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2012

[ru:ts]

In einer Serie von vier Performances werden die Erfahrungen und Ergebnisse des im Sommer 2011 durchgeführten Recherche-Projekts zur polnisch-romantischen Ahnentradition zur Diskussion gestellt. In der Annäherung an polnische performative Geschichte und Kultur fragen wir nach der Verwurzelung in einer Tradition, nach Anknüpfungspunkten an diese und nach deren ritueller Negation und Überwindung. Begleitende Informationen jeweils unter www.ru-ts.org

 

Erster Teil: Initiation.


Performance
von Jan-Tage Kühling, Philipp Scholtysik,Daniel Schauf, Paulina Miu Zielińska, Jan Gehmlich

 

  • Bisherige Aufführungen

16.4.2012, Frankfurt LAB

[ru:ts] #3

work in progress des dritten Teils der Performance-reihe [ru:ts].

In einer Serie von drei Performances sollen die Erfahrungen und Ergebnisse einer im Sommer 2011 durgeführten Recherchereise zum polnischen (post-)romantischen Theater der Überschreitung zur Diskussion gestellt werden.
Im Rahmen des Essayabends also eine kleine Vorschau auf Teil 3...


Performance
von Jan-Tage Kühling, Philipp Scholtysik, Paulina Miu Zielinska, Natalia Mariel Gomez, Yejin Kwon

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

"Interface - oder das Party-Prinzip"

ACHIM WOLLSCHEID is a media artist whose work over the past 20 years has been at the forefront of experimental music. He has performed and presented installation projects internationally. His work in sound has led to an interest in the relation between sound, light and architectural space, which he pursues through public, interactive and electronic projects. He is a founding member of Selektion, an organisation for the production and distribution of information systems.

 

In Achim Wollscheid's work the art object is reduced to a systematic response to a given situation: lights react to passers-by, sound banks play back in response to voices and ambient noise, lights dim randomly, objects and rooms resonate against the drumming of small hammers. Through applying these systems of interaction and response, the art object as a singular body disappears in order to reveal the broader, delicate interplay of multiple bodies within social space.


Vortrag
von Achim Wollscheid

 

  • Bisherige Termine
  • 1.2.2012, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Raum A118

4.48 Psicosis

4.48 Psychosis von Sarah Kane


ich sehe Dinge
ich höre Dinge
ich weiß nicht wer ich bin


Zunge raus
Gedanken abgewürgt


stückweise schrumpft mein Geist


Wo fange ich an?
Wo höre ich auf?
Wie fange ich an?
(Falls ich je vorhab weiterzumachen)


Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf?
Wie höre ich auf? Ein Zacken Schmerz
Wie höre ich auf? Durchbohrt mir die Lungen
Wie höre ich auf? Ein Zacken Schmerz
Wie höre ich auf? Sticht mich ins Herz

Ich werde sterben
noch nicht
und doch ist es schon da

 

mit: Sofía Boué / Javier Carrizo / Javier Francisco Schencke Olavaría / Marina Sol Alvarez / Yanina Zanier Quintas

 

Regiessistenz, Bühnen- und Kostümbild: Gabriela Figueras
Bühnenbild, Fotografie: Rodrigo Barcos
Licht: Olivia Grioni

 

Inszenierung: Matthias Jochmann

 

TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata
http://www.facebook.com/TAE.OFICIAL
http://www.teatroargentino.ic.gba.gov.ar/taescuela.html

Dank an Claudia Billourou, Sebastian Jatz Rawicz und Heiner Goebbels

 

Inszenierung
von Matthias Jochmann

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 17.3.2012, Premiere , TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 18.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 22.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 23.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 25.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa
  • 25.3.2012, TA Escuela de arte y oficios - Teatro Argentino de La Plata, Sala Alternativa

 

4.48 Psicosis

4.48 Psicosis

4.48 Psicosis

4.48 Psicosis

4.48 Psicosis

 4.48 Psicosis

4.48 Psicosis

4.48 Psicosis

4.48 Psicosis

A BRAND NEW SPECIES

Es existieren kaum noch unbeschriebene Orte auf der Erde, unsere Welt ist kartographiert, vermessen und klassifiziert. Dennoch gibt es unzählige blinde Flecken auf unseren Karten. Verlassene Orte, zwischen Abriss und Neuanfang. Vergessene Orte, die Potentiale, Nischen und Biotope bergen. Welche Wesen könnten sich in diesen Laboren entwickeln? Welche neuen Spezies könnten hier entstehen? Welche Mutationen sind denkbar, im Schatten des langsamen Verblassens einstiger Funktionen? Seien es tierische Kreaturen, ausgestopfte Sirenen, gezähmte Viecher, Chimären, hundeähnliche Geschöpfe oder sich wie Tolle gebärdende, schießwütige, in einem bestimmten Rhythmus tanzende Kreaturen, die auf der Straße leben und die von nahem wie Affen aussehen.

A BRAND NEW SPECIES beschwört und befragt diese Wesen gleichermaßen, indem es sich performativ mit narrativen und fiktionalen Formen des Weltverstehens auseinandersetzt. Was verraten uns die kreierten Wesen über den Ort, der sie hat entstehen lassen? Und was verraten sie über uns, die wir sie haben entstehen lassen?

 

Mit A BRAND NEW SPECIES beendet Rose Beermann ihr Masterstudium Choreographie und Performance. Das Projekt wird im Rahmen des schwindelfrei Festivals Mannheim produziert und speziell für die leerstehenden Armeebaracken Turley Baracks entwickelt.
Ein Arbeitszwischenstand ist am 25.8. im Frankfurt_LAB zu sehen.


Konzept und Choreographie: Rose Beermann
Von und mit: Abdullah Erdogan, Raimonda Gudaviciute, Anja Sauer und Iva Svestharova
Dramaturgie: Susanne Zaun
Sounddesign: Matthias Meppelink
Lichtdesign: Stine Hertel und Camilla Vetters

 

Eine Koproduktion der Stadt Mannheim, Kulturamt und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen.
Gefördert durch Crespo Foundation und dem Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

 

Projekt
von Rose Beermann

  • Bisherige Aufführungen
  • 25.8.2012, Frankfurt_LAB
  • 15.9.2012, Premiere , Turley Barracks Mannheim
  • 16.9.2012, Abschlussprojekt , Turley Barracks Mannheim

 

A BRAND NEW SPECIES

als wir.

Es geht um ein Gefühl oder so. Dieses Auffressen von innen, gestern jedenfalls wusstest du noch, worum es geht. Wir suchen und wir finden nichts. Aber das stimmt natürlich nicht.

 

Wir wollen nicht konkret sein. Wie wehende Vorhänge. Wenn ich lange genug aus meinem Fenster schaue, sehe ich, wie die Bäume grün werden. Oder so. Kannst du dich an gestern erinnern? Wir sind auf einer Wiese. Oder in einem kleinen staubigen Zimmer oder. Vielleicht ist es ein Bus und die Scheibe ist ganz kühl, obwohl es stickig ist. Ich halte mein Ohr an die Scheibe und ich horche. Wir schwitzen, bestimmt schwitzen wir. Wir sind wie alle und. Wir wollen nicht konkret sein, das können wir uns nicht leisten. Also. Es ist egal, wer wir sind, es ist egal, wo wir sind. Morgen geh ich Blumen pflücken. Verschmierte Scheiben und dann zwei Menschen. Regen. Fliegen. Bäume. Staub.

 

Jana Mila Lippitz, 1988 in Hamburg geboren, aufgewachsen eher ländlich, träumt viel zu viel. Sie studiert seit 2009 Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, hat gerade ein halbes Jahr in Istanbul gelebt und will bald zurück, bestimmt.

 

Vernissage: 22. Mai 2012 - 17 Uhr
Öffnungszeiten: entsprechend der Öffnungszeiten des Exkurs-Zwischenraums und nach Vereinbarung

muargalerie.de/index.php/als-wir/

 

Ausstellung
von Jana Mila Lippitz

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 22.5.2012, Muar-Galerie im Exkurs-Zwischenraum

 

als wir.

Americana

24. Februar 2012. Ich bin in Amerika. Ende meines Essayprojekts. Ende des Romans.


Projekt
von Bettina Rychener

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Amerika

Der sechszehnjährige Karl Rossmann kommt nach Amerika - doch das nicht ganz freiwillig. Seine Eltern schicken ihn in die Neue Welt, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte. Nun steht der junge Vater heimat- und ziellos im Hafen von New York. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zeigt sich wenig gastlich, der Wunschort erweist sich als ein gewaltiger Markt der Waren und Finanzen. Gerechtigkeit ist hier ein Fremdwort.
Der Roman ist als ein Stationendrama angelegt. Jedes Kapitel zeigt ein neues Millieu. Dabei stürzt Karl Rossmann die soziale Leiter immer weiter hinab. Was im Hause des reichen Onkels hoffnungsvoll beginnt, endet in Gesellschaft von Ganoven und Prostituierten. Die Deklassierung vollzieht sich mit einer Zwangsläufigkeit. wie man sie auch aus anderen Texten Kafkas kennt. Offensichtlich war AMERIKA für Kafka Utopie und Albtraum zugleich: Der eine macht sein Glück, der andere verliert alles. Das ewige Lebens-Roulette.

------------------
eine Produktion des Stadttheaters Gießen
www.stadttheater-gießen.de

 

Inszenierung
von Christian Fries | eine Produktion des Stadttheaters Gießen | nach dem Roman von Franz Kafka | Bühnenfassung von Christian Fries | mit Mirjam Sommer, Corbinian Deller (ATW), Lukas Goldbach und Milan Pešl | Bühne und Kostüme: Marion Eiselé | Video: Stephanie Kayss und Philipp Karau (ATW) | Dramaturgie: Matthias Schubert | Regieassistenz und Abendspielleitung: Benedikt Grubel (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 19.10.2012, Stadttheater Gießen | TiL-Studiobühne
  • 16.11.2012, Stadttheater Gießen | TiL-Studiobühne
  • 1.12.2012, Stadttheater Gießen | TiL-Studiobühne

 

Amerika

Amischlampe

Amerikaner in Gießen und der Zigarettenwahn beginnt. Wird Pete es schaffen?
Der Kurzfilm erzählt von schönen Frauen, dem Leben in der Rose und anderen Katastrophen.
So scheint Gießen ein wichtiger Brennpunkt gewesen zu sein...

 

Film
von Ruby Behrmann

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

ANALOG AVATAR

ANALOG AVATAR

“Was die Besichtigung der Stadt anging, so dachte er nicht einmal daran,

da er zu jener Rasse von Engländern gehörte, die die Länder,

durch die sie kommen, von ihren Dienstboten besichtigen lassen.”

Jules Verne, Reise um die Welt in 80 Tagen, 1873

Kann man an Stelle eines Anderen reisen? Kann man jemanden an seiner Stelle auf die Reise schicken? Kann man als Person ein Avatar sein, jenseits der Welten des Internet? Wie wäre es, eine Person die Unternehmungen analog machen zu lassen, die man sonst nur virtuell erlebt?

Johanna war in Santiago de Chile und hat sich von Anderen Tagesabläufe schreiben lassen, sich in jeder ihrer Unternehmungen von den Wünschen und Zielen ihrer Auftraggeber abhängig gemacht. Sie hat jeden Ausflug dokumentiert und Fotos geschossen. Sie hat Gespräche aufgezeichnet, Objekte gesammelt und alles nach Deutschland mitgebracht. In einer Performance stellt Johanna die Ergebnisse vor und sucht nach Antworten auf die Fragen:

Kann man nicht nur seine Arbeit, sondern auch seine Genüsse delegieren? Wer hat dann was davon? Wie gibt man ein stellvertretend erlebtes Ereignis an dessen Urheber zurück? Und was hat das mit Theater zu tun?

 

Performance
von Eine Lectureperformance von und mit Benedikt Bernstorff, Johanna Castell, Johanna Gagern und Katharina Kellermann.


Bisherige Aufführungen

  • 11.2.2012, Fleetstreet Theater Hamburg
  • 25.2.2012, Sophiensaele Berlin (Hochzeitssaal)

ANIMOT – eine wissenschaftliche Choreografie (Arbeitsstand)

Die in der philosophischen Tradition verankerte Dichotomie von Mensch und Tier
stellt dem vernunftbegabten Subjekt ein – den Logos entbehrendes – homogenes „Tier“ gegenüber.
Sie begründet damit eine logozentrische Herrschaftsposition des Menschen, dessen potenzielle Animalität ausgelöscht wird. Derrida unterläuft diese gewaltsamen Zugriffe von Sprache und Denken, indem er ein neues Wort einführt: ANIMOT. Es zeigt, dass die Rede von „dem Tier“ nur ein Wort (mot) ist, und gibt homophon zu hören, dass es „Tiere“ (animaux) nur im Plural gibt (Derrida, Jacques. L'animal que donc je suis. Editions Galilée, 2006).

Die Struktur des Abends bemächtigt sich der Struktur des Experiments. Ziel ist jedoch nicht das ,Quod erat demonstrandum’, sondern der Versuch, durch Kombination verschiedener Ausdrucksmittel, Annahmen zu befragen. So führt das Experiment weniger zum Beweis einer These, sondern vielmehr zu neuen ‚blinden Flecken’, die als Ausgangspunkte für weitere Versuchsanordnungen dienen können.

Dazwischen geben wir unserer Sehnsucht nach „Ungebrochenheit“ Raum, die wir – als Bild oder Behauptung – in unserem kollektiven kulturellen Gedächtnis vermuten.

Ob das Laboratorium – das souverän erstellte „Holodeck“ – die beherrschbare Zone ist, oder ob es sich mit seinem eigenen Willen Bahn bricht, werden wir sehen.

 

 

Projekt
von und mit Annett Lang (ATW), Corbinian Deller, Hanke Wilsmann (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2012, Alte Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 25.8.2012, Gießen, Hardthof/ARThof

 

ANIMOT – eine wissenschaftliche Choreografie (Arbeitsstand)

ANIMOT – eine wissenschaftliche Choreografie (Arbeitsstand)

ArteFakt

Durch die Kraft von sechsundsechzig
umgekehrten Pentagrammen
zeigen unecht oder echt sich
Teile, die vom Ganzen stammen.
Formel aus der Zeiten Nacht
bist du's, zeige deine Macht!
Unter Blitz und Flamme
füge dich zusammen!
Achtung! - Fertig! - ArteFakt!

Wir beschäftigen uns mit dem zur Kunst/zum Wertgemachten.
Kunstdefinitionen können anhand von Poetiken und Institutionen gegeben werden.
Eine Institution wäre der Kunstmarkt oder eine Galerie. Eine Poetik wäre die des Aristoteles oder das Manifest der Surrealisten.
Poetiken geben Auskunft über die Produktionsweise sowie die formal und ästhetische Beschaffenheit von Kunst.
Institutionen bestimmen: Das ist Kunst und können dem Kunstwerk auch einen Wert geben. Er kann durchaus auch ein ideeller Wert sein, aber am Ende steht ein materieller, ein Preis.

Die Installation ArteFakt sucht nach der "Weltenformel" des Kunstbetriebes, nach dem Zauberspruch der uns das wertvollste Kunstwerk erschaffen lässt.

Es wird größtenteils schwarz/weiß und ein wenig Licht kommt aus der leeren Mitte.

weitere Informationen und Öffnungszeiten: www.muargalerie.de


Installation
von Hanke Marei Wilsmann und Melchior B. Tacet


Bisherige Aufführungen

  • 14.1.2012, Vernissage, Muar - Galerie für andere Räume, Bahnhofstraße 44, Gießen

Bartleby oder Sicherheit ist ein Gefühl

„Ich möchte lieber nicht“, sagt Bartleby der Schreiber aus Herman Melvilles gleichnamiger Erzählung, wenn er zu Tätigkeiten aufgefordert wird. Der rätselhafte junge Mann ist Kopist in einer Anwaltskanzlei. Zunächst fällt er noch durch stillen schweigsamen Fleiß und höfliche Zurückhaltung auf, beginnt dann, kompromisslos seiner innersten Überzeugung folgend, sich weder für noch gegen einen angebotenen Lebensentwurf zu entscheiden. Er entscheidet sich für überhaupt nichts, nicht einmal fürs Essen, mit der Folge, dass er verhungert. Damit wird er zum Bild der größtmöglichen Erfüllung von Freiheit und ihrer Perversion zugleich. „I would prefer not to“, heißt die Formel, mit der er freundlich und sanft sich das Weltbild aller erschüttert, die ihm begegnen.

