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Artikelaktionen

2004

32nds treat : moments found and lost – Videoinstallation nebensächlicher Augenblicke (Diplom)

Die Video-Raum-Installation „32nds treat : moments found and lost – Videoinstallation nebensächlicher Augenblicke“ beinhaltet eine Sammlung alltäglicher Momente auf Video. Scheinbar unspektakuläre Augenblicke ewrden für 30 Sekunden lang sichtbar um danach in der Dunkelheit der Räume und in der Realität des Zuschauers, der sich in einer Ausstellungssituation aufhält, zu verschwinden.
Die Installation besteht aus 60 Videclips mit einer Länge von 30 Sekunden, die ich über ein Jahr auf meiner digitalen Fotokamera gesammelt habe. In jedem einzelnen Raum gibt es einen Monitor dessen Bild die einzige Lichtquelle im Raum darstellt.
Auf jedem Monitor sind zehn verschieden Clips hintereinander (5 Minuten 40) geloopt, die jeweils durch ein 4-Sekündiges Black voneinander getrennt sind. Alle clips auf allen Monitoren laufen synchron, so dass alle Räume gleichzeitig dunkel werden. Die einzigen Geräusche im Raum sind eventuelle Geräusche der Zuschauer.
Das Ziel der Arbeit ist es, den alltäglichen Momenten einen ruhigen und konzentrierten Ort zu geben, durch den der Zuschauer seinen eigenen Weg finden kann und muss. Dabei wird die (Selbst-)Reflexion von Bildern, Raum und Zeit des Zuschauer thematisiert. Die Blacks zwischen den Clips ermöglichen dem Zuschauer einerseits, nichts sehen zu müssen, gleichzeitig bringen sie ihn in die Lage, nichts sehen zu können, und sich daher auch nur begrenzt durch den Raum bewegen zu können. Die Clips haben keine klare Botschaft sondern eröffnen die Möglichkeit einer anderen Perspektive auf alltägliche Begebenheiten. Durch die Geräusche (der Zuschauer, die sich durch die Installation bewegen,) wird der Kontrast zwischen der Realität des Zuschauers, der sich in einer Installation befindet und den gezeigten, Momenten, die ihrer realen Zeit und ihrem realen Raum enthoben sind, aufgebaut.

Ausstellungen:
Dezember 2004 1. Kellergeschoß, MUK, Giessen
September 2005 Pact Zollverein, im Rahmen von Ruhrtriennale-Interventionen/Squatt (http://www.pact-zollverein.de/programme/archiv/veranstaltung/2005/squatt/sindex.html)
November 2005 Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen im Rahmen des internationalen Kolloquiums „Das Reale und die (neuen) Bilder. Repräsentationen des Anderen oder Terror der Bilder?“ (www.bildkongress.de)
Jan.-Februar 2006 Württembergischer Kunstverein, Stuttgart, im Rahmen von 19. Stuttgarter Filmwinter, Festival for Expanded Media
(www.filmwinter.de/index.php?id=957)

Kooperation: 
Gießener Musik- und Kunstverein (MUK)
Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Vielen Dank: 
Anna K. Becker, Katharina Bischoff, Tobias Brenk, Jules Buchholtz, Martin Doll, Heiner Goebbels, Jens Heitjohann, Stefanie Roswitha Lorey, Björn Mehlig, Irina Nemecky, Matthes I von Oberhessen 

Assistenz: Paul Wiersbinski

 

Installation
von Hanna Linn Wiegel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.12.2004, Abschlussprojekt , 1. Kellergeschoß, MUK, Giessen

 

32nds treat : moments found and lost – Videoinstallation nebensächlicher Augenblicke (Diplom)

Alain Delon

Performance über Identitäten mit Darstellern, Handpuppen, Musikinstrumenten, 
Off-Ton und Survivalgeräten.

Beteiligte: Christoph Joerg, Reto Keller, Boris Nikitin, Marcel Schwald mit 
Anne Tenhaef (Dramaturgie & Licht) und David Buser (Technik)

"Oder meinst Du, fragst Du mich jetzt, ob ich ein Du bin, dann bin ich 
einfach wie ich bin. - Du, also ich, wenn Du mir sagst Du, dann bin ich 
das."

 

Performance
von Marcel Schwald, Reto Keller, Christoph Joerg, Boris Nikitin, Anne Tenhaef, David Buser 

Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2004, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

Alles wird gut. ein Melancholical

Melancholisches Musical für vier kosmopolitische Darsteller und Band
Alles wird gut! ist das Musical zur Wirklichkeit. Ein Melancholical. Sechs Menschen sitzen irgendwo im Nichts, in der kasachischen Steppe, in Halle-Neustadt, im Kölner Vorort, und träumen von der fernen Glitzerwelt. Es ist nicht alles schlecht, da wo sie sind, das nicht, man kann viele schöne und romantische Geschichten erzählen, aber noch schöner ist der Traum vom Glück am anderen Ende der Welt.
Davon erzählt Alles wird gut!, halb dokumentarisch, halb fiktiv-romantisch, mit Mitspielern aus den unmöglichsten Ecken der Erde, die alle den gleichen Traum träumen. Einmal Superman sein, einmal die Welt retten, einmal Cruz am Strand von Santa Barbara heiraten. Grosse Unterhaltung! Wunderbar!
PS: Es wird auch Film und Live-Musik geben.

