Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Institut für Kunstgeschichte JLU Gießen - herzlich willkommen!

Starttext

Aktuelles

 

Solidarität mit der Ukraine / Solidarity with Ukraine

 

Das Institut für Kunstgeschichte nimmt Wissenschaftler:innen im Rahmen des Programms 'scholars at risk' auf.

The Department for Art History accepts scholars of the 'scholars at risk' program.

Німецькі програми фінансування для дослідників, які опинилися в небезпеці, та список інституційних контактів

Kontakt/Contact/Контакт: Prof. Dr. Markus Späth

Aktuelles

 

Internationale Tagung: Der Gießener Evangeliar und die 'Malerische Gruppe' der Kölner Buchmalerei um 1000

 

Gießener Evangeliar PosterInternationale Tagung in Zusammenarbeit des Kunsthistorischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen

8.-10. September 2022

JLU Gießen, Alter Steinbacher Weg 44, 35394 Gießen

Programm

Die Konferenz findet in hybridem Format statt. Für die Präsenz- sowie Online-Teilnahme melden Sie sich bitte per E-Mail an:

 

Die Gießener Universitätsbibliothek besitzt mit Hs. 660 ein umfassend illuminiertes Evangeliar, das eines der bedeutendsten Objekte der frühen ottonischen Buchmalerei Kölns ist. Obwohl die Forschung die Handschrift bisher als wichtige Referenz für Datierungsfragen herangezogen hat, steht ihre systematische kunsthistorische und historische Untersuchung bislang aus.

Die Kölner Prachthandschrift, die sich durch ihre bemerkenswert freie Pinselführung auszeichnet, entstand vermutlich Ende des 10. Jahrhunderts. Von besonderer historischer Bedeutung sind vier Medaillons mit Darstellungen eines namenlosen weltlichen Herrschers sowie dreier Bischöfe, die es noch zu identifizieren gilt.

Am Gießener Evangeliar soll als Abschluss des am Kunsthistorischen Institut in Kiel ansässigen Handschriftenprojekts zur Kölner Buchmalerei des 10. und 11. Jahrhunderts der kunsthistorische Rahmen der stilistisch nahestehenden Handschriften der ‚Malerischen Gruppe‘ sowie verwandter Gattungen unter Einbeziehung einer Würdigung der historischen Kölner Geflechte um das Jahr 1000 im Rahmen dieser internationalen Tagung diskutiert werden.

Umstrittenes Erbe – Ausstellung zu Walter Kröll im Oberhessischen Museum eröffnet am 12. Oktober 2022

 

Walter Kröll-Limesschule-Detail
Detail aus Walter Krölls Relief für die Limesschule, Foto: A. Ruckdeschel
Ein Wandrelief, das der Künstler Walter Kröll (1911-1976) im Jahr 1967 für die Limesschule in Watzenborn-Steinberg geschaffen hat, sorgte in den letzten Monaten für Diskussionen, die ein Projektseminar am Institut für Kunstgeschichte unter der Leitung von Prof. Dr. Sigrid Ruby und Annabel Ruckdeschel (M.A.) im Sommersemester 2022 aufgegriffen hat. Die Schule erhält einen Neubau, weshalb sich die Frage nach dem Erhalt des Werks stellte. Der Lokalhistoriker Jörg-Peter Jatho hatte daraufhin die Vergangenheit Krölls im Nationalsozialismus ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Kröll war in der Hitlerjugend aktiv, im Jahr 1943 Gründungsmitglied des Oberhessischen Künstlerbunds (OKB) und schuf ein „Führer-Bildnis“ für die Neue Aula der Ludwigs-Universität. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterrichtete er Malen und Zeichnen an der Justus-Liebig-Hochschule und schuf zahlreiche Werke der Kunst am Bau im Umkreis Gießens. Kröll ist damit kein Einzelfall, sondern exemplarisch für eine Vielzahl von Künstler:innen, die im Nationalsozialismus künstlerisch erfolgreich waren und nach 1945 ihre Karrieren fortsetzten. Kunst im öffentlichen Raum bot ihnen häufig ein Auftragsfeld.

Der Kreistag hat im Juni 2021 den Erhalt des Wandreliefs am Neubau der Limesschule sowie die Aufarbeitung von Krölls Haltung zum NS beschlossen, zu der das Projektseminar des Instituts für Kunstgeschichte beiträgt. Die Gießener Allgemeine  und der Gießener Anzeiger haben am 7. Oktober 2021 über ein erstes Treffen zwischen dem Landkreis, dem Institut für Kunstgeschichte, der Schule und der interessierten Öffentlichkeit berichtet.

Im Rahmen des Projektseminars wird aktuell mit Studierenden der Kunstgeschichte und Geschichte eine Ausstellung zu Walter Kröll im Oberhessischen Museum erarbeitet. Sowohl die Biografie Krölls wie auch sein vielschichtiges Werk während des NS und der Nachkriegszeit werden von den Studierenden weitestmöglich erschlossen und in ihrer exemplarischen Qualität untersucht – unter Hinzuziehung von Quellenbeständen u.a. aus dem Universitätsarchiv der JLU. Der Aufbauprozess der Ausstellung im Oberhessischen Museum ist ab dem 9. September 2022 öffentlich sichtbar. Am 12. Oktober 2022 eröffnet die Ausstellung (weitere Informationen folgen).

DAAD-Studienreise zu unserem Erasmus-Partner in Łódź

 

Studienreise Lodz 2022Studienreise Lodz 2Ab dem Wintersemester 2023/24 sind wechselseitige Erasmus-Aufenthalte an den kunstgeschichtlichen Instituten der Universität Łódź und der JLU möglich! Ein unterschriebenes Erasmusabkommen haben wir von unserer Studienreise nach Łódź mitgebracht, die vom 16.–20.5.22 dank der Förderung durch das DAAD-Ostpartnerschaftsprogramm stattfand. In Begleitung von Sigrid Ruby, Markus Späth und Charlotte Plückhahn reisten auch sieben Studierende unseres Instituts. Durch eine Vielzahl neu gewonnener Eindrücke und Kontakte bereichert, freuen wir uns nun auf die bevorstehende enge Kooperation mit unserem Partnerinstitut an der Universität Łódź.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Charlotte Plückhahn M.A. (Erasmus-Beraterin)

  

 Archiv der älteren Meldungen