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Artikelaktionen

2010

“post ‘98”

Einblicke in seine Theaterarbeit und in die zeitgenössische Theaterszene Indonesiens seit 1998
Mittwoch 14.07.2010
18:00h, Raum A118

Yudi Ahmad Tajudin (geb. in Jakarta) ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des teaterGARASI Yogyakarta (http://www.teatergarasi.org),
dessen Arbeitsschwerpunkte im Bereich Performance und in der Untersuchung experimenteller Theaterformen liegen.
Unter seiner Leitung wurde das teaterGARASI auf verschiedene internationale Festivals eingeladen: Insomnia 48 Singapur (2004); In-Transit Festival Berlin (2005); Morishita Studio and Suzunari Theatre Tokyo (2006); Yokohama Triennale (in Kooperation mit Jompet Kuswidananto) Japan (2008); Shizuoka Spring Arts Festival Japan 2010.
Tajudin war 2003 Gastregisseur der KuNauka Theatre Company für ein Sophokles-Antigone-Projekt im Rahmen des Young Directors Concourse at TOGA Art Village, Tokyo. Er leitete zudem das Kollaborationsprojekt “Mnem[a]syne” mit japanischen und indonesischen Darstellern, das 2006 in Tokyo aufgeführt wurde. Für seine Inszenierung Tony Prabowos zeitgenössischer Oper “The King’s Witch” (Libretto des Dichters Goenawan Mohamad und mit Joel Sachs als Leiter des Continuum Ensembles) wurde er 2006 vom indonesischen Magazin “Tempo” als “Indonesian Theater Director of The Year” ausgezeichnet.

 

Vortrag
von Yudi Ahmad Tajudin 


Bisherige Termine

  • 14.7.2010, A 118

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

Ein Tisch. Eine Leinwand. Zwei Telefone.
Eine Kiste mit Knöpfen. Ein Klavier. Ein Koffer.
Dose. Flöte. Schreibmaschine. 

Zwei Performer, die sich ernsthaft fragen, was es noch zu finden gibt. Links und Rechts. Oben und Unten. Und ob es sich lohnt, dafür aufzubrechen.

Für 11,50 Euro fährt Reiner Harscher für mich nach Kanada – und macht da wirklich hübsche Bilder, die heute fast jeder machen könnte. Der Fluch entdecken dürfen zu müssen, wo es nichts mehr zu entdecken gibt. Das Gleiche noch mal anders. Das Andere noch mal gleich. Doch auf jeden Fall in High Definition. Und auf jedem Fall in Dolby Surround.

Ein Lichtbildvortrag ohne Lichtbild.
Ein Fluchtversuch nach Artikel 13.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, der Hessischen Theaterakademie und den Landungsbrücken Frankfurt.

theaterdiscounter.de/
landungsbruecken.org/

 

Performance
von Jost von Harleßem & Falk Rößler, Dramaturgie: Mika Stolte 


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2010, Premiere , Theater im Löbershof - Gießen
  • 29.11.2010, Probebühne ATW Gießen
  • 31.3.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 1.4.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 16.4.2011, Hörkunstfestival Nürnberg
  • 29.5.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 30.5.2011, Landungsbrücken Frankfurt
  • 22.9.2011, Theaterdiscounter Berlin
  • 23.9.2011, Theaterdiscounter Berlin
  • 25.9.2011, Theaterdiscounter Berlin
  • 20.6.2012, Landungsbrücken Frankfurt
  • 23.6.2012, Landungsbrücken Frankfurt
  • 24.6.2012, Landungsbrücken Frankfurt
  • 8.12.2019, Kunstverein Wagenhalle e.V. Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

„10 spannende Reiseziele, die einfacher zu erreichen sind, als sie glauben" Vortrag mit Tonbeispielen

"Heidegger's Body: Why should Dance matter to Philosophy?"

Treffpunkt auf der Wilsonstraße

 

Vortrag
von Jeff Friedman 

 

Bisherige Termine

  • 23.6.2010, Wilsonstrasse/ Institut für ATW

"made in ..."

Kann ich dir etwas zu trinken anbieten? Findest du, ich sollte die Brille tragen oder lieber Kontaktlinsen? Wie wirkt das Bild dort? Was denkst du über den Euro? Liest du? Was meinst du? Mit was beschäftigst du dich gerade? Rock oder Hose? Was hast du heute erlebt? Danke, was denkst du dazu? 

Wie entstehen persönliche und kulturelle Identitäten? Was ist an einer Person eigentlich individuell und inwieweit sind wir das Produkt unserer Umgebung und der Gesellschaft? Durch das Zusammenspiel von Meinungen, Erfahrungen, Gedanken und Empfindungen aller Besucher entsteht eine neue Person -äußerlich, wie innerlich. Eine interaktive Performance, die die Formbarkeit eines Subjekts untersuchen will. Julia Blawert schaltet in ihrer Performance "made in ..." die eigene Realität aus; sie wird zur Schablone für die realen und fiktiven Identitäten ihrer ZuschauerInnen. Innerhalb dieser Anordnung spiegeln Raum und Sprache die Frage nach der Manifestation von Identitäten auf spielerische Art wider.

Von und mit Julia Blawert.

 

 

Performance
von Julia Blawert 


Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2010, Reyjkavik - Island
  • 11.3.2012, GRIFFringe@SBW Stables Theatre / Sydney
  • 9.6.2012, Gießen
  • 21.2.2013, Sophiensaele / Berlin - 100 Grad Festival
  • 22.2.2013, Sophiensaele / Berlin - 100 Grad Festival
  • 23.2.2013, HAU2 -Pförtnerloge / Berlin
  • 24.2.2013, HAU2 -Pförtnerloge / Berlin
  • 22.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 23.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 24.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 25.5.2013, theaterszene europa 2013 - Köln
  • 14.6.2013, HTT -alte Commerzbank, Johannesstraße 17 / Gießen
  • 15.6.2013, HTT -alte Commerzbank, Johannesstraße 17 / Gießen
"made in ..."
"made in ..."
"made in ..."
"made in ..."

 

1937 Teil I & II

"There's an illusion within the two black areas, that the white area between them looks whiter than the rest, that's purely optical, isn't it? - Yes, there is no white paint except where I used white paint. The black is black and the white paintings are white. There is one painting that is sort of slate [...]" Barnett Newman.

 

Projekt
von Fabian Offert und Anna Schewelew 


Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

1937 Teil I & II

1937 Teil I & II

1937 Teil I & II

239,4 m3

Idee/Konzept/Raum: Johanna Castell
Dramaturgie: Elise v. Bernstorff
Performance: Linda Sepp
Video: Juliane Kremberg
Sound: Katharina Kellermann
Bühnenbildassisstenz: Helena Petersen
Künstlerische Mitarbeit: Rosalie Schweiker
Technik: Anton Castell

Das Weltall. Ein Superhaufen. Ein Galaxienhaufen. Die Milchstraße. Unser Sonnensystem. Der Planet Erde. Die Nordhalbkugel. Eurasien. Der Kontinent Europa. Die Bundesrepublik Deutschland. Norddeutschland. Die Metropolregion Hamburg. Das Land Hamburg. Die Stadt Hamburg. Die Hamburger Innenstadt. Hamburg-Mitte. Neustadt. Der Herrengrabenfleet. Die Admiralitätsstraße. Das Haus Nr. 71. Das Erdgeschoss. Der Bühnenraum.
6 Meter über dem Meeresspiegel, genau auf der Schnittstelle der Koordinaten 53° 33′ N und 10° 0′ O, füllen, räumen, befragen und verkehren wir 239,4 Kubikmeter Luft.

Eine Produktion von Johanna Castell in Kooperation mit Fleetstreet Theater Hamburg gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung, die Hessische Theaterakademie, Dionysos e.V., die RCR-Stiftung und Hahnemühle Fine Arts.

Performance
von Johanna Castell 


Bisherige Aufführungen

  • 16.9.2010, Premiere , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 17.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 18.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 19.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 20.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg
  • 21.9.2010, Abschlussprojekt , Fleetstreet Theater Hamburg

 

2herdplatten&1mixer oder "ein schlagrahmsüsses idyll"

was erzählt geschlagene sahne wie klingen rote beeren wer trinkt apfelsaft wozu braucht man tortenguss wo wohnt dr. oetker und wann hast du hunger?
eine kunst-isst performance von fanny frohnmeyer und deborah neininger

 

Performance
von Deborah Neininger und Fanny Frohnmeyer 


Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2010, Premiere , Wilsonstrasse, Institut Angewandte Theaterwissenschaft
  • 11.9.2010, Gelände der Energieversorgung Offenbach (EVO), Kantine
  • 12.9.2010, Gelände der Energieversorgung Offenbach (EVO), Kantine

 

2herdplatten&1mixer oder "ein schlagrahmsüsses idyll"

2herdplatten&1mixer oder "ein schlagrahmsüsses idyll"

2herdplatten&1mixer oder "ein schlagrahmsüsses idyll"

2x3 3x2

Workshop und Aufführung beim Deutsch-Französischen Schüler-Austausch in Kronberg (17.-21.4.)

 

Projekt
von Verena Billinger und Katharina Stephan mit Cagri, Camille, Deniz, Eddy, Léna, Gaea 


Bisherige Aufführungen

  • 21.4.2010, Ripperger-Halle, Höchst

 

2x3 3x2

4'33'' im (Ab)Raum

 

Rauminstallation nach John Cage, im Rahmen der Präsentation des Praktischen Kurses "Kostüm und (Bühnen)Körper".

Cages Name steht für das DASS der Organisation - „I planned the thing. Without my deciding to do it, it wouldn't have happened“ -, nicht aber für das WAS des Inhalts ein.

Ist die Stille der Musik Tod?

 

Installation
von Matthias Jochmann Dirigent: Stephan Dorn 


Bisherige Aufführungen

  • 22.1.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen

 

4'33'' im (Ab)Raum

4'33'' im (Ab)Raum

4'33'' im (Ab)Raum

4'33'' im (Ab)Raum

4'33'' im (Ab)Raum

5 Stunden HTA

5 Stunden HTA
Aktuelle Arbeiten von Studierenden der Hessischen Theaterakademie

Fünf Stunden lang lädt die Hessische Theaterakademie am 13. Februar ab 14h dazu ein, sich auf den verschiedenen Bühnen der HfMDK einen aktuellen Überblick über die Tendenzen und Ergebnisse der Ausbildung in ihren Studiengängen zu verschaffen.
In kompaktem Rahmen bietet 5 Stunden HTA die Möglichkeit die Fragestellungen und Ansätze unserer Ausbildungsstätten kennenzulernen und vielleicht im Café während der Veranstaltung oder auf der Feier im Anschluss mit den Studierenden der HTA ins Gespräch zu kommen.
5 Stunden Theaterstücke, Performances, Tanzchoreographien, Installationen, Szenische Skizzen – wir laden Sie herzlich ein!

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Angewandte Theaterwissenschaft

Alaska
Von und mit: Alexander Bauer, Lisa Schwalb, Chris Herzog, Jasmin Jerat,
Ferdinand Klüsener, Alma Wellner Bou

Rot Grün Blau
Installation von Fabian Offert

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HfMDK Regie

Heilige Penthesilea der Schlachthöfe
Regie: Laura Linnenbaum / mit Florian
Mania

Sowie kurze Stücke und Installationen von:
Jan-Tage Kühling, Ksenia Ravina, Rebecca Bussfeld und Tarik Goetzke

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HfMDK Schauspiel

Szenen von Ödon von Horváth
unter der Leitung von Werner Wölbern

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HfMDK Musiktheater

Szenen aus dem Programm »Hotel EurOpera«.
Ein kleines Kaleidoskop europäischer Operngeschichte.

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HfMDK ZuKT

Ausschnitt aus dem Wintertanzprojekt 2010

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Choreografie und Performance

The narration game
Von und mit Uri Turkenich und Juli Reinartz

##

HfG Bühnenbild und Kostümbild

Präsentation jüngster Arbeiten

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Einen genauen Ablaufplan finden sie in Kürze auf unserer Homepage
www.hessische-theaterakademie.de

 

Während der Fünf Stunden ist das Fünfe-Gerade-Sein-Lassen-Cafe geöffnet.

Im Anschluss an 5 Stunden HTA haben sie die Möglichkeit, um 20h Veit Kassels Diplominszenierung Kaspar und/ oder mit uns den Abschluss des HTA-Tags während der Nicht-Mehr-Alle-Fünf-Sinne-Beeinander-Haben-Party im Operstudio zu feiern.

 

Projekt
von Studierenden der Hessischen Theaterakademie 

Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2010, HfMDK Frankfurt

 

5 Stunden HTA

5 Stunden HTA

accidential

Präsentation von Rechercheergebnissen des szenischen Projektes mit Stephanie Thiersch.

Choreographische Miniaturen, Körperimprovisationen, gestellte Bilder, gefundene Musik und Videoarbeiten geben Einblick in Unfälle und Umfälle der Arbeitsweisen und Ideen, die während des Semesters entstanden sind. "accidential" fokussiert das schon in der Erfindung implizierte Scheitern.

 

Projekt
von Stephanie Thiersch und Studierenden der ATW 


Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2010, Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Alte Stadt aus neuen Häusern Tl.1

Alte Stadt aus neuen Häusern
Dokumentarische Installation zur Frankfurter Altstadt – Teil 1

"Alte Stadt aus neuen Häusern" beschäftigt sich mit dem Abriss des Technischen Rathauses und der Neubebauung der Dominsel.

Seit Juli dieses Jahres ist der erste Teil des Langzeitprojektes "Alte Stadt aus neuen Häusern" im Historischen Museum in Frankfurt zu sehen. Die über viele Jahre andauernden Abriss- und Umbauarbeiten werden durch eine Überwachungskamera festgehalten, deren Bilder stündlich live in das Museum übertragen werden. Aus Interviews ist eine Tonspur entstanden, in der die gesammelten Stimmen in einen Dialog treten, die Debatte um die Veränderungen in Frankfurts Altstadt fortsetzen und die verschiedenen persönlichen Beziehungen und Blicke auf das Gebäude aufzeigen. So wird an ein Gebäude, das derzeit abgerissen wird, noch vor dessen Verschwinden eine Erinnerung geschaffen.

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Saalgasse 19 (Römerberg), 
60311 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Di, Do-So, 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr, Mo geschlossen

 

Installation
von Sarah Bonnert Video: Sarah Bonnert + René Liebert Ton: Sarah Bonnert + Christian Fleißner 


Bisherige Aufführungen

  • 1.9.2010, Historisches Museum Frankfurt

 

Alte Stadt aus neuen Häusern Tl.1

Anticipations - dass der Himmel uns nicht auf den Kopf fällt

Was wäre, wenn morgen alles anders würde? Für immer alles gleich bliebe?

Sprüche klopfen, Schwarzmalen, eine rosarote Brille tragen, Fakten Fakten Fakten und Bauernweisheiten zu der Frage, die uns alle betrifft und die doch erst „eines Tages“ zu beantworten sein wird.

 

Projekt
von Verena Billinger, Stine Hertel, Line Spellenberg 


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2010, Probebühne, ATW
  • 12.9.2010, Festival Junger Talente, Energieversorgung AG (EVO), Eingang Goethering, 63067 Offenbach am Main
Anticipations - dass der Himmel uns nicht auf den Kopf fällt

Anticipations - dass der Himmel uns nicht auf den Kopf fällt

Anticipations - dass der Himmel uns nicht auf den Kopf fällt

Autoperformance

Projekt für eine Revolution in Gießen. oder. Die Jalousien. oder. Das letzte Jahr im Georg-Büchner-Saal. oder. Gin.

Eine Audio-Performance, entstanden im Rahmen der beiden Lehrveranstaltungen 
"Das Leere Zentrum / Die Szene des Autors" bei Prof. Heiner Goebbels.

10 Teilnehmer/Performance:
Bitte vorher anmelden! Auf den Listen am Institut oder unter autoperformance@ymail.com

 

Projekt
von Christoph Bovermann 


Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2010, Premiere , Georg-Büchner-Saal, Bismarckstr. 37
  • 18.7.2010, Georg-Büchner-Saal, Bismarckstr. 37

 

Autoperformance

Autoperformance

Autoperformance

Autoperformance

BLACK OR WHITE

Wir zitieren: Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus.....

 

Performance
von Lina Martha Hermsdorf & Alexander-Maximilian Giesche 


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2010, Premiere , Georg-Büchner-Saal

Butti

Eine Gurke enthält 96 % Wasser, Butter auch. Ein Körper enthält 67,85 % 
Butter.
Die Gedanken sind Fett.
Die Wand ist Fett. Die Fenster sind Fett. Der Raum ist Fett. Streich zart.

www.ongoing-project.org/index_butti.html

 

Performance
von Chris Herzog, Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Lisa Schwalb, Jasmin Jerat, Ferdinand Klüsener 


Bisherige Aufführungen

  • 19.6.2010, megaFON Festival, Bochum

computerised movement (PET_6)

"We were born, born to be alive." 

