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2015

»Geschichte wie ich einmal versucht habe

Jakob zum Kommunisten zu machen und dann merken musste, dass mein eigenes Bild von Kommunismus und Revolution sehr verworren und eher emotional ist und vor allem aus der Negation alles Bestehenden hervor geht,

die ich mir nicht verkneifen kann wenn ich die Welt sehe, womit ich wieder einen Anschlusspunkt zu Jakob fand, da wir den Hass teilen«

 

Ideologiekritik von Bürgerkindern für Bürgerkinder. Ein Versuch den Geschichten zu entkommen, die uns von klein auf erzählt wurden: Von Bobo dem Siebenschläfer,von den Gebrüdern Grimm, von Janosch, von How I Met Your Mother, von Deutschland.

 

Hörspiel
von Operation schwarz-roter August Sprecher_innen: Johanna Maria Herschel, Jan Gehmlich, Katharina Sendfeld 

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2015, hr2 kultur

 

«Geschichte wie ich einmal versucht habe

"Zärtlicher als das Leben" - Filme auf der Bühne - Teil 2

„Filme sind zärtlicher als das Leben“, sagt Francois Truffaut. Und weil uns diese Einschätzung so gut gefallen hat, haben wir unser neuestes Projekt genau so betitelt:
„Zärtlicher als das Leben“
In Filmen finden wir viele unserer innersten und geheimsten Sehnsüchte, Filme verwandeln Ohnmacht in Macht, sie überwinden den Tod, sie rächen jedwedes Unrecht, sie negieren historische Tatsachen, sie schauen in tiefste Abgründe, sie setzen zu Höhenflügen an, sie sind, wie gesagt, zärtlicher als das Leben.
„Zärtlicher als das Leben” greift unsere Faszination für den Film auf. Wir haben uns neun Filme ausgesucht, mit denen wir uns beschäftigt haben und die Ergebnisse dieser Beschäftigung könnt ihr nun bei uns auf der Bühne im Theater im G-Werk erleben.

Insgesamt gibt es drei Premieren:

Eine im Oktober mit den Filmbearbeitungen 1 - 3, 
eine im November mit den Filmen 4 – 6 
und eine im Dezember mit den Filmen 7 – 9.
Jeder Abend wird dreimal gespielt.

 

Teil 2 jeweils am: 6./7./14. November um 20 Uhr:

“Die Haut in der ich wohne” (Pedro Almodóvar)
Inszenierung: Laurenz Raschke und Sarah Timm

“Romeo und Julia” (Baz Luhrmann)
Inszenierung: Una Husebrink (Laura Eggert, Nils Weißhaupt)

“Ariel” (Aki Kaurismäki)
Inszenierung: Rolf Michenfelder und Nisse Kreysing

 

Performance
von Gesa Bering (ATW), Laura Eggert (ATW), Katrin Hylla (ATW), Anna Krauß (ATW), Nisse Kreysing, Magdalena Köhler, Rolf Michenfelder, Laurenz Raschke, Kathi Sendfeld (ATW), Sarah Timm, Nils-Michael Weishaupt (ATW) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.11.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 7.11.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 14.11.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg

"Zaertlicher als das Leben"

"Zärtlicher als das Leben"

"Zärtlicher als das Leben" - Filme auf der Bühne - Teil 3

Wir freuen uns, die dritte und letzte Premiere von "Zärtlicher als das Leben - Filme auf der Bühne" ankündigen zu dürfen. Für die Reihe "Zärtlicher als das Leben" haben wir uns mit vielen verschiedenen Filmen beschäftigt. Wir haben nacherzählt, Szenen ausgewählt und bestimmte filmische Aspekte erforscht. Nun präsentieren wir die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung auf unserer Theaterbühne. 

Diesmal zeigen wir die 30-minütigen Bühnenadaptionen von:

Mr. Nobody (Anna Krauß und Sarah Timm)
Twin Peaks (Katrin Hylla, Laurenz Raschke, Kajetan Skurski)
Der Florentiner Hut (Rolf Michenfelder, Steffi Tauber)

In der Pause gibt es Popcorn, es wird schön!
Wir freuen uns auf euren Besuch! 
(für Studierende der ATW/CUP gibt es Kollegenpreise)

 

 

Performance
von german stage service und Gästen (Katrin Hylla (ehemals ATW), Magdalena Köhler, Anna Krauß (ATW), Rolf Michenfelder, Kajetan Skurski (ATW), Laurenz Raschke, Steffi Tauber, Sarah Timm, Siggi Ulm) 


Bisherige Aufführungen

  • 3.12.2015, Premiere , Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 4.12.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg
  • 5.12.2015, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg

100% Pathos

100% Pathos ist das Ziel.

Zur Verfügung stehen
Ketchup,
Nebel,
Wind,
Van der Leyen,
Zwiebeln

usw... 

 

(Gießener StudentInnen zu Gast bei der Late Night Surprise des Staatstheater's Darmstadt)

 

100pathos100pathos2 

Performance
von Levi Raphael, Leander Ripchinsky, Emmilou Rößling und Niels Wehr 


Bisherige Aufführungen

  • 25.4.2015, Staatstheater Darmstadt

1984

nach dem Roman von George Orwell in einer neuen Bühnenfassung von Robert Icke und Duncan Macmillan

„Big Brother is watching you.” Im Staat Ozeanien sichert die allgegenwärtige Überwachung der Gedankenpolizei die Herrschaft der Parteielite und des „Großen Bruders”. Die Mitbestimmung des Volkes ist abgeschafft, Informationen über das Zeit- und Weltgeschehen werden zugeteilt. Winston Smith widersetzt sich heimlich der Partei und führt Tagebuch über seine verbotenen Gedanken und Gefühle. Als er Julia kennenlernt und sich die beiden entscheiden, gegen das System zu rebellieren, sind sie bereits in die Schusslinie der Partei geraten.
Spätestens seit Edward Snowden wissen wir, dass sich durch das Internet ganz neue Möglichkeiten staatlicher Kontrolle eröffnet haben. Und so betrachten Duncan Macmillan und Robert Icke den meistgelesenen Science-Fiction-Roman der Weltliteratur aus einer neuerlichen Zukunft, dem Jahr 2050, und fragen, wie sehr man Fakten trauen darf und welchem Wechselspiel Wahrheit und Propaganda unterliegen.

Inszenierung: Thomas Oliver Niehaus
Bühne: Lukas Noll
Kostüme: Veronika Stemberger
Video: Jost von Harleßem (ATW)
Sound: Rupert Jaud (ATW)
Dramaturgie: Cornelia von Schwerin

Winston: Lukas Goldbach
O'Brien: Roman Kurtz
Charrington: Burkhard Wolf
Syme: Milan Pešl
Parsons: Rainer Hustedt
Mrs. Parsons: Beatrice Boca
Julia: Mirjam Sommer
Diverse: Roman Kurtz / Milan Pešl / Rainer Hustedt / Beatrice Boca / Mirjam Sommer


eine Produktion des Stadttheaters Gießen
www.stadttheater-gießen.de

Inszenierung
von Thomas Oliver Niehaus | Bühne: Lukas Noll | Kostüme: Veronika Stemberger | Video: Jost von Harleßem (ATW) | Sound: Rupert Jaud (ATW) | Dramaturgie: Cornelia von Schwerin 


Bisherige Aufführungen

  • 14.11.2015, Premiere , Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 27.11.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 4.12.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 11.12.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 30.12.2015, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 24.1.2016, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 13.3.2016, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 13.4.2016, Stadttheater Gießen | Großes Haus
  • 23.7.2016, Premiere , Gulouxi Theatre Beijing

21 dancers for the 21st century

Tänzer und Choreografen arbeiten in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen. Sie treten mit unzähligen Kollegen in einen direkten oder indirekten Austausch, hinterlassen Spuren und beeinflussen sich gegenseitig. Durch seine Arbeit hat der Frankfurter Choreograf Norbert Pape Beziehungen in ganz Europa geknüpft und für sein Solo 21 dancers for the 21st centrury 20 Kollegen ins Studio eingeladen, die für ihn besonders wichtig sind. In choreografischen Zwiegesprächen entwickelte er mit ihnen sukzessiv sein Stück. Dabei war er stets einer Frage auf der Spur: Was macht eine Gruppe aus, ist sie von Körpern und ihrem Zusammentreffen in einem bestimmten Raum abhängig?


Performance
von Norbert Pape 


Bisherige Aufführungen

  • 26.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.
  • 27.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.


80 Minuten Freiheit

80 Minuten Freiheit

Ein Parcours durch Wiesbaden zur Woche der Freiheit 2015

Koproduktion des Staatstheaters Wiesbaden und der Stadt Wiesbaden

Im Namen der Freiheit fiel 1989 die Mauer. Doch im Namen welcher Freiheit? War es jene, für die 1945 Amerikaner in Wiesbaden einmarschierten? Oder Künstlerinnen Klaviere zertrümmerten? Nach 25 Jahren deutscher Einheit hat sie dank inflationärer Verwendung in Parteiprogrammen und Werbung an Kraft eingebüßt. Ein gutes Zeichen? Sind wir am freisten Moment unserer Geschichte angekommen? Oder laufen wir etwa Gefahr unsere Freiheit zu verspielen? 
„80 Minuten Freiheit“ lädt die Teilnehmer auf einen ungewöhnlichen Gang durch die Stadt, geleitet und begleitet von Stimmen im Ohr, begegnen wir Wiesbadener Bürgerinnen: Warnern wie Lebefrauen, Experten wie Kämpferinnen, jeder mit einem persönlichen Bezug zu dem übergroßen Begriff „Freiheit“. An ungeahnten Orten konfrontieren wir Geschichte, Gegenwart und Zukunft – und uns selbst. Wie frei sind wir wirklich? Für welche Freiheit lohnt es sich zu kämpfen? Und was passiert nach 80 Minuten? 

http://www.staatstheater-wiesbaden.de/schauspiel/premieren/80-minuten-freiheit/1451/

80minuten










Performance
von Meret Kiderlen(Regie), Rupert Jaud (Sounddesign), Sascha Kölzow (Dramaturgie), Larissa Bischoff (Regieasstenz und Regiemitarbeit), Ekaterina Kel (Recherchemitarbeit), Daniel Lindner (Hospitanz) 


Bisherige Aufführungen

  • 1.10.2015, Premiere , Staatstheater Wiesbaden
  • 2.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 3.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 4.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 8.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 9.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 10.10.2015, Staatstheater Wiesbaden
  • 11.10.2015, Staatstheater Wiesbaden


21 dancers for the 21st century

Tänzer und Choreografen arbeiten in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen. Sie treten mit unzähligen Kollegen in einen direkten oder indirekten Austausch, hinterlassen Spuren und beeinflussen sich gegenseitig. Durch seine Arbeit hat der Frankfurter Choreograf Norbert Pape Beziehungen in ganz Europa geknüpft und 20 KollegInnen, die ihm besonders wichtig sind, eingeladen mit ihm an 21 dancers for the 21st century zu arbeiten. In choreografischen Zwiegesprächen entwickelte er mit ihnen sukzessiv das Stück. Dabei war er stets einer Frage auf der Spur: Was vollzieht sich, wenn man einfach für jemanden tanzt?

Gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main, Hessische Theaterakademie und Künstlerhaus Mousonturm

 

Tanzprojekt
von Norbert Pape and many others 


Bisherige Aufführungen

  • 23.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 26.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 26.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 27.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 27.6.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm


21dancers

21dancers

21dancers

about the beautiful new world

(关于美好新世界)

ein Rechercheprojekt

Studierende, Anfang zwanzig, befragen ihre Großeltern und Verwandte nach Plänen und Träumen, aus jungen Jahren, als sie Anfang zwanzig waren, vor 50 Jahren etwa. Was für Wünsche hatten sie, als sie genauso alt waren wie die Studenten heute? Was war ihre Sicht auf China, auf die Welt? Welche Hoffnungen hatten sie? Welche Pläne machten sie für ihre persönliche Zukunft? Was ist aus diesen Plänen geworden?
Das Prinzip der oral history ist die Grundlage dieses dieses dokumentarischen Theaterprojekts. Geschichte wird nur durch das gesprochene Wort und durch authentische Personen überliefert, Objektivität gibt es nicht. Auf der Bühne werden junge Menschen stehen, die sowohl die Sichtweisen ihrer Großeltern, als auch die Erfahrung beschreiben, diese ältere Generation über vergangene und gegenwärtige, aber immer sehr persönliche Lebensentwürfe zu befragen.
Wonach strebten die Menschen vor 50 Jahren? Welche Ziele haben sie erreicht? Welche Träume haben sie heute? Im Vergleich, welche Ziele haben Studenten von heute? Welche Ziele und Träume haben die beiden Generationen gemeinsam? Wie hat das Interview die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln beeinflusst
Anhand der individuellen Träume von damals und heute versucht das Theaterprojekt eine Einsicht in die Entwicklungen der chinesischen Gesellschaft zu geben.

mit: ChenJunjie, HuangXiaoYu, HuangYiping, LiuZhongYuan, LiuXuelin, LongXiaoXian, QiuZhen
Regie: Matthias Jochmann
Dramaturgie: Prof. LiYinan
Assistenz: WangAnnie, HuangYiping

ermöglicht durch das Goethe Institut China in Beijing.
Aufführungen im Rahmen des Nanluoguxiang Festival for Performing Arts.


Projekt
von Matthias Jochmann 


Bisherige Aufführungen

  • 26.6.2015, Premiere , Gulouxi Theater Beijing (Nanluoguxiang Festival)
  • 27.6.2015, Gulouxi Theater Beijing (Nanluoguxiang Festival)
  • 28.6.2015, Gulouxi Theater Beijing (Nanluoguxiang Festival)
about the beautiful new world
about the beautiful new world
about the beautiful new world
about the beautiful new world
about the beautiful new world
about the beautiful new world
about the beautiful new world


Abramović, Cher und ich

Marina Abramović und Cher sind die Queen of Performance Art und die Goddess of Pop. Beide sind 1946 geboren. Beide haben ihre Karriere an der Seite ihres Partners begonnen, um im Anschluss solo erfolgreicher zu werden. Beide zelebrieren die selbstreferentiellen Ansätze in ihrem jeweiligen Werk vor dem Bewusstsein der großen eigenen Leistung. Beide sind Ikonen in ihrer jeweiligen Disziplin. Beide Biografen erzählen eine von Kämpfen und Rückschlägen gefüllte Emanzipationsgeschichte. Beide bilden ihre jeweils eigene Kategorie. Doch wo ist da die trennende und vielleicht auch verbindende Linie zu ziehen?


Performance
von Thomas Bartling, Ruby Behrmann, Lisa Marie Radtke, Katharina Sendfeld, Friederike Schmidt-Colinet, Dominik Hallerbach; 


Bisherige Aufführungen

  • 18.11.2015, Abschlussprojekt , taT-Studiobühne, Gießen
  • 19.11.2015, Abschlussprojekt , taT-Studiobühne, Gießen
  • 26.2.2016, Zeitraumexit, Mannheim
  • 16.4.2016, Wilsonstraße on tour, Frankfurt LAB
Abramović, Cher und ich
Abramović, Cher und ich
Abramović, Cher und ich
Abramović, Cher und ich


äh as in äther

Im Rahmen des State of the Art Festival 7

~

You are now ready for your daily relaxation. Find a space where you feel at ease. Begin by making yourself perfectly comfortable - sitting on your favourite chair or lying on your back. Make sure you have enough space for your body and mind to move freely. Enough space for the voice to resonate within and around you. It is the voice of many and yet belongs to no one. It becomes of this world by allowing you to become it. If you listen carefully enough, you may now hear a conversation between them. They are washed ashore on an island, stranded in a state of a very relaxed mind.


