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Artikelaktionen

Veranstaltungen 2022

5,97 x 10²⁴ kg oder die Masse der Welt

5,97 x 10²⁴ kg ist ein Versuch die Komplexität der Welt zu umarmen.
Der homöostatische Zustand der Welt scheint gestört und so machen wir unsere Alpträume zum Material für eine Begegnung mit der Cyborg-Erde und durchstoßen dabei die Grenzen zwischen Mikro und Makro, zwischen Außen und Innen, zwischen Natur und Technologie.
Bei Tag eine interaktiv erfahrbare Installation, wird sie bei Nacht zum Schauplatz und Instrument für eine Konzert-Performance von drei insektenhaften Kreaturen und einer neugeborenen Androidin.

 

Idee / Konzept / Regie / Text / Szenografie / Visuals: Lisa Horvath
Musik und Performance: Kristin Gerwien
Musik und Interaction-Design: Valerio Zanini, Nick Acorne Dramaturgie: Victoria Fux

 

  • Performance
  • Installation
  • Konzert
  • Abschlussstück (Lisa Horvath)

 

Aufführungen

studioNAXOS (Naxoshalle Frankfurt) Waldschmidtstr. 19 60316 Frankfurt am Main

  • Freitag, 22. April 20:30 - 21.30
  • Samstag, 23. April 20:30 - 21.30
  • Sonntag, 24. April 20:30 - 21:30

 

Im Anschluss an die Konzert-Performance kann die interaktiv erfahrbare Installation selbst vom Publikum ausprobiert und entdeckt werden.

 

 

5,97 x 10²⁴ kg oder die Masse der Welt
Image: Clara Wildberger

1001 SORRYS

Hey. Verzeihung. Tut mir leid. Sorry not sorry. Eigentlich passiert ständig etwas, für das Menschen um Verzeihung bitten. Max Brands, Bastian Sistig und Hanna Steinmair machen sich auf in die unendlichen Weiten des Entschuldigens. Der Counter klickt, der Druck steigt. 1001 Mal muss Sorry gesagt werden. Vorher ist nicht Schluss! In einer Gratwanderung zwischen dreister Sammelwut und der haarigen Angelegenheit von Schuld und Versöhnung fragt „1001 Sorrys” nach all den Gründen für Entschuldigungen und ob, wann und wem sie letztlich helfen.

 

Heimspiel Starke Stücke Festival

 

Konzept & Performance: Max Brands, Bastian Sistig, Hanna Steinmair
Beratung Kostüm: Josephine Hans
Lichtkonzept LAB: Carina Premer
Outside Eyes: Caroline Creutzburg & Susanne Zaun

 

  • Performance

 

Aufführungen

  • 22.03.2022, Frankfurt LAB, Halle 1
  • 23.03.2022, Frankfurt LAB, Halle 1

1001 SORRYS
©Katrin Schander

1001 SORRYS
©Katrin Schander

1001 SORRYS
©Katrin Schander

1001 SORRYS
©Katrin Schander

©Katrin Schander

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

Staub ist überall. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern deiner Yucca-Palme, im Gewebe deines schicksten Fummels. Egal wie und wie oft wir Staub entfernen, er kommt immer wieder zurück. Als Begleiter alles Lebendigen erinnert er uns an die Zukunft: den Tod. Oder besser: das Weiterleben in anderer Form. Eine Vision, in welcher der Rest meines Körpers sich mit dem Rest einer Tischkante und eines Sockens vereint. Unterm Mikroskop in ihrer Vielfalt zu erkennen, schweben Stäubchen durch die Luft wie Sterne durch das All, bis sie schließlich auf Oberflächen niedersinken, fast schwerelose Gewirke, Wollmäuse, Mutzen. Später finden wir im Innern des Staubsaugerbeutels: das schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Aus wem und was besteht es? Werden große Gefühle am Ende auch zu Staub? Wie lässt sich der Verfall zurückverfolgen? Wer ist dafür zuständig? Ja genau, wer putzt eigentlich dieses Theater und was hat das Ganze mit der Operette zu tun?
In elektromagnetischen Operettenkostümen präsentiert äöü im großen Staubsaugerbeutel des Fabrikats „Black Box“ ein Stück Theaterentwicklung über die ganz großen Fragen nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurswesen, Theatertheater und Performancetheater.

