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Artikelaktionen

2018

(M)ein Stück Dorf

Anlässlich eines Ortsjubiläums blickt diese Inszenierung nicht zurück, sondern in die Gegenwart. Es wird kein Dorfsstück gespielt, sondern ein Stück aus dem Dorf heraus entwickelt. Jeder Akteur bringt sein eigenes Stück Wipfeld mit. Die eigenen Perspektiven auf das Dorf, die Positionen im Dorf und die Geschichten des Dorfes werden verhandelt und inszeniert. Es entsteht ein Spektakel mitten in Wipfeld. Der Marktplatz wird zur Bühne, die Bürger_innen zu Spieler_innen.

 

Inszenierung
von Corinna Huber (Dramaturgie), Ralf Schramm (Bühne), Max Sauer (Inszenierung) mit Bürger_innen aus Wipfeld | Ein Projekt der Bürgerbühne Wipfeld 


Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2018, Premiere , Marktplatz Wipfeld

"Down where the Trees grow together"

Zwischen Konzert und Performance, spontaner Liveness und erprobter Inszenierung entwickelt sich ein irritierend-vielschichtiges Bühnenspiel, in dem ProtagonistInnen wie Publikum stetig fragiler, stets offener werden dürfen. Die Musik bietet den Zuhörenden ein Tagebuch möglicher Begegnungen an. Es erzählt von menschlicher Haut, von Verlust, von Exzess und Liebe.

Im Anschluss an die Vorstellung Bar + DJ.

 

Performance
von Künstlerische Leitung: Kristin Gerwien. Performance: Philip Albus, Antonia Beeskow, Kristin Gerwien, Clara Reiner, Sara Trawöger. DJ: OneMoe, Licht: Lea König, Mitarbeit Licht: Jakob Boeckh, Maria Huber. Mitarbeit Bühnenbild: Till Korfhage, Sara Trawöger, Tontechnisches Konzept: Jörn Nettingsmeier. Inhaltliche Begleitung / Dramaturgie: Hanna Steinmair. Produktionsleitung: Martin Bien. Bildmotiv: Luis August Krawen 


Bisherige Aufführungen

  • 10.11.2018, Premiere , Frankfurt LAB, Halle 2
  • 13.11.2018, Frankfurt LAB, Halle 2
  • 14.11.2018, Frankfurt LAB, Halle 2

7am

Die Performance 7AM von Filippa Pettersson und Tamara Antonijevic mit den Performer/innen Carlos Franke, Chiara Marcassa und Nicolina Eklund ist Teil des Begleitprogramms zu der Ausstellung There Will Come Soft Rains.

Trailer

http://basis-frankfurt.de/de/veranstaltung/performance-7am

 

Performance
von Filippa Pettersson, Tamara Antonijevic, Nicolina Eklund (Performance), Carlos Franke (Performance), Chiara Marcassa (Performance) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.3.2018, Premiere , basis Frankfurt
  • 15.4.2018, basis Frankfurt
  • 15.4.2018, basis Frankfurt

A B S A T Z

Von außen ist A B S A T Z ein Kasten. Er lädt dazu ein, seine monolithische Architektur zu erkunden. Im Innern herrscht enge stille Einsamkeit. Folgt man dort dem Sog des Lichts, kann eine Begegnung mit dem Protagonisten aus Kafkas Erzählung »Die Sorge des Hausvaters« stattfinden, dem Wort O D R A D E K. Es huscht durchs Bild, raschelt in der Wand, erzählt seine Geschichte und fordert am Ende eine Kehrtwende. 
Das Ganze erscheint zwar sinnlos, aber in seiner Art abgeschlossen.

begehbare Installation für eine Person // in deutscher Sprache // Dauer pro Person: circa 10 Minuten

Kastenbau: Simon Oehrle // Technik: Florian Dobener, Asja Mahgoub

 

HTA Tag
von äöü (Bechtold, Karl) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.10.2018, HTA Tag | Frankfurt LAB

Acht Jahre

Am 3. Juni 1844 fuhren drei Jäger von Island aus in einem Ruderboot auf den Eldey, einem einige Kilometer vor der Küste liegenden Felsen, der 80 Meter hoch aus dem Atlantik ragt. 
Auf diesem fanden und erwürgten sie die letzten lebenden Exemplare des „Riesenalks“, einer flugunfähigen Vogelart, die, als begehrte Jagdtrophäe, an den Rand der Ausrottung gebracht worden war. 
Nach diesem brutalen Akt galten die Riesenalke als ausgestorben, bis acht Jahre später, vor der Küste Neufundlands, noch einmal, ein letztes Mal, ein allerletztes Exemplar gesichtet wurde. 
Acht Jahre, in denen schon nichts mehr zu retten war. Acht einsame Jahre.
Die Performance stellt den letzten Riesenalk auf die Bühne. Ein Individuum, das weiß, dass mit seinem Tod eine ganze Art von der Erde verschwinden wird.

 

Performance
von Kozept, Regie, Performance, Text: Dorn ° Bering (Stephan Dorn und Gesa Bering) | Ausstattung: Kathi Sendfeld 

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)
  • 5.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)

Ankommen, um nicht zu bleiben (Feature)

Die Fremde Normalität, die Heimat nur ein Zwischenstop. Das Leben von FlugbegleiterInnen ist bestimmt von kurzen Aufenthalten in fremden Kulturen. Heute Las Vegas, morgen Lagos, nächste Woche Astana. Dazwischen Wäsche waschen in den eigenen vier Wänden, die wohl manchmal fremder sind, als Flughäfen und Hotellobbies.
Das Feature hört in das Leben dreier FlugbegleiterInnen und geht der Frage nach, was Heimat ausmachen und wie das ständige Überschreiten von Grenzen Heimat neu definieren könnte. Ausgehend von dem starren Bild, das Fluggäste sich wohl oft von FlugbegleiterInnen machen, sammelt das Feature ganz persönliche Eindrücke aus dem Leben im Transit.

Buch + Regie: Matthias Jochmann
Redaktion: Mareike Maage
Sprecher: Jaron Löwenberg, Franziska Wulf
Ton: Martin Seelig, Nina Kluge
Regieassistenz: Oliver Reisch

Produktion: rbb 2018

 

Hörspiel
von Matthias Jochmann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.6.2018, Premiere , Rundfunk Berlin-Brandenburg

ATW TALKS EDITION NO. 20

ATW TALKS
WED 7/3/2018
6:00 PM
A 118

ALICE CHAUCHAT, VALENTINA DESIDERI, AND GEORG DÖCKER
TALK ABOUT THE PRACTICE OF PRACTICE

Roughly since the mid-2000s, French choreographer Alice Chauchat and her Italian colleague Valentina Desideri, along with other practitioners such as Jennifer Lacey or Myriam Lefkowitz, have been engaging in the creation and sharing of performative practices. Being organised in the form of a loose, open network, they have been using the frameworks of workshops, residencies, and similar formats in order to develop a mode of performative exploration that is no longer centred around the idea of performance as in presenting an event to an audience. Instead, their practices aim at the facilitation of an aesthetic, ethical, or socio-political experience based on two or more participants unfolding mostly task-based actions in direct exchange with each other.

Although their approaches are situated at the margins of the contemporary performing arts, they have proven to be influential for a younger generation of graduating students who, these days, equally seem to question the very value and purpose of performance making. In a conversation with ATW member of staff Georg Döcker, Alice and Valentina will discuss the beginnings of their working with practices as well as their opinions on the further potential of practice-based work.

***

Taking place in a monthly interval since the end of 2015, the ATW TALKS are an open format for discussion organised by the ATW, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, Germany. The aim of the ATW TALKS is to create a forum for debating contemporary dance, theatre, and performance, thereby contributing to the academic and artistic discourse in the city, in the Hessian performing arts scene and beyond. What is often considered an advantage of the ATW is equally true for the talks: hidden away from a general public with its necessity for self-representation, the context in Gießen offers a unique possibility for intense, extensive, and critical exchange. Each edition of the ATW TALKS is moderated by members of staff working at the institute. Invitations are extended to artists and academics from the performing arts and affiliated disciplines. The talks are generally conducted in English, on certain occasions though, they might be held in German or French.

***

ATW TALKS, EDITION NO. 20, Wednesday, 7/3/2018, 6:00 PM
Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft, Room A 118
Karl-Gloeckner-Strasse 21, Phil. II, Haus A, D-35394 Giessen
Concept and organisation: Georg Doecker
Moderation: ATW members of staff
More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 7.3.2018, A 118 

 

ATW TALKS EDITION NO. 21 WITH ALEXANDRA BAUDELOT AND BERNHARD SIEBERT

ATW TALKS
EDITION NO. 21
WITH ALEXANDRA BAUDELOT AND BERNHARD SIEBERT
MAY 09, 7.00 PM
OLD UNIVERSITY LIBRARY; ROOM AUB 4
BISMARCKSTRASSE 37, 35390 GIESSEN

“MAKING INSTITUTIONS POROUS” : CONDITIONS FOR THE PRODUCTION OF ART AND THE ART OF PRODUCING — Since 2013, Alexandra Baudelot, together with her colleagues Dora García and Mathilde Villeneuve, is co-director of Les Laboratoires d’Aubervilliers, an arts centre located in the banlieues of the north of Paris—an industrial workers melting pot and immigration hub. This exceptional place for art and research, projects and theory welcomes, as the team puts it, artistic practices rather than artistic disciplines. And more importantly, at les Labos, art is confronted with what happens outside of the artistic context, relating artistic practice to the neighbourhood and to the people who live in Aubervilliers.

In EDITION NO. 21 of the ATW TALKS, Alexandra Baudelot will discuss les Labos’ approach to the production of art and the art of producing with ATW member of staf Bernhard Siebert. The talk will present the institution in Aubervilliers including some of the artistic projects that have been developed at the location in the last years. Moreover, the discussion will aim for more general questions, touching on the possibilities and limits of site-specifcity, on the expectations of artists, producers, and audiences in this context, and on ideal working and co-working conditions for artistic production.

— ATW TALKS EDITION NO. 21 : Wednesday, 9/5/2018 7.00 PM : Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft Room AUB3 Bismarckstr. 37 D- 35390 Giessen : Concept and organisation Georg Doecker : Moderation ATW members of staff : More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE

 

Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 9.5.2018, AUB 4, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen

 

ATW TALKS EDITION NO. 22

ATW TALKS
EDITION NO. 22
WITH DANIEL BLANGA-GUBBAY
AND BOJANA KUNST

 

—THE WHITE HOLE AND OTHER STORIES. ALEPPO, A PLATTFORM FOR THE ARTISTIC AND THEORETICAL ENGAGEMENT WITH PERFORMANCE AND POLITICS—

 

Aleppo is not only the name of a city in Northern Syria, but also that of an independent, Brussels-based performing arts project founded by researcher and curator Daniel Blanga Gubbay. Every season, Aleppo opens a free and public program of artistic interventions, performances, lectures, screenings, and reading groups emerging from a specific question with political relevance. This particular format was inspired by the science-fiction astronomic model of the “white hole,” which, similar to the black hole, denotes a fracture of space, but as opposed to the black hole, the white hole releases energy in a continuous manner instead of absorbing it. The white hole unleashes a stream of unsolved questions from a specific point, around which a series of people might gather.

Starting from this conceptual framework of Aleppo, Daniel Blanga Gubbay will discuss the various activities of Aleppo as well as questions about the institution, the notions of dependency, and time. What are the institutional and temporal preconditions for coming together in order to engage, metaphorically speaking, in the production of white holes? The conversation will be chaired by ATW professor Bojana Kunst.

 

— ATW TALKS EDITION NO. 22 : Wednesday, 13/6/2018 7.00 PM : Institut fuer Angewandte Theaterwissenschaft : Room AUB4 Bismarckstr. 37 D-35390 Giessen : Concept and organisation Georg Doecker : Moderation ATW members of staff : More about the ATW TALKS on WWW.ATW-GIESSEN.DE


Vortrag
von ATW TALKS 

 

Bisherige Termine

  • 13.6.2018, ATW

 

Autobiography of Blue

Die solo-performance „Autobiography of Blue“ ist eine mannigfaltige Spekulation dessen was Blau ist oder sein könnte und eine Untersuchung der unterschiedlichen Strategien, Methoden und Werkzeuge, , die notwendig sind, um Blau, oder das was als solches bezeichnet, empfunden, deklariert, und mißverstanden wird, endlich für sich sprechen zu lassen

 

Performance
von Choreographie, Text und Performance: Fabrício Belzoff
Dramaturgie: Florence Ruckstuhl, Leander Ripchinsky
Kostüm und Objekte: Johanne Schröder
Ton: Antonia Alessia Virginia Beeskow
Licht: Jost von Harleßem
Choreograpische An­sprech­part­ne­rin: Zrinka Uzbinec

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2018, Premiere , taT-studiobühne des Stadttheater Gießen
  • 13.12.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne des Stadttheater Gießen

 

AUTOUR - Reise um den Mond

Am Morgen des 12. April 1961 gelangt Yuri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum. Hundert Jahre vorher veröffentlicht Jules Verne "Autour de la Lune“. Nie zuvor wurde der Aufbruch in das Unbekannte so realitätsnah beschrieben. Was wartet fernab der Umlaufbahn? Fremde Zivilisationen, Naturwunder, Schätze? Der Autor versetzt drei Personen als unfreiwillige Helden der Science-Fiction-Literatur in Beschleunigung. 57 Jahre später ist wieder 12. April: der internationale Tag der bemannten Raumfahrt. Der Start der Raumkapsel mutiert zur Ouvertüre. Eine bis in den Irrsinn verdichtete Kammeroper befördert Michel Ardan, Captain Nicholl und Impey Barbicanne an die Grenzen des Verstandes. Ein Abenteuer im luftleeren Raum.

