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Artikelaktionen

2009

[nach Moskau]

Nach Moskau
Installation von: Arnita Jaunsubrena, Annett Lang, Sara Melchior.
wo ich weg gehe kleben die stimmen an den wänden und liegen auf dem boden,
mein bett ungemacht in einem nagelloch, der schrank steht offen...
wo ich weggehe ist ein fluchtpunkt.

GoOut-Abend gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst

 

Installation
von Arnita Jaunsubrena, Annett Lang, Sara Melchior.


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130
  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130
  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130
  • 21.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, goOut-Abend, Raum A130

 

[nach Moskau]

"C’est dans un état bien particulier que je vous parle..."

Tanzperformance 15min.

Mit Texten von H.P. Lovecraft und Postkartennachrichten vom lyoner Flohmarkt. Vier stumme Sänger unternehmen eine Reise durch das Finster.

 

von und mit: Sarah Bahr, Jean-Camille Giomard, Julien Nicosia, Minhee Kim


Bisherige Aufführungen

  • 2.4.2009, Premiere , Théâtre Le Croiseur, Lyon, im Rahmen von: "Carnet de Voyage/Reisetagebuch"

 

"C’est dans un état bien particulier que je vous parle..."

"C’est dans un état bien particulier que je vous parle..."

"C’est dans un état bien particulier que je vous parle..."

"C’est dans un état bien particulier que je vous parle..."

"Darstellen 'nach Auschwitz'"

Präsentation von Seminararbeiten, die im Rahmen des Seminars "Darstellen 'nach Auschwitz'" unter der Leitung von Prof. Nikolaus Müller-Schöll im letzten Sommersemester entstanden sind.
Die Präsentation wird am 25. Januar am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Raum A118, stattfinden. Beginn ist 13.00 Uhr.
Wir freuen uns sehr, dass als Gast und Mitdiskutant Ronald Hirte, Historiker und Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald, anwesend sein wird.
Folgende Arbeiten von Seminarteilnehmern und Seminarteilnehmerinnen werden an dem Tag vorgestellt:

13.00 Uhr Begrüßung und Einführung durch Mayte Zimmermann und Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll

13.15 Uhr Vortrag von Serena Schranz:
Elfriede Jelineks "geschmackloser" Umgang mit Auschwitz - Erkundungen der Nachbeben der katastrophischen Geschichte in den schallgedämpften Alpenregionen ...sterreichs
mit anschließender Diskussion

kurze Pause

14.30 Uhr Vortrag von Elise von Bernstorff und Maximilian Haas:
Von Auschwitz schweigen.
Nicht-Sprechen und Shoa.
mit anschließender Diskussion

kurze Pause

17.00 Uhr Vortrag von Katharina Kellermann:
"no one can recreate what happend here" - über Trauer und Melancholie als Zugänge in der filmischen Aufarbeitung der Shoah
mit anschließender Diskussion

18.00 Uhr Abschlussdiskussion

20.30 Filmabend "Am Ende kommen Touristen" von Robert Thalheim bei Dieter

Vortrag
von Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft

 

Bisherige Termine

  • 25.1.2009, Institut für Angewandte Theaterwissenschaf, Raum A118

"deshalb warten wir, oder?" - eine Performance mit Texten von „Electronic City“

„Hier warst du schon. Auch wenn ich noch nie hier war. Wenn wir nicht in so geordneten Bahnen funktionieren würden, wenn wir plötzlich durchdrehen...ohne zu ahnen wer oder wo wir wann waren. Ich kann mich an nichts erinnern...“

 

Performance
von Julia Blawert mit Dominik Grubert


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

 

"deshalb warten wir, oder?" - eine Performance mit Texten von „Electronic City“

"deshalb warten wir, oder?" - eine Performance mit Texten von „Electronic City“

"deshalb warten wir, oder?" - eine Performance mit Texten von „Electronic City“

"Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden". Die Auferstehung erzählt

Nach Michel de Certeau ist der corps manquant, der nach der Auferstehung entzogene Körper Christi, ein zentrales movens europäischer Symbolpraktiken. Bei der außerordentlich breiten Rezeption dieses Konzeptes wird dabei leicht vergessen, dass es selbst wiederum auf ein anderes Medium verweist, nämlich auf die Erzählungen der Evangelien. Zu fragen ist, wie so etwas wie „Auferstehung“ hier narrativ inszeniert wird und was das sowohl für das Inszenierte wie für die Inszenierung bedeutet. In den vier Evangelien wird auf je verschiedene Weise die Abwesenheit des Körpers mit der Anwesenheit der Botschaft identifiziert: Die Auferstehung erscheint damit als eine „Fiktion“, die zugleich ihre Wirklichkeit und ihre Unwirklichkeit behauptet. Das zieht nicht nur ihre außerordentliche symbolische Produktivität nach sich, sondern teilt sich auch umgekehrt ihrem Medium, der Sprache, und insbesondere der Art, wie über sie poetologisch und narratologisch reflektiert wird. Daher lassen sich an den Evangelien und ihren frühen Lesern auch die Grundlinien einer ‚resurrektiven‘ Funktion im Sinne Jakobsons aufzeigen, in der die sprachliche Performanz sich selbst übersteigt.

 

Vortrag
von Daniel Weidner


Bisherige Termine

  • 12.11.2009, Medien der Auferstehung , Margarethe-Bieber-Saal

 

 

"Les Aveugles" nach einem symbolistischen Drama von Maeterlinck

Hat sich die Katastrophe schon längst ereignet und wird nur als Krise verhandelt, steht sie uns noch bevor oder sehnen wir sie herbei? fragen sich Sophie Lembcke und Inga Wagner in

„Les Aveugles“ nach Maeterlinck

Eine Gruppe Blinder befindet sich verlassen auf einer Insel. Die Katastrophe hat sich bereits ereignet, der einzig Sehende ist unbemerkt in ihrer Mitte gestorben. Die Blinden glauben, er sei lediglich Wasser holen gegangen. Sie verharren beunruhigt wartend auf die Rückkehr des Weisen, weil sie ihre Umgebung als bedrohliche Twilightzone empfinden.

Durch Zufall entdecken sie den Leichnam des Sehenden. Dadurch sind sie gezwungen zu handeln.
Doch wie ist es möglich sinnvoll zu handeln, wenn man nicht ausreichend Kenntnis von der Welt besitzt, um die Situation zu verstehen, in der man sich befindet? Wie ist es möglich Gewissheiten zu erlangen, wenn die Sprache keine Erkenntnis mehr liefert? Die Sehnsucht nach endgültiger Klarheit verleitet die Blinden dazu, das Ende einfach abzuwarten.

Die Krise ist derzeit allgegenwärtig, in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und auch in der Kunst. War 9/11 die Katastrophe schlechthin oder nur das sichtbare Zeichen für den schon länger zurück liegenden Ruin einer Gesellschaft?
Das Fehlen von Utopien lässt jedes Handlungskonzept ins Leere laufen. Ein permanentes Krisenbewusstsein wirkt systemstabilisierend, Revolution ist out. Bedarf es also neuer Katastrophen, um notwendige Änderungen herbeizufühen, oder sind die Katastrophen nur Zeichen und Ausdruck der permanenten Krise?

Sophie Lembcke und Inga Wagner versuchen in einem theatralen Experiment durch sinnliche Erfahrung einen Raum zu schaffen, in dem andere Wahrnehmungsstrukturen eine Neuorganisation des Denkens ermöglichen. Dazu wird der Zuschauer selbst Teil der Instellation. Er befindet sich auf der Insel, in einem düsteren Wald sinnlicher Reize (Bühne: Andrea Polewka, Sounds und Atmosphären: Felix Kubin), wodurch der Zuschauer auf sich Selbst und seine singuläre Wahrnehmung zurückgeworfen wird.
Auf der Suche nach zeitadäquaten Ausdrucksformen bieten die Dadaisten und Guy Debord historische Inspiration.

 

Projekt
von Sophie Lembcke, Inga Wagner, Andrea Polewka und mit Christopher Felix Hahn, Maika Knoblich, Jule Kremberg, Hendrik Quast, Tomasz Stompor, sowie Sounds und Atmosphären von Felix Kubin


Bisherige Aufführungen

  • 19.3.2009, Premiere , Fleetstreet/Hamburg
  • 20.3.2009, Fleetstreet
  • 21.3.2009, Fleetstreet
  • 22.3.2009, Fleetstreet, mit Party im Anschluss

12 possibilities

Artist Talk "12 possibilities"; The Mozi-project. Mit Liang Jieming (Autor von "Chinese Siege Warfare: Mechanical Artillery & Siege Weapons of Antiquity")

Tch'in Hua-li fragte Meister Me-tse: "Nach den Worten des Heiligen kommt der Phönix nicht hervor, die Feudalfürsten empören sich gegen das blühende Heer der Tschou, es werden Heere aufgeboten, im Reiche greifen die Großen die Kleinen an, und die Starken vergewaltigen die Schwachen. Ich möchte ein kleines Reich verteidigen. Wie ist das zu machen?"

 

http://www.instinc.com/instinc_/


Lesung
von Tobias Rosenberger


Bisherige Aufführungen

  • 12.9.2009, Instinc, 27 Mohamed Sultan Road, 3rd floor singapore 238971

3xMüller

Das Programm mit drei Arbeiten zu Heiner Müller ist das Geschenk des Instituts zum 20. Geburtatg des Mousonturm Frankfurt ("Schenken macht schön") und der Beitrag zum Körber Studio Junge Regie 2009.

 

"In der Strafkolonie" nach Franz Kafka
Regie: Cecilie Ullerup Schmidt

In einer weißen Wüste von therapeutischen Tageslichtlampen umgeben, quert ein maschinenhafter Frauenkörper durch die Zeit, den Blick in die Zukunft gerichtet streicht an ihr die Vergangenheit vorüber. Erleichternde Strafen werden mit der Sprache verhängt.

„Der Kern des Problems ist, dass man Töten denken kann. Wenn man es für notwendig hält, hat man nicht das Recht, es selbst nicht zu tun: es nur zu delegieren, wäre unmoralisch." Heiner Müller

 


"Verkommenes Ufer"
Regie: Ferdinand Klüsener und Stefan Behrendt

Man tut viel um eine Emotion zu haben. Man liebt, säuft, raucht oder nimmt Drogen. In den meisten Fällen dringt der Reiz auf den Körper ein, auf die Augen, Ohren, auf die Haut, Finger, Füße und produziert eine Reaktion im Inneren. Die Emotion entsteht im Innern und bildet sich ab, in Mimik, Gestik, Melodie, im Körper.
Die Emotion verläuft von innen nach außen. Die Größe schlägt sich im Körper nieder. Aber was, wenn die Größe falsch ist?

 

"Herakles 2"
Regie: Tobias Rosenberger

Kunst ist keine Therapie, Kunst ist Freiheit. Sie erlaubt uns, einen Raum zu besetzen, in dem die Angst keinen Platz mehr hat. Herakles2 ist in erster Linie aesthetisches Programm und Wahrheitssuche: "Weder in der Philosophie, noch in der Kunst geht es um Beweis oder Meinung. Es geht um eine Setzung, um Behauptung. Die Behauptung unterscheidet vom Beweis und der Meinung, dass sie ohne Gewissheit auskommen muss. [...] Es geht darum, als Subjekt im Ungewissen eine Wahrheit zu berühren und dieser Berührung eine Form zu geben, Sprache" (Markus Steinweg).

Gesang/Gitarre: René Rothert

 

"Ana Berkenhoff findet hierbei einen ganz eigenen Ton mit den Texten Heiner Müllers auf eine Weise umzugehen, die die Texte weder psychologisch auflädt noch trocken abliefert, sie nicht vereinnahmt und damit den Hörern enteignend wegnimmt, sondern in einer überraschend offenen Fragilität dem Vergnügen und Verstehen der Zuschauer anheim stellt. Mit einer unabhängigen körperlichen Präsenz, die diese Texte nicht doppeln muß."

