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Artikelaktionen

Der Weg durch die Pandemie: Chronik der Professur Didaktik der Geschichte 2020 -2021

8. Dezember 2019

Aufgrund eines schwerwiegenden Cyberangriffs ist die Webseite der Uni Gießen und sämtliche elektronischen Mail-, Notenverwaltungs- und Datenbank-Systeme sowie alle Lernplattformen über einen Monat offline. Diese ‚digitale‘ Virenkrise stellt den Ausgangspunkt dar, von dem aus die JLU in einer Kehrtwende in die Corona-Virenkrise startete. Mobiltelefone ersetzen für lange Zeit Dienstmails. Die Lehre findet weitgehend offline oder mit privaten Endgeräten, Datenträgern und informellen Emailadressen statt. Die Dienstrechner der Didaktik der Geschichte können nach internen Sicherheitsupdates und externen Kontrollen erst wieder Anfang März in Betrieb genommen werden.

 

 

05. Februar 2020

Die Universität weist in einem ersten Rundschreiben auf die Einhaltung grundlegender Hygienemaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus hin und bittet von Reisen nach China abzusehen.

 

17. Februar 2020

Ein vorerst letzter Vortrag im Ausland in Präsenz im „Basler Kolloquium zur Didaktik der Geschichte und Politik“ zum Thema Weltkarten – Kartenwelten. Die Macht historischer Raumvisualisierungen vom Altertum bis zur Digital Earth kann stattfinden (Programm: http://www.gesellschaftswissenschaften-phfhnw.ch/kolloquium/bkdgp2020-macht-der-karten/). Ab hier entfallen 2020 alle geplanten

alle Vorträge, Tagungen und Forschungsaufenthalte im In- und Ausland

.

 

26.-28. Februar 2020

Als vorerst letzte Präsenzveranstaltung mit internationaler Beteiligung an der JLU findet die Tagung Schreiben, Text und Autorschaft – Zur Thematisierung, Inszenierung und Reflexion von Schreibprozessen in ausgewählten Medien und historischen Selbstzeugnissen statt. Diese wird durchgeführt von der Arbeitsgruppe „Medien und Didaktik“ am ZMI unter Beteiligung von Germanistik und Geschichtsdidaktik (Programm: https://www.uni-giessen.de/fbz/zmi/zmi_tagungen/tagung_schreiben_text_autorschaft/programm_sta).
Es gelten zunehmend Reisebeschränkungen.

 

13. März 2020

Das Schulpraktikumwird nach nur drei Wochen abgebrochen. Es erfolgt eine Planung, wie das Praktikum zu einem für alle gewinnbringenden Ende geführt werden könnte und welche Ersatzleistungen sinnvoll sein können. Gerade die wichtigen Unterrichtsversuche können nur noch in theoretischer Planung erfolgen und auf dieser Grundlage digital besprochen werden.

 

16. März 2020

Die Abgabe der Hausarbeiten kann wegen der Schließung aller Gebäude für den Publikumsverkehr nicht mehr wie gewohnt erfolgen. Die bereits zuvor zusätzlich eingeführte digitale Abgabe wird als alleinige Abgabe akzeptiert. Zudem erfolgt eine Abgabefristverlängerung um 6 Wochen, für die Arbeiten, die schon eine Verlängerung auf der Grundlage der IT-Krise hatten.

 

Ab 16. März 2020

Die JLU geht in den sog. „Basisbetrieb“

Alle Sprechstunden werden auf telefonische Sprechzeiten und allmählich auch andere digitale Formate umgestellt.

Weil auch die Bibliotheken geschlossen sind, werden für die anstehenden mündlichen Examensprüfungen digitale Literaturaustausche organisiert.

Die Abgabefristen für Examensarbeiten werden verlängert.

 

23. März 2020

In der Geschichtsdidaktik findet ein erster Austausch über digitale Tools und Erfahrungen auf Grundlage bereits stattgefundener hybrider Seminare (Willershausen) statt.

Die Überarbeitung der Lehrangebote unter den Pandemiebedingungen beginnt. Die Begrenzung der Teilnehmerzahlen in allen Seminaren wird als wichtigste Möglichkeit gesehen, in einem digitalen Semester den Kontakt mit den Studierenden aufrechtzuerhalten.

Die Beschaffung von möglichst vielen E-books wird initiiert.

 

25. März 2020

In einem Rundschreiben weist der Krisenstab darauf hin, dass mindestens in den ersten vier bis sechs Wochen des Semesters keine Präsenzlehre stattfinden kann und digitale Formate für den Semesterstart entwickelt werden müssen.

 

9. April 2020

Absage der mündlichen Examensprüfungen durch die Lehrkräfteakademie.

 

14. April 2020

Der Start des Semesters wird auf den 20. April verschoben.