„Großes Theater auf der kleinen Bühne des Schauspielhauses. Bartleby oder Sicherheit ist ein Gefühl ist eines der besten Stücke der auslaufenden Spielzeit am Schauspielhaus. [...] Harmloser als mit einer Gesangseinlage aus dem Musical Elisabeth kann ein großes Theaterstück kaum beginnen. Und so ist es irgendwie lustig und irgendwie auch sehr rührend, wie Katharina Klar mit ihrer inbrünstigen Interpretation des geschmacklosen Gassenhauers "Ich gehör nur mir" den Abend eröffnet. Und irgendwie ist das auch noch sehr passend. Denn im chaotischen Kosmos unserer Zeit ist das permanente Beharren auf das eigene Selbstbewusstsein lebensnotwendig geworden. Und Regisseur Boris Nikitin, der nach "Der Fall Dorfrichter Adam" zum zweiten Mal Regie am Schauspielhaus führt, schaffte es, diese Autopoiesie virtuos zu inszenieren. [...] Katharina Klar zeigt ihr ganzes Talent und Können und schreit sich ein wildes Konglomerat von Zitaten, Ideen und Anarchismen von der Seele. Aus ihrem Gebrüll über die Unmöglichkeit eines richtigen Lebens im falschen, die Paradoxien der Selbstbestimmung und die Katastrophe des Protests, der inzwischen vollkommen unmöglich geworden ist, ergibt sich ein fesselnder Einblick in die Schizophrenie einer ganzen Generation, der zumindest erahnen lässt, warum so viele ‚dagegen‘ sind und noch einmal genau so viele dagegen sind, dagegen zu sein.“
(Michael Thurm, FAZIT)

 

Performance
von Konzept & Regie: Boris Nikitin Darsteller & Texte: Katharina Klar, Lorenz Kabas Konzept & Ausstattung: Matthias Meppelink Dramaturgie: Regula Schröter Regieassistenz: Martina Neu


Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2012, Premiere , Schauspielhaus Graz
  • 19.5.2012, schauspielhaus Graz
  • 29.5.2012, Schauspielhaus Graz
  • 6.6.2012, Schauspielhaus Graz
  • 16.6.2012, Schauspielhaus Graz
  • 9.10.2012, Schauspielhaus Graz

Berlin Calling

BERLIN CALLING zeichnet ein Musikerporträt in der Großstadt von heute, handelt von Kunst und Wahnsinn, Rausch und Ekstase, von Hoffnung und Zukunft, Freundschaft und Familie, von Musik und der Lust am Leben – und natürlich von der Liebe.
Es ist ein Porträt der Zeit, ein Sittengemälde, eine Sozialstudie. Der meist selbstzerstörerische Kampf des Künstlers wird zur Metapher für eine Generation. Mit der Uraufführung von BERLIN CALLING bringen wir den Soundtrack einer Generation auf die Bühne. Es ist die Geschichte eines leidenschaftlichen, eigenwilligen Helden der Nacht, dem fast jeder von uns nachts im Badezimmerspiegel gute Nacht gesagt hat.


Inszenierung
von Stück nach dem Film von Hannes Stöhr


Bisherige Aufführungen

  • 17.2.2012, Bühnen der Stadt Gera / Bühne am Park
  • 20.2.2012, Bühnen der Stadt Gera / Bühne am Park

BIG BANANA

BIG BANANA ist eine Fabrik, dort wird gearbeitet. In unterschiedlichen Produktionsabschnitten werden verschiedene Dinge hergestellt. Die Produktpalette reicht von Konsumartikeln über Dienstleistungen bis zu Werbung, womit sich der Raum immer weiter füllt.

Durch die Fabrik werden Führungen angeboten. Unser Spezialist weiß, wovon er spricht; er erläutert die ablaufenden Prozesse, bespricht die Produkte und beanwortet Fragen.

Irgendwann ist das Ende der Produktion gekommen: aus all den Produkten, den Apparaten und Produktionsstraßen wird eine riesige Banane errichtet. BIG BANANA, das absolute Endprodukt.

ANMELDUNG für die Führungen unter www.bigbanana.eu
Ort: Ringlokschuppen Mülheim Ruhr / Dezentrale (Leineweberstraße 15-17)
www.ringlokschuppen.de

Eine Produktion vom Big Banana-Team. In Koproduktion mit Ringlokschuppen Mülheim. Gefördert von der Stiftung Kulturhauptstadt Ruhr.2010, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein – Westfalen und der Hessischen Theaterakademie. Mit freundlicher Unterstützung der SWB Mülheim.

 

Installation
von Arne Salasse und Ruth Schmidt / Team: Alexander Buers, Jos Diegel, Kathrin Ebmeier, Angela Harter, Christopher Krause, Fabian Passarelli, Arne Salasse, Ruth Schmidt

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.11.2012, Mülheim an der Ruhr
  • 25.11.2012, Mülheim an der Ruhr
  • 25.11.2012, Mülheim an der Ruhr
  • 1.12.2012, Mülheim an der Ruhr

 

BIG BANANA

Breaking News

Breaking News - Installation im Rahmen BÜCHNER International 22.-30.06.2013

 

Nachrichtenbilder suggerieren dem Empfänger für die kurze Zeit ihrer Ausstrahlung ein
unmittelbares Verhältnis zu Zeit und Raum ihres Dargestellten. Noch stärker gilt dies für
Nachrichtenformate, die jederzeit und online verfügbar sind. Wir können beobachten, dass sich das Format der NoComment - Nachrichten zunehmender Beliebtheit erfreut. Diese unkommentierten Ausschnitte, versehen mit Ort und Zeitangabe, evozieren in noch stärkerem Maße Authentizität, als der Reporter in der Live – Schaltung. In gleichem Maße aber versetzen diese Embleme den Empfänger in die Position des Rätselnden, der sich seiner Gegenwart selbst gewiss zu sein hat. Sie kontextualisieren nicht über das Abgebildete hinaus, noch geben sie ihre Quelle preis. Dieser ambivalente Charakter wissender Unwissenheit, der den Betrachter als stummen Zeugen zurück lässt, ist Teil unserer künstlerischen Auseinandersetzung.

Zu Beginn dieser Auseinandersetzung jedoch steht die Frage: Was ist ein Bild und was vermag es?
Seit Jahrtausenden gibt es die Gegenüberstellung zweier Konzepte: Das des Schattenbildes und das des Spiegelbildes. Der Schatten ist mit dem, was er zeigt, sicher nicht zu verwechseln. Er sieht dem, der ihn wirft, mindestens so unähnlich wie ähnlich. Er zeigt nur, dass ein Körper im Raum ist. Die Legende der Erfindung der Malerei erzählt von einer Frau, die den Schatten ihres Mannes an der Wand abzeichnete, bevor er kurz darauf im Krieg stirbt. Es bleibt nichts Ähnliches, aber immerhin bleibt etwas, ein Zeichen. Das Spiegelbild hingegen lädt ein, dass man es mit dem Leben verwechsle. Es zeichnet aus, dass man es nicht nur für ein Zeichen hält, sondern sagt, es ist mehr als das. Ein Bild, dem man die ganze metaphysische Kraft und den Glauben unserer Kultur zubilligt.

In unserer Installation Breaking News arbeiten wir auf vielfältige Weise mit diesen zwei Konzepten.
Wir scannen tagesaktuelle NoComment - Filme verschiedener Nachrichtenagenturen ein und
projizieren diese auf eine mehrteilige, durch Motoren in Rotation versetzte Spiegelfläche und damit an die Wände des Raumes. Durch den Scanvorgang erhalten wir farblose Bilder, in denen sich die Bewegungen, sowohl des bewegten Bildes, als auch die des Scanner eingeschrieben haben. Durch die nachträgliche Projektion werden diese Bilder wieder durch eine virtuelle Kamerafahrt und durch die sich bewegenden Spiegel in Bewegung versetzt. So wird der Raum zu einer Art Jenseits, zur Kehrseite, zu einer Schattenwelt der tagesaktuellen Nachrichtenbilder. Das Projizierte, teilweise noch zu erkennen, nur in seiner Gesamtheit nicht mehr auszumachen, führt die emblematische Beziehung ad absurdum. Dem Prozess der Re - konstruktion des Inhalts, der projizierten Bilder, geht nun, eine in Gänze unmögliche, Re - konstruktion des Signifikanten voraus.

Gefördert durch Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Evonik Industries AG, Zentrum für Medien und Interaktivität Giessen, Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, Festival Büchner International

Ort: EG Commerzbankfiliale Johannesstraße 17 in Gießen

www.schoenberg-company.de

 

Installation
von Schoenberg-Company: Philipp Bergmann, Matthias Schönijahn


Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 16.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 17.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 18.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 19.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 20.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 21.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 21.4.2012, ATELIERFRANKFURT e.V. Hohenstaufenstraße 13-25 60327 Frankfurt am Main
  • 22.6.2013, EG Commerzbankfiliale, Johannesstraße 17, Gießen
  • 22.6.2013, EG Commerzbankfiliale Johannesstraße 17 in Gießen

 

Breaking News

Breaking News

Brolumanti - Audioessay an einem, der mit sich selbst spricht

Ich bin 79 Jahre alt. Der Tod wirft seine Schatten voraus. Die Konzentrationsfähigkeit schwindet. Aber was mache ich mit meinen unvollständigen Gedanken, die ich weitergeben sollte? Ich denke, also bin ich. Wenn Denken für ihn Leben ist, so stirbt er mit jedem Vergessen ein Stück mehr. Erinnerung und Annäherung an einen sterbenden Denker.

 

Hörspiel
von Anna Krauß


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A 118

Burning Beasts

Performative Installation im öffentlichen Raum vor dem Frankfurter Kunstverein und auf der Dom-Römer-Achse

Einrichtung der Installation ab Montag, den 13.Februar 2012

Freitag, 17. Februar 2012, 19.00 Uhr (Performance-"try out" in der Installation)
Samstag, 18. Februar 2012, 19.00 Uhr (Performance in der finalen Installation)

Startpunkt: jeweils vor dem Frankfurter Kunstverein

"Burning Beasts" erkundet im öffentlichen Raum die Grenzen und Ikonen der Überschreitung öffentlicher Ordnung. Was ist zu tun angesichts der weltweiten Unsicherheiten über die politische und gesellschaftliche Zukunft? Die Stimme erheben? Kollektiv das Sprechen verweigern? Oder brennende Biester sprechen lassen? "Burning Beasts" ist eine temporäre performative Installation im öffentlichen Raum Frankfurts. Die Performance findet statt in Kooperation mit den Studenten des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaften der Universität Gießen.

"Burning Beasts" ist eine Kooperation des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaften der Universität Gießen und "theatercombinat", Wien und wird unterstützt durch das Künstlerhaus Mousonturm und DHL Trade Fairs & Events GmbH.

 

Tanzprojekt
von Günther Auer, Claudia Bosse, Gregor Glogowski, Nele Jahnke, Meret Kiderlen, Elisabeth Lindig, Arne Schirmel, Marco Tölzer, Catherine Travelletti

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.2.2012, Frankfurter Kunstverein
  • 18.2.2012, Frankfurter Kunstverein

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t. theisen und k. ebmeier sprechen seit letztem sommer über institutionen. und institutionskritik. Und die kritik an den institutionen der institutionskritik. und früher oder später, vielleicht gegen herbst, wollten wir etwas aus der institution universität entführen und der kunst einpflanzen. nicht ohne etwas anderes der kunst zu entreißen und es in der universität zu suchen. gefunden haben wir: hausarbeiten und gespräche. wir nahmen unsere gespräche nun auf. so im winter. und redeten unter anderem über: institutionen, gespräche, institutionalisierungen, f. breithaupt, kunst, relational aesthetics, zwischenraum, h. arendt, tiqqun, universität, j.lacan, hausarbeit, la jeune-fille, denken, installation, monster, kontingente emergenz, kapitalismus, kritik, m. foucault, j. Derrida. und vor allem darüber, wie wir uns „jetzt“ im 21.jahrhundert, vielleicht als generation/prekariat/klasse/netzwerk zu diesen positionieren. sollten. könnten. nun ist es frühling.
und wir schreiben eine hausarbeit. die gelesen werden soll. weil wir ihre dramaturgie aus unseren
gesprächen entwickelt haben. weil sie kunst ist. weil wir wieder für implizite leser_innen und nicht
für implizite nicht-leser_innen schreiben wollen. weil unsere gespräche öffentlich gemacht werden.
in videos und in einem text. in institutionen und in form von institutionalisierungen. als stück. zwischen performance und installation, zwischen bildender und darstellender kunst, als praktische theorie, als ein gesprächsbeitrag zu künstlerischen und akademischen handlungsmöglichkeiten im 21. jahrhundert.

 

Projekt
von Tessa Theisen, Katrin Ebmeier

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Keller

Das Unterfangen von Frau S.

Rein mit der Welt in die Stube und zugeschlossen.
Je mehr desto besser. Und jeden Tag eine Sache hinzu. Oder mehr.
Bis oben unters Dach. Damit uns nichts verlorengeht.
Damit nie etwas verloren geht.

 

Projekt
von Franz-Xaver Mayr, Lea Vanessa Rudolph, Gesa Luisa Bering, Miriam Rehling, Maren Wiese, Nele Stuhler, Ruby Behrmann, Sonja Risse


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT

„Ihr füttert uns. Ihr zieht uns an. Ihr sucht aus, was wir anziehen sollen. Ihr flickt die Löcher im Fahrradschlauch.
Ihr erklärt uns, dass manches ohne Vorwarnung geschieht. Ihr schaut heimlich in unser Tagebuch. Ihr findet Dinge in unsrer Hosentasche und konfrontiert uns mit den Beweisstücken.
Ihr sagt, dass man manche Spiele nur zu zweit spielen kann. Dass man für manche Spiele vier Spieler braucht. Dass drei einer zuviel sind. Ihr zwingt uns, Dinge zu teilen, die wir lieber für uns allein behalten hätten.
Ihr lasst bei einer Geschichte die Teile aus, die wir eurer Meinung nach nicht wissen sollten. Ihr sagt uns, dass Krieg etwas ganz Schreckliches ist und Sonnenschein etwas Schönes,
aber manchmal gefährlich. Ihr versucht zu erklären, was Einsamkeit ist. Ihr sagt, dass der Tod traurig, aber unvermeidlich ist. Ihr sagt, dass nach dem Tag die Nacht kommt.
Ihr beobachtet uns, wenn ihr meint, wir merken es nicht.
Ihr klärt uns ganz ruhig darüber auf, was eigentlich von uns erwartet wird. Ihr fragt euch, was wir über Sex wissen. Ihr fragt euch, was wir wirklich denken.“

 

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT ist ungewöhnliches Theater. Es ist Erwachsenentheater, gespielt von 12 Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Und das Publikum, das sind wir, die Erwachsenen, die wir Eltern sind oder Lehrer oder Freunde der Eltern oder Verwandte oder Trainer oder Erzieher oder Busfahrer oder Hausmeister oder was auch immer.
Da sitzen wir mit all unseren Wertvorstellungen und Ratschlägen, mit unseren Handlungen, Wünschen, Verzweiflungstaten, mit unseren Ängsten und Sorgen, unseren schlechten Witzen, unseren unvorsichtigen und kleinlichen Äußerungen, unseren Grenzen, unseren Glücksprojektionen, Bevormundungen, Verboten, Mythen, .....
Da sitzen wir und haben Meinungen, Werte, eine Moral und mehr oder weniger klare Vorstellungen davon, was unserem Leben in einer modernen Gesellschaft Sinn verleihen könnte.
Da sitzen wir mit all dem, was wir uns angeeignet haben und womit wir die Wahrnehmungen der Kinder und Jugendlichen formen, um sie bereit zu machen für das Leben, das noch kommen soll.
Und auf der Bühne erleben wir 12 Kinder und Jugendliche, die sich und uns mit all dem konfrontieren, wenn sie uns, dem erwachsenen Publikum, zu verstehen geben, was ihnen von uns, den Erwachsenen, täglich zu verstehen gegeben wird.

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT ist ein Text von Tim Etchells, Regisseur und Autor von Forced Entertainment, ein Text voller Musikalität, voller Drive, voller Poesie, voller Genauigkeit, voller Härte, voller Zartheit und Melancholie.

 

“In the metro going back home (22h30), 2 kids in front of me, 11 or 12 maybe, couldn't stop staring at them, trying to see into their brain. They were so quiet and I was imagining storm inside.” (Eintrag in einem Internetblog)

Produziert in Zusammenarbeit mit LSH Steinmühle, Marburg

Gefördert von der Stadt Marburg und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft & Kunst

Aufführungsrechte beim
Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

 

Inszenierung
von Anna Krauß (ATW)/Rolf Michenfelder; Text: Tim Etchells (Deutsch von Astrid Sommer); Mit: Hannah Boßhammer, Susann Buchstab, Nicola Dammshäuser, Laura Fach, Gerrit Fröhlich, Gloria Griesmeyer, Simona Heinemann, Nina Hübner, Leonie Pausch, Janina Petri, Carolina Rachinger, David Zegers, Bühne: Anna Krauß (ATW)/Rolf Michenfelder; Projektleitung & Öffentlichkeitsarbeit: Marius Rosinski


Bisherige Aufführungen

  • 26.1.2012, Theater im g-werk, Marburg
  • 27.1.2012, Theater im g-werk, Marburg
  • 28.1.2012, Theater im g-werk, Marburg
  • 29.1.2012, Theater im g-werk, Marburg

 

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT

DASS NACH DEM TAG DIE NACHT KOMMT

Der Ring Des Niebelungen

Erfahrung, Erlebnis, Spektakel.

 

Junge Künstler, Siegfried und Winifred, laden ein, zu einem Fest der Gemeinsamkeit und bieten ein einzigar-tiges Kunsterlebnis.

