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Artikelaktionen

Habilitationen

Für Postdoktorandinnen und -doktoranden besteht die Möglichkeit, in einer der theologischen Disziplinen die Venia Legendi zu erwerben.

 

Zur Habilitationsordnung hier.

 

Laufende Habilitationsprojekte am Institut

 

HabilitierendeArbeitstitelFach
Dr. Marcus Held Foto

Vitam instituere. Politische Theologie als analytische Basis zur evangelischen Institutionenethik.

 

Das Projekt setzt an der Beobachtung an, dass die Fragen und Anschlussfragen der »Politischen Theologie« (das Miteinander von Staat und Gesellschaft bzw. Staat und Kirche, sowie Politische Theorie und Ethik) zwar aktueller denn je sind. Aber die Maschine des Politisch-Theologischen mit ihrem Grunddispositiv rund um »Zwei« und »Person« verhindert die Anschlüsse, Aktualisierung und Konkretion an die Grundkategorien der »Politischen Theologie« (Subjekt, Praxis und Gesellschaft). 

Das Projekt schlägt zum einen vor, die theologischen, rechtstheoretischen und rechtsgeschichtlichen Begründungsfiguren, die im Hintergrund der »Politischen Theologie« stehen, mit jenen Begründungsfiguren der Diskussion und Entwürfen rund um die »politische Differenz« (Castoriadis, Badiou, Nancy, Rancière), zu vernähen, um so neue theoretische und reflexive Anschlüsse und Aktualisierungen für eine »Ontologie des Sozialen« im Programm der »Politischen Theologie« zu etablieren. 

Zum anderen soll gezeigt werden, dass die theologische Diskussion um eine Institutionenethik imprägniert ist durch die rechtstheoretischen Auseinandersetzungen, die den Hintergrund des Programms und der Einschätzung der Reichweite »Politischer Theologie« prägen. In Aufnahme der Ergebnisse der Auseinandersetzung mit den Entwürfen der »politische Differenz« soll nach der Erschließungskraft für Aktualisierungen und Konkretionen für eine theologische Institutionenethik gefragt werden. Es soll gezeigt werden, dass die »Politische Theologie« mit ihren Grundkategorien als Scharnierfunktion des Zu- und Miteinander von Sozial- und Gesellschaftstheorie dient und damit einen wichtigen Beitrag für die Erneuerung der theologischen Institutionenethik leisten kann. Jene Scharnierfunktion soll anhand der Verschränkung der Begründungfiguren von Ethik und Recht nachgegangen werden. Ziel der Forschung ist es, anhand der Fragestellungen der Grundkategorien der »Politischen Theologie« das Zu- und Miteinander von Rechtsethik, Politischer Ethik und Ethik des Sozialen als Grunddimensionen der Institutionenethik aufzuzeigen. Damit wird jene Formel des »vitam instituere« aktualisiert und konkretisiert, die aus der römischen Rechtsgeschichte stammt und Pate für das Gesamtziel des Forschungsprojektes ist, welches eine zugleich anthropologisch und rechtstheoretisch argumentierende (theologische) Institutionentheorie im Anschluss an Pierre Legendre, Gilles Deleuze und Cornelius Castoriadis (weiter-)entwickeln möchte.

Syst. Theol.

 

Dr. Martin Schmuck 1) "Durch neues Bild ersetzen" markieren und neues Bild mit "Durchsuchen" wählen.2) "Speichern" (am Ende der Seite)3)  Verwenden Sie ein Bild, das nicht breiter als 120 Pixel ist.   4) Den Eintrag "passbild" im Feld "Kurzname" nicht ändern!5) Beachten Sie auch die  "Hinweise für die technische Vorbereitung von Bildern fürs Internet" unter medienstelle_fb04 > Informationen > Webseite FB04.

Fiktionenrealismus – Religionspädagogische Überlegungen zur Frage nach der Wirklichkeit von Erzählungen.

 

Die Arbeit will die Bedeutung der ontologischen Frage für ein sachgemäßes Verständnis von Narrationen bzw. für die Entwicklung einer allgemeinen (philosophischen) Erzähltheorie plausibel machen. Eine solche ontologisch und epistemologisch reflektierte Theorie könnte aus religionspädagogischer Sicht einen ‚hermeneutischen Schlüssel‘ bereitstellen, der eine trans-parente Interpretation biblischer Erzähltradition im Kontext der populären Erzählkultur ermöglicht, welche über individuelle Zugänglichkeiten oder Motivvergleiche hinausgeht und auf die üblichen Erkenntnisansprüche traditioneller theologischer Auslegungen verzichtet. Zu diesem Zweck setzt sie sich exemplarisch mit den epistemologischen und ontologischen Implikationen aktueller kulturwissenschaftlicher Erzähltheorien (Koschorke), sowie mit den entsprechenden Implikationen der diesen zu Grunde liegenden postmodernen (Lyotard) und sozialkonstruktivistischen (Luckmann) Theorieansätze auseinander und entwickelt (u.a. im Rückgriff auf Ricoeur) eine erzählphilosophische Alternative.

Prakt. Theol.