Wir suchen nach Anzeichen des Lebens in einem virtuellen Körper. Langeweile, Erschöpfung und Melancholie einer Spielfigur, die nicht gebraucht wird. Simulierte Anwesenheit und virtuelle Gefühle erzeugen Bewegungen, die sagen: Ich bin hier, ich bin für Euch da. 

Computerzombies, Körper im Standbymodus, oder ein trauriges joyPET. Seht uns mit der 3D-Brille, von vorne als Bild und von hinten, wie wir da im Raum stehen.

PET_6 "computerised movement" ist eine Produktion von Tanzlabor_21 / Ein Projekt von Tanzplan Deutschland

http://tanzlabor21.de/web/Deutsch/Startseite/

 

 

Projekt
von Verena Billinger, Caroline Creutzburg, Philipp Karau, Tümay Kılınçel, Nicolas Niot, Sebastian Schulz, Line Spellenberg; Kostüme: Anna Hentschel; Mentor: Gerald Siegmund 


Bisherige Aufführungen

  • 14.10.2010, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm (Studiobühne), Frankfurt a.M.
  • 15.10.2010, Künstlerhaus Mousonturm (Studiobühne), Frankfurt a.M.
  • 16.10.2010, Künstlerhaus Mousonturm (Studiobühne), Frankfurt a.M.
  • 4.11.2010, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 11.11.2010, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (Tagung: Dance, Politics & Co-Immunity)

 

computerised movement (PET_6)

computerised movement (PET_6)

computerised movement (PET_6)

computerised movement (PET_6)

computerised movement (PET_6)

dance at a distance (women not looking at you piece)

„Dance is hard to see. It must either be made less fancy, or the fact of that intrinsic quality must be emphasized to the point that it becomes almost impossible to see.“ (Yvonne Rainer) 

Dance at a distance beschäftigt sich mit der Flüchtigkeit des Tanzes. Wegen seines angeblichen Verschwindens im Moment des Erscheinens wird Tanz oft mit Weiblichkeit gleichgesetzt und dem männlichen Aufschreibe-Mechanismus Choreographie, der Tanz-Schrift, gegenübergestellt. Wenn der Tanz aber immer verschwindet, sobald er erscheint, ist nicht nur das männliche Unternehmen des Festhaltens verdammt zur Melancholie, sondern auch die Frau dazu verurteilt, nie sichtbar werden zu können/auf immer ausgeschlossen zu bleiben.
Dance at a distance setzt sich mit den Konsequenzen dieser Konstruktion von Tanz als Weiblichkeit und Weiblichkeit als Tanz auseinander – klopft diese auf ihre Haltbarkeit ab, um sie selbst entgleiten zu lassen. Ausgangspunkt ist die Verkleidung als Frau und die Behauptung, dass auch Männer – obwohl sie es gerne leugnen – immer schon in Bewegung sind, wenn sie in Erscheinung treten.

Gefördert durch die Crespo Foundation

 

Tanzprojekt
von Sebastian Schulz (CuP) von und mit Jung Yun Bae (CuP), Tümay Kilincel (BA HÜZT), Sebastian Schulz (CuP) und Uri Turkenich (CuP) Dramaturgie: Camilla Vetters (ATW) Kostüm/Ton: Caroline Creutzburg (ATW) Licht: Stine Hertel (ATW) Mentor: Prof. Dr. Gerald Siegmund 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.7.2010, Premiere , Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
  • 18.7.2010, Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main

Der kleine Bruder des Ruderers

"Ohne Ort wird man schüchtern. Das hat Kari umgebracht: Schüchternheit. Das ist, als ob dein ganzer Körper schwimmt. Irgendwann willst du nur noch, was praktisch ist. Praktisch ist, überhaupt keine Haut zu haben, keine Geschichte. Punkt."

Wo soll Kari beerdigt werden, hier oder dort?
Es ist die Totenwache von Kari, die sich vor drei Tagen aus dem Fenster gestürzt hat. Ihre Freunde warten auf den Ruderer, der ihren Körper abholen und die Leiche auf die Seereise mitnehmen soll. Dorthin, wo Kari nie war. Keiner kann oder will eine Antwort finden, warum sie sich umgebracht hat. So reflektieren ihre Freunde das eigene Leben zwischen den Welten, sie fragen, wo ihr Zuhause ist: hier, wo sie geboren sind, oder dort, woher ihre Eltern kommen, weil das Leben beginnt, bevor man auf die Welt kommt. Kann man an einem Ort zu Hause sein, den man nur aus den Ferien kennt? 
Die junge deutsch-togoische Regisseurin beschäftigt sich in ihrer Inszenierung mit afrikanischer Herkunft und Migration als Teil ihrer eigenen Geschichte. Das Stück erzählt von drei Menschen, für die das Leben zwischen zwei Kulturen selbstverständlich ist, die für manche Probleme jedoch eine unkonventionelle Lösung brauchen. Der mehrfach ausgezeichnete togoische Autor Kossi Efoui lebt heute in Frankreich.

 

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße in Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim, gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die interkulturelle Projektförderung Berlin, DKLB und den Projektfonds des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. 

Premiere: 24.9.2010, Ballhaus Naunynstraße Berlin
Weitere Vorstellungen Berlin: 25./26./27./28.8., 20 Uhr

 

Hildesheim-Premiere 1.10., Theaterhaus Hildesheim
Weitere Vorstellungen Hildesheim: 02.10. / 03.10. / 04.10. / 05.10. / 6.10, 20 Uhr
Schulvorstellungen Hildesheim: 05.10/ 06.10, 11 Uhr

 

Inszenierung
von Regie: Simone Dede Ayivi Mit: Jean-Philippe Adabra, Mike Adler, Theresa Henning Bühne: Justus Saretz Kostüme: Gilvan Coêlho de Oliveira Sounddesign: Katharina Kellermann (ATW) Dramaturgie: Barbara Kastner 


Bisherige Aufführungen

  • 24.9.2010, Ballhaus Naunynstraße Berlin
  • 25.9.2010, Ballhaus Naunynstraße Berlin
  • 26.9.2010, Ballhaus Naunynstrasse Berlin
  • 27.9.2010, Ballhaus Naunynstrasse Berlin
  • 28.9.2010, Ballhaus Naunynstrasse Berlin
  • 2.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 3.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 4.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 5.10.2010, Theaterhaus Hildesheim
  • 6.10.2010, Theaterhaus Hildesheim

 Der kleine Bruder des Ruderers

Der Welt abhanden kommen

Performance-Installation mit Studierenden der ATW unter Leitung von SIGNA
17:43 - 06:55 - 13 Stunden und 12 Minuten nonstop (Mindestaufenthalt 6:17 Stunden)
Eintritt um 17:43 oder um 24:00

Begrenzte Zuschauerzahl: 35 zur gleichen Zeit

Bitte reservieren:
weltabhanden@gmail.com

Für jede Reservierung bitte Vor- und Zunamen jedes Zuschauers zusenden, außerdem beabsichtigte Aufenthaltszeit (17:43-24:00, 17:43-6:55 oder 24:00-6:55).

Kritikgespräch am Sonntag, 12. Dezember 2010 um 20:00 am selben Ort.

 


"Hier sei jedweder Argwohn weggebannt,
Und jede Feigheit sterb an diesem Orte.
Wir sind zur Stelle, die ich dir genannt,
Hier wirst du jene Jammervollen schauen,
Für die das Heil des wahren Lichtes schwand."
(Dante Alighieri)

Die Arbeit des Kopenhagener Performance-Kollektivs SIGNA lässt sich nicht ohne weiteres einer bestimmten Kategorie zuordnen, da sie ein vielfältiges Spektrum an verschiedenen Kunstformen miteinander verknüpft. Das Grundkonzept ihrer Inszenierungen basiert jedoch auf Installation. Sie arbeiten ortsspezifisch und dem jeweiligen Raum angepasst, indem sie verlassene, leerstehende Gebäude und Gelände neu definieren und in einen von der Zeit losgelösten theatralen Raum verwandeln, in eine künstliche Welt, die das Publikum erforscht und in der es sich aufhält.
In Deutschland wurde SIGNAs Arbeit durch Produktionen mit dem Schauspiel Köln, dem Neuen Schauspiel Leipzig und am Theatertreffen in Berlin vorgestellt.

 

Performance
von Studierenden der ATW unter Leitung von SIGNA 


Bisherige Aufführungen

  • 11.12.2010, Premiere , Lincolnstreet 7, 35394 Giessen

 

Der Welt abhanden kommen

Die Farce der Suche (work in progress)

Die Farce der Suche, ist der Versuch einer Annäherung an eine der wichtigsten Tänzerinnen und Pionierinnen des angeblichen deutschen Ausdruckstanzes in Argentinien, ist die Reise durch Buenos Aires auf der Suche nach einer mystifizierten deutschen Emigrantin, ist das Erstellen einer Persönlichkeit aus tausend kleinen Erinnerungsfetzen, ist der Versuch die verbal beschriebene Bewegung wieder in Tanz zu verwandeln, ist ein Attentat auf die Klassifizierung von Bewegung. 
Ein Café zwischen Dokumentation und Erinnerung. Ein Märchen, vielleicht. Geschichte... auf jeden Fall.

 

Tanzprojekt
von Paula Rosolen (MACuP Giessen) mit der Tänzerin Natala Mariel Gomez (HfMDK Frankfurt) Dramaturgie: Eleonora Herder (ATW Giessen) Original Musik: Anibal Zorrilla (Buenos Aires) Video Schnitt/ Bühnentechnik: Lea Rosa Schneidermann (ATW Giessen) 


Bisherige Aufführungen

  • 13.5.2010, Bar der Akademie der Künste. Berlin.
  • 14.5.2010, Bar der Akademie der Künste. Berlin.

Die Farce der Suche- Eine Solo von und über Renate Schottelius

„Die Farce der Suche“ ist der Versuch einer Annäherung an eine der wichtigsten Tänzerinnen und Pionierinnen des angeblichen deutschen Ausdruckstanzes in Argentinien, ist die Reise durch Buenos Aires auf der Suche nach einer mystifizierten deutschen Emigrantin, ist das Erstellen einer Persönlichkeit aus tausend kleinen Erinnerungsfetzen, ist der Versuch die verbal beschriebene Bewegung wieder in Tanz zu verwandeln, ist ein Attentat auf die Klassifizierung von Bewegung.

Ein Solo zwischen Dokumentation und Erinnerung.

Eine Präsentation des MA-Studiengangs "Choreographie und Performance" / eine Kooperation der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt im Rahmen von Tanzlabor_21 / Ein Projekt von Tanzplan Deutschland.

Mit freundlicher Unterstützung der Crespo Foundation Frankfurt am Main.

 

Tanzprojekt
von Konzept und Choreographie: Paula Rosolen (MACuP) / Tänzerin: Natala Mariel Gómez (HfMDK) / Dramaturgie: Eleonora Herder (ATW) / Videoschnitt/ Bühnentechnik: Lea Rosa Schneidermann (ATW) / Original Musik: Anibal Zorrilla (Buenos Aires) / Mentoren: Prof. Dr. Gerald Siegmund , Prof. Dr. Jeff Friedman 


Bisherige Aufführungen

  • 2.7.2010, Premiere , Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
  • 3.7.2010, Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main

 

Die virtuosen Symptome der Fallvermeidung

Das mit der Virtuosität ist ja so eine Sache für sich. Wenn da nicht die Schwerkraft wäre, dann wäre ja alles ganz easy, aber leider leider ist da immer der Zug Richtung Boden, der den Körper fallen lässt.

Aber unter Umständen, unter den besonderen Umständen eines bestimmten Tasks könnte gerade derjenige Körper virtuos sein, der mit der Schwerkraft spielt, statt sie zu überwinden.

 


Vielen Dank an Stephanie Thiersch, Meret Kiderlen und Jennifer Sittler.

Die Aufführung findet statt im Rahmen der Präsentation des Szenischen Projekts "accidential" von Gastprofessorin Stephanie Thiersch.

 

 

Performance
von Stefanie Knobel und Georg Döcker 


Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2010, Probebühne der Angewandten Theaterwissenschaft
Die virtuosen Symptome der Fallvermeidung
Die virtuosen Symptome der Fallvermeidung

Die virtuosen Symptome der Fallvermeidung

 

Die virtuosen Symptome der Fallvermeidung

Die virtuosen Symptome der Fallvermeidung 2

Die Sache mit dem Fallen beschäftigt uns noch immer, und deswegen proben wir weiter, wie wir noch virtuoser gegen die Schwerkraft verlieren können. Zu erwarten sind heftig rudernde Arme, kollabierende Zehenspitzen und neue superkonzeptuelle Antworten auf die Frage: Was macht das Fallen mit Körper, Bewegung und Choreographie?

Vielen Dank an Stephanie Thiersch, Bjoern Mehlig, Meret Kiderlen und Jennifer Sittler.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft und den AStA der JLU Gießen.

 

Performance
von und mit Stefanie Knobel und Georg Döcker 


Bisherige Aufführungen

  • 20.10.2010, Probebühne der Angewandten Theaterwissenschaft

dis-oriented

Eine multi-mediale Auseinandersetzung über die Irritation im eigenen Kopf.

 

Man sieht es, man versteht es... wirklich?

Die Grundlage dieser Arbeit ist eine Photographie Man Rays. Durch die Benutzung unterschiedlicher Techniken, Materialien und Medien entstehen verschiedene Ebenen der Realität; das eigene Bewusstsein als ein geschlossenes System aus dem man nicht entfliehen kann; es kann nur irritiert werden.

http://www.kaltstart-hamburg.de/907.html

 

Inszenierung
von Julia Blawert mit: Lisa Schwalb und Christopher Hahn 


Bisherige Aufführungen

  • 16.7.2010, Waagenbau /Max Brauer Allee 204 /Hamburg Fringe Festival Hamburg
  • 17.7.2010, Waagenbau /Max Brauer Allee 204 /Hamburg Fringe Festival Hamburg

 

dis-oriented

dis-oriented

Dorkbot Shanghai#3

Speakers:

*LLND (Paris): Intermedia Artists
Francis Lam (Shanghai): Media Artist / Creative Technologist at W+K
Wei Wei (Beijing): Multimedia Artist / Designer
Tobias Rosenberger (Germany): Media Artist

 

For dorkbot Shanghai #3, Tobias will present three of his more recent works; one about hardware-hacking, another one about hacking of surveillance cameras, and finally one work that is based on the military chapters of ancient Chinese philosopher and engineer Mozi.

About dorkbot Shanghai:
With electricity connecting the dots; artists, hackers, engineers, inventors, DIY enthusiasts, and people just like you, regularly meet at dorkbot events in over 85 cities around the world to exchange ideas in casual surroundings. The trusted motto of dorkbot worldwide is “people doing strange things with electricity.” dorkbot Shanghai is simply the Shanghai chapter of dorkbot.

http://dorkbot.org/dorkbotshanghai/?p=126

 

Lesung
von Tobias Rosenberger 


Bisherige Aufführungen

  • 26.9.2010, Xindanwei, Address: 4C,Bld 4 IIInShanghai Hub,No.727 Dingxi Road,Changning District,Shanghai, CHINA

DORNRÖSCHEN/ DER TOD UND DAS MÄDCHEN - ein Märchen-Projekt

DER TOD UND DAS MÄDCHEN ist die Weiterentwicklung von ES WAR EINMAL DORNRÖSCHEN, das am 17.11.2010 im Raum für Kultur in Frankfurt am Main uraufgeführt wurde. DORNRÖSCHEN - für Erwachsene ist die Weiterentwicklung von DER TOD UND DAS MÄDCHEN, das am 10.03. auf der Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft und am 20.05.2011 im Theater im Löbershof aufgeführt wurde.

DORNRÖSCHEN - für Erwachsene war am 17.12.2011 im Rittersaal des Schloss Kirchentellinfurt zu sehen.

"[...]doch die vorweihnachtliche Atmosphäre hält nur solange an, bis Katharina Speckmann und David Rittershaus die Bühne betreten.[...]Speckmann und Rittershaus verleihen dem Märchenklassiker einen modernen Anstrich."

-Südwestpresse, 19.12.2011

 

Performance
von Katharina Speckmann und David Rittershaus 


Bisherige Aufführungen

  • 17.11.2010, Raum für Kultur, Commerzbank - Gallusanlage 5, Frankfurt
  • 10.3.2011, Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 20.5.2011, Theatermaschine 2011 , Theater im Löbershof Gießen
  • 17.12.2011, Rittersaal, Schloss Kirchentellinsfurt
  • 9.9.2012, Artemis-Galerie, Recklinghausen

 

DORNRÖSCHEN/ DER TOD UND DAS MÄDCHEN - ein Märchen-Projekt

DORNRÖSCHEN/ DER TOD UND DAS MÄDCHEN - ein Märchen-Projekt

DREI x y z

"Ich finde zum Beispiel, das die Glastüren des MaximiliansForums total schön die wechselseitige Durchlässigkeit bezüglich der Dreifaltigkeit symbolisieren. Jürgen Werbick beschreibt diese Durchdringung hinsichtlich Richard von St. Victor und Bonaventura so »den dreieinigen Gott in der Tradition des christlichen Neuplatonismus als das »summum bonum« (das höchste Gut), das sich selbst in höchster Mitteilsamkeit (»communicabilitas«) und als vollkommenste »cointimas« und als vollkommenste »circumincessio« (wechselseitige Durchdringung) ewig realisiert« Deshalb fänd ich es recht schade Papier dran zu kleben."