In seiner ATW-Masterarbeit untersucht Jost von Harleßem fantastische Literatur und ihre Nähe zur Oper.

weitere Informationen und Termine: www.stadttheater-giessen.de

 

Inszenierung
von Inszenierung, Text, Bühne: Jost von Harleßem (ATW) | Musikalische Leitung: Christian Keul | Kostüme, Bühne: Katharina Sendfeld (ATW) | Dramaturgie: Björn Mehlig |Assistenz: Léon Haase (ATW) | mit: Ewa Rataj, Pascal Thomas, Lotta Hackbeil, Sebastian Songin | Schlagzeug: Joe Bonica | Posaune: Andreas Jamin 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.4.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 21.4.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 21.4.2018, taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 13.5.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 25.5.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 7.6.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen
  • 21.6.2018, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Stadttheater Gießen

Choreographing Text - Speaking Dance - Moving Sounds

Projektspräsentation aus dem WS 2017/18

 

Szen. Projekt
von Teilnehmer*innen des szenischen Projekts "Choreographing Text - Speaking Dance - Moving Sounds" bei Martina Ruhsam 

 

Bisherige Aufführungen

  • 18.4.2018, tba

 

Correspondence #1 on the importance of time and place, the territory

Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs.
Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.
Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen.
Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir
Dramaturgie: Ia Tanskanen
Gefördert durch Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein, Gießener Hochschulgesellschaft und Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Performance
von Li Lorian & Marc Villanueva Mir 

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.5.2018, Premiere , Kunstverein Frankfurt
  • 5.5.2018, Kunstverein Frankfurt

 

Correspondence #1 on the Importance of Time and Place, the Territory

Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen. Durch den Diskurs und die performative Macht, die heutzutage mit Utopien und Dystopien verbunden sind, erkunden wir die Störeinflüsse zwischen Faktizität und Ideal, Politik und Literatur, Wirklichkeit und Fiktion, Raum und Ort. Wir versuchen die Städte und Landschaften, aus denen wir kommen zu hinterfragen, um herauszufinden, was für eine Rolle sie in der Konstruktion von unseren Heimat- und Zugehörigkeitsgefühlen spielen. Von und mit: Li Lorian und Marc Villanueva Mir Dramaturgie: Ia Tanskanen Gefördert durch Festival der jungen Talente, Frankfurter Kunstverein, Gießener Hochschulgesellschaft und Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

 

Performance
von Li Lorian & Marc Villanueva Mir 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.10.2018, HTA Tag, Frankfurt Lab

DAS STEREO PROJEKT Zum aktuellen Stand des Forschungsprojektes und zu den praktischen Grundlagen des Stereosehens

Das STEREO PROJEKT arbeitet an der Wiedereinführung des Stereobildes als legitime Repräsentationsform von Welt. Die Technik, zwei Bilder in einem Augenabstand aufzunehmen und in einer eingeübten Sehpraxis zu einem virtuellen Bild zu vereinen, entstand um 1850, und wurde von der normativen Ein-Bild-Politik des frühen 20. Jh. verdrängt. Die einfache Fotografie und das Filmbild betäuben uns Betrachter mit einem schon immer vorgefertigten und synthetisierten Wahrnehmungsbild – und berauben uns so um den Moment, in dem sich Sehen ereignet und erfahren lässt. Das STEREO PROJEKT entwickelt auf der Grundlage der Theorien des belgischen Optikers Liewe Evert Willen van Albada (1886-1955) und in Kooperation mit der Raumfahrtbehörde der NASA das Stereo-Archiv der wichtigsten Ereignisse der Welt und der Sonne. Wir sind aufgefordert, den gewohnten Funktionszusammenhang zwischen unseren zwei Augen aufzulösen, die Augen zu kreuzen, stereo zu sehen – um eine andere, emanzipiertere Sicht und Verständnis der aktuellen Entwicklungen freizulegen. 
* Der Eintritt ist frei. Wegen begrenzter Platzanzahl bitten wir um Anmeldung: live@artlab.ae.mpg.de

 

Performance
von Helen Brecht und Jacob Bussmann unterstützt von: Janina Arendt, Kristin Gerwien, Tanja Kodlin, Maxi Zahn 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.12.2018, ArtLab, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik Frankfurt

 

Der Anti-Storch

 

Der Waldrapp ist ein grottenhässlicher Vogel. Wo ein Waldrapp auf dem Dach sitzt, brennt das Haus. Wo er auf dem Feld nach Würmern sucht, wächst kein Halm mehr. Wo er ins Fenster guckt, stirbt das erstgeborene Kind – so dachte man über ihn. Hat diese Rhetorik es leichter gemacht, ihn auszurotten? Können wir auf Hässlichkeit verzichten? Ist die Frage nach der Moral (auch) eine ästhetische? In einem theatralen Essay begeben sich Dorn ° Bering auf die Suche nach der Ästhetik unserer guten Vorsätze.

 

Performance
von Dorn ° Bering 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.5.2018, Premiere , Theater Drachengasse | Wien
  • 29.5.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 30.5.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 31.5.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 1.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 2.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 5.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 6.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 7.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 8.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 9.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 12.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 13.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 14.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 15.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 16.6.2018, Theater Drachengasse | Wien
  • 4.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)
  • 5.7.2018, Belluard Bollwerk Festival | Fribourg (Schweiz)

Der Prolog Akt 2

Der Prolog Akt 2 
performative Videoinstallation

Ich sehe was, was du nicht siehst. Ich sehe unsere Beziehung, so wie du sie nicht siehst. Ich sehe unsere Probe, so wie du sie nicht siehst. Der Prolog Akt 2 ist eine performative Videoarbeit, die an zwei exemplarischen Körpern die Spannung von gemeinsamer Autor*innenschaft unter dem Einfluss von Machtverhältnissen, Genderperformance, Deadlines und Erwartungshaltungen konkret werden lässt. Schnell kristalisiert sich ein Konflikt, die Bilder eines Konflikts. Auf Proben entstandenes Videomaterial wird herangezogen, um eine Realität festzulegen, über die man übereinstimmt. Das generierte Videomaterial wird hierfür sowohl getrennt als auch gemeinsam editiert, und die dadurch entstehenden Verhältnisse fallen, in einem Moment von Frustration und Provokation, in sich zusammen. Der Prolog Akt 2 besc äftigt sich icht n r mit dem Pr b m der ndi idu l en P spe v Si b sc äf ig i h ch mi d F age, wi C re-Ar e t im rob npr ze s rnst ge o en d u sic ba g ma h w rd k

ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmer*innenzahl:
Bitte Mail für Anmeldung an kontakt@theaternebendemturm.de
Das Stück ist zum Teil auf englisch und zum Teil auf deutsch.
Länge: ca. 45 min

 

Performance
von Harzer/Kleebaur 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.12.2018, TNT, Theater neben dem Turm, german stage service, Marburg, Afföllerwiesen 3a

 

Desiring Powerlessness and Radical Change

Desiring Powerlessness and Radical Change
Technologies of Power, Affect, and Judgement in the Dispositifs of Art and Theatre.

International Conference organised by the DFG-funded Research Project "Theatre as Dispositif", Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Giessen

Prof. Dr. Gerald Siegmund, Dr. Lorenz Aggermann, Georg Döcker, M.A.

April 12-14, 2018, Giessen, Germany

 

Contact: georg.doecker@theater.uni-giessen.de / lorenz.aggermann@theater.uni-giessen.de

No registration required

Location: Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34, 35390 Giessen

 

Full programme available on https://www.atw-giessen.de/en/research/conferences-symposia/desiring-powerlessness

 

Vortrag
von Prof. Dr. Gerald Siegmund, Dr. Lorenz Aggermann, Georg Döcker, M.A. 

 

Bisherige Termine

  • 12.4.2018, Sonderveranstaltung , Margarete-Bieber-Saal
  • 13.4.2018, Sonderveranstaltung , Margarete-Bieber-Saal
  • 14.4.2018, Sonderveranstaltung , Margarete-Bieber-Saal

 

 

Die Räuber

Immersive Theaterinstallation für 18 Personen

 

Inszenierung
von Laurenz Raschke
Kajetan Skurski


studiobeisel.com

Ketzerbach 42 Marburg

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.10.2018, Studio Beisel Ketzerbach 42 Marburg studiobeisel.com

Die Vermittlungsmaschine schlägt zu (II)

Ein Stück taucht auf. Und verschwindet. Und mit ihm das Publikum. Janna Pinsker und Wicki Bernhardt suchen die Reste. In ihrer siebenmonatigen Vermittlungsresidenz verschafft das Performanceduo der Lust am Nichtverstehen und Nichtwissen einen Raum. Gemeinsam mit dem Publikum entwickeln sie vor und nach ausgewählten Vorstellungen Forschungsaufträge, die die Wahrnehmung und die eigenen Strategien des Verstehens auf die Probe stellen. Nach einer intensiven Scrabble-Serie im März schlägt die Vermittlungsmaschine im Mai wieder zu, dieses Mal mit Spekulationen über das, was nach der Aufführung noch bleibt, und Gesprächen mit Gegenständen und Szenen aus den Stücken.

 

Performance
von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.5.2018, Mousonturm, im Anschluss an ROOMS von HELLA LUX
  • 8.5.2018, Mousonturm, im Anschluss an Apollon von Florentina Holzinger
  • 9.5.2018, Mousonturm, im Anschluss an ROOMS von HELLA LUX
  • 11.5.2018, Bockenheimer Depot, im Anschluss an Eislermaterial von Heiner Goebbels, Ensemble Modern, Josef Bierbichler
  • 18.5.2018, Bockenheimer Depot, im Anschluss an Out of Order von Forced Entertainment

 

Die Vermittlungsmaschine schlägt zu (III)

Nach der Vorstellung: Die Bühne ist leer, da wo eben noch etwas passiert ist. Gemeinsam mit dem Publikum betreten Janna Pinsker und Wicki Bernhardt erneut den Aufführungsort und suchen die Reste. In ihrer siebenmonatigen Vermittlungsresidenz verschafft das Performanceduo der Lust am Nichtverstehen und Nichtwissen einen Raum. Nach ausgewählten Vorstellungen laden sie das Publikum ein, die Wahrnehmung und die eigenen Strategien des Verstehens auf die Probe zu stellen. Im Juni schlägt die Vermittlungsmaschine gleich zweimal zu, mit dem Versuch, das Löxsi* des Publikums mit choreografischen Formationen zu verorten und mit einer Führung durch den Bühnenraum, welche die Nebenschauplätze des Stücks in den Fokus rückt.
*Löxsi: Das Gefühl zum Stück, das man gerade gesehen hat, bevor man sich mit anderen austauscht.

In Deutsch und Englisch / Die Vermittlungsresidenz von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt findet im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main statt.

 

Performance
von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, im Anschluss an HAMLET von Boris Nikitin
  • 10.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, im Anschluss an LIEBE von Leander Ripchinsky
  • 22.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, im Anschluss an EADWEARD'S EAR von Penelope Wehrli
  • 23.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, im Anschluss an EADWEARD'S EAR von Penelope Wehrli

 

Die Verwandlung nach einer Novelle von Franz Kafka

ab 10 Jahren

 

Inszenierung
von Gesa Bering (ATW), Benedikt Grubel (ATW), Michael Kaiser, Maren Wiese (Alumna ATW) | Bühne und Kostüme: Nina Hofmann | eine Produktion des Theaters Freiburg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.4.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 21.4.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 22.4.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 10.5.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 12.5.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 8.6.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 10.6.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 23.6.2018, Theater Freiburg | Werkraum
  • 24.6.2018, Theater Freiburg | Werkraum

 

Die Wiederentdeckung der Granteloper

Beschwert wird sich ständig und überall. Denn die Beschwerde ist das, was wir haben, um mitzuteilen, dass etwas schiefläuft. Nörgeln, meckern, maulen, monieren, jammern, tadeln, mäkeln, granteln, beanstanden, aufzeigen, anmerken, anprangern. Alleine oder gemeinsam. Geheim oder öffentlich. Per Anruf, Demo, Petition. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
In unserer neuen Arbeit widmen wir uns ganz der Artikulation von Widerspruch – von der folgenlosen Klage bis hin zum aufrührerischen Protest. Dafür entdecken wir das uralte, fast vergessene Musiktheaterformat der Granteloper wieder. Diese wurde einst erdacht, um den Sorgen und Nöten der Unterdrückten eine Gesangsstimme zu verleihen und sie in einem beispiellosen Gesamtkunstwerk zu voller Blüte zu entfalten. Nicht zuletzt wegen dieses hehren Anspruchs ist die Granteloper nie verwirklicht worden. Das müssen wir jetzt übernehmen.
Ob ganze politische Systeme, eine misslungene Ampelschaltung, der Tod im Allgemeinen, die fehlende Mandel in der Olive oder die unsäglichen Qualen der Liebe – alles kann zum Gegenstand unseres Argwohns werden. Wie es sich für eine echte Granteltruppe gehört, ziehen wir mit Grantelchor und Grantelorchester durchs Land und erkunden, was es ausrichten kann, singend die Stimme zu erheben. Denn wenn die Zeit für die Granteloper jemals reif war, dann jetzt!