 

Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl)
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Performance: Sarah Wessels
Bühne & Kostüm: Eunsung Yang
Dramaturgie: Franziska Schneeberger

 

  • Performance

 

Aufführungen

  • 07.04.2022, RADAR Festival für Junges Figurentheater im T-Werk Potsdam

 

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels
©Ingo Solms

BANANA ISLAND

Herzliche Einladung zu unserer großen Bananen Show am Theater Rampe.
Liebe Grüße,
calendal und die apokalyptischen tänzerin*nen


„Peel slowly and See”
- Andy Warhol

Banana Island ist eine choreographische und performative Investigation der Banane. Als eines der wichtigsten und beliebtesten Lebensmittel weltweit, Protagonistin kolonialer und neo-kolonialer Verbrechen und rassistischer und sexistischer Zuschreibungen, und zugleich Filmstar, Comedian, Kunst und politische Waffe, ist die Banane Klammer und Mittelpunkt der Performance. Während wir langsam beginnen zu schälen, entblößen wir das Spannungsfeld zwischen Popkultur und Gewaltherrschaft. Wir befragen die glamouröse Erscheinung der Banane und kontextualisieren die in ihr vereinten Gegensätze.

6 TAGE FREI-Kurator David Gaviria über Banana Island:

„Entschiedene Künstler*innen, entschiedenes Thema, entschiedene Auseinandersetzung. Die apokalyptischen tänzerin*nen haben Mut und beschäftigen sich mit Rassismus/Kolonialismus und gleichzeitig dem dazugehörigen Dekolonialisierungsprozess. BIPoC- und weiße Perspektiven teilen sich die Bühne vor einem mehrheitlich weißen Publikum und beschäftigen sich mit einer rassistischen Kulturgeschichte in der Kunst, ihren Bildern und Positionen. Das ist phantastisch und hochaktuell. Wir möchten immer wieder lachen weil doch alles um die Banane kreist! Aber was bedeutet das?! Banana Island ist eine Einladung das „weiße Happyland“ zu verlassen. “White privilege” und Neokolonialismus tragen das Bananenkostüm.“

 

Datum: Tag 3, Mi 27.4.2022
Uhrzeit: 20:00 - 22:00 Uhr
Ort: Theater Rampe, Saal
6 Tage Frei Festival

 

Eine Produktion von die apokalyptischen tänzerin*nen
in Koproduktion mit Freischwimmen – Plattform für Performance und Theater. In Kooperation mit Schwankhalle Bremen und Theater Rampe. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, den Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen und GLS Treuhand.

 

Konzept, Künstlerische Leitung, Performance: die apokalyptischen tänzerin*nen
Komposition: Sara Glojnarić
Bühnenbild und Kostüm: Lea Steinhilber
Künstlerische Produktionsleitung: Produktionsbüro schaefer&soehne
Assistenz: Silinee Damsa-Ard, Sophia Sadzakov
Künstlerische Mitarbeit: Sarah Bongartz, Margarita Ovsienko

 

  • Performance
  • Tanz

 

BANANA ISLAND
Credit: Julia Schäfer

Bookpink

Vögel: Sie tanzen, sie streiten und träumen von Barockarien. »Bookpink« – Plattdeutsch für Buchfink – von Caren Jeß besteht aus mehreren gefiederten Miniaturstücken. Der Dreckspfau (er/ihm) schreibt seine Memoiren, die Taube (sie/ihr) fühlt sich auf dem Campingplatz eingesperrt und die Sumpfmeise (er/ ihm) hinterfragt, was es bedeutet, ein Mann zu sein. 13 Vögel, denen die Freiheit eigentlich in den Federn steckt, die aber alle in sich selbst oder durch äußere Umstände gefangen sind – ob durch Gendernormen, den vermeintlich falschen Geburtsort oder einen Glaskasten. In der Box schlüpft der Versuch eines Neuanfangs. »Ich liebe den weiten Horizont. Und ich möchte ihn noch erweitern.«

 

Tanja Merlin Graf (Spielerin), Lotte Schubert (Spielerin), Leon Bornemann (Regie), Vincent Krafft (Bühne), Lucia Bushart (Kostüme), Mia Germer (Dramaturgie)

 

  • Performance

 

Aufführungen

  • 10.05.2022, 20 Uhr, Schauspiel Frankfurt BOX

Boys* in Sync - Happy Vineyards

In Happy Vineyards 2021 nehmen vier Freunde aus Dänemark, Polen, Norwegen und Deutschland Bezug auf das wohl deutscheste Theaterstück aller Zeiten: „Der fröhliche Weinberg“ von Carl Zuckmayer premierte zeitgleich mit Adolf Hitlers Hassschrift „Mein Kampf“ und spielt im Jahr 1921, einer Zeit der politischen Unruhen und dem Aufstieg rechter Bewegungen. 
Genau 100 Jahre später nehmen die Künstler*innen das Stück zum Ausgangspunkt, um sich über die aktuelle politische Lage und das heutige Theater zu erregen.

 

Mit: Jakob Schnack Krog, Simon David Zeller, Ragni Halle und Gregers Kroksleiven-Hansen. Outside Eyes: Naja Schønemann und Jay Tebogo Fiskerstrand.

