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Osteuropäische Geschichte

Die Geschichte des östlichen Europa beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Gesellschaften vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie kann dabei weder isoliert von einer gesamteuropäischen noch von einer globalen Geschichte gedacht werden. Wir vertreten, als eine der wenigen Ausnahmen im deutschsprachigen Raum, die Geschichte des östlichen Europa in ihrem vollen zeitlichen wie geographischen Umfang, von Breslau bis Wladiwostok, von Tallinn bis Istanbul. Die vier Professuren bieten dabei ein breites Lehrangebot zur ostmitteleuropäischen, osteuropäischen und südosteuropäischen Geschichte für alle Epochen an. Interdisziplinär sind wir im Rahmen des Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) mit Slavisten und Turkologen, Politikwissenschaftlern und Soziologen vernetzt. Mit dem Herder-Institut Marburg sind wir in einer engen institutionellen Kooperation verbunden. Zu unseren wichtigsten Partnern im Ausland zählen die Universitäten von Lodz, Kasan, Minsk, Kiew, Prag und Zagreb. In Deutschland einmalig ist unser Angebot eines selbständigen Studienfachs Osteuropäische Geschichte. Es kann im BA als Haupt- oder Nebenfach sowie im MA als Haupt- oder Zweitfach gewählt werden. NEU!!! Ab dem Wintersemester 2020/2021 ist darüber hinaus auch ein Bachelorstudium "Russophone Studien" möglich.
Teaser

Gießen forscht! Virtuelles Oberseminar der Osteuropäischen Geschichte, jeweils 18.15 bis 20 Uhr


26.05.2020 Hans-Jürgen Bömelburg: „… Wir fahrn nach Lodz…“. Die Geschichte einer kosmopolitischen Stadt im Europa des 20. Jahrhunderts. Überlegungen zu einer Monographie.
Kommentar: Winson Chu (Milwaukee/München)


09.06.2020 Vitalij Fastovskij: Russländische Wissenschaftler im ‚Nahen Osten‘: Archäologische Expedition und imperiale Kulturpolitik, 1856-1914.


23.06.2020 Markus Krzoska: Gouvernementalität und Pastoralmacht in europäischen Textilstädten im 19. Jahrhundert.
Kommentar: Dietlind Hüchtker (Leipzig)


07.07.2020 Lena Kromm: Die justizielle Aufarbeitung von NS-Verbrechen über den Eisernen Vorhang hinweg. Kontakte zwischen der Zentralen Stelle in Ludwigsburg und der Volksrepublik Polen vor 1972.


Das Kolloquium findet über Zoom statt. Interessierte sind herzlich willkommen und wenden sich bitte per Mail an: Hans-Juergen.Boemelburg@geschichte.uni-giessen.de. Ein Link mit den Zugangsdaten wird dann am Tag der Veranstaltung verschickt.

Infos zu den Online-Veranstaltungen finden Sie auch unter Facebook

Osteuropäische Geschichte
!!! WICHTIGE INFORMATION FÜR STUDIERENDE !!! Angesichts der derzeitigen Lage werden voraussichtlich die Lehrveranstaltungen auf Online Teaching umgestellt. Wir bitten alle, die an einer Lehrveranstaltung teilnehmen möchten, sich nicht nur in FlexNow, sondern sich unbedingt und umgehend auch über Stud.IP einzutragen. Wegen des Losverfahrens in FlexNow möchten wir Sie dringend bitten, Ihre Eintragung in die jeweilige Veranstaltung als VERBINDLICH anzusehen, da Sie ansonsten unnötig die sehr begrenzten Plätze in der Veranstaltungen für andere Komiliton*innen blockieren. Wir bitten Sie sehr, diese Hinweise zu beachten, da Sie damit im Sinne der universitären Gemeinschaft handeln. Weiterhin tragen Sie sich bitte umgehend in die Stud.IP-Gruppe "Geschichte studieren in Gießen" ein, über die Sie über die neuesten Entwicklungen in der Lehre für das Sommersemester informiert werden sollen.