Mit: Léonard Bertholet, Tino Kühn, Hannah Müller
Konzept, Regie, Texte, Musik: FUX (Falk Rößler, Nele Stuhler)
Mitarbeit Konzept, Texte, Musik: Stephan Dorn
Musik: Paul Peuker, Nils Weishaupt
Bühne: Annatina Huwiler
Kostüme: Katharina Sendfeld
Licht & Video: Jost von Harleßem
Sounddesign: Rupert Jaud, Samuel Schwenk
Dramaturgie: Michaela Stolte
Produktionsleitung: Jasna Witkoski
Regie- und Ausstattungsassistenz: Robert Zeigermann
Bühnenbildassistenz: Friederike Rost
Bühnenbau: Jan Hoffmann, Julie Speck

Dank an: Dana Marbach, Dr. Priska Daphi, Prof. Dr. Arne Stollberg, Dr. Simon Teune
sowie Dominik Hallerbach und Uwe Lehr

Eine Produktion von FUX in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Münchner Kammerspiele, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und Kaserne Basel.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Theater Rampe Stuttgart.
Gefördert durch: Kulturreferat der Stadt München, Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, Hauptstadtkulturfonds, Jürgen Ponto Stiftung zur Förderung junger Künstler, Kulturamt Frankfurt am Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

 

Performance
von FUX / mit: Léonard Bertholet, Tino Kühn, Hannah Müller / Musik: Paul Peuker, Nils Weishaupt / Bühne: Annatina Huwiler / Kostüme: Katharina Sendfeld / Licht & Video: Jost von Harleßem / Sounddesign: Rupert Jaud, Samuel Schwenk / Dramaturgie: Michaela Stolte / Produktionsleitung: Jasna Witkoski 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.1.2018, Premiere , HAU Hebbel am Ufer Berlin
  • 11.1.2018, HAU Hebbel am Ufer Berlin
  • 12.1.2018, HAU Hebbel am Ufer Berlin
  • 13.1.2018, HAU Hebbel am Ufer Berlin
  • 7.2.2018, Münchner Kammerspiele
  • 8.2.2018, Münchner Kammerspiele
  • 15.2.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 16.2.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 17.2.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 9.5.2018, Kaserne Basel
  • 10.5.2018, Kaserne Basel
  • 31.5.2018, Theater Rampe Stuttgart
  • 1.6.2018, Theater Rampe Stuttgart
  • 2.6.2018, Theater Rampe Stuttgart
  • 22.11.2018, Schauspielhaus Wien
  • 23.11.2018, Schauspielhaus Wien

 

Dis/Orientation

"I might as well be in someone elses's burrow, I thought, and its owner is now digging towards me." (F. Kafka: The Burrow)

To every situation we find ourselves in, the quest for orientation is our primary conscious or subconscious response, putting space, time and subjectivity in order. Orientation means to have an overview; to define inside and outside, center and margins, subject and object;to frame situations and anticipate changes; to bear responsibility and make decisions. Only those who orientate themselves can act as sovereign beings, shape their relations to the world and claim ownership. But orientation is fragile, capricious, and deceptive – it can be lost, controversial, or manipulated. All the routines, signposts and technical devices thathelp us to stay on track cannot prevent the existential experience of lost orientation. In fact, disorientation is always part of the orientation game – as orientation means to be above things: to abstract from a situation, impose structures on it and rule out all differing potentials. The loss of orientation, therefore, can also be a regain of connection to the concrete experience of our senses.In this collaborative workshop, we want to stimulate the interplay of orientation and disorientation by aesthetic means: Which positions, perspectives and movements is orientation dependent on – and how could they be shifted, subverted, or blocked? Can dis/orientation open up the viewer's experience to new, unforeseen spaces – and which role does imagination or narration play in that? We want to start from examinations of concrete spatial settings in theater, visual arts and film, as well as from descriptions of im/possible spaces in literature and our own imaginations. Reflecting the fixpoints for dis/orientation they offer and/or eliminate, participants will create and combine different spatial­temporal situations in the LOODS building; students from all disciplines are asked to collaborate and to continue their developments independently for a public presentation in late June.

Gregor Glogowski, Alisa Hecke and Benjamin Hoesch came together at the Institute for Applied Theatre Studies in Giessen, Germany where overlapping scientific and artistic reasearch motivated their project­based work. In their work they combine elements of Performance, Sound­Art and space­based Installation. Their first work FLIMMERSKOTOMtoured in Germany and internationally. Together they curated and organized the DISKURS­ Festival on Spatial Arts 2015 in Giessen.

 

Szen. Projekt
von Glogowski/Hecke/Hoesch 

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.6.2018, University for the Arts Utrecht, Netherlands.
  • 27.6.2018, University of the Arts Utrecht, Netherlands.

 

Diskurs 2018 - NO SERVICE

Diskurs is happening 12th-19th of october in Giessen

 

What better way to practice solidarity; waking up for each other and orientating ourselves in the morning light towards a landscape that positions us out of the centre of our own universes. (Erin Hill)

 

www.diskursfestival.de

 

Festival
von Diskurs Team / external artists 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.10.2018, Sonderveranstaltung , tba
  • 14.10.2018, Sonderveranstaltung , tba
  • 15.10.2018, Sonderveranstaltung , tba
  • 16.10.2018, Sonderveranstaltung , tba
  • 17.10.2018, Sonderveranstaltung , tba
  • 18.10.2018, Sonderveranstaltung , tba
  • 19.10.2018, Sonderveranstaltung , tba
  • 19.10.2018, Sonderveranstaltung , tba

 

Down where the Trees grow together

Kristin Gerwien ist Sängerin, Komponistin und Performerin. Gemeinsam mit ihrem Team aus MusikerInnen und PerformerInnen zieht sie das Publikum in ein Spiel mit und um sich selbst. Die Musik bietet den Zuhörenden ein Tagebuch möglicher Begegnungen an. Es erzählt von menschlicher Haut, von Verlust und Exzess. „Down where the Trees grow together" ist gleichzeitig Konzert und Performance, ein Spiel mit Entfremdungen, in dem beide Seiten stetig fragiler, stets offener werden.

Gefördert vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, der Hessischen Theaterakademie, dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Kulturamt der Stadt Gießen und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Performance
von Künstlerische Leitung: Kristin Gerwien
Musikalische Produktion: Philip Albus
Performance: Antonia Beeskow, Kristin Gerwien, Sara Trawöger
DJ: Moritz Junkermann
Licht: Lea König
Tontechnisches Konzept: Jörn Nettingsmeier
Raum: Kristin Gerwien, Sara Trawöger
Bühnenbau: Till Korfhage
Inhaltliche Begleitung: Hanna Steinmair
Produktion: Martin Bien
Grafik: Luis Krawen

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.6.2018, Abschlussprojekt , Probebühne 2 | Schiffenberger Weg 115

 

El candidato/ Der Kandidat

1969. Gerade nach dem Mai 1968 eröffnete in Paris der unabhängige Verlag und Buchhandlung L'Impensé Radical. Seine Spezialisierung: Strategiespiele, und der Versuch, die Mechanismen der Realpolitik und die Ausübungen der Macht dadurch zu erforschen.

Fünfzig Jahre nach den Demonstrationen und Besetzungen des Mais 1968 bringt Der Kandidat eins der von L'Impensé veröffentlichten Brettspiele, und es lädt Ihnen zu einem performativen Spielabend für acht MitspielerInnen in einer privaten Wohnung ein. Der Kandidat entfaltet eine spielerische Situation um einen Tisch, um gemeinsam über die aktuelle Bedeutung der Wörter "Politik" und "politisch" nachzudenken.

Von und mit: Marc Villanueva Mir
Musik: Gerard Valverde Ros
Produktion: Viola Sprengel

Koproduktion des Festivals TNT - Terrassa Noves Tendències, und gefördert durch die Giessener Hochschulgesellschaft und das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU

 

Performance
von Marc Villanueva Mir 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.9.2018, Premiere , Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 28.9.2018, Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 28.9.2018, Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 29.9.2018, Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 29.9.2018, Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 29.9.2018, Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 30.9.2018, Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 30.9.2018, Festival TNT Terrassa (Spanien)
  • 25.1.2019, Teatre Lliure, Barcelona
  • 25.1.2019, Teatre Lliure, Barcelona
  • 25.1.2019, Teatre Lliure (Barcelona)
  • 9.8.2019, FETAL Festival de Teatro Alternativo, Urones de Castroponce, Spanien
  • 9.8.2019, FETAL Festival de Teatro Alternativo, Urones de Castroponce, Spanien
  • 10.8.2019, FETAL Festival de Teatro Alternativo, Urones de Castroponce, Spanien
  • 10.8.2019, FETAL Festival de Teatro Alternativo, Urones de Castroponce, Spanien
  • 11.8.2019, FETAL Festival de Teatro Alternativo, Urones de Castroponce, Spanien
  • 11.8.2019, FETAL Festival de Teatro Alternativo, Urones de Castroponce, Spanien
  • 25.10.2019, Festival Theater der Dinge, Schaubude, Berlin
  • 25.10.2019, Festival Theater der Dinge, Schaubude, Berlin
  • 26.10.2019, Festival Theater der Dinge, Schaubude, Berlin
  • 26.10.2019, Festival Theater der Dinge, Schaubude, Berlin
  • 27.10.2019, Festival Theater der Dinge, Schaubude, Berlin
  • 27.10.2019, Festival Theater der Dinge, Schaubude, Berlin
  • 24.1.2020, Teatre Lliure, Barcelona
  • 24.1.2020, Teatre Lliure, Barcelona

Exodus - lecture-performance for divided audience

Vom Europa des Zweiten Weltkriegs, durch Palästina des Jahres 1948, nach Syrien im Jahre 2011, der Wüste des Gelobten Landes und einer Science Fiction Oase. Eine Reise mit einem Pappkoffer, das Mittelmeer durchquerend und Skype-Kommunikation. Aus den Augen, aus dem Sinn. Die Distanz zwischen Deutschland und Jerusalem messen mit meiner Grossmutter, Shoshana, als mein Kompass.

 

Performance
von Concept and Performance: Li Lorian; Artistic Guidance: Moran Duvshani; Design: Mai Aylon; Production: Rony Ohad / Achinoam Mendelson; On-line in Jerusalem: Yannay Matarasso / Doron Gallia / Aharon Manor; Developed at Pandora Collective and Akademie Schloss Solitude, supported by Mifal Hapais, The Yehoshua Rabinovich Foundation for the Arts and the Jerusalem Fund 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2018, the Berliner Festspiele - Theatertreffen Stückemarkt, Berlin

Festival der jungen Talente

Das alle zwei Jahre stattfindende Festival der jungen Talente (FDJT) (4. bis 6. Mai 2018) geht in die 9. Runde. Gastgeber ist wie 2016 der Frankfurter Kunstverein, Markt 44, 60311 Frankfurt am Main.

Das FDJT wurde im Jahr 2000 vom Verein für Kunstförderung Rhein-Main e.V. gegründet und bildet eine Kooperation zwischen den Institutionen: HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt, Hessische Theaterakademie, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Städelschule Frankfurt sowie den Studiengängen Dramaturgie und Curatorial Studies an der Goethe Universität Frankfurt. Die Kunsthochschule Mainz nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal am Festival teil.

Im Fokus stehen hochschulübergreifende Projekte, die interdisziplinär, experimentell oder performativ sind. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Studierenden verschiedener gestalterischer Fachrichtungen der regionalen Hochschulen zu fördern und die Entstehung neuer experimenteller Arbeiten zu unterstützen.

 

Performance 
von http://2018.festivaljungertalente.de

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.5.2018, Frankfurter Kunstverein
  • 4.5.2018, Frankfurter Kunstverein
  • 6.5.2018, Frankfurter Kunstverein

FIASKO (UA)

Eine Film-Oper | mit Kompositionen von Wojtek Blecharz (UA), Giuseppe Verdi, Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart u.a., sowie mit Auszügen aus Hans-Joachim Hespos Werk "injektionen in anderes zur störung und belebung: schlaglichter aus C H E "(UA) 

Entlang neuer und alter Grenzen, von Darmstadt über die Danziger Bucht bis nach Kaliningrad begibt sich das Regieteam K.A.U.& Wdowik auf eine filmische Reise an die östlichste Grenze Europas. Ihre Begegnungen mit Menschen, Musik und Geschichten verknüpfen sie in eindrucksvollen Bildern zu einem Libretto, auf dessen Grundlage gemeinsam mit dem Komponisten Wojtek Blecharz und dem musikalischen Leiter Johannes Harneit eine multiperspektivischen Film-Oper entsteht. An deren Anfang steht die Krise: Lebt die Oper doch gerade von der stimmlichen Verkörperung innerster Gefühlswelten, so ist es der Verlust ihrer Stimme, der eine junge Frau sich ihrerseits auf die Reise ins Unbekannte begeben lässt. Ihr Ziel ist das Ende Europas um von dort entweder einen Neuanfang oder den Tod zu finden. Im Grenzbereich zwischen lokalen Musiktraditionen, Fragmenten aus dem europäischen Opernrepertoire und Neu-Kompositionen eröffnet Fiasko unbekannte musikalische und visuelle Räume. Als das Ergebnis einer einzigartigen transeuropäischen Zusammenarbeit ist diese Oper beides Abgesang auf das europäische Werk und zugleich dessen Wiedergeburt. 

FIASKO wird gefördert mit den Mitteln der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Fonds Doppelpass für Kooperationen im Theater und ist eine Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie.