Heiner Goebbels

 

Performance
von Ana Berkenhoff, Cecilie Ullerup Schmidt (Regie:"In der Strafkolonie nach Franz Kafka"), Ferdinand Klüsener und Stefan Behrendt (R:"Verkommenes Ufer"), Tobias Rosenberger (R:"Herakles 2")

 

3xMüller

3xMüller

3xMüller

3xMüller

3xMüller

 

6.-11.10.2009: DISKURS 09

See www.diskursfestival.de


Projekt
von Diskursfestival


Bisherige Aufführungen

  • 6.10.2009, Gießen
  • 7.10.2009, Gießen
  • 8.10.2009, Gießen
  • 9.10.2009, Gießen
  • 11.10.2009, Gießen

93 slats of one and the same series always stay parallel

Performative Installation (2009)

Initial point of the performance is the interacting with spatial settings by irritating the specatator on real and animated image material. By constructing a surreal image-machine questions of appearnance are raised and states inbetween trifle with concret experience of an abstract room. The audience is observing inicicents and at the same time party of the event. The performance is meant as a proposition of the spectators
immersion in what performance at least still can offer: a different understanding of time and space.

Entstanden im Rahmen des Kooperationsprojekts zwischen dem Institut für
Angewandte Theaterwissenschaft und der Teaterskolen Kopenhagen.

www.swooshlieu.com

 

Performance
von SWOOSH LIEU (Johanna Castell, Katharina Kellermann, Juliane Kremberg, Rosa Wernecke)


Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2009, Teaterskolen Kopenhagen
  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 13.11.2010, Junge Hunde Festival, Aarhus

 

93 slats of one and the same series always stay parallel

93 slats of one and the same series always stay parallel

93 slats of one and the same series always stay parallel

93 slats of one and the same series always stay parallel

abschottung

Kaputte Eier aus deren fruchtbaren Versprechen Kinderchöre erklingen. Ein Gesang der sich über Textbrocken legt. Versatzstücke, die sich zu Dialogen zusammenfügen um sich erneut im Sprachrhythmus zu verlieren. Im 18 Sekunden Takt sprich man über alles. Ein akustisches Aufmerksamkeitsdebakel am Rande des Verstehens.

Text von Tim Marquart, Gewinner des 6. Marburger Kurzdramenwettbewerbs

 

Inszenierung
von Melchior B. Tacet, Hanke Wilsmann. Spiel: Nina Petzinger, Theresa Herz, Lars Paschold


Bisherige Aufführungen

  • 3.12.2009, Premiere , Waggonhalle - Marburg
  • 4.12.2009, Waggonhalle - Marburg
  • 5.12.2009, Waggonhalle - Marburg
  • 6.12.2009, Waggonhalle - Marburg
  • 15.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen

 

abschottung

ähm [ɛːm]

Erstsemester stellen sich vor_die Probebühne

Da stellt sich so eine Ansammlung Frischfleisch vor die Probebühne, erzählt nett was wenn es dann mal auf irgendwas kommt.

Sollte man sich schonmal vorher entscheiden, kann man das auch noch später nachreichen oder gibt es da nochmal einen eigenen Antrag für?

 

Konzentrieren wir uns doch auf den Zwischenschritt im Hirn, zwischen ja und nein, vor den klugen Worten oder in den Leerräumen der Gedanken. Bevor man schonmal losreden darf, bevor das Reden eh wieder alles kaputt macht. Da liegt es nun. ähm ...

 

Projekt
von den Erstsemestern 2009

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.11.2009, vor der Probebühne

 

ähm [ɛːm]

ALASKA

ALASKA steht für die Natürlichkeit der Weiten Alaskas.
Dynamikgruppen: Es sammeln und tummeln sich die Figuren auf dem Schattenbrett, zwischen Licht und Dunkel in den Grautönen, treffen mit gezieltem Wurf ins rot-grau. Ankommen im Wasser das uns bis zu den Knien steht, in der Suppe nach dem Haar suchen, dass verloren geglaubt ähnlich einem Blutegel sich zwischen den Zehen verfängt. Mit den trockenen Händen Begrüßungszeremonie: Hallo und na! Na ist die Aufforderung an den Spieler, das Potential drückt sich im Na aus, tröpfelt wie der Saft einer ausgepressten Zitrone in die kniehohe Suppe. Gibt ihr die Säure. Sauer macht lustig. So lecken wir Zitronensaft und Honig von den verklebten Mündern. Man setzt sich man planscht. Die Bewegung verursacht Spritzer, Tropfen die angenehmer oder unangenehmer Art auf der wasserabweisenden Fettschicht des Anderen abperlen und in
das kniehohe Wasser plätschern. Er sich seiner Schichten bewusst verfolgt den Lauf der Tropfen, den Wegdes Na! Das Na und, das Na ja, das Na aber, das Na also, das Da, Da, Da. Da. Das Du, Du, Du. Das Dumm, das Dann, das Dennoch. Das dadurch Du da bist. Das dadurch du da bist dass... Das dadurch du da bist, dass dennoch... Das dadurch du da bist, dass dennoch wo anders, wer anders Du bist. Die Ketten sind lang und bilden rasselnd den Äther. Der rasselnde Unterton umgibt den Oberleib. Die Ketten verfangen sich bei Schwimmversuchen. Die Ketten der Spieler sind wirr und sind wahr.

www.ongoing-project.org/index_alaska.html


Performance
von und mit Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Chris Herzog, Jasmin Jerat, Ferdinand Klüsener, Lisa Schwalb.


Bisherige Aufführungen

  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 27.6.2009, Theaterhaus Hildesheim im Rahmen von Instant#3
  • 31.10.2009, zeitraumexit Mannheim - im Rahmen von "Wilsonstraße, Werkschau der ATW"
  • 13.2.2010, HfMDK Frankfurt, im Rahmen von "5 Stunden HTA"
  • 17.4.2010, „United Intimacy” - Gertrudes Strasse 101, Riga, Lettland
an meiner statt
an meiner statt
an meiner statt
an meiner statt

 

an meiner statt

Musiktheaterperformance
von Christian Grammel, Matthias Mohr, Suha Sung und Luise Voigt

an meiner statt ist dem Topos Heimat gewidmet. Aus dem Widerspruch, der uns das Wort Heimat nur aus der Ferne näher zu bringen weiß, nährt sich unsere Auseinandersetzung mit dem Ort Bühne, der wie ‘Heimat’ all das repräsentiert, was nicht anwesend ist.

So stellt sich uns auch die Frage nach dem Ort des Körpers. Auf der Bühne wird er zum Platzhalter, er sehnt sich an meiner statt. Und so konstruiert sich etwas anstelle dieses Körpers und doch in ihm verankert. Er verwickelt sich in einen Raum, der von fremder Heimat erzählen will. Wir fordern unsere Erfahrung von Sehnsucht an seiner statt ein.

Die Geigerin und Komponistin Suha Sung tritt gegen diesen Bühnenraum an: sie stellt sich den deutschen Heimatliedern und bemächtigt sich ihrer, sie greift ein in Klang und Licht, sie unterwandert unsere Bilder von Heimat, führt sie ad absurdum.

„ Das Anwesende ist das, was vorübergeht, das Anwesende geschieht, es verweilt in diesem transitorischen Übergang, im Kommen und Gehen, zwischen dem, was kommt und dem, was geht, in der Mitte von dem, was hervorkommt und dem, was hinweggeht, an der Gelenkstelle zwischen dem, was sich vergegenwärtigt und dem, was sich entgegenwärtigt.“ J. Derrida

Es wird unklar, wer den Klang erzeugt, der Apparat oder die Performerin, unklar, woher die Stimme kommt und wer ihre Ursache ist, unklar, ob es meine Bilder oder erzeugte Bilder sind, die ich sehe und unklar, ob ich sie sehe.

 

Performance, Violine, Komposition: Suha Sung
Audio und Klangregie: Matthias Mohr
Dramaturgie, Bühne, Licht: Christian Grammel
Text und Regie: Luise Voigt

 

Performance
von Christian Grammel, Matthias Mohr, Suha Sung und Luise Voigt


Bisherige Aufführungen

  • 25.9.2009, Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 3.10.2009, ZKM Karlsruhe
  • 15.4.2010, Leipzig (Resonanzen, Festival für Hörkunst)
  • 14.6.2010, Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 23.6.2010, Akademie der Künste (Studio)/ Hanseatenweg 10 / Berlin

Ana läd ein zu: LA MAREA

Nine situations are performed simultaneously in the street and you can move from one to the other. Through a subtitling system set up in each of the situations, you have access either to what the characters are thinking, to the story of their personal journey, or to their past. It’s like looking at a stranger in the street or in a public space and wondering what they are thinking, what their story is, what they are doing there, and what their future will be like.

 

Projekt
von Mariano Pensotti Intern. METROPOLIS Festival Kopenhagen


Bisherige Aufführungen

  • 14.8.2009, Premiere , Copenhagen, Danmark
  • 15.8.2009, Copenhagen, Danmark
  • 16.8.2009, Copenhagen, Danmark

APPROPRIATION.PARASITEN.KRAPP'S LAST TAPE. (AT)

Die Inszenierung APPROPRIATION . PARASITEN . KRAPP S LAST TAPE (Arbeitstitel) von Sebastian Blasius beschäftigt sich unter medienspezifischen Fragen mit Möglichkeiten und Grenzen der Rekonstruktion einer vorhandenen Inszenierung: Samuel Becketts eigener Regiearbeit seines DAS LETZTE BAND von 1969.

Ein solches Vorhaben konfrontiert den Körper mit (s)einer Grenze:
Inwieweit kann man sich die singuläre Bewegungssprache eines anderen aneignen, in diesem Fall die des Schauspielers Martin Held als Krapp?
Verändert nicht ein Aneignungsprozess sowohl den Aneignenden wie das Anzueignende?
Beinhaltet ein solcher Prozess also eine Gefahr, nämlich die eines Infiziertwerdens, die des Kontrollverlusts, die einer Amorphisierung?
Was kann dadurch sichtbar werden für jemanden, der zuschaut?

Becketts Text thematisiert selbst die Erschütterung des Wahrgenommenen: Das letzte Band wird eingeleitet von der Regieanweisung "Eines Abends, spät, in der Zukunft" - aufgerufen wird eine konkrete Atmosphäre, die durch die Bestimmung des Künftigen zugleich einen Riss erfährt.

Tanz: Ludger Lamers
Regie: Sebastian Blasius; Dramaturgie: Daniel Franz; Ton: Björn Deigner und Luise Voigt; Licht: Katharina Runte; Produktionsleitung/ Dramaturgische Mitarbeit: Anke Euler

 

Die Diplominszenierung APPROPRIATION . PARASITEN . KRAPP S LAST TAPE (Arbeitstitel) findet mit freundlicher Unterstützung durch die Hessische Theaterakademie (HTA), das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen, das ZMI der Justus-Liebig-Universität Giessen, das Kulturamt Giessen, das Kulturreferat München und in Koproduktion mit i-camp/neues theater münchen statt.

 

 

Tanzprojekt
von Sebastian Blasius


Bisherige Aufführungen

  • 18.7.2009, Abschlussprojekt , i-camp/ Neues Theater München
  • 19.7.2009, Abschlussprojekt , i-camp/ Neues Theater München
  • 12.11.2009, Medien der Auferstehung , Gießen
  • 30.5.2010, schwankhalle Bremen, OUTNOW! - Festival
  • 5.11.2010, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 6.11.2010, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 10.11.2010, "Junge Hunde" - Festival, Ǻrhus (DK)
  • 11.11.2010, "Junge Hunde" - Festival, Ǻrhus (DK)
  • 17.11.2010, Dock 4, Kassel
  • 19.11.2010, Theaterdiscounter Berlin
  • 20.11.2010, Theaterdiscounter Berlin
  • 25.11.2010, monty Theater, Antwerpen (BE)

 

APPROPRIATION.PARASITEN.KRAPP'S LAST TAPE. (AT)

APPROPRIATION.PARASITEN.KRAPP'S LAST TAPE. (AT)

APPROPRIATION.PARASITEN.KRAPP'S LAST TAPE. (AT)

APPROPRIATION.PARASITEN.KRAPP'S LAST TAPE. (AT)

Beule to go -> Klöppermänner/Schleppermänner

Video-Dokumentation

Februar 2005: architektonischer Eingriff
Oktober 2005: Entfernung des Baumaterials

(Hildesheim)

 

Video
von Verena Billinger. Abreißer: Nicolas Niot, Sebastian M. Schulz


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller
  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller
  • 21.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller
  • 1.5.2010, Frankfurt LAB

 

Choreographische Systeme, Kontext und Modelle

Präsentation des Szenischen Projektes bei Gastprofessor Thomas Lehmen (SoSe 2009)

 

Tanzprojekt
von Gastprof. Thomas Lehmen und div. Studierende


Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2009, Premiere , Probebühne

Cinematic modes of choreography - notes on the spaces and intervals

Die Höhle Platons ist ein gemütlicher und beunruhigender Ort zugleich. Die Behaglichkeit der Projektion, gleichsam Fiktion und Imgagination, ist immer wohl auch dunkel - durch den, der redet kommt das "Außen" als Gefährdung in den abgeschlossenen Bereich des "Innen". Wie wäre es nun, wenn - die Geschichte nach Diderot gelesen - der Herausgeführte nach seiner Rückkehr nicht berichten, sondern schweigen würde? Diderot, so Goran Sergej Pristaš, lässt diese Möglichkeit bestehen. Grund genug, dieser zu folgen. In seinen "notes on the spaces and intervals" möchte er nach Bedingungen des Diderot'schen kinematographischen Blicks fragen. Slavoj Zizek hätte sicher seine Freude daran und würde wohl, vielleicht tanzend, im gefaketen Bühnenraum seine Analysen darbieten. Jenseits davon stellt sich natürlich tatsächlich die Frage, wie es denn aussieht mit unserem geschnittenem Blick, gerade auf dem Theater. Wir sind gespannt auf eine reichhaltige Diskussion.

