Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Navigation

Artikelaktionen

2013

['GIZE:H]

Zu Oberst die moosige Frische, die in kleinen Wirbeln Ritzen und Furchen erkundet. Darunter schon der metallische Dampf, winzige Blüten ins Gekräus fräsend. Tiefer dann steigt der sinnliche Moschus hinein, bis in die letzte Pore, vertreibt aus ihr den säuerlich um sich beißenden Schweiß, bis alles flieht. Zurück bleibt ein Graben, heruntergekühlt und zum Ausheben bereit. In Tüchern wird er trocken gelegt und für künftige Vorhaben konserviert. Ihn kümmert nicht was in ihm kommt, noch was von ihm bleibt. Den Stich macht ein anderer.

 

Installation
von GALAKTIKON (Alexander Buers, Laura Eggert, Leo Großwendt, Angela Harter, Anna Krauß, Fabian Passarelli, Jennifer Sittler, Katharina Stephan, Hanke Wilsmann)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 20.2.2013, Neue Probebühne, Gießen
  • 21.2.2013, Neue Probebühne, Gießen
  • 23.3.2013, LAB, Frankfurt Main
  • 26.4.2013, Zeitraumexit, Mannheim
  • 27.4.2013, Zeitraumexit, Mannheim
  • 19.7.2014, ARThof-Festival, Unterer Hardthof, Gießen
  • 20.7.2014, ARThof-Festival, Unterer Hardthof, Gießen

['GIZE:H]

['GIZE:H]

['GIZE:H]

['GIZE:H]

['GIZE:H]['GIZE:H]

['GIZE:H]['GIZE:H]['GIZE:H]['GIZE:H]

"Aufbruch in die Utopie" - Ausstellungsreise auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA

Eine Ausstellungsreise auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA

Gleiche Grundrechte! Politische Teilhabe! Rede-, Wahl-, Bildungs- und Entfaltungsfreiheit! Für diese Ideale verlassen 500 Menschen gemeinsam ihre Heimat. Es ist das Jahr 1834, sie sind Untertanen deutscher Fürstenstaaten, sie sind voller Wandlungswillen – und sie setzen auf eine
Utopie als Kompass ihrer Lebenswege: den Aufbau einer demokratischen »Teutschen Musterrepublik« in Amerika. Angeführt vom dem Juristen Paul Follenius und dem Pastor
Friedrich Münch überquert die »Gießener Auswanderergesellschaft « den atlantischen Ozean und riskiert den Neuanfang im unbekannten »Land of the Free«. Mit ihrer Staatsgründung
will sie Hoffnung und ein Vorbild schaffen für die Umwälzung der Machtverhältnisse in ganz Deutschland. Kann das gelingen? Wohin führt die Reise? Welche Relevanz
birgt sie für hier und heute?

Am 1. November 2013 öffnet die Ausstellungsreise »Aufbruch in die Utopie – Auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA« (2013 – 2015) im Gießener KiZ (Kultur
im Zentrum) erstmals ihre Türen, blickt mit Kunst und Aktionen auf die wechselvollen Geschichten der Auswanderer und erkundet deren politische und soziale Dimensionen als
Inspirationen für die Gegenwart. Die Ausstellung zieht, wie einst die Utopisten, von Gießen über Bremen und Washington, D.C. nach St. Louis, Missouri – und von dort aus weiter.
Wer eincheckt, kann mitreisen.
Unter der Leitung von Dr. Ludwig Brake (Historiker, Gießen),
Peter Roloff (Filmautor und -produzent, Berlin) und Oliver Behnecke (Kulturmanager und Regisseur, Bremen) tragen Künstler, Kulturschaffende und Wissenschaftler der
Reisenden Sommer-Republik nach zehn Jahren Beschäftigung mit dem gemeinsamen Sujet ihre Ergebnisse für den »Aufbruch in die Utopie« zusammen. Mit Videoinstallationen,
Texten, Performances, Archiven, Filmen und Fotografien schaffen sie Entdeckungsräume für Gäste allen Alters. Eine Einladung zum Streifzug: durch deutsche wie amerikanische
Staaten an Wendepunkten revolutionärer Umbrüche; entlang an privaten, gesellschaftlichen und philosophischen Haltungen und Abenteuern; durch Motive, Höhenflüge und
Tiefschläge einer kühnen Vision. Eine Reise durch damalige und heutige Utopien.
Zur Ausstellung erscheinen eine gleichnamige Publikation und ein Film.
Die Ausstellung ist ein Beitrag der Stadt Gießen zu den Georg Büchner Gedenkjahren 2012 /2013.

Der Eintritt ist frei.
www.aufbruch-in-die-utopie.net


Ausstellung
von Oliver Behnecke, Esther Steinbrecher, Manuela Weichenrieder, Maja Maria Liebau, Manuela Demmler (Alumni ATW)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 1.11.2013, Kultur im Zentrum, KiZ, Gießen

"Future Guides for Cities" public talk by seminar guest Michelle Teran in shaping presence seminar by media artist Susanna Schoenberg

shaping presence–seminar by media artist Susanna Schoenberg on de/construction of presence in performance and new media related art and on situations as artifacts–herewith announces its closing event.

On January 16, 2013, 6 pm
Future Guides for Cities
public talk by seminar guest Michelle Teran

The ever increasing proliferation of online information generated through digital mapping and social media platforms are creating new ways of seeing and exploring the world. In Future Guides for Cities, I explore the relation between the domain of online space and the domain of the city. Using a special subset of online video provided with specific geographic coordinates as source material, I build multi-threaded narratives that link together person, online video and the places they inhabit in the city. These narratives form a series of micro-histories on different individuals, of which my role as observer and storyteller is made explicit. Together these collections form a social map of the city, creating a container of stories within the streets and city neighborhoods. These works fall into hybrid genres–locative media, documentary, participatory and performance art–that depict life in the networked city.

In her talk Michelle Teran will introduce some methodologies and artistic projects that critically engages media, connectivity and perception in the city.

Michelle Teran is a Canadian-born artist whose practice explores media, performance and the urban environment. Currently she is a research fellow within the Norwegian Artistic Research Fellowship Programme at the Bergen Academy of Arts and Design, 2010-2013. In her research project “Future Guides for Cities” she proposes alternative ways to navigate through urban space. She is the winner of the Transmediale Award, the Turku2011 Digital Media & Art Grand Prix Award, Prix Ars Electronica honorary mention (2005, 2010) and the Vida 8.0 Art & Artificial Life International Competition (Madrid). She lives and works between Bergen and Berlin.

++++++++++++++++++++++++
susanna schoenberg
www.susanna-schoenberg.net
www.re-activeplatform.de

 

Vortrag
von Public talk by seminar guest Michelle Teran. Shaping presence-seminar by media artist Susanna Schoenberg on de/construction of presence in performance and new media related art and on situations as artifacts–herewith announces its closing event.

 

  • Bisherige Termine
  • 16.1.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A 118

Was uns davon abhält mit einer Leiter auf den Mond zu klettern

ein expressionistischer s/w Stummfilm.

 

Film
von Bastian Gascho und Anselm Belser Deutsche Film und Fernsehakademie Berlin mit Ana Berkenhoff und Jonas Bosslet

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 16.6.2013, Premiere , Kino Arsenal, Potsdamerplatz 2
  • 16.6.2013, Premiere , Kino Arsenal, Potsdamerplatz 2

We forgot the bell

"We forgot the bell" ist ein Abend mit zahlreichen künstlerischen Arbeiten, die im Rahmen des szenischen Projektes "Zur Übersetzung musikalischer Formen in szenische Formate" unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels im Wintersemester 2012/2013 entstanden sind.

 

Projekt
von Studierenden der Studiengänge Angewandte Theaterwissenschaft und Choreographie und Performance (CUP) unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 15.2.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

1. Frankfurter Tulpenschau

Erleben Sie erstmals im Künstlerhaus Mousonturm die Vielseitigkeit der Tulipa und tauchen Sie ein in die farbenfrohe Geschichte des Tulpenwahns! Das stolze Gewächs ist bereits seit dem 17. Jahrhundert Gegenstand der Spekulation und der rapide Sturz der Tulpenpreise gilt als erster Börsencrash der Geschichte. Heute noch herrscht bei raschem Anstieg und schnellem Fall von Aktienwerten „Tulpenfieber“. Ob Fieber oder Wahn, Hendrik Quast und Maika Knoblich helfen der Tulpe zu genesen. Die alten Währungen, der Geldwert und der Wert des Tulpen-Schönen, brauchen neue Wechselkurse. So präsentiert sich die 1. Frankfurter Tulpenschau 2013 als Mischung aus Theater-Show und Ausstellung. Bereits seit Januar wachsen im Foyer des Mousonturms Tulpen heran, die rechtzeitig zur Eröffnung erblühen werden. Die Tulpenschau zeigt dann in mehreren Räumen ein „Panoptikum“ verschiedener botanischer und historischer Exponate, sowie den eigens produzierten Lehrfilm über „300 Jahre Tulpenwahnsinn“. Die „Stunde des offenen Gewächshauses“ widmet sich Fragen der Züchtung, Reproduktion und Vervielfältigung und Meisterwerke der Kunstgeschichte werden zum Leben erweckt.

 

Von und mit Hendrik Quast, Maika Knoblich
Grafikdesign: Nils Knoblich
Austellungsdesign: Arnold Frühwald
Produktionsleistung: Olivia Ebert
Koproduktion: Hendrik Quast, Maika Knoblich, Künstlerhaus Mousonturm.

 

Projekt
von Hendrik Quast & Maika Knoblich

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 26.4.2013, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
  • 27.4.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
  • 28.4.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main

1. Frankfurter Tulpenschau

A place of fantasy and make-believe

"Jeder konnte der Position zustimmen, dass die Menschenwürde von zentraler Bedeutung sei, nicht jedoch, warum und in welcher Form."
[Habermas, Jürgen: 2011. Zur Verfassung Europas: Ein Essay. Suhrkamp Verlag, Berlin.]

Unser Projekt ist eine Auseinandersetzung mit Europa als Disneyland. Eine süße Verführung, welche gleichzeitig einen bitteren Beigeschmack verbirgt. Ausgehend vom Raum ist eine site specific Performance entstanden, die sich in verschiedenen Brüchen als Kulisse entpuppt. Unterhaltsam und leicht, wird sich mit dem Thema Europa und den Ausgrenzungen, welche dieses verbirgt, auseinandergesetzt. Das Ziel ist dabei, an manchen Stellen immer wieder das Artifizielle, die Verkleidung als solche sichtbar zu machen. Die Verkleidung wird dabei zum Fremden und führt in Verbindung mit der Popmusik zu einer Identifikation mit dem Augenscheinlichen, mit der symbolischen Ordnung. Die Zuschauer_innen werden so mit dem vermeintlichen Fremden konfrontiert, welches ihnen nicht mehr oder weniger fremd erscheint als ihre übliche Identitätskonstruktion. Im spielerischen Wettkampf werden den Zuschauer_innen Positionen unterstellt, die performativen Vollzug konkrete Folgen verursachen. Dabei werden die Zuschauer_innen aufgefordert sich mit einzubringen und das Spiel zu gewinnen, in dem sie bestimmte Aufgaben bewältigen müssen, um sich so dem vermeintlichen Ziel zu nähern. Die Revue als Rahmung dient dabei als Mittel, determinierte Vorstellungen neu zu kombinieren und so in Frage zu stellen.

 

Performance
von Thomas Bartling, Ruby Behrmann, Lisa-Marie Radtke, Friederike Schmidt-Colinet

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 25.10.2013, Premiere , im Rahmen des Festivals Jung!NaUnd!, Raum13, Köln
  • 26.10.2013, im Rahmen des Festivals Jung!NaUnd!, Raum13, Köln
  • 27.10.2013, im Rahmen des Festivals Jung!NaUnd!, Raum13, Köln
  • 9.5.2014, im Rahmen der Europawoche des Hessischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten, Probebühne 2, Gießen
  • 21.6.2014, Theatermaschine 1714 , Probebühne 2, Gießen
  • 24.2.2015, Hau 2, Berlin (100 Grad Festival)
A place of fantasy and make-believe

A place of fantasy and make-believeA place of fantasy and make-believeA place of fantasy and make-believeA place of fantasy and make-believe

Am Seziertisch

Die Anatomie dringt in die Tiefen des Körpers ein, um neues Wissen über die Natur zu erlangen, um das Rätsel des Lebens zu entwirren. Sie zerlegt die Welt in Einzelteile, um ihre inneren Prinzipien und ihren Bauplan nachzuvollziehen, auf daß wir endlich verstehen und uns verorten können. Irgendwo dort drin liegt die Wahrheit versteckt und wartet darauf, von uns entdeckt zu werden. Irgendwann wird sie offen vor uns liegen. Und was werden wir dann sehen?

 

Installation: 22.-29. Juni 2013, 15.00-23.00 Uhr

Performance: 22.-29. Juni 2013, 18.30 Uhr (ca. 30 Minuten)

Die Zuschauerzahl der Performance ist begrenzt. Es können unter reservation.am.seziertisch@gmail.com Plätze reserviert werden. Restkarten werden vor der Vorstellung vergeben.

 

Die Arbeit ist Teil des Rahmenprogramms des Festivals büchner international am Stadttheater Gießen:
www.stadttheater-giessen.de/festivals/buechner-international/das-festival.html

 

Performance
von Friederike Schmidt-Colinet (Konzept und Umsetzung), Jost von Harleßem (Programmierung), Gesa Bering (Sprecherin), Jacob Bussmann (Sprecher), Franz Xaver Mayr (Sprecher), Rupert Jaud (Tontechnische Unterstützung)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 22.6.2013, Premiere , alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 23.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 24.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 25.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 26.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 27.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 28.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen
  • 29.6.2013, alte Commerzbank, Johannesstraße 17, 35390 Gießen

Am Seziertisch

Am Seziertisch

Am SeziertischAm Seziertisch

Am Seziertisch

Am Seziertisch

Birthday - ein Wissenstransfair

BIRTHDAY! ist Geburtstagsfeier, Totengedenken, Wissenstransfer. Der Gastgeber ist tot und wird herbeierzählt. Er füllt den Raum und die Köpfe. Wein wird getrunken, über Kollegen gelästert. Zur Auflockerung spielt eine kleine Partymusik, die Nachbarstochter bringt ein Ständchen, ein Gast hält die Geburtstagsrede. Mit eisernem Willen wird an der Genussfähigkeit festgehalten. Dann bricht sie zusammen. Der Erzähler verschwindet und macht Platz. Wer zurückbleibt, dem bleibt die Erinnerung oder das Durchstöbern von Speichermedien. Was bleibt von einem echten Menschen übrig, wenn man ihn ins Theater importiert? Birthday!

Andreas Liebmann setzt an diesem Abend seine Grenzgänge zwischen Dokumentation, Fiktion und Gesellschaftsproduktion fort.
KOPRODUKTION Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Hebbel-am-Ufer Berlin und AUAWIRLEBEN Bern

Mit der freundlichen Förderung durch: Präsidialabteilung der Stadt Zürich, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Georges & Jenny Bloch Stiftung und Hauptstadtkulturfonds Berlin

 

Projekt
von von und mit Andreas Liebmann und Ana Berkenhoff (ATW) Konzept/Leitung: Andreas,Musik: Hannes Strobl, Ausstattung: Mai Gogishvili, Dramaturgie: Carolin Hochleichter, Technische Leitung: Tobias Klette, Begleitung: Beatrice Fleischlin, Foto: Florian Krauss (ATW)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.1.2013, Premiere , Rote Fabrik Zürich
  • 23.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 26.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 27.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 28.1.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 1.2.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 2.2.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 11.6.2013, Südpol Luzern
  • 12.6.2013, Südpol Luzern
  • 14.6.2013, Rote Fabrik Zürich
  • 15.6.2013, Rote Fabrik Zürich

Blick. Zeit. Ding. // Ein situatives Archiv.

Die Dinge, die uns umgeben, sind lebendig. Sie begleiten uns: in unserer Tasche, an unserem Körper, in unserem Kopf. Sie warten sehnsüchtig in unserer Wohnung, bis wir nach Hause kommen. Schweigend beobachten sie uns und werden Zeuge unseres Lebens. Was sehen sie? Was hören sie? Während die Situationen, die wir erleben in ihrem sofortigen Zerfall begriffen sind, bleiben die Dinge bestehen. Wir speichern unser Gedächtnis extern ab und verknüpfen Erlebnisse mit bestimmten Dingen, damit wir selbst vergessen können. Doch sobald sie uns später wieder in die Hände fallen, schlägt uns das vergangene Gefühl in totaler Präsenz entgegen. Die Madeleine, die Proust beschreibt, wird zu einer Tür in eine vergangene Welt und wir können uns nicht dagegen wehren, in ihren Strudel gesogen zu werden.
Blick. Zeit. Ding. bringt die Dinge dazu, zu erzählen, ihr Gedächtnis zu offenbaren und sich intersubjektiv erfahren zu lassen.

Konzept & Idee: Maxi Zahn ++ Videos: Maren Wiese ++ Foto: Jana Mila Lippitz ++ Dank an: Susanna Schoenberg, Isabelle Zinsmaier, Lisa Schettel, Rupert Jaud, Alexander Buers, Die Karawane

 

Installation
von Maxi Zahn

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 17.5.2013, Premiere , Alte Kupferschmiede, Gießen
  • 17.5.2013, Premiere , Alte Kupferschmiede Gießen
  • 18.5.2013, Alte Kupferschmiede, Gießen

19.5.2013, Alte Kupferschmiede, Gießen

Boats: Spaces of Imagination

„The ship is the heterotopia par excellence. In civilizations without boats, dreams dry up,
espionage takes the place of adventure, and the police take the place of pirates.“ (Michel Foucault)

The one-day workshop is based on a performance seven which took place months ago and depicted boat project from Frankfurt to the Black Sea from April-October 2014, and inspired by Michel Foucaults idea of boats being the „the greatest reserve of the imagination“. The workshop deals
with the question of how functional and non-functional boats can be used for artistic, social and/or
scientific research purposes in Belgrade. First, we take a close look at different boat metaphors and discuss the more abstract question of what boats can represent and stand for. Furthermore, we will then leave the gallery space to walk along the Sava River to get inspiration by the many ship wrecks lying around; to work on ideas and try to transform those into a concrete visual outcome.
Artists all ages with all kind of interdisciplinary background are welcome - video/photo/audio
artists, painters, sculputres, musicians, performance artists etc. We will be discussing, developing
ideas and presenting them for the public. In the evening, at the end of the workshop, there will be a small presentation on the developed ideas and envisioned works in the gallery.
The workshop is an attempt to start a long-term exchange of ideas and practical work which is
plenned to take its shape in August/September 2014, and continue throughout 2015 in Belgrade.
The aim of this workshop is to develop group visions for possible transformations of boats in
relation to context of the City of Belgrade. Furthermore, we aim to provide a platofrm for thinking
of ways where boat wrecks can be intergrated and joined together to create a space that is
confronted with creative potential and utopian ideas surpassing mere entertainment.