Das wohl beispielhafteste Werk der Romantik wird domestiziert, wir holen RW in das studentische Schlaf-zimmer.

Bringt Schlafanzüge mit.

 

Ein Gesamtkunstwerk der Intermedialität.

Ein Weihespiel der Sinne.

Eine Nacht im Bett mit Wagner.

 

Projekt
von Nora Borodziej, Hendrik Borowski


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A 118

Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind

Diese Angst, die jeder von uns kennt, liebes Publikum! Die Angst vor der Leere, die sich ab und zu in uns ankündigt und uns das Gefühl gibt, dass wir uns verlieren und uns nicht mehr richtig beisammen haben, nicht mehr Ganz zu sein. Genau diese Angst vor dieser Lücke. Und auch die Angst, das eigene Leben sei nichtig, bedeutungslos und eine völlig banale Ne-benerscheinung im Universum bis zu unserem Tod. Über den hinaus doch etwas bleiben muss! Etwas Bestand haben muss! Dieser Moment, der irgendwann kommen wird, liebes Publikum. Und der uns mit einem Schlag all das nehmen wird, an dem wir so hart gearbeitet haben:
Unserem Selbst! In das wir so viel investiert haben. Wir würden es verlieren, liebes Publikum! Gäbe es da nicht die Souveränen, die uns das Gefühl geben, es niemals verlieren zu können

 

Projekt
von und mit Arnita Jaunsubrena, Lea Schneidermann, Kim Willems


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne
  • 8.12.2012, Frankfurt LAB // 10 Jahre HTA
  • 28.2.2013, Probebühne 1, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 26.4.2013, zeitraumexit Mannheim, Festival Wilsonstraße
  • 6.5.2013, Hamburg, Körber Studio Junge Regie, Thalia Gaußstraße
  • 3.6.2013, Theater Bremen, Festival OUTNOW!
  • 8.11.2013, Mousonturm Frankfurt
  • 8.11.2013, Mousonturm Frankfurt
  • 9.11.2013, Mousonturm Frankfurt
Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind
Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind
Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind
Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind
Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind
Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind
Der souveräne Mensch- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind

 

die auserwählte Klasse der Radfahrer

nach Thomas Bernhard 'Ein Kind'

http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/1608/

http://www.staatstheater.karlsruhe.de/media/docs/2013_PREMIERES_Programm_deutsch.pdf

 

Inszenierung
von Franz-Xaver Mayr Korbinian Schmidt entwickelt mit: Carolin Schupar Lisa Hrdina Pirmin Sedlmeir


Bisherige Aufführungen

  • 5.10.2012, BAT Studiotheater der HfS Ernst Busch Berlin
  • 3.11.2012, BAT Studiotheater der HfS Ernst Busch Berlin
  • 8.6.2013, Festival Premières, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Insel
  • 9.6.2013, Festival Premières, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Insel

 

die auserwählte Klasse der Radfahrer

die auserwählte Klasse der Radfahrer

Die Nacht kurz vor den Wäldern

"Die Nacht kurz vor den Wäldern"
(La nuit juste avant les forêts)

von Bernard-Marie Koltès

 

Man erfährt nicht seinen Namen. Nur, dass er ein Fremder ist. Einer, der nicht hingehörte, wo er lebte. Einer, der versucht, nicht aufzufallen als der, der er ist. Einer, der einen Platz zum Schlafen braucht.Immer wieder verjagt und heimatlos begibt er sich auf die Suche nach einem Zimmer und einem Gesprächspartner. Um zu reden, und um ein Mal still stehen zu können, trotz des Regens, der einen außer Gefecht setzt.

„Die Nacht kurz vor den Wäldern“ öffnet in einer Suada den Blick auf eine verstörende Welt, die hinter dem Alltag lauert. Der abgründige Monolog machte den französischen Autor Bernard-Marie Koltès 1977 beim Festival in Avignon schlagartig berühmt.
Koltès, geboren 1948 in Metz, arbeitete als Regisseur und Autor für Theater und Rundfunk und unternahm mehrere Reisen nach Mittel- und Südamerika sowie Afrika. Zwanzig Jahre nach seinem frühen Tod 1989 in Paris ist der französische Dramatiker auf deutschen Bühnen unvermindert präsent.

 


Mit Heiko Raulin.
Regie Matthias Jochmann.
Dramaturgische Betreuung Susanne Meister.
Regieassistenz Franziska Autzen.

 

„Watch me vanish“ (Sarah Kane)

 

Weitere Informationen und Termine unter:
thalia-theater.de

 

 

Inszenierung
von Matthias Jochmann mit Heiko Raulin


Bisherige Aufführungen

  • 21.9.2012, Premiere , Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 22.9.2012, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 28.9.2012, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 6.11.2012, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 14.12.2012, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 18.12.2012, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 14.1.2013, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 13.2.2013, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 28.3.2013, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 17.4.2013, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 13.5.2013, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 17.5.2013, Nationaltheater Griechenland
  • 15.9.2013, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 28.9.2013, bucktopia-Festival, Magdeburg
  • 8.10.2013, Thalia Gaußstraße (Garage), Hamburg
  • 23.4.2014, Garage X, Wien
  • 24.4.2014, Garage X, Wien
  • 25.4.2014, Garage X, Wien
  • 26.4.2014, Garage X, Wien
  • 14.5.2014, Garage X, Wien
  • 15.5.2014, Garage X, Wien

 

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Die Reinigung

Schleichende Dynamikperformance


Performance
von Maria Isabel Hagen, Hanke Wilsmann, Julia Urgatz, Florian Seel, Till Korfhage


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

Die Stadt - Passanten

"Bei der Aufzeichnung von Fußwegen geht genau das verloren, was gewesen ist: der eigentliche Akt des Vorübergehens. [...] Es wird also nur noch ein Überrest wahrnehmbar, der in die Zeitlosigkeit einer Projektionsfläche versetzt wird. Die sichtbare Projektion macht gerade den Vorgang unsichtbar, der sie ermöglicht hat.“

- Michel de Certeau

 

Der urbane Raum unserer Zeit ist voller Kameras, die für Sicherheit stehen und die vor allem die Überwachung ermöglichen. Ihre Bilder geben einen Überblick über das Geschehen in der Stadt. Sie sind Teil einer Kontrolle des städtischen Raumes durch staatliche und private Autoritäten. Es ist die Perspektive der Macht, der Blick von oben auf das, was unten ist. Was ist unten? Die Menschen, die ihre mehr oder weniger alltäglichen Wege gehen und dabei die Orte zu Räumen machen. Ihre Schritte schreiben Geschichten. Jeder Versuch, die Geschichten zu kartographieren oder aufzuzeichnen scheint vergeblich, denn es verlangt, die Perspektive der Gehenden zu verlassen und die Unmittelbarkeit der Handlung geht in der Aufzeichnung verloren. Die Stadt – Passanten bleibt in der Perspektive der Vorübergehenden, gewährt einen Blick auf die Geschichten und lenkt das Auge auf die Details. Es ist die Suche nach einer Kamera, die nicht dem Blick der Überwachung folgt, die dem Betrachter den Überblick entzieht.
Die Stadt - Passanten ist eine Videoinstallation über das Gehen, das alltägliche Vorübergehen und über die Gehenden in der Stadt.

 

Konzept, Video, Sound: David Rittershaus

Ab 11.10.2013 im SCHAU!Fenster auf dem Marktplatz der Stadt Horb zu sehen. Bis 10.11.2013.

Nominiert für den Medienkunstpreis 2014 des Antonie-Leins-Künstlerhaus und der Stadt Horb


Installation
von David Rittershaus


Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2012, MUAR-Galerie, Zwischenraum, Gießen // Theatermaschine 2012
  • 22.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmen des Festivals "büchner international"
  • 23.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 24.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 25.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 26.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 27.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 28.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 29.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 30.6.2013, Theaterpark Gießen, im Rahmmen des Festivals "büchner international"
  • 11.10.2013, Marktplatz Horb, SCHAU!Fenster - Eröffnung
  • 10.11.2013, Marktplatz Horb, SCHAU!Fenster - Letzter Ausstellungstag Medienkunstpreis
  • 24.11.2013, Artemis Galerie Recklinghausen
  • 15.2.2014, Frankfurt LAB, HTA-Tag
Die Stadt - Passanten
Die Stadt - Passanten


Doing that thing again

“Certainly some are doing something and doing that thing and doing another thing and certainly some are completely ones needing to be ones doing that thing and that thing again and then some other thing again.”
Gertrude Stein

In Doing that thing again we are moving and then we are moving again. In Doing that movement again certainly we are the ones completely needing to stop and then stop again. Take a pose and then a new pose and then some other thing again. In Doing that thing again we get stuffed till we are fat crash dummies.

Konzept/Choreographie: Iva Sveshtarova; Performance: Rose Beermann, Iva Sveshtarova; Dramaturgie: Verena Billinger; Sounddesign: Katharina Kellermann; Lichtdesign: Stine Hertel/Lea Schneidermann; Fotodesign: Florian Krauß, Mark Schröppel

Gefördert von der Crespo Foundation und dem Kulturamt Gießen.
Mit freundlicher Unterstützung: Künstlerhaus Mousonturm, Tanzlabor_21

 

Projekt
von Iva Sveshtarova


Bisherige Aufführungen

  • 5.7.2012, Abschlussprojekt , Alte Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 30.11.2012, Tanzpanorama, Frankfurt LAB
  • 2.12.2012, Tanzpanorama, Frankfurt LAB

 

Doing that thing again

Doing that thing again

Doing that thing again

Doing that thing again

Doing that thing again

Doing that thing again

Dokumentation "Archiv der flüchtige Dinge" & "The Body of a Diplomat"

Archiv der flüchtigen Dinge
Dokumentation eines laufenden Projekts

Das "Archiv der flüchtigen Dinge" ist selbst flüchtig. Doch nur um anderorts neu aufgebaut zu werden, in anderer Form, mit anderen Farben und Fragen.
Innerhalb des Masterprojekts von Meret Kiderlen entstehen theatrale Skizzen, zum Verhältnis von Flüchtigkeit und Archivierung: Im Frühsommer 2011 wurde die filmische Idee "Skizze # 1" gedreht und im September bauten Figen Aksoy, Irma Mandler, Andreas Mihan, Isabelle Zinsmaier und Meret Kiderlen im alten Leipziger Lichtspielhaus UT Connewitz die installative Performance „Archiv der flüchtigen Dinge – Skizze # 2“ auf. Bei diesem ersten öffentlichen Auftritt des "Archivs der flüchtigen Dinge" erzählten theatrale Bruchstücke vom Verschwinden und Bewahren. Ein Gedanke löste sich in Wasser auf, wurde in Noten übersetzt und erstarrte zu Eis. Währenddessen tickte die Eieruhr, wuchs die Kresse und stellten Sie Fragen an die Flüchtigkeit.

Am 18.3. stellt Meret Kiderlen die Arbeit in Gießen anhand von Bildern, Tönen und Texten im Zwischenraum vor. Mit anschließendem Gespräch.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Gießen und den Fachschaftsrat der ATW.

 

The Body of a Diplomat
Dokumentation eines kollektiven Arbeitsprozesses

Das Konzept „The Body of a Diplomat“ bildete die Grundlage eines sechs-wöchigen Aufenthalts am theater wrede+ in Oldenburg, der im Rahmen des Forschungsstipendiums Flausen-young artists in residence, ermöglicht wurde. In dieser Zeit trafen sich sechs europäische Künstler_innen unterschiedlicher Disziplin, um sich zwei Vorhaben zu widmen: Inhaltlich wurde die Zuschreibung des Diplomatenkörpers, dessen Immunität und Sprache untersucht. Hierbei funktionierte der Performerkörper als Vehikel zwischen privatem und öffentlichem Raum, dessen Aufgabe darin bestand Wege zu zeichnen, Territorien zu markieren und Nationen zu schaffen.
Weiterhin basierte die Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Lesen von Jacques Rancières „Der unwissende Lehrmeister“. Diese „(f)ünf Lektionen über die intellektuelle Emanzipation“ wurden zu einem Leitfaden der Arbeit im Kollektiv.

Am 18.3. skizziert Kathrin Felzmann diesen Arbeitsprozess anhand von Dokumenten und folgenden Fragen: Kann ein philosophisches Konzept die Basis künstlerischen Schaffens bilden?
Wie beeinflusst die Konstitution einer Gruppe ein ästhetisches Produkt? Wie verschränken sich Inhalt und Form, anhand des vorliegenden Beispiels? Welche Risiken und Nebenwirkungen entstehen?
Mit anschließender Diskussion.

Gefördert durch Flausen-young artists in residence (Oldenburg), das Kulturamt der Stadt Gießen, die Hessische Theaterakademie und THE PLACE (London).

 

Projekt
von Kathrin Felzmann und Meret Kiderlen


Bisherige Aufführungen

  • 19.3.2012, Zwischenraum (Bahnhofstraße 44, Gießen)
  • 19.3.2012, Zwischenraum (Bahnhofstraße 44, Gießen)

 

Dokumentation "Archiv der flüchtige Dinge" & "The Body of a Diplomat"

Dokumentation "Archiv der flüchtige Dinge" & "The Body of a Diplomat"

Double-Lecture: Walking Artists and Minimal Differences

Double-Lecture mit anschließender Diskussion bei Bier und Snacks


Vortrag
von Vera Knolle und Ralph Fischer


Bisherige Termine

  • 11.5.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Dream Land: How Things Go

CHOREOGRAPHIE / MUSICAL / PERFORMANCE

Es ist das unvorhersehbarste Come Back: zehn Jahre ist es her, da erarbeiteten der belgische Choreograph Ives Thuwis und sieben Jugendliche am FFT Düsseldorf gemeinsam ihr erstes Tanzprojekt. Konzipiert für ein erwachsenes Publikum wurde das Stück zum sensationellen Überraschungserfolg. Auch wenn mittlerweile fast alle der damals Beteiligten einen künstlerischen Beruf ausüben, steht doch außer Frage, dass sich ihre ästhetischen und persönlichen Ansichten und Vorlieben in höchst unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Dennoch hat man sich all die Jahre über im Auge behalten und kommt nun für "Dream Land: How Things Go" erstmals wieder gemeinsam auf der Bühne als Kollektiv zusammen: Dort zielt die gemeinsame Suche auf eine "Poetik der Utopie", die eine Wiederbegegnung, ein Wiedererkennen ermöglicht, abseits aller professionellen Rüstungen, künstlerischer Haltungen, theatraler Techniken und tänzerischer Attitüden. All diese gilt es beherzt abzustreifen oder lustvoll zu demontieren - eine tief berührende wie subversiv komische Sisyphos-Übung, getrieben von der Ahnung, dass Menschen etwas substanziell verbindet, das unauslöschlich, vielleicht aber auch unerreichbar bleibt.

„Kein hochartistischer Tanz ist hier nötig, um dem Körper Ausdrucksvarianten zu entlocken. Manchmal genügt ein Schleichen, Stolpern, Hampeln, ein Schulterzucken, Fingerzeig. Dezent wehmütig ist „How Things Go.“ (Frankfurter Rundschau, 19.11.2012)

Eine Koprodukion von dsa, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main, Forum Freies Theater Düsseldorf, Campo/het KIP Gent.
Gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Unterstützt durch das Artist-in-Residence-Programm von Tanzlabor_21 / Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main.

 

Projekt
von und mit Verena Billinger (Alumna ATW), Alice Ferl (Alumna ATW), Tümay Kılınçel (CuP), Jenja Korolov (Alumna HfMDK Schauspiel), Nicolas Niot, Oliver Roels, Sebastian Schulz (Alumnus ATW/CuP), Ives Thuwis

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.11.2012, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 16.11.2012, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 17.11.2012, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 19.11.2012, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 27.2.2013, Forum Freies Theater, Düsseldorf
  • 1.3.2013, Forum Freies Theater, Düsseldorf
  • 2.3.2013, Forum Freies Theater, Düsseldorf
  • 8.6.2013, Ringlokschuppen, Mülheim a.d. Ruhr

Dream Land: How Things Go

Dream Land: How Things Go

Dream Land: How Things Go

Emerging Merce

Nach Auseinandersetzungen mit Dore Hoyer und Josephine Baker entwickelt Gudrun Lange nun ein drittes Tanzprojekt mit Düsseldorfer Jugendlichen und konfrontiert die Gruppe mit einer künstlerischen Position der Tanzgeschichte. Gemeinsam nähert man sich Merce Cunningham an, der 2009 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Mitte des 20. Jahrhunderts begründete er - in enger Zusammenarbeit mit John Cage und Robert Rauschenberg - eine eigene Technik und eine Kompagnie in New York City und eröffnete der Choreographie neue Freiräume, indem er mit dem Zufallsprinzip künstlerische Entscheidungen traf.
In „Emerging Merce“ stellen Jugendliche Fragen nach Inhalt, Form, Zufall, Bedeutung, Freiheit und Grenzen und entwickeln eigene Positionen und kreative Antworten.

