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ørfeus 2.0

Das experimentelle Musiktheaterstück »ørfeus 2.0« interpretiert die Sage um den wohl berühmtesten Sänger der Antike neu, der, um seine verstorbene Gattin Eurydike zu retten, aus Liebe den Gang in die Unterwelt antritt. »ørfeus 2.0« verbindet Musiktheater mit Videokunst, klassische mit elektronischer und zeitgenössischer Musik, historische und aktuelle Texte. Es entfaltet sich ein Abend, der den historischen Orpheus-Stoff aus einer neuen Perspektive heraus zu definieren sucht. Das Stück entsteht in enger Kollaboration junger Künstler*innen verschiedenster Disziplinen aus ganz Deutschland.
Die Geschichte, die der Mythos erzählt, wird als das das Leben der Figur bestimmende Narrativ hinterfragt. Zugleich stellt die Reise in die Unterwelt auch einen Gang durch die Geschichte der Orfeus-Erzählungen dar, mit der das Erleben des Protagonisten direkt konfrontiert wird. Auf diese Weise entsteht eine vielschichtige Orpheus-Figur, deren Problematik weit über die Rettung Eurydikes hinausreicht, und die grundlegende Fragen des menschlichen Lebens anspricht. Musikstücke aus verschiedenen Epochen und Stilen werden in das Stück eingebunden und auf ihren Kontext im Rahmen der Orpheus-Geschichte hinterfragt.

www.facebook.com/events/497722773893897/

Lorenz Rommelspacher (Organisation, Konzeption, Schauspiel, Gesang, Gesamtleitung)
Jana Tuchewicz (Schauspiel)
Tibor Torell (Regie)
Malte Asmuth (Text)
Ole Hübner (Komposition)
Moritz Hils (Video, Bühne)
Marc Czampiel (Bühne, Kostüm)
Lennard Schubert (Technische Gesamtleitung, Live-Elektronik)
Felix Schönherr (Cembalo, Orgel)
Yuval Dvoran (Theorbe)
Chia-Hua Chiang (Violoncello)
Katarzyna Kmieciak (Violine)
Justyna Skatulnik (Violine)
Jakob Wagner (Gitarre)
Sophia Aretz (Flöte)
Kilian Debus (Oboe)
Tossia Corman (Assistenz)

 

Performance
von Lorenz Rommelspacher, Jana Tuchewicz, Tibor Torell, Malte Asmuth, Ole Hübner (ATW), Moritz Hils, Marc Czampiel, Lennard Schubert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.9.2017, Premiere , Fotostudio der Hochschule Düsseldorf