Mit: Dennis Bahl, Irina Bocksberger, Lilli Krieger, Matthias Meppelink, Susanne Rachel, Gennadi Viouguin
Konzept & Regie: André Schallenberg - Ausstattung: Miriam Denger - Musik: Dennis Bahl, Susanne Rachel - Film: René Liebert - Licht: Marc Jungreithmeier

 

Inszenierung
von André Schallenberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2004, Premiere , Probebühne, 20.00 Uhr

alpha alpha - Ein Theatercomic über den Anfang.

Anfänge sind wichtig. Anfänge haben besondere Bedeutung für alles, was auf sie folgt. Sie bestimmen den weiteren Verlauf. Es kommt auf sie an. Der erste Satz eines Schauspielers, der erste Schuss beim Elfmeter, der Start von der Pole-Position, das Vorstellungsgespräch.
alpha alpha verhandelt den Anfang. Wie werden Anfänge definiert? Wo endet ein Anfang? Welche Rolle spielen Anfänge im Kontext von Erwartung und Verantwortung? Wer entscheidet, ob die Performance beginnt? Und an welche Stelle gehört die Katastrophe? 
Statik und Veränderung des Bühnengeschehens kollidieren im Format des Theatercomics. 
alpha alpha performt das Paradoxon des permanenten Anfangs.

Mit: Isabelle Drexler, André Eiermann, Christina Hänsel, Frank Müller, Marcel Schwald
Licht: Sandra Draschaft
Ton: Marie Zahir
Bühnenbild: Gabor Doleviczenyi

 

Inszenierung
von Christina Hänsel und André Eiermann 


Bisherige Aufführungen

  • 22.10.2004, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU-Gießen / Karl-Glöckner-Str. 21A

Anders Lieben

Anders Lieben

Kerzenschein. Ein junger Mann, eine junge Frau, ein Hirsch. Angebrannt aber genießbar. Von der Mutter serviert, die vor dreiundzwanzig Jahren schon einmal Hirsch servierte. Ihrem Mann. Der sie verließ.

An einem Abend, der eigentlich Vergangenheit ist, verstricken sich eine Mutter, ihr Sohn und seine Freundin in einen Kampf zwischen Wirklichkeit und Wunsch, zwischen Können und Wollen, zwischen Mut und Versteckspiel.

Anders Lieben ist ein in Bildern inszenierter, dramatischer Text in einem phantastischen Bühnenraum, mit frischen Darstellern und (un)konventionellen Mitteln.

 

Text & Regie Andreas Mihan
Bühne & Kostüme Anne Kuhn
Licht Anne Kuhn, Andreas Mihan
Darsteller Antje Keßler
Ariane Kaufmann
Joscha Gingold

 

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Giessen, Stadttheater Giessen, Kulturamt der Stadt Marburg, Asta der Justus-Liebig-Universität, Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, 

Probebühne des Instituts, 20.30 Uhr
19.05.2004 | 22.05.2004

 

Inszenierung
von Andreas Mihan und Anne Kuhn 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.5.2004, Premiere , Probebühne des Instituts, 20.30 Uhr

Aspiranten

Inszenierung der Gießen-Absolventen Hofmann & Lindholm am FFT Düsseldorf, Wiederaufnahme im Rahmen des Festivals IMPULSE 2004 www.impulse-off.de

 

Inszenierung
von Hofmann & Lindholm 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.2.2004, Premiere , Alte Feuerwache Köln, 20.00

Auradio

Hörstück- Installation im Rahmen des Gießener Kunstfestivals

 

Installation
von Paul Wiersbinski und David Gierten 


Bisherige Aufführungen

  • 30.1.2004, Premiere , Turm des historischen Museums

Bühnenbildkonzepte

...

 

Projekt
von Studierende des Instituts (Lehrauftrag Otmar Wagner) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.1.2004, Premiere , Diskurs Wohnung Ludwigstraße

Bunbury (Oscar Wilde)

BUNBURY. 
Nach THE IMPORTANCE OF BEING EARNEST von Oscar Wilde.

Inszenierung: Bastian Kraft
Raum und Licht: Sandra Draschaft
mit: Max Haas, Marie Harder, Ina-Annett Keppel, Bastian Kraft

Eine triviale Komödie für ernsthafte Menschen. 
Die Identitäten werden zum Tanzen gebracht.

 

Wie Sprechmarionetten agieren die vier Spieler, sind alle Personen, die im Stück vorkommen, schlüpfen in verschieden Rollen, sprechen im Duett, Terzett, Quartett, geben einander Stichworte, machen, getreu den Worten von W. H. Auden, dass es sich bei Bunbury um eine „Wort-Oper“ handle, aus Wildes Vorlage ein rhythmisiertes, orgiastisches Sprechstück, ein verwirrendes Spiel um Namen, Verwechslungen, Aufdeckungen und Liebesbeziehungen. Vielleicht wurden sie gerade dadurch dem Untertitel „Eine triviale Komödie für ernsthafte Leute“ in besonderer Weise gerecht. 
(Marburger Forum)

