforschung durchgeführt, aus denen in den Jahren 2017 und 2019 die beiden folgenden Sammelbände entstanden:

 

  • Wissen vom Wasser. Untersuchungen zu einer ökologischen Soziologie, Wiesbaden: Springer VS 2019, 293 S.
publ Wissen vom Wasser Der Band versteht sich als soziologisches Einführungsbuch, das als Grundlage von Lehr- und Lehrforschungsaktivitäten geeignet ist. Die Beiträge befassen sich in einem wissenssoziologischen Sinne und mit den Deutungsmitteln dieser Soziologie mit verschiedenen Arten des Wissens vom Wasser. Das zu beobachtende und aufzuklärende Wissen wird in einem sehr weiten Sinn verstanden, der unterschiedlichste Sinntypen und Informationen einschließt bspw. ‚amtliches‘ (Behörden-)Wissen, technisches Wissen, wissenschaftliches (Disziplin-)Wissen, religiöses Wissen, mythisches Wissen, Marketingwissen, Werbungswissen, Produzentenwissen und Verbraucherwissen. Trinkwasser und das Wissen vom Wasser sind nicht nur besonders wichtige, sondern auch exemplarische Aspekte eines höchst komplexen und immer komplexer werdenden Zusammenhangs, dem sich eine ökologische Soziologie systematisch widmen sollte.
  • Beiträge zu soziologischen Erforschung von Aspekten der Ökologie
  • Realitäten des (Trink-)Wassers
  • Das Wissen vom Wasser als Frage sozialer Praxen und Praxisbedingungen

 

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort............................................................................................................... 1

Dank.................................................................................................................. 5

Einleitung: Über Wissen vom Wasserwissen............................................................. 7

Herbert Willems

Wissen über Wasser............................................................................................ 35

Elisabeth Heinz und Melina Schmidt

Wasser in der Werbung – Inszenierungen, Konstruktionen und Probleme................... 81

Tanja Heckmann

Trinkwasser als Lifestyleprodukt – Images von Trinkwasser in Werbung

und Gesellschaft................................................................................................ 161

Elisabeth Heinz

Wasser – zwischen Alltagsgetränk und Lifestyle-Produkt......................................... 239

Stefanie Alexandra Esch

Mediendiskurse über Trinkwasser....................................................................................................... 265

Stefanie Alexandra Esch

 

 

  • Die Wasser der Gesellschaft. Zur Einführung in eine Soziologie des Trinkwassers, 340 S.
publ Die Wasser der Gesellschaft Der Band versteht sich als ein soziologisch orientiertes Einführungs- und Lehrbuch zum Thema Trinkwasser, das bei zunehmender und facettenreicher werdender Relevanz sozial und sozialwissenschaftlich zunehmend fokussiert wird. Auf der Basis einer ausführlichen programmatischen Einführung von Herbert Willems versammelt der Band Beiträge, die in einem auch globalisierungstheoretisch umfassenden und zugleich differenzierenden Sinne sozio-kulturelle Realitäten von Trinkwasser behandeln. Die Beiträge sind im Rahmen eines Master-Seminars am Institut für Soziologie der Universität Gießen entstanden. Ergänzend enthält der Band eine systematische Literaturrecherche zum Thema Trinkwasser.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort.............................................................................................................. 7

Einleitung: Auf dem Weg zu einem soziologischen Verständnis der

Realitäten des Trinkwassers .............................................................................. 13

Herbert Willems

Wasserkonsum – Eine empirische Studie zu Geschmack, Qualität und Preis

von Wasser...................................................................................................... 65

Beşgül Coskun und Madita Zöller

Image von Trinkwasser in der Gastronomie im Vergleich von Deutschland

und Großbritannien............................................................................................ 91

Miriam Cathlin Singer

Trinkwasser als Lifestyle-Produkt: Wie Wasser zum Luxusartikel wurde.................. 157

Tara Kaiser

Die Darstellung von Lebensstilen in der Tafel- und Mineralwasserwerbung

– eine Analyse................................................................................................ 173

Tanja Heckmann

„Irish Water“ und gesellschaftlicher Widerstand in Irland –

Einstellungswandel zum Wasser im Zuge der Krise?............................................. 189