 

"Was einem im Weg steht, sind all diese gewaltigen Vorstellungen, auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten, irgendein gewaltiges Ereignis zu entwerfen, das irgendwann einmal stattfinden soll. Ich glaube, das ist wirklich überflüssig. Das kommt ganz von selbst, so oder so."
Merce Cunningham, 1986

"Den Zufall als kompositorisches Prinzip zu nutzen, ist großartig, weil es von Geschmack befreit."
Gudrun Lange (WZ 28.01.12)

"Eine schöne Kombination auf dem Fußballplatz ergibt sich nicht einfach so. Schönheit ist die Abwesenheit von Zufällen."
Felix Magath (Brand Eins, Heft 2, 03/2004)

 

Performance: Carina Borgards, Wanda Fassbender, Lara Sadlo, Moira Skupin; Choreografie, Konzept: Gudrun Lange und der Zufall; Musik: Oliver Bedorf und der Zufall; Künstlerische Mitarbeit: Judit Abegg; Dramaturgie: Verena Billinger; Lichtdesign: Kirstin Brune

Rollentausch
Choreografie: Carina Borgards, Wanda Fassbender, Lara Sadlo, Moira Skupin; Performance: Judit Abegg, Oliver Bedorf, Verena Billinger, Gudrun Lange

 

Produktion: FFT; Gefördert durch: „Take-off: Junger Tanz“ wird gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. „Take-off: Junger Tanz“ ist eine Kooperation Düsseldorfer Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen unter der Gesamtleitung des tanzhaus nrw.

http://www.das-schau-an.de/projekte/emerging-merce/

 

Projekt
von Lange, Abegg, Bedorf, Billinger (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 28.1.2012, Premiere , Forum Freies Theater, Düsseldorf
  • 29.1.2012, Forum Freies Theater, Düsseldorf
  • 31.1.2012, Forum Freies Theater, Düsseldorf
  • 19.4.2012, Forum Freies Theater Düsseldorf
  • 21.4.2012, Forum Freies Theater Düsseldorf
  • 22.4.2012, Forum Freies Theater Düsseldorf

EPHEMERES- Vom Verschwinden der Dinge

„Dies sind die letzten Dinge, schrieb sie. Eins nach dem
andern verschwinden sie und kommen nie zurück. Ich kann dir
erzählen von denen, die ich gesehen habe, von denen,
die es nicht mehr gibt, doch wird kaum Zeit dafür sein. Es
geschieht jetzt alles zu schnell und ich kann nicht mithalten.“
[Anna Blume in: Im Land der letzten Dinge, Paul Auster]

„Ich bin in dem Alter, wo ringsherum alles stirbt. Und es ist
traurig und ich bete darum, dass der Herrgott mich schnell
holt. Und wenn jemand tot im Bett liegt, dann sage ich immer:
Hat der ein Glück gehabt!“
[Katharina Maiwald, 20.01.2012]

Wir begeben uns ins Land der letzten Dinge.
In eine uns unbekannte Stadt.
In eine andere Generation.
In fremde Erinnerungen.
Auf der Suche nach dem, was verschwindet, sich auflöst, bald nicht mehr sein wird.
Wir sind Beobachter, Chronisten und Konstrukteure des Ephemeren.

ATW Master-Inszenierung von Bernhard Greif und Recha la Dous;
Gefördert durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, die Hessische Theaterakademie, das freie Theater Tempus fugit und die Giessener Hochschulgesellschaft.

 

Inszenierung
von Bernhard Greif und Recha la Dous Lichtdesign, Video und dramaturgische Beratung: Johanna Seitz Zeichnungen: Simon Koschmieder

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.12.2012, Premiere , Frankfurt LAB, Frankfurt am Main
  • 8.12.2012, Frankfurt LAB, Frankfurt am Main

 

EPHEMERES- Vom Verschwinden der Dinge

Eröffnung der Theatermaschine 2012

Kriskros and the Vajayjays (Timon Jansen, Hannah Ruoff, Christopher Krause, Nadja Passon, Thomas Bartling, Abdullah Erdogan, Maren Wiese, Lea Rudolph, Miriam Rehling)

Anarchie und Volksmusik

Fetischchor (Sonja Risse, Gesa Bering, Benedikt Grubel, Franz-Xaver Mayr, Miriam Rehling, Philipp Krüger)

„Ein solcher Fetisch aus Gegensätzen doppelt geknüpft hält natürlich besonders gut. Das ist eine Art als Ob Situation.“


Projekt
von Timon Jansen, Hannah Ruoff, Christopher Krause, Nadja Passon, Thomas Bartling, Abdullah Erdogan, Maren Wiese, Lea Rudolph, Miriam Rehling, Sonja Risse, Gesa Bering, Benedikt Grubel, Franz-Xaver Mayr, Philipp Krüger


Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2012, Theatermaschine 2012 , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

familienvideo

da ist etwas, das mein vater mir zeigen will. ob er die kamera hält oder meine mutter, weiß ich nicht mehr zu sagen. er zeigt auf einen vogel oder einen berg oder ähnliches, er sieht etwas und will mich dazu auffordern, auch hinzugucken. aber ich scheine ganz woanders zu sein, will nicht schauen, und plötzlich verändert sich etwas im seinem tonfall. alles was ich jetzt noch erinnere ist, dass er, der tonfall, irgendwie weicher wird, verletzlicher, jedoch auch flehender und eindringlicher. und dann habe den clip längst beendet vor seinem eigentlichen schluss.

 

Film
von Günter Baumann

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

familienvideo

familienvideo

faust

Der Baum, den ich betrachte, ist Faust. Seine Wurzeln durchziehen die gesamte deutschsprachige Kultur. Im Zentrum steht nicht das Innere Fausts, sondern ich unterziehe ihn einer phänomenologischen Betrachtung. Ich führe in die Ordnung der Dinge unordnende und umordnende Elemente ein. Schnell neigt der Sammler zur Systematik und der Forscher zur Deutung. Was passiert, wenn ich den Baum entwurzele und ihn an einen Ort ohne Boden und Wasser stelle? Eine Hülle. Eine Marke. Ein Name. Der Name einer Stadt. Die Stadt trägt ein Wappen, in ihr steht ein Denkmal. Faust ist ein Name mit Stammbaum und Tradition, ein Mythos der sich verästelt. Jeder Ast wird nur in Verbindung zum Stamm gedacht. Ich möchte diese Verbindungen ans Tageslicht bringen, um sie zu entwurzeln, zu verschieben, abzuschneiden, zurück zu stutzen. Dann kann der Baum neue Wege wachsen, sich verwachsen, erwachsen.


Projekt
von Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Chris Herzog, Jasmin Jerat und Lisa Schwalb


Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2012, Theatermaschine 2011 , Probebühne 2, Schiffenberger Weg 115, Gießen

 

First Life – ein Melodram

Hast du heute Zeit für ein Treffen? – Vielleicht nächste Woche.

In First Life – ein Melodram beschäftigen sich die Choreografin und Performerin Verena Billinger und der Choreograf und Tänzer Sebastian Schulz damit, dass zwei Menschen auf der Bühne immer zusammen gedacht werden. Sie geben sich als Liebespaar aus, als geschiedene Leute, erzählen von realen und fiktiven Beziehungen, von Liebe, Schmerzen und Gesellschaft. Obwohl in letzterer recht häufig über Gefühle gesprochen wird, einigt man sich gerne darauf, dass Emotionen zwar wichtig seien, man aber wegen der aktuellen Liaison nicht hysterisch werden solle, dass alles relativ sei. Seltener sagt jemand: „Für mich ist eine glückliche Beziehung das Einzige, das zählt.“ Verena Billinger und Sebastian Schulz loten den eingeschränkten Verhandlungsspielraum aus, spielen mit der Nähe zum Publikum und erforschen die Grenzen der Intimität. Dabei widmen sie sich dem so unrealistischen und naiven wie zugleich legitimen Anspruch der Gefühle auf einen glücklichen Ausgang von Geschichten, die eigentlich, zum Beispiel weil besagte Gefühle sich geändert haben, bereits zu Ende sind.

Mitarbeit: Arnita Jaunsubrēna, Iva Sveshtarova; Musik: Markus Mehr; Licht: Katharina Stephan

Gefördert durch Kulturamt Frankfurt, Kulturamt Gießen und die HTA. Mit freundlicher Unterstützung des Residenzprogramms PACT Zollverein in Essen. First Life – ein Melodram ist eine Kooperation zwischen Verena Billinger und Sebastian Schulz, Künstlerhaus Mousonturm und Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.

Presse

“Es geht um Liebe und ihre Krisen, um den Beginn und das Ende einer Beziehung. Und mag auch alles erfunden sein, so wirkt der Auftritt der beiden Performer, Tänzer, Choreografen doch sehr persönlich und intim. (...) Das Mitgeteilte färbt den Tanz, den sie im zweiten Teil zeigen. Raffiniert bedienen die zwei jungen Performer das Verlangen nach Authentizität.” Frankfurter Rundschau, 10.01.13

“In einem geschickt verzahnten, persönlich anmutenden Text, den sie vom Blatt lesen und der den Zuschauer über den Status ihrer Beziehung im Unklaren lässt, denken sie über den Stellenwert von Beziehungen nach, über Möglichkeiten diese zu leben, und Gründe, sie zu beenden. Aus der Geschichte wird allmählich ein Tanz, der zunächst immer abstrakter und unpersönlicher wird, bevor er (...) wirkungsvoll ins Melodramatische kippt. First Life – ein Melodram spielt geschickt mit theatralen Formen und Masken, hinter denen jedoch die ernste Suche immer durchscheint: nach etwas, das im ersten, nicht digitalen Leben, wirklich zählt.” Theater heute, 04/13

 

Projekt
von Verena Billinger & Sebastian Schulz

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.12.2012, Work in Progress bei 10 Jahre PACT Zollverein, Essen
  • 8.1.2013, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 9.1.2013, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 17.1.2013, Pumpenhaus Münster
  • 18.1.2013, Pumpenhaus Münster
  • 8.3.2013, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 9.3.2013, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 3.5.2013, Festival tanz NRW, Alte Feuerwache Köln
  • 20.9.2013, Festival "Wunder der Prärie: laut geträumt", zeitraumexit Mannheim
  • 22.9.2013, Festival "Wunder der Prärie: laut geträumt", zeitraumexit Mannheim
  • 15.11.2013, Symposium "Public Bodies - Dramaturgien der Entblößung", Forum Freies Theater Düsseldorf
  • 17.1.2014, Pumpenhaus Münster
  • 18.1.2014, Pumpenhaus Münster
  • 5.6.2014, Unithea Festival "Lovers", Frankfurt/Oder

First Life / Six with Rudy Star

Komposition: Niklas Seidl
Performance: Arnita Jaunsubrena, Jean Le Peltier, Jan Rohwedder, Iva Sveshtarova
Dramaturgie: Sebastian Schulz
Licht: Katharina Stephan

Produziert von dsa; gefördert durch die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt Gießen, die Gießener Hochschulgesellschaft, Airstar Space Lightings.
Dank an Philipp Karau, Florian Krauß, J. Maus, Bernhard Niechotz, Mark Schröppel, Caroline Spellenberg, Kim Willems

 

Projekt
von Verena Billinger


Bisherige Aufführungen

  • 19.1.2012, Abschlussprojekt , Neue Probebühne, Gießen

Fleiß ist euer Wille und Flucht

Linker Arm Drehung Daumen Zeigefinger zusammen kurzes Klopfen rechte Hand linkes Auge alles sitzt zwei Schritt vor

Was geschieht, wenn Arbeitsprozesse parallelisiert, wenn ihre Klänge destilliert werden? Ich trage das und dafür, also bin ich Träger. Was ich trage ist egal, Hauptsache ich trage. Und dafür hat Tragen dann auch seinen Sinn. Wir tragen und tragen. Wenn man sich dem Prozess unterwirft?

Schlag dir gegen deinen linken Hirnlappen!

 

Projekt
von Abdullah Erdogan, Timon Jansen, Maximilian Zahn


Bisherige Aufführungen

  • 24.2.2012, 100° Berlin, HAU 2
  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , TiL Studiobühne Stadttheater Giessen

frida ex

frida ex (Songwriting/Acoustic)

 

Projekt
von -


Bisherige Aufführungen

  • 7.6.2012, Theatermaschine 2012 , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Friends with Benefits

„Dieser Wert dieser Arbeit entsteht für mich überhaupt nicht mehr durch irgendwas was mir sozusagen von der Firma oder von außerhalb mitgegeben wird, sondern wirklich nur im Endeffekt aus meinen Begegnungen mit meinen Kollegen und manchen Kunden. Und ich habe bei diesem Job wirklich die nettesten und interessantesten Menschen und ja, Freunde, kennengelernt, als in irgendeinem anderen Zusammenhang. Also es lebt sozusagen nur von innen heraus. Und alles was mir von außen gegeben wird...also...vielleicht merk ich manchmal schon gar nicht mehr, dass ich zum Beispiel meinen Chef in den Arm nehmen kann und sagen „Na, wie gehtʻs dir?“ Aber was ich wirklich wahrnehme und bewusst auch kommunizieren kann ist, dass...dass sie es schon geschafft haben, also es ist zwar im Endeffekt von innen heraus passiert, aber trotzdem haben sie es auch geschafft halt wirklich ein Team zusammen zu bekommen, was so funktioniert...was...innerhalb so eine Gemeinschaft, also was untereinander so ein Gefühl von Gemeinschaft und Freundschaft und füreinander-da-sein und so kreiert. Und das haben sie geschafft. Und das funktioniert, Tag für Tag.“
Zu Wort kommen drei anonyme Personen, die im Brandherd des zeitgenössischen
Kapitalismus Geld verdienen und die es fertig gebracht haben, zwischen Team Events, Gruppenbildungsprozessen und Netzwerken wirkliche Freundschaften zu schließen, was die Sache zwar erträglicher, aber nicht einfacher macht.

 

Film
von Lea Rosa Schneidermann

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A 118

 

Friends with Benefits

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Man hat Herbert Grönemeyer als „Hymnendichter der Nation“ beschrieben, als „Volksdichter mit moralischem Imperativ“. Und wie verquer solche Formulierungen auch sein mögen: Sie zeigen, dass es dieser Popmusikkünstler wie kaum ein anderer geschafft hat, sich in diesem jungen Land als übergreifender Konsens zu etablieren. Auf Grönemeyer kann man sich einigen. Grönemeyer hört man in Ost und West, quer durch alle Altersschichten. Grönemeyer versteht uns, besingt uns, lobt uns, erklärt uns, fordert uns auf: Herbert zeigt uns, wer wir sind.
Goethe gilt als Nationaldichter. Das war vor 200 Jahren – und lange vor der Popkultur. Müsste man heute einen finden, es könnte niemand anderes als Herbert Grönemeyer sein.
Am 19.05. wollen wir alle jemals von Herbert Grönemeyer veröffentlichten Lieder live spielen. Das wird eine Weile dauern. Dazwischen gibt es Gespräche, Ordnungsversuche und was zu essen. Wir sind zu zweit, doch wir werden uns Hilfe holen, anlassbezogen. Die Zuschauer können kommen und gehen, wann sie wollen. Sie sind uns immer willkommen.
Was werden wir herausfinden über die Möglichkeiten und Grenzen der Popmusik, über ihre Text- und Harmoniestrukturen, über ihren Kitsch und ihren Ernst, über uns?

Bereits in den beiden Wochen zuvor werden wir im exkurs Zwischenraum mit den Proben beginnen. Dort kann man vorbei kommen und schon mal Einblicke gewinnen.
Am 19.05. selbst wollen wir um 15 Uhr beginnen und aufhören, wenn wir fertig sind mit den 139 Liedern.

 

Performance
von Michael Hiersche, Anne Pahl, Anna Krauß, Falk Rößler; mit Michael Hiersche, Falk Rößler und Gästen

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.5.2012, Premiere , exkurs Zwischenraum, Bahnhofstr. 44, Gießen

 

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension 14.jpg

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

haufen

auseinanderziehend, alles bedeckend, dem gewohnten auge eine fläche voll unordnung entgegenstellend auf der die eine oder andere sitzen/stehen/liegen kann. viel weitere andere werden durch diesen anblick von fläche gehemmt, auf sich und ihren schrei nach plätzen, bestimmten ordnungen, bestimmten zeiten, bestimmten organisiations- und ordnungsformen zurückgeworfen.

 

Installation
von Katrin Ebmeyer

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Heide

Script for the happening in Utrecht
17th – 18th May 2012
24 hours durational

 

18:00 BURY THE STAGE
the action of the sand fill

20:00 LECTURE-PERFORMANCE I
„Wood deserts and the conditions of the heathland: the dream of the untouched
landscape “

21:00 KNIT THE CURTAIN
the hanging of the curtain

22:00 RESURRECTION OF THE STAGE
the action of planting

00:00 GRAND OPENING OF THE LANDSCAPE
featuring Erica the mascot of „Heide“

2:00 SHEEP IN
spending the night in the heathland
(blankets will be provided)

8:00 MEET THE SHEEP
a guided tour through the landscape
(Start: 8.00 h, 9.00 h, 10.00 h, 11.00 h
Meeting point: sheep enclosure)

12:00 THE MISS UTRECHT AWARD
audience vote featuring the „Queen of Heather“

13:00 KAPSALON
shearing the sheep

14:00 LECTURE-PERFORMANCE II
„The Anatomy of a Sheep“

15:00 THE HEATHLAND BLOOMS
the action of painting the plants

16:00 LAST SUPPER
the action of sharing the sheep

17:00 THE HEATH DISAPPEARS
the striking down of the heathland and the return of the stage

 

 

Offer your help and take a plant home!