 

16. April 2020

Die Dienstbesprechung der Geschichtsdidaktik wird erstmalig als Videokonferenz durchgeführt. Es wird ein wöchentlicher Austausch vereinbart, bei dem deutlich wird, dass im Hinblick auf die sich verändernde Lage permanent Nachjustierungen notwendig sind.

 

20. April 2020

Beginn des digitalen Semesters als ‚Optionssemester‘. Die meisten Veranstaltungen in der Geschichtsdidaktik starten mit 15 Studierenden. Die Lehre wird zunächst vor allem über Stud.IP mit asynchronen Formaten begonnen. Im Verlauf des Semesters werden zunehmend auch synchrone Tools genutzt.

 

30. April 2020

Statt einer gemeinsamen Exkursion zum rekonstruierten römischen Kastell Saalburg erkunden die Studierenden des Exkursionsseminars individuell verschiedene Orte am Limes. Sie analysieren die didaktischen Potentiale der ausgewählten historischen Orte und reflektieren über ihre eigenen Erkundungserfahrungen auch vor dem Hintergrund von pandemiebedingten Grenzschließungen in einem Europa ohne Grenzen. Das wird zum Ausgangspunkt der Entwicklung von Projekten und Exkursionen für Schulklassen zum Thema „Der Limes: Historisches Lernen an und über eine historische Grenze“. 

 

Sommersemester 2020

Das Konzept eines digitalen Schulpraktikums wird in Zusammenarbeit mit Lehrbeauftragten entwickelt und in einem Leitfaden verschriftlicht. Im Herbst 2020 können die Praktika durch die Entspannung der Lage dann doch im Präsenzunterricht der Schulen durchgeführt werden.

 

Mai 2020

Die Planung des Wintersemesters 2020/21 als hybrides Semester beginnt. Das Fachpraktikum sowie zwei Einführungsseminare für die Studierenden im ersten Semester werden als Präsenzveranstaltung beantragt. Diese Seminare sollen zumindest einzelne direkte Kontakte zu anderen Studierenden und Lehrenden ermöglichen.

 

Juli 2020

Die Klausuren in den Einführungsseminaren können unter Einhaltung des Hygienekonzepts in Präsenz geschrieben werden.

 

24. August 2020

Der jährliche Tag der Professur wird mit den Kolleg*innen der Geschichtsdidaktik unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen als Präsenzveranstaltung durchgeführt. Es findet ein intensiver Austausch über digitale Lehrkonzepte (z.B. mittels V-logging oder Streaming) statt, wobei die eigenen Erfahrungen mit deren Umsetzung einfließen.

 

21. bis 23. Oktober 2020

Die Geschichtsdidaktik beteiligt sich an der digitalen Studieneinführungswoche mit unterschiedlichen Formaten (Fachvortrag, Infomarkt, Online-Runde, Vorstellung der Professur mittels einer kommentierten Präsentation), um einen möglichst reibungslosen Studienbeginn zu ermöglichen

 

30. Oktober 2020

Die Genehmigungen für die Präsenzveranstaltungen des Wintersemesters 2020/21 muss aufgehoben werden. Die Lehre muss wiederum ausschließlich digital stattfinden.

 

November 2020

Die Sekretärin der Professuren Geschichtsdidaktik und Fachjournalistik Geschichte wird mit einigen Stunden an das Gesundheitsamt Gießen abgeordnet, um dort bei der Kontaktverfolgung zu unterstützen.

 

2. November 2020

Erster Semestertag eines wieder maximal digitalen Semesters. Als Ersatz für die eigentlich geplanten Präsenzveranstaltungen werden für Erstemester kleine Tutorengruppen am Historischen Institut eingerichtet.

 

17. November 2020

Erstmals wird ein rein digitaler Fachtag Geschichte zum Thema Sprung ins Digitale-Erfahrungen mit einem Großexperiment historisch Lernens (und Denkens?) über die Plattform MS Teams durchgeführt (Bericht: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb04/institute/geschichte/didaktik/karteikartenseiten/aktivitaeten/fachtage_geschichte/copy3_of_fachtag_2020/index2020). Trotz schwieriger technischer wie organisatorischer Rahmenbedingungen wird die Durchführung der rege besuchten Veranstaltung ein voller Erfolg.

 

18. Dezember 2020

Die erste digitale Weihnachtsfeier der Geschichtsdidaktik wird mit viel Engagement (Musik, Liveschaltung zum Nordpol) durchgeführt, kann aber ein Zusammensein in Präsenz nicht ersetzen.

 

Februar 2021

Die Klausuren der Einführungsveranstaltungen werden erneut in Präsenz unter strengen Hygienebedingungen durchgeführt. Die JLU stellt zu diesem Zweck medizinische Masken für die Studierenden und Lehrenden bereit.