Sarah Kempf

Waschen und Baden in den monotheistischen Weltreligionen................................ 205

Murat Şahin

Körperhygiene im Wandel der Zeit .................................................................... 223

Schirin Jensch

Wasser in der Kunst an den Beispielen niederländischer u. impressionistischer Malerei 239

Julian Becker

Wasser in der Zukunft – Gefahren und Chancen im Rahmen von
Bevölkerungswachstum, Klimawandel und globaler Ökonomie ............................... 257

Laura Schermuly

Weiterführende Literatur ................................................................................... 341

 

 

Im Aufbau: Zentrum für ökologische Sozial- und Aktionsforschung


Prof. Dr. Herbert Willems

Das geplante Zentrum schließt an die programmatischen Überlegungen und Untersuchungen an, die ich seit einigen Jahren in einer Reihe von Lehrveranstaltungen zum Themenfeld Trinkwasserforschung sowie in meinen daraus hervorgegangenen Büchern „Die Wasser der Gesellschaft‘ (VS 2017) und „Wissen vom Wasser“ (VS 2019)[1] dargelegt habe.

Meine bisherige Beschäftigung mit dem bekanntlich in vielfältiger Hinsicht immer wichtiger werdenden Themenfeld Trinkwasser hat zu einem begrifflich-theoretischen und methodologischen Instrumentarium sowie zu zahlreichen Anwendungen dieses Instrumentariums im Rahmen von – kontinuierlich stark nachgefragten – Lehrforschungsprojekten geführt. Diese Arbeiten und Arbeitsergebnisse, die zu einem erheblichen Teil in den genannten Büchern publiziert werden konnten, möchte ich im Rahmen des geplanten Zentrums im Sinne einer allgemeinen ‚ökologischen Sozialforschung‘ (‚Umweltsoziologie‘, ‚sozialökologische Forschung‘) erweitern und vertiefen. Dabei geht es mir nicht zuletzt darum, mein im Bereich Trinkwasserforschung gewonnenes Wissen als exemplarisch zu betrachten und in einem allgemeineren Rahmen zu verarbeiten.

Auch die genannten Lehr-, Forschungs- und Publikationsaktivitäten lassen sich bereits unter dem Titel ‚ökologische Sozialforschung‘ zusammenfassen, aber sie beschränken sich auf das Spezialthema Trinkwasser. Eine allgemeine ökologische Sozialforschung kann und muss demgegenüber die ganze immer stärker hervortretende und komplexer werdende Vielfalt von ‚Umweltthemen‘ vom Klimawandel (und seinen sozialen Bedingungen und Auswirkungen) über Fragen des Wirtschaftens und Konsumierens (der ‚Wegwerfgesellschaft‘, der ‚Nachhaltigkeit‘ usw.) bis hin zu Aspekten der personalen und kollektiven Lebensführung, der Gesundheit oder der Medizin ins Auge fassen. Nicht zuletzt kann eine solche Sozialforschung auch nach sozio-kulturellen Ursachen von ‚Umweltproblemen‘ und nach Bedingungen und Möglichkeiten ihrer Bearbeitung und Lösung fragen.

Von dem in vielerlei Hinsicht exemplarischen Thema Trinkwasser und den entsprechend entwickelten Datenbeständen, Deutungsmitteln und Erkenntnissen ausgehend, möchte ich also den empirischen Horizont meiner bisherigen Arbeiten auf prinzipiell alle ökologischen und ökologisch relevanten Tatsachen ausweiten. Dementsprechend stellt sich die Hauptaufgabe, der ich mich widmen will: nicht nur eine passende soziologische ‚Werkzeugkiste‘ zusammenzustellen, sondern auch nach systematischen Ansätzen soziologischer Forschung und – forschungsorientierter – Lehre zu suchen bzw. diese im Sinne einer ökologischen Sozialforschung zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund dieser Zielsetzung ist zunächst der Frage nachzugehen, was die Soziologie/Sozialwissenschaften überhaupt an Ansätzen und Instrumenten (Konzepten, Theorien, Modellen, Methoden, Strategien) zu bieten hat, um ökologische (‚Umwelt‘-)Phänomene aufzuklären. Diesbezüglich gibt es zwar bereits eine Vielzahl mehr oder weniger anspruchsvoller Arbeiten, Forschungsberichte und Studien, aber noch keine darauf bezogene soziologische Aufarbeitung oder Zusammenschau, geschweige denn eine Konzeption einer allgemeinen ökologischen Sozialforschung, die die bisherigen begrifflich-theoretischen und methodischen Möglichkeiten sowie die wichtigsten ‚Diagnosen‘ aufführt und integriert.

