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Artikelaktionen

2016

"going places"

Was entsteht wenn zwei Menschen versuchen eine Gruppe in dem Prozess einer Migration zu repräsentieren? Wie reagiert ein Körper-in-Not räumlich und zeitlich auf einen bedrohten Körper? Was wird hervorgerufen wenn Körper überwältigt werden durch das Flattern einer migrierenden Schar, einer stampfenden Herde oder einer unüberschaubaren Herringsschwarm? In „ going places“ extrahiert MuddyBoots Raumwege aus Schwanensees zweitem Akt. Durch das Organisieren von tierischen und menschlichen Handlungen die von extremer Anstrengung, Dringlichkeit und Hoffnungslosigkeit bestimmt sind, wird die Körperlichkeit einer Massenbewegung aufgedeckt. In der vierten abendfüllenden choreografischen Arbeit versucht MuddyBoots in Zusammenarbeit mit Performerin Evie Poaros, Lichtdesignerin Camilla Vetters und dem Komponisten Konstantin Bessonov sich auf Zehenspitzen den aktuellen Gegebenheiten der Migration zu nähern. Sie eröffnen eine Perspektive auf die Bewegungen von Massen in Zusammenhang mit der starren Struktur des klassischen Balletts.

 

Tanzprojekt
von MuddyBoots, Konzept und Umsetzung: Ekaterine Giorgadze, Jason Jacobs Performer: Evie Poaros, Jason Jacobs Sound Design: Konstantin Bessonov Licht Design: Camilla Vetters Kostüme: Judith Altmeyer Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Sonja Risse Eine MuddyBoots Produktion gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. “going places” wurde im Z Zentrum für Proben und Forschung und mit freundlicher Unterstützung der Tanzplattform Rhein Main erarbeitet.

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.7.2016, Gallus Theater, Frankfurt
  • 16.7.2016, Gallus Theater, Frankfurt
  • 17.7.2016, Gallus Theater, Frankfurt

 

#tag_me-if_you can

Konzert mit zeitgenössischer Musik und Performancestücken für Stimme und Live-Elektronik von Karlheinz Essl, Iris ter Schiphorst, Felix Leuschner, Ole Hübner, Julia Mihály und Minas Borboudakis
Ole Hübner (Komposition) & Rick Reuther (Libretto): "der sinn und das aussehen" (2014), One-Person-Musiktheater für Sopran mit Spielzeug- und Schlaginstrumenten, kleinen Objekten, Audio-/Videoplayback und Live-Elektronik.

 

Konzert
von Julia Mihály (Stimme & Performance), Ole Hübner (Student MA ATW; Komposition & Klangregie) 


Bisherige Aufführungen

  • 21.10.2016, KunstKulturKirche Frankfurt/Main

 

#tagmeifyoucan
(c) Ole Hübner

1-1-1-1 / 1-1-1-0 / 1-1-0 / 1-0-1-1-1

szenisches Konzert / ATW + IEMA
Kompositionen von Aperghis, Bauckholt, Dallapiccola, Nono, Varèse, Xenakis u.a.,
szenisch eingerichtet von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen
mit dem IEMA-Ensemble 2015/16 der Internationalen Ensemble Modern Akademie
im Rahmen des Projekts "Inszenierte Musik" bei Prof. Heiner Goebbels in den letzten beiden Semestern

Eine Produktion der Hessischen Theaterakademie.

 

Szen. Projekt
von ATW + IEMA 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.7.2016, Frankfurt LAB

100 JAHRE LEBEN. Jugenderinnerungen von AltersheimbewohnerInnen gespielt von Jugendlichen

DARF ICH BITTEN? 
Sieben Jugendliche werden von Erinnerungen aus 100 Jahren Leben aufgefordert. Sie nähern sich den Geschichten von damals und bewegen sich zum Soundtrack dieser Zeit. Wer kann ich heute in deiner Vergangenheit sein? Im Stück begegnen sich zwei Generationen auf einem Parkett: Die Jugend von heute – zwei drei – tanzt aus der Vergangenheit – zwei drei – in den eigenen Gegenwartskörper – und schließen.

 

Inszenierung
von Johannes Karl / Patricia Bechtold / Sina Ahlers 

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.10.2016, Museum Schloss Homburg, Schloss Homburg 1, 51588 Nümbrecht

 

100 JAHRE LEBEN
(c) Johannes Karl / Patricia Bechtold / Sina Ahlers

2 oder 3 Dinge, die ich von Ihnen weiß

"2 oder 3 Dinge, die ich von Ihnen weiß" ist zugleich ein Porträt des Publikums und ein Selbstporträt. Eine außerirdische Kreatur stolpert ins Web 2.0 und erforscht die Sozialnetzwerke in der Hoffnung, auf diesem Weg Freunde zu gewinnen. Sie beschreibt, beobachtet und analysiert, was sie auf Facebook findet, geht Erzählungen auf die Spur und erfindet mögliche Fortführungen. In dieser einsamen, brüchig gewordenen Welt steht die Zukunft unter Aufsicht und erscheint als ein Geflecht aus Wahrscheinlichkeiten. Während die Bilder laufen, steht die Ungewissheit der Begegnung erneut auf dem Spiel.

 

Konzeption, Regie und Performance: Marion Siéfert
Licht und künstlerische Mitarbeit: Matthias Schönijahn
Ton: Johannes van Bebber

Mit der Unterstützung von Frankfurt LAB, Théâtre Nanterre Amandiers - Centre dramatique national und vom Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen

 

Vorherige Aufführungen:

14.06.2015: Festival Theatermaschine, Gießen

15.01.2016: Festival Für Dich Für Dich Für Dich, Theater im G-Werk, Marburg

www.theatre2gennevilliers.com/2015-16/en/le-festival/marion-siefert

www.kau-kollektiv.de/projects/zwei-oder-drei-dinge/

 

Performance
von Marion Siéfert, Matthias Schönijahn, Johannes van Bebber 

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2016, Festival TJCC - Théâtre de Gennevilliers

 

2 oder 3 Dinge
(c) Matthieu Bareyre

24 hours

Auf Reisen werden neue Wege beschritten, fremde Kulturen erkundet und das Exotische wird zum Bekannten. Durch das Reisen mit Fremden werden schnell Freundschaften geschlossen und in kurzer Zeit entsteht ein intimes Moment, welches sonst so im Alltag nicht möglich wäre.

"Sie haben jetzt eine Minute Zeit, um sich zu entscheiden!"

 

Inszenierung
von Idee: Ruby Behrmann, Thomas Bartling Konzept und Performance: Ruby Behrmann Dramaturgie: Angela Kniebel Technische Unterstützung: Carlos Franke 

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.6.2016, Probebühne 1, Gießen
  • 11.11.2016, Zeitzeug Festival, Bochum
  • 17.2.2017, zeitraumexit, Mannheim

24hours
(c) Sven Neidig

24hours
(c) Sven Neidig

24hours
(c) Sven Neidig

24hours
(c) Ruby Behrmann, Thomas Bartling

a black box | a dark room

Sichere Städte, sichere Nachbarschaften, sichere Beziehungen, sicherer Sex. 
Problemviertel weichen an den Stadtrand, Samstagnacht weicht der Online-Partnerbörse, Darkrooms weichen grindr. Öffentliche und private Umgebungen werden zu sterilen Räumen umgestaltet, Gefahren und Unvorhergesehenes im Keim erstickt. Wenn persönliche Sicherheit unser höchstes Gut ist, verschwindet der Raum für das Neue, das Unbekannte, das Experiment. 
a black box | a dark room ist ein Audiowalk für jeweils vier Personen, der ausgehend vom Theater als utopischem Möglichkeitsraum die Fragen nach Grenzen, Nähe und Intimität neu auslotet.

 

Startzeitpunkte zwischen 18 - 22 Uhr alle 30 Minuten
Wetterfeste Kleidung und Schuhwerk notwendig
Karten nur im VVK

 

Projekt
von Christoph Bovermann | Inszenierung & Choreographie: Christoph Bovermann (ATW), Kathrin Ebmeier (Alumni ATW), Jan-Peter Horstmann, Elisabeth Krefta (Alumni ATW) | Dramaturgie: Lisa-Marie Radtke (Alumni ATW) | Sound & Editing: Christina Baron (Alumni ATW) | Musik: Elisa Kühnl 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 22.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 23.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 24.1.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt am Main
a black box | a dark room
(c) Lisa-Marie Radtke
a black box | a dark room
(c) Hanke Wilsmann
a black box | a dark room
(c) Hanke Wilsmann

a black box | a dark room
(c) Hanke Wilsmann

a black box | a dark room
(c) Hanke Wilsmann

about my parents and their child

关于我父母和他们的孩子

mit: HioMeilou/ZhuSujie, WangHailin, ZhangJiahuai, ZouXueping

Regie: Matthias Jochmann 
Dramaturgie: Vilma Štritof 
Video Interviews: FanPopo, ZouXueping 
Videodesign: ZouXueping, Matthias Jochmann 
Lichtdesign: SuPeng, DongZhaomeng 
producer: Fabrizio Massini 
executive producer: ZhangCui 
Regieassistenz: LiuXuemeng 
Dokumentation: FanPopo

 

Trailer | Dokumentation

 

im Auftrag von:
Ibsen International

koproduziert von:
Goethe-Institut China
Nanluoguxiang Festival for Performing Arts

 

Performance
von Matthias Jochmann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.7.2016, Premiere , Gulouxi Theatre Beijing
  • 24.7.2016, Gulouxi Theatre Beijing
  • 9.12.2017, Shanghai Dramatic Arts Centre / Shanghai International Theatre Festival
  • 10.12.2017, Shanghai Dramatic Arts Centre / Shanghai International Theatre Festival
about my parents and their child
(c) Matthias Jochmann
about my parents and their child
(c) ZHANG Bin
about my parents and their child
(c) ZHANG Bin
about my parents and their child
(c) Matthias Jochmann
about my parents and their child
(c) ZHANG Bin
about my parents and their child
(c) ZHANG Bin

about my parents and their child
(c) ZHANG Bin

about my parents and their child
(c) WANG Chuyi

apricot trees exist or an impossible walk

The second choreographic attempt of the work apricot trees exist or an impossible walk, deals with time passing, memory and loss. It seeks to bring on the surface the forces that curve time and constitute narrations. It is an attempt to grasp the pace of time, to embody it, to visualize it, focusing in the antagonism among present and past. This instant surrender of present to past entails a devastating loss, which can be only captured and restored in our memories and memories are reached when our relation with time allows a moment of interruption; resisting the ceaseless pace of time, a moment of withdrawal from the intensity of the nowness, rendering time an undifferentiated temporal dimension. From this point of view, present can be re-invented, can restore the absence.

 

Performance
von concept, choreography, text: maria tsitroudi
costumes: nora schneider
dramaturgy: the team
stage & third eye: anne mahlow
sound: johannes van bebber
light & video: charlotte boesling
created & performed by: hannah maneck, hanna steinmair, lea wick, maria tsitroudi

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.12.2016, Premiere , Frankfurt LAB, Frankfurt

ATW TALKS EDITION NO. 10

MON 17 / 10 / 2016 / 6.00 PM / A 118
PIETER AMPE AND GEORG DÖCKER TALK
ABOUT SOLOS, DUOS AND
COLLABORATIONS

 

ATW TALKS
EDITION NO. 10
IN COOPERATION WITH
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN


The man with the beard——that is how everybody knows Pieter Ampe, and rightly so, because his beard is indeed quite impressive. But obviously, Pieter is much more than just a man with a lot of facial hair. The Belgian choreographer, dancer and performer entered the international performing arts scene with his now legendary performance „Still Standing You“, a duo developed in collaboration with his Portuguese colleague Guilherme Garrido in 2010. “Still Standing You” was not to be his only collaborative effort in the form of a duet. He also performed with theatre maker Benjamin Verdonck (“We don't speak to be understood”, 2015) and with his own brother Jakob (“Jake and Pete's Big Reconciliation Attempt For The Disputes From The Past”, 2011) More recently, Pieter also engaged in a collaborative group piece (“The Coming Community”, 2012) and a solo (“So you can feel”, 2014). 

In EDITION NO. 10 of the ATW TALKS, we invite Pieter to talk about his concept and practice of collaboration, about the differences between solo, duo and group work and about the aesthetics of his works that include a sweaty and rough, but also tender masculinity, the playful humour of a child and the use of several objects such as giant balloons. In the days before and after the talk, Pieter will present two of his performances at theatre Mousonturm in Frankfurt, go and see both of them and check out the Mousonturm homepage for more information. 

ATW TALKS | EDITION NO. 10 | Monday, 17/10/2016, 6.00 PM | ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D- 35394 Gießen 

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig- Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French. 

In Winter 2016/2017, the ATW TALKS are being organised in collaboration with Neuer Kunstverein Gießen in the frame of Making Theatre Now, a series of events on the aesthetics of production in contemporary performance. Making Theatre Now is kindly supported by Gießener Hochschulgesellschaft and Kulturamt Gießen. 

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut fur Angewandte Theaterwissenschaft 


WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 17.10.2016, A118

 



ATW TALKS EDITION NO. 11

WED 16/11/2016 | 7.00 PM | A 118
JEREMY WADE AND MARTINA RUHSAM TALK
ABOUT PRECARITY AND CARE

ATW TALKS
EDITION NO.11
IN COOPERATION WITH
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN

 

The grotesque body, sex magic, group experience, fake shamanism, science fction and queer theory—these are just some of the issues that performer and performance maker Jeremy Wade has explored in his artistic works. After graduating from the School For New Dance Development in Amsterdam and receiving a 2006 Bessie Award for his frst evening length performance “Glory” in New York City, Jeremy moved to Berlin and developed a number of performances in close collaboration with HAU. His recent works “Fountain”, “Together Forever”, “Death Asshole Rave Video” and “Drawn Onward” explore the death of man, zombie subjectivity, strange modes of being and affective relationality in an effort to undermine the social codes that defne our bodies. In addition to his performance practice, Jeremy also engages in the organization of events, festivals and symposia such as “Who Cares”, a conference from 2016 addressing a critical version of care, founded on the relational ethics that disability demands.

 

Jeremy's work has often thematized the problems and affects connected with the precarious conditions of living and working as a freelance artist today, focusing on the twisted climate of neoliberalism that commodifes endless competition, self-mastery and self-improvement. In EDITION NO. 11 of the ATW TALKS, Jeremy will present and process excerpts of his performances that deal with critical and queer understandings of care. Ensuing from his presentation, he and ATW member of staff Martina Ruhsam will talk about the potential of critical care as a possible social, political and artistic methodology.

 

ATW TALKS | EDITION NO. 11 | Wednesday, 16/11/2016, 7.00 PM |
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

 

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig- Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

In Winter 2016/2017, the ATW TALKS are being organised in collaboration with Neuer Kunstverein Gießen in the frame of Making Theatre Now, a series of events on the aesthetics of
production in contemporary performance. Making Theatre Now is kindly supported by Gießener Hochschulgesellschaft and Kulturamt Gießen.

 

Concept and organisation: Georg Döcker | Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 16.11.2016, A118

ATW TALKS EDITION NO. 12

FRI 2/12/2016 / 6.00 PM / A 118
STEFANIE LOREY, BJOERN MEHLIG AND
LORENZ AGGERMANN TALK ABOUT THE
FUTURE OF THEATRE DIRECTING

ATW TALKS
EDITION NO. 12
IN COOPERATION WITH
NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN

 

Stefanie Lorey and Bjoern Mehlig——two ATW alumni, two theatre makers, one duo. Under the label of „Auftrag : Lorey“, the two artists have been working in the German theatre scene since the beginning of the millennium, in their works discretely challenging the borders between performance and theatre, that is especially the institutional boundaries between the so called “Freie Szene” and “Stadttheater”, respectively their modes of production. Their most recent works include “kronos & kairos” (Stadttheater Gießen, 2016), “Back to Black” (Deutsches Theater Berlin, 2015), and “Bouncing in Bavaria” (Schauspiel Frankfurt, 2012).

In Winter 2016/17, Stefanie and Bjoern are back at the ATW, this time teaching a class as guest professors. In EDITION 12 of the ATW TALKS, we take the opportunity to invite them to talk about their concept of theatre, their practices, their modes of rehearsing and how they had to adapt or radicalise them within the contexts of the respective institutions, but also within the current socio-political context. What is today's potential of theatre shows that are still being presented in the 18th century proscenium arch stage or “Guckkastenbühne” of the “Stadttheater”? What is theatre directing or “Regie” in our contemporary situation and what could be the future of acting? ATW member of staff Lorenz Aggermann will chair the evening. The talk will be held in German.

 

ATW TALKS | EDITION NO. 12 | Friday, 2/12/2016, 6.00 PM | ATW,
Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig- Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

In Winter 2016/2017, the ATW TALKS are being organised in collaboration with Neuer Kunstverein Gießen in the frame of Making Theatre Now, a series of events on the aesthetics of production in contemporary performance. Making Theatre Now is kindly supported by Gießener Hochschulgesellschaft and Kulturamt Gießen.

 

Concept and organisation: Georg Döcker | Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 2.12.2016, A118

ATW TALKS EDITION NO. 3

ATW TALKS
SPECIAL EDITION
BOOK LAUNCH OF
ARTIST AT WORK
BY BOJANA KUNST
AN EVENING OF
DISCUSSIONS, READINGS
AND DANCING
THU 21/01/2016
7.00 PM
GBS

 

The third edition of the ATW TALKS is a special edition dedicated to the recent publication of the book Artist at Work by Bojana Kunst, professor for choreography and performance at the ATW.

The edition is organised by a group of ATW students who have been meeting for reading sessions since last November with the purpose of relating their experiences as emerging artists to the diagnosis in Bojana's study. Concrete examples and counter-examples of core problems such as the impact of post-fordist capitalism on artistic work and the fetishisation of artistic subjectivity will be investigated. 

We warmly invite you to take part in the discussion by bringing your concerns coming from your very own artistic or academic practice. Instead of confirming the sometimes all too fatalist discourse on art and capitalism, we encourage you to come with a bag full of irrational and hopeful thinking, openings on how to do less, how to make love and not art, and how to find a way to move together with the big pink capitalistic elephant in the room. There will be some discussing together, some reading out loud, drinks, food, dancing – and you can also get your copy of the book signed by the author!

Members of the reading group are Fabrício Belzoff, Ida Daniel, René Alejandro Huari Mateus, Catalina Insignares, Romuald Krężel, Carolina Mendonça and Zuzana Zabkova. 

 

***

ATW TALKS
EDITION NO. 3 – SPECIAL EDITION
Thursday, 21/11/2015, 7.00 PM 
Georg-Büchner-Saal, Bismarckstraße 37, D-35390 Gießen

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The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 21.1.2016, ATW

ATW TALKS EDITION NO. 4

ATW TALKS
EDITION NO. 4
FLORIAN MALZACHER
AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT
THEATRE AS A
PUBLIC SPHERE



THU 11/2/2016
4.00 PM
STUDIO AT PB II

 

For years now, political agency has been at the core of the discourse on performing arts. However, there has been a shift in tone and perspective lately. Whereas theatre makers and theoreticians alike long used to seek the political in the poetics of performance and the aesthetics of production, these procedures have recently come under criticism of being merely pseudo-political and detached from actual processes of socio-political change. 

One of those who seek to raise attention for different political approaches is dramaturge and artistic director of Impulse Theater Festival Florian Malzacher. In his editing of the survey Not Just a Mirror. Looking for the Political Theatre of Today, he introduces performances and interventions which, so Florian argues, make the theatre a public sphere and thereby a political space in itself. In EDITION NO. 4 of the ATW TALKS, Florian will discuss this and other theses with Georg Döcker, a member of staff at the ATW and with you fellow audiences, who are very welcome to come and join the debate with your arguments and questions. 