Die vier Darsteller strotzen nur so vor gut gelaunter Geradlinigkeit. Auf eine massive Art und Weise lächeln sie permanent ins Publilum und sind dabei so smart und geistreich, dass es einen schaudert. Hauptsache, das Gesicht sitzt und die Hemden sind frisch gestärkt. Wen kümmert es da, ob man Earnest heißt oder Jack? Oder - Algernon? Aber die Phantome schlagen zurück, das Alibi wird zur Falle. Denn Namen sind alles andere als Schall und Rauch, zwei Frauen wollten schon immer einen Earnest lieben und finden sich nun betrogen: kein Earnest, nirgends. Ein hochunterhaltsamer Abend.
(Gießener Allgemeine)

Sandra Draschafts Bühnenbild besteht aus einer Leinwand, hinter der die Darsteller gelegentlich als Schattenbild agieren - ein minimalistischer Akzent. Und natürlich wird hier die Story mit der absurd unklaren Verlobungssituation auch nicht wirklich inszeniert. Vielmehr spielt die Inszenierung mit den hochkarätigen Sprüchen und bringt mit flott choreographierten Gängen und ausdrucksvollen Figuren Beziehungsleben in das statische Dialogpuzzle.
(Gießener Anzeiger)

 

Aufführungen:
5.2.2005, Probebühne
7.2.2005, Probebühne
26.6.2005, Til Studiobühne (Hessische Theatertage 2005)

 

Inszenierung
von Bastian Kraft 

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.2.2004, Premiere , Probebühne / Til-Studiobühne

 

Bunbury (Oscar Wilde)

Bunbury (Oscar Wilde)

Das Maß der Dinge (Neil LaBute)

Die Grenzen zwischen Wissenschaft, Kunst und wirklichem Leben, einer Hochzeit und einer Performance im Taucherbecken, zwischen künstlerischem Statement und menschenverachtender Manipulation werden von dem Amerikaner Neil LaBute ausgelotet, dessen Erfolgsstück ââ‚žBashâ₝ ebenfalls in Gießen aufgeführt wurde. 
Wer kennt das nicht? Jemand hat eine neue Freundin und ist auf einmal nicht mehr wieder zu erkennen; er ändert seine Gewohnheiten, seine Frisur, seine Kleidung, seine Meinungen. Adam ist sogar bereit, sich für die Künstlerin Evelyn die Nase operieren zu lassen und seine einzigen Freunde aufzugeben. Bis ihm schließlich bei der Präsentation ihrer Uniabschlussarbeit die Augen über die wahre Natur ihrer Beziehung geöffnet werden... 

Regie : Ina Anette Keppel
Ausstattung : Sandra Draschaft
Dramaturgie : Martin Apelt
Evelyn : Barbara Stollhans
Adam : Sebastian Songin
Jenny : Julia Glasewald
Phillipp : Stefan Schuster

-Diplominszenierung-


Inszenierung
von Ina Annett Keppel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.5.2004, Abschlussprojekt , Theater im Löbershof, 20.00 Uhr

Die Akte Berthild

Eine Inszenierung im Rahmen von X Wohnungen, Hebbel am Ufer Berlin
Mitarbeit: Marie Zahir

Die Wirklichkeit, die im Theater produziert und rezipiert wird, unterscheidet sich grundlegend von der Wirklichkeit, mit der wir es in einer Kneipe zu tun haben, in irgendeinem öffentlichen Raum oder zu Hause. X Wohnungen ist ein Projekt, das Theater in den privaten Kontext von Wohnungen stellt und neue künstlerische Fragen und Herangehensweisen an das Medium Theater fordert: Kann Theater an neuen Spielorten einen anderen Realitätsbezug gewinnen? Und wenn ja, wie sieht Reality-Theater" aus?

Vom 03. bis zum 06. Juni verlassen Künstler, Filme- und Theatermacher die Black Box Theater, um Privatwohnungen in den Berliner Bezirken Kreuzberg und Lichtenberg zu bespielen. Auf verschiedenen 

Parcours sind mehrere Kurz-Inszenierungen zu sehen, deren Inhalte und Geschichten in enger Verbindung mit den Räumen und ihren Bewohnern stehen. 
An den Startpunkten in den jeweiligen Vierteln erhalten die Besucher detaillierte Wegbeschreibungen und begeben sich zu zweit auf den jeweiligen Parcours, der sie durch die Wohnungen führt. 

Karten nur im Vorverkauf an der Kasse im HAU 2 !

Weitere Informationen unter www.hebbeltheater.de

 

Inszenierung
von Björn Auftrag und Stefanie Lorey 


Bisherige Aufführungen

  • 14.4.2004, da
  • 3.6.2004, Premiere , Hebbel am Ufer, Berlin, Start ab 17.30 Uhr im 10 - Min. - Takt

Die Arbeit am Nicht-Perfekten

Ein Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "Hoffen am Montag" des diskurs 04

Nähere Informationen zu Vortragenden und Themen unter www.diskursfestival.de
Details zu diesem Vortrag unter www.diskursfestival.de/taten/ringvl/roselt.de.html


Vortrag
von Dr. Jens Roselt ° Berlin ° Theaterwissenschaft 


Bisherige Termine

  • 19.7.2004, Premiere , Margarete-Bieber-Saal, 18.00 Uhr

Die Tragödie des Erfolgs

 

Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "Hoffen am Montag" des diskurs 04

Nähere Informationen zu Vortragenden und Themen unter www.diskursfestival.de
Details zu diesem Vortrag unter http://www.diskursfestival.de/taten/ringvl/neckel.de.html

 

Vortrag
von Prof. Dr. Sighard Neckel ° Gießen ° Soziologie 


Bisherige Termine

  • 21.6.2004, Premiere , Margarete-Bieber-Saal, 18.00 Uhr

Dokumentarfilmprojekte bei Gastprofessor Eduard Erne/SS 2003

Am Samstag Abend 19.30 präsentieren die Teilnehmer des szenischen Projektes bei Eduard Erne ihre im SS 2003 entstandenen Dokumentarfilme auf der Probebühne

  "Mensch Zivi" von Florian Siebrecht, 23 min. 

