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Artikelaktionen

2006

...um die Leere meiner Rede durch entschlossenes Tun auszufüllen

Dauer: ca. 9 Minuten
Stimme: Esther Becker
Text: Felicitas Hoppe
Musik: Camille


Eine Arbeit über das nicht erkannt , verkannt nicht gemeint oder einfach nicht gefunden werden...

 

Video
von Anna K. Becker 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2006, Premiere , Raum A 117

Angenervt und abgedreht – obdachloses Filet lernt Englisch

MiniDramen im Rahmen von "Kultur in Biebertal `06":
Episode "Angenervt: Die Englischstunde"
Episode "Schweigen"
Episode "Filet"
Episode "Abgedrehte Vorbilder"

Mit: Gisela Ballmann, Ingrid Bauer, Magdalena Binder, Martin Gaßmann, Ludger Hellmann, Lisa Kornder, Heide Stiller, Susanne Weber, Charlotte Zarniko

 

Inszenierung
von Florian Siebrecht (Regie) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.4.2006, Premiere , Bürgerhaus Biebertal

Bernstein Redux

Eine Aktion von Monster Truck im Rahmen des Kaltstart Festivals, Kulturhaus "73", Hamburg

23. Juli 2006, 17.00 Uhr

 

Performance
von Monster Truck 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.7.2006, Premiere , Kulturhaus "73", Hamburg

black box

„Das Tragen dunkler Brillen ist nicht nur allgemein üblich geworden, sondern es wird sogar als schick empfunden... Dunkle Brillen sind nicht mehr Stigma des Kranken, sondern gleichzusetzen mit Jugend, Eleganz und erotischer Anziehungskraft... So leicht eine Abhängigkeit von Tabak und Alkohol entstehen kann, so leicht kann auch eine Abhängigkeit von der Sonnenbrille entstehen... In der westlichen Welt tragen nun Millionen Menschen Sonnenbrillen, nicht nur am Strand oder beim Autofahren, sondern auch in der Dämmerung oder in den schwach beleuchteten Gängen öffentlicher Gebäude... Warum also bekommen so viele Zeitgenossen beschwerden, wenn sie Licht auch von nur relativ geringer Intensität ausgesetzt sind? Tiere kommen sehr gut ohne Sonnenbrille aus; Naturvölker ebenfalls. Sie setzen sich genauso wenig unnötig der Sonne aus, wie sie sich im Auto oder Kino mit der Sonne eines Motors konfrontieren.“ Paul Virilio und Aldous Huxley

Mit Verena Billinger, Alice Ferl, Sebastian Schulz, Maria Guggenbichler, Maximilian Haas, Philipp Karau, Katharina Runte, Britta Schwem, Jenja Korolov, Nicolas Niot

Sprecher: Christian Grammel

Licht: Camilla Vetters 
Ton: Johanna Castell 
Video: Mark Schröppel

 

Performance
von Verena Billinger, Alice Ferl, Sebastian Schulz 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2006, Premiere , Probebühne
  • 18.7.2006, Probebühne

 

black box

black box

black box

black box

Blick auf das Dorf vom Zentrum aus

eine Webcam-Installation

„Es gibt keine Entfernung mehr. Man ist den Dingen so nah, dass sie uns überhaupt nicht mehr betreffen.“ Joseph Roth
„Ich befinde mich nicht in Bewegung; ob ich stillstehe oder ob ich gehe, mein Leib ist das Zentrum, und der ruhende und bewegliche Körper umgeben mich gänzlich und ich habe einen bewegungslosen Boden.“ Edmund Husserl
„Alles, was sich bisher in der Gestaltung der unmittelbaren Umgebung des realen Raumes der Stadt oder des Landes abspielte, wird sich in Zukunft allein in der Organisation der Kontrolle der Leitfähigkeit der Bilder und der realzeitlichen Information abspielen.“ Paul Virilio

 

Installation
von André Schallenberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.5.2006, Premiere, ATELIER MAI, PACT Zollverein, Essen

 

Blick auf das Dorf vom Zentrum aus

Blick auf das Dorf vom Zentrum aus

BYPASS

Ein Tunnelblick als Sichtfilter auf eine Szene am Fluss. Das Meinufer bei Nacht in einem anderen Licht für alle, die einen kurzen Moment lang unter der Alten Brücke verweilen wollen. Davor ist dahinter. Schöne Aussichten stadtauswärts.

 

"Bypass" ist eine Arbeit von Studierenden des Instituts für Angewandte
Theaterwissenschaft der Justus Liebig Universität Gießen, die unter
der Leitung von Prof. Heiner Goebbels im Wintersemester 2005 diesen
Beitrag zur Luminale entwickelt haben. Mit freundlicher
Unterstützung der Satis & fy AG, Deutschland.

 

Installation
von Stefan Hölscher, Marc Jungreithmeier, Matthias Meppelink, Matthias Mohr, Tobias Rosenberger, Roland Siegwald, Lucie Tuma 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.4.2006, Premiere , Nordseite Mainufer / Alte Brücke, Frankfurt

 

BYPASS

DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST NACH KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS

"DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST NACH KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS"
Installationen, Stücke, Performances
Studierende des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft zeigen zusammen mit Studierenden der IUAV University Venezia im Teatro Due in Parma (Italien) Ergebnisse eines gemeinsamen szenischen Projekts (Ltg. Prof. Heiner Goebbels, Prof. Walter Le Moli).

Unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes.

 

Projekt
von Studierende des Instituts ATW Gießen mit Studierenden der IUAV University Venezia. Ltg.: Prof. Heiner Goebbels, Prof. Walter Le Moli 


Bisherige Aufführungen

  • 29.9.2006, Premiere , Teatro Due in Parma (Italien)

 

DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST NACH KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS

DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST NACH KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS

DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST NACH KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS

DER MAJOR ZURÜCK AUS INDIEN

Eine Lesung über Boris Vian in situativ sehr gelungener Atmosphäre.