Performance
von Caroline Creutzburg, Maximilian Brands, Clara Reiner und Christopher Weickenmeier 


Bisherige Aufführungen

  • 17.10.2015, Burgtheater, Hildesheim
äh as in aether


Alice

Monologfassung nach Lewis Carroll

 

Stell Dir vor, Du hast gerade mit einem weißen Hasen gesprochen, der Handschuhe anhatte und eine große Uhr am Handgelenk. Dann ist er davongelaufen, blitzschnell, im Zickzack, mit angelegten Ohren.

 

mit: Victoria Schmidt

Text und Regie: Matthias Jochmann

 

Inszenierung
von Matthias Jochmann 


Bisherige Aufführungen

  • 2.5.2015, Premiere , Theater Marburg, Black Box
  • 5.5.2015, Theater Marburg, Black Box
  • 7.5.2015, Theater Marburg, Black Box

Alice

Alice

Alice

Alice

Alice

Alice

Angesichts des geöffneten Mundes (AT)

Der Vorhang geht auf. Es ist dunkel, langsam werden Stimmen hörbar. Sie rufen Namen in den nur allmählich heller werdenden Raum. In der Bühnenmitte erhebt sich schließlich ein Kasten aus bemaltem Sperrholz. Ansonsten ist die Bühne leer. Viele Minuten lang geschieht nichts.
Plötzlich dreht sich der Kasten und gibt sein Inneres preis. Weitere Minuten vergehen. Der Vorhang schließt sich wieder.
Angesichts des geöffneten Mundes will das Unzeitgemäße wagen und postuliert: Es ist die Zeit gekommen, das Auditiv auf die Bühne zu stellen! Die Souffleuse, sonst unter der Bühne, wird auftreten! Werden wir sie erhören? Begeben wir uns auf die Suche nach der Venus und
zwingen sie aus ihrer Muschel auf die Bühne.


Performance
von Antonia Beeskow, Alisa M. Hecke 


Bisherige Aufführungen

  • 12.2.2015, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Flur PB I


Angesichts des geöffneten Mundes (AT)

Angesichts des geöffneten Mundes (AT)

Angesichts des geöffneten Mundes (AT)

ARBEIT AM KLANG

Präsentation der Hörstücke, Kompositionen, Soundscapes und Installationen von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, entstanden im Rahmen des szenischen Projekts WS15/15 (Prof. Heiner Goebbels)

Donnerstag 12. Februar, ab 18.00 auf den beiden Probebühnen des Instituts und in Raum 118

Näheres zeitnah siehe www.atw-gießen.de


Projekt
von Teilnehmern des szenischen Projekts "Arbeit am Klang" unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels 


Bisherige Aufführungen

  • 12.2.2015, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

ATW TALKS EDITION NO. 1

ATW TALKS
EDITION NO. 1
MARCUS DROSS
AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT
THE LANGUAGE OF
DRAMATURGY
WED 18/11/2015
6.00 PM
A 118


For the first edition of the ATW TALKS, we are excited to welcome Marcus Droß, who has been working as a dramaturge for Mousonturm in Frankfurt since 2012. Marcus is no unknown at the ATW: he completed his studies at the institute in the early 90s and since his engagement in Frankfurt, he has been closely affiliated with the current staff and students, for whom he has become a trusted partner. As such, he regularly attends rehearsals and when possible, allows students to produce and present their work at Mousonturm. Reason enough to invite Marcus and to talk to him about his practice and his concept of dramaturgy. 

The focus of the talk, moderated by Georg Döcker, research assistant at the ATW, will concern the discursive quality of dramaturgy. What kind of language characterises dramaturgical work, what kind of dramaturgical speech is found in rehearsals or in presenting the work to a public? How are the utterances of the dramaturge different to those of the director, the choreographer or the academic? Through a reflection on these questions about the language of dramaturgy, we might be able to indirectly sketch an answer to the larger question of „What is dramaturgy?“ 

*** 

ATW TALKS EDITION NO. 1 
Wednesday, 18/11/2015, 6.00 PM
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen 

Following EDITION NO. 1 of the ATW TALKS: 
ABRAMOVIĆ, CHER UND ICH, a final project by MA-student Thomas Bartling,
taking place at 8.00 PM at taT-Studiobühne of Stadttheater Gießen. 
(Tickets available at Stadttheater Gießen) 

*** 

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French. 

Concept and organisation: Georg Döcker 
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft


Zur ersten Ausgabe der ATW TALKS begrüßen wir Marcus Droß, der seit 2012 als Dramaturg am Frankfurter Mousonturm tätig ist. Droß ist kein Unbekannter an der ATW: Anfang der 90er hat er hier sein Studium absolviert und seit seinem Engagement in Frankfurt ist er wieder eng mit dem Institut und seinen aktuellen Akteuren verbunden. In kurzer Zeit ist er den Studierenden zu einem geschätzten Partner geworden, der ihre Proben mit findigen Beobachtungen begleitet und einigen von ihnen die Möglichkeit eröffnet, ihre Performances am Turm zu produzieren und aufzuführen. Grund genug, Droß einzuladen, um mit ihm über seine Praxis und seinen Begriff von Dramaturgie zu sprechen.

Im Zentrum des Gesprächs mit Georg Döcker, wissenschaftlichem Mitarbeiter der ATW, soll die diskursive Verfasstheit von Dramaturgie stehen. Welches Sprechen zeichnet die dramaturgische Arbeit aus, welche Rede ist ihr in Proben und in der Öffentlichkeit eigen? Wie etwa unterscheiden sich die Aussagen eines Dramaturgen von denen eines Regisseurs oder Choreographen, und wie von denen eines Wissenschaftlers? Über diese Fragen zur Sprache der Dramaturgie lässt sich möglicherweise eine indirekte Antwort auf die größere Frage „Was ist Dramaturgie?“ erarbeiten.

***

ATW TALKS
EDITION NO. 1
Mittwoch 18.11.2015, 18.00 Uhr
ATW, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil II, Haus A, D-35394 Gießen

Im Anschluss um 20.00 Uhr auf der taT-Studiobühne des Stadttheater Gießen:
ABRAMOVIC, CHER UND ICH, MA-ATW-Abschlussprojekt von Thomas Bartling
(Karten-Reservierung direkt über das Stadttheater Gießen)

***

Die ATW TALKS sind eine Gesprächs- und Vortragsreihe der ATW, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie finden seit Ende 2015 in unregelmäßigem Abstand, jedoch mindestens zwei Mal pro Semester statt und wollen ein Forum für die Diskussion von Tanz, Theater und Performance der Gegenwart bilden, das sowohl dem wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurs der ATW und der Stadt wie auch der hessischen Theaterlandschaft zugutekommt. Was als ein Ass der ATW gilt, soll auch die Gespräche und Vorträge bereichern: abseits der großen Öffentlichkeit und ihrem Zwang zur Selbstrepräsentation bietet das Gießener Umfeld Gelegenheit für den offenen Austausch mit kritischer Perspektive, für intensive, auch ausufernde Debatten. Jede Ausgabe der ATW TALKS wird von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der ATW moderiert, der oder die eine Künstlerin, einen Künstler oder eine Wissenschaftlerin, einen Wissenschaftler aus dem Feld der darstellenden Künste und ihrer Nachbardisziplinen willkommen heißt. Je nach Gast, Zuhörerinnen und Zuhörern werden die einzelnen Ausgaben auf Deutsch, Englisch oder Französisch abgehalten.

Idee und Leitung: Georg Döcker
Moderation: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ATW

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 


Bisherige Termine

  • 18.11.2015, ATW TALKS , A 118

ATW TALKS EDITION NO. 2

ATW TALKS
EDITION NO. 2
ROBIN ARTHUR
AND
GERALD SIEGMUND
TALK ABOUT
PERFORMING
PERFORMANCE
WED 9/12/2015
6.00 PM
A 118

Robin Arthur is a founding member of the British performance and theatre collective Forced Entertainment. Since 1984, the group of six artists led by artistic director Tim Etchells developed its very own aesthetics of theatre which continually evolves from project to project until today.

In the context of his guest professorship at the ATW, Robin will talk about his work and experience as a performer of Forced Entertainment. In a conversation with Gerald Siegmund, professor of theatre studies at the ATW, he will discuss questions concerning the modes of production, the collaboration and the distribution of roles and functions within the group as well as the institutional framework of the group's work. Issues such as the creation of stage texts and forms of narration or the mise en scene of texts will equally be addressed.

 

***

ATW TALKS
EDITION NO. 2
Wednesday, 9/12/2015, 6.00 PM
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

Following EDITION NO. 2 of the ATW TALKS:
WAHRSCHEINLICH WEINEN a performance by ATW-alumna Maria Isabel Hagen, taking place at 8.30 PM at Probebühne I of the ATW.
(free entrance, no ticket reservation required)

***

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE


Vortrag
von ATW TALKS 


Bisherige Termine

  • 9.12.2015, A 118

Birth of Jones

Ein Konzert von Kristin Gerwin
Im Anschluss DJ's (Weickenmeier/Jaunsubrena)


Konzert
von Kristin Gerwien 


Bisherige Aufführungen

  • 16.4.2015, Domizil, Gießen

Cogo Ahoí_Epilog

„Ach, du bist schon wieder da. Und, wie wars?“ Eintauchen in ein Abenteuer, welches sich bei jedem Erzählvorgang neu definiert. Sich treiben lassen zwischen Bootsknoten, Klabautermännern, und Hafenbar. Zurückkehren. Nach sieben Monaten auf dem Boot Cogo und 3000 Flusskilometern zurückgelegter Strecke zwischen Frankfurt und dem Schwarzen Meer, ist die Kapitänin Julia Blawert nun wieder im Mousonturm um Antworten auf Fragen zu suchen, die wohl nie abschließend beantwortet werden können. Gemeinsam mit Jascha Riesselmann und sechs europäischen KünstlerInnen, die sie unterwegs getroffen hat, wirft sie einen Blick zurück auf die vergangene Reise.


Performance
von und mit: Julia Blawert, Jascha Riesselmann * Idee: Julia Blawert * Gäste: Ana Dimitrijevic, Marco Dimitrijevic, Victória Makra, Christian Minke, Maruska Polakova, Aleksandar Popovic * Bühnenbau: Till Korfhage 


Bisherige Aufführungen

  • 27.2.2015, Abschlussprojekt , Mousonturm /Frankfurt
  • 28.2.2015, Abschlussprojekt , Mousonturm /Frankfurt
Cogo Ahoí_Epilog
Cogo Ahoí_Epilog
Cogo Ahoí_Epilog
Cogo Ahoí_Epilog

Cogo Ahoí_Epilog

Cogo Ahoí_Epilog

Cuberoom

im Rahmen von IPSAGON
https://soundcloud.com/at-ot/ipsagon-cuberoom-holzspur


Installation
von Konzept, Kostüm: Alisa M. Hecke; Performance, Ton: Antonia Beeskow 


Bisherige Aufführungen

  • 15.10.2015, Ballhaus Ost Berlin
  • 16.10.2015, Ballhaus Ost Berlin
  • 17.10.2015, Ballhaus Ost Berlin
  • 18.10.2015, Ballhaus Ost Berlin

Cuberoom

Cuberoom

Cuberoom

Cuberoom

Cuberoom

dark pool. high potentials

Dark Pool. High Potentials ist ein Duett das ausgehend von Überlegungen zur Methode der Gamification, welche Spielstrukturen in spielfremden Kontexten anwendet, entstanden ist. Spiel als ein sicherer Rahmen mit klaren Regeln, ein Freiraum, eine definierte (Miniatur-)Welt im Kontrast zur sich ständig in Veränderung befindlichen Realität ist der Ausgangspunkt der Performance. Ein Mit-, Gegen-, Für- und Nebeneinander von Choreographie, Bühnenbild, Musik und Licht kreiert Spannungsfelder, die sich im Laufe der Performance annähern, abstoßen und verformen als auch miteinander verschmelzen.

Gefördert wird dieses Projekt von der Hessischen Theaterakademie (HTA), dem Kulturamt der Stadt Gießen, Kulturamt Frankfurt am Main sowie dem Institut für Anwandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig Universität Gießen.
Geprobt wurde das Stück im Frankfurt LAB, Künstlerhaus Mousonturm, Z. Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt sowie in den Räumen der ttp-WuK Wien.

Eintritt frei
Zählkarten-Reservierung: mail@ingegappmaier.at


Tanzprojekt
von Inge Gappmaier in Zusammenarbeit mit Sanna Lundström (Performance), Robert Läßig (Bühnenbild, Technik, Licht), Friederike Schmidt-Colinet (Bühnenbild, Plakat), Elischa Kaminer (Sounddesign) und Florence Ruckstuhl (Kostüm). Besonderen Dank an Narae Shin (Originalbesetzung, Premiere 2015). 


Bisherige Aufführungen

  • 3.11.2015, Abschlussprojekt , Probebühne 1
  • 5.11.2015, Abschlussprojekt , Probebühne 1
  • 7.10.2017, theaterHALLE 11, Pelzverkehr Tanzwochen Klagenfurt/Celovec
  • 17.10.2017, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB, Halle 2
  • 18.10.2017, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB, Halle 2
dark pool. high potentials
dark pool. high potentials
dark pool. high potentials

dark pool. high potentials

dark pool. high potentials

Das hat nichts mit mir oder der Tatsache zu tun, dass ich ein fanatischer David Lynch Fan bin

Ich steh total auf kross gebratenen, fast schon verbrannten Bacon. Genau wie David Lynch.
Dem Konzept von Absurdität fühl' ich mich extrem hingezogen. Genau wie David Lynch.
David Lynch findet, schlechter Kaffee ist besser als gar kein Kaffee. Genau wie ich.

"Ich laufe weiter. Ich will eigentlich Deutsche Erdbeeren kaufen, weil ich gehört habe dass Deutsche Erdbeeren, jetzt so im Sommer, super yummy sind. Ich sehe einen Erdbeerstand, und weil ich nicht an Zufall glaube, laufe ich nicht, ich renne. Ich renne nach der Erdbeerstand. Ich schaue die Verkäufer an, er schaut mich an. Lächelt. Kaum merklich. Sein Gesicht ist zu weiß für das Gesicht von ein Erdbeerverkäufer der die ganze Tag der Sonne sieht. Er lacht noch und sagt: ‚we’ve met before, haven’t we?’"


Szen. Projekt
von Lisanne van Aert, Antonia Alessia Virginia Beeskow, Philine Reimer, Frieda Illig 


Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2015, Probebühne 1
Das hat nichts mit mir oder der Tatsache zu tun, dass ich ein fanatischer David Lynch Fan bin
Das hat nichts mit mir oder der Tatsache zu tun, dass ich ein fanatischer David Lynch Fan bin
Das hat nichts mit mir oder der Tatsache zu tun, dass ich ein fanatischer David Lynch Fan bin

Das hat nichts mit mir oder der Tatsache zu tun, dass ich ein fanatischer David Lynch Fan bin

Das hat nichts mit mir oder der Tatsache zu tun, dass ich ein fanatischer David Lynch Fan bin

Das hat nichts mit mir oder der Tatsache zu tun, dass ich ein fanatischer David Lynch Fan bin

Das neue Wiesbaden: Eine Zwofadolei*

„ ‚Es gehört selbst zu meinem Glücke, kein Hausbesitzer zu sein’, schrieb Nietzsche bereits in der Fröhlichen Wissenschaft. Dem müßte man heute hinzufügen: es gehört zur Moral, nicht bei sich selber zu Hause zu sein.“
Theodor W. Adorno.

„Wir sind der Meinung, dass das kollektive Moment im Leben der heutigen Menschen, das sich in Arbeit, Sport und Politik so stark ausprägt, sich logischerweise auch in den Wohnzellen der Menschen widerspiegeln muss.“
Ernst May.