  "Der Teddy ist abhanden gekommen" von Hanna Linn Wiegel,2'30 min. 

  "Tiefspüler" von Marion Schneider, Julia Vogt, Susanne Zaun, 10 min. 

  "Man kann ja nicht alles perfekt haben" von Anne Boesenberg, Julia Höntzsch, Marie Harder, 20 min. 

  "Beobachtungen zur Leistungsfähigkeit keimender Pflanzen" von Andreas Mihan, 22 min. 

  "Voraussichtlich Fünf Minuten" von Isabel Dachsteiner, Annika Scheffel, Susanne Werding, Anglea Mages, 33 min.[/li]

 

Film
von Studierenden des Instituts 


Bisherige Aufführungen

  • 24.1.2004, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

ext* 19-02-04

Installationen, Filme, lecture-performance, aus dem öffentlichen Raum. entstanden im Zusammenhang mti dem szenoschen Projekt "Ort der Kunst / Performativer Raum" (Prof. Heiner Goebbels, Prof. Nikolaus Hirsch)

  "Raumfahrt" Installation/Performance von Frank Müller und Lucie Tuma 

  "Gehen ist keine Kunst" Installation von Stefan Hölscher, Alina Gregor und Esther Köhring 

  "Hans" Installation/Stadtraumintervention nach Wilhelm Busch von Julia Krause 

  "Freie Platzwahl" von David Gierten, Matthias Meppelink, Paul Wiersbinsky 

  "Fahrstuhl" von Sahar Rahimi, Maximilian Haas, Manuel Gerst 

  "Guckst Du!?" - Blickanalyse als lecture-performance, von Florian Siebrecht und Clarisse 
Schröder 

  "Geschenke legen" von Jens Heitjohann, Björn Mehlig, Hanna Linn Wiegel 

  "Bus Raum Transport" von Anna Teuwen, Milena Kipfmüller, Anne Tenhaef 

  "Rechts Stehen Links Gehen" von Marie Zahir, Marcel SChwald, Ina Vera, Tobias Klose 

  u.a.[/li]


Projekt
von Studierenden des Instituts 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.2.2004, Premiere , PB,117,118,Audimaxfoyer,Wilsonstraße - 20.00 - anschließend Party

figuraum

Bewegungsskizzen nach Oskar Schlemmers Raum- und Körperkonzept 

f i g u r a u m ist das Ergebnis eines 6-wöchigen Tanzworkshops, der sich mit einzelnen Aspekten des Körper- und Raumkonzepts des bildenden Künstlers und Theaterreformers Oskar Schlemmer beschäftigte. Um das Verhältnis Mensch-Raum zu definieren, erarbeitete Schlemmer eine Theorie, nach der es möglich sei, den Menschen als dualistisches Wesen ("Organismus aus Fleisch und Blut - Träger von Maß und Zahl") in den toten, abstrakten Raum zu integrieren. Wie dies vonstatten gehen kann und welche Auswirkung das auf die Bewegung des Menschen im Raum hat, war Thema des Workshops. Man arbeitete sich sozusagen an dem Problem der Unvereinbarkeit von Mensch und Raum ab. 
Es geht bei der Aufeinanderfolge der Bewegungsbilder in f i g u r a u m vor allem um den Kampf des Körpers gegen den bzw. mit dem Raum und den formalen Elementen Licht, Form, Farbe, Material, eine physische Bemühung, die (nach Schlemmer) für die Eingliederung des Menschen in den Raum erforderlich ist. Durch das Experimentieren mit Schlemmers theoreti-schen Ansätzen entstanden Bewegungsskizzen, die versuchen, zum einen seine Theorie zu rekonstruieren, zum anderen einzelne Ansätze in eine neue Richtung weiterzuentwickeln. Der Abend besteht aus drei unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten: 
1. Die Körperpanzer des Triadischen Balletts: Beeinflussung des Tänzers durch die Materialität der Kostüme 
2. Geometrische Körper: Analyse von Körpern durch Ausmessen, Übersteigern, Nachzeichnen und Beobachten. 
3. Der geregelte Raum: Untersuchung der Gesetzmäßigkeit des Raums; 
4. Raumerlebnis durch Akustik, Optik und Raummessung.

f i g u r a u m: 3 Tänzerinnen sehen sich mit ihrer (durch Körperpanzer) eingeschränkten Bewegungsfreiheit konfrontiert/ zwingen sich zur virtuosen Handhabung gymnastischer Geräte/ hängen in Gummiseilen wie Marionetten/ ringen um ihr Gleichgewicht/ werden vom Licht gejagt und versuchen, es wiederum einzufangen. Es ist eine ständige Suche, ein Bestehen auf einen angemessenen Platz in der Hierarchie des Bühnenraums.

