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Artikelaktionen

2003

Antigone

"Ich habe China gewählt, weil ich aus der indo-europäischen Welt und den historischen Bezügen herauskommen wollte; gleichzeitig brauchte ich ein ebenso klar formuliertes und kommentiertes Denken wie das griechische: [...]

Es ging mir darum, ins Spiel zu bringen, was Foucault zu Beginn der Ordnung der Dinge eine „Heterotopie“ nennt [...]

Daher hat mein Umweg über China nichts mit Sehnsucht nach Exotik zu tun, es ist mehr eine Frage der Methode. Die Methode, das Denken den Ort wechseln zu lassen, um andere Arten der Intelligibilität zu berücksichtigen, um durch einen Umkehreffekt die Ausgangsbedingungen der europäischen Vernunft zu hinterfragen."

Francois Jullien

 

Inszenierung
von Tobias Rosenberger (Regie); Raum: Kriss Merken; Sound: Simon Schäfer; Licht: Christian Flierl Performer: Sijia Liu, Zhiqi Xie, Tian Xia, Feifei Li, Haijie Hu, Weian Xiang 


Bisherige Aufführungen

  • 20.11.2003, Festival Junger Talente, Messe Offenbach

 

Antigone

Antigone

Antigone

Das ist nicht Ich

hinter dem Vorhang.. 10 Sekunden.. beliebige Passage.. die Aufmerksamkeit.. groß genug.. in ein gottver- fühllos.. aber das Gehirn.. oder saß.. oh lange danach.. weitere Beweise.. die Idee der Strafe.. vergebliches Nachdenken.. dumpfes Rauschen im Schädel.. nein.. stöhnen.. so abgeschaltet.. kein Teil unter Kontrolle.. wer.. anderswo.. die Zunge.. nur der Mund.. unablässiger Schwall.. das Sausen.. der ganze Körper wie weg.. nie.. Lippen.. Wangen.. Schwall von Worten.. kein Anhalten.. Vergangenheit.. ins Leere starrend.. zu Atem zu kommen.. Handfläche nach oben.. bloß die Tränen.. an und aus.. im Augenwinkel.. das Gesicht ins Gras tauchen.. und der Strahl.. erzählen.. gleichsam sprachlos.. Mund halb offen wie gewöhnlich.. schuldig oder nicht.. alles denken.. dann Vergebung.. lange Stunden.. der Dunkelheit.. schneller und schneller.. herumstochernd.. schmerzlos.. wieder auf dem Feld.. es da wieder auf- Bewegung.. Seitwärtsheben der verborgenen Arme.. die dritte Person.. 

 

Videoinstallation und Tanzperformance nach einem Text von Samuel Beckett

 

Mit:
Florian Ackermann 
Anna Bresztowszky
Shirley Heuschkel
Anneka van Kan
Peter Memmer
Wolfram Sander
Friederike Thielmann
Orcun Ünal

 

Tanzprojekt
von Stefan Hölscher 


Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2003, Premiere , Audimax

 

Das ist nicht Ich

Das ist nicht Ich

Madeleine Upperstone und Die Melodie des Todes

Madeleine Upperstone und Die Melodie des Todes

Rupert: „Es geht um die Form, Mam. Wie Lady Agnes immer sagte: Da müssen schon die apokalyptischen Reiter persönlich im roten Salon wüten, ehe man uns daran hindert, die Form zu wahren!“ 

Ein Hörkrimi von Philipp Schulte und Susanne Zaun
Musik: Daniel Feige

Sprecher: Jules Buchholtz, Rainer Domke, Melanie Herbe, Winnie Karnofka, Volker Metzger, Renatus Scheibe und Tomasz Stompor

 

Projekt
von Philipp Schulte und Susanne Zaun 


Bisherige Aufführungen

  • 18.12.2003, Premiere , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

mit haut und allem

Konzept & Regie: Anna K. Becker
Darstellerin: Anne Lenk
Kamera: Anne Zimmermann und Katharina Bischoff
Schnitt, Ton: Anna K. Becker, Anne Zimmermann und Katharina Bischoff

Der von Helga M. Novaks Gedicht "lange nicht gesehen worden" inspirierte Kurzfilm behandelt die Frage nach möglichen Wünschen und Lebensentwürfen jenseits von gesellschafts- und rollenkonformen Alltags- und Filmklischees.

