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TRANSIT MONUMENTAL – Droga Niepodległosci

Das Projekt TRANSIT MONUMENTAL setzte ein objet trouvé von 10 Metern Länge und 500 Kliogramm Gewicht als unabhängiges Monument in Szene, um mit Darstellungsformen und Utopien einer europäischen Nation auf Tuchfühlung zu gehen. Inspiriert durch die in die Jahre gekommene Tradition der Staatsgeschenke und mit dem selbstauferlegten Auftrag, dieses Monument verschiedenen repräsentativen Persönlichkeiten und Gruppierungen in Polen zu offerieren, wurde es von K.A.U. und der Warschauer Regisseurin Małgorzata Wdowik durch verschiedene Regionen von München bis nach Warschau eskortiert. 

Zwischen Dorfkneipe, malerischer Landschaft und Volksfest wurden zusammen mit der Bevölkerung auf der Strecke Feste und Zeremonien vor dem unabhängigen Monument inszeniert. Verschiedenste lokale Vereine gaben ihr Einverständnis, für die Idee eines unabhängigen Monuments ein- und aufzutreten. Das Monument bot ihnen dafür die Bühne. 

Entstanden sind sieben Road-Movie-Epsioden, die der Frage nachgehen, wie heute in einem sich politisch rasant verändernden Europa, nationale Identitäten performt werden. 

In Warschau angekommen, startete TRANSIT MONUMENTAL den Versuch, vor dem Hintergrund des Monuments einen Kongress rund um den polnischen Unabhängigkeitstag zu inszenieren. Durch die politische Situation nach den Wahlen 2015, wurde die Kongresssituation jedoch wesentlich kontroverser. 

 

www.kau-kollektiv.de

 

Produktion:
SPIELART-Festival (Kategorie New Works und Art in Resistance)

Koproduktion: Komuna // Warszawa, Teatr Powszechny und Foundation for Public Space Research TU Warsaw

Unterstützt durch: Goethe-Institut, Hochschule für Film und Fernsehen München, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Hessische Theaterakademie, Instytut Adama Mickiewicza, den Regierenden
Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

 

Film
von K.A.U.&WDOWIK (Konzept, Theater-, Filmregie, Dramaturgie, Text und Realisierung), Romuald Krezel (Performance),Johannes van Bebber (Ton und Musik), Alexander Buers (Technologie), Dino Osmanovic (Kamera) / Nina Wesemann (Kamera/Unterstützung Bildregie), Gudrun Gruber (Cut), AnnaKatharina Brehm (Herstellungsleitung: HFF München), Alexander Foremny (IT-Realisierung), Maciej Thiem (Video Kongress), Emilia Pienicka (Live-Übersetzung Kongress), Emmilou Rößling, Jan Tage-Kühling (Übersetzung) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2017, studiobühne Köln