"Ich bin ja eigentlich eher gegen Spektakel. Lieber Informationsströme unterbrechen. Kommt aber beim Publikum immer sauschlecht an. Keiner klatscht, alle langweilen sich, man selber auch, etc."

"Als Zuschauer fragte man sich dann die ganze Zeit, weil das so komplex war aber trotzdem irgendwie so einfach war, warum da keiner reinfällt obwohl man gleichzeitig sofort gecheckt hatte das es einfach aufgemalt sein muss. Irgendwann war plötzlich alles total schön... ist so was wie Derwisch drehen. Redundante Abfolge von Bewegungen. Tranceshit."

ein Abend von und mit Mirko Hecktor, Daniel Kluge, Alexander Giesche, Florian Krauß, Lea Letzel

www.maximiliansforum.de
www.muenchner.de/museumsnacht/

Ein Projekt des Kulturreferat der Stadt München.

 

 

Performance
von mit Mirko Hecktor, Daniel Kluge, Alexander Giesche, Florian Krauß, Lea Letzel 


Bisherige Aufführungen

  • 14.10.2010, MaximiliansForum München
  • 16.10.2010, MaximiliansForum München

 

 

DREI x y z

DREI x y z

DREI x y z

DREI x y z

Ein Schaf fürs Leben

Eine ganz besondere Freundschaft 

Ein einsamer Wolf stapft in einer eiskalten Winternacht durch den Schnee. Schrecklichen Hunger hat er − und großes Glück: Plötzlich steht er vor einem Stall. Als er leise durchs Fenster hineinklettert, empfängt ihn ein argloses Schaf. Ausgerechnet ein Schaf! Seine Leibspeise, direkt vor seiner Nase! Jetzt muss er nur noch zubeißen.

Kein Problem für einen furchtlosen, listigen Wolf. Oder etwa doch? Das gastfreundliche Schaf heißt ihn herzlich willkommen und bietet ihm sofort eine Gabel Heu und leckeren Gänseblümchentee an. Das ist leider so gar nicht nach Wolfs Geschmack!

Um ungestört zubeißen zu können, lockt er das Schaf unter einem Vorwand nach draußen. Das Schaf kommt gern mit, schließlich ist die sternenklare Nacht wie geschaffen für eine kleine Schlittenfahrt, um dem Wolf etwas zu essen zu suchen. Die beiden sausen durch schneebedeckte Täler und schlittern über zugefrorene Seen. Das Schaf ist begeistert und auch dem Wolf macht das nächtliche Abenteuer zunehmend Spaß. Wenn nur sein Magen nicht so schrecklich laut knurren würde. Als der Wolf zu allem Überfluss auch noch ins Eis einbricht, nimmt die Reise der beiden eine überraschende Wendung.


Inszenierung
von Regie: Stefan Behrendt Ausstattung: Annabel Lange Fassung von Janusz Luków nach dem Kinderbuch von Maritgen Matter 


Bisherige Aufführungen

  • 23.3.2010, Landestheater Coburg - Reithalle
  • 24.3.2010, Landestheater Coburg - Reithalle
  • 25.3.2010, Landestheater Coburg - Reithalle
  • 21.4.2010, Reithalle Landestheater Coburg
  • 22.4.2010, Reithalle Landestheater Coburg
  • 23.5.2010, Reithalle Landestheater Coburg
  • 24.5.2010, Reithalle Landestheater Coburg

Eine Pistole, ein Tanz, etwas aus Holz, das was kann.

Wir haben zu zweit etwas drittes gebaut.
In Zeiten nach dem Paartanz haben der Fairness halber Sophie, Caroline und das Ding aus Holz alle drei die gleichen Hosen an und zur Gelegenheit wird das gemacht, was wir finden vor uns auf dem Boden, zwischen unseren Köpfen.
Eine euphorische Maschinenerfindung, ein Ablenkungsmanöver für die Fronten des gewissenhaften Zögerns. Ein Zugeständnis an den Eigenwillen des Geräts, in kritischer Aufmerksamkeit aber respektvoller Zugewandtheit. 
Wir machen uns zum Kanonenfutter einer Pistolentrockenübung.

 

Performance
von Caroline Creutzburg und Sophie Reble 


Bisherige Aufführungen

  • 6.3.2010, Hinterbühne Hau 1 im Rahmen von 100° Berlin
  • 4.5.2010, Hau 3 im Rahmen von The Best of 100°
  • 5.5.2010, Hau 3 im Rahmen von The Best of 100°
  • 12.6.2010, Probebühne I, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Theatermschine 2010

 

Eine Pistole, ein Tanz, etwas aus Holz, das was kann.

EINER ZOG AUS

Ein Monat in New York im September wurde von EINER ZOG AUS zum Anlass gemacht, vor Ort zeitgleich Kleidung herzustellen. Oder war es umgekehrt: Sich einen Monat ins Kleidermachen zu vertiefen war Anlass, sich dafür in ein Apartment in Brooklyn einzumieten.

 

Projekt
von Caroline Creutzburg und Charlotte Pistorius 


Bisherige Aufführungen

  • 3.4.2010, Galerie exilien Berlin

 

EINER ZOG AUS

EINER ZOG AUS

EINER ZOG AUS

EINER ZOG AUS

EINER ZOG AUS

evergreen

So bin ich unversehens ein Landschaftsmaler geworden. Es ist entsetzlich.
Adalbert Stifter: Nachkommenschaften. Eine Erzählung

 

Ein Zaun, eine grüne Wiese, ein Baum, ein Schaf. Und dann scheppert es und eine Herde Hirsche zieht vorbei.

 


Was dies alles bedeutet? Die Kunst ist eine eingezäunte Wiese, drum herum gibt's eine viel größere Wiese, das ist die Welt. Wenn der Zaun zusammenbricht, ist die Kunst auf einmal überall. Ein schöner Traum.
Hans-Peter Feldmann

 

 

Projekt
von Rodrik Biersteker, Alice Ferl & Hendrik Quast 


Bisherige Aufführungen

  • 11.9.2010, Festival Junger Talente / EVO-Gelände (Bühne) / Offenbach (Main)
  • 12.9.2010, Festival Junger Talente / EVO-Gelände (Bühne) / Offenbach (Main)

 

evergreen

friendly curating # Teil eins

Während der langen Nacht der Museen in Frankfurt öffnet das Atelierhaus Frankfurt seine Türen.
Bei de Baan / Tumova findet friendly curating # Teil eins statt.

Während einer durational performance werden im Wechsel von 10-15 Minuten per Skype / live unterschiedliche Beiträge und Formate zur Geste der Freundschaft zu sehen sein.

ATELIERFRANKFURT e. V.
Hohenstaufenstraße 13-25
60327 Frankfurt am Main
de Baan / Tumova, 2.Stock links

 

Performance
von Lucie Tuma 

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.4.2010, ATELIERFRANKFURT e. V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main de Baan / Tumova, 2.Stock links

Giessen ist hässlich aber bewegt sich

Ein Dokumentarfilm über den Giessner Bildungsstreik

 

Film
von Eleonora Herder & Isabelle Zinsmaier 


Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2010, OutNOW!Festival Schwankhallen Bremen

Grenzlandpanorama.Eins.

Vier Monitore zeigen Super8-Material. Bilder von Landschaft und von Menschen in der Landschaft, die wie alle Bilder der Vergangenheit angehören; speziell diese vergessen in ihrer Materialität nie, auf ihr Bild-Sein zu verweisen. 
In Grenzlandpanorama.Eins. sind die Bilder in ihrer Gleichzeitigkeit und Vielheit der linearen Wahrnehmung nicht mehr zugänglich, wie auch die Landschaftsbetrachtung nicht ein linearer Vorgang, sondern ein Sich-Einstellen im Betrachter ist. 
Grenzlandpanorama.Eins. ist ein Versuchsaufbau, in dem der Betrachter sich als derjenige erfahren kann, in dem sich Landschaft einstellt, in dem er jedoch auch erfährt, wie viele Bilder pro Sekunde davon ausgeschlossen sind. Und wenn die Bilder abtauchen in Farben und zufällige Formen, verursacht durch Fehlbelichtungen des Super8-Materials, und die Anbindung an das Bekannte verlieren, dann kann Landschaft zur Leerstelle werden und Neues sich einstellen.
Grenzlandpanorama ist ein mehrteiliges Projekt auf der Suche nach Bildern, die wir nicht beherbergen können, nach Filmen, die ihr fragiles Dispositiv mitartikulieren und nach Räumen, die beides vereinen und so zu anderen Räumen werden.

im Rahmen von:
Wiederkehr der Landschaft
Ausstellung an der Akademie der Künste
Hanseatenweg 10, Berlin-Tiergarten

13. März bis 30. Mai 2010
dienstags bis sonntags 11-20 Uhr
Eintritt Euro 6-/4-
Am 1. Sonntag im Monat Eintritt frei

Eröffnung: Freitag 12. März, 19 Uhr

 

Installation
von Luise Voigt, Musik von Suha Sung 


Bisherige Aufführungen

  • 12.3.2010, Premiere , Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin-Tiergarten

 

Grenzlandpanorama.Eins.

grün kaputt

"Um sich richtig wohl zu fühlen, braucht der Mensch Abwechslung zwischen Dunkel und Hell, das gleichbedeutend ist, mit Schutz einerseits und freiem Ausblick andererseits. Schon ein einziger Baum vermag dieses Schutzbedürfnis befriedigen. Um wieviel mehr dann erst eine Baumgruppe, ein Gebüsch oder eine Hecke!"

(aus: Christian Seifert: Wohnraum Garten. 12 Kapitel zur Gartengestaltung.)

 

Projekt
von Knoblich / Letzel / Quast 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2010, Probebühne
  • 15.10.2010, Im Rahmen von "THE FESTIVAL - DASARTS"; HetVeem Theater Amsterdam
  • 16.10.2010, im Rahmen von "THE FESTIVAL - DASARTS"; HetVeem Theater Amsterdam

 

grün kaputt

grün kaputt

grün kaputt

grün kaputt

GRUNDRISS I. Hasan Küskün. Istanbul.

Warum soll man der Zersplitterung nicht das Wort reden? Warum sollte man, statt an einem einzigen Ort zu leben und sich dabei vergeblich zu sammeln versuchen, nicht fünf oder sechs in der Stadt zerstreute Zimmer haben? (Georges Perec)
Was passiert, wenn man einen Wohnungsgrundriss auf einen Stadtplan überträgt - wo steht dann das Bett?
So wie Perec seine Wohnung als Lebenserfahrung auf den Stadtraum auszuweiten imaginiert, so erweitert sich der Grundriss einer durchschnittlichen Wohnung auf den Stadtplan von Istanbul: Hasan, ein 30 jähriger Türke, lebt seinen Alltag in der Stadt. Ganz natürlich und gleichzeitig wie Interventionen etablieren sich die Räume seines Wohnraumes an öffentlichen Orten, - er macht sich die Metropole heimisch. In einer häuslichen Umgebung in mitten der Bremer Innenstadt kann der /die Betrachter_in Hasan beobachten und richtet sich dabei selbst in der Stadt ein.
Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie

 

Installation
von SWOOSH LIEU (Johanna Castell, Katharina Kellermann, Juliane Kremberg, Rosa Wernecke) 


Bisherige Aufführungen

  • 28.5.2010, Out Now Festival, Schwankhalle Bremen
  • 29.5.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 30.5.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 31.5.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 1.6.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 2.6.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 3.6.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 4.6.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 5.6.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen
  • 6.6.2010, Out Now Festival 2010 Schwankhalle Bremen

 

GRUNDRISS I. Hasan Küskün. Istanbul.

GRUNDRISS I. Hasan Küskün. Istanbul.

Hotel Savoy

 

With its overlapping of Joseph Roth's novel, reality, and contemporary history, HOTEL SAVOY opens up a world between dream and reality in the history-laden and often unseen spaces of the temporarily vacant building of the Goethe-Institut New York. Visitors become guests in the empty hotel and encounter past employees: an elevator operator, a young maid, the hotel barber, the concierge, and a barmaid. These gatekeepers lead us into remote corners of the building, into unreal hotel rooms and real salons still haunted by spirits of past occupants.

Against the background of this surreal through-station for German exiles, visitors are faced with questions about their own heritage in these restless and unanchored times. Guests play the lead role in their brief stay at the Hotel Savoy.

Cast: Wickham Boyle, Howard des Chenes, Léna Greenberg, Chandler Gregoire, Timothy Hospodar, Michael Simmons, Richard Stein, Issac Taylor, Heather Warner, Tom Gallucio.

 

Performance
von Dominic Huber. Artistic Collaboration, Dramaturgy: Anne Hoelck. Sound Design: Knut Jensen. Coaching, Collaboration Script: Lara Koerte. Assistant Director, Set Dressing: Fabian Offert (ATW). Assistant Director, Set Dressing and Documentation: Paula Reissig. Assistant Cast: Phillip Gulley. Technical Supervisor, Goethe-Institut New York: Michael Sanabria. 


Bisherige Aufführungen

  • 30.9.2010, Premiere , 1014 Fifth Avenue, New York
  • 1.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 2.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 3.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 6.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 7.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 8.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 9.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 13.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 14.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 15.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 16.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 17.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 20.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 21.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 22.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 23.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 24.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 27.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 28.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 29.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 30.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York
  • 31.10.2010, 1014 Fifth Avenue, New York

 

Hotel Savoy

Hourglass

  • eine szenische Installation

Was entsteht über Zeit? Die szenische Installation Hourglass von bassgasse3 folgt dem Streichquartett Feldmans in den Bau des weißen Kaninchens, ins Wunderland von Alice, in dem alle Relationen verschwimmen. Die Zeit bleibt stehen und die Zuschauer können sich an den im Raum hängenden Tönen stoßen. bassgasse3 transformiert Feldmans Strukturen zu Erlebnissen im Raum und bettet den Zuschauer in einen umfassenden Kosmos, in dem sich Hörbares und Sichtbares kreuzen, verstärken und auslöschen und die Zeit zu einer Variablen wird.

 

Morton Feldman Streichquartett Nr. 2

Musik: Asasello Quartett
Konzept / Raum / Inszenierung: bassgasse3 (grammel // könig // zamastil)
Plastik: Lea Walloschke
Tanz: Friederike Plafki und Louise Wagner

 

Installation
von bassgasse3 (grammel / könig / zamastil), Asasello Quartett und weiteren

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.2.2010, Premiere , MusikFabrik im MediaPark Köln, Studio

Innere Meute. Konzentrische Kreise (AT)

„Manche sprechen davon, dass der Beton sich, oft unerwartet und sprunghaft, strecke, und sie sagen das nicht ohne Liebe.“

"Innere Meute" ist das Portrait einer Stadt, derren Hochhäuser Wahrzeichen und Wachturm zugleich sind. Ein Rauschen legt sich in die Landschaft, die Bewohner bleiben sich auch aus der Nähe betrachtet schwarze Punkte: Die Kontrollinstanz der Hochhäuser wird plötzlich zur labilen Mitte der urbanen Struktur. Von dort aus beginnt die Zersetzung der Stadt durch die eigenen Bewohner, die sich in Meuten zusammenrotten.
"Innere Meute" stellt den durch Blicke konstruierten Prosablöcken O-Tonaufnahmen von Menschenmassen gegenüber, deren musikalische verfremdete Rhythmik und Melodik als musikalischer Spannungsbogen den Text fortschreibt.

Sprecherinnen: Ana Berkenhoff, Luise Voigt
Text/Regie/Sound: Björn Deigner
Mitarbeit Konzept/Regie: Malte Scholz
künstl. Mitarbeit/Musik: Simon Birgisson
Technik: Ursula Potyra, Helmut Becker
Dramaturgie/Redaktion: Manfred Hess

Diplom-Hörspiel in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk, der Hessischen Theaterakademie und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft.

 

Hörspiel
von Björn Deigner

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.3.2010, Abschlussprojekt , hr2

Jan. 13 >> its this Now?

We would like to invite you to our project Jan. 13 >> its this Now? which will take place jan. 22th-23th at the Pannier Market in Plymouth in conjunction with the symposium the Pigs of Today are the Hams of Tomorrow.

durational, site-specific performance

for further information see below:

http://www.plymouthartscentre.org/art.html
http://www.plymouthartscentre.org/art/performancemarke.html

Alex Felicitas and Lina Martha H. are two interdisciplinary, performative artists currently on Erasmus study at the Dartington College of Art. From Canada and Germany, respectively, the two artists use the UK as a converging point between their practices, as an exploration into new communities and potential for performative works. Sharing a mutual interest in their position as "outsiders" Dec.10 >> Its this now is a response to the challenge of relevance, contribution, and documentation of a space and history which is so distant from their own.