 

Inszenierung
von K.A.U.&Wdowik Musikalische Leitung: Johannes Harneit Idee, Text, Regie: Philipp Bergmann, Thea Reifler, Matthias Schönijahn, Małgorzata Wdowik Komposition: Wojtek Blecharz Dramaturgie: Matthias Mohr Bühne, Kostüm: Rahel Kesselring Video, Licht: René Liebert Produktionsleitung: Theresa Willeke Mit dem Opernchor und Orchester des Staatstheaters Darmstadt. Mitwirkende Film: Regie: Philipp Bergmann, Thea Reifler, Matthias Schönijahn, Małgorzata Wdowik Schauspiel: Magdalena Koleśnik Kamera: Dino Osmanovic Kameraassistenz: Benjamin Schmid Produktionsleitung: Silvia Dudek Mit lokalen Traditionsvereinen aus Deutschland und Polen. 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.3.2018, Großes Haus, Staatstheater Darmstadt
  • 13.4.2018, Großes Haus, Staatstheater Darmstadt
  • 10.5.2018, Großes Haus, Staatstheater Darmstadt

 

Fluch der Akribik

Ein Schiff das eines Tages in einer hessischen Kleinstadt erscheint, wird vom Jobcenter als aussergewöhnliche Eingliederungsmaßnahme angepriesen, in der jede*r, einen Platz erhält. Aber es gibt gute Gründe warum die frisch Angeheuerten mit gemischten Gefühlen reagieren, trägt dieses Schiff doch den Namen "Schwarze Null" und tarnt sich auch noch locker als Kunstprojekt. "Die Schwarze Null" könnte ebenso verflucht sein wie die Black Pearl, dem Geisterschiff aus dem ähnlich klingenen Disney-Film, auf dem die Piraten gezwungen sind als Zombies zu arbeiten, bis ihre Schuld abbezahlt ist.

Entstanden ist "Fluch der Akribik" in Zusammenarbeit zwischen ScriptedReality und Besucher*innen des Rainbow Refugee-Treff im Hans-Peter-Hauschild-Hauses in Gießen sowie Besucher*innen der Arbeitsloseninitiative Gießen e.V.. Das Ergebnis ist ein Abend zwischen Kuchenessen und Pirat*innen-B-Movie.

http://www.scriptedreality.net

https://www.mousonturm.de/events/fluch-der-akribik/

 

Performance
von ScriptedReality & Pirat*innen der Schwarzen Null http://www.scriptedreality.net

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.12.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 15.12.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 16.12.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt

 

Folding Affairs

The performance installation „Folding Affairs“ is an engagement with the process of folding and unfolding, blurring the line between outside and inside. It affects all material: body, plastic, brain, glass, water... It is an intense material research into the visual aspect of „The Fold“, a physical commitment as well as a challenge to a philosophical understanding of the Deleuzian definition of „The Fold“. Here „the world is interpreted as a body of infinite folds and surfaces that twist and
weave through compressed time and space“. The subject is seen in a state of constant becoming aiming towards diversity and it is rather an opening than a closure, open-ended and inexhaustive.
„Folding Affairs“ is presented in the format of an open studio that can be entered any time. It embraces the in-between and continously oscillates between establishing the visual and revealing the intimicy of a work process.

By and with: Mara Kirchberg
Coproduction of Performance Garten 6 / watch us work, with the support of Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU


Performance
von Mara Kirchberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.10.2018, Performance Garten, Kunsthaus Rhenania (Köln)
  • 19.10.2018, Premiere , Performance Garten, Kunsthaus Rhenania (Köln)
  • 20.10.2018, Performance Garten, Kunsthaus Rhenania (Köln)

 

forever apocalyptic

forever apocalyptic geht der Lust an Weltverschwörungen nach. Die apokalyptischen tänzer*innen haben sich der Aufgabe verschrieben Endzeitszenarien und Apokalypsefantasien mit den Mitteln der darstellenden Kunst zu erforschen. Sie begeben sich mit ihren Körpern auf eine ästhetische Reise ans Ende der Welt und stellen ihre Gliedmaßen den verschwörerischen Zuckungen zur Verfügung.

 

Inszenierung
von die apokalyptischen tänzerinnen 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.4.2018, Stadtbibliothek Stuttgart
  • 9.4.2018, Stadtbibliothek Stuttgart
  • 10.4.2018, Stadtbibliothek Stuttgart
  • 11.4.2018, Stadtbibliothek Stuttgart

 

FRANZ KAFKA: BEIM BAU DER CHINESISCHEN MAUER

Performances, Video und Raum-Installationen, readings, and more 
mit ca. 30 Beiträgen der Studierenden des szenischen Projekts bei Prof. Heiner Goebbels

 

Szen. Projekt
von Studierenden des szenischen Projekts FRANZ KAFKA: BEIM BAU DER CHINESISCHEN MAUER bei Prof. Heiner Goebbels

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.2.2018, in den Räumen des Instituts
  • 8.2.2018, in den Räumen des Instituts

From Station To Station

"From Station To Station" gedenkt dem 100-jährigen Jubiläum des deutschen Frauenwahlrechts und befragt den Status Quo des Feminismus und der Frauenrechte. Wie die Frauenwahlrechtkämpfer*innen vor 100 Jahren bespielen The Kill Joys zusammen mit dem Publikum den öffentlichen Raum mit Musik, Tanz und Manifesten. Im Bahnhofsviertel und in der S-Bahn nach Hanau werden längst vergessene Geschichten und Held*innen ausgegraben und eine plurale HERstory gefeiert.

 

Performance
von The Kill Joys (Olivia Hyunsin Kim, Magda Drozd und co.) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.9.2018, IMPLANTIEREN FESTIVAL, Treffpunkt Festivalzentrum, François-Mitterrand-Platz 60329 Frankfurt
  • 22.9.2018, IMPLANTIEREN FESTIVAL, Treffpunkt Festivalzentrum, François-Mitterrand-Platz 60329 Frankfurt
  • 23.9.2018, IMPLANTIEREN FESTIVAL, Treffpunkt Festivalzentrum, François-Mitterrand-Platz 60329 Frankfurt

From Thin Air

Eine herzliche Einladung:

From Thin Air 

Die Performance From Thin Air lädt zum gemeinsamen Musikhören ein. 10 BesucherInnen versammeln sich, um gemeinsam einen Drink zu nehmen, vielleicht das ein oder andere Wort zu wechseln und um sich dann in einer auf die Hörerfahrung ausgerichteten Anordnung einzufinden. Hier treten durch zwei Lautsprecher wiedergegebene Klangkörper und Komposition in einen Austausch mit der individuellen Hörerfahrung, die im gemeinsamen Hörraum stattfindet. Ein gemeinsames Hören wird so zu einer Kommunikation, die als Erfahrung eine Sensibilisierung für ein auf ein Miteinander gerichtetes ZuHören ermöglicht. 

Oder: Du hast einfach eine gute Zeit.

+
Ein Album, 10 Stühle, eine Bar, zwei Lautsprecher, ein Ausblick und eineinhalb gemeinsame Stunden.

To hear something. To hear someone hear something. To hear some hear something. To hear some.
+

Die Anmeldung über Doodle ist notwendig, um die begrenzte Platzzahl zu koordinieren. Der Slot ist mit 10 TeilnehmerInnen voll. Dann bitte nicht mehr eintragen. Bitte mit vollständigem Namen eintragen oder zumindest einem abgekürzten Nachname und vollem Vorname.

https://doodle.com/poll/bvki3qz5vvafvvhu

Ich freu mich über alle, die kommen!

Herzlich,
Johannes van Bebber

// gefördert von: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Hessische Theaterakademie (Stand: 15.06.2018)

 

Performance
von Konzept, Musik, Einrichtung: Johannes van Bebber Performance: Niels Wehr Produktionsleitung: Martin Bien 

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.6.2018, Abschlussprojekt , Probebühnchen, Schiffenberger Weg 115
  • 30.6.2018, Abschlussprojekt , Probebühnchen, Schiffenberger Weg 115
  • 30.6.2018, Abschlussprojekt , Probebühnchen, Schiffenberger Weg 115
  • 30.6.2018, Abschlussprojekt , Probebühnchen, Schiffenberger Weg 115

 

From Thin Air // Gastspiel

Eine herzliche Einladung:

From Thin Air

Die Performance From Thin Air lädt zum gemeinsamen Musikhören ein. 7 BesucherInnen versammeln sich, um gemeinsam einen Drink zu nehmen, vielleicht das ein oder andere Wort zu wechseln und um sich dann in einer auf die Hörerfahrung ausgerichteten Anordnung einzufinden. Hier treten durch zwei Lautsprecher wiedergegebene Klangkörper und Komposition in einen Austausch mit der individuellen Hörerfahrung, die im gemeinsamen Hörraum stattfindet. Ein gemeinsames Hören wird so zu einer Kommunikation, die als Erfahrung eine Sensibilisierung für ein auf ein Miteinander gerichtetes ZuHören ermöglicht. 

Oder: Du hast einfach eine gute Zeit.

+
Ein Album, 7 Stühle, eine Bar, zwei Lautsprecher, ein Ausblick und eineinhalb gemeinsame Stunden.

To hear something. To hear someone hear something. To hear some hear something. To hear some.
+

Die Anmeldung über Doodle ist notwendig, um die begrenzte Platzzahl zu koordinieren. Der Slot ist mit 7 TeilnehmerInnen voll. Dann bitte nicht mehr eintragen. Bitte mit vollständigem Namen eintragen oder zumindest einem abgekürzten Nachname und vollem Vorname.

https://doodle.com/poll/w2wzpivyni2ut4e4

Ich freu mich über, alle die kommen!

Herzlich,
Johannes van Bebber

/ Premierenproduktion gefördert von: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Hessische Theaterakademie (Stand: 15.06.2018)

// Vielen Dank für die großzügige Unterstützung durch nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik sowie Dr. Färber Acoustics GmbH & Co. KG

 

Performance
von Konzept, Musik, Einrichtung: Johannes van Bebber Performance: Niels Wehr Produktionsleitung: Martin Bien 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 8.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 8.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 9.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 10.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 10.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 11.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 12.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 12.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 13.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 13.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 14.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 14.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main
  • 14.7.2018, Sonderveranstaltung , nsynk Gesellschaft für Kunst und Technik mbH | Mainzer Landstraße 351, 60326 Frankfurt am Main

 

FÜR DICH FÜR DICH FÜR DICH - Festival für Performance und Theater

FÜR DICH FÜR DICH FÜR DICH
Festival für Performance und Theater im TNT- Theater neben dem Turm, Afföllerwiesen 3a, Marburg

Donnerstag, 6.12.
20:00 ALL IN ALL ( Jan Philipp Stange/Nir Shauloff) Bitte beachten: diese Vorstellung findet in der Waggonhalle statt!
21:30 Feierliches Eröffnungsspektakel: german stage service adieu- welcome TNT!
22:00 Prologue Pulp (Carolina Mendonca & co)

Freitag, 7.12.
19:30 Prolog, Akt 2 (Liesa Harzer/Aran Kleebaur) Beschränkte Teilnehmerzahl! Bitte Karten vorbestellen!
20:30 GIGANTEN//wie wir jagen (Janna Pinsker/ Hannah Steinmair)
22:00 Prolog, Akt 2 (Liesa Harzer / Aran Kleebauer) Beschränkte Teilnehmerzahl! Bitte Karten vorbestellen!

Samstag, 8.12.
20:00 Black Box (ongoing project Katrin Hylla / Hubert Winczyk / Chris Herzog)
anschließend Party in der Baari Bar

Donnerstag, 6.12. bis Samstag, 8.12.
Während des Festivalzeitraums im Foyer des TNT
S. kämpft/S. wählt ([GALAKTIKON]

Während des gesamten Festivals können Sie sich in der Baari Bar mit Suppe und Getränken versorgen und an Kritikgesprächen mit den künstlerischen Leitern in der Sauna im Theatergarten teilnehmen.

Reservierungen unter
Tel.: 06421 62582
www.theaternebendemturm.de

Das TNT – THEATER NEBEN DEM TURM (bisher german stage service) präsentiert in bewährter Weise das Festival FÜR DICH – FÜR DICH – FÜR DICH.
Ein Festival für Theater und Performance. Das Eröffnungsstück des Festivals findet am Do, 6.12.2018 in der Waggonhalle statt, mit dem Stück „All in All“ von Jan Philipp Stange und Nir Shauloff, Frankfurt. „Es gibt unendlich viel Hoffnung im Universum“, schreiben sie dazu.
Danach geht es zum Theater neben dem Turm, TNT in die Afföllerwiesen, wo die öffentliche Umbenennung des Theaters mit einer kleinen Taufe stattfinden wird, bevor das nächste Stück von und mit Carolina Mendonca, Sao Paolo/Gießen „Prologue – Pulp“ zur Aufführung kommt. Prologue Pulp ist ein Experiment, in dem gezeigt wird, wie Feuchtigkeit und Klebrigkeit ein Weg sein können, um die Zeitverschiebung zu verfolgen.
Am Freitag 7.12., setzt sich das Festival um 19:30 Uhr fort mit „Prolog Akt 2“ von Aran Kleebaur und Liesa Harzer, Gießen/Frankfurt. Der Prolog Akt 2 ist eine performative Videoarbeit, die an zwei exemplarischen Körpern die Spannung von gemeinsamer Autor*innenschaft unter dem Einfluss von Machtverhältnissen, Genderperformance, Deadlines und Erwartungshaltungen konkret werden lässt.
Um 21:30 h führen Janna Pinsker, Hannah Steinmair, Frankfurt GIGANTEN /// wie wir jagen auf. In diesem Stück arbeiten die beiden Performerinnen an der Utopie eines Solos für Zwei. Ein Körper ist dabei zu wenig.
Am Samstag, 8.12., 20h endet das Festival mit dem Stück „Black Box“ eine Produktion mit Katrin Hylla, Hubert Winczyk und Chris Herzog (ongoing project) Berlin/ Leipzig/Poznan(PL) . In Black Box werden Verschwörungstheorien und Desinformationsstrategien thematisiert, ausgehend von dem Absturz der polnischen Regierungsmaschine in Smolensk 2010.
Danach kann in der Baari Bar noch mal fröhlich getanzt und gefeiert werden.
Im Foyer des TNT werden während des gesamten Festivals die Videoarbeiten „S. kämpft“ und „S. wählt“ von [GALAKTIKON] gezeigt.
Während des gesamten Festivals können Sie an Kritikgesprächen in unserer Sauna im Garten teilnehmen.
Detaillierte Informationen finden Sie unter www.theaternebendemturm.de.