Aktuelles

Aktuelles

Personen

Personen

 

Graduiertenförderung

Graduiertenförderung

DFG-Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse

Das Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart untersucht Formen und Funktionen der medialen Inszenierung von Schlüsselereignissen von der Erfindung des Buchdrucks bis ins globalisierte Internet-Zeitalter. Soziale Kommunikation bedient sich seit der Frühen Neuzeit in zunehmendem Maße technischer Medien. Die hier stattfindenden Diskussionen, Debatten und Kontroversen stellen für die Gesellschaft in doppeltem Sinne Ereignisse dar. Sie bilden Ereignisse ab und sind dabei selbst Ereignis: Medienereignis.

Das heißt zugleich, daß den Untersuchungen kein weitgefasster Medienbegriff zugrunde liegt. Medien werden nicht als Zeichensysteme überhaupt, auch nicht als Instrumente der Individualkommunikation verstanden, sondern als technische Mittel der Massenverbreitung, die gesellschaftliche Kommunikationsprozesse überhaupt erst ermöglichen: In den Blick rücken also Druck, Photographie, Film, Radio, Fernsehen und Internet.

Herausragende Medienereignisse - Schüsselereignisse im Sinne des Kollegs - zeichnen sich durch einen besonders hohen Grad medialer Aufmerksamkeit und eine spürbare Intensivierung der Kommunikationsprozesse aus. So sind etwa der Sacco di Roma, der Deutsche Herbst und die rumänische Tele-Revolution kommunikationgeschichtliche Indikatoren ersten Ranges, weil sich in ihnen sowohl zentrale Kulturthemen als auch die Medienevolution widerspiegeln. Zudem generieren und strukturieren sie Öffentlichkeiten, die soziale und räumliche Grenzen überschreiten. Die so eröffneten Kommunikationsräume sind transnational, nicht territorial.

Aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet das Kolleg solche transnationalen Medienereignisse indes nicht um ihrer selbst willen, sondern als Faktoren oder Katalysatoren grenzüberschreitender Kommunikation und Wissensbildung. So werden nicht nur die medialen Artefakte und die Inhalte der Kontroversen untersucht, sondern zugleich das Ringen um Meinungsführerschaft, die Überredungsstrategien und Missverständnisse sowie die kommunikativen Vernetzungen und publizistischen Funktionsweisen - kurz: die Praxis des öffentlich-Machens.

 

Herder Institute Reseach Academy

Die HIRA umfasst interne und externe Mitglieder. HIRA-Mitglieder können sich von jeder Universität Deutschlands mit einschlägigen Promotionsprojekten bewerben. Die Mitgliedschaft bietet besondere Konditionen zur Nutzung der Bestände und Dienstleistungen des Instituts, vergünstigte Konditionen zur Publikation im Verlag Herder-Institut und die Möglichkeit einer Teilnahme an Austauschprogrammen des Herder-Instituts. Alle Mitglieder haben die Möglichkeit, ihr Projekt mindestens einmal jährlich zu präsentieren. Darüber hinaus, stehen Zuschüsse für Reisekosten zum und vom Herder-Institut zur Verfügung.

 

International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)

Das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) bietet seinen Mitgliedern ein strukturiertes Promotionsprogramm, das passgenau auf die Bedürfnisse unserer DoktorandInnen zugeschnitten ist: mit einem exzellenten Forschungsumfeld und umfassender Unterstützung für Erfolg in Promotion, Forschung und Beruf.

seit 
2018 den Kern der strukturierten Karriereförderung am Herder-Institut.

Die HIRA umfasst interne und externe Mitglieder. HIRA-Mitglieder 
können sich von jeder Universität Deutschlands mit einschlägigen 
Promotionsprojekten bewerben. Die Mitgliedschaft bietet besondere 
Konditionen zur Nutzung der Bestände und Dienstleistungen des 
Instituts, vergünstigte Konditionen zur Publikation im Verlag  
Herder-Institut und die Möglichkeit einer Teilnahme an 
Austauschprogrammen des Herder-Instituts. Alle Mitglieder haben die 
Möglichkeit, ihr Projekt mindestens einmal jährlich zu präsentieren. 
Darüber hinaus, stehen Zuschüsse für Reisekosten zum und vom 
Herder-Institut  zur Verfügung.