 

  • Performance

http://www.boysinsync.com 


Aufführungen

  • 19.03.2022, Gaskessel Bern im Rahmen des BeSTival Bern

Boys* in Sync - Happy Vineyards
©Svenja Polonji

Condition Report

Formale Gesten, kalkulierte Routinen, Dialekte, eine bestimmte Weise des Sprechens – Persönlichkeiten sind in vielerlei Hinsicht eine Form der Semantik. Die Figur Roberta Breitmore zeigt das sehr deutlich: Ursprünglich von der Künstlerin Lynn Hershman Leeson entwickelt und über einen Zeitraum von zehn Jahren verkörpert, war sie ein erfundener Charakter, aber keineswegs fiktiv. „Condition Report“ ist eine Bestands- und Zustandserfassung dieses Mythos’ – von der Einführung Roberta Breitmores im Jahr 1973 bis hin zu ihrem Tod im Jahr 1978. Dabei nähert sich die Arbeit nicht psychologisch an, sondern versteht Roberta Breitmore als Score: Materialdaten, wie ihre Rezeption, ästhetische und haptische Eindrücke, (künstlerische) Gestaltungsabsichten und Materialsemantik, werden zu einem Skript verarbeitet. Streng genommen neigen alle hergestellten Materialien dazu, sich früher oder später selbst zu zerstören. Sie streben danach, den Zustand niedrigster Energie zu erreichen. „Condition Report“ aktualisiert Roberta Breitmore und greift ihr Bewegungsvokabular formal auf. „Condition Report“ kann somit auch als Reflexion des zeitgenössischen Umgangs mit Identität(en), Alter Egos, Posen, sowie Selbst- und Fremdbildern gelesen werden.

 

Lena Appel, Rachel Ashton, Anneliese Ostertag, Amina Szecsödy

 

  • Installation
  • Film

 

Aufführungen

  • 06.05. - 15.05., Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein
Condition Report
©Arthur Stachurski

DANCE FLOOR 2022

Willkommen in den Ruinen des Kapitalismus, liebe Tourist_innen! 
Bringen Sie Sonnenschutz mit, denn wir werden mitten in der Arena eines ehemaligen sozialistischen Luxushotels schwitzen. Das Haludovo Palace Hotel und dessen Tanzfläche warten auf Sie und uns. Lasst uns am blauen blauen Meer zusammen kommen, um unsere Glory Holes zu hören, begleitet von einem feministischen Musikalbum: 700WET riskiert juicy Klänge und verführt so manch eingeschlafene Libido in pandemischen und kapitalistischen Ruinen. 
Lasst uns in den Ruinen verweilen, lasst uns feucht und abgekämpft, albern und horny sein,  wütend und depressiv. 
Herzlich grüßen, 
die selbstorganisierten Bühnenwesen 


https://frankfurt-lab.com/home/dance-floor-2022 
https://frankfurt-lab.com/en/home/dancefloor-2022-common-ground 
Ticketreservierung unter: dancefloor2022@gmail.com 


Mit Unterstützung von: Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen und Kulturamt der Stadt Frankfurt/ Main 
Gefördert durch das Frankfurt LAB - Emerging Artists Program 2022, mit freundlicher Unterstützung durch die Crespo Foundation und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main sowie die BHF BANK Stiftung und die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst- und Kulturpflege. 
Vielen Dank an Andrea H. Catalá, Damir und Sandra Dorčić, das Haludovo Palace Hotel und alle Tourist_innen, die unsere Proben miterlebten


Concept + Performance: Ana Dubljević, Kasia Kania, Marja Christians
Music: 700WET / Marja Christians + Cid Hohner
Dramaturgical support: Zrinka Užbinec
Light design + scenography: Carina Premer
Conceptual support + production assistance: Liesa Harzer
Production: Marja Christians / Tender Fights Productions


weitere Aufführungen

  • 13.04.22, 20.30 Uhr, Frankfurt LAB
  • 14.04.22, 20.30 Uhr, Frankfurt LAB

 

 

DANCE FLOOR 2022

DAS ERGEBNIS! Die Wahl der Nicht_Wahlberechtigten

Das Ergebnis ist da! 
Am 10.07.2021 fand parallel zur Bundestagswahl Die Wahl der Nicht_Wahlberechtigten mitten auf dem Marktplatz in Gießen statt. Unabhängig von Geschlecht, Race, Sprache, Einkommen oder Besitz, Beruf, Stand oder Klasse, Bildung, Konfession oder politischer Überzeugung durften alle Menschen, die sonst NICHT in Deutschland wählen dürfen, mit ihrer Stimme eine Partei RAUS_wählen. 
Seid gespannt auf das Ergebnis der Wahl und die Redebeträge unserer Gäst*innen!