 

Festival
von Theater im TNT- Theater neben dem Turm, Afföllerwiesen 3a, Marburg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.12.2018, ALL IN ALL ( Jan Philipp Stange/Nir Shauloff) Bitte beachten: diese Vorstellung findet in der Waggonhalle statt!
  • 6.12.2018, TNT (Afföllerwiesen 3, Marburg): Feierliches Eröffnungsspektakel: german stage service adieu- welcome TNT!
  • 6.12.2018, TNT: Prologue Pulp (Carolina Mendonca & co)
  • 7.12.2018, TNT: Prolog, Akt 2 (Liesa Harzer/Aran Kleebaur) Beschränkte Teilnehmerzahl! Bitte Karten vorbestellen!
  • 7.12.2018, TNT: GIGANTEN//wie wir jagen (Janna Pinsker/ Hannah Steinmair)
  • 7.12.2018, TNT: Prolog, Akt 2 (Liesa Harzer / Aran Kleebauer) Beschränkte Teilnehmerzahl! Bitte Karten vorbestellen!
  • 8.12.2018, TNT: Black Box (ongoing project Katrin Hylla / Hubert Winczyk / Chris Herzog)

Für die Fische

Man ist zu dem Entschluß gekommen, die ahnungslosen Wesen im Keller nicht länger zu ignorieren. Schlichter Respekt vor den Fischen gebietet es, eine Aufführung exklusiv für sie zu veranstalten. Zunächst jedoch müssen sie über ihre Situation aufgeklärt und in die Kultur des Festivals integriert werden.

Für menschliches Publikum besteht die Gelegenheit zur Zeugenschaft an dieser sorgfältig vorbereiteten Expedition. Ihr Ziel: Kommunikation herzustellen.

Beratung: Friederike Schmidt-Colinet

 

Performance
von Carlos Franke

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2018, Premiere , Paris, Palais de la Porte Dorée
  • 3.2.2018, Premiere , Paris, Palais de la Porte Dorée
  • 4.2.2018, Premiere , Paris, Palais de la Porte Dorée

 

Gehölz

Eigentlich stehen da nur viele Bäume: Baum, Baum, Baum, Baum, Baum. Kultiviert, verwaltet und gerodet sind sie die hölzernen Bestandteile des Waldes.
Ein kleines Wäldchen, Gehölz, Holz, Holz, Holz - bis kein Wald mehr übrig ist.
Auf der Bühne setzten zwei Forstarbeiterinnen neu zusammen, was seinen ursprünglichen Zusammenhalt längst verloren hat und pflanzen einen neuen Wald.
Sie rufen hinein - und wir sehen zu, was aus dem Wald auf die Bühne tritt.
Die Performance skizziert die Fragilität von forstwirtschaftlich geordneter Natur und vollzieht eine szenische Renaturierung mittels viel Grün, Flanellhemden und etwas Gehölz.

Performance
von Henriette Aichinger, Jennifer Demmel, Alisa Hecke (ehem. ATW), Nora Schneider (ATW) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 24.5.2018, Premiere , Cammerspiele Leipzig
  • 25.5.2018, Cammerspiele Leipzig
  • 26.5.2018, Cammerspiele Leipzig
  • 6.12.2018, Cammerspiele Leipzig
  • 7.12.2018, Cammerspiele Leipzig
  • 8.12.2018, Cammerspiele Leipzig

 

Gentry, the city for sale

Dokumentarisches Projekt über die Gentrifizierung. Nach etwa 50 Interviews mit Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen, Anwält*innen und betroffenen Nachbar*innen aus Barcelona, Berlin und Venedig setzen wir auf der Bühne durch die Technik des Verbatims mit diesem Phänomen auseinander.

Von und mit Alba Valldaura, Ireneu Tranis und Mariona Naudin
Dramaturgie: Marc Villanueva Mir
Bühne: Clàudia Vilà
Kostüme: Adriana Parra
Video: Ventura López Kalász
Ton: Guillem Llotje
Licht: Pol Queralt
Produktion: Anna Bohigas
Öffentlichkeit: COSMICA/ Anna Aurich, Sònia Gonzalez
Photographie: Roger Rossell

Koproduktion vom Festival Grec und Institut del Teatre de la Diputació de Barcelona, mit der Unterstützung von La Poderosa, Fabra i Coats und L’Estruch-Ajuntament de Sabadell

Adrià Gual Produktionspreis 2017

 

Performance
von Mos Maiorum + Marc Villanueva Mir 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.7.2018, Premiere , Sala Hiroshima | Barcelona
  • 8.7.2018, Sala Hiroshima | Barcelona
  • 9.7.2018, Sala Hiroshima | Barcelona
  • 21.2.2019, Teatre Modern - El Prat de Llobregat (Spanien)
  • 28.9.2019, Festival TNT, Terrassa (Spanien)
  • 3.10.2019, Conde Duque, Madrid
  • 4.10.2019, Conde Duque, Madrid
  • 5.10.2019, Conde Duque, Madrid
  • 17.10.2019, FAB, Bordeaux
  • 18.10.2019, FAB, Bordeaux
  • 19.10.2019, FAB, Bordeaux

 

Heart of Europe

Das Herz von Europa bietet einen einzigartigen Lifestyle und ist eine ruhige Oase, die die wahre Essenz des europäischen Lebens einfängt, um ein Urlaubserlebnis zu schaffen, das über jede Vorstellung hinausgeht. Das Projekt setzt den Standard für Nachhaltigkeit und Innovation – es vereint grünes Denken und modernste Technik. Das Herz von Europa ist der weltweit umweltfreundlichste und zukunftsweisende Zielort.

 

Performance
von Ruby Behrmann, Johannes Karl, Asja Mahgoub, Hannah Maneck, Julia Mihály, Laurenz Raschke, Nora Schneider, Sara Trawöger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.1.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm, Frankfurt
  • 11.1.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 12.1.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 12.1.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 13.1.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 13.1.2018, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt

 

HÖRSTÜCKE

Präsentation der künstlerischen Arbeiten der Studierenden im Rahmen des szenischen Projektes HÖRSTÜCKE (Wintersemester 17/18 Prof. Heiner Goebbels) auf der PB2, Schiffenberger Weg.

 

Szen. Projekt
von Teilnehmer*innen des szenischen Projekts "HÖRSTÜCKE" bei Prof. Heiner Goebbels im WS 17/18 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.4.2018, PB2

HOSTEL Sequel#1: Please Be Careful Out There, Lisa Marie – Hybrid Version

In Stefan Panhans’ und Andrea Winklers Projekt HOSTEL Sequel #1: Please Be Careful Out There, Lisa Marie – Hybrid Version tauschen sich reisende Kulturarbeiter*innen unterschiedlicher Herkunft inmitten von zunehmendem Alltagsrassismus, Celebrity-Kult, Rollenklischees und der Übermacht des Ökonomischen über ihre Erfahrungen und Träume aus.

 

Performance
von Konzept: Stefan Panhans und Andrea Winkler Performance: Lisa Marie Janke, Olivia Hyunsin Kim, Kue Serge 

 

Bisherige Aufführungen

  • 31.1.2018, Premiere , Transmediale, Opening Performance, Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10 D-10557 Berlin

Hungry Eyes Festival 2018

Das Hungry Eyes Festival lädt vom 13. - 15.07.2018 wieder ein: An drei Sommertagen versammelt das Festival in der Alten Universitätsbibliothek in Gießen zahlreiche Filme sowie filmbezogene Performances und Installationen. Auch in seinem dritten Jahr versteht sich das vielfältige Programm mit Beiträgen von Künstler*innen und Kollektiven nicht nur als klassisches Filmfestival, es leistet mit experimentellen wie interdisziplinären Formaten, Künstler*innengesprächen und einer Podiumsdiskussion zudem wichtige Schnittstellenarbeit, um den Film von seiner Verbindung zur Leinwand zu lösen und für Bühne, Ateliers und den Stadtraum gleichermaßen zu öffnen. 

Was 2016 als Initiative von Student*innen der Angewandten Theaterwissenschaft der JLU Gießen für einen „Filmsommer Gießen“ begonnen hat, zeigt sich 2018 bereits als fester Bestandteil der Gießener Sommerzeit. Mit seinem dreitägigen Programm um Film und Bewegtbild ist das Hungry Eyes Festival ein sommerlicher Veranstaltungstip in und für Gießen und eignet sich neben dem See- und Schwimmbadbesuch als passende Alternative zu einem Abend am Grill, den WM-Fußballspielen oder auf der ohnehin zu schwitzigen Couch. An einem Juli-Wochenende treffen sich Filminteressierte und Kunstliebhaber*innen und genießen gemeinsam bei sommerlichem Festival-Ambiente und extravaganten selfmade-Popcorn-Kreationen experimentelle Kurz- und Trashfilme, einzigartige Performances und interaktive Installationen. 

„Viele vom Organisationsteam kommen aus dem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft, in dem wir uns nicht nur mit der Kunstproduktion und -rezeption für Bühne und Raum, sondern zusätzlich mit ihrer kritischen Befragung beschäftigen. Auch für die Filmformate interessiert uns deshalb nicht nur das Schauen. Mit dem interdisziplinären Hungry Eyes Festival geht es uns genauso um ein Sprechen über Filmmaterial, Video und weitere Bildmedien. Die Podiumsdiskussion und Künstler*innengespräche sind demnach wesentliche Bestandteile unseres Festivals“, kommentiert Lisa Schettel, eine der Organisatorinnen. 

Mit den Angeboten großer Streaming-Dienstleister hat sich der beliebte Serien- und Filmmarathon zum Trend gemacht: Unter einem neuen Label, dem Binge Watching als exzessivem Dauerglotzen, schauen wir Filme und Serien im Akkord - ohne Pause, ohne Erholung, fast ohne Gespräche und oft genug auch allein. Durch diesen Trend schafft es der gegenseitige Austausch über das, was wir auf der Mattscheibe gesehen haben, selten vor die eigene Haustür und höchstens noch in die virtuellen Chat-Verläufe sozialer Medien. 

Mit dem Hungry Eyes Festival bietet der kunstrasen giessen e. V. als Veranstalter und das Kernteam um Martin Bien, Elena Giffel, Herbert Graf, Amélie Haller, Asja Mahgoub, Anne Mahlow, Lisa Schettel, Nora Schneider, Nikolas Stäudte und Dennis Vetter dem vereinsamenden Binge-Watching kräftig die Stirn. Gegen diesen Trend holt das Festival interessierte Film- und Kunstfans von der eigenen Couch hoch, von Laptop und Smartphone weg und bietet neben Kurz- und Trashfilmen, Performances und Installationen zahlreicher internationaler Künstler*innen auch Raum für Diskussionen in großer wie kleiner Runde. So lädt das Team neben dem Kunstprogramm auch zum öffentlichen Podium und zu spannenden Künstler*innengesprächen ein. 

Das Hungry Eyes Festival findet vom 13. - 15.07.2018 in der Alten Universitätsbibliothek statt und eignet sich als perfekter Start in den Gießener Sommer. Als Veranstaltung bietet es vielfältiges Kultur- und Gesprächsprogramm rund um das Thema Film und Bewegtbild.

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Die diesjährige Ausgabe des Hungry Eyes Festivals wird gefördert vom Allgemeinen Studierendenausschuss der JLU Gießen, der Gießener Kulturstiftung, der HessenFilm und Medien GmbH, der hessischen Film- und Medienakademie, der Hessischen Theaterakademie, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen, dem Kulturamt der Stadt Gießen sowie der Sparkasse Gießen.

 

Festival
von Martin Bien, Elena Giffel, Herbert Graf, Amélie Haller, Asja Mahgoub, Anne Mahlow, Lisa Schettel, Nora Schneider, Nikolas Stäudte und Dennis Vetter 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.7.2018, Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen
  • 14.7.2018, Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen
  • 15.7.2018, Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen

 

I AM NOT A JOKE (TAKE TWO)

I AM NOT A JOKE (TAKE TWO)
Konzert-Performance von The Kill Joys

Noch nie war Feminismus so hip und trendy! Ein Sieg!, könnte man denken und ein «I’m a feminist»-Selfie posten. Doch dieser Hochglanz-Feminismus lässt den Geruch der Scheisse, der uns jeden Tag in Form von Sexismus, Rassismus und allen möglichen Phobien begegnet, nicht verschwinden. In Begleitung einer Gitarre, eines Synthesizers und einer Drummachine performen The Kill Joys gegen das Patriarchat und die tagtägliche Diskriminierung, auch innerhalb der Darstellenden Künste, an.
The Kill Joys («Spassverderber*innen») schreien seit 2016 im Do-It-Yourself-Style heraus, was sie wütend macht. In ihren Songs und performativen Aktionen formulieren Olivia Hyunsin Kim und Magda Drozd einen Feminismus, der ihre Anliegen als Frauen, Künstler*innen und Migrant*innen vermittelt und mehr als eine Feel-good- Marketingstrategie ist.