Dec. 10.>> Its this now poses as a temporary archive centre, whose drawers and folders begin blank. Unwritten. The two artists have taken on the role of Archivists who operate as mercantile medians between the moving and fluid world, and a past-world: a history only evident through snapshots of text, image, material. Patrons, fellow merchants, passersby etc are invited to partake in the project at the cost of a simple trade: a tangible place in this historical snapshot in exchange for their own personal contribution to the archive itself. This may take the form of a photograph, audio recording, interview, drawing and so on.

 

Performance
von Lina Hermsdorf und Alex Felicitas

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.1.2010, Pannier Market in Plymouth (UK) in conjunction with the symposium the Pigs of Today are the Hams of Tomorrow
  • 23.1.2010, Pannier Market in Plymouth (UK) in conjunction with the symposium the Pigs of Today are the Hams of Tomorrow

KORREKTUR: TALSPERRE

Wie entkommt man einem liegen gebliebenen Auto? Vier Freunde steigen aus. Sie reihen Wort an Wort, Ort an Ort; Wort an Ort.
Urlaub ist doch deswegen so gut, weil die Umgebung nichts mit einem selbst zu tun hat und Entscheidungen nicht schwer wiegen. Aber jedes Wort ist eine Entscheidung und bestimmt die weitere Richtung der Sätze. Vier Erzähler missverstehen sich, versprechen sich, korrigieren sich. Ein Wort ist eben nicht ein Wort. Die Wege enden an verlassenen Haltestellen ohne Anschluss, der Wagen bleibt stehen und sie reden weiter. Weil man am Ende mal alles in Ruhe besprechen kann.

Der Abend ist lange vorbei, der Abend beginnt. Die Zuhörer setzen sich und nehmen die Plätze der Erzähler ein. Was passiert mit den Worten - danach?

http://www.lofft.de/web/programm.php?nr=279

 

Installation
von Ein Erzählexperiment mit einem Auto und vier Autoren von Martin D. Lockhead (Tilman Aumüller, Jan Buck/ATW, Katharina Schmidt) in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT.Leipzig

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.4.2010, Westwerk, Leipzig
  • 27.4.2010, Westwerk, Leipzig

 

KORREKTUR: TALSPERRE

Kostüm und (Bühnen)Körper

Präsentation von Ergebnissen, Experimenten, Prozessen aus dem gleichnamigen Praktischen Kurs im Wintersemester bei Berit Mohr.

 


Fotografische Präsentationen
| Charlotte Arens; Lisa-Marie Radtke

 

Dreiteilige Kostüme an drei Gliederpuppen
| Triada Kovalenko

 

Rauminstallation „4'33'' im (Ab)Raum“
| Matthias Jochmann

 

Dirigenten
| Stephan Dorn

 

begehbare Installation
| Bettina Rychener, Hanke Wilsmann, Oliver Horton

 

Tüll-Kollektion
| Jennifer Sittler

 

(Video-) Performance „La Medusa“
| Katja Kel, Jana Lippitz

 

Masken-Performance „dInge“
| Alexander Bauer, Jasmin Jerat, Lisa Schwalb

 

Performance „ohne Titel“
| von Georg Döcker mit Matthias Jochmann

 

Projekt
von Studierenden aus dem Kurs von Berit Mohr


Bisherige Aufführungen

  • 22.1.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen

 

Kostüm und (Bühnen)Körper

Kostüm und (Bühnen)Körper

LA COQUILLE

Tanzperformance nach dem Text "er nicht als er" von Elfriede Jelinek.

Idee und Konzept: Daniel Franz und Johanna Manzewski
Texte: Elfriede Jelinek
Performance: Ludger Lamers
Sprecher: Stephan Schad, Norman Hacker
Realisation: Stine Hertel, Johanna Manzewski, Ludger Lamers, Jan Rohwedder, Daniel Franz
Beratung Sound: Björn Deigner

Was passiert, wenn man den Körper von etwas Anderem sprechen lässt, das sich nicht allein mit sprachlichen Aussagen einholen lässt? Die Arbeit „La coquille“ versucht sich, dem Verhältnis von Körper und Sprache zu nähern, indem wir den Körper als „das Andere“ der Sprache begreifen möchten. In einer Rauminstallation, welche ein akustisches Environment einschließt, planen wir, gemeinsam mit einem Performer, unser choreografisches Interesse auf die Leerstellen und Zwischenräume des Körpers zu konzentrieren. Da wir die Synergieeffekte zwischen Körper und Sprache nutzen wollen, richten wir den Fokus unserer Textinszenierung auf Auszüge von Elfriede Jelineks „Er nicht als er“. Lässt sich ein „fragmentierter“ Körper als Einheit erfassen, auch und gerade wenn seine Fragmente als Teile der Bühne selbst zu verstehen sein könnten? Lassen sich Körperteile als unterschiedliche Schichten, als Verzweigungen eines Organismus begreifen? Wie könnte diese Art der Mehrdimensionalität aussehen, versteht man den Körper als Bündel von Handlungen, von Bewegungen? Last but not least möchten wir mit „La coquille“ der Frage nachgehen, wie sich der Performer als ein selbst-affimierendes, selbst-konstituierendes Subjekt auf der Bühne verstehen kann, wenn er zeitgleich Teil eines choreografischen Prozesses sein soll.

 


Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen, der Giessener Hochschulgesellschaft, der Hessischen Theaterakademie, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt, dem Kulturamt der Stadt Giessen, dem AStA der JLU Giessen sowie dem Frankfurt LAB.

 

Inszenierung
von Johanna Manzewski, Daniel Franz, Ludger Lamers, Stine Hertel, Jan Rohwedder


Bisherige Aufführungen

  • 5.8.2010, Premiere , Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
  • 20.12.2010, Giessen
LA COQUILLE

 

LARGE SCALE / La canción de la gran promesa

Videoinstallation by Tobias Rosenberger

Music (Voice/Guitar): René Rothert

 


When I arrived in Huesca in March 2010, i had just started to read the first volume of Abdalrachman Munif's "Cities of salt" quintet. "El desierto" is set in an unnamed Arab state of the Gulf. The story chronicles the transformation of a traditional desert society following the discovery of oil. I enjoyed reading the book during the first two weeks of my stay.

 

WADI AL-UYOUN: AN OUTPOURING OF GREEN amid the harsh, obdurate desert, as if it had burst from within the earth or fallen from the sky. It was nothing like its surroundings, or rather had no connection with them, dazzling you with curiosity and wonder: how had water and greenery burst out in a place like this? But the wonder vanished gradually, giving way to a mysterious respect and contemplation. It was one of these rare cases of nature expressing its genius and willfulness, in defiance of any explanation. (Begin of El desierto)

 

In the third week of my stay I heard for the first time about Los Monegros and the Gran Scala project, while i was starting to explore the surroundings of the city of Huesca.

 

LARGE SCALE is a 15-channel videoinstallation, that depicts the inhabited area where International Leisure Development (ILD) with the full support of the local government is planning to construct a destination city of leisure for all ages, that consists of 32 hotel casinos, five (5) major theme parks, a conference center, several other hotels, hundreds of retail shops, restaurants, a golf course, a horse race track, an opera, museums, and residential development (www.granscala.com). All images are captured with pre-programmed computer-controlled moving cameras in May 2010, just a few months before the construction works are supposed to start. The installation is accompanied by the Song Of The Great Promise (Music by René Rothert).

 

Hope for the best. No one can read the future. (End of El desierto)

 

Tobias Rosenberger, Huesca, April 2010

 


Exact Camera positions:

41,6035°N / 0,0209°E, 41,6072°N / 0.0165°E, 41,6106°N / 0,0136°E, 41,6122°N / 0,0113°E, 41,6172°N / 0,0054°E, 41,5985°N / 0,0175°E, 41,6034°N / 0,0025°E, 41,6043°N / 0,0051°W, 41,6108°N, 0,0045°W, 41,6115°N / 0,0058°W, 41,5957°N / 0,0051°E, 41,5867°N / 0,0097°W, 41,5955°N / 0,0099°W, 41,5994°N / 0,0102°W, 41,6047°N / 0,0199°W

 


The installation was created in the framework of the Pépinières européennes pour jeunes artistes, map-extension 2009-2010 programme and will be presented at Festival Okuparte (08.05 - 06.06, Huesca, Spain).

 

 

 

Single Channel HD Version at FREEDOM SPARKS VIDEO AND FILM FESTIVAL, Exhibition in Visual Voice Art Gallery (01.07.2010 - 04.07.2010, Montreal)

 



 

Installation
von Tobias Rosenberger

 


Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2010, Festival Okuparte / Huesca, Spain
  • 6.6.2010, Festival Okuparte / Huesca, Spain
  • 1.7.2010, FREEDOM SPARKS VIDEO AND FILM FESTIVAL, Visual Voice Art Gallery, Montreal
  • 22.10.2010, The Nomad Project @ Access & Paradox, Paris
  • 29.10.2010, MMX open art venue, Screening Program VII, Linienstr. 142/ 143, Berlin
  • 30.10.2010, Freemote Utrecht
  • 4.11.2010, ATW Giessen
  • 12.11.2010, Casa Garden Galerie, Orient Foundation Macau, PRC
  • 3.12.2010, Casa Garden Galerie, Orient Foundation Macau, PRC
  • 3.12.2010, MMX open art venue, Screening Program VII, Linienstr. 142/ 143, Berlin



LARGE SCALE / La canción de la gran promesa

LOST ONE

LOST ONE ist eine Installation, die im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen und der Hogeschool voor de Kunsten in Utrecht unter Leitung von Heiner Goebbels entstanden ist. Ausgangspunkt für die Installation war der Text "Der Verwaiser" von Samuel Beckett und die Auseinandersetzung mit raumtheoretischen Fragestellungen. Unter Verwendung von Sound und Licht stellt die Installation die Frage nach dem Verhältnis von menschlichem Individuum und geometrischem Raum. Die Arbeit war bereits beim Festival a/d Werf in Utrecht, beim ITS-Festival in Amsterdam und im Audimax der Justus-Liebig-Universität Gießen zu sehen. Durch den Umgang mit den ortsspezifischen Räumlichkeiten hat sich die Installation bisher bei jeder Aufführung in ihrer Umsetzung und Wahrnehmung verändert und weiterentwickelt.

 

Installation
von David Rittershaus

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2010, Premiere , Festival a/d Werf, Utrecht
  • 21.5.2010, Festival a/d Werf, Utrecht
  • 22.5.2010, Festival a/d Werf, Utrecht
  • 23.5.2010, Festival a/d Werf, Utrecht
  • 22.6.2010, Frascati, ITS-Festival, Amsterdam
  • 6.7.2010, Audimax der Justus-Liebig-Universität, Gießen
  • 4.11.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen

 

LOST ONE

LOTTEgoesLIQUID

Lotte goes liquid.
Lotte lässt sich nicht mehr festnageln. Lotte geht jetzt, wann sie will.
Eine unerreichbare Liebe, merkwürdige Menschen, flüssige Zeiten - das reicht an Gründen, um sich offen zu halten. Offen für alles, was kommen könnte; auf der Hut davor, sich auf andere verlassen zu müssen.
Lotte kann jetzt Neuanfänge.
Lotte ist endlich angekommen.
Lotte ist bereit zu gehen.

Eine szenische Installation nach Zygmunt Baumans "Liquid Life"

von Eleonora Herder, Arne Köhler & Falk Rößler (Regie, Dramaturgie & Klangraum); Lucia Carballal (Dramaturige & Texte); Enric Naudi & Elena Vitarelli (Bühnenbild)

mit Laura Lopez, Lluna Pindado, Anahi Setton, Albert Alemany, Joan Casas, Arne Köhler & Ramon Rojas.

facebook: Lotte Liquida
www.nauivanow.com

Mit freundlicher Unterstützung vom Institut del Teatre Barcelona und der Hessischen Theaterakademie.


Inszenierung
von Eleonora Herder, Arne Köhler & Falk Rößler

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.9.2010, Premiere , Teatre "Nau Ivanow", Barcelona
  • 24.9.2010, Teatre "Nau Ivanow", Barcelona
  • 25.9.2010, Teatre "Nau Ivanow", Barcelona
  • 26.9.2010, Teatre "Nau Ivanow", Barcelona
  • 30.9.2010, Teatre "Nau Ivanow", Barcelona
  • 1.10.2010, Teatre "Nau Ivanow", Barcelona
  • 2.10.2010, Teatre "Nau Ivanow", Barcelona
  • 3.10.2010, Teatre "Nau Ivanow", Barcelona


LOTTEgoesLIQUID

LOTTEgoesLIQUID

LOTTEgoesLIQUID

LOTTEgoesLIQUID

Mein Traum mit Hindernissen

Finalisten Rhein-Main des Unart-Festivals

"Wir haben uns mit Zukunft beschäftigt – mit Wünschen, Hoffnungen und Sachen, die dazwischen kommen können. Deswegen haben wir uns das Thema Zwangsheirat ausgesucht und die Geschichte eines Mädchens, Canan, das seinen Traum leben möchte. Die Freunde machen Canan Mut und
unterstützen sie mit allem, was sie haben. Aber auf ihrem Weg zum Glücklich-Sein erfährt sie etwas, das ihr Leben verändert - die Familie bestimmt über ihre Zukunft. Das Thema ist sehr aktuell und beschäftigt uns, weil es Leute in unserem Umfeld betrifft."

Beteiligter Lehrer: Stefan Weiß

 

Performance
von Katja Bronzino, Komal Bhatti, Safak Can, Eda Cicekay, Samir El Hamdaoui, Buket Kara, Elisa Martorelli, Lejla Latovic, Daniela Lopez Barrientos (10. Klasse der Hostatoschule Frankfurt-Höchst). Coaching: Verena Billinger (ATW), Sebastian Schulz (CuP)


Bisherige Aufführungen

  • 27.1.2010, Schauspiel Frankfurt, Kammerspiele
  • 28.1.2010, Schauspiel Frankfurt, Kammerspiele
  • 26.2.2010, Jugendkirche St. Peter, Frankfurt a.M.
  • 27.2.2010, Jugendkirche St. Peter, Frankfurt a.M.
  • 14.3.2010, Hostatoschule, Hostatostr. 38, 65929 Frankfurt
  • 18.3.2010, Pressekonferenz mit Jutta Ebeling, Dezernentin für Bildung und Frauen in der Karl-Oppermann-Schule, Gotenstraße 38, 65929 Frankfurt

Mein Traum mit Hindernissen

Mein Traum mit Hindernissen

Misere(re)

Misere(re)

Lacrimosa dies illa,
Qua resurget ex favilla.
Iudicandus homo reus:

Huic ergo parce Deus.
Pie Iesu Domine,
dona eis requiem.

Tag der Tränen, Tag der Wehen,
Da vom Grabe wird erstehen
Zum Gericht der Mensch voll Sünden;

Lass ihn, Gott, Erbarmen finden.
Milder Jesus, Herrscher Du,
Schenk den Toten ew'ge Ruh.

Thomas von Celano (13. Jhd)

Die aktuelle Bebauungs-Misere und Rekonstruktionsdebatte in Frankfurt ist für uns Anlass, im Rahmen der Luminale unser Fenster zum Hof in Richtung Römerberg zu öffnen. Wir laden unsere Besucher ein, sich mit der gegenwärtigen Situation auseinanderzusetzen, sie zu durchleben und dann auch wieder loszulassen und sich auf Neues einzulassen. Gebäude werden zu allegorischen Licht-Bildern, die den ewigen Zyklus von Trauer, Faszination, Alpträumen, und neuen Möglichkeiten erzählen. Unser Fenster zum Hof wird zum Ritual-Raum, der sich auf einen Neuanfang hin öffnet.

Oft fällt es schwer, Abschied zu nehmen und erneut zu beginnen. In der lebendigen Welt des Werdens folgt auf die Zerstörung ein Neubeginn. Es ist nicht einfach, das Gewohnte und ehemals Bewährte loszulassen, wenn der Lauf der Zeit es obsolet werden lässt. Auch Authentizität und regionale Identität sind nicht konservierbar, sondern immer vermittelt und unterliegen einem stetigen Wandel. Gerade für die Architektur gilt, dass man sich zwar mit der Geschichte auseinandersetzen muss, die Geschichte aber nicht 1 zu 1 wiederherstellen kann.

 


Installation
von Tobias Rosenberger / Franken Architekten


Bisherige Aufführungen

  • 11.4.2010, Luminale Frankfurt, Niddastrasse 84

Mobile Albania - ROT

Kreuzungsspektakel und mobilalbanisches Hochzeitsstraßenritual am Bahnübergang Ecke Bismarckstraße. Ein Bus fährt vorbei. Ein Bus fährt vorbei. Flöten und Feuerwerk, von hinten eine Kapelle. Der Bus bleibt stehen. Aus der Ferne kommt ein Esel langsam seines Wegs die Ausfahrtstraße hochgezogen. Eine Begegnung im Zwischenraum. Für kurze Zeit steht alles still, der Verkehr umschifft die Szenerie, die Verkehrsinseln werden zu Ausblickspunkten. Zusammen machen Bus und Esel Musik, der Esel pfeift aus allen Löchern und bringt den Bus zur Weiterfahrt.