KiZ, Südanlage 3a in Gießen


eine Kunstaktion von Melina Brinkmann


  • Ausstellung mit Redebeiträgen
Aufführungen
  • Freitag, 8. April 17:00-20:00 Uhr 
  • Samstag, 9. April 14:00-20:00 Uhr 
  • Sonntag, 10. April 14:00-20:oo Uhr
DAS ERGEBNIS! Die Wahl der Nicht_Wahlberechtigten
©Melina Brinkmann

d-escounder

Auf unserem hybriden Spielplatz kombinieren wir digitales und analoges Zeichenmaterial, Berührung und Sicht, Sprechen und Hören -
Distanz und Nähe werden synonym; und wir fragen uns: wie nachhaltig sind Begegnungen zwischen Teilnehmern einer Performance?

Während öffentliche Räume immer unzugänglicher wurden, haben wir in einer wöchentlichen digitalen Praxis untersucht, welche Potentiale online Konferenzräume für Unvorhersehbares, Phantasie und Gemeinschaft bieten.
Teilnehmer vor verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründen, haben dieser Praxis beigewohnt.
Einem Versteckspiel mit dem Sichtbaren, bei dem unerwartete Perspektiven uns durch räumliche Distanz näher zusammenbringt. Im gemeinsamen Zeichnen konnten wir Klanglandschaften, Temperaturen und Erinnerungen teilen - unabhängig von Fähigkeiten oder Aussehen!

Aus den gesammelten Zeichnungen werden wir nun eine tatsächliche Plattform bauen.
Sie bietet Platz für Reflektion, Ausblick und Begegnung - mit der (virtuellen) Präsenz all jener, die zu diesem gemeinsamen Raum beigetragen haben.
Wir laden dazu ein vorsichtig Fuß auf den vielen Gesichtern zu fassen, und zu lauschen wohin ihre Blicke tragen.

 

Josephine P. Rudolph, Kanade Hamawaki, Mara M. Kirchberg, Nina DeLudemann
Carolina, Marina, Carlos, Fernanda, Harald, Xavier, Bojana, Max, Sibylle, Asia, Jacyan, Chrissi, Ira, Tomke, Yinfu, Melina, Sven, Jean-Noël, Kai, Olga, Josh, Anette, Cornelia, Petra, Frédérik, Gerko, Merthe, Li, Esther, Martina, Bernhard, Jörg, Ottjörg, Sunan, Linda, Conny, Amélie, Patrick, Katja, Mattef, Raphael, Jannis, Luca, Mona, Justine, Paula, Eduardo, Fabian, Barbara, Maja, Nicolas

 

  • Performance
  • Installation
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

  • 22.05., 15.30 Uhr, PB2 Schiffenberger Weg 115 35394 Gießen
  • 23.05., 10.00 Uhr, PB2 Schiffenberger Weg 115 35394 Gießen

d-escoundering

ein Versteckspiel mit dem Sichtbaren, bei dem unerwartete Perspektiven uns durch räumliche Distanz näher zusammenbringt. 
Als öffentliche Räume immer unzugänglicher wurden, haben wir digitale Konferenzräume auf potenziell Unvorhersehbares, Phantasie und Gemeinschaft untersucht - und welche Öffentlichkeit daraus entstehen kann: 
Wie nachhaltig sind Begegnungen zwischen den Teilnehmern einer solchen Performance? Mit einer Praxis gegenseitigen Portraitierens teilen wir Klanglandschaften, Temperaturen und Erinnerungen - unabhängig von Fähigkeiten oder Aussehen! 
Nach einem Jahr wöchentlicher Treffen, laden wir jetzt dazu ein die Praxis in einer Sitzung mit uns zu erleben. 
Wir möchten versichern, dass es kein Vorwissen braucht, niemand wird bloß gestellt oder muss sich beweisen. Es geht um das Experimentieren, darum sich Zeit zu nehmen, und die Gesellschaft zu genießen. 
Die Sitzungen finden online auf Zoom statt und dauern jeweils ca. 60 Min. 


Kanade Hamawaki
Mara Kirchberg
Josephine Pascale Rudolph
Nina DeLudemann


  • Peformance
  • Online Score
  • Abschlussstück

Anmeldung ist unter diesem Link möglich: 
Looking forward to your presence: Josie, Kanade, Mara and Nina 
https://docs.google.com/ 
spreadsheets/d/ 
1SueWeHOoAsE- 
i_MqUEzkvgS2P9SENaRnk0tl 
q1cwjes/edit?usp=sharing



weitere Aufführungen

  • 29.03., 18-19h 
  • 05.04., 10-11h 
  • 07.04., 10-11h 
  • 12.04., 14-15h 
  • 12.04., 18-19h 
  • 14.04., 17-18h
  • 14.04., 18-19h 
  • 18.04.,16:30-17:30h

 

 

d-escoundering
©Nina DeLudemann

different rooms

Wie lässt sich der Klavierklang erweitern, verformen, akustisch umdeuten? Das Programm mit Werken von Karlheinz Stockhausen, Violeta Dinescu, Brice Pauset, Daniel Smutny, Alvin Lucier untersucht das Zusammenspiel von Raum, Klang und Körper mithilfe elektroakustischer Mittel. Der Klangkörper des Flügels ist selbst ein Raum, der den Klang angeschlagener Saiten resonieren lässt und so erst hörbar macht. Vom Instrumentenkörper schwingt der Klang dann in den architektonischen Raum der Naxoshalle über. Der Raum unseres eigenen Hörens wiederum ist durch Hörgewohnheiten und -Erfahrungen geformt.