Regie/Choreografie: Juliane Scherf
Tänzerinnen: Tessa Jahn, Astrid Matron und Linda Mazzone
Kostüm/Bühne: Juliane Scherf
Assistenz und Ton: Friederike Kenneweg
Licht: Christian Flierl
Videobearbeitung: Csongor Dobrotka

 

Tanzprojekt
von Juliane Scherf 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2004, Premiere , Probebühne des Instituts, 20.00 Uhr

 

figuraum

Gehen ist keine Kunst

"Ist dieses gewaltige Textgewebe, das man da unten vor Augen hat, etwas anderes als eine Vorstellung, ein optisches Artefakt? So etwas ähnliches wie ein Faksimile, das Raumplaner, Stadtplaner oder Kartographen durch eine Projektion erzeugen, welche in gewisser Weise eine Distanz herstellt? Die Panorama-Stadt ist ein "theoretisches" (das heisst visuelles) Trugbild, also ein Bild, das nur durch ein Vergessen oder Verkennen der praktischen Vorgänge zustande kommt. Der Voyeur-Gott, der diese Vision schafft und der wie der Gott von Schreber nur Leichen kennt, muss sich aus den undurchschaubaren Verflechtungen des alltäglichen Tuns heraushalten und ihm fremd werden."

- Michel de Certeau

 

Video
von Alina Gregor, Stefan Hölscher, Esther Köhring, Angela Mages 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2004, Premiere , Katharinengasse 11
  • 20.7.2015, Premiere , Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg


Globalisierung als Hoffnung

Vortrag im Rahmen der insterdisziplinären Ringvorlesung "Hoffen am Montag" des diskurs 04

Nähere Informationen zu Vortragenden und Themen unter www.diskursfestival.de
Details zu diesem Vortrag unter http://www.diskursfestival.de/taten/ringvl/leggewie.de.html

 

Vortrag
von Prof. Dr. Claus Leggewie ° Gießen ° Politikwissenschaft 

 

Bisherige Termine

  • 12.7.2004, Premiere , Margarete-Bieber-Saal, 18.00 Uhr

Hoffen auf Verstehen - Rationalität und Emotion

Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "Hoffen am Montag" des diskurs 04

Nähere Informationen zu Vortragenden und Themen unter www.diskursfestival.de
Details zu diesem Vortrag unter http://www.diskursfestival.de/taten/ringvl/bailerjones.de.html


Vortrag
von Dr. Daniela Bailer-Jones ° Bonn ° Philosophie 

 

Bisherige Termine

  • 24.5.2004, Premiere , Margarete-Bieber-Saal, 18.00 Uhr

Kann man auf die Kunst hoffen? - Eine Überlegung nach dem Ende der Utopien

Ein Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "Hoffen am Montag" des diskurs 04

Nähere Informationen zu Vortragenden und Themen unter www.diskursfestival.de
Details zu diesem Vortrag unter http://www.diskursfestival.de/taten/ringvl/schmidt.de.html

 

Vortrag
von Dr. Thomas E. Schmidt ° Hamburg ° Journalist (DIE ZEIT) 

 

Bisherige Termine

  • 5.7.2004, Premiere , Margarete-Bieber-Saal, 18.00 Uhr

Lounge

In der Lounge entsteht während der hessischen Theatertage ein kunterbuntes Durcheinander aus Diskussionsrunden, Kritikarchiven, Objektenthüllungen, Happenings, Lesungen, Socializings, Performances, Installationen, Filmen, Ausstellungen, Hörräumen, Partys, Chill-outs, Überraschungen, ready-made-Sammlungen und vieles mehr. 

Hier wird Hohes mit Niedrigem, Kunst mit Kitsch und Wahres mit Gefaketem gemixt. Wenn es einen Ort für Alte wie Junge, Theatersüchtige und Desinteressierte gibt, dann in der Lounge. Und wer einfach nur einen Café trinken will, ist auch nicht an der falschen Adresse.

Ausserdem werden hier Studenten von Hochschulen der hessischen Theaterakademie (HfG/Offenbach, HfMDK und Städelschule/Frankfurt, Angewandte Theaterwissenschaft/Giessen) kleine Arbeiten präsentieren und zur Diskussion stellen.

Lounge - Plockstrasse 2 – 25. Juni bis 3. Juli 2004
(in der Nähe der „Drei Schwätzer“, links neben dem >News Café<)

Studenten von Hochschulen der hessischen Theaterakademie (HfG-Offenbach, HfMDK und Theater-, Film- und Medienwissenschaften-Frankfurt, Angewandte Theaterwissenschaft-Giessen) sowie der Städelschule-Frankfurt präsentieren neun Tage lang kleine Arbeiten.

Lounge-Night-Specials
Fast jeden Abend bietet die Lounge ein volles Programm. Wer den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen und dabei in den Genuss junger, frischer und experimenteller Arbeiten kommen will, schaut einfach mal rein. Der Eintritt ist KOSTENLOS!!!

Freitag, 25.6. 21.00 Uhr! Vitali Belikov (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst): „Romantische Lieder“ (Akkordeonkonzert), 22.30! Norbert Pape (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst): „Realität ist eine Konstruktion“ (Tanz/Performance) 
IM ANSCHLUSS ERÖFFNUNGSABEND!