 

Installation
von Vortrag und Workshop: Julia Blawert / Präsentation: 20 Uhr

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 4.9.2013, Gallery Osmica, Kraljevića Marka 8, Savamala /Belgrad - Serbien

Buchpremiere mit Andrzej Wirth und Thomas Irmer

Andrzej Wirth: Flucht nach vorn. Gesprochene Autobiografie und Materialien
Herausgegeben von Thomas Irmer

Am 10. April 1927 wurde Andrzej Tadeusz Wirth in dem kleinen Ort Włodawa geboren, der heute an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland liegt. Wirth lebte in Warschau, New York, London, Gießen, Berlin und Venedig und war scheinbar immer im richtigen Moment am richtigen Ort, wenn es um neue Formen des Theaters ging. Er sah noch Brechts Berliner Ensemble, die Anfänge von Grotowski in Polen, war dabei, als Peter Handke der Gruppe 47 die Leviten las, und verfolgte den Aufstieg von Robert Wilson aus den Kellern Manhattans. 1982 gründete Wirth das Institut für Angewandte Theaterwissenschaften (ATW) in Gießen, die Schule des postdramatischen Theaters. Andrzej Wirth hat fast sein ganzes Leben nun in einem Interview-Buch erzählt: „Flucht nach vorn“. Die ausgewählten Essays, die die gesprochene Autobiografie ergänzen, sind ein Crashkurs in ATW.

348 Seiten, Hardcover, 28.00 Euro
ISBN: 978-3-940064-05-9"

 

Lesung
von Andrzej Wirth

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.10.2013, Margarete Bieber Saal, Ludwigstr.37, 35390 Gießen

Carsten Nicolai. unidisplay uni(psycho)acoustic – MMK / club-transmediale – HAU3

Im Rahmen der Ausstellung „Carsten Nicolai. unidisplay uni(psycho)acoustic“ im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt präsentieren wir, zusammen mit Studierenden der Städelschule Frankfurt am Main, eine Soundarbeit. Die Arbeit geht aus dem Seminar "Ton und Nichtton" hervor, welches Carsten Nicolai in diesem Semester an der Städelschule als Gatsprofessor leitet.

Weitere Soundarbeiten, die im Seminar entwickelt wurden, werden bei der transmediale 2013 im club-transmediale, der sich im HAU3 befindet, präsentiert.

 

Installation
von Philipp Bergmann, Matthias Schönijahn

 

  • Bisherige Aufführungen

25.1.2013, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main

Conan der Barbar

Conan der Barbar
SKART

Als legendärster Barbar der Filmgeschichte vereint Conan wie kein ein anderer Fantasy-Held Größenwahn und Überforderung, Zwang und Eskapismus, Versagen und Hoffnung. Er ist ein sinnlicher Einzelkämpfer, ein reflektierter Stumpfsinniger, ein strukturabhängiger Hedonist. In seiner radikalen Zerrissenheit wird er zum mitleidlosen wie einfühlsamen Anführer eines Rachefeldzugs, zum Opfer und Täter einer erbarmungslosen Sinnsuche. Von allem zuviel und doch nie genug - dieses Schicksal teilen Conan und SKART, das unerschrockenste Zweipersonenkollektiv, das die junge deutsche Performanceszene derzeit zu bieten hat. Für SKART ist Conan eine gleichnishafte Ikone des westlichen Menschen. Ihre Revue folgt den Stationen seiner barbarischen Sinnsuche quer durch unsere soziale, wirtschaftliche und psychologische Gegenwart und zeichnet dabei Conans Feldzug in operhafter Opulenz nach: selbstgebaute Objekte, Instrumente und Maschinen, handgemachte Videos und elektronische Musik und eine deftige Portion Agitation mit kruden, poetischen, gehaltvollen wie haltlosen Konstrukten und Traktate vereint die Performance zu einem multimaterialmedialen Showdown.

 

Von und mit SKART (Stine Hertel, Stephan Janitzky, Philipp Karau, Anton Kaun, Stephanie Kayß, Kris Merken, Mark Schröppel) // Eine Produktion von SKART, Künstlerhaus Mousonturm, Ringlokschuppen (Mülheim a.d.R.) und Landestheater Marburg // Gefördert von: NRW Landesbüro für Freie Kultur, Kulturamt Gießen, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Rudolf Augstein Stiftung.

Performance, 80 min.

Homepage: www.skartskart.com, www.das-schau-an.de, www.mousonturm.de,
www.theater-marburg.com, www.ringlokschuppen.de

 

Performance
von SKART

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 15.5.2013, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 16.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 17.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 18.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.)
  • 6.6.2013, Landestheater Marburg
  • 7.6.2013, Landestheater Marburg
  • 18.10.2013, Ringlokschuppen (Mülheim a.d.R.)
  • 19.10.2013, Ringlokschuppen (Mülheim a.d.R.)

Conan der Zerstörer

Conan der Zerstörer
SKART

Nachdem sie in „Conan der Barbar“ die unerfüllte Suche des Westeuropäers nach individuellem Glück und sinnstiftender Existenz äusserst spielerisch umgesetzt haben, setzen SKART mit „Conan der Zerstörer“ ihre Auseinandersetzung mit Desorientierung, Kapitalismus und Aufbegehren fort. Im zweiten Teil thematisieren SKART den Flirt der Hauptfigur Conan mit der Ideologie. Conan ist nun nicht mehr unglücklich und einsam. Im Gegenteil, er ist von allem Schmerz befreit, da er im Laufe des Abends auf etwas gestoßen wird, das ihm ein Leben ohne Angst, Widerspruch und Sinnentzug zu ermöglichen scheint: Er wird zum Faschisten.

Ganz im Zeichen der gebrochenen Affirmation bauen SKART ein Format aus Lesung, Vortrag und Late-Night-Talkshow, das mit charmanter Rotzlöffelei genauso zu punkten weiss, wie mit klassischen Schauspieleinlagen und totalitärer Zwanglosigkeit. Auf diese Art demonstrieren SKART die Möglichkeit aktuelle gesellschaftliche Tendenzen à la Neokonservatismus, Biedermeier-Relaunch und Einfamilienhauseskapismen zu hinterfragen, indem sie deren Wertevorstellung ins Absurde sublimieren.

 

Von und mit SKART (Anna Hentschel, Philipp Karau, Steffi Kayß , Mark Schröppel, Charles Toulouse, Annika Ullmann, Camilla Vetters) // Eine Produktion von SKART, Treibstoff Festival Basel und Kampnagel Hamburg // Gefördert von: Kulturbehörde Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung

Performance, 60 min.

Homepage: www.skartskart.com, www.das-schau-an.de, www.treibstoffbasel.ch, www.kampnagel.de

 

Performance
von SKART

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 28.8.2013, Premiere , Kaserne Basel / Treibstoff Festival
  • 30.8.2013, Kaserne Basel / Treibstoff Festival
  • 31.8.2013, Kaserne Basel / Treibstoff Festival

Cup PIECES 2013

Sieben Studierende des Master-Studienganges Choreographie und Performance (CuP) am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (ATW)
in Gießen zeigen am Ende ihres ersten Studienjahres die ganz unterschiedlichen Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit Choreografie und Performance – sieben individuelle Handschriften, sieben eigene Zugänge zur Choreografie als eigenständiger künstlerischer Praxis.

Der internationale Masterstudiengang am ATW wird zusammen mit der Abteilung für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main angeboten. Die Studierende können aus einem
breitgefächerten praktischen und theoretischen Lehrangebot aus den Bereichen Choreografie und Performance, Tanz- und Theaterwissenschaft wählen. Seit Oktober 2012 wird der MA Choreographie und Performance von Bojana Kunst geleitet.

Von und mit Janina Arendt, Inge Gappmaier, Hyunsin Liv Kim, Norbert Pape, Janna Pinsker, Romain Thibaud Rose und Maria Tsitrudi * CuP Pieces 2013 werden ermöglicht durch Tanzlabor_21
und Crespo Foundation * Produziert im Frankfurt LAB und in Frankreich am Performing Arts Forum
(PAF), St Erme.

 

Projekt
von Studierende des MA Choreographie und Performance Students of MA Choreography and Performance

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 4.7.2013, Mousonturm Frankfurt, Studio 1 Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
  • 5.7.2013, Mousonturm Frankfurt, Studio 1 Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Das Buch von allen Dingen

9+

von Guus Kuijer (*1942)

Vaters Hand und Mutters Schweigen haben die Familie noch immer zusammengehalten. So einfach ist die Welt. Nicht bei Guus Kuijer: Weil Kinder viele Dinge zum ersten Mal sehen, haben sie einen unverfälschten Blick. In den Augen seines Protagonisten Thomas nämlich bekommt das Bild der ,heilen’ Familie Risse und plötzlich gerät alles aus den Fugen.

Im Sommer schlägt ein Hagelsturm die Blätter von den Bäumen. Thomas schreibt. In den Grachten tummeln sich tropische Fische. Und das schöne Mädchen Elisa von nebenan trägt ein Bein ganz aus Leder. Thomas schreibt auf. Bei der alten Frau Van Amersfoort, die ihren Mann im Widerstand verloren hat, schmeckt die Limonade ganz besonders gut. Und sie hört Musik aus einem alten Koffergrammophon – mit vielen Geigen. Thomas hört mit.
Alle wichtigen Bücher handeln von Gott, weiß Thomas’ Vater. Thomas begegnet sogar dem Herrn Jesus Christus persönlich, der ihm vorschlägt, ihn einfach Jesus zu nennen. Und Thomas’ Vater holt aus. Mit der ganzen Hand. Dann schluchzen die Engel im Himmel und die Welt steht mit einem Mal still vor Entsetzen.
Fragt man Thomas, was er einmal werden will, dann antwortet er ganz einfach: Glücklich. Doch dafür heißt es, Mut beweisen. Und bald schon ereilen den Vater unerklärliche Vorfälle, die auf verblüffende Weise an jene biblischen Plagen erinnern, die einst über das Land Ägypten hereinbrachen.
Das Motiv des gestrengen Vaters, der wie ein strafender Gott über die eigene Familie waltet, wird zur Herausforderung für den jungen Helden in Guus Kuijers ungeschönter Parabel über die Suche nach dem eigenen Glück.

Autor
Guus Kuijer, 1942 in Amsterdam geboren, arbeitete zunächst als Volksschullehrer. Seit 1973 ist er als freier Schriftsteller tätig und wurde bereits 1979 für sein Gesamtwerk mit dem Holländischen Staatspreis für Kinder und Jugendliteratur ausgezeichnet. Im Jahr 1982 folgte der Deutsche Jugendbuchpreis für „Erzähl’ mir von Oma“. „Das Buch von allen Dingen“ wurde 2005 mit dem „Goldenen Griffel“, dem niederländischen Jugendbuchpreis, und der „Goldenen Ente“ (Belgien) gewürdigt. Für die Bühne bearbeitet wurden neben „Das Buch von allen Dingen“ u.a. auch „Wir alle für immer zusammen“, „Das Glück kommt wie ein Donnerschlag“ und „Ein himmlischer Platz“.

 

Inszenierung
von Annette Müller (Regie), Oliver Kostecka (Bühne/Kostüm), Michael Lohmann (Musik), Mit: Mateusz Dopieralski, Jürgen Keuchel, Franziska Knetsch, Katrin Hylla (ATW), Christine Reinhard, Johannes Eimermacher, Oda Zuschneid und Clara Schulze

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 12.5.2013, Premiere , Landestheater Marburg, Black Box
  • 14.5.2013, Landestheater Marburg, Black Box
  • 15.5.2013, Landestheater Marburg, Black Box
  • 26.5.2013, Landestheater Marburg, Black Box

Der 1000-Franken-Deal

Der Traum aller Theaterschaffenden: Die Tribüne ist jeden Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Alle strömen ins Theater; nicht nur die immer gleichen zwanzig Freunde, Schauspielschüler, verkannten Künstlerinnen oder kreativen Utopisten, nein! Die ganze Stadt, vom Bauarbeiter bis zur Fahrlehrerin, von der Krankenpflegerin bis zum Bankdirektor. Alle sind da. Alle sitzen gebannt auf ihren Plätzen und geben ihr Bestes für einen gelungenen Abend. Ein Traum?

das schaubüro will es wissen, und schliesst mit dem Publikum einen Deal ab: Jeden Abend erhält der oder die beste ZuschauerIn die Gage der Auftretenden. 1000 Franken für einen Theaterbesuch. Deal or no Deal?

Die KünstlerInnen hingegen arbeiten ja gerne für umsonst. In dem Business gehört Selbstausbeutung nun mal dazu. Dafür können sie sich schliesslich selbst verwirklichen und werden erst noch bewundert und geachtet - besonders an diesem Abend, an dem jedermann und jedefrau im Publikum eifrig um ihre Gunst buhlt.

www.das-schaubuero.ch
www.schlachthaus.ch

 

Projekt
von das schaubüro. mit: Julia Haenni, Thea Reifler (ATW), Micha Küchler. Hospitanz: Tiziana Bonetti. Oeil extérieur: Anna-Lisa Ellend (Schauplatz International). Technik: Demian Jakob.

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 20.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 21.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 22.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 23.2.2013, Schlachthaus Theater Bern, Kellerbühne
  • 11.6.2013, Gessnerallee Zürich, Südbühne

Der König stirbt

Eine Zusammenarbeit mit der Theaterwerkstatt des "Forum Alter und Jugend e.V."

Der König stirbt: Ein König, der schon seit Beginn der Menschheit regiert, der alles vom Rad bis hin zur Atomspaltung erfand, sämtliche Bauwerke der Geschichte errichten ließ und alle Bücher der Welt schrieb. Was passiert, wenn dieser König stirbt? Welche Rolle spielen seine engsten Vertrauten in seinen letzten Stunden und wie wirkt sich das Geschehen auf sie selbst aus? Und was ist mit uns Zuschauern? Sind wir Unbeteiligte oder ist nicht jeder von uns in einer Weise auch dieser König?

Eugène Ionescos Stück untersucht die Konfrontation des Menschen mit seiner eigenen Vergänglichkeit und fragt, welchen Platz Tod und Sterben im alltäglichen Bewusstsein haben und haben sollten. Dem Zuschauer bleibt es dabei überlassen, seine eigenen Antworten zu finden auf die Frage, wie man mit dem Wissen um die Unausweichlichkeit des Todes, sowohl des eigenen als auch des Todes der Menschheit im Ganzen, umgehen sollte.

Ensemble:

Renate Bildau: Königin Margarete
Karina Burenko: Königin Maria
Silvia Fahima: Souffleurin
Peter Merck: Wächter
Michael Nickel: Doktor
Rudolf Triller: König Behringer

Vielen Dank an: Gisela Cordes, Felix Müller, Thomas Bartling, Jennifer Sittler, Hannah Ruoff

 

Inszenierung
von Rudolf Triller

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 24.2.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Der Räuber - Ein Solo

"Ich bin einer, den man hinstellen könnte, wo man wollte, z.B. in eine Grube in einem Bergwerk oder zuoberst auf einen Berg, in ein Prachthaus oder in eine Hütte. Ich bin voll Gleichmütigkeit, was natürlich oft mit Gleichgültigkeit , mit Mangel an Interesse verwechselt worden ist. Mir sind ungezählte Vorwürfe gemacht worden. Alle diese Vorwürfe sind quasi ein Lager geworden, auf dem ich mich ausstrecke, was vielleicht eine große Ungerechtigkeit von mir ist, aber ich sagte mir, ich müsse es mir bequem machen, denn es könnten ja später Unbequemlichkeiten noch in Menge an mich herantreten, denen ich mich gewachsen zeigen müsse. Auf gewisse Weise vermag ich alles Erdenkliche, und vielleicht besteht meine Krankheit, falls ich meinen Zustand so nennen kann, in einem zu vielen Liebhaben..."

Ein Solo zu Robert Walsers Mikrogramm "Der Räuber"

 

Projekt
von Jürgen Herold und Sonja Risse

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 18.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste
  • 19.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste

Die AufstandsAgentur

Bewegungen einfangen. Zeitnah. Vor Ort.

Die Revolution steht kurz bevor? Es kann nicht mehr lange dauern, bis der Umsturz kommt? Die Stimmung glüht nicht mehr, sie brennt?
Die AufstandsAgentur kommt schnell, unbürokratisch und diskret. Unsere jahrelange Erfahrung mit der Begleitung, Auswertung und Archivierung Revolutionen aller Art, und unser fundiertes Know-How genießen internationales Ansehen. Über 500 Studierendenparlamente weltweit können nicht irren – die AufstandsAgentur agiert im Untergrund und über ihn hinaus!

 

Installation
von Sonja Risse und Gesa Bering

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 31.10.2013, Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmenprogramm der Ausstellung "Im Visier der Staatsgewalt"

Die kleine Freiheit - vielleicht

Es ist ja so:

Einer steht da und erzählt wie es ist. Man könnte sich mit ihm unterhalten,
aber meistens unterhält nur der eine die anderen. Und gut, dass das mal einer sagt.
Selber sagt man's ja auch immer wieder.
Aber gut, dass noch jemand das so sieht –

Und dann stehen da Zwei und üben Kraft aus. Gegen den Feind, gegen den Freund, gegen einander, gegen sich selbst. Man schlägt zu und schlägt... ins Leere.
Früher wurde man sogar beschattet, aber das ist lange her.

Tucholsky hat den Holocaust verhindert, Georg Kreisler den Vietnamkrieg. Und jetzt also wir.
Was wir nicht schon alles verhindert haben! Da ein Lied, hier eine Zeile, schon brechen Imperien zusammen. Sie sitzen da, wir stehen hier. Nichts kann passieren, aber schauen sie mal hier: ein Handstand!

Wenn ich diesen Kaffee austrinke, stirbt irgendwo ein afrikanisches Baby, und wenn ich mir den leeren Kaffeebecher ans Ohr halte, kann ich in der Ferne einen Eisbären zu nah an die Stadt kommen hören. Wegen Essensresten.
Aber gut. Das Schmelzen ist dem Schneemann inne. Soll heißen: der Untergang ist nah, aber wir sind zur Stelle, und haben Anzüge an, da kann man eigentlich nichts gegen sagen.

Warum nicht mal einen Genozid wegjonglieren oder eine Klimaerwärmung in ein Ballontierchen einknoten? Vielleicht versteht man das dann.

Und Jost, mach mal das Licht aus! Oder nee... nee lass sein...

Stephan Dorn und Falk Rößler nehmen sich die Kleinkunst vor – von Kabarett und Comedy über Pantomime und Zauberei bis hin zu Puppenspiel und Jonglage. Sie fragen dabei, was kritische Kunst war, ist und womöglich (nicht mehr) sein kann.