 

Jonas Harksen, Ariana Battaglia


  • Konzert
  • Premiere

 

Aufführungen

06.03.2022, Naxoshalle Frankfurt

DURSTIG

In dieser gespannten Stille scheint es mir, durch den Nebel meiner Trunkenheit hindurch, dass der Wind nachlässt und der Unendlichkeit des Himmels ein langes Schweigen entströmt. Ich lasse mich behutsam auf die Knie nieder. Bald darauf singe ich, langsam wie für einen Toten. Wie eindeutig ist dieses Seufzen nach einer wollüstigen Extase, dem Wunsch mich im Alkohol und der Lust aufzulösen. Es ist ein so wunderliches Geständnis der Angst vor den Wonnen der Nacktheit! Ich lache, den Kopf in den Händen. Ich trete mit nacktem Oberkörper betrunken auf die Straße und halte die Arme nach oben gestreckt: In dem Augenblick als das Lachen mich überwältigt, kann ich mich nicht mehr zurück und den Mantel nicht mehr geschlossen halten, der Wind reißt ihn auf und ich komme.

 

Emma Hütt, Miriam von Kutzleben, Tina Muffler, Ricarda Hillermann, Lucas Guigonis, Anna Schill, Judith Bethke, Rosanna Rotach, Eva Budniewski; Dramaturgische Betreuung: Antonia Zeich

 

FSK18
Content Warnung: sexualisierte Gewalt
Sprache: Deutsch

 

  • performativer Theaterabend
  • Premiere

 

Aufführungen

  • 08.02.2022, 20.30 Uhr, Theaterlabor
  • 09.02.2022, 20.30 Uhr, Theaterlabor

Ende ohne Anfang (UA)

Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf und spürst: Da fehlt etwas. Du kannst nicht genau sagen, was es war, aber du bist dir sicher, etwas ist verloren gegangen. Ob es klein und unbedeutend war oder groß und weltbewegend – du weißt es nicht. Vielleicht hast du Glück und wirst es irgendwann wiederfinden. Vielleicht kommt es nie zurück. Vielleicht weißt du schon bald gar nicht mehr, dass du etwas verloren hast. 

Erinnerungen sind prägende Teile unserer Identität. Sie machen uns zu dem, was wir sind. Doch gehen wir wirklich selbst verloren, wenn sie in Vergessenheit geraten? Oder liegt in dem Verlust nicht auch absolute Freiheit? Im Erzählen wilder, hoffnungsvoller Geschichten über das Sichfinden und Sichverlieren, entsteht ein choreographisches Stück, das sich am Ende selbst vergisst.

 

Regie & Choreografie: Felix Berner
Komposition: David Pagan
Ausstattung: Nanna Neudeck
Puppenbau: Rebekah Wild
Dramaturgie: Winnie Karnofka & Maria Obermeier
Von und mit: Alida Bohnen, Luise Audersch, Sofiia Stasiv, Tobias Amoriello, Denis Cvetković

 

  • Performance
  • Tanz

 

Aufführungen

  • 26.02.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 27.02.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 03.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 04.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 24.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 25.03.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 28.04.2022, Theater der jungen Welt Leipzig
  • 29.04.2022, Theater der jungen Welt Leipzig

 

 

ich will nach gar nichts schmecken außer nach dir

Sommer in Gießen, Adoleszenz im Kino. Ein Gefühl des in-der-Luft-Hängens, der schwebenden Langeweile und des Verharrens in dem Moment vor dem großen Etwas, alles geprägt von der omnipräsenten schwülen Leere ebenjenes Sommers. Ein filmisches Nachspüren dieses Schwebezustands im Augenblick absoluter Sprachlosigkeit.


ein Film von Eva Kirsch und Max Smirzitz
mit Amélie Haller, Carla Wyrsch, Caterina Pfeffer, Frithjof Gawenda, Herbert Graf, Luis August Krawen, Marita Landgrebe, Maximilian Paier, nikolas Stäudte, Noemi Spano, Roman Kuskowski und Svenja Polonji
mit Musik von La Sabotage und No_4mat
eine schön und vielversprechend Produktion


