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Let´s talk about love

Ein vor 20 Jahren veröffentlichtes Pop-Album wird in voller Länge abgespielt und strukturiert die Dramaturgie des Abends. Die beiden Performer entwickeln und vollziehen zu jedem Song eine neue performative Handlung. In einer kritisch-affirmativen Auseinandersetzung mit deren Inhalt werden die Lieder Dions zu Schablonen um über die Gegenwart und die Idee der nostalgischen Kulturgeschichtsschreibung an sich zu reflektieren. Doch auch wenn das (Pop-)Album als DAS Artefakt des jeweiligen Zeitgeistes par excellence gilt, sind die Zeitzeugenberichte der beiden Performer höchst persönlich: Die popkulturelle Sozialisation der eigenen Jugend und deren bedeutende persönliche Ereignisse wie Pubertät, Coming Out, erste Lieben, etc. werden mit der jeweiligen Lieblingsmusik zusammengebracht und auf einen Bezug zur heutigen (Künstler-)Identität überprüft. Fernab jeglicher ironisierenden Haltung, wird der katharische Moment der Power-Balladen Céline Dion ernst genommen. Denn Pathos kennt keine Ironie. 
In dieser Katharsis erkennen die Performer ein Moment, dass der Performance Art wesensgleich ist. Dieser soll aktiv genutzt werden, um in Form und Inhalt das größtmögliche Risiko einer Verletzbarkeit, weit über den Körper hinaus, zu initiieren. Somit steht in dieser Performance nicht nur die künstlerische Daseinsberechtigung, sondern auch die autobiografische Identitätskonstruktion als solche auf dem Spiel.

 

Performance
von Thomas Bartling (Alumnus ATW) und David Kilinç 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.12.2017, Zeche 1, Bochum
  • 2.12.2017, Zeche 1, Bochum
  • 7.4.2018, Pumpenhaus, Münster
  • 9.9.2018, FAVORITEN FESTIVAL, Dortmund
  • 25.1.2019, Freie Schichten Festival, Burgtheater, Lingen(Ems)