The concept of "Heide" won the pitch for designers, architects and visual artists. Huis a/d Werf set up the pitch in 2011 and asked to create a new interdisciplinary work.

concept, performance, dramaturgy, stage: Maika Knoblich & Hendrik Quast
illustrations & graphic design: Nils Knoblich
production: Astrid van Zon
assistance: Claar Schouwenaar

A production of Huis a/d Werf in Utrecht.

Supported by the Freundeskreis der Stadt Soltau, Kulturamt Gießen, HTA Hessische Theaterakademie, Gießener Hochschulgesellschaft

Sponsered by: Azerca West

 

Projekt
von Maika Knoblich & Hendrik Quast


Bisherige Aufführungen

  • 17.5.2012, Premiere , Festival a/d Werf 2012: Theater Kikker, Ganzenmarkt 14, Utrecht, Niederlande

 

Heide

Heide

Heide

Heide

Heide

Heide

Heide

Heide

Hiroshima

-

 

Hörspiel
von Juliane Freitag, Melchior B. Tacet

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

I am Susceptible to everything

Greetings. Please listen and realize the following words with care. Do not be Afraid. We are a flowing, changing entity. We see our potential, and in result, we change. We are not a platform for terrorism, but a platform for change. We will eat, fuck, shit, sleep, kill, build, destroy and be.
We don’t know what number 4 is, yet.
We want to demolish museums and libraries, fight morality, feminism and all opportunist and utilitarian cowardice.
We are satisfied with our way of life. Look at us! We are not out of breath, our hearts are not in the least tired. Please Realize Our Potential. We, as a species, need information to evolve. We need Peace. Let us make it so.

 

Performance
von Lina Hermsdorf, Hanke Wilsmann

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2012, Theatermaschine 2012 , TiL Studiobühne Stadttheater Giessen

I/2/II

Geschichte wird in unserer Kultur vorrangig als Abfolge von Ereignissen begriffen. Blicken wir in die Gegenwart so wird niemand ein umfassendes Bild dieser Welt zeichnen können. Neben einer Flut von Informationen, die eine ständige Selektion verlangt, ist man immer dazu angehalten Prozesse einzuordnen, zu deuten und ihnen einen Sinn zuzusprechen. Prozesse haben oft keinen genau bestimmbaren Anfangspunkt, sind schwer als solche zu kennzeichnen und werden teilweise erst erkenntlich, wenn sie sich vollzogen haben. Der Betrachter wird immer wieder dazu gedrängt etwas bereits Vollzogenes anzunehmen, ohne im selben Moment schon eine Erklärung dafür zu erlangen.
Wir reflektieren diesen Prozess und spielen mit der Thematik des sich ständig graduell wandelnden Bildes. Dazu nutzen wir Licht, Ton und drei Performer als grundlegende Bestandteile. Zu welchem Zeitpunkt kann man einen Moment der Veränderung bestimmen. Wann bilden Licht, Ton und Performer eine Symbiose, wann sind sie voneinander völlig unabhängige Elemente, die sich nicht beeinflussen und nicht aufeinander reagieren. In welcher Abhängigkeit stehen diese verschiedenen Elemente zueinander, wie können sie ihre Autonomie behaupten, sich loslösen oder wieder zueinander finden. Wie kann in diesem Zusammenschluss eine Komposition entstehen, die über die Qualität der einzelnen Elemente hinausgeht.
Die Zeit hat die Regie übernommen. In einem dunklen Raum bewegen sich zwei Körper aufeinander zu, drehen sich zum Publikum und entfernen sich wieder. Diesen Prozess wiederholen sie fast über die gesamte Dauer des Stückes hinweg und bewegen sich dabei sukzessiv auf die hinteren Bühnenwand zu. In zeitlich festgelegten Abständen blitzt ein Licht auf und hält Momente dieser Choreographie fest, als ein verschwindendes Bild auf der Netzhaut des Zuschauers. Der Sound, zu Beginn kaum wahrnehmbar, steigert sich zu einem Ohren betäubenden Lärm, um dann wieder langsam zu verschwinden. In einem klar gesetzten Bruch ändert sich alles und könnte den Schluss nahelegen, alles bewegte sich auf das kurzzeitige Öffnen des Vorhanges am Ende der Bühne zu, das nichts mehr freilegt, als eine weiße Wand.
Wir schaffen einen Raum, in dem sich die Dinge durch Wiederholung etablieren. Dabei verändern sie sich so langsam, dass ein Zeitpunkt der Veränderung nicht mehr auszumachen ist.
Alle von uns eingesetzten Mittel: Licht, Sound, Körper in Bewegung stehen nebeneinander, kulminieren und entfernen sich. Sie haben jeweils ihren eigenen Rhythmus. Einen Zeitpunkt, indem sie sich decken und in einem alles erfassenden Rhythmus schwingen, gibt es nicht.
Das Nachbild auf der Netzhaut ist das was dem Betrachter bleibt. Denn nicht dem, was offensichtlich ist, sondern der eigenen Imagination entspringt der besondere Moment.

 

Projekt
von Philipp Bergmann, Matthias Schönijahn; weitere: Carina Premer, Anja Sauer, Philipp Krüger


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , Probebühne 2, Schiffenberger Weg 115, Gießen

In eisige Höhen

„[...] das Fast-Sterben und dann Überlebthaben ist das Stärkste, was wir spüren können.“ Reinhold Messner Es begann mit einem Naturerlebnis und endete im Wahnsinn. Beobachten Sie die Yetis des Himalaja in ihrem ursprünglichen Lebensraum, verbringen Sie eine Nacht bei -40°C unter freiem Himmel im Schneesturm und erfahren Sie, was mit Ihrem Körper in der dünnen Luft bei über 8000 Höhenmetern geschieht. Nehmen Sie teil an unserer Expedition in eisige Höhen.

 

Performance
von Triada Kovalenko, Elisabeth Krefta, Melchior B. Tacet, Lennart Wilm


Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2012, Theatermaschine 2012 , Probebühne 2, Schiffenberger Weg 115, Gießen

Josefin

Horror Drama Psycho Thriller Film

 

Film
von Maren Wiese, Miriam Rehling

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , zwischenraum, Bahnhofstraße 44
  • 9.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

Jukebox

Jukebox. Eine unbeendbare Arbeit.

 

Installation
von Juliane Freitag, Angela Harter, Oliver Horton, Katharina Runte, Melchior B. Tacet

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.6.2012, Theatermaschine 2012 , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Jukebox

Jukebox

Jukebox

Jukebox

Kamtschatka

Kamtschatka nennen wir einen Stand auf einem Obst- und Gemüsemarkt. Unsere zwei Mittel der Kommunikation sind die Kaffeepause und das Marktradio. Der Markt als Ort der Bewegung und Migration, auf dem das Wandern von Vorstellungen möglich ist.
Wir möchten an die Tradition des Kaffees anknüpfen und ihn nach seinem Warenwert befragen, indem wir eine Währung ausgeben, die durch den Kaffee gedeckt ist.
Das Radioprogramm das auf dem Markt gesendet wird lässt A und B In-Austausch-Treten.

Vergangen:
AGORA - Marktbiennale, Vorgartenmarkt Markstand Nr. 36, 1020 Wien

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Gießen, Institut für ATW, Gebietsbetreuung des 2.Bezirks (Wien).

Info: http://www.ongoing-project.org/index_kamtschatka.html

 

Performance
von Lisa Schwalb, Chris Herzog, Jasmin Jerat, Alma Wellner Bou, Alexander Bauer

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.9.2012, AGORA - Marktbiennale, Vorgartenmarkt Markstand Nr. 36, 1020 Wien
  • 28.9.2012, AGORA - Marktbiennale, Vorgartenmarkt Markstand Nr. 36, 1020 Wien
  • 26.6.2013, Brandplatz, Lindenplatz, Marktlaubengasse, 35390 Gießen
  • 27.6.2013, Neuer Kunstverein - Ecke Licher Str./Nahrungsberg, 35394 Gießen
  • 28.6.2013, Neuer Kunstverein - Ecke Licher Str./Nahrungsberg, 35394 Gießen
  • 29.6.2013, Brandplatz, Lindenplatz, Marktlaubengasse, 35390 Gießen
  • 29.6.2013, Neuer Kunstverein - Ecke Licher Str./Nahrungsberg, 35394 Gießen

 

Kamtschatka

Kater 3000. Wer sich erinnert, war nicht dabei.

Sie führten ein Leben in Ruhm und Rampenlicht, immer auf der Überholspur.
Aber was passiert nach der Karriere?

Artemis heißt heute wieder Marlene Tackenberg. Das verdiente Geld ist längst ausgegeben,
und die 2911-Jährige jobbt als Kellnerin.

Ein Abend über gescheiterte Idole und das Dilemma der Unsterblichkeit.
Lieber Rotwein als Totsein! Drum lasst uns feiern, denn so jung kommen wir nicht mehr zu-sammen.

Und: Warum altert Vicky Leandros nicht?

 

Hörspiel
von Sonja Risse, Gesa Bering, Nele Stuhler

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

Kohlhaas frei nach Kleist

Ein Mensch hört plötzlich auf zu akzeptieren. Es beginnt die Kleist’sche Märchenfantasie eines Rachelaufs gegen das System. Michael Kohlhaas
vereint Macht und Ohnmacht, Ideal und Wirklichkeit, Selbst und Gesellschaft. Der Text steigert sich ins musikalische Mysterienspiel, ins globaldigitale Stimmennetz. Die costa compagnie probt den „kommenden Aufstand“ und spürt der Dialektik des Widerstands nach, will aber eigentlich nur kritisch-berauschendes Theater performen. No rest for the wicked.
in Havarie 2012: Diplominszenierungen Theaterakademie Hamburg
eingeladen zum Körber Studio Regie, 30.3.-4.4.2012!!

 

Projekt
von Costa Compagnie: Text und Regie: Felix Meyer-Christian Mit: Ana Berkenhoff (ATW), Dennis Pörtner, Sebastian Klein, Miriam Joya Strübel Sound/Musik: Katharina Kellermann (ATW) Sänger/Gitarist: Henrik Demcker Ausstattung: Anika Marquardt, Lani Tran-Duc Dramaturgie: Christina Bellingen

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.2.2012, Premiere , Kampnagel Hamburg, K1
  • 18.2.2012, Kampnagel Hamburg, K1
  • 19.2.2012, Kampnagel Hamburg, K1
  • 30.3.2012, Körber Studio Junge Regie, Thalia Theater Hamburg
  • 7.7.2012, Zeisehalle Hamburg, Kaltstart Festival, Theaterakademie
Kohlhaas frei nach Kleist
Kohlhaas frei nach Kleist
Kohlhaas frei nach Kleist
 Kohlhaas frei nach Kleist

 

Kränzen

Eine Aktion von Hendrik Quast und Maika Knoblich
Dauer: 6 Stunden

Beim Kränzen handelt es sich traditionell um eine Zusammenkunft von Nachbarn, welche in Vorbereitung auf eine Hochzeit in gemeinsamer Handarbeit eine Girlande aus Grün fertigen. Diese schmückt anschließend die Haustür des Jubelpaares. Für Brut Wien werden wir zum gemeinsamen Kränzen laden um eine Reflektion unseres Projektes Heide anzuregen, welches beim Festival a/d Werf 2012 Premiere feierte. Innerhalb von sechs Stunden entsteht gemeinsam mit dem Publikum eine Girlande aus Heide und Kiefer im Foyer von Brut, die anschließend an die Außenfassade des Theaters angebracht wird. Ein Voice Over gibt einen auditiven Einblick in unsere Beschäftigung mit der Kulturlandschaft im Theaterraum.

Kränzen findet zum Thementag "Wachstum" der Programmreihe Green Rules des Brut Wien statt:
http://www.brut-wien.at/programm/detail/832/de/

Kränzen ist eine Aktion im Rahmen der Projektrecherche zu "Heide".
http://www.uni-giessen.de/theater/de/veranstaltungen/archiv/822

 

Projekt
von Maika Knoblich & Hendrik Quast

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.12.2012, Brut Wien

Kunst und Katastrophen

Wenngleich die Kunst selbst ob ihrer Zweckfreiheit im kapitalistischen Spätherbst vermaledeit katastrophal erscheinen mag, stimmt eine asymmetrische Dreieinigkeit disharmonische Oden an, der Destruktivität zu huldigen. Weltverbesserungsmaßnahmen zum Trotze sagen die Delegierten des Niedergangs "JA!" zu Korrosion, Konfusion, Katastrophe und stellen sich dem Kampf gegen lauschige Behaglichkeit.

Schön ist es nicht, was den Betrachtern zugemutet wird - aber selbstverständlich.

 

Vernissage: 06. Mai 2012 - 14 Uhr
Öffnungszeiten: entsprechend der Öffnungszeiten des Exkurs-Zwischenraums und nach Vereinbarung

muargalerie.de/index.php/kunst-und-katastrophen

 

Ausstellung
von J.B. Vielhauer, Anne Wende und Anne Laubner

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2012, Muar-Galerie im Exkurs-Zwischenraum

 

Kunst und Katastrophen

Kurt Wurstner II

Wenn ihn etwas wirklich packt, dann ist es der Dreivierteltakt. Kurt Wurstner ist zurück: mit einem furiosen Staubsaugerballett in den Straßen, auf den Plätzen und Verkehrsinseln einer deutschen Großstadt. Saugend, tanzend, dirigierend verlässt er das traute Heim und gibt sich einer zauberhaften Saug-Orgie zum "Wiener Blut" des Walzerkönigs Johann Strauss hin. Der ganz normale Wahnsinn eines mittelmäßigen Bundesbürgers. „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann“ – oder wie war das noch gleich?

 

Film
von Benedikt Grubel; mit Holger Schmidt, Mathias Lodd, Andreas Helgi Schmid und Alina Poit; Szenenbild und Kostüme: Annika Stahl


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

 

Kurt Wurstner II

Lachen

Sie können für die Veranstaltung am 03.02.2012 bis zu zwei Eintrittskarten vorbestellen. Reservierte Karten liegen für Sie an der Abendkasse bis 19.30 Uhr bereit. Um 19.45 Uhr erlischt die Reservierung und die Karten gehen in den Verkauf an der Abendkasse.

Normalpreis: 12,– €
Studierende, Mitglieder und Ermäßigungsberechtigte: 6,– €

Bitte senden Sie Ihre Kartenwünsche an folgende E-Mail-Adresse:
reservierung@kunstverein-giessen.de und geben Sie dabei Ihren vollständigen Namen, Adresse und Anzahl der gewünschten Karten (eine oder zwei) an; Sie erhalten dann eine Bestätigungsmail von uns.

Reservierungen sind ab dem 05.01.2012 möglich.

 

Performance
von Antonia Baehr

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.2.2012, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

Le Principe Oral

"Le Principe Oral" ist Programm, Manifest und Urknall. Es ist das Wasser, aus dem wir entstiegen sind. Es liegt am Grunde unseres In-der-Welt-Seins, ist sowohl Lebenselixier als auch permanenter Abfall.
Eine Theaterperformance, die einem Ritual ähnelt: ein Schwimmbecken avanciert zu einem "heiligen" Spielplatz. Die Performer und das Publikum gründen und feiern dabei eine besondere Form der Gemeinschaft: die Gemeinschaft des oralen Prinzips - das wir als einen Mythos behaupten. "Le Principe Oral" ist Gesetz.

 

________________________

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadtwerke Gießen, das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, das Kulturamt der Stadt Gießen und das Restaurant Poseidon

 

Performance
von Philipp Krüger und Benedikt Grubel | mit Benedikt Grubel, Philipp Krüger und Pater Arsenios | Technische Leitung: Christina Baron


Bisherige Aufführungen

  • 3.7.2012, Freibad im Badezentrum Ringallee, Gießen
  • 13.9.2012, Schreberbad Leipzig, Schreberstraße 15, 04109 Leipzig (Werkstattmacher e.V. | LOFFT.Leipzig)
  • 14.9.2012, Schreberbad Leipzig, Schreberstraße 15, 04109 Leipzig (Werkstattmacher e.V. | LOFFT.Leipzig)
  • 28.9.2012, Freibad Hausen, Frankfurt am Main (im Rahmen des "Festivals der jungen Talente!")
  • 18.6.2013, Freibad im Badezentrum Ringallee, Gießen
  • 19.6.2013, Freibad im Badezentrum Ringallee, Gießen (im Rahmen der Hessischen Theatertage 2013)

 

Le Principe Oral

Le Principe Oral

Le Principe Oral

made in gießen

Die Performance setzt sich mit persönlichen und kulturellen Identitäten auseinander; sie stellt die Frage was an einer Person individuell bzw. echt ist und in wie weit wir das Produkt unserer Gesellschaft sind.
Die Performance findet an zwei Orten statt:
1.ein Raum in dem man auf einer Leinwand(oder Fernseher) sieht und hört was im 2.Raum passiert
2.ein Raum in dem ich „wohne“ und die Besucher in Gruppen empfange, mit ihnen spreche und sie nach ihrer persönlicher Meinung frage, wie ich mich als Person /Charakter verhalten

 

Performance
von Julia Blawert

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2012, Theatermaschine 2012 , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Meine drei Großmütter - Lecture. Archiv der flüchtigen Dinge #4

Was haben meine Großmütter gemacht, als sie so alt waren wie ich? Die eine drillte eine Gruppe Deutscher Mädels auf Gleichschritt, die Andere war nach Ecuador geflüchtet und die Dritte wurde die Rote Ilse genannt – Oder etwa nicht?