Eine Frau spült Geschirr, das Radio behauptet es läge Liebe in der Luft. Das ist nicht der Fall.
Der ersehnte Telefonanruf bleibt aus und sie ist des Wartens überdrüssig und trifft eine Entscheidung...

rote Katzenhaare in meiner Suppe und schwarze die sind von dir ja du bist lange nicht gesehen worden es kommt zuweilen jemand vorbei und flüstert zaghaft deinen Namen dem teile ich kaltblütig mit ich habe ihn gefressen mit Haut und allem mein Herz ist eine Mördergrube

Aufführungen Theatermaschine 2003 25.-27. Juni 2004

 

Film
von Anna K. Becker 


Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2003, Premiere, theatermaschine 2003

 

mit haut und allem

Ortlose Räume

Nicht also dürfen wir sagen, unser Leib sei im Raum, wie übrigens ebensowenig, er sei in der Zeit. Er wohnt Raum und Zeit ein.

Maurice Merleau-Ponty, Phänomenologie der Wahrnehmung

Unsere Ausgangsbehauptung: Einem Raum wohnt immer schon ein gewisses Potential an Virtualität inne. Ein Raum definiert sich nicht allein durch seine Ausmaße. Er entsteht durch Ton, durch Licht und durch die Gegenwart und Bewegung des Leibes im Raum. Und: Er ist stetig in Verwandlung.

Für mich bedeutet die Tatsache, eine reale Welt erscheinen zu lassen, bereits, sie zu produzieren, das Reale war stets nur eine Form von Simulation

Jean Baudrillard, Paßwörter

Die Tänzer formen in ihren Bewegungen den Raum, und der Raum gibt die Impulse für Bewegungen, die sich verselbständigen und eine komplexe Eigenrhythmik entfalten; die wieder auf den Raum treffen, ihn zusammenziehen, ausdehnen oder auflösen. 
Es entsteht ein komplexes, multirhythmisches und vielschichtiges Netz aus kinetischen und ikonografischen Strängen und Zitaten; Aus Haut und Beton; Aus Filigranem und Brutalem; Aus Ausgesprochenem und Unaussprechbarem; aus Konkretion und Auflösung - aus Leib und Raum - aus Realität und Virtualität.

Gehen bedeutet, den Ort zu verfehlen.

Michel DeCerteau, Gehen in der Stadt

 

Eine Kooperation der Ausbildungsbereiche Zeitgenössischer und klassischer Tanz (HfMDK, Frankfurt), Visuelle Kommunikation (HfG, Offenbach) und Angewandte Theaterwissenschaft (JLU, Giessen)

 

Tanzprojekt
von Florian Ackermann, Rebecca Egeling, Stefan Hölscher, Matthias Mohr, Norbert Pape, Matthias Stelz 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.11.2003, Premiere , Messehallen Offenbach

Regardez-moi

Das performative Theaterstück REGARDEZ-MOI von mouche mouche : Die Gratwanderung zwischen dem Begehren der Aufmerksamkeit des Anderen und der Angst vor erdrückender Nähe und Überwachung. Blicke erzählen Geschichten, Alltäglichkeit wird zu Musik, Augen, Stimmen und Spiegel beherrschen den Raum. 
Der runde Bühnenraum fordert eine Nähe zwischen Darstellern und Zuschauern. Zwei Sängerinnen und drei Performer spielen mit Projektionen und Schatten, mit verschiedenen Stimmqualitäten, mit Rhythmen und Bewegung. Durch die Intensität ihrer Körperlichkeit treten sie an den Zuschauer heran und konfrontieren ihn mit seiner eigenen physischen Anwesenheit.

konzept, bühnenbild, regie:
Friederike Kenneweg, Juliane Scherf, Lena Wicke
darsteller: Hanna Binder, Katja Bördner, Davut Irak/ Berre Sakinir, Friederike Kenneweg, Julia Raab, René Rösler, Juliane Scherf, Lena Wicke

lich: Christian Flierl
ton: Jens Thurmann, Friederike Kenneweg
öffentlichkeitsarbeit: Astrid Matron

