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Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: „Emanzipation statt Revolution. Die sowjetische Museumskultur der 20er Jahre“

Museen bieten einen breiten Raum, in dem Kunst und Kultur, aktuelle Geschichtspolitik und Gesellschaftsausrichtung, institutionelles Handeln sowie auch öffentliches Engagement aufeinandertreffen und somit ein Spiegelbild der Gesellschaft darstellen. Blickt man dabei auf die Museen der Sowjetunion im 20. Jahrhundert hat man in der Gegenwart vor allem die Museen des II. Weltkriegs (in Russland als Großer Vaterländischer Krieg betitelt) vor Augen.

In meinen Promotionsprojekt: „Emanzipation statt Revolution. Die sowjetische Museumskultur der 20er Jahre“ möchte ich mich den Anfängen des jungen sowjetischen Museumswesens widmen: Auf Basis der nach innen gerichteten Landeskundemuseen und der nach außen wirkenden historischen Ausstellungen soll eine historische Identitätsbestimmung vorgenommen werden. In das Spektrum der Untersuchung, die methodisch auf der kritischen Quellenanalyse und der empirischen Betrachtung und Analyse zur Rekonstruktion einzelner Ausstellungsaspekte fußt, fällt dabei zunächst der Blick auf das Volkskommissariat für Aufklärung und dessen Unterabteilungen sowie deren Wahrnehmungen und Deutungen der Fragen, was geschehen sollte mit dem historischen Kulturerbe der Zarenzeit und wie man dieses in der Zeitwahrnehmung der neuen modernen Gesellschaft verorten solle? Des Weiteren ist dabei den eigenen Möglichkeiten des praktischen Handelns der Landeskundemuseen in den Peripherien (anhand von regionalen Beispielen in Vitebsk/Belarus und Voronzeh/Russland) sowie den im Ausland vom Volkskommissariat für Aufklärung veranstalteten historischen Ausstellungen, nachzugehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie der junge Sowjetstaat zur Vergangenheit des Zarenreiches stand, was er von dessen Kulturerbe bewahren und präsentieren wollte, und was es als wichtig in seiner Bedeutung für sich selbst in seiner Innen- und Außendarstellung einordnete.