 

Goran Sergej Pristaš kann wohl ohne Umschweife eine Instanz in der europäischen TanzTheaterPerformance-Szene genannt werden. Seit 1993 ist er Professor an der "Academy of Drama Art" an der Universität von Zagreb. Zuvor war er als Regisseur, Dramaturg und Performer, u.a. in dem Performancekollektiv BADco tätig und von 1990 -1992 leitete er das Theater ŠKUC in Ljubljana. Bis 1999 arbeitete er zusätzlich als Produzent und Dramaturg der Kompagnie von Borut Separovic und produzierte überdies die Performance "Confession". Von 2000 an war er Leiter des "Centre for Drama Art" in Zagreb und gründete 1996 das Theater & Performance-Magazin "Frakcija", dessen Chefredaktion er bis 2007 begleitete. Seit Anfang 2003 initiiert "Zagreb - Cultural Kapital of Europe 3000" ("ZCK 3000"), dessen Mitbegründer Goran Sergej Pristaš ist, eine Vielzahl regionaler und internationaler interdisziplinärer Projekte, die neue Gruppendynamiken sowie neue kollektive Strategien und Arbeitsformen in der Kulturproduktion entwickeln. Auf dem Steirischen Herbst 2009 wird er, zusammen mit Ivana Ivković, einen Worhshop zum Thema: " Stratagames: A Theatre of Operations " halten.

 

Vortrag
von Goran Sergej Pristaš


Bisherige Termine

  • 8.10.2009, DISKURS 09 , Alte Stadtbibliothek Giessen, Eingang Lonystrasse

Claroscuro

Wenn ein Soldat sein Maschinengewehr abfeuert, wie macht er das? Welchen Mechanismen folgen Bewegungen in Kampfhandlungen? Kann man sie analysieren, wenn man sie choreografiert? Ist der Körper ein Archiv von Gesten, die uns ein Leben lang begleiten? Wann wird eine Geste fremd? Ist ein Clown ein Fremdkörper? Oder bloß eine sichere Nummer, um unangenehme Affekte angenehm darstellen zu können? Was geschieht eigentlich in der Maske? Wie altert ein Körper und wie nehme ich das Vergehen der Zeit am eigenen Körper war? Wie erzähle ich mit dem Körper, ohne Geschichten einfach nachzuerzählen und zu bebildern? Die vier Choreografien setzen sich auf je eigene Weise mit grundlegenden Fragen des Tanzes auseinander und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Themen wie Affekt, Zeit, Geste, Choreografie und Figur.

Mit Arbeiten von Studierenden des Master-Studiengangs Choreographie und Performance (CuP): Enad Marouf: „Love le BomB" / Lina Lindheimer: "Play on Words" / Sebastian Schulz: "untitled (Clown Piece)" / Paula Rosolen: "Claroscuro"

Seit dem Wintersemester 2008/09 bietet das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität in Gießen in Kooperation mit dem Ausbildungsbereich Zeitgenössischer und Klassischer Tanz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main den gemeinsam konzipierten und durchgeführten Master-Studiengang „Choreographie und Performance" (CUP) an.

Diese Veranstaltung wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der CRESPO Foundation. Der Master-Studiengang „Choreographie und Performance" (CuP) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, Gießen und der Tanzabteilung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main unter dem Dach der Hessischen Theaterakademie. Er wird unterstützt von Tanzlabor_21 - ein Projekt von Tanzplan Deutschland, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

talkART Tanzlabor_21 am Fr 5.6. im Anschluss an die Vorstellung.

 

Tanzprojekt
von Paula Rosolen in Zusammenarbeit mit Jacob Bussmann/Maja Friedrich/Inma Rubio/Sebastian Schottke/Sven Segelken/Lucie Tuma


Bisherige Aufführungen

  • 15.5.2009, Festival Universitaire de Jeunes Productions Musicales, Aix en Provence (F)
  • 5.6.2009, Mousonturm Frankfurt, Studiobühne
  • 6.6.2009, Mousonturm Frankfurt, Studiobühne

 

 

Claroscuro

Claroscuro

Close to the Knife

Eine Videoinstallation die Elemente von Tanz und Theater miteinander vermischt und sich mit dem Körper und den Ursprüngen zwischenmenschlicher Beziehungen auseinandersetzt

 

Installation
von Christopher Felix Hahn, Ricardo Domeneck und Grete Gehrke


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Kunstpädagogik. Haus H. Raum H008P
  • 21.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Kunstpädagogik. Haus H. Raum H008P

 

Comeback - ein Schreckensszenario

Monster Truck sind Walter Freitag, Manuel Gerst, Matthias Meppelink, Sahar Rahimi, Cecilie Ullerup Schmidt, Ina Vera
Dramaturgische Beratung Philipp Schulte
Produktionsleitung Claudia Jansen
Produktionsassistenz Malte Scholz
Hospitanz Charlotte Sölling

 

Alles ist verloren. An die Stelle des bunten Teppichs ist ein weißes Feld getreten. Ein depressiver Esel, ein Wolf im Schafspelz und ein Schrank ziehen in einen Krieg, der schon seit einer Ewigkeit ausgefochten ist. Am Rande des Schlachtfeldes stoßen sie mit einer Tasse Kaffee auf ihre Niederlage an. Die Sieger von heute sind die Besiegten von morgen. „Sei nicht traurig“ – heißt es mit krakeligen Lettern geschrieben. Ein schwacher Trost. Erbarmungslos wiederholt sich ihre Geschichte, bis alles in zuckersüßer Melancholie versinkt und der letzte Rest des Schlaraffenlandes endlich unter einer klebrigen Schicht begraben ist. Willkommen beim Leichenschmaus. Der Kaffee ist mit der Zeit unerträglich süß geworden - dreizehn, vierzehn runter stürzen.

Der wortlose, surrealistische Bilderreigen verweigert sich jeder Art von Erzählung, erschafft aber einen Horror-Science-Fiction-Kosmos, der von großer Geschlossenheit ist. Monster Truck präsentieren ein bildgewaltiges, pandämonisches Albtraumspektakel und feiern die Wiederkehr der Toten, die noch einmal ihre Heimat besuchen müssen, damit sie endlich wegbleiben können und schippern mit großer Geste den Höllenfluss entlang - im Leerlauf in den Untergang!

Die Performancegruppe Monster Truck wurde 2005 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen gegründet und gehört seitdem zu den gefragtesten “Newcomern” der freien Theaterszene. Monster Truck hat eine radikal eigenständige Form gefunden, die Bühne zu erobern. Sie verbinden in ihren Arbeiten Showelemente, Stunts und Slapstick zum apokalyptischen Theaterereignis. Die Gruppe arbeitet in den Bereichen Performance, Video und Bildende Kunst. Sie versteht sich als Kollektiv, alle Mitglieder sind als Performer auf der Bühne, führen Regie und entwickeln das Konzept. Mit ihrer Freischwimmer-Produktion “Live tonight” von 2006 wurde Monster Truck u.a. eingeladen zum deutsch-polnischen „Unithea-Festival“ Frankfurt/Oder, zum MIST-Festival in Manchester, zum Impulse-Festival 2007 und zum Spielart-Festival München. 2009 werden Monster Truck als Preisträger des Fonds Experimentelles Musiktheater zusammen mit dem Komponisten Bülent Kullukcu erstmals am Düsseldorfer Schauspielhaus arbeiten (Premiere im März 2009).

Eine Produktion von Monster Truck, FFT, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main und Sophiensaele.
Gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Stadt Frankfurt/Main – Dezernat für Kultur und Wissenschaft und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

Performance
von Monster Truck


Bisherige Aufführungen

  • 29.1.2009, FFT Juta, Düsseldorf
  • 30.1.2009, FFT Juta, Düsseldorf
  • 31.1.2009, FFT Juta, Düsseldorf
  • 9.4.2009, Theatersaal des Mousonturm Frankfurt
  • 10.4.2009, Theatersaal des Mousonturm Frankfurt

 

Comeback - ein Schreckensszenario

Dancing with the Stars of 1476 and 1588

Domenico da Piacenza vs. Thoinot Arbeau: A consideration of 15th and 16th Century Renaissance Dance Practices in Italy and France

Gastvortrag von Emma Lewis Thomas (UCLA, USA)

 

Vortrag
von Emma Lewis Thomas


Bisherige Termine

  • 21.4.2009, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Das Ende der Auferstehung? Osterspiel und Reformation

Der Beitrag schlägt einen Bogen von den spätmittelalterlichen Osterspielen bis zu denen des Jesuitenordens. Er setzt sich kontrovers mit dem vielfach behaupteten Ende der Osterspiele in der Reformation auseinander. Im Widerspruch zur gängigen These des Niedergangs geht der Beitrag davon aus, dass die Reformation Motor der Osterspiele wird – ironischerweise aber indirekt und ungewollt. Zum Reizpunkt wird die erklärte Antimimetik Luthers, der zwar das Theater als didaktische Instanz akzeptiert, aber Christus-Darstellungen (insbesondere die Passion) ablehnt. Von Seiten der Gegenreformation wird diesem reformatorischen Impuls mit einer regelrechten Offensive der Passionsdarstellungen begegnet, die im Triumph der Auferstehung gipfeln und damit zugleich zum Markenzeichen der ecclesia triumphans werden.

 

Vortrag
von Kai Bremer


Bisherige Termine

  • 12.11.2009, Medien der Auferstehung , Margarethe-Bieber-Saal

das europa der frau / studie zur hamletmaschine

Enormous Room. Ophelia verspricht sich: als Bild, als Ornament, als Fläche widersetzt sich der Körper dem Text, gleitet an ihm vorbei, um ihm temporär in den Schoss zu fallen. Die Frau als gescheiterte Utopie, als Aufbäumen des revolutionären Subjekts im Vollzug seiner Pathologisierung, spricht ununterbrochen und ungehört. Der Text als Puls, als Stille, lässt den Körper zu Wort kommen.

 

Performance
von Aline Benecke, Lucie Tuma


Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 14.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 22.2.2009, 100grad festival, Hau3

Das Gefühl des Scheiterns

Autor: Und wie beschreibt man das?
Regisseur: Und wie soll ich das auf meine Bühne bringen?
Heiner Müller, X Krieg der Viren

Ein Versuch der Darstellung. Leeres Theater, es bleibt beim Prolog. Das Scheitern an der Beschreibung. Der Kampf mit dem Stoff.

 

Performance
von Sarah Bahr, Juliane Kremberg


Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 14.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."

Debut: ich verspreche ein Konzert zu geben. Solo für JungYun Bae

Versprechen bringen die Welt ins Rollen und die Zukunft ins Stocken.
Eine Performerin verspricht einen Abend und gibt einen Abend lang Versprechen.
Entlang der Vorsilbe «ver- » zitiert sie alltägliche Versprechen und Gesten des Versprechens, sie beschwört Bevorstehendes und zitiert es als Vergangenes. Dabei folgt sie einer paradoxalen Gegenbewegung: eine Aussage der Gewissheit über die Zukunft und eine Aussage über die Ungewissheit dessen, was man sagen möchte: (vermeintliche) Kontrolle und Kontrollverlust. Versprechen lassen in die Zukunft zurückblicken und beantworten nicht gestellte Fragen.