Dank an: AStA der Justus-Liebig-Univeristät, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, Theatermaschine 2003, Arena 2003, Christian Flierl, Sylvie Guillou, Marc Jungreithmeier, Dino Kessler, Bastian Kraft, René Liebert, Tobias Rosenberger, Berre Sakinir, André Schallenberg, Philipp Schulte, Jens Thurmann

gefördert von der Hochschulgesellschaft der Justus-Liebig-Univeristät Gießen und dem Kulturamt der Stadt Gießen

 


„Das Publikum sitzt Schulter an Schulter in einem Kreis mit dem Gesicht nach außen und übernimmt somit direkt eine Funktion: als Zentrum der runden Bühne und somit als Pupille des Auges. Das Auge ist die stille Macht, um deren Aufmerksamkeit geheischt wird. (…) Ein emotionales, faszinierendes Stück, das fast gänzlich ohne Worte auskommt und den Zuschauer staunend und beeindruckt zurücklässt. (…) Unbedingt sehenswert!“ (Tobias Bach, Gießener Anzeiger, 27. Mai 03)

„(…) gerade (…) die Absage an die augenscheinliche Banalität der Zentralperspektive setzt eine imposante Qualität frei. (…) Schlichtweg eine rundum gelungene Sache.“ (Rüdiger Oberschür, Gießener Allgemeine, 26. Mai 03)

 

Aufführungen
23. und 25. 5.2003 20h00 Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

Theatermaschine Gießen 
27.6.2003 21h00 Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft 
Theatermaschine Marburg
4.7.2003 19h00 Waggonhalle Marburg 

Arena 03 _13. internationale Woche des jungen Theaters Erlangen 
12.7.2003 16h00, 19h30 Experimentiertheater Erlangen

 

Inszenierung
von mouche mouche (Friederike Kenneweg, Juliane Scherf, Lena Wicke)

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.5.2003, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, Waggonhalle Marburg, Experimentiertheater Erlangen

RESONANZ

RESONANZ

Was bedeutet es, betrachtet zu werden und sich zu zeigen? Kann man auf der Bühne ein anderer werden und zugleich man selbst bleiben? Kann man sich auf einer Bühne verstecken? Ist es möglich , als Solo-Performerin incognito zu bleiben? Banküberfall, Karneval? Entführung?

RESONANZ ist eine Fusion zwischen Dokumentartheater, (Solo-) Performance und Popkonzert. Das Stück dramatisiert und problematisiert den voyeuristischen Blick und die Beziehung zwischen Darsteller und Publikum. Der in der Performance gesprochene Text besteht allein aus den Antworten, die Stripteasetänzer der Performerin auf ihre Interviewfragen über Lust und Akt des Auftretens, Exhibitionismus und Kriminalität, Lampenfieber, erotische Phantasien und Scham, über Schizophrenie und Macht, über den perfekten Körper und die perfekte Zuschauer-Resonanz gegeben hatten. RESONANZ ist dabei weniger ein Stück über Striptease als über das Theater. 

Produktion: Plateaux- Internationale Plattform für junge Theaterregie 
in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte 
Theaterwissenschaft Gießen

Kontakt: s.kretzschmar@web.de

 

Performance
von Sylvi Kretzschmar 


Bisherige Aufführungen

  • 13.12.2003, Premiere , Probebühne im Institut
  • 15.12.2003, Probebühne im Institut
  • 16.12.2003, Probebühne im Institut
  • 14.10.2004, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 15.10.2004, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt

 

RESONANZ

Robert DeNiro darf nicht sterben!

Hallo. Mein Name ist Max Schlingensief. Ich bin die deutsche Stimme von Nicole Kidman. Glauben Sie nicht, was? Bin ich gewöhnt. Bin ich gewöhnt. Sie meinen, Sie müssten meine Stimme doch wiedererkennen, wenn das gleichzeitig die Stimme von Nicole Kidman wäre. Ich nehme an, Sie haben Moulin Rouge gesehen. Oder vielleicht Eyes Wide Shut. Und da hat Nicole Kidman doch eine viel höhere Stimme, denken Sie jetzt. Ja. Sie haben recht. Und trotzdem bin ich die deutsche Stimme von Nicole Kidman. Eine spezielle Technik der Modulation und Transponierung, die man heutzutage nur noch in wenigen Schauspiel- und Sprecherschulen lernt, erlaubt es mir, überzeugend mit einer erotischen Frauenstimme zu sprechen. Beeindruckend, nicht wahr? Ich bin die deutsche Stimme von Nicole Kidman. Hätten Sie nicht gedacht, was? 
Jetzt wollen Sie sicher einen Beweis dafür. Sie wollen, dass ich mit meiner Nicole-Kidman-Stimme spreche. Aber das geht leider nicht. Tut mir leid. Steht so im Vertrag. Außerhalb des Synchronstudios darf ich nicht mit meiner Nicole-Kidman-Stimme sprechen. Eigentlich dürfte ich noch nicht einmal darüber reden. Wegen dem Image, und so. Aber das muss manchmal sein. Du hältst die Belastung sonst nicht aus. Die Belastung der Anonymität.

