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Artikelaktionen

Aktuelles

 

Workshop: "Hein Heckroth (1901-1970): Bühnenbildner, Filmdesigner, Maler. Bausteine einer Werkbiografie"

 

tagung hein heckrothWorkshop des Instituts für Kunstgeschichte und der Hein-Heckroth-Gesellschaft Gießen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Oberhessischen Museum. Der Kartenverkauf für die Filmvorführung "Dreigroschenoper" im Kinocenter Gießen läuft bereits.

23.-24. Juni 2022

Phil. I, G 233 (Otto-Behaghel-Str. 10 G, 35394 Gießen) und Oberhessisches Museum (Netanya-Saal, Brandtplatz 2, 35390 Gießen).

Um Anmeldung wird gebeten an hein-heckroth-ges@gmx.de.

In diesem Zusammenhang weisen wir auch gerne auf die Hein Heckroth Ausstellung hin, die vom 03.06.22 - 21.07.22 in der Oper in Frankfurt am Main zu sehen ist (Flyer). Die Gießener Allgemeine hat am 13.06.22. über die Ausstellung sowie den Workshop in Gießen berichtet.

Öffentliche Antrittsvorlesung "Räume der Bildung. Perspektiven auf eine Kunstgeschichte des Lehrens und Lernens im spätmittelalterlichen Oxford"

 

antrittsvorlesung markus späthDer Präsident der JLU und der Dekan des Fachbereichs 04 Geschichts- und Kulturwissenschaften sowie das Institut für Kunstgeschichte laden ein zur Antrittsvorlesung von 

Prof. Dr. Markus Späth

zum Thema: "Räume der Bildung. Perspektiven auf eine Kunstgeschichte des Lehrens und Lernens im spätmittelalterlichen Oxford"

Do., 07. Juli 2022, 16:15 Uhr

Philosophikum I, Hörsaal A4, Otto-Behaghel-Straße 10A, 35394 Gießen

Studentische Hilfskraft (m/w/d) gesucht

 

Am Institut für Kunstgeschichte ist ab 15. September 2022 eine Stelle mit einer

Studentischen Hilfskraft (m/w/d)

mit 20 Monatsstunden zu besetzen. Die Einstellung wird auf zunächst 12 Monate befristet. Eine Vertragsverlängerung (auf max. 36 Monate) ist möglich und wird auch angestrebt.

Einstellungsvoraussetzungen: Studium der Kunstgeschichte im Hauptfach an der JLU

 

Ihre Bewerbung (Anschreiben mit Darlegung der Motivation, Lebenslauf, ev. Praktikumszeugnisse) richten Sie bitte möglichst bald, spätestens aber bis zum 15. Juli 2022 per Post oder E-Mail an:

Prof. Dr. Markus Späth / Prof. Dr. Sigrid Ruby

Institut für Kunstgeschichte der JLU, Otto-Behaghel-Straße 10/G, 35394 Gießen

Tel.: 0049-641-99-28281/ Fax: 0049-641-99-28289

Internationale Tagung: Der Gießener Evangeliar und die 'Malerische Gruppe' der Kölner Buchmalerei um 1000

 

Gießener Evangeliar PosterInternationale Tagung in Zusammenarbeit des Kunsthistorischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen

8.-10. September 2022

JLU Gießen, Alter Steinbacher Weg 44, 35394 Gießen

Programm

Die Konferenz findet in hybridem Format statt. Für die Präsenz- sowie Online-Teilnahme melden Sie sich bitte per E-Mail an:

 

Die Gießener Universitätsbibliothek besitzt mit Hs. 660 ein umfassend illuminiertes Evangeliar, das eines der bedeutendsten Objekte der frühen ottonischen Buchmalerei Kölns ist. Obwohl die Forschung die Handschrift bisher als wichtige Referenz für Datierungsfragen herangezogen hat, steht ihre systematische kunsthistorische und historische Untersuchung bislang aus.

Die Kölner Prachthandschrift, die sich durch ihre bemerkenswert freie Pinselführung auszeichnet, entstand vermutlich Ende des 10. Jahrhunderts. Von besonderer historischer Bedeutung sind vier Medaillons mit Darstellungen eines namenlosen weltlichen Herrschers sowie dreier Bischöfe, die es noch zu identifizieren gilt.