 

Projekt
von Mobile Albania: Sarah Günther, Roland Siegwald, Katharina Stephan, Julia Blawert, Matthias Lange, Robert Gross und der Balkankapelle aus dem Seltersweg.


Bisherige Aufführungen

  • 15.10.2010, Gießen, Bismarckstraße Ecke Bahnübergang
Mobile Albania - ROT
Mobile Albania - ROT
Mobile Albania - ROT
Mobile Albania - ROT

Mobile Albania - ROT

Mobile Albania - ROT

Mobile Albania - ROT

Mobile Albania - ROT

Mobile Albania - ROT

Momentaufnahmen

Künstlerische Arbeiten der Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, die im Kontext der Lehrveranstaltungen "Das Leere Zentrum / Die Szene des Autors" bei Prof. Heiner Goebbels zum Werk Alain Robbe-Grillets entstanden sind. (Wintersemester 2009 - Sommersemester 2010)

14.00, 15.00, 16.00, 17.00, 18.00 Büchner-Saal
Autoperformance
eine Audiochoreographie für 10 Teilnehmer
von Christoph Bovermann

20.00 Probebühne
La Reprise (70')
Rekonstruktion eines Romans von Alain Robbe-Grillet
von Michael McGrae, Rune B. Jürgensen, Janne Jürgensen, Johanna Werheit, Hendrik Borowski, Philipp Dietzel

21.15 Audimax Foyer
1937, Teil Eins (10')
Installation von Anna Schewelew und Fabian Offert

21.30 Raum A 118
Jetzt. Hier mein Leben. Wieder. (10')
Hörstück von Katja Kel, Jana Mila Lipitz und Stephan Dorn
nach Texten von Heiner Müller und Alain Robbe-Grillet

Ein Standpunkt im Spiegel (12')
Video von Matthias Jochmann

22.00 Probebühne
Nouveau cuisine (40')
mit einem Text von Peter Handke, 2 Schweinen, 1 Ochsen und 1 Huhn
von Deborah Neininger und Christina Baron, Video Fanny Frohnmeyer, Licht Anke Mager

22.45 Audimax Foyer
1937, Teil Zwei (10')
Installation von Anna Schewelew und Fabian Offert

23.00 Probebühne
Strand (30')
von und mit Serena Schranz, Katrin Hylla, Chris Herzog, Fanny Frohnmeyer, Oliver Horton und Elisabeth Krefta

permanent - 19.00 - 24.00:

Werkstatt
La Reserve
Rauminstallation von Lisa-Marie Radtke und Alessia Neumann

Wilsonstraße
Matkot
Videoinstallation nach Texten von Alain Robbe-Grillet
von Alexander Giesche

Projekt
von Christoph Bovermann, Serena Schranz, Katrin Hylla, Chris Herzog, Fanny Frohnmeyer, Oliver Horton, Elisabeth Krefta, Deborah Neininger, Christina Baron, Katja Kel, Jana Mila Lippitz, Stephan Dorn, Anna Schewelew, Fabian Offert, Lisa-Marie Radtke, Alessia Neumann, Michael McGrae, Rune B. Jürgensen, Janne Jürgensen, Johanna Werheit, Hendrik Borowski, Philipp Dietzel, Matthias Jochmann

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2010, Georg-Büchner-Saal und Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Nach "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann /Shockheaded Peter

Die Schuld ist immer zweifellos und jetzt ist Schluss mit lustig. Kein Zappeln, kein Gucken-in-die-Luft, keine Daumenlutscherei. Mit systematischer Inkonsequenz erziehen die Performer sich selbst und das Publikum vor dem Weihnachtsfest. Die unartigen Kinder begegnen der brutalen Vorstellungskraft, die die wiederspenstigen Köpfe in den fidelen Exekutionspolka schickt. Unkraut verdirbt nicht. Kommt uns besuchen in Bremen.

Ort: Schwankhalle, Bremen

Premiere 9. Dezember. Weitere Termine 11., 12., 14., 15., 17., 18., 19., 22., 25., 26., 30., 31. Dezember 2010. 1., 5. & 7. Januar 2011.

Mit Ana Berkenhoff (ATW Giessen), Denis Fischer, Carsten Sauer (Piano), Friederike Solak, Ralf Stahn (Tuba), Gerd Woyeczchowski (Schlagzeug). Regie: Cecilie Ullerup Schmidt (ex-Gast ATW). Assistenz: Peer Gahmert & Claudia Kopf. Produktionsleitung: Claudia Jansen. Produziert von der Schwankhalle.

 

Performance
von Kommt gucken in Bremen! Liebe Giessener: Seid eingeladen!


Bisherige Aufführungen

  • 9.12.2010, Premiere , Schwankhalle Bremen
  • 19.12.2010, Schwankhalle Bremen
  • 30.12.2010, Schwankhalle Bremen
  • 1.1.2011, Schwankhalle Bremen
  • 5.1.2011, Schwankhalle Bremen
  • 7.1.2011, Schwankhalle Bremen
  • 30.3.2011, Schwankhalle Bremen
  • 5.4.2011, Schwankhalle Bremen
  • 8.4.2011, Schwankhalle Bremen
  • 10.4.2011, Schwankhalle Bremen
  • 21.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 22.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 23.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 26.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 26.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 29.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 29.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 30.6.2011, Schwankhalle Bremen
  • 30.6.2011, Schwankhalle Bremen !Deniere!!

 

Nach "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann /Shockheaded Peter

Nach "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann /Shockheaded Peter

Nach "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann /Shockheaded Peter

Nach "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann /Shockheaded Peter

Nashörner bei Dieter

Man muß vernünftig sein. Man muß einen modus vivendi finden. Man muß versuchen, sich mit ihnen zu verständigen. Sie können uns nicht verstehen. Man muß es trotzdem versuchen. Es gibt keine andere Lösung. Verstehst du sie denn? Noch nicht. Wir müssen versuchen, ihre Psychologie zu verstehen, ihre Sprache lernen. Sie haben keine Sprache. Hör nur ... nennst du das Sprache? Was weißt denn du? Du sprichst doch nicht alle Sprachen! Wir sprechen später darüber weiter. Wir wollen erst mal essen.

 

Inszenierung
von ganz vielen...

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.7.2010, Premiere , Dieter (Ludwigstraße 27)

 

Nashörner bei Dieter

Naturfilm

Der Raum sollte ein Stadtpark sein, optimal mit einem kleinen See, einem Waldbereich und einer ausgedehnten Wiesenfläche. Der ideale Park befindet sich in einer grösseren Stadt. 
Grüner, ungemähter Rasen. Sofern möglich mit Starkstromanschluss in der Nähe. Keine im Park fest installierte künstliche Beleuchtung, keine Blumenbeete und Denkmäler. Im hinteren Bereich sollte in der Ferne städtische Architektur erkennbar sein. „Naturfilm“ findet abends statt und beginnt zehn Minuten vor Einbruch der Dämmerung. 7 HMI Scheinwerfer auf Stativen, deren Lampen durchgehend angeschaltet sind. 
Die Zuschauer sitzen außerhalb des beleuchteten Gebiets, das über Mikrofone verstärkt wird. 

Texte u.a. aus „Brehm´s Tierleben“, „Strauchgehölze erkennen & bestimmen“, „Zander-Handwörterbuch der Pflanzennamen (13. Aufl.).

 1 Performer. 



Die Performance kann bei Regen nicht stattfinden. Aus diesem Grund ist eine Anmeldung per e-mail möglich. (dererumnatura.p@gmail.com)

 

Zur Performance gehört eine Ausstellung, die vom 17.09. bis 19.09.2010 im Rahmen des Festivals Junger Talente an der Diamentenbörse in Frankfurt stattfindet.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für AngewandteTheaterwissenschaft Gießen, der Hessischen Theaterakademie, dem Kulturamt der Stadt Giessen sowie der ID Frankfurt.

 

Performance
von De Rerum Natura Productions: Agnes Fabich, Stefanie Knobel Technik: Jost von Harleßem; Performerin: Stefanie Knobel; ACHTUNG: PREMIERENVERSCHIEBUNG WEGEN SCHLECHTEM WETTER - Termine jetzt: 10. und 11. September


Bisherige Aufführungen

  • 10.9.2010, Von-Bernus-Park Frankfurt, Schloßstraße
  • 11.9.2010, Von-Bernus-Park Frankfurt, Schloßstraße

 

Naturfilm

Naturfilm

Naturfilm

Neukölln Harakiri

Die Kampagne steht. Als mobiles Kamerateam sind wir in den Straßen Neuköllns unterwegs, um einen Austausch zwischen Innen und Außen, dem Garten und der Stadt, anzuzetteln. Wir drehen uns um 360° und Neukölln wird zum Panoramafilm. Wir treten in den Dialog mit den Neuköllnern: Sie werden zu unseren Dolmetschern und bringen uns Sätze von Foucault in ihrer Muttersprache bei. Als Eindringlinge streifen wir durch den Kiez und bitten die Anwohner, die Kamera draufzuhalten. Ständig rutschen uns Differenzhandlungen raus, aber wir versuchen dennoch, von Nicht-Neukölln zu sprechen und uns im Mietspiegel zu betrachten. Können wir die Passanten überzeugen mit uns in den Garten zu kommen oder endet unser Auftrag im social suicide?

Video-Installation/Dokumentation von Jim Spastics & Hans Gender.

 

Video
von und mit Ulrike Bernard, Hannah Georgi, Greta Granderath, Maritta Horwath (Gastspiel aus Hamburg)

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen - Gastspiel aus Hamburg
  • 16.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen - Gastspiel aus Hamburg
  • 17.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen - Gastspiel aus Hamburg
Neukölln Harakiri

 

Neurosen des White Cubes. Teil Eins: Neonregister

Wenn der White Cube der Raum für die Ausstellung von bildender Kunst und die Black Box derjenige für die Aufführung von Theater ist- welcher ist dann der Raum für Musik?

Das Konzert ist ein erster (musikalischer) Versuch, der Ausgangspunkt einer Reihe ist, die sich mit den Räumen der gängigen Ausstellungs- und Aufführungspraxis auseinandersetzt.

Vielen Dank an Hendrik Quast, Luisa Timmermann, René Liebert und Björn Mehlig

 

Performance
von Lea Letzel Programmierung: Fabian Offert


Bisherige Aufführungen

  • 13.7.2010, Premiere , Theatermaschine 2010, Probebühne des Insttuts für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 25.7.2010, Sturm und Klang Festival, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 10.9.2010, 11.09./12.09 Festival Junger Talente 2010, EVO Gelände, Offenbach. Variation: Heizöltank
  • 27.2.2011, FrankfurtLAB, kleine Halle
Neurosen des White Cubes. Teil Eins: Neonregister

Neurosen des White Cubes. Teil Eins: Neonregister

Neurosen des White Cubes. Teil Eins: Neonregister

Neurosen des White Cubes. Teil Eins: Neonregister

No. We're not in control.

Eine Performance über die Wechselseitigkeit und Fragilität von Identitäten
Nein. Wir werden nicht kontrolliert. Aber das heißt nicht, dass wir nicht
trotzdem ein permanentes Bewusstsein von unserem Handeln hätten. Denn das
ist es was es bedeutet, in einer Gemeinschaft zu leben, was es bedeutet in
einer Gesellschaft, innerhalb hierarchischer Strukturen zu agieren. Das ist
der Grund, warum wir manchmal fliehen oder uns verstecken müssen.

Museumseintritt inkl. Performance: € 4,00, ermäßigt € 2,00

 

Performance
von und mit: Sarah Bonnert, Matthias Jochmann, Triada Kovalenko und Uri Turkenich


Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2010, Jüdisches Museum Frankfurt am Main, Untermainkai 14 / 15, 60311 Frankfurt am Main

 

No. We're not in control.

Nouveau Cuisine

„Wenn man das Brot schneidet, gibt das manchmal genau das Geräusch, wie wenn man einem Kind in seinen Mantel hilft“ Peter Handke: Warum eine Küche.

„Die Welt des Noveau Roman ist eine spielerische Welt, in der die Elemente des Textes wie Spielsteine benutzt werden, vergleichbar mit einem Gesellschaftsspiel, bei dem sich aus dem Einsatz der gleichen Spielsteine verschiedene Kombinationsmöglichkeiten ergeben“ Alain Robbe-Grillet

„Eine Garnierung darf nie so eingerichtet sein, dass der Gast beim ersten Zugreifen Angst haben muss, ein Kunstwerk zu zerstören“ aus: Garnieren und Verzieren 1973

 

Performance
von Eine Kunst isst Performance von Christina Baron und Deborah Neininger


Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2010, Institut für Angewandte Tehaterwissenschaft
  • 16.4.2011, zeitraumexit, Mannheim

 

Nouveau Cuisine

ohne Titel

Das Kostüm, ein T-Shirt, dieses allzumenschliche Ding, das uns so seltsam selbstverständlich anhaftet, wird in seiner Beziehung zum Performer-Körper ver/untersucht. Der Körper fragt nach den Bewegungen, die ihm das T-Shirt gibt oder nimmt, nach den Räumen, die sich mit und zwischen Körper und T-Shirt auftun und wieder verschließen, nach den Transformationen und Zergliederungen, die der Körper mit dem T-Shirt und das T-Shirt mit dem Körper anstellt. Wie weit kann sich ein Körper von seinem Kostüm entfernen? Wann ist ein Kostüm kein Kostüm mehr, sondern Objekt? Und was hat Marokko damit zu tun?

 

Performance
von Georg Döcker und mit Matthias Jochmann

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 22.1.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 19.6.2010, Rottstraße 5 Bochum, megaFon Festival 2010

 

Otherssss

"Others" examines concepts gathered around the notion of the Other (Andere, Fremde) with regard to individual and collective body. It raises questions about the way on which we perceive the other, define him and ultimately differentiate him from myself. Through the abstract historical reflection and the body of performer the piece also deals with the notion of space and division, as well as the wall as a fundamental material which defines the border between me and the other.

 

Performance
von Ivona Sijakovic und mit Bee Chang und Ivona Sijakovic (Gastspiel aus Hamburg)


Bisherige Aufführungen

  • 16.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen - Gastspiel aus Hamburg

 Otherssss

 

PAROLE

PAROLE wünscht sich eine Plattform zu werden. PAROLE will die Bühne II auf dem Waggonhallengelände in Marburg einmal im Monat für Bühnenentwürfe und halbgare Ideen zur Verfügung stellen. PAROLE will Stand-Up Comedy, Performances, Szenenentwürfe, Pantomime, Monologe und Publikumsbeschimpfungen mit allem anderen, was PAROLE sich noch gar nicht vorstellen kann, in einen Topf werfen. PAROLE will Bühne II als Raum für das gemeinsame Ausprobieren und Darüber-Sprechen etablieren.

PAROLE will für kleine Ideen und Projekte eine Anlaufstelle sein. PAROLE versteht dabei das Gespräch über Arbeitstechniken, Produktionsbedingungen und künstlerische Positionen als festen Bestandteil ihres Konzepts. Eine PAROLE soll darum jedes Mal aus mehreren, maximal 10-15minütigen Mini-Aufführungen und zwei Gesprächsblöcken bestehen. Dabei möchte PAROLE vor allem, dass wir gelassen zusammenkommen und einen guten Abend verbringen.

Vielleicht kochen wir auch mal Suppe. Das gehört dann auch zu PAROLE.

Doch PAROLE braucht euch, um PAROLE zu sein. Habt ihr etwas zu zeigen? Etwas, das gerade in der Mache ist und das ein Feedback vertragen könnte? Wollt ihr eure Proben- und Arbeitsstände von Anderen sehen und befragen lassen? Habt ihr was Kleines, Feines parat, mit dem ihr vor Leute treten möchtet?

Dann schreibt in ein paar wenigen Sätzen was ihr bei PAROLE zur Schau stellen wollt. Was habt ihr – im Groben – bei PAROLE vor? Und warum würdet ihr es gerne dort zeigen?

PAROLE freut sich, von euch zu hören.

Vielleicht wollt ihr auch nur kommen und gucken. Das gehört dann auch zu PAROLE.

PAROLE findet auf der kleinen, 4x4 Meter großen Bühne II der Waggonhalle vor einem Publikum von höchstens 50 Personen statt. Im warmen Sommerwind kann PAROLE auch einen Ausflug in den Hof oder das Umland der Waggonhalle unternehmen. PAROLE bietet ein bisschen Licht und Ton. Für die weitere technische Ausstattung und sonstigen Schnickschnack sind die PAROLEbietenden selbst verantwortlich.

Für alle, die PAROLE kennen lernen und beim Dabeisein merken wie ihre Lust wächst: PAROLE verkündet sich von Mal zu Mal neu. Jeden Monat wird eine andere PAROLE ausgegeben, an der ihr euch mit eurem Arbeitsentwurf orientieren könnt.