 

Performance
von Regie / Licht / Ton: Lucie Tuma (ATW Diplomprojekt) Performerin: JungYun Bae (CuP) Dramaturgie: Friederike Thielmann (Alumna ATW) Technik: Matthias Rössler


Bisherige Aufführungen

  • 2.10.2009, Premiere , Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, 60326 Frankfurt
  • 3.10.2009, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, 60326 Frankfurt
  • 4.10.2009, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, 60326 Frankfurt
  • 1.5.2010, FrankfurtLAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
  • 17.10.2010, bei Theaterdiscounter Berlin im Rahmen des Festivals Einzelkämpfer Monologe [.] wo beginnt wir [...[

 

Debut: ich verspreche ein Konzert zu geben. Solo für JungYun Bae

Debut: ich verspreche ein Konzert zu geben. Solo für JungYun Bae

Debut: ich verspreche ein Konzert zu geben. Solo für JungYun Bae

Der Findling

"Der Findling" von Kleist: Studienprojekt Regie Ivna Zic (ATW/Theaterakademie Hamburg), mit Benedikt Greiner, Annkatrin, Sebastian Moske und Ana Berkenhoff (ATW)

 

von Ivna Zic


Bisherige Aufführungen

  • 9.1.2009, Premiere , Theaterakademie Hamburg
  • 10.1.2009, Theaterakademie Hamburg

 

Der Findling

Der Findling

Der Findling

Der Findling

Der Findling

Der Töne Licht

szenische Konzerte eingerichtet von Studierenden der ATW mit den Stipendiaten der IEMA im Rahmen des Seminars "Szenische Konzerte" bei Heiner Goebbels im SoSe 09, im ZKM_Medientheater und ZKM_Kubus
Kuratiert von Prof. Heiner Goebbels

Mauricio Kagel »Morceau de concours« (1968, rev. 1972)
Trompete: Jens Bracher; Regie: Brigitte Brüggemann

Pierre Boulez »Domaines« (1968)
Klarinette: Azusa Katayama; Regie: Brigitte Brüggemann, Julia Blawert

Robert Dick »Flames must not encircle sides«
Flöte: Bettina Berger; Regie: Recha La Dous, Halina Blatt-Stevens

Dieter Schnebel »Nostalgie« (1962)
Dirigent: Scott Voyles; Regie: Paula Rosolen

Magnus Lindberg »Stroke« (1984)
Violoncello: Christophe Mathias; Regie: Chris Herzog

Karlheinz Stockhausen »In Freundschaft« (1977)
Regie: Ana Berkenhoff

»an meiner statt« (UA)
Musiktheaterperformance von Suha Sung, Christian Grammel und Luise Voigt

 

eine Kooperation des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, der IEMA (Internationale Ensemble Modern Akademie – Masterstudiengang der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) und dem ZKM Karlsruhe

 

Inszenierung
von Ana Berkenhoff, Simon Birgisson, Brigitte Brüggemann, Recha la Dous, Chris Herzog, Christian Grammel, Halina Blatt-Stevens, Luise Voigt, Bettina Danielle Berger, Jens Bracher, Anna D'Errico, Yuko Fukumae, Azusa Katayama, Agnieszka Koprowska-Born, Soo-Min Lee, Christophe Mathias, Maiko Matsuoka, Genoël Rühle, Joonas Artur Seppelin, Suha Sung, Scott Voyles


Bisherige Aufführungen

  • 3.10.2009, ZKM Karslruhe

Die inszenierte Eucharistie

1640 ließ eine jesuitische Kongregation zum hundertsten Jahrestag der Bestätigung des Ordens im römischen Gesù einen besonders aufwändigen Prospekt errichten, eine Attraktion, die die Gläubigen während des römischen Karnevals von den Vergnügungen der Straße abziehen und den Gnadenquellen der katholischen Kirche zuführen sollte. Im  Zentrum des riesigen Aufbaus stand der real präsente Christus in Form einer konsekrierten Hostie. Die gesegnete Brotscheibe wurde für vierzig Stunden - für quarant'ore - zur Anbetung ausgesetzt. Der Vortrag zielt darauf, den "concetto" dieser Form der "theatralen" Eucharistieverehrung aufzudecken und anhand verschiedener Beispiele das Verhältnis von Präsenz und Repräsentanz zu erläutern.

 

Vortrag
von Joseph Imorde


Bisherige Termine

  • 12.11.2009, Medien der Auferstehung , Margarethe-Bieber-Saal

Die Kuh Rosmarie

Auf einem Bauernhof lebt die Kuh Rosmarie, die an allem und jedem etwas auszusetzen hat: Sie schimpft auf das Schwein, weil es sich im Schlamm wälzt. Sie echauffiert sich über den Hund, weil er unflätig frisst und über das Huhn, weil es beim Eierlegen so laut gackert.

Rosmarie mault den ganzen Tag und verbreitet schlechte Stimmung. Der Bauer weiß sich nicht mehr zu helfen. Ersetzt die Kuh in ein Flugzeug und schickt sie weit weg - nach Afrika. Aber es dauert nicht lange, da stehen die Tiere Afrikas vor dem Hoftor des Bauern: In Afrika gefällt es ihnen nicht mehr, seit sich dort eine Kuh in ihr Leben einmischt...

 

Inszenierung
von Landestheater Coburg Inszenierung: Stefan Behrendt Ausstattung: Annabel Lange


Bisherige Aufführungen

  • 8.2.2009, Premiere , Landestheater Coburg, Reithalle
  • 26.3.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 26.3.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 27.3.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 27.3.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 12.4.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 13.4.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 13.4.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 13.5.2009, Reithalle des Landestheater Coburg
  • 14.5.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 15.5.2009, Landestheater Coburg, Reithalle
  • 16.5.2009, Landestheater Coburg, Reithalle

Die MuTanten: MONA EINSAM SUPERHELDIN

"Ich bin Mona Einsam. Ich wurde geboren und dann habe ich gelebt und jetzt lebe ich immer noch. Ich bin hier. Und finde mich gerade in meiner zweiten Haut zurecht. Es geht mir gut. Ich habe meine schöne Wohnung. Ich habe meinen Platz in der U-Bahn. Ich habe meine blaue Gesichtsfarbe. Auf der Strasse renne ich, damit mich keiner erwischt. Es geht mir gut. Ich hätte jetzt gerne eine schöne Arbeit und eine nette Bekanntschaft."

Ein Stück, das in poetischer Sprache von Einsamkeit in der modernen Welt erzählt, aber auch von deren Überwindung und von Liebe.

Eine Produktion des Schaffhauser Theaterkollektivs die MuTanten.
Text: Lukas Linder.
Regie: Deborah Neininger.
Spiel: Tobias Bienz, Kira Egli, Leon Heinz, Laura Lienhard.
Bühne: Chasper Bertschinger.

 

Inszenierung
von Deborah Neininger (Regie)

Bisherige Aufführungen

  • 31.3.2009, Premiere , HABERHAUS KULTURKLUB, Neustadt 51, Schaffhausen
  • 2.4.2009, HABERHAUS KULTURKLUB, Neustadt 51, Schaffhausen
  • 3.4.2009, HABERHAUS KULTURKLUB, Neustadt 51, Schaffhausen
Die MuTanten: MONA EINSAM SUPERHELDIN

 

Eine kollektive Diskursanalyse

Mit den Fragen:

WIE IST DEIN VERHÄLTNIS ZU FESTIVALS?

WAS IST DEINE SCHLIMMSTE UND/ODER BESTE ERINNERUNG AN DEN DISKURS?

WAS WAR IN GIEßEN ZU DEINER ZEIT »IN« UND WAS »OUT«?

konfrontierte Pirkko Husemann eine Anzahl von Ex-GießenerInnen und sammelt die Ergebnisse in einer "kollektiven Diskursanalyse". Sie macht sich dabei die Möglichkeiten jener kulturwissenschaftlichen Methode zu Nutze, welche den Gründungsvätern des DISKURS-Festivals namentlich Pate gestanden haben könnte. Pirkko Husemann begibt sich also - begrifflich und inhaltlich - an die Wurzeln des Festivals und des Instituts und seiner (personellen) Geschichte, wobei die Fragen von kuratorischer Praxis, kritischer Kunstproduktion, -rezeption und -präsentation, die als Leitmotive betrachtet werden können. Als jemand, der den DISKURS nur vom "hören sagen" kennt, versucht Pirkko Husemann dadurch eine kollektive Selbstannäherung; mit den Antworten derjenigen im Rücken, die den DISKURS hautnah miterlebt haben, setzt sie ihr "kritisches" Bild auf den DISKURS zusammen; angeleitet durch die Überlegungen Nancys, dass Kritik nichts Gegebenes, nichts Konstantes, sondern etwas Prozessuales und Veränderliches sein muss.

 

Pirkko Husemann ist derzeit Tanzkuratorin am Theater Hebbel am Ufer in Berlin. Sie studierte am Institut für Theater-, Film-, und Medienwissenschaften in Frankfurt/Main und promovierte zum Thema "Choreografie als kritische Praxis" an der Freien Universität Berlin. Darüber hinaus arbeitete Sie mit Xavier Le Roy gemeinsam an den Stücken "E.X.T.E.N.S.I.O.N.S". und "Project" und bildete mit Kattrin Deufert und Thomas Plischke das Label "frankfurter küche". Bereits 2002 erschien "Ceci est de la danse - Choreographien von Meg Stuart, Xavier Le Roy und Jerome Bel". In Folge des "Tanzkongress Deutschland" (2006) in Berlin, bei welchem sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beteiligt war, publizierte sie gemeinsam mit Sabine Gehm und Katharina von Wilke: "Wissen in Bewegung. Perspektiven der künstlerischen und wissenschaftlichen Forschung im Tanz" (erschienen 2007). Erst kürzlich erschien Ihre Dissertation "Choreografie als kritische Praxis - Arbeitsweisen bei Xavier Le Roy und Thomas Lehmen" bei transcript. Zusammen mit Ulrike Becker, Matthias Lilienthal, André Thériault und Marion Ziemann bildete Pirkko Husemann auch in diesem Jahr die Künstlerische Leitung des Internationalen Tanzfests "Tanz im August" in Berlin.

 

Vortrag
von Pirkko Husemann


Bisherige Termine

  • 9.10.2009, DISKURS 09 , Alte Stadtbibliothek Giessen, Eingang Lonystrasse

 

Eine kollektive Diskursanalyse

Eine kollektive Diskursanalyse

einer zog aus

zeigen der kleidung.performance.reise von charlotte pistorius und caroline creutzburg

 

Installation
von Caroline Creutzburg und Charlotte Pistorius


Bisherige Aufführungen

  • 1.2.2009, Galerie Exilien, Schudomastr. 42, 12055 Berlin, www.exilien.com

Eröffnung der Theatermaschine

Eröffnung der Theatermaschine durch das Organisationsteam der Theatermaschine: Bettina Rychener, Chris Herzog, David Rittershaus und
Oliver Horton

ab 22.00 Uhr: Eröffnungsparty! Informationen zu den Parties, Kritikgesprächen, Mahlzeiten und Specials der Theatermaschine unter www.theatermaschine09.de


Projekt
von Theatermaschine 2009


Bisherige Aufführungen

  • 17.6.2009, Theatermaschine 2009 , HINTER dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

EVERYTHING IS FLUX

Ein Musiktheaterspektakel

Von und mit
Alice Ferl, Manuel Gerst, Anton Kaun, Bülent Kullukcu
Matthias Meppelink, Sahar Rahimi, Ina Vera

Bühnenbild Monster Truck, Margo Galas, Bülent Kullukcu
Dramaturgische Beratung Philipp Schulte, Christina Zintl
Musik|Video Bülent Kullukcu, Anton Kaun
Produktionsleitung Hendrik Unger
Produktionsassistenz Anna Lina van Geuns
Licht Konstantin Sonneson

Eine Produktion im Rahmen des Fonds Experimentelles Musiktheater.
Eine gemeinsame Initiative von NRW Kultursekretariat und Kunststiftung NRW in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus.

Inspiriert von H. G. Wells Science Fiction Roman "Die Zeitmaschine" und seiner Welt der Elois und Morlocks begibt sich
das Performancekollektiv "Monster Truck" und Bülent Kullukcu zusammen mit dem Publikum auf die Reise in eine ferne Zukunft.