Eine Masterinszenierung der Angewandten Theaterwissenschaft

Konzept, Texte, Musik, Performance: Stephan Dorn & Falk Rößler
Technik, Raum: Jost von Harleßem
Kostüme, Raum: Katharina Sendfeld
Produktion: Alessia Neumann
Dramaturgie: Michaela Stolte
dramaturgische Mitarbeit: Nele Stuhler & Lisa Schettel

Mit freundlicher Unterstützung durch:
Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
Hessische Theaterakademie
hessische Film- und Medienakademie
Kulturamt der Stadt Gießen
Z / Raum für Proben und Forschung Frankfurt

Mit besonderem Dank an:
Björn Mehlig, Marcus Droß, Anna Krauß, Heike Rößler

 

Trailer:
http://youtu.be/Bd6UoOJpP3o

Homepage:
www.die-kleine-freiheit.de

 

Inszenierung
von Stephan Dorn & Falk Rößler (Konzept, Texte, Musik, Performance), Jost von Harleßem (Technik, Raum), Alessia Neumann (Produktion), Katharina Sendfeld (Kostüme, Raum), Michaela Stolte (Dramaturgie), Nele Stuhler & Lisa Schettel (dramaturgische Mitarbeit)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 8.3.2013, Abschlussprojekt , Probebühne II, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen
  • 26.4.2013, zeitraumexit, Mannheim
  • 30.5.2013, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
  • 31.5.2013, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
  • 5.6.2013, Theatermaschine, Gießen
  • 6.6.2013, Theatermaschine, Gießen
  • 8.6.2013, Theaterhaus Hildesheim
  • 10.6.2013, Waggonhalle Marburg
  • 14.6.2013, Die Pumpe, Kiel
  • 18.6.2013, APEX, Göttingen
  • 22.6.2013, Bürgerhaus, Kagel
  • 26.6.2013, Theaterdiscounter Berlin
  • 27.6.2013, Theaterdiscounter Berlin
  • 28.6.2013, Theaterdiscounter Berlin
  • 29.6.2013, Theater Frankfurt, Frankfurt (Oder)
  • 13.2.2014, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 14.2.2014, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 15.2.2014, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt, Late Night Special zum HTA-Tag
  • 23.5.2015, OUTNOW! Festival, Theater Bremen, Kleines Haus

DIE ORCHIDEE

»In alter Zeit lebte eine strahlend schöne Göttin, voller Tugend und Edelmut. Sie kam zu den Menschen, um ihnen Gutes und gegenseitiges Verstehen zu bringen, wurde jedoch mit Spott und Hohn in die Wälder getrieben. Drohend kehrte sie zurück. Demütig bereuten die Menschen ihre Böswilligkeit und ihren Hass und die Göttin verzieh ihnen. Auf ihrem Nachtlager im Wald hatte sie einen zarten Schleier zurückgelassen. Dort, wo er gelegen hatte wuchsen später zarte, duftige Blumen, gleich wehenden Schleiern mit wunderbaren Kelchen und überirdisch schönen Farben – es war die Geburt der Orchideen.« (Walter Richter 1975)

Die Orchidee ist eine Meisterin der Täuschung. Die Formen und Tricks der Pflanze, um Insekten anzulocken, beflügeln auch seit jeher die Phantasie der Menschen und bieten Nährboden für vielfältige Mythen und Aberglauben. In der Installation des K.A.U. ist die Pflanze das Zentrum einer Auseinandersetzung mit der Frage, inwieweit Erwartungen die Wahrnehmung und damit ein Ereignis prägen.
Die Installation eröffnet auch die Veranstaltungsreihe Ohne Titel, des Neuen Kunstvereins Gießen. Vom 15.6.-31.8. bietet der Kunstkiosk am alten Friedhof im Rahmen dieser Reihe Raum für mehrere Ausstellungen und Ereignisse intermedialer wie interdisziplinärer Art.
K.A.U. sind: Philipp Bergmann, Thea Reifler und Matthias Schönijahn

Öffnungszeiten:
Soundinstallation im Aussenbereich: 15.-26.6., rund um die Uhr hörbar
Samstag 15.6.: Vernissage ab 18h
Sonntag, 16.6.: Matinee mit Brunch und Pflanzentauschbörse ab 11h
Öffnungszeiten Innenraum: 17.-22.6. 18-23h
Mittwoch, 26.6.: Finissage mit K.A.U.-Kulinarik ab 18h

www.das-schaubuero.ch
www.schoenberg-company.de

 

Installation
von K.A.U. Philipp Bergmann, Thea Reilfer, Matthias Schönijahn

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 15.6.2013, Neuer Kunsterverein Gießen

DISKURS'13 - festival for young performing arts

Vom 9. bis zum 13. Oktober findet in Gießen zum 29. Mal das Diskursfestival statt. Mit dem Ziel eine Plattform für den Austausch und die Förderung junger internationaler Künstler_innen zu bilden, kuratieren und organisieren Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft der Justus-Liebig Universität das DISKURS’13 Festival.

Über Gießen verteilt zeigt DISKURS’13 ein interdisziplinäres Programm aus Performance, Choreografie, Dokumentartheater, Installation, Video, Sound, Lecture, Tisch- und Kritikgesprächen und stellt so experimentelle und innovative Konzepte in den aktuellen Diskurs über performative Künste und deren Strukturen.

 

9.10.2013:
18:00 Eröffnung, Festivalzentrum
20:00 Avatar/Freya Björg Olafson, TiL Studiobühne
20:00 Past is Present/Corinne Maier, Probebühne 1
22:00 Après moi le déluge: The OhOhOhs live & DJ André Schöne (elektrotoaster/Berlin)

10.10.2013

ab 10:00 pietà/Konstantinos-Antonios Goutos, Festivalzentrum

15:00, 15:30, 17:30, 18:00, 18:30, 19:00 1959/Ludwig Berger, A118
16:00 Past is Present/Corinne Maier, Probebühne 1
20:00 Avatar/Freya Björg Olafson, TiL Studiobühne
20:00 UPDOWNANDAROUND/Lee Meir, Probebühne 2
22:00 Love is a Hunger/Lea Dietschmann & Silke Stephan, Wohnung
22:00 Die letzten Tage der Menschheit und der Untergang der Welt durch schwarze Magie. Theaterinstallation nach Karl Kraus/Bülent Kullukcu, Anton Kaun, Dominik Obalski, KiZ
24:00 Vive la crise: 1 Hour, 1 Drink, 1 DJ, Festivalzentrum

11.10.2013

ab 10:00 pietà/Konstantinos-Antonios Goutos, Festivalzentrum

11:00 Kritikgespräche: Past is Present, Avatar, pietà, Festivalzentrum
15:00 Danke!/Franziska Kabisch
im Anschluss Tischgespräche, Georg Büchner Saal
20:00 UPDOWNANDAROUND/Lee Meir, TiL Studiobühne
20:00 David Cameron/STAFF collective, Kupferschmiede
21:00, 21:30 1959/Ludwig Berger, A118
22:00 Love is a Hunger/Lea Dietschmann & Silke Stefan, Wohnung
22:00 this piece is still to come/Begüm Erciyas, Probebühne 1
24:00 je ne travaille jamais: 1 Hour, 1 Drink, 1 DJ, Festivalzentrum

12.10.2013

ab 10:00 pietà/Konstantinos-Antonios Goutos, Festivalzentrum
13:00 Kritikgespräche: Love is a Hunger, Danke!, UPDOWNANDAROUND, 1959, Festivalzentrum
19:00, 19:30, 20:00, 20:30, 21:00, 21:30 1959/Ludwig Berger, A118
20:00 Juxtapose/Cecilia Moisio, Probebühne 2
20:00 Die letzten Tage der Menschheit und der Untergang der Welt durch schwarze Magie. Theaterinstallation nach Karl Kraus/Bülent Kullukcu, Anton Kaun, Dominik Obalski, KiZ
22:00 David Cameron/STAFF collective, Kupferschmiede
22:00 this piece is still to come/Begüm Erciyas, Probebühne 1
23:00 La boum, c'est moi: New Kids On The Bloxxx: DJ HELIX, Peter Pilotem (DONTSTOP), MAGIC (DONTSTOP), Timo Wiegand (Brontosaurus Jr Club)

13.10.2013

Festivalende mit:
12:00 Brunch
13:00 Kritikgespräche: Die letzten Tage der Menschheit..., this piece is still to come, Juxtapose, David Cameron

 

Mehr Infos unter www.diskursfestival.de
Ticketreservierung unter tickets@diskursfestival.de


Projekt
von DISKURS'13

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 9.10.2013, Premiere , Festivalzentrum Schanzenstraße 1, TiL Studiobühne, Probebühne 1
  • 10.10.2013, Festivalzentrum Schanzenstraße 1, TiL Studiobühne, Probebühne 1, Probebühne 2, KiZ, A118, Wohnung
  • 11.10.2013, Festivalzentrum Schanzenstraße 1, TiL Studiobühne, Probebühne 1, Alte Kupferschmiede, Georg-Büchner-Saal, A118, Wohnung
  • 12.10.2013, Festivalzentrum Schanzenstraße 1, Probebühne 1, Probebühne 2, KiZ, Alte Kupferschmiede, A118
  • 13.10.2013, Festivalzentrum

Drei Schwestern

Wieso findet das richtige Leben immer woanders statt? Warum ist die Realität manchmal nicht wirklich da und wieso verspricht ein anderer Ort so oft ein besseres Leben?

In der Tanzperformance Drei Schwestern beschäftigen wir uns mit den Grundmotiven aus Anton Tschechows Drama. Die Töchter aus gutem Hause sind unglücklich und finden doch keinen Ausweg aus ihrer Situation. Drei Schwestern erzählt vor allem eines: Olga, Mascha und Irina kommen mangels Perspektive nicht damit klar, dass dem Leben stets die Trennung von den anderen eingeschrieben ist. Deshalb sind sie melancholisch. Sie wünschen sich etwas Sinnvolles, an dem sie arbeiten können, sie wollen raus aus den Konventionen einer erstarrten Gesellschaft. Sie denken, dass das in Moskau möglich wäre, der Stadt ihrer Herkunft und ihrer Kindheit. Aber es gibt kein Zurück an diesen Ort und das Hängen an der Erinnerung verhindert nur die Entwicklung einer tatsächlichen Zukunftsperspektive. Als körperliche Wesen sind sie an ihren jeweiligen Ort gebunden. Wie schön wäre es da, zumindest telepathisch mit dem Rest der Welt verbunden zu sein und sich all das Unverständnis einmal zu sparen?

Zusammen mit den Tänzerinnen Monica Gillette, Su-Mi Jang und Maria Pires beschäftigen wir uns mit den Themen Erschöpfung und Leere und fragen, welche Motive der Drei Schwestern noch die Existenz des zeitgenössischen Menschen bestimmen. Ausgehend von Ihren eigenen Lebenserfahrungen als Tänzerinnen, die, von weit her kommend und ständig unterwegs, nun für einen Moment zusammen an einem Ort sind, spiegeln sie spielerisch die Perspektiven der drei Schwestern. Und kommen am Ende zu ähnlichen Fragen: Wie umgehen, umzingelt von tausend Rollenerwartungen, mit der eigenen Frustration aufgrund von Grenzen, die nur allzu verstehbar und einfach nicht wegzudiskutieren sind? Und: Wie ist es noch möglich, etwas gemeinsam zu tun?

 

Von und mit Monica Gillette, Su-Mi Jang, Maria Pires
Dramaturgie: Josef Mackert
Kostüme: Marta Theuerkaufer
Assistenz: Caroline Martin

Fotos: Maurice Korbel

Eine Produktion von Verena Billinger & Sebastian Schulz und dem Theater Freiburg

 

Projekt
von Verena Billinger & Sebastian Schulz

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 28.4.2013, Premiere , Theater Freiburg
  • 30.4.2013, Theater Freiburg
  • 4.5.2013, Theater Freiburg
  • 5.5.2013, Theater Freiburg
  • 18.5.2013, Theater Freiburg
  • 20.5.2013, Theater Freiburg

www.das-schau-an.de

e #1-7

Die Stücke setzen sich mit dem Verhältnis frei improvisierter Musik und deren elektronische Bearbeitung auseinander. Dabei wird die elektronische Klangbearbeitung weniger als extended technique verstanden, vielmehr geht es um die Eigenständigkeit beider Elemente und deren Zusammenspiel. Bei der Klanggrundlage wird von den spezifischen Eigenschaften des Instruments ausgegangen.

http://phonographie.org/

 

Performance
von Timon Jansen

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 1.11.2013, Institut für Neue Medien, Frankfurt

EDGE

A probe into the lives of oldagers, people over fifty. The leading protagonists are people who find themselves to be "everyday experts" - oldagers with their past and ideas of the future. These are brought on stage by means of authentic materials, movement, and film footage - whether original or made for the production. The project follows the principle of the so-called devised theatre, a collective piece created without any original text or screenplay.

Edge symbolizes the transition time between active life and seemingly passive old age. Edge opens a range of tabooed themes connected with aging, transformation of sexuality, body image, and loneliness. Edge is a theatre form on the border of documentary and fiction.

Edge gives us insight into the inner world of the world of oldagers, into their pasts and visions for the future which will be materialized theatrically with the help of authentic materials, movement, film
documentation, and behind the scenes photos. Edge symbolizes the transition time between active life and seemingly passive old age.
Edge opens a range of tabooized themes connected with aging, transformation of sexuality, body image, and loneliness. The production aims at an unsentimental theatrical shape on the border of
documentary and fiction, which moves between various means of expression and languages.

 

Tanzprojekt
von Director: Petra Tejnorová, Dramaturgy: Lukáš Jiřička (ATW), Choreography: Lucia Kašiarová, Scenic and costume design: Adriana Černá, Video-technical assistance: Jaroslav Hrdlička, Music: Tomáš Vtípil, Performers: Ján Sedal /CZ/, Krzysztof Raczkowski /DE-PL/, Ildikó Móger /HU/, Petr Veleta /CZ/, Mária Zagátová /SK/, Martin Bálik /SK/, Beatrice Cordua /DE/.

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 26.2.2013, Brotfabrik Bonn

ein seltenes mattes lächeln

Dunkelheit. 4 Tänzer vor einer schwarzen Wand. Dunkelheit.

Schritte. Vervielfältigte Schritte. Sie formieren einen Rhythmus. Die Dauer irritiert. Langsam werden Körper sichtbar. Der Rhythmus ebenfalls. Choreografie und Klang verbinden sich, drängen auseinander, bedingen sich, variieren und finden sich doch immer wieder. Ein ewiges Suchen und Finden. Wiederholung, Veränderung, Wiederholung, Gleichklang, Wiederholung, Gleichschritt, Wiederholung. Der Takt, der Körper, die Maschine, im Licht. Dunkelheit.

Ein Projekt in Form einer musikalischen Maschine. Die Tänzer sind über eine rhythmische Partitur verbunden. Die Rhythmen greifen ineinander wie Zahnräder. Gemeinsam und tänzerisch werden kompositorische Formen untersucht. Die Musikalität setzt Verhältnisse. Und Tanz sucht nach klanglicher Erfahrung.

 

Performance
von Johannes Van Bebber, Gregor Glogowski, Romain Thibaud-Rose und Anna Krauss

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 14.2.2013, PB1, ATW Gießen.
  • 27.4.2013, zeitraum exit, Mannheim.
  • 14.6.2013, Til-StudioBühne, Gießen
  • 21.3.2014, Ausland, Berlin.
  • 19.7.2014, Unterer Hardthof, Arthof Kulturfest Gießen.

EVERYTHING BUT SOLO

SWOOSH LIEU dreht den üblichen Ablauf einer Tanzproduktion um: Statt den Tanz erst wenige Tage vor der Premiere in den Bühnenraum zu übertragen, wo er sich Bühnenbild, Licht, Ton und Video bedient, fordert das Kollektiv mit 6 Inputs, 60 Dimmerplätzen, 1 Weitwinkelobjektiv und 33 Umlenkrollen zum Tanz auf. Die Bühne choreografiert. 4 Bühnenarbeiterinnen tanzen. Everything but Solo.

 

Performance
von SWOOSH LIEU (Johanna Castell, Katharina Kellermann, Juliane Kremberg, Rosa Wernecke) * Mit Jungyun Bae, Rose Beermann, Wiebke Dröge, Ekaterine Giorgadze * Dramaturgie: Friederike Thielmann * Eine Produktion von Tanzlabor_21 / Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main. www.swooshlieu.com

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 3.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 3.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
  • 4.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
  • 5.5.2013, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main

Fräulein Else

Ferien, fern der Eltern. Bei den reichen Verwandten, zwischen den verstaubten Gestalten und Erwartungen einer älteren Generation. Else bleibt nur das Schwärmen und Träumen. Dann erreicht sie ein Telegramm von Zuhause: Papa hat Geld unterschlagen! 30.000 Gulden müssen her, sonst wandert er ins Gefängnis. Helfen kann nur der betagte und betuchte Kunsthändler Dorsday. Der verlangt für das dringende Darlehen jedoch eine Gegenleistung: Er möchte Else nackt sehen ...

Ein Theater-Solo, nach Arthur Schnitzlers Novelle, die den existenziellen Konflikt einer jungen Frau zwischen Elternhaus und Gesellschaft, ihrem Freiheitsdrang und ihren sexuellen Phantasien auch heute noch hochaktuell erzählt.

 

Trailer Fräulein Else http://vimeo.com/61809560/

 

Inszenierung
von Kevin Barz (Regie/Bühne), nach Arthur Schnitzler

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 24.5.2013, Theater Duisburg (Foyer III)

Freies Feld. In der Ferne die Stadt.

Gott erschuf die Welt in sieben Tagen. Sieben Tage, mehr braucht kein Mensch. Sieben Tage um Georg Büchner zu entstauben, ihn mit seinem eigenen analytisch-pathologischen Blick zu sezieren. Wiederkehrende Motive, die sich in ihrer fragmentarischen Struktur zu einem kulturellen Monolithen verfestigen. Den Monolithen aufbrechen, neu zusammenfügen, neue Fragmente produzieren und wieder zerfallen lassen. Eine physische Welt nach Büchners Maßstäben erschaffen, sie beleben und bevölkern. Ein entrückter Garten Eden, in dem Büchners Charaktere Zuflucht finden. Jeden Tag gibt es ein Stück mehr von ihm zu sehen. Flora, Fauna und Mythos gedeihen ruhelos. Und so wie Büchner und seinen Charakteren keine Pause vergönnt ist, wird auch der Prozess der Landschaftswerdung rund um die Uhr über einen Blog mitzuverfolgen sein.