The whole evening ist a disturbing signal, with really sensational effects, stirring up facts we don´t want to know about ourselves. We cast a spell over you and take you with us to the most interesting journey ever: Come and meet Boris Vian, one of the most touching and extraordinary french writer, who´s texts fill up your mind with a tremendous amount of senses of pleasure.Boris Vian came in many forms… Jazzologist, Engineer, Hard Boiled Translator, Soft Boiled Surrealist, Linguist, Singer, Trumpeter, Prisoner, Columnist, Novelist, Artist ... He lived fast and left a beautiful corpse d'esprit.Boris Vian celebrated his extraordinary imagination and astonishing facility with language with a disorganised career of writing, playing music, fixing old cars, throwing and attending parties and attacking any form of pretention or bureacracy. 
Help yourself! Read Boris Vian! You´re welcome! Vive la pataphysique!

 

Lesung
von Schweiker, Castell, Karau, Guggenbichler, Stephan 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2006, Premiere , Probebühne

Der Mann mit dem Tornister

Theater nach Texten von Ernst Jünger und Heiner Müller, eingerichtet von Matthias Mohr und Tobias Rosenberger, mit Ana Berkenhoff, Sarah Bahr, Leila Barchi, Aline Benecke, Lars Brückmann, Ragna Dübbelde, Christian Händel, Anne Kowalsky, Juliane Kremberg, Jessica Richards, Malte Scholz, Ivna Zic

So 10.12.06, 21.00 Uhr, Audimax Uni Giessen (Phil. 2, Eingang des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften, Karl-Glöckner-Str.21 A)

 

Es traten jeweils mehrere Stimmenpaare gegeneinander an, die sich nach der Erschöpfung der verwegensten Möglichkeiten endlich unter einem starken Lustgefühl miteinander vereinigten. Aus dieser Vereinigung brachen neue, tiefere Stimmen hervor, um dasselbe Thema in eine dunklere Schicht hinunterzutreiben, und so setzte sich dieses geheimnisvolle Spiel in einer ungeheuren Architektonik von Stufungen fort. Mit dem Gehalt an Wahrheit und Gültigkeit wurden die Stimmen tiefer, und im gleichen Maße wuchs das Gefühl der Lust. Auf jeder Stufe wurden die Schlüsse wesentlicher und vielsagender und doch zugleich einfacher. Endlich blieb bei diesem Absturz in den Brunnen der Erkenntnis eine einzige Stimme zurück, ein dunkles Gemurmel, das sich dem absoluten Punkte, der Zone der Urworte zu nähern schien. Und als nichts mehr zu denken, nichts mehr aufzuschließen blieb, schwieg auch sie. Es wurde still; die letzte Lust und die letzte Erkenntnis schnitten sich in der Bewußtlosigkeit.

Ernst Jünger

 

Projekt
von Matthias Mohr und Tobias Rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.4.2006, Premiere , Capitol Offenbach
  • 10.12.2006, Audimax Uni Giessen

 

Der Mann mit dem Tornister

Der Mann mit dem Tornister

 

Der Mann mit dem Tornister

Desert Radar & Desert Radio

Szenisches Konzert am 27.07.2006 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Desert Radar & Desert Radio

Musik: Sagardia

Inszenierung: Rebecca Egeling

mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie.

Infos unter: www.testklang.de


Projekt
von Rebecca Egeling 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.7.2006, Premiere , Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

DIE KRANKHEIT TOD

Schauspiel von Marguerite Duras

Inszenierung: Bastian Kraft
Ausstattung: Bernhard Niechotz
Dramaturgie: Natalie Fingerhut
Tonspur: Friederike Kenneweg

Mit: Nicole Lohfink, Christian Fries

Eine Produktion des Stadttheaters Gießen in Zusammenarbeit mit der Hessischen Theaterakademie

Premiere: 8. September 2006, 20 Uhr
Weitere Termine: 10.9. und 24.9., je 20 Uhr
Termine Oktober bis Dezember werden noch bekannt gegeben.

TiL Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8, 35390 Gießen

 

Eine seltsame Krankheit geht aus von diesem Mann, der eine fremde Frau zu einem Experiment einlädt: Er will „es versuchen“, will versuchen zu lieben – und er will dafür bezahlen. Sie lässt sich darauf ein – die Versuchsanordnung steht. In einem Zimmer am Meer treffen die beiden für die Dauer einiger Nächte aufeinander, konfrontieren sich mit der Andersartigkeit des Gegenübers und versuchen, die zwischen ihnen verlaufende Grenze zu überschreiten. 

"Bastian Kraft hat es mit seiner Diplom-Inszenierung geschafft, das eigentlich nicht für die Bühne gedachte, betörende und geheimnisvoll anmutende Beobachtungskunstwerk über ein Experiment eines Mannes bemerkenswert auf die Bühne zu bringen. Im Theaterstudio im Löbershof steht plötzlich alles und jeder unter Beobachtung: Er, Sie, Fries, Lohfink, Du, Ich und die beiden Goldfische im Glas - der Versuch im Versuch." (Gießener Allgemeine 11.9.2006)

"Nicole Lohfink und Christian Fries bewegen sich präzise auf festgelegten Bahnen, sprechen betonungsarm, aber deutlich aufeinander ein und aneinander vorbei und gehen dabei überaus aufmerksam zu Werke, so dass die Konzentration auf die eigentümlichen Windungen der ausgesprochenen Gedanken gelenkt wird: Verstehen, nachhorchen, sich spiegeln, das sind die drei Vorgänge, um die es geht. 
Bastian Kraft hat damit eine überaus formstrenge und stilisierte Expressivität gewählt, die im Gießener Theaterstudio einen idealen Spielort hat, Ausstatter Bernhard Niechotz ließ sich ein klares, effektsicheres und souverän die Raumbreite nutzendes Zeichensystem einfallen, und Friederike Kenneweg hat eine moderne, mehrschichtige Soundgestaltung beigesteuert." (Frankfurter Rundschau, 12.09.2006) 