Wir schreiben das Jahr 802.701. Die Menschheit hat sich selbst überlebt. Nach einer durchzechten Nacht streiten sich Lohengrin und Minniemaus um das letzte Taxi ins Paradies. Menschen und Tiere tragen ein finales Gefecht in den Katakomben der untergehenden Zivilisation aus. Rostiges Licht fällt durch die Gitterstäbe der letzten Bastion. Über dem Schacht leben Tausende, die sich in keinen Bunker eingekauft haben. Das Taximeter rast mit Karacho; der Kofferraum ist voll mit Bassboxen und Mailänder Salami.

 

Performance
von MONSTER TRUCK | BÜLENT KULLUKCU


Bisherige Aufführungen

  • 22.3.2009, Premiere , Düsseldorfer Schauspielhaus | CENTRAL
  • 26.3.2009, Düsseldorfer Schauspielhaus | CENTRAL
  • 27.3.2009, Düsseldorfer Schauspielhaus | CENTRAL
  • 28.3.2009, Düsseldorfer Schauspielhaus | CENTRAL
  • 2.4.2009, Hebbel am Ufer | HAU 3 Berlin
  • 3.4.2009, Hebbel am Ufer | HAU 3 Berlin
  • 4.4.2009, Hebbel am Ufer | HAU 3 Berlin

F wie Fälschung (nach Orson Welles). Ein Abend von und mit Malte Scholz

Konzept, Bühne, Regie: Boris Nikitin (Alumnus ATW)/ Darsteller, Texte: Malte Scholz (ATW)/ Dramaturgische Mitarbeit: Kris Merken (ATW)/ Technik: Johanna Seitz (ATW)

 

Eine Produktion von Boris Nikitin
Koproduktion: Festival PLATEAUX, Mousonturm
Gefördert aus Mitteln der Hessischen Theaterakademie und der Stadt Gießen.
Mit Unterstützung des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen.

 


F wie Fälschung ist die Diplominszenierung von Boris Nikitin und wurde 2008 im Rahmen des Festivals plateaux uraufgeführt. 2009 wurde F wie Fälschung als eine der 10 bemerkenswertesten, freien Theaterproduktionen zum Festival Impulse eingeladen, wo sie mit dem Dietmar N. Schmidt-Preis für eine herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet wurde.

 


Orson Welles Doku-, Spiel- und Experimentalfilm „F for Fake“ verhandelt mit den Geschichten über Elmyr de Hory (Kunstfälscher ) und den Schriftsteller Clifford Irving, (Verfasser einer gefakten Howard Huges Biografie) die Themen Betrug, Täuschung und Magie. Sie durchziehen das gesamte Werk des Regisseurs.
Boris Nikitins Inszenierung und Malte Scholz Performance „F wie Fälschung (nach Orson Welles)“ fragen nach der Zuverlässigkeit dessen, was wir auf der Bühne sehen. Ist nicht die Lüge gerade im Theater immer schon Teil einer stetig ‚Wirklichkeit’ produzierenden Maschine? Gibt sich nicht jede Illusion auf der Bühne als Realität und ist nicht zugleich jede Form des Realen oder Authentischen immer nur die Repräsentation ihrer selbst? Im Theater wird immer gelogen und zugleich immer die Wahrheit gesagt. Ist das, was der Performer Malte Scholz sagt und tut, wahr?
Das Publikum kann sich trotz seiner Kenntnisse um die Codes des Theaters und trotz seines Wissens um die Mechanismen und Techniken der Wahrnehmung nur auf seine Zweifel verlassen.

"Quand on dit la verité, on doit être éxecuté" (Elmyr de Hory)

 


Presse:

„Eine krudere Mischung aus akademischer Inspiration und dem Gestus akademischen Vatermords, aus Banalitäten als Köder und falschen Spuren von äußerstem Raffinement, Offenlegen der Konstruktion und plump-sinnlichem Übertölpeln der gewarnten Zuschauer durch sinnliche Reize, Repräsentationskritik à la Derrida und ungebremstem Rücksturz in die Figur scheint unvorstellbar. Als szenisches Nachdenken über die uneinholbaren Versprechen der Illusions – und Lügenmaschine Theater ist das kaum zu überbieten.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

„Als absolut überzeugende Meta-Autonome polieren der Regisseur Boris Nikitin und sein begnadeter Performer Malte Scholz mit 'F wie Fälschung' das Image eines politischen Ladenhüter-Themas wie 'Medien und Manipulation' auf. Nikitin und Scholz jazzen sämtliche Versatzstücke von der eigenen Biographie bis zur aufgebrezelten Lichtshow derart zum Fake empor, dass zum einen spätestens von der Kopie der Kopie der Kopie plötzlich unschlagbare Authentizitätsanwehungen ausgehen und zum zweiten das biedere Filmnacherzählungs – und Romanbebilderungstheater, dass uns derzeit so massiv von den Stadt – und Staatstheaterbühnen entgegenschlägt, definitiv einpacken kann. Hier fragt zur Abwechslung tatsächlich mal wieder jemand nach dem strukturellen Punkt, der einen Inhalt und ein Medium fürs andere relevant macht.“
(Theater heute)

 

„ ‚F wie Fälschung’ ist das konzentrierte Ergebnis der stark konzeptionell dominierten Tour d´Horizon, die ‚Woyzeck’ noch als Materialhalde war. Mit der ‚Fälschung’ erleben wir von dort aus einen Aufbruch hin zur sowohl intelligenten als auch emphatischen, einer ironischen wie auch authentischen, einer theatral reflektierten wie zeichenhaft reichen Arbeit. Es ist eine echte Entwicklung zu einer spezifischen Theatersprache, die gleichzeitig komplex und verständlich ist. Diesen Aufbruch wollen wir mit dem Impuls des Preises auf viele weitere Wege schicken.“
(aus der Laudatio zum Dietmar N. Schmidt-Preis bei Impulse '09)

 

Inszenierung
von Boris Nikitin


Bisherige Aufführungen

  • 24.4.2009, Premiere , Mousonturm Frankfurt, Studio. Plateaux-Produktion
  • 25.4.2009, Mousonturm Frankfurt, Studio. Plateaux-Produktion
  • 26.4.2009, Mousonturm Frankfurt, Studio. Plateaux-Produktion
  • 23.5.2009, i-Camp München
  • 28.11.2009, Düsseldorf - FFT Kammerspiele (Impulse-Festival)
  • 4.12.2009, Bochum - prinz regent theater (Impulse-Festival)
  • 5.12.2009, Mülheim - Ringlockschuppen (Impulse-Festival)
  • 12.2.2010, Mousonturm, Studiobühne
  • 13.2.2010, Mousonturm, Studiobühne
  • 14.2.2010, Mousonturm, Studiobühne
  • 10.11.2010, Theater Neumarkt, Zürich
  • 12.11.2010, Theater Neumarkt, Zürich

 

F wie Fälschung (nach Orson Welles). Ein Abend von und mit Malte Scholz

F wie Fälschung (nach Orson Welles). Ein Abend von und mit Malte Scholz

F wie Fälschung (nach Orson Welles). Ein Abend von und mit Malte Scholz

F wie Fälschung (nach Orson Welles). Ein Abend von und mit Malte Scholz

Flames Must Not Encircle Sides

Zeitgenössisches Solostück für Flöte von Robert Dick

 

Performance
von Bettina Berger (IEMA), Recha la Dous, Halina Blatt-Stevens


Bisherige Aufführungen

  • 20.8.2009, Premiere , Staatsoper Hannover, im Rahmen der Verleihung des Praetorius Musikpreises des Landes Niedersachsen 2009
  • 3.10.2009, ZKM Karlsruhe

Fleischlich Verhackt

Fleischlich Verhackt

 

Performance
von Britte Brüggemann


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Festivalzelt

Fournier

Ein Möbelstück

No. 1 Blackbox
No. 2 Whitecube
No. 3 Souterrain (Rohbau)

Ein Mensch tritt auf, trifft auf sein Möbelstück. Sammeln und Entrümpeln, Weggehen und Wiederkommen, Oeffnen und Schließen. Aus den alten Dingen formt er ein neues Stück. Schränke tragen Kleider und Tischen wachsen Haare.

Wir verbinden mit dem Möbel eine Geschichte; auch das Möbel selbst zeugt von einer Geschichte, die sich in der Beschaffenheit seiner Oberflächenstruktur wie auf einer menschlichen Leibhaut niederschlägt: Kratzer, Schmarren, Dellen. Insofern ist der Mensch seinem Möbel ähnlich. Nicht nur aber bezüglich dieser Außenhaut, sondern ebenso die spezifische Form, das Design, deutet auf die Wesenhaftigkeit des Dinges hin– ein Ding, das als Zeuge seiner eigenen Geschichte nun auf den Plan gerufen wird.

In der Objekt-Performance FOURNIR werden Möbel auf Parkett verrückt. Ein Performer begibt sich auf die Suche nach dem idealen Arrangement seiner sechs Möbelstücke. Auf diese Weise entwirft er ein Spielfeld der Dinge, in dem das Verhältnis von Objekt und Performer bemessen und wieder verworfen wird. Gibt der haptisch-substanzielle Widerstand, den das Möbelstück ihm entgegenbringt, das Anzeichen einer Wesenhaftigkeit zu erkennen?

Mit freundlicher Unterstützung durch: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Stadt Gießen, AStA der JLU Gießen, Gießener Hochschulgesellschaft, tapeto - hier kauft man Tapeten, DasArts Amsterdam, ausland Berlin

 

Performance
von und mit Hendrik Quast, Maika Knoblich, Johanna Seitz. Beratung: Alice Ferl


Bisherige Aufführungen

  • 21.6.2009, Theatermaschine 2009 , Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 13.7.2009, Probebühne
  • 18.7.2009, Kunsthalle Fridericianum Kassel // Im Rahmen der Performanceplattform beHANDLUNGSRAUM
  • 23.1.2011, Ausland Berlin, Lychener Straße 60

 

Fournier

Fournier

Fournier

Fournier

Galactic Gigolo

Der Kreislauf. Zentrale Blutpumpe ist das Herz, ein Wundergebilde an sinnreicher, verwickelter Konstruktion, präziser Funktion und Steuerung. Doch wie ist ein Organ aufgebaut, das so gewaltige Leistungen vollbringt? Warum tut es, was es tut? Und wer pumpt noch? Und was wohin? Und: warum ist ein Schwellkörper kein vernünftiger Herzersatz?
Zwei Raumpiloten auf einer Tour de Force zu den romantischen Randzonen sozialer Codes, im Auge des Verbotenen, Tabuisierten, Andersartigen.

www.skartskart.com
www.das-schau-an.de

 

Performance
von SKART Schröppel Karau Art Repetition Technologies SKART sind: Billinger, Creutzburg, Janitzky, Karau, Rohwedder, Schröppel, Schulz, Stephan


Bisherige Aufführungen

  • 9.10.2009, Probebühne (ATW) Diskursfestival
  • 10.10.2009, Probebühne (ATW) Diskursfestival
  • 5.3.2010, HAU 2 (Berlin) 100° Festival
  • 15.6.2010, Prinzregenttheater Bochum / Megafonfestival
  • 10.9.2010, Festival Junger Talente / EVO-Gelände (Bühne) / Offenbach (Main)
  • 18.2.2011, Ringlokschuppen (Mülheim an der Ruhr)
  • 19.2.2011, Ringlokschuppen (Mülheim an der Ruhr)

 

Galactic Gigolo

Galactic Gigolo

Galactic Gigolo

Galactic Gigolo

Galactic Gigolo

Galactic Gigolo

Gesichtsfelder

Videoinstallation

 

Installation
von Charlotte Arens


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Kunstpädagogik. Haus H. Raum H014
  • 21.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Kunstpädagogik. Haus H. Raum H014

 

Gespenster der Freiheit (1. Akt: Motorrad-Ballett)

Tanzende Motorräder

 

Performance
von Katrin Hylla, auf den Maschinen: Horst, Franz Angie u.a.


Bisherige Aufführungen

  • 17.6.2009, Theatermaschine 2009 , Vor dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Gespenster der Freiheit (1. Akt: Motorrad-Ballett)

gesplittet [gemeinsam]

gesplittet ist das hörbare vom sichtbaren,
das sichtbare vom hörbaren,
das einzelne vom ensemble.
jeweils zu zweit.