Vom 22.-28. Juni 2013, täglich 18.00Uhr
KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2
www.dasfelddiestadt.wordpress.com

 

Performance
von Nora Borodziej, Hendrik Borowski, Rahel Kesselring, Elisabeth Krefta, Hagen Reier, Maxi Zahn

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 22.6.2013, KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2
  • 23.6.2013, KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2
  • 24.6.2013, KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2
  • 25.6.2013, KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2
  • 26.6.2013, KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2
  • 27.6.2013, KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2
  • 28.6.2013, KiZ (Alte Stadtbibliothek/Kongresshalle) Lonystraße 2

Garbage Embrace

Romain Thibaud-Rose's interest lays in the capacity of the unknown to let emerge a new dialogue situation. Pedestrian confronted with the performance would start a process of creating thoughts to face the unexpected. Some of them, in the incapacity to keep this for themselves, would even interact with their surroundings to address and share what could be the issues of this action (economical, social, political, ecological, ...).

 

Performance
von Romain Thibaud-Rose / Ali Kareem Aldrawsha

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 1.4.2013, Gorki Theater Berlin
  • 11.5.2013, Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar
  • 19.6.2013, Stadtraum Gießen, Hessische Theatertage
  • 8.10.2014, Stadtraum Salzburg

GONNA FLY NOW!

„Ein Boxer bringt alles in den Kampf ein, was er ist, und alles wird sich erbarmungslos zeigen, auch das Geheimste, was nicht einmal er selbst über sich weiß: sein Körper-Ich, (...) könnte man sagen, die Schicht unter seinem Ich.“ Joyce Carol Oates

GONNA FLY NOW! widmet sich dem Boxen als einem Phänomen, das dem Tod näher steht als dem Leben. Dabei interessieren uns Fragen nach der identitätsstiftenden Funktion von Körpern. Was für ein Verhältnis besteht zu einem Körper, dessen Aufgabe es ist, vor den Augen eines Publikums in rasender Geschwindigkeit verbraucht und zerschlissen zu werden?
Der Körper wird hier zum Topos kultureller Selbstvergewisserung, zur Fiktion, die die Möglichkeit sublimiert, selbst in der modernen Welt einen verlässlichen Sinn konstruieren zu können. Wir kehren zurück zum archaischen Bild zweier sich nur mittels der Kraft ihrer Körper bekämpfenden Menschen. GONNA FLY NOW! untersucht die Ursprünge unserer Zivilisation und spart dabei auch die dunklen Seiten des Menschlichen nicht aus.

Öffentliche Präsentation mit anschließendem Nachgespräch

Fleetstreet Theater // Admiralitätstraße 76 // Hamburg

gefördert von Fleetstreet-Theater, Hamburgische Kulturstiftung, Rudolf-Augstein-Stiftung, Stadt Gießen

 

Performance
von Von und mit: Alice Ferl, Stine Hertel, Arnita Jaunsubrena, Johanna Seitz

Bisherige Aufführungen

  • 23.3.2013, Fleetstreet Theater // Admiralitätstraße 76 // Hamburg
  • 24.3.2013, Fleetstreet Theater // Admiralitätstraße 76 // Hamburg

here is the carrot!

Here is the carrot!

Eine begehbare Theaterperformance als Spielfeld

 

Hast du vor bald ein Praktikum zu machen?
Oder hast du schon fünf hinter dir?
Arbeitest du schon? – Für Geld?

Ein Esel ist nicht dumm. Ein Esel bleibt stehen, wenn er unsicheren Untergrund betreten soll. Dann lässt er sich nicht einmal von einer Karotte locken.

Was müssen wir heute alles können, um bestmögliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben?
Oder – was müssen wir nicht können können?

Die ZuschauerInnen bahnen sich ihren Weg durch ein Spielfeld. Zusammen mit drei StudentInnen der Angewandten Theaterwissenschaft Gießen und Hildesheim und ihren MitperformerInnen nähern sie sich verschiedenen Fragen zu gegenwärtigen Arbeitsbedingungen junger Menschen an.

 


PERFORMER_INNEN
Ruben Kremers, Anne Mahlow, Luise Mehner, Josefine Nulle, Friedrich Österwitz, Thea Reifler, Paul Röwert, Ola Stankiewicz

KONZEPTION/ LEITUNG Anne Mahlow (BA ATW), Paul Röwert, Ola Stankiewicz (MA ATW)

PREMIERE 11. April 2013, 19:30 Uhr
VORSTELLUNG 13. April 2013, 19:30 Uhr
SPIELORT Hans-Otto-Theater Potsdam
(nachtboulevardbühne und Foyer in der Reithalle A)

 

Projekt
von Anne Mahlow, Paul Röwert , Ola Stankiewicz

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 11.4.2013, Premiere , Hans-Otto-Theater Potsdam
  • 13.4.2013, Hans-Otto-Theater Potsdam

I wanna, I wanna, I wanna, I wanna, I wanna really really really wanna zigazig ha

"A basic rule of pop music[/performance art] is that the performer or singer/songwriter[/performance] seems to speak about himself[/itself] but at the same time functions within a frame of potentialities, which only allows a limited and expectable number of certain phrases, gestures and contents."

One could say every language is particular and unique. // Keep it Real. // Where is the love? // Here we go, clear the way, make room for difference! // Sing along!


VH1's '100 Greatest Songs of the Past 25 Years':http://www.smh.com.au/articles/2003/06/11/1055220650984.html
Queen win 'best song ever' poll: http://www.nme.com/news/queen/21121


http://da2013.i-a-m.tk/
http://www.i-a-m.tk/abteilung-fuer-alles-andere.html


Projekt
von Lisa Schwalb, Thomas Lindenberg

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 4.5.2013, Direct Action 2013, "Abteilung für Alles Andere", Ackerstraße 18, Berlin
  • 5.5.2013, Direct Action 2013, "Abteilung für Alles Andere", Ackerstraße 18, Berlin

ich geschichtet

Ich heiße Chantal, bin 14 Jahre alt und komme aus Düsseldorf. Mein Stammbaum lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen und eigentlich hat meine Familie auch Anspruch auf den englischen Thron. Dem sind wir aber nie nachgegangen.

 

Was macht mich zu der, die ich bin? Welche Geschichten und Bilder haben mich geprägt? Inwieweit kann ich selber bestimmen, was ich verkörpere? In „ich geschichtet“ entwirren acht Jugendliche ein Netz aus Fragen, Spuren und Zeichen. Zugleich kreieren sie lustvoll neue Identitäten und enthüllen, was sie über jüngere und ältere Generationen denken.

In einer Kollage aus Tanz, Musik, Texten und Projektionen schichten die Darstellerinnen in „ich geschichtet“ Ereignisse und Erzählungen übereinander, die die Menschen in den letzten Dekaden bewegt haben. Dabei loten sie aus, in welchem Verhältnis sie zu ihnen stehen und stehen möchten: Sind Vergangenheit und Geschichte spannend oder lästig? Was erzählen sie uns? Und war früher alles besser?

 

Mit: Virginia Bauers, Caroline Bröker, Rebecca Hamacher, Bibiana Leufgen, Nina Ring, Lina Simakov, Chantal von Werne

Koproduktion: FFT Düsseldorf und Gudrun Lange. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bezirksregierung Düsseldorf sowie durch „Take-off: Junger Tanz“.

 

Projekt
von Gudrun Lange (Choreografie), Verena Billinger (Dramaturgie), Oliver Bedorf (Musik), Nicolas Niot (Assistenz)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 16.1.2013, Premiere , Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta
  • 18.1.2013, Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta
  • 19.1.2013, Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta

Ich schreibe im Fieber. Eine Suche nach Georg Büchner.

Georg Büchner (1813 – 1837).

Bürgerkind. Medizinstudent. Revolutionär. Schriftsteller. Liebender.
Naturwissenschaftler. Visionär. Realist. Melancholiker. Spötter. Ältester Sohn. Briefeschreiber. Flüchtling. Emigrant. Hirnnervenforscher. Großer Bruder. Protoexpressionist.
Ich schreibe im Fieber begibt sich auf die Suche nach ihm. Wir suchen im hellen Licht und in tiefer Nacht, in engen Gassen und in kleinen Zimmern, wir suchen in Deutschland, in Frankreich und der Schweiz.
Wir treffen ihn. Wir verlieren ihn.
Wir beobachten ihn von fern.
Wir schauen ihm über die Schulter.
Wir lesen in seinen Briefen.
Wir sprechen ihn aus.
Wir befragen andere, seine Bewunderer, seine Kritiker.
Wir reiben uns an seinen Sätzen.
Wir kümmern uns um seine Toten.
Wir besuchen ihn an seinem Sterbebett.

 

Ich schreibe im Fieber ist eine Koproduktion der freien Marburger Theaterszene.
german stage service | ACTeasy | Theater GegenStand |
playground_EAST

 

Mit: Inga Berlin, Hannah Boßhammer, Nicola Dammshäuser, Ralf Diederich, Jessica Dietz, Laura Fach, Gerrit Fröhlich, Regina Guiwan, Simona Heinemann, Nina Hübner, Luisa Jacobs, Jim Kleuser, Tobias Klös, Franziska Lüdtke, Leonie Pausch, Janina Petri, Henry Pfannenschmidt, Nicole Rieger, Karin Winkelsträter, David Zegers

 

«Ich schreibe im Fieber, aber das schadet dem Werke nicht, im Gegenteil.»
(Georg Büchner)


Inszenierung
von Anna Krauß (ATW), Rolf Michenfelder; Organisation: Marius Rosinski; Technik: Robert Steinmetz; Livemusik: Nils Weishaupt (soon ATW)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 22.5.2013, Premiere , Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 23.5.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 24.5.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 25.5.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 26.5.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 29.5.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 30.5.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 31.5.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 1.6.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 2.6.2013, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg

In Innereien

176 Jahre nach dessen Tod führt die Betrachtung eines Autors noch mehr als ohnehin dazu, dass man sein Werk ganzheitlich zu betrachten versucht und mit dem Leben und den anderen schriftlichen Gedanken des Autors vermischt. Wie aber ließe sich Georg Büchners Werk aktualisieren, wenn man seine Zustandsbeschreibung primär aus einen (pop-)kulturellen Blickwinkel betrachtet? Für welches Genre schreibt Büchner? Wie finden sich düster vorausgeahnte oder schmerzlich herbeigesehnte Szenarien heute dargestellt? Schließlich unterliegen auch revolutionäre Gedanken, von denen Büchner tief beeinflusst wurde, den zyklischen Tendenzen der (Popkultur-)Rezeption. Wir versuchen mit theatralen Mitteln eine Aktualisierung und stoßen bei der Bühnenform werdenden Suche auf Genres, die neue Verknüpfungen ermöglichen.

Büchner wird seinen selbsterschriebenen Dämonen ausgesetzt, in ein postapokalyptisches Szenario geworfen lädt er zur Einverleibung ein. Als Opfer einer Zombieepidemie bleiben Körper als bloße Bissflächen, als Hindernis und Voraussetzung einer Annäherung. Wir wollen uns durch die Körper der den Zeugnissen Büchners inhärenten Gedanken fressen, um epidemisch wiederkehrendes Gedankengut bloß zu legen.

 

Uns treibt der Wunsch nach Autopsie, das Verlangen nach einem Aufdecken der Innereien. Und so werden Körper, Konstrukte und Schriften seziert bis die Fasern zuckend sichtbar werden.
Reanimation scheint unumgänglich, eine Wiederkehr der lebenden Toten unaufhaltbar.

 

------------

 

Bühnenperformance im Rahmen des Festivals "Büchner International" des Stadttheaters Gießen. Aufführung im Block mit anderen Bühnenprojekten.

 

http://www.stadttheater-giessen.de/festivals/buechner-international/rahmenprogramm/hessische-theaterakademie/til-studiobuehne.html

 

Dauer: ca. 20 Minuten

 

Performance
von Kevin Barz, Maximilian Brands, Leander Ripchinsky, Hanna Steinmair, Jonas Werminghausen

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 23.6.2013, Premiere , TiL-Studiobühne (Theater im Löbershof)

Irgendwo hier muss das Böse doch sein

Böse sind ganz klar die Anderen. Wir denken sofort an Hitler, Bush, Breivik, Bin Laden, Zschäpe, Eichmann oder den Joker;

Diktatoren, Mörder, Wahnsinnige, Blutdürstige- bei denen läuft was falsch im Kopf.
Wir alle tragen den Keim des Grausamen in uns, doch wir haben ihn gut im Griff. Das radikal Böse ist Vergangenheit.
Willkommen im Paradies!

 

"Unsere ganze Mythologie und unsere ganze Tradition sieht ja im Teufel den gefallenen Engel. Und der gefallene Engel ist
natürlich viel interessanter, als der Engel, der immer ein Engel blieb. Denn daraus ergibt sich ja noch nicht mal `ne Geschichte"
Hannah Arendt

 

Von Katharina Speckmann, David Rittershaus und Figen Aksoy
Mit: Katharina Speckmann
Licht: Philipp Krüger

 

Projekt
von Katharina Speckmann, David Rittershaus und Figen Aksoy

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 2.5.2013, Premiere , Probebühne 1, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 19.6.2013, TiL Stadttheater Gießen - im Rahmen der hessischen Theatertage 2013
  • 4.10.2013, 18.30 Uhr, Bühne A, ZHDK, Zürich
  • 16.10.2013, Gallus Theater Frankfurt

It's The Real Thing - Basler Dokumentartage 13

Wer sich eine Vorstellung davon machen will, wie wirklich die Wirklichkeit ist, muss sie sich als Fake vorstellen.

 

„It‘s The Real Thing - Basler Dokumentar-Tage 13 “ bringt vom 17.-21. April eine Reihe von Künstlern und Produktionen nach Basel, die in den letzten 10 Jahren in der internationalen Theater - und Tanzszene für einen frischen Wind gesorgt haben. Künstlerinnen und Künstler wie Jérôme Bel, She She Pop, Milo Rau, Cuqui Jerez, Rabih Mroué, Rachid Ouramdane und Gob Squad stehen mit ihren dokumentarischen Arbeiten für einen neuen Ansatz in den Performing Arts. Sie alle führen eine besondere Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung unserer Lebenswirklichkeit und spielen zugleich mit den Grenzen zwischen dem Echten und dem Fiktionalen. Wirklichkeit wird in ihren Arbeiten nicht allein als Fundus für Gegenwartsstoffe verstanden, sondern sie wird ebenso in ihrer Konstruktion und Inszenierung untersucht. It‘s The Real Thing“ versammelt diese verschiedenen Perspektiven und künstlerischen Ansätze des Dokumentarischen zum ersten Mal in Basel – in einer Reihe von Gastspielen in der Kaserne Basel und im Theater Roxy Birsfelden. Zudem bietet das Programm auch performative Exkursionen ins Forschungsfeld „Wirklichkeit“ an, die Gob Squad, Milo Rau und die Basler Theaterschaffenden Beatrice Fleischlin und Ariane Andereggen zusammen mit dem Publikum unternehmen. Die Exkursionsgruppen begeben sich in die Schule, ins Gericht oder in die Kirche und untersuchen die Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit sowie zwischen Realität und Inszenierung.



Am Wochenende des 20. und 21. April findet ein Symposium statt, das Raum für Austausch und Diskussionen zum Thema „Wirklichkeit“ bieten wird. Das Symposium versammelt eine illustre Gruppe von KünstlerInnen und DenkerInnen in der Kaserne Basel: Es werden Vorträge und Lecture-Performances von Dirk Baecker, Gregor Gysi, Fritz B. Simon, Andé Eiermann, Roberto Simanowski, Capri Connection, Hans-Werner Krösinger, Franz Liebl, Roger Diener und Cecilie Ullerup Schmidt zu hören sein. Kommen Sie und diskutieren Sie mit!

„It‘s The Real Thing - Basler Dokumentartage 13“ “ ist ein Think-Tank und Katalysator der Wahrnehmung, Beobachtung, Diskussion und Gestaltung von Wirklichkeit.

 

Projekt
von Konzept & Künstlerische Leitung: Boris Nikitin Produktionsleitung: Phöbe Heydt Eine Kooperation mit der Kaserne Basel und dem Theater Roxy Birsfelden

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 17.4.2013, Kaserne Basel, ERÖFFNUNG
  • 18.4.2013, Basel
  • 19.4.2013, Basel
  • 20.4.2013, Basel
  • 21.4.2013, Basel

itinerar

Ausgangspunkt ist der unspektakuläre Raum, seine Gegebenheiten, so wie wir sie

vorfinden. Welchen Erfahrungswert hat Leere und was kann sich aus ihr entwickeln?
Sobald man sich auf den meditativen Charakter einlässt, ist es möglich Erfahrungen
zwischen dem Fremden und dem Vertrauten machen. Durch jene Wahrnehmungshaltung
entsteht aus dem scheinbaren Nichts ein poetischer Raum.

 

Installation
von Lea Rudolph, Timon Jansen

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 2.7.2013, Neuer Kunstverein Gießen
  • 3.7.2013, Neuer Kunstverein Gießen

Jazz-Soziologie New Orleans

Selbstmystifizierung; Inszenierung des sich immer wiederholenden Untergangs; Romantisierung einer alten Welt, die vielleicht so nie existiert hat; Improvisation; das Proben des wiederholbar Spontanen; Existenzkampf wegen eines Berufs, der Berufung ist:

Die Jazz-, Musik- und Künstler-Szene in New Orleans ist nicht erst seit radikalen Veränderungen durch die Folgen des Hurricanes Katrina ein einzigartiger und faszinierender Kosmos. Für Musiker bot und bietet die legendäre Stadt stets unvergleichliche Möglichkeiten, die aber dafür ihren ganz eigenen Tribut fordern. Die Performance ›Jazz-Soziologie New Orleans‹ versucht, Analysen mit theatralen Mitteln auf die Bühne zu übersetzen, ohne dabei zu sehr dem touristischen Charme des Big Easy zu erliegen. Dafür werden nicht nur andere Ausdrucksformen als Jazz oder Soziologie gesucht, sondern auch gegenwärtige, persönliche Situationen und Kontexte herangezogen, die vergleichbar erscheinen respektive Übertragungen darstellen können.

 

Performance
von Jonas Werminghausen, Ricarda Sowa, Leander Ripchinsky, Janna Pinsker und Special Guest Odile & Odyssey

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 7.7.2013, Premiere , Probebühne 1 des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaft

KANON

KANON führt das Publikum auf einen Audiowalk.


In einem Spiel mit dem öffentlichen Raum verschwimmen die Grenzen zwischen Teilnehmenden und Passant_innen, zwischen Inszeniertem und Alltäglichem.

Hören Sie! Schauen Sie! Verschwimmen Sie mit!

 

Anmeldung erforderlich! Reservierung auf www.kanon-walk.de


Projekt
von Christian Fleißner & Christoph Bovermann

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 7.6.2013, -
  • 14.6.2013, -
  • 20.6.2013, Premiere , Hessische Theatertage, Alte Aliceschule, Georg-Schlosser-Straße 16, Gießen

Koenigskinder (primera parte)

Un juego multilingual con el mito de Ero e Leandro por amantes lejanos y una actriz que canta.

Koenigskinder es parte del proyecto de los VIRTUAL PERFORMANCES - el laboratorio para teatro virtual creado por BiNeural-MonoKultur, Carolina Defossé y Meret Kiderlen. Experimenta con medios tecnológicos de comunicación como herramienta artística, y reflexiona sobre las consecuencias de éstas.

