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Biographien von BA-Student*innen

Willkommen bei unserer Kurzvorstellung – wir beginnen mit dem Team der studentischen Hilfskräfte der Klassischen Archäologie!

 

 

Catarina Cartellieri     Cartellieri.jpg

Ursprünglich stamme ich aus Leer in Ostfriesland, was - für die nicht Norddeutschen oder die, die es nicht wissen – so eine der nordwestlichsten Gegenden Deutschlands ist, sprich: Ich bin überhaupt nicht hier aus der Ecke. Nach Gießen verschlagen hat mich tatsächlich das Studium. Direkt nach meinem Abi 2018 stand natürlich im Raum, was ich daran anschließend machen möchte: Nach ein paar fehlgeschlagenen Plänen musste ich umdisponieren und bin schließlich beim Studiengang „Kultur der Antike“ hier in Gießen gelandet. Man muss ergänzen, dass ich sowohl sieben Jahre Latein als auch sechs Jahre Alt-Griechisch in der Schule hatte. Beste Voraussetzungen also für ein Studium in den Altertumswissenschaften! In meinen beiden ersten Semestern ist mir dann aufgefallen, dass mich mehr die Archäologie als die klassische Philologie interessiert. Eine Übung zur Bearbeitung der Surveyfunde aus Inheiden hat mich darin nochmal bestätigt. Im Zuge dessen habe ich mich dann auch auf eine „HiWi“-Stelle für genau dieses Projekt beworben. Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen wurde dann zum Wintersemester 2019/2020 der Fachwechsel zur Klassischen Archäologie im ersten Hauptfach beantragt! Wo genau mich der Berufsweg später hinträgt, ist noch unklar. Interessieren würde es mich zum Beispiel, in die Archäozoologie abzudriften oder wie man die Ergebnisse der Arbeit der Archäologen wieder einer größeren Menge näherbringen kann. Aber ich würde auch nicht ausschließen, in die Lehre zu gehen und im Universitätsbetrieb zu bleiben. Man sieht, festgelegt ist noch nichts, ich hab ja aber auch noch ein wenig Zeit, meine Ziele zu festigen.

Johanna Diehl     Diehl.jpg

 

Sven Eisenbach     Eisenbach_Foto.jpg

Nach meinem Realschulabschluss begann ich zunächst eine Ausbildung zum Medien- und Dokumentationstechniker. Dabei erlernte ich u.a. umfangreiche medientechnische Grundlagen im Umgang mit grafikbasierter Software. Gleichzeitig entwickelte sich in dieser Zeit ein großes Interesse für Geschichte und so veränderte sich langsam mein berufsorientierter Blick in die Zukunft. Die ostasiatische Philosophie und deren Entwicklung begeisterte mich zunächst und ich lernte viel über die Geschichte dieses Kontinents. Damit war meine historische Neugier geweckt und meine Interessenschwerpunkte wanderten weiter durch die Weltgeschichte, ganz im Sinne: „Wer das Vergangene kennt, versteht die Gegenwart leichter“. Die Entstehungsgeschichte südamerikanischer Kulturen und deren Untergang durch die europäische Expansion waren ein weiteres Interessengebiet. Ich erlernte dahingehend die spanische Sprache, um mich besser mit diesem Thema auseinandersetzen zu können. Schließlich entschied ich mich für ein Studium der Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Universität Gießen. Klassische Archäologie sollte dabei mein Hauptfach werden. Die Kombination aus Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft macht die Archäologie zu einem sehr faszinierenden und vielfältigen Berufsfeld. Bisher konnte ich auf Grabungen, bei Exkursionen und in Praktika einige grabungstechnische sowie museale Erfahrungen sammeln. Seit zwei Jahren bin ich zudem Museumsführer in einem kleinen Museum, was mir tiefere Einblicke in die Vermittlungsarbeit historischer Sachverhalte ermöglicht. Ich arbeite gerne im Freien mit Werkzeugen und Maschinen, besitze Kenntnisse über Dokumentation, Gestaltung und Vermittlung jeglicher Art und habe eine große Leidenschaft für Historie allgemein. Diese Interessen und Stärken lassen sich mit dem Studium sehr gut verbinden.

Stefania Gerundo    Gerundo.jpg

Seit ich klein war, war ich von alten Dingen und der Geschichte fasziniert. Mit 19 Jahren entschloss ich mich in die Fußstapfen meiner Großmutter zu treten und begann eine Berufsausbildung zur Damenschneiderin. Der Plan war, mich über historische Kostüme diesem Zweig zu nähern. Über einen Zusatzkurs erlangte ich außerdem meinen Realschulabschluss. Anschließend besuchte dich die Fachhochschule und absolvierte ein Fachabitur im Textilbereich. Da ich die Fachhochschulreife erlangt hatte und damals gerade auf das Bachelor- System umgestellt worden war, war es mir möglich die Universität zu besuchen und so war die Entscheidung zu einem Studium der Klassischen Archäologie an der Justus Liebig Universität schnell getroffen. Nach etwa der Hälfte der Studienzeit, entschied ich mich, ein verlockendes Jobangebot anzunehmen, und arbeitete dann einige Jahre im textilen Bereich. Während dieser Zeit merkte ich jedoch wie sehr mir die Archäologie fehlt und so beschloss ich das Studium zu beenden und mir meinen Traum zu erfüllen Archäologin zu werden. Mit meiner Entscheidung bin ich nach wie vor mehr als zufrieden und ich bin mir sicher irgendwann eine entsprechende Anstellung zu bekommen, denn ich bin bereit mein gesamtes Herzblut für diesen Traum zu investieren.

Johanna Schmidt     Bild Johanna Schmidt, Website JLU.jpg

Mein Name ist Johanna Schmidt, ich studiere Geschichte im 5. Semester im Hauptfach und Kunstgeschichte und Klassische Archäologie im 3. Semester im Nebenfach. Ich habe 2017 mein Abi gemacht und bin danach direkt an die Uni gegangen. Es war mir ziemlich früh klar, dass ich Geschichte studieren möchte, in meinen ersten beiden Semestern hatte ich noch Fachjournalistik Geschichte als zweites Hauptfach. Damit habe ich aber nichts anfangen können, daher bin ich zu Kunstgeschichte und Klassischer Archäologie gewechselt. Beide Fächer waren mir schon durch eine Freundin bekannt, ich hatte aber keine Vorstellung von ihnen, da man sie in der Schule eigentlich nicht behandelt. Letztendlich habe ich mich für die sie entschieden, weil ich das Gefühl hatte, sie könnten eine gute Ergänzung zur Geschichte darstellen. An der Archäologie gefällt mir am meisten die Verknüpfung von den beiden Fächern Kunst und Geschichte, da wir unsere Erkenntnisse nicht nur auf die Objekte, sondern auch auf die antiken Lebensverhältnisse der Römer und Griechen beziehen und Aussagen treffen. Das Studium ist so aufgebaut, dass wir die ersten beiden Semester eine Einführung in die griechische und römische Lebenswelt aus archäologischer, geschichtlicher und philologischer Perspektive bekommen. Die folgenden Semester vertiefen verschiedene thematische Schwerpunkt, mit welchen Konzepten und Objekten wir uns auseinandersetzen, können wir in diesem Rahmen meist frei wählen. Im Moment interessieren mich vor allem Raumkonzepte und Götterdarstellungen. Im Institut herrscht eine freundliche und lernfreudige Atmosphäre und die Dozenten sind jederzeit zu erreichen und immer hilfsbereit.