Samstag, 26.6./Sonntag, 27.6. 10.00-20.00! Simon Schäfer (Hochschule für Gestaltung): „Warst-Konzerte“ (Performances für musikalische Platinen u.a.)

Dienstag, 29.6. 22.30! Malte Scholz (Angewandte Theaterwissenschaft): „das Gespräch des Einzelnen über Vieles“ (szenische Lesung)

Mittwoch, 30.6. 22.30! Annette Daubner, Tomasz Stompor (Angewandte Theaterwissenschaft): „Hitler kommentiert ein Fussballänderspiel“ (Film)

Donnerstag, 1.7. 22.30! Orcun Ünal (Angewandte Theaterwissenschaft): „100mal215mal165centimeter“ (Performance) 

Freitag, 2.7. 21.00! + 23.00! Tai Elshorst, Anna Dischkow, Jörg Maier-Rothe, Jan Imberi (Hochschule für Gestaltung): „Leben ohne Unterbrechung“ (Videoinstallation/szenisches Konzert)

Samstag, 3.7. 22.30! Ina Vera und Lucie Tuma (Angewandte Theaterwissenschaft): „ID catalogue“ (Performance/Installation)
IM ANSCHLUSS ABSCHLUSSABEND!!!

Lounge-Diskussionsrunden
Jeweils um 17.30 Uhr, nach den „Dramoletti“, finden offene Gespräche über verschiedene Themen statt.

Freitag, 25.6. „Künstlerisches Studium und Perspektive - Reich und berühmt oder arbeitslos und schön?“
Dienstag, 29.6. „Kollaboration/Kooperation/Kollektivität – Potentiale der Vernetzung innerhalb der hessischen Theaterakademie“
Donnerstag, 1.7. „Der grosse Schlaf und seine Kunden – Wer ist der Adressat von Kunstprodukten?“
Samstag, 3.7. „Entertainment, Kriminalität und Kunstbetrieb – Von wem für wen durch wen wozu?“

Ausserdem sind permanent tagsüber ab 12.00 Uhr bildnerische, installative, auditive und filmische Arbeiten zu sehen. Es warten viele Überraschungen!!! Unter anderem von... 

[...]
Helene Arendt, Städelschule: „Ohne Titel“ (Installation)
Josip Budimir, Hochschule für Gestaltung: „Ornamental Motion“ (Videoinstallation)
Ole Claßen, Städelschule: „Ohne Titel“ (Installation)
Stefanie Ernst, Hochschule für Gestaltung: „Blut lecken“ (Malerei)
Nadja Elabbadi, Hochschule für Gestaltung: „Inoffiziell nicht illegal“ + „2min30“ (Videoclips)
Johannes Feld / Marc Robbemond: "poetry clips" (Computeranimationen)
Isabel Friedrich, Städelschule: „ZEN IN BOTTROP OR SO“ (Photographie)
Katharina Hofmann: „ZEIT“ (Film)
Reiko „Zero“ Ishihara, Städelschule: „Aquarium“ (Intervention) + „Eaten away 2004“ (Film)
Dogan Özdogan, Städelschule: „Ich & ich“ (Film)
Judith Raum, Städelschule: „Almanach“ (Diainstallation)
René Rothert, Angewandte Theaterwissenschaft: „Desemantisierung“ (Skulptur + Klangstück)
Simon Schäfer, Hochschule für Gestaltung: „Warst“ (Konzert)
[...]

 

Ein multifunktionaler Raum, organisiert von Boris Nikitin, Marcel Schwald und Stefan Hölscher.

Ort: Laden am Theaterpark

 

Projekt
von Boris Nikitin, Marcel Schwald und Stefan Hölscher 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2004, Premiere , Plockstrasse 2

Oh, Liv' Here!

Ein junge Theaterschauspielerin steht kurz vor der Premiere. Durch das Ineinandergreifen von Wirklichkeit, Illusion und Inszenierung gerät sie ins Visier von Eifersucht und Mordverdacht. Der dramatische Konflikt gipfelt methaporisch auf der Bühne.
Im Film verschmelzen verschiedene Shakespeare-Stoffe zwischen Theater, Film und Realität.

 

Film
von Csongor Dobrotka, Ina Annett Keppel und René Liebert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.2.2004, Premiere , Theater im Löbershof, 20.00

Patent: Night Flight

Herbordt/ Mohren
Patent: Night Flight

Wie konnten, da sie doch nicht fliegen, sondern nur fallen, Kartoffelkäfer aus Colorado Felder in Ost- und West-Europa befallen? 

Diese und andere Fragen ermitteln die Akteure von Patent: Night Flight ausgehend von einer der ältesten Dramaturgien von Freiheit, Flucht und ihrem Scheitern, dem Mythos von Ikarus und seinem erfindenden Vater Daedalus: ein Argentinischer bildender Künstler in der Rolle des Erfinders, ein Frankfurter Schauspieler in der Rolle des Schauspielers, eine Slowenische Dramaturgin in der Rolle des Beobachters. Sie alle fungieren als Protagonisten und Monteure der Mythenproduktion, mit den Mitteln ihrer realen Profession schreiben sie Geschichte und Geschichten stets neu, sie alle spielen mit im Theater neoliberaler Ideale und Utopien. Patent: Night Flight fragt: Wie kann der kurze Moment, an dem der Absturz erstmals möglich scheint, zu großem Theater werden? Wie klingt das Fallen von Kartoffelkäfern? Welche stille Übereinkunft ist notwendig, um trotz nahendem Sturz mit einem siegessicheren Lächeln weiterzumachen? Welche Grenzen, die so nicht mehr existieren, reizen zu immer neuen Fluchten? Wie klingt die Implosion von Geschichte und Erinnerung? 