"Die Faszination rührte zum großen Teil her von der Optik, der szenischen Umsetzung und von enormen schauspielerischen Leistungen, als mit "Die Krankheit Tod" im Theaterstudio die neue Bühnensaison begann. Trotz der alles andere als leicht verständlichen Textvorlage gelang es dem jungen Regisseur Bastian Kraft, der mit dieser selbstständigen und selbstbewussten Inszenierung die Diplomarbeit seines Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft vorlegt, nahezu pausenlos, die gespannte Aufmerksamkeit des Publikums zu erhalten." (Gießener Anzeiger, 11.09.2006)

 

Inszenierung
von Bastian Kraft 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2006, Abschlussprojekt , TiL Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8, 35390 Gießen

 

DIE KRANKHEIT TOD

Esquisse

Johannes Maria Staud (*1974) - Esquisse retouchée (incipit 2) 2001/2002
für Posaune (mit Bass-Drum)
szenische Einrichtung: Matthias Mohr + Tobias Rosenberger

Ein Posaunist (Uwe Dierksen, Ensemble Modern) in der Enge einer Tonkabine. Deren Aussenwände werden zur medialen Fassade. Kleine Überwachungskameras (angebracht unter anderem an dem Zug der Posaune) übersetzen die mechanische Dynamik des Spiels ins Visuelle. Outside is inside. Exit - impossible.

 

Performance
von Matthias Mohr und Tobias Rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.8.2006, Centralstation Darmstadt

 

Esquisse

Everytime you walk away you take a peace of me with you

unterstützt von: der Robert Bosch- Stiftung
eine über 2 Wochen entstehende Ausstellung und Performance in der Galerie im Stadtzentrum

 

Performance
von Ana Berkenhoff, Roland Siegwald, Anselm Belser, Patricia Talacko, Tereza Simova 

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.9.2006, Premiere , Galerie Roxy/ TheaterNod Prag

Ferdinand. Kurzfilm nach Shakespeare, Der Sturm

nach William Shakespeare, Der Sturm

Kurzfilm, Deutschland 2007

Ein Autounfall schleudert Ferdinand auf freies Feld. Von irgendwoher weht Musik. Ferdinand folgt ihr und gelangt an verwunschene Orte und schließlich in ein sonderbares Gefängnis.

Film ansehen

Regie / Buch Andreas Mihan
Kamera / Licht René Liebert
Darsteller Philipp Karau, Line Spellenberg, Rainer Dohmke, Anna Peschke, Rebecca Egeling, Rostislav Tumanov, Anne Kuhn

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Giessen, Stadttheater Giessen, Institut für Angewandte Theaterwissenschaften JLU Giessen, Offener Kanal Giessen, Pelikan Apotheke Giessen, Faber & Schnepp Giessen, DB AG

Dank: Christian Fleißner, Johanna Grolig, Winfried Degener, Herr Gatzka, Wolfram Sander, Herr Krieb, Eve Grothe-Schneider, Anette Eidmann, Markus Immel

www.andreasmihan.de

 

Film
von Andreas Mihan (Justus Liebig Universität, Giessen) 


Bisherige Aufführungen

  • 22.6.2006, Gießen

 

 

Grünschnabel

„Seltsam, nur eine Minute von hier, nur eine Minute von hier. Die Verbindungen über Land sind lang- zu gekrümmt die Kurven, die Luftwege kürzer, aber alle Himmel taub. 
Wir öffneten die erste Flasche nie vor halb sieben. Irgendwer kam mit dem Boot herüber, ein anderer brachte Kartoffeln im Rucksack.“

ein Tanzstück mit Livemusik
nach Erwin Wurm

und Texten von Evgenij Rejn

 

Inszenierung
von Anselm Belser/ Ana Berkenhoff/ Ana Fanquiero/ Keybord, livemix und Akkordeon Jorge Piquer 

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.4.2006, Premiere , 6 international Performance and Experimental Arts Festival, Manege, St. Petersburg, Russia
Grünschnabel



Hörstück n°16

Finalbeitrag im Wettbewerb "track 5".
ORF "Literatur & Hörspiel" - Österreich 1 Literaturstudio
Siehe auch http://oe1.orf.at/highlights/53284.html
30. Juli 2006, 23.05 Uhr

 

Hörspiel

von Milena Kipfmüller 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.7.2006, Premiere , Ö1

i was here/ Gescheitelt 2

Hoch die Tassen: Ene mene muh und aus bist du. Raus bist du noch lange nicht, sag mir erst wie schlau du bist. Schlau bist du noch lange nicht, sag mir erst wie reich du bist. Komm mit uns ins Abenteuerland. Auf deine eigene Reise. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns Kraft gibt und uns hilft zu leben. Du hast Augen mit Blick auf das Meer, Listen to my 2mm goes bang. Der Distanzierte bleibt so verstrickt wie der Betriebsame; vor diesem hat er nichts voraus als die Einsicht in seine Verstricktheit und das Glück der winzigen Freiheit, die im erkennen als solchem liegt. Zickezacke Zickezacke Heuheuheu. Von meinem Zorn verstehst du nichts. Von meinem Leid verstehst du nichts. Und deinen Untergang erkennst du nicht. Ich aber sehe, sehe, sehe. Des Hauses Wölbung stürzte ein. Ich bin ein Stein in dem Gewölb? und falle gleich den andern Steinen nach dem Gesetz, dass Erde sucht Zerbrochenes. Im Trümmerhaufen ohne Pflichten ist, was vordem dienend noch am Ganzen trug. Woo-Haa?