  • Film

 

Aufführungen

  • 13.03.2022, Schikaneder Wien

 

ich will nach gar nichts schmecken außer nach dir (c) Eva Kirsch
© Eva Kirsch

Jesse James oder was der Kommunismus war

Ein Vater, der 1981 in den Westen floh und seine Tochter nach dem US-amerikanischen Westernheld Jesse James nennen wollte – welche Freiheit suchte er? Wenn Jesse James zu einem antikapitalistischen Antihelden in der Tschechoslowakei avanciert – was verrät es darüber, was „der Kommunismus“ war? Wenn in Teheran „Das Kapital“ heimlich in einen Koffer gepackt und im Kanal versenkt wird, eröffnet das die Frage: Was macht dieses Buch so gefährlich, dass man es verschwinden lassen muss? 

Der Kommunismus liegt nur eine Generation hinter uns. Wir haben Elternteile, die in sozialistischen Systemen lebten, vor dem Kommunismus flohen, oder Kommunist:innen waren und deswegen fliehen mussten. Zwischen der Tschechoslowakei, Iran und Vietnam entfalten sich die Geschichten und führen schließlich nach Deutschland. 


Drei Performer:innen nähern sich den postsozialistischen Erinnerungen dreier Väter an und fragen sich: Was ist das Bild der zweiten Generation auf ‚den Kommunismus‘ und auf die, die ihn erlebt haben? 
Die drei Performer:innen, die nicht alle Töchter dieser Väter sind, bewegen sich zwischen Interviewfragmenten, Sound- und Videocollagen ­– sie versuchen und scheitern: An kollektiven Textkörpern, am System, an Online-Aerobic-Dance-Classes und sozialistischen Sportparaden, an maskulinen Helden, an Vaterfiguren, an corona capitalism, an Repräsentationsfragen des Übersetzens. 
Was ist unser Bild, die wir in der „kapitalistischen Gegenwart ohne Alternative“ aufgewachsen sind, von der Zukunft? Welche Auseinandersetzung mit ‚dem Kommunismus‘ ist uns vor dem Hintergrund der Väter-Biografien möglich? Müssen wir mit einer Revolutions-Nostalgie aufräumen oder uns mit dem Begriff versöhnen?


Konzept: Janis Jirotka, Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Shahab Anousha und Linda Jiayun Gao-Lenders / Dramaturgische Mitarbeit und Projektassistenz: Max Mandery / Performance: Shahab Anousha, Linda Jiayun Gao-Lenders und Janis Jirotka / Inhaltliche und künstlerische Projektbegleitung: Michaela Jirotka / Videoart: Reyhaneh Scharifi und Linus Kirbschus Gesch / Outside eye: Bini Adamczak, Dan Thy Nguyen, Serfiraz Vural / Übersetzung (Vietnamesisch): Daniela Khánh Duyên Trần / Research: Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Janis Jirotka, Michaela Jirotka und unsere Interviewpartner*innen


  • Performance
  • Wiederaufnahme

 

Lichthof Theater Hamburg: 

  • Fr 21.1.22, 20:15 
  • Sa 22.1.22, 20:15 
  • So 23.1.22, 18:00 


tak Berlin (Gastspiel): 

  • Sa 19.2.22, 20:00 
  • So 20.2.22, 20:00

 

 

Jesse James oder was der Kommunismus war
© Franziska Holz

le grand stade de l'objet a

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Videoinstallation »le grand stade de l'objet a« von Jean-Noël Lenhard

Die Verbindung zwischen Bild∫image, Blick und Identität im Feld der Psychoanalyse sind von wenigen Autor:innen so kontinuierlich erforscht worden wie von Jacques Lacan. Im Großrhythmus seiner Theorien zeigt er immer wieder das Zusammenspiel zwischen Identifikation, veritablen Spiegeln, symbolischen Spiegeln und blickenden Objekten wie Subjekten.

Die Videoinstallation »le grand stade de l'objet a« lädt dazu ein, Lacans Blicktheorie spielerisch zu erfahren: „Du willst also sehen. Nun gut, dann sieh das!“

Die Installation ist für alle Zielgruppen geeignet. Der Zugang ist barrierefrei.
Der Eintritt ist frei.

Danke an alle, die mich unterstützt haben!