Am Gießener Evangeliar soll als Abschluss des am Kunsthistorischen Institut in Kiel ansässigen Handschriftenprojekts zur Kölner Buchmalerei des 10. und 11. Jahrhunderts der kunsthistorische Rahmen der stilistisch nahestehenden Handschriften der ‚Malerischen Gruppe‘ sowie verwandter Gattungen unter Einbeziehung einer Würdigung der historischen Kölner Geflechte um das Jahr 1000 im Rahmen dieser internationalen Tagung diskutiert werden.

DAAD-Studienreise zu unserem Erasmus-Partner in Łódź

 

Studienreise Lodz 2022Studienreise Lodz 2Ab dem Wintersemester 2023/24 sind wechselseitige Erasmus-Aufenthalte an den kunstgeschichtlichen Instituten der Universität Łódź und der JLU möglich! Ein unterschriebenes Erasmusabkommen haben wir von unserer Studienreise nach Łódź mitgebracht, die vom 16.–20.5.22 dank der Förderung durch das DAAD-Ostpartnerschaftsprogramm stattfand. In Begleitung von Sigrid Ruby, Markus Späth und Charlotte Plückhahn reisten auch sieben Studierende unseres Instituts. Durch eine Vielzahl neu gewonnener Eindrücke und Kontakte bereichert, freuen wir uns nun auf die bevorstehende enge Kooperation mit unserem Partnerinstitut an der Universität Łódź.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Charlotte Plückhahn M.A. (Erasmus-Beraterin)

Gastvortrag von Prof. Dr. Michael Diers "BURNING ISSUES. Kunst, Bild und Politik heute"

 

Gastvortrag Burning Issues GA 13 Juni 22Die Gießener Allgemeine hat am 13. Juni 2022 über den Gastvortrag von Prof. Dr. Michael Diers (Humboldt-Universität Berlin) an unserem Institut berichtet.

Umstrittenes Erbe – Projektseminar im Sommersemester 22

 

Walter Kröll-Limesschule-Detail
Detail aus Walter Krölls Relief für die Limesschule, Foto: A. Ruckdeschel
Ein Wandrelief, das der Künstler Walter Kröll (1911-1976) im Jahr 1967 für die Limesschule in Watzenborn-Steinberg geschaffen hat, sorgte in den letzten Monaten für Diskussionen, die ein Projektseminar am Institut für Kunstgeschichte im Sommersemester 2022 aufgreifen und mitgestalten wird. Die Schule erhält einen Neubau, weshalb sich die Frage nach dem Erhalt des Werks stellte. Der Lokalhistoriker Jörg-Peter Jatho hatte daraufhin die Vergangenheit Krölls im Nationalsozialismus ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Kröll war in der Hitlerjugend aktiv, im Jahr 1943 Gründungsmitglied des Oberhessischen Künstlerbunds (OKB), schuf ein „Führer-Bildnis“ für die Neue Aula der Ludwigs-Universität und unterrichtete nach dem Zweiten Weltkrieg Malen und Zeichnen an der Justus-Liebig-Hochschule. Kröll ist damit kein Einzelfall, sondern exemplarisch für eine Vielzahl von Künstler:innen, die im Nationalsozialismus künstlerisch erfolgreich waren und nach 1945 ihre Karrieren fortsetzten. Kunst im öffentlichen Raum bot ihnen häufig ein Auftragsfeld.Der Kreistag hat im Juni 2021 den Erhalt des Wandreliefs am Neubau der Limesschule sowie die Aufarbeitung von Krölls Haltung zum NS beschlossen. Das Institut für Kunstgeschichte wird im Rahmen eines Projektseminars unter der Leitung von Prof. Dr. Sigrid Ruby und Annabel Ruckdeschel (M.A.) diese Aufarbeitung und Neuanbringung des Werks wissenschaftlich begleiten. Sowohl die Biografie Krölls wie auch sein vielschichtiges Gesamtwerk sollen von den Studierenden weitestmöglich erschlossen und in ihrer exemplarischen Qualität untersucht werden – unter Hinzuziehung von Quellenbeständen u.a. aus dem Universitätsarchiv der JLU.Die Aufarbeitung wird im Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit stattfinden und verschiedene Interessensgruppen der Schulen und des Landkreises Gießen miteinbeziehen. Die Gießener Allgemeine  und der Gießener Anzeiger haben am 7. Oktober 2021 über ein erstes Treffen zwischen dem Landkreis, dem Institut für Kunstgeschichte, der Schule und der interessierten Öffentlichkeit berichtet.

  

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