Die zweite PAROLE lautet: Fritz Müller.

Vielleicht wird’s ganz anders, als man denkt. Das gehört dann auch zu PAROLE.

Idee/Konzept/Organisation: Oliver Horton, Ferdinand Klüsener, Falk Rößler, Hanke Wilsmann

 

 

Projekt
von Falk Rößler, Ferdinand Klüsener, Hanke Wilsmann, Oliver Horton

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.5.2010, Premiere , Waggonhalle Marburg - Bühne 2
  • 2.7.2010, Waggonhalle Marburg - Bühne 2

 

Performance

Präsentation Open Lab 2010, "Learning by Teaching"


Performance
von Miguel Melgares (DasArts) und Maika Knoblich (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 21.1.2010, Bühne DasArts Amsterdam

Pierrot lumière

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) zeigen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen und der Musikhochschule Stuttgart ein zweiteiliges szenisches Konzert.

Teil 1 umfasst Arnold Schönbergs „Pierrot lunaire op. 21“ (© Universal Edition AG Wien) aus dem Jahre 1912 in einer szenischen Inszenierung. Der 2te Teil stellt eine Reflexion des Themas dar und stellt Schönbergs Musik aktuelle Kompositionen und Improvisationen gegenüber.
Der inszenatorische Fokus beider Teile liegt auf der Verbindung von Licht und Musik. Als gleichwertige Medien werden beide Elemente miteinander in Beziehung gesetzt. Aus Licht wird Musik, aus Musik wird Licht, beide Elemente geben sich wechselseitig Impulse. Analog zur Schönbergs Partitur für 5 Musiker und 1 Sprechstimme wurde eine Partitur für 1 Lichttechniker und 21 Glühbirnen erstellt, die das musikalische Material Schönbergs transferiert, ergänzt und erweitert. Dieses Setting wird um 1 Performer ergänzt, der die beiden unterschiedlichen Elemente zusammenführt. Der 2te Teil greift diesen Ansatz auf und entwickelt ihn, sowohl über die Kompositionen von Gordon Kampe, Ying Wang und Gerald Golka, als auch über Improvisationen des Ensembles, entsprechend weiter.

 

Inszenierung
von IEMA-Stipendiatenjahrgang 2009/2010 Gesang: Gabriele Lesch, Mirella Hagen Performer: Matthias Klimkait Musikalische Leitung: Susanne Blumenthal Klangregie: Gerald Golka Konzept/Dramaturgie/Licht: Bernhard Greif Konzept/Regie: Recha la Dous


Bisherige Aufführungen

  • 22.9.2010, Premiere , Theater Rüsselsheim
  • 1.10.2010, ZKM Karlsruhe
  • 5.10.2010, Musikhochschule Stuttgart

Pierrot lumière

Pierrot lumière

Pierrot lumière

PRINCE OF PERSIA

Das Computerspiel Prince of Persia aus dem Jahr 1989 handelt von einem Abenteurer, dessen Name nie genannt wird, der aus dem Abendland nach Persien kommt, um die schöne Prinzessin Farah aus den Händen des Wesirs Jaffar zu befreien. Doch was passiert, wenn der Prinz es nicht schafft, aus dem Gefängnis zu entkommen und die schöne Prinzessin zu retten? Oder wenn am Ende der Reise gar keine Prinzessin mit dunklen Mandelaugen wartet, sondern das eigene ausgemergelte Ebenbild, das sich beim längeren Betrachten ins Unendliche multipliziert. Nach Äonen von Jahren findet der Held sich allein in einem dunklen Zimmer wieder, in einem Turm ohne Fenster und Türen in der Wüste; neben ihm liegen die abgenagten Knochen von Barbarossa und dem Drachenkönig Zahhak. Wieder steht er am Anfang seiner Reise. Es scheint ausweglos zu sein. Oder doch nicht? Das Abenteuer kann beginnen! Denn das Böse siegt immer.

In Prince of Persia setzen sich Monster Truck (Deutschland) und Charsoo (Iran) mit der Entstehung und Auflösung von Heldenfiguren der unterschiedlichen Kulturen auseinander.

Eine Produktion von Monster Truck (D) / Charsoo (IR) in Koproduktion mit Sophiensaele Berlin, Mousonturm Frankfurt/Main und Forum Freies Theater Düsseldorf. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

 

Performance
von Monster Truck (D) / Charsoo (IR)

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.10.2010, Premiere , Sophiensaele Berlin
  • 29.10.2010, Sophiensaele Berlin
  • 30.10.2010, Sophiensaele Berlin
  • 19.11.2010, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main
  • 20.11.2010, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main
  • 13.4.2011, FFT Düsseldorf
  • 15.4.2011, FFT Düsseldorf
  • 15.4.2011, FFT Düsseldorf

 

PRINCE OF PERSIA

Public Viewing

Es steht im Augenblick 1:1; aber es hätte auch umgekehrt laufen können.

 

Abpfiff – Abseits – Abseitsfalle – Abwehr – Abwehrspieler – angreifen – Angriff – Anpfiff – Anschlusstreffer – Anstoß – attackieren – aufbauen – Aus – Ausgleich – Auslinie – auswechseln – Außenpfosten – Außenrist – Ball – Bank – Beingrätsche – blind – Böller – Chance – daneben – defensiv – direkt – dribbeln – drin – Ecke – Eckfahne – Eckstoß – Effet – Einsatz – einwechseln – Einwurf – Elfmeter – Elfmeterschießen – Entscheidung – Fankurve – Fans – Fehlentscheidung – Fehlpass – Flanke – Foul – freispielen – freistehen – Freistoß – Führung – Fünfmeterraum – Fuß – Fußball – gelbe Karte – Gelbrot – grätschen – halblinks – halbrechts – Halbzeit – Hammer - Hand – Hattrick – hinten Hühnerhaufen – indirekt – Innenpfosten – Innenrist – Joker – Jubel – Konter – kontern – Kopf – köpfen – Kurzpaßspiel – La ola – Latte – Leder Libero – Linie – Linienrichter links – lupfen – Mann – Mauer – mauern – mitlaufen – Mitte – Mittelfeld – Mittelkreis – Möglichkeit – nachspielen – Netz – Offensive – offizielle Spielzeit – Partie - Paß – pfeifen – Pfosten – Pressing – Punkt – Querpaß – Raum – rechts – regulär – rote Karte Rudi – Schienbeinschoner – Schuß – Seitenwechsel – Spann – Spitze(n) – Standardsituation – Standfußball – Strafstoß – Sturm -Stürmer – Stutzen – Tackling – Taktik – Torab – Trikot – Unhaltbar – verdient – vergeben – versieben – vertändeln – vertun – verwandeln – Wechseln – weh tun – Xaver - Youngster – zweite Luft – Zweikampf

Hundertfünfunddreißig Strukturwörter der Fußballreportage
Gesella/Lenz/Roth: „So werde ich Heribert Faßbender“, 2006

 

Deutschland – Australien, 13. Juni 2010
Fußball-Weltmeisterschaft,
Vorrundenspiel Gruppe D

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Gießen

 

Projekt
von Hendrik Quast & Alice Ferl


Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2010, Institutsgelände (Festival-Cafè)

 

Public Viewing

rauschhaus(2)

 

Arbeitsphase: 13.- 30. September 2010

Ausstellung: 1.-3. Oktober 2010

Dulles-Siedlung, Gießen

Das Haus könnte ein Gesamtkunstwerthaus werden. Viele unterschiedliche Arbeiten: inner- und außerhalb des Vorstellungsbereiches zusammengestellt in einer Art collagenartiges Ganzes. Wie auch im letzten Jahr (November 2009) sollen die Zuschauer in einen Zustand des Rausches verfallen, diesmal ist uns das jedoch nicht genug:

In der 2½-wöchigen Vorbereitungszeit bzw. gemeinsamen Arbeitszeit sollen die Künstler zusammen kommen, um das Thema des (Wert-) Werden [kunst WERT ort Werden] theoretisch sowie praktisch zu behandeln. Es werden vier theoretisch angelegte öffentliche Treffen stattfinden, bei denen über Themen wie z.B. das künstlerische Potenzial, die Relevanz und Leistung von Kunst auf den Grund gegangen werden soll, es sollen schon existierende Projekte sowie anfängliche Ideen und Konzepte vorgestellt werden.

Das rauschhaus wird mit integrierter Café-Bar ab dem 13.09.2010 jeden Tag ab 14 Uhr geöffnet sein; Lesungen, Filmabende und weitere Angebote komplettieren die Recherchearbeit. Das rauschhaus steht offen für jeden Besucher, der sich dann spontan auch mit einbringen kann.

 

Projekt
von Matthias Lange & Julia Blawert

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.9.2010, Dulles-Siedlung, Gießen
  • 1.10.2010, Dulles-Siedlung, Gießen
  • 2.10.2010, Dulles-Siedlung, Gießen
  • 3.10.2010, Dulles-Siedlung, Gießen

rauschhaus(2)

rauschhaus(2)

rauschhaus(2)

rauschhaus(2)

Resonanzen aus Gießen

Unter dem Motto "Resonanzen aus Gießen" haben sich einige Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen zusammengeschlossen, um ihre Arbeiten beim Resonanzen-Festival in Leipzig zu präsentieren. Es werden sowohl Hörstücke, als auch installative und performative Arbeiten aus Gießen zu sehen und zu hören sein, die in unterschiedlichen Kontexten entstanden sind. "Resonanzen aus Gießen" möchte damit den am Festival Beteiligten und den Festival-BesucherInnen einen Einblick in die diversen am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft praktizierten Zugriffe auf und Umgänge mit "Sound" verschaffen.
"Resonanzen aus Gießen" versteht das Festival als Chance und Plattform dafür, durch die Präsentation unterschiedlicher Arbeiten in Austausch mit KünstlerInnen, Studierenden und BesucherInnen zu treten und ihre Arbeiten kritisch zu reflektieren.
Weitere Informationen zum Resonanzen-Festival finden Sie unter: http://resonanzen-leipzig.de/

 

Projekt
von Studierenden der ATW

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2010, Lindenauer Tapetenwerk / Leipzig
  • 16.4.2010, Lindenauer Tapetenwerk / Leipzig
  • 17.4.2010, Lindenauer Tapetenwerk / Leipzig
  • 18.4.2010, Lindenauer Tapetenwerk / Leipzig

 

 

Schriftgeburten

ein Beamer, ein Publikum, ein Cello, ein Haar, ein Wohnzimmer, ein
Priester, eine Hausherrin und ein Dienstmädchen.
und dann aus dem Magma der Chor.

 

Projekt
von Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Johanna Weigmann, Jo Schleker, Juliane Hahn (Gastspiel aus Hildesheim)

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen - Gastspiel aus Hildesheim

 

scintillare

Es flimmert vor unseren Augen. Die Luft der Atmosphäre, die Luft im Tresorraum ist ständig in Bewegung. Leere Flächen und Schichten reflektieren das Licht. Der unsichtbare Raum hallt. Der schmale Grad zwischen Sehen und Blendung. Licht bewegt sich solange geradlinig und ungestört, bis es auf ein Hindernis trifft oder durch ein Hindernis manipuliert wird.

Beim Standard-Schliff eines Diamanten entstehen 58 Flächen. Wenn die Lage dieser Flächen richtig ist, dann wird das einfallende Licht im Diamanten fast vollständig total reflektiert und entweicht aus dem Diamanten wieder in Einfallsrichtung. Dadurch entsteht der funkelnde, glitzernde Eindruck. Dieses „Funkeln“ beruht auf zahllosen inneren Lichtreflexionen, die durch den sorgfältigen Schliff der einzelnen Facetten hervorgerufen werden, welche in speziell gewählten Winkelverhältnissen zueinander stehen müssen.

ZEITEN:
Freitag: 
20.00, 21.00, 22.00 & 23.00 Uhr
Samstag: 
14.00, 15.00, 16.00 & 17.00 Uhr 
20.00, 21.00, 22.00 & 23.00 Uhr

Anmeldung und Zugang über Treffpunkt im
Ausstellungsraum EG

 

Projekt
von Alexander-Maximilian Giesche und Christoph Bovermann 


Bisherige Aufführungen

  • 17.9.2010, Premiere , Festival Junger Talente, Tresorraum, MA* Ehemalige Diamantenbörse, Stephanstraße 1-3, Frankfurt a.M.
  • 18.9.2010, Festival Junger Talente, Tresorraum, MA* Ehemalige Diamantenbörse, Stephanstraße 1-3, Frankfurt a.M.
  • 19.9.2010, Festival Junger Talente, Tresorraum, MA* Ehemalige Diamantenbörse, Stephanstraße 1-3, Frankfurt a.M.
scintillare

scintillare

Secure Walls Initiative Certificate (SWIC)

Corporate Team Building Events, Seminars, Workshops & weitere Aktivitäten werden im Rahmen der Ideenwerkstatt 2011 von den Team Leadership & Development Experten von The Grand Defender vorgestellt. Das brandneue "Secure Walls Initiative Certificate (SWIC)" schafft Raum für ein einzigartiges Team Building Erlebnis, das für Tausende von Professional Teams rund um den Globus und aus allen Geschäfts- und Industriefeldern, inklusive Advertising, Automotive, Consulting, Construction, Education, Electronics, Energy, Financial, Health & Medical, Hospitality& Tourism, Insurance, Legal, Manufacturing, Marketing, Non-Profit & Community, Pharmaceutical, Real Estate, Restaurant & Food Service, Technology, Telecommunications, Transportation angepasst werden kann.

The Grand Defender: A chain is only as strong as its weakest link!

http://www.da-kunsthaus.de/ideenwerkstatt.html

 

Lesung
von The Grand Defender / tobias rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.8.2010, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Sehnsucht hinter Masken

All the things that you see here on stage was actually a stage by a colleague of mine. A very fine film maker and set designer. And it looks just like a Hollywood style movie set. With the landscape as a beautiful backdrop, which is exploited for the scene. Commercials work that way. Postcards look like that. But I wanted an ecstatic detail of that landscape. And the whole piece is about somethings ecstatic, something wild. Something like in our wildest nightmares. It has something that is beyond our average experience. 
(Werner Herzog über Werner Herzog)

 

Projekt
von Arnita Jaunsubrena, Sylvia Lutz, Lea Schneidermann, Kim Willems 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.9.2010, Premiere , Festival Junger Talente - EVO, Offenbach
  • 8.12.2010, Probebühne, ATW
  • 12.2.2011, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt am Main
  • 15.4.2011, Festival "Wilsonstraße", Zeitraumexit, Mannheim
  • 1.10.2011, Théâtre de la Cité Internationale (Paris); Festival d’Automne à Paris

 

Sehnsucht hinter Masken

Sehnsucht hinter Masken

Sehnsucht hinter Masken

Sehnsucht hinter Masken

Self Made EVO

Kommen Se rein – können Se rausgucken,
auf Schornsteine, Kessel und Transformatoren.
Spitzen Se die Ohren -
da ratterts und quietschts.

Wer schnell liest, kriegt mehr mit;
wer kleine Füße hat, passt in den Rahmen.
Aber immer schaffeschaffe, ihr Talende.

 

Konzeption & Text: Meret Kiderlen & Isabelle Zinsmaier
Sound: Figen Aksoy
Dramaturgische Beratung: Kathrin Felzmann
Technische Unterstützung: Hendrik Borowski
Performer: Meret Kiderlen, Isabelle Zinsmaier, Figen Aksoy, Kathrin Felzmann, u. a.

 

Performance
von und mit Figen Aksoy, Meret Kiderlen und Isabelle Zinsmaier 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.9.2010, Offenbach, Andréstraße 71 (EVO-Gelände, oberstes Turmzimmer)
  • 11.9.2010, Offenbach, Andréstraße 71 (EVO-Gelände, oberstes Turmzimmer)
  • 12.9.2010, Offenbach, Andréstraße 71 (EVO-Gelände, oberstes Turmzimmer)

Sevastopol in August

"Sewastopol im August"

Videoinstallation von Tobias Rosenberger
Sound: Wolfram Sander

Die Sonne stand hell und hoch über der Bucht, die mit ihren vor Anker liegenden Schiffen und den sich bewegenden Segeln und Booten von einem heiteren, warmen Glanz umspielt war. Ein leichter Windhauch bewegte kaum merklich das verdorrte Laub des am Telegraphengebäude wuchernden Eichengebüschs, bauschte die Segel der Boote und kräuselte die Wellen.
Lew. N. Tolstoy, Sewastopoler Erzählungen

"Sewastopol im August" ist eine Mehrkanal-Videoinstallation, die ihre Bilder dem Hafen von Sewastopol an der Schwarzmeerküste der Krim entnimmt.

In Sewastopol, ehemals Heimathafen der sowjetischen Schwarzmeerflotte, liegen die Schiffe der ukrainischen Flotte neben jenen der russischen Schwarzmeerflotte. 1993 war die Stadt ein territorialer Streitpunkt zwischen Russland und der Ukraine. Auch nach der Unterzeichnung des Vertrags von 1997 wird über den politischen Status der Stadt weiter debattiert. (Quelle: Wikipedia)

Alle Bilder werden mit computerkontrollierten Bewegungskameras und extra entwickelter Software im August 2010 aufgezeichnet.