Für die Festveranstaltung zum 10. Geburtstag der BHF-Bank-Stiftung am 14. Dezember 2009 präsentieren Sabine Ahrendt und Lina Lindheimer ein Duett, welches mit dem Isolieren von Visuellem und Auditivem spielt und einzelnen Elementen von vermeintlich Zusammengehörendem eine neue Eigenständigkeit verschafft.

 

Tanzprojekt
von Lina Lindheimer (CuP) und Sabine Akiko Ahrendt


Bisherige Aufführungen

  • 14.12.2009, (nichtöffentlich)

gib mir die kante

Eine Heavy-Metal-Lecture-Performance

 

Lesung
von und mit Tomasz Stompor und Malte Scholz


Bisherige Aufführungen

  • 21.2.2009, HAU 1 Hinterbühne, im Rahmen von 100° Berlin

Gott schütze Island!

Guð blessi Ísland! Teil 1 und 2

 

Hörspiel
von und mit Simon Birgisson und Malte Scholz


Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2009, Abschlussfestival der Icelandic Academy of the Arts, Reykjavik
  • 11.5.2009, Abschlussfestival der Icelandic Academy of the Arts, Reykjavik
  • 12.5.2009, Abschlussfestival der Icelandic Academy of the Arts, Reykjavik
  • 13.5.2009, Abschlussfestival der Icelandic Academy of the Arts, Reykjavik
  • 14.5.2009, Abschlussfestival der Icelandic Academy of the Arts, Reykjavik
  • 15.5.2009, Abschlussfestival der Icelandic Academy of the Arts, Reykjavik

 

Gott schütze Island!

Gott schütze Island!

Habitat

Lichtinstallation entstanden im Rahmen des szenischen Projekts "Lichtinszenierungen"

 

Installation
von Elisabeth Krefta, Bettina Rychener, Oliver Horton


Bisherige Aufführungen

  • 16.7.2009, Bahnhofstraße 1, Gießen

 

Habitat

Herakles 2

Kunst ist keine Therapie, Kunst ist Freiheit. Sie erlaubt uns, einen Raum zu besetzen, in dem die Angst keinen Platz mehr hat. Herakles2 ist in erster Linie aesthetisches Programm und Wahrheitssuche: "Weder in der Philosophie, noch in der Kunst geht es um Beweis oder Meinung. Es geht um eine Setzung, um Behauptung. Die Behauptung unterscheidet vom Beweis und der Meinung, dass sie ohne Gewissheit auskommen muss. [...] Es geht darum, als Subjekt im Ungewissen eine Wahrheit zu berühren und dieser Berührung eine Form zu geben, Sprache" (Markus Steinweg).

Gesang/Gitarre: René Rothert

 

Performance
von Ana Berkenhoff, Tobias Rosenberger


Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 14.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 5.3.2009, Mousonturm Frankfurt als Teil von "3xMüller"
  • 6.3.2009, Mousonturm Frankfurt als Teil von "3xMüller"
  • 7.3.2009, Mousonturm Frankfurt als Teil von "3xMüller"
  • 31.3.2009, Thalia Gausstrasse Hamburg, Körber Studio Junge Regie als dritter Teil von 3xMüller

 

Herakles 2

Herakles 2

How my life turned into a festival

"Unermüdliche Diskussionen und fröhliches Beisammensein bis spät in die Nacht" - kommt als Antwort auf das Stichwort "Rok", fragt man die DISKURSmacher von 2004. Rok Vevar war damals schon einmal zu Gast in Gießen, beim DISKURS "Hope" - dem "Auferstehungs-DISKURS". Damals streifte Rok Vevar mit einer Gruppe von Leuten im Rahmen von "WORK IN" durch das Gießener Stadtgebiet und zeigte überdies, gemeinsam mit Simona Semenič, die Performance: "A fistful of empty hands". Nachdem in der DISKURSwohnung wieder Ruhe eingekehrt war, entwickelte Rok Vevar 2005 aus den Fragen, Erfahrungen und Kontakten seiner DISKURSzeit gemeinsam mit Simona Semenič die Performance: "A Cartography of the Feature-Length Slide Show". 2009 nun kehrt Rok Vevar nach Gießen zurück und wird in seiner Lecture-Perfomance "How my life turn into a festival" eine "schonungslos ehrliche Aufarbeitung seiner Position im Rahmen eines internationalen Festivalnetzwerkes" vortragen. Auf diese "kritische" Haltung sind wir natürlich gespannt. Insbesondere bei jemandem, der jährlich in mindestens einer Jurorenposition zu finden ist und freuen uns auf einen profunden Kenner der west- und osteuropäischen Performing Arts.

Rok Vevar studierte etwa zeitgleich in Ljubljana an der "Faculty of Arts" im Fach "Comparative Literature Studies" und an der "Theatre and Puppetry School - Cosmopolitan Factory of Arts" . . . Im Anschluss daran an der "Academy for Theatre, Radio, Film und TV" im Fach "Theatre Directing Studies". Er arbeitet für ein knappes Dutzend Magazine, Zeitschriften, Kataloge und Programme als Autor, Kritiker und Publizist. Von 1999 - 2006 war er Mitherausgeber der Theaterzeitschrift "Maska". Als Regisseur und Dramaturg wirkte er an zahlreichen Tanz- und Theaterperformances mit, allem voran an den Stücken: "A fistful of empty hands" (2001), "Solo No Peak" (2003), "Chartography of a feature-length slide show" (2005), welche er gemeinsam mit Simona Semenič entwickelte, sowie "Thinking without banisters" und "Meeting" (beide 2006). Neben zahlreichen Lehraufträgen, u.a. an der Universität Nova Gorica und dem "Raszewski Theatre Institut" in Warschau forscht er derzeit in einem internationalen Gemeinschaftsprojekt zum Thema: "Autonomy and complexity: Research methodologies in contemporary dance". Als Mitglied der Künstlerischen Leitung wird er ab diesem Jahr das Tanz-Festival "Gibanica - Moving Cake" in Ljubljana mitgestalten und berät als Teil des "Expertenkomitees" in verschiedenen Ausschüssen das Kulturministerium der Republik Slovenien.

 

Vortrag
von Rok Vevar

 

Bisherige Termine

  • 7.10.2009, DISKURS 09 , Alte Stadtbibliothek Giessen, Eingang Lonystrasse

Ich bau 'ne Stadt für mich

Enstanden im Rahmen der "Sommerschule 2009", einem integrativen Theaterprojekt für Kinder mit Migrationshintergrund

Initiiert vom Saarländischen Kultusministerium und dem DRK, gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung

Homburg (Saar): 44.000 Einwohner, Schlossberghöhlen, Brauereistadt.
Wie erlebe ich die Stadt, in der ich wohne?
"Ich wünsche mir einen Ort ohne Saschas." (Antonio B.)


Projekt
von Oliver Horton und Fabienne Pauly


Bisherige Aufführungen

  • 24.7.2009, Kultusministerium des Saarlandes, Saarbrücken
  • 12.9.2009, Welt der Familie, Messegelände Saarbrücken

ich hör dich - ich.wav

Im Rahmen des praktischen Kurses "Ton Einführung" haben sich die Teilnehmer, unter der Leitung Christian Fleißners, der Aufgabe eines akustischen Selbstportraits gestellt.
Wir freuen uns die Ergebnisse präsentieren zu können.

Beginn: 22 uhr am Mittwoch den 29.4.2009 in a 118.

 

Hörspiel
von Lisa Schwalb, Bettina Rychener, Alexander Bauer, Oliver Horton, Lina Lindheimer, Caroline Creutzburg, Georg Klüvner-Pfandner, Britte Brügemann, Georg Döckner, David Rittershaus, Paula Rosolen, Jasmin Jerat, Anke Mager, Hanke Wilsmann, Alma Wellner Bou, Chris Herzog, Anett Lang, Lennart Wilm, Sara Melchior, Arnita Jaunsubrena


Bisherige Aufführungen

29.4.2009, a 118

 

 

ich hör dich - ich.wav

Ich see nicht meer lila

Interaktives Kammerspiel für eine öffentliche Toilette, in der Tiefsee der Provinz, im schwarzen Land gleich um die Ecke.

Heute zum zweiten Mal vom Phänomen geträumt. // Bonn 1988

Erscheinen. Verschwinden. Erscheinen // Großen-Linden, Linden, in der Nacht des 5.Mai

Mutter zum Kind: Weißt du wieviel ich schon gearbeitet habe? Oma zu Mutter: Du bist aber auch 30 Jahre älter als er. // Seltersweg, vorgestern.

Die Auslage der Bäckerei wird bis zum Schluss ganz aufgefüllt. Der Kunde kommt wenns voll ist. Und dann ab damit.
obi, 2009

 

Ein Meer im Bahnhof von Bratislava. Wellen, die gegen Mauern springen. Der Bahnhof ist überflutet. Leute schwimmen vorbei, dazwischen ein Rotbarsch. „Guten Tag“ - „Guten Tag“ - „Guten Tag“ - „Guten Tag“ - „Guten Tag“ - „Guten Tag“. „Hallo, Herr Rotbarsch. Wohin Woher?“ „Zur Gegenwehr.“ „Aha.“ „Naja, man tut was man kann irgendwann.“ „Nur nicht heute, wo doch die Sonne so schön rot ist.“ „Ich wurde gefischt als Fisch.“„Nein, Sie sind nur nach Bratislava gereist, Herr Rotbarsch.“ „Nunja.“ „Und wie stellen Sie sich ihr künftiges Leben im ehemaligen roten Block vor?“ „Fragen Sie meine Familie!“„Ach nein, das dann doch nicht.“ „Sie kommt ans Licht.“ „Schwimmt sie hier auch durch Bratislava?“ „Ja, aber ohne Absicht.“ „Herr Rotbarsch, ist es nicht zu warm hier im braunen Sud des Bahnhofs, die Gleise leuchten schön, aber das wars auch schon. Herr Rotbarsch, wohnen Sie noch irgendwo?“ „Nö, ich schwimme.“

 

Projekt
von Mobile Albania - Sarah Günther, Roland Siegwald, Katharina Stephan, Alexander Graf, Jens Graf

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft / Werkstatt
  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft / Werkstatt
  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft / Werkstatt

 

Ich see nicht meer lila

Ich see nicht meer lila

Ich see nicht meer lila

Ich see nicht meer lila

Ich see nicht meer lila

Ich see nicht meer lila

Im Himmel immer

„Im Himmel immer" (25 Min)
ein Musicalhörstück von ANA und SÌMON
:Die Sterne rücken aus den Tannen, empor ins blaue Zelt und funkeln auf die Welt, die Dunkelheit zu bannen

 

Hörspiel
von Ana Berkenhoff und Símon Birgisson


Bisherige Aufführungen

  • 20.1.2009, HAU 1, Berlin, 100° Festival
  • 9.4.2011, Wilhelmshafen, Festival

Imitation of Life

Konzept und Regie: Boris Nikitin | Darsteller, Texte: Beatrice Fleischlin, Malte Scholz | Bühne: PanteraPantera | Dramaturgie: Cecilie Ullerup Schmidt | Technik: Matthias Meppelink | Produktion: Hendrik Unger

Eine Produktion von Boris Nikitin in Koproduktion mit dem Festival "Treibstoff '09"/Kaserne Basel und dem Theater Hebbel-am-Ufer Berlin (HAU). Gefördert aus den Mitteln des Haupstadtkulturfonds.

 


Gefälschte Bilder, gefälschte Tagebücher, gefälschte Geheimdienst-Berichte, gefälschte wissenschaftliche Protokolle, gefälschte Biographien, gefälschte Identitäten – zu irgendeinem Zeitpunkt wird ihnen allen Glauben geschenkt. Mit der Entlarvung gerät ans Licht, was ungeheuerlich erscheint: Dass unsere Wirklichkeit fingiert sein könnte.

«Imitation of Life» widmet sich der Fiktion in Form eines dokumentarischen Stückes über Betrug, Manipulation und die Macht der Behauptung. Im Mittelpunkt stehen zwei Schauspieler und ein Fälscher. Sie sind Experten der Verstellung und teilen die Fähigkeit, sich als jemand anderes auszugeben. «Imitation of Life» ist ein Stück über die Spezialisten des «als ob», ein theatraler Seiltanz zwischen gewissen und ungewissen Informationen. Das Stück erzählt vom Abgrund hinter unserer vermeintlichen Sicherheit, dass die Dinge so sind, wie sie sind. Es zielt auf den Ursprung unseres Misstrauens, ob unser Gesprächspartner wirklich sagt, was er denkt, ob unser Partner heimlich fremdgeht, ob wir von Verkäufern betrogen werden, und ob unsere Nachbarin eigentlich die Person ist, für die sie sich ausgibt.