 

Lesung
von Philipp Schulte; mit Tobias Brenk und Tomasz Stompor 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.5.2003, Premiere , Theater im Löbershof Giessen

Theatermodelle

  • BLACK BOX von Tobias Brenk (Giessen), Franziska Bornkamm und Eva Chytilek (Wien)
  • PLACEBO SQUARE von Malanie Mohren (Giessen) und Annike Sedello (Wien)
  • ALIBI N von Bernhard Herbordt (Giessen) und Gregor Holzinger (Wien)
  • CAFÉSÄTZE von Stefan Hölscher, Friederike Thielmann, Wolfram Sander (Giessen), Maria Pavlova und Monika Diensthuber (Wien)

Eine Theaterkantine, in der die Biergläser über die Schauspieler sprechen - Eine Überwachungszentrale, die sich vor allem mit sich selbst beschäftigt - Eine rätselhafte Kiste als Entdeckungsmaschine für eine verwinkelte Wohnung - Räume, die es nicht geben dürfte - Zoom ins Kabuff - Wände, die neugierig machen - Zuschauer, die zu maßstabsgetreuen Figuren eines Modells schrumpfen....u.a.

"Theatermodelle" sind keine Miniaturen für spätere Inszenierungen, sondern selbst schon welche: sie haben den einzelnen Zuschauer im Blick, sie laden zum Sehen und Hören ein, zu vorder- und tiefgründigen Beobachtungen; Blicke werden getäuscht, fehl- und umgeleitet, Wege zurückgelegt, Spielräume tun sich auf, wo man sie nicht erwartet - Placebo square wirkt zum Beispiel auch dann, wenn man nicht dran glaubt.

 

Installation
von Studierenden des Instituts und der Akademie der bildenden Künste Wien, Meisterklasse Bühnenbild 

Bisherige Aufführungen

  • 20.11.2003, Premiere , Festival der Jungen Talente, Messehallen Offenbach

 

Theatermodelle

The fucking beginning of audio slavery

Audiotheater für 16 Zuschauer

„Auch wenn es nicht viel ist, einiges wissen wir mit Sicherheit. Zum Beispiel, warum sie töten. Sie töten aus einem einzigen Grund. Sie brauchen Nahrung.“ (Dawn of the Dead)

Sie werden sich sicher schon langsam fragen, was das Ganze hier soll, oder? Das ist berechtigt, aber es gibt hier und heute mal absolut keinen Grund. Wir sind ja schliesslich alle peinlich.

Zombies sind unbewusst und willenlos. Wir nicht. Ich sicher nicht!
(grollendes teuflisches Gelächter) HAHAHA HOHOHO...

Die Deregulierung bannt das Alles. Wünsche werden über dich verhängt. Bedrängt. Sie kanalisieren dein Verlangen. Du bist ihr Zombie. Bist aber nicht allein. Es gibt Leute, die empfinden das als beruhigend.

Zugegeben sie mussten sich jetzt minutenlanges WAS? reinziehen. Aber sie haben ihre Zeit sicher schon schlimmer verbracht.
Zum Glück kam uns diese Idee mit den 4 verschiedenen Strängen was den Umfang einer normalen Darbietung viertelte. Deshalb endet ihr persönlicher Strang hier. Falls sie trotzdem Interesse bekunden sollten, diesen Hörausflug als Ganzes zu erleben, bitte wir sie ein Original „The fucking begining of the audio slavery- Die CD“ zu ergattern. So lange der Vorrat reicht!

 

Performance
von Boris Nikitin/Tobias Buser/Marcel Schwald 


Bisherige Aufführungen

  • 27.11.2003, Premiere , Festival der Jungen Talente Offenbach

 

The fucking beginning of audio slavery