Die Zwofadolei* ist ein Zweifamilienhaus mit Doppelleitung, das der Frankfurter Bauhausarchitekt und Städteplaner Ernst May 1926 zu Anschauungszwecken für die internationale Architekturtagung für neues Bauen, die CIAM[1] entworfen und gebaut hat. In diesem Musterhaus sah er die Lösung für die europaweit drängenden Fragen des Städtebaus und der Unterbringung von Menschen am sogenannten „Existenzminimum“.

Für May war die Rationalisierung, Standardisierung des Wohnens und Vereinfachung der Arbeitsvorgänge Voraussetzung für soziale Veränderungen und der Grundbaustein für eine neue Ära der Gemeinsamkeit und Menschlichkeit.

In den 1963 veröffentlichte er seine städtebauliche Pläne für ein „neues Wiesbaden“, nach welcher ein Großteil aller Altbauten und Jugenstilvillen abgerissen und durch moderne Wohnblöcke und Reihenhäuser ersetzt werden sollte. Das von Bürgerinitiativen verhinderte Projekt wurde dann nur noch am Stadtrand Wiesbadens umgesetzt.
Eleonora Herder und Maria Isabel Hagen haben die Bewohner*innen von Schelmengraben besucht und mit Ihnen über ihre Alltag und ihre Vorstellung von Wohnen gesprochen.

Ist Mays Plan aufgegangen? Gibt es ihn, den neuen Wiesbadener? Lebt er vielleicht ganz leise und unbemerkt am Stadtrand dieser schnörkeligen Stadt?


HTA Tag
von Herder, Hagen & Born Konzept & Leitung: Eleonora Herder Dramaturgie: Anna Schewelew Bühnenbild: Sabine Born Darstellerinnen: Eleonora Herder & Maria Isabel Hagen Produktionsleitung: Maria Isabel Hagen Video- und Sounddesign: Alla Poppersoni Interface: Zentralwerkstatt.org 


Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2015, Probebühne 3 Staatstheater Wiesbaden

Das Stück mit der Zweckmäßigkeitsfrage

Hinter jedem privaten Projekt, so stellen wir erschrocken fest, verbirgt sich ein viel größeres Projekt, so privat, dass es schon geheim ist - und es folgt einem unbekannten Zweck. Aber wie es sichtbar machen, wie seine Autorinnen dingfest machen, seinen Agenten das Handwerk legen? 
Zum Höhepunkt der Schuldenkrise entstanden ist Das Stück mit der Zweckmäßigkeitsfrage ein Theateressay über Zweck oder Zwecklosigkeit von Kunst und Ökonomie, es ist eine Haltungsübung für Künstler* und Publikum, und eine Odyssee, in der die Projektemacher* einen Detektiv erfinden und in eigener Sache ermitteln. Wie Robinson Crusoe stranden sie auf einer verlassenen Insel und fragen sich zuletzt: Wie kommen wir aus diesem Schlamassel eigentlich wieder heraus? Braucht es nicht doch ein Wunder und damit die Kunst?

Gefördert durch Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt.

http://www.scriptedreality.net


Performance
von von und mit: Tilman Aumüller, Christopher Krause, Arne Salasse, Ruth Schmidt Dramaturgische Beratung: Jacob Bussmann (ScriptedReality) 


Bisherige Aufführungen

  • 4.11.2015, Mousonturm Frankfurt, LAB
  • 5.11.2015, Mousonturm Frankfurt, LAB
  • 4.12.2015, Batard-Festival, beursschouwburg Brussels
  • 23.5.2016, HAU 2 Berlin, LAFT-Festival
  • 26.8.2016, Mladi levi Festival - Bunker Ljubljana

DER GROßE KOMÖDIANT

An der Schnittstelle von Theater und Bildender Kunst widmet sich der GROßE KOMÖDIANT dem Theater als Schauplatz sprechender Körper und großer erhabener Sterbeszenen. In dem Zusammenspiel aus Sprache, Choreographie, Textprojektionen und Tonsamples erschafft die Inszenierung einen Raum, in dem die historische Dimension theatralen Sterbens und Handelns offengelegt und erfahren wird.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Abends steht ein auf einer Drehbühne niedergestreckter Darsteller. Ausgehend von zwei Abhandlungen von Denis Diderot und René Descartes, philosophiert er ausschweifend über den Dualismus von Körper und Geist, Gefühl und Verstand, Tod und Auferstehung, während er zeitgleich bemalt, zerlegt und an die Decke des Theaters gezogen wird. 

Die Arbeit ist der Auftakt der mehrteiligen Theaterinstallation OPFER, die sich in unterschiedlichen Facetten und Settings den Schauplätzen 
des Todes unserer abendländischen Kultur widmet. 2016 folgt Teil II (Theodicée).

http://www.lofft.de/web/index.php / http://jrauter.com


Performance
von Regie, Strichfassung: Julian Rauter / Darsteller: Alexander Blühm, Katrin Wiedemann, Liselotte Wilde / Bühne: Andi Willmann / Licht: Jakob Bauer / Kostüm, Künstlerische Mitarbeit: Alisa M. Hecke 


Bisherige Aufführungen

  • 26.6.2015, LOFFT-DAS THEATER / Lindenauer Markt 21 / 04177 Leipzig
  • 27.6.2015, LOFFT-DAS THEATER / Lindenauer Markt 21 / 04177 Leipzig
  • 28.6.2015, LOFFT-DAS THEATER / Lindenauer Markt 21 / 04177 Leipzig
  • 15.1.2016, LOFFT Leipzig
  • 16.1.2016, LOFFT Leipzig



DER GROßE KOMÖDIANT

DER GROßE KOMÖDIANT

DER GROßE KOMÖDIANT

DER GROßE KOMÖDIANT

DER GROßE KOMÖDIANT

Der verschwundene Mensch oder die Leere hinter dem Bart

„ ... Die sind vielleicht irgendwann einmal in sich gegangen und haben da aber nur eine Leere gefunden. Die wissen, dass sie nicht nur sie selbst sind. Dieser Gedanke ist natürlich erst einmal etwas beunruhigend, dass da, wo man denkt >Da bin ich selbst<, vielleicht nur eine Leere ist. Da denkt man erst mal an eine Art schwarzes Loch, das sich auftut. Aber es ist doch auch faszinierend und befreiend, wenn man auch anders sein kann, die Möglichkeit hat ein Anderer sein zu können und nicht immer derselbe! Aber dafür muss man erst mal einen Weg gehen. Den Weg in die Leere sozusagen. Den Weg weg von sich, in dem man annehmen muss, dass diese Leere immer ein Teil von einem Selbst ist. Also, stellen wir uns einmal vor, ich wäre gar nicht da. ...“ (Zitat aus Stücktext)

Ein Performer beschwört die Abwesenden herauf und stellt sich selbst dagegen, um zu überprüfen, was denn jetzt eigentlich noch da ist, wenn das Selbst doch nur Illusion und Leere bedeutet? Die redliche Performance kommt an ihre Grenzen und eine zweite Performerin tritt auf den Plan, die auf der Suche nach der Leere ein ganz anderes Geschütz auffährt. Zwei Performer durchforsten die Bühne nach dem Raum zwischen Da-Sein und Nicht-Da-Sein und versuchen dabei darzustellen, was nicht darstellbar ist: Die Leere hinter dem Bart.


Performance
von Von und mit Kim Willems (Konzept, Text, Performance & Raum), Stine Hertel (Konzept, Performance & Raum ), Kathrin Felzmann (Dramaturgie & Outside Eye) und David Rittershaus (Technik & dramaturgische Betreuung) / technische Unterstützung Camilla Vetters 


Bisherige Aufführungen

  • 2.4.2015, Abschlussprojekt , Institut für Angewandte Theaterwissenschaft / Probebühne 1
  • 20.5.2015, LAB Frankfurt / Schmidtstraße 12
  • 21.5.2015, LAB Frankfurt Schmidtstraße 12


Der verschwundene Mensch oder die Leere hinter dem Bart

Die Interessen eines Anderen (engl. Interests of the Other)

In DIE INTERESSEN EINES ANDEREN überlagern sich verschiedene Zeiträume: eine Reise und die Erinnerung an sie, sowie die Dauer einer Live-Performance, in der die Membran zwischen vergangenen Körpern und Ideen, und deren Container– dem Videobild, bespielbar wird. In enger Zusammenarbeit von Sound und Bild wird die Projektion selbst zur Vermittlerin. Sie reflektiert die undurchsichtige Überschreibungsmethode von Aufzeichnung und Schnitt und beschreibt eine neue Körperlichkeit von Zeit, in der sich Unsichtbare und Untote zu einem weiteren Teilnehmer überlagern: dem Inter-Esse, in welchen wir die eingefangenen Daten verhandeln, um in die Zukunft zu projizieren. Im Theater geht es um das ‚Live‘, im Video ums Überleben.“

Ayla Pierrot Arendt studierte bildende Kunst, mit einer Vorliebe für großformatige Malerei, arbeitet als Videokünstlerin und schließt nun ihr Studium in Choreografie und Performance ab. In ihrer aktuellen Produktion schlägt sie ein neues Zeit-Genre vor, Videochoreografie, mit dem sie die Prinzipien des Theaters und der Videokunst auf den Kopf stellt, in entscheidender konzeptuell-künstlerischen Zusammenarbeit aller Teammitglieder.


Inszenierung
von Ayla Pierrot Arendt (CuP) * Regie, Choreografie, Schnitt * In konzeptueller, künstlerischen Zusammenarbeit mit: * Soundkonzept, Komposition: Filip Caranica * Raumkonzept: Johanna Herschel (ATW)* Kamera: Mathias Windelberg * Performance, Archiv: Merel Roozen (CuP)* Performance, Quelle: Simon Speiser * Performance, Beine: Oksana Griaznova (CODE)* Produktionsassistenz: Melinda Matern * Gefördert von der Hessischen Theaterakademie (HTA) 


Bisherige Aufführungen

  • 23.10.2015, Abschlussprojekt , Studio 1, Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt am Main
  • 24.10.2015, Abschlussprojekt , Studio 1, Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr.4, Frankfurt am Main


Die Interessen eines Anderen (engl. Interests of the Other)

DISKURS 15 - Festival on Spatial Arts

Vom 07. bis 11. Oktober 2015 veranstaltet der kunstrasen giessen e.V. die 31. Ausgabe des DISKURS-Festivals. 
Der DISKURS 15 - Festival on Spatial Arts widmet sich den Beziehungen zwischen Kunst und Denken, Raum, Performance und Architektur. Unter dem Schlagwort Ground Control konzentriert der diesjährige DISKURS gedankliche und physische Räume des Festivals, ist Raum für Kunst, zu erlebender und sozialer Raum.
Nähere Informationen in Kürze auf: http://www.15diskursfestival.de und auf https://www.facebook.com/diskursfestival


Projekt
von kunstrasen giessen e.V. DISKURS 15 Gregor Glogowski, Benjamin Hoesch, Alisa M. Hecke, Nora Schneider 


Bisherige Aufführungen

  • 7.10.2015, DISKURS 15
  • 8.10.2015, DISKURS 15
  • 9.10.2015, DISKURS 15
  • 9.10.2015, Georg Büchner Saal
  • 10.10.2015, DISKURS 15
  • 11.10.2015, DISKURS 15


DISKURS 15 - Festival on Spatial Arts

EINLAUFSTÜCK

EINLAUFSTÜCK rennt durch die Zeit. Von der Antike bis heute. Von Marathon bis nach Athen und im Kreis. Durch den Gesundheitswahn rückt der Körper immer mehr in den Fokus der Gesellschaft und plötzlich machen alle Sport. 
Aber merken wir auch, wann es zu weit geht?


Performance
von Nicholas Zöckler und Léon Haase 


Bisherige Aufführungen

  • 25.2.2015, Premiere , Hilde an der Sihl, Gaessnerallee, Zürich
EINLAUFSTÜCK

EINLAUFSTÜCK

EINLAUFSTÜCK

Episode 1: [, , ,]

Das System ist ganz einfach. Und ich möchte es Ihnen gern beibringen: Das Komma ist kein Satzzeichen. Es ist ein Körper. Es zeigt einen Kopf und einen geradlinigen, springenden Körper, der mit dem Kopf verbunden ist. Ein Komma ist ein Sprungkörper mit Kopf. Ein Komma denkt eigenständig. Die wichtige Frage hierbei: Was ist der Kopf?


Performance
von Martin Bien (Konzept, Choreografie, Licht, Ton), Sarah Henker (Dramaturgie, Performance), Martha Oelschläger (Performance), Filis Yücel (Performance)


Bisherige Aufführungen

  • 15.7.2015, PB 1, ATW Gießen


Episode 1: [, , ,]

Episode 1: [, , ,]

Episode 1: [, , ,]

Episode 1: [, , ,]

Episode 1: [, , ,]

Episode 1: [, , ,]

FACE a duet by ANDI

Face is an experiment on the dancers notion of time.

If one would presume that all actions (movement) were to be productive, what would happen if the speed and time of the body would not match and the dancer would wonder around, stop, reverse, reflect and forget within actions?


Projekt
von Choreography: Merel Roozen Performance and interpretation: Émilia Guidicelli and Merel Roozen 

Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main. (Rough Proposals)


FACE a duet by ANDI

FACE a duet by ANDI

FAME LIQUOR LOVE

Als eine große und allwissende Macht in die Welt trat, um dieselbe zu formen und die Tristesse der absoluten Dunkelheit zu beenden, gab es kein Davor, weil vor der Zeit keine Zeit, vor dem Raum keine Räumlichkeit existierte. Es ging und verging damals alles sehr schnell - an einem Tag, der ein Tag ohne Gestern war. Es hätte auch alles ganz anders kommen können und nichts wäre passiert, überhaupt nichts.Aber wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Menschen sie am Ende glauben.
It’s you, it’s you, it’s all for you, everything I do, I tell you all the time. Heaven is a place on earth with you, they say that the world was built for two. Only worth living if

Weitere Informationen: unahusebrink.de


Inszenierung
von Una Husebrink (Laura Eggert, Anna Krauß, Lisa Schettel, Kathi Sendfeld) 


Bisherige Aufführungen

  • 11.6.2015, Theatermaschine Festival Gießen


FAME LIQUOR LOVE

FAME LIQUOR LOVE

FAME LIQUOR LOVE

FAME LIQUOR LOVE

FAME LIQUOR LOVE

FLIMMERSKOTOM

Konzept/Bühne/Regie: G. Glogowski/B. Hoesch/A. M. Hecke

 

Sehen – immer mehr sehen. Hören – immer mehr hören und dabei versuchen, die Form von etwas zu identifizieren. Mag es noch so flüchtig, unscharf oder formlos sein. 

FLIMMERSKOTOM macht die Dinge zum Hauptakteur, die Sehen und Hören im Theater überhaupt erst ermöglichen: Scheinwerfer werden von der Decke geholt, Geräusche der Bühne verstärkt und Elektrosignale vertont. 

In der Raumpolitik des Theaters tritt die Technik sonst zurück, um zugleich dem Menschen zu einem imposanten Auftritt zu verhelfen. Und wenn sich dieses Verhältnis umkehrt? FLIMMERSKOTOM spielt mit Bedingungen und Grenzen der Wahrnehmung, kippt den Theaterraum auf die Seite und kartographiert ihn neu, macht Licht hörbar, Klang spürbar, blendet mit Dunkelheit und verbirgt im Hellen.

„eine wortlose Performance von Lichtgerätschaften, die Helligkeit und Geräusche erzeugen, ein Sirren und Kreischen, Blenden, Flimmern und Flackern, eine Feier des Materials“ (Theater heute, 08/2015)

 

Eingeladen zum Radikal Jung Festival 2016 am Münchner Volkstheater, zum TONLAGEN-Festival in HELLERAU Dresden und zum World Stage Design Festival in Taipeh.

Eine Produktion von Gregor Glogowski, Benjamin Hoesch und Alisa M. Hecke mit freundlicher Unterstützung der HTA.


Performance
von Gregor Glogowski, Alisa M. Hecke, Benjamin Hoesch 


Bisherige Aufführungen

  • 6.2.2015, Frankfurt LAB, Halle 1
  • 13.6.2015, Körber Studio Junge Regie 2015, Studiobühne
  • 16.4.2016, LAB Frankfurt
  • 22.4.2016, Radikal Jung, Münchener Volkstheater, München
  • 20.10.2016, Tonlagen - Festival für zeitgenössische Musik. Hellerau, Dresden
  • 5.7.2017, Manfei Theatre - World Stage Design Festival 2017 Taiwan
  • 5.7.2017, Manfei Theatre - World Stage Design Festival 2017 - Taiwan
  • 16.11.2017, Kulturfabrik Löseke, Hildesheim
FLIMMERSKOTOM
FLIMMERSKOTOM
FLIMMERSKOTOM
FLIMMERSKOTOM

FLIMMERSKOTOM

FLIMMERSKOTOM

Genau so muss es sein -156 Stunden auf der Suche nach gelungenen Momenten –

Welche Gesetzmäßigkeiten benötigt ein Moment, von dem wir sagen würden, er sei geglückt oder gelungen? Verlangt er bestimmte Voraussetzungen, Zutaten, Umstände? Handelt es sich hier um den reinen Zufall oder unterliegt dieser eine Moment einem Regelwerk?
Über mehrere Tage wollen wir auf dem Lutherkirchhof in der Marburger Oberstadt ein temporäres Holzhaus bauen, das insgesamt 156 Stunden lang bespielt wird. Dafür suchen wir entsorgte Materialien. Kommt vorbei und bringt alte Fenster, Bretter, Türen, Holzreste, Balken, Latten, Paletten und alles, was man sonst noch zum Bau eines temporären Treffpunktes brauchen kann. Schnappt euer Werkzeug und besucht unsere Projektbaustelle. Baut, sägt, schraubt und gestaltet mit. „Genau so muss es sein“ widmet sich rund um die Uhr der Suche und Sichtbarmachung von (möglicherweise) gelungen Ereignissen, Momenten und Handlungen. 
Mehr Informationen unter: www.germanstageservice.de


Projekt
von german stage service (Katrin Hylla (ehem. ATW), Anna Krauß (ATW), Rolf Michenfelder, Siggi Ulm u.a.) 

Bisherige Aufführungen

  • 20.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg
  • 21.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg
  • 22.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg
  • 23.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg
  • 24.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg
  • 25.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg
  • 26.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg
  • 27.7.2015, Lutherischer Kirchhof Oberstadt Marburg


Genau so muss es sein (...)

H4.0 ¬| eine Sitcom-Installation

 

Irgendwas dröhnt.

Technik macht unser Leben leichter und einfacher.
Schneller und besser. - Wir folgen willig.
Aber warum machen wir uns selbst immer fitter,
wenn die Maschine doch alles kann?
Und: Beeinflusst unsere Beziehung zu Computern
die Art und Weise wie wir denken?

Es dröhnt. Immernoch.

Immer mehr Filter im Kopf.
Irgendwas sammeln, konsumieren,
auswerten, vergessen.
Wie sehr beeinflusst unsere Art der
Informationsverarbeitung unser Handeln?
Und: Wieviel Selbstreflexion halten wir überhaupt aus?

Kann das jemand mal abstellen?

"[K]ann es sein, dass wir,
um die Einführung digitaler Produktionsverfahren,
neuer Steuerungstechnologien, elektronischer
Überwachungstechniken, konnektiver Algorithmen,
ungeordneter Datenspeicher, der Internetrecherche,
der Blogosphäre, der Big-Data-Versprechen usw.
zu verstehen, die Frage nach dem Menschen und
seiner Gesellschaft aufwerfen müssen?" (Dirk Baecker)

Ich dröhne.


Projekt
von und mit: Wicki Bernhardt, Janna Athena Pinsker, Arthur Romanowski, Ola Stankiewicz 
Abschlussprojekt von Ola Stankiewicz


Bisherige Aufführungen

  • 28.7.2015, Abschlussprojekt , Probebühne I (Haus A, Philosophikum II), Karl-Glöckner-Str. 21, 35394 Gießen


H4.0

Hack-No-Tech: a workshop for the body in the digital age

Wenn wir über das digitale Zeitalter sprechen, stellen wir fest, dass sich auch der Status des Körpers verändert. Er ist nicht länger eine natürliche Einheit, sondern von verschiedensten Technologien beeinflusst. In diesem Workshop wollen wir mit Möglichkeiten arbeiten, den eigenen kybernetischen Organismus besser kennen zu lernen. Hack-No-Tech ist eine Mnemotechnik, um mit Hilfe von Bewegung Informationen im Körper abzuspeichern. Bruchstücke der Gegenwart werden erfasst und in Choreographien überführt, um später wieder abgerufen werden zu können.


Projekt
von MOUCHACHA // Catalina Insignares Martinez (CUP), Miriam Coretta Schulte (exATW) 


Bisherige Aufführungen

  • 9.5.2015, Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin


Hack-No-Tech

HAUS, KEIN HAUS

Wir sind ständig in Bewegung: Gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Janina Arendt und der Soundkünstlerin Katharina Kellermann begibt sich die Choreografin Antje Velsinger ihrem neuen Stück auf die Spuren unserer rastlosen Mobilität und entdeckt dabei die Aufhebung des Gegensatzes von Bewegung und Stillstand. Wie nie zuvor können wir durch das Internet Kommunikation und Aktivität bei gleichzeitigem körperlichen Stillstand erleben. Alltagsgegenstände, Objekte und menschliche Körper verbinden sich in Velsingers Bühnenlaboratorium zu Bewegungsmaschinen, mit denen unterschiedliche Fragestellungen durchgespielt werden. Was bewegt uns, wann bewegen wir was, werden von was bewegt? Und welche Rolle spielt das Bleiben?

Künstlerische Recherche. Janina Arendt, Katharina Kellermann, Antje Velsinger * Choreographie: Antje Velsinger * von und mit: Antje Velsinger & Maya Weinberg * Bühne & Video: Janina Arendt * Sound: Katharina Kellermann * Dramaturgische Beratung: Igor Dobricic, Matthias Quabbe * Künstlerische Beratung: Thomas Demand * Produktionsleitung: Jana Marscheider * Koproduktion: K3 – Zentrum für Choreographie I Tanzplan Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt. Eine Produktion von: K3 – Zentrum für Choreographie I Tanzplan Hamburg & Antje Velsinger * Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Frankfurt a.M., Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW; NRW Landesbüro freie Kultur; Kulturamt der Stadt Köln; Hamburgische Kulturstiftung.


Performance
von Antje Velsinger 


Bisherige Aufführungen

  • 18.3.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.
  • 19.3.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.

Herzlichst

"Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.“ Matthaeaus 13:12

Die sinnlose Vergeudung ist eine Notwendigkeit. Jeder Organismus hat zu viel Energie, als dass sie genutzt werden könnte. Der Organismus enteignet den nicht verwertbaren Überschuss und gibt somit einen Teil von sich selbst ab. So wird die Verausgabung der Gabe zur Notwendigkeit, zur Existenzgrundlage. Alle sind erstmal Gebende, sich Darbietende. Die Gabe repräsentiert dabei den Tod. Anders als beim Tausch erinnert sie an die Endlichkeit und die Möglichkeit, dass der Tod die Rückkehrlosigkeit der Opfergabe besiegeln könnte. Dabei ist der Tod das Einzige welches einem anderen weder genommen noch gegeben werden kann. Erst durch diese Grenze gewinnt jegliches Geben einen Sinn. Der Tod ist nicht nur in einmaliger Weise (gott-)gegeben, sondern selbst gebend: Der Tod ist eine Gabe im Sinne einer Begabung zum Geben. Der Kot ist das erste Geschenk. Umtausch ausgeschlossen.

Der Akt des Schenkens wird in dem Rahmen des Kunstmoments aus seinen Konventionen herausgehoben und in eine existenzbedingende Erfahrung transformiert. Erst durch den wie auch immer gearteten Tausch katalysiert sich die Erfahrung der Einseitigkeit. So hat der Zuschauer in der Begegnung mit der performativen Installation in erster Linie eine Begegnung mit sich selbst.


Installation
von Ruby Thomas ( Ruby Behrmann, Thomas Bartling ) 


Bisherige Aufführungen

  • 11.6.2015, Bahnhofstraße 83, Theatermaschine, Gießen
  • 12.6.2015, Bahnhofstraße 83, Theatermaschine, Gießen
  • 13.6.2015, Bahnhofstraße 83, Theatermaschine, Gießen
  • 16.1.2016, Theater im G-Werk, Marburg
  • 9.9.2016, Goldbeckhaus, Hamburg
  • 10.9.2016, Goldbeckhaus, Hamburg


Herzlichst

Hommage à I g y o o

I g y o o ist jetzt vorbei. Wir sind nostalgische. Wie werden unsere Archiven ausstellen. Ein Vernissage, eine Eröffnung, oder Beerdigung?
„I g y o o“ drückt ein Chaos aus, seltsamerweise sauber und ordentlich. Das Duo Fluoressenz spielt mit Symbolen und ungewöhnlichen Formen, ohne Botschaften aufzuzwingen. Die beiden Performancekünstler verändern den Sinn bekannter Situationen bis zum Wahnsinn. Eine neue Logik erblickt das Tageslicht, das Chaos wird zur Regel und ein Klavichord zum Star. Die Sinnlosigkeit bekommt einen Sinn, die Beziehung zweier Menschen durchlebt alle Phasen.


Performance
von Fluoressenz (Émilia Giudicelli & Samuel Fried) 

Bisherige Aufführungen

  • 8.1.2015, Lokal-Int Biel, Raum für Kunst


Hommage à I g y o o

I Paused Halfway Up The Stairs

I Paused Halfway Up The Stairs brings together artists and cultural workers that have been involved in the recent migration of choreography and performance from the theatre to the visual arts context. Over the course of two evenings, I Paused Halfway Up The Stairs will raise questions about how performance practices play with this institutional border, and how they appropriate, negotiate and challenge its aesthetics and production circumstances. The works and talks presented, will lay out a landscape of different takes on the relationship between performance, choreography and the visual arts, and try to redefine, question and challenge these notions, its methods and institutions.

In collaboration with GRÜNBERGERSTRAßE 12.

Supported by: Hessische Theaterakademie, Kulturamt der Stadt Gießen, SARMA (laboratory for discursive practices and expanded publication)

 

Performance
von A curatorial project by Tom Engels, containing works and words by Simon Asencio, Alex Baczynski-Jenkins, Lina Hermsdorf, Clare Molloy, Yvonne Rainer, Marta Ziolek, a.o. 

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.4.2015, Abschlussprojekt , Gruenbergerstrasse 12, Giessen
  • 17.4.2015, Abschlussprojekt , Gruenbergerstrasse 12, Giessen

IPSAGON, A Transdisciplinary Theatre Labyrinth, Featuring Excerpts from Henrik Ibsen's Dramatic Works

IPSAGON ist ein Labyrinth und ein Experiment. IPSAGON fragt nach der Fähigkeit des und der Einzelnen, gemeinsam mit anderen eine Gemeinschaft der Körper und der Ideale zu bilden. Die Besucher_innen entscheiden sich, den Anpassungsprozess von außen zu betrachten oder ihn aus erster Hand im Film, im philosophischen Gespräch, beim Spielen, Schauspielen, Hören, Essen oder durch eigene Intervention zu erleben. Sie kämpfen darin um Freiheit, mit oder gegeneinander. In IPSAGON gibt es nur dich, den anderen und eure Beobachter, um sich für oder gegen eine Gemeinschaft von Außenseitern zu entscheiden.
Wie hoch ist die individuelle Bereitschaft, sich dem Altbewährten unterzuordnen? Kann die soziale Architektur jedes Individuum aufnehmen? Jeder Raum im Labyrinth stellt beide Fragen: Wer ist ein_e rechtmäßige_r Außenseiter_in? 
Und: Passt du hinein?

IPSAGON is a labyrinth and an experiment. IPSAGON investigates the capacity of every individual to form a community of bodies and ideals together with others. Spectators have the choice to observe the process of adaptation from the outside, or to experience it first-hand through film, philosophical dialogue, playing, acting, listening, eating, and mixing it up themselves. They have the choice to fight for freedom – with or against each other. At IPSAGON there’s only you, me, and somebody observing us, deciding to build or to reject a community of misfits.
How great is our individual capacity to subordinate ourselves to the traditional order? Can a social architecture succeed in integrating any individual? Every room in the labyrinth asks both questions: Who is a legitimate misfit? 
And: Do you fit in?


Inszenierung
von A project by No Fourth Wall (nofourthwall.com) in collaboration with Ballhaus Ost Berlin
Performers: Susana Sarhan AbdulMajid, Antonia Alessia Virginia Beeskow, Adela Bravo Sauras, Glenn Crossley, Jiwoon Ha, Dorothee Krüger, Julia Novacek, Christian Wagner
Philosophy: Katharina Czuckowitz, Cristian Dragnea, Slaven Waelti
Interior design: Alisa M. Hecke, John Facenfield
Sound: Thorolf Thuestad, Antonia Alessia Virginia Beeskow
Video: Julia Novacek
Video documentation: Julia Novacek
Graphic design: Hirn Faust Auge
Costume design: Frank Salewski, Alisa M. Hecke
Assistance: Josep Maria Comas (production & technician), Danielle Fagen (construction & costume)
Text: Adela Bravo Sauras, Henrike Kohpeiß
Dramaturgy: Henrike Kohpeiß, Julia Novacek, Thomas Zimmermann
Light: Anja Stachelscheid, Adela Bravo Sauras
Installation: Adela Bravo Sauras (idea & construction design), Thomas Zimmermann (idea & construction design), Juan Alfonso Ruano Canales (idea)
Construction: Adela Bravo Sauras, Julia Novacek, Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung GmbH
Hexagon concepts: Antonia Alessia Virginia Beeskow / Alisa M. Hecke, Adela Bravo Sauras, Julia Novacek, Thorolf Thuestad, Thomas Zimmerman
General concept, strategy: Adela Bravo Sauras
Supported by: Kulturamt der Stadt Gießen, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, Universität der Künste Berlin
one on one – inside the labyrinth
>>Admission: 1 spectator every 15 minutes
observing visitors – around the labyrinth
>>Admission: 4 spectators every 30 minutes


Bisherige Aufführungen

  • 15.10.2015, Premiere , Ballhaus Ost, Pappelallee 15, Berlin
  • 16.10.2015, Ballhaus Ost, Pappelallee 15, Berlin
  • 17.10.2015, Ballhaus Ost, Pappelallee 15, Berlin
  • 18.10.2015, Ballhaus Ost, Pappelallee 15, Berlin


IPSAGON

Koch Stück

Essen ist jetzt kein Privatvergnügen mehr.
Die Leute wollen sehen was vor sich geht, wie im Theater.
Es geht nur noch ums kochen.


Performance
von Kajetan Skurski 


Bisherige Aufführungen

  • 25.7.2015, Temporäres Holzhaus, Lutherischer Pfarrkirchhof, Marburg. ("Genau so muss es sein")

Koch Stück

Koch Stück

Koch Stück

Kollaboration des Verschwindens/Festhaltens

'Kollaboration des Verschwindens/Festhaltens', eine Kollaboration zwischen der Choreografin Olivia Hyunsin Kim und der bildenden Künstlerin Sabine Rak ist Teil der basis-Sommershau 2015. 

Die basis-Sommerschau 2015 zeigt zehn ausgewählte Positionen aus den basis-Atelierhäusern der Gutleut-, Elbe- und Linnéstraße, in denen insgesamt 126 Studios für ca. 150 KünstlerInnen zur Verfügung gestellt werden. Die extern kuratierte Ausstellung findet im zweijährigen Turnus statt und präsentiert einen Einblick in die künstlerische Praxis der vor Ort arbeitenden KünstlerInnen. Kuratiert wird die diesjährige Sommerschau von Gürsoy Doğtaş. Der in München lebende Kurator lässt in der Ausstellung „Parfümiert mit Dynamit“ jeweils zwei künstlerische Positionen in dialogischen Raumkonstellationen in den Ausstellungsräumen miteinander kollaborieren. Die Arbeiten sind sich gegenseitig und abwechselnd sowohl Kulisse als auch Darbietung und verbinden verschiedene Medien und Präsentationsformen. Eingebettet sind sie in ein Konzept, das insbesondere den Aufführungscharakter der Präsentationen in den Fokus rückt.

Am 20. August findet - parallel zur Bahnhofsviertelnacht - die Finissage der Sommerschau mit einer Sound-Performance von Dirk Krecker und Martin Bott statt.


Ausstellung
von O. Hyunsin Kim Sabine Rak 


Bisherige Aufführungen

  • 16.7.2015, basis e.v., Gutleutstr. 8-12, 60329 Frankfurt
  • 20.8.2015, basis e.v., Gutleutstr. 8-12, 60329 Frankfurt

Kollaboration des Verschwindens/Festhaltens

Kollaboration des Verschwindens/Festhaltens

Kollaboration des Verschwindens/Festhaltens

Kollaboration des Verschwindens/Festhaltens

Kollaboration des Verschwindens/Festhaltens

Kolleg zum Bau einer imaginären Stadt

Blinde, Sehbehinderte, Stadtplaner_innen, Architekt_innen und Theoretiker_innen bilden gemeinsam mit ongoing project das Kolleg zum Bau einer imaginären Stadt (KBI), das sich mit Fragen der Stadtplanung auseinandersetzt, um einen inklusiven, utopischen und radikal auf die Zukunft gerichteten Stadtraum zu entwerfen. KBI ist eine mobile, flexible und irreguläre Talkshow über eine mögliche Institutionalisierung. KBI gastiert nach Beirut, Berlin und Leipzig in Gießen und Frankfurt und feiert sein Gipfeltreffen am 17.09.15 im Künstlerhaus Mousonturm, dort wird der Bau einer imaginären Stadt beraten. Ist die Umsetzung beschlossen, wird umgehend mit dem Bau begonnen: Mit dem Aufbrechen von Straßen, dem Abreißen von Gebäuden.

Gäste:
Ghassan Maasri, Gregory Scholette, Walid Sadek, Amer Makarem, Nassib Al Solh, Nasser Ballout, Bojana Kunst, Institut für Vergleichende Irrelavanz (IVI), Siegfried Saerberg, Pablo Hermann, Gerd Hartmann, Nicole Hummel, Thorsten Holzapfel, Stefan Riebel, Harriet Kühnemann, Lothar Schneider, Alex Demirovic und N. N.

Kommende und vergangene Kollegsitzungen zu finden auf: http://www.ongoing-project.org/index_kbi.html

In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und dem Künstlerhaus Mousonturm.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Gießen und der Stadt Frankfurt am Main.


 

Performance
von ongoing project (Chris Herzog, Lisa Schwalb, Alma Wellner Bou, Jasmin Jerat, Alexander Bauer, Triada Kovalenko und Ferdinand Klüsener) 


Bisherige Aufführungen

  • 1.9.2015, Abschlussprojekt , Neuer Kunstverein Giessen
  • 8.9.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 17.9.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm


Kolleg zum Bau einer imaginären Stadt

Kolleg zum Bau einer imaginären Stadt

Kolleg zum Bau einer imaginären Stadt

KUSS Festival Marburg: Tomorrow's Parties

Wie werden wir zukünftig lieben, lernen, arbeiten, kämpfen, wählen, glauben und sterben? Werden wir dümmer oder klüger, reich er oder ärmer, romantischer oder rationeller? Wird uns die Arbeit ausgehen, der Dritte Weltkrieg ausbrechen, die Religionen verblassen oder der Tod endgültig besiegt werden? Wie weit reicht die Vorstellungskraft in Richtung Zukunft und wie viel verrät sie uns vielleicht über das Heute?

“Wir sind noch jung. Wir wollten es wissen!

Und vor allem wollten wir wissen, was ihr darüber denkt, ihr, die Erwachsenen.
Welche Gedanken und Visionen habt ihr, wenn ihr an die Zukunft denkt?

Also haben wir uns ausgerüstet und sind ausgeschwärmt, einzeln, zu zweit oder in der Gruppe, um euch zuzuhören.
Wir haben uns gut getarnt und uns unsichtbar gemacht. Wir sind weit gereist. Von Nord nach Süd, von West nach Ost.
Wir haben uns neben euch auf eine Bank gesetzt und eure geflüsterten Gespräche im Wohnzimmer mit angehört.
Wir haben Podiumsdiskussionen besucht. Wir haben unter Kneipentischen gesessen und haben bei Familienfeiern ganz genau aufgepasst.
Wir sind ins Theater gegangen. Wir haben heimlich in eure Tagebücher geschaut und nachts haben wir eure Bücher unter der Bettdecke gelesen.
Wir lagen unter euren Hotelbetten und saßen aufmerksam auf dem Barhocker neben euch.
Es waren schwere Wochen, ereignisreiche Wochen. Wir haben keine Anstrengung gescheut. Wir haben uns Blasen gelaufen, wir haben gefroren, wir haben Wind und Wetter getrotzt, wir haben kaum geschlafen. Alles um von euch mehr über die Zukunft zu erfahren.
Jetzt sind wir zurück. Wir haben viel gehört. Und uns alles gemerkt. Nun seid ihr dran, ihr, die Erwachsenen. Lasst euch überraschen. Wir werden euch davon erzählen. Wir werden nichts auslassen.”

Tomorrow’s Parties – eine wilde und nachdenkliche Reise durch die Fülle der Möglichkeiten (und Unmöglichkeiten) der Zukunft

Tomorrow’s Parties – die dritte Produktion von german stage service und seinem Jungen Ensemble

Tomorrow’s Parties – kein Jugendtheater, sondern Theater für Erwachsene, gespielt von Jugendlichen


Performance
von Inszenierung: Anna Krauß (ATW) und Rolf Michenfelder Licht: Hendrik Bowowski (ATW) Mit: Susann Buchstab, Nicola Dammshäuser, Laura Fach, Gerrit Fröhlich, Simona Heinemann, Luisa Jacobs, Jim Kleuser 

Bisherige Aufführungen

  • 13.3.2015, Hessisches Landestheater Marburg, Black Box


KUSS

LANGER ATEM

„Atem“ von Samuel Beckett ist das kürzeste Theaterstück der Welt. Es ist 35 Sekunden lang, besteht aus zwei Schreien, einem Atemzug, Unrat und etwas Licht. Es hat einen Anfang, eine Mitte, einen Schluss und misst das gesamte menschliche Dasein in einer halben Minute aus. Wir, die Gruppe FUX, werden es gemeinsam mit dem Stadttheater auf die Bühne bringen. Wir nehmen uns dafür einen ganzen Theaterabend. Wir blasen es auf, auf 90 Minuten, hauchen „Atem“ neues Leben ein. Wir füllen den entstehenden Raum mit dem ganzen großen Theaterapparat: Schauspieler, Musiker, Sänger, Bühnenmaschinerie – um der Leere zu begegnen.

Becketts „Atem“ ist ein ironischer Sketch über unseren kurzen Aufenthalt hier auf dieser Welt. Wir nehmen diese in die Jahre gekommene Provokation und schmeißen sie zurück auf die Bühne, von der sie sich einmal lossagen wollte. Wir beginnen beim Kleinstmöglichen, um – im Als-Ob nur, aber immerhin – etwas Neues aufbauen zu können. Denn: „Aus der Kräfte schön vereintem Streben erhebt sich wirkend erst das wahre Leben.“

Konzept, Texte, Song: FUX (Stephan Dorn, Falk Rößler, Nele Stuhler)
Regie: Falk Rößler & Nele Stuhler
Bühne: Lukas Noll
Kostüme: Katharina Sendfeld
Musikalische Konzeption: Florian Ziemen & Masae Nomura
Musikalische Leitung: Florian Ziemen
Chorleitung: Martin Gärtner
Dramaturgie: Bjoern Mehlig
Licht: Kati Moritz
Regieassistenz: Angel Krastev
Ausstattungsassistenz: Thurid Goertz

Es spielen: 
Stephan Dorn, Lukas Goldbach, Rainer Hustedt, Anne-Elise Minetti, Milan Pešl, Maximilian Schmidt, Petra Soltau, Mirjam Sommer

Philharmonisches Orchester Gießen:
Martin Böhringer, Carol Brown, José Luis Añó Cortell, Berthold Cremer, Anna Deyhle, Kurt Förster, Mareike Hoffmann, Gottfried Köll, Kirsten Mehring, Rolf Mohr, Thomas Orthaber, Johannes Osswald, Maria Oliveira-Plümacher, Peter Sanders, Alexander Schmidt-Ries, Nobuo Tsuji, Andrea Zimmer

Extraextrachor des Stadttheaters Gießen:
Anne Abel, Antonius Achtner, Georgia Benner, Til Borchert, Karoline Eigner, Leonie Frank, Manuela Gärtner, Martin Gärner, Nils Hübner, Constantin Koch, Cornelia Köster, Juliana Kraus, Anna Müller, Sandra Tamara Rotter, Nora Stephan, Johanna Will


Inszenierung
von FUX (Nele Stuhler, Falk Rößler, Stephan Dorn) und dem Stadttheater Gießen 


Bisherige Aufführungen

  • 7.3.2015, Premiere , Stadttheater Gießen, Großes Haus
  • 21.3.2015, Stadttheater Gießen, Großes Haus
  • 6.4.2015, Stadttheater Gießen, Großes Haus
  • 16.4.2015, Stadttheater Gießen, Großes Haus
  • 2.5.2015, Stadttheater Gießen, Großes Haus
  • 6.6.2015, Stadttheater Gießen, Großes Haus
LANGER ATEM
LANGER ATEM
LANGER ATEM
LANGER ATEM
LANGER ATEM
LANGER ATEM
LANGER ATEM
LANGER ATEM

LANGER ATEM

LANGER ATEM

LUST II

Im Zuge des Festivals HAMAMNESS auf Kampnagel Hamburg,
werden wir ein erstes Tryout unseres Konzepts LUST II erproben.
Im künstlich errichteten Hamam werden wir schwitzend mit den Besuchern auf die Suche nach Bildern weiblicher Lust gehen...

 

Performance
von Frauen und Fiktion 


Bisherige Aufführungen

  • 11.6.2015, Kampnagel Hamburg

Meine ersten 100 Männer

„Es ist gerade diese gefühlte Freiheit, die Proteste unmöglich macht. Man kann den Neoliberalismus nicht marxistisch erklären. In ihm findet nicht einmal die berühmte "Entfremdung" von der Arbeit statt. Heute stürzen wir uns mit Euphorie in die Arbeit bis zum Burn-out. Die erste Stufe des Burn-out-Syndroms ist eben die Euphorie. Burn-out und Revolution schließen sich aus. [...] Der Kapitalismus vollendet sich in dem Moment, in dem er den Kommunismus als Ware verkauft. Der Kommunismus als Ware, das ist das Ende der Revolution.“
(Byung-Chul Han)

„Alles was unmittelbar erlebt wurde ist in eine Vorstellung entwichen.“
(Guy Debord)

„I am what I am.“
(Gloria Gaynor)

Nach seinem 20-jähruigen Bühnenjubiläum im vergangenen Jahr gewährt Thomas Bartling private Einblicke in sein Liebesleben und zieht Bilanz über seine ersten 100 Männer. In der 1:1 Begegnung mit jeweils einem Zuschauer blickt er auf jeweils eine Männergeschichte zurück. Diese Soloperformance sucht im semi-privaten backstage den Kontakt zu den Zuschauer_innen. Wird auch dieser Ort zum Arbeitsraum der Performance löst sich so scheinbar das etablierte Verhältnis zwischen Performer und Zuschauer auf. Die Fallhöhe zwischen egozentrischer Selbstdarstellung hin zu intimer Verletzbarkeit bietet dem Vorhaben das möglichst größte Risiko zu scheitern. Vor diesem Hintergrund, in diesem diffusen Raum werden so Themen der Privatheit, (Selbst-)Inszenierung und dessen Verwertbarkeit verhandelt.


Performance
von Thomas Bartling 


Bisherige Aufführungen

  • 15.1.2015, Theater im G-Werk, Marburg
  • 16.1.2016, Theater im G-Werk, Marburg

MeMe - The Formation

In 'MeMe - The Formation' geht es um den Moment wenn zwei oder mehr Sachen oder Wesen aufeinanderprallen, sich verändern und am Ende Definitionen entkommen.

Hyunsin gab Theater und Film zugunsten von Tanz auf und war froh, nicht länger auf die Darstellung weiblicher asiatischer Stereotype reduziert zu werden. Schnell musste sie jedoch feststellen, dass die internationale Tanzszene ihre ganz eigenen Mechanismen der Exotisierung des „Anderen“ besitzt. Nun stellt sie sich die bewusst naive Frage: Wie können Stereotype zum Mittel der Selbstermächtigung werden? Auf der Suche nach Möglichkeiten jenseits von Parodie oder Reproduktion, taucht Hyunsin tief ein in alltägliche und exotisierende Klischees.

'MeMe - The Formation' ist der Epilogue von 'she came, she saw, she said: meme' das am 9.1.2016 bei den Tanztagen Berlin in den Sophiensaelen Premiere haben wird. Es ist eine Zusammenarbeit von Wicki Bernhardt, Kristin Gerwien, O. Hyunsin Kim, Baly Nguyen, Lea Schneidermann und Ricarda Sowa


Tanzprojekt
von O. Hyunsin Kim: Choreographie u. Performance
Baly Nguyen: Sound u. Performance
Wicki Bernhardt: Dramaturgie
Kristin Gerwien: Kostüm
Ricarda Sowa: Choreographische Assistenz
Lea Schneidermann: Bühne u. Licht


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2015, Mousonturm, Franfurt
  • 5.12.2015, HTA TAG, Frankfurt LAB, Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt
MeMe
MeMe
MeMe


Mistake in Action/ Jeune Femme sérieuse

The project Mistake in Action/ Jeune Femme sérieuse attempts to research the meaning of mistakes by re-constructing them through subjective perceptions of individuals, into an expanding mechanism. 

Gathering participants from around the world, through a published job-offer, the project tries to investigate the performative potentials of the auditionapplication process in the 21st century, then to transform into art works, consisting of Film, exhibition and performance.


Projekt
von A project by: Seung hee Lee (S. Korea), Dramaturgy: Liat Fassberg (Israel), Participants: Hamid Elhai (Iran), Marius Miron (Romania), Teri Seo (S.korea) 


Bisherige Aufführungen

  • 9.7.2015, Premiere , Platform Sarai in Frankfurt.am main.


Mistake in Action/ Jeune Femme serieuse

Mistake in Action/ Jeune Femme serieuse

MOTHERING - EIN BÜRGERTHEATER

Premiere der Abschlussarbeit von Kathrin Hylla.

„Wäre der Mensch geschlechtslos, gäbe es nicht Mann und Weib, dann könnte man träumen, daß die Völker der Erde zu Freiheit und Gleichheit berufen seien. Indem aber Gott, der Herr, Mann und Weib schuf, hat er die Ungleichheit und die Abhängigkeit als eine Grundbedingung aller menschlichen Entwicklung gesetzt.“ (Wilhelm Heinrich Riehl: Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage für eine deutsche Social - Politik, 1873)

Seit Ende September haben sich Marburger Bürgerinnen nach einem von Beruf und Familie ausgefüllten Tag einmal wöchentlich getroffen um sich mit Mothering und dem geschlechtsunspezifischen Begriff des Kümmerns auseinanderzusetzen. Dabei ist eine Sammlung von zeitgenössischen und historischen Mütter- und Frauenbildern entstanden, die nun im Rahmen dieser Performance präsentiert werden.

Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen und dem Kulturamt Giessen.

Am 1.2. im Anschluss: Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Susanne Maurer (Uni Marburg) Vertreterinnen von „care revolution“ u.a.


Performance
von Performance: Kathrin Ebmeier, Ute Gebhardt, Kerstin Jahn, Ursula Rath
// Ton und Musik: Ana Berkenhoff
// Konzept und Regie: Katrin Hylla
// Hospitanz: Fabian Schmidt.


Bisherige Aufführungen

  • 25.1.2015, Hessisches Landestheater Marburg, Black Box
  • 29.1.2015, Hessisches Landestheater Marburg, Black Box
  • 1.2.2015, Hessisches Landestheater Marburg, Black Box

My Imaginary Cities

It was outside her mental map... it was not even in the map: ‘Over there’ ‘Somewhere over there’... For example I myself I lost my sight when I was 8 years old and I can remember everything you know for example when you talk about birds I have seen birds if you talk about animals for example sheeps or cows or horses I saw them and I saw the mountains the stars at night when I was young. I tried to count them also when I am dreaming.

In My Imaginary Cities wird der vorwiegend visuelle Zugang zu Stadt und Geschichte hinterfragt. Erzählungen blinder und sehbehinderter Menschen aus Beirut und Frankfurt am Main bilden die Grundlage eines auditiven Stadtrundgangs. Der Zugang der Erzählenden zum öffentlichen Raum wird zur Schablone für Richtung, Geschwindigkeit und Rhythmus. So orientieren wir uns dort, wo uns die Orientierung verlorengegangen ist. Using the cane is like that: When I move my right foot, I put the cane like that, the left foot the cane be here so etc. In order not to knock at cars or pillars or steps. So I can feel my way by using the cane.

In My Imaginary Cities wird das Traumatische der Erfahrung von Stadt gestreift. Der auditive Stadtrundgang lässt zwei Städte miteinander kollidieren und schafft so eine imaginäre dritte Stadt. The idea was to demolish the ECB headquarter but build instead social housing complex and äh... The ECB headquarter was demolished and I have this story there which is that I asked the demolisher, the guy who was supposed to demolish the ECB headquarter... I told him: What is this ECB headquarter for you? And he looked at it like this... he said: two hundred trucks. The demolition of the ECB headquarter would fill two hundred trucks... I mean... the building was there, but in their mind it is not there anymore. It was outside his mental map... it was not even in the map, he doesn’t want to hear about it, it was outside the map: ‘Over there’ ‘Somewhere over there’...

Ein Projekt von ongoing project in Zusammenarbeit mit Erzählenden aus Frankfurt am Main und Beirut.
Mehr Informationen auf: 
www.ongoing-project.org


Projekt
von ongoing project 


Bisherige Aufführungen

  • 13.3.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 13.3.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 14.3.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm
  • 27.3.2015, Mansion Blatt, Beirut
  • 28.3.2015, Mansion Blatt, Beirut


My Imaginary Cities

Nacht und Träume

 

Das Setting der Theaterinstallation besteht aus einem schwebenden Nebelgebilde, welches im Zusammenspiel mit einem menschlichen Körper und einer Soundcollage aus Samples der Filmgeschichte von der Angst und dem Wunsch, der Lust und Unlust des eigenen Verschwindens erzählt. In Zusammenarbeit mit dem Bühnentechniker Jakob Bauer und der Performerin Katrin Wiedemann wird medial ein Verschwinden inszeniert, welches die Grenzen von An- zur Abwesenheit in der Schwebe hält und schließlich zur Auflösung bringt.
unter Verwendung von Schuberts "Nacht und Träume" (Op. 43, No. 2, D. 827)
http://jrauter.com/nacht-und-traeume/

 

Projekt
von Konzept,Regie,Ton: Julian Rauter Bühne, Licht: Jakob Bauer Performer: Katrin Wiedemann 


Bisherige Aufführungen

  • 9.10.2015, Georg Büchner Saal
  • 10.10.2015, Georg Büchner Saal
Nacht und Träume

 Nacht und Träume

nacht und träume

OH IT IS MY LOVE

Im Rahmen von "Zärtlicher als das Leben” - ein Projekt von german stage service

Es ist ein Feuerwerk der Bilder und Töne, der Farben und Schnitte, von hoher Zeichenhaftigkeit, extremer Künstlichkeit und großer Gefühle. Eine Fülle der Embleme, Symbole und ikonischen Zeichen. Ein Bildergewühl, ein Exzess, eine Orgie. Immer Hochdruck, immer Volldampf, immer Looping, immer Kitsch-as-Kitsch-can. 
Eine brillante Schaumschlägerei!
Gestern habe ich angefangen/dich zu töten mein Herz/wenn ich tot bin/wird mein Staub nach dir schrein

weitere Infos/Trailer: unahusebrink.de



Inszenierung
von Una Husebrink (Gesa Bering, Laura Eggert, Kathi Sendfeld, Nils Weishaupt) 


Bisherige Aufführungen

  • 6.11.2015, Theater im G-Werk, Marburg
  • 7.11.2015, Theater im G-Werk, Marburg
  • 14.11.2015, Theater im G-Werk, Marburg


OH IT IS MY LOVE

Our Hands Against Us!

"For as soon as the distribution of labour comes into being, each man has a particular, exclusive sphere of activity, which is forced upon him and from which he cannot escape. He is a hunter, a fisherman, a herdsman, or a critical critic, and must remain (...) while in communist society, (...) society regulates the general production and thus makes it possible for me to do one thing today and another tomorrow, to hunt in the morning, fish in the afternoon, rear cattle in the evening, criticise after dinner, just as I have a mind, without ever becoming hunter, fisherman, herdsman or critic." (Karl Marx)

The learning play-happening Our Hands against us! searches for a theatre in times when the borders between work and leisure time, as well as those between watching and performing became fluent. It´s a theatre for the audience, with the audience, without audience.

http://www.scriptedreality.net

http://www.batard.be

 

A coproduction with Ringlokschuppen Ruhr.

 

Performance
von Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi, Ruth Schmidt (ScriptedReality) 


Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2015, Bâtard Festival 2015, Veem Huis voor Performance, Amsterdam, http://www.batard.be

PAROLE: Reifeprüfung

Ich, die PAROLE, bestätige hiermit, dass alle am 25. April 2015 um 19 Uhr präsentierten Inhalte, nur dem Ruf meiner Einladung gefolgt sind. 
Diese sind nicht durch meine Eigenleistung entstanden und somit habe ich nicht Teil an deren Urheberschaft. 
Für die Planung, den Aufruf und die Eröffnung des Abends hingegen übernehme ich die volle Verantwortung, da eben diese von mir eigenständig und in vollem Bewusstsein der Konsequenzen, erarbeitet wurden. 
Daher begreife ich mich im Ausmaß des § 185 StGb als dafür haftbar.

Ich fühle mich körperlich und geistig in der Verfassung die Reifeprüfung anzutreten und lade Sie recht herzlich dazu ein, daran Teil zu nehmen.

Bitte schickt eure Beiträge bis zum 20. April an parole.giessen@gmail.com

Mit freundlichen Grüßen,
PAROLE

Die PAROLE gründete sich 1951. Großer Motivator dafür war das Trümmerfrauenbündnis 1946, das das militärische Motiv der "Parole" nutzbar machen wollte um innere Bedürfnisse nach Kultur, Partizipation und Aufklärung in der politischen Landschaft der Nachkriegszeit hörbar zu machen.
Die PAROLE bietet eine Plattform um Probenstände, kleine und große Ideen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu präsentieren.
Sie wird zwei Mal im Semester ausgerufen und wird zukünftig an ganz unterschiedlichen Orten in Gießen stattfinden.
Lasst uns Gießen erschließen!
PAROLE ist für alle Wissbegierigen, Rampenliebhaber und Scheue, für Bastler, Musiker, Texter, Tänzer, Techniker, Trolle, alle die sich ungern ein Attribut zuordnen lassen und gerne etwas teilen wollen.
Es gilt also die Devise: quick and dirty, share it bare. No shame, no pain.


Projekt
von Anna Krauß, Lisa Schettel, Kathi Sendfeld und vielen anderen. 

Bisherige Aufführungen

  • 25.4.2015, Bahnhofstraße 49
PAROLE: Reifeprüfung

PAROLE: Reifeprüfung

PAROLE: Reifeprüfung

PAROLE: Reifeprüfung

Performancekunst durch alle Klassen

Vortrag über das Projekt Lehrstück vom Einverständnis - 23. Mittelhessische Schultheatertage (2014, Stadttheater Gießen) 

im Rahmen von »GENERATIONSWECHSEL: NEXT GENERATION?« im Landestheater Marburg

»GENERATIONSWECHSEL: NEXT GENERATION?«
Was wird aus dem Kinder- und Jugendtheater, wenn sich die heute über
50jährigen Theatermacher zur Ruhe setzen? In Hessen laden die Rahmenbedingungen
nicht gerade zum Verweilen ein. Aber auch anderswo stellt sich
die Frage: Wie wollen und können Künstler für Kinder und Jugendliche arbeiten?
Welche Voraussetzungen brauchen sie? Mit »next generation« ist aber
ebenso die nächste Generation von Publikum gemeint, deren Lebensraum sich
verändert hat und entsprechend verändertes Theater braucht.
An zwei Tagen lädt die LAG Südwest mit ihrem diesjährigen Schwerpunkt-
Thema Fachpublikum und Interessierte zu Workshops und Diskussionen ein.
Dienstag, 10.03. und Mittwoch, 11.03., jew. 15.00 Uhr, Probebühne

 

Vortrag
von ongoing project 

Bisherige Termine

  • 10.3.2015, Landestheater Marburg

 

Post hoc ergo propter hoc - was bisher geschah

Dauer ca. 45 Minuten

Christian Matthias Theodor Mommsen war ein Unikat. Ein Mann, der in seinem vollgestopften Arbeitszimmer gut mit Akten umgehen konnte. Und schlecht mit Kerzen. 

Er hat für die wissenschaftliche Großforschung unglaubliches geleistet. Dennoch ist nicht seine mit dem Literaturnobelpreis prämierte „Römische Geschichte“ sein Opus Magnum, sondern vielmehr sein „Gerät zur Verdichtung, Faltung und Entzerrung zeitlicher Abfolgen in Berücksichtigung linear verlaufender kosmischer Stränge". Hierzu werden später noch einige Worte fallen.

Wir nähern uns Theodor Mommsen, besuchen sein Wohnzimmer – leider ist er gerade nicht da. Dafür aber sein Sessel, sein Globus, sein Teewagen. Lauschen wir dem freundlichen Audiokommentar, der uns über die tiefergehenden Details von Mommsens Leben und Werk informiert, solange, bis sich das museale Setting mit Leben füllt.
Wir bleiben am selben Ort, versprochen. Lediglich in der Zeit reisen wir herum, 5 Minuten vor und wieder zurück, größere und kleinere Distanzen, überlassen wir es dem Zufall. Mit dem richtigen Vehikel ist es kinderleicht und absolut ungefährlich. Keine Sorge, wir haben das im Griff. 
Ein Museumsbesuch mit Audioguide, eine Exkursion, ein Ausflug, bis wir wieder dann sind, als wir angefangen haben – oder eben auch nicht.

Das Historische wird dem Hier und Jetzt gegenübergestellt. Die zwei schauen sich an, mögen sich und tun sich zusammen.
Ein theatrales Essay; mit und über Reisen durch die Zeit, auf der Suche nach historischer Wahrheit.


Performance
von DORN ° BERING | Regie, Text, Performance: Stephan Dorn, Gesa Bering | Technische Gestaltung: Jost von Harleßem


Bisherige Aufführungen

  • 15.7.2015, Probebühne 1
  • 5.12.2015, HTA-Tag, Frankfurt LAB
  • 27.2.2016, zeitraumexit, Mannheim
  • 10.6.2016, Körber Studio Junge Regie, Thalia in der Gaußstraße, Hamburg
  • 10.6.2016, Körber Studio Junge Regie, Thalia in der Gaußstraße, Hamburg
  • 23.5.2017, Theaterdiscounter Berlin
  • 24.5.2017, Theaterdiscounter Berlin
  • 24.6.2017, Staatstheater Darmstadt | Kammerspiele


Post hoc ergo propter hoc - was bisher geschah

Post hoc ergo propter hoc - was bisher geschah

Post hoc ergo propter hoc - was bisher geschah

Post hoc ergo propter hoc - was bisher geschah

Post hoc ergo propter hoc - was bisher geschah

Post hoc ergo propter hoc - was bisher geschah

RFID choreographies

Die Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur ‹ineltec.› hat sich ganz der modernen Gebäudetechnik und dem intelligenten Zuhause der Zukunft verschrieben.
Im Zentrum der Messe – auf dem New Technology Boulevard – bieten Think Tanks, Start-Ups und RFID choreographies für die Messebesucher_innen ein einzigartiges Erlebnis.

Im Gestus der Gegenwart angekommen, erkundet RFID choreographies interaktive Möglichkeiten kybernetischer Organismen. Das junge Team entwickelt mit implantierten RFID Chips als unsichtbare kleine Helfer choreografische Lösungen im Kontext der Gebäudeautomation und Netzwerktechnik. In Kooperation mit Wissenschaftler_innen, Hacker_innen und Bodymodder_innen entstehen ungeheuerliche Verkopplungen von Mensch und Technik. Gemeinsam mit der Kundschaft wird RFID choreographies alltagspraktische Hybrid-Wünsche realisieren, Kommunikation und Intelligenz neu codieren und Ihnen das passende Implantat verpassen. Mit dem RFID-Chip können Sie zum Beispiel wie von Zauberhand Ihre Wohnungstür öffnen, Datenbanken privater Passwörter anlegen oder Ihr Auto starten. Besuchen Sie unseren Messestand und vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin bei Bodymodder Deady Lee zum Chippen!

http://www.rfid-choreographies.net
http://www.treibstoffbasel.ch/projekte/rfid-choreographies
http://www.ineltec24.ch/de/RFID-choreographies,p1481643

 

Performance
von Konzept und Performance: Blöchle/Fornezzi, Szenografie: Messe Basel, Video:
 Horst von Bolla, Bodymodder: Deady Lee, Gestaltung: Désirée Sophie Meul, Fotografie: Johanna Saxen, Koproduktion: Treibstoff 2015 und ineltec.
in Zusammenarbeit mit Mitico Bodycult 


Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2015, Premiere , Treibstoff Theatertage Basel / Messe Basel ineltec.
  • 9.9.2015, Treibstoff Theatertage Basel / Messe Basel ineltec.
  • 10.9.2015, Treibstoff Theatertage Basel / Messe Basel ineltec.
  • 11.9.2015, Treibstoff Theatertage Basel / Messe Basel ineltec.
  • 11.6.2016, P-BODIES, festival for contemporary dance und performance Leipzig

 

RFID choreographies

Rough Proposals

Drei Tage lang besetzen die Studierende des Masterstudiengangs Choreografie und Performance (CuP) den Mousonturm mit einem choreografischen Festival, das individuelle künstlerische Positionen der Studierenden präsentiert. Neben den Aufführungen kurzer Stücke laden Installationen, Interventionen und offene Formate zur Teilhabe und Erkundung oder provozieren Erwiderung und Diskussion. Jedes einzelne Tagesmotto richtet den Fokus auf unterschiedliche Schwerpunkte der diskursiven und performativen Praxis. Der seit 2012 von Bojana Kunst geleitete internationale Studiengang am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft wird gemeinsam mit der Abteilung für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main angeboten.


Projekt
von Arbeiten von/mit: Janina Arendt, Ana Dubljevic, Monica Duncan, Inge Gappmaier, Émilia Guidicelli, René Alejandro Huari Mateus, Catalina Insignares, Hyunsin Kim, Christina Kramer, Romuald Krężel, Seung Hee Lee, Janna Athena Pinsker, Emmilou Rössling, Merel Roozen, Anja Sauer, Joana Tischkau, Else Tunemyr, Zuzana Zabkova,Studierenden des MA Choreographie und Performance (CuP) am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (ATW) der Justus-Liebig-Universität Gießen. 


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.
  • 19.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.
  • 20.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.

ROUGH PROPOSALS (3-different-each-day presentations)

Drei Tage lang besetzen die Studierende des Masterstudiengangs Choreografie und Performance (CuP) den Mousonturm mit einem choreografischen Festival, das individuelle künstlerische Positionen der Studierenden präsentiert. Neben den Aufführungen kurzer Stücke laden Installationen, Interventionen und offene Formate zur Teilhabe und Erkundung oder provozieren Erwiderung und Diskussion. Jedes einzelne Tagesmotto richtet den Fokus auf unterschiedliche Schwerpunkte der diskursiven und performativen Praxis. Der seit 2012 von Bojana Kunst geleitete internationale Studiengang am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft wird gemeinsam mit der Abteilung für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main angeboten.

Do. 18.06.2015, 14-20h
Rough proposals with working methods

If choreography isn’t everything, why do they keep score?

Von/mit:
Monica Duncan, Catalina Insignares, Christina Kramer, Janna Pinsker, Merel Roozen, Emmilou Rössling, Else Tunemyr

 

Performance
von MA Choreografie und Performance, JLU 

Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2015, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main

ROUGH PROPOSALS (3-different-each-day presentations)

Drei Tage lang besetzen die Studierende des Masterstudiengangs Choreografie und Performance (CuP) den Mousonturm mit einem choreografischen Festival, das individuelle künstlerische Positionen der Studierenden präsentiert. Neben den Aufführungen kurzer Stücke laden Installationen, Interventionen und offene Formate zur Teilhabe und Erkundung oder provozieren Erwiderung und Diskussion. Jedes einzelne Tagesmotto richtet den Fokus auf unterschiedliche Schwerpunkte der diskursiven und performativen Praxis. Der seit 2012 von Bojana Kunst geleitete internationale Studiengang am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft wird gemeinsam mit der Abteilung für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main angeboten.

 

Fr. 19.06.2015, 14-20h

Rough proposals with things that are not there Question asked by the five pieces of the day:

Émilia Guidicelli: Can ethno-choreography and cooking nourish my bodily practice of counter-tourism?

AP Arendt: Is there anything you won´t see?

Anja Sauer: Was, wenn Hier DA wäre und Da Dort? Was, wenn ich nie DA gewesen wäre?

Ana Dubljevic: What would be being together doing nothing?

Romuald Krężel & Emmilou Rössling: If you were to repeat one of these questions, which one would it be? 

 

Projekt
von MA Choreografie und Performance, JLU 

Bisherige Aufführungen

  • 19.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.

ROUGH PROPOSALS (3-different-each-day presentations)

Drei Tage lang besetzen die Studierende des Masterstudiengangs Choreografie und Performance (CuP) den Mousonturm mit einem choreografischen Festival, das individuelle künstlerische Positionen der Studierenden präsentiert. Neben den Aufführungen kurzer Stücke laden Installationen, Interventionen und offene Formate zur Teilhabe und Erkundung oder provozieren Erwiderung und Diskussion. Jedes einzelne Tagesmotto richtet den Fokus auf unterschiedliche Schwerpunkte der diskursiven und performativen Praxis. Der seit 2012 von Bojana Kunst geleitete internationale Studiengang am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft wird gemeinsam mit der Abteilung für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main angeboten.

Sa. 20.06.2015, 14-20h
Rough proposals with poetry

Poetry 
(poh-i-tree)

1.the art of rhythmical composition, 
written or spoken, for exciting pleasure by beautiful, imaginative, 
or elevated thoughts.

2. an invitation, open call for Mistakes as an poetic action.

3. a start from zero on a playing field, clear rules to follow, full stops, 
winners and losers, no tricks, no simultaneous movement except linear regression.

4. a highly effective methodological strategy to constitute violent terror towards innocent individuals.

5. a by-product of contemplation, the fruition of embodiment.

6. the moment when two or more things or beings collide, change and meet at the end.

Von/mit: Inge Gappmaier, Hyunsin Kim, Seung Hee Lee, René Alejandro Huari Mateus, Joana Tischkau, Zuzana Zabkova

The program aims for vivid exchange and open discourse with the audience, while proposing new choreographies and situations.

June 20, 2015: PARTY

22-00.00
Winnie Watermelon 
Hip Hop, House, RnB

00-2am 
Barbara Liesl 
House, Techno

 

Projekt
von MA Choreografie und Performance, JLU 


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2015, Mousonturm, Frankfurt am Main.

Schau ins Unsichtbare

Reihe für Neugierige, Entdecker, Kleinkarierte, Naseweise und alle Schaulustigen

Warum sind manche Dinge unsichtbar? Weil sie weit weg oder streng geheim sind; weil sie verboten oder klitzeklein sind? Weil wir sie uns nicht erklären können oder weil sie nur existieren, weil wir alle daran glauben? Die beiden Performer »Petra & Achim« schauen hinter das Sichtbare der Welt, hinter Bankschalter, Zufallsgeneratoren und sogar hinter den Mond. In drei Folgen präsentieren sie eine Schau, eine Show, ein Abenteuer, eine Reise. Dabei haben Sie sich viel vorgenommen: Sie treffen einen echten Bankräuber, drucken ihr eigenes Geld und sprechen mit einem gescheiterten Astronauten. Sie besuchen Orte, an denen es ganz sicher spukt – ganz sicher?? – steigen in eine Zeitmaschine und haben ein extraterrestrisches Date am Ende des Universums.
Sie erforschen Außer- und Übersinnliches, Außer- und Überirdisches, gehen über das Gewöhnliche hinaus oder einfach nur ein Stück neben ihm her. 
Denn hinter allem steckt viel mehr als man zu Anfang glaubt ...

Folge 1
»Der Weltraum«

Folge 2
»Das Geld« 

Folge 3
»Gespenstisches«

 

http://www.theater.freiburg.de/schau

 

Inszenierung
von Gesa Bering (ATW) und Benedikt Grubel (Alumnus ATW) | eine Produktion des Theaters Freiburg | Bühne und Kostüme: Caroline Stauch | Dramaturgie: Michael Kaiser 


Bisherige Aufführungen

  • 28.2.2015, Premiere , Theater Freiburg
  • 1.3.2015, Theater Freiburg
  • 2.3.2015, Theater Freiburg
  • 21.3.2015, Premiere , Theater Freiburg
  • 22.3.2015, Theater Freiburg
  • 23.3.2015, Theater Freiburg
  • 18.4.2015, Premiere , Theater Freiburg
  • 19.4.2015, Theater Freiburg
  • 20.4.2015, Theater Freiburg

 

Schau ins Unsichtbare

Schau ins Unsichtbare

Schau ins Unsichtbare

self-help-group

Während fünf Wochen wird das Kollektiv MOUCHACHA gemeinsam mit Schauspielern des Theater Basel in der Produktion “self-help-group” zum Thema Teamarbeit forschen. Hier ein Auszug eines Selbstinterviews des “self-help-group”-Teams.

SHG: Ihr seid Teil des Projekts “self-help-group”. Handelt es sich dabei tatsächlich um eine Selbsthilfegruppe?

SHG: Was uns an der Idee der Selbsthilfegruppe interessiert, sind die Verknüpfungen, die das Wort ermöglicht: eine Gruppe, die dem Selbst helfen möchte, in dem es mit anderen in einer Gruppe arbeitet. Der ganze therapeutische oder pathologische Kontext allerdings weniger. Wir treten dieser nicht Gruppe bei, weil wir ein gemeinsames Problem haben, sondern ein gemeinsames Bedürfnis: uns mit der Frage, wie wir in Teams arbeiten wollen, zu konfrontieren, und wie wir sie körperlich, durch Tanz, beantworten können. Wahrscheinlich sind wir in Wirklichkeit eher eine Art Think Tank - oder noch eher ein Dance Tank.

SHG: Heißt das, dass Tanz helfen kann, um über Teams auf eine bestimmte Art zu sprechen? Ich kann mir vorstellen, dass es vor allem dienlich ist, zu viel Sprechen zu vermeiden, und stattdessen über das Tun zum Team zu werden.

SHG: Eine sehr gute Beobachtung! Nebenbei ist die universellste Definition von Arbeit die des Energieverbrauchs, und dann ist Tanz reine Arbeit. Eine Choreographie entwickeln und ausführen ist automatisch auch eine Zusammenarbeit.

Aufführungen: 15./16./17./18. & 19.Mai, 15 Uhr

Konzept, Choreographie: Miriam Coretta Schulte / Catalina Insignares Martinez
Kostüme: Maryam Afschar
Szenographie: Demian Wohler
Assistentin/Stuntwoman/Co-Performerin/Programmiererin: Marzella Ruegge
Performer: Philippe Graff / Silvester von Hösslin / Catalina Insignares Martinez / Miriam Coretta Schulte

 

Projekt
von MOUCHACHA // Catalina Insignares Martinez (CUP), Miriam Coretta Schulte (exATW) 


Bisherige Aufführungen

  • 15.5.2015, Theater Basel

 

self help

Solaris

Ein Live-Hörspiel von Stanislaw Lem | dramatisiert von Tim Staffel (Alumnus ATW)

Auf einer Raumstation über dem Planeten Solaris geschehen seltsame Dinge: Der Psychologe Kelvin muss bei seiner Ankunft feststellen, dass sein alter Freund Gibarian Selbstmord begangen hat. Die beiden verbliebenen Wissenschaftler auf der Station verhalten sich seltsam und ihre Erklärung, Gibarian habe unter Depressionen gelitten und sich deshalb umgebracht, kann Kelvin nicht glauben. Und was hat der riesige Ozean auf Solaris, den die Wissenschaftler erforschen, mit den Vorgängen zu tun? Milan Pešl inszeniert Stanislaw Lems Science-Fiction Klassiker als Hörspiel – live gesprochen und vertont.

 

Hörspiel
von Konzeption & Leitung: Milan Pešl | Bühne & Kostüme: Thurid Goertz | Musik: Milan Pešl, Martin Spahr | Dramaturgie: Cornelia von Schwerin | Geräusche: Kathi Sendfeld (ATW) | mit: Roman Kurtz, Anne-Elise Minetti, Rainer Hustedt, Carolin Weber 


Bisherige Aufführungen

  • 1.5.2015, Premiere , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 10.5.2015, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 7.4.2016, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 16.4.2016, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 27.5.2016, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 4.6.2016, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 13.1.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 22.1.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 1.2.2017, Kammerspiele, Staatstheater Darmstadt
  • 8.2.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 9.2.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 23.3.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 31.3.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen

 

Solaris

Solaris

Solaris

Solaris

Symbiosis

Eine simple kollaborative musik-performance mit Komponist, Performer und Videokünstler. Auf Grundlage einer uns wohlgekannten Geschichte steuern und verfremden Bewegungssensoren Stimme und Video. Immerwährend aufgebrochen und zusammengefügt ergeben sich neue Möglichkeiten und Klangwelten.

 

Konzert
von Ana Berkenhoff, Manoli Moriaty, Rucksackcinema 


Bisherige Aufführungen

  • 16.12.2015, Performance at Sound Visionaries, Digital Performance Lab, University of Salford, MediaCity Manchester UK
  • 3.3.2016, Oriel Sychard Gallery, Wrexham, North Wales/UK

 

Symbiosis

Szenisches Bild I im Rahmen der Mexikanischen Oper

Berkenhoff/Siegwald geben während dem diesjährigen 100° Einblick in die kreativen Prozesse. Auf dem Weg zur Weltoper begleiteten sie das mexikanische Traditionshaus.

Vor acht Jahren zeigten sie beim 100° in presentation before confrontation eine Umflossene Insel voller Spinnen. Ein realitätsabreißendes Drama dem die Nominierung folgte. Guckt mal, wo sie jetzt stehen.

 

Inszenierung
von Berkenhoff/Siegwald 


Bisherige Aufführungen

  • 28.2.2015, Premiere , HAU 3 Berlin, 100° Festival

 

Szenisches Bild

TALK.TALK

„TALK.TALK" ist eine Zusammenarbeit zwischen Romuald Krężel und Emmilou Rößling, die aus einer Forschung über Klang, Stimme und die Wirkung von Wiederholung im Rahmen von Heiner Goebbels' szenischem Projekt „On Sound" hervorgegangen ist. Die Performance nutzt den Mechanismus des menschlichen Mikrofons (Human Mic), wie es zuvor von vielen verschiedenen Personengruppen bei Kundgebungen und Demonstrationen verwendet wurde. Alles, was gesagt wird, wird kollektiv wiederholt. Selbst wenn einige weit entfernt sind, werden die Worte schließlich durch den Mund aller anderen zu ihnen gelangen. „TALK.TALK" nutzt diesen Mechanismus und erprobt die Auswirkungen der kollektiven Wiederholung auf eine Gruppe. Die beiden Performer*innen moderieren den Abend und führen das Publikum durch einen Parcours aus Worten und Tönen, die Versprechen, Alltagsdialoge, Sprechakte, lautmalerische Worte und Flüsterspiele bilden und versuchen, mit und durch Stimmen eine Gemeinschaft aufzubauen. Die Zuhörer*innen haben die Möglichkeit, die Aufführung zu entführen, ihre Gedanken zu dem Stück auszudrücken oder den Mechanismus des menschlichen Mikrofons mit ihrer eigenen Stimme zu erleben. „TALK.TALK“ lotet die Grenzen der Partizipation in einem performativen Kontext aus und will die Position der Zuschauer*innen im partizipativen Theater neu überdenken. 

Thorough knowledge of the English language is required.

we really don’t want to tell you anything.
and it’s not enough if you just listen.
we talk. you talk.
talk.talk.
repeat.

 

Performance
von Romuald Krężel & Emmilou Rößling 


Bisherige Aufführungen

  • 12.2.2015, Probebühne 1
  • 12.6.2015, Theatermaschine 2015
  • 19.6.2015, Mousonturm FFM
  • 27.6.2015, Thèâtre de la Cité Internationale, CND Camping
  • 26.2.2016, zeitraumexit Mannheim - Wilsonstrasse Festival 2016
  • 29.4.2016, Kunstverein Frankfurt am Main - Festival der Jungen Talente 2016
  • 30.4.2016, Kunstverein Frankfurt am Main - Festival der Jungen Talente 2016
  • 8.9.2016, StudioNaxos - Im Rahmen der Goethe Festwochen
  • 9.9.2016, StudioNaxos - Im Rahmen der Goethe Festwochen
  • 3.2.2018, Palais de la Porte Dorée, Paris
  • 4.2.2018, Palais de la Porte Dorée, Paris

TALK.TALK

TALK.TALK

TALK.TALK

TALK.TALK

TALK.TALK

The Living Theatrograph

Ihr werdet Filme sehen. Die meisten stumm und schwarz-weiß - nicht, weil die Welt je so gewesen wäre, aber Bilder sind schließlich Bilder.