Performance
von Von und mit The Kill Joys (Olivia Hyunsin Kim, Magda Drozd und co.), Maude Vuilleumier, Juliusz Drozd, Torsten Litschko und Sandra Schudel Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, English Theatre Berlin / International Performing Arts Center Mit freundlicher Unterstützung Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Ernst Göhner Stiftung, Premio Migros-Kulturprozent, ada Studio Berlin und Theaterhaus Mitte 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.3.2018, English Theatre Berlin/ICPA
  • 2.3.2018, English Theatre Berlin/ICPA
  • 3.3.2018, English Theatre Berlin/ICPA
  • 22.3.2018, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
  • 23.3.2018, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
  • 24.3.2018, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich

 

I will not stay here long

Stumm steht sie da und blickt uns an: eine Frau in grünem Samt. Ida Daniel, Absolventin des Studiengangs „Choreographie und Performance“ begibt sich in ihrer Abschlussarbeit auf die Suche nach den Spuren und vielfältigen Seinsweisen, die im Körper eingeschrieben sind. 
Ein Körper, unheimlich und vertraut zugleich, existiert in einem vielversprechenden Verhältnis zu denjenigen, die ihn bewohnen. Aber welcher Körper gefällt ihnen? Vielleicht einer, der tanzt und singt? Einer, der sich unsichtbar macht? Ein hüpfender Körper, ein schlafender Körper, ein Superkörper? Sind es sogar zwei? Ein Moment geht zu Ende, wenn ein neues, noch nicht gelebtes Leben beginnt. Ida Daniel imaginiert in „I will not stay here long“ immer wieder Körper aus Text, Ton, Licht und Bildern, Körper, die sich darbieten in Stillstand und Bewegung, Körper, die niemals festzuschreiben sind.

Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem MA Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.

 

Performance
von Ida Daniel in collaboration with Todor Stoyanov, Zrinka Uzbinec and Katarzyna Kania 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.9.2018, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a. M.
  • 13.5.2019, Hessische Theatertage Kassel 2019
  • 2.11.2019, KONDENZ 2019, Center for Cultural Decontamination, Belgrade, Serbia

 

JLP 2043

Comme un long interminable cri. Das war ihre Antwort auf die Frage, wie ein Solo klingen würde, das sie für immer tanzen würde. JLP 2043 - ein Solo für Julie Laporte. Sie wird es für die nächsten 25 Jahre tanzen, scheinbar für immer oder solange, wie sie am Leben bleibt. Das Solo entfaltet seine Kraft über die Dauer der gelebten Zeit. Es ist nicht die Euphorie des Neuen sondern das stille unaufgeregte Freuen am Neu- und Wiederentdecken des Alten. Es gibt Gerüchte, das Solo wirke sich zellverjüngend auf die Tänzerin aus - und nicht nur auf sie, sondern auf alle, die dabei sind, wenn sie es tanzt. Das ist aber nicht die Hauptsache. Ausgehend von den Lehren des alten Dao ist JLP 2043 ein Solo des allmählichen Verschwindens, der Negation, der affirmativen Verweigerung. Es erzählt vom Zugriff auf die Zukunft, den wir nie mit Gewissheit haben, vom Verhältnis zwischen Choreografie und Tanz, von strategisch sanfter Solidarität in Zeiten flexibel mobiler Überbeanspruchung und von der Liebe zwischen Tänzerin und Choreografin. 

Als Teil des Festakts, der die nächsten 25 Jahre von JLP 2043 einläutet, werden zwei verwandte Arbeiten gezeigt: Hydrocommons von Riikka Tauriainen und Massage Sonore von NoMad Kollektiv (F/CH)

Dank an Jongil Choi, Thomas Péronnet, Sandra Umathum

Eine Produktion von Lucie Tuma in Koproduktion mit Gessnerallee Zürich, CCN – Ballet de Lorraine, Santarcangelo Festival, Performa Festival Ticino 

Unterstützt von Stadt Zürich Kultur, Fondation Nestlé pour l’Art, Stiftung Anne-Marie Schindler, Georges und Jenny Bloch Stiftung

 

Tanzprojekt
von Lucie Tuma von und mit Laura Endres, Daniel Goody, Claudia Hill, Julie Laporte, Lisa Letnansky, Caroline Palla, Carina Premer 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.11.2018, Premiere , Gessnerallee Zürich
  • 1.12.2018, Gessnerallee Zürich
  • 2.12.2018, Gessnerallee Zürich
  • 3.12.2018, Gessnerallee Zürich
  • 4.12.2018, Gessnerallee Zürich

 

L’Envers du décor

I wonder what a body would look like - Amélie Haller et Herbert Graf
Agence de voyage "My.Oddysea" - Kajetan Skurski
#FollowMeAround - Laura Schilling
what if where i am is what i need - Maximilian Brands, Clara Reiner et Christopher Weickenmeier.
Pour les poissons - Carlos Franke
It knew no lapse - Fabrício Belzoff, Lea König, René Alejandro Huari Mateus
Cascade, version muséale - Emmilou Rössling
Talk.Talk - Emmilou Rössling et Romuald Krezel
Playback – une danse de lèvres synchronisées - Jan Gehmlich, Clara Reiner, Joana Tischkau
La tétralogie d'eau thermale - Luis August Krawen
La Poste coloniale - Ruby Behrmann et Asja Mahgoub
Accompagné par Motel One - Niels Wehr
Le Palais du teint hâlé - Marie Meyer et Calendal Klose

Arbeiten von Studierenden des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaft
kuratiert von Katharina Stephan und Prof. Heiner Goebbels
in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Paris

 

Performance
von Amélie Haller, Herbert Graf, Kajetan Skurski, Laura Schilling, Maximilian Brands, Clara Reiner, Christopher Weickenmeier, Carlos Franke, Fabrício Belzoff, Lea König, René Alejandro Huari Mateus, Emmilou Rössling, Romuald Krezel, Jan Gehmlich, Joana Tischkau, Luis August Krawen, Ruby Behrmann, Asja Mahgoub, Niels Wehr, Marie Meyer, Clandal Klose 

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2018, Palais de Porte Dorée, Paris
  • 3.2.2018, Palais de Porte Dorée, Paris
  • 4.2.2018, Palais de Porte Dorée, Paris

La Sabotage @ AK44 Gießen

„Dum Dum Drum Drum Bam Bam Streetdrum - I wanna feel you in my Eardrum“ heißt es im Song "Rabengasse" von La Sabotage und ja, endlich ist diese Streetdrum quer durch Österreich und Deutschland zu hören: Bei ihrer ersten großen Tour präsentiert die Band ihr Debutalbum "FEST".
Marlene, Nele und Sara lernen sich und ihre Instrumente 2015 beim pink noise Girls Rock Camp kennen. 2017 veröffentlichen sie ihre erste 7’’ auf dem Wiener Label Fettkakao und performen unter anderem auf Events wie dem Popfest und dem Gender Crash X in Wien, Popméter in Ungarn und bei der YOUKI in Wels. Mit E-Bass, E-Gitarre, Drums, Laptop, Alt-Blockflöte, Vocals und deren ungewöhnlichen Kombination kreieren sie ihren eigenen Sound, der sich nicht in ein Musikgenre zwängen lässt, sondern in einem Song gleich mehrere bedient.
Vor unüblichen Umgangsweisen mit ihren Instrumenten schreckt die Band nicht zurück: Der Gesang wird durch Gitarren-Effektgeräte verfremdet und der Drumbeat wird inspiriert durch den Rhythmus eines über das Kopfsteinpflaster gezogenen Rollkoffers auf den Straßen Wiens.
In den Lyrics ihrer Songs, wie „What am I even doing?“, „Where’s the fun gone?“ und „All that matters now: numbers, hours, usability. Will it pay off?“ werden eigene Realitäten, Befindlichkeiten und allgegenwärtig kapitalistische Strukturen hinterfragt. Und wenns um Regelschmerzen geht wird auch mal unverblümt „I just wanna die, I just wanna cry!“ durch das Mikro geschrien.
Wer sich nun noch fragt, warum noch nie jemand die Band auf den Grammatikfehler in ihrem Namen aufmerksam gemacht hat: Der männliche Artikel „Le“ wurde bewusst abgelehnt und durch das weibliche „La“ ersetzt. 

FEST erscheint im November 2018 über Fettkakao.
Ein Portrait der Band kann man unter folgendem Link nachlesen:
https://www.musicaustria.at/kategorien-in-der-musikszene-sabotieren-la-sabotage-im-mica-portraet/

 

Konzert
von Sara Trawöger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.11.2018, Gießen

Landpartie mit Heiner Goebbels

Wir möchten euch herzlich einladen, um Heiner Goebbels als langjährigen Professor hier am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft zu verabschieden. Nach einem kurzen offiziellen Teil werden wir gemeinsam feiern und die Partie zur Party werden lassen.

 

Verabschiedung
von Prof. Heiner Goebbels 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.2.2018, Sonderveranstaltung , Foyer im Haus A, Phil II

 

Liebe

Leander Ripchinsky ist Performance-Künstler und in verschiedenen Konstellationen und Genres tätig. „Liebe“ basiert auf seiner persönlichen Suche nach Möglichkeiten, sowohl kontinuierlich mit alten Lieben zusammenzuarbeiten als auch neuen Sehnsüchten und Intuitionen künstlerisch nachzugehen. Für die Sammlung „Liebe“ bat Ripchinsky bislang 50 Künstlerinnen und Künstler um eine Kollaboration, um gemeinsam jeweils ein Solo für ihn zu erarbeiten. Diese Soli spielen mit unterschiedlichen Zeitlichkeiten und Vertrautheiten und sollen im Körper Ripchinskys dauerhaft konservierbar werden, sodass über die Jahre immer wieder aktuelle Versionen der Performances gezeigt werden können. Am Mousonturm gibt es erstmals die Gelegenheit, einzelne Stücke aus der immer weiter wachsenden Sammlung von Bühnen-Performances zu erleben.

In Deutsch und Englisch / Eine Sammlung mit Beiträgen von Leander Ripchinsky in Kooperation mit (Stand 14.05.2018): Robin Arthur, Auftrag:Lorey, Fabrício Belzoff, Gesa Bering, Max Brands, Hendrik Borowski, contact gonzo, Fux, Maria Isabel Hagen, Benjamin Hoesch, Ole Hübner, K.A.U., Elisabeth Krefta, f.wiesel, Ligna, Kate McIntosh, Mobile Albania, Ersan Mondtag, Boris Nikitin, Paul Norman, Janna Pinsker, Emmilou Rößling, Florence Ruckstuhl, Isabel Schwenk, Katharina Sendfeld, SKART, Esther Steinbrecher, Harry Stick, Niels Wehr, Michael Wolters / eine Performance mit Leander Ripchinsky / Dramaturgie: Hendrik Borowski, Florence Ruckstuhl / Technische Unterstützung: Charlotte Bösling / Kuration: Heiner Goebbels, Künstlerhaus Mousonturm

 

Projekt
von Leander Ripchinski
in Kooperation mit (Stand 14.05.2018): Robin Arthur, Auftrag:Lorey, Fabrício Belzoff, Gesa Bering, Max Brands, Hendrik Borowski, contact gonzo, Fux, Maria Isabel Hagen, Benjamin Hoesch, Ole Hübner, K.A.U., Elisabeth Krefta, f.wiesel, Ligna, Kate McIntosh, Mobile Albania, Ersan Mondtag, Boris Nikitin, Paul Norman, Janna Pinsker, Emmilou Rößling, Florence Ruckstuhl, Isabel Schwenk, Katharina Sendfeld, SKART, Esther Steinbrecher, Harry Stick, Niels Wehr, Michael Wolters
eine Performance mit Leander Ripchinsky
Dramaturgie: Hendrik Borowski, Florence Ruckstuhl
Technische Unterstützung: Charlotte Bösling
Kuration: Heiner Goebbels, Künstlerhaus Mousonturm

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 10.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 11.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt

 

Making of FLAUSEN

Die Flausen Stipendiat*innen aus Marburg laden ein, gesammelte Arbeitsmaterialien anzusehen und sich darüber auszutauschen. Eintritt frei! 

Für die Entwicklung einer neuen theatralen Formsprache wollen wir eine anarchische Antihaltung einnehmen und das Prinzip des logischen Diskurstheaters dekonstruieren. Grundlage unseres Forschungsprozesses bildet dabei die Auseinandersetzung mit 2 historischen Kunstströmungen, die auf ihre jeweils eigene Art Sinnhaftigkeit und rational nachvollziehbare Ausdrucks- und Erzählweisen in Frage gestellt haben: 
der Dadaismus und das Theater des Absurden der 50er Jahre. Wie lässt sich aus der Kombination von zeitgenössischem postdramatischem Diskurstheater, dem Dadaismus und Elementen des absurden 
Theaters eine zeitgenössische Form des ‚Anti-Theaters’ entwickeln?
Als politisches Kunstkollektiv will das Institut für Widerstand im Postfordismus aus den Ohnmachtsgefügen des Diskurstheaters ausbrechen: Wenn Kunst etwas sein kann, dann vor allem anarchisch!

 

Performance
von Performance von Institut für Widerstand im Postfordismus - Elisa Müller, Henrike Kohpeiß (ATW Alumna) u.a. 

 

Bisherige Aufführungen

  • 17.7.2018, german stage service, Marburg

 

mit einem Namen aus einem alten Buch

Inszenierung von Prof. Heiner Goebbels (emeritiert)
Details/Karten s. hier

 

Inszenierung
von Inszenierung: Heiner Goebbels
Musikalische Leitung: Pablo Druker
Bühne und Kostüme: Heiner Goebbels / Monika Gora
Video: René Liebert
Sprecherin: Lisa Charlotte Friederich
Sprecher: David Bennent
Mit: Mitglieder des Philharmonischen Orchester Gießen / GastmusikerInnen

 

Bisherige Aufführungen

  • 4.5.2018, Premiere , Stadtheater Gießen, Großes Haus
  • 5.5.2018, Stadtheater Gießen, Großes Haus
  • 6.5.2018, Stadtheater Gießen, Großes Haus
  • 8.5.2018, Stadtheater Gießen, Großes Haus
  • 9.5.2018, Stadtheater Gießen, Großes Haus
  • 10.5.2018, Stadtheater Gießen, Großes Haus

Open Guerilla Workstation "ØDIPUS REC."