 

Jean-Noël Lenhard

 

  • Installation
  • Premiere
  • Abschlussstück
Aufführungen
  • 12. - 14.05., Theaterlabor (Bismarckstr. 24a, 35390 Gießen)
le grand stade de l'objet a

Mulans 木兰们

Mulan is a well-known female image in Chinese literature. In the earliest written record, „The Mulan Ballad“ (around 386–535 AD), Mulan crossdresses as a man as a stand-in for her old father to go to the battle. 
At the beginning of 20th Century, some Chinese women were encouraged by Mulan’s story and engaged themselves in self-liberation. Through activism and revolution, those women re-wrote Mulan’s story : “Mulan” no longer fights for her father, but for women’s rights and equal social status. There is not only one legendary Mulan, but many Mulans. 
On the other hand, the concept “Mulan Dilemma” describes the situation : Women have to disguise themselves as men to realize their value but are still judged by male-universal standards. 
The solo performance “Mulans” is based on the research of feminism history in China and the performer Yinfu Gao’s self-exploration of the body movements, which opens a dialog between Mulans and herself : How do I emancipate myself as a woman?


Concept & Director & Performer : Yinfu Gao
Dramaturgy : Ana Clara Montenegro, Tanja Höhne, Jannis Wulle, Yunhui Yin
Video Design & Photography : Talisa Frenschkowski
Audio Design : Jannis Wulle
Light Design : Simon Lenzen
Stage Design : Laura Bernhardt
Music : Yinghong Fu
Costume Design : Jinjin Li
Poster Design : Shi Wu



  • Performance
  • Premiere
  • Abschlussstück

 

Performances

  • 30.04.2022, TNT Marburg
  • 01.05.2022, TNT Marburg
  • 02.05.2022, TNT Marburg

 

Mulans 木兰们
©Talisa Frenschkowski

MUTTERWERK

Wie äußert sich meine Wut, wie darf sie sich äußern? Wie brutal, wie lustvoll darf ich als Frau sein? Was, wenn eine Mutter ihr Kind konditioniert? Was, wenn eine Generation ihre Kinder konditioniert? Welches Ideal von Mutterschaft wohnt in meinem Kopf? Wie stehen Frauen zwischen 40 und 60 zu Mutterschaft? Mit welchen Idealen von Frau- oder Mutter-Sein sind sie konfrontiert? Sind sie meine Zukunft? 

MUTTERWERK führt die Zuschauenden in einen Rundgang, der bei Klytaimnestras entfesselter Wut beginnt, der auf Erziehungsmethoden der NS-Zeit und deren Folgen zurückschaut und der schließlich Frauen zuhört, die Stellung beziehen, zu sich als Frau, Partnerin und Mutter. 
Eine audiovisuelle Installation zwischen Dokumentation und Inszenierung.


Eine Arbeit von Anna Renner mit Unterstützung von Olivia Ronzani (Szenische Begleitung), Tanja Höhne (Dramaturgie) und Johannes Kühn (Sound-Begleitung).
Mit Ursula Maurer, Jessica B., Dörthe Krohn, Joyce C., Cathleen, Luciana M., Arzu Ergün-Demir, Moni Schumm und anderen.


  • Performance, Installation
Aufführungen
MUTTERWERK
© Foto von Tanja Höhne, Olivia Ronzani und Anna Renner; inspiriert von Francesca Woodman.

on holes

What if we think of a performance as an anthology? A florilegium.
What if we opened up our backpacks and looked at what we found there as one big collection?
What if we went on an expedition and all we did was listen while we waited for something to happen? For something to appear.
What if we told you a story but weren’t sure which one to tell?

In the performance ‘on holes’ three performers and one musician, Amélie, Herbert, Merthe and Sara are temporarily getting lost in the mists of time, they let themselves sink deep down into a hole in the middle of the earth where they encounter different creatures, sounds and long forgotten parts of themselves.

All the while they are remembering that darkness is nothing but a product of our own retina, created by our eyes turning to themselves.

On the one hand ‘on holes’ contemplates about the notion of the hole as a possibility for fiction(s) to emerge and on the other hand it tries to find ways of how to position our human bodies within a story or rather in relation to what and who we meet down there in the hole.
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This project is a cooperation of Amélie Haller with Theater neben dem Turm and the MA Angewandte Theaterwissenschaft within the frame of Hessian Theatre Academy (HTA). The research was supported by Fonds Darstellende Künste with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and Media within the program NEUSTART KULTUR).

 

 

A performance from and with:
Amélie Haller (concept, text, performance, objects)
Herbert Graf (performance, objects)
Merthe Wulf (performance, lights)
Sara Trawöger (sound and composition)

 

  • Performance
  • Premiere
  • Abschlussstück (Amélie Haller)

 

Aufführungen

  • 09.01.2022, Theater neben dem Turm Marburg (TNT), 20 Uhr
  • 10.01.22, Theater neben dem Turm Marburg (TNT), 20 Uhr

Rear Windows

Rear Windows erforscht die Beziehung zwischen Theater, Liveness und Kino und verhandelt die Möglichkeiten der Interaktion mit der Kinoleinwand. Im Sinne des Künstlers, Kurators und Schriftstellers Ian White (1971–2013) sowie Siegfried Kracauers teilweise ethnographischen Methode der Kritik, die er insbesondere in Die Angestellten (1930) erarbeitete, geht Rear Windows der Frage nach, wie das, was wir sehen, von dem geprägt wird, womit wir es sehen. Daraus folgt eine essayistische Reflexion über Kino und Performance als jeweils spezifische physische Räume und Kunstformen.