(http://www.balaklava-odyssey.com/)

 

Installation
von Tobias Rosenberger; Sound: Wolfram Sander 


Bisherige Aufführungen

  • 13.8.2010, Balaklava Odyssey 2010 Media Art & Performance Festival. Michailow-Festung in Sewastopol (Krim, Ukraine)
  • 6.11.2010, Kunstfilmtag Un...schärfen des Dokumentarischen, Malkasten Düsseldorf
  • 17.11.2010, BARCELONA ART CONTEMPORARY FESTIVAL BAC! 11.0, H2O Gallery
  • 4.12.2010, BARCELONA ART CONTEMPORARY FESTIVAL BAC! 11.0, H2O Gallery

splitten (gemeinsam)

im Rahmen der Tagung "Neue Musik in Bewegung"
am Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt (INNM)

 

Tanzprojekt
von Lina Lindheimer und Sabine Akiko Ahrendt 


Bisherige Aufführungen

  • 9.4.2010, Akademie für Tonkunst Darmstadt

The Ability To Listen

Ankündigung:
Das European Media Art Festival Osnabrück veranstaltet einen Kongress zum Thema "MASH UP". Malte Scholz (CCO, THE GRAND DEFENDER) ist eingeladen den Kongress mit der Keynote über "Die Fähigkeit zu Hören. Eine MashUp-Strategie als Grundlage erfolgreicher Verteidigungsarbeit“ zu eröffnen.

 

Abstract:

The Ability to listen

A Mashup-Based Strategy lays the foundation for a sucessful defence

Within the past centuries there have been very significant developments in the approach to
security. While this is a matter that was attended for in the past, recently it has been
recognized that much more needs to be done. This is why we at „The Grand Defender“
take on a wholistic approach, instead of adopting a single angle. Complex problems have
many different causes. To meet the 21st century challenges, we need a new use of old
methods and tools, the use of what we call the unique 21st century defencecraft. Therefore
we introduced in 2009 new internal policy guidelines, that provide our operational team of
military experts with a coherent framework, in which it can identify and determine
appropriate regulatory responses to the challenges of a globalized world.
What does that mean?
Instead of having everything depend on our own initiative, we recognize that environment,
situation, context, history, competitors and enemies theirselves carry a certain potential
that we should identify and then let ourselves be carried along with it. So when we say that
something possesses a potential, we mean that by its very nature it is destined for some
kind of development on which we can rely.
Embarking on this notion of „There's no point in reinventing the wheel, but its full
penetrating power can only be actualized in new contextes and combinations“, we
developed a mashup-based strategy that lays the foundation for a sucessfull defence.
What we call to have a „Mashup-minded-disposition“ means, that we are working in a
fashion where multiple avenues are organized to refine the apparent one at hand. This necessarily
includes a true understanding of flexibility in relation to our sourroundings and can be best
circumscribed with the ability to listen to what is already there.
As a result, The Grand Defender is working on the border line between accounting, legislation,
initial preparations and emergency campaigns. We are specialists for innovative, surprising and
efficient solutions, and we distinguish ourselves by an unlimited willingness to pull together ideas
from a wide range of disciplines and influences into a cohesive form that creates something new
and different from the sources that led to its creation.

 

Lesung
von Malte Scholz (CCO THE GRAND DEFENDER) / Tobias Rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.4.2010, Haus der Jugend, osnabrück, EMAF 2010
  • 22.4.2010, Haus der Jugend, osnabrück, EMAF 2010

The Grand Defender

ÜBER UNS:

THE GRAND DEFENDER ist die weltweit führende Sicherheits-Beratung. Wir verstehen uns als Generalist unter den Verteidigern.
Zu unseren Kunden gehören neben kleineren und mittleren Kommunen auch grössere Städte und Metropolregionen. Darüber hinaus beraten wir in Einzelfällen auch Privatpersonen und bieten öffentliche Präsentationen und Workshops an.

Unsere Aufgaben sind so vielschichtig wie die Herausforderungen des gerade angebrochenen Jahrhunderts. Wir konzentrieren uns auf die Themen, die Einfluss auf die Zufriedenheit und das Überleben des Organismus "Gemeinwesen" haben. Die Einführung von Accounting-Prozeduren und Legislatur sowie generelle Vorkehrungsmaßnahmen und Notfallkampagnen machen rund die Hälfte unserer Arbeit aus. Weitere zentrale Arbeitsgebiete sind der Festungsbau und die Entwicklung innovativer Waffentechnologie.

Struktur und Schwerpunkte dieser Aufgaben verändern sich mit der Entwicklung der geopolitischen Lage und der raschen Zunahme globaler Herausforderungen. Die ständige Anpassung an neue Erfordernisse gewährleisten wir durch eigene Forschungsarbeiten in wichtigen Bereichen - "The Military Chapters" bilden die weltweit umfangreichste Studie auf dem Gebiet der Verteidigung - sowie durch fortwährende Aus- und Weiterbildung unseres Expertenteams und kontinuierliche Kooperationen mit bewährten Partnern.

 

Die Installation wurde realisiert im Rahmen des Bahnwärterstipendiums Bildende Kunst der Stadt Esslingen.

Besonderen Dank an die Villa Merkel, den Offenen Kanal Giessen und die Stadt Esslingen.

 


Man könnte Tobias Rosenbergers jüngstes Projekt, The Grand Defender, glatt für bare Münze nehmen und meinen, man betrete den Informationsstand einer Beratungsfirma. Die geradlinige Gestaltung in neutralem Weiß, die seriöse Videopräsentation, die zwölf Figuren, die in einer vertikal verlaufenden Vitrine in gleichmäßigem Abstand aufgereiht sind und das an der vorderen Ecke aufgebaute Architekturmodell verraten auf den ersten Blick nicht, dass es sich um die mediale Aufbereitung von zweieinhalb tausend Jahre alten Ideen des chinesischen Philosophen, Ingenieurs und Militärberaters Mozi handelt. Erst beim Nähertreten entdeckt der Betrachter, dass die Figuren Verteidigungsstrategien, wie beispielsweise Fluten oder Unterminieren sowie militärische Ausrüstung wie Leitern, Haken, Rammbock und Panzerwagen darstellen, die am Computer modelliert und mit Hilfe von 3D-Druckern realisiert wurden. Und erst nachdem man den Ausführungen des leicht borniert wirkenden Sprechers eine Zeit lang zugehört hat, stellt man fest, dass hier von Maßnahmen die Rede ist, die nicht auf dem technologischen Stand der Zeit sind.

Die Beraterbranche, deren Praxis bei der Konzeption von The Grand Defender die Folie bildet, hatte vor wenigen Jahrzehnten noch bei weitem nicht die Bedeutung, wie dies heute der Fall ist. Externe Beratungsfirmen beschäftigen weltweit Heerscharen von Experten, die ihr Wissen und Können daran setzen, ihrer Klientel zu mehr Effizienz und Produktivität zu verhelfen.
Welches Bild ergibt sich aber, wenn man die Beratertätigkeit aus ihrem Kontext herauslöst und so ihren konkreten Zweck vorübergehend suspendiert? The Grand Defender platziert sich in einem historisch-politischen Zwischenraum, der sich durch diesen Vorgang der De-Kontextualisierung ausbreitet. Durch das neue Zusammensetzen an passenden Anknüpfungspunkten entsteht ein Epochen und Kulturen übergreifendes Modell. Die „Military Chapters“ von Mozi, die Inspiration für The Grand Defender und Grundlage für die Textgestaltung waren, sind frühe Zeugnisse der chinesischen Kultur für die Entwicklung einer Staatsräson, die den heutigen Problemen moderner westlicher Staaten sowohl in politischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht ähnlich ist. Allerdings schafft die Differenz durch das Spiel mit verschiedenen Kontexten die Möglichkeit, die Prinzipien dieses Gedankengebäudes wieder wahrnehmbar zu machen, die im Verlauf der historischen Entwicklung zum festen Inventar des kollektiven Bewusstseins geworden sind.

Die Mittel, die Meister Mo den ratsuchenden Herrschern zur Verfügung stellt, sind in erster Linie politischer und militärischer Natur: ein gut funktionierender Verwaltungsapparat und effektive Verteidigungsstrategien bilden die Eckpfeiler. So ergeben sich die Nahtstellen, an denen man die mohistische Lehre der Zeit der Streitenden Reiche (481 – 221 v. Chr.) mit der Unternehmensphilosophie von Beratungsfirmen der Gegenwart bündig zusammenbringen kann. Das erklärte Ziel der mohistischen Schule ist es, Städten und Kommunen Sicherheit zu gewährleisten, damit sie zu florierenden Zentren des Volkes werden können. Da eine militärische Auseinandersetzung immer die Mobilisierung aller Kräfte erfordert und der Nutzen selten in einem Verhältnis zu den Kosten steht, riet Mozi von einem Angriffskrieg generell ab. In einer Anekdote über Mozis Wirken als Berater wird erzählt, wie er den Fürsten von Chu davon überzeugte, von seiner geplanten Eroberung der kleinen und schwachen Stadt Song abzusehen. Da der Chu-Fürst erstens weder wirtschaftlichen noch politischen Nutzen daraus ziehen würde, und zweitens vom militärisch-strategischen Standpunkt überhaupt nicht in der Lage sei, die Stadt einzunehmen, unterlies er den Feldzug. Allerdings erst, nachdem Mozi ihm demonstrierte, dass der Fürst die mohistische Verteidigung nicht werde überwinden können.
Die Verteidigungsstrategien des Grand Defenders entfalten so bereits im diplomatischen Machtspiel ihre Wirkung, gerade weil es bei einer symbolischen Demonstration der Möglichkeiten bleibt, die der scheinbar Schwächere zur Verteidigung hätte aufwenden können. Die Geschichte der strategischen Absicherung wäre ohne geeignete Begrifflichkeiten sowie ohne geeignetes Anschauungsmaterial undenkbar. Das Modell, die Skizze, die schematische Darstellung, die sich an den Gegebenheiten der Wirklichkeit entzündet, nimmt wiederum Einfluss auf die Wirklichkeit und kann Teil eines Plans werden, indem Möglichkeiten, Vorstellungen, oder auch reine Phantasien suggeriert werden, die schon manch einen zur Einsicht gebracht haben, denn das dem Bewusstsein dargebotene sinnliche Anschauungsmaterial überdeckt zumindest für den Moment die vielen Gesichter der Angst.
Durch das besondere Interesse an der modellhaften Darstellung, wie sie zentraler Bestandteil der mohistischen Verteidigungslehren und der Arbeit von Beratern des 21. Jahrhunderts ist, eröffnet Tobias Rosenberger mit seiner Installation „The Grand Defender“ den Blick auf eine frühe Entwicklungsstufe im Zivilisationsprozess, gekoppelt an gegenwärtige Praktiken. Der Kunstgriff, dass sich die Schnittmengen scheinbar wie von selbst ergeben, verdeckt gleichzeitig einen langen Zeitraum unterschiedlichster Entwicklungen und werfen beim Betrachter Fragen über den Menschen des 21. Jahrhunderts auf, der sich technologisch längst selbst überholt hat, während er im Grunde noch von denselben Wünschen, Sorgen und Ängsten getrieben wird. Der gemeinsame Nenner der so unterschiedlichen Kulturen und der weit auseinanderliegenden Epochen kann nur der Mensch sein, denn, wie André Gide einmal für sich entschied: egal welche Frage die Sphinx vor den Stadttoren ihm gestellt hätte: „Ich hätte immer gesagt der Mensch. Denn es ist doch der Mensch, um den sich alle Rätsel ranken.“

Dominik Meier

 

Installation
von Tobias Rosenberger mit Malte Scholz (Darsteller, CCO) und Philip Plescher (3d-Modelling-Artist) 


Bisherige Aufführungen

  • 21.4.2010, Kunsthalle Dominikanerhalle, 23. European Media Art Festival Osnabrück: Mash Up

 

The Grand Defender

The Grand Defender

The Grand Defender

The Grand Defender - Theatermaschinen und -modelle

Der Medienkünstler Tobias Rosenberger (* 1980) ist amtierender Bahnwärterstipendiat
der Stadt. Mit der Ausstellung "THE GRAND DEFENDER. Theater maschinen und - modelle" im Obergeschoß der Villa Merkel schliesst er seinen Aufenthalt in Esslingen am Neckar ab.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am
7. Februar 2010, 11 Uhr,
laden wir Sie herzlich in die Villa Merkel ein.

 

Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25
D-73728 Esslingen am Neckar
Tel. 0049 +711 3512 2640, www.villa-merkel.de

Di 11:00-20:00, Mi-So 11:00-18:00

 

www.tobiasrosenberger.de

Folgende Arbeiten sind zu sehen:

The Grand Defender (Esslingen 2010):
Video-Performer (CCO), konzeptuelle Mitarbeit: Malte Scholz
3D-Modelling-Artist: Phillip Plescher
Sound: Dave Lawrence

The An-Archic Device (Mexico 2009):

Projektion 1675 (Schöppingen 2009)

Breathing City (Lyon 2007 / Barcelona 2008)

 

Installation
von Tobias Rosenberger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.2.2010, Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar
  • 7.3.2010, Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar

Theatermaschinen - Theatermodelle

Für die Ausstellung Theatermaschinen / Theatermodelle (AT) werden mediale Skulpturen erstmals in der Schweiz zu sehen sein, welche in Modellwelten das Theatralische akzentuieren und hinterfragen. Die Veränderung des Massstabs generiert hier einen Simulationsraum, der eine Annäherung an spezifische zeitgenössische Problemstellungen ermöglicht.

So bezieht sich die Arbeit «Projektion 1675» auf ein theatrales Erlebnis des deutschen Philosophen in Paris: die Präsentation eines Apparats mit dessen Hilfe Menschen über die Seine laufen können bewegt ihn derart, dass er in einer Kampfschrift die Gründung einer Akademie für Repräsentation fordert. Der Techniker, Analytiker und nicht zuletzt tief religiöse vertraut den Mitteln des Theaters, der (Re-) Präsentation, dem Effekt, der Zerstreuung, wenn es um den Vertrieb neuer Technologien geht also mehr als der Überzeugungskraft naturwissenschaftlicher Fakten. Aporien wie diese decken die Arbeiten von Tobias Rosenberger visuell eindrucksvoll auf und enthüllen dem Betrachter ein Narrativ, das in den Bann zieht.
(Alan Twitchell)

http://www.theater-roxy.ch/spielplan/2010/tobias-rosenberger/

http://www.tobiasrosenberger.de/

 

Installation
von Tobias Rosenberger 


Bisherige Aufführungen

  • 14.4.2010, Theater Roxy, Basel-Birsfelden
  • 20.6.2010, Theater Roxy, Basel-Birsfelden

today i am willing to understand.

Why does 1+1=2? Because we were told to accept it. What if we reconsider the agreements we made once. Does everything disappear when we close our eyes? How does a 'two' taste like? Or coming back to the very fundamental things, let's take for example an apple, one apple....

"...my mother once yelled at me: one plus one is two, just accept it!"

A humorous philosophical Monologue Performance, ca. 45 min.

 

Performance
von Maria Isabel Hagen 


Bisherige Aufführungen

  • 16.7.2010, Monsuntheater Hamburg, Friedensalle 20; Werkstatt
  • 16.7.2010, Monsuntheater Hamburg, Friedensalle 20; Werkstatt
  • 2.6.2011, JUNGLE Bochum, megaFon festival

 

today i am willing to understand.

today i am willing to understand.

today i am willing to understand.

today i am willing to understand.

today i am willing to understand.

today i am willing to understand.

Tripclubbing/Musikmaterial

mit Georg Konrad (coma), Benjamin Kobler, Hendrik Manook, Melvyn Poore, Carl Rosman, Dirk Rothbrust, Peter Veale

www.myspace.com/comalounge
www.musikfabrik.eu

 

Projekt
von Lea Letzel und Christian Grammel 


Bisherige Aufführungen

  • 18.2.2010, Premiere , Alter Wartesaal, Köln

Über Büchners Lenz

Präsentation des Szenischen Projektes bei Matthias Langhoff, Gastprofessor im Wintersemester 2009/10, Studierende ATW und CuP: "Über Büchners Lenz."

 

Projekt
von den Teilnehmern des Szenischen Projektes bei Gastprofessor Matthias Langhoff 


Bisherige Aufführungen

  • 11.2.2010, Probebühne des Institut für ATW, Gießen

Über Büchners Lenz

Über Büchners Lenz

Über Büchners Lenz

Über Büchners Lenz

Über Büchners Lenz

Über Büchners Lenz

Über Büchners Lenz

Über Büchners Lenz

Über den Zaun der Nachbarie

In der JVA Gotteszell treffen zwei Systeme des Überwachens und Strafens aufeinander. Ein ehemaliges Kloster, in dem Dominikanerinnen einst freiwillig der Welt entsagten, ist heute die Frauenjustizvollzugsanstalt des Landes. 

