Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Archäologie in Gießen

Das Studienfach Klassische Archäologie an der JLU Gießen in Lehre, Forschung und Museum

Klassische Archäologie kann in Gießen im Rahmen der BA-Studiengänge 'Geschichts- und Kulturwissenschaften' und 'Kultur der Antike' und im Rahmen des Mehrfächer-MA 'Geschichts- und Kulturwissenschaften' als Haupt- und Nebenfach studiert werden.


 

Lehre: Antike als kulturelle Gesamtheit

Durch die Gründung eines gemeinsamen Instituts für Altertumswissenschaften mit den Fächern Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Klassische Philologien haben wir gemeinsam deutlich gemacht, dass auch die Lehre künftig in hohem Maß interdisziplinär durchgeführt werden wird, wie unser BA-Studiengang 'Kultur der Antike' zeigt. Wichtig ist uns, dass künftige Archäologen die Antike wieder als kulturelle Gesamtheit begreifen und nicht nur als Summe oder gar Vielfalt einzelner Materialien / Spezialdisziplinen.

Falten oder Locken zählen oder stilgeschichtliche Analysen sind nach wie vor wesentliche methodische Grundlagen des Fachs, die geübt werden müssen, doch das Ziel ist es, das Verhalten des antiken Menschen zu erkunden, seine Formen sich zu äußern, seine Reaktion auf politische, aber auch naturräumliche Geschehnisse zu studieren. Durch übergreifende Themen der Kernfachmodule sollen die antiken Schriftquellen, historische Zeugnisse und Skulpturen, Vasenbilder und andere archäologische Materialien zusammengeführt werden, um die antike Welt besser verstehen zu lernen. Traditionell ist aber auch der Kontakt zur Kunstgeschichte groß und wird weiter intensiviert werden. Dabei werden archäologische Kompetenzen auch an Studierende anderer Fachgebiete vermittelt, wobei der Aspekt der heute unverzichtbaren methodischen Erweiterung etwa in der Lehramts-Ausbildung eine wichtige Rolle spielt.

 

Neue Medien in der Lehre

Unser Lehrangebot nutzt intensiv die Neuen Medien: Die Dozenten, darunter 2 Privatdozenten des DAI (Berlin, Madrid), verwenden verschiedene elektronische Präsentationsformen (Power point, projektor (Macromedia flash), EikOnline); für Referate stehen zwei Bilddatenbanken (EikOnline, Prometheus) zur Verfügung. Für die online-Kommunikation nutzen wir die Plattform ILIAS, die auch als Lernplattform für das eLearning zur Verfügung steht. Selbstverständlich werden alle Studierenden in die verschiedenen Systeme eingeführt.

Gut sortierte altertumswissenschaftliche Bibliotheken und eine umfassende Ausstattung im Multimedia-Bereich mit zahlreichen studentischen PC-Plätzen garantieren gute Arbeitsmöglichkeiten. Die zentrale Lage Gießens bietet die Möglichkeit, auch archäologische Angebote in Marburg und Frankfurt ergänzend zu nutzen. Eine wichtige Ergänzung der Lehre stellen die regelmäßig angebotenen Exkursionen zu Museen und Ausgrabungsstätten des Mittelmeerraumes dar; die eingegliederte neugriechische Abteilung fördert die moderne Landeskenntnis.

 

Ziele der Ausbildung

Ziel unserer Ausbildung ist neben guten archäologischen und altertumswissenschaftlichen Kenntnissen die Fähigkeit zur selbständigen kritischen Analyse von Sachverhalten, zu überzeugender Argumentation und ihrer Umsetzung in Wort, Schrift und Bild (Medienkompetenz) und zu Teamarbeit. Wir fördern Methoden- und Fremdsprachenkompetenz, aber auch Zeichnen und Fotografieren von z.B. Keramik und ihre publikationsreife Präsentation sowie die Nutzung und Erstellung komplexer relationaler Datenbanken. Im Forschungscolloquium bieten wir fortgeschrittenen Studierenden Gelegenheit, ihre Arbeiten zu präsentieren und öffentliches Auftreten zu üben.

 

Forschung

Unsere Forschungen finden unter Einsatz moderner Technologie am Schreibtisch und in der Bibliothek, in Museen und im Gelände statt; je nach Art kooperieren wir mit zahlreichen anderen Wissenschaften und Institutionen, auch weltweit. Durch entsprechende Lehrangebote, Grabungsteilnahme und Vorträge internationaler Fachgelehrter erhalten unsere Studierenden frühzeitig Einblick in die Forschung; eigene Forschungsbeiträge auf Magister/Master- und Promotionsebene werden im Forschungscolloquium präsentiert. Forschungsbeihilfen für den akademischen Nachwuchs ermöglicht die Maria und Dr. Ernst Rink-Stiftung der Altertumswissenschaften an der JLU. Ein weiteres Arbeitsgebiet stellt eLearning dar, das gemeinsam mit der Abteilung für Medienpädagogik an unserem Fachbereich realisiert wird.

Die Antikensammlung bietet sowohl die konkrete Anschauung originaler Werke der Antike als auch Material für Magisterarbeiten oder Dissertationen. Regelmäßig werden unsere Studierenden in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit eingeführt und durch Lehrveranstaltungen auf Museumsführungen vorbereitet, die sie während des Semesters erfolgreich durchführen; Ausstellungen werden gemeinsam erarbeitet.


Informationen zu den angebotenen Studiengängen gibt es hier.