Producido para el festival El Porvenir con el apoyo del Instituto Goethe.

//

Ein Spiel mit dem Mythos von Hero und Leander mit Fernliebenden aus Buenos Aires und einer Schauspielerin, die singen kann.

Produktion für das Festival El Porvenir 2013 in Buenos Aires mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

 

Projekt
von Meret Kiderlen

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 16.8.2013, Buenos Aires, La Vieja Guarida (Festival El Porvenir)
  • 17.8.2013, Buenos Aires, La Vieja Guarida (Festival El Porvenir)

KOENIGSKINDER. Ein Ferngespräch

Ach Liebster, könntest Du schwimmen... Was hat ein altes Volkslied mit Skype, Whatsapp und Kannst-Du-mich-noch-hören zu tun? Wie viel Fischer mit Netz braucht es für das Spiel mit dem Imaginären? Und können wir zusammen sein ohne zusammen zu sein?

 

Die Basis: Wir erzählen wie der Rotwein schmeckt, erzählen wen wir auf der Geburtstagfeier getroffen haben, erzählen von der gemeinsamen Zukunft. Wir erzählen uns eine Geschichte aus Wörtern, Emotionen und Bildern. Und wenn wir dran glauben, dann... Die Frage ist nur: Hello? Are you there?

 

Die erste Version von KOENIGSKINDER produzierte Meret Kiderlen für das Festival El Porvenir 2013 in Buenos Aires, unterstützt von der Nachwuchsförderung des Goethe-Instituts.

 

Gefördert durch die Stadt Frankfurt, das Argentinische Generalkonsulat Frankfurt Main und die HTA.

 

Eine Veranstaltung der LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT und der Hessischen Theaterakademie.

 

Performance
von Ein Projekt von Meret Kiderlen Von und mit: Larissa Bischoff (Regieassistenz/Dramaturgie), María Fernández Aragón (Dramaturgie/Produktion), Meret Kiderlen (Regie/Performance/Produktion), Nicolás Licera (Performance), Nils Weißhaupt (Sound) Nils Wildegans (Raum/Technik/Kostüm), Kim Willems (Performance)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 12.12.2013, LAB Frankfurt
  • 13.12.2013, LAB Frankfurt
  • 14.12.2013, LAB Frankfurt
  • 15.12.2013, LAB Frankfurt

Komm mit! Eine Performance die dein Leben verändern wird.

Überkommt Dich auch manchmal diese dumpfe Ahnung, dass Du mehr aus Deinem Leben machen könntest? Hast Du das Gefühl, dass Dir etwas Wesentliches fehlt? Schmeckt Dein Kaffee morgens so, als hättest du Salz reingekippt? Spürst Du dich selbst nicht mehr und möchtest einfach mal wieder loslassen? Sehnst du Dich nach der weiten Stille des Nordpols? Dann, komm mit!

 

Wir können Dir helfen! Wir bringen Dein Leben klangvoll in Einklang. Wir öffnen den Vorhang deinerSeele und werfen Licht auf dein wahres Ich. Auch Performance kann heilen und Dir spielerisch dabei helfen, durch Selbsterkenntnis erfolgreicher zu werden. Wir geben die Bühne frei für ein Leben voller Liebe und Gelassenheit, damit sich Leistung wieder lohnen darf.

 

Du musst nur dran glauben, dann kann „Komm mit!“ Dein Leben verändern.

 

Performance
von Mit: Christian Grammel (Alumnus ATW), Rike Huy (Alumna IEMA), Katja Kämmerer, Denise Mawila Künstlerische Leitung: Jan Deck Dramaturgie/Video/Öffentlichkeitsarbeit: Eleonora Herder (ATW) Musik: Rebecca Berg (Alumna HfmdK)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.2.2013, Freitagsküche Frankfurt: http://freitagskueche.de/offnungszeiten-adresse/
  • 22.2.2013, Freitagsküche Frankfurt: http://freitagskueche.de/offnungszeiten-adresse/
  • 23.2.2013, Freitagsküche Frankfurt: http://freitagskueche.de/offnungszeiten-adresse/
  • 24.2.2013, Freitagsküche Frankfurt: http://freitagskueche.de/offnungszeiten-adresse/
  • 27.2.2013, Freitagsküche Frankfurt: http://freitagskueche.de/offnungszeiten-adresse/
  • 28.2.2013, Freitagsküche Frankfurt: http://freitagskueche.de/offnungszeiten-adresse/

Kränzen für den Ur-Forst

Im Februar 2014 wird der Festsaal der Sophiensæle für das Projekt Ur-Forst wieder bewaldet und in seine Mitte eine deutsche Eiche gepflanzt, um die Gala zum Baum des Jahres von 1989 wieder zu feiern. Zur Vorbereitung laden wir zum ersten Treffen des Deko-Teams Ur-Forst ein. Wir wollen Ideen für die Festdekoration sammeln und gleich damit beginnen, den Innenhof mit einer Girlande aus Eichenlaub herzurichten. Die gebundene Girlande wird am Ende des Tages zur Probe an die Außenfassade angebracht und anschließend bis zur Ur-Aufführung im Februar eingefroren.

 

Für Getränke sowie musikalische Unterstützung ist gesorgt. Kuchenspenden sind herzlich erbeten! Wir freuen uns auf alle kreativen Köpfe, die gerne selbst gestalten und vieles schaffen wollen.

 

PRODUKTIONSASSISTENZ Ina Herzberg PRODUKTIONSLEITUNG Marta Hewelt Künstlerische Mitarbeit Siegmar Zacharias

Ein Projekt von Maika Knoblich und Hendrik Quast in Kooperation mit den Berliner Forsten im Rahmen der Kampagne "300 Jahre Nachhaltigkeit". Die Premiere im Februar 2014 wird gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten.

 

Projekt
von Maika Knoblich & Hendrik Quast (Alumni ATW)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 7.9.2013, Premiere , Innenhof der Sophiensaele Berlin - bei Regen in der Kantine

Kummerkasten Meckerbox

Wir bauen an verschiedenen Orten in Düsseldorf und Frankfurt eine Hütte auf und laden zur direkten Meinungsäußerung ein. Als Passanten und Bewohner des 21. Jahrhunderts werden Sie nach Unmut, Hoffnung, nach Geschichten und Gedanken gefragt, nach Wut und Frustration, nach Utopien und bitterer Realität. Was bekümmert Sie? Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben? Wie könnte die Welt anders sein? Die gesammelten Aussagen werden zur Grundlage und zum Skript für das Theaterstück "Kummerkasten Menschen Stadt", das im Frühjahr 2014 im FFT und dem Mousonturm zu sehen sein wird.

 

Konzept, Inszenierung: Verena Billinger & Sebastian Schulz * Mitarbeit: Julia Blawert, Carina Premer * Entwurf Hütte: Jonathan Banz, Rosalie Schweiker * Hüttenbau: Arnold Frühwald, Hagen Bonifer * Produktionsleitung: Nicole Dahlem-Schwind * Produktion: Billinger & Schulz * Koproduktion: FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main * Gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Kulturamt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Fotos: Christian Herrmann und das Kummerkasten-Team

 

Projekt
von Verena Billinger & Sebastian Schulz; Julia Blawert, Carina Premer

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 9.9.2013, Düsseldorf
  • 9.9.2013, Fürstenplatz, Düsseldorf
  • 10.9.2013, Oberbilker Markt, Düsseldorf
  • 11.9.2013, Worringer Platz, Düsseldorf
  • 12.9.2013, Heinrich-Heine-Platz, Düsseldorf
  • 13.9.2013, Heinrich-Heine-Platz, Düsseldorf
  • 14.9.2013, FFT Kammerspiele Jahnstraße, Düsseldorf
  • 16.9.2013, Burgplatz, Düsseldorf
  • 17.9.2013, Burgplatz, Düsseldorf
  • 18.9.2013, Bergischer Löwe auf der Königsallee, Düsseldorf
  • 19.9.2013, Bergischer Löwe auf der Königsallee, Düsseldorf
  • 7.10.2013, Willy-Brandt-Platz, Frankfurt/Main
  • 8.10.2013, Konstablerwache, Frankfurt/Main
  • 11.10.2013, Eiserner Steg, Frankfurt/Main
  • 14.10.2013, Börsenplatz, Frankfurt/Main
  • 16.10.2013, Rossmarkt, Frankfurt/Main
  • 17.10.2013, Merianplatz, Frankfurt/Main

LENZ - Eine Fluchtlinie (nach Georg Büchner)

Lenz flieht, Lenz schweift umher und Lenz streift durch Landschaften, in denen sich sein Wahnsinn multipliziert. Und cobratheater.cobra folgt ihm ins Gebirg und in den Wahn – auf der Suche nach Weltkontakt und Möglichkeit des Daseins:

Ein Tänzer, eine Schauspielerin und ein Komponist nehmen Büchners Text als Partitur und Landkarte für eine klangliche und choreografische Wanderung entlang der Grenzen zwischen Ich und Welt, zwischen Ich und Ich... Und wenn dann die Grenzen verschwimmen und wir zu genießen beginnen, dass jeder von uns viele ist...
Was dann noch alles möglich wäre..?

 

Performance
von Mit Meret Mundwiler, Dario Quiñones und Romain Thibaud-Rose (Ma CUP Gießen) Regie & Konzept: Benjamin van Bebber (Theater Akademie Hamburg - Oper Regie) Dramaturgie: Leonie Böhm (Theater Akademie Hamburg - Theater Regie) Musik: Dario Quiñones Bühne & Kostüm: Mascha Mihoa Bischoff

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 31.8.2013, Premiere , Lichthof Theater - Hamburg
  • 1.9.2013, Lichthof Theater - Hamburg
  • 5.9.2013, Lichthof Theater - Hamburg

Lichterfest

LICHTERFEST GIESSEN

jeder ist sich selbst die größte Leuchte

Liebe Leuchten, liebe Gießener, wir laden ein:

Am 2. Februar begehen wir die Eröffnung des mobilalbanischen Festtagskalenders Gießens.
Über zwei Jahre wird er parallel zur Vorbereitung der Landesgartenschau in der Stadt wie ein Garten wachsen und die Schichten und Geschichten aus der Stadt auf eigene Weise durchqueren. Die Plätze der Stadt wuchern über ihre natürlichen Grenzen hinaus, die
Steinschichten zeigen ihre verschollenen oder möglichen Geschichten. In jeder Jahreszeit bringt er einen Feiertag mit sich.

Mobile Albania lädt zum 1.Festtag, Lichterfest am Samstag, den 2.Februar. Wenn die Läden auf dem Seltersweg schließen, verwandelt sich die Mäusburg zum Forum eines Leuchtkalibers und die Wurmzeit beginnt.
Schuss frei: Jeder ist sich selbst die größte Leuchte.

In Kollaboration mit gärtnerpflichten

 

Performance
von Mobile Albania (Sarah Günther, Roland Siegwald, Katharina Stephan, Till Korfhage, Julia Blawert)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 2.2.2013, Mäusburg (Kugelbrunnen) - Gießen

Live Art in the UK

Lois Keidan is Co-founder and Director of the Live Art Development Agency, London. The Agency was founded in 1999 to support the proliferation of Live Art practices and critical discourses in the UK and internationally.
Over the last ten years the Agency has responded to the innovative and diverse nature of Live Art by developing an extensive portfolio of resources, professional development initiatives and curatorial and publishing projects.
From 1992 to 1997 she was Director of Live Arts at the Institute of Contemporary Arts in London, presenting a year round programme dedicated to supporting and representing new artists, new ideas and new practices from the UK and around the world. Prior to that she was responsible for national policy and provision for Performance Art and interdisciplinary practices at the Arts Council of England.
She contributes articles on Live Art and related issues to a range of UK and international journals and publications and gives presentations at festivals, conferences, colleges, and venues in the UK and internationally. She sits on a number of Boards and Advisory Panels, including Artsadmin (London) and Performa (New York). In 1999 was awarded an Honorary Fellowship by Dartington College of Arts and in 2009 she was awarded an Honorary Fellowship by Queen Mary, University of London. In 2010 she developed and co-curated ‘Louder than Bombs...’ Art, Action & Activism hosted by the Stanley Picker Gallery at Kingston University.

For more information about the Live Art Development Agency visit www.thisisliveart.co.uk

 

Vortrag
von Lois Keidan

 

  • Bisherige Termine
  • 19.6.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Raum A 118

Macht was: Macht nichts!

Getragen von Tatendrang und Handlungsunfähigkeit sucht Hysterisches Globusgefühl (HG) nach Möglichkeiten des politischen Handelns und einem Ausweg aus der Spirale zwanghafter Alltagsroutinen. Die PerformerInnen von HG gehen auf die Straße und wollen protestieren.

Doch wofür, oder wogegen kann man heute noch einstehen? Ist es in unserer pluralisierten Welt überhaupt noch möglich, sich in einer Demonstration auf ein Für oder Wider zu einigen? Sollten wir das überhaupt? Wie halten wir aber sonst unseren Protest aufrecht?
Die Lösung ist so einfach wie naheliegend: Alles ist Teil des Problems; NICHTS ist Teil der Lösung!
Gegen die großen Probleme unserer Zeit können wir NICHTS machen. HG macht deshalb NICHTS zum Programm. Hier geht es um NICHTS, denn NICHTS ist gut, NICHTS ist frei, NICHTS ist die Wahrheit!

 

Wir fordern euch auf, all eure Handlungen mit sofortiger Wirkung einzustellen. Macht stattdessen NICHTS.
Denn wer NICHTS tut, ist schon längst Teil der Bewegung. Also solidarisiere dich öffentlich mit NICHTS und komm vorbei!
Leipzig
Freitag 11.10.2013
Ort: Lindenauer Markt/ Leipzig West

 

Beginn und Dauer der Kundgebung: 17:00 Uhr bis ca.18.30 Uhr


Gießen

Freitag 18.10.2013
Ort: Marktplatz Giessen (vor dem SWG Gebäude)
Beginn und Dauer der Kundgebung: 14.00 Uhr bis ca. 15.30 Uhr

 

www.hysterisches-globusgefuehl.de

 

Performance
von Hysterisches Globusgefühl (Elisabeth Lindig (ATW), Dorothea Schmans, Lea-Sophie Schiel, Arne Schirmel (ATW), Melanie Zipf)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 11.10.2013, Lindenauer Markt, Leipzig (im Rahmen des MitOST-Festivals)
  • 18.10.2013, Gießen, Innenstadt (wahrscheinlich Marktplatz), genauer Ort wird noch bekannt gegeben
  • 23.8.2014, An der Isar in München, zwischen Wittelsbacherbrücke und dem Deutschen Museum
  • 28.5.2016, Ballhaus Ost (im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin 2016)

MANIE

Es gibt Nutella-Brot-Esser, die bleiben dabei sauber. Mit einem Finger picken sie noch die Krümel auf und keiner weiß, was da gerade gegessen wurde. Es gibt auch Nutella-Brot-Esser, die sich dabei, ohne es zu merken das ganze Gesicht einschmieren. Das fällt ihnen nicht auf, wenn sie nicht darauf hingewiesen werden. Als Nicht-Nutella-Brot-Esser steht man bei der letzteren Sorte vor der Frage, ob oder wie man die Nachlässigkeit thematisiert.

 

Das Konzept für MANIE entstand 2010 an der Lístaháskóli Islands.

 

Performance
von Irina Ries, Maria Isabel Hagen

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.11.2013, Schanzenstr. 1
  • 23.11.2013, Schanzenstr. 1

Mein Freund der Baum

Mein Freund der Baum

SKART

 

Das Stück ist eine Auseinadersetzung mit der Geschichte und der Gegenwart von Protestkulturen. Zwischen den Polen Aufbruchsstimmung und Ausverkauf, Scheitern und Siegen, glorreiche Zukunft und verblasste Vergangenheit untersucht SKART nicht nur die Ideale von Punk, der Black Panther, der ...kos und der Münchner Räterepublik. Was davon geblieben ist und wie und ob Bewegungen ihre Integrität bewahren, wird sich dabei bei jeder Vorstellung aufs Neue zeigen.

 

Die Gießener Performancegruppe SKART steht für eine trashiges, collagierndes und lustvolles Theaterverständnis. Ihre bizarren Bildwelten sind tief im popkulturellen Gedächtnis' Westeuropas verankert, ihre Arbeiten sind so augenzwinkernd wie immanent politisch.

 

Von und mit SKART (Sebastian Baumgart, Judith Bohle, Oliver Brunner, Markus Christ, Stephan Janitzky, Philipp Karau, Steffi Kayß, Lea Sophie Salfeld, Mark Schröppel) // Eine Produktion von SKART & dem Theater Augsburg

 

Homepage: www.skartskart.com, www.das-schau-an.de, www.theater-augsburg.de


Performance
von SKART

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 3.10.2013, Premiere , Theater Augsburg
  • 15.10.2013, Theater Augsburg
  • 24.10.2013, Theater Augsburg
  • 27.10.2013, Theater Augsburg
  • 1.11.2013, Theater Augsburg
  • 7.11.2013, Theater Augsburg
  • 19.11.2013, Theater Augsburg
  • 24.11.2013, Theater Augsburg
  • 28.11.2013, Theater Augsburg
  • 14.12.2013, Theater Augsburg
  • 4.1.2014, Theater Augsburg
  • 10.1.2014, Theater Augsburg
  • 15.1.2014, Theater Augsburg
  • 23.1.2014, Theater Augsburg
  • 30.1.2014, Theater Augsburg

Mentaler Scheiss. Oder Warum sind Roland Barthes und Ryan Gosling nie einen Kaffee trinken gegangen?

Fragmente einer Sprache der Liebe (1977). Barthes hat einen Fehdehandschuh geworfen (ist das schon Kriegsvokabular?): wir nehmen ihn auf, wir nehmen ihn aus, nein, nicht ihn, sondern das wunderbare Huhn von Atanasius Wer? Deine Leggings ist ein farbiger Fetisch, Liebesobjekt, warum habe ich das Gefühl, dass ich dich kenne? Lotte, steht das auf der Literaturliste?

 

Eine essayistische Performance zur Figur der „Hingerissenheit“ aus Roland Barthes "Fragmente einer Sprache der Liebe".

 

„Mentaler Scheiß“ – das ist ein Zitat aus dem Filmdrama „Blue Valentine“ aus dem Jahr 2010 , welches – parallel montiert – die Zeit des Kennenlernens eines Paares und die des Zerfalls ihrer Beziehung zeigt. „Liebe auf den ersten Blick“, Hingerissenheit, wird von den Protagonisten des Films erlebt und kommuniziert. Einige Filmszenen sind schon nach kurzer Zeit in den popkulturellen Zitatenschatz eingegangen. Diese und andere zeitgenössische Zitate (unterschiedlicher Materialität) aus Film, Literatur, Musik und bildender Kunst, werden in der Performance, neben allen Zitaten, die Barthes an die Figur geknüpft hat, mit dem Text zur Hingerissenheit verwoben. Hyperlinks, Hypertext - eine Art Wissensraum für wildes Wissen, der Raum unserer Performance:kurios, eine Wunderkammer, ein obsessiver Workshop.