 

Installation
von SKart-schröppelkarauartrepetiotiontechnologies 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2006, Premiere , Hinter der Probebühne

 

i was here/ Gescheitelt 2

Kratzer und Unschärfen.||||||||||||||

Symposium 27. - 29. Oktober 2006, Gießen||||||||||||||||
Kratzer und Unschärfen.||||||||||||||
||||||||Annäherung an eine Ästhetik des Unvollkommenen

Der Kratzer eint Wunde und Werkzeug - Eiskratzer und Schürfwunde sind Verfahren der Offenlegung von Oberfläche. Diese wird als solche markiert, öffnet sich, ohne sich aufzulösen.
Unschärfe benennt Raum- und Zeiteinheiten, die Fläche negieren und zugleich behaupten. In ihrer Zerstreuung verweist Unschärfe auf die plane Oberfläche, gefährdet den Gegenstand und schützt ihn im Vagen. Die Unschärfe bringt die Messung hervor, ebenso wie das Messen die Unschärfe.
Kratzer und Unschärfe sind nicht medial begrenzt - als Kratzer im Raum, Unschärfen in der Narration, Kratzer in der Zeit und Unschärfen der Perspektive setzen sie konventionelle Verhältnisse aus und neue Bedingungen ein. Ihre Wirkung ist plötzlich. Durchlässigkeit der Kunstoberfläche wird durch Kratzer intendiert, provoziert und passiert - die Befragung der Fläche betont ihre Performativität.||||||||||||||||

 

Am Kratzer, an der Unschärfe kann das Kunstwerk erfahren werden, als Schlieren im Film, Rauschen und Knacksen in der Tonspur oder Sprünge und Risse im Bild.
Wie tief muss ein Kratzer sein, um wahrnehmbar zu sein? Wie tief darf er sein, um die Identität, aber nicht die Integrität des Kunstwerks anzugreifen? Wie viele Kratzer verträgt ein Kunstwerk? Produzieren sie Authentizität oder markieren sie die Herstellung dieser? Was sind die Wirkweisen und -bedingungen von Zäsuren und Frakturen, die passieren? Können Fehler im System inszeniert werden, oder ist jede Form der Störfall-Inszenierung eine Strategie, sie zurückzuhalten? Steht die vermehrte Etablierung von Strategien des Unvollständigen für den Verfall systematischer Utopien, oder entstehen neue Ideale postsouveräner Handlungsfähigkeit?|||||||||||||||||||

exkurs->d i s k u r s 0 7 ist ein dem Diskursfestival 07 vorangehendes Symposium, das den Fragen der Kratzer und Unschärfen gewidmet ist. Diesen Begriffen werden Promovierende, Studierende und junge Kunstschaffende aus unterschiedlichen Bereichen in Vorträgen und künstlerischen Arbeiten nachgehen. Dabei soll die Annäherung an Kratzer und Unschärfen interdisziplinär in der Reflexion verschiedener Medien und soziokultureller Phänomene erfolgen, in der Scharfstellung verschiedener (unscharfer) Details, die dem Versuch der Vorbereitung einer Ästhetik des Unvollkommenen dienen sollen. Hierbei wird das Befragen des künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeitsprozesses von Belang, gerade in seinem Verhältnis von Theorie und Praxis. exkurs-> versteht sich als ein Vernetzungsangebot junger Kunstschaffender sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses. Gewünscht ist eine Teilnahme der Künstler und Vortragenden an allen Veranstaltungen. Angedacht ist eine weitergehende Diskussion im Hinblick auf d i s k u r s 0 7.||||||||||||||||||||| 

 

www.diskursfestival.de

Projekt
von exkurs->d i s k u r s 0 7 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.10.2006, Premiere , Gießen

Kunst provocante - Der Besuch der alten Dame

Die Theatergruppe Biebertal der Kulturinitiative Biebertal zeigt am Sonntag, 16.7.2006, ab 11:30 Uhr die szenische Lesung "Kunst provocante - Der Besuch der alten Dame" im Rahmen von "Kunst provoziert" am Keltentor / Dünsberg.

Mit: Martin Gaßmann, Ludger Hellmann, Florian Siebrecht, Heide Stiller

Die übrigen Programmpunkte sind in der Presse sowie am Samstag (15.7., ab 11 Uhr) und Sonntag (16.7., ab 11 Uhr) vor Ort auf dem Dünsberg zu erfahren.

 

Lesung
von Florian Siebrecht (Regie) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2006, Premiere , Keltentor / Dünsberg (Gießen)

La Salle Danse

La salle danse ist ein Projekt über den Augenblick der Begegnung mit einem System, einer Situation, mit einem Anderen. Er bietet die Freiheit das Gegenüber zu verzaubern oder paranoisch zu erstarren. In einem Raum, in dem die Situation zu einem Standbild erstarrt ist, treffen sich Gäste, um die Grenze zu erforschen zwischen Offenbarung und Pose, zwischen körperlicher Aktion und Observation. Finde ich eine eigene Geschichte oder werde ich Teil der Erzählung?

19h / 19.45h / 21h / 21.45h Kartenreservierung ist unbedingt erforderlich 069- 40 58 95 20

Koproduziert von der Hessischen Theaterakademie und dem Künstlerhaus Mousonturm mit freundlicher Unterstützung von:
Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, Giessen; Satis & Fy AG, Karben und The Forsythe Company

 

Performance
von Jens Heitjohann, Katharina Kellermann, Björn Auftrag, Matthias Senkel, Hanna Linn Wiegel 


Bisherige Aufführungen

  • 15.12.2006, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main

 

La Salle Danse

Lichtinszenierungen 2006

 

Präsentationen studentischer Arbeiten im Rahmen des szenischen Projekts "Lichtinszenierungen" bei Prof. Heiner Goebbels

20. Juli 2006, 20.00 Uhr


Inszenierung
von studentischen Teilnehmern eines Szenischen Projektes bei Heiner Goebbels 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.7.2006, Premiere , in den Räumen des Instituts

LIVE TONIGHT!

Ein Mutationsmärchen zwischen dumpfer Heftigkeit und chaotischer Sachlichkeit voll latent lustvoller Slow-Motion-Hysterie und einigen halsbrecherischen Stunts. Har, har, har?

Pooh! Sterben, sterben. Man stirbt nicht sogleich. - Und doch - doch -
Damn! es könnte wahr werden.“ (Charles Sealfield: Die Prärie am Jacinto)

Remember Jimmy - the fucking old horsefucker. Jim Knopf und sein letztes großes Ding. Die Show am Ende der Welt kann beginnen. Willkommen im schrecklichen Land, das nicht sein darf: Es ist der 18. September 1767. Keiner hat Appetit auf Fisch; und doch steht die Frau mit dem Helm im Nebel auf der Startbahn. Sie hat alles genau berechnet; mit dem Sprung durch die Wand wird die Geschichte aufhören. Palmen und Trümmer. Die Apokalypse ist vorbei. Am Morgen nach der Silvesternacht erwacht die Wilde Dreizehn aus ihrem ausendjährigen Schlaf und lädt die Kanonen mit Mehl. Schon wieder fällt einer besoffen vom Stuhl. The point of no return is over - revolver.

Produziert im Rahmen des Freschwimmer-Festivals 2006. Gefördert durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen und der Giessener Hochschulgesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung von Gerriets und dem Gießener Brauhaus.

 

Performance
von Monster Truck 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.10.2006, Premiere , Sophiensaele, Berlin

 

LIVE TONIGHT!

Man kommt immer da an, wo man hin will

eine dokumentarische Irrfahrt durch die Texte von Christoph Columbus

Wo immer eine Gesellschaft sich aufmacht in die Fremde, hin zu den Andersdenken und Andersaussehenden, setzt die geistige Projektionsmaschine ein. Aus alten Büchern erheben sich phantastische Bilder, Sagen und Mythen gehen die Runde, und ein jeder hat die passenden Namen bereit, um das Fremde zu assimilieren. So waren Eroberungen möglich, Christianisierungen, Versklavungen und zweifelhafte Kriegserklärungen, so arbeitet das ganz persönliche Vorurteil wie auch die weltpolitische Machtausweitung. Man kommt eben immer da an, wo man hin will. In Indien, im gelobten Land oder dem Hort des Bösen.
Aus Anlass des 500jährigen Todestages von Christoph Kolumbus möchten wir uns mit ihm dazu beispielhaft auf Lesereise begeben. Mit einem ahnungslosen Publikum, drei falsch informierten Sprechern, und starker Überzeugung im Herzen. Herzlichen Glückwunsch, Christoph! Du bist nicht allein!

mit Jules Buchholtz, Julia Kraus, Malte Scholz, Phillip Schulte und Tomasz Stompor.
von André Schallenberg, Miriam Denger und Mark Schröppel

 

Lesung
von André Schallenberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.6.2006, Premiere , Probebühne, Theatermaschine 06

 

Man kommt immer da an, wo man hin will

MEMOBLOCK

Eine romantische und auch bisschen witzige Geschichte erzählt sich auf einer anfangs weißen Wand, dem Memoblock. Der Akteur, der üblicherweise Inhalte verhandelt, fehlt, solange man ohne ihn und allein mit Licht, Sound und Bewegung auskommt. Die Stimme, als sie immer schon der Verweis auf den Körper ist, ist von diesem getrennt. Anstelle des Körpers treten sein Blick, Dinge und Bilder, also Spuren seiner Anwesenheit in Erscheinung. Das Projekt faktisch der Frage nach, wie lange Theater ohne menschlichen Darsteller auskommt.
In Zusammenhang mit der Möglichkeit, Inhalte durchaus mit und auf zweidimensional operierenden Medien zu vermitteln, steht in Frage, ob nicht der Körper, insofern er weder Hauptgegenstand der Reflexion, noch Instrument einer körperlichen Performanz ist, eine kontingente, konventionelle und somit für heute prinzipiell entbehrliche Begleiterscheinung theatraler Repräsentation ist. Mit anderen Worten: Ob nicht Abwesenheit dem fehlenden Gegenstand, weil dessen Verlust erfahrbar wird, zu größerer Bedeutung verhilft, als Präsenz und wiederholte Darstellung.
Die inhaltlichen und medialen Ressourcen für Memoblock sind Genrefilm und Dokumentarphotographie: 
Der Mann und seine Maschine, Entdeckermythos, Fliegerdrama und Sci-Fi-Film bestimmen Blickrichtung, Text und Bild der einen Perspektive, die andere speist sich aus Bilddarstellungen von Artefakten, biographischem Erzählen und dem Motiv des Sammelns und Ordnens . 
M E M O B L O C K verfährt anders als im Theater üblich. Es geht formal um das Experiment, die ohnehin oft zweidimensionale Rezeption im Konzept vorzudenken, und inhaltlich darum, einen für das Theater untypischen Stoff mit anderen Mitteln zu erzählen. 
Anstelle des Körpers im Raum, der kommt, spricht, kurz bleibt und wieder geht, arbeitet Memoblock mit Listen und dem Erscheinen, Verschieben und Verschwinden von Stimme, Sound und Bild.


Projekt
von Jules Buchholtz, Anne Kuhn, Philipp Schulte 


Bisherige Aufführungen

  • 6.8.2006, Premiere , Probebühne Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen



MEMOBLOCK

Molokococ: Drei grüne Tannen

Molokococ: Drei grüne Tannen
von Ana Berkenhoff und Anselm Belser
St. Petersburg (international Festival of performance and experimental art, 12.-22. August), Manege


Projekt
von Ana Berkenhoff und Anselm Belser 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.8.2006, Premiere , St. Petersburg, Manege

Mr. Jaggers vs. Mr. Wopsle

Der Egozentriker Wopsle echauffiert sich am Stanmtisch über den Gazettenartikel eines Kanibalen. Durch seine polarisierenden Äußerungen gewinnt er die Stammtischbesetzung für sich und die Runde gelangt zu dem Urteil: Todesstrafe für den Täter. Diese Aussage ruft Jaggers - den Anwalt - auf den Plan. Er hat die bisherige Diskussion aufmerksam aus sicherer Entfernung verfolgt und hinterfragt das in der Hitze der Debatte gefällt Urteil.
Jaggers verfällt – auch wenn er der Gerechtigkeit zum Sieg verhilft - der gleichen Versuchung wie Wopsle: Er präsentiert seine intellektuelle Überlegenheit. Möglich machen dieses Schaulaufen die Männer am Stamtisch, die ein unkritisches (Informations-)Konsumverhalten an den Tag legen.

“Mr. Jaggers vs. Mr. Wopsle” ist kein Spielfilm, sondern eine abgefilmte Bühneninszenierung, die spielerisch mit verschiedenen filmischen Elementen umgeht.