 

Presse:

 

"Die vielleicht elementarste Arbeit des Festivals ist Boris Nikitins "Imitation of Life", eine Performance, in der Malte Scholz und Beatrice Fleischlin mit scheinbar authentischen Episoden aus ihrem Leben das biografische Erzählen auf der Bühne infagre stellen - in einem Stück, in dem uns gezeigt wird, wie sich die Ichs in Einheiten zergliedern lassen, wie mit Musikeinspielungen im raum das Gesagte seine Wirkung verändert und wie mit Lichteffekten tief in unsere Gefühlsstruktur eingedrungen werden kann. Bei Nikitin wird augenfällig, was auch bei den beiden anderen "Gipfelstürmer"-Produktionen gilt: Jenseits des Repräsentationszwangs wird die Bühne zu einem ort, an dem wir unsere Weltwahrnehmung reflektieren können" (Tagesanzeiger, anlässlich des "Gipfelstürmer"-Festivals 2011)

„Subtil zeigt uns die Aufführung die Entstehung von Theater (...) Nikitin gibt dem Spiel der beiden Darsteller Raum und Zeit. Der junge Basler ist überhaupt eine erstaunliche Regiebegabung, intelligent und mit einem ausgeprägten Bühneninstinkt. Ihm gelingen Momente von magischer Schönheit“ (Basellandschaftliche Zeitung, 2009)

„Bei Nikitin wird die Ästhetik der Laien, Experten, Komplizen oder auch der Profis noch einmal weitergedacht. Kaum eine Regiegruppe, die den Status dessen, wovon sie erzählen und berichten lässt, den Status des Dokuments also, so sehr in Frage stellt, wie Nikitin(...). Es ist faszinierend zu sehen, wie wenig das Theater braucht, um gut zu sein.“ (taz, 2009)

 

Inszenierung
von Boris Nikitin

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.9.2009, Kaserne Basel
  • 12.9.2009, Kaserne Basel
  • 13.9.2009, Kaserne Basel
  • 29.10.2009, HAU Berlin
  • 30.10.2009, HAU Berlin
  • 31.10.2009, HAU Berlin
  • 1.11.2009, HAU Berlin
  • 17.3.2010, Kaserne Basel
  • 18.3.2010, Kaserne Basel
  • 10.4.2010, Gessnerallee, Zürich
  • 11.4.2010, Gessnerallee, Zürich
  • 16.5.2010, Festival AUAWIRLEBEN, Schlachthaus, Bern
  • 17.5.2010, Festival AUAWIRLEBEN, Schlachthaus, Bern
  • 24.9.2010, Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr
  • 25.9.2010, Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr
  • 1.10.2010, Festival "Kunstexpander", Theater Tuchlaube, Aarau (CH)
  • 6.5.2011, Mousonturm, Grosser Saal
  • 7.5.2011, Mousonturm, Grosser Saal
  • 2.11.2012, Sakharov Center, Moskau (Russland)
  • 3.11.2012, Sakharov Center, Moskau (Russland)
  • 23.11.2012, Joburg Theatre, Johannesburg, South Africa
  • 24.11.2012, Joburg Theatre, Johannesburg, South Africa
  • 30.11.2012, City Hall Theatre, Cape Town, South Africa
  • 1.12.2012, City Hall Theatre, Cape Town, South Africa
  • 16.1.2013, Journée de Théatre contemporain Suisse, Theatre du Musique
  • 4.6.2013, Stamsund International Theatre Festival, Norway
  • 5.6.2013, Stamsund International Theatre Festival, Norway
  • 20.6.2013, HAU 3, Berlin
  • 21.6.2013, HAU 3, Berlin
  • 22.6.2013, HAU 3, Berlin
  • 29.11.2013, Theater Rampe, Stuttgart
  • 30.11.2013, Theater Rampe, Stuttgart
  • 1.12.2013, Theater Rampe, Stuttgart

 

Imitation of Life

Imitation of Life

inverted space

eine szenische Raumkonzeption für Musik des Barock und der Moderne

mit Kompositionen von Salvatore Sciarrino, Heinrich Ignaz Franz Biber, Joseph Bodin de Boismortiers und Domenico Gabrielli

 

Die Klangflächen des italienischen Komponisten Sciarrino werden im Raum ausgebreitet und ihre Komplexität körperlich erfahrbar gemacht, während die Solowerke des Barock die Hör- und Blickachsen neu konfigurieren.

 

Einrichtung und Konzept: Christian Grammel
mit und von den Stipendiaten der IEMA (Internationale Ensemble Modern Akademie – Masterstudiengang der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.) 08/09, Abschlußkonzert

 

weitere Informationen auch unter:
http://www.internationale-em-akademie.de/

 

Projekt
von Christian Grammel und Stipendiaten der IEMA


Bisherige Aufführungen

  • 30.9.2009, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, FFM (Kleiner Saal)

Käppkkra

Im Zentrum der Inszenierung von Anna Peschke steht die existenzielle Auseinandersetzung eines Ichs mit seiner Angst. Um sie sich begreiflich und handhabbar zu machen, verleiht ihnen die Protagonistin Gestalt. Skurrile Figuren, bizarre Puppen und seltsame Maschinen bevölkern das installative Bühnengeschehen. Sie werden aus der dinglichen Kofferwelt in den Kosmos der Protagonistin geholt: das vergessene Feldtelefon, das Brillenrad, das Kopfschiff, der Rumpfanzug, das Limonadeninsekt, der Halszylinder. Sie versucht, eigene Spielregeln zu erfinden und neue Ordnungen zu schaffen, denn: Wenn man Angst hat mit dem linken Fuß auf eine Bodenplattenspalte zu treten, hilft es schon sich zwei rechte Schuhe anzuziehen.

Käppkkra ist eine Mousonturm Koproduktion.

Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie, der Stadt Gießen und der Kümmerei (Gießen).

weitere Informationen auf www.annapeschke.de

 

Performance
von Anna Peschke (Konzept, Objekte, Performerin). Dramaturgische Beratung: Britta Schwem und Stefanie Lorey


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2009, Abschlussprojekt , TiL, Theater im Löbershof Gießen
  • 21.6.2009, Abschlussprojekt , TiL, Theater im Löbershof Gießen
  • 10.7.2009, Mannheim, zeitraumexit ("frisch eingetroffen")
  • 21.1.2010, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 22.1.2010, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 23.1.2010, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 19.5.2011, Hessische Theatertage, Kassel, Aufführungsort: tif
  • 1.6.2011, Arena Festival, Erlangen
  • 2.6.2011, Arena Festival, Erlangen
  • 29.6.2011, ITs Festival, Theater Frascati Nes 63, Amsterdam

 

Käppkkra

 Käppkkra

Käppkkra

KÄRKKA

eine Wohnraum-Installation von Anna Peschke

linke Erdgeschoßwohnung im Spitzwegring 5, Gießen, bitte bei "Kärkka" klingeln
weitere Besuchsmöglichkeiten an den beiden darauf folgenden Tagen nach Absprache: annapeschke@gmx.de

Die Zeit rinnt aus dem Wasserhahn und verschwindet im Einmachglas.
Niemand sagt "Gute Nacht".
Aber Lilien umarmen in goldenem Rascheln.

 

Installation
von Anna Peschke


Bisherige Aufführungen

  • 5.7.2009, linke Erdgeschoßwohnung im Spitzwegring 5, Gießen, bitte bei "Kärkka" klingeln

Kioski/Kioske

Dank an Fanny Frohnmeyer (Video), Ania Wiktorek (Übersetzung), Adam Brajter, Michał Gruda, zwei polnische Fahrer (Transport), das Kulturamt der Stadt Gießen, die Gießener Hochschulgesellschaft und den DAAD

"Kioski/Kioske" ist das Resultat einer deutsch-polnischen Zusammenarbeit von Studenten aus Lodz(Polen) und Gießen(Deutschland). Das Projekt setzt sich mit einem besonders charakteristischen Element des öffentlichen Raums in Lodz auseinander - bunten Straßenbuden. Kioski/Kioske - fast dasselbe Wort, unterschiedlich nur seine Endung. Was macht dieser eine Buchstabe aus? Was lässt sich dank der Kiosks über unsere Kulturen erfahren?

[Teil Eins - Deutschland, Theatermaschine09]
Wir bringen einen polnischen Kiosk nach Deutschland. Genau das. Eine alte gelbe Bude mit den Maßen 2,5m x 2,5m x 2,7m, etwa 400kg schwer wird von uns auf einen Autotransporter gepackt und fast 1000km gen Westen transportiert, über eine schon nicht mehr vorhandene Grenze, nach Gießen. Das ist nicht einfach, das ist nicht preiswert, das ist auch nicht besonders klug. Warum nehmen wir trotzdem den Aufwand auf uns, ein abgenutztes Objekt als Müll an einen Ort zu entsorgen, an den es ganz und gar nicht passt? Genau deshalb.

[Teil Zwei - Polen, Festival Miastograf]
miastograf.pl/site/?page_id=17

 

Installation
von Hannah Borisch, Maika Knoblich, Łukasz Biskupski / deutsch-polnische Zusammenarbeit


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 19.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 1.10.2009, Festival Miastograf, Lodz (Polen)

 

Kioski/Kioske

Kioski/Kioske

Kondeks Projektpräsentation "Unheimlich"

Präsentation des Probenstandes des Szenischen Projektes "Unheimlich" bei Chris Kondek (WS 08/09)

 

Projekt
von Kim Willems, Lea Schneidermann, Bernhard Greif, Recha La Dous, Charlotte Ahrens, Anne Berg, Alexander Giesche

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.4.2009, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

Kusk

Als international microcosmos project wurde Kusk in Koorperation
zwischen dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft und der
Statens Teaterskole Køpenhaven konzipiert und als Performance aus-
gearbeitet. Aufgeführt wurde Kusk sowohl in Dänemark (Frühjahr 2009)
sowie in Deutschland (Theatermaschine 2009).

Sound: Rasmus Hansen

 

Performance
von Jacob Schjodt, Rasmus Hansen, Sara Clemmensen, Jan Rohwedder

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2009, Teaterskolen Kopenhagen
  • 20.6.2009, Theatermaschine 2009 , Innenhof, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Kusk

La Conquete de Mexique

La Conquete de Mexique ist das Intro der medialen Skulptur „The An-Archic Device“ (realisiert 2009 am Centro Multimedia in Mexiko-Stadt). Eine mexikanische Schauspielerin (Mónica Alcántar) spricht den ersten Teil einer spanischen Übersetzung des Theatermanifestes „Die Eroberung von Mexiko“ (1933) von Antonin Artaud zu verfremdenden Beats von Matthias Mohr, kontrastiert mit Klängen von arthur Henry Fork.

------------------
The An-Archic Device ist irgendetwas zwischen Schaukasten, Kasperletheater und Strassenaltar: Modellhafte Bühne im
Miniaturmassstab, blinkender Automat, audiovisuelle Lach-Maschine, die physikalische und anarchische Dissoziation
erzeugt.
Ausgehend von Antonin Artauds Theatermanifest "Die Eroberung von Mexiko", wird Mexiko Projektionsort und Raum
des Anderen. "Denn das Prinzip ist, gleichsam wie auf Notenpapier zu einer Notation oder Chiffrierung dessen zu
gelangen, was nicht mit Worten zu beschreiben ist." (Antonin Artaud).

http://theconquestofmexico.blogspot.com/

http://forummedientechnik.fhstp.ac.at/

Unter den 5 Finalisten Wettbewerb Hoer.Spiel 2009, Kategorie 2 (nichtstudentische Arbeiten)

 

Hörspiel
von Tobias Rosenberger; Stimme: Monica Alcantar; Musik/ Sounddesign: Matthias Mohr;


Bisherige Aufführungen

  • 19.10.2009, Forum Medientechnik, FH St. Pölten

Landstadt

nach Texten von José Saramago

Flachland, Sonne, Aufzug, Wölfe.
Bilder einer postzivilisatorischen Unmöglichkeit.

