Inhaltspezifische Aktionen

MY HANDS. MY MOTHER’s

MEINE HÄNDE. DIE MEINER MUTTER
Was bleibt von jemandem? 23 Umzugskisten voller Gegenstände haben ihre Besitzerin verloren und diese Objekte leben weiter.

Man sagt, Erinnerung sei ein komischer Hund. Man wirft für ihn einen Stock und er bringt etwas völlig anderes zurück. Erinnerungen sind fragil, manchmal unlogisch, unzusammenhängend und unumstößlich unvollständig. Doch nun gelten meine Erinnerungen an diese Stadt nur noch einer Frau, die ich zufällig getroffen habe. Ich werde von Schatten umgeben, Tochterschatten von steifen Möbelstücken. Sie verfolgen mich in der Sonne, aber es sind Menschen. Diese Erinnerungen sind die einzige Möglichkeit, eine Unterhaltung zweier Menschen zu Ende zu führen, die nie mehr miteinander sprechen werden. Wir erforschen die Fähigkeit von Objekten, bestimmte Situationen zu speichern. Leben bedeutet irgendwie ein_e andere_r zu sein. Sehen bedeutet sich zu distanzieren. Klar zu sehen bedeutet Innehalten. Analysieren bedeutet sicherlich ein Fremder zu werden. Es ist, als hätte ich ein altes Porträt gefunden, ohne Zweifel meines, von etwas anderer Statur, mit unbekannten Merkmalen, aber unverwechselbar meine, erschreckenderweise ich. Das Leben ist, als ob wir damit geschlagen wären. Wir werden uns sicher wiedertreffen, auf irgendeiner Party.


Performance
von Objects, recipe – Carmen Sauras de la Llave | Original music and sound design – Bruno Tambascio | Vocals – Malia Bendi Merad, Paloma Lirola | Costumes – Frank Salewski | Light design and technic – Jakob Boeckh | Graphic design – Virginia Gutiérrez del Álamo | Camera – Michael Benett | Film acting – Susie Meyer | Text – Carmen Sauras de la Llave, Barbara Visnevetski, René Char, César Vallejo, Friedrich Nietzsche, Liliane Koch, Adela Bravo Sauras | Text translations and editing – Liliane Koch, Dorothee Krueger, Adela Bravo Sauras | Outside eye – Jacob Bussmann | Preview rehearsals – Frida Laux, Dorothee Krueger | Concept participation – Pietro Righi Riva, Anja Stachelscheid, Alfonso Ruano Canales | Performance, Choreography – Liliane Koch, Adela Bravo Sauras | Concept and idea, stage design and construction, video – Adela Bravo Sauras | Mentoring – Heiner Goebbels, Philipp Schulte | http://nofourthwall.com/index.php?/ongoing/my-hands-my-mothers/ | https://www.facebook.com/events/253870931687012/| Special thanks to Martina Ruhsam, Kris Verdonck, Karin Pelte, Rike Huy, Lisa Charlotte Friederich, Benjamin Hoesch, Julia Stina, Tamara Antonijevic, Eleonora Siarava, Patrick Faurot, Katharina Stephan and her seminar students | Supported by: Kulturamt der Stadt Gießen, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, Instituto Cervantes Berlin 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 8.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 8.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 8.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 8.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 9.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 9.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 9.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 9.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 9.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 10.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 10.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 10.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 10.5.2017, Abschlussprojekt , pb1
  • 10.5.2017, Abschlussprojekt , pb1