 

Frei nach "Great Expectations" von Charles Dickens
Mit: Christopher Köbel, Martin Gassmann, Jan Hufnagel, Jochen Wilhelm, Diego Rybski, Ingo Holaschke, Rolf Köhl, Kai Müller-Lenz, Jennifer Schneider

Produktionsleitung: Ina Lange
Drehbuch: Florian Siebrecht und Christopher Köbel
Regie: Florian Siebrecht
Kamera: Andreas Mihan
Ton: Malte Scholz
Schnitt: Florian Siebrecht
Musik: Björn Rückert
Licht: Christian Flierl
Setton: Malte Scholz / Björn Rückert 
Ausstattung: Tobias Knispel
Regieassistenz: Ole Snoejier
Sounddesign: Björn Rückert
Setfotos: Ina Lange / Diego Rybski
Catering: Daniela Linder
Technische Unterstützung: Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, JLU Gießen / Offener Kanal Gießen

Besonderer Dank gilt: Frau Seip / Herrn Wilhelm / Friederike Thielmann / Matthias Meppelink / Annika Rohde


Film
von Florian Siebrecht 


Bisherige Aufführungen

  • 17.7.2006, Premiere , „Flimmerkiste“ (Gießen)

 

nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.

Manch eine wäre gerne ein Fisch, ein anderer wiederum sehnt sich danach eine Meerjungfrau zu sein. Keiner von ihnen ist so schön wie die Wasserleiche, die nun schon seit Tagen im Fluss liegt und unaufhörlich singt, während der Frosch immer noch darauf wartet, endlich eine Prinzessin nass zu machen. 
„nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.“ taucht ab in die düsteren Übersetzungwelten von internationalen Lovesongs. Es ist eine fragmentarische Reise durch die hermetisch abgeriegelten Welten der Girl- und Boygroups.
Es ist ein Spiel um Liebe, Fanatismus und Tod.

nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.
Idee und Inszenierung: Marion Schneider und Susanne Zaun
Ton: Friederike Kenneweg
Dramaturgische Beratung: Philipp Schulte
Filmaufnahmen: Csongor Dobrotka

Mit: Isabell Dachsteiner, Katharina Runte, Anna Schewelew, Katharina Stephan, Ina Vera von Bargen und Britta Schwem
Außerdem: Christian Bast, Matthias Ernst, Matthias Kobia, Frank Schneider, Nils Wiegand

 

Projekt
von Marion Schneider und Susanne Zaun 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.6.2006, Premiere , Theater im Löbershof (Studiobühne des Stadttheaters Gießen

 

nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.

nicht Fisch noch Frosch: kein Konzert.

Öffnung der Sequenza

"Öffnung der Sequenza"
Sechs Kompositionen von Luciano Berio gespielt von den Stipendiaten der internationalen Ensemble Modern Akademie, szenisch eingerichtet von Sebastian König und Christian Grammel

„musical theatre tends not only to eliminate the separation between stage and public, between staged life and real life but, more properly, between different aspects of the same reality“ (luciano berio)

zentrum der inszenierung ist der körper: die transformation der privatperson durch das musikinstrument in eine künstlichkeit sowie das spannungsfeld zwischen klangmaterial und körperlicher geste, die in den sequenza-kompositionen von berio angelegt sind. erfahrbar gemacht durch körperliche und gefühlte nähe des zuschauers zum musiker, durch zerstörung einer künstlichen erhabenheit, einer leeren virtuosität. gemeinsames erleben in einem durch veränderung neutralisierten raum ...

 

das ziel der arbeit in der symbiose von komposition, interpretation, inszenierung ist eng verbunden mit dem verhältnis von raum und körper. 
der kubus selbst ist streng formal, funktional, abweisend. unabhängig von beleuchtung rückt er musiker oder darsteller in eine künstliche, nicht greifbare ferne. trotz des omnipräsenten holzes entsteht eine distanz zu organischem material also auch zur physis der musiker selbst. um die begegnung von publikum und musik/musiker überhaupt zu ermöglichen soll der charakter des raums so stark gebrochen werden, daß eine neue form der neutralität entsteht. organisches material wie (echter) rasen, stein, erde, rinde als boden öffnet wieder den blick für das eigentliche geschehen (die farbdynamik verlangt nach rasen.) das publikum sitzt frei im raum (auf dem boden / kissen / decken) um die musiker herum, die sich an verschiedenen positionen im raum befinden. notenständer hängen von der decke herab und erschaffen eine verbindung der künstler mit der umgebung und der hängenden lautsprecherinstallation. zeitgleich mit den sequenzas werden von den anderen musikern stumme aktionen (während der sequenzas) ausgeführt. die blickachsen sind im raum so verteilt, daß jeder zuschauer während der musik zumindest ein in aktion befindliches gesicht sehen kann. die verbindung von körperlicher geste und klangmaterial ist eng gekoppelt an die sichtbaren augen, bzw. das gesicht. ohne den blick bleibt die musik klang ohne verbindung zur physischen ebene. 
zusätzlich werden zu beginn und in den pausen textfragmente von lucaino berio gesprochen und über die lautsprecher in den raum geleitet, die sich mit dessen auseinandersetzung zu musikalischem theater (und den sequenzenas) beschäftigen. aktionen und musik ergeben ein gemeinsames gewebe, das zwischen den stücken keine pausen entstehen läßt.

 

Projekt
von Sebastian König und Christian Grammel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.9.2006, Premiere , ZKM Karlsruhe

 

Öffnung der Sequenza

Öffnung der Sequenza

Öffnung der Sequenza

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Was geschieht hier eigentlich? 

Be a part of it.

Die Geschichte schreibt sich selbst. 
Es entsteht ein Text aus . Meinungen, Geschichten Liebe Eifersucht Utopien Behauptungen Verrat Verleumdnungen Sinnlosigkeiten und Erkentnissen...

Was könnte hier geschehen? 
Wo ist die Schnittstelle und wer bekommt den Preis?..

Hier ist der Rahmen.

Spielen wir das alte Spiel, einer macht den Anfang, der nächste macht weiter. 