Die in einem apokalyptischen, dystopischen Raum wandernden Menschen sehen sich durch scheinbar absurde Situationen mit der Ungewissheit nach „dem Eigentlichen“ konfrontiert. Nach und nach kristallisieren sich Fragen nach einer sozial oder archaisch organisierten Struktur heraus, nach diktatorischen Staatsformen, der Entscheidung von Unterwerfung und Aufbegehren. Was kann den Menschen als solchen ausmachen, wenn der zivilisatorisch sichere Rahmen, in dem wir uns als Individuum bewegen, wegfällt?

 

Hörspiel
von Milena Kipfmüller

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.2.2009, Abschlussprojekt , Probebühne
  • 7.7.2009, Abschlussprojekt , Leipziger Hörspielsommer 2009 (Wettbewerb)
  • 14.7.2009, Abschlussprojekt , Institut für ATW, Gießen

Lange Hörspielnacht I

In zwei langen Hörspielnächten werden am 11.2. (20.00) und am 12.2. (18.00, jeweils Raum 118) die Hörstücke präsentiert, die von Studierenden des Instituts im Rahmen des szenischen Projektes "Hörstücke, Klanginstallationen, akustische Skulpturen" bei Prof. Heiner Goebbels erarbeitet worden sind:

Teil I:

„Aus Zement" (8 Min 10 Sec)

von David Rittershaus und Katharina Speckmann

Sprecher: Georg Klüver-Pfandtner

Text: Heiner Müller

 

„FLSCH" (13 Min)

ein dokumentarische Hörstück von Bernhard Greif, Ferdinand Klüsener und Deborah Neininger

FLSCH kommt aus einem Schweinesteak und endet in einem Spanferkel.

 

„Zeit: Druck, oder Koma, ich komme." (Teil 1 von 3 x 15 Min)

„Zeit: Druck, oder Koma, ich komme." Ein Hörtext in drei Teilen. Von Georg Döcker.

 

„Cut Mär: RITSCH RATSCH" (7 Min)

von Charlotte Arens

 

 

„Unter dem Wort" (11 Min)

von Maria Isabel Hagen

Unter dem Wort liegt etwas, das schwingt, wenn jemand spricht. Langsam entfaltet sich der Berg von Sprache, der heranrollt, doch verständlicher wird nichts. Zwischen Momenten, in denen man doch ein Wort aufschnappt, bekommt Verständlichkeit eine andere Wertung.

 

„Butter und Essigsäure" (8 Min)

von Lisa Schwalb

Nicht aus Not geschluckt.

Ich kaue noch und verdaue den Vorgeschmack. Schlucken muss geübt sein, daher die Gegenstände abtasten, Lippenlesen und die Materialität des Materials im Mund ansammeln und auf der Zunge zergehen lassen.

Haptik und Taktilität in der Stimme, eine Versuchsanordnung.

 

 

„Shepard" (8 Min)

von Leifur Þór Þorvaldsson

 


„Pause" (15 Min)

 


„Woyzeck" (20 Min)

von Boris Nikitin mit Malte Scholz

"Woyzeck" (AT) ist der Versuch einer Umsetzung des Theaterstücks ins Medium Hörspiel.

Wie bereits in der Inszenierung steht im Mittelpunkt die Frage "Was spricht da?". Der zu hörende Arbeitsstand ist

eine Skizze.

 

„Zeit: Druck, oder Koma, ich komme." (Teil 2)

 

 

„Im Himmel immer" (25 Min)

ein Musicalhörstück von ANA und SÌMON

Die Sterne rücken aus den Tannen, empor ins blaue Zelt und funkeln auf die Welt, die Dunkelheit zu bannen

Símon Birgisson Ana Berkenhoff myspace.com/anaundsimon

 

„guten abend meine freunde. mmmh." (5 Min)

von Line Spellenberg

vielen Dank an:

Malte(Sprecher); Arnita (Sprecherin); Maria-Isabell (Akordeon); Verena Billinger (Gesänge)

 

Hörspiel
von David Rittershaus und Katharina Speckmann; Bernhard Greif, Ferdinand Klüsener und Deborah Neininger; Georg Döcker; Charlotte Arens; Maria Isabel Hagen; Lisa Schwalb; Leifur Þór Þorvaldsson; Boris Nikitin mit Malte Scholz; Símon Birgisson und Ana Berkenhoff; Line Spellenberg


Bisherige Aufführungen

  • 11.2.2009, Raum A118, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Lange Hörspielnacht I

Lange Hörspielnacht II

In zwei langen Hörspielnächten werden am 11.2. (20.00) und am 12.2. (18.00, jeweils Raum 118) die Hörstücke präsentiert, die von Studierenden des Instituts im Rahmen des szenischen Projektes "Hörstücke, Klanginstallationen, akustische Skulpturen" bei Prof. Heiner Goebbels erarbeitet worden sind:

Teil II:

„Schrot. 15 Bilder in einem Take" (Werkschau) (25 Min)
von Björn Deigner
Sprecherin: Luise Voigt

„Verwertung als Umschichtung von Schlacken aus kleinstädtischen Anlagen unter Beachtung rechtlicher und technischer Regelungen / Trailer" (6 Min)
von Annett Lang
Sprecher: Maria-Isabel Hagen, Georg Klüver-Pfandtner, Malte Scholz
Trailer zu einem Hörstück über die Rundfunkverbrecher des "Giessener Freitagskränzchens".

„Zeit: Druck, oder Koma, ich komme." (Teil 3)

„Samuel Beckett. Hörspiel Skizze II" (25 Min)
Umsetzung: Fanny Frohnmeyer und Anna Peschke
Sprecher: Oliver Urbanski
"Hörspiel-Skizze II" ist im Rahmen eines Beckett Seminars bei Prof. Horstmann entstanden. Bei der Umsetzung, die sich in großen Teilen sehr nah an die Regieanweisungen Becketts hält, sind wir mit der Entscheidung, nur einen Sprecher die drei Rollen sprechen zu lassen, der Interpretation gefolgt, welche den Text als ein Monodrama über den künstlerischen Prozess versteht, in dem jede Figur einen Aspekt im Geist des Künstlers repräsentiert: Der Animator als die kritische Fähigkeit den Äußerungen, die aus dem Unbewußten (Fox) kommen Gestalt zu geben, die Stenotypistin als die rezeptive und gewissenhafte Seite und Dick, der stumm bleibt aber dessen Peitschenhiebe als die Entschlossenheit des Künstlers sein Unbewusstes durch Leiden zu stimulieren gesehen werden kann.

„Pause" (15 Min)

„Une belle journée nach K. Mann" (5min)
von Christopher Felix Hahn
Ein Unfall. Unverständnis. Aber ich lebe noch! Wird etwas begreifbarer, je weiter man sich davon entfernt?

„Textmaschine" (9 Min)
von Alexander Bauer, Hanke Wilsman
Die Maschine schlägt in der Sprache Wurzeln, teilt sie nimmt sie auseinander, versucht sie zusammenzusetzen. Am Ende bleibt das Meer.
Sprecher: Oliver Horton, Anna Peschke, Klüver-Pfandtner, David Rittershaus, Katharina Speckmann

"Hölderlin: Die Titanen Die Titanen Die Titanen" (17 Min)
von Anne Katharina Berg

„tante gaby goebbels mix - zwei schallplattenspieler, ein mixer, ein kassettendeck, zwei gitarreneffektgeräte, 300 schallplatten (tante gaby), kein computer" (20 min 48 sec)
von Mark Schroeppel

„Bauerntrampelduett"
von Alexander Bauer, Ferdinand Klüsener und Isolda MacLiam
Bauerntrampelduett möchte eine Liebesgeschichte sein. Zwei Loops laufen gemeinsam los, verirren sich und finden sich zum Schluß in praller Körperlichkeit vereint.

 

Hörspiel
von Björn Deigner; Annett Lang; Georg Döcker; Fanny Frohnmeyer und Anna Peschke; Christopher Felix Hahn; Alexander Bauer und Hanke Wilsman; Anne Katharina Berg; Mark Schroeppel; Alexander Bauer, Ferdinand Klüsener und Isolda MacLiam

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.2.2009, A118

Lichtinszenierungen 2009

Studierende des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft zeigen Arbeiten aus dem szenischen Projekt "Lichtinszenierungen" im Sommersemester (Prof. Heiner Goebbels)

 

Installation
von Studierende aus dem Szenischen Projekt "Lichtinszenierungen" bei Prof. Goebbels


Bisherige Aufführungen

  • 16.7.2009, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

LieLow - intimate distance -

LieLow
- intimate distance -

LOOK! I am hiding, becoming an object, absurd, my legs poking out at the end of this organic air costume, I become another. I am hiding, I am hiding but I just know they are looking at me. I can hear their voices, their breath, their laughter. I can hear the surprise but I can`t see it. I am still, and they move around me, a strange shape in the passage of everyday. (Alex Goodman)

When wearing the costume, I felt quite ambiguous. On the one hand I could barely see my surrounding and was very uncomfortable in the costume for the lack of space, especially as some children tried to burst some of the balloons. What I did spot on the other hand was that a lot of people noticed me and got excited about the costume. Especially small boys took a fancy on it and made me feel like a kind of super-hero, a sort of “balloon-man”. Others tried to get on a photo with me or showed interest by asking questions about the meaning of the costume. (Christian Sussner)

Ausstellung: Mai 2009 Dartington College of Arts

 

Installation
von Sarah Bonnert


Bisherige Aufführungen

  • 21.5.2009, Dartington College of Arts

 

LieLow - intimate distance -

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Medien der Auferstehung – eine Einführung

Der Beitrag will einführend einige Eckpunkte der Tagung markieren: erstens mit Blick auf die theologisch-philosophische Vorstellung der Auferstehung als einem Geschehen, durch das der irdische Körper in einen überirdischen Auferstehungsleib transformiert wird. Hier spielt der Begriff des Mediums in doppelte Hinsicht ein Rolle: als vermittelnde Verwandlung und als zweite Verkörperung, der eine spezifische Materialität eignet. Zweitens mit Blick auf die poetologische Indienstnahme des Medien- und des Auferstehungsbegriffs, um die künstlerische Tätigkeit als Tätigkeit eines 'zweiten Schöpfers' zu markieren.

 

Vortrag
von Uwe Wirth

 

Bisherige Termine

  • 12.11.2009, Medien der Auferstehung , Margarethe-Bieber-Saal

Medien der Auferstehung im Theater: Irdische Paradiese, akusmatische Stimmen

Die Befragung der Medien der Auferstehung im Theater wird bei den Medien des italienischen Theaters der Renaissance ansetzen, die unter dem Vorzeichen der Eucharistie das Unsichtbare sichtbar und das Unerhörte hörbar zu machen suchten. So modellierten Theatermaschinen, ingegni und apparati , nicht nur die Strukturen eines vom dio artifex geschaffenen Universums, sondern hatten auch die Funktion, gestützt durch eine neoplatonische Interpretation der christlichen Lehre, dessen göttliche Signatur sichtbar zu machen. Präsenz gewordene Phantasie und Imagination des Auftragsgebers sind dabei nicht nur legitimierende Repräsentation von Macht, sie schaffen auch in Form von Impresen subjektive Räume, die christliches, antikes, esoterisches und privates Wissen verbinden.
Insbesondere die Intermedien, die im 16. Jahrhundert in Italien sämtliche Komödien, Tragödien, Pastoralen wie auch geistliche Spiele rahmten, setzten eine Fülle von Theatermaschinen ein, deren Wirkung zudem von der neuen Architektur selbst wie auch deren Perspektive, die den Modus des Spiels, Sprech- und Bewegungsweise determinierte, unterstützt wurde. In diesem Kontext haben Fluchtpunkt der Perspektive einerseits und unsichtbare Musik die Funktion, den unmöglichen Ort zu evozieren, der die Abwesenheit des Anwesenden und die Präsenz des Abwesenden signifiziert.
Es wird also darum gehen, an heutigen Beispielen des verstärkten Einsatzes von Musik ohne sichtbare Quelle, wie auch vor allem von akusmatischen Stimmen, zu fragen, was so aufersteht bzw. welche Abwesenheit Erinnerung heischt.

 

Vortrag
von Helga Finter


Bisherige Termine

  • 13.11.2009, Medien der Auferstehung , Margarethe-Bieber-Saal