Die geplante Arbeit in dieser Richtung braucht nicht nur den Einstieg in die entsprechenden ‚Forschungslandschaften‘, die zunehmend komplex werden, sondern auch eine grundsätzliche theoretisch-methodologische Orientierung im Bezug sowohl auf die empirischen Tatsachen als auch die vorhandenen (sozial-)wissenschaftlichen Wissensbestände. Mein Blick auf ökologische und ökologisch relevante Tatsachen (kultureller, ökonomischer, politischer, medialer, ‚mentaler‘ usw. Art) und entsprechende (sozial-)wissenschaftliche Wissensbestände sowie die Arbeit am Ansatz einer ökologischen Sozialforschung orientiert sich grundsätzlich an der in diesem Zusammenhang besonders leistungsfähigen allgemeinen Soziologie, die unter dem Titel Figurationssoziologie firmiert. Diese Soziologie, die schwerpunktmäßig das Verhältnis von Gesellschaft, Mensch und Natur behandelt (vor allem unter dem Titel Zivilisation), ist Gegenstand meines Buches „Synthetische Soziologie“ (VS 2012), das im Zusammenhang der geplanten Arbeiten als eine Art allgemeiner Theorierahmen fungieren und die nötige Grundorientierung liefern kann.

Mit der intendierten Arbeit an der Konzeptualisierung einer ökologischen Sozialforschung möchte ich auch die Grundlage für eine Erweiterung und Vertiefung meiner Lehr(forschungs)tätigkeit im Bereich der Trinkwasserforschung legen. Das von Anfang an starke und kontinuierliche Interesse der Studierenden an der Thematik Trinkwasser - und ein erkennbar starkes Interesse an ökologischen Fragestellungen überhaupt – sprechen für eine entsprechende Schwerpunktbildung. Eine solche Soziologie/Sozialforschung mit systematischem Natur(wissenschafts)bezug passt zum generellen Profil der Justus-Liebig-Universität Gießen und begünstigt interne Kooperationen und Vernetzungen – speziell zwischen Naturwissenschaften und Soziologie/Sozialwissenschaften, aber auch z. B. zwischen Soziologie/Sozialwissenschaften und Ernährungswissenschaften oder Erziehungswissenschaften.[2]

Des Weiteren ist der geplante Schwerpunkt ökologische Sozialforschung natürlich auch jenseits der Wissenschaft in ganz verschiedenen Richtungen anschlussfähig. In dieser Hinsicht gibt es zweifellos große Potentiale, die ein entsprechender ‚Herd‘ der Forschung und der Lehre ausschöpfen kann, zumal das einschlägige Interesse (an ‚Umweltthemen‘) nicht nur von Studierenden sondern auch seitens der Öffentlichkeit überhaupt unübersehbar groß und kontinuierlich ist.

Der zusammen mit dem geplanten Zentrum ins Auge gefasste Forschungs- und Lehrschwerpunkt will – vor allem im Sinne einer einschlägigen ‚soziologischen Aufklärung‘ - öffentlichkeitswirksam sein. Es soll aber auch darum gehen, Projekte anzuregen, zu fundieren, zu organisieren und zu begleiten, die sich praxis- und lösungsorientiert konkreten ökologischen Fragen, Problemen und Kontextbedingungen widmen. Daher wird nicht nur auf thematisch zentrierte Sozialforschung gezielt, sondern auch auf Aktionsforschung – in dem Sinne, dass sich (ökologische) Sozialforschung um konkrete soziale (Problem-)Verhältnisse ‚kümmert‘ und unterstützend oder helfend in sie einbringt.