Das eine bezieht sich auf das vorangegangene, nimmt das andere hinzu und verknüpft sich mit dem weiteren. 

 

Die Regeln: Du hast 30 sekunden Zeit die Geschichte weiter zu spinnen, dabei knüpfst du an die vorangegangene Episode an, wohin du gehst ist dir überlassen.

Du hörst jetzt gleich die vergangene Episode, danach hast du nach dem Signalton 30 sekunden Zeit um die Geschehnisse weiter zu spinnen.
Das Spiel kann beginnen: .........

 

Installation
von Julia Krause, Frank Max Müller, Katharina Kellermann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2006, Festival Junger Talente, Messehallen Offenbach

 

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Performance, Writing and Dissemination. A view of current thinking and research in contemporary arts practice

Dr. Ric Allsopp (b.1950) studied at Dartington College of Arts (BA Hons.) and the Universities of Warwick (MA), Exeter and Plymouth (Ph.D) . From 1984 - 90 he was Lecturer in Theatre at Dartington. From 1990 - 94 he was a Research Associate with the Centre for Performance Research in Cardiff, Wales and taught theoretical courses in performance at the School for New Dance in Amsterdam. In 1992 he co-founded Writing Research Associates (WRA) with Scott deLahunta, an international partnership organising, promoting and publishing in the expanded field of performance. Projects include Migrations (Centre for Contemporary Culture, Barcelona, 2000); In the Event of Text (HKU, Utrecht, 1999) and Performance Writing: A Symposium (Dartington,1996).

In 1995 he co-founded (with Claire MacDonald and Richard Gough) the contemporary performance journal Performance Research published quarterly in London by Routledge/ Taylor & Francis and currently in its ninth volume (2004). Recent performance works include the installation series Fire Tables (1997-2000) and Circulate/ Isolate (2000-) both of which explore the ephemeralities of text and the moment and location of its performance. His publications include "The Connected Body" (1996) and numerous articles on performance, writing and contemporary practice for various journals. He has performed, lectured, run workshops and organised events widely in Europe and elsewhere, and is currently Reader in Performance Research and Director of the Writing at Dartington College of Arts, UK.

Für weitere Informationen: http://www.dartington.ac.uk/staff/ricallsopp


Vortrag
von Dr. Ric Allsopp 

 

Bisherige Termine

  • 30.6.2006, Premiere , Festivalcafe der Theatermaschine 2006, Bleichstraße 28, Gießen

Photographed by Mike May

"Mike war blind nachdem er als Kind mit Chemikalien einen Schlammkuchen backte. Seit dem Jahr 2002 ist er es nun nicht mehr: Ein Chipimplantat ersetzt die zerstörten Stäbchen und Zapfen in seiner Netzhaut und sendet andauernd Lichtinformationen an seinen tragbaren Computer. Dieser wandelt die Daten um und sendet elektrische Signale über ein Flachbandkabel an Mikes Nervensystem weiter. Im Computer sind die Bilder aus Mikes Auge speicherbar." Am 6. April machen wir sie sichtbar.

 

 

Lesung
von Tobias Brenk 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.4.2006, Premiere , Unfriendly Takeover Lecture Performances / atelierfrankfurt; Hohenstaufenstraße 13-27; Frankfurt am Main 20:30h

 

Photographed by Mike May

rein und raus / rauf und runter

Videoinstallation im Foyer des Stadttheaters Gießen

Raus und wieder rein. Schauen, durchgehen, hereinplatzen, leise öffnen. Und wieder raus. 
Runter und wieder rauf. Rennen, zwei Stufen auf einmal und zu schwere Tüten tragen. Und wieder runter.

Alltagsrhythmen wie Türen und Treppen beobachten, die Augen von den Ohren übertrumpft und den ungesehenen Zwischenräumen Raum geben.


Projekt
von Hannah Borisch 


Bisherige Aufführungen

  • 15.6.2006, Gießen, Foyer des Stadttheaters

Roads to Manderley (neu)

Koproduktion mit dem Theater an der Sihl und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

ZÜRICH Premiere 27. Oktober 2006_ 28./29. Oktober_ jeweils 20h
Probebühne 2_ Theater an der Sihl www.theaterandersihl.ch

GIESSEN 10. und 11. November 2006_ jeweils 20h
Probebühne_ Institut für Angewandte Theaterwissenschaft www.uni-giessen.de/theater

bigNOTWENDIGKEIT und ihre DarstellerInnen sind gestrandet.
Auf dem Weg nach Manderley haben sie sich verirrt, haben vergessen, was sie suchten und dabei aus den Augen verloren, was sie eigentlich erzählen wollten.
War es die Geschichte vom Fliegen im Traum?
Wollten sie von Daphne du Mauriers „Rebecca“ berichten?
Oder von der Unmöglichkeit dessen? 

Am seltsamsten war jene Villa, von der nur noch eine Tür übriggeblieben war, die einsam in der Landschaft aufrecht stand und an die geklopft wurde. Sollte, da die Wände weg sind, die Landschaft selber zur Wand geworden sein, so dass jemand etwa von Innen an die Tür der Landschaft klopfen kann? Elisabeth Lenk

Geblieben sind zwei Regisseurinnen und ein Performer, die vom Kurs abgekommen sind und ihr Scheitern teilen. Sie zeigen, was hätte stattfinden können und erzählen damit eine Geschichte, von der sie selber noch nichts wussten. Es führen eben viele Wege nach Manderley.

von_ bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker und Katharina Bischoff)
mit_ Anna K. Becker, Katharina Bischoff und Marcel Schwald
Bühne_ Olivia Suter

Kontakt: bignotwendigkeit@web.de
Theater an der Sihl Tel. + 41(0)433054326

 

Inszenierung
von bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker, Katharina Bischoff) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.10.2006, Premiere , Theater an der Sihl Zürich

 

Roads to Manderley (neu)

ROOR

ROOR
Szenisches Konzert für Posaune Solo

mit Uwe Dierksen (Ensemble Modern) und Kompositionen von Luciano
Berio, Johannes Maria Staud, einer Uraufführung von Arnulf Herrmann
u.a.