 

Projekt
von Magda Drozd und Sonja Risse Mentoring: Erik Altofer, Prof. Christian Hübler, Prof. Yvonne Wilhelm (Gruppe knowbotiq)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 18.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste
  • 19.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste
  • 20.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste

Mobile Albania: Der Tag des Zwischenraums

Der Tag des Zwischenraums ist der zweite Festtag des mobil albanischen Gießenjahres und wird seit drei Jahren am 24. März in der Stadt Gießen gefeiert. 2011 war es die Blockflötenversammlung der Esel auf dem Kirchenplatz in Gießen, 2012 die steinernde Meute und dieses Jahr geht Mobile Albania: der innerstädtische Wanderverein auf kleinstmögliche Wege durch Hinterhöfe, Gärten, Plätze und Flächen der Innenstadt. Alle sind eingeladen mit guten Schuhen und bequemer Kleidung zur Sonntagswanderung.

 

gefördert von: Landesgartenschau Gießen, Kulturamt Gießen, Stiftung Anstoß
In Kollaboration mit gärtnerpflichten

 

Performance
von Mobile Albania (Sarah Günther, Roland Siegwald, Katharina Stephan, Till Korfhage, Julia Blawert und Camilla Vetters)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 24.3.2013, Treffpunkt: Mäusburg (Kugelbrunnen) Gießen

Mobile Albania: die unendliche Geschichte - eine Wandererzählung

Im Rahmen des Langzeitprojekts „Stadt als Garten“ zieht der Innerstädtische Wanderverein auf dem kleinsten Weg weiter durch Gießen, verbindet sein Straßennetz und lädt zum nächsten Feiertag der mobil albanischen Zeitrechnung ein. Während die Komposterde in der Wurmzeituhr für 2014 wächst, verfassen sich die Geschichten und schlingen von Feiertag zu Feiertag.

 

Liebe Gießener, liebe Wanderfreunde,

 

wir laden Euch herzlich zum dritten Festtag,
„Mobile Albania: Die unendliche Geschichte“ ein.
Dies ist ein ausgedehnter Festtag: von Dienstag, den 18. bis Freitag, den 21. Juni 2013 werden wir Gießen von West nach Ost und von Süd nach Nord mit unserem Rollesel durchqueren; auf Plätzen, an Straßenecken und an der Lahn rasten, um zusammen mit Euch eine Gießener Wandererzählung zu schaffen, die über die Stadtteile hinweg verbindet und so Raum für neue Geschichten bietet. Wir laden Euch herzlich ein bei dieser Form der Erzählung, die in dem Moment entsteht, teilzunehmen.

 

Von Dienstag bis Freitag sind wir im Stadtgebiet unterwegs - unseren Standort findet ihr jeden Morgen online auf unserem Blog.

http://innerstaedtischerwanderverein.wordpress.com/aktuell

 

Am Freitag Abend begehen wir feierlich den Abschluss der Wandererzählung mit einer langen Erzähl-Nacht. Treffpunkt ist die Rodheimerbrücke um 20.00 Uhr.

 
„Mobile Albania: Stadt als Garten“ ist ein Projekt in Kollaboration mit gärtnerpflichten.
Gefördert von der Landesgartenschau 2014, dem Kulturamt der Stadt Gießen und der Stiftung Anstoß.

 

Performance
von Mobile Albania (diesmal mit: Roland Siegwald, Katharina Stephan, Julia Blawert, Till Korfhage)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.6.2013, Treffpunkt: Rodheimer Brücke / Gießen

Nebenschauplätze Nr. 1: Das 20. Jahrhundert.

Hofmann&Lindholm betreiben eine Maschine, mit der sie Schatten der Vergangenheit reanimieren und in den Bühnenraum projizieren. Ausgangspunkt ihrer medialen Rekonstruktionen sind historisch überlieferte Situationen, die sich im 20. Jahrhundert in Innenräumen ereignet haben. Ebenso überraschend wie sinnfällig steuert die aktuelle Arbeit des Kölner Künstlerduos dabei zielstrebig ins Abseits und betreibt verdunkelnde Aufklärung: Denn die Maschine entzieht der Historie ihren vordergründigen Glanz, raubt Tisch, Stuhl, Mensch die Leuchtkraft und folgt ausschließlich den Schatten, die ein bestimmtes Ereignis hervorgebracht hat. Nebenschauplätze Nr. 1 ist ein Kabinettstück flüchtiger Erscheinungen, eine Sammlung lichtheller Momentaufnahmen, in denen das Theater als Gedächtnisraum (der Projektionen) bespielt und kommentiert wird.

 

Mit: Milena Cairo, Roland Görschen, Jovan Halfmann, Milla Halfmann, Silke Halfmann, Petra Heim, Christina Hengefeld & Nala, Hannah Hofmann, Lena Hintze, Jean Maurice Kaczmarek, Werner Kraemer, Sven Lindholm, Jan Mallmann-Kallenberg, Edda Monn, Oli Monn, Thomas Peter, Matthias Peters, Tobias Philippen, Simon Rausch und Jan Sickinger
Besonderer Dank an: Egbert Mittelstädt, Eva Maarika Schmitz, Cihan Hazar (diefarbenull) und Schauspiel Köln

 

Inszenierung
von Konzept/Text /Regie/Raum: Hofmann&Lindholm
 * Animation: Jan Sickinger, Oli Monn
 * Ton: Hofmann&Lindholm, Peter Harrsch
 * Assistenz: Milena Cairo
, Anna Schewelew (ATW) * Sprecher: Roland Görschen

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 6.2.2013, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 8.2.2013, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 9.2.2013, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 10.2.2013, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt

Net In Work

12.11. - 1. 12. 2013, Platform Sarai, Frankfurt am Main

 

The installation Net in Work is an interactive space where spectators are invited to take a part of a net work. They have an open space to observe, to enter, or to change an actual net in the space. In order to enter and change Net in Work they are asked to wear working clothes which connect them on various levels and give them an intersocial experience.

 

Installation
von Ajda Tomazin sound: Iztok Drabik mentor: prof. dr. Bojana Kunst thanks to: Kristine Preuss, Stefan Hoelscher, Frank Max Mueller, Lili Mihajlović, Jost von Harleßem, Anja Bornšek, Seung Hee Lee, Christopher Barh, Monika Raić, Christian Kullick, Ivan Perez and Mousonturn. supported by: Crespo Foundation, ATW and Platform Sarai

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 12.11.2013, Platform Sarai
  • 13.11.2013, Platform Sarai
  • 14.11.2013, Platform Sarai
  • 15.11.2013, Platform Sarai
  • 16.11.2013, Platform Sarai
  • 17.11.2013, Platform Sarai
  • 18.11.2013, Platform Sarai

NippleJesus - Solo von Nick Hornby

"Ich hab diesen Job angenommen, weil ich beschlossen hatte, die Nachtarbeit im Club aufzugeben. Sie haben mir nicht erklärt, worum es ging, und auch nicht, warum sie dafür ausgerechnet einen wie mich brauchten. Mir kam keine Sekunde der Gedanke, das könnte eine Art Spezialauftrag für mich sein."

 

Projekt
von Text: Nick Hornby Besetzung: David Michael Werner Regie: Sonja Risse

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 18.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste
  • 19.1.2013, Zürcher Hochschule der Künste
  • 22.4.2013, Reality Check Festival Zürich

ONCE, I WANTED TO...

It might bring you joy.
It might make you feel good.
It might make you think further and further.
It might bring you somewhere else.
It might have changed everything forever.
But it did not.

 

Once I wanted to... build a huge ball. A ball with light inside. A ball which shines. A ball which carries all the thoughts which never came true in itself. A ball with edges. A ball with notes and drawings. A ball which brings them alive. A beautiful ball.
But sometimes those things should just stay what they are:
an IDEA.

 

A text about what could have been.

 

Performance
von Anna Krauß (ATW) und Tora Troe

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 2.12.2013, Prøverommet på Landmark/Bergen/Norwegen

OPA ÜBT - ein ambitioniertes Opernprojekt

Unten im Orchestergraben steht der Dirigent. Ohne den geht es nicht.

 

Vor dem Dirigenten sitzt das Orchester. Ohne das geht es nicht.
Auf der Bühne stehen die Sänger und ein grosser Chor. Ohne die geht es nicht.
Und im Souffleurkasten sitzt der Souffleur und vielleicht gibt es sogar ein Ballett und jemand hat was für die Bühne gebaut und jemand hat Kostüme genäht und jemand hat mit allen geprobt und andere haben mitgeholfen. Ohne die alle geht es nicht.
Das sind viele Leute. Alle zusammen sind die Oper.
Und wir Drei jetzt auch. Wir sind jetzt die. Nur weniger.

 

Für „OPA ÜBT“ nimmt sich das Theaterkollektiv FUX mit seinen spezifischen Mitteln das Theatergenre Oper vor. Dem grossen Opernapparat mit mehreren hundert Beteiligten stellen sie eine dreiköpfige Gruppe gegenüber. Musik, Gesang, Narration und Spielweise werden umgearbeitet und durch den eigenen Filter geschickt. Das prunkvolle Opernhaus weicht einer blanken Halle. Auf der Suche nach einer alternativen Opernästhetik muss FUX üben: an den Instrumenten, die sie bedienen; an der Technik, die sie zum Einsatz bringen; an ihren Stimmen und Körpern; an der Präsenz; am neuen großen Ganzen.

 

Die Gruppe FUX, bestehend aus Nele Stuhler, Stephan Dorn und Falk Rössler, hat sich im Rahmen des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Giessen formiert. FUX arbeitet interdisziplinär und verwebt Elemente aus Performance, (Live-)Musik, Sprechtheater, Kleinkunst und Choreographie zu gleichsam komplexen wie unterhaltsamen Theaterbastarden.

 

Eine Koproduktion mit TREIBSTOFF 2013 Basel.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Wolf, der DOMS-Stiftung, der Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen, der Hessischen Theaterakademie, des Frankfurt LAB, des Mousonturm Frankfurt und durch Z / Raum für Proben und Forschung Frankfurt.

 

Nele Stuhler, Stephan Dorn, Falk Rößler (Konzept, Regie, Performance)
Jost von Harleßem (Technische Gestaltung)
Annatina Huwiler (Bühne)
Franziska Schmidt / Stranger in Company (Produktion)

 

Mit herzlichem Dank an Anna Sophie Mahler, Stefan Wirth, Thomas Dreißigacker, Gerd Rienäcker, Florian Ziemen, Jacob Bussmann, Christoph Menke, Ingrid Steiner, Heiner Goebbels, Anja Henningsmeyer, Ed Stuhler, Heike Rößler, Johannes Frei, Reto Gabriel, die Treibstoff-Organisatoren sowie die Kaserne Basel.

www.gruppefux.de

 

Inszenierung
von FUX (Nele Stuhler, Stephan Dorn, Falk Rößler), zusammen mit Jost von Harleßem, Annatina Huwiler und Franziska Schmidt

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 5.9.2013, Premiere , Kaserne Basel, Reithalle, TREIBSTOFF 2013 Theatertage Basel
  • 7.9.2013, Kaserne Basel, Reithalle, TREIBSTOFF 2013 Theatertage Basel
  • 8.9.2013, Kaserne Basel, Reithalle, TREIBSTOFF 2013 Theatertage Basel
  • 11.5.2014, Frankfurt LAB, Halle 1
  • 12.5.2014, Frankfurt LAB, Halle 1
  • 7.6.2014, PREMIÈRES Festival, Nationaltheater Straßburg, Espace Grüber
  • 8.6.2014, PREMIÈRES Festival, Nationaltheater Straßburg, Espace Grüber
  • 23.5.2015, OUTNOW! Festival, Theater Bremen, Kleines Haus
  • 23.11.2015, Münchner Kammerspiele, Kammer 2
  • 24.11.2015, Münchner Kammerspiele, Kammer 2

P-Server

Szenisches Konzert

 

Projekt
von Bühne/Regie: Fabian Offert, Anna Schewelew // Komposition: Laurent Durupt // Performance: Le Balcon

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.6.2013, Premiere , Théâtre des Bouffes du Nord, Paris

PAROLE: . Terzschmerz . Schön, dass du a warst.

Das Semester geht zu Ende, doch eine neue Parole zieht durchs Land und singt:

. TERZSCHMERZ .
Schön, dass du a warst.

 

Nur in der Stille deines Herzens hörst Du die Melodie der Liebe. Liedership. Früher war alles besser. Zwischen Tür und Triangel, von Tuten und Blasen keine Ahnung, hauen wir uns aufs Ohr und verpassen uns keinen Knalldämpfer. Wir brummen in den Bart:
Hall und Hauch? Das Bier schmeckt Schall! Egall!!!

 

Das ist kein schlechter Terz. Wir laden euch ein.

 

Am 11. Juli um 18 Uhr ins mamemimo-MUK (an der Automeile 16).

18 Uhr: Kleidertauschparty bei Kaffe und Kuchen
20 Uhr: Parole-Beiträge bei Getränken und Knabbereien
22 Uhr: musikalischer Abgesang bei sammen

 

Ein Sommerfest. Wir wollen KaDANCEN. Wir wollen euch singen, tanzen, sprechen, schweigen, lachen hören.
Schickt uns eure Ideen bis zum 01.07.13 an: parole.giessen@gmail.

 

Wir freuen uns mit Sand zwischen den Zähnen.
Eure Parola.

 

Projekt
von Rupert Jaud, Anna Krauß, Lisa Schettel, Kathi Sendfeld

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 11.7.2013, Vorplatz des MuK in Gießen. Automeile 16. Schwingt euch aufs Rad.

Parole: "Ergeben und gegessen!"

PAROLE ist eine Plattform von Theaterwissenschaftlern ins Leben gerufen, um Probenstände, kleine und große Ideen zu präsentieren.
Sie wird zwei Mal im Semester ausgerufen und wird zukünftig an ganz unterschiedlichen Orten in Gießen stattfinden.
Lasst uns Gießen erschließen!
PAROLE ist für alle Wissbegierigen, Rampenliebhaber und Scheue, für Bastler, Musiker, Texter, Tänzer, Techniker, Trolle, alle die sich ungern ein Attribut zuordnen lassen und gerne etwas teilen wollen.
Es gilt also die Devise: quick and dirty, share it bare.

 

Die neue PAROLE lautet "Ergeben und gegessen! und nistet sich dieses Mal mit freudigem Gurren in der Alten Kupferschmiede ein.

Schickt uns eure Ideen bis zum 01.02.13 an: parole.giessen@gmail.com

 

KOMMT HUNGRIG!, denn:

Du bist was du isst!
Du wirst was du bisst.
Du warst was du aßt.

 

PAROLE makes your present, future, past.

 

Mit Freude im Bauch!
Parola

 

 

Projekt
von und mit: Rupert Jaud, Anna Krauß, Kathi Sendfeld, Lisa Schettel


 

  • Bisherige Aufführungen
  • 7.2.2013, Alte Kupferschmiede

 

 

Parole: "Ergeben und gegessen!"

 

PAROLE ist eine Plattform von Theaterwissenschaftlern ins Leben gerufen, um Probenstände, kleine und große Ideen zu präsentieren.
Sie wird zwei Mal im Semester ausgerufen und wird zukünftig an ganz unterschiedlichen Orten in Gießen stattfinden.
Lasst uns Gießen erschließen!
PAROLE ist für alle Wissbegierigen, Rampenliebhaber und Scheue, für Bastler, Musiker, Texter, Tänzer, Techniker, Trolle, alle die sich ungern ein Attribut zuordnen lassen und gerne etwas teilen wollen.
Es gilt also die Devise: quick and dirty, share it bare.

Die neue PAROLE lautet "Ergeben und gegessen! und nistet sich dieses Mal mit freudigem Gurren in der Alten Kupferschmiede ein.

Schickt uns eure Ideen bis zum 01.02.13 an: parole.giessen@gmail.com

 

KOMMT HUNGRIG!, denn:

Du bist was du isst!
Du wirst was du bisst.
Du warst was du aßt.

PAROLE makes your present, future, past.

Mit Freude im Bauch!
Parola

PAROLE: DISTANCE_RELATION

 Liebe Alle.
Passend zum Thema der nächsten Parole:

DISTANCE_RELATION
P.S.: Meld dich wenn du da bist.

 

beglückt Parole mit einem Brief. Kommt doch auch vorbei und zeigt, was es zu zeigen gilt!

Bitte schickt eure Beiträge bis zum 30. November an parole.giessen@gmail.com
--------------------------------------------------------------------------

Liebe Parola,

ok, keine Ahnung wo du gerade bist, wie es dir geht... du ziehst von dannen, äh nein von hinnen, na ist ja auch egal. Kommt Zeit, kommt... ein Rückblick.
Das letzte Jahr war besonders mit dir.
Wir haben gelacht, kadanced, gesungen, uns die Nächte um die Ohren geschlagen.
Wir waren uns ergeben...
Aber das ist gegessen! Terzschmerz adé.
Lass mal wieder Treffen! Deshalb nun ein neuer Versuch:

Komm am 05.12.13 um 20 Uhr in die Schanzenstrasse 1.

Bis bald!

Deine Parole

P.S.: Meld dich, wenn du da bist.

____________________________________________________________

PAROLE wurde 1973 von der Performancegruppe "SHAMEANISM" ins Leben gerufen und bietet eine Plattform um Probenstände, kleine und große Ideen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu präsentieren.
Sie wird zwei Mal im Semester ausgerufen und wird zukünftig an ganz unterschiedlichen Orten in Gießen stattfinden.
Lasst uns Gießen erschließen!
PAROLE ist für alle Wissbegierigen, Rampenliebhaber und Scheue, für Bastler, Musiker, Texter, Tänzer, Techniker, Trolle, alle die sich ungern ein Attribut zuordnen lassen und gerne etwas teilen wollen.
Es gilt also die Devise: quick and dirty, share it bare. No shame, no pain.

 

Projekt
von und mit: Rupert Jaud, Anna Krauss, Lisa Schettel, Kathi Sendfeld und Gästen

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 5.12.2013, Schanzenstrasse 1, Giessen

picturesque

Die Berge sind verzückend, nur Gott weiß, wie man soviel Schönheit mit soviel Grausen verbinden kann. Natur, das ist ein Erfahrungskomplex. Natur ist nicht eine, ist viele, ist doppelt, ist schön, ist grässlich, beherrscht und täuscht. Ihre Bilder sind Kontrastpaare, Farbverläufe, Projektion. Das Sinnenwissen ist lustvoll wie gelähmt vor dem Erhabenen. Die Welt steht in Flammen. Wer das sehen könnt!