 

Mit Kurzfilmen von: Peggy Ahwesh, Chantal Akerman, Dominique Gonzalez-Foerster und Klara Lidén
Kuration und Performance von: Anneliese Ostertag, Amina Szecsödy und Lena Appel

 

  • Performance
  • Film

 

Aufführungen

  • 30.03.2022, Filmmuseum Frankfurt

Scores and Found Movements: in the archives of Yvonne Rainer, Lucinda Childs, Trisha Brown and Deborah Hay

In this workshop framework, a score is a blueprint for opening creative pathways of thinking and doing - in terms of dancing. An introduction will be given about the score itself and some artists that work with it: as a framework, a structure, a set of tools, a set of rules, as a script for a performance presentation, as well as an inspiration. We will work both practically and theoretically, conceptualizing scores from specific choreographers as well as activating and embodying them.

Therefore, my approach to scores applies an ongoing research methodology within the notion of the body-archive as the body of dance history - its relation to the tradition of dance based on operations with the appropriation of found movements (Rainer, 1966), one of the central concepts of the American postmodern dance movement (1960-70), taking my re-enactments of four minimalist choreographies as found choreographies: Trio A (Yvonne Rainer, 1966), Locus (Trisha Brown, 1975) Calico Mingling (Lucinda Childs, 1973), and No Time to Fly (Deborah Hay, 2010).

To re-enact those choreographies, I have been applying the post-annotation or video-annotation from Motion Bank Annotation System. The late is the development of the Motion Bank former project that has its roots in two William Forsythe’s projects: Synchronous Object for One Flat Thing, reproduced (2000) and Improvisational Technologies (2012), both working with the Forsythe Company to translate through digital data the choreographic knowledge, and repurpose this information visually and qualitatively.

 

Hochschule für Musik und Darstellende Künste, Frankfurt am Mainz / MA CODE - Master in Choreography and Dance

 

Júlia Abs

 

8.4., 10–13 Uhr und 14–17 Uhr

and

9.4., 10–13 Uhr.

Two days, 9 hours

 

The ATW students are welcome to participate in the workshop.

 

  • Dance

 

 

 

THESE ARE A FEW OF MY FAVORITE THINGS

Auf 2,7 Mio. Jahre angehäufte Dinge und eigentümliche Bedürfnisse können die Menschen zurückblicken. Alle Dinge, die zu uns gehören, alle Dinge, die verloren sind, alle Dinge, die wir wahrscheinlich niemals brauchen, die uns aber retten könnten. Und noch eins und noch eins und noch eins. Unsere Körper sind unter den Dingen. 
Auf der Suche nach neuen Verhältnissen versammelt sich die Gruppe äöü zur Anfertigung einer utopischen Bestandsliste. Im Zentrum steht eine niemals versiegende Heilsquelle, ein unwahrscheinlicher Ort an dem sich alle, wirklich alle Dinge treffen.

 

Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl)
Dramaturgie: Franziska Schneeberger
Performance: Sarah Wessels
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Bühne & Kostüm: Eunsung Yang
Produktionsleitung: Carina Graf
Technik: Ruth Süpple, Simon Lenzen
Bühnenbau: Simon Lenzen

 

  • Performance

 

Aufführungen

  • 04. März 2022, 20 Uhr, HochX München
  • 05. März 2022, 20 Uhr, HochX München

 

THESE ARE A FEW OF MY FAVORITE THINGS
©Talisa Frenschkowski

TRANSFER

 February 10-11, 2022  12h-21h  at Institute for Applied Theatre Studies, Gießen   - sound and video installations, performances, interventions -   presentation of projects developed in the seminars Transfer I and Transfer II by Susanna Schoenberg and places where we come togetherby Franziska Windisch 

 

TRANSFER

TRANSFER

WOLVES - I travel in packs

I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir. Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES – I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus und Octavia E. Butler Parable of the Sower

Die Texte sind zu großen Teilen in englischer Sprache.

Vor der Vorstellung am 26. Februar findet um 19.15 Uhr eine Einführung statt.

 

Von und Mit: Amélie Haller & Victoria Link |
Komposition und Sounddesign: Sara Trawöger |
Video und Licht: Merthe Wulf |
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

 

https://theater-hochx.de/wolves.html

 

  • Performance

 

Aufführungen

  • 25.02.2022, 20 Uhr, HochX München
  • 26.02.2022, 20 Uhr, HochX München
  • 27.02.2022, 20 Uhr, HochX München

 

 

WOLVES - I travel in packs
©Frank Bender