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Robert Maier

Biographie

1953

Geboren in Wallerstein, Bayern

1973-1980

Studium der Fächer Geschichte, Russisch, Politik und Pädagogik an der Philipps-Universität Marburg. Abschlüsse: 1. Staatsexamen in Russisch und Politik, Erweiterungsprüfung in Geschichte

1981/82

Referendariat am Studienseminar Bensheim. Abschluss: Zweites Staatsexamen

1989

Promotion zum Dr. phil. im Fachbereich Osteuropäische Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. Thema: Stachanovismus

1990/91

Wissenschaftliche Bearbeitung eines DFG-Projekts unter Leitung von Prof. Dr. Hans Lemberg, Lehraufträge

1991-1994

Wissenschaftlicher Angestellter am Seminar für osteuropäische Geschichte an der Philipps-Universität Marburg, Lehraufträge

Seit 1994

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, Zuständigkeitsbereich: Ostmittel- und Osteuropa, binationale Schulbuchkommissionen.

Seit 2008

Leiter des Arbeitsbereichs „Das europäische (Schul)Haus“

 

Forschungsschwerpunkte

  • Stalinismus, Stachanovismus, sowjetische Frauenbewegung
  • Geschichtsdidaktik
  • Internationale Schulbuchforschung
  • Akustisches Gedächtnis
 

Publikationen (Auswahl)

  • Die Stachanov-Bewegung 1935-1938. Der Stachanovismus als tragendes und verschärfendes Moment der Stalinisierung der sowjetischen Gesellschaft. Franz Steiner Verlag Stuttgart 1990 (Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, Bd. 31).
  • Stalinismus. Die zwanziger Jahre. Wiesbaden 1990 (Schriftenreihe der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Bd. 3).
  • (Hrsg.): Tschechen, Deutsche und der Zweite Weltkrieg. Von der Schwere geschichtlicher Erfahrung und der Schwierigkeit ihrer Aufarbeitung. Verlag Hahnsche Buchhandlung Hannover 1997.
  • Sovety zhen as a Surrogate Trade Union. Some Remarks on the History of Activist Women (dvizhenie obshchestvennits) in the USSR during the 1930s, in: Kevin McDermolt and John Morison (Edition): Politics and Society under the Bolshewiks. MacMillan Press LTD Houndmills u.a. 1998, S. 189-198.
  • Zusammen mit Ursula A.J. Becher, Włodzimierz Borodziej (Hrsg.): Deutschland und Polen im zwanzigsten Jahrhundert. Analysen – Quellen – didaktische Hinweise. Verlag Hahnsche Buchhandlung Hannover 2001. Der Band erschien zugleich in einer Sonderausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2001 (Nachdruck 2002, 2003 und 2004). Eine koreanische Ausgabe des Buches wurde 2002 in Seoul herausgebracht.
  • Stichwort „Korenizatsya“. In: Encyclopedia of Russian History, vol. 2, ed. by James R. Millar, Macmillan Reference, New York 2004, S. 771-772
  • Learning about Europe and the World. Schools, Teachers and Textbooks in Russia after 1991. In: The Nation, Europe, and the World. Textbooks and Curricula in Transition, ed. by Hanna Schissler and Yasemin Soysal, Berghan Publishers, New  York u.a. 2005, S. 138-162.
  • Zusammen mit Elisabeth Erdmann und Susanne Popp (Hrsg.): Geschichtsunterricht international. Bestandsaufnahme und Visionen / Worldwide Teaching of History. Present and Future / L’enseignement de l’histoire dans le monde. Bilan et visions, Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2006.
  • Zusammen mit A.O. Čubar’jan (Hrsg.): Istorija Germanii XX veka v novom izmerenii: istočniki, statistiki, chudožestvennye dokumenty. Posobie dlja učaščichsja srednych i staršych klassov škol, gimnazij, liceev, studentov, učitelej [Geschichte Deutschlands im zwanzigsten Jahrhundert in Quellen und Dokumenten. Lehrmaterial für Schüler der   Mittel- und Oberstufe, für Studenten und Lehrer]. Moskau: Olma Press 2008
  • (Hrsg.): Istorična osvita. Evropejs’kij ta ukraïns’kij dosvid. Vikladannja nacional’noï istoriï v školach Central’noï i Schidnoï Evropi [Geschichtsunterricht. Europäische und ukrainische Erfahrungen. Nationalgeschichte im Geschichtsunterricht in Ostmitteleuropa]. Kiïv: K.I.S. 2010.
  • (Hrsg.): Akustisches Gedächtnis und Zweiter Weltkrieg. Göttingen: V&R unipress 2011.
 

Habilitationsprojekt

Arbeitstitel: Frauen im Stalinismus (1935-1941). Die Formierung des Mitläufertums im Zeichen der „Frauenbewegung“.

Das Vorhaben versteht sich als ein Beitrag zur Analyse der Massenbasis des Stalinismus. Es reiht sich somit ein in das Bemühen, den Stalinismus, verstanden als ein sozialökonomisches System, in seinen gesellschaftlichen Konturen besser sichtbar zu machen. Der Populismus des Stalinschen Systems setzte das Mitläufertum zumindest weiter Teile der Bevölkerung voraus. Motive, Interessen, Mobilisier- und Steuerbarkeit solcher Bevölkerungsgruppen sollen am Beispiel der Kolchosbäuerin und der Hausfrau untersucht werden. Vor dem Hintergrund eines bemerkenswerten ökonomischen, sozialen und bildungsmäßigen Aufstiegs von Frauen einerseits und der „reaktionären Wende“ in der Familienpolitik andererseits, können konkurrierende Integrations- und Unterwerfungsstrategien von „oben“ und (Frauen)Bewegung von „unten“ in ihrem Zusammentreffen beobachtet und zu Aussagen über das Gesamtsystem verarbeitet werden. Die Untersuchung stützt sich auf Archiv-Recherchen und die Auswertung zeitgenössischen Schrifttums, v.a. von Periodika.