 

Installation
von Laura Eggert, Sonja Risse

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 22.6.2013, Büchner International Festival Gießen

Projective Temporality. Artist at Work

Bei: "Gegenwelten: Nicht(s)tun. Von Unterbrechungen und Widerständigkeiten in der Kunst, Eine Veranstaltung der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Gestaltung&Kunst"

 

http://www.hkb.bfh.ch/de/aktuell/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/?action=detail&uid=4217&startPage=3071

 

Vortrag
von Prof. Dr. Bojana Kunst

  • Bisherige Termine
  • 19.4.2013, HKB-Gestaltung und Kunst, Fellerstrasse 11, 3027 Bern

Robo D'amour

Wir alle sind Cyborgs, Wesen zwischen Technik und Natur, unerklärbar und doch stets unter Definitionszwang. Robo D'amour kommt auf die Erde, um Liebe zu finden, gleich welcher Art. Doch der auf der Erde herrschende Zwang das eigene Selbst und seine Sexualität definieren zu müssen, führt zur Frage: 'Bin ich ein Monster?!

 

Weitere Informationen: unahusebrink.de

 

Video
von Una Husebrink (Laura Eggert, Sonja Risse, Nele Stuhler)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 27.4.2013, Filmtheater Hasetor/European Media Art Festival Osnabrück
  • 27.9.2013, de:sonanz - Festival für elektronische Musik und Medienkunst, Mazedonien

Seid gastfreundlich gegeneinander ohne Murren / Düsseldorfer Version

Der 60-minütige Rahmen auf der Bühne wird als eine Konstellation angenommen, in der das Gast Sein/Gast Haben realisiert wird. In Absprache mit den eingeladenen Personen wurden guest appearances vorbereitet, die die Situation zwischen Gast und Wirt zur Grundlage einer Begegnung machen. Die Rollen werden einvernehmlich, wenn auch nicht unabänderlich verteilt. Es ist eine Begegnung, die vorübergehen wird. Daher kann umso mehr gewagt werden, solange sie andauert. Die Gründe für eine Einladung sind verschiedenen Ursprungs: Revanche für eine frühere Einladung, ein thematischer Aspekt in der Biographie, Neugier und Sympathiebekundung mit gleichzeitigem Annäherungsversuch, Steigerung der dramatischen Spannung.

 

Performance
von Caroline Creutzburg, Jan Rohwedder and guests

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 30.5.2013, FFT Juta Düsseldorf, Made in Düsseldorf Festival

SITE OF FICTION- Eine Illusionsmaschinerie nach Motiven von E.T.A. Hoffmann

Seltsamer und wunderlicher kann nichts erfunden werden, als dasjenige ist, was sich vor nicht allzu langer Zeit mit unserem armen Freunde, dem jungen Studenten N., zugetragen und was wir Dir, günstiger Zuschauer, zu erzählen unternehmen. Hast Du je etwas erlebt, das Deinen Blick so seltsam machte, als wolle er Gestalten, keinem andern Auge sichtbar, im leeren Raum erfassen?

Eleonora Herder, Maria Isabel Hagen, Michaela Stolte und Sabine Born haben den Ort dieses merkwürdigen Geschehens so real wie möglich nachgebaut und erwecken alte Geister wieder zum Leben.

Mehr darf nicht verraten werden...

Also treten Sie ein oder auf, tanzen Sie mechanisch Hip oder leidenschaftlich Hop, machen Sie die Augen weit auf oder fest zu und entdecken Sie eine Geschichte, die schon fast im Staub versunken war.

 

„Die beste Klassiker-Adaption seit Shakespeare!“ Lahner Presse

„So rührend sind nur wahre Begebenheiten.“ Frau & Kind

 

Von und mit Eleonora Herder, Maria Isabel Hagen, Michaela Stolte und Sabine Born Konzept und Idee Eleonora Herder Technische Mitarbeit Stine Hertel und Camilla Vetters Musikalische Mitarbeit und Arrangement Rebecca Berg Produktion Lena Krause

 

Performance
von Von und mit Eleonora Herder, Maria Isabel Hagen, Michaela Stolte und Sabine Born Konzept und Idee Eleonora Herder Technische Mitarbeit Stine Hertel und Camilla Vetters Musikalische Mitarbeit und Arrangement Rebecca Berg Produktion Lena Krause

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 8.6.2013, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB Halle 2, Schmidtstr. 12
  • 9.6.2013, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB Halle 2, Schmidtstr. 12
  • 21.6.2013, Abschlussprojekt , Galeria Classica (Krummbogen 14, Marburg)
  • 22.6.2013, Abschlussprojekt , Galeria Classica (Krummbogen 14, Marburg)
  • 26.6.2013, Abschlussprojekt , Galeria Classica (Krummbogen 14, Marburg)
  • 27.6.2013, Abschlussprojekt , Galeria Classica (Krummbogen 14, Marburg)
  • 28.6.2013, Abschlussprojekt , Galeria Classica (Krummbogen 14, Marburg)
  • 28.11.2014, LAB Frankfurt
  • 29.11.2014, LAB Frankfurt
  • 30.11.2014, LAB Frankfurt

Sorry that I always forget to press delete

[Sorry that I always forget to press delete] ist eine Performance wo eine Erinnerung von mir, die bewusst und unbewusst sowohl meinen Charakter, als auch meine Identität geprägt hat, rekonstruktiert wird. Für die Rekonstruktion werden Tatort Rekonstruktions Methoden und Erinerrungen vom Körper benutzt. Durch den Prozess wird die Erinnerung von mir durch andere Szenen beinflusst und verändet und die Erinnerungslücken werden sichtbar.

 

Von: Hyunsin Kim und Eun Kyoung Shin

Mit: Hyunsin Kim

Licht: David Rittershaus

 

Performance
von Hyunsin Kim und Eun Kyoung Shin(MA Dramaturgie, Frankfurt)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 4.7.2013, Premiere , Mousonturm
  • 5.7.2013, Mousonturm
  • 3.10.2013, Perla Mode, Zürich

Stadt in Aufruhr

Europa ist in der Krise, soviel steht fest. Nicht nur die nackten ökonomischen Zahlen lassen hierauf schließen, vielmehr noch erleben wir massive soziale Spannungen und Verwerfungen. Während jedoch manche unserer europäischen Nachbarn hierin zu versinken drohen, bleibt Deutschland eigentümlich unberührt von diesen Entwicklungen. GRUPPE INTERNATIONAL wagt deshalb gemeinsam mit Trierer Bürgerinnen und Bürgern ein Gedankenexperiment, das die gemütliche deutsche Wohlstandwelt verlässt und verlangt, das Ganze in Frage zu stellen:

 

Was, wenn die gegenwärtige Krise, die allabendlich über die Bildschirme flackert, auch in Deutschland ankommen wird? Was, wenn Protest, Arbeitslosigkeit und Armut den Alltag der Trierer im Jahr 2025 bestimmen? Was, wenn die Zukunft der Stadt nicht ganz so rosig aussehen wird, wie sie in Hochglanzbroschüren und politischen Sonntagsreden scheint? Der theatraler Stadtrundgang „Stadt in Aufruhr“ geht dieser Zukunftsvision nach und lädt die Zuschauer ein, Teil der Ereignisse in Trier im Jahr 2025 zu werden. Die Zuschauer werden auf spektakuläre Weise die Folgen von Occupy erleben, sie werden Karl Marx und plündernde Hausfrauen treffen und das längst vergessene revolutionäre Potenzial der Stadt Trier neu entdecken. „Stadt in Aufruhr“ ist eine bewegende Zeitreise, die Altbekanntes und Vergessenes in neuem Licht erscheinen lässt und die Poesie des Zukünftigen freilegt.

 

Die TUFA zeigt „Stadt in Aufruhr“ als Beitrag zum Festival MAXIMIERUNG MENSCH des Theaters Trier. Die site-specific Performance wurde in den letzten Monaten gemeinsam mit Einwohnern und Bürgern der Stadt und in Kooperation mit der Luxemburger Künstlergruppe MASKÉNADA entwickelt. Das Rechercheprojekt „Stadt in Aufruhr“ knüpft dabei an das strategische Papier „Trier Zukunft 2025“ an, das unlängst veröffentlicht wurde. Hier wird optimistisch skizziert: „In Trier leben 2025 110.000 Einwohner mit einer ausgewogenen Alters- und Erwerbsstruktur“. Doch was wenn nicht?

 

Regie & Konzeption: Roman Schmitz (MA ATW), Hannah Speicher
Produktionsleitung: Theresa Willeke
Musik: Felix Lange
Video: Roman Kuskowski
Regieassistenz: Isa Schulz
Ausstattung und Assistenz: Oliver Hofmann, Ella Möller und Christian Roth
Ensemble: Niels Wehr (BA ATW), Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Trier

 

Eine Kooperation von GRUPPE INTERNATIONAL mit AG Frieden, Jazz- und Pop-Chor Trier, Garde der KG Heuschreck Trier 1848, MASKéNADA Luxemburg, MGV Harmonie Osburg, Multikulturelles Zentrum Trier, Omnibus-Verkehre-Becker, Palais Trier, Theaterverein Mullebutz Nittel

 

Eine Produktion des TUFA e.V. und der GRUPPE INTERNATIONAL für das Festival Maximierung Mensch 4 des Theaters Trier. Gefördert durch den Fonds Soziokultur und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mainz.

 

Projekt
von Gruppe Int.

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 19.6.2013, Premiere , TUFA Trier
  • 22.6.2013, TUFA Trier
  • 25.6.2013, TUFA Trier
  • 26.6.2013, TUFA Trier

string theory

// concept + choreography: ajda tomazin // creation + perfomance: ajda tomazin + christopher weickenmeier // light + sound: jost von harleßem // mentors: prof. dr. bojana kunst + frank max müller // logo design: christopher weickenmeier // camera: david rittershaus // photography: katharina speckmann, Jörg Baumann // supported by: crespo foundation + qsl //produced at: frankfurt lab + mousonturn + atw

~

String is very moody, it has a tendency to show off, it can hurt you, it can be plain boring, and sometimes it’s just shy. But then suddenly, string changes its mind, and begins to talk, though not always in a way you understand, so you have to help string out, help string be heard, even when string says things not worth listening to. Like whispering in your ear: “You’re looking like idiots!”

~


Performance
von concept + choreography: ajda tomazin creation + perfomance: christopher weickenmeier and ajda tomazin light: jost von harleßem mentor: prof. dr. bojana kunst supported by: crespo foundation produced at: frankfurt lab, mousonturn and ATW

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 27.11.2013, Probebühne 1
  • 15.2.2014, Frankfurt LAB, HTA Tag
  • 13.6.2014, Festival Kaleidoskop, Skrlovec Tower, Kranj, Slowenien
  • 16.6.2014, Festival Ukrep, Dance Theatre Ljubljana, Slowenien

The Politics of Semblance: Performance and Philosophy

Keynote lecture at "What is Performance Philosophy?"

 

Is a performance a kind of philosophy and philosophy a kind of performance? This intriguing rhetorical formulation from one of the introductory conference questions suggests that there is no equality between the two activities. Nevertheless, there is a relationship between them: 'a kind of philosophy' and 'a kind of performance' are similar, at least in that they are both 'a kind of’ what they could be. There is a peculiar semblance that does not make them anything more than they actually are. It does not expand and broaden the activity field of the two practices – quite the opposite: it narrows them down, making them just one of a kind and giving them a peculiar place in the line of kinship. There is a specific affinity at work here that I would like to discuss in my lecture: the affinity of diminishing and destabilisation, which I also see as strongly related to an understanding of the field of 'performance philosophy'. To be 'a kind of' implies the status of a bastard, an inclination to obscenity, an air of phoniness, an attitude of laziness and the partial abandonment of an activity. These are some of the attitudes that I would like to bring up in the discussion and use to delve into the the ways how this semblance between philosophy and performance opens up the potentiality of artistic work. To be ‘a kind of' gives us an insight into ‘the lesser act’, into the incompleteness of the activity of philosophy and performance and, at the same time, allows us to relate these two fields to another potential practice: politics.

 

http://performancephilosophy.ning.com/page/cfp-2013-conference

 

Vortrag
von Prof. Dr. Bojana Kunst

 

  • Bisherige Termine
  • 11.4.2013, University of Surrey, Guildford, UK

The Present of Time: On Temporalities of Performance

The Present of Time: On Temporalities of Performance (Workshop, Rural Residency Centre Azala, Spain), 21 - 26 of March

 

http://www.azala.es/es/lantegiak-lab-seminarios/pagina_1/2013/03/21/el-presente-del-tiempo-sobre-la-temporalidad-de-la-performance.html#

 

Vortrag
von Prof. Dr. Bojana Kunst

 

  • Bisherige Termine
  • 21.3.2013, Rural Residency Centre Azala, Spain
  • 22.3.2013, Rural Residency Centre Azala, Spain
  • 23.3.2013, Rural Residency Centre Azala, Spain
  • 24.3.2013, Rural Residency Centre Azala, Spain
  • 25.3.2013, Rural Residency Centre Azala, Spain
  • 26.3.2013, Rural Residency Centre Azala, Spain

Theatermaschine 2013

Man könnte es “Assemblage” nennen, man könnte es “Kuriositätenkabinett” nennen, man könnte es “Theaterfestival” nennen, man könnte es auch ganz einfach “Haufen” nennen, wir nennen es “Maschine”.

 

Acht Tage lang setzt sich Körper neben Körper, Ding neben Ding, Wort neben Wort, Bild neben Bild. Ausgewählt wird nicht, es kommt wies kommt. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Und das Mahl ist üppig: Theater, Performances, Installationen, Lesungen, Gespräche, Musik.

 

Angerichtet wird das Ganze an verschiedenen Orten in der Stadt: Auf den Bühnen des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, in der Alten Kupferschmiede, dem Neuen Kunstverein und in der Landgaststätte Auenhof.

 

Um das Verstreute zu bündeln, errichten wir unter freiem Himmel unter der Konrad Adenauer Brücke ein Festivalzentrum: ein Raum auf Zeit, eine Baustelle, ein Café, ein Wohnzimmer, eine Bretterbühne, ein Ausgangsort.

 

Karten gibt es im Festivalzentrum und kurz vor den Vorstellungen an den Aufführungsorten.

1 Karte = 1 Euro. Die Programmpunkte im Festivalzentrum ist frei zugänglich.
Das Festivalprogramm ist umsonst an allen Orten des Festivals und im Internet unter www.theatermaschine-giessen.de erhältlich.

 

Projekt
von Werkschau der Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 1.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen
  • 2.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen
  • 3.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen
  • 4.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen
  • 5.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen
  • 6.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen
  • 7.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen
  • 8.6.2013, Festivalzentrum unter der Konrad-Adenauer-Brücke, Gießen

theôría - eine Tagung der ATW-Studierenden

12.7.2013, Probebühne II der ATW, Gießen
Leitung: Prof. Dr. Gerald Siegmund, Georg Döcker und Melchior Hoffmann
Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie

 

Konzept
Die erstmals stattfindende studentische Tagung theôría steht nicht unter einer bestimmten Fragestellung oder einem Motto und beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Gegenstandsbereich der Theaterwissenschaft. Stattdessen formuliert der Titel einen allgemeinen Anspruch an die theaterwissenschaftliche Praxis, und zwar in der etymologischen Konjunktion von „Festschau, Schaufest, Schauspiel“ und „geistigem Anschauen, Betrachten, Untersuchen, Überlegen“ im griechischen theôría einen Auftrag zu sehen, die theaterwissenschaftliche Analyse stets in einer großen Nähe zum Theater selbst zu entwickeln. Diese Nähe, die in theôría zum Ausdruck kommt, muss allerdings -- dem Verständnis von Forschung und Lehre des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft entsprechend -- immer komplex, mithin aporetisch gedacht werden als gegenseitige Bezogenheit, die gerade nicht durch die Identität, sondern durch die Differenz der beiden Pole produktiv wird. Nicht die Übersetzung, nicht die Vermittlung von Theater und Theorie, sondern das unvermittelbare Moment soll das Denken leiten, der Spalt zwischen beiden, der nur übersprungen werden kann, um je ereignishaft und kontingent neue Begriffe vom Theater hervorzubringen.

 

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen stellen MA-Studierende der ATW auf der Tagung theôría ihre je individuellen theaterwissenschaftlichen Forschungsinteressen vor. Sie präsentieren in ihren Vorträgen ihre aktuellen wissenschaftlichen Fragen, die je unterschiedliche künstlerische Positionen, theoretische Kernfragen und Problemfelder des Fachs berühren, und geben damit Einblick in die Vielfalt der Ansätze, die derzeit in der wissenschaftlichen Arbeit am Institut verfolgt werden. Unterstützt wurden die Studierenden bei der Erarbeitung ihrer Vorträge im Rahmen des Kolloquiums von Prof. Dr. Gerald Siegmund, das im Sommersemester 2013 stattgefunden hat.

 

In Anlehnung an die Theatermaschine, die seit vielen Jahren erfolgreich bestehende Plattform zur Präsentation und Diskussion der künstlerischen Arbeiten der Studierenden, versteht sich theôría als Forum für die Besprechung von deren wissenschaftlichen Arbeiten. Die Tagung zielt demnach darauf ab, den wissenschaftlichen Diskurs unter der Studierenden und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fachs zu stärken, in der Hoffnung, der Theorie vom Theater neue Perspektiven aufzeigen können.

 

Vorläufiges Programm

Moderation: Dr. Lorenz Aggermann, Eva Holling, Dr. Philipp Schulte

 

10.00h Gerald Siegmund, Melchior Hoffmann, Georg Döcker: Begrüßung

10.30h Tessa Theisen: Monster. Das Monströse als Denkfigur in (künstlerischen) Schaffensprozessen

11.15h Georg Döcker: Mimesis und Wiederholung. Zu Lacoue-Labarthes Lektüre von Diderots Paradox

12.00h Lennart Wilm: Das Angesicht Gottes bei Romeo Castellucci

 

12.45h Mittagspause

 

14.00h Bettina Rychener: Weltenräume: Kapseln, Zelte, Schiffe

14.45h Jan Kühling: Tanzen lernen. Postkoloniale Gesten der Aneignung

15.30h Kathrin Ebmeier: „Ich habe heute leider kein Foto für dich" – über Subjekt- und Bilderproduktion

 

16.15h Kaffeepause

 

16.45h Michael McCrae: Theater und die politische Differenz

17.30h Katharina Ruth Schmidt und Tilman Aumüller: Die Farce im Leben und In Vertretung meiner Selbst. Beiträge zum Zynismus

 

18.30h Abschluss

 

Anfahrt
Die Probebühne II befindet sich nicht im Institutsgebäude der ATW, sondern im Schiffenberger Weg 115, 35394 Gießen. Sie erreichen die Bühne mit den Buslinien 10, 801 und 802, Haltestelle Siemensstraße.


Bei Fragen schreiben Sie bitte an hiwi-theater@theater.uni-giessen.de

 

Vortrag
von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft

 

  • Bisherige Termine
  • 12.7.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne II, Schiffenberger Weg 115

Trashing Performance, lecture and screening

Gavin Butt is Reader in the Department of Visual Cultures at Goldsmiths, University of London. Trained as an artist and art historian, his research has now broadened to encompass work across the intersecting areas of performance studies, queer studies, and modern and contemporary visual culture. Much of this work involves rethinking the value of objects, events and knowledges deemed unworthy by so-called serious discourses of criticism and scholarship, in order to pay heed to alternative economies of cultural engagement and pleasure. His book on gossip and homosexuality in US art, Between You and Me: Queer Disclosures in the New York Art World 1948-1963, was published by Duke University Press in 2005. He is also editor of After Criticism: New Responses to Art and Performance (Blackwell 2004). Currently he is working on a new book project exploring the production of 'trash publics' in queer/feminist art and performance, including consideration of the work of David Hoyle, Oreet Ashery, Mel Brimfield, Bird La Bird, Andy Warhol, and others. He has published widely in books and journals. He has also lectured internationally, and organised scholarly fora and creative events, at numerous academic and public institutions including Frieze Art Fair, the Louvre, Arts Council, AICA, Vienna Festival, InIVA, HAU Theatres, Berlin, New York University, and the Venice Biennale. At Goldsmiths he is also Programme Leader of the MPhil / PhD in Visual Cultures.

 

http://www.thisisperformancematters.co.uk/people.html


Vortrag
von Gavin Butt

 

  • Bisherige Termine
  • 22.5.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Raum A 118

TRUE STORIES. 4 Tage auf der Suche nach der ganzen Wahrheit

True Stories zelebriert das lustvolle Nachdenken über die Wahrheit.
True Stories will der Wahrheit auf den Grund gehen und nähert sich von allen Seiten:
mit dem Dia-Projektor, dem Fotoalbum, dem Zeitungsausschnitt....
True Stories versammelt Künstler, Performer und Wissenschaftler
True Stories taucht ein in einen Kosmos der Geschichten, die wirklich so gewesen sind...

 

Alexander Buers: "Vertikal zur Seite"
Alexander Buers ist ein Kenner. Über zweihundertdreißig Achterbahnen ist er bereits gefahren, einige davon öfter. Für die Einen ist es ein kurzer Spaß - für Ihn ein schienengeführter Höhenflug zwischen Ganges und Galaxis.

 

Matti Fischer: "Mein ewiges Leben"
Wellen schlagen an den Strand. Seit zehntausend Jahren. Und ich mittendrin. Seit dreißig Jahren ein Ort des Glücks.
Um einen Ort fernab der Zeit wird es gehen. Und um das Leben, dass seinen Gang geht. Von Welle zu Welle.

 

Matti Fischer: "Da liegt ne Leiche am Afföller"
Es ist einige Jahre her, da lag eine Leiche am Afföller.
Was ist aus ihr geworden? Und welche Geschichte steckt hinter dem Mann, der eines morgens einfach so dalag. Vorbei.
Eine etwas andere Spurensuche.

 

Anna Krauß: "Ich bin so feige. Die Erna hat's gemacht."
„Amnesia does not heal anything.“ Hat er mal irgendwo gelesen.
Jeder Schritt geht Richtung Ende. Das ist sicher. Er ist auf dem besten Weg.
Aber ich bin hier und Sie sind dort.
Und können Sie mich überhaupt hören? Eine (Zeit)reise.

 

Rolf Michenfelder: "Luft und Liebe"
„Wenn 99% Wahrscheinlichkeit gegen Liebesglück sprechen, ich aber liebe, dann ist 1% das Wahrscheinliche“, sagt Walter. Wir müssen uns Walter als glücklichen Menschen vorstellen.

 

Peter Schomer: "Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit oder erstens kommt es anders und zweitens als man denkt."
Der Amateurhirnforscher und Wahrheitssucher Peter Schomber über das einzig wahre Wahre, die total echte, richtige, korrekte Wahrheit.

 

Steffi Tauber: "Inga und Konrad – ein Puzzle"
2 Personen: in Bildern und Nebenschauplätzen. Vielleicht sagt der heimliche Lieblingssong mehr über einen Menschen aus, als die von außen groß wirkenden Ereignisse in seinem Leben? Inga und Konrad – der Zuschauer darf mitpuzzlen und seine eigene Antwort auf die Frage finden: wer sind diese beiden?

 

Taika
Taika glaubt an Gegensätze. Sie glaubt an das Große im Kleinen. Ihre Songs sind zarte Pop-Perlen – minimalistisch, aber mit vollem Gefühl. Sie erzählen davon, wie sie beim Fahrradfahren ihr Herz verliert, wie sie über ihre eigenen Träume stolpert und dabei das Fliegen lernt, wie man sein Fernweh mit dem Universum im Kopf stillen kann. Zerbrechlich und gleichzeitig kraftvoll. Verträumt und bodenständig.

 

Vom 21. - 24. August 2013
am Hirschberg 18 in der Oberstadt

 

Nur Abendkasse
Eintritt: 5,- / Abend

 

Programm:

Mittwoch 21.08.13:
20.15: Matti „Mein ewiges Leben“
21.00: Steffi „Inga und Konrad“
21.45: Rolf „Luft und Liebe“

 

Donnerstag 22.08.13
20.15: Steffi „Inga und Konrad“
21.00: Alex „Vertikal zur Seite“
21.45: Peter Schomber „Nichts als die Wahrheit “

 

Freitag 23.08.13
20.15: Matti „Da liegt ne Leiche am Afföller“
21.00: Rolf „Luft und Liebe“
21.45: Anna „Ich bin so feige. Die Erna hat‘s gemacht.“

 

Samstag 24.08.13
20.15: Anna „Ich bin so feige. Die Erna hat‘s gemacht.“
21.00: Alex „Vertikal zur Seite“
21.45: Matti „Mein ewiges Leben“

 

Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Mit freundlicher Unterstützung des Kultursommer Mittelhessen

 

Eine Produktion von german stage service

 

Vortrag
von und mit: Alexander Buers (ATW), Matti Fischer, Anna Krauss (ATW), Nisse Kreysing, Rolf Michenfelder, Marius Rosinski, Peter Schomber, Steffi Tauber

 

  • Bisherige Termine
  • 21.8.2013, Ladengeschäft Kratz/ Am Hirschberg 18/ Oberstadt/ MARBURG
  • 22.8.2013, ebenda
  • 23.8.2013, ebenda
  • 24.8.2013, ebenda

Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten

von Heiner Müller

 

Ein Projekt von plataplata, produziert von der HfS »Ernst Busch«, Studiengang zeitgenössische Puppenspielkunst.

 

Medea liebt Jason und hat für ihn, den Argonauten, ihre Heimat und Familie aufgegeben und verraten. Aber Jason heiratet eine andere Königstochter – und Medea übt grausame Rache. Heiner Müllers Medea-Adaption zeigt keine Figuren, keine Opfer oder Täter, keine Helden oder Schuldige. Stattdessen setzt Müller einen Textblock in eine zerstörte, apokalyptische Landschaft, an deren »verkommenes Ufer« der Mythos mit allem anderen Müll der Zivilisation angespült wird. Und diese Geschichte hört nie auf: DO YOU REMEMBER NO I DON'T.

 

Es spielen: Lisann Behm, Christoph Levermann, Christopher Schleiff, Victoria Schmidt, Cyril Sjöström/Johannes Frick.
Regie: Matthias Jochmann.
Ausstattung: Victoria Philipp
Licht- und Videodesign: Johanna Seitz.
Dramaturgie: Annika Stadler.
Produktionsleitung: Evelyn Stange.
Regieassistenz: Rico Wagner.

 

Aufführungsrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin
Aufführungsdauer: ca. 60 Minuten. Keine Pause
bat-berlin.de
plataplata.de

 

http://vimeo.com/68047848

 

Projekt
von plataplata

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 25.4.2013, Premiere , bat Studiotheater, Berlin
  • 26.4.2013, bat Studiotheater, Berlin
  • 27.4.2013, bat Studiotheater, Berlin
  • 27.5.2013, ADK Ludwigsburg (Die animierte Stadt – Festival belebender Theaterformen)
  • 14.6.2013, bat Studiotheater, Berlin
  • 15.6.2013, bat Studiotheater, Berlin
  • 22.6.2013, Schaubude, Berlin
  • 6.10.2013, free.space festival, Wien (Kunstkanal)

Völkerball

Eine Völkerschau

 

1. Nationaltänze
2. Eine Hochzeit
3. Aufbau des Lagers
4. Traditionelle Gesänge
5. Ein Wettkampf
6. Nationaltänze
7. Eine Mahlzeit einnehmen

 

Performance
von Thomas Bartling, Ruby Behrmann, Friederike Schmidt-Colinet, Chris Herzog und Judith Stodtkötter (Dramaturgie MA, Frankfurt);

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 30.4.2013, Premiere , naktunfinished-Festival, Soulkitchen Halle, Hamburg
  • 5.6.2013, Theatermaschine 2013, Probebühne 1, Gießen
  • 6.6.2013, Theatermaschine 2013, Probebühne 1, Gießen

VOLL:MILCH

Sie sehen heute Abend ein Stück von VOLL:MILCH. VOLL:MILCH, vor geraumer Zeit aus der Ausbildungsstätte Hildesheim aus politischen Gründen weggegangen, sind die bekanntesten Wortführer jener radikalen Studenten, die nicht nur die Freie Szene reformieren wollen, sondern unsere ganze Gesellschaftsordnung umstülpen. Diese Studenten sind eine kleine Minderheit. Darüber kann der Lärm, den sie machen, nicht täuschen.
Sie und ihre Freunde müssen es hinnehmen, dass die Art ihrer Argumente sie gelegentlich nicht mehr als Gesprächspartner ernsthaft in Betracht kommen lässt. Das, wie ich meine, kann uns nicht hindern, zu versuchen dahinter zu kommen, was denn wohl diese jungen Leute, diese - Revolutionäre, was sie sein wollen, ganz bewusst sein wollen, in einer Zeit, in der man an Revolution nicht mehr glauben kann - was denn wohl diese jungen Revolutionäre wirklich vorhaben.
Ein Theaterabend über die Mutter, ihre Kinder und die Neuformierung der Freien Szene.

 

Inszenierung
von VOLL:MILCH

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 13.11.2013, Gastspiel Hildesheim , PB1

Walking Exercises

"Walking Exercises" besteht aus drei Übungen des Gehens, jeweils für einen Performer. Mit Werkzeugen wie ein Metronom, Blindenbrille, Pfeile und Rhetorik, wird das Gehen geübt, im Hinblick auf Rhythmus, Orientierung und Erinnerung.

 

Performance
von Marialena Marouda von und mit: Caroline Creutzburg, Malte Scholz und Marialena Marouda

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 24.8.2013, Sophiensaele, Berlin

Wild Thing – I wanna know for shure

„Der gänzlich unbestimmte Gedanke von etwas überhaupt.“ (Kant). Wie können wir zu ihm vordringen? Wie können wir uns dem Ding nähern, ohne es in seiner Erscheinung zu begreifen, ohne es in das Raster unserer Erkenntnis einzubetten, sondern so, wie es „an sich“ ist?
Die Fremdheit auf uns wirken lassen: „Unter den Dingen, [die man sah], war öfter auch ein Mann, von seltsamer Art.“ (Stifter, Adalbert: Granit)

Präsentation im Rahmen des Szenischen Projekts „Theater der Dinge“ von Heiner Goebbels. Mit Judith Altmeyer, Kevin Barz, Maximilian Brands, Jacob Bussmann, Abdullah Erdogan, Kristin Gerwien, Lukas Jiricka, Jan Kühling, Matthis Kuhn, Norbert Pape, Clara Reiner, Leander Ripchinsky, Maximilian Zahn


Projekt
von Studierenden des Institus für Angewandte Theaterwissenschaft

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 1.6.2013, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne II, Schiffenberger Weg 115

Wir sind außergwöhnlich

Lange war vom postmodernen anything goes und dem Ende der ‚Metaerzählungen’ die Rede - heute jedoch scheinen diese Zeiten vorbei zu sein. Was folgt? Das Projekt wir sind außergewöhnlich blickt unter die allgegenwärtigen Krisenschlagzeilen. In drei Akten mit den Themen Quantifizierung, Populismus und Subversion wird in musikalischer und theoretischer Sprache Gegenwartsdiagnose inszeniert. Ein Wechselspiel von Konzeptstücken Patrick Franks, u.a. „the law of quality (quantity is quality!)“, Beiträgen des Philosophen Prof. Enno Rudolph; des Komponisten Robert Schumann und des Politikers und EU-Gründervaters Robert Schuman – zusammengehalten durch eine Inszenierung des Entzugs.

 

Performance
von Patrick Frank (Konzept, Komposition & Projektleitung). Regie: Gian Manuel Rau; Tenor: Jakob Pilgram; Klavier: Judit Polgar; Philosoph: Prof. Enno Rudolph; Klangregie: Jürg Lindenberg; Bühne: Michel Schranz; Lichtgestaltung: Markus Brunn; Video: David Rittershaus(ATW)

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 19.1.2013, Premiere , Sophiensaele Berlin
  • 20.1.2013, Sophiensaele Berlin

Wir sollten uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

Score:
"Setzt die Leute aus dem Theater auf die Gasse: ach, die erbärmliche Wirklichkeit!"
"Wir sollten uns nebeneinander setzen und Ruhe haben." (Büchner: Dantons Tod)
In einem Rundgang durch die Stadt Gießen stellen sich Theatergänger und -schaffende gleichermaßen die Aufgabe, Danton beim Wort zu nehmen. An drei Stellen in der Stadt werden die Teilnehmenden sich auf Treppen setzen und Ruhe haben, und vielleicht auch ein Freibier.

 

Mit dem Rundgang Wir sollten... soll sich durch einen formalen Ansatz – dem Event Score – der Thematik revolutionärer Praxis genähert werden. Jede_r kann einen Event Score schreiben und jede_r kann ihn ausführen, wann und wo man will. Kunst ist nicht mehr nur Sache virtuos ausgebildeter oder genialer Künstler in festen Institutionen. Der Rundgang verweist auf historische, revolutionäre Gesten und Praktiken – das Sit-In der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der Studentenbewegung der '68, der Sitzstreik als Mittel des Arbeitskampfes usw. – und stellt zugleich die Frage nach Formen für eine zeitgenössische, revolutionäre Praxis.

 

Enttäuscht vom revolutionären Kampf, sind Dantons Worte nicht nur Anweisung für Protestgesten, sondern selbst als Utopie zu verstehen. Die Utopie des Ruhe-Habens lässt sich nur in einem zeitlich und räumlich begrenzten Rahmen verwirklichen, dennoch muss sie wahrgenommen werden, um überhaupt zu einem Nachdenken über die Kontingenz der gegenwärtigen Verhältnisse und eine grundsätzliche Veränderbarkeit zu kommen.

 

Das Nebeneinander Setzen soll nicht im Theatersaal stattfinden, weil es nur außerhalb des Theaters eine Aufmerksamkeit bekommt: Alle Teilnehmenden werden zu Darstellenden. Zugleich verweisen die Stationen des Rundgangs auf die Funktion des öffentlichen Raums als dem Ort der gesellschaftlichen und demokratischen Auseinandersetzung, der zunehmend verwaltet und privatisiert wird, zu verkümmern droht und sich ins Virtuelle flüchtet.

 

Info: http://www.ongoing-project.org/index_wirsollten.html

 

Projekt
von ongoing project: Lisa Schwalb, Chris Herzog, Jasmin Jerat, Alma Wellner Bou, Alexander Bauer

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.6.2013, Foyer des Stadttheaters Gießen, Südanlage 1, 35390 Gießen
  • 22.6.2013, Foyer des Stadttheaters Gießen, Südanlage 1, 35390 Gießen
  • 23.6.2013, Foyer des Stadttheaters Gießen, Südanlage 1, 35390 Gießen

You can wash all that shit away

3. Mühlheimer Fatzertage im Ringlokschuppen

 

You can wash all that shit away

 

„Ich habe eure farbigen T-Shirts getragen, mit Aufschrift, ohne Aufschrift. Ich habe mir euren Initiationshaarschnitt verpassen lassen. Ich sah aus, wie eine von euch. Und doch: Konnte ich keine Übereinstimmung finden. Manchmal nicht mal Ähnlichkeit. Was bringt das Kollektiv denn hervor? Ist es nicht vielmehr so, dass bei euch auch nur einer das Manifest geschrieben hat und die anderen unwichtige Veränderungen an den Formulierungen vorgenommen haben? Ja, du bist stärker im Verein. Die Konkurrenz ist gross, der Markt unerbittlich und das Kollektiv ein warmer Familienschoss. Ich sage: Hier wird kein bürgerlicher Individualismus durchbrochen, hier werden ökonomische Zusammenhänge cachiert. Gemeinschaft ist nicht ‘Mehr- werden‘ sondern Abgeben Sichaufgeben, Weniger werden, damit man zu mehreren sein kann. Ich mach jetzt mal was alleine.Und das ist gar nicht romantisch.“


Performance
von und mit Katrin Hylla, Melchior B. Tacet

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 21.7.2013, Premiere , Foyer, Ringlokschuppen Mühlheim an der Ruhr

ՄԻԱՍԻՆ MJ’A SIN - VERFLECHTUNGEN

mj’a sin ist das armenische Wort für „zusammen“. Die bildende Künstlerin Silvina Der-Meguerditchian und die Choreografin und Tänzerin Jasmin İhraç begeben sich auf die Suche nach dem, was sie angeblich verbindet: ihre armenischen Wurzeln. Im Gang durch Tradition und Geschichte treffen sie auf blinde Punkte, Abwesenheit und Verlust. Dabei knüpft ihr ungewöhnliches Spiel mit traditionellen Symbolen, Techniken und Volkstänzen stets den Bezug zum Jetzt: Bleibt die Community von gestern die Sehnsucht von heute? Wo liegt der Widerstand in Kreuzstich und Kreuzschritt? Was sind Fragmente und Dokumente unserer Aneignung? Die multimediale Performance aus Klang, Objekten, Installation und Tanz nutzt die Idee der Gleichzeitigkeit und eröffnet den verschiedenen Perspektiven einen neuen Raum.


Performance
von Installationen und Performance: Silvina Der-Meguerditchian Choreografie: Jasmin İhraç Choreografische Mitarbeit: Tümay Kılınçel (CuP)), Julia Schunevitsch Tanz und Performance: Jasmin İhraç, Tümay Kılınçel (CuP), Julia Schunevitsch Mit Kompositionen von: Hanan EL Shamouty, Dzovinar Mikirditsian Dramaturgie: Lidy Mouw

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 19.12.2013, Ballhaus Naunynstraße
  • 20.12.2013, Ballhaus Naunynstraße
  • 21.12.2013, Ballhaus Naunynstraße
  • 22.12.2013, Ballhaus Naunynstraße