Das junge Opernkollektiv "The Navidsons" trifft sich während der Operadagen 2018 in Rotterdam, um in Form einer "Open Guerilla Workstation" die aktuelle Produktion "Ødipus Rec." weiterzuentwickeln. Die öffentlich zugängliche Plattform macht sicht- und hörbar, was normalerweise hinter den Kulissen, in geschützten, aber auch "austauschfeindlichen" Räumen stattfindet. "The Navidsons" öffnen ihr Arbeitstreffen für interessierte Besucherinnen und Besucher und treten in einen Dialog über die metaphorische Bedeutung von Blindheit, über Fragen zur formalen Umsetzung von Klang, Musik und Bühne, über Kompositionsskizzen und dramaturgische Ideen des geplanten Musiktheaters "Ødipus Rec.".

Die Idee der "Guerilla Workstation" ist die Weiterentwicklung von Ideen zu "Communing" und "Co-Creation" aus der Produktion "The Navidson Records" (Uraufführung: Münchener Biennale 2016). Im Rahmen des Festivals ist die Aktion zugleich ein künstlerisches Statement zu einer Welt, die sich zunehmend in protektionistische, antidemokratische, undurchsichtige Strukturen begibt und die Vielfalt der Gemeinschaft und den Zugang zu offenen kontrollfreien Räumen abschafft.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Operaland statt.

www.operadagenrotterdam.nl/programma/operaland
www.thenavidsons.com/odipus-rec

 

Performance
von The Navidsons: Till Wyler von Ballmoos, Ole Hübner (ATW), Tassilo Tesche (ehem. Gastprofessor ATW), Jakob Boeckh (ATW), Maxine Devaud 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.5.2018, Noletloodsen Schiedam Rotterdam
  • 21.5.2018, Noletloodsen Schiedam Rotterdam

Palindrome

Der Film Palindrome spielt in einem fiktiven Universum in der die Zeitgeschichte begonnen hat rückwärts zu gehen - die Jahre werden runter gezählt, die Uhren ticken spiegelverkehrt und die Technologie ist am langsamen zerfallen.
Henri, ein Filmarchivar in den rückwärts-laufenden 1930er-Jahren, findet eine alten Film, der schildert wie die Zeit in die richtige Richtung läuft.
Er lädt zwei amerikanische Kuratoren - Iris und John - zu seinem Pariser Kino ein, um sie dazu zu bringen, den Film zu verbreiten, und somit vielleicht den Rückwärtsgang der Geschichte zu stoppen. Der Film, den er gefunden hat, trägt nämlich Unheil verkündende Zeichen, dass ein weiterer Weltkrieg kommen wird.

 

Trailer: https://vimeo.com/281065696

davidronner.com

 

Film
von Regie, Musik, Schnitt: David Erik Ronner, Henri: Frédéric de Carlo Iris: Gloria Endres de Oliveira John: Yannik Raiss Radiosprecher: Alex D'Attoma Werbesprecher: Tom Solo Kamera: Nicolás Santana Tonaufnahme: Victor Pfannmöller


Bisherige Aufführungen

  • 1.9.2018, Sonderveranstaltung , Ruhrtriennale

Parcours durch postmigrantische und (lokale) postkoloniale choreographische Perspektiven

Was sind postmigrantische und postkoloniale Perspektiven im zeitgenössischen Tanz der freien Szene in Deutschland? Welche Artist-of-Color- Perspektiven werden choreographisch und performativ artikuliert? Welche post- oder de-kolonialen Anliegen gibt es in der deutschsprachigen Tanzlandschaft? Welche Themen stehen im Vordergrund und welche ästhetischen (Stil)Mittel werden entwickelt?

 


‚Postmigrantisch’ ist im künstlerischen Kontext im deutschsprachigen Raum seit der

Setzung der Berliner Intendantin Shermin Langhoff vor allem mit Theaterpraktiken von Künstler*Innen mit sogenanntem „Migrationshintergrund“ verknüpft. Im Gegensatz dazu werden postmigrantische und lokal artikulierte postkoloniale Perspektiven im Zeitgenössischen Tanz (noch) nicht weitläufig debattiert. Im Gegenteil, Zeitgenössischer Tanz wird oft noch immer weitgehend als per se ‚international’ verstanden. Dabei wird übersehen, dass Internationalität und Kosmopolitismus nicht mit Vielheit gleichzusetzen ist.

 

In diesem Sinne lädt der Parcours am 20.7.2018 zur Begegnung mit und dem Austausch über einige dieser postmigrantischen

und lokalen postkolonialen choreographischen Perspektiven ein, u.a. mit Beiträgen (live oder aus der Distanz) der folgenden Künstler*Innen:

 

Nuray Demir

O. Hyunsin Kim

Tümay Kilinçel

Hannah Ma

Zwoisy Mears-Clarke

Sara Mikolai

Ceren Oran

Hiba Shammout

Joana Tischkau

Julian Warner

 

Performance
von Nuray Demir O. Hyunsin Kim Tümay Kilinçel Hannah Ma Zwoisy Mears-Clarke Sara Mikolai Ceren Oran Sandra Chatterjee organisiert diesen Think Tanz im Rahmen ihres Arbeitsstipendiums im Bereich Tanz des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und mit Unterstützung des Köşk, München Hiba Shammout Joana Tischkau Julian Warner 


Bisherige Aufführungen

  • 20.7.2018, Köşk München Schrenkstr. 8, 80339 München

 

Perfect Romance

"Neben der Bereitstellung einer prickelnden Simulation des Schönen, Soften und Verträumten, ist es ein Anliegen unserer Lovers, die Skripte gegenwärtiger Romanzen progressiv fortzuentwickeln." - Perfect Romance Corporation
THE AGENCY und der Autor Leif Randt beschäftigen sich mit dem Konzept der „Romantischen Liebe“. Der dramatische Filmkuss unter der Fallblattanzeige am Hauptbahnhof einer verregneten europäischen Großstadt hat sich in unser Hirn ebenso eingebrannt wie die Performance von Weiblichkeit und Männlichkeit in Disney-Produktionen wie „Die Schöne und das Biest“. Wieviel Norm und wieviel Kapitalisierung stecken in solchen Bildern? In der immersiven Performance „Perfect Romance“ bietet ein Dienstleistungsunternehmen seinen Kund*innen romantische Momente als Simulation an. In den Clubfilialen dieser Corporation sind Expert*innen der Romance-Creation tätig, sogenannte Lovers. Die Kund*innen sind eingeladen, ihren Erzählungen und Aktionen beizuwohnen – und eine individualisierte Romanze nachzuerleben. 
www.alwayshereforyou.de

 

Performance
von THE AGENCY (Magdalena Emmerig, Belle Santos, Rahel Spöhrer und Yana Thönnes), Stacyian Jackson, Adela Bravo Sauras (ATW), Lara Scherrieble, Malte Sundermann, Nile Koetting, Leif Randt 


Bisherige Aufführungen

  • 13.12.2018, Sophiensaele, Berlin
  • 14.12.2018, Sophiensaele, Berlin

Performatives Konzert

Kristin Gerwien ist Sängerin, Komponistin und Performerin. Mit elektrischer Gitarre begibt sie sich und ihr Publikum in ein Spiel mit und um sich selbst. Die Musik bietet den Zuhörenden ein Tagebuch möglicher Begegnungen an. Es erzählt von menschlicher Haut, von Verlust und Exzess – 
„I am really really breaking towards you“. Der Abend ist gleichzeitig Konzert und ein performatives Spiel mit Entfremdungen, in dem beide Seite stetig fragiler, stetig offener werden. 
Kristin Gerwien setzt sich aktuell am Kunsthaus Essen mit der Frage nach einem Format zwischen Bildender Kunst, Konzert und Performance auseinander. Zu einer Show mit anschließendem Musikset von OneMoe (Stuttgart) lädt sie herzlich ein.

 

Konzert
von Kristin Gerwien 


Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2018, Kunsthaus Essen, Rübezahlstraße 33, 45134 Essen, 1.OG, Atelier Idan Hayosh

PROMETHEUS LYOMENES AIR - Preview

Mit PROMETHEUS LYOMENES AIR begibt sich Niels Wehr in die seit über 2000 Jahren andauernde Tradition eines Weiterschreibens des Prometheus-Mythos. Ausgehend vom nur 12-zeiligen Aischylos-Fragment Prometheus Lyomenes (Der entfesselte Prometheus) wird mit diesem Performanceprojekt die prädramatische Kraft des Chores neu befragt und ausgehandelt. 
Zum Abschluss der Recherchephase für die 2019 im Staatstheater Darmstadt zur Uraufführung kommenden Performance präsentieren Niels und sein Team im Rahmen einer Residenz im Fleetstreet Theater Hamburg eine offene Preview.

Regie und Performance: Niels Wehr
Technologie und Video: Roman Kuskowski
Sound: Benedikt Ellebrecht

Gefördert durch: Rudolf Augstein Stiftung, Hamburgische Kulturstiftung

 

Performance
von Niels Wehr 


Bisherige Aufführungen

  • 20.10.2018, Fleetstreet Theater, Admiralitätsstraße 71, 20459 Hamburg

Pulp - History as a warm wet place

We asked ourselves how wetness and stickiness could be a way of tracing the sliding of time. We started to build an intuitive archeology digesting the leftovers of the past 400 years in disrupted references. A soft, wet, shapeless mass of material that allowed our bodies to be unsynchronized. Hands became older than the rest of the body and we had to learn how to use them. Five bodies monstrously transforming, supporting each other with slippery and sticky hands. 
Carolina Mendonça, Catalina Insignares, Ida Daniel, Rodrigo Andreolli and Zuzana Zabkova are working once more in one of the different configurations in which they collaborate, expanding the notion of choreography and the body as a site of knowledge production, in particular those devalued by Western epistemologies.

 

Performance
von Carolina Mendonça, Catalina Insignares, Ida Daniel, Rodrigo Andreolli, Zuzana Zabkova 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2018, Mousonturm, Frankfurt
  • 12.6.2019, Frankfurt LAB / FLAB Festival

Residence Evil

So tun as würde man etwas tun - so verbirgt der Autor Jack Torrance in Shining seine Künstlerkrise, aber auch den Wahn und den Horror des Hauses, in dem er Hausmeister geworden ist.
Ähnlichen Horror haben ScriptedReality in einer einjährigen Residence erlebt, in der sie zunehmend unsicher waren ob sie dort sind um ein Stück zumachen oder um Hausmeister des riesigen Schlosses zu sein, das man ihnen als Probeort zur Verfügung stellte. 
Residece Evil ist eine Meditation über Arbeit, Arbeitsverweigerung, Panik angesichts der Perfomanceszene und die Rolle die Fake und Theater in der Konstruktion unserer Wirklichkeit spielen.

 

Performance
von ScriptedReality (Aumüller, Bussmann, Krause, Salasse, Schmidt)
Gefördert von der HTA, Mousonturm
www.scriptedreality.net

 

Bisherige Aufführungen 

  • 12.2.2018, Abschlussprojekt , Probebühne 1, Institut Angewandte Theaterwissenschaft
  • 10.4.2018, Frankfurt LAB
  • 11.4.2018, Frankfurt LAB

Retrospective

Romuald Krężel arbeitete als Schauspieler, bevor er anfing Choreografie und Performance in Gießen zu studieren. Er spielte nicht nur in Theaterstücken und Filmen, sondern wirkte vor allem, spezialisiert auf die Rolle des sympathischen Typen von nebenan, in zweiundzwanzig TV-Werbespots mit, u.a. für das Schmerzmittel Metafen, für Bosch und Kaufland. In seiner Abschlussarbeit blickt Romuald Krężel auf diese Vergangenheit zurück: Befindet er sich gerade am Beginn oder eher am Ende einer Karriere? In „Retrospective“ erforscht Krężel die Unterschiede und Grenzen zwischen der Arbeit, die man tun will, und der Arbeit, die man tun muss. Er folgt den Ambivalenzen künstlerischer Arbeit und sucht nach Strategien, Nein zu sagen – nicht indem man das Arbeitsfeld verlässt, sondern indem man so tut, als folge man dessen sich ständig wandelnden Regeln.

Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem MA Choreographie und Performance im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.
In Englisch.

Konzept, Performance: Romuald Krężel
Text, Dramaturgie: Tamara Antonijevic
Video, Visuals: Monica Duncan
Künstlerische Mitarbeit: Carolina Mendonça
Lichtdesign: Hendrik Borowski

 

Performance
von Romuald Krężel in collaboration with Tamara Antonijevic, Monica Duncan, Carolina Mendonça and Hendrik Borowski. 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.6.2018, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm FFM
  • 22.6.2018, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm FFM
  • 3.4.2019, Warsaw (Nowy Theatre)
  • 4.4.2019, Warsaw (Nowy Theatre)
  • 1.6.2019, Berlin (HAU 3)
  • 2.6.2019, Berlin (HAU 3)

ROUGH PROPOSALS 2018

Es ist wieder so weit! Für vier Tage beziehen wie jedes Jahr Studierende des Masterstudiengangs „Choreographie und Performance“ des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen den Mousonturm. Mit ihrem Festival stellen sie gängige Regeln auf den Kopf. Kuratieren, Inszenieren, Performen gehen fließend ineinander über und alles wird zum Gegenstand choreografischer Auseinandersetzung. Ökonomische Strukturen, politischer Aktivismus, die Rhythmen des Alltags, Grenzen zwischen Gewalt und Vertrauen, post-ironische Narrative und vieles mehr erobern die Bühnen, Foyers und Gänge des Mousonturms. „Rough Proposals“ präsentiert Skizzen und fertige Performances, eröffnet künstlerische Denkräume und lädt zu Experimenten ein.