 

***

ATW TALKS
EDITION NO. 4
Thursday, 11/2/2016, 4.00 PM 
ATW, Studio at Probebühne II („Probebühnchen“), Schiffenberger Weg 115, D-35394 Gießen

 

Following EDITION NO. 4 of the ATW TALKS:
A presentation of student performances created in Heiner Goebbels' Scenic Project „HEINER MÜLLER – Zur Realität der Texte“
For more information about the presentation see: www.atw-giessen.de

***

 

The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 11.2.2016, Studio at PB II ("Probebühnchen")

 


ATW TALKS EDITION NO. 5

ATW TALKS
EDITION NO. 5
ESZTER SALAMON
AND GERALD SIEGMUND
TALK ABOUT
MONUMENTS, INTERVALS
AND CHOREOGRAPHY
WED 23/03/2016
6.00 PM
A 118

 

 

On the occasion of her guest professorship at the ATW, choreographer and performer Eszter Salamon will discuss her current practice and projects with professor Gerald Siegmund. In most recent years, Eszter has been developing a series of performances all united under the concept of the monument. Each of these performances investigates different approaches to choreography and its entanglement with history and historiography. Thus, the group performance MONUMENT 0 – haunted by wars (1913-2013), which premiered in 2014, gave daunting insight into the symptomatic reverberations of 100 years of war in dances from all over the world. On a more individual level, MONUMENT 0.1: Valda and Gus from 2015 portrayed dancers Valda Setterfield und Gus Solomons Jr., who had been part of some of the most important moments of the history of 20th century dance and still practice their profession despite their old age. Currently, Eszter prepares her next monumental performance, which will focus on the role of the interval in history and its representation. These projects and other aspects of her work will be the subject of Eszter's talk with Gerald.

 


***

 

ATW TALKS
EDITION NO. 5
Wednesday, 23/03/2016, 6.00 PM 
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

 

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The ATW TALKS is a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place since the end of 2015 in irregular intervals, though at least twice a semester. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary dance, theatre and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective, for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS will be moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures will generally be conducted in English, on certain occasions though, they might be conducted in German or French.

 

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS

 

Bisherige Termine

  • 23.3.2016, A 118

 

ATW TALKS EDITION NO. 6

FRI 15/4/2016
6.00 PM
A 118
ATW TALKS 
EDITION NO. 6 
BOJANA CVEJIĆ AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT CONCEPTS OF CREATION IN PERFORMANCE
AND DANCE OF TODAY

 

 

 

In her long awaited book “Choreographing Problems” written after her PhD at Centre for Research in Modern European Philosophy, Brussels based performance theoretician and maker Bojana Cvejić engages in a research endeavour of utmost importance: 

Analysing seven performances from European choreographers such as Xavier Le Roy, Eszter Salamon and Mette Ingvartsen, Bojana posits that these singular works defy the fundamental concept and logics of representation and introduce instead a concept of expressive creation that allows for the surfacing of unknown differences and multiplicities, thus enabling change. Equally, Bojana argues that these seven performances specifically address a powerful historical nexus proper to dance, that is the “organic regime” of movement and body or the “body-movement bind”, as she calls it. Breaking with this bind, the choreographies in question would open the way for different conjunctions between body and movement and an expanded understanding of dance. 

In a talk with ATW staff member Georg Döcker, Bojana will discuss these and other theses of her PhD study and relate them to her very own practice as a performance maker and dramaturge. 

 

 

ATW TALKS
EDITION NO. 6
Friday, 15/4/2016, 6.00 PM 
ATW, Room A 118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

 

WWW.ATW-GIESSEN.DE

Vortrag
von ATW TALKS 


Bisherige Termine

  • 15.4.2016, A118

ATW TALKS EDITION NO. 7

MON 2/5/2016
8.00 PM
PB I
ATW TALKS 
SPECIAL EDITION
WITH A LECTURE PERFORMANCE BY IVO DIMCHEV

 


Ivo Dimchev is a virtuoso, a demonic angel and one of the most lascivious creatures that the performing arts have ever seen. The transcendent voice, the blood dripping forehead, the perverted runway walk— features like these define Lili Handel and the many other characters that he embodies on stage, thereby creating his very own interpretation of 21st century performance art. 

Ivo presents these characters in solo works such as “Some Faves” (2009) which made him famous all over Europe, “I-On” (2011) which played around the famous “Passstücke“ by Franz West or, more recently, „Icure“ (2014) which set out to heal the audience and, ideally, the entire world. Over the years, he equally developed several group performances such as “Fest” (2013), an evening about relations of desire and power in the arts world, or “Operville” (2015), a high pitched deconstruction of the apparatus of opera.

In this SPECIAL EDITION of the ATW TALKS, Ivo will present a lecture performance with texts from some of these and other works and then be available to answer your questions.

 


ATW TALKS
EDITION NO. 7 — SPECIAL EDITION
Monday, 2/5/2016, 8.00 PM 
ATW, Probebühne I, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

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Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 2.5.2016, PB I

 

ATW TALKS EDITION NO. 8

SAT 4/6/2016
4.00 PM
A 118
ATW TALKS
EDITION NO. 8
SANDRA UMATHUM AND BERNHARD SIEBERT
TALK ABOUT
THE DISCRETE CHARM OF URGENCY

 


Since artistic projects of the so-called Freie Szene are fundamentally dependent on public subsidies, writing grant applications is a task that has to be successfully completed by many artists. But what is a “good” concept? What is a promising application? And more generally, how do juries’ decisions take influence on the aesthetics in the performing arts or the programming of theatre institutions? 

In EDITION NO. 8 of the ATW TALKS, member of staff Bernhard Siebert will discuss the issues of conceptual work, application prose and the decision-making processes of juries in a conversation with theatre scholar Sandra Umathum. Based on her work as a professor at Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch and jury member in the Berlin Senate (Senate Chancellery for Cultural Affairs) and the National Performance Network (NPN), Sandra will share her knowledge and experience in the field.

In the talk, there will also be room for an open discussion about specific aspects of the politics of public subsidies such as the obstacles of sustainability, the urgency to relate to socio-political questions or recent developments regarding the relation between German Stadttheater and Freie Szene.

 


ATW TALKS
EDITION NO. 8
Saturday, 4/6/2016, 4.00 PM
ATW, Room A118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

EDITION NO. 8 of the ATW TALKS takes place in the frame of THEATERMASCHINE, the annual festival of the ATW students. For more information about THEATERMASCHINE, please visit the ATW homepage or the festival's facebook page.

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

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Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 4.6.2016, A 118

 

 

ATW TALKS EDITION NO. 9

WED 20/7/2016
6.00 PM
A 118
ATW TALKS
EDITION NO. 9
KRIS VERDONCK AND BOJANA KUNST
TALK ABOUT ARTIFICIALITY AND TECHNOLOGY IN
CONTEMPORARY PERFORMANCE

 


Kris Verdonck, currently a guest professor at the ATW, is an internationally acclaimed Belgian director, choreographer and visual artist, working mostly between theatre and visual art. He is the author of numerous performances and installations in which he combines his theatrical interest with the visual exploration of the theatrical body, space and time. 

Machines, doubles, ghosts, puppets, marionettes have been an essential part of theatre for a long time, however they are also acquiring new meanings in the world of rapid technological and scientific development. The human figure on stage cannot be understood without the technological aspect which is deeply transforming the experience of humanness and changing the exploration of the dehumanized figure.

In their talk, Kris and Bojana Kunst, Professor at the ATW, will focus especially on the artificial and technological aspects in Kris' later works which open up various dimensions of the relationship between theatre and nonhuman, performer and object. In his dance installations, performances, puppet shows and public space installations, Kris is often addressing the role of performing objects in the contemporary age and approaching the performance as the field of technologically transformed perception and imagination of what it means to be human.

 


ATW TALKS
EDITION NO. 9
Wednesday, 20/7/2016, 6.00 PM
ATW, Room A118, Karl-Glöckner-Straße 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Gießen

The ATW TALKS are a series of talks and lectures at the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft at Justus-Liebig-Universität Gießen. They have been taking place in a monthly interval since the end of 2015. Their aim is to create a forum for discussions on contemporary theatre, dance and performance, contributing to the academic and artistic discourse at the institute, in the city and in the Hessian theatre landscape. What is often considered an advantage of the ATW, will be equally true for the talks and lectures: hidden away from a general public with its necessity
for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for an open exchange with a critical perspective and for intense and extensive debates. Each edition of the ATW TALKS is moderated by a member of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and
academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks and lectures are generally conducted in English, on certain occasions though, they are held in German or French.

Concept and organisation: Georg Döcker
Moderation: Staff of the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft


Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 20.7.2016, A 118

balancing on the edge as if holding its breath

Für den von Natur aus zur Bodenständigkeit neigenden Menschen verbleibt jeder Zustand des Schwebens zunächst einmal ein offenes Wagnis. Denn aus physikalischer Perspektive zeichnet sich ein Zustand des Schwebens gerade durch die Nihilierung jeglicher Kräfteverhältnisse (und damit zugleich durch den Verlust jeglicher Bodenständigkeit) aus. Obwohl eine solche Abwesenheit von bindenden Kräften im ersten Moment zweifellos ein hohes Maß an Freiheit verspricht, scheint der Mensch letztlich dennoch nur unzureichend für diesen Zustand gerüstet (Dialektik der Aufklärung). Denn wie sich fortbewegen, orientieren, fixieren, annähern, die fragile Balance halten, wenn einen stets grundlegende Bodenlosigkeit (oder ähnlich fatal: ein unendliches Entgleiten) umschwingt? Zuvorderst würde es wohl neue Sensoria, Instrumente und Strategien verlangen, um dieser Bodenlosigkeit zu begegnen. Doch wie hartnäckig bodengläubig der menschliche Körper selbst nach Jahrtausenden des Fortschritts bleibt, mag sich nicht zuletzt darin zeigen, dass im (physikalischen) Kern auch heute noch jeder Schritt kaum mehr als ein abgefangenes Fallen ist.

Aus: Studie zum Schweben, von Stefan Vicedom

 

Ausstellung
von Tanja Kodlin Performance mit: Friederike Haug, Lea König, Julia Turbahn 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.5.2016, Simultanhalle, Köln

Bestelle dein Haus denn du wirst sterben

Los Angeles Man, 70, is ready to share life.
Passions: running, non-fiction reading, holding hands.

Ein überdimensionierter Origamivogel erinnert sich an alles, was in den Proben passiert ist. Als Medium erzählt er die Reste von gelesenen Kontaktanzeigen und gibt sich seinen Projektionen über sie hin. Nachdem er gesprochen hat, muss er als Erinnerungsträger sterben und drei Performerinnen erbauen ihm ein Mausoleum. Dabei entwickeln sie eigene Methoden, dem Verlust der Erinnerung etwas entgegen zu setzen: Gesang von erinnerten Popsongs, Chorälen und Schlagern, Kindheitserzählungen, Sonnenaufgängen und stagnierenden Bewegungen. Sie bringen die Theaterzeit zu Ende und begleiten sie in ihren multiplen Todesarten. Sie behaupten eine Gegenwart aus Resten bis das Licht erlischt.

In Bestelle dein Haus denn du wirst sterben geht es um fiktive Ursprünge, Kontaktanzeigen, Verlorenes und die Sehnsucht nach gemeinsamen Hobbies. Es geht um das Anhalten, das Entrinnen und das Theater als Versuch eines Stemmeisens gegen den Verlust.

 

Performance
von Wicki Bernhardt, Henrike Kohpeiß, Hanna Steinmair, Kostüm: Kristin Gerwien, Licht: Rahel Kesselring, Text unter Mitarbeit von: Janna Pinsker, Tanja Slijvar, Dank an: Catalina Insignares, Christopher Weickenmeier, Idee: Hanna Steinmair 

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.6.2016, Probebühne 2, Gießen
  • 14.10.2016, Gastspiel Hildesheim , Festival State of the Art, Burgtheater
Bestelle dein Haus denn du wirst sterben
(c) Wicki Bernhardt, Henrike Kohpeiß, Hanna Steinmair
Bestelle dein Haus denn du wirst sterben
(c) Wicki Bernhardt, Henrike Kohpeiß, Hanna Steinmair

Bestelle dein Haus denn du wirst sterben
(c) Wicki Bernhardt, Henrike Kohpeiß, Hanna Steinmair

Bestelle dein Haus denn du wirst sterben
(c) Wicki Bernhardt, Henrike Kohpeiß, Hanna Steinmair

Birth of Jones

 

Performatives Konzert

Konzert
von Kristin Gerwien 

  • Bisherige Aufführungen
  • 23.4.2016, Ebene 0, Parkhaus Züblin, Stuttgart

Bitch

„Menschen, die für ihre Umwelt selbst eher ein Bild oder Körper als ein anerkanntes Subjekt sind, entwickeln ein anderes Verhältnis zu so genannten Stars und Prominenten.“
Diedrich Diedrichsen

Abby Morgan
Alexis Carrington
Amanda Woodward 
Amber Moore
Annie Douglas Richards
C.C. Babcock
Cersei Lennister
Clarissa von Anstetten 
Edie Britt
Felicia Snoop Pearson
Juliette Barnes
Quinn Fabray
Quinn King
Sally Spectra
Sheila Carter 
Sonja Wiebe
Sophie von Brahmberg
Stefanie Stein
Tanja Schildknecht
Tanja von Lahnstein 
Meg Abbott
Meg Rayburn
Valorie Malone

*you can get the bitch out of the ghetto, but you can't take the ghetto out of the bitch*

 

Performance
von Thomas Bartling 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.9.2016, Orangerie - Theater im Volksgarten, Köln
  • 28.9.2016, Orangerie - Theater im Volksgarten, Köln
  • 13.10.2016, Schwankhalle, Bremen

 

Bitch
(c) Thomas Bartling

Boardwalk

Boardwalk

The board stands. 
The board bows. 
The board touches the floor.

The board walks.
The board covers. 
The board blocks our view. 

The board boards. 

 

Boardwalk - MA Thesis Performance

Concept and Choreography: Monica Duncan
Created with and performed by: Wicki Bernhardt, Elisabeth Hampe, Tanja Kodlin, Emmilou Rößling, Anja Sauer and Zuzana Zabkova
Choreographic and Dramaturgical assistance: Catalina Insignares and Carolina Mendonça
Technical assistance: Caroline Creutzburg, Frida Laux and Janna Athena Pinsker 

Boardwalk is supported by HTA.

 

Performance
von Monica Duncan with Wicki Bernhardt, Elisabeth Hampe, Tanja Kodlin, Emmilou Rößling, Anja Sauer and Zuzana Zabkova; Choreographic and Dramaturgical assistance: Catalina Insignares and Carolina Mendonça; Technical assistance: Caroline Creutzburg, Frida Laux and Janna Athena Pinsker 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2016, Abschlussprojekt , Probebühne 2

DAS HAUS

As We Are, das Label um Rebecca Egeling, nimmt sich mit der neuen Produktion DAS HAUS ausgewählte Theaterhäuser nicht nur als Ort, zugleich auch als Gegenstand künstlerischer Praxis zum Anlass, diese auf ihren je eigenen Genius Loci hin zu erforschen. Was sich zwischen den Wänden solcher Theaterhäuser abspielt, welche Energie, welche Form und welchen Klang jene Geister der Orte ausgewählter Gebäude als Erinnerung zu haben pflegen, bringt die Performance vom Unsichtbaren hin zum Bühnenereignis.

DAS HAUS als Performance verhilft dem Geist eines Theaterhauses zur Aufführung. Mit Hilfe spiritistischer Techniken der Bewusstseinszentrierung, des Pendelns und der extrasensorischen Schallforschung recherchieren die Performer Jorge de Hoyos, Ana Berkenhoff und Marco Völker an ausgewählten Theaterhäusern nach Bewegung, Narration und Sound, die vom Ort selbst kommen. Im Dialog dieser drei Ebenen generieren die Performer einen mobilen Fingerabdruck eines Hauses, dem sie andernorts zur Aufführung verhelfen.

Die Performance zeigt diesen Abdruck als Format auf der Bühne eines anderen Theaters und fügt so zwei Orte zu einem gemeinsamen Gedächtnisort zusammen. Indem die Performer die spiritistischen Praktiken als choreographische Methode präsentieren, addieren sie zum Aufführungsort den erforschten wie erinnerten Ort und verleihen ihm so die Fähigkeit, den Genius Loci des erforschten Hauses in Erscheinung treten zu lassen. Dieser Transfer ist gleichsam Erfahrung und Gedächtnis, Konstruktion und Rekonstruktion, anwesender und abwesender Ort - Methode und Geist.

So bringt DAS HAUS je Aufführung zwei Theaterhäuser zusammen: Während das Theaterhaus Stuttgart, als aufführender Ort, zum Schauplatz für die Erinnerung an den Genius Loci des Theater Rampe wird, bietet das Frankfurt LAB die Bühne, um dem Geist eines anderen Ortes zur Erscheinung zu verhelfen. Mit dieser Vernetzung wird nicht nur der bestehenden Theaterlandschaft Respekt gezollt, diese wird vielmehr unter Berücksichtigung ihrer kulturellen Erinnerungspraxis neu vermessen.

Performance
von As We Are - Die Arbeitsplattform von Rebecca Egeling. As We Are im Rahmen von DAS HAUS sind Rebecca Egeling (Idee, Konzeption, Regie), Ana Berkenhoff (Performance), Jorge de Hoyos (Performance), Marco Völker (Performance), Martin Bien (Dramaturgie, Öffentlichkeitsarbeit) und Anja Schneidereit (Produktionsleitung) sowie Philip Albus (Experte extrasensorische Schallforschung), Martje Herzog-Grohmann (Expertin Radiästhesie) und Rainer Ott (Experte Geistheilung). asweare.de 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.10.2016, Premiere , Theaterhaus Stuttgart, T4
  • 26.10.2016, Theaterhaus Stuttgart, T4
  • 28.10.2016, Frankfurt LAB
  • 29.10.2016, Frankfurt LAB

 

DAS SPIEL VOM REDEN

Zwei-Kanal-Videoinstallation
16 min 09

 

Installation
von Julia Novacek

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.11.2016, Monitoring, Kassler Dokumentar- und Videofest
  • 17.11.2016, Monitoring, Kasseler Dokumentar- und Videofest
  • 18.11.2016, Monitoring, Kasseler Dokumentar- und Videofest
  • 19.11.2016, Monitoring, Kasseler Dokumentar- und Videofest
  • 20.11.2016, Monitoring, Kasseler Dokumentar- und Videofest

Der blonde Eckbert

Verwirrung der Sinne, poetischer Wahnsinn, eine Vermischung von Herzlichem und Schrecklichem – in einem der ersten Kunstmärchen der Frühromantik DER BLONDE ECKBERT sind die Grenzen zwischen Einbildungskraft und Realität fließend. Die Tanzcompagnie Gießen begibt sich mitten hinein in diese Grauzone und beschreibt eine Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Realität, zwischen Unheimlichem und Unmöglichem, zwischen real Erlebtem und mystischen Begegnungen, die schließlich im Wahn ein Ende finden.

Tanzprojekt
von Paolo Fossa nach Ludwig Tieck Choregrophie: Paolo Fossa | Bühne: Friederike Schmidt-Colinet (ATW) | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Dramaturgie: Maite Beisser | Mit: Yusuke Inoue | Mamiko Sakurai | Magdalena Stoyanova | Skip Willcox | Douglas Evangelista | Clara Thierry | Marcel Casablanca Martinez 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2016, Premiere , taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 17.12.2016, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 1.1.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 20.1.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 3.2.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 3.3.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen

 

Die Irrfahrten des Odysseus

Homers „Odyssee“ ist einer der großen Gründungstexte menschlicher Individualität. Keine Götter und Fabelwesen, sondern ein einzelner Mensch steht mit all seinen Widersprüchen im Zentrum der Geschichte. Odysseus ist Held und Gauner, unerschöpflich in seiner Neugier und seiner Erfindungsgabe, Rebell gegen die Macht der Götter und dennoch deren Spielball, Familienmensch und Machtpolitiker. DIE IRRFAHRTEN DES ODYSSEUS werden in der Tischlerei inszeniert von Harriet Maria Meining und Peter Meining. Die beiden haben lange unter dem Künstlernamen norton.commander.productions. gearbeitet und haben neben Theaterprojekten Performances, Kurz- und Experimentalspielfilme, Videoinstallationen und Hörspiele realisiert. Kennzeichnend für ihre Arbeit ist ein raffinierter Umgang mit Video und Film, das Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit. Für das Theater an der Parkaue, mit dem die Deutsche Oper Berlin DIE IRRFAHRTEN DES ODYSSEUS koproduziert, entstanden die Inszenierungen „Peter und der Wolf“ und „Robinson Crusoe“.
Erstmals 2015 arbeiteten Harriet Maria Meining und Peter Meining mit dem 1993 geborenen Komponisten Ole Hübner zusammen, der sich mit eigenständigen, oft intermedialen Kompositionen im Spannungsfeld von Gegenwartsbezug, strengen Konzepten und Klangphantasie einen Namen gemacht hat.
Eine Produktion der Deutschen Oper Berlin und des Theaters an der Parkaue.
Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation.
www.deutscheoperberlin.de/de_DE/calendar/die-irrfahrten-des-odysseus.13814375

 

Performance
von Harriet & Peter Meining (Libretto, Regie), Ole Hübner (Komposition; ATW), René Liebert (Video, ehem. ATW) u.v.m. 


Bisherige Aufführungen

  • 1.12.2016, Tischlerei, Deutsche Oper Berlin
  • 1.12.2016, Tischlerei, Deutsche Oper Berlin
  • 2.12.2016, Tischlerei, Deutsche Oper Berlin
  • 3.12.2016, Tischlerei, Deutsche Oper Berlin
  • 4.12.2016, Tischlerei, Deutsche Oper Berlin
  • 5.12.2016, Tischlerei, Deutsche Oper Berlin
  • 5.12.2016, Tischlerei, Deutsche Oper Berlin

 

Die Irrfahrten des Odysseus
(c) Ole Hübner

Elegy for Television

Seriösen Prognosen zufolge wird der Fernseher zum Ende des kommenden Jahrzehnts aus den Haushalten verschwunden sein. Die sogenannte 'cord cutting revolution' beschreibt das Phänomen, dass die Abonnentenzahlen für Sendungen, die durch Kabel und Satellit in linearer zeitlicher Folge übertragen werden, weltweit rapide zurückgehen. Die globale Ausbreitung von Video-Streaming löst Konsum und Nachfrage aus dem zeitlichen Diktat der TV-Programme. Zeit für ein Klagelied auf den Tod des Fernsehers, den Freund der Familien und Weggefährte von Alleinstehenden.

Beherzt stimmen die Performer Fabian Holle, Baly Nguyen, Damian Rebgetz und Melanie Jame Wolf die "Elegy for Television“ an: Werfen letzte Blicke zurück, trauern um die Struktur, die das Fernsehprogramm ihrem Alltag verlieh, zelebrieren die Befreiung von dessen Diktat und honorieren das Verschwinden. In einem Mosaik von Reenactments, fragen sie nach den Ritualen des Fernsehzeitalters, nach den verlorenen Momenten von Gemeinschaft, der Synchronisation von Nachbarschaften und Nationen und zappen durch individuelle und kollektive Erinnerungen.

 

Performance
von Fabian Holle / Baly Nguyen / Damian Rebgetz / Melanie Jame Wolf 


Bisherige Aufführungen

  • 25.5.2016, Premiere , HAU3, Hebbel am Ufer Berlin

 

Elegy
(c) Benjamin Krieg

Episode 2: [. . .]

, , , 

comma[comma] comma[comma] comma[comma] [hyphen] commiiiiilliiiiaa[exclamation mark]
well[comma] when you say it[single quote]s gonna happen [inverted comma]now[inverted comma][comma] when exactly do you mean[interrogation mark] and here of course the famous three full stops[colon] [full stop][full stop][full stop] well[comma] no[comma] this episode[single quote]s all about comma[comma] so[colon] [comma][comma][comma] [hyphen] isn[single quote]t it[interrogation mark]

. . .

 

Performance
von Martin Bien (Konzept, Licht, Ton, Choreografie), Sarah Henker (Dramaturgie, Performance), Martha Oelschläger (Ausstattung, Performance), Filis Yücel (Kostüm, Performance) 


Bisherige Aufführungen

  • 2.6.2016, Premiere , Theatermaschine 2016, PB 2, ATW Gießen

 

Episode 2
(c) Martin Bien

Episode 2
(c) Martin Bien

Episode 2
(c) Martin Bien

Erste Internationale Tagung für Manierismusforschung

Die Frankfurter Formation "Gute Manieren", bestehend aus Musikwissenschaftler*innen und Komponist*innen, richtet unter der Leitung von Hakan Ulus und Jim Igor Kallenberg eine Tagung zur Manierismusforschung in der zeitgenössischen Musik aus. In Paneldiskussionen, Konzerten, Lecture Recitals und Vorträgen verhandeln Protagonist*innen verschiedener Generationen und unterschiedlicher Bereiche der neuen Musik den Status Quo, üben Kritik und stellen ästhetische Visionen vor.
"Die erste Tagung der Gruppe Gute Manieren widmet sich dem Manierismus in der zeitgenössischen Musik. Das liegt nahe. Manierismus ist das Symptom einer krisenhaften Situation. Symptom im ganzen Sinne – mit allem, was dazugehört: eine sinnlose Handlung (sinnlos ist eine Handlung, die keinen Zweck hat). Verselbstständigung, Fetisch, Tick – lästig, penetrant, obszön. Und dabei: der Ort eines sinnlosen Genießens, jouissance (davon lebt diese Handlung)."
Ole Hübner (Masterstudent ATW) wird in seinem Vortrag "Komplexismus als Kleber" unter anderem auf verschiedene kompositorische Strategien unter Einbeziehung von Samples, Soundscapes und hyperkomplexen rhythmischen Strukturen sowie auf Aspekte des Theatralen, Spatialen und Dramatischen in seiner eigenen Arbeit eingehen.

14:50 Uhr, Vortrag: "Komplexismus als Kleber"
15:30 Uhr, Paneldiskussion: Manierismus. Mit Helen Barr, Ole Hübner und Hakan Ulus, Moderation: Jim Igor Kallenberg
18:00 Uhr, Konzert:
Malte Giesen (*1988): "Die Oboe ist mächtiger als das Schwert - Hymne für ein nicht existierendes Land" (2015) für Oboe, Video und Elektronik
Ernst Helmuth Flammer (*1949): "Metamorphosen-/Passagen-/Zerfall" (2011) für Klarinette und Klavier
Jacques Zafra (*1986): - “ “ (2016) für B-Klarinette (UA, Kompositionsauftrag von Gute Manieren)
Ole Hübner (*1993, Komposition) & Rick Reuther (*1993, Libretto): "der sinn und das aussehen" (2014), One-Person-Musiktheater für Sopran mit Spielzeug- und Schlaginstrumenten, kleinen Objekten, Audio-/Videoplayback und Live-Elektronik
Claus-Steffen Mahnkopf (*1962): "Beethoven-Kommentar" (2004) für Klavier

Christian Kemper, Oboe
Hugo Miguel Dores de Queirós, Klarinette
Neus Estarellas Calderón, Klavier
Julia Mihály, Stimme
Malte Giesen & Ole Hübner, Klangregie

www.facebook.com/gutemanierenfrankfurt

 

Vortrag
von Helen Barr, Elli Ferriol, Ernst Helmuth Flammer, Patrick Frank, Malte Giesen, Ole Hübner (Student MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Claus-Steffen Mahnkopf, Teresa Roelcke, Marion Saxer, Hakan Ulus, Jacques Zafra und Ferdinand Zehentreiter. Konzert mit Musik von Malte Giesen, Ernst Helmuth Flammer, Jacques Zafra, Ole Hübner und Claus-Steffen Mahnkopf. 

 

Bisherige Termine

  • 22.10.2016, Goethe-Universität Frankfurt/Main, IG-Farben Campus, CAS 1.801 (Renate-von-Metzler-Saal)

 

#tagmeifyoucan
(c) Ole Hübner

ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN

ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN (AT) is an experimental arrangement to find PATHOS on stage with simple theatrical means.
„Leeres Theater. Auf der Bühne stirbt
Ein Spieler nach den Regeln seiner Kunst“ - Heiner Müller, Theatertod. 
As a starting point we see a love/hate-relationship to great emotions, touching moments and illusion. In our theaterlabor we examine conventions of gestures, atmosphere or affirmative speech to see if it affects us. We ask the moment and take a closer look at its fabrication. Embody icon pose. We try to feel to understand why. HOW DOES IT MAKE YOU FEEL? 
Feel. Feel. Feel. And cry. There is a fog machine on stage. From the background I can see you smiling. Spot on. Musical ouverture. The rest is...

Showing im Rahmen von des GTW-Kongresses "Theater als Kritik".
©baumann fotografie franfurt a.m.

 

Performance
von Antonia Alessia Virginia Beeskow & Calendal Klose 


Bisherige Aufführungen

  • 4.11.2016, Probebühne 1, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN
(c)baumann fotografie franfurt a.m.
ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN
(c)baumann fotografie franfurt a.m.
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ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN
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ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN
(c)baumann fotografie franfurt a.m.

ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN
(c)baumann fotografie franfurt a.m.

ES GIBT KEIN RICHTIGES (theater) IM FALSCHEN. 3 bis 5 Versuche ein überwältigendes unsterbliches übermächtiges Gefühl zu erzeugen. Oder: DER REST. (Manifest I)

„Das Leben ist schön. Das einzige ist, man muß bereit sein, es schön zu fnden... Man muß die Dinge als das sehen, was sie in Wirklichkeit sind.“
– Die Geschichte der Nana S.

Spüren. Spüren. Spüren. Spüren. Spüren Spüren. Endlich wieder. Spüren. Spüren. Spüren. Spüren. Dann Weinen. Weinen. Weinen. Weinen. Weinen.
Nie wieder! Nie Wieder! Nie wieder!
Und dann Stille. Stille. Stille. Stille. Fade-in einer Streicherreplik. Ein Licht durchfährt die Dunkelheit des Theaters und formuliert einen Kreis am Boden. Der Theaternebel steigt auf. Wir warten auf
LIEBE. Etwas zu Beginn aus nichts geschaffen. Missratenes Chaos. Rauch klar. Es gibt kein Ding ohne sein Gegenteil.
Wir bedienen uns der Zeichen, die uns (in Pop-/Trivialkultur, Theater, Film, Literatur) begegnen und deuten sie um zu Ikonen der Leidenschaft. Ausgehend von der Faszination am Pathetischen versuchen wir uns in unserer Theaterlaborgefühlswelt einem Gefühl anzunähern, so tief, dass ich keine Worte dafür fnden kann.
Wir haben die Kostüme gefickt, die Schminke fxiert, den Text gelernt. Worte mit Flügeln versehen. Gesten geprobt. Uns eingefühlt. Jetzt fehlst nur noch du, mein Schatz.
Bass. Bumm. Bumm. Bum-bum. Bumm. Bum-bum-bum. Atmo.

 

Performance
von Antonia Alessia Virginia Beeskow & Calendal Klose 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2016, taT studiobühne, Stadttheater Gießen

Es muss der Ort sein

Installation im Rahmen von Festival der jungen Talente 2016
28. April 2016, Eröffnung
29.04.-01.05.2016 im Frankfurter Kunstverein 

Abdrücke im Raum, in der Erinnerung, ich erinnere mich wie wir kaffee trinken und du erzählst mir
ich erinnere mich an den kaffeefleck den ich unter der untertasse verstecken zu können glaubte
Kann man einen Moment wieder her-/wiederholen? Ist ein Raum reproduzierbar? Eine Erinnerung? Ich will in das Haus meiner Kindheit, aber alle sind fort. Nur ein Stuhl, Tapete ist zurückgeblieben.

"Die Schwelle ins Haus besteht aus zwei Türen, eine schwere, massive Holztür mit gusseisernem Griff, weiß gestrichen, niemals geschlossen – doch, nachts."

Gemeinsam und getrennt voneinander versuchen wir ein Archiv zu erstellen, das Objekte, Materialien, Fotografien von und aus den Häusern unserer Großeltern beinhaltet. Durch die Ausstellung des Privaten wird das Gewöhnliche, das Allgemeine sichtbar: Jede*r hat Großeltern. Die individuellen Besonderheiten liegen also unter einer Schicht der Allgemeinheiten. Ausgehend vom Grundriss der Häuser bespielen wir konstruierte Räume mit Alltäglichem. Ein DAMALS wird erinnert, fiktionalisiert, re-/konstruiert. Kaffeefleck verschwindet unter Taschentuch. Wir beschäftigen uns mit der Überlagerung und Projektion von Wohnräumen in den öffentlichen Raum der Ausstellung. Dieses digital und analog entstandene Archiv ist als Versuch einer Annäherung an eine Vergangenheit, die zuletzt noch im Objekt existiert, zu verstehen. Der Raum erzählt.

 

Installation
von Max Brück (HfG Offenbach) & Antonia Alessia Virginia Beeskow (ATW) 


Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2016, Frankfurter Kunstverein

 

 

Es muss der Ort sein
(c) Max Brück & Antonia Alessia Virginia Beeskow

Es muss der Ort sein
(c) Max Brück & Antonia Alessia Virginia Beeskow

Es muss der Ort sein
(c) Max Brück & Antonia Alessia Virginia Beeskow

Es muss der Ort sein
(c) Max Brück & Antonia Alessia Virginia Beeskow

Eyewitness

Eyewitness
11.12.2016 - 22.01.2017
Multikanal-Videoinstallation von Niels Wehr

Wenn das Unwahrscheinliche hereinkracht in unser Leben, dann zücken wir unsere Handys und filmen, was geschieht. Einige Psycholog*innen bemängeln, dass wir das wirkliche Ereignis dabei gar nicht mehr wahrnehmen würden. Es kann aber nicht nur darum gehen zu kritisieren, dass wir jeden gottverdammten Mist überall und jederzeit mit unseren Smartphones filmen. Es muss auch darum gehen, dass gerade die ambulanten Amateurvideos jene Bewegtbilder sind, mit denen wir uns gegenseitig zeigen was Wirklichkeit ist. Wenn es knallt, dann gibt es auch ein Video davon.

In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie

Vernissage am 11.12.2016 um 16.00 Uhr im Foyer der Kammerspiele

 

Installation
von Niels Wehr, Roman Kuskowski, Emmilou Rößling 


Bisherige Aufführungen

  • 11.12.2016, Foyer Kammerspiele Staatstheater Darmstadt

 

eyewitness
(c) Niels Wehr, Roman Kuskowski, Emmilou Rößling

FIASKO - OPERNABEND 1/5

K.A.U. entwickeln gemeinsam mit der polnischen Regisseurin Małgorzata Wdowik in den nächsten zwei Jahren am Staatstheater Darmstadt die Film-Oper FIASKO, die 2018 Premiere feiern wird. In der Spielzeit 2016/17 inszenieren sie fünf FIASKO-Opernabende in Verbindung mit dem derzeitigen Darmstädter Opernrepertoire: zwei szenische Konzerte (Così fan tutte und Jenůfa), eine Chor-Installation (Faust) und zwei kurze Theaterstücke (Tosca und Tannhäuser). Der polnische Komponist Wojtek Blecharz übernimmt die Komposition der Opernabende und der abschließenden Oper FIASKO.

 

Im OPERNABEND 1/5 – zu Cosí fan tutte stellen K.A.U. & Wdowik in einem szenischen Konzert die fragilen Machtverhältnisse zwischen MusikerInnen und dem Publikum auf die Probe. Musikalische Grundlage bildet die Komposition: “Space, where I used to be” von Wojtek Blecharz. Dafür begeben sich MusikerInnen und Publikum in ein Setting, das ein hohes Maß an Vertrauen in die Situation verlangt.

Treffpunkt Foyer Kammerspiele um 18:15 Uhr.

FIASKO wird gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

 

Inszenierung
von K.A.U. & WDOWIK 


Bisherige Aufführungen

  • 12.11.2016, Staatstheater Darmstadt

 

Fiasko
(c) K.A.U. & WDOWIK

Kulturstiftung des Bundes (Logo)

FIKTION I

War sie tatsächlich so geboren, oder hatte sie ihren Schwanz bei einem Unfall verloren?
In FIKTION I lockt uns die Vortragende mit Fragmenten aus Virginia Woolfs "A Room Of One’s Own", einer Manx Katze und einem Augenzwinkern in ein Labyrinth aus literarischen Frauenbildern. Kann man dort das Funktionieren der Konstruktion ergründen, die uns strukturiert? Und wer ist überhaupt dieses Eva? Scharfsinnig spielen FRAUEN UND FIKTION mit gängigen Rollen-Klischees und lassen zwischen den Zeilen feministische Gedanken aufblitzen.

 

Performance
von Frauen und Fiktion 


Bisherige Aufführungen

  • 24.4.2016, WE PRESENT: X // Lichthof Theater Hamburg
  • 24.4.2016, WE PRESENT: X // LICHTHOF THEATER Hamburg

 

Fiktion
(c) Frauen und Fiktion
 

FIYE - Die Ausdehnung der Gegenwart, oder die Begegnung der inneren Elvisse - eine gemeinschaftliche Komödie

„Hattest Du schon einmal einen so kraftvollen Gedanken, dass Du dachtest, ein Knoten würde platzen, übte man diese Idee aus?" fragen Ana Berkenhoff und Roland Siegwald und suchen - inspiriert von Elvis Presley - nach einem Ausdruck, der Kraft und Haltung verleiht. Statt auf die Auseinandersetzung mit der Star-Figur, konzentrieren sie sich auf das persönliche innere Leuchten. Wie schafft es lebendigen Austausch zwischen Menschen, und wie kommt es zustande? In diesem Sinne unternehmen Berkenhoff/Siegwald eine exemplarische Recherche über das Kribbeln in der Brust um zusammen mit den Zuschauern in ihrem 1-Song-Konzert-Theater-Abend auf die schiefe Bahn oder ins Lot zu geraten. Let's Rock!

Festival Implantieren Frankfurt

www.berkenhoffsiegwald.com www.implantieren2016.de
Implantieren 2016 wird ermöglicht dank der Förderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

 

Inszenierung
von Ana Berkenhoff/ Roland Siegwald 


Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2016, Premiere , Tanzhaus West, Frankfurt (Galluswarte)
  • 14.12.2016, Premiere , Tanzhaus West, Frankfurt
  • 16.12.2016, Tanzhaus West, Frankfurt

 

FIYE
(c) Ana Berkenhoff/ Roland Siegwald

FUX GEWINNT 3/3 - In welchem FUX nur aus dem, was sie bei Gewinnspielen gewonnen haben, ein ganzes Stück Theater machen

„Ich habe einen Eierkocher gewonnen! Und was noch schöner ist: alle anderen nicht! Von allen, die einen Eierkocher hätten gewinnen können, habe nur ich den einzigen Eierkocher, den man gewinnen konnte, gewonnen.
Zugegeben, manchmal gewinne ich auch nicht. Manche sagen, ich verliere. Aber das klingt so negativ und negativ ist nichts für mich. Ich bin ein Gewinnertyp. Ich habe nur verloren, damit die anderen auch was gewinnen können, denn die sind auch Gewinnertypen.“

Es ist an der Zeit für den nächsten Schritt! Nachdem FUX zwei Monate lang ihr Glück in die Hand genommen und gemeinsam mit dem Publikum Kreuzworträtsel gelöst, Rubbellose gerubbelt, an Fernsehquizshows teilgenommen, Kindermalwettbewerbe unterwandert, Dosen geworfen und auf Pferde gesetzt haben, kommen sie nun mit den gewonnenen Preisen zurück auf die Bühne. Verwenden dürfen sie dort nur das, was sie sich erspielt haben.
Werden sie also Kleidung tragen? Fahren sie mit einem Mercedes SLK vor? Hat sich ein Gruppenmitglied mit der Sofortrente aus dem Theaterbusiness zurückgezogen und ins Ausland abgesetzt? 
Egal jedenfalls, welche Siege FUX eingefahren oder welche Niederlagen sie erlitten haben: an Erfahrungen sind sie nun um vieles reicher. Sie haben haufenweise Mini-Dramen durchlebt und sind zu echten Gewinnspiel-Experten mutiert. Das ermöglicht es ihnen, einen ganz eigenen Blick auf eine Welt zu werfen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in nahezu allen Lebensbereichen ständig in wenige Gewinner und viele Verlierer zu unterteilen. 

Mit dem Bühnenstück „FUX GEWINNT 3/3“ ziehen FUX die theatrale Summe aus ihrem einjährigen Arbeitszyklus zum Thema Gewinn- und Glücksspiele. Neben ihrer im Selbstversuch unternommenen Prüfung entgarantierter Arbeits-, Beziehungs- und Lebensverhältnissen in Zeiten des Spätkapitalismus fragen sie dabei auch, was mit persönlichen Erfahrungen und Objekten geschieht, wenn sie für die Bühne ausgeschlachtet werden.

"Die Zuschauerspaßbilanz nach diesem blitzgescheiten Abend fällt dagegen so günstig aus, dass man das alberne Liedchen, das Fux für einen Warnemünder Christen-Contest geschrieben haben sollen, noch auf dem Heimweg trällert. ‚Ich bin ein gepunkteter Käfer. . .‘ Lalalala."
(Süddeutsche Zeitung, 22.04.2016)

 

Konzept, Texte, Musik, Performance: FUX (Stephan Dorn, Falk Rößler, Nele Stuhler)
Technische Gestaltung & Bühne: Jost von Harleßem
Mitarbeit Bühne & Technik: Alexander Buers & Hanke Wilsmann
Produktionsleitung: Franziska Schmidt (stranger in company)

Eine Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen, dem Mousonturm Frankfurt, dem Theaterdiscounter Berlin und der Kaserne Basel.
Gefördert durch: Kulturreferat der Stadt München, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten Berlin, Kulturamt Frankfurt am Main, Fachausschuss Tanz & Theater Basel-Stadt/Basellandschaft, Fondation Nestlé pour l’Art.

 

Performance
von FUX (Stephan Dorn, Falk Rößler, Nele Stuhler), Jost von Harleßem, Franziska Schmidt (stranger in company) 


Bisherige Aufführungen

  • 21.4.2016, Premiere , Münchner Kammerspiele
  • 23.4.2016, Münchner Kammerspiele
  • 24.4.2016, Münchner Kammerspiele
  • 28.4.2016, Mousonturm Frankfurt
  • 29.4.2016, Mousonturm Frankfurt
  • 29.5.2016, Theaterdiscounter Berlin
  • 1.6.2016, Theaterdiscounter Berlin
  • 2.6.2016, Theaterdiscounter Berlin
  • 3.6.2016, Theaterdiscounter Berlin
  • 13.10.2016, Kaserne Basel
  • 14.10.2016, Kaserne Basel
  • 15.10.2016, Kaserne Basel
  • 20.4.2017, Theater Rampe Stuttgart
  • 21.4.2017, Theater Rampe Stuttgart
  • 22.4.2017, Theater Rampe Stuttgart
  • 30.3.2019, Theater Oberhausen
  • 31.3.2019, Theater Oberhausen
  • 3.4.2019, Kulturhaus Lüdenscheid

 

FUX GEWINNT 3/3
(c) FUX

FUX GEWINNT 3/3
(c) FUX

FUX GEWINNT 3/3
(c) FUX

FUX GEWINNT 3/3
(c) FUX

FUX GEWINNT 3/3
(c) FUX

FUX GEWINNT 3/3
(c) FUX

 

FUX GEWINNT 3/3
(c) FUX

FYIE- Die Ausdehnung der Gegenwart oder die Begegnung der inneren Elvisse. Eine gemeinschaftliche Komödie.

FYIE ist_
Ein performativer, diskursiver Ein-Lied Konzerttheaterabend, in dem wir zusammen mit den Zuschauern auf die schiefe Bahn oder ins Lot geraten. 
Wir suchen nach einem Ausdruck, der Haltung und Kraft nach dem Motto let`s Rock, verkörpert. Was macht dieses Gefühl so ansteckend, oder schafft lebendigen Austausch zwischen Menschen und kommt es zustande? In diesem Sinne gehen wir auf eine exemplarische Recherche über das Kribbeln in der Brust und suchen, ohne imitieren zu wollen, nach unserem inneren Elvis.

www.berkenhoffsiegwald.com www.implantieren2016.de

 

Inszenierung
von Ana Berkenhoff / Roland Siegwald 


Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2016, Premiere , Tanzhaus West, Frankfurt (Implantieren festival)
  • 15.12.2016, Tanzhaus West, Frankfurt (Implantieren Festival)
  • 16.12.2016, Tanzhaus West, Frankfurt (Implantieren Festival)

HAUSFEST – 20 Jahre Kultur im Mediapark 7

Kompositionen von Brian Ferneyhough, John Cage, Kalrheinz Stockhausen u.v.a.
mit den Instrumentalisten des Ensembles MusikFabrik Köln

Szenische Einrichtung durch Studierende des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus Liebig Universität Gießen
im Rahmen des Projekts »Inszenierte Musik« (Prof. Heiner Goebbels):

Ida Daniel, Sina Dotzert, Gregor Glogowski, Benjamin Hoesch, Ole Hübner, Matthias Jochmann, René Alejandro Huari Mateus, David Ronner, Marion Siéfert

Um 14 und 16 Uhr leiten Auftaktveranstaltungen musikalische Rundgänge durchs Haus ein. Man kann seinen Besuch aber jederzeit beginnen und beenden.

Eintritt frei

 

Konzert
von Ida Daniel, Sina Dotzert, Gregor Glogowski, Benjamin Hoesch, Ole Hübner, Matthias Jochmann, René Alejandro Huari Mateus, David Ronner, Marion Siéfert 


Bisherige Aufführungen

  • 21.5.2016, Im MediaPark 7, KOMED-Haus, 50670 Köln

Heiner Müller - Zur Realität der Texte

Vor 20 Jahren starb Heiner Müller. Als Grenzgänger zwischen Ost und West schärfte der wichtigste zeitgenössische Dramatiker deutscher Sprache nach Bertolt Brecht den Blick auf jene Kontinuitäten, über die sich die Erfahrungen des Nationalsozialismus in den gesellschaftlichen Entwicklungen im geteilten Deutschland fortschrieben.
Im Wintersemester 15/16 beschäftigten sich die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft Gießen unter der Leitung von Heiner Goebbels mit Müllers Texten. Der Abend versammelt junge künstlerische Positionen im Dialog mit der Geschichte und Gegenwart von Müllers Werk.

http://www.frankfurt-lab.de/aktuelles/detail/heiner_mueller_zur_realitaet_der_texte.html

Installationen ab 18 Uhr, Performance- und Filmprogramm ab 19 Uhr.

 

Projekt
von mit Arbeiten von: Onur Agbaba, René Alejandro, Hendrik Borowski, Martin Bien, Jan Gehmlich, Sarah Henker, Oskar Kostecka, Hannah Maneck, Huari Mateus, Annette Müller, Martha Oelschläger, Ricarda Sowa, Niels Wehr, Lena Wontorra, Ines Wuttke, Oda Zuschneid 


Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2016, Frankfurt LAB

HOW POLICE MOVES OUR (COLLECTIVE) BODY?

Szenische Forschung im Rahmen von flausen – young artists in residence

Strafbefehl

„Am Samstag,18. Mai 2013, ca. um 3.25 Uhr mischte sich die Beschuldigte in eine polizeiliche Personenkontrolle ein. Obschon sie von den handelnden Polizeibeamten mehrfach aufgefordert war, den Ort zu verlassen respektive sich in angemessener Distanz aufzuhalten, missachtete sie diese Aufforderung. Als sie schließlich zur Überprüfung der Personalien mit auf den Posten genommen werden sollte, umarmte sie ihren Freund respektive hielt ihn derart zurück, dass vier Polizisten die beiden mit Körpergewalt trennen mussten, um ihren Auftrag erfüllen zu können.
Dadurch hat sich die Beschuldigte der Hinderung einer Amtshandlung im
Sinne von Art. 286 StGB schuldig gemacht, wofür sie angemessen zu
bestrafen ist.“

 

Ausgehend von diesem Dokument möchten wir über das Verhältnis zwischen Körper und dem Ruf der Polizei arbeiten: Welche Situation entsteht im Zusammentreffen von Subjekt und Polizei? Wer beobachtet wen? Was tun gegen das Gefühl gegen die Polizei nichts zu vermögen und immer schon Subjekt der Polizei, immer schon poliziert zu sein? Und wie lässt sich das auf eine Theatersituation übertragen, die maßgeblich über Blickbeziehungen und Beobachtung operiert? Auf flausen möchten wir eine Forschungsanordnung zu polizeilichen Blick‐ und Machtstrukturen entwickeln. Die persönliche Perspektive durchkreuzt sich dabei mit einer grundsätzlichen, zum Thema geweiteten, Perspektive und trifft auf choreographische Methoden, Strategien des Fluxus und der Situationisten. Nicht zuletzt möchten wir über die Befragung des Staatsapparates etwas über den Theaterapparat herausbekommen und umgekehrt.

Am Ende der vierwöchigen Forschung wird die Gruppe öffentlich vor Kollegen und Interessierten ihre Ergebnisse im sogenannten MAKING OF präsentieren.

 

Tanzprojekt
von Fanti Baum,Rose Beermann und Frédéric De Carlo, Joana Tischkau 


Bisherige Aufführungen

  • 22.4.2016, german stage service, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg

 

If you lived here / Wenn Sie hier leben würden

WENN SIE HIER LEBEN WÜRDEN ist eine performative Soundinstallation für fünf ZuschauerInnen/ BesucherInnen, die sich mit der sozialen und kulturellen Konstitution von Ausstellungs- und Theaterräumen beschäftigt.

Wir wollen die institutionellen Formen und die Politik der Präsentation verschiedener Objekte und Körper als Kunstwerk hinterfragen. Wo überschneiden sich die Techniken der Black Box und des White Cube? Wie verhalten wir uns zu diesen Systemen, wenn kein Objekt und kein Körper vorhanden sind? Wie bestimmen Erwartung und Wissen, wie Rahmen, Kontext und Raum unsere Erfahrung und die Produktion des künstlerischen Werts?

Wir möchten herausfinden wie diese beiden Raumkonzepte interagieren und welche Art Performance entsteht wenn ein Raum sich selbst spielt.

 

Installation
von Tamara Antonijevic, Nora Neuhaus, Robert Läßig und Malgorzata Wdowik 


Bisherige Aufführungen

  • 13.9.2016, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 14.9.2016, Künstlerhaus Mousonturm
  • 15.9.2016, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 17.9.2016, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 18.9.2016, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt

 

KISS ME HARD BEFORE YOU GO

Performative Dauerinstallation. 
Der Raum füllt sich in einem langwierigen Umwandlungsprozess mit unbrauchbar gewordenen Informationen, verjährten Liebesbekundungen und längst vergessenen Erinnerungen. Plötzlich taucht da eine andere Landschaft auf, eine leichte Bewusstseinstrübung, fragil und herrschaftlich zugleich. Ein Ort, der fremd, aber nicht unheimlich ist. Einmal müssen wir Abschied nehmen. Goodbye Old World. Hallo neue Zeit.

Performance
von Eggert/Schettel; Konzept/Performance: Laura Eggert, Lisa Schettel; 

Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2016, schwankhalle Bremen
  • 11.11.2016, Zeitzeug_Festival Bochum
  • 12.11.2016, Zeitzeug_Festival Bochum
  • 13.11.2016, Zeitzeug_Festival Bochum
  • 18.11.2016, MEM Internacional Experimental Arts Festival Bilbao
  • 19.11.2016, MEM Internacional Experimental Arts Festival Bilbao
  • 20.11.2016, MEM Internacional Experimental Arts Festival Bilbao

 

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

KISS ME HARD BEFORE YOU GO
(c) Eggert/Schettel

Kronos & Kairos

Das Maß der Zeit oder die Gunst der Gelegenheit | Musiktheaterprojekt in Auseinandersetzung mit Werken von Andrea und Giovanni Gabrieli, Michael Praetorius, Heinrich Schütz sowie Richard van Schoor und Sergej Maingardt | in Kooperation mit der HfMDK im Rahmen der HTA

„Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir!“ Mit Psalmworten flehen Menschen seit Jahrtausenden nach göttlicher Hilfe – doch Gott schweigt. Der Mensch scheint Zeit und Vergänglichkeit ausgeliefert. Von Motetten barocker Meister ausgehend, erforscht das Regiekollektiv Auftrag : Lorey das Schicksal des Menschen als Spielball der Vergänglichkeit. Zeit und die Gunst des Augenblicks – Kronos und Kairos – sollen sinnlich erfahrbar werden. Eine Raumklang-Erfahrung mit alten und neuen Kompositionen – von Gabrieli und Schütz bis zu eigens komponierten Klängen von Richard van Schoor. Mehrchörige Musik, die Zuschauende wie Akteure in der geheimnisvollen Tiefe des Bühnenhauses zu einer Erlebnisgemeinschaft verbindet.

Inszenierung
von Musikalische Leitung: Michael Hofstetter / Inszenierung: Auftrag : Lorey (Alumni ATW) / Bühne: Lukas Noll / Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) / Chorleitung: Jan Hoffmann / Dramaturgie: Matthias Kauffmann / Mit: Naroa Intxausti / Natascha Jung / Lidia Maciejowska / Christine Pollerus / Eun-Mi Suk / Marie Seidler / Michaela Wehrum / Stefan Görgner / Aco Bišcevic / Jan Hoffmann / Sang-Kyu Han / Kornel Maciejowski / Shawn Mlynek / Christian Richter / German Tcyrulnikov / Johannes Hill / Chul-Ho Jang / Tomi Wendt / Aleksey Ivanov / Christopher Meisemann / Vito Tamburro / Chor des Stadttheaters Gießen / Musiker der HfMDK und des Stadttheaters Gießen 


Bisherige Aufführungen

  • 14.5.2016, Premiere , Stadttheater Gießen
  • 29.5.2016, Stadttheater Gießen
  • 9.6.2016, Stadttheater Gießen
  • 3.7.2016, Stadttheater Gießen

 

LANDSCHAFT mit CHICKS. Das Ritual (Performative Installation)

Eine performative Installation mit jungen Bremerinnen rund um den „Temple of the Pussy“.
Eine Weiterentwicklung der Performance „LANDSCHAFT mit CHICKS. how to bleed one week a month“, die im Januar 2016 im Rahmen des Explosive!-Festivals am Schlachthof Bremen Premiere feierte und zum diesjährigen Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen ist.

Wir laden euch ein zu unserem Ritual des Chickismus!
Schaut euch um. Schaut euch an. Werdet ein Teil der Installation. Werdet CHICKS!
The Pussy-Temple opens for you.

 

Installation
von CHICKS* freies performancekollektiv *Gianna Pargätzi & Marietheres Jesse, Laura Kallenbach und junge Bremerinnen 


Bisherige Aufführungen

  • 19.6.2016, Premiere , Schwankhalle Bremen (im Rahmen des Sommerfest der Schwankhalle)

 

LANDSCHAFT mit CHICKS.
(c) CHICKS

LANDSCHAFT mit CHICKS. how to bleed one week a month

Die Performance LANDSCHAFT mit CHICKS fragt nach der Identitätskonstruktion junger Frauen. 
Motiv ist eine Lebenszeit, in der Mädchen Objekt von Weiblichkeit und Sexualität werden – eine Phase der Transformation. Was bedeutet es, gesellschaftlich nicht mehr als Mädchen sondern als Frau definiert zu werden? Und wie fühlt es sich an, ein Frauenbild zu verkörpern?

CHICKS* – das sind junge Frauen, Performerinnen und Expertinnen ihrer Weiblichkeit. Sie wagen Experimente. Sie suchen, überspitzen, zelebrieren und dekonstruieren Bilder junger Identität. Sie bauen Träume auf und reißen Welten ein. Sie sind Priesterinnen, Kriegerinnen, rosa Ponys und Lasagne-Göttinnen. They are plastic, they are fantastic. Sie sind CHICKS!

 

 

Performance
von CHICKS* freies performancekollektiv *Gianna Pargätzi, Marietheres Jesse, Laura Kallenbach und 6 jungen Bremerinnen: Luiza Davison, Franziska Heitkötter, Lluvia Linda Ruiz Müller, Jule Münch, Julia Oertel, Carolina Sipos 


Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2016, Berliner Festspiele (Theatertreffen der Jugend)

 

LANDSCHAFT mit CHICKS.
(c) CHICKS

Lange Nacht: "Zärtlicher als das Leben"

Wir zeigen noch einmal alle Inszenierungen unserer Reihe "Zärtlicher als das Leben - Filme auf der Bühne"!! 
Und zwar am Stück, in einer langen Nacht am 20. Februar '16 von 19:00 - 00:30 Uhr. 
In der ersten Pause gibt es außerdem warme Suppe und guten Wein und in der zweiten Pause dann ein Konzert von Kit Fuchs (Nils Weishaupt).

Das Programm sieht folgendermaßen aus:

19:00
"Der Florentiner Hut" (Rolf Michenfelder, Steffi Tauber)
"Die Haut in der der ich wohne" (Laurenz Raschke, Sarah Timm)
Ariel (Rolf Michenfelder, Nisse Kreysing)

20:40
Pause mit Wein und Suppe

21:15
Romeo und Julia (Gesa Bering, Laura Eggert, Kathi Sendfeld, Nils Weishaupt)
Wild at Heart (Rolf Michenfelder) 
Überraschungsfilm (Kajetan Skurski)

22:30
Konzert: Kit Fuchs

23:00
Die Frau nebenan (Dieter Krockauer, unitedoffproduktion, David Jeker) 
Mr. Nobody (Anna Krauß, Sarah Timm) 
Twin Peaks (Katrin Hylla, Laurenz Raschke, Kajetan Skurski)

00:20 Ende

Für weitere Informationen besuchen Sie: www.germanstageservice.de
             

„Filme sind zärtlicher als das Leben“, sagt Francois Truffaut als Regisseur Ferrand in seinem Film “Die amerikanische Nacht”. Und auch Kafka war der Magie von Filmen mit kindlicher Faszination und Hilflosigkeit erlegen: “Im Kino gewesen. Geweint”, schreibt er in sein Tagebuch. Auch in unserem Alltag sind durch Filme neue Dimensionen zugewachsen. Zeit und Raum sind keine festen Größen mehr, sondern nur noch Vorschläge. Filme schlagen vor und entscheiden mit darüber, was wir wählen, worüber wir trauern, was wir tragen. Wir leben gleichzeitig uns selber und die Erinnerungen an Filme, die in uns eingegangen sind.
Filme als Wunscherfüllungsmaschinen: Sie bebildern viele unserer innigsten Sehnsüchte, sie verwandeln Ohnmacht in Macht, sie überwinden den Tod, sie rächen jedwedes Unrecht, sie negieren historische Tatsachen, sie schauen in tiefste Abgründe, sie zeigen, dass wir fliegen können, sie sind, wie gesagt, zärtlicher als das Leben.

 

Performance
von Gesa Bering (ATW), Laura Eggert (ATW), Katrin Hylla (ehem. ATW), Anna Krauß (ATW), Nisse Kreysing, Rolf Michenfelder, Laurenz Raschke, Kathi Sendfeld (ATW), Kajetan Skurski (ATW), Siggi Ulm, Steffi Tauber, Sarah Timm, Nils Weishaupt (ATW), 


Bisherige Aufführungen

  • 20.2.2016, Theater im G-Werk, Afföllerwiesen 3a, Marburg

 

Lange Nacht

Lange Nacht

Lange Nacht

Lonely Planet

LONELY PLANET befragt den Theaterraum als paradigmatischen Ort des Kultur-Kontakts und des Exotismus sowie den eigenen, wie auch den kuratorischen Blick auf das Andere. In der Praxis der szenischen Künste wie auch in der Geschichte des Theaters durchmischten und beeinflussen sich fremde Kulturen stets und stetig. 

In Reisen und Studienaufenthalten in Japan und Korea erforschten und erlebten die beiden Performer Lars Thielen und Philipp Krüger persönlich auf unterschiedliche Weise die Facetten des Kulturaustausches. Am Ende ihrer Reisen angelangt, wollen sie gemeinsam mit dem mit dem Barockcellisten Seung Yoen Lee die Bühne als Ort ihrer Begegnung bespielen. Ob mit Witz, Trash, Opulenz oder Minimalismus, Thielen und Krüger absolvieren einen Parcours aus Stereotypen über Kunst, Kultur, Theater, Japan, Diskurs, Produktion, Soju, Asien, Planen, Vorhaben, Reisen und Abenteuer.

Gefördert durch das ZMI - Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig Universität Gießen; der HTA - Hessische Theaterakademie "in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen" sowie dem Kulturamt der Stadt Gießen.

Unser Dank geht an die speed Sun GmbH & Co. KG und der Caravan GmbH sowie an allen Helfern und Unterstützern.

 

Performance
von und mit Philipp Krüger; Lars Thielen; Julia Kranhold; Seung Yeon Lee; Robert Läßig; Leander Ripchinsky; Anne Mahlow; Gesa Bering und Kristin Gerwien.


Bisherige Aufführungen

  • 14.2.2016, Abschlussprojekt , Probebühne 1, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
  • 27.2.2016, Abschlussprojekt , taT Studiobühne des Stadttheater Gießen

 

Lonely Planet 

lost on the highest peak

In den Klanglandschaften von David Rittershaus gerät die Natur in Bewegung, sie fließt, bröckelt, rauscht, weht oder brennt - zumindest akustisch. Denn nahezu alles, was wir hören, bleibt unsichtbar. Ob und wie sich klanglich etwas bewegt, hängt dabei von den Besuchern ab. Schaukeln hängen einladend in den Weiten der Naxoshalle und das schwungvolle Treiben wird auf die Klänge übertragen. In gemeinsamer Bewegung öffnet sich der Raum für ein mythisches Fest und für die Erinnerung an eine irrende Suche nach einem verlorenen Grund.

In Kooperation mit studioNAXOS - Junge Künstler*innen in der Naxoshalle, dem Künstlerhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie (HTA). Gefördert vom Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der JLU Gießen und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Mit Dank an: MESO Digital Interiors GmbH und Aeneas Stankowski

Ein Swinx-Projekt: www.swinx-project.com

http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/lost-on-the-highest-peak_2016

 

Installation
von David Rittershaus * Installation, Sounddesign: David Rittershaus, Katharina Speckmann * Konzept, Programmierung, Elektronik: David Rittershaus Technische Leitung: Hanke Wilsmann * Musik: Figen Aksoy * Licht: Hendrik Borowski * Grafikdesign: Ajda Tomazin * Unterstützung: Philipp Krüger 


Bisherige Aufführungen

  • 29.10.2016, Abschlussprojekt , Naxoshalle, Frankfurt am Main
  • 30.10.2016, Abschlussprojekt , Naxoshalle, Frankfurt am Main
  • 30.10.2016, Abschlussprojekt , Naxoshalle, Frankfurt am Main

 

lost on the highest peak
(c)Katharina Speckmann

Lost on the highest peak
(c) Ajda Tomazin

lost on the highest peak
(c) Katharina Speckmann

lost on the highest peak
(c) David Rittershaus

LUST

LUST
Eine Performance über sexuelle Biographien und unerhörte erotische Phantasien von Frauen

„Es ist nicht so, dass ich diese Phantasie wirklich erleben möchte. Aber seit ich sie mir vorgestellt und darüber gesprochen habe, hat sich auch etwas in meinem Leben verändert. Es ist irgendwie unwirklicher geworden.“

Frauen + Fiktion überschreiten Schamgrenzen, brechen mit Tabus und geben der alltäglichen Lust eine Bühne.
Ob dark dirty talk, eine lange Liste der Lustworte, eine Sammlung der Sexuellen Identitäten, Bildband bedeutender Orgasmen, Perlen perverser Sexphantasien - sie umarmen die Stereotypen und erweitern gemeinsam mit ihnen die erogenen Zonen. Sie finden die Hot Spots im Publikum und streifen dabei G-Punkte, -Flächen und ganze -Zonen. Von Foucault bis Tinder machen sie mehr als einen intellektuellen Striptease und füllen dabei euer Bildarchiv mit verqueerten Bildern der Lust.
Ein Gespräch. Ein Tanz. Eine Einladung auf den spannenden Spielplatz der weiblichen Lust.

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Frauen und Fiktion erproben an der Schnittstelle von Theorie und Theater alternative Entwürfe von Frau-Sein. Sie machen aktuelle intellektuelle Diskurse für eine breitere Allgemeinheit zugänglich, um damit neue Perspektiven für eine Alltagspraxis anzubieten.

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Aufführungen am 18./19./20.11. im Lichthof Theater Hamburg

Weitere Infos unter:
http://www.lichthof-theater.de/event-reader/events/lust.html
http://www.frauenundfiktion.de

 

Performance
von Frauen + Fiktion 


Bisherige Aufführungen

  • 18.11.2016, Lichthof Theater Hamburg

 

MACBETH - Ein Monolog für Heiner Müller

Einen bösen Anblick boten
die Bäume
bebend und schaudernd vor Entsetzen.

Aus der Gestalt eines Menschen
bilden wir die Welt neu
mit Hunger und Typhus
von der Seuche verzerrt
von Lachkrämpfen geschüttelt
warten auf den Tod.

Die Macht des Gedankens an
das Verschwinden der Welt –

So ist das ja eigentlich immer bei solch großen historischen Ereignissen, erlebt man das meist sehr trivial.


Performance
von Gesa Bering, Leander Ripchinsky, Sonja Risse 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.2.2016, Audi Max Foyer | Philosophikum II | Justus-Liebig-Universität Gießen

Made in Germania

Vermissen Sie in Ihrem Alltag feste Regeln und althergebrachte Rituale? Herzlich willkommen! In den letzten Monaten durften wir die Schätze und Geschichten von Studentenverbindungen wie zum Beispiel Burschenschaften, Korps und Landsmannschaften. sehen und hören. Uns war klar: Nur dabei sein! Nur mitmachen dürfen! Doch die Mitgliedschaft in der Elite ist kein Zeitschriftenabonnement. Deshalb präsentieren wir heute die Ergebnisse unserer Recherche und gründen unsere eigene, ganz unakademische, Verbindung. Zusammen mit Ihnen schaffen wir uns unsere eigenen Regeln, an die wir uns mit Freude halten werden. Damit unsere Verbindung bestehen bleibt: unsere Tradition liegt in der Zukunft!

In Kooperation mit dem Hessischen Landestheater Marburg, dem Theaterhaus Jena, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Gießen) und der Hessischen Theaterakademie.

 

Inszenierung
von Roman Schmitz (MA ATW), Simon Meienreis und Isa Schulz; mit: Liese Lyon, Maria Radomski, Samuel Koch, Levi Raphael und Matthias Znidarec. Musik: Levi Raphael, Ausstattung: Cedric Kraus. Künstlerische Betreuung: Prof. Heiner Goebbels 


Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2016, Abschlussprojekt , Staatstheater Darmstadt
  • 11.6.2016, Abschlussprojekt , Staatstheater Darmstadt
  • 25.6.2016, Abschlussprojekt , Staatstheater Darmstadt
  • 16.7.2016, Abschlussprojekt , Staatstheater Darmstadt
  • 20.10.2016, Abschlussprojekt , Hessisches Landestheater Marburg
  • 21.10.2016, Abschlussprojekt , Hessisches Landestheater Marburg
  • 4.11.2016, Abschlussprojekt , Theaterhaus Jena
  • 5.11.2016, Abschlussprojekt , Theaterhaus Jena
  • 3.12.2016, Staatstheater Darmstadt
  • 4.12.2016, Staatstheater Darmstadt
  • 21.12.2016, Staatstheater Darmstadt
  • 30.12.2016, Staatstheater Darmstadt
  • 13.1.2017, Staatstheater Darmstadt

 

Made in Germania

Made in Germania

Made in Germania

Made in Germania

Made in Germania

Made in Germania

Manna Dada

Ein solo Dada Performance Konzert für das Dada-Festival London.
Instant City Reloaded is a project shared by the Zurich University of the Arts (ZHdK) and today’s incarnation of Cabaret Voltaire, the birthplace of Dada in Zurich, in collaboration with Central Saint Martins. It is adapted from a concept by Archigram, the experimental architecture group from London active in the 1960s and 1970s, sought to bring together in art disparate parts of society by means of provisional performance spaces.

 

Konzert
von Ana Berkenhoff 


Bisherige Aufführungen

  • 21.5.2016, Premiere , Central Saint Martins London

 

Manna Dada

Maßstab und Vorstellung

Szenen, Installationen, Performances
Präsentation eigener künstlerischer Arbeiten der Studierenden
im Rahmen des gleichnamigen szenischen Projekts bei Prof. Heiner Goebbels im Sommersemester

Szen. Projekt
von ATW 


Bisherige Aufführungen

  • 15.7.2016, Probebühne 1, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

MeMe - I see. Ah!

In „MeMe – I see. Ah! “ geht es um den Moment wo IRGENDETWAS ETWAS wird und dann wiederum ETWAS ANDERES. Wann fangen wir als Zuschauer an zu denken, dass wir etwas verstehen (I see. Ah!)? Wann manifestiert sich dieses Verstehen in ein klischeehaftes Bild vom (noch fremden) Anderen und seine „traditionellen Künste“? Wann behauptet unser Blick über das Andere (Asia!) einen Status als Allgemeinwissen darzustellen? Was entsteht im Zwischenraum von der Seherfahrung (I see. Ah!) und der Wissensbehauptung (Asia!)?
Diese Fragen kamen in den Vordergrund als Hyunsin, ausgebildet im Westlichen Zeitgenössichen Tanz und Theater, an einen Traditionellen Koreanischen Tanzworkshop teilnahm. Der Körper der auf der Bühne produziert wurde, war ein anderer als der ihr vertrauter. Jedoch war es sowohl im Westlichen Zeitgenössichen Tanz als auch im Traditionellen Koreanischen Tanz ähnlich wie ein bestimmter, homogener Körpertyp durch jahrelanges Training produziert wurde. In „MeMe – I see. Ah!“ begibt sich Hyunsin in ein Experiment in dem sie ihren Körper in verschiedenen asiatischen Bewegungstechniken trainiert und „bestimmte, körperliche Eigenschaften“ aus Asien aneignet. Wann ergibt eine Bewegung ein Bild von dem wir denken es zu kennen und wann flüchtet es in etwas nicht sofort Erkennbarem, in einen heterogenen Mutant von seinem Anfangsbild?

'MeMe - I see. Ah!' ist der zweite Teil der MeMe Serie. Der Epilogue 'MeMe - The Formation' hatte Premiere im Juni 2015 im Mousonturm und der erste (volle) Teil 'she came, she saw, she said: meme' im Januar 2016 bei den Tanztagen Berlin 2016 in den Sophiensaelen Berlin.

 

Tanzprojekt
von Choreographie: Olivia Hyunsin Kim Performance: Olivia Hyunsin Kim + 2 Sound Edit: Baly Nguyen, O. Hyunsin Kim Mit freundlicher Unterstützung von Jee-Ae Lim (Video)und Peter Erdmann (Foto). Gefördert durch das ada Studio Berlin, Kulturamt Gießen und die Hessische Theaterakademie. Mit Dank an Gabi Beier, Su-Mi Jang, Mama, Papa und Mama’s Freundin und allen Performern(!). 


Bisherige Aufführungen

  • 8.4.2016, ada Studio @ Uferstudios Berlin, Uferstraße 8/23 13357 Berlin
  • 9.4.2016, ada Studio @ Uferstudios Berlin, Uferstraße 8/23 13357 Berlin
  • 24.5.2016, Hochzeitssaal, Sophiensaele Berlin, Performing Arts Festival 2016
  • 25.5.2016, Hochzeitssaal, Sophiensaele Berlin, Performing Arts Festival 2016
  • 4.11.2016, Dance in Response Festival, Kleiner Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg
  • 23.3.2017, Museo Universitario Del Chopo, Mexico City, Mexico
  • 24.3.2017, Museo Universitario Del Chopo, Mexico City, Mexico
  • 25.3.2017, Museo Universitario Del Chopo, Mexico City, Mexico
  • 7.4.2017, EXPAT EXPO IMMIGRANT INVASION, English Theatre Berlin

 

MeMe - I see. Ah!

MeMe - I see. Ah!

MeMe - I see. Ah!

MeMe - I see. Ah!

MICRO THEATRE: "La dolce vita"

MIKRO THEATER
Romuald Krężel und Monica Duncan, Studierende des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen, sind von der Komuna/Warszawa eingeladen, eins von zwölf Mikro Theatern zu inszenieren. Mikro Theater sind 16- minütige Performances, die unter bestimmten Restriktionen erarbeitet werden müssen: die KünstlerInnen dürfen nur vier Bühnenscheinwerfer, zwei Mikrophone, einen Beamer und eine "kleine" Requisite benutzen. Krezel`s und Duncan`s Performance heisst „La dolce vita“ und ist inspiriert von den Arbeiten des polnischen Performance Künstlers Oskar Dawicki. Sie entwickeln eine partizipative Performance, die die ökonomische Einflüsse auf Kunst und Kunstproduktion zum Thema macht.

 

Performance
von Monica Duncan & Romuald Krężel 


Bisherige Aufführungen

  • 8.10.2016, Premiere , Komuna//Warszawa, Warsaw (Poland)
  • 9.10.2016, Komuna//Warszawa
  • 10.10.2016, Theatre Confrontations Festival, Lublin (Poland)
  • 11.10.2016, Theatre Confrontations Festival, Lublin (Poland)
  • 10.12.2016, Komuna//Warszawa (Micro Theatre: Final)
  • 11.12.2016, Komuna//Warszawa (Micro Theatre: Final)
  • 25.2.2017, Komuna//Warszawa (GENERATION AFTER - showcase)
  • 19.5.2017, Poznań (Scena Robocza)
  • 20.5.2017, Poznań (Scena Robocza)
  • 3.6.2017, Giessen (Theatermaschine 2017)
  • 4.6.2017, Giessen (Theatermaschine 2017)
  • 6.12.2017, Warsaw (Nowy Teatr)
  • 6.6.2018, Berlin (HAU 1)
  • 20.10.2018, Frankfurt LAB
  • 24.11.2018, Dresden (Hellerau)
Micro Theatre
Micro Theatre
Micro Theatre

 Micro TheatreMicro Theatre

Micro Theatre

Milano Game Festival - a completely new way of experiencing video games

- eine völlig neue Art Videospielen zu erleben
Jede Nacht vom 8.-12.9, in der Via Carlo Bo 7, Mailand, Italien
5 Nächte; 5 verschiede Spiele.
Anmeldung bald auf http://milanogamefestival.com/

 

Projekt
von Produced by Santa Ragione Directed by Pietro Righi Riva Location Design by Adela Bravo Sauras (ATW) Part of the XXI Triennale International Exhibition 


Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2016, Premiere , via Carlo Bo 7, Milan, Italy
  • 9.9.2016, via Carlo Bo 7, Milan, Italy
  • 10.9.2016, via Carlo Bo 7, Milan, Italy
  • 11.9.2016, via Carlo Bo 7, Milan, Italy
  • 12.9.2016, via Carlo Bo 7, Milan, Italy

 

Milano Game Festival

MPDokles

Nach Friedrich Hölderlin

«Vorbei, vorbei
Das menschliche Bekümmerniß! als wüchsen
Mir Schwingen an, so ist mir wohl und leicht
Hier oben»

Erst wurde er von den Agrigentinern verehrt, dann verjagt. Jetzt sucht Empedokles die Abgeschiedenheit und findet sie am Hang des Ätna. Er geht seinem Wunsch nach, eins zu werden mit der göttlichen Natur und sich von der Belanglosigkeit des alltäglichen Menschseins zu befreien. Die Konsequenz, die er daraus zieht, ist legendenumwoben und radikal. 
Das Fragment «Der Tod des Empedokles» von Friedrich Hölderlin wird als gescheiterter Versuch einer Tragödie verstanden. Im Zentrum steht ein komplexer Sprachkosmos, dessen poetischer Gestus immer auch ein politischer sein will. In einem filmischen Setting mitten in Züri-West, stellt sich diese erhabene Sprache der urbanen Banalität. Zum Monolog verdichtet, zeigt der Abend „MPDokles“ die Figur nicht nur als idealistischen Revolutionär, sondern auch als Dickkopf, Kulturpessimist, Ausreißer und tragikomischen Held, irgendwo zwischen Erhabenheit und Coming-Of-Age.

 

Inszenierung
von Schauspiel: Sarah Gailer, Regie: Timon Jansen, Dramaturgie: Katharina Germo, Bühne und Kostüm: Laura Knüsel, Sound Design: Rupert Jaud 


Bisherige Aufführungen

  • 27.2.2016, ZT.05.K12 "Kunstraum", Toni-Areal, Zürich
  • 28.2.2016, ZT.05.K12 "Kunstraum", Toni-Areal, Zürich
  • 29.2.2016, ZT.05.K12 "Kunstraum", Toni-Areal, Zürich

 

MPDokles

Nerve Collection

Nerve Collection ist ein nachdenklich-pamphletisches Solo; eine Wanderung im Ist-Zustand. Caroline Creutzburg legt sich einen sensorischen Stachel zu, der ihre Empathien und ihre Intoleranzen dokumentiert. Dabei verhält sie sich wie eine Spionin im eigenen Nervensystem: Durch unauffälliges Vorgehen bleibt sie sich selbst unbemerkt und kann doch allen Details nachspüren. So stößt sie auf skurrile Landschaften, das immer gleiche Pumpen der Agressionsadern, längst überholte Moralprinzipien, und uralte, heilige Auto-Bio-Materie. Begleitet von Songs und Kostümen werden die Funde wie in einem Album versammelt und offen gelegt.

 

Performance
von Konzept & Performance: Caroline Creutzburg; Technische Leitung & Licht: Rahel Kesselring; Ton & Video: Hendrik Borowski 


Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2016, Studio Naxos
  • 9.9.2016, Studio Naxos
  • 16.6.2017, Thalia Gaußstraße, Körber Studio Junge Regie Hamburg
  • 3.11.2017, Beursschouwburg Brüssel im Rahmen von Bâtard Festival
  • 4.11.2017, Beursschouwburg Brüssel im Rahmen von Bâtard Festival
  • 8.11.2017, Veem Huis Amsterdam (im Rahmen von Bâtard Festival)
  • 11.11.2017, Schwerer Reiter München (im Rahmen von Spielart Festival)
  • 2.3.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main

O Wand

Obwohl sich alles verflüssigt, werden wieder Grenzen gebaut. Im Theater sowieso... Seit Shakespeare nichts als Mauern und Wände. Als „Performance in Blankversen“ untersucht Nele Stuhler in ihrer ATW-Masterarbeit die Verfasstheit der Grenze von der sprechenden Wand im SOMMERNACHTSTRAUM bis zum österreichisch-slowenischen Grenzübergang in Spielfeld.

Performance
von Nele Stuhler | Konzept und Regie: Nele Stuhler (ATW) | Bühne: Denise Schneider | Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW) | Video: Sten Seegel | Dramaturgie: Monika Kosik | Mit: Petra Soltau | Milan Pešl | Maximilian Schmidt 

Bisherige Aufführungen

  • 17.11.2016, Premiere , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 4.12.2016, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 25.12.2016, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 6.1.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 4.2.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 18.2.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 16.3.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 30.3.2017, taT-Studiobühne, Stadttheater Gießen

Offenes Atelier zu FYIE-ein neues Stück von Berkenhoff/Siegwald

Berkenhoff / Siegwald
das offene Atelier zeigt Teile ihrer Stückentwicklung und des vorangegangenen Workshop mit Nachbarn des Z zu der Performance FYIE- die Ausdehnung der Gegenwart oder die Begegnung der inneren Elvisse, eine gemeinschaftliche Komödie. die im Dezember seine Premiere haben wird.

Hattest Du schon einmal einen Gedanken, der so kraftvoll war, dass du das Gefühlt hast wenn du, oder mehrere das so tun würden dann würde ein Knoten platzen?
Wir suchen nach einem Ausdruck, der Haltung und Kraft nach dem Motto Let`s Rock, verkörpert. Was macht dieses Gefühl so ansteckend oder schafft lebendigen Austausch zwischen Menschen und wie kommt es zustande? In diesem Sinne gehen wir auf eine exemplarische Recherche über das Kribbeln in der Brust und suchen, ohne imitieren zu wollen, nach unserem inneren Elvis!
Das Künstlerteam Berkenhoff / Siegwald lädt Nachbarn und Neugierige zu einem offenen Atelier ein.
So 13.11.2016 16 Uhr
Ort: „Z- Zentrum für Proben und Forschen“, Hinterseite der Kommunikationsfabrik, Einfahrt FrankfurtLAB Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt am Main

Ein Projekt von: Berkenhoff / Siegwald im Rahmen des Festivals IMPLANTIEREN| Konzept, Künstlerische Leitung: Ana Berkenhoff, Roland Siegwald | Mit Gästen: Künstlern und Nachbarn|
Gefördert durch: Stadt Frankfurt, Kulturamt der Stadt Gießen

 

Installation
von Ana Berkenhoff, Roland Siegwald 


Bisherige Aufführungen

  • 13.11.2016, ATW TALKS , Z- Zentrum für Proben und Forschen, Schmidtstrasse 12, 60326 Frankfurt

Open Studio.

the body as material.
being together in distance.
a closed system.
gamification.
compact.
party on the spot.

Es gibt eine Installation, Scores, Skizzen meiner Recherche, Tanz, Körper, Spiel, Musik, Bücher, Raum für Diskussion, Austausch und Miteinandersein, Kaffee und Kuchen !

 

Tanzprojekt
von Inge Gappmaier (CuP Alumna) 


Bisherige Aufführungen

  • 3.12.2016, Arbeitsplatz Wien | Siegfriedgasse 23, 1210 Wien

 

Open Studio.

Ordnung

Ist es möglich, die Welt zu archivieren? Komplett und lückenlos? Kann man die gesamte Geschichte - nicht nur den Teil, den Gewinner geschrieben haben - vollumfassend nacherzählen? 
Sämtliche Phänomene, Ideologien, Philosophien, Religionen, alle Dinge, Wissenschaften und Künste zwischen zwei Buchdeckeln vollständig und endgültig bändigen? Alle Menschen, die gesamte Tier- und Pflanzenwelt?
Geht das?

- Ja.

 


Stephan Dorn hat genau dies getan. Sein Lebenswerk, das Buch „Ordnung“, ist perfekt. Es ist Lexikon, Ratgeber, Gebrauchsanweisung. Die Welt ist hiermit erklärt.

Fast.

Nur ein guter letzter Satz fehlt noch und natürlich ein Punkt. Wir laden Sie herzlich ein, diesem Punkt beizuwohnen

Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und der Hessischen Theaterakademie |
Gefördert von ZMI (Zentrum für Medien und Interaktivität) Gießen, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Kulturamt der Stadt Gießen sowie der Gießener Hochschulgesellschaft.

Besonderer Dank gilt 
Prof. Heiner Goebbels, Katharina Stephan, Marcus Dross, Anne Kleiner, Sonja Risse, Martin Bien, Hanke Wilsmann, Dr. Philipp Schulte, Christian Fleißner, Katharina Speckmann, David Rittershaus, Mari-Liis Tigasson, David Scheuing und Federy

 

Performance
von DORN ° BERING | Regie, Text, Performance: Gesa Bering, Stephan Dorn | Ausstattung: Annatina Huwiler | Technische Gestaltung: Jost von Harleßem | Grafik und Animation: Maren Wiese | 


Bisherige Aufführungen

  • 17.11.2016, Premiere , Mousonturm, Frankfurt
  • 18.11.2016, Mousonturm, Frankfurt
  • 3.6.2017, OUTNOW! Festival
Ordnung
Ordnung
Ordnung

 Ordnung

Ordnung

Ordnung

Ordnung

OrdnungOrdnung

PAROLE: FAKE IT UNTIL YOU MAKE IT

Jung und naiv öffnet die neue Parole-Generation ihre Türen, um die Weisheit der Alten entgegenzunehmen und im Laufe des Abends wieder zu vergessen. 
Mit Wollsocken über den kalten Füßen verkünden wir unser Motto: FAKE IT UNTIL YOU MAKE IT.

Die Parole ist ein offenes und nicht kuratiertes (Bühnen-)Format. 
Alles ist willkommen. Es gibt Kunst in jeder Form und sei sie noch so unförmig. 
Alles ist falsch und falsch ist richtig und richtig gibt es nicht. Kleinkunst ist Großkunst und Wasser ist Wein: 
Überrascht euch und kommt vorbei! Wir würden uns sehr freuen!

25. November | Grünberger Straße 22 | 19:30 UHR

 

Performance
von PAROLA 

Bisherige Aufführungen

  • 25.11.2016, Grünberger Straße 22

 

PAROLE

Party on the Spot (AT)

Performative Installation im Rahmen von RAW MATTERS - Large & Long


Installation
von Inge Gappmaier (CuP Alumna) | mit: Cäcilia Färber, Raffaela Gras, Nora Pider, Lena Pirklhuber, Stefanie Sommer 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.12.2016, Premiere , Arbeitsplatz Wien | Siegfriedgasse 23, 1210 Wien

Pension Fam. Eber

Das Zimmer ist eingerichtet, beim Einchecken hilft Dieter Eber. Er führt seine Gäste durch den Raum, indem er sie auf ein paar Einzelheiten hinweist. Der gesamte Raum steht dem Gast zur Verfügung, er kann seine Sachen erst einmal ablegen. Die Minibar steht offen, Bier ist kalt, es gibt ein kleines Begrüßungsgeschenk, die Heizung lässt sich regulieren, für Fragen ist er immer zu haben. Alles ist darauf ausgerichtet, eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen. Gerüche, Geräusche, Anordnungen und Zimmertemperatur sind ebenso sorgfältig eingerichtet wie Familienfotos, Kinderzeichnungen, Bettwäsche, Möbel, Biermarke und die Inhalte der Kommoden.
Auf den ersten Blick wirkt alles kuschelig und in die Jahre gekommen. Auf dem Bett, unter den Süßigkeiten liegt ein Briefumschlag. „Fühlen Sie sich einfach wohl. PS: Einer der Gäste hat unseren Schrankschlüssel verlegt, vielleicht können Sie ihn finden.“
Die Hinweise häufen sich. In jeder Schublade, in jedem Winkel des Raums und hinter jedem Bild, in den Steckdosen, auf der Lampe und in der Uhr lassen sich teilweise kryptische, aber auch eindeutige Spuren finden die zum Schlüssel führen oder davon weg. „ Alles wird gut“ und „Liest du gerne?“ steht drauf. Essensreste in alten Mänteln, ausgerissene Buchseiten unter dem Kissen, die Bibel im Nachtschränkchen oder ein altes Taschentuch irritieren, bestätigen, lenken ab, erzählen den Raum. Die Kommunikation und Interaktion zwischen Publikum und Szenografie bewegt sich auf unterschiedlichen Ebenen. Wer was finden will, wird alles darin finden können, umgekehrt gilt: wer nichts sucht, kann den Raum auf seinen Zweck reduzieren und sich eine Weile ausruhen. Von Briefen über Kondome, Drogen und Abfall enthält der Raum alle Spuren menschlichen Aufenthaltes. Die Schreibmaschine funktioniert einwandfrei. Doch es gibt keine Fremdeinwirkung auf das Geschehen im Raum. Das Radio erzeugt eine unkontrollierte Soundkulisse, aus dem Schrank steigt Nebel auf, die Raumtemperatur liegt bei 38 Grad, Tendenz steigend.

Facebookseite der Pension Fam. Eber: https://www.facebook.com/gaestezimmerfrei/?fref=ts
Pressestimmen: Jonas Fischer auf Litaffin, http://www.litaffin.de/die-theatermaschine-lebt/

 

Installation
von Laurenz Raschke, Julia Stina Schmidt (ATW), Kajetan Skurski (ATW), Sarah Timm 


Bisherige Aufführungen

  • 2.6.2016, Premiere , Theatermaschine, Keller des Schiffenberger Wegs 115
  • 3.6.2016, Theatermaschine, Keller des Schiffenberger Wegs 115
  • 4.6.2016, Theatermaschine, Keller des Schiffenberger Wegs 115

 

Phlegra - a Scenic Concert

Ein szenisches Konzert in der mit der räumlichen Qualität von Iannis Xenakis' Musikkomposition Phlegra (1975) experimentiert wird. 
Aufgeführt vom IEMA ENSEMBLE 2015-2016 / MOBILE BEATS ENSEMBLE im Frankfurt LAB am 10 Juli 2016.

Link:
https://vimeo.com/187174984

Konzert
von David Erik Ronner, René Alejandro Hauri Mateus, Oda Zuschneid und Corinna Storbeck 

Bisherige Aufführungen

  • 10.7.2016, Sonderveranstaltung , Frankfurt LAB

Poetry Exercises: an archive of (un)familiar things

Viele unserer Erfahrungen vom Leben in der Stadt sind so alltäglich, dass sie nicht bewusst wahrgenommen werden. Dabei sind es gerade diese beiläufigen Erlebnisse, die das Bewohnen einer Stadt ausmachen. Das archive of (un)familiar things sammelt solche Erzählungen des Bewohnens und gibt sie an die Besucher*innen weiter. Jenseits eines rein funktionalen Sprechens üben sich drei Performer*innen in einer selbst erfundenen Praxis des Erzählens. In ihren Poetry Exercises, die sich zwischen Erzählenden und Zuhörenden ereignen, tritt das nomadische Archiv in einen Dialog mit der offiziellen Sammlung des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte. 

Die Besucher*innen sind eingeladen, sich Zeit zu nehmen, um sich selbstständig durch das archive of (un)familiar things zu bewegen und es um eigene Erfahrungen zu erweitern.

 

Performance
von Konzept, Idee: Marialena Marouda | Performance & Choreographie: Katja Cheraneva, Marialena Marouda, Malte Scholz | Installation: Eleni Mouzourou | Dramaturgie & Produktionsleitung: Maja Zimmermann | Technische Leitung: Harry Schulz 


Bisherige Aufführungen

  • 26.10.2016, Premiere , Karmeliterkloster, Münzgasse 9, 60311 Frankfurt am Main

 

Poetry Exercises

RFID choreographies II

Das junge Unternehmen RFID choreographies bietet das Implantieren von RFID-Microchips an und führt mittels des Übertragungsmediums “Near Field Communication” in choreographische Ansätze alltäglicher Handlungen ein.

Im Rahmen von P-Bodies 2016 stellt RFID choreographies seine Halbjahresbilanz 2015/16 vor und feiert zugleich in einem zeremoniellen Akt den hundertsten Kunden und somit das hundertste Implantat.

RFID steht für den technischen Begriff “radio frequency identification”.

Die Steuerung von technischen Geräten wird durch die Identifizierung des Microchips von einem Auslesegerät ermöglicht. Der Organismus wird so Teil eines Sender-Empfänger Systems, mit Hilfe dessen neue Verinnerlichungsprozesse choreographischer Verhältnismäßigkeiten in alltäglichen Interaktionen erforscht werden. Inhaltlich steht der Begriff des Cyborg im Mittelpunkt: haarlos, androgyn und ein Hybrid aus Mensch und Technologie.

 

Performance
von Jana Blöchle, Dominik Fornezzi, Désirée Sophie Meul 


Bisherige Aufführungen

  • 11.6.2016, P-BODIES, festival for contemporary dance und performance Leipzig

 

RFID choreographies II

see you on the other side

see you on the other side (UA)
nach Motiven von Adolfo Bioy Casares (1914–1999) und Arnold Schönberg (1874–1951)
Eine Koproduktion der KunstFestSpiele Herrenhausen und des
Hessischen Landestheaters Marburg
Konzept/ Regie: Matthias Mohr
Premiere 19. Mai 2016, KunstFestSpiele Herrenhausen/ Orangerie

„Mein Vergehen besteht darin, dass ich Sie ohne vorherige Erlaubnis fotografiert habe. Natürlich handelt es sich nicht um eine Photographie wie jede andere; es ist meine neueste Erfindung. Wir werden in dieser Photographie leben, und zwar immer.“
Aus dem Roman „Morels Erfindung“

„See you on the other side“ ist Musiktheater und mediale Skulptur zugleich. Im Zentrum des Abends mit dem Daphnis-Quartett und dem Schauspieler Christian Wittmann stehen Motive aus dem Roman „Morels Erfindung“ (1940) des argentinischen Schriftstellers Adolfo Bioy Casares und aus Arnold Schönbergs zweitem Streichquartett (1907/08) mit Texten von Stefan George. 

Als frühes Werk literarischer Medienphilosophie und zugleich fantastischer Science-Fiction-Literatur im Stile eines H.G. Wells, war der Roman bereits Inspirationsquelle für Alain Resnais’ „Letztes Jahr in Marienbad“ (anderer Verweis oder Absatz streichen. Das Problem ist etwas, dass man nicht genau versteht auf was sich dieses „frühe Werk“ bezieht. Du nennst ja oben mehrere mögliche Quellen. 

Casares und Schönberg setzen sich mit dem Verlust von körperlicher Präsenz zu Gunsten einer virtuellen Unsterblichkeit auseinander. Bei Casares entwickelt der Wissenschaftler Morel eine Maschine, die ein perfektes Abbild von Personen in deren äußeren und inneren Lebensumständen wiedergibt. Allerdings hat das Ganze einen Schönheitsfehler. Kurze Zeit nach ihrer medialen Verdopplung sterben die Menschen. Die von Morel ersonnene Maschine aber läuft weiter – ein theatrales Perpetuum mobile.

„See you on the other side“ verdichtet die Texte mit Schönbergs Musik zu einem medialen Echoraum, in dem Körper und Sprache flüchtig werden. Ein performatives Kammerspiel über Virtualität und die Sehnsucht nach unauslöschlichen Bildern unserer selbst.

 

Performance
von Daphnis Quartett Violine: Moritz Ter-Nedden / Violine: Frédérique Gulikers / Viola: Petrus Coetzee / Violoncello: Elisa Aylon Schauspiel: Christian Wittmann, Regie: Matthias Mohr (Alumni ATW), Bühnenbild: Martin Wenzel, Kostüm: Killa Schütze, Sounddesign: Willi Bopp, Licht/Projektion: René Liebert (Alumni ATW), Künstlerische Mitarbeit: Philipp Bergmann (ATW) 

Bisherige Aufführungen

  • 19.5.2016, Premiere , Orangerie, KunstFestSpiele Herrenhausen, Hannover

see you on the other side

Shattered Days/The Big Sleep

Shattered Days/The Big Sleep is a choreography developed from three interviews. The interviews are on movements and rhythms in everyday life, both real and imagined, focussed around rest and action, around lying and all the activities that are made through the day. From some characteristic descriptions and particular articulations in the interviews a formal and abstract translation is made with movements, music and light. The performance is structured in three parts, following the three interviews.


Tanzprojekt
von Direction/Choreography: Merel Roozen; Dance: Merel Roozen; Piano: Jacob Bussmann; Light: Gregor Glogowski; With music by Gilius van Bergeijk, Gustav Mahler and Robert Schumann. 


Bisherige Aufführungen

  • 26.11.2016, Frankfurt LAB
  • 27.11.2016, Frankfurt LAB

she came, she saw, she said: meme

In "she came, she saw, she said: meme" geht es um den Moment wenn zwei oder mehr Sachen oder Wesen aufeinanderprallen, sich verändern und am Ende Definitionen entkommen.

Hyunsin gab Theater und Film zugunsten von Tanz auf und war froh, nicht länger auf die Darstellung weiblicher asiatischer Stereotype reduziert zu werden. Schnell musste sie jedoch feststellen, dass die internationale Tanzszene ihre ganz eigenen Mechanismen der Exotisierung des „Anderen“ besitzt. Nun stellt sie sich die bewusst naive Frage: Wie können Stereotype zum Mittel der Selbstermächtigung werden? Auf der Suche nach Möglichkeiten jenseits von Parodie oder Reproduktion, taucht Hyunsin tief ein in alltägliche und exotisierende Klischees.Hyunsin gab Theater und Film zugunsten von Tanz auf und war froh, nicht länger auf die Darstellung weiblicher asiatischer Stereotype reduziert zu werden. Schnell musste sie jedoch feststellen, dass die internationale Tanzszene ihre ganz eigenen Mechanismen der Exotisierung des „Anderen“ besitzt. Nun stellt sie sich die bewusst naive Frage: Wie können Stereotype zum Mittel der Selbstermächtigung werden? Auf der Suche nach Möglichkeiten jenseits von Parodie oder Reproduktion, taucht Hyunsin tief ein in alltägliche und exotisierende Klischees.

 

Tanzprojekt
von von und mit: CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE: O. Hyunsin Kim SOUND, PERFORMANCE: Baly Nguyen DRAMATURGIE: Wicki Bernhardt KOSTÜME: Kristin Gerwien LICHT, BÜHNE: Lea Schneidermann CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ: Ricarda Sowa 


Bisherige Aufführungen

  • 9.1.2016, Abschlussprojekt , Sophiensæle, Berlin
  • 10.1.2016, Abschlussprojekt , Sophiensæle, Berlin
  • 26.1.2016, Abschlussprojekt , PB2 Giessen
  • 15.4.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt
  • 16.4.2016, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt
  • 4.6.2016, Abschlussprojekt , Exoat Expo Festival, English Theatre Berlin
  • 28.9.2017, Abschlussprojekt , MADE Festival, Kulturhaus Dock 4, Kassel
  • 2.11.2017, Abschlussprojekt , MADE Festival, Theater im G-Werk, Marburg
  • 17.11.2017, Abschlussprojekt , MADE Festival, Schloss Theater Fulda

 

she came, she saw, she said: meme

she came, she saw, she said: meme

she came, she saw, she said: meme

STEREO TALK

»Ich würde gern die Zeit anhalten, denn die Ereignisse haben vor dem Verstehen einen Vorsprung. Eine Geschichte kann nicht von zwei Menschen handeln. Eine Geschichte kann nicht von zwei Welten handeln. Eine Geschichte kann nicht von zwei Klassen handeln. Denn zwei ist schon die Totalität. Ich habe mit dem Fotografieren angefangen, ein Bild ist übrigens zu wenig. Man muss von allem zwei Bilder machen.« [Harun Farocki. Zwischen Zwei Kriegen]

Ein Vortrag mit zwei Bildern. Ein Vortrag über zwei Bilder, die das Sehen eines dritten Bildes versprechen. Das Stereo Bild imitiert das Sehen mit zwei Augen. Es imitiert Tiefenwahrnehmung. Ein Archiv wird vorgestellt. Das Archiv enthält jeweils zwei Bilder vom wichtigsten Tages-Ereignis der Welt und der Sonne.


Performance
von Helen Brecht (Konzept und Performance), Janina Arendt (Dramaturgie), Carolin Miller (Szenische Mitarbeit), Tanja Kodlin (Raum), Kristin Gerinn (Sound) 


Bisherige Aufführungen

  • 24.11.2016, Premiere , Studio Naxos Frankfurt
  • 25.11.2016, Studio Naxos Frankfurt

 

STEREO TALK

STEREO TALK

The metamorphosis of a text

Kris Verdonck's creations are positioned in the transit zone between visual arts and theatre, between installation and performance, between dance and architecture. As a theatre maker and visual artist, he can look back over a wide variety of projects.

Most of his oeuvre, installations, performances, theatre- and dance pieces are produced through the same methodological approach. This “method” was developed by Marianne Van Kerkhoven and Kris Verdonck. The goal is to use text as a starting point, transform it, so the result can be anything: visual arts, dance, theatre, film. The text serves as a point of reference, dramaturgical content is developed, and a work is produced. In the final result the text is often completely vanished.

During 3 weeks all the participants are invited to work on their own project,with this “method” as a guiding principle.

First the participants are asked to choose a text they like, this can be anything: proza, poetry, song texts... This text is analysed in a classical dramaturgical way: who, what, where. It is practical dramaturgy, all conversations serve an artistic goal, it is no intellectual or philosophical exercise. The next step is to choose a medium that connects to the produced content. Often participants discover a new medium and its consequences. The next and final stage is the invention of one idea that is loyal to the dramaturgy and the medium. This idea is the framework for the production. The result is exhibited the final day of the workshop. Due to the short working period the result is not the most important, the research is.

Potentially the produced idea is a framework for a “real” artwork. An important aspect of the workshop is the production aspect: how can an idea be a tool to communicate to a whole team: performers, director, technicians, producers?

 

Szen. Projekt
von Leitung: Kris Verdonck Von und mit Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft 


Bisherige Aufführungen

  • 24.7.2016, A118, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

The Navidson Records

Jemand öffnet eine Tür. Dahinter verbirgt sich etwas. In diesem Moment gerät die Situation im Raum der Lothringer 13 außer Kontrolle.

Für »The Navidson Records« arbeiten 18 Performer/innen und ein Chor gemeinsam anhand von Text, Musik und Choreografien die Idee eines Labyrinths zeichenhaft aus. Mittels einer intermedialen und raumgreifenden Installation untersucht die Aufführung das Kippmoment zwischen dem Gefühl Zuhause zu sein und dem Zusammenbruch dieser alltäglichen Vertrautheit. Was tun, wenn wir uns plötzlich im Nichts und Nirgends befinden? Dieser unheimliche Augenblick kann stellvertretend für Situationen stehen, in denen wir uns verloren wähnen und auf uns zurückgeworfen werden. Die Gestaltwerdung unsicherer Situationen erproben die Performer/innen mit den Publikum als gemeinsame performativ-musikalische Erkundung.

Für die Produktion und für die Aufführung wird ein offener Arbeitsprozess gewählt, zeitweiliger Verlust der Orientierung bewusst in Kauf genommen. Fortwährend stellt sich die Frage, welche Entscheidungen wir treffen müssen, um zum Kern des Labyrinths vorzudringen.

Kompositionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Koproduktion der Münchener Biennale mit KonzertTheater Bern und der Hochschule der Künste Bern - Studiengang Théâtre musical
In Zusammenarbeit mit Lothringer 13
mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

 

Performance
von Till Wyler von Ballmoos, Tassilo Tesche, Ole Hübner (ATW), Rosalba Quindici, Benedikt Schiefer, Kristian Hverring, Cyrill Lim, Leo Dick 


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2016, Premiere , Lothringer13 Halle München | Münchener Biennale 2016
  • 30.5.2016, Lothringer13 Halle München | Münchener Biennale 2016
  • 31.5.2016, Lothringer13 Halle München | Münchener Biennale 2016
  • 1.6.2016, Lothringer13 Halle München | Münchener Biennale 2016
  • 2.6.2016, Lothringer13 Halle München | Münchener Biennale 2016
  • 3.6.2016, Lothringer13 Halle München | Münchener Biennale 2016
The Navidson Records
The Navidson RecordsThe Navidson RecordsThe Navidson Records

 

The Navidson Records

Für »The Navidson Records« arbeiten 18 Perfor­merInnen gemeinsam anhand von Text, Musik und Choreografien die Idee eines Labyrinths zeichenhaft aus. Mittels einer intermedialen und raumgreifenden Ins­tallation untersucht die Aufführung das Kippmoment zwischen dem Gefühl, zu Hause zu sein, und dem Zusammenbruch dieser alltäglichen Vertrautheit. Was tun, wenn wir uns plötzlich im Nichts und Nirgends befinden? Dieser unheimliche Augenblick kann stellvertretend für Situ­ationen stehen, in denen wir uns verlo­ren wähnen und auf uns zurückgeworfen werden. Die Gestaltwerdung unsicherer Situationen erproben die PerformerInnen mit dem Publikum als gemeinsame per­formativ-musikalische Erkundung. 
Für die Produktion und für die Auffüh­rung wird ein offener Arbeitsprozess gewählt und ein zeitweiliger Verlust der Orientierung in Kauf genommen. Fort­während stellt sich die Frage, welche Ent­scheidungen wir treffen müssen, um zum Kern des Labyrinths vorzudringen. 
»The Navidson Records« ist eine Kooperation zwischen Konzert Theater Bern, der Hochschule der Künste Bern sowie der Münchener Biennale – Festival für Neues Musiktheater. Das Projekt setzte sich an der Internationalen Plattform Neues Mu­siktheater Bern im Juni und September 2014 in mehreren Runden gegen zahlrei­che Mitbewerber durch und kam anläss­lich der Münchener Biennale im Mai 2016 im Lothringer 13 zur Uraufführung.
www.konzerttheaterbern.ch/musiktheater/uebersicht/veranstaltung/-f7ae1c0077/?month=201609&date=1473285600

 

Performance
von Till Wyler von Ballmoos, Tassilo Tesche (Künstlerische Leitung), Ole Hübner (Co-Regie, Komposition, Performance; ATW), Rosalba Quindici (Komposition), Benedikt Schiefer (Komposition), Kristian Hverring (Soundartist, Performance), Cyrill Lim (Klangregie), Leo Dick (teilnehmender Beobachter), Pierre Sublet (musikalische Leitung) u.v.m. 


Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2016, Premiere , Große Halle Reitschule Bern
  • 10.9.2016, Große Halle Reitschule Bern
  • 11.9.2016, Große Halle Reitschule Bern
  • 11.9.2016, Große Halle Reitschule Bern

The Navidson Records

The Navidson Records

The Navidson Records

The Navidson Records

The Waste-Water-Dispenser. An introduction to a critical practice concerning our environment

We all know: water is facing fundamental threats. We are well acquainted with the debates on water scarcity and pollution. But what can we do about it? The question is how to overcome the impotence and indifference of recent forms of critique? If we are to suggest an alternative political strategy, we need to start by rethinking our relation to water. In her lecture Berta Weigel introduce a concrete object-based practice for renegotiating this relation: The waste-water-dispenser.

Performance
von Berta Weigel/Helen Brecht 

Bisherige Aufführungen

  • 5.11.2016, Mousonturm, Frankfurt (im Rahmen der GTW Konferenz)

THE YES CONFERENCE

Over the course of two days the Yes Conference experiments with abandoning “critical distance” and the proximities of collective research practices. What happens to the discourse of Theatre and Performance studies when you try to underline the Yes that’s always already at work in it?

The YES CONFERENCE is the third edition of the conference series ‘The Young: What Matters?’ taking place within the network ‘Performance Philosophy’ to constitute a public platform for young academics at early stages of their research. Participants are international students of distinct programmes (ranging from performance studies and performance practice, to critical theory, dramaturgy, philosophy and sociology of arts): University of Antwerp (BE), ArtEZ (NL), University of Giessen (DE), University of Groningen (NL), University of Roehampton (UK), Stockholm University of the Arts (SE), and University of Utrecht (NL).

In his essay ‘Research: The Young’ (1989), Roland Barthes refers to research processes that are based on the unity of their groups of authors, rather than a theme, and he specifically focuses on groups comprised of postgraduate students. The success of a piece of research, he posits, does not lie in its ‘result’ (publication), as is usually believed, but in its reflexive nature. Therefore, the early (more reflexive, perhaps) stages of research are not necessarily less important than the latter stages, its conclusions. To create space for the presentation of young subjects’ initial research means for Barthes to combat repressions and release not only those ‘young presenters’, the authors of the texts, but also their readers, who are similarly caught up in the division of specialized languages.

Drawing on Barthes’ ideas, ‘The Young: What Matters?’ has constituted a public platform dedicated to critical voices of young academics, aiming to facilitate an exchange of thoughts and practices related to performance, performativity, media, and arts and the humanities at large. 

In 2016 the conference will take place on February 12th-13th under the title YES CONFERENCE. It will explore questions of proximity in academic discourse, specifically theatre and performance studies. By experimenting with the (temporary) reduction of a critical distance to the object of research as well as to the academic colleagues, the Yes Conference tries to say yes to the affirmative potentials of collective work.

http://theyesconference.tumblr.com/

 

Vortrag
von The Yes Conference http://theyesconference.tumblr.com/ 


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Bisherige Termine

  • 12.2.2016, Bismarckstraße 6, 35390 Gießen
  • 13.2.2016, Bismarckstraße 6, 35390 Gießen

 

THE YES CONFERENCE

theoria

 

Die studentische Konferenz des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft mit Beiträgen von Helen Brecht, Gregor Glogowski, Christopher Krause, Philipp Krüger, Dominik Meder, Sonja Risse, Hanna Steinmair, Christopher Weickenmeier und Ines Wuttke.


Vortrag
von Teilnehmer_Innen des Kolloquiums, unter der Leitung von Prof. Gerald Siegmund 


Bisherige Termine

  • 2.7.2016, Probebühne 2, Schiffenberger Weg 115, Gießen

Transformers - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Gastspiel)

Das Theaterkollektiv kgi hat Verbündete aus unterschiedlichen Bildungsschichten, Altersgruppen, Ländern und sozioökonomischen Hintergründen gefunden, die sich transformieren wollten und fragten: Wem gehört die Zeit im Angesicht einer apokalyptischen Zukunft? Führt nicht die Behauptung, selbst in den prekärsten Lebenssituationen noch der eifrige, zuverlässige und ausdauernde "Schmied des eigenen Glücks" zu sein, zu einem Verschwinden der Gegenwart im Dienste einer nie eintreffenden besseren Zukunft? Dient Zeit nur zur Strukturierung "sinnvoller" Tätigkeiten, die einen Mehrwert abwerfen sollen, oder ist sie ein Raum der Möglichkeit, Wahl und Freiheit?

KGI haben Menschen dazu eingeladen, mit ihnen auf der Bühne zu stehen und eine gemeinsame Bewegung zu finden. Tanzend, auch wenn niemand von ihnen gelernt hat, wie das geht. Bewegte Geschichten und Körper aus dem Hier und Jetzt als ein Versuch über die Zukunft.

Performance
von kgi - büro für nicht übertragbare angelegenheiten
Von und mit: Rahel Crawford Barra(ATW), Simon Kubisch, Dominik Meder(ATW), Ahmad Zedan, Stefanie Dörr, Jenny Bartsch, Fritz Stockhofe, Jens Bluemlein, Justin Riedel, Khousrou Mahmoudi, Mike Vojnar, Nils Weishaupt(ATW), Sara Smeets, Simon Kubisch, Maria Vogt(Ex-ATW) 
In Koproduktion mit Ringlokschuppen Ruhr und Theater Oberhausen. Gefördert von der Kunststiftung NRW


Bisherige Aufführungen

  • 15.4.2016, Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr
  • 16.4.2016, Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr
  • 1.10.2016, Favoritenfestival Dortmund
  • 14.6.2017, Theaterdiscounter im Rahmen des PAF 2017
  • 1.12.2017, Staatstheater Darmstadt
  • 2.12.2017, Staatstheater Darmstadt

TRANSIT MONUMENTAL – Droga Niepodległości

Nachwuchsplattform beim Performing Arts Festival Berlin

TRANSIT MONUMENTAL setzt ein objet trouvé von 10 Metern Länge und 500 Kilogramm Gewicht als Monument in Szene, um mit Darstellungsformen und Utopien einer europäischen Nation auf Tuchfühlung zu gehen. Inspiriert durch die in die Jahre gekommene Tradition der Staatsgeschenke und mit dem selbstauferlegten Auftrag, dieses Monument verschiedenen repräsentativen Persönlichkeiten und Gruppierungen in Polen zu offerieren, reisen die Gruppe K.A.U. und die polnische Regisseurin Małgorzata Wdowik damit durch verschiedene Regionen vom SPIELART-Festival bis nach Warschau. Sieben Road-Movie-Episoden, eine Dokumentation der Abschieds-Performance in München sowie ein Live-Mitschnitt des abschließenden Kongresses in Warschau erzählen davon.

Produktion:
SPIELART-Festival (New Works und Art in Resistance). Koproduktion: Komuna // Warszawa, Teatr Powszechny und Foundation for Public Space Research TU Warsaw

Unterstützt durch: den Regierenden Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Goethe-Institut, Instytut Adama Mickiewicza, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Film und Fernsehen München

„Das Performing Arts Festival Berlin 2016 wird veranstaltet vom LAFT Berlin in Kooperation mit den Spielstätten Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle und Theaterdiscounter. Das PERFORMING ARTS FESTIVAL BERLIN 2016 des LAFT Berlin wird gefördert durch das Land
Berlin – Senatskanzlei (Kulturelle Angelegenheiten) aus Mitteln des Europäischen Fonds für
Regionale Entwicklung (EFRE) im Programm "Stärkung des Innovationspotentials in der Kultur II“

 

Installation
von K.A.U.&Wdowik Konzept, Regie, Text und Realisierung: Philipp Bergmann / Thea Reifler / Matthias Schönijahn / Małgorzata Wdowik Moderation / Performance: Romuald Krężel Ton und Musik: Johannes van Bebber Technologie: Alexander Buers Videoproduktion: Dino Osmanovic (Kamera) / Nina Wesemann Cut: Gudrun Gruber Herstellungsleitung: HFF München, Anna-Katharina Brehm IT-Realisierung: Alexander Foremny Video Kongress: Maciej Thiem Live-Übersetzung Kongress: Emilia Pienicka Übersetzung: Emmilou Rößling, Jan Tage-Kühling 


Bisherige Aufführungen

  • 24.5.2016, Sophiensaele
  • 25.5.2016, Sophiensaele

 

TRANSIT MONUMENTAL

trugschluss))) #neun. tag me if you can

 

trugschuss))) geht in die neunte Runde, mit der Performancekünstlerin Julia Mihály & Komponist Ole Hübner im Loft1.

Julia Mihály: "If you liked my posts, I wouldn’t need to express myself"
Performance für Stimme, Zuspielung, Live-Elektronik und 3000 Meter Frischhaltefolie

Ole Hübner | Rick Reuther: "der sinn und das aussehen" (#1-4)
Solo-Musiktheater für Sängerin mit Spielzeug, Percussion, Objekten, Video und Audio Playback, Live-Elektronik und Licht

Karlheinz Essl: "Sequitur IX"

Felix Leuschner: "Ophelia Gesänge"
für Stimme und Zuspielung

Julia Mihaly: "Antizyklisch.momente_von_sinn-(un-[d])freiheit.anti.trashoore.milch." (Auszüge)
Performance für Stimme, Zuspielung, Live-Elektronik, Video und ein Pony

Minas Borboudakis: "Ich habe mein Selbst erforscht"
für Stimme und Live-Elektronik

Julia Mihaly: "Scape 1_4"
Elektronische Kompositionen

Ole Hübner | Niclas Thobaben: "J-Pop Songs"

 

Konzert
von Julia Mihály, Ole Hübner (ATW) 


Bisherige Aufführungen

  • 17.5.2016, Loft1 Marburg

Über Berge

Das goldene Zeitalter des Alpinismus ist vorbei. Noch entfaltet der Berg als bevorzugter Ort politischer, religiöser und kultureller Praktiken ein umfängliches metaphorisches Potential. Stand das Bergprofil seit jeher als handlungstragende Kulisse des Menschen der Ebene da, der sich im Nimbus des Erhabenen zu wiegen pflegte, so perspektiviert "Über Berge" den auf die Hybris folgenden Abstieg. 
"Über Berge" installiert auf der Bühne einen raumgreifenden und -strukturierenden Berg. In ihrem Zusammenspiel offenbaren stilprägende Ikonen, Narrative und alpine Relikte den Berg als Zustand von Materie und Imagination.

Über Berge
eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert vom Kulturamt der Stadt Gießen und der Gießener Hochschulgesellschaft, Dank an Jugendwerkstatt Gießen e.V.

 

Performance
von Antonia Alessia Virginia Beeskow, Martin Bien, Alisa M. Hecke, Benjamin Hoesch, Frieda Illig, Martha Oelschläger, Florence Ruckstuhl, Nora Schneider, Franz Thöricht (Jascha&Franz), Rudolf Triller 


Bisherige Aufführungen

  • 15.10.2016, Probebühne 1
  • 27.10.2016, Studio 1, Mousonturm
  • 28.10.2016, Studio 1, Mousonturm

Unantastbar

Ein Labor von ongoing project mit Kindern und Jugendlichen der Georg-Büchner-Schule Gießen und der Friedrich-Fröbel-Schule Wetzlar.
Das Grundgesetz wurde untersucht, die Würde des Menschen befragt, eine freie Entfaltung geprüft und die Meinungsfreiheit erprobt. ongoing project hat mit den Schüler_innen die im Grundgesetz verankerten Grundrechte auf ihre Aktualität in der Lebensrealität der Beteiligten untersucht. Die Schüler_innen der beiden Schulen haben einen besonders persönlichen Bezug zu den Grundrechten, insbesondere der Würde des Menschen, oder dem Verbot der Benachteiligung. Eine Förderschule und eine Grundschule, mit einem sehr hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund, haben gemeinsam ihren Stellenwert in und ihren Anspruch an Gesellschaft erarbeitet und erprobt.
Im Neuen Kunstverein Gießen, werden die Ergebnisse als Fotoausstellung präsentiert.

Mehr Informationen:
www.ongoing-project.org

 

Ausstellung
von ongoing project 


Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2016, Premiere , Neuer Kunstverein Giessen
  • 10.6.2016, Neuer Kunstverein Gießen
  • 11.6.2016, Neuer Kunstverein Giessen

 

Unantastbar

Unsere Wünsche gab uns Mao. Eure Wünsche könnt ihr kaufen.

Das Feature thematisiert den beispiellosen Wandel der Volksrepublik China anhand von persönlichen Berichten zweier Generationen. Ausgangspunkt sind Interviews mit vier VertreterInnen einer heutigen Großelterngeneration und ihren jeweiligen Enkeltöchtern.

QiuKaoyuan (*1941), ZhangLishuang (*1946), DuZhuomin (*1941) und JiebingJang (*1938) wurden an ganz unterschiedlichen Orten in China geboren und erlebten die Reformen und Umwälzungen seit den späten 1950ern äußerst different. Große Schnittmengen gibt es dennoch in dem, was sie erlebten und wie sie dieses Erlebte in der Retrospektive beschreiben und bewerten. QiuZhen (*1991), LongXiaoxian (*1992), WangAnni (*1990) und GaoYinfu (*1994) sind zwar bei ihren Großeltern aufgewachsen, aber wissen kaum um deren Vergangenheit. Die jüngere Geschichte der Nation kritisch zu reflektieren ist unangebracht, bislang wurde ihnen vor allem beigebracht, patriotisch und optimistisch in die Zukunft zu sehen. Anhand persönlicher Berichte gibt das Feature Eindrücke individueller Lebensentwürfe in China von damals und heute. Die Interviewten berichten sowohl vom Erleben nationaler Ereignisse, als auch von ihrem Alltag unter diesen Eindrücken. Außerdem schildern sie ihre Pläne, Träume, Wünsche und Erwartungen für eine Zukunft; die Großeltern sowohl über solche von vor 50 Jahren, als auch solche der Gegenwart, die Enkeltöchter gleichen diese mit den ihren, aktuellen ab. Die persönlichen Berichte, die im chinesischen O-Ton und übersetzt zu hören sind, werden unterfüttert mit Fakten der jüngeren chinesischen Geschichte, die dem Zuhörer eine Einordnung in den historischen Kontext erleichtern. Musikalische Elemente sowie Sounds aus dem alltäglichen Leben der beiden Generationen mischen sich unter das Erzählte. Sie geben einen Eindruck, wie der Bauernstaat qua zahlreicher Reformen zu einer technisierten Nation heranwuchs und wie das dörfliche Leben von einer Solitärgesellschaft in den Megacities abgelöst wurde.

Das Feature ‚Unsere Wünsche gab uns Mao. Eure Wünsche könnt ihr kaufen‘ ist eine Weiterentwicklung des Dokumentartheaterstücks 'about the beautiful new world', welches 2015 in Beijing uraufgeführt wurde. Während in der Inszenierung nur die Enkelgeneration auf der Bühne vertreten war, werden im Feature nun die Stimmen der beiden Generationen direkt einander gegenübergestellt.

Buch: Matthias Jochmann
Regie: Andrea Getto
Redaktion: Mareike Maage

 

Hörspiel
von Matthias Jochmann 


Bisherige Aufführungen

  • 22.5.2016, Premiere , Rundfunk Berlin-Brandenburg

us as a useless duet

"us as a useless duet" is a dance performance by and for two people. I am one and the other I do not know yet. It is an (almost) invisible performance, seen only by us who are dancing it. The piece is composed of five sessions, dispersed throughout five weeks. In each two-hour session both of us has time to make a proposal. We don’t know in advance what will happen: this duet that we make together and for ourselves is a negotiation between two desires. We will dance together, and we will research nothing. This is not a creativity exercise; it is the risk of loosing the self in the other. And yes, we will see each other every week for five weeks, for some people this is already a long-term commitment.

"us as a useless duet" is taking place in Trafo, Giessen from the 23rd of May to the 24th of June. You are all warmly invited to the closing finissage of these 5 weeks of duet-dancing on the 25th of June. There will be food, drinks, leaking of rumours and off course some dance making

25th of June
Trafo and Kuché: Moltkestrasse 11, Giessen. 
16-20 Uhr

 

Tanzprojekt
von Catalina Insignares 


Bisherige Aufführungen

  • 25.6.2016, Abschlussprojekt , Trafo/ Kü-Ché Moltkestrasse 11
us as a useless duet
us as a useless duet
us as a useless duet

us as a useless duet

us as a useless duet

Verhaltet euch ruhig.

Die Welt. Alles könnte auch anders sein. Alles, was wir sehen und beschreiben können, könnte auch anders sein. Die Gesamtheit der bestehenden Sachverhalte ist die Welt. Diese Gesamtheit bestimmt auch, welche Sachverhalte nicht bestehen. Die Sachverhalte sind voneinander unabhängig. Es könnte aber auch alles ganz anders sein. Kein Dada-Gedicht kann den Aberwitz und schieren Irrsinn der aus dem Kontext gerissenen und beliebig aneinandergereihten Schlagzeilen eines einzelnen Tages übertreffen. Die Dinge kommen und gehen und am Ende gibt es trotz aller Eilmeldungen nichts Neues unter der Sonne.
Denn, und da sind wir ehrlich, das Gespräch wurde vor der Sendung aufgezeichnet. Dieser Monolog des Informationsflusses, ein Hin und Her von Schlagzeilen – ein Dialog auf einer Seite und der, der ihm gegenübergestellt ist. Alles ist vorproduziert, dennoch könnte alles auch ganz anders sein. Nur die Musik, die ist live. Auf jeden Fall. Garantiert. Und jetzt: das Wetter.

 


Gefördert durch:

ZMI Gießen - Zentrum für Medien und Interaktivität

Gerriets GmbH - Spezialist für Bühnenbedarf und Veranstaltungsprojekte

 

Performance
von Gesa Bering, Laura Eggert, Kathi Sendfeld | Technische Unterstützung: Dominik Hallerbach 


Bisherige Aufführungen

  • 29.4.2016, Festival der jungen Talente 2016 | Frankfurter Kunstverein
  • 30.4.2016, Festival der jungen Talente 2016 | Frankfurter Kunstverein
  • 1.5.2016, Festival der jungen Talente 2016 | Frankfurter Kunstverein
  • 2.6.2016, PROLOG | Kunsthalle Gießen, Berliner Platz 1
  • 3.6.2016, Probebühne II | Institut f. Angewandte Theaterwissenschaft

 

Verhaltet euch ruhig

Verhaltet euch ruhig

Verhaltet euch ruhig

Verhaltet euch ruhig

Wahrheit oder Pflicht

In Rhythm 0 steht der Körper Marina Abramovićs den Zuschauer*innen zur freien Verfügung. Eine Anzahl von verschiedenen Gegenständen wie Waffen oder Federn können die Zuschauenden für die Behandlung des Körpers verwenden. In Yoko Onos Cut Pieces ist der Aufbau formal simpler, hier werden die Zuschauer*innen dazu angehalten, der Künstlerin mit einer Schere Teile aus ihrer Kleidung zu schneiden. Beiden Performances gemein ist, dass die Künstlerinnen ihren Körper unter bestimmten Voraussetzungen dem Publikum aussetzten, was letztlich zur Selbstermächtigung führt. In beiden Fällen übernehmen die Künstlerinnen die Verantwortung für den Zeitraum der Performance und es entsteht ein heterotopischer, quasi rechtsfreier Raum, der nur durch die Anordnung der Performance definiert wird.
Diese Arbeiten stellen die Frage nach dem weiblichen Körper der jeweiligen Zeit. Welchen Zuschreibungen, Diskriminierungen und konkreten Misshandlungen ist er ausgesetzt und was zeigt sich unter der Offenlegung dieser Strukturen? Beide Arbeiten sind Zeitdokumente der feministisch-emanzipatorischen Body Art. Die Performance Wahrheit oder Pflicht schließt an diese Tradition an, verortet sich aber in der Gegenwart. Welchen Diskursen und Machtstrukturen ist ein Körper heute ausgesetzt? Welche Unterschiede ergeben sich durch die Verschiebung, das der Körper der eines schwulen Mannes ist? Die Performance löst das soziale Experiment aus dem ästhetischen Kanon der kunsthistorischen Verweise. Das Pathos der traditionellen Body Art mit ihrem Ganzheitsanspruch wird durch dieses vermeintliche Partyspiel unterlaufen. Die Performance Wahrheit oder Pflicht ist nichts weniger als ein Abarbeiten der Normen an den Grenzen des eigenen Scham- und Peinlichkeitsgefühls für alle Beteiligten.

 

Performance
von Thomas Bartling 


Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2016, Frankfurter Kunstverein
  • 29.4.2016, Frankfurter Kunstverein
  • 30.4.2016, Frankfurter Kunstverein
  • 1.5.2016, Frankfurter Kunstverein
  • 2.6.2016, Neuer Kunstverein Gießen
  • 2.6.2016, Neuer Kunstverein Gießen
  • 12.8.2016, Fuchsbau Festival, Hannover
  • 13.8.2016, Fuchsbau Festival, Hannover
  • 14.8.2016, Fuchsbau Festival, Hannover
  • 17.3.2017, FFT, Düsseldorf
  • 13.5.2017, Kunstverein Familie Lola Montez
  • 28.7.2018, Habitat Festival
  • 4.8.2018, Vogelball, Hamburg
  • 28.12.2018, zwischendenjahren, Schauspielhaus Bochum

 

Wahrheit oder Pflicht

WHY DO YOU WANT TO WORK HERE? How to answer the million dollar question // Symposium zur Arbeit in Kunstbetrieb und Kreativwirtschaft

Im Rahmen des Festivals der jungen Talente fragen wir nach den konkreten Produktionsbedingungen im künstlerischen Feld. Uns interessiert, warum Verweigerung zu einer Erfolgsstrategie im Kunstbetrieb geworden ist, und warum Dissidenz sich gut verkauft. Es geht darum, herauszufinden, wie künstlerische Arbeit heute und in Zukunft aussieht.

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, ermöglichen wir eine offene Gesprächsrunde, bei der man jederzeit hinzukommen kann. Durch kurze Keynote-Vorträge der eingeladenen Diskutanten fördern wir eine interdisziplinäre Diskussion, in der Soziolog_innen, Philosoph_innen und vor allem Akteur_innen des Kunstbetriebs miteinander und mit den Besucherinnen und Besuchern des Festivals ins Gespräch kommen. Uns geht es nicht nur um das Versprechen von Partizipation. Der Großteil der Besucher_innen des Symposiums und der Beteiligten am Festival der jungen Talente ist selbst im Kunstbetrieb tätig, meist als prekär Beschäftigte.

 

EINTRITT FREI

 

14.00
Eröffnung

Bojana Kunst

 

15.00
Frankfurter Kunstszene

Corinna Bimboese (Atelier Frankfurt), Jan Deck (laPROF, Frankfurt), Juliane Duft (MAK Frankfurt), Norbert Pape (ID_Frankfurt)

In diesem Panel interessieren uns die ersten Schritte auf dem Weg zur einer etablierten Position im Kunstbetrieb. Die Frankfurter Institutionen sind die erste Etappe in der Arbeitswelt für Künstler_innen und andere Kreativarbeitende. Inwiefern ist Frankfurt ein besonderer Ort in dieser Hinsicht? Welche Rolle spielen Galerien und Institutionen bei der Integration in die Strukturen der Kunstwelt?

 

16.30
Bedingungsloses Grundeinkommen

Philip Kovce (Berlin), Enno Schmidt (Basel)

Wir wollen in dem Symposium auch eine gesellschaftspolitische Perspektive eröffnen. Uns geht es darum zu fragen, wie sich kreative Arbeit verändert. Uns interessiert, wie kreative Arbeit ein Modell für die Arbeitswelt der Zukunft darstellt. In diesem Kontext ist das bedingungslose Grundeinkommen ein interessantes Modell. Denn damit ergeben sich Fragen wie: Lässt sich mit einem Grundeinkommen der Zwang zur kreativen, projektbasierten Arbeit lösen? Oder ermöglicht das Grundeinkommen gerade kreatives Arbeiten für alle?

 

17.30-18.00
Pause

 

18.00
Architektonische Visionen für die Arbeit der Zukunft

Anna Scheuermann (Kuratorin Deutscher Pavillon Venedig Biennale)
Miriam Kuhlmann + Gevorg Yeghikyan (Städelschule)

In diesem Panel interessieren uns vor allem zwei Aspekte. Zum einen die unmittelbaren Herausforderungen denen sich Architekten und Designer gegenüber sehen, beispielsweise durch die verstärkte Immigration. Neuer, zugänglicher Wohnraum, neue Infrastrukturen und erschwingliche Designlösungen werden gebraucht. Zum anderen geht es um eine urbanistische Perspektive. Die Strukturen von Arbeit verändern sich, und mit der Durchmischung von (kreativer) Arbeit und Privatleben sind neue Konzepte nicht nur für die Organisation der Städte gefordert. Wie können angewandte Kunst und Architektur die neuen Herausforderungen angehen? Welchen Beitrag leisten Kreative zur Lösung drängender Probleme?

 

19.00
"Willst du mit mir arbeiten?" - Zukunft und Utopien der Arbeit im künstlerischen Bereich

Mit den teilnehmenden Künstler_innen des Festivals

Das erklärte Ziel des Festivals der jungen Talente ist es, die Zusammenarbeit der Studierenden verschiedener gestalterischer Fachrichtungen der regionalen Hochschulen zu fördern und die Entstehung neuer experimenteller Arbeiten zu unterstützen. Was aber verbindet uns, die „jungen Talente“? Wir – wer soll das sein? Wollen wir überhaupt (zusammen) arbeiten? Und wenn nicht, was dann? Mit wem nehmen wir den Arbeitskampf auf? Welche Zeiten kommen nach der Aufhebung von (gemeinsamer) Arbeits- und Freizeit? Wie organisieren wir uns? Wie können wir Verantwortung übernehmen für die eigenen Wertvorstellungen und Arbeitsbedingungen?
Alle diese Fragen stellen wir am Ende des 8. Festivals der jungen Talente an unsere Kolleg_innen und entwickeln ein Forum, das als Inspirationsquelle für zukünftige Kooperationen und künstlerische Arbeiten im kulturellen, akademischen und virtuellen Raum dient.

 

http://2016.festivaljungertalente.de/project/why-do-you-want-to-work-here-how-to-answer-the-million-dollar-question-2/

 

Vortrag
von und mit Carina Premer, Bernard Vienat und Internet-TBD (www.internet-tbd.com) 


Bisherige Termine

  • 1.5.2016, Frankfurter Kunstverein

WIE WIR ES WOLLEN

Im Jahre 2005 ist bekannt geworden, dass die Dialoge der Vorabendserie Marienhof von Vertretern der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in den 90ern heimlich umgeschrieben wurden. Teil eines geheimen Programmes, angeführt von der Mont Pelerin Gesellschaft, ganz Europa im neoliberalen Sinne umzuformen? Nachdem die Sendung 2011 plötzlich abgesetzt wurde, wurde die junge KünstlerInnengruppe ScriptedReality im Jahre 2016 von den BewohnerInnen eingeladen auf dem Marktplatz von Marienhof aufzutreten. Den Ort haben sie beinahe unbewohnbar und verwüstet vorgefunden und sich, um überhaupt auftreten zu können, an die Arbeit gemacht gleich die ganze Serie in ihrem Sinne gegen-umzuschreiben. Herausgekommen ist WIE WIR ES WOLLEN - ein Lehrstück-Happening in postapokalyptischen Soap-Setting, das vom Publikum gespielt wird.

Koproduziert vom Mousonturm Frankfurt und dem Freischwimmerfestival 2016, Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt

Performance
von Ruth Schmidt, Arne Salasse, Dominik Meder, Christopher Krause, Jacob Bussmann und Tilman Aumüller (ScriptedReality) http://www.scriptedreality.net 


Bisherige Aufführungen

  • 22.10.2016, ZÜRICH, GESSNERALLEE
  • 23.10.2016, ZÜRICH, GESSNERALLEE
  • 18.11.2016, BERLIN, SOPHIENSAELE
  • 19.11.2016, BERLIN, SOPHIENSAELE
  • 4.12.2016, WIEN, BRUT
  • 4.12.2016, WIEN, BRUT
  • 13.1.2017, Mousonturm Frankfurt
  • 14.1.2017, Mousonturm Frankfurt
  • 24.1.2017, DÜSSELDORF, FFT JUTA
  • 25.1.2017, DÜSSELDORF, FFT JUTA

Wohlstand

Wohlstand ist eine performative Installation im öffentlichen Raum, die über Geld meditiert.

An einem öffentlichen, von Fußgängern frequentierten Ort wird ein offziell anmutender Münzautomat aus Edelstahl installiert, der sich mal unauffällig, mal als völliger Fremdkörper in seine Umgebung einfügt. Die Funktionsweise dieses Automaten ist simpel: Eine Uhr, die zu Beginn Null zeigt, kann durch Münzeinwurf aufgezogen werden und zählt dann die Zeit herunter – je mehr Geld, desto mehr Zeit. Nach Ablauf der Zeit wird das eingeworfene Geld wieder auf den Boden ausgeschüttet – und jeder kann es aufheben.

Ein Mensch agiert in Abhängigkeit vom Automaten. Läuft die Uhr, verharrt er in einer Meditationshaltung neben ihm: Eine Nicht-Aktion, angetrieben vom Geldfluß durch die Maschine. Steht die Uhr aber auf Null, hat der Mensch Pause, ist ansprechbar und verheißt Antworten auf die Frage, was das alles soll – sofern er nicht schon zu erschöpft ist.

Die Antworten sind nicht konsistent und lenken dadurch auf weitere Fragen hin, etwa darüber, was Geld ist und wie es den öffentlichen Raum formt; was Arbeit, Geld und (Frei-)Zeit verbindet, und ob das so sein muß; und ob ein perfekter Lohnarbeits-Konsum-Mensch gegenüber Geld so leidenschaftslos und durchlässig sein muß wie ein meditierender gegenüber äußeren Reizen.

http://2016.festivaljungertalente.de/project/wohlstand/

http://made-festival.de/wohlstand

 

Photos: Julia Żabowska, Elena Giffel, Juliane Kutter

 

Performance
von Carlos Franke, Julia Żabowska


Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2016, Premiere , Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein
  • 29.4.2016, Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein (Willy-Brandt-Platz)
  • 30.4.2016, Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein (Paulsplatz)
  • 1.5.2016, Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein
  • 2.6.2016, Gießen, Löwengasse
  • 4.6.2016, Gießen, Marktplatz
  • 24.6.2017, Ludwigsplatz/Georg-Büchner-Platz Darmstadt (Staatstheater Darmstadt, Hessische Theatertage)
  • 29.9.2017, Kassel, Kulturhaus Dock4 (MADE-Festival)
  • 30.9.2017, Kassel, Königsplatz (MADE-Festival)
  • 28.10.2017, Schlitz, Landesmusikakademie Hessen (MADE-Festival)
  • 3.11.2017, Marburg, Sparkasse Marburg-Biedenkopf (MADE-Festival)
  • 3.11.2017, Marburg, MADE-Festivalzentrum
  • 8.9.2018, Gießen, Unter Hardthof / ARThof 9
  • 9.9.2018, Gießen, Unter Hardthof / ARThof 9
Wohlstand
Wohlstand
Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

Wohlstand

WUMMS!

Theater für alle ab 7 Jahren.

WUMMS, die Theaterbühne, hat ein Problem. Sie hat sich wieder einmal zu
sehr in ihre Bühneneffekte und Lichtpläne vertieft, statt sich um das zu kümmern, was
da auf der Bühne passieren soll: Die Aufführung. Und jetzt sitzt
plötzlich ein Publikum im Theater und will etwas geboten bekommen. Was
tun?

WUMMS braucht eure Hilfe! Helft ihr mit, ein Aufführung für die
Bühne zu finden? Mit Licht, Nebel, Musik und Glitzerregen?
Pennerfeen, Spassmilben und verrückten Showhasen? Oder singenden Erdbeertorten?
Oder oder oder... WUMMS, die Bühnenzaubermaschine, hat eine Menge verrückter Ideen und Tricks auf Lager. Ihr auch?

 

Projekt
von Von und mit: das schaubüro (Thea Reifler (ATW), Julia Haenni, Micha Küchler, Dominik Blumer, Patrick Oes, Demian Jakob, Johanna Wagner) Oeuil extérieur: Nicolette Kretz Produktionsleitung: Kathrin Doppler 

Bisherige Aufführungen

  • 30.4.2016, Premiere , Schlachthaus Theater Bern CH
  • 1.5.2016, Schlachthaus Theater Bern CH
  • 7.5.2016, Schlachthaus Theater Bern CH
  • 8.5.2016, Schlachthaus Theater Bern CH

 

Wumms!

Софи - о шаблонах / Sofie - über Schablonen

Mache dich zum Gefäß. Du kannst alles werden: Feuer, Eisberg, Klimaanlage etc. Kein Bild ohne Zustand, kein Zustand ohne Bild. Menschen schauen anderen Menschen dabei zu, wie sie ein Bilder in sich arbeiten lassen. Eine feministische Meditaiton.

 

Performance
von Olga Antonova, Galina Izmaylova, Yana Nedostupovna, Nana Melling 


Bisherige Aufführungen

  • 1.10.2016, Premiere , HIDEOUT, Рощинский 4-й проезд, 14, Moscow, Russia