Im Rahmen der 43. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik 2006

Ein vielfältiges Programm zeitgenössischer Musik, bei dem Bühne,
Licht und Video die virtuose Instrumentaltechnik erfahrbar machen und
den Blick öffnen auf die Materialität der Kompositionen. Studierende
des renommierten Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der
Universität Giessen (Ltg. Prof. Heiner Goebbels) haben hierfür
szenische, visuelle Lösungen gesucht, die unserer Wahrnehmung und
Imagination etwas hinzufügen können, ohne der Musik diese offenen
Dimensionen zu nehmen.

Uwe Dierksen zählt zu den international herausragenden Solisten für
zeitgenössischer Musik auf der Posaune. Zahlreiche Kompositionen sind
für ihn geschrieben und von ihm uraufgeführt worden. Seit 1983 ist er
Posaunist im Ensemble Modern.

CENTRALSTATION - Donnerstag, 11. August 20.30

 

Projekt
von Szenische Konzerte 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.8.2006, Premiere , Centralstation Darmstadt

 

ROOR

SCHWUNST

"Die kabarettistischen Szenen um Kunstkauf, weiße Bilder und Sex vor Lieblingskunstwerken wollen nicht viel mehr sein als kabarettistische Szenen um Kunstkauf, weiße Bilder und Sex vor Lieblingskunstwerken. Charmant, improvisiert, albern, nicht wichtig über den Augenblick hinaus. Aber ausgerechnet hier gelingt - wenn das Sprechen schneller geht als das Lesen, wenn durch mimische Stolperer eine Lücke entsteht, wenn mit Gesten das eben gesagt kommentiert oder gar negiert wird - ansatzweise etwas, was so vielen derzeitigen Gießener Aufführungen fehlt: Sich selbst und das Theater zu hinterfragen, herauszufordern und möglichst dabei nicht allzu ernst zu nehmen."
Frankfurter Rundschau, 10.6.2005

3. Platz des Dramatikerwettbewerbs 'stückwerk II', Leipzig

 

Lesung
von Philipp Schulte; Regie: Johan Heß; mit Katja A. Pohl, Cornelia Schulze, Gunter Röhring, Patrick Maehlig-Schubert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.7.2006, Premiere , LOFFT Leipzig

Sport und Ritual

Festlicher Eröffnungsvortrag der Theatermaschine 2006


Vortrag
von Prof. Dr. Helga Finter 

 

Bisherige Termine

  • 28.6.2006, Premiere , Probebühne

Stop the show, please!!!

April 2006. Später Weihnachtsabend irgendwo in einer nächtlichen Offenbacher Diskothek. Mal wieder eine Party, die kein Ende nimmt. Der Nussknacker muss sich irgendwo in der tanzenden Menge versteckt halten, vom Mäusekönig hat man lange nichts mehr gehört, und auch die Welt der Spielzeuge ist schon lange eingeschlafen. Dann tritt doch plötzlich die Zuckerfee auf. Sie weiss nicht so recht, was sie hier eigentlich verloren hat, macht aber ihre Schrittchen, dreht ihre Pirouetten wie gehabt und rätselt am Ende, worum es bei all dem gehen könnte. Irgendwann einmal hatte sie ihre Zeit und die grossen Auftritte. In dieser Nacht jedoch scheint niemand sie zu bemerken. Also wendet sie sich an das verbliebene Publikum, das die Köpfe wie Maulwürfe im Sand vergraben hat, um herauszufinden, was in all den Jahren passiert ist. Kann sie die Welt noch einmal verzaubern? Oder ist alles bereits vorüber und es für sie am besten, einfach einen Kopfhörer aufzusetzen und ihren persönlichen Lieblingssong anzuspielen, während der omnipräsente Beat die Halle zum Toben bringt? Plötzlich treten in indirekter Rede alte Bekannte, die Autoren ihrer Zeit - Andersen und Hoffmann - auf, und sie begegnet dem Mädchen mit den roten Schuhen. Und als sie schon dachte, sie könne nie wieder tanzen, geht es plötzlich mit ihr durch. Die ganze Diskothek wird zur grössten Bühne aller Jahrhunderte. Daraufhin hören die Plattenteller auf, sich zu drehen. Die Welt gefriert zum Bild.

Ein kleines Stückchen über die ausdifferenzierte Popkultur, das Ende der grossen Bühnenillusion und den Wunsch, die Welt noch einmal mit unschuldigen Augen sehen zu dürfen.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Giessen) und dem Ausbildungsbereich "Zeitgenössischer und klassischer Tanz" der HfMDK (Frankfurt) im Rahmen der hessischen Theaterakademie.

 

Tanzprojekt
von Stefan Hölscher und Smiljana Maric

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2006, Premiere , CAPITOL / Offenbach am Main (Festival junger Talente 2006)

Utopie und Realität im Siedlungsgebiet

Orte der Studentenstadt, ein Portrait

Für und mit Bewohnern Münchens

ein Stück an einem Tag (und Vorarbeit)
mit Bewohnern der Studentenstadt.
Material: Auseinandersetzung mit der Lebenssituation in der größten Studentenstadt Deutschlands, dem ehemaligen olympischen Dorf in München.
Ein sehr bedrängter privater Lebensraum: Einzimmer- plastik-fertig-appartment aus einem Stück gegossen, wie die Toiletten der Deutschen Bahn. Erinnern an Tierboxen. Auf 11 qm in einem 10 Stockwerke hohem Gebäude mit 25 Parteien auf einem Flur. Draußen Regen.
Auf der Bühne: eine Küchenzeile. Das Spiel fand weitestgehend im Zwischenraum von Oberschränken und Unterschränken statt.

 

Projekt
von Ana Berkenhoff/ Anselm Belser/ Roland Siegwald 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2006, Premiere , StuSta Studentenfestival München

Wolters Tage

Sprecher: Ana Berkenhoff, Christian Grammel
Weimarer Hörspielpreis


Hörspiel
von Björn Deigner (Autor, Regie, Schnitt) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.2.2006, Premiere , HR3, Weimarer Hörspielpreis