Mit Martin Fernandez, Max Landgrebe, Katja Praznik 
Konzeption Regie Bernhard Herbordt, Melanie Mohren 
Licht- Videodesign, technische Leitung René Liebert 
Kostüme, Mitarbeit Bühne Anne Kuhn 
Ton Christian Stoehr 

Produktion Herbordt/ Mohren 
Koproduktion Künstlerhaus Mousonturm 

mit freundlicher Unterstützung Pact Zollverein Essen, Schwankhalle Bremen, Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Fonds Darstellende Künste, Goethe Institut Inter Nationes, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst 

Premiere: 08.12.2004, 21h Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt 
Weitere Aufführungen: 09.-11.12.2004, 21h Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
Tickets: 069. 40 58 95 20

 


Bernhard Herbordt (*1978) und Melanie Mohren (*1979) studieren seit 1998 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen. Seit 1999 entstehen gemeinsame interdisziplinäre Projekte, Raum- und Audioinstallationen, Arbeiten für Rundfunk, Theater und Site-Specific-Environments. 2000 produzierten Herbordt/ Mohren das Hörspiel looking for a small story (ausgezeichnet mit dem NRW-Hörspielpreis 2001), 2001 entstand world in a box - Audiotheater für zwei Zuschauer im Auftrag des Hessischen Rundfunks, zu sehen während dem Diskurs-Festival, dem unidram Festival, der Hessischen Theatertage 2002, die Wüste lebt - Festival junger Theaterregie der Hamburger Kammerspiele, Plateaux Festival des Künstlerhaus Mousonturms sowie 2003 auf dem ITs Festvial in Amsterdam. 2003 realisierten Herbordt/ Mohren in Kooperation mit Bühnenbildnern aus Wien die Installationen alibi n und placebo square, erstmalig ausgestellt während dem Festival Junger Talente in Offenbach, weitere Ausstellungen 2004 am Künstlerhaus Mousonturm sowie auf Kampnagel. Herbordt/ Mohren waren während des diesjährigen Context Festival zu Gast im Berliner Zimmer des Hebbel am Ufers und stellten dort in einer Lecture Performance die Bühnenarbeiten Kapital N.N. - Theaterhommage für Schauspieler und Elektronik (Premiere auf den diesjährigen Hessischen Theatertagen) und Patent: Night Flight vor. Ein Arbeitstipendium der Filmstiftung NRW ermöglichte im Juli 2004 die Fertigstellung des Hörspiels City Levels. Zurzeit arbeiten beide an ihrer Diplominszenierung Patent: Night Flight.

 

Inszenierung
von Herbordt/ Mohren

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2004, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, 21.00 Uhr

 

Patent: Night Flight

Raumfahrt

Installation mit Performances zur vollen Stunde, wechselnd eingeladene Performer, über Monitor und über Kopfhörer gepromptet / Dokumentation einer topographischen Intervention in Frankfurt a.M. (WS03/04)

Wo sind wir, wenn wir reisen?
- - - - ich hielt bei der verkehrsinsel an - - - crashmebaby - - - - die ältere frau trat näher, nachdem ich ihr zugenickt hatte - - - - - - - - - - - die schnelle bewegung hat die erfahrung des durchquerten bereichs mit eis überzogen - - - - die tatsachen haben sich aufgelöst, wie in der wüste haben wir keinen anhaltspunkt mehr ausser uns selbst. die relativität führt uns in die irre - - - - - der kontinent der geschwindigkeit wäre demnach der brutale eingriff eines nicht-ortes in die geschichte, die fahrzeugwelt hätte die letzte enklave aufgelöst, die industrie zeigte sich nur noch als fabrikation von geschwindigkeit - - - - - - - zehn minuten später, als der lastwagen zurückkam, brachte mich das vibrieren der fensterscheibe endgpltig zum orgasmus - - - - - ich legte mich zurück auf das heisse, noch neu riechende vinyl - - - - - - - - - in zweiunundert metern links abbiegen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - das autofahren etwa ist nicht nur als zielgerichtete fortbewegung zu beschreiben sondern auch als filmisch-halluzinative droge, die flüchtige bilder generiert und durchaus reale unfälle befördert - - - - rhein am main, alles mein

 

Installation
von Lucie Tuma und Frank Müller 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.2.2004, ATW / Präsentation szenischer Projekte (Heiner Goebbels, Niklaus Hirsch)
  • 12.6.2004, Hessische Theatertage Giessen
  • 16.9.2005, PACT Zollverein Essen / Squatt

 

Raumfahrt

Raumfahrt

Raumfahrt

Raumfahrt

Sabireta Machi

Mit Astrid Matron, Stefanie Kuhn und Peter Oberdorf

Sabireta Machi ist eine Auseinandersetzung mit Ritualen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen, die in einem künstlichen Ritual präsentiert werden.

