Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Institut für Kunstgeschichte JLU Gießen - herzlich willkommen!

Starttext

Aktuelles

 

Solidarität mit der Ukraine / Solidarity with Ukraine

 

Das Institut für Kunstgeschichte nimmt Wissenschaftler:innen im Rahmen des Programms 'scholars at risk' auf.

The Department for Art History accepts scholars of the 'scholars at risk' program.

Німецькі програми фінансування для дослідників, які опинилися в небезпеці, та список інституційних контактів

Kontakt/Contact/Контакт: Prof. Dr. Markus Späth

Aktuelles

 

Kabinettausstellung im Oberhessischen Museum „Kunst im und nach dem NS: Zum Umgang mit Arbeiten von Walter Kröll (1911‒1976)“

 

Walter Kröll AusstellungLaufzeit: 7. September 2022 bis 29. Januar 2023

Ausstellungseröffnung: 12. Oktober 2022, 18:30 Uhr, Netanya-Saal, Oberhessisches Museum, Altes Schloss, Brandplatz 2

Öffnungszeiten: Di-So, 10-16 Uhr

Eintritt frei


Am Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen wird 46 Jahre nach dem Tod von Walter Kröll (1911‒1976) sein Leben und Werk im Rahmen einer Lehrveranstaltung neu aufgearbeitet. Anstoß für das Seminar war die öffentliche Diskussion um Krölls Metallrelief (1965) an der Limesschule in Watzenborn-Steinberg, die exemplarisch für die Auseinandersetzung mit „Kunst am Bau“ und die häufig problematische Vergangenheit ihrer Künstler*innen steht. In enger Zusammenarbeit mit dem Oberhessischen Museum, das den Nachlass von Walter Kröll hält, ist nun eine Ausstellung zum Thema entstanden, die auch diese kritischen Fragen adressiert.

Kröll war in der Hitlerjugend aktiv, im Jahr 1943 Gründungsmitglied des Oberhessischen Künstlerbunds (OKB), präsentierte seine Werke auf der Gauausstellung in Frankfurt am Main und schuf ein „Führer-Bildnis“ für die Neue Aula der Ludwigs-Universität. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterrichtete er Malen und Zeichnen an der Justus-Liebig-Hochschule und schuf zahlreiche Werke der Kunst am Bau in Gießen und im Umkreis. Kröll ist damit kein Einzelfall, sondern typisch für eine Vielzahl von Künstler*innen, die im Nationalsozialismus künstlerisch erfolgreich waren und nach 1945 ihre Karrieren fortsetzten. Kunst am Bau bot ihnen häufig ein Auftragsfeld.

Wie sich im Zuge der Recherchen gezeigt hat, sind Arbeiten von Walter Kröll im Gießener Raum vielerorts zu finden – vor allem an und in Schulen, Kindergärten, Krankhäusern und anderen öffentlichen, zum Teil auch privaten Bauten. Bemerkenswert sind nicht nur die technische und stilistische Bandbreite seines künstlerischen Werks, sondern auch seine berufliche Laufbahn, die diversen Tätigkeiten, die Kröll ausübte, seine relative Wandlungsfähigkeit und auch seine persönlichen Netzwerke, insbesondere in der Region.

Die Kabinettausstellung leistet einen Beitrag zur Diskussion, wie mit den Werken Krölls im öffentlichen Raum heute umgegangen werden kann, indem sie einen Überblick über die Biografie und das Werk des Künstlers bietet. Sie beleuchtet sowohl Brüche als auch Kontinuitäten zwischen dem NS und der Nachkriegszeit anhand von Gemälden, Entwurfsskizzen, Graphiken und ausgewählten schriftlichen Archivalien. Die Ausstellung präsentiert Ergebnisse aus der Arbeit mit Archivmaterial und dem Künstlernachlass. In einzelnen Feldforschungen haben die Studierenden noch erhaltene Werke der Kunst am Bau von Walter Kröll im Gießener Raum und darüber hinaus wieder ausfindig gemacht und dokumentiert.

Ab dem 7. September 2022 können Interessierte einen ersten Einblick in die noch wachsende Ausstellung erhalten. Die Gießener Allgemeine Zeitung hat hierüber am 10. Sept. berichtet.

Kuration: Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der JLU, Leitung: Prof. Dr. Sigrid Ruby, Annabel Ruckdeschel, M.A.

DAAD-Studienreise zu unserem Erasmus-Partner in Łódź

 

Studienreise Lodz 2022Studienreise Lodz 2Ab dem Wintersemester 2023/24 sind wechselseitige Erasmus-Aufenthalte an den kunstgeschichtlichen Instituten der Universität Łódź und der JLU möglich! Ein unterschriebenes Erasmusabkommen haben wir von unserer Studienreise nach Łódź mitgebracht, die vom 16.–20.5.22 dank der Förderung durch das DAAD-Ostpartnerschaftsprogramm stattfand. In Begleitung von Sigrid Ruby, Markus Späth und Charlotte Plückhahn reisten auch sieben Studierende unseres Instituts. Durch eine Vielzahl neu gewonnener Eindrücke und Kontakte bereichert, freuen wir uns nun auf die bevorstehende enge Kooperation mit unserem Partnerinstitut an der Universität Łódź.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Charlotte Plückhahn M.A. (Erasmus-Beraterin)

  

 Archiv der älteren Meldungen