Meret Kiderlen erinnert sich an Erinnerungen, an eigene, an fremde und an erfundene. Sie fragt nach den (Un)Möglichkeiten des Dokumentierens und lässt das Gedächtnis in die Falle laufen.

Mit Dank an: Irma Mandler, Judith Strodtkötter, Kathrin Felzmann und das Team vom „Z - Zentrum für Proben und Forschung“ in Frankfurt/M

 

Performance
von Meret Kiderlen & Andreas Mihan Mitarbeit: Rupert Jaud

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.8.2012, La Plata, Los Balcones
  • 9.11.2012, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 16.11.2012, Historische Museum Frankfurt (Leopold-Sonnemann-Saal)
  • 17.11.2012, Historische Museum Frankfurt (Leopold-Sonnemann-Saal)
  • 18.11.2012, Historische Museum Frankfurt (Leopold-Sonnemann-Saal)
  • 2.3.2013, die bühne, Dresden (http://www.die-buehne.net/locations/4/die-buhne)
  • 4.8.2013, Buenos Aires, La Sede
  • 11.8.2013, Buenos Aires, La Sede
  • 22.8.2013, Mendoza, Facultad de Artes, Aula de Teatro
  • 23.8.2013, Mendoza, Teatro El Taller
  • 25.8.2013, Mendoza, Teatro El Taller
  • 27.9.2013, Mousonturm

 

Meine drei Großmütter - Lecture. Archiv der flüchtigen Dinge #4

Meine drei Großmütter. Archiv der flüchtigen Dinge # 3

– Das war alles viel komplizierter als ihr denkt! – Reiß dich zusammen! – Leg dich nie schlafen ohne etwas gelernt zu haben!
Ich erinnere mich an Erinnerungen, an meine eigenen und an erzählte; und auch an erfundene. Ich strecke den rechten Arm und da tauchte aus einer anderen Körperhaltung eine andere Erinnerung auf... Ein Gedanke übersetzt in eine Geste, wird hörbar, bleibt Ton, wird auf Eis gelegt.

Das Archiv der flüchtigen Dinge ist selbst flüchtig. Doch nur um anderorts neu aufgebaut zu werden, in anderer Form, mit anderen Farben und Fragen. In der aktuellen Arbeit archivieren die Performerinnen drei flüchtige Dinge: Meret Kiderlens Großmütter.

 

Projekt
von Masterprojekt von Meret Kiderlen Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Von und mit Rupert Jaud, Irma Mandler, Friederike Schmidt-Colinet, Carolina Defossé & Meret Kiderlen Licht: Carina Premer Dramaturgie & Beratung: Fanti Baum, Andreas Mihan & Judith Strodtkötter Unterstützung: Jasmin Jerat

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.7.2012, Abschlussprojekt , Landungsbrücken Frankfurt
  • 13.7.2012, Abschlussprojekt , Landungsbrücken Frankfurt
  • 14.7.2012, Abschlussprojekt , Landungsbrücken Frankfurt

Meine drei Großmütter - Lecture. Archiv der flüchtigen Dinge #4

Meine drei Großmütter - Lecture. Archiv der flüchtigen Dinge #4

Meine drei Großmütter - Lecture. Archiv der flüchtigen Dinge #4

Meine drei Großmütter - Lecture. Archiv der flüchtigen Dinge #4

MISTMARE

Mårten Spångberg visits the university to give a six days workshop. The starting point of the session is to make a full night dance performance in six days, this producing something like ten minutes of choreography per work day. Obviously conventional models of improvisation will not be used but the motivation is to create a set piece further without using any kind of scores or instruction set ups.
An initial motive is to address the "nature of time", with the stress on nature, in relation to contemporary urban society and it's experience and modes of consuming time. The process wishes to address economies of attention, vis a vis taking versus offering time, time as divided respectively expanding, considered in relation to aesthetic experience in the sense of producing relations respectively a withdrawal. The group will further explore the possibility for an object related understanding of performance in favor of the Austin based paradigm that have dominated the last 20 years.

 

Tanzprojekt
von Mårten Spångberg, Ajda Tomazin, Bettina Földesi, Caroline Byström, Seung Hee Lee, Stefanie Knobel, Tom Engels

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2012, Probebühne I, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 6.7.2012, Frankfurt LAB

 

MISTMARE

Mobile Albania - Home Run Transeuropa

Auf seiner Reise durch Deutschland und Europa macht der Theaterfreistaat Mobile Albania sechs Wochen lang Halt in Hildesheim. Als Sprachrohr spezifischer Räume erkundet der Omnibus mit analoger Radiostation das Wurzelwerk der Stadt, die Verbindung jenseits aller sichtbaren Grenzen. Den Sendemast schon vier Wochen vor Festivalbeginn in den Himmel gereckt, macht sich Mobile Albania die Fremde zu Eigen. Zur gleichen Zeit erkunden Hildesheimer Schüler>innen den Raum, den sie zu kennen glauben. Beider Blickwinkel und Fundstücke verknüpfen sich zu möglichen und unmöglichen Sendeformaten zwischen Fakt und Fiktion, zu Liedern, Hitparaden, Hörspielen und Diskussionsrunden. Die differenten, über das gesamte Stadtgebiet verteilten Ausstrahlungsorte planieren eine auditive Schnellstraße von der allerersten Livesendung bis zum letzten Tag des Festivals.

 

Projekt
von Mobile Albania (Sarah Günther, Roland Siegwald, Katharina Stephan und alle auf den Straßen Kollidierenden)

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.5.2012, transeuropa Festival Hildesheim

 

Mobile Albania - Home Run Transeuropa

Mobile Albania - Radio Kosmos

Hallo ihr Piraten der Großstadt, seid ihr am Apparat? Ihr hört Radio Kosmos mit einer Sendung aus der Tiefe der Zeit und der Schwärze
des Alls. Das Sternbild des Esels leuchtet am Firmament und zeichnet unsere Straßen durchs Hinterland. Wussten Sie schon: Auch hier im Wald, so unter Bäumen, kann man von Kehna Kaffee träumen. Wussten Sie schon, dass es in Deutschland mehr Handys als Menschen gibt? Und wussten Sie schon, dass Kamikaze-Piloten Helme trugen?

Radio Kosmos bildet den Abschluss der Hinterlandreisen 2011/2012

Dank an unsere Förderer und Unterstützer: Fonds Soziokultur, Kulturamt der Stadt Gießen, Kultursommer Mittelhessen e.V., Landestheater Marburg, VivArte Stiftung GarArt-Projektreihe, Republik Albanien, Wohnbau Stadt Gießen

 

Projekt
von Mobile Albania und der Gemeinschaft Kehna, Gisela Franz, Candelo und Karsten Wolter

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.2.2012, Kehna / Kenenstraße 3, 35096 Weimar-Kehna

 

Mobile Albania - Radio Kosmos

Mobile Albania - Radio transeuropa

Hildesheim wird in diesem Jahr an den offiziellen Feierlichkeiten zum Europatag 2012 teilnehmen. Der bei transeuropa residierende Theaterfreistaat Mobile Albania lädt mit seinem Programm Radio transeuropa zur analogen Grußsendung ein. Analog trifft digital, lokal trifft Europa - erfundene Bräuche für einen Hildesheimer Europatag. In “Mobile Albania“ sind alle Präsidenten. Gemeinsam verfassen wir eine fassbare Verfassung. Bringen Sie dafür einen Brauch mit, der vor Ort von allen Präsidenten vollzogen wird. Was könnten 100 Menschen auf einem Platz tun? Hildesheimer Präsidenten aus aller Welt grüßen die Welt.

Mit Unterstützung des Programms Europa für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union und in Kooperation mit MitOst e.V. und transeuropa.

 

Projekt
von Mobile Albania

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.5.2012, Angoulêmeplatz, Hildesheim
  • 9.5.2012, Angoulêmeplatz, Hildesheim

 

Mobile Albania - Radio transeuropa

Mobile Albania - Radio transeuropa

Nachrichten aus dem Herzen der Natur. Versuch eines Stadtportraits.

In dieser Stadt gibt es alles, was es in einer Grossstadt auch gibt. Reiche, Arme, Ökos, Konservative, Anarchisten, zum Islam Konvertierte, Migranten, Migrantenhasser, Hundebesitzer, Katzenliebhaber etc. nur: es ergeben sich aus dem Anderssein keine Communities, etwa ein Kiez, in dem hauptsächlich Katzenliebhaber wohnen. (Andererseits gibt es schon den Edelkatzenclub e.V. oder das sogenannte Russengetto.) Einzelne bleiben einzelne Vertreter ihrer Spezies.
Diese Stadt stirbt. Ihr historisches Zentrum ist eine Fachwerkfassadenlandschaft geworden, ihre Plätze sind leer, wenn auch mit Brunnen versehen. Die Parkplätze der Supermärkte werden immer grösser und voller.Sie sind die eigentlichen Zentren der Stadt. Die Ladenräume der Innenstadt wechseln ihre Besitzer schnell und bleiben endlich leer.

"Wie stickig! Öffnet doch die Fenster. Mögen die da draussen auch etwas davon abbekommen."(Stanislaw Lec: Letzte unfrisierte Gedanken)

 

Projekt
von Katrin Hylla


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Now the field is open

„In unseren Zeiten der vollendeten Dekadenz haben die Tempel nichts Imposantes mehr, außer der finsteren Wahrheit, dass sie bereits Ruinen sind. Dieses Nichts zu vernichten hat nichts von einer traurigen Aufgabe. Im Elend der Zeit dient der Vorsatz »alles zu ficken« vielleicht – nicht ohne Grund, wie man zugeben muss – als letzte kollektive Verführung.“ Unsichtbares Komitee.

 

Es ist der Wurm drin. Ein grundsätzlicher Fehler steckt im System – und der kann nur beseitigt werden, wenn alles noch mal neu gemacht wird.
Ein offenes Feld, der Nullpunkt, der Neubeginn, noch einmal anfangen können – und diesmal alles richtig machen.
Wir sind viele. Wir sind 99%. Wir sind occupy. Wir sind arbeitslos, depressiv, ausgebrannt. Wir haben die champions league gewonnen. Wir arbeiten für Hungerlöhne. Wir können uns das Leben, von dem unentwegt die Rede ist, nicht mehr leisten. Wir wissen, dass sich etwas ändern muss. Wir wissen nur nicht so genau, was und wie.
Die großen Utopien – sagt man – sind verschwunden.
Die Welt sei zu verworren, undurchdringlich und verfehlt um sie im Rahmen bestehender Verhältnisse umzugestalten. Um eine Lösung zu artikulieren. Um politisches Theater zu machen.
Gut, sagen wir, dann lasst sie uns eben zerschlagen, diese Welt , in der es keine Utopien mehr gibt. Doch der Weg dahin ist weit.

Es gibt so viel und wir sind so viele. Was die wohl alle sagen werden zu unserer Idee? Die Zerstörung wird unser kleinster gemeinsamer Nenner sein. Tabula rasa, Neuschnee, völlige Stille – und dann... Und dann.

Mit: Albert Alemany, Ramon Rojas, Lluna Pindado, Laura Lopez, Joan Casas, Pepo Blasco, Eleonora Herder, Arne Köhler, Falk Rößler

 

Inszenierung
von Die Resilentes - Eleonora Herder, Arne Köhler & Falk Rößler

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.3.2012, Goethe Institut, C/ Manso, 24 - 28 08015 Barcelona
  • 23.3.2012, Premiere , Teatre Lluire. Montjuic. Sala Fabia Puigserver. passeig de Santa Madrona, 40-46, Barcelona
  • 30.3.2012, Teatre Lluire. Montjuic. Sala Fabia Puigserver. passeig de Santa Madrona, 40-46, Barcelona

 

Now the field is open

Now the field is open

Nuancen sind oft sehr wichtig, aber selten entscheidend.

Where are the sources of our individual life? Memories are made of peculiar stuff. You cannot trust your reminiscences, and yet there is no reality exept the one we remember. Games and life are one tissue, magically interwoven. The games assume the vogorous color of reality.

Ein Stück von und mit Klaus Mann

 

Performance
von Deborah Neininger und Ferdinand Klüsener Mit Fanny Frohnmeyer Laura Lienhard Charles Toulouse Licht Ferdinand Klüsener Video Jan Sulzer Kostüme Dietlind Klüsener Assistenz Rudolf Triller

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.1.2012, Abschlussprojekt , Alte Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 3.6.2012, Abschlussprojekt , Landestheater Marburg, Black Box

Nuancen sind oft sehr wichtig, aber selten entscheidend.

Nuancen sind oft sehr wichtig, aber selten entscheidend.

Nuancen sind oft sehr wichtig, aber selten entscheidend.

Nuancen sind oft sehr wichtig, aber selten entscheidend.

Performancewoche im Zwischenraum -- "7 days a week, 7pm"

Wir (Caroline Byström, Bettina Földesi, Annett Lang und Antje Velsinger) nutzen den Zwischenraum in der Woche vom 30.4. bis 6.5. zu einer praktischen Recherche ohne Konzept. Es geht darum, Ideen auszuprobieren: Ausgangspunkt können Texte sein, eine Bewegungsidee, ein Objekt, ein Song, eine Sache, die man immer schon mal ausprobieren wollte. Ohne großes Nachdenken. Um 19 Uhr werden jeden Tag die Türen geöffnet: was es zu sehen gibt, ist völlig offen. Vielleicht eine Performance, eine Improvisation, eine Rede oder ein Menü für zwei.

 

Projekt
von Caroline Byström, Bettina Földesi, Annett Lang und Antje Velsinger

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.4.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44
  • 1.5.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44
  • 2.5.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44
  • 3.5.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44
  • 4.5.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44
  • 5.5.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44
  • 6.5.2012, zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Plattenbau

Am 30. Mai ist der Weltuntergang. Wann offenbaren sich Momente der Unberechenbarkeit? Folgen solche Momente der Unbe-rechenbarkeit einer inneren Logik? Manchmal lässt sich der eingeschriebene Klang einer Schallplatte durch eine Veränderung ihrer Beschaffenheit gezielt verändern. Manchmal übernimmt der Klang die Kontrolle. Am 30. Mai war der Weltuntergang – ein Live-Hörspiel mit drei Plattenspielern und zwei Performern.

Eine Erweiterung des Arbeitsstandes aus dem Seminar „Klanginszenierungen“ bei Heiner Goebbels

 

Hörspiel
von Von und mit: Julia Urgatz, Mario Schoo

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.6.2012, Theatermaschine 2012 , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

post-rauschhaus

18 Künstler_innen, 2 Räume, 36 Stunden
Das post-rauschhaus ist eine eigenständige Ausstellung basierend auf den Arbeiten des rauschhaus(3). Zu sehen, hören und erleben gibt es sowohl im rauschhaus(3) entstandene und weitergearbeitete Arbeiten als auch durch das rauschhaus(3) inspirierte Arbeiten - eine außerirdische Ausstellung, die ganz im Sinne der reizüberflutenden Vielfalt steht und verschiedene Disziplinen vereint.

Weitere Informationen und das Programm unter: rauschhaus.wordpress.com

 

rauschhaus (3) in Kooperation mit Galeria Autonomica
Das rauschhaus(3) wir gefördert durch: Kulturfonds Gießen – Wetzlar, Kulturamt Gießen, Hessische Theaterakademie ( HTA ) und AstA Gießen.

 

Das rauschhaus ist eine temporäre, interdisziplinäre Plattform, die eine Ausstellung mit verschiedensten Projekten konzeptionell und kuratorisch im Sinne eines Gesamtkunstwerks entwirft.

 

Ausstellung
von Anne Laubner, Daniel Horvat, edelbitter, FENCE (Balkon 59, Blues), Florian Schumann, Frauke Voigt, Julia Blawert, Julia Erb, J. Vielhauer, katalysator nonsens, Katja Schoewel, Michael Bloeck, Norbert Umsonst, Rainer Boehm, Simone Isenmann, Till Korfhage, Volker Ruprich

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.2.2012, Langgasse 57 /Wetzlar
  • 4.2.2012, Langgasse 57 /Wetzlar

post-rauschhaus

post-rauschhaus

presentation of Backtracking. A workshop in physical dramaturgy

After inviting the students to travel with their desires
and map their styles and interests, we had a look at
some thoughts and practices of walking and sensitized
the legs to venture into the world, where we grounded
and expanded our observations.

Upon returning to the blackbox of Probebühne we
formed workgroups to explore further how desires,
styles, interests, thoughts and practices interweave.

On Wednesday we will offer a glimpse into this process
and maybe you will take a walk on the wild side with us.

 

Projekt
von MARTIN NACHBAR, JEROEN PEETERS, GÜNTER BAUMANN, DAVID RITTERSHAUS, MARIALENA MAROUDA, ANJA SAUER, TRIADA KOVALENKO, TOM ENGELS, CHARLOTTE DE SOMVIELE, JAN ROHWEDDER, SEEUNG HEE LEE, KATHARINA SPECKMANN, AJDA TOMAZIN ARNITA JAUNSUBRENA AND VERENA BILLINGER


Bisherige Aufführungen

  • 28.3.2012, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

Process ((leseraum) (out of joint))

What is the title of your work? Is it green? Is it soft? Do we go to the park after the rehearsal? What is your concern? What is communication?
Arnita Jaunsuberena (LV), Christopher Félix Hahn (DE), Kim Willems (DE), Stefanie Knobel (CH) and Tom Engels (BE) have been studying together at the University of Applied Theatre Studies in Giessen, Germany. For their first work together they found ways of connectedness through a practice of questioning. Out of that they developed games. 4 of them will be presented in Kunstraum Aarau.

 

Ort: Kunstraum Aarau (CH)
Performance in English language

 

Performance
von Arnita Jaunsuberena, Christopher Felix Hahn, Kim Willems, Stefanie Knobel and Tom Engels


Bisherige Aufführungen

  • 12.10.2012, Kunstraum Aarau (CH)
  • 13.10.2012, Kunstraum Aarau (CH)
  • 13.10.2012, Kunstraum Aarau (CH)

Red Light Red Heat

Frankfurt in einer nicht allzu fernen Zukunft: In einer volldigitalisierten Welt liegt zwischen den gläsernen Fassaden der Hochhäuser das Bahnhofsviertel als letzte Bastion des gelebten körperlichen Exzesses. Ein Freizeitpark, in dem sich die sinnlichen Wünsche und physischen Sehnsüchte einer längst vergangenen Zeit erleben lassen. Denn hier ist die Stimmung schwül und das Licht rot.

Der Regisseur Pedro Martins Beja verlegt seine Inszenierung in das Frankfurter Bahnhofsviertel und bittet sein Publikum zum Ortstermin: Mit Audio-Guides ausgestattet bewegt sich der Zuschauer im städtischen Raum und ist zugleich Teil einer multimedialen Performance. An verschiedenen Stationen finden Begegnungen statt, Schauspieler und Passanten werden gleichsam zu Akteuren und Beobachtern. Inszenierung und Realität geraten durcheinander in einer Rotlicht-Welt, die selbst von der Illusion lebt.

 

Inszenierung
von Pedro Martins Beja

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.2.2012, Schauspiel Frankfurt
  • 8.2.2012, Schauspiel Frankfurt
  • 15.2.2012, Schauspiel Frankfurt

ROMANTIC AFTERNOON * in Gießen

Ein Experiment mit ATW- und CUP-StudentInnen

Küsse in der Öffentlichkeit sind nah, innig, distanzlos, flüchtig, leidenschaftlich. Wir schauen zu und beobachten an uns selbst: spontane Einfühlung, Voyeurismus, Scham, Abwehr, Schmunzeln. Wir werden berührt, deuten Haltungen, vermuten Gefühle. Die Küsse werden zu Zeichen, die wir lesen, aber nicht entziffern können. Wir bleiben zurück mit Vermutungen über Fremde, einem physischen Eindruck und unserer uneindeutigen Reaktion.
ROMANTIC AFTERNOON * ist eine Choreographie für eine Gruppe von sechs Menschen, die sich ununterbrochen küssen. Sie schlingen die Arme umeinander, halten sich fest, wechseln Positionen und PartnerInnen. Sie benutzen Gesten für Emotionen, die nicht da sind, nehmen Haltungen äußerlich ein und simulieren Intimität. Sie produzieren künstliche Affekte und erzeugen so Verhältnisse, die jeglicher Gefühle und Sicherheiten entbehren.
Als exzessive Ausdrucksmaschine bedient sich ROMANTIC AFTERNOON * der Mechanismen einer inszenierenden und inszenierten Öffentlichkeit und fragt dabei nach den Bedingungen der Möglichkeit echter Gefühle.

 

ROMANTIC AFTERNOON * in Gießen wird gefördert durch das Kulturamt Gießen, den AStA der JLU und die Gießener Hochschulgesellschaft.
Die Performance wurde produziert im Rahmen von „FREISCHWIMMER 2011 – Neues aus Theater, Performance und Live Art. Rückzug ins Öffentliche“.

 

Projekt
von Verena Billinger & Sebastian Schulz und mit Jung Yun Bae, Julia Blawert, Tom Engels, Tümay Kılınçel, Florian Krauß, Mark Schröppel

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.2.2012, Alte Probebühne, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

SELBSTPORTRÄTs IN 3 MINUTEN

Das Wintersemester neigt sich dem Ende zu, und damit stehen auch wieder die Selbstporträts der Tonstudio-Ankömmlinge vor ihrer Vollendung.
Hier also eine herzliche Einladung zu ihrer Präsentation

 

Hörspiel
von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft


Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2012, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Raum A118

Soundtrack as a flow of informations

16-22. Juli 2012
Innerhalb von meiner Kooperation mit dem Zwischenraum, in Zusammenarbeit mit der Choreographin Renata Piotrowska (ex.c.e.r.ce MA, Montpellier) bieten wir workshops an:

„Soundtrack as a flow of informations“

About residency:
I’m interested in working with a type of audioguide with recorded soundtracks as source of informations to be executed by the body. I’m searching for different structures for giving and receiving the informations. In this moment of my work soundtrack includes verbal descriptions of movements, thoughts and music. My aim is to try to be with the soundtrack, to immerse with it rather then to refuse and create oppositions.

About workshop:
I would like to share my research described above with the participants of the workshop and look together for a ways to present it to the public (to make the work visible). I propose that we will follow the questions: What identity we would gain if we would try to fuse completly with given informations and thoughts? And then, how we could share this experience with the audience? What would be the tools in this particular research to find the balance between performer’s experience, representation of the experience and reception of audience?

Possible theoretical refferences: „What is an Apparatus?“ by Giorgio Agamben and „Emancipated Spectator“ by Jacques Ranciere – if possible, please read it before the workshop starts.

 

Projekt
von Nora Borodziej (ATW), Renata Piotrowska (ex.c.e.r.ce MA, Montpellier)


Bisherige Aufführungen

  • 16.7.2012, exkurs zwischenraum, Bahnhofstraße 44, Gießen

Textinszenierungen "Lesen, Sprechen, Hören"

Präsentation des szenischen Projektes Textinszenierungen unter Leitung von Prof. Heiner Goebbels.

 

Projekt
von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.7.2012, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Textur#7

Textur entwickelt Versuchsanordnungen für zeitgenössische Musik. An wechselnden Orten in Gießen untersucht Textur das Zusammenspiel zwischen Live-Musik und anderen Formaten, Medien und Dimensionen. Nach einem Jahr Rückzug in Labore und unterirdische Stollen eröffnet Textur #7 einen Teilchenbeschleuniger, einen experimentellen Super-Collider und lädt ein zur ersten öffentlichen Kollision. Dabei folgt Textur #7 einem experimentellen Algorithmus – auf der Suche nach neuen Klängen und musikalischer Dark-Matter.
von und mit Jost von Harleßem, Timon Jansen, Sten Seegel und Gästen

 

Projekt
von Jost von Harleßem, Timon Jansen, Sten Seegel und Gästen


Bisherige Aufführungen

  • 18.12.2012, Ludwigstraße 6
  • 12.2.2013, Ludwigstraße 6
  • 9.5.2013, Margarete-Bieber-Saal Gießen
  • 2.6.2013, Margarete-Bieber-Saal Gießen
  • 15.12.2013, Schanzenstraße 1
  • 21.1.2014, Johanneskirche, Gießen
  • 12.3.2015, Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Textur#7

Theaterstürmung 1 Wir zünden das Theater an

Theaterstürmung I: Wir müssen das Theater anzünden!
Premiere: 14.07.2012, in Erlangen im Experimentiertheater im Rahmen des Festivals „ARENA... der jungen Künste“

Das Projekt vereint Frontaltheater und interaktive Performance, Diskussionsveranstaltung und Cabaret, politischen Aktivismus und Lagerfeuermomente zu einem Theatererlebnis zwischen den Realitäten. HG treten mit handfesten Beweisen und echter Wut über die Verderbtheit des gegenwärtigen Theaterbetriebes auf, um etwas daran zu ändern. Im Laufe der Veranstaltung kann sich das Publikum stets entscheiden, entweder auf der Bühne eine theatrale Auseinandersetzung mit den Erfahrungen und Ansichten der Hysterikerinnen zu betrachten oder hinter der Bühne über Utopien und Alternativen sowie Protest- und Änderungsmöglichkeiten im Kulturbetrieb zu diskutieren. Weil das Theater die Welt bedeuten kann und die Welt oft genug nur mit Theater zu beschreiben ist, ist klar, dass im Rahmen der Theaterstürmung nicht nur die städtischen Bühnen, sondern auch das Globaltheater Stein des Anstoßes sind. Während vor rotem Vorhang hohe Tragödie, satirische Komik, miserable Kunst und verzaubernde Momente das Anliegen von HG ans Publikum bringen sollen, wird auf der Hinterbühne ein Plan geschmiedet, wie man eben dieses über den vergänglichen Theaterabend hinaus erhalten und in den Diskurs einbringen kann. Nach 60 Minuten entscheidet die Mehrheit aller Anwesenden im Theater über den weiteren Verlauf: Stadttheater stürmen, blockieren, niederbrennen, Flugblätter verteilen, nach Hause gehen? Mit jeder neuen Performance hofft HG auf neue Möglichkeiten und Ideen, die Welt und das Theater zu retten.

Wir danken den Menschen vom zwischenraum / Exkurs Gießen 2011/12!

Trailer: https://vimeo.com/55003405

http://hysterischesglobusgefuehl.wordpress.com/projekte/theatersturmung-i-wir-mussen-das-theater-anzunden/

 

Performance
von Hysterisches Globusgefühl (HG) : Melanie Zipf, Dorothea Schmans, Lea-Sophie Schiel. Arne Schirmel (ATW), Elisabeth Lindig (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2012, Zwischenraum Giessen
  • 14.7.2012, Experimentiertheater Universität Erlangen, Bismarckstarße 1

 

Theaterstürmung 1 Wir zünden das Theater an

To the Benefit of all Humanity

We followed cousin Jack.
We went underground.
We came into a place void of all light.
The underworld.

"I had a dream, which was not all a dream.
The bright sun was extinguish'd, and the stars
Did wander darkling in the eternal space,
Rayless, and pathless, and the icy earth
Swung blind and blackening in the moonless air;
Morn came and went--and came, and brought no day,
And men forgot their passions in the dread
Of this their desolation; and all hearts
Were chill'd into a selfish prayer for light."
(Lord Byron)

Trailer on Vimeo: http://vimeo.com/35558036

 

Performance
von Benedikt Grubel (ATW), Tom Pumphrey, Raechel Pratt, Maja Skogstad, Lamorna Rowe, Harriet Wilson


Bisherige Aufführungen

  • 26.1.2012, The Performance Centre | University College Falmouth | Falmouth (UK)
  • 26.1.2012, The Performance Centre | University College Falmouth | Falmouth (UK)

 

To the Benefit of all Humanity

To the Benefit of all Humanity

To the Benefit of all Humanity

Trauer tragen (Ursendung der Hörspielfassung)

„Trauer tragen“ verbindet die handwerkliche Technik des Blumenbindens mit den rhetorischen Techniken des Nachrufs. Schock, Kontrolle, Regression und Anpassung: Trauerfloristik bildet hier eine Form von Trauerarbeit, mithilfe derer ein Trauerprozess durch alle Phasen vollzogen wird. 
Das Blumenbinden geht einher mit einer Beschreibung des floristischen Tuns. Die floristische Sprache setzt Assoziationen in Gang, die nicht auf dem Friedhof enden und Räume jenseits des zu Betrauernden eröffnen. Erst durch die Arbeit am leblosen Schnittblumenmaterial werden Anlässe zum Gedenken und damit vieldeutige Tode hergestellt. 
Das akustische Arrangement der Blumen ist auch eine Anleitung für den Hörer und lädt zum Mit- oder Nachmachen ein. Mit floristischer Expertise kann so in jedem Haushalt ein personalisiertes Trauergesteck entstehen: Zypresse, Salal und Efeu bilden die grüne Basis für das formstrenge Wechselspiel von roter Nelke und leuchtendgelber Chrysantheme. Das dekorative Arrangement wird durch die wuchshaft-vegetative Wiederkehr der Lilie unterbrochen, ehe die dunkelrote, fast schwarze Rose das floristische Werk zum vorläufigen Abschluss bringt.

Ur-Sendung des Hörspiels zur gleichnamigen Lecture-Performance.

Regie, Sprecher: die Autoren

Sounddesign: Katharina Stephan

Technische Realisation: Rike Wiebelitz und Anne Lucht

Assistenz: Anne Heringhaus

Dramaturgie: Christina Hänsel

Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunk Köln 2012

 

Projekt
von Maika Knoblich & Hendrik Quast, Sounddesign: Katharina Stephan

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.11.2012, Premiere , WDR 3 - ARD Themenwoche "Leben mit dem Tod"

 

Trauer tragen (Ursendung der Hörspielfassung)

Trauer tragen (Ursendung der Hörspielfassung)

Ultra_Mania

Ultra_Mania setzt sich mit dem Phänomen des Otaku auseinander und ist ein künstlerisches Experiment, in dem sich physische und emotionale Aktion bzw. Reaktion begegnen sollen. Es geht um die Inszenierung und Aufführung der Grenze zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem. Gibt es die strikte Abgrenzung zwischen beidem? Und wenn es sie gibt, bei welchen Fragen, die unser Leben betreffen, hilft sie uns weiter?

 

Performance
von Jungyun Bae/ Performer: Jungyun Bae & Tümay Kilincel/ Audiovisuelle Gestaltung: Yoonsun Kim & Lea Schneidermann/ Print-Gestaltung: Benjamin Dittrich

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.10.2012, Premiere , Probebühne Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 19.3.2013, Probebühne 1, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 27.4.2013, Zeitraumexit Mannheim, Festival Wilsonstraße
  • 14.6.2013, Stadttheater Gießen // TiL, Hessische Theatertage

 

Ultra_Mania

Ungeheuer ist viel

Eine begehbare Installation im Philosophenwald.

Präsentation des szenischen Projektes unter Leitung von Achim Wollscheid.

 

Installation
von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.7.2012, Philosophenwald Gießen

Versuch über Gewicht

-

Projekt
von Oliver Horton

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2012, Theatermaschine 2012 Essayabend , zwischenraum, Bahnhofstraße 44

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Frei nach den Gebrüdern Grimm

Angst haben, sich fürchten, gruseln – das sollen Kinder möglichst nicht. Trotzdem und gerade deshalb erforscht das Kollektiv SKART in einer so spielerischen wie anarchischen Version des Grimm-Märchens „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ kindliche Ängste, Abwehrmechanismen und ›Angst vor der Angst‹. Mit ihrem bewährten Prinzip charmanter Anti-Pädagogik begeben sich die Künstler mit den Kindern in Komplizenschaft und verwandeln mit ihnen zusammen die Bühne in einen schaurig-komischen Ausnahmezustand. Die multimedialen Performances von SKART haben einen bemerkenswert eigenen Stil – dafür wurden sie in diesem Jahr zum Körber Studio für Junge Regie eingeladen. Ihr Kindertheaterstück „Der Fischer und sein Mann“ wurde im vergangenen Jahr für das Theater Duisburg produziert und sicherte den jungen Künstlern mit seiner surrealen und poppigen Bild- und Soundwelt auch im Kindertheater den Rock’n’Roll-Status. Mit „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ präsentieren SKART ihre zweite Arbeit für junges Publikum.

Von und mit SKART (Isabelle Groß, Stephan Janitzky, Philipp Karau, Carina Premer, Mark Schröppel, Katharina Stephan) // Eine Produktion von SKART, Kampnagel Hamburg und Stadttheater Gießen. Gefördert von: Fonds Darstellende Künste, Hamburgische Kulturstiftung, Kulturamt Gießen, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Rudolf Augstein Stiftung.

Ab 8 Jahre

www.skartskart.com
www.kampnagel.de
www.stadttheater-giessen.de
www.das-schau-an.de

 

Performance
von SKART

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.11.2012, Premiere , Kampnagel (Hamburg)
  • 15.11.2012, Kampnagel (Hamburg)
  • 16.11.2012, Kampnagel (Hamburg)
  • 17.11.2012, Kampnagel (Hamburg)
  • 18.11.2012, Kampnagel (Hamburg)
  • 22.1.2013, Stadttheater Gießen, Til-Studiobühne
  • 23.1.2013, Stadttheater Gießen, Til-Studiobühne
  • 24.1.2013, Stadttheater Gießen, Til-Studiobühne
  • 26.1.2013, Stadttheater Gießen, Til-Studiobühne
  • 27.1.2013, Stadttheater Gießen, Til-Studiobühne

 

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

 

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Warten auf die Barbaren

Trailer: http://vimeo.com/53250951
blendwerk errichtet im Nordflügel eine Grenzstation aus temporären oder mobilen Behausungen, Zone des Übergangs. Inspiriert vom Roman «Warten auf die Barbaren» von J.M. Coetzee, der in einer unbestimmten Zeit eine kafkaeske Welt entwirft: Eine festungsähnliche Stadt am Rande einer Wüste dient einem nicht benannten Reich als Abwehr gegen eine vermeintliche Bedrohung von aussen – die Anderen, Fremden, die Barbaren. während draussen sich die unsichtbare Weite eines ...dlands verliert. Wind treibt Sand und Staub durch die Ritzen. Begegnung mit dem fremden Gegenüber und dem Anderen in einem selbst.
Vom 21.09.2012 bis 29.09.2012 Theaterhaus Gessneralle Zürich. Wiederaufnahme im Frühjahr 2013

 

Performance
von Szenografie Regie: Dominic Huber/ Lara Körte, Mit Ana Berkenhoff (ATW), Thomas Douglas, Lara Körte, Damian Rebgetz. Dramaturgie Juliane Männel, Sounddesign Knut Jensen, Licht Christa Wenger.

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.9.2012, Premiere , Zürich, Gessnerallee
  • 22.9.2012, Zürich, Gessnerallee
  • 23.9.2012, Zürich, Gessnerallee
  • 25.9.2012, Zürich, Gessnerallee
  • 26.9.2012, Zürich, Gessnerallee
  • 27.9.2012, Zürich, Gessnerallee
  • 28.9.2012, Zürich, Gessnerallee
  • 29.9.2012, Zürich, Gessnerallee
  • 6.6.2013, Kaserne Basel
  • 7.6.2013, Kaserne Basel
  • 8.6.2013, Kaserne Basel
  • 20.6.2013, HAU Berlin
  • 20.6.2013, HAU Berlin
  • 21.6.2013, HAU Berlin
  • 21.6.2013, HAU 2 Berlin
  • 22.6.2013, HAU Berlin
  • 22.6.2013, HAU 2 Berlin
  • 23.6.2013, HAU Berlin
  • 23.6.2013, HAU 2 Berlin
  • 24.6.2013, HAU Berlin

WHILE YOU WAIT FOR IT

Question: Are there any threats to the Earth in 2012?
Answer: Nothing bad will happen to the Earth in 2012.
http://www.nasa.gov/topics/earth/features/2012.html

In While you wait for it hält eine junge Performerin einen Vortrag. Sie spricht über einen Ausstellungsraum. Mal erklärend, mal fragend erzählt sie von möglichen Ereignissen, die sich in diesem Raum abspielen könnten.

While you wait for it greift die Diskussion über die apokalyptischen Zukunftsvisionen auf und inszeniert eine Welt des Wartens.
Im Hier und Jetzt werden Alternativen geschaffen, Utopien kreiert und Perspektiven verzerrt. Der Ort verändert sich, aus dem Ausstellungs-Café wird erst ein NASA-Verbindungsbüro und dann ein Kinderhort - Visionen verkehren sich, virtuelle Ereignisse werden prophezeit und verworfen, der Ausstellungsraum wird zur Projektionsfläche für ein Theater des Möglichen.

NEUE WELTEN
13.05-24.06.2012
www.kunsthallen-offenbach.de

 

Performance
von Lina Hermsdorf; Mitarbeit: Jannikhe Möller; Performerin: Klara Merkel; dramaturgische Beratung: Sebastian Schulz

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2012, MAN-Roland-Hallen, Christian-Pleß-Str.6-30, Offenbach am Main
WHILE YOU WAIT FOR IT

 

Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut

Innerhalb von knapp neun Monaten, zwischen dem 8. Dezember 1941 und dem
6. September 1942 wurden alle noch in Marburg und dem Landkreis Marburg lebenden Juden in Ghettos und Vernichtungslager im Osten deportiert.
Die Transporte führten zuerst in das Sammellager in Kassel und von dort im Dezember 1941 nach Riga, im Juni 1942 nach Lublin und Sobibor und im September 1942 nach Theresienstadt. Nur ganz wenige der Deportierten überlebten.

Am 6. September jährt sich die dritte Deportation zum 70. Mal. Aus diesem Anlass
entstand die Inszenierung „Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut“.

Die Materialien und Recherchen der Marburger Geschichtswerkstatt und die Listen mit den Namen der Deportierten aus dem Marburger Raum dienen dem Theaterensemble german stage service als Ausgangspunkt für eine Spurensuche.
„Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut“ ist ein Abend über die Möglichkeiten und Grenzen der Vorstellungskraft, ein Abend über Erinnerung, ein Abend über die Frage nach dem „Wie“ und dem „Woran“.

Was stellen wir uns vor, wenn wir uns vorstellen, wie es gewesen sein könnte?

Da ist das kleine Mädchen, dem man alle seine Kleidchen übereinander anzieht. Mitten im Sommer.
Und der stolze Junge vor dem Schaufenster der Metzgerei.
Da ist die Liebe einer jungen Frau, die mit 17 Jahren ihr letztes Gedicht schreibt.
Und der Büstenhalter, den man sich aus dem überflüssigen Stoff einer viel zu großen Hose machen kann.
Da ist der gutaussehende Mann mit dem Stab und den weißen Handschuhen auf dem LKW.
Und die Tannenzweige links und rechts der Himmelsstraße.
Und wie heißt es in den Briefen die aus dem Zugfenster geworfen werden: „Noch sind wir nicht am Ziele angelangt und wissen nicht, wie es heißt und wo es ist, aber wir fahren gen Osten der Sonne entgegen.“

„Ach, ich hab sie fortziehen sehen.“

7. & 8. September 2012
jeweils 20.00 Uhr

Theater im g-werk, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

Reservierungen unter 06421/62582 oder kontakt@germanstageservice.de

Veranstaltet von german stage service und Geschichtswerkstatt Marburg e.V.

 

Inszenierung
von german stage service mit: Anna Krauß (ATW), Nisse Kreysing, Christoph Müller-Kimpel, Rolf Michenfelder Licht: Hendrik Borowski (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 7.9.2012, Premiere , Theater im g-werk, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg
  • 8.9.2012, Theater im g-werk, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg
  • 14.2.2013, Theater im g-werk, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg
  • 15.2.2013, Theater im g-werk, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg
  • 16.2.2013, Theater im g-werk, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

 

Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut

Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut

Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut

Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut

Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut

WOYZECK ÜBERSCHREIBEN

WOYZECK ÜBERSCHREIBEN geht auf die Suche nach den Möglichkeiten, historisches Inszenierungsmaterial heute fortzuschreiben und zu übermalen. Georg Büchners Woyzeck scheint für diese Recherche ein perfektes Material zu sein: Seine Zitathaftigkeit und fragmentarischer Charakter weist zahlreiche Bruchstellen auf, die es zu befragen gilt.
4 TänzerInnen rekonstruieren Bewegungen und Sprechweisen von Schauspielern in ihren Verkörperungen des Woyzeck-Personals unterschiedlicher Zeiten und entwickeln daraus eine Choreografie, die weit entfernt ist von der Lesart Woyzecks als soziales Rührstück. Es entsteht ein Archiv der Erinnerungen und damit verbunden natürlich die Frage, wie ein Umgang mit einem kulturellen Gedächtnis heute möglich ist.
Welche Körper, welche Identitäten, welche Präsenzen bringt diese Auseinandersetzung in der schließlichen Konfrontation mit unseren eigenen Fragestellungen hervor? Wer beispielsweise ist Woyzeck, wenn mehrere ihm im Wiedersprechen widersprechen?

Zusammen mit seinem Team begibt sich Regisseur Sebastian Blasius auf die Reise zu den Bruchzonen des Woyzeck-Materials und versucht eine neue Perspektive auf den ‘vielfach vom Theater geschundenen Text’ (Heiner Müller) zu formulieren.

Regie: Sebastian Blasius
Dramaturgie: Daniel Franz
Bühne/Kostüm: Cristina Nyffeler
Licht: Andreas Mihan
Sound: Rupert Jaud
Produktionsassistenz: nützlich + schön
Performance: Sigal Zouk, Ludger Lamers, Arantxa Martinez, Eduard Mont de Palol

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Hauptstadtkulturfonds Berlin.

www.woyzeck-ueberschreiben.de

 

Performance
von Sebastian Blasius (Regie/Choreografie), Daniel Franz (Dramaturgie), Andreas Mihan (Licht), Cristina Nyffeler (Bühne/Kostüm), Rupert Jaud (Sound), nützlich+schön (Assistenz) Ludger Lamers, Sigal Zouk, Arantxa Martinez, Eduard Mont de Palol (Performance)


Bisherige Aufführungen

  • 23.3.2012, Premiere , Theaterdiscounter Berlin
  • 24.3.2012, Theaterdiscounter Berlin
  • 28.3.2012, Theaterdiscounter Berlin
  • 29.3.2012, Theaterdiscounter Berlin
  • 20.4.2012, i-camp/neues theater münchen
  • 21.4.2012, i-camp/neues theater münchen
  • 5.12.2012, BarnesCrossing · Industriestraße 170 · 50999 Köln
  • 6.12.2012, BarnesCrossing · Industriestraße 170 · 50999 Köln

 

WOYZECK ÜBERSCHREIBEN

WOYZECK ÜBERSCHREIBEN

WOYZECK ÜBERSCHREIBEN

X Stunden HTA

Neue Stücke, Performances, Installationen, Gesänge, Filme, Aktionen und Objekte von Studierenden der Hessischen Theaterakademie.

X Stunden HTA heißt die diesjährige Ausgabe des HTA-Tags, der zum ersten Mal im Frankfurt LAB stattfinden wird. Als kooperativ ausgerichtetes Kurzfestival der Hessischen Studiengänge für Theater, Tanz und Performance geht der Tag in seine vierte Ausgabe und bietet in beiden Hallen des Frankfurt LAB und den Proberäumen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main im gleichen Gebäude ein dichtes Programm, das – wie die Rundgänge der Hochschulen für bildende Kunst – Einblicke in die aktuelle Produktion unserer Studierenden ermöglicht.

Ein handgemachter Live-Film, ein inszenierter Leichenschmaus, verschiedene neue Sichtweisen auf Wilhelm Tell und Büchners Lenz, Wintertanz, schmelzende Hochhäuser, bespielte Fahrstühle, Physiodrama, Hymnes à la nuit und vieles mehr – all das wird von 15 Uhr bis spät in den Abend zu sehen sein. Und dazwischen finden die Besucher im eigens für diesen Tag eingerichteten Café einen Ort zum Verweilen und zur Stärkung. Der Eintritt ist frei.

Die Hessische Theaterakademie ist ein Netzwerk der Studiengänge Darstellende Kunst an der HfMDK Frankfurt am Main, Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, Dramaturgie an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main sowie des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Als ‚Akademie von unten’ basiert sie nicht nur auf der offenen und immer intensiveren Zusammenarbeit der Lehrenden und Intendanten, sondern vor allem auch auf den vielen spartenübergreifenden Initiativen der Studierenden.

X Stunden HTA im Detail:
15h Maika Knoblich und Hendrik Quast: Trauer Tragen
16h HfMDK Gesang/ Musiktheater: Querschnitte.Perspektiven.
16h Carolin Millner, Nils Wildegans, Lea Gerschwitz, Stephan Weber: Tell. A story 16.30h Bernhard Greif, Ferdinand Klüsener: Hymnes à la Nuit
17.50 Daniel Schauf, Philipp Scholtysik: Er machte ein unverständliches Zeichen
18.20h HfMDK Schauspiel: Ausschnitte aus dem Vordiplomsabend Physiodrama
19.20h HfMDK Tanz: as me (Choreographie Georg Reischl), Revisiting concepts and materials from Hypothetical Stream (Neubearbeitung von Regina van Berkel nach William Forsythe)
20h Carolin Millner, Simon Möllendorf, Marie Mühlan: Lenz. Drei Wanderungen nach dem Text von Georg Büchner
20h Jost von Harleßem, Hanke Wilsmann: Clarenville
21h Maika Knoblich und Hendrik Quast: Trauer Tragen

Installationen und Videos (durchgehend): Gabriel von Zadow: Frankenstein, Milena Wichert: Gehörgang, Anna Vera Kelle: 50°3‘8.46“N / 8°35‘7.19“O, Isabella Roumiantsev: Die Maßnahme

Aufgrund des dichten Programms können sich noch Uhrzeiten verschieben. Die Programmdetails finden Sie immer aktuell unter www.hessische-theaterakademie.de

 

Projekt
von Studierenden der Hessischen Theaterakademie


Bisherige Aufführungen

  • 4.2.2012, Frankfurt LAB, Schmidtstrasse 12

XYZ - the presentation

For several months the students of the MA Choreography and Performance (Giessen) were engaged in XYZ - a shared venture, discovering ways of getting around and about their radical difference from one another. In this evening the audience can experience a personal encounter with different works, people and desires, being offered a portrait of a long term working process.

With the kind support of Crespo Foundation.

 

Tanzprojekt
von und mit: Ajda Tomazin, Bettina Földesi, Caroline Byström, Kiriakos Hadjiioannou, Seung Hee Lee, Tom Engels and Tümay Kilinçel

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.7.2012, Frankfurt LAB

 

XYZ - the presentation

Zooming in

"ZOOMING IN" GEHT VON DER PRÄMISSE AUS, DASS MUSIK NICHT NUR EIN AKUSTISCHES PHÄNOMEN, SONDERN ZUGLEICH IN IHRER AUFFÜHRUNG AUCH DARSTELLUNG IST. SELBST DIE KLASSISCHE KONZERTSITUATION BEINHALTET PER SE ELEMENTE, DIE ÜBER DAS HÖRBARE HINAUSGEHEN, WIE BEWEGUNG, LICHT UND RAUM. ALLEN WERKEN DIESES PROGRAMMS IST EINE STARKER EINFLUSS VISUELLER KONZEPTE GEMEINSAM.
VERBUNDEN WERDEN DIE EINZELNEN STÜCKE DURCH AUSSCHNITTE AUS DER „GRAFFITI COMPOSITION“ VON CHRISTIAN MARCLAY, EINEM KÜNSTLER, DER MAM SEIT IHRER ENTSTEUNGSZEIT BEGLEITET HAT.

IN DIESEM KONZERTPROJEKT WIRD MAM NICHT NUR SPANNENDE MUSIK ZUSAMMENBRINGEN, SONDERN VOLLZIEHT GEKONNT DEN BRÜCKENSCHLAG ZU ANDEREN KÜNSTEN: DIE REGISSEURIN RECHA LA DOUS, MIT WELCHER MAM BEREITS SEHR ERFOLGREICH ARNOLD SCHÖNBERGS „PIERROT LUNAIRE“ UMGESETZT HAT, WIRD DAS KONZERT SZENISCH UND VISUELL GESTALTEN UM MUSIKALISCHE KONZEPTE UND STRUKTUREN SICHTBAR ZU MACHEN.

ZOOMING IN WIRD GEFÖRDERT VON DER STADT KÖLN, DER KUNSTSTIFTUNG NRW UND DEM DEUTSCHEN MUSIKRAT.

 

Inszenierung
von Recha la Dous und dem Ensemble MAM (Manufaktur für aktuelle Musik)


Bisherige Aufführungen

  • 7.10.2012, Premiere , Christian-Wirth-Schule, Usingen
  • 21.10.2012, Ernst Barlach Haus, Hamburg
  • 25.10.2012, Alte Feuerwache, Köln
  • 28.10.2012, Konzertsaal des Instituts für Angewandte Musikwissenschaft der JLU Gießen, Haus D

Zooming in

Zooming in

Zu sein was wird

Wir setzen uns mit unseren privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Wünschen auseinander. Welche Fragen, Hoffnungen, Ängste und Erwartungen haben wir? Welche Träume? Die Zeiten sind im Umbruch. Wir suchen nach Zukunft. Wir sind in Bewegung. Mal sehen, wo wir hinkommen.

Im Rahmen des Unart-Wettbewerbs.

http://www.das-schau-an.de/
http://www.unart.net/

 

Projekt
von Sanya, Marius, Janna, Marietta, Madeleine, Patricia, Robin, Alissa; Choreographie-Coaching: Verena Billinger, Sebastian Schulz


Bisherige Aufführungen

  • 25.1.2012, Premiere , Schauspiel Frankfurt
  • 26.1.2012, Schauspiel Frankfurt
  • 15.2.2012, Jugendkirche sankt peter, Frankfurt/Main
  • 16.2.2012, Jugendkirche sankt peter, Frankfurt/Main