Kellergewölbe im Unteren Hardthof

Voraufführung am 29.01.04_18 Uhr (insbesondere für Theaterwissenschaftler, ohne Festivalkarten zugänglich)
Aufführungen im Rahmen des Kunstfestivals "Projektionsflächen": 30.01.04_19 Uhr und 31.01.04_20 Uhr

BITTE WARME KLEIDUNG UND FESTES SCHUHWERK NICHT VERGESSEN - BETRETEN AUF EIGENE GEFAHR!!!


Performance
von Peter Oberdorf 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.1.2004, Premiere , Unterer Hardthof

Stattbus

Stattbus ist eine Installation, die sich dem „nicht-ort“ Bus zuwendet. Ein Ort, zu dem man eigentlich nicht aktiv „hin“-geht, sondern den man „verwendet“, um zu einem anderen zu gelangen - an dem man sich jedoch trotzdem für die Dauer der Fahrt aufhält. 
Der Bus als abgegrenzter Raum in dem Menschen miteinander kommunizieren oder sich in ihr Schweigen zurückziehen, lesen, Musik hören, telefonieren, sich die Zeit vertreiben, die Gedanken schweifen lassen - solange sie noch nicht „da“ sind… 

Der Stattbus ist ein aus durchsichtiger Gaze abgehängter Raum in den Maßen, die an einen städtischen Bus erinnern. Jedoch stellt dieser sich, im Gegensatz zu den uns alltäglichen Bussen, als über dem Boden schwebendes leicht-luftiges Objekt dar. Auf die Gaze werden Bilder projiziert, die Szenen aus Bussen festhalten, die Situation bei jedem neuen Bild verändern und bei denen sich manchmal merkwürdige Überschneidungen auftun, wenn unterschiedliche Bilder sich durch die durchsichtigen Wände übereinander legen.

Entstanden im Rahmen des Szenischen Projektes: „Ort der Kunst/Performativer Raum“ mit künstlerischen Recherchen aus dem öffentlichen Raum in der Stadt, den Fußgängerzonen und Einkaufsstrassen 
Zu sehen bei den Hessischen Theatertagen 25.Juni bis 03.Juli 2004 in Giessen

 

Projekt
von Anna Teuwen, Milena Kipfmüller & Annne Tenhaef 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2004, Premiere , Giessen

 

Stattbus

take a bow

Ein hysterischer Mensch sucht sich sein Publikum. Bewusst oder unbewusst. Hysterische Symptombilder sind Inszenierungen vergleichbar, nur in Anwesenheit von Publikum treten sie hervor, fordern auf, die Zeichen zu lesen, das Geschehen zu dechiffrieren.

Hysterika sind keine Simulanten oder Phantasten.
Hysterika sind vielleicht geltungssüchtig.
Hysterie lässt sich nicht greifen, ist anfechtbar und voller Widerspruch.
Hysterie ist tatsächlich.
Hysterie ist unheilbar. In der Unheilbarkeit liegt ihre Botschaft. Das Bestehen der Symptome ist Zeichen dafür, dass die Hysterika Recht haben.
Hysterisch sein ist manchmal Widerstand.
Hysterisch sein ist manchmal Zwang.

Mit dem Enthusiasmus der Hysterika sagte sie zu mir: und jetzt passen Sie gut auf, Sie werden staunen!

Entlang augenscheinlicher Parallelen zwischen Hysterie und
Theater will take a bow unter Einsatz theatraler Mittel von verschiedenen Erscheinungsformen der Hysterie erzählen und nach ihren Potenzialen suchen.

Idee, Konzept, Regie: Anna K. Becker, Katharina Bischoff
Mit: Rabea Kiel, Sahar Rahimi
Licht & Technik: René Liebert

Danke an: Milena Kipfmüller, Matthias Mohr, Jonny Joon-Sup Rhoo, Anne Zimmermann, Elise von Bernsdorff, Marc Jungreithmeier, Michael Becker sowie das Institut für angewandte Theaterwissenschaft

Premiere: 20. Juni 2004, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen
weitere Aufführungen: 
27. Juni 2004, TiL, Giessen, Hessische Theatertage
01. Oktober 2004, Thalia in der Gaustraße, Hamburg, Körber Studio Junge Regie
30. November 2004, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen
2. Dezember 2004, Ruhr-Uni, Bochum Megafon Theaterfest Bochum
16. September 2005, SQUATT, PACT Zollverein, Essen, RuhrTriennale


Inszenierung
von bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker und Katharina Bischoff) 


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2004, Premiere , Probebühne, 20.00 Uhr
take a bow

 

take a bow

Versuch eines Hexenprozesses

Die Magd Hedda Krig wird in einem Indizienprozess um Liebeszauber und eine Totgeburt zum Tode durch Verbrennen verurteilt.

Grundlage dieser Inszenierung waren histor. Aktenfragmente.

Mit: Christopher D. Köbel, Sylvia Bischoff, Ingo Holaschke, Michel Bruweleit

Buch & Regie: Florian Siebrecht
Licht & Ton: Christian T. Flierl

 

Inszenierung
von Florian Siebrecht (Regie, Idee, Dramaturgie) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.7.2004, Premiere , Probebühne (Gießen)

WHODUNIT

mit Tomasz Stompor, René Liebert, Ina Vera von Bargen und Winnie Karnofka

 

Inszenierung
von Marc Jungreithmeier und Esther Boldt 

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.4.2004, Premiere , Probebühne des Instituts, 20.00 Uhr