 

The Living Theatrograph

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt
von Jacob Bussmann und Rahel Kesselring 


Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2015, Abschlussprojekt , Probebühne 2
  • 27.2.2016, zeitraumexit Mannheim
  • 5.11.2016, Studio Naxos Frankfurt
The Living Theatrograph
The Living Theatrograph
The Living Theatrograph

 

The Living Theatrograph

The Living Theatrograph

The Piece Concerning the Question of Purposefulness

To our horror we realised that behind every private project a much bigger project is hidden. A project that is so private it could be called a secret, and which follows a strange unknown order.
In The Piece Concerning the Question of Purposefulness, the project-makers trace, in a wild odyssey, the connections between project-making and Europe’s neoliberal austerity policies. They raise the question whether art and economics are ends-in-themselves, or whether they should serve another purpose. Parodying Defoe’s Robinson Crusoe, they ask: how do we actually get out of this mess?

http://www.scriptedreality.net

 

Performance
von Concept, text, production, visuals etc.: Tilman Aumüller, Christopher Krause, Arne Salasse, Ruth Schmidt Dramaturgical advice: Jacob Bussmann Translation: Aran Kleebaur 


Bisherige Aufführungen

  • 4.12.2015, Batard-Festival, beursschouwburg Brussels
  • 26.8.2016, Mladi levi Festival - Bunker Ljubljana
  • 4.11.2016, Konferenz Theater als Kritik, Probebühne 2, Gießen

 

The Piece Concerning the Question of Purposefulness

theatermaschine 2015

Vom 10. – 14. Juni 2015 zeigen Studierende des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft ihre Arbeiten im Rahmen des selbstorganisierten Werkschau-Festivals. Programm und Lageplan werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Mehr Informationen: http://theatermaschine2015.tumblr.com/

 

Performance
von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft 


Bisherige Aufführungen

  • 10.6.2015, Festivalzentrum und Institut
  • 11.6.2015, Festivalzentrum und Institut
  • 12.6.2015, Festivalzentrum und Institut
  • 13.6.2015, Festivalzentrum und Institut
  • 14.6.2015, Festivalzentrum und Institut

TRANSIT MONUMENTAL - Droga Niepodległości - Abschiedsfest

TRANSIT MONUMENTAL setzt ein objet trouvé von 10 Metern Länge und 500 Kilogramm Gewicht als Monument in Szene, um mit Darstellungsformen und Utopien einer europäischen Nation auf Tuchfühlung zu gehen. Inspiriert durch die in die Jahre gekommene Tradition der Staatsgeschenke und mit dem selbstauferlegten Auftrag, dieses Monument verschiedenen repräsentativen Persönlichkeiten und Gruppierungen in Polen zu offerieren, reisen die Gießener Gruppe K.A.U. und die polnische Regisseurin Małgorzata Wdowik damit durch verschiedene Regionen von München bis nach Warschau. Frei und unabhängig zwischen Dorfkneipe und Sportplatz werden zusammen mit der Bevölkerung auf der Strecke inszenierte Feste und Zeremonien gefeiert, gefilmt und täglich als Road-Movie-Botschaften zu SPIELART geschickt. Dort können die Daheimgebliebenen fortwährend die aktuellen Ereignisse miterleben. In Warschau angekommen inszeniert TRANSIT MONUMENTAL vor dem Hintergrund des Monuments einen „Territorialkongress“ rund um den umstrittenen Marsz Niepodległości zum polnischen Unabhängigkeitstag. Im Theater Komuna // Warszawa sollen RepräsentantInnen der verschiedenen politischen Lager gemeinsam entscheiden, wem dieser Marsch als Symbol für das polnische Nationalbewusstsein gehören soll. Am 30. Oktober findet im Rahmen von ART IN RESISTANCE das Abschiedsfest für TRANSIT MONUMENTAL in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft München statt. Der abschließende Kongress am 7. November wird ins Ampere München übertragen und dort live übersetzt.

TRANSIT MONUMENTAL prezentuje drewniany przedmiotu o długości 10 metrów ważącego 500 kilogramów jako niepodległy pomnik, który wyrusza w podróż w celu zapoznania się z utopijnymi sposobami prezentacji europejskich nacji. Projekt jest zainspirowany tradycją ofiarowywania prezentów pomiędzy Państwami. Artystyczny kolektyw K.A.U i polska reżyserka Małgorzata Wdowik wyruszają w podróż z Monachium do Warszawy z pomnikiem, zatrzymując się w różnych miasteczkach i wioskach, aby na końcu podróży zaoferować pomnik wybranym ugrupowaniom politycznym w Polsce. Dokumentacja podróży niepodległego pomnika po regionalnych uroczystościach i ceremoniach, pubach, boiskach sportowych będzie przesłana do Festiwalu Spielart jako kolejne odcinki w formie filmu drogi tak by ci, którzy pozostali w Monachium mogli śledzić aktualne wydarzenia. Po przyjeździe do Warszawy, rozpocznie się kolejny etap projektu: Kongres terytorialny skupiający się wokół kontrowersyjnego Marszu Niepodległości, który co roku odbywa się w Dniu Niepodległości w Warszawie. W teatrze Komuna // Warszawa , przedstawiciele różnych obozów politycznych zostaną zaproszeni do dyskusji wokół pytania, do kogo powinien należeć marsz narodowości jako symbol polskiej świadomości narodowej?

 

Performance
von K.A.U. & Wdowik (Philipp Bergmann, Thea Reifler, Matthias Schönijahn, Małgorzata Wdowik (Konzept/Performance) / Johannes van Bebber (Musik) / Alexander Buers (Technologie) / Nina Wesemann / Dino Osmanovic / Gudrun Gruber (Video/Cut) / Romuald Krężel / Dobromir Dymecki (Moderation) / Deutsch-Polnische Gesellschaft München e.V. Produziert von SPIELART München (Art in Resistance). In Koproduktion mit: Komuna //Warszawa, Foundation for Public Space Research TU Warsaw. Unterstützt durch: Einstiegsförderung Berlin, Goethe Institut, Instytut Adams Mickiewicza, Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, ongoing project, Hochschule für Film und Fernsehen München 


Bisherige Aufführungen

  • 30.10.2015, SpielArt-Festival, Gasteig München Black Box

 

TRANSIT MONUMENTAL

TRANSIT MONUMENTAL

TRANSIT MONUMENTAL - MARSCH INS HERZ DER NATION

Vor einem Monat eskortierten K.A.U. & Wdowik ein unabhängiges Monument von München nach Warschau und inszenierten es mit der lokalen Bevölkerung auf ihrem Weg, um mit Performances nationalen Bewusstseins auf Tuchfühlung zu gehen.
Parallel zur Erzählung des unabhängigen Monuments zeigt nun nach dem Wahlsieg der rechtsnationalen Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) die Erzählung einer neuen grossen polnischen Nation erste Effekte.
Die Lecture TRANSIT MONUMENTAL - MARSCH INS HERZ DER NATION ist eine dritte Erzählung, die keiner der beiden anderen über den Weg traut.

Mit freundlicher Unterstützung durch den Theaterdiscounter Berlin und den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei

 

Projekt
von K.A.U. & Wdowik mit Philipp Bergmann (ATW), Romuald Krężel (CuP), Thea Reifler (ATW), Matthias Schönijahn (ATW), Małgorzata Wdowik 


Bisherige Aufführungen

  • 10.12.2015, Theaterdiscounter Berlin

 

TRANSIT MONUMENTAL

Ultra Pegasus Live

Eine Choreographie für Bildschirme und SuperheldInnen.

 

Projekt
von Maria Isabel Hagen, Baly Nguyen, Levi Raphael, Leander Ripchinsky, Emmilou Rößling und Niels Wehr 


Bisherige Aufführungen

  • 30.4.2015, Probebühne 1

 

Ultra Pegasus Live

Ultra Pegasus Live

Ultra Pegasus Live

Ultra Pegasus Live

Violent Event ˟

Gewalt übt eine tief beunruhigende Faszination auf uns aus. Schlagen, Schneiden, Reißen, Schießen, Zerstückeln – all das scheint uns weit näher als uns lieb ist. Der deformierte, fragmentierte Körper zieht unseren Blick an und stößt ihn ab, bannt unsere Empathie. Grausam. Schön.

In ihrer neuen Choreographie Violent Event ˟ betreiben Verena Billinger und Sebastian Schulz taktische Schonungslosigkeit und Eskalation. Sie setzen sich dem gesellschaftlichen Monopolanspruch und dem moralischen Auftrag zum kritischen Diskurs entgegen und entwickeln gemeinsam mit ihrem fünfköpfigen Ensemble Strategien zur Untersuchung der Gewaltbereitschaft. Dabei umspielen und erforschen sie die paradoxen Grenzen inszenierter Gewalt und fordern den Schutzraum des Theaters heraus: Wie ist ein Koexistieren im Medium der Gewalt, ein Leben möglich, das von Gewalt immer schon durchdrungen ist? Wie lässt sich der Körper in den Kampf werfen, ohne ihn zu opfern?

Konzept, Choreographie: Verena Billinger & Sebastian Schulz * Von und mit: Patricia Gimeno (Alumna MA CoDE), Frank Koenen (Alumnus HfMDK Tanz), Sanna Lundström, Lea Martini, Nicolas Niot * Licht: Stine Hertel (Alumna ATW) * Bühne: Camilla Vetters (Alumna ATW) * Musik: Anton Kaun * Kostüm: Charlotte Pistorius * Produktionsleitung: Alessia Neumann (Alumna ATW) * Fotografie, Grafikdesign: Florian Krauß (Alumnus ATW) * Assistenz, Video: Melchior B. Tacet (Alumnus ATW); Produktion: Billinger & Schulz * Koproduktion: Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, FFT Düsseldorf * Gefördert durch NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt Frankfurt, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

 

Projekt
von Verena Billinger & Sebastian Schulz 


Bisherige Aufführungen

  • 6.2.2015, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 7.2.2015, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 5.3.2015, Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta
  • 6.3.2015, Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta
  • 7.3.2015, Forum Freies Theater Düsseldorf, Juta

 

Violent Event

Violent Event

Violent Event

Violent Event

Wearing a bear

„Ich wollte nur hierher kommen, weil ich über diesen Ort geträumt habe. Ich erzähle dir den zweiten Traum von beiden die ich hatte, auch, wenn sie eigentlich gleich sind. Es fängt damit an, dass ich hier bin. Es ist nicht Tag oder Nacht – es ist eine Art Halbnacht. Aber es sieht genauso aus. Nur das Licht ist anders. Und ich habe Angst. Von allen Leuten, die da sind, stehst du da drüben. Du bist in beiden Träumen. Und auch du hast Angst. Ich kriege noch mehr Angst, wenn ich sehe, wieviel Angst du hast.“

Das Projekt „Wearing a bear“ ist eine Raum- und Zeitperformance, die in der Auseinandersetzung mit den Formaten der Werkstatt und Wunderkammer entstanden ist und sich mit dem Phänomen der Gewalt auseinandersetzt. Es ist eine Hörinstallation und Performance gleichzeitig – in der menschliche Körper, Bühnenobjekte, Geräusche und Gerüche parallel zu einander arbeiten.

 

Inszenierung
von Projekt von Arnita Jaunsubrēna/ Performance: Kristin Gerwien, Katharina Speckmann, Sonja Risse Dramaturgie: Sylvia Lutz/ Bühne: Arnita Jaunsubrēna, Hannah Ruoff/ Sounddesign: Rupert Jaud Lichtdesign: Lea Schneidermann/ Foto: Charlotte Arens 


Bisherige Aufführungen

  • 26.2.2015, Abschlussprojekt , Probebühne 1, Institut für angewandte Theaterwissneschaft
  • 6.6.2015, Symposim: Vom Mann, der in den Weltraum flog im Rahmen des Festivals "Premieres", Karlsruhe
  • 2.9.2015, GIT, Riga, Lettland
  • 3.9.2015, GIT, Riga, Lettland
  • 24.5.2016, Studio HAU 2, Performing Arts Festival Berlin 2016
  • 25.5.2016, Studio HAU 2, Performing Arts Festival Berlin 2016
Wearing a bear

Wearing a bear

Wearing a bear

Wearing a bear

Wearing a bear

Yours Sincerely, ...

In ihrem Duo "Yours Sincerely, ..." unterziehen sich Teresa Hoffmann und Romain Thibaud-Rose einer Reise des fortdauernden Fallens. Vom ersten Verlust der Balance bis zu dem Moment, an dem sie den Boden erreichen, durchlaufen und erforschen sie auf diesem Weg vielfältige Zwischenmomente. Einmal unten angelangt, setzen sie verschiedene Strategien ein, um sich wieder aufzurichten und das immer gegenwärtige Gegenüber, die Schwerkraft, herauszufordern.

- - - - 

Einladung
Ich bin nicht das, was du denkst: eine passive Kraft.
Ich handle, spreche, biete an, lade ein. Zusammengefasst: Ich bin wirksam.
Überzeugung ist die einzige Bedingung, damit du von meiner Einladung profitierst.
Herzlichst,
Schwerkraft

 

Projekt
von Romain Thibaud-Rose (CuP), Teresa Hoffmann (Performance Studies Hamburg), Johannes van Bebber (ATW) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.2.2015, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a. Main
  • 21.2.2015, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a. Main
  • 21.5.2015, Tat Studiobühne Gießen

 

Yours sincerely,...

Yours Sincerely,....

Zakopane

Am Ende der Treppe, hinter dem leuchtenden Korridor, befindet sich eine Schleuse zu einer phantastischen Station. Darin Fragmente einer fünfundsiebzigjährigen Forschungshistorie. Aufgetürmt in Aufzeichnungen über Aufzeichnungen – Untersuchungsreihen über die Kommunikationsversuche mit einem fremdartigen, außerirdischen Wesen und deren Scheitern. Die Besatzung scheint hinter den Wänden Versuche auszuführen. Hin und wieder zeigen sich tier-artige Figuren und Simulationen.
Zakopane verwendet Elemente und Motive des Science-Fiction Romans Solaris (Stanislaw Lem, 1961). Generiert durch die Entscheidungen jedes Besuchers entsteht eine Performance, die bei jedem Durchgang zu etwas anderem wird. 
Alle Ereignisse vor Ort werden live erzeugt und mutieren ständig.
Schön, dass Sie da sind. Ihren Aufenthalt planen Sie unter http://www.flinkwiesel.de/tickets oder direkt vor Ort. Sie finden uns.

  • Konzept/ Performance: Jost von Harleßem/ Hanke Wilsmann 
  • Mitarbeit: Nana Melling 
  • Sprecher*innen: Gesa Bering, Milan Pešl

Abschlussarbeit von Hanke Wilsmann (MA ATW)

Eine Koproduktion von zeitraumexit, F. Wiesel und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie. Mit freundlicher Unterstützung durch die Giessener Hochschulgesellschaft, Maria Isabel Hagen & Eleonora Herder und das Kulturamt der Stadt Gießen.

 

Figurentheater
von Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem 


Bisherige Aufführungen

  • 19.5.2015, Theaterszene Europa / Studiobühne Köln
  • 18.9.2015, Abschlussprojekt , Zeitraum Exit Mannheim - "Wunder der Prärie"
  • 19.9.2015, Abschlussprojekt , Zeitraum Exit Mannheim – "Wunder der Prärie"
  • 20.9.2015, Abschlussprojekt , Zeitraum Exit Mannheim – "Wunder der Prärie"
  • 21.9.2015, Abschlussprojekt , Zeitraum Exit Mannheim – "Wunder der Prärie"
  • 23.9.2015, Abschlussprojekt , Zeitraum Exit Mannheim – "Wunder der Prärie"
  • 25.9.2015, Abschlussprojekt , Zeitraum Exit Mannheim – "Wunder der Prärie"
  • 9.1.2016, Abschlussprojekt , Probebühne 2, Schiffenberger Weg 115
  • 10.1.2016, Abschlussprojekt , Probebühne 2, Schiffenberger Weg 115
  • 16.5.2016, Theaterszene Europa / Studiobühne Köln
  • 17.5.2016, Theaterszene Europa / Studiobühne Köln
  • 18.5.2016, Theaterszene Europa / Studiobühne Köln
Zakopane

Zakopane

Zakopane 

Zakopane