Anstelle der religiösen Dispositive der Macht vollstreckt nun das System der Justiz den Ausschluss von der Gesellschaft. Ein Künstlerteam, bestehend aus dem Komponisten Niklas Seidl, dem Theaterwissenschaftler Jan Rohwedder und dem Klangregisseur Felix Dreher, wirft einen Blick hinter die Gefängnismauern und reflektiert gemeinsam mit Häftlingen der JVA Gotteszell die Strukturen der Arbeit und Gemeinschaft.

 

Performance
von Komposition: Niklas Seidl Regie: Jan Rohwedder Klangregie: Sebastian Schottke Video: Andreas Mihan Performer: Inhaftierte der JVA Gotteszell 


Bisherige Aufführungen

  • 3.10.2010, JVA Gotteszell, Schwäbisch Gmünd

und Abstand

"Man berührt mit der Hand, und man berührt die Hand als allererstes." (Jean-Luc Nancy)

Vielleicht berühren wir uns immer nur im Moment vor der Berührung. Vielleicht ist die Berührung unser Abstand und unser Abstand die Berührung.

 

Performance
von und mit Georg Döcker, Meret Kiderlen und Fabian Passarelli. Musik: Figen Aksoy. Technische Mitarbeit: Eleonora Herder. 


Bisherige Aufführungen

  • 11.6.2010, Probebühne der Angewandten Theaterwissenschaft

Universal Export

Sie befinden sich in einem Raum, den Sie nicht verlassen können. In diesem Raum sehen Sie ein Theaterstück. Dieses Stück ist Ihr Stück. Der Raum, in dem es gezeigt wird, ist Ihr Gehirn. Alles, was Sie heute Abend in dieser Show sehen und hören werden, findet in Ihrem Kopf statt.


Inszenierung
von Konzept, Bühne, Regie: Boris Nikitin von und mit: Beatrice Fleischlin, Jesse Inman, Malte Scholz Dramaturgie: Kris Merken Sound und Technik: Matthias Meppelink Regieassistenz: Sandra Lichtenstern Produktionsleitung: Boris Brüderlin 


Bisherige Aufführungen

  • 1.3.2010, Kaserne Basel
  • 25.2.2011, Kaserne Basel
  • 26.2.2011, Kaserne Basel
  • 27.2.2011, Kaserne Basel
  • 28.2.2011, Kaserne Basel
  • 8.4.2011, Suedpol, Luzern
  • 9.4.2011, Suedpol, Luzern
  • 13.4.2011, Schlachthaus, Bern
  • 15.4.2011, Schlachthaus, Bern
  • 16.4.2011, Schlachthaus, Bern
  • 8.3.2013, Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr
  • 9.3.2013, Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr
  • 14.3.2013, FFT Düsseldorf, Juta
  • 16.3.2013, FFT Düsseldorf, Juta

 

verhört

Präsentation der im Rahmen der Ton-Einführung bei Christian Fleißner entstandenen Selbstportraits.


Hörspiel
von Teilnehmern der Toneinführungskurse 2009/10 


Bisherige Aufführungen

  • 10.2.2010, A 118

Während sie

Wie kann ein endloser Körper zusammenhalten, wenn er sich teilt?

Mit freundlicher Unterstützung des Instituts für ATW, des Asta/Gießen und der HTA.

 

Performance
von PACK (Sarah Bahr, Juliane Freitag, Johanna Grolig, Leonhard Großwendt, Angela Harter, Oliver Horton, Fabian Passarelli, Katharina Runte, Jascha Sommer) 


Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2010, Premiere , Stand bei der Theatermaschine 2010, Georg-Büchner-Saal
  • 10.7.2010, Georg-Büchner-Saal
  • 18.7.2010, 13-ter Stock (Bar Rossi) Hamburg im Rahmen des Fringe-Festivals
  • 21.7.2010, 13-ter Stock (Bar Rossi) Hamburg im Rahmen des Fringe-Festivals

Während sie

Während sie

Walking Exercises

Some say the best way to get to know a city is to walk (through) it. Paris, for example. But walking (through) an unknown city is also overwhelming in the sense that the city can swallow you. The best thing to have with you in this case is not a compass – who needs north? – but a metronome. If your steps range from Larghetto to Adagio, you’ll be fine.

 

Performance
von Marialena Marouda (ATW), Malte Scholz (ATW), Christina Baron, Eleni Mouzourou. Im Rahmen des Festivals Junger Talente 


Bisherige Aufführungen

  • 12.9.2010, EVO Gelände Offenbach
  • 21.10.2010, Probebühne, ATW

Walking Exercises

Walking Exercises

Walking Exercises

Walking Exercises

Wartezone

Findet mich das Glück? Was denkt mein Hund? Soll ich ein Loch graben? Fährt noch ein Bus? Ist mein Dasein erfüllt von Heiterkeit? Soll ich mir einen Kuchen backen? Warum klebe ich am Boden? Bin ich verdammt als Clown durchs Jammertal zu ziehen? Ist das Licht im Kühlschrank wirklich aus, wenn die Tür geschlossen ist? Brauch ich etwas Süßes? War ich noch nie wach? Was macht meine Seele, wenn ich am Arbeiten bin? Wächst das Unbehagen von selbst? Sucht mich das Glück am falschen Ort? (Zitat nach Peter Fischli und David Weiss)
Eine Installation von Inga Wagner

je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

 

Installation
von Inga Wagner 


Bisherige Aufführungen

  • 15.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 16.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 17.1.2010, Instant #4 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen

WIE SIE, WENN SIE... (AT)

Alle Geschichten der Welt bestehen im Grunde aus nur etwa sechsundzwanzig Buchstaben. Die Protagonisten in wie sie, wenn sie... spielen mit Narrationen, die reduziert und einander allzu ähnlich scheinen und dennoch eine Vielzahl unterschiedlicher Übersetzungen zulassen. Während deren vermeintlich zu vermittelnder Sinn in den Hintergrund tritt verlagert sich im Verlauf des Stückes die Aufmerksamkeit auf die einzelnen Akteure, welche allmählich zur tatsächlichen Erzählung werden.

Konzept und Choreographie: Lina Lindheimer / Video und Licht: René Liebert / Darstellerinnen: Camilla Vetters, Lina Lindheimer u.a. / Musik: Ole Schmidt / Dramaturgische Beratung: Philipp Schulte

Eine Präsentation des MA-Studiengangs "Choreographie und Performance", Tanzlabor_21 / Ein Projekt von Tanzplan Deutschland - realisiert durch das Künstlerhaus Mousonturm mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen im Verbund der Hessischen Theaterakademie.

Mit freundlicher Unterstützung der Crespo Foundation Frankfurt am Main, der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

 

Tanzprojekt
von Lina Lindheimer 


Bisherige Aufführungen

  • 14.5.2010, Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
  • 15.5.2010, Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12, Frankfurt/Main
  • 22.5.2010, Theater im Löbershof (TiL) Giessen

Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung

KENNST DU DAS LAND, WO DIE ZITRONEN BLÜHN,
IM GRÜNEN LAUB DIE GOLDORANGEN GÜHN?

Unerlöst bleiben der Leser und sein Held am Ende der Lektüre von »Wilhelm
Meisters theatralische Sendung« (1777–1785). Die abenteuerliche Deutschlandreise des jungen Theaterfanatikers endet just an dem Punkt, an dem Wilhelm Meister zum ersten Mal irgendwo anzukommen scheint: in der Stadt H., am Theater des Direktors Serlo, der dem jungen Meister noch dazu ein Angebot macht, das dieser nicht ablehnen kann. Wie die Geschichte weitergeht, erfahren wir auch nicht aus der zehn Jahre später entstandenen Version »Wilhelm Meisters Lehrjahre«. Hier ist Meister ein ganz anderer: das jugendliche Genie ein liebenswerter Dilettant, das Sendungs-bewusstsein des Ersten – mit den Augen des Geheimen Rats gesehen – nur noch harmloser Theaterwahn. Auch die deutlich autobiografischen Bezüge hat Goethe in der Zwischenzeit ausgemerzt.

 

Eines aber bleibt bestehen: das zu Erlösende, das Ziel der theatralischen
Mission, die Vision einer »Kulturnation«. Denn dieser glaubte Goethe mit den Mitteln des Theaters in Deutschland aufhelfen zu können. Es müsste nur das richtige Theater sein. Sowohl Theater als auch Nation jedoch liegen in einem unbewussten
Schlummer. Und Wilhelm Meister – der der frühen Fassung – scheint, wenn überhaupt einer, der Mann zu sein, beide zu erwecken.

 

Der Regisseur Ulrich Rasche erregt seit 2004 Aufsehen mit spektakulären
Chorprojekten, die Musik, Literatur und Choreografie zu einer Einheit formen. Auch dem »Wilhelm Meister« wird er sich mit diesen Mitteln in der großen Halle des Bockenheimer Depots nähern und über die Sendung meditieren, deren Eintreffen
Goethe 1785 noch einmal verschob.

 

Inszenierung
von Regie und Bühne Ulrich Rasche Kostüme Bernd Skodzig Musik Sir Henry Mitarbeit Regie Jürgen Lehmann Dramaturgie Andreas Erdmann Mit Bettina Hoppe, Joachim Nimtz und dem Schauspielerchor: Ana Berkenhoff (ATW), Uta Bierbaum, Maren Claus, Johannes Clauss, Andrej Falk, Sebastian Gerasch, Iris Reinhardt Hassenzahl, Daniel Heck, Marcus Hosch, Franziska Kruse, Robert Ludewig, Kornelia Lüdorff, Nici Nathan, Thomas Prazak, Lydia Schamschula, Alexander Weise Gesangschor 32 Sänger der EuropaChorAkademie Bremen und Mainz Leitung Gesangschor Prof. Joshard Daus Im Bockenheimer Depot (Schauspiel Frankfurt) bei den Goethefestwochen 


Bisherige Aufführungen

  • 29.8.2010, Premiere , Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 30.8.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M. (Schauspiel Frankfurt)
  • 3.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 4.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 6.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M. (Schauspiel Frankfurt)
  • 9.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 13.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 13.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M. (Schauspiel Frankfurt)
  • 13.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 16.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 22.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 23.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 25.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 26.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 27.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.
  • 28.9.2010, Bockenheimer Depot, Frankfurt a.M.

 

Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung

Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung

Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung

Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung

Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung

WIP - Work in Progress

Licht und Mitarbeit: Line Spellenberg / Vielen Dank an Stine Hertel.

Das Projekt wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Gießen.

 

Tanzprojekt
von Enad Marouf (Konzept) und Stefan Hölscher (Umsetzung) 


Bisherige Aufführungen

  • 23.2.2010, PB Institut für ATW Gießen
  • 24.2.2010, PB Institut für ATW Gießen

 

WIP - Work in Progress

WOYZECK nach dem Fragment von Georg Büchner

„Was ist der Mensch? Staub Sand Dreck.“ - „Ja wohl.“
Woyzeck steht eine einzige Replik zu. Nicht mehr. Nicht weniger.
Einer tritt heraus und findet keine Ruhe mehr.
Einer tritt heraus und sucht nach einer neuen Sprache, die ihn immer zu verrät.
Immer zu, immer zu dreht sich die Welt weiter, die Welt, aus der er doch heraustrat. Oder muss er erst noch heraustreten?
Gesucht: die Lücke im Ablauf, das Andre in der Wiederkehr des Gleichen, das Loch in der Ewigkeit, der vielleicht erlösende FEHLER*
Gesucht: Was spricht?
Kurz und gut: Ich lad euch ein teilzunehmen an meinem Streit.

*– Heiner Müller, Bildbeschreibung

http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&cluster=555388

 

Inszenierung
von Regie: Ivna Zic / Bühne: Martina Mahlknecht / Kostüm: Gesa Koepe / Dramaturgie: Parvati Vasanta/ Musik: Lea Letzel / Licht: Rosa Wernecke Spiel: Julia Goldberg, Sebastian Moske, Gael Roth, Jan-Friedrich Schaper, Lukas Vögler, Christian Wendt 


Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2010, Kampnagel, Hamburg
  • 9.5.2010, Kampnagel, Hamburg

Wunsch, Indianer zu werden

Wunsch, Indianer zu werden. Wenn man doch ein Indianer
wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde, schief in der Luft,
immer wieder kurz erzitterte über dem zitternden Boden, bis man die
Sporen ließ, denn es gab keine Sporen, bis man die Zügel wegwarf, denn
es gab keine Zügel, und kaum das Land vor sich als glattgemähte Heide
sah, schon ohne Pferdehals und Pferdekopf. (Franz Kafka)

Kafkas kurzer Prosatext war die Grundlage für eine Zusammenarbeit zwischen StudentInnen des Institutes für Angewandte Theaterwissenschaft (Giessen) und der Hogeschool voor de Kunsten (Utrecht).
Fragen und Konzepte von Raum und Identität werden im Rahmen dieses
interdisziplinären szenischen Projektes künstlerisch nach
möglichen neuen Formen und Mitteln des Theaters untersucht. Dabei
wurden sie von Heiner Goebbels, den Dramaturgen Philipp Schulte (ATW) und Mart-Jan Zegers (HKU) unterstützt und
begleitet.

KOMME IN 10 MINUTEN ZURÜCK / BACK IN 10 MINUTES
Videoinstallation by Brigitte Brüggemann

 

LOST ONE
Installation by David Rittershaus

EVERGREEN
Performance-Installation by Rodrik Biersteker, Alice Ferl and Hendrik Quast

BIBERACH
Lecture Performance by Fanny Frohnmeyer

DER MOND / THE MOON
Performance by Caroline Creutzburg, Philipp Karau,
Inês Monteiro de Barros Tavares and Katharina Stephan

MR. SPACE
Performance by Tijmen Legemaate

APPALACHIAN SPRING
Performance by Ferdinand Klüsener and Daniel Schauf

 

All the time:
EAT AND CLEAN
Installation by Agnes Fabich

http://www.festivalaandewerf.nl/

 

Projekt
von Ferdinand Klüsener, Hendrik Quast, Philipp Karau, David Rittershaus, Caroline Creutzburg, Britte Brüggemann, Daniel Schauf, Agnes Fabich, Alice Ferl, Fanny Frohnmeyer, Rodrik Biersteker, Milou Brockhus, Tijmen Legemaate, Ines Monteiro de Barros Tavares, Marijke van Es, Maaike Haneveld en Sandra van Egmond 


Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2010, Festival a/d Werf, Utrecht (NL)
  • 21.5.2010, Festival a/d Werf, Utrecht (NL)
  • 22.5.2010, Festival a/d Werf, Utrecht (NL)
  • 23.5.2010, Festival a/d Werf, Utrecht (NL)
  • 22.6.2010, Friskati, ITS-Festival Amsterdam
  • 6.7.2010, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

 

Wunsch, Indianer zu werden

Wunsch, Indianer zu werden

Wunsch, Indianer zu werden

Wunsch, Indianer zu werden

Wunsch, Indianer zu werden

Wunsch, Indianer zu werden

X-Motion

Fotoausstellung mit X-Formen aus Modelliermasse und Collagen
Fotografien von Adrian Ali Almir Bünyamin Marie Orhan Tom

Die Ausstellung entsteht aus dem Prozess von "Steuermannskunst I" (März-Juli 2009, in Zusammenarbeit mit Sebastian Schulz) und "Steuermannskunst II/ X-Motion" (Dezember 09 - Mai 10)

Ein Projekt von Tanzlabor_21 in Kooperation mit der Alois-Eckert-Schule (Heike Borowski, Peter Loewy). Gefördert von der Crespo Foundation.

Fotos Website: Peter Loewy

 

Projekt
von Wiebke Dröge, Verena Billinger 


Bisherige Aufführungen

  • 18.5.2010, AusstellungsHalle Schulstraße 1A, Kunst in Frankfurt e.V.
  • 10.12.2010, tanzhaus nrw, Düsseldorf

X-Motion

X-Motion

X-Motion

X-Motion

X-Motion

X-Motion

X-Motion

X-Motion

Zergliederung der Schönheit. Miniatur nach William Hogarth.

»Wenn dem Geist wegen der Zweckmäßigkeit eine Form als schön erscheint, obgleich alle anderen Erwägungen dem widersprechen, wird das Auge für ihren Mangel an Schönheit unempfindlich und beginnt sogar Gefallen an ihr zu finden, zumal, nachdem man es einige Zeit daran gewöhnt hat.«
W. Hogarth

Auf einem barocken Holodeck unterziehen wir mit Hilfe künstlicher und natürlicher Maschinen die Schönheit als Wechselspiel von sinnlicher Wahrnehmung und geistiger Tätigkeit einer Prüfung.

 

Performance
von Anna Schewelew und Christoph Bovermann. Bühne: Nicola Sabbattini. Musik: Henry Purcell. 


Bisherige Aufführungen

  • 18.5.2010, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 19.5.2010, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 12.6.2010, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Zergliederung der Schönheit. Miniatur nach William Hogarth.

Zergliederung der Schönheit. Miniatur nach William Hogarth.