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Artikelaktionen

2014

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Beitrag zum Szenischen Projekt "Botenberichte" (Leitung: Heiner Goebbels) im WS 2013/14.

 

Performance
von Tobias Bergmann und Jonas Werminghausen 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.2.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft - Probebühne II
  • 2.11.2019, Center for Cultural Decontamination

 

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23 Fragen zur Tunesischen Revolution

To see everything is impossible
There arenʼt enough words
Itʼs this impossibility which brings us closer to the „real“.

23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist kein Reisebericht.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist eine Performance.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist eine Sammlung.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Stimmen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Bilder.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Erzählungen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Meinungen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Verweise.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Orte.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Erinnerungen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Fragen.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution sind Antworten von Saddem Ayed, Mahmoud Abdessalem, Med Jouba, Med Habib Machfar, Amira Assi, Lina Ben Mhenni, Triada Kovalenko, Alexander Bauer, Michael Bauer, Guy Debord...

23 Fragen zur Tunesischen Revolution begann mit einer Reise. 2010 flog ich das erste Mal nach Tunesien. 2011 fand die Revolution in Tunesien statt. Danach flog ich zwei weitere Male nach Tunesien um zu sehen was sich in dem Land seit der Revolution geändert hat. Ich wollte meine eigene Dokumentation, meine eigenen Geschichten und Bilder der Revolution finden - die ich durch persönliche Begegnungen auch fand. Als ich das Material später sichtete, fehlte jedoch etwas.

Ich realisierte, dass da ein blinder Fleck war, etwas das sich nicht so einfach nacherzählen lässt.
23 Fragen zur Tunesischen Revolution ist eine Arbeit von Triada Kovalenko, Alexander Bauer und Michael Bauer über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten ein Ereignis auf die Bühne zu bringen. Dabei stellt die Arbeit die unvermittelte Sicht auf Geschichte in Frage, doch begnügt sich nicht damit eine Antwort zu geben. 23 Fragen zur Tunesischen Revolution stellt Vielstimmigkeiten, Widersprüche, Brüche und Ähnlichkeiten auf die Bühne und vergisst dabei nicht den spezifischen Blick darauf zu reflektieren.

Dieser spezifische Blick wird Gegenstand der theatralen Vermittlung. Durch dokumentarisches Material, das künstlerisch in Form von Lichtinstallationen, Objekten der bildenden Kunst, performativen Aktionen und überformter Sprache bearbeitet wurde, werden Fragen evident wie: "Ist es möglich alles zu sehen?, Gibt es genug Worte?, und schließlich: Bringen uns diese Unmöglichkeiten näher an das Reale?".

Triada Kovalenkos Abschlussinszenierung setzt sich kritisch mit dem Potential des Dokumentarischen auseinander und entwirft eine Vielzahl von Blickachsen durch ein Ereignis, das schon beinahe als abgehandelt gilt.

Weiter Informationen unter: www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/23-fragen-zur-tunesischen-revolution

 

Performance
von Konezpt und Performance: Triada Kovalenko und Alexander Bauer Bühnenbild: Michael Bauer Fotografische Mitarbeit und Dokumentation: Daniel Kovalenko 

 

23 Fragen zur Tunesischen Revolution


Bisherige Aufführungen

  • 20.3.2014, Abschlussprojekt , Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
  • 21.3.2014, Abschlussprojekt , Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

3 Tage HTA

Am 15. Februar 2014 findet im Frankfurt LAB ab 14.00 Uhr der diesjährige HTA-Tag statt und schon ab dem 13. Februar werden Projekte der Studiengänge Regie und ATW im LAB, in den Landungsbrücken Frankfurt und im Künstlerhaus Mousonturm zu sehen sein. Wir freuen uns auf Sie!

13. Februar

20 h: Spur und Wirklichkeit –Der letzte Fall des Kommissar Gregory
Regie Gabriel von Zadow,
nach Stanislaw Lem
Diplominszenierung HfMDK Regie
Frankfurt LAB

20 h: Die kleine Freiheit – vielleicht
von und mit Stephan Dorn und Falk Rößler
MA-Inszenierung Angewandte Theaterwissenschaft
Künstlerhaus Mousonturm
Tickets: www.mousonturm.de

14. Februar

20 h: Die kleine Freiheit – vielleicht
Künstlerhaus Mousonturm

20 h: Gier
Regie Isabella Roumiantsev,
von Sarah Kane
Studienprojekt HfMDK Regie
Landungsbrücken Frankfurt
Tickets: www.landungsbruecken.org

15. Februar

ab 14 h: Neue Stücke, Performances und Installationen aus den HTA-Studiengängen

Programm im Frankfurt LAB
14.00 Uhr: Begrüßung
14:10 Uhr: Choreographien von Marc Spalding, Jean-Hugues Assohoto und Marguerite Donlon (ZuKT)
14:50 Uhr: Maccia (Performance, ATW)
13:35 Uhr: Der Auftrag (Performance, MA Dramaturgie)
16:00 Uhr: String Theory (Performance, CuP)
17:00 Uhr: In ShORT (Performance, Bühnen- und Kostümbild)
17:30 Uhr: Schlusschor: (Non)Acting-Things (Performance, MA Dramaturgie)
18:00 Uhr: Acting Basics (Szenen, Schauspiel)
20:00 Uhr: Spur und Wirklichkeit - Der letzte Fall des Komissar Gregory (Inszenierung, Regie)
Durchgehend:
Die Stadt – Passanten (Installation, ATW), Bühnenbildmodelle der Bühnenbildstudierenden

Programm an den Landungsbrücken Frankfurt
18:30 Uhr: Gier von Sarah Kane (Regie)

Programm an der HfMDK Frankfurt
20:00 Uhr: ANGSTMENSCHENPAARE - Szenen von Jon Fosse (Inszenierung, Schauspiel)

Programm am Künstlerhaus Mousonturm
22:00 Uhr: Die kleine Freiheit – vielleicht (Performance, ATW)

 

Das Künstlerhaus Mousonturm bietet
anlässlich des HTA-Tags ein ermäßigtes
Kombiticket für den „Swamp Club“
von Philippe Quesne (15.2., 20h) und
„Die kleineFreiheit – vielleicht“(15.2.,22h) an.
www.mousonturm.de

 

HTA Tag
von Studierenden der Hessischen Theaterakademie 


Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt LAB, Landungsbrücken Frankfurt
  • 14.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt LAB, Landungsbrücken Frankfurt
  • 15.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt LAB, Landungsbrücken Frankfurt
  • 5.12.2014, 0000

A Speculative Glossary

Gast: Maska Research Group (Nika Arhar, Katja Čičigoj, Janez Janša, Martina Ruhsam and Jasmina Založnik, thanks to Pia Brezavšček)

Konzept: Rahel Kesselring

Our accelerated temporality generates diverse and multiplying strategies of dealing with the demands of our hastened time. It seems necessary to enrich our vocabulary with terms that will allow for some differentiation and enable us to talk more precisely about specific forms of time and ways of coping with its eternal brevity, as well as the dissipation of time and its manifold qualities. The lexical in(ter)ventions that we introduce in this glossary comprise a number of terms, such as in0wasting, zenacceleration, and pregnant boredom, which are meant to allow for some specification in our daily talks and chats about the diverse intangible temporal states in which our daily moves are not just imbedded. Time is not a container but is rather produced and engendered by our movements. The method of this glossary is a reversed one: similarly to drawing a map of a territory that no one has ever seen, we sketch definitions in order to discover what qualitative differences these neologisms (with their descriptions) introduce. The playfulness of this glossary is based on the idea that lexica are not static representations of words but tools for negotiating and intervening in the social field. We approach terminology as a poetic and at the same time productive moment of thought, as well as a speculative endeavour of lexical fiction.

www.diskursfestival.de

 

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.11.2014, Glaspavillion der THM, Wiesenstraße, Gießen

ACTUAL IDENTITIES

 

Gast: Heath Bunting

As activists and artists we are interested in identity in the context of nationalism, refugee rights and heteronormativity. With performance, pretention and queering we try to bend reality and shift perspectives but when our various identities are confronted with official institutions the fun stops. States and corporations construct our artificial persons (or avatars) and our power to change them is restricted.

With Heath Bunting (www.irational.org) we will talk about this construction and how we can interfere in it. He will share his knowledge of the networks of human beings, natural persons and artificial persons (or corporations) and where there are junctions we can manipulate.

Konzept: Operation schwarz-roter August

www.diskursfestival.de

 

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.11.2014, Sitzungssaal im Rathaus, Berliner Platz 1, Gießen

Anna Kpok und der letzte Zombie: Level II – Gegen die Bürokratie

Anna Kpok’s Zombiefreund wurde von verrückten Wissenschaftlern entführt. Um ihn Stück für Stück zu befreien muss sie deren dunkle Pläne durchkreuzen. Nachdem sie dem fiesen Gärtner in Level I bereits die Hand des Zombies abringen konnte, geht es nun weiter in die unheimliche Welt der Bürokratie mit ihren unverständlichen Abläufen und fremdartigen Bewohnern. Die labyrinthischen Flure des Bürogebäude, wirken anders als sonst: Leuchtstoffröhren flackern epileptisch, ein bedrohliches Brummen und Surren erfüllt die abgestandene Luft, verwirrte Schatten huschen durch die endlosen Flure, verlustig gegangene Stempel treiben die Migräne-geplagten Sachbearbeiter an den Rand des Wahnsinns und das merkwürdige Verhalten der Büropflanzen lässt sehr dunkle Ahnungen in Anna aufsteigen...was ist hier geschehen? Anna braucht all ihre Geschicklichkeit um aus diesem Amt gesund herauszukommen – Level II beginnt.

Die Performancegruppe Anna Kpok präsentiert den zweiten Teil des Live Jump & Run-Spiels „Anna Kpok und der letzte Zombie“. Level II besticht durch bessere Grafik, eine intuitivere Steuerung, ein weiterentwickeltes Gameplay und eine spannende Storyline. Gleichgeblieben ist die Immersion von Spiel und Realität. Die Zuschauer*innen werden zu Gamern und steuern den Avatar durch das bürokratische Labyrinth, sammeln Stempel, lösen Rätsel, und versuchen die Endgegnerin zu besiegen und so ein weiteres Körperteil des Zombies zu finden.

Wo: ehemaliges Gebäude der BKK, Bessemerstraße 30, Bochum
Wann: 20 & 22. / 23. Mai 2014 jeweils um 18.00 Uhr/ 19.30 Uhr/ 21.00 Uhr
Eintritt: 6€ / erm. 4€ 
+++Nur 5 Spieler pro Runde+++
+++Bitte reservieren unter zombie@annakpok.de+++
Dauer: ca. 60 Minuten

Eine Anna Kpok Produktion im Rahmen der FIDENA 2014. Gefördert vom NRW Landesbüro Freie Kultur, dem Kulturbüro der Stadt Bochum.

 

Performance
von Emese Bodolay, Gabor Bodolay, Elisabeth Dannenberg, Martin Degeling, Kathrin Ebmeier, Tobias Fritzsche, Paula Gendrisch, Anna-Lena Klapdor, Patricia Lenz, Kirsten Möller, Kristin Naujokat, Sebastian Radermacher, Steffen Schuhmann, Klaas Werner, Manuel Zauner 


Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 20.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 20.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 22.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str.30 , Bochum
  • 22.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 22.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 23.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 23.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
  • 23.5.2014, Altes BKK-Gebäude, Bessemer Str. 30, Bochum
Anna Kpok und der letzte Zombie: Level II – Gegen die Bürokratie
Anna Kpok und der letzte Zombie: Level II – Gegen die Bürokratie
Anna Kpok und der letzte Zombie: Level II – Gegen die Bürokratie

 

Art for Everybody

KimKrü packen ihre Koffer und geben sich auf die Suche nach Arbeit. In ihrer Side-action-Reihe 'Art for everybody' verlassen sie bewusst den Raum des theatralen Normalen und performen mal auf Musikfestivals, mal im Klassenraum oder ab und zu auf einem fancy Kunstfestival. Ihr Publikum besteht aus Kindern, Hipstern und Once upon a time Hipstern, die nicht das normale Performancekunst-Publikum sind. Mal geben sie sich als John Lemon und Yono Oko, bieten künstlerischen Rat und Schlag für Liebeskummer oder Herzrasen und geben Unterricht in Hula Grundschritte oder Tips, wie man es auf gar keinen Fall in eine Schauspielschule schafft. Als Tausch bietet der Zuschauer ihnen was im gleichen künstlerischen Wert an. 

Alle ihre Versuche werden dokumentiert und dienen als eigenes Material und Nährboden ihrer gemeinsamen Show: 'Make art, not love'.

 

Performance
von Hyunsin Kim Philipp Krüger David Rittershaus 


Bisherige Aufführungen

  • 29.8.2014, World DJ Festival, Yangpyeong, Korea
  • 30.8.2014, World DJ Festival, Yangpyeong, Korea
  • 4.9.2014, Yeosu International Art Festival, Chonnam Art Center, Yeosu, Korea

 

Art for Everybody

At the still point of the turning world

"Das Haus ist ein Verband von Bildern, die dem Menschen eine Stabilität beweisen oder vortäsuchen" 
(Henry Bachelard, Poetik des Raumes)

Ein Gang durch das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Performance
von Friederike Schmidt-Colinet 


Bisherige Aufführungen

  • 18.7.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
At the still point of the turning world

At the still point of the turning world

At the still point of the turning world

At the still point of the turning world

auctio vacui

Ein verschlossener Auktionskatalog, ein Hammer, Versteigerungsexponate und personalisierte Datenquellen. In der installativen Performance „auctio vacui“ dienen scheinbar ungefährliche und nackte Likes zur Aufwertung unseres Selbst und werden gleichzeitig zum wertvollen Wiedervermarktungsprodukt. Jeder kann durch sein Zutun ausgestellt und aufgewertet werden. 
Mehr an Information führt erwiesenermaßen nicht notwendig zu besseren Entscheidungen. Was sind unsere Kriterien, nach welcher wir auswählen, was uns gefällt und welche Methoden wenden wir an, um uns zu präsentieren? Reichen dafür Eckdaten des Lebenslaufes? Haben wir es somit wirklich mit einer umfassenden Person zu tun, die die post privacy fordert oder bleibt die Leere? 

Teilnehmerzahl mit Vor- und Nachnamen unter (begrenzt auf max. 8 Personen):
auctio.vacui@gmx.net

 

Zuschauerzahl: max 40

https://ackerfestivalberlin2014.wordpress.com

 

Installation
von Jana Blöchle (ATW) und Dominik Fornezzi (ZHdK) 


Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2014, Premiere , AckerStadtPalastBerlin

 

auctio vacui

B Open

B Open ist eine Live Radio Show, die Bühne wird zum Sendeapparat. Wenn zur Hand, bringen Sie Ihr radiofähiges Handy, ihren Taschenempfänger und Ihre Kopfhörer mit, oder leihen Sie sich ein Gerät bei uns. Bitte seien sie leise, sechs RadiovisionistInnen loten die Gleichzeitigkeit von Hörfunk und Theater aus. Sie betreiben epischen Journalismus als Technik zur Überwindung von Distanz und berichten von der Welt. 
Unter anderem haben sie herausgefunden, dass der Wostoksee seit über 10 Millionen Jahren unter einer drei Kilometer dicken Eisschicht liegt. Ein großes fremdes Unbekanntes. Jetzt wurde ein Loch gebohrt, die Untersuchung beginnt. Wie können sie sich dem verborgenen Chaos nähern, ohne in es einzugreifen? Wie können sie, die oben am Bohrloch sitzen, die Information verbreiten, ohne sie zu verfälschen? Kann man offen für neue Erkenntnisse aus der Tiefe sein, wenn sie eigentlich zu komplex für die Wahrnehmung sind, sich aber gerade deshalb aufdrängen? 
Das Radiostudio bildet eine Kapsel der ausschweifenden Neugier, der Äther den Versammlungsort der gebündelten Aufmerksamkeit. Die RadiovisionistInnen machen ihre Stimmen zur Bühne der subjektiven Mitteilung und die eigene Perspektive zur Voraussetzung sich zu öffnen und in Bezug zu setzen. 
Wer es nicht ins Theater schafft, kann die Sprengung des 3m³ großen Gelantineblocks auch live am Empfänger zuhause mitverfolgen.

 

Projekt
von von und mit: Caroline Creutzburg Franziska Dick Rupert Jaud Sophie Reble Bettina Rychener Maxi Zahn Unterstützung Produktion: Maria Isabel Hagen, Florian Seel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.10.2014, Sophiensaele Berlin / Radio multicult.fm - www.multicult.fm
  • 25.10.2014, Sophiensaele Berlin / Radio multicult.fm - www.multicult.fm
  • 11.11.2014, Brut Wien / Radio Orange - FM 94,0 - www.o94.at
  • 12.11.2014, Brut Wien / Radio Orange - FM 94,0 - www.o94.at
  • 14.12.2014, Gessnerallee Zürich / Radio Lora - FM 97,5 - www.lora.ch
  • 15.12.2014, Gessnerallee Zürich / Radio Lora - FM 97,5 - www.lora.ch
  • 9.1.2015, Mousonturm Frankfurt / Radio X - FM 91,8 - www.radiox.de
  • 10.1.2015, Mousonturm Frankfurt / Radio X - FM 91,8 - www.radiox.de
  • 20.1.2015, FFT Düsseldorf / Hochschulradio - FM 97,1 -www.hochschulradio.de
  • 21.1.2015, FFT Düsseldorf / Hochschulradio - FM 97,1 -www.hochschulradio.de

Black Hole Theatre

THE BLACK HOLE THEATRE
Ein O-Ton-Theater

Das Wachstumsparadigma ist unsere unbestechlichste Logik, es ist unser größter Stern. Kollabiert ein großer Stern, entsteht ein schwarzes Loch. Vielleicht bildet das schwarze Loch den Riss zu einem, uns bereits erwarten­den, neuen Lebensraum nach dem Wachstum, das uns sonst so alternativlos erscheint? Oder weist es uns darauf hin, dass in unserer Rechnung über das zukünftige Wachstum ein entscheidender Faktor fehlt?

Für THE BLACK HOLE THEATRE hat die Gruppe huRRa!! seine eigene Methode - das O-Ton-Theater - entwickelt: bei ausführlichen Interviews gewonnenes Material dient als textliche und musikalische Grundlage des Abends. Die PerformerInnen studieren nicht nur das Gesprochene ein, sondern zusätzlich auch den Sprachrhythmus, die Sprechmelodien, die Versprecher, sowie alle Ähms, Ähs, Phhhs und Atmer einer ihnen unbekannten Person.
huRRa!!s Interviewpartner für THE BLACK HOLE THEATRE waren unvorbereitet. Sie sind Überrumpelte, Überfragte, Suchende, wie wir es sind. Die Interviewten können uns keinen Expertenrat über das Wachstum geben, vielmehr tragen sie das Wachstumsparadigma als solches in ihrem Denken und Sprechen mit sich. Ihre Versuche, sich ein Leben außerhalb des aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell vorzustellen, kommen dabei schnell an ihre Grenzen. Diese Lücke in der eigenen Fanatasie wird dabei alsbald durch einen unerwarteten Mitspieler gefüllt: der eigene Tod. Doch inwiefern muss und kann die eigene Endlichkeit auf ein gesellschaftliches Ordnungsprinzip wie dem Wachstumsparadigma übertragen werden? 

Die Musikalität des unvorbereiteten, überrumpelten Sprechens wird zur Grundlage einer Partitur aus Stimme, Musik, Licht und Video, wobei alle Mittel gleichberechtigt behandelt werden und auf komplexe Weise miteinander verwoben, eine eigene, dichte Ästhethik enstehen lassen.

Regie, Video: Luise Voigt (Alumni ATW); Musikalische Leitung: Björn SC Deigner (Alumni ATW); Texte: Luise Voigt, Björn SC Deigner; Dramaturgie: Daniel Franz (Alumni ATW).

Mit: Oda Zuschneid (ATW), Sebastian Schimmel, Malte Scholz (Alumni ATW)

 


20.11.2014, 19.30 - 21.00 Uhr,
21.11.2014, 19.30 - 21.00 Uhr,

Theater Marburg - Black Box

THE BLACK HOLE THEATRE ist eine Koprodutkion von huRRa!! mit dem Schauspiel Leipzig und dem Hessischen Landestheater Marburg

http://www.die-gruppe-hurra.de
http://theater-marburg.com/tm/Spielplan/Stuecke/356

 

Performance
von "huRRa!!": Luise Voigt (Alumni ATW), Björn SC Deigner (Alumni ATW), Daniel Franz (Alumni ATW), Oda Zuschneid (ATW), Sebastian Schimmel, Malte Scholz (Alumni ATW) 


Bisherige Aufführungen

  • 20.11.2014, Theater Marburg
  • 21.11.2014, Theater Marburg

 

Black Hole Theatre

Black Hole Theatre

Black Hole Theatre

Black Hole Theatre

Café Müller: Camu(s)flage

Szenische Präsentationen zu Heterogenität, Absurdität und Wirklichkeit. Eine Zusammenarbeit von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Künstlern mit und ohne Behinderung von Theater Thikwa, Berlin sowie mit Menschen aus Gießen und Umgebung.

Café Müller -„Tanzt, sonst sind wir verloren“, sagte Pina Bausch, die bekannte, deutschsprachige Tanztheater-Choreografin. Mit ihrem bereits 1978 im Opernhaus Wuppertal zur Uraufführung gebrachten Stück ,,Café Müller“, das derzeit in einer Neuaufnahme des Tanztheaters Wuppertal zu sehen ist, verschärfte sie die Frage nach der Bedeutung des Tanzes: „Mich interessiert nicht so sehr, wie sich Menschen bewegen, als was sie bewegt.“
Was die Menschen bewegt, spricht immer auch vom gemeinsamen Anders-Sein: Studierende verschiedener Studiengänge der JLU stellten sich diesem Spannungsfeld und machten sich im Rahmen des Seminars „Café Müller: Tanz und Performance im sozialen Raum“ unter der Leitung von Dr. Petra Bolte-Picker in diesem Sommersemester im eigens dafür gecharterten TANZBUS mit Senioren und Seniorinnen aus Gießen und Umgebung auf den Weg in eine Tanzschule in Friedberg.
Was bei der Spurensuche nach dem Alter und seinen Unterschieden, nach der Etikette und dem Wissen von gestern und heute gefunden wurde, erstaunt und bringt so manch neue Erkenntnis über Gießen und die Gießener ans Licht. Ihre Ergebnisse zeigen die Studierenden in verschiedenen literarischen, musikalischen und getanzten Kurzbeiträgen.

Mit Alina Groß, Julia Kranhold, Corinna Koppert, Anna Shaposhnik, Corinna Storbeck, Alem-Adina Weisbecker, Lea Wick, Anna Wiegandt, Mitgliedern der Tanzschule Timo Müller/Friedberg und des Hessischen Tanz- und Trachtenvereins, Bezirksleitung West sowie Senioren und Seniorinnen aus Gießen und Umgebung.

Camu(s)flage: Was bedeutet Fremd-Sein? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Widersprüche in der Wirklichkeit des Alltags? Welche Gemeinschaft ist möglich, wenn die Bedürfnisse unvereinbar scheinen? Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft und Performer mit Behinderung von Theater Thikwa, Berlin trafen sich im Sommersemester 2014 zu szenischen Workshops in Gießen und Berlin, um auf der Grundlage einer Re-Lektüre verschiedener Texte des LIteraturnobelpreisträgers Albert Camus und seiner Konzeption des Absurden ein mögliches soziales Probehandeln mit dem Anderen szenisch zu erforschen. Die wissenschaftliche Vorbereitung auf diese Kooperation fand bereits im letzten Wintersemester im Rahmen des Seminars „Living in Absurdistan – Camus und Ich, die Pest“ von Dr. Bolte-Picker statt.
Ausgehend von zum Teil widersprüchlichen Erfahrungen in einer WG, in der Welt von Ton, Geräusch und Musik und in einem persönlichen Austausch zum Mythos „Liebe“ geben die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft und die Performer von Theater Thikwa erfrischende Impulse – sowohl für das Theater als auch für das Leben heute.

Mit Jana Blöchle, Jan-Tage Kühling, Suse Pfister, Florence Ruckstuhl, Nora Schneider, Tanja Sljivar, Ricarda Sowa sowie den Performern von Theater Thikwa: Felix Brünig, Louis Edler, Gerd Hartmann, Anne- Sophie Mosch, Peter Pankow, Mereika Schulz, Carla Sternberg.

Tickets: Reservierungen per Email unter: racailles@web.de
Preise: 8,00 € / 4,00 € (Studenten, Schüler)

Förderungen:
Die Projekt „Café Müller: Camu(s)flage“ wird gefördert von der Aktion Mensch, der Stiftung Diakonie Hessen Nassau sowie von Stiftung Fönix.

Weitere Informationen: 

www.facebook.com/CafeMuellerCamusflage

 

Projekt
von Eine Zusammenarbeit von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Künstlern mit und ohne Behinderung von Theater Thikwa, Berlin sowie mit Menschen aus Gießen und Umgebung. 

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.7.2014, Audimax der JLU, Philosophikum II, Haus A

 

Café Müller: Camu(s)flage

Cogo Ahoí_fuck art_I´m a pirat I do what I want

No stress. No Pressure. No expectations. No failure. No success. Pure being. From 9am till 5pm.

 

Projekt
von Julia Blawert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.5.2014, Main-Danube Canal
  • 3.5.2014, Main-Danube Canal
  • 4.5.2014, Main-Danube Canal
  • 5.5.2014, Main-Danube Canal
  • 6.5.2014, Main-Danube Canal
  • 7.5.2014, Main-Danube Canal
  • 8.5.2014, Main-Danube Canal
  • 9.5.2014, Main-Danube Canal
  • 10.5.2014, Danube
  • 11.5.2014, Danube
  • 12.5.2014, Danube
  • 13.5.2014, Danube
  • 14.5.2014, Danube
  • 15.5.2014, Danube

Cogo Ahoí_Prolog

Julia Blawert verlässt uns. Sie sticht in See. Darf man so sagen? Denn in ihrem Fall ist die See, genauer das Schwarze Meer, beim Ankerlichten im Frankfurter Osthafen am 3. April noch sieben Monate und 3000 Flusskilometer weit weg. Und während der Flusslauf mainauf- und donauabwärts die Wegführung übernimmt, wird ihre Reise selbst zum Ziel, zu einer Forschungsreise, einer Performance über das Reisen während des Reisens, zu einem Selbstversuch. Bevor Julia Blawert Abschied nimmt, nimmt sie in ihrer Performance schon einmal ihre Reise visionär vorweg, Kapitän sein, Anker lichten, schleusen, auf dem Fluss leben, Schlagzeug spielen, die Vorbeifahrt an Meerjungfrauen, Ungeheuern und Sirenen, das Fremd-Werden, Narr-Werden. Mit ihrer performativen Reise beschließt Julia Blawert zugleich ihr Studium der Angewandten Theaterwissenschaft. Mit dem Mousonturm als Heimathafen bleibt das Boot die sieben Monate über in Kontakt. Die Reise wird um 19 Uhr im Mousonturm beginnen und für die Zuschauer vorläufig gegen 21 Uhr am Osthafen enden.

 

Performance
von Julia Blawert - Mitarbeit Till Korfhage - Produktion Tim Schuster 

Bisherige Aufführungen

  • 3.4.2014, Mousonturm /FFM
Cogo Ahoí_Prolog

Cogo Ahoí_Prolog

Creutzburg & Premer laden ein!

27. April 2014, 19.00 Uhr, Probebühne I, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
28. April 2014, 11.00 Uhr, Schanzenstraße 1, Gießen

Wir laden ein zu einem Gastspiel aus Hildesheim am Sonntag um 19 Uhr auf der Probebühne I und zum Dialog mit der Gruppe unter dem Motto "Interaktion der Formate" am Montag um 11 Uhr in der Schanzenstraße 1!

Dies ist eine herzliche Einladung an alle Studierenden, Lehrenden und Interessierten unsere Gästen in Gießen willkommen zu heißen und in einen inspirierenden Austausch zu treten!

Creutzburg & Premer laden zum Gastspiel:

 

Steppengesänge
Dittrich Frydetzki | Dreit | Flegel | Froelicher | Grief | Worpenberg

Heute waren wir wieder viel unterwegs. Wir haben hier ein Auto, mit dem können wir bis in die abgelegensten Winkel der Bühne fahren. Wir sehen nur wenige Performer_innen, sie hausen in Löchern und sind auch sonst eher scheu. Ein_e Performer_in trägt einen Kopfschmuck mit Federn. Vielleicht schaffen wir es ja noch ein Foto zu machen, dann können wir es zuhause zeigen. Verkleidet als Tourist_innen, letzte Überlebende, Indianer_innen und Performer_innen begeben sich die Performer_innen in "Steppengesänge" auf die Suche nach der Konstruktion von nationalen Identitäten und erzählen von einer Reise durch ein untergehendes Land.

Die Theaterperformance "Steppengesänge" ist die Nachfolgeproduktion der Performance "Steppengesänge / Die Rückkehr des Häuptlings“. 2014 wurde sie beim Festival 100° Berlin mit dem Jurypreis am HAU1 ausgezeichnet.

Von und mit: Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel, Anna Froelicher, Charlotte Grief, Felix Worpenberg

Dauer: 55 Minuten

 

Im Anschluss an die Performance gibt es die Möglichkeit für ein offenes Gespräch mit den Künstlern.
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Creutzburg & Premer laden zur "Interaktion der Formate":

 

Zu Kaffee und belegten Brötchen begegnen sich am darauffolgenden Vormittag Organisatoren und Mitwirkende von DISKURS’14, Schanzenstraße 1 und INTERNET&TACOS!

 

INTERNET&TACOS
Raum für digitale Kultur und Netzpolitik

Der Projektraum INTERNET&TACOS öffnete im November 2013 in einem ehemaligen Ladenlokal in Hildesheim seine Türen. Drei Wochen lang veranstalteten Hildesheimer Studierende ein Veranstaltungsprogramm rund um Internet, User-Kultur, netzpolitischen Fragen und Ästhetiken des Digitalen. Neben der Vortragsreihe „Willkommen in einer nächsten digitalen Zukunft“ fanden Workshops, Screenigs und Cryptopartys statt. Den Höhepunkt und Abschluss bildete eine Ausstellung mit internetbezogener Kunst, die aus einer Ausschreibung an über 40 Kunsthochschulen und Akademien hervorging. Außerhalb des Programms wurde der temporäre Projektraum als Coworking Space und Café genutzt. Ziel war es einen Ort des Austausches über internetbezogene Themen zu etablieren aus der Perspektive von User_innen.

INTERNET&TACOS wurde organisiert von Amelie Buchinger, Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel, Charlotte Elsa Grief, Christina Harles, Svenja Schulte, Laura Bleck

 

Projekt
von Caroline Creutzburg und Carina Premer 

Bisherige Aufführungen

  • 27.4.2014, Gastspiel Hildesheim , Probebühne I, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 28.4.2014, Schanzenstraße 1

 

Dance Box

I'm your private dancer
a dancer for money
I'll do what you want me to do
Tina Turner

 

Ein privater Tanz, mitten im öffentlichen Raum, ganz für Dich allein. Bist Du bereit dafür? Dann komm in die Dance Box, eine begehbare Jukebox gesammelter Tänze und deine persönliche Wunschmaschine: Wähle einen Tanz, und er wird live und vor Ort performt, nur für dich!
Doch wie verbindend und verbindlich ist diese Intimität tatsächlich? Denn wirklich allein seid ihr nicht: Das Geschehen im Inneren der Box ist von außen einsehbar und wird online und ins Theaterfoyer übertragen – Intimität live und weltweit!
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A private dance in the middle of a public space, just for you alone. Are you ready for this? Then come into the Dance Box, a walk-in jukebox of collected dances and your personal dream machine: pick a dance and it will be performed live for you and directly before your eyes! But how much of a connection and commitment is really created in this intimate moment? Because you’re not actually completely alone: what happens inside the box can be seen from outside and will be shown online, amongst other places, live in the foyer of the theater – intimacy live and worldwide!

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www.dancinginthebox.com

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KONZEPT Tümay Kılınçel REGIE, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Tümay Kılınçel, Jungyun Bae VIDEOINSTALLATION & VIDEODOKUMENTATION Cornelius Schaper PRODUKTIONSLEITUNG, REGIEASSISTENZ Wicki Bernhardt SOUND Yoonsun Kim LICHTTECHNIK Carina Premer
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CONCEPT Tümay Kılınçel DIRECTION, CHOREOGRAPHY, PERFORMANCE Tümay Kılınçel, Jungyun Bae VIDEO INSTALLATION & DOCUMENTATION Cornelius Schaper PRODUCTION MANAGEMENT, ASSISTANCE DIRECTION Wicki Bernhardt SOUND Yoonsun Kim LIGHT TECHNOLOGY Carina Premer
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KONSEPT: Tümay Kılınçel REJİ, KOREOGRAFI, PERFORMANS: Tümay Kılınçel, Jungyun Bae VIDEO ÇALIŞMASI & DOKÜMANTASYON Cornelius Schaper PRODÜKSIYON ÇALIŞMASI, REJİ ASİSTANLIĞI: Wicki Bernhardt SES: Yoonsun Kim IŞIK TEKNİĞİ: Carina Premer

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Gefördert von Kulturamt Frankfurt/Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturamt Gießen
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Funded by Kulturamt Frankfurt/Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturamt Gießen
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Destekleri ile: Kültür Bakanlığı Frankfurt/Main, Hessen Eyaleti Araştırma & Kültür Bakanlığı Düsseldrof Eyaleti Kültür Bakanlığı, Gießen Kültür Bakanlığı

 

Tanzprojekt
von Tümay Kılınçel & Jungyun Bae 

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.10.2014, Berlin Sophiensaele
  • 23.10.2014, Berlin Sophiensaele
  • 24.10.2014, Berlin Gormannstr./Rosenthalerstr.
  • 25.10.2014, Berlin Gormannstr./Rosenthalerstr.
  • 5.11.2014, Wien Karlsplatz, Hauptpassage/Resselpark
  • 6.11.2014, Wien Karlsplatz, Hauptpassage/Resselpark
  • 7.11.2014, Wien Karlsplatz, Hauptpassage/Resselpark
  • 11.11.2014, Giessen, Uni Campus
  • 11.11.2014, Gießen
  • 10.12.2014, Zürich, Theaterhaus Gessnerallee
  • 11.12.2014, Zürich, Theaterhaus Gessnerallee
  • 12.12.2014, Zürich, Theaterhaus Gessnerallee
  • 9.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 10.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 16.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 17.1.2015, Frankfurt am Main, Mousonturm
  • 20.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 21.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 22.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 23.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 24.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater
  • 25.1.2015, Düsseldorf, FFT - Forum Freies Theater

 

Dance Box

Dance Box

Das Badener Lehrstück vom Einverständnis

von Bertolt Brecht im Rahmen der
"23. Mittelhessischen Schultheatertage".

"Solange Gewalt herrscht,
kann Hilfe verweigert werden
Wenn keine Gewalt mehr herrscht,
ist keine Hilfe mehr nötig.
Also sollt ihr nicht Hilfe verlangen,
sondern die Gewalt abschaffen.
Hilfe und Gewalt geben ein Ganzen
Und das Ganze muss verändert werden."
- DAS BADENER LEHRSTÜCK VOM EINVERSTÄNDNIS, GBA 3, S.30.

Die 23. Mittelhessischen Schultheatertage sind ein Theaterprojekt für SchülerInnen aller Schulstufen und Schulformen Mittelhessens, zu dem jede/r Einzelne der ca. 300 Beteiligten einen individuellen Beitrag zu einer gemeinsamen Aufführung leistet. Ein Theatererlebnis entsteht, das pädagogisch uns künstlerisch neue Wege geht, um zu zeigen, dass gemeinsam Vieles möglich ist.

 

Die Grundlage der Inszenierung ist DAS BADENER LEHRSTÜCK VOM EINVERSTÄNDNIS von Bertolt Brecht, das sich mit der grundlegenden Frage auseinandersetzt, ob der Mensch dem Menschen hilft. Die Lehrstücke, die für eine pädagogische Praxis konzipiert sind, ermöglichen einen spielerischen und zugleich analytischen Umgang mit Themen wie Solidarität, Konflikt, Gewalt und Tod.
Die 23. Mittelhessischen Schultheatertage bewegen sich an der Grenze zwischen Bildung, Kunst und Gesellschaft. Dabei steht nicht nur die Aufführung im Mittelpunkt des Interesses, sondern auch der gemeinschaftliche Prozess.

Weiteres unter www.ongoing-project.org/mhstt.html

Gefördert von den Fördervereinen der Schulen und Anstoß Stiftung, der Stadt Gießen, der Hessischen Theaterakademie, der Justus-Liebig-Universität Gießen, Aktion Mensch, kulturMut - eine Crowdfunding-Initiative der Aventis Foundation, Buchhandlung LeseZeichen Marburg, der Sparkasse Gießen, Zonta Club Gießen, Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, dem Kulturamt Marburg, dem Kulturamt Marburg Biedenkopf, dem Kulturamt Wetzlar und Soroptimist International Club Gießen.

 

Performance
von ongoing project (Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Chris Herzog, Jasmin Jerat, Ferdinand Klüsener, Triada Kovalenko und Lisa Schwalb) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.7.2014, Premiere , Stadttheater Gießen (Großes Haus)
  • 2.7.2014, Stadttheater Gießen (Großes Haus)

Das Badener Lehrstück vom Einverständnis

Das Badener Lehrstück vom Einverständnis

Das Geburtstagsgeschenk

 

Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Künstlerhauses Mousonturm / 25 YMT.

Projekt
von Hendrik Quast + Maika Knoblich

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.2.2014, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Tresorraum
  • 21.2.2014, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Tresorraum

Der Bürger / We entertain to love You

„Sag mal ist das DJ Butzelmann oder die alte Laier der Imperative des Kapitals im sich stets erneuerndem Outfit der Alternativlosigkeit, die uns da tanzen lassen?“ 
„God is a DJ“, hört man Faithless 1998 brummen und „im Kapitalismus ist eine Religion zu erblicken“ postuliert Walter Benjamin bereits 1924. Yeah, that's the spirit! An den Plattentellern we proudly present: DJ Butzelmann feat. The Capitals. Und in Endlosschleife faden wir im Gleichtakt in devoter Anbetung von einem spirituellen Mehrwert der Ware zum Nächsten. AUDI got soul genauso wie James Brown. Glänzend aussehende, menschliche Körper kreisen um sich selbst wie die Discokugel. Das dauerverkaterte vereinzelte Ich in der warengemeinschaftlichen Verheisung der „Nacht aller Nächte“ auf Heavyrotation. 
-„Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn. Nee!“ 
-„Das Ganze is so krassgeil. Das Ganze muss krassgeil krassgeiler werden“
-„Ich kann aber nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr. Außerdem tut mir der Kiefer weh“. 
„Burn down the disco! Hang the blessed DJ! Because the music that they constantly play IT SAYS NOTHING TO ME ABOUT MY LIFE" singen da plötzlich The Smiths. 
Genau! Wie wäre es denn wenn unser Stehblues ein Umwalzer würde?

Das Gießen/Berliner Kollektiv "Die kgi" lädt zum Doppelabend "Der Bürger/We entertain to love You" am Mainfrankentheater Würzburg und zur anschließenden Disko-Performance im Kurt und Komisch.

Inszenierung
von Maria Vogt, Dominik Meder, Simon Kubisch, Janet Stornowski (Die kgi) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.5.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)
  • 24.5.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)
  • 6.6.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)
  • 27.6.2014, Mainfrankentheater Würzburg & Club Kurt und Komisch (22Uhr)

Der Ur-Forst

"Wenn man eine keimende Eichel aus der Erde zieht, dann ist das nicht dasselbe, als wenn man eine Ehrfurcht gebietende Eiche fällt."
Peter Singer, Praktische Ethik, 1979/1994

Der deutsche Wald ist noch nicht über den Berg. Wenn auch der saure Regen der 80er Jahre Geschichte ist, so vegetieren seine Bäume noch immer vor sich hin und werden nicht gesund. Wir schulden ihnen deshalb eine bessere Umwelt: In den Berliner Forsten schlagen wir eine erkrankte deutsche Eiche und richten sie unter dem schützenden Obdach der Sophiensaele wieder auf. Die deutsche Stielleiche, der erste "Baum des Jahres" von 1989, soll in unserer „Gala für den Ur-Forst“ erneut gepflanzt zu Ehren kommen.

In einer sechsstündigen Performanceaktion wird die Stieleiche zunächst in Zusammenarbeit mit dem Publikum auf der Bühne des Festsaals installiert und darf dann an diesem Abend in ihrer ganzen Pracht erstrahlen! Festliche Unterstützung dabei bieten die jungen Sänger des Berliner Knabenchors und die geschickten Motorsäger eines professionellen Carving-Vereins. Doch wie verkraftet unsere Eiche die Trennung vom Wald und ihre Entwurzelung, die wir verantworten?

VON UND MIT Hendrik Quast, Maika Knoblich GESANG Berliner Knabenchor KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Siegmar Zacharias LICHTDESIGN Florian Bach SOUNDDESIGN Katharina Stephan GRAFIKDESIGN Nils Knoblich CARVING-TEAM Josef Kucera REGIEASSISTENZ Ina Herzberg 

 

Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. In Kooperation mit den Berliner Forsten im Rahmen der Kampagne 300 Jahre Nachhaltigkeit und SOPHIENSÆLE.

 

Projekt
von Hendrik Quast + Maika Knoblich 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.2.2014, Premiere , Festsaal der Sophiensaele Berlin

Der Ur-Forst

Der Ur-Forst

Der Ur-Forst

Die Karte im Verhältnis 1:1

1:1 erörtert die Möglichkeit einer Karte eines Territoriums im Maßstab eins zu eins im Theaterraum. 
Die Landkarte ist nicht die Landschaft, aber wenn die Landkarte brauchbar ist, ist sie der Struktur der Landschaft ähnlich. Die Landkarte kann niemals mit der Landschaft identisch sein. Geleitet von einer falschen Landkarte, läuft der Mensch in die Irre. Die Wirklichkeit ist eine Fiktion, die geistige Welt besteht nur aus Karten von Karten von Karten ad infinitum. Keine Landkarte ist an sich besser oder schlechter als eine andere Karte. Jede Karte macht für denjenigen, der sich an ihr orientiert Sinn, wenn nicht, hätte er eine andere Karte.

 

Performance
von Alisa M. Hecke Johanna Herschel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2014, PB1, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Die Karte im Verhältnis 1:1

Die Karte im Verhältnis 1:1

Die Karte im Verhältnis 1:1

Die Karte im Verhältnis 1:1

Die Karte im Verhältnis 1:1

Die Karte im Verhältnis 1:1

DISKURS'14 – on young performing arts

Vom 12. Oktober bis 14. Dezember heißt es: DISKURS-Festival wird 30! Wir freuen uns auf ein internationales Festival mit inspirierenden Gästen, experimentellen, künstlerischen Formaten und vor allem: anregenden Diskussionen und Diskursen. Wieder wird das Festival for young performing arts von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen veranstaltet.

DISKURS'14 findet jeden Sonntag vom 12. Oktober bis 14. Dezember, jeweils 12 Uhr mittags bis Mitternacht, statt, jedes Mal mit einem anderen thematischen Schwerpunkt und an einem anderen spezifischen Ort in der Stadt. Während dieser Besetzung werden für zwölf Stunden diskursive Formate zur kritischen Auseinandersetzung mit Arbeits- und Denkstrukturen und deren Rahmenbedingungen entstehen. Wir schaffen einen offenen Raum des Dialogs und machen Gießen damit zu einem Ort der Vernetzung: DISKURS'14 hat Gäste und Kollektive aus unterschiedlichen Disziplinen nach Gießen eingeladen, um in einen künstlerisch-diskursiven Prozess mit dem Festival und seinen Besucher*innen zu treten. Vom sozialkritischen Ansatz der Social Space Agency über Insiderwissen des Hackers Nathan Andrew Fain bis hin zu Künstlern des experimentellen Musiktheaters und der Herausgeberin des MISSY-Magazin – ein breites Themenspektrum mit großem Diskussionspotential.

DISKURS'14 will Entwicklungen, die uns und unsere Zeit betreffen, aufspüren und diskutieren – und uns dazu auffordern, unser Verständnis von Kunst, Kultur und Leben sowie die Praxis unserer Denk- und Kommunikationsgewohnheiten zu reflektieren.

Gäste, Orte und weitere inhaltliche Details zu den einzelnen Sonntagen finden Sie auf www.diskursfestival.de.


Projekt
von ... 

Bisherige Aufführungen

  • 12.10.2014, Netanya-Saal im Alten Schloss Gießen
  • 19.10.2014, Georg-Büchner-Saal, Gießen
  • 26.10.2014, Gießen


DISKURS'14 – on young performing arts

DISKURS'14 – THEATRE AND ECOLOGY

Guest: Tuija Kokkonen, Stephen Bottoms
Concept: Jan-Tage Kühling

„Political Ecology“ according to the works of Bruno Latour does not directly refer to a practise of ecologist actions, but rather a conceptual opening of the political space for non-human processes. The notions of „culture“ and „nature“ are radically questioned in order to examine both the political impact of this division as well as possibilities of its abolition.

What effect can political ecology have on artistic practise? How can we think the frame/ the space of theatre/ performace that has opened up for non-human entities? How can this affect our thinking of the fundaments of art itself?

Together with Tuija Kokkonen and Stephen Bottoms we want to tackle those questions.
Tuija Kokkonen from the theatre academy in Helsinki deals in her works with questions of temporality in relation with/ to non-human actors. At DISKURS she will give an introduction to her artistic and theoretical work. Afterwards she will propose a workshop where the participants themselves will as artists and researchers create and examine performances in the expanded collective of human/ non-human actors.

Professor Stephen Bottoms teaches at Manchester University and will talk about his research on site-specific performance from the perspective of environmental change. The relation to „environment“ in this case directly changed his approach to his (practise-as) research activities – we will thus discuss in how far a thinking of ecology undermines our notions of „performance“.

7/12 €
Please dress warmly, we will be outside!

www.diskursfestival.de

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.12.2014, Gießen
  • 7.12.2014, Probebühne 1, Phil II, Karl-Glöckner-Str. 21A, Gießen

Don't Kill this Messenger!

Don‘t Kill this Messenger! ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Studiengängen Angewandte Theaterwissenschaft und Choreography and Performance. 

2013 wurde in Griechenland der staatliche Sender ERT geschlossen. 
Die Live-Berichterstattung der letzten acht Minuten des Senders durch einen Radiosprecher inspirierte die Performance.

Don’t Kill this Messenger! kombiniert Storytelling, Nachrichtenshow, Tanzperformance und Live-Konzert. Die Performer Maria Tsitroudi und Gregor Glogowski werden zu antiken Boten, deren Auftrage es ist, schlechte Nachrichten zu überbringen. 

Der Bote tritt seit der Antike im Theater auf, seiner Rolle kam die Aufgabe zu, vom Weltgeschehen und den großen Ereignissen zu berichten. Maria Tsitroudi und Gregor Glogowski verkörpern Wiedergänger dieser traditionellen Rolle. Sie imaginieren sich die Gesten und den Körper des Boten bzw. des heutigen Berichterstatters. Ihre Berichte werden Live von Johannes Van Bebber gesampelt. Die so entstandene Musik aus Sprachaufnahmen und Bewegungsgeräuschen wird Vorlage für den Tanz.

 

gefördert durch: ATW Gießen, HTA, Gießener Hochschulgesellschaft, Goethe Institut.

 

Performance
von Gregor Glogowski, Johannes Van Bebber und Maria Tsitroudi 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2014, The Public Commons and the Undercommons of Art, Education and Labour. Frankfurt Lab, Frankfurt am Main.
  • 22.6.2014, Theatermaschine 1714, PB1, Gießen.
  • 23.1.2015, zeitraumexit, Mannheim.
  • 28.2.2015, HAU2, Berlin.
  • 9.5.2015, T.V. Control Center, Athen, Griechenland.
  • 10.5.2015, T.V. Control Center, Athen, Griechenland.

 

Don't Kill this Messenger!

Don't Kill this Messenger!

Don't Kill this Messenger!

Don't Kill this Messenger!

Face den Srauß, fang den Vogel!

Was haben wir die Form verloren! Zum Lieben gerne hätten wir einmal eine Form, in die alles hineinpasst, alles Begehren und auch der andere, der Geliebte. Wir haben Schnipsel, eine Collage im besten Fall, Fresszettel, Fundstücke, Liegengebliebenes zum Aufklauben. Mehr nicht. Das muss nun ein Bild ergeben. Wir wollen damit fertig werden. Wir wollen es gut machen, wir wollen Ja sagen zum Anderen ohne Schmerz und Enttäuschung. Im besten Fall wollen wir den anderen nicht mit schmerzverzerrter Fratze vor uns brechen sehen. Das wollen wir ihm nicht angetan haben. Wir wollen einen Ausweg aus der Misere: die Lösung. Für Dich und für Mich. Auf dass es besser wird als bei unseren Eltern und nicht so schrecklich wie bei ihren Eltern und nicht so unvorstellbar wie bei deren Eltern. Wir wollen aus der Unwissenheit, wie sich zwei Menschen in Liebe in der Welt verwirklichen, hinaus. Wir wollen Wissende werden. Wahr. Jetzt. Für Immer. So lange ich lebe. Face den Strauß, fang den Vogel!

 

Performance
von Jana Blöchle, Patrizia Fedier, Dominik Fornezzi, Johanna Saxen, Patrick M. Schneider, Eva Anastasia Marie-Theres Schröer, Felix Maria Zeppenfeld 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.3.2014, Premiere , Theater der Künste, Zürich
  • 22.3.2014, Theater der Künste, Zürich

Faces

faces
performance
von und mit katharina speckmann, david rittershaus und team

Abschlussinszenierung von Katharina Speckmann
Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

 

Faces stehen für mehr als für die Personen die sie abbilden. Sie stehen für eine vergangene Zeit, eine ganze Epoche, ein Lebensgefühl, eine Ideologie oder eine persönliche Erfahrung. Sie können viel bedeuten, aber der Moment dahinter verschwindet und es bleibt nur eine Oberfläche zurück.

Wir wollen alle Bilder wegwerfen, auf denen wir uns nicht erkennen. Aber wir sind nostalgisch und melancholisch und behalten sie doch. Die meisten sagen uns nichts mehr. In einigen würden wir uns gern erkennen und in anderen erkennen wir uns tatsächlich. 

Faces ist eine Performance über Fotografie und Bilder. Ein Schnappschuss mit uns, einem Publikum und einer Kamera. 

 

Musik, Sounddesign: Figen Aksoy
Dramaturgie: Arnita Jaunsubrena
Kostüm, Outside-Eye: Ajda Tomazin
Licht: Hendrik Borowski
Fotografie: Jana Mila Lippitz

www.katharinaspeckmann.de

 

13. und 14. Juni 2014
TiL Studiobühne des Stadttheater Gießen
Löbershof 8
35390 Gießen

Karten: www.stadttheater-giessen.de

in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen, gefördert von der Hessischen Theaterakademie

 

Performance
von Katharina Speckmann & David Rittershaus 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2014, TiL Studiobühne - Stadttheater Gießen
  • 14.6.2014, TiL Studiobühne - Stadttheater Gießen

 

Faces

Faces

FdjT 2014 -What Happens in Offenbach Stays in Offenbach

Vom 19. – 21. September 2014 findet die siebte Edition des FdjT (Festival der jungen Talente), unter dem Titel What Happens in Offenbach Stays in Offenbach, statt. Der diesjährige Festivalort, das Offenbacher Hafengelände, befindet sich mitten im Umbruch zum neuen Viertel „Hafen Offenbach/Leben am Main“. Die Zeitlichkeit des Geländes korrespondiert mit dem dreitägigen Festival, für das neue Arbeiten von ausgewählten Studierenden sechs beteiligter Hochschulen entwickelt werden, die sich anschließend wieder auflösen oder verschwinden.

Als Kuratorin des FdjT 2014 konnte die niederländische Kuratorin und Kritikerin Roos Gortzak gewonnen werden. Aus über 90 Bewerbungen wählte sie 41 Studierende aus, die an begleitenden interdisziplinären Seminaren und dem Festival teilnehmen.

Das FdjT ist eine Kooperation der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule Frankfurt, der Hessischen Theaterakademie und des Masterstudiengangs Dramaturgie der Goethe-Universität, Frankfurt a.M..

Nähere Informationen zum Festivalprogramm gibt es in Kürze auf festivaljungertalente.de

19.-21. September 2014

Offenbacher Hafengelände

Eintritt Frei

 

Performance
von http://2014.festivaljungertalente.de 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2014, Premiere , Hafengelände Offenbach, nähere Infos auf http://2014.festivaljungertalente.de
  • 20.9.2014, Premiere , Hafengelände Offenbach, nähere Infos auf http://2014.festivaljungertalente.de
  • 21.9.2014, Premiere , Hafengelände Offenbach, nähere Infos auf http://2014.festivaljungertalente.de

 

FdjT 2014 -What Happens in Offenbach Stays in Offenbach

Fordlandia

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Ein Mann, eine Utopie, eine Stadt, der Dschungel und das große Scheitern.

1928 lässt Henry Ford im Brasilianischen Urwald seinen Traum vom perfekten Amerika verwirklichen: Fordlandia - eine Planstadt zur Kautschukproduktion. Sie manifestiert seinen Ruf als Pionier und Vordenker des industriellen Zeitalters.
Doch das Projekt versinkt im Chaos.

Die Gruppe THE HINTERLAND rekonstruiert Fordlandia. Mitten in Zürich.
Wir öffnen die Türen der Stadt und laden zur Begegnung mit den Geschichten, Lichtern, Bildern und Tönen des Dschungels ein.
Ein Abend in Fordlandia hat keinen Anfang und kein Ende, Sie sind Ihr eigener Fremdenführer.

Eine theatrale Ausstellung von THE HINTERLAND und der Zürcher Hochschule der Künste.
Mit freundlicher Unterstützung von: EMB Immobilien AG, Stiftung Raum für Kultur und Marcus Noll

Konzept & Regie: Jan-Peter Horstmann
Produktion: Sylvia Vieli
Dramaturgie: Dustin Hofmann
Szenografie: Elia Schwaller
Lichtdesign: Christoph Bovermann (ATW)
Film: Mirjam Zimmermann, Andrea Zimmermann
Ton: Alessandro Hug
Performance & Schauspiel: Judith Altmeyer (ATW), Anna-Sophie Fritz
Assistenz Szenografie: Melanie Schafroth
Assistenz Produktion: Jill Schell
Design: Daniel Barnbeck

6., 8. und 9. Dezember 2014, geöffnet in der Zeit von 18:00-22:00 Uhr. Eintritt frei.
Aufgrund der Raumsituation ist ein Besuch nur mit vorheriger Reservation zur vollen und halben Stunde (z.B.: 18:00 Uhr, 19:30 Uhr etc.) möglich.
reservation.fordlandia@gmail.com

Sihlfeldstrasse 127, 8004 Zürich


Projekt
von Jan-Peter Horstmann, Sylvia Vieli, Dustin Hofmann, Elia Schwaller, Christoph Bovermann (ATW), Mirjam Zimmermann, Andrea Zimmermann, Alessandro Hug, Judith Altmeyer (ATW), Anna-Sophie Fritz, Melanie Schafroth, Jill Schell, Daniel Barnbeck 

Bisherige Aufführungen

  • 6.12.2014, Premiere , Sihlfeldstrasse 127, 8004 Zürich
  • 8.12.2014, Sihlfeldstrasse 127, 8004 Zürich
  • 9.12.2014, Sihlfeldstrasse 127, 8004 Zürich


Fordlandia

Frauen und Fiktion

"Bevor der Vortrag beginnen kann, müssen ein paar Informationen über sein Entstehen gegeben werden. Doch sie müssen sich keine Sorgen machen. Dinge, die gleich beschrieben werden, existieren vielleicht so nicht."

Mit diesen Worten wird der Vortrag FRAUEN UND FIKTION eingeleitet. Basierend auf „A Room Of One’s Own“ von V. Woolf und Derridas Gedanken zur feministischen Lesart zitiert die Vortragende literarische oder zu Geschichte erstarrte Frauenbilder. Sie stellt sie gegenüber, führt zusammen, springt in Figuren, stellt sich selbst Fragen. Multiperspektivisch ergründet sie verschiedenste Positionen argumentativ und spielerisch, dekonstruiert Texte, Figuren, Überzeugungen. Immer auf der Suche nach einer neuen Idee für die Geschlechterfrage der Gegenwart. Wie weit muss man gehen, wenn man gängige Frauenbilder dekonstruieren will? Lassen sich Kategorien wie männlich/weiblich überhaupt aufheben, solange die Sprache weiterhin ihre Grenzen zieht? Wer ist eigentlich ER/SIE/ES? Muss am Ende dort angesetzt werden? So wandert die Vortragende in einen immer dichteren Fragenwald aus komplexen und weniger komplexen Fragen und entkommt diesem am Ende nur spielerisch.

 

Performance
von Anja Kerschkewicz und Eva Kessler 

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.7.2014, BRUTKASTEN,Gaußstraße 190/Hamburg
  • 13.9.2014, Kulturhaus III&70
  • 27.11.2014, Acker Stadt Palast Berlin
  • 28.11.2014, Acker Stadt Palast Berlin
  • 17.4.2015, hauptsache frei! Festival Hamburg

 

Frauen und Fiktion

Getting serial w/ Bover_frau & Friend_s

Es gibt Serien, die gucke ich beim Kochen. Andere nur abends im Bett.
Und wenn ich mich ganz doll auf eine Folge freue, dann bereite ich
alles ganz ordentlich vor und schließe mich im Zimmer ein.

Bover_frau lädt zum gemeinsamen Lieblingsseriengucken ein. Wir
wollen es uns so richtig gemütlich machen. Wir kümmern uns um alles.

Die Performance beginnt um 19 Uhr und endet gegen 1 Uhr. Der Raum kann
jederzeit betreten und verlassen werden, wobei sich nur eine begrenzte
Anzahl an Zuschauer_innen zeitgleich darin aufhalten kann.

 

Projekt
von Christoph Bovermann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.1.2014, Premiere , Schanzenstraße 1, Gießen

 

Getting serial w/ Bover_frau & Friend_s

Getting serial w/ Bover_frau & Friend_s

Getting serial w/ Bover_frau & Friend_s

Getting serial w/ Bover_frau & Friend_s

Getting serial w/ Bover_frau & Friend_s

Hack-No-Tech

„Hack-No-Tech“ is a mnemotechnique that allows to save informations in the body. It is the acronym for the French „hackers-non-technologiques“, non-technological hackers : we move informations without technological support.

You are welcome to join our second Public Demonstration at the festival "Hilde an der Sihl" on the 24th of February or our Practical Workshop on the 26th to get better acquainted with this popular practice.

 

Performance
von MOUCHACHA - Catalina Insignares (CUP), Miriam Coretta Schulte (ex-ATW) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.2.2014, Theater der Künste, Gessnerallee 9, 8001 Zürich

 

Hack-No-Tech

Hack-No-Tech

Hack-No-Tech

Hans-Joachim-Kaiser-Saal

Der JOACHIM-LUCA-KAISER-SAAL ist eine Maschine zur Erforschung von
technischen Bedingungen und Möglichkeiten zeitgenössischen Schreibens.
Mit Laptop-Tastatur und Autokorrektur wird dafür ein Aufschreibesystem
2501 installiert, in dem über mehrere Stunden und mehrere Autoren
hinweg ein Text generiert wird.

Wer mitschreiben möchte: joachimhelmutkaiser@gmail.com

 

Installation
von Max Wallenhorst, Timon Jansen und Gästen 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.1.2014, Schanzenstraße 1
  • 18.1.2014, Schanzenstraße 1

Hotel OBSCURA #1

Hotel OBSCURA #erstes Tryout# eine 48stunden live ONLINE performance. http://www.hotelobscura.tv/
8 Performer, 4 Räume in einem geheimen Hotel in Berlin.

 

Performance
von Triage Live Art Collective http://www.hotelobscura.tv/ with Ana Berkenhoff, Adrian Brun, Alexander Coggin, Martin Hansen, Katerina Kokkinos-Kennedy, Sarah Lüdemann, Michael Burditt Norton, Melanie Jame Wolf funded by the European Cultural Commission (2014-2016) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.5.2014, Online Live Streaming
  • 24.5.2014, Online Live Streaming from Berlin
  • 25.5.2014, Online Live Streaming from Berlin

 

Hotel OBSCURA #1

Hysteriezone, die

Wir sind nicht hier, wir sind woanders. Wir fllüchten vor Stress und Termindruck, vor Menschen, die uns etwas antun wollen, aus fernen Ländern, aus dem Alltag. Wir flüchten vor Diskriminierung, vor Verpflichtungen, vor der Ernüchterung, vor unseren Ängsten und vor den Heuchlern. Wir flüchten in die sichere Nebenstraße, in ein anderes Land, in den Rausch, in die Liebe, nach Hause vor unseren Computer, an den Rand der Gesellschaft, in die Leere, in die Lüge, in die Kunst.
Da, wo wir nun sind, ist alles anders.

 

HYSTERISCHES GLOBUSGEFÜHL
PERFORMT HEUTE NACKT UND UNSICHTBAR FÜR SIE:

DIE HYSTERIEZONE
- EINE PERFORMANCE ÜBER FREIHEIT UND DEN RÜCKZUG AUS DEM SYSTEM -

 

Die Weisheit empfiehlt zu fliehen, zu desertieren, um sich auf die Seite
des Lebens zu schlagen, die die der Vernunft wird!
(Antonio Negri)

Aber natürlich geht es hier an keiner Stelle um Sklaven. Aus diesem
System kann nämlich jeder jederzeit aussteigen, dem irgendetwas nicht
passt. Er ist dann ganz frei, nur einfach nicht mehr im System.
(Berliner Zeitung, 4.1.2013, Maxim-Gorki-Theater: Kündigungswellen)

Ist es möglich Kritik am (Theater-)System zu äußern, die wirklich etwas verändert? Oder wird jegliche Möglichkeit zur Kritik, die sich innerhalb des Systems bewegt, gleich wieder vom System assimiliert oder ausgestoßen? Ist Kritik an einem System überhaupt möglich oder bleibt als letzter Schritt nur der Rückzug aus dem System? Und wenn dieser Rückzug die einzige Möglichkeit ist, das System zu verneinen, wie ist es möglich, diesen Rückzug sichtbar zu machen, ihn aufzuführen? Und was ist überhaupt dieses System?

Die Lösung ist so einfach wie naheliegend: Hysterisches Globusgefühl hat mit der Hysteriezone eine Form gefunden, in der alle diese Fragen und noch viele mehr ihren Platz finden. Hysterisches Globusgefühl performt (auch am Beispiel Theater und Theater­festivals) den Rückzug aus dem System. Nackt und unsichtbar.

 

Installation
von Hysterisches Globusgefühl (Elisabeth Lindig (ATW), Arne Schirmel (ATW), Lea-Sophie Schiel, Dorothea Schmans, Melanie Zipf)

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.7.2014, ARENA... der jungen Künste, Erlangen, Festivalzentrum (Obere Karlstraße)
  • 5.7.2014, ARENA... der jungen Künste, Erlangen, Festivalzentrum (Obere Karlstraße)

 

Hysteriezone, die

i g y o o

i g y o o oder der Versuch einer ordentlichen Unordnung

 

Performance
von Émilia Giudicelli und Samuel Fried


Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2014, Festival "What happens in Offenbach stays in Offenbach" EVO Halle Offenbach Am Main

 

i g y o o

Ich habe heute leider Foto für dich

Ich als Körper, ich als Foto, ich als Pop, ich als Produkt und so weiter. Wir bejahen die Oberfläche und graben nicht tiefer. Ein gutes Gefühl, wenn man bedenkt, dass ein Ausbruch in Tränen nur millimeterweit entfernt ist. The reaction of my mind, maybe my soul is physical.

Kathrin Ebmeier, Theaterwissenschaftlerin und Performerin, versammelt zwei Popstars, eine Kostümbildnerin, vier Performer*innen, eine Ingenieurin, eine Bühnenbildnerin, eine Fotografin, zwei Dramaturginnen und Zeitgenöss*innen sowie Fotos, Amöbe, Videos, Nebelmaschine, ein Kreuz, einen fahrbaren White Cube, die Abwesenheit von Marina Abramovic und das Gespenst Heidi Klums – und setzt sich der Frage aus, was ihr das alles über ein Ich erzählt.

Konzept, Regie, Licht: Kathrin Ebmeier | Bühnenbild: Julia Praschma, Alexander Buers | Fotografie: Heike Kandalowski | Kostüme: Emese Bodolay | Musik: Goldddiggers (Arne Köhler, Laura Eggert) | Performer*innen: Christoph Bovermann, Manuel Zauner, Anna Kpok, Laura Eggert, Kathrin Ebmeier | Dramaturgie: Ina Ruth Schmidt, Jasmin Stommel | Sound Mastering: Björn Castillano

! Studierende der HTA haben freien Eintritt: Bitte reservieren unter info@ringlokschuppen.de !

Musikvideo:
http://www.youtube.com/watch?v=y2VNn5xgBa0

 

Performance
von Kathrin Ebmeier

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.3.2014, Abschlussprojekt , Gießen Probebühne 1
  • 4.4.2014, Abschlussprojekt , Ringlokschuppen Mülheim
  • 5.4.2014, Abschlussprojekt , Ringlokschuppen Mülheim

 

Ich habe heute leider Foto für dich

If a government or institution is not 51% female, 34% non-white and 4% LGBT it represents a boys club, not the people

 

Gast: Nathan Fain

Nathan Andrew Fain is a artist [1] and hacker [2] whose work ranges from writing, research, theater and hardware reverse engineering. [PART1] He will present a prelude version of his first solo theater work (a collaboration with Maria Rößler, music by Nils Michael Weishaupt) with the working title “Central Banking is a Marxist Idea”. [PART2] He will also provide an overview of recent works that explore the intersection of technology and social behavior and release to the public for the first time data that clearly predicted 4 years ago the Snowden NSA disclosures. [PART3] Finally, we will discuss his current work exploring gender and racial bias in the technology and debate the reasoning behind the nonwhiteheterosexualmalelicense.org. Each part is followed by space for open discussion and contribution by attendees.

[1] link: http://squimp.com
[2] link: http://deadhacker.com

Konzept: Nils M. Weishaupt

www.diskursfestival.de

 

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.11.2014, Probebühne 2, Schiffenberger Weg 115, Gießen

Jascha Sommer, 27

Sechs Monitore, sechs Lebenswelten, sechs Selbstporträts: Ein junger Theologe vor neuen Herausforderungen, eine angehende Psychologin in Sorge um ihren Vater, ein Motorradliebhaber ohne Plan, ein Wirtschaftspsychologe mit klaren Vorstellungen, eine zweifache Mutter und Hausfrau, ein Schauspieler, der auf das erste große Engagement hofft. Sechs 27-Jährige stellen sich vor und berichten von prägenden Lebensereignissen, von ihrem Alltag, ihren Träumen und Wünschen. Sechs Selbsterzählungen, sechs Autobiographien, sechs Filmsettings. Und doch fällt auf: Der Darsteller der Porträts bleibt stets derselbe.

Jascha Sommer, 27-jähriger Student im Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum hat sechs ihm fremde Menschen, die das 27. Lebensjahr bereits hinter sich gelassen haben, gebeten, sich daran zu erinnern, wer sie im Alter von 27 Jahren waren. Diese Person sollten sie jeweils in einem kurzen Text porträtieren. Schließlich berichtete Sommer seinen Experten von dem Vorhaben, die verfassten Texte filmisch zu realisieren – mit ihm, Jascha Sommer, in allen Rollen. Er bat sie darum, ihm genaue Regieanweisungen an die Hand zu geben, die er beim Dreh möglichst konsequent umsetzte.

In der Videoinstallation Jascha Sommer, 27 treten die Regieanweisungen der Experten, die sechs realisierten Selbstporträts sowie die Reaktionen der Experten auf ihr fertiggestelltes Porträt in einen Dialog. Dabei lässt sich aber nicht nur die Konstruktion jedes einzelnen Porträts betrachten: In Serie von Jascha Sommer dargestellt, rückt die Selbsterzählung als solche in den Fokus. Was bedarf es eigentlich, um ein Selbst erscheinen zu lassen?

Das Projekt ist als Langzeitprojekt angelegt. Neue Experten werden nach wie vor gesucht. Weitere Informationen ab dem 25. April im Damen & Herren.

Jascha Sommer, 27 ist Gast des damenundherren e.V. Gefördert vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie der Ruhr-Universität Bochum.

 

Ausstellung
von Anna Kpok (Konzept: Jascha Sommer, Dramaturgische Beratung: Kathrin Ebmeier)

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.4.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf
  • 26.4.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf
  • 27.4.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf
  • 29.4.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf
  • 30.4.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf
  • 1.5.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf
  • 2.5.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf
  • 3.5.2014, damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

Alles auf Anfang! Wir haben lange genug gewartet. Jetzt steht die Übertragung! Noch 48 Stunden bis zum Ende des Countdowns.
Und bitte!

„...Film: das ist 25 mal in der Sekunde Lüge, und weil alles Lüge ist, ist es auch die Wahrheit. Und dass Wahrheit eben Lüge ist, das gibt jeder Film preis. Es ist nur, dass im Film Begriffe die Lüge tarnen und sie als Wahrheit erklären, und das ist für mich die winzige und einzige Utopie...“*
„Schnitt.“

„...Ich hatte da neulich einen Traum, da hat das Kapital den Terrorismus erfunden, um den Staat zu zwingen es besser zu schützen. Ist sehr komisch, nicht?“*

„Schnitt.“

(*aus dem Spielfilm „Die Dritte Generation“ von Rainer Werner Fassbinder)

Überblende auf den Seltersweg. Alles gleich noch mal. Wieder auf Anfang. Alle auf ihren Positionen?
Und bitte!

"KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised" bildet eine fiktive Filmguerilla, die in 48 Stunden zusammen mit den Zuschauer_Innen in der Stadt Gießen „Die Große Veränderung“ bewirken will. Gleichzeitig drehen wir einen Blockbuster über unsere Revolution. Ein Blockbuster, der sich mit der medialen Bilderflut von Revolution und Terror und den Produktionsweisen dieser Bilder beschäftigt.

gefördert durch: Hessische Theaterakademie, Kulturamt der Stadt Gießen, Zentrum für Medien und Interaktivität Gießen

Termine: 19. und 21. Juni 2014, Schanzenstraße 1, Gießen // 24. Januar Festival Wilsonstraße zeitraumexit, Mannheim

 

Performance
von Corbinian Deller, Lukas Goldbach, Anne Mahlow, Janna Pinsker, Arthur Romanowski, Ola Stankiewicz, Marcus Tesch, Marie Van Aarsen

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.7.2014, Premiere , Schanzenstraße 1, Gießen
  • 24.1.2015, zeitraumexit, Mannheim

 

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

KLEINE TERROR AKTE - the revolution will be televised

Klomusik. Brahms Opus 117.

Pianist/Performer: Panagiotis Iliopoulos

Klassische Musik -LIVE oder aus der Dose- wird in allen erdenklichen Situationen, an allen erdenklichen UN-Orten gespielt: als Hintergrundmusik in der Lounge eines Hotels, eines Luxusrestaurants, in Flugzeugen, Fahrstühlen, selbst Klos werden gerne mit klassischer Musik bespielt. Dabei werden oft bekannte, heitere Stücke, mit leicht erkennbaren Rhythmen (z.B. Walzer, Polonaise) ausgewählt.

Auch im öffentlichen Raum lässt sich klassische Musik an vielen Orten finden, wie etwa in der U-Bahn oder auf den Straßen einer jedweden Stadt. Für diese Orte wählen die Interpreten jedoch meist Stücke, die eine große Virtuosität verlangen, dadurch dramatischer erscheinen (z.B. Bach, Toccata in D-Minor BWV 565; Vivaldi, Vier Jahreszeiten), um die vorbeigehenden Passanten zu beeindrucken.

Bei diesen Auftritten steht die Komplexität der Musik im krassen Gegensatz zum Ort, an dem sie aufgeführt wird. In einem Hotel wundert man sich selten über klassische Musik, auch der Akkordeonist im U-Bahnhof ist den meisten wohl vertraut, im Flugzeug ist es schon befremdlicher, wenn bei der Landung in Wien Walzer gespielt werden, aber einen Mozart in einer Sanifair-Toilette einer Raststätte zu hören, gibt vermutlich das beste Beispiel für die Diskrepanz zwischen dem Gehörten und dem Ort, an dem man es hört.

Dass wir oftmals gar nicht mehr zu – bzw. hinhören, ist der Anlass für ein Projekt, das in drastischer Weise auf diese Diskrepanz aufmerksam machen soll:

Klomusik. Brahm Opus 117.

Ort: Ein Toilette, die Raum für einen Flügel und den dazugehörigen Pianisten/Performer bietet

 

Performance
von Eva Kessler

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.6.2014, Theatermaschine 1714/Festivalzentrum

 

Klomusik. Brahms Opus 117.

Knowing that X without believing that X - No I

Performative concert with choreographic thoughts
2 bodies and 1 piano

The founding principles are compositions of Joseph Haydn, Domenico Scarlatti, Beat Furrer and Moton Feldmann performed by pianist Samuel. Both performers decide on a protocoll that regulates their relation with one another and with audience members. This process is a space-time for spontaneity. What if durations were measured on other terms? For instance the time taken to eat an apple. This tacitly challenges the perception of live music. And supposing we are many people in a room, which kind of presence do underline, expand, divert, soften, or contradict the other ones?

 

Performance
von Fluoressenz collective (Samuel Fried, Émilia Giudicelli and Eva Winkler-Ebner)

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.2.2014, Theater Stok, Zürich
  • 14.2.2014, Theater Stok, Zürich

 

Knowing that X without believing that X - No I

Kummerkasten Menschenstadt

Glasdach, Holzfassade, voll begehbar und Platz für zwei samt Tisch, Stühlen und Mikrofon – mit dieser Großraumvariante einer Meckerbox besetzten die Choreografen Verena Billinger & Sebastian Schulz im vergangenen Herbst öffentliche Orte in der Düsseldorfer Innenstadt und luden zusammen mit ihrem Team Passanten zum Gespräch ein: Was ärgert Sie? Was sollte sich ändern? In regen, nachdenklichen oder empörten Dialogen meckerten sich zahlreiche Bewohner des 21. Jahrhunderts ihre Erfahrungen, Weltanschauungen und widersprüchlichen Forderungen von der Seele. Mit Kummerkasten Menschenstadt holen Billinger & Schulz die Meckerbox inklusive Inhalt ins Theater und machen die Bühne zum vielstimmigen Echoraum einer deutschen Großstadt. Hier wird nun öffentlich, was unter der Oberfläche ihrer sozialen Choreografie schwelt: Wichtiges und Triviales, Persönliches und Politisches, Einfaches, Komplexes, Zufälliges und Verstreutes. „Kummerkasten Menschenstadt“ gibt der politischen Lust und wütenden Traurigkeit der partizipierenden Bevölkerung einen polyphonen Körper, der mit sich selbst im Clinch liegt.

 

Konzept, Inszenierung: Verena Billinger & Sebastian Schulz. Von und mit: Jung Yun Bae, Oliver Bedorf, Julia Blawert, Caroline Creutzburg, Nicolas Niot. Sounddesign: Carina Premer. Entwurf Hütte: Jonathan Banz, Rosalie Schweiker. Hüttenbau: Hagen Bonifer, Arnold Frühwald. Produktionsleitung: Nicole Dahlem-Schwind. Produktion: Billinger & Schulz. Koproduktion: FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main. Gefördert durch: Kunststiftung NRW, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN), Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kulturamt Frankfurt am Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

 

Projekt

von Verena Billinger & Sebastian Schulz


Bisherige Aufführungen

  • 6.2.2014, Premiere , Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta
  • 7.2.2014, Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta
  • 8.2.2014, Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta
  • 27.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 28.2.2014, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main
  • 14.6.2014, "All Tomorrow’s Dances – Festival für neue Choreografien", Mousonturm Frankfurt/Main

 

Kummerkasten Menschenstadt

Kummerkasten Menschenstadt

Kummerkasten Menschenstadt

Macchia

Macchia ist ein Spiel für vier Erzählende und Ausführende mit strikten Regeln, das zwischen Fluxus-Scores und epischem Erzählen pendelt: Was ausgesprochen wird, wird auch ausgeführt und so ist jede Anweisung ein Spielzug, der zwischen den Beteiligten zur Verhandlung steht, Allianzen erzeugen und Sinneinheiten bilden, aber auch Missverständnisse provozieren kann. Indem jeder Anweisende zur Figur in der Erzählung eines Anderen wird, verschachteln sich auch Bühnentext, Bühnenanweisung und Bühnenhandlung in ein metaleptisches Labyrinth, in dem sich die Performenden verlaufen, ähnlich der Legende vom chinesischen Maler, der in seinem eigenen Bild verschwindet. Seit 2007 hat das Tanzlabor_21 bereits elf Projektensembles mit Absolventen und Studierenden aus der Region realisiert. Die Projektensembles bieten die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld ein Stück zu entwickeln und so Erfahrung in prozessorientierter Projekt- und Bühnenarbeit zu sammeln. Das Ziel der Projektensembles ist es, den Nachwuchs in der Region zu stärken.

 

Performance
von Konzept und Performance: Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi, Ruth Schmidt Dramaturgie: Friederike Thielmann Mentoren: deufert&plischke.


Bisherige Aufführungen

  • 7.5.2014, Künstlerhaus Mousonturm
  • 8.5.2014, Künstlerhaus Mousonturm
  • 9.5.2014, Künstlerhaus Mousonturm
  • 10.5.2014, Künstlerhaus Mousonturm

 

Macchia

Meine ersten 100 Männer

„Es ist gerade diese gefühlte Freiheit, die Proteste unmöglich macht. Man kann den Neoliberalismus nicht marxistisch erklären. In ihm findet nicht einmal die berühmte "Entfremdung" von der Arbeit statt. Heute stürzen wir uns mit Euphorie in die Arbeit bis zum Burn-out. Die erste Stufe des Burn-out-Syndroms ist eben die Euphorie. Burn-out und Revolution schließen sich aus. [...] Der Kapitalismus vollendet sich in dem Moment, in dem er den Kommunismus als Ware verkauft. Der Kommunismus als Ware, das ist das Ende der Revolution.“
(Byung-Chul Han)

„Alles was unmittelbar erlebt wurde ist in eine Vorstellung entwichen.“
(Guy Debord)

„I am what I am.“
(Gloria Gaynor)

Nach seinem 20-jährigen Bühnenjubiläum im vergangenen Jahr gewährt Thomas Bartling private Einblicke in sein Liebesleben und zieht Bilanz über seine ersten 100 Männer. In der 1:1 Begegnung mit jeweils einem Zuschauer blickt er auf jeweils eine Männergeschichte zurück. Diese Soloperformance sucht im semi-privaten backstage den Kontakt zu den Zuschauer_innen. Wird auch dieser Ort zum Arbeitsraum der Performance löst sich so scheinbar das etablierte Verhältnis zwischen Performer und Zuschauer auf. Die Fallhöhe zwischen egozentrischer Selbstdarstellung hin zu intimer Verletzbarkeit bietet dem Vorhaben das möglichst größte Risiko zu scheitern. Vor diesem Hintergrund, in diesem diffusen Raum werden so Themen der Privatheit, (Selbst-)Inszenierung und dessen Verwertbarkeit verhandelt.

 

Performance
von Thomas Bartling

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.7.2014, im Rahmen der Präsentation des Szenischen Projekts X Soli, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 6.9.2014, im Rahmen der Eröffnung der taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 8.11.2014, Neuer Kunstverein Gießen
  • 13.11.2014, Rotunde, im Rahmen des Zeitzeug-Festivals, Bochum
  • 23.5.2015, Schwankhalle, Bremen
  • 24.5.2015, Schwankhalle, Bremen
  • 20.6.2015, Burgtheater, Lingen(Ems)
  • 15.1.2016, Theater im G-Werk, Marburg
  • 16.1.2016, Theater im G-Werk, Marburg
  • 6.8.2016, Vogelball, Hamburg
  • 23.9.2016, B-Side Festival, Münster(Westf.)
  • 24.9.2016, B-Side Festival, Münster

 

Meine ersten 100 Männer

Mobile Albania - Stadt als Garten

1 Jahr braucht ein Wurm, um aus Erde Humus herzustellen. 1 Jahr hat sich Mobile Albania durch Gießen bewegt und mit alternativen Feiertagen an öffentlichen Plätzen die Stadtstrukturen verdaut. „Stadt als Garten“ ist der letzte von 5 Feiertagen:

Die Wurmzeituhr spuckt und spuckt. Ein unaufhörlicher Schwall Erde wird aus dem Gießener Untergrund gekarrt, türmt sich auf dem Rathausplatz. Das Pflaster bricht auf, frisches Wasser sprudelt aus und lädt zum Baden ein. Die Stadtwüste füllt sich mit Leben. Menschen lauschen Geschichten, zelebrieren heilige Orte. Hochentwickelter Müll bewegt sich eigensinnig durch die Straßen. Straßenkehrer fegen gewohnte Strukturen des städtischen Lebens durcheinander. Ist das die Landesgartenschau oder das Amt für Straßenbau? Tauben finden ihre Wege im neugeordneten Stadtraum, picken Unbrauchbares. Chöre singen Patrouille. Der Zenit der Wurmzeit ist erreicht. Mobile Albania lädt ein zum finalen Festakt auf längst vergessene Prozessionsstraßen der Stadt.

Gefördert durch Fonds Soziokultur, Kulturamt Gießen, Landesgartenschau Gießen 2014, gärtnerpflichten, „Ab in die Mitte -
Die Innenstadt Offensive Hessen“, Gießen Marketing GmbH. Mit freundlicher Unterstützung durch das Stadtreinigungsamt und das Gartenamt der Stadt Gießen, Kinopolis Gießen und Katakombe Aschaffenburg.

 

Projekt
von Mobile Albania: Ana Berkenhoff, Laura Eggert, Kathrin Felzmann, Sarah Günther, Till Korfhage, Roland Siegwald, Katharina Stephan, Camilla Vetters, Avanti dilettanti

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.6.2014, Gießen, Berliner Platz 1
  • 6.6.2014, Gießen, Berliner Platz 1
  • 8.6.2014, Gießen, Berliner Platz 1

 

Mobile Albania - Stadt als Garten

Nur Berlin ist auch zu Viel

Ein junges Mädchen namens Ina träumt sich durch ihre Beziehung zu Jan und ihr Leben in Berlin bis sich allmählich die melancholische Gewissheit einstellt: es ist vorbei, man ist jung, man wird älter. Während ihrer gemeinsamen U-Bahn-Fahrten, Beziehungsspielchen und alltäglichen Klischees trifft ihre Suche nach einem authentischen Lebensgefühl auf Jan´s zitier-freudige Ironie. Was bleibt ist ein Fragen: wohin soll es gehen, was kann man erleben und mit wem?


Hörspiel
von exkurs zwischenraum mit Till Großmann (als „Jan“) & Marie-Charlott Schube (als „Ina“) Regie, Textproduktion & Sounddesign: Nick-Julian Lehmann (2007-2011) Regieassistenz: Rike Großmann


Bisherige Aufführungen

  • 11.2.2014, SWR2 "Tandem am Dienstag"

ON NEW FEMINISM (AT)

Gast: Margarita Tsomou

Konzept: Katharina Fenderl, Carina Premer

www.diskursfestival.de

 

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.11.2014, Gießen

Operationsfeld Nichtstaat - Wir sind nur ein Karnevalsverein

Hysterisches Globusgefühl schwört dem Staat ab und stellt die Grundfesten unseres Zusammenlebens wie unserer Identität in Frage: Inwiefern ist der Staat, in dem wir leben, überhaupt noch ein System, das uns repräsentiert und an dem wir partizipieren? Was von dem, was wir als Staat wahrnehmen, ist nicht eigentlich Ergebnis der Beeinflussung durch ein liberales Wirtschaftssystem? Hysterisches Globusgefühl verschwört sich gemeinsam mit dem Publikum zu einer Vereinigung des theatralen Untergrundes und veranstaltet eine karnevaleske Parade durch öffentliche Straßen und Plätze: Welche Möglichkeiten gibt es, dieses abstrakte, allumfassende undurchschaubare, identitätsstiftende Monster Staat für einen Moment stillstehen zu lassen? Kann es gelingen, gemeinsam und für einen kurzen Moment die Utopie Nichtstaat zu denken?

 

Performance
von Hysterisches Globusgefühl (Elisabeth Lindig (ATW), Arne Schirmel (ATW), Lea-Sophie Schiel, Dorothea Schmans, Melanie Zipf)

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.8.2014, i-camp/neues theater münchen, Entenbachstraße 37, München
  • 5.10.2014, TiL, Theater im Löbershof, Löbershof 8, Gießen
  • 7.3.2015, i-camp/neues theater münchen, Entenbachstraße 37, München
  • 8.3.2015, i-camp/neues theater münchen, Entenbachstraße 37, München
  • 9.3.2015, i-camp/neues theater münchen, Entenbachstraße 37, München
  • 2.4.2015, Abschlussprojekt , Gießen, Georg-Büchner-Saal (Bismarckstr. 37)
  • 6.4.2018, Offenes Haus der Kulturen im Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main
Operationsfeld Nichtstaat - Wir sind nur ein Karnevalsverein

Operationsfeld Nichtstaat - Wir sind nur ein Karnevalsverein

Operationsfeld Nichtstaat - Wir sind nur ein Karnevalsverein

Operationsfeld Nichtstaat - Wir sind nur ein Karnevalsverein

Parade

Parade zeigt fünf geistig- und körperbehinderte Akteure in ihrem je eigenwilligen Versuch der Zuschauerverführung. Dabei zitiert Parade historische Sideshows, diese wundersamen leeren Plätze am Rande der Stadt, lässt die Akteure allerdings im Moment der Geste des Innehaltens erscheinen. In erhöhter Konzentration entziehen sich die Darbietungen den Zuschauererwartungen. Als Akteure des Nicht-Handelns bleiben die Akteure im Vollbesitz ihrer Möglichkeiten. Und doch: Etwas Entscheidendes wird passieren, es liegt in der Luft. Alle Vorbereitungen sind getroffen. Es kann losgehen!

Präsentation des Arbeitsstands
22. Juli / 17h / F40

 

Performance
von Alisa M. Hecke, Jonny Chambilla, Ingo Joers, Martina Nitz, Peter Pankow

 

Bisherige Aufführungen

  • 22.7.2014, Theeater Thikwa Studio F40

 

Parade

Parade

Parade

Performance Philosophy: The Young - An international postgraduate conference, University of Groningen, 7-8 February 2014

An international postgraduate conference will take place to facilitate research exchange between postgraduate students and staff of the following educational institutions: University of Antwerp (BE), ArtEZ Master of Choreogaphy (NL), Justus Liebig University Giessen (DE), University of Groningen (NL), University of Roehampton (UK) and University of Utrecht (NL).

The event will take place on the 7th and 8th February 2014 in Groningen and will be open to the public. It will include two keynote lectures, a series of student-led panels followed by responses and Q&A sessions, and a closing roundtable with the participation of members of staff from all institutions involved.

Confirmed keynote speakers: Dr. Pascal Gielen (University of Groningen, NL) and Prof. Dr. Bojana Kunst (Justus Liebig University of Giessen, DE).

Here you can find information about line of speakers and abstrakts.

 

Vortrag
von Prof.Dr.Bojana Kunst and Students of MA Choreography and Performace, Institute for Applied Theatre Science Gießen. Performance Philosophy: The Young is an Interim Event of the Performance Philosophy research network. It is hosted and supported by the University of Groningen and ICOG (The Groningen Research Institute for the Study of Culture), in association with Performance Philosophy


Bisherige Termine

  • 7.2.2014, The conference will take place in the Academy Building of the University of Groningen.
  • 8.2.2014, The conference will take place in the Academy Building of the University of Groningen.

Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie

„Movies have power over us, but we have no power over them“
bell hooks

In einer Episode des Comic Strips "dykes to watch out for" von Alison Bechdel tauchten 1985 drei Regeln für Filme auf, die allgemein unter dem Namen Bechdel Test bekannt wurden: 1. In dem Film müssen 2 Frauen vorkommen, die Namen haben; 2. Sie müssen miteinander reden; 3. über etwas anderes, als einen Mann. Das Projekt "Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie" setzt sich mit den Fragen und Problemen von Repräsentation im Film auseinander. Die drei Performer*innen treffen auf der Bühne auf ihre persönlichen Filmheld*innen und folgen ihnen zwischen Traumwelten und eigenen Lebensrealitäten.

„Your world is black and white. My world is all shades of grey, Batman. That's why you will never understand me."
Catwoman

 

Performance
von Lea Schneidermann (Konzept/Regie/Bühne/Licht) Jungyun Bae (Performance) Georg Klüver-Pfandtner (Performance) Sylvia Lutz (Performance) Arnita Jaunsubrēna (Kostüme/Dramaturgie) Laura Eggert (Mitarbeit Bühne/Licht) Caroline Creutzburg (Ton) Kristin Gerwien (Mitarbeit Bühne)

 

Bisherige Aufführungen

  • 5.12.2014, Abschlussprojekt , Probebühne 1 Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
  • 28.3.2015, Künstlerhaus Mousonturm
  • 29.3.2015, Künstlerhaus Mousonturm
  • 25.5.2016, HAU 2, Performing Arts Festival Berlin
Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie
Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie

Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie

Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie

Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie

Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie

Pixel Heroes oder Das Ende einer Dynastie

©Performers

Please, Continue (Hamlet)

Neu verhandelt wird einer der berühmtesten Mordfälle der Literaturgeschichte. Ein Prozess um Sein oder Nichtsein, um Wirklichkeit und Schein. Sind wir im Theater oder in einem Gerichtssaal?«Please, Continue (Hamlet)» vermischt Shakespeares Tragödie mit einem realen Fall. Und in diesem Gerichtsfall ist alles echt. Fast alles: Hamlet, seine Mutter Getrude und Ophelia werden von SchauspielerInnen gespielt. Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Experten üben diese Funktion alle auch ausserhalb des Theaters aus. Als Geschworene fungiert eine Zuschauergruppe, die bei den bisherigen Aufführungen in Frankreich, Belgien, Holland und der Schweiz höchst unterschiedliche Urteile gefällt hat.
Dem in Genf und Marseille lebenden niederländischen Theater- und Performancekünstler Yan Duyvendak und dem spanischen Regisseur Roger Bernat geht es in «Please, Continue (Hamlet)» nur bedingt um Shakespeares Stück. Vielmehr interessieren sie sich für die realen Mechanismen, Regeln und Gesetze, nach denen die Gerichtsbarkeit hier und jetzt funktioniert.

«Gerechtigkeit ausüben ist keine exakte Wissenschaft. Der Vollzug der Gerechtigkeit ist abhängig von denjenigen Männern und Frauen, die das Gesetz zur Anwendung bringen. Ein Gerichtsprozess ist jedes Mal aufs Neue ein menschlicher Versuch, Gerechtigkeit walten zu lassen.» Yan Duyvendak

 

Inszenierung
von Yan Duyvendak & Roger Bernat Gertrude: Monica Budde Ophelia: Ana Berkenhoff Hamlet: Maximilian Bauer Mit Vertreter/Innen der Basler & Baselbieter Rechtsprechung: 20. Januar: Gerichtspräsident: Jeremy Stephenson, Anklage: Andrea Brodbeck, Verteidigung: Stefan Suter, Privatanklage: Yvonne Pieles, Psychiatrischer Gutachter: Alain Di Gallo, Weibel: Harry Höcklin. 21. Januar: Gerichtspräsident: René Ernst, Anklage: Thomas Hofer, Verteidigung: Alain Joset, Privatanklage: Judith Natterer Gartmann, Psychiatrischer Gutachter: Marc Graf, Weibel: Harry Höcklin. 22. Januar: Gerichtspräsident: Niklaus Ruckstuhl, Anklage: Stephanie Eymann, Verteidigung: Christian von Wartburg, Privatanklage: Regula Echle, Psychiatrischer Gutachter: Marc Graf, Weibel: Harry Höcklin.


Bisherige Aufführungen

  • 30.6.2014, Premiere , Haus der Berliner Festspiele
  • 1.7.2014, Haus der Berliner Festspiele
  • 20.1.2015, Kaserne Basel
  • 21.1.2015, Kaserne Basel
  • 22.1.2015, Kaserne Basel

 

Please, Continue (Hamlet)

Präsentation des szenischen Projekts "Botenberichte"

Botenberichte sind seit der Zeit der griechischen Tragödie ein wichtiges Stilmittel zur Vermittlung von auf der Bühne nicht darstellbaren Handlungen. In diesem szenischen Projekt soll sowohl untersucht werden, wie sich dieses Stilmittel im postdramatischen Theater verändert hat bzw. vor dem Hintergrund einer verbreiteten Repräsentationsskepsis ausweitet wurde, und welche zeitgenössischen Strategien weiter zu entwickeln sind und auf andere Theatermittel übersetzt werden können. An Hand von Botenberichten aus verschiedenen Epochen der dramatischen Literatur - antiken bis zeitgenössischen, von Euripides über Kleist bis zu Heiner Müller,u.a. – soll unter anderem auch der Versuch gemacht werden, sich genaue Spracharbeit im Umgang mit literarischen Texten zu erarbeiten.


Performance
von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels


Bisherige Aufführungen

  • 14.2.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Präsentation des szenischen Projekts "Landschaften"

Studierende unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels haben die Symbolik des Landschaftsmotivs - die klassischen und romantischen Denkformen im symbolischen Raum der Landschaft, die Veränderungen und Ambivalenzen in der Rolle des Individuums in ihr - und die mögliche Übertragung dieser Motivik in andere Künste untersucht. Auch in der Musik beispielsweise kann Landschaft als Darstellungs- und Strukturprinzip nachgewiesen werden, ebenso strukturiert es die Ästhetik des Films und der Fotografie und seinem Einzug in die Literatur kommt - insbesondere im 20. Jahrhundert bei Gertrude Stein in ihren "landscape plays" oder bei Heiner Müller ("Landschaft mit Argonauten") - eine zunehmende Bedeutung zu: als radikaler Vorschlag zur Erneuerung des Theaters jenseits klassischer Narrativität.

 

Projekt
von Prof. Heiner Goebbels und Studierende


Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Präsentation des szenischen Projekts "Landschaften"

Radio Röt - Das Paplament

RADIO RÖT: Das Paplament

Live Radio-Performance mit Fahrradstrom-Antrieb vom Huygensplatz, Übertragung auf Radio BLAU, fm 99,2 & www.radioblau.de

Nach der Besetzung des Lindenauer Marktes und von Radio Blau im vergangenen Herbst ist der Stamm der Papp-Familie dieses Jahr im Leipziger Norden unterwegs und besetzt mit dem mobilen Rollesel den Huygensplatz. Radio Röt geht auf Sendung. Im temporär installierten Paplament verarbeiten und erspielen Mobile Albania und Pneuma Szöv. ihre Eindrücke vor Ort mit Überlegungen zu einem alternativen Job Center.

4.9.2014
19h-20h Radio RÖT: das Paplament live vom Huygensplatz

5.9.2014
20-21 Uhr
FUI stellt sich vor - Wem gehört Leipzig?
Gespräch mit den Mitgliedern von F.U.I. sowie mit Petra Čagalj Sejdi vom Romano Somnul e.V.

6.6.2014
17-18h RADIO RÖT: das Paplament live vom Huygensplatz im Rahmen der Nacht der Kunst

Die Radio-Sendetermine bitte auf der Homepage www.mobilealbania.de überprüfen!

 

Projekt
von Mobile Albania (DE), Pneuma Szöv. (HU), im Rahmen der Kollaboration Federation of Urban Imagination (FUI) der Gruppen ProstoRož (Ljubljana), MikroArt (Belgrad) und Stadtpflanzer e.V (Leipzig

)

Bisherige Aufführungen

  • 4.9.2014, Huygensplatz Leipzig / Radio Blau fm 99,2. & www.radioblau.de
  • 5.9.2014, Huygensplatz Leipzig / Radio Blau fm 99,2. & www.radioblau.de
  • 6.9.2014, Huygensplatz Leipzig / Radio Blau fm 99,2. & www.radioblau.de

 

Radio Röt - Das Paplament

Radio Röt - Das Paplament

Reality Tales/ Mental Surgeries

Document #1
I can’t remember from where I came from, the origins of the organism that i’m in now. It’s pretty hard to say what kind of body it is, since the body that I’m in, is all that is there for me.

Document #2
I feel hostility around me, an aggression that is fatal, I’m still testing the viability of this body and it’s organism, I cover my self with dirt, burry part of me under ground and fall asleep. I’m waiting .... but I don’t care about time, time almost doesn’t exist for me. I do things but they’re not in time, they could be in time for others, for observers maybe. For me it’s something else.

Document #3
In many cases I don’t know the space and the environment around me, but I know that I can move around, slip through the cracks, underneath surfaces and through holes. There is lot’s of friction happening while moving. I have no recollection of what the friction produces. .. It keeps me alive, But I don’t know if it’s the same for other things around.

Production: ATW, Giessen, Crespo foundation, Okno, Brussels and Kulturamt Frankfurt.

 

Performance
von Billy Bultheel and Enad Marouf

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.2.2014, Platform Sarai
  • 21.2.2014, Platform Sarai

 

Reality Tales/ Mental Surgeries

schaumamal

Die Ausdehnung eines Körpers ist abhängig von drei messbaren Größen: Länge, Breite und Höhe. Seine Bewegung ist gebunden an zwei messbare Dimensionen: Raum und Zeit. Die Transformationsprozesse und Bewegungsmöglichkeiten dieser Gesetzmäßigkeiten erforscht schaumamal.
Unterlegt wird die Performance mit einer Soundspur aus gesampelten Tonaufnahmen des Schaums, die in Zusammenarbeit mit dem Musiker Les Isaak entstanden ist. Obwohl die Bedeutungsgeschichte des Schaums weit zurück reicht, interessieren hier vordergründig seine metamorphen Eigenschaften: Er zerfällt und währt dennoch als einziger Bestandteil fort.

PS: schaumschaumschaum

 

Installation
von Emmilou Rößling

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.7.2014, Instituts Innenhof
  • 7.9.2014, Innenhof des Rathaus Gießen im Zuge des Gießener Stadttheater Sommerfest
  • 19.9.2014, Offenbach, Festival der Jungen Talente 2014

 

schaumamal

schaumamal

schaumamal

schaumamal

schaumamal

Schweigen

Wann schweigt jemand und wann wird jemand zum Schweigen gebracht? Wann wird Schweigen zu Macht und wann zur Ohnmacht? Wie spricht man über das Schweigen? Was wird verschwiegen? Abseits von Ideologie und religiösen Diskursen befragt das Performance-Kollektiv ongoing project in seiner Produktion die (Ohn)Macht des Schweigens. Ob Schweigepflicht, Schweigeminuten oder Schweigegelübde: Schweigen ist eine soziale Praxis, die zumeist als Protest, Zustimmung, religiöses Ritual, Wissen, Ahnungslosigkeit oder Geheimnis wahrgenommen wird. An einem der letzten Orte, an dem es noch selbstverständlich hingenommen wird, dass die Mehrheit der Anwesenden schweigt, möchte ongoing project das Schweigen als materielle Präsenz auf die Bühne bringen und es als Klang, Form, Musik, Rhyth-mus und Geste betrachten – als monströse Präsenz, die Kategorien und Grenzen sprengt.

Als Kollektiv für Performance, Happening, Installationen, bildende Kunst und nicht registrierte Strömungen wurde ongoing project 2011 am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet. Für das Gründungsmitglied Chris Herzog ist diese Performance, die im Rahmen einer Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie (HTA) entsteht, zugleich die Abschlussarbeit seines Studiums.

 

 

Performance
von ongoing project (Alexander Bauer, Alma Wellner Bou, Chris Herzog, Jasmin Jerat, Ferdinand Klüsener, Triada Kovalenko und Lisa Schwalb)

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.5.2014, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 24.5.2014, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm

 

Schweigen

someone has to dance

 

Solowork shown as part of the Cup Pieces 2014

there's a box on stage. 

someone is trying to hide. 

this is a public search for privacy.

and someone has to dance.

 

Performance
von Emmilou Rößling

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.7.2014, Mousonturm FFM
  • 5.7.2014, Mousonturm FFM

 

someone has to dance

someone has to dance

someone has to dance

Strategien und Strukturen

 

Konzept: Eva Kessler, Panagiotis Iliopoulos, Leopold Dick

„Our situation as artists is that we have all this work that was done before we came along. We have the opportunity to do work now. I would not present things from the past, but I would approach them as materials available, to something else which we are going to do now.” (John Cage)

Welche Strategien und Strukturen lassen sich in Kompositionsprozessen im Bereich des Experimentellen Musiktheaters finden? Wie wird vorhandenes Material genutzt? Welche Rolle spielen kultisch rituelle Verfahren beim Entstehungsprozess? Wann beginnt der ‚eigentliche‘ Kompositionsprozess und wie läuft er ab?

Ausgehend von der Soloperformance „ICH“ – Ein polyphrenischer Musiktheaterabend (von und mit Panagiotis Iliopoulos) werden unterschiedlichste Kompositionsverfahren des Experimentellen Musiktheaters von Leopold Dick (Doktorand der Hochschule der Künste Bern) vorgestellt und kritisch hinterfragt. Anschließend wird gemeinsam diskutiert und probiert.

Strategien und Strukturen wird ein voller Tag mit Performance, Vortrag, Farbenessen, Diskussion, Film, Musik und Fotos.

Mitwirkende: Eva Kessler, Panagiotis Iliopoulos, Leopold Dick, Monica Duncan, Joana Tischkau, Anja Sauer

www.diskursfestival.de

 

Projekt
von DISKURS'14 – on young performing arts

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.12.2014, Gießen

Super 8 Sänger

Musiktheater für 8 Sänger, 1 Schlagwerk, 2 Projektoren und 1 Movinglight

Musik des 16. Jahrhunderts und Uraufführungen treffen auf private Super8 Filme aus den 70er Jahren und auf Musik dieser Zeit. Acht Sänger_innen und ein Schlagzeuger mischen neue und neuste Musik, Werke der Renaissance und Improvisation vor einer Galerie von privaten Anlässen, die von 2 Super8-Projektoren projiziert werden. Der oft unbeholfene Versuch der Selbstdarstellung, welchen der Charme dieser Filme ausmacht, ist auch der Bezugspunkt, von dem aus die szenischen Abläufe auf der Bühne entwickelt werden. Sängerisch wird der Umgang mit dem eigenen Körper und seinen Artikultaionsorganen in den Vordergrund gestellt – Zugenschläge und Lippenspiel.

Werke von Clément Janequin, Claude Le Jeune, Simeon de Vriend

Uraufführungen von Mike Svoboda (*1960), Jean J. Knutti (*1961)

Gesang: Francisca Näf, Breno Quinderé, Lior Leibovici, Ivo Haun, Jean J. Knutti, Simon MacHale, Jean-Christophe Groffe

Schlagzeug: Dominik Dolega

Technische Gestaltung: Jost von Harleßem (ATW)

Regie: Annett Lang (ATW)


Projekt
von Solovoices & Thélème, Annett Lang (Regie), Jost von Harleßem (Technik)


Bisherige Aufführungen

  • 22.5.2014, Premiere , Gare du Nord Basel/CH
  • 23.5.2014, Gare du Nord Basel/CH
  • 24.9.2014, Kunstraum Walcheturm, Zürichl/CH
  • 9.5.2015, Alter Stadthaussaal Winterthurl/CH, im Rahmen von Musica aperta

TÄTERurENKEL

Der TÄTERurENKEL berichtet davon, wie die Geschichte der deutschen Unschuld nach 1945 in die Familiengedächtnisse eingeschrieben wird: »Der Hitler hat uns Deutsche verhext. Er hat uns Arbeit und Autobahnen gebracht. Vom Judenmord aber haben wir nichts mitbekommen. Dein (Ur-)Opa war zum Glück Widerstandskämpfer. Wir sind die größten Opfer Hitlers gewesen.« Wenn wir in den Wohnzimmern unserer Großeltern sitzen, will keiner was mit dem 3.Reich zu tun gehabt haben.

TÄTERurENKEL seziert die Ambivalenz der Enkel zwischen dem Wissen über Nazi-Deutschland und der Unfähigkeit die Familienfeier mit der Shoah zu torpedieren.

Ein Stück von Gruppe International.

Auf der Bühne: Roman Schmitz (MA ATW) und Niels Wehr (BA ATW). Ermöglicht durch Hannah Speicher (Dramaturgie) und Theresa Willeke (Produktionsleitung).

 

Projekt
von Gruppe Int.


Bisherige Aufführungen

  • 18.2.2014, Schanzenstr. 1
  • 21.2.2014, 100°-Festival - Ballhaus Ost

 

TÄTERurENKEL

The Factory - eine Besetzungsprobe

THE FACTORY nimmt die Produktion auf. Kampnagel wurde und wird besetzt als temporäre Aneignung. Der Produktionsort ist die Fabrik. Die Probe ist eine permanente Annäherung und kann nicht scheitern. Die Rollen sind verteilt, die Produktionsmittel nur geliehen. Der Streik bereits organisiert. Swoosh Lieu grüßt die Konsument_innen! Zuschauer_innen aller Länder vereinigt Euch!

Die Mitglieder von Swoosh Lieu – Absolventinnen der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen – erzeugen eine komplexe Choreografie aus Maschinen, Objekten, Technik und Architektur, die das Publikum bewegt.


Tanzprojekt
von SWOOSH LIEU

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.2.2014, Premiere , Kampnagel, Hamburg
  • 28.2.2014, Kampnagel, Hamburg
  • 1.3.2014, Kampnagel, Hamburg

The Thing

 Ein szenisches Konzert nach einem Film von John Carpenter und Musik von Enno Poppe und Hans Zender.

»What we're talking about here is an organism that imitates other life-forms, and it imitates them perfectly. (...) This for instance. That's not a dog. It's imitation.«

Das undefinierbare Ding infiltriert eine Forschungsgruppe in der Antarktis – mit absehbarem Ende. Neun Musiker finden sich in der Landschaft dieses Horrorfilms wieder und fangen an sich gegen die Übergriffe der infizierten Bühne zu wehren. Eingeschlossen im infektiösen Filmbild beginnen die Werke „Lo-Shu I" von Hans Zender und "Brot" von Enno Poppe zu einer neuen Variation zu mutieren.

Konzeption und Umsetzung: Jost von Harleßem, Timon Jansen, Rupert Jaud und Diego Ramos Rodríguez.

Mit den Musiker*innen der Internationale Ensemble Modern Akademie - IEMA:
Margarita Timoshin, Flöte
Chiara Percivati, Klarinette
Clemens Gottschling, Horn
Tom Poulson, Trompete
Antonio Jiménez Marín, Posaune
Gilles Grimaître, Klavier
Galdric Subirana, Schlagzeug
Kyung Won Lee, Viola
Aki Kitajima, Violoncello

mit freundlicher Unterstützung durch die Hessische Theateakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Frankfurt LAB und Folkwang Universität der Künste.

 

Projekt
von Jost von Harleßem, Timon Jansen, Rupert Jaud und Diego Ramos Rodríguez


Bisherige Aufführungen

  • 24.9.2014, Premiere , Frankfurt LAB
  • 28.9.2014, Medientheater ZKM Karlsruhe

 

The Thing

The Thing

The Thing

The Thing

Theater als Dispositiv

Am 5. und 6. Dezember 2014 veranstaltet das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen die internationale und interdisziplinäre Tagung Theater als Dispositiv. Dysfunktion, Fiktion und Wissen im Dispositiv der darstellenden Kunst. Diskutiert werden Foucaults Begriff des Dipositivs und dessen mögliche Fruchtbarmachung für die Untersuchung des Theaters.

Als Vortragende sind eingeladen:
Prof. Dr. Dirk Baecker (Friedrichshafen)
Dr. Christian Berkenkopf (Münster)
Prof. Dr. Yannick Butel (Marseille)
Dr. André Eiermann (Köln)
Prof. Dr. Ulrike Haß (Bochum)
Prof. Dr. Andreas Hetzel (Darmstadt)
Dr. Alexander Jackob (Amsterdam)
Ass. Prof. PhD Peter Klepec (Ljubljana)
Prof. Dr. Bojana Kunst (Gießen)
Prof. Dr. Petra Löffler (Weimar)
Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll (Frankfurt)
Prof. Dr. Mirjam Schaub (Hamburg)
Prof. Dr. Ruth Sonderegger (Wien)
Prof. Dr. Juliane Vogel (Konstanz)
PD Dr. Birgit Wiens (München)

 

Weitere Informationen zu Konzept und Programm der Tagung auf: www.atw-giessen.de

 

Für die Teilnahme wird um Anmeldung bis 15. November gebeten. Schreiben Sie dazu bitte an: theateralsdispositiv@gmail.com

 

Datum: 5. und 6. Dezember 2014
Ort: Georg-Büchner-Saal, Bismarckstraße 37, D-35390 Gießen

 

Kontakt:
Anmeldung:
theateralsdispositiv@gmail.com
Für alle anderen Angelegenheiten:
Dr. Lorenz Aggermann, lorenz.aggermann@theater.uni-giessen.de
Georg Döcker, g.doecker@gmx.at

 

Vortrag
von // Leitung: Prof. Dr. Gerald Siegmund, Dr. Lorenz Aggermann, Georg Döcker //


Bisherige Termine

  • 5.12.2014, Georg-Büchner-Saal, Gießen
  • 6.12.2014, Georg-Büchner-Saal, Gießen

Theatermaschine 1714

Die Theatermaschine ist die Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen. Sie zeigt her, was dort gemacht wird - Perfomance, Installation, Tanz, Kunst, Nichtkunst - macht da keine Unterschiede. Wenn die Theatermaschine produziert, sind alle super gut drauf und lackieren sich die Nägel silber. Dieses Jahr geht die Theatermaschine in die Schule: Sie ist die Neue in der Klasse und bringt vegane Pausenbrote mit und Pausenbier. Und Ein- und Auslässe, die sich selbst ein- und auslassen. Und schließlich vier Kilo Gastfreundschaft. Das ganze, blasse Land ist eingeladen: Turnhallen und Schlafsäcke stehen bereit.
Die Theatermaschine 1714 findet vom 18. bis 23. 06. an verschiedenen Spielorten in Gießen statt. Das Festivalzentrum ist die alte Sophie-Scholl-Schule in der Rooseveltstraße 7-9.

  • http://theatermaschine-giessen.de/


Ausstellung
von Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2014, Theatermaschine 1714 , Das Festivalzentrum ist die alte Sophie-Scholl-Schule in der Rooseveltstraße 7-9
  • 19.6.2014, Das Festivalzentrum ist die alte Sophie-Scholl-Schule in der Rooseveltstraße 7-9
  • 20.6.2014, Das Festivalzentrum ist die alte Sophie-Scholl-Schule in der Rooseveltstraße 7-9
  • 21.6.2014, Das Festivalzentrum ist die alte Sophie-Scholl-Schule in der Rooseveltstraße 7-9
  • 22.6.2014, Das Festivalzentrum ist die alte Sophie-Scholl-Schule in der Rooseveltstraße 7-9
  • 23.6.2014, Das Festivalzentrum ist die alte Sophie-Scholl-Schule in der Rooseveltstraße 7-9

Tomorrow's Parties - nach einem Text von Forced Entertainment

Wie werden wir zukünftig lieben, lernen, arbeiten, kämpfen, wählen, glauben und sterben? Werden wir dümmer oder klüger, reich er oder ärmer, romantischer oder rationeller? Wird uns die Arbeit ausgehen, der Dritte Weltkrieg ausbrechen, die Religionen verblassen oder der Tod endgültig besiegt werden? Wie weit reicht die Vorstellungskraft in Richtung Zukunft und wie viel verrät sie uns vielleicht über das Heute?

“Wir sind noch jung. Wir wollten es wissen!

Und vor allem wollten wir wissen, was ihr darüber denkt, ihr, die Erwachsenen.
Welche Gedanken und Visionen habt ihr, wenn ihr an die Zukunft denkt?

Also haben wir uns ausgerüstet und sind ausgeschwärmt, einzeln, zu zweit oder in der Gruppe, um euch zuzuhören.
Wir haben uns gut getarnt und uns unsichtbar gemacht. Wir sind weit gereist. Von Nord nach Süd, von West nach Ost.
Wir haben uns neben euch auf eine Bank gesetzt und eure geflüsterten Gespräche im Wohnzimmer mit angehört.
Wir sind hinter streitenden Paaren hergeschlichen und haben heimlich an Türen gelauscht.
Wir haben Podiumsdiskussionen besucht.
Wir sind ins Theater gegangen. Wir haben heimlich in eure Tagebücher geschaut und nachts haben wir eure Bücher unter der Bettdecke gelesen.

Es waren schwere Wochen, ereignisreiche Wochen. Wir haben keine Anstrengung gescheut. Wir haben uns Blasen gelaufen, wir haben gefroren, wir haben Wind und Wetter getrotzt, wir haben kaum geschlafen. Alles um von euch etwas über die Zukunft zu erfahren.
Jetzt sind wir zurück. Wir haben viel gehört. Und uns alles gemerkt. Wir werden euch davon erzählen. Wir werden nichts auslassen.”

Tomorrow’s Parties – eine wilde und nachdenkliche Reise durch die Fülle von Möglichkeiten (und Unmöglichkeiten) der Zukunft

Tomorrow’s Parties – die dritte Produktion von german stage service und seinem Jungen Ensemble

Tomorrow’s Parties – kein Jugendtheater, sondern Theater für Erwachsene, gespielt von Jugendlichen

Mit: Susann Buchstab, Nicola Dammshäuser, Laura Fach, Gerrit Fröhlich, Simona Heinemann, Luisa Jacobs, David Zegers

Text: Tim Etchells / Forced Entertainment (Deutsch von Astrid Sommer)

Produktion: german stage service in Zusammenarbeit mit dem LSH Steinmühle

 

Performance
von Anna Krauß (ATW)/ Rolf Michenfelder


Bisherige Aufführungen

  • 4.12.2014, Premiere , Theater im G-Werk, Marburg
  • 5.12.2014, Theater im G-Werk, Marburg
  • 6.12.2014, Theater im G-Werk, Marburg
  • 7.12.2014, Theater im G-Werk, Marburg

Tomorrow's Parties - nach einem Text von Forced Entertainment

Tomorrow's Parties - nach einem Text von Forced Entertainment

Tomorrow's Parties - nach einem Text von Forced Entertainment

Tomorrow's Parties - nach einem Text von Forced Entertainment

Tomorrow's Parties - nach einem Text von Forced Entertainment

Unguided Tour

Als Komponist und Regisseur zählt Heiner Goebbels zu den bedeutendsten Protagonisten der internationalen Musik- und Theaterszene. Der künstlerische Leiter der Ruhrtriennale 2012-2014 stellt bei seiner Unguided Tour persönlich das Programm der diesjährigen Festivalsaison vor, die am 15. August beginnt und am 28. September endet. Mit Bildern, Videos und Musikbeispielen zeigt er, welche künstlerischen Neuproduktionen, Gastspiele und Konzerte das diesjährige Programm auszeichnen.

Anmeldung erbeten unter anmeldung@ruhrtriennale.de


Vortrag
von Heiner Goebbels


Bisherige Termine

  • 14.5.2014, Künstlerhaus Mousonturm

Unser Arm gegen uns!

In der von Marx entworfenen kommunistischen Gesellschaft regelt die Gesellschaft die allgemeine Produktion. Hier ist es uns möglich, heute dies und morgen jenes zu tun; morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben und nach dem Essen zu kritisieren, wie wir gerade Lust haben - ­ohne je professionell Jäger, Fischer, Hirte oder Kritiker sein zu müssen.
Wie sieht es mit dieser Utopie des Selber-Machens heute aus? Do-it-yourself kann befreiender Dilettantismus, aber auch selbstausbeutende Professionalisierung sein. Welche Rolle spielt die Figur des Künstler*s und der Kunst dabei?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, eröffnet Unser Arm gegen uns! einen Raum, der mit dem historisch gewachsenen theatralen Dispositiv von Zuschauer/inen und Akteur/innen spielt und das Publikum dafür mit einigen Umzugskartons alleine lässt. So versucht Unser Arm gegen uns! eine Zeichnung unserer Lage.

Entstanden in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr; gefördert durch die Kulturstiftung NRW. Gefördert von der Hessischen Theaterakademie.


Performance
von Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi, Ruth Schmidt


Bisherige Aufführungen

  • 29.11.2014, frankfurt lab | http://www.frankfurt-lab.de

Unser Arm gegen uns!

In der kommunistischen Gesellschaft regelt die Gesellschaft die allgemeine Produktion und macht es mir eben dadurch möglich, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.
(frei nach Marx)

Entstanden in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr; gefördert durch die Kulturstiftung NRW. Gefördert von der Hessischen Theaterakademie.

 

Performance
von Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi, Ruth Schmidt

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.11.2014, frankfurt lab
  • 27.2.2015, hilde an der sihl / Theater der Künste / Zürich
  • 25.6.2015, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Wartburg

 

Unser Arm gegen uns!

Vor Sonnenaufgang

von Gerhart Hauptmann

„Dass die Autoren in ihren Dramen aber einen realistischen Blick auf Mensch und Gesellschaft geworfen haben, scheint unbestritten. Heißt es nicht, dass der Depressive, ohne den gesunden Optimismus psychisch Gesunder, einen viel zu klaren Blick auf die Realität hat, an dem er erkrankt? Ist ein Pessimist nicht eigentlich ein Optimist, dem einfach der Stein vom Herzen direkt auf den Fuß gefallen ist? Es geht ja doch immer noch schlimmer... Eben, die realistische Brille ist eine traurige, aber wenigstens eine ehrliche.“

(„Die traurige Brille des Realisten“ von David Schliesing, Ankündigungstext „Realismus-Szenen“)

Veranstalter: Abteilung für Schauspiel und Regie | Thomas Bernhard Institut | Universität Mozarteum Salzburg

 

Inszenierung
von Regie und Bühne: David Schnaegelberger | Dramaturgie: Gesa Bering (ATW) | Kostüme: Miriam Hölzl | Musik: Tom Müller | mit: Benedikt Flörsch, Ludwig Hohl, Sinead Phelps/ Vidina Popov, Vassilissa Reznikoff, Simon Rußig


Bisherige Aufführungen

  • 17.12.2014, Premiere , Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg
  • 18.12.2014, Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg
  • 19.5.2015, Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg
  • 20.5.2015, Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg
  • 12.6.2015, Hamburg, Körber Studio Junge Regie, Thalia Gaußstraße
Vor Sonnenaufgang

Vor Sonnenaufgang

Vor Sonnenaufgang

Vor Sonnenaufgang

Vor Sonnenaufgang

Vor Sonnenaufgang

VOYAGER

 

Die Grundlage von "VOYAGER" bildet die Voyager Golden Record. - eine aus Gold gefertigte Schallplatte mit einer Lebensdauer von 500 Mio. Jahren. Auf ihr befinden sich 115 Bilder, Grußworte in 55 Sprachen, Geräusche und 27 Musiktitel. Angebracht wurde sie 1977 an der Außenseite der Raumsonde Voyager 1. Sie verlässt gerade unser Sonnensystem. Die Dokumente auf dieser Platte sind eine Botschaft an außerirdisches Leben. Sie sollen die gesamte Menschheit repräsentieren. K.A.U. tritt zusammen mit dem Publikum eine Reise an. Vor und zurück durch die Zeit, hinaus ins Weltall und quer durch alle Formen von Präsentation und Repräsentation des einen Umstands: der Existenz der Menschheit auf dem Planeten Erde.

The background of VOYAGER is the Voyager Golden Record – a record made out of gold with a lifetime of 500 million years. On this record there are 115 pictures, greetings in 55 languages, sounds and 27 songs. It was attached at the outside of the space craft Voyager in 1977. Currently it’s leaving our solar system. The material on this record are a message to alien life. It should represent humankind as a whole. KAU go on a journey with the audience. Forward and backward through time, out into space and crosswise through all forms of presentation and representation of the one case: Human existence on planet earth.

http://2014.arena-festival.org/deutsch/programm/kau.html
http://schoenberg-company.de/index.php?/project/voyager/

Gefördert durch: ZMI Gießen, ATW Gießen, HTA


Performance
von K.A.U. (Alexander Buers, Johannes van Bebber, Philipp Bergmann, Thea Reifler, Matthias Schönijahn)


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2014, Theatermaschine 1714 Probebühne I Gießen
  • 3.7.2014, Arena-Festival Markgrafentheater Erlangen
  • 4.7.2014, Arena-Festival Markgrafentheater Erlangen

VOYAGER - A SAGAN SAGA

„A human being makes its first appearance, walking errect with its hands free to change the world.“ Ann Druyan, Murmurs of Earth

Die Voyager Golden Record hat ihren festen Platz in der Pop-Geschichte eingenommen. Zumindest in ihrer Reichweite ist sie bis heute ungeschlagen.
Wie kein anderes Projekt der Raumfahrt fasziniert die Voyager-Mission Menschen auf unserem Planeten. Die Voyager Golden Record ist das Kondensat dieser Mission. In einer überbordenden Eindimensionalität vereint sie Hoffnung und Versagen, Größenwahn und Beschränktheit, Fortschrittsglaube und Konservativismus einer jungen Wissenschaft. Sie soll die gesamte Welt repräsentieren, eine Einheit behaupten, wo keine zu finden ist und versucht eine nicht darstellbare Vielfalt darzustellen. Damit scheitert sie kläglich und konstruiert dadurch ein absurd-kinderbuchartiges Gesamtbild der Erde. Ohne Krieg, Gewalt, Katastrophen oder Tod.
K.A.U. stellt sich seinem Schicksal und hat sich die Bürde aufgehalst dieses Unternehmen in seiner paradoxen Aufladung zu rehabilitieren.

Das Unternehmen, die ganze Welt auf einer Platte vereint zu repräsentieren, war zum Scheitern verurteilt. Dennoch wurde es gewagt: von einem Team um den Pop-Astronomen Carl Sagan.

In einem Audiowalk durch das Naturhistorische Museum Bern wird Carl Sagan, als westliches, weißes, heterosexuelles und forschendes Subjekt, zum Protagonisten einer fiktiven Entstehungsgeschichte der Voyager Golden Record verdammt. In einer trashigen Mixtur aus Klängen, Erzählungen und Songs begibt sich die Performance-Gruppe K.A.U. mit dem Publikum auf eine schräge und laute Reise zur dunklen Seite des Museums.

Start: Im Untergeschoss bei den Tieren Asiens. Die Teilnahme ist auf 40 Personen begrenzt. Bitte nach Möglichkeit eigene (am Besten geschlossene) Kopfhörer und ein internetfähiges Smartphone/Tablet mitbringen.

Im Anschluss, ca. 23.15: Wer sind wir – und wenn ja, wie viele? Gespräch mit Professor Rudolf von Steiger über das Senden und Empfangen von über? ausser?irdischen Nachrichten.

http://schoenberg-company.de/index.php?/voyager-project/voyager---a-sagan-saga/
http://madscientist-festival.ch/

 

Performance
von K.A.U.(Johannes van Bebber, Philipp Bergmann, Alexander Buers, Thea Reifler, Matthias Schönijahn)


Bisherige Aufführungen

  • 5.9.2014, Premiere , Naturhistorisches Museum Bern (CH)

 

VOYAGER - A SAGAN SAGA

VOYAGER I

"I occasionally think how quickly our differences, worldwide, would vanish if we were facing an alien threat from outside this world"

(Ronald Reagan zu Michail Gorbatschow, 1988)

Die Voyager Golden Record verlässt an Bord der Raumsonde Voyager 1 gerade unser Sonnensystem. Auf ihr befinden sich 115 Bilder, Grußworte in 55 Sprachen, Geräusche und 27 Musiktitel – eine Botschaft an außerirdisches Leben. Diese „gesammelte Weisheit der Menschheit“ auf der aus Gold gefertigten Platte wird vom Performancekollektiv K.A.U. seziert und schonungslos in den dreidimensionalen Raum der Bühne decodiert.

Wie kein anderes Projekt der Raumfahrt fasziniert die Voyager-Mission Menschen auf unserem Planeten. Die Voyager Golden Record ist das Kondensat der Mission: In ihrer überbordenden Eindimensionalität vereint sie Hoffnung und Versagen, Größenwahn und Beschränktheit, Fortschrittsglaube und Konservatismus einer jungen Wissenschaft. Sie soll die gesamte Welt repräsentieren, eine Einheit behaupten, wo keine zu finden ist und eine nicht darstellbare Vielfalt darstellen. Damit scheitert sie kläglich und konstruiert ein absurd-kinderbuchartiges Gesamtbild der Erde: Ohne Krieg, Gewalt, Katastrophen oder Tod.

K.A.U. nimmt die Bürde auf sich, dieses paradoxe Unternehmen zu rehabilitieren: Wie in einem Schauprozess werden die Fotos, Abbildungen, der Sound und die Musik der Voyager Golden Record zum Verhandlungsobjekt. In Versuchsanordnungen krachen Körper und Imaginationsraum, Fakt und Fiktion, Material und Assoziation aufeinander. Was bei diesem absurden Spiel um die Deutungshoheit verschiedener Symbole verbleibt, ist ein unausstehlicher Geschmack auf der Zunge aller Beteiligten.

http://schoenberg-company.de/index.php?/whatelse/voyager/
http://www.theaterdiscounter.de/stuecke/voyager-i

Gefördert durch: ZMI Gießen, ATW Gießen, HTA
Mit Unterstützung durch das Stadttheater Gießen

 

Performance
von K.A.U. (Alexander Buers, Johannes van Bebber, Philipp Bergmann, Thea Reifler, Matthias Schönijahn)

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2014, Theatermaschine 1714 Probebühne I Gießen
  • 3.7.2014, Arena-Festival Markgrafentheater Erlangen
  • 4.7.2014, Arena-Festival Markgrafentheater Erlangen
  • 27.9.2014, Akademie für Darstellende Kunst Ludwigsburg, Probebühne
  • 15.10.2014, Theaterdiscounter Berlin
  • 16.10.2014, Theaterdiscounter Berlin
  • 5.11.2014, Hildesheim
  • 5.11.2014, Gastspiel Hildesheim , Burgtheater Hildesheim
  • 29.11.2014, Frankfurt-LAB
  • 30.11.2014, Frankfurt-LAB
  • 4.3.2015, Schlachthaus Theater Bern

W.A.L.D. (Beta)

Wir wollen doch nur spieln. Hmhmmm, hm hmm. Wir tun doch nichts.

"ah, is ja interessant, anscheinend ist das spiel noch ein bisschen verbuggt... naja, nehm ich einfach hier noch mal den zettel und... mach mich wieder los.... ja schade..ich war grade so gut unterwegs...irgendwie...hatte grad drei zettel...naja...ich werd auf jeden fall noch mal da hin wo ich eben war... eh...schien mir erfolgversprechend." (DingDongDandy)

 

Projekt
von Elisabeth Krefta und Bettina Rychener

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.4.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Probebühne

 

W.A.L.D. (Beta)

wahrscheinlich weinen

Im Laufe seines Lebens weint der Mensch ca. 4,2 Millionen Tränen.
Warum werden die vergossen?
Weil doch alles vergänglich ist- selbst der eigene Hunger nach mehr oder die gestern noch geschworene Liebe? Weil man vom Selbstmitleid über das eigene Elend- ob selbstverschuldet oder schicksalhaft- eingenommen wird? Weil wir doch alle alleine sterben und nichts mitnehmen können, nicht mal das abbezahlte Eigenheim? Oder weint man einfach, weil man es kann? Oder waren es doch nur Zwiebeln?

Judith ist Schauspielerin. Maria Isabel ist Performerin. Beide weinen.
Eine tränenkundige Studie über echte Gefühle- gleichzeitig ein ehrliches Angebot, sich mal so richtig gehen zu lassen.

 

Performance
von Maria Isabel Hagen, Judith Niederkofler, Sabine Born, Eleonora Herder, Michaela Stolte, Lisa-Marie Radtke


Bisherige Aufführungen

  • 29.3.2014, LAB Frankfurt
  • 5.4.2014, Probebühne Institut für ATW Gießen
  • 18.6.2014, Stadttheater Gießen
  • 19.6.2014, Stadttheater Gießen
  • 9.7.2016, Zum Kollektiv Theaterfestival 2016

wahrscheinlich weinen

Way we run

Unterwegs. Ein Bote. Manche sagen, ein Krieger in schweren Waffen.
Marathon – 42 km nach Athen. „Freut Euch, wir haben gesiegt!“, soll er dort noch gestammelt haben. Dann brach er zusammen. Tod durch Erschöpfung? Warum hat man nicht einen trainierten Meldeläufer geschickt? Rätsel ranken sich um den Marathonlauf, der heute so viele ins Schwitzen bringt.

 

Performance
von Leander Ripchinsky und Gesa Bering


Bisherige Aufführungen

  • 14.2.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft - Probebühne II

 

Way we run

Way we run

Way we run

Wendlandpartien in III

Dauer 15 min.

 

Szenische Installation mit Photographien, Synthesizer und Gitarre.

 

Performance
von Antonia Beeskow und Timo Hein


Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2014, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft - Probebühnchen

 

Wendlandpartien in III

Wendlandpartien in III

Wendlandpartien in III

Wendlandpartien in III

WHAT.YEAH at Works at Work/Kopenhagen

International performance festival with solo artists, philosophers, students and other workers

How many internships and unpaid jobs have we invested in our future? Should we gratefully accept lousy contracts because we love our job? Is the solo artist her own worst boss? “Solo works” is the first of three international festivals in the series WORKS AT WORK investigating artistic labor as a form of life. Accepting that the charismatic solo artist could be the role model for every self-managing freelancer in today’s creative capitalism, we examine the production of aesthetics and look for solidary acts. WORKS AT WORK has invited renowned artists who each have developed a particular solo practice, where issues like togetherness, fatherhood, authorship, aging and subtle racism find their way on stage. The festival is thought as an international contribution to the Scandinavian performing arts debate, but also to a broader discourse on immaterial labor, project work and the production of commons.
ARTISTS AND THINKERS:
Antonia Baehr (DE), Keith Hennessy (US), Eszter Salamon (FR/HU/DE), Mamela Nyamza (SA), Florian Feigl (DE), Bojana Kunst (SLO/DE), Isabell Lorey (DE), Mikkel Bolt (DK), Kasia Wolinska (POL), Sebastian Kahr Rasmussen (DK, Joanna Tischkau (DE), Cécile Bally (FR) at Dansehallerne, Copenhagen

http://worksatwork.dk/

 

Performance
von Joana Tischkau (CuP)

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.11.2014, Dansehallerne, Pasteursvej 20, 1799 Kopenhagen
  • 22.11.2014, Dansehallerne, Pasteursvej 20, 1799 Kopenhagen

Zwofadolei*(Zweifamilienhaus mit Doppelleitung)

 

Eine Zwofadolei ist ein Zweifamilienhaus mit Doppelleitung. Im Niddatal stehen viele davon. Sie wurden gebaut für Personen am Existenzminimum und andere neue Menschen die unterwegs waren in eine neue Ära. Eine neue Ära der Gemeinsamkeit und Menschlichkeit. In ein neues Leben voll von Licht, Luft und Sonne, wo Variabilität noch die Gefahr von Anarchie in sich birgt.
Eleonora Herder, Sabine Born und Anna Schewelew machen sich 90 Jahre nach der Planung des „Neuen Frankfurts“ auf die Suche nach diesem neuen Frankfurter. Sie besuchen ihn in den Einfamilienhäusern der Römerstadt und den Sozialwohnungen von Westhausen. Sie treffen Personen, die in Ernst Mays Gebäuden zum Teil schon seit Generationen wohnen und untersuchen, wieviel von dem Modelleben sich in den Bewohnern seiner Häuser noch wiederfindet.

 

Performance
von Konzept und Leitung: Eleonora Herder Dramaturgie: Anna Schewelew Bühnenbild: Sabine Born Performance: Eleonora Herder & Maria Isabel Hagen Interface: Zentralwerkstatt / Fabian Offert


Bisherige Aufführungen

  • 6.11.2014, Naxoshallen, Waldschmidtstraße 19, Frankfurt am Main
  • 8.11.2014, Ort: Naxoshallen, Waldschmidtstraße 19, Frankfurt am Main

 

Zwofadolei*(Zweifamilienhaus mit Doppelleitung)