Verschiedene Sprachen / Im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, unterstützt durch die Hessische Theaterakademie.

 

Festival
von Studierenden des MA CuP (Choreographie und Performance) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 29.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 30.6.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
  • 1.7.2018, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt

Sous la plage

Sous la plage ist eine lecture-performance über den Aufbau des europäischen Diskurses über die Konflikte in der arabischen Welt sowie über die sogenannte “Flüchtlingskrise”. Es ist ebenso ein elektoakustisches Konzert über Gedächtnis und Identität. Durch eine vom syrisch-palästinensischen Journalisten Mohammad Bitari live manipullierte Reihe von Ton- und Videogeräte orchestriert Sous la plage eine Komposition akustischer und visueller Landschaften, die aus persönlichen Dokumenten und Schnitten der Medien entsteht, um einen Denkraum zu entfalten, der den Schwall eurozentristischer Nachrichten widersprechen kann.

Konzept: Marc Villanueva Mir und Gerard Valverde Ros
Mit: Mohammad Bitari
Komposition: Gerard Valverde Ros
Text und künstlerische Leitung: Marc Villanueva Mir
Recherche: Mireia Pérez
Teaser: Mireia Pérez, Maria Besora
Photographie: Lydia Cazorla, Anna Pujol Batllosera
Mit der Teilnahme von Mireia Sallarès

Koproduziert von Festival TNT - Terrassa Noves Tendències und Frankfurt LAB gefördert durch Sala d’Art Jove und Bòlit Centre d’Art Contemporani, mit der Unterstützung von European Institute of the Mediterranean, PEN Català und hangar.org

Produktionspreis Art Jove 2016 (Regierung von Katalonien). Dieses Stück wurde in der letzten Diskussionrunde des Stückemarkts 2017 des Theatertreffens berücksichtigt.

 

Performance
von Marc Villanueva Mir, Gerard Valverde Ros und Mohammad Bitari 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.9.2018, Festival IDEM | La Casa Encendida | Madrid
  • 16.9.2018, Festival IDEM | La Casa Encendida | Madrid
  • 7.12.2018, Teatre de Lloret | Lloret de Mar (Spanien)

STRATIFIKATION

Erinnerungen an das Anthropozän.
Irgendwann mitten in der Zeit wird etwas von uns gefunden werden. Eine Spur, die vielleicht - vielleicht aber auch nicht - auf uns verweist. Ein lebloser Gegenstand, ein
Abdruck in Ort und Zeit, mit Bedeutung angehäufte Monumente. Jahrhundertelang hat sich Schicht um Schicht tiefer in den Boden hineingefressen, hat sich übereinander miteinander verbunden, ist Boden selbst geworden und hat sich hier und dort von Zeit zu Zeit wieder heraufspülen lassen. Unsere Erinnerungen haben sich an Objekte geheftet, sich darin materialisiert, wurden ausgegraben, erforscht, dokumentiert, archiviert und ausgestellt. Irgendwann mitten in der Zeit wird unsere Zeit vorbei sein. Und wir werden nirgends mehr zu finden sein.

 

Inszenierung
von Rosa Birkedal Andersen & Laura Knüsel (Bühne), Laura Eggert (Text, Regie/Alumna ATW), Tine Milz (Dramaturgie) mit: Chantal Dubs, Greg Tomlinson, Johanna Köster, Manuel Herwig (Schauspiel), Hannah Mehler (Gesang), Aske Lyck Petersen (Musik) 


Bisherige Aufführungen

  • 24.5.2018, Premiere , Theater der Künste, Gessnerallee Zürich
  • 25.5.2018, Theater der Künste, Gessnerallee Zürich
  • 26.5.2018, Theater der Künste, Gessnerallee Zürich

Theatermaschine 2018

DIE THEATERMASCHINE BEFESTIGT EINE LEICHTERE ODER EMPFINDLICHERE STRUKTUR AN EINEM MASSIVEN TRÄGER.

THEATERMASCHINEN SIND MEIST SCHWERER, STEIFER UND SCHWINGUNGSFESTER ALS DIE DARAN ODER DARAUF ZU BEFESTIGENDEN BAUELEMENTE.

SIE SOLLEN SICHERHEIT GEGENÜBER GRUNDBRUCH BIETEN, WOFÜR SIE BEMESSEN WERDEN.

THEATERMASCHINEN GELTEN ALS SCHNITTSTELLE ZWISCHEN VERSCHIEDENEN FUNKTIONS- UND STRUKTURBEREICHEN.

SIE ERFÜLLEN OFTMALS SOWOHL DIE FUNKTIONSKRITERIEN DER TRAGENDEN ALS AUCH DER BEFESTIGTEN STRUKTUR.

SONDERFORMEN DIENEN DER ENTKOPPLUNG ODER TRENNUNG VON STRUKTUREN (Z. B. ELASTISCHE FUNDAMENTE ODER AKTIVE AUFLAGER).

THEATERMASCHINEN KÖNNEN AUCH TEILE EINER GRÖSSEREN STRUKTUR SEIN, DIE WIEDERUM FUNDAMENTIERT WIRD.

Theatermaschine ist die jährliche Werkschau der Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (JLU Gießen), die aktuelle Arbeiten an verschiedenen Orten in Gießen zeigt. Neben Performances und Bühnenstücken finden auch Installationen, Workshops, Vorträge, Konzerte und Kritikgespräche statt.

Die diesjährige Theatermaschine stellt sich vom 30. Mai bis zum 3. Juni als metaphorische Baustelle dar. Dieser (nicht) Ort entfaltet sich im andauernden Werden und Entstehen, wobei Neues, welches ständige Veränderungen erfährt niemals als abgeschlossen betrachtet werden kann.

Mehr Infos: theatermaschine-giessen.de

 

Festival
von Studierenden des Instituts

 

Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2018, Premiere , tba
  • 31.5.2018, tba
  • 1.6.2018, tba
  • 2.6.2018, tba
  • 3.6.2018, tba

Theôría

Termin: Donnerstag, der 12. Juli, 11 bis 16 Uhr 

Ort: PB II

Zum Ende des Sommersemesters findet auch in diesem Jahr im Rahmen des Master-Kolloquiums von Gerald Siegmund eine studentische Tagung statt. In Form von wissenschaftlichen Vorträgen stellen Studierende der ATW und CuP Themen ihrer Wahl vor und erkunden eigene Interessens- und Forschunsgschwerpunkte. Mit Vorträgen von: Fabricio Belzoff, Caroline Creutzburg, Benedikt Grubel, Jost von Harleßem, Liliane Koch, Leander Ripchinsky und Antonia Rohwetter.

theôría
Eine Tagung der ATW-Studierenden
PB II, Schiffenberger Weg 115
12. Juli 2018 

Ablauf:

 

11.00 - 11.15 Prof. Dr. Gerald Siegmund: Begrüßung

11.15 – 11.45 Benedikt Grubel: Die leere Bühne und das Phantom des Nichts 

11.45 – 12.15 Leander Ripchinsky: "Das Dazwischen, welches ich gerne als Liebe verstehen würde"

12.15 – 12.45 Jost von Harleßem: Parsifal in Outerspace

 

Mittagspause

 

14.00 – 14.30 Fabricio Belzoff: Post-humanist performativity in dance: exploring 
choreography as material-discursive practice

14.30 – 15.00 Caroline Creutzburg: Die Leiche loswerden. Andauernde ‚matter‘ im
Anthropozän

 

Pause

 

15.30 – 16.00 Liliane Koch: AVE MARIA - not that kind of girl

16.00 – 16.30 Antonia Rohwetter: Mutterpass - Zeitlichkeiten
eines affektive Dokuments

 

Ende

Vortrag
von Master-Kolloquium von Gerald Siegmund und/oder Studierende der ATW und CuP 

 

Bisherige Termine

  • 12.7.2018, PB II

UNA SOLO

Ted Kaczynski, ehemaliger Harvard-Professor der Mathematik, entschloss sich in einer Hütte im Wald zu leben und von dort aus Briefbomben zu verschicken. Johannes Schwarz, Ausnahmemusiker, Solist und Mitglied des Ensemble Modern, verfügt über ein Klangarchiv, das zehntausende Soundfiles speichert und auf Befehl wiedergibt. Die Theatermacher und Nicht-Musiker Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch nähern sich dem Phänomen des Solo-Terroristen und des Solo-Musikers aus der Außenperspektive: Ihre Performance folgt dem Solisten in sein minutiös angelegtes Archiv und assoziiert zwischen Spezialistentum, Virtuosität und gesellschaftlicher Isolation. Im Spannungsfeld von Handwerk und Technik, Sinnlichkeit und Hochkultur, Disziplin und Anarchie entsteht ein Porträt des Solisten als Extremist in der Haltung und am Instrument, das radikal fremd bleiben darf.

Performance: Johannes Schwarz (Ensemble Modern)

Konzept und Regie: Gregor Glogowski & Benjamin Hoesch

Klangregie: Sebastian Schottke

Ausstattung: Friedrich Hartung

Eine Produktion von Glogowski / Hoesch in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

http://hellerau.org/me-myself-and-i-una-solo

www.glogowskihoesch.com

 

Performance
von Gregor Glogowski & Benjamin Hoesch 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.4.2018, Mousonturm Frankfurt am Main
  • 15.4.2018, Mousonturm Frankfurt am Main
  • 16.4.2018, Mousonturm Frankfurt am Main
  • 8.5.2018, HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Welcome to Bermuda

Nachdem F. Wiesel 2017 mit SUPERQUADRA im Fleetstreet Theater nach dem Ende der Architektur suchten, vergrößern sie dieses Mal ihren Maßstab vom Plan hin zur Landkarte.
F. Wiesel nähern sich dem Bermudadreieck: Gefäß aller abhanden gekommenen Objekte der Vergangenheit, Jetztzeit und Zukunft. Sie arbeiten im Sammelbecken des Verschwundenen. Drucken, konstruieren, bauen Schiffsmodelle und Inselgruppen. Ziel ist das Diorama eines Ortes, das am Ende aller Theorien steht. Das Bermuda-Dreieck: Punkt an dem Berichterstattung aufhört, Karten enden und der Mythos beginnt. BERMUDA wird zum Katalysator eines hysterischen Wahrheitsbegriffes. Im Zentrum der Macht findet sich das Reptilienwesen und breitet seine Hyperkarte aus. Alles wird plausibel.

BERMUDA beschäftigt sich mit aktueller Wahrheitsbildung. Umgang mit Informationen fordert zunehmend Kompetenzen u. eigene Analysen. Fake News und manipulierte Netzwerke übermitteln einen nicht endenden Strom an scheinbaren Wahrheiten u. Zusammenhängen. Durch alle Filter hindurch hat das Faktum an sich seine Legitimation verloren. Was ist schon mit Sicherheit kein Fake? Wäre es nicht hilfreicher, wenn es einen Punkt gäbe der das Chaos zusammenhält? Zu wissenschaftlicher Erkenntnis gesellen sich mythologische Konstrukte: Verschwörungstheorien scheinen mitunter legitimer als die Erderwärmung.

In ihrer einmonatigen Recherche untersuchen F. Wiesel Wahrheitsbildung, erstellen eigene Verschwörungstheorien und vermessen unerklärte Kraftfelder in der Alster.

 

Ausstellung
von F. Wiesel (Hanke Wilsmann & Jost von Harleßem) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.7.2018, Fleetstreet Theater, Admiralitätsstr. 71, 20459 Hamburg, Germany

WHAT ON EARTH

In „WHAT ON EARTH" wird die Erdkruste samt ihrer Sedimente und Substanzen als Hauptakteurin imaginiert. Kaum vorzustellen – aber angenommen, die Welt von heute ließe sich abstrahieren von allen menschlichen Aktivitäten. Angenommen, die menschliche Omnipräsenz, die uns so selbstverständlich umgibt, wäre umkehrbar: Die Nachrichten auf den Anzeigen würden verschwinden. Der Flugverkehr würde eingestellt, die Datenströme abreißen, die Exporte in den Lagerhallen bleiben. Jegliche Emission von Lärm, von Bildern, von Wärme, von Information würde versiegen. Es würde sich die Erde zeigen und diese Erde würde zaghaft ihre Muskeln anspannen. Nicht in apokalyptischer Zerstörung, sondern im Bestehen und Andauern der manipulierten und manipulativen Materie, wird das Horrende vermutet.

 

Performance 
von künstlerische Leitung, Geräusche: Caroline Creutzburg / Special Defects, technische Leitung: Stine Hertel / Raum: Matthias Nebel / Dramaturgie, Raum: Clara Reiner / Chor: Hendrik Borowski, Max Brands, Jacob Bussmann, Frédéric De Carlo, Daniel Shaw / Licht: Rahel Kesselring / Unterstützung Ton: Rupert Jaud / Küche: Else Tunemyr / Produktion: Hanna Steinmair 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.5.2018, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB
  • 29.5.2018, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB
  • 30.5.2018, Abschlussprojekt , Frankfurt LAB

Workshop: Unsichtbare Beziehungen

Der Workshop „Unsichtbare Beziehungen (AT)“ stellt die Frage wie Beziehungen in Ereignissen zueinander im Verhältnis stehen. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Gruppe welche sich zu einem Ereignis versammelt und die darin vorhandenen Beziehungen (Romantische-/Freundschaft-, Kollegiale, Keine Beziehungen). Das Modell macht es möglich die Beziehungen nicht partikular sondern im Verhältnis zueinander erfahrbar werden zu lassen. Am Ende steht möglicherweise eine versprochene Gemeinschaft versammelt, die nun jedoch um ihre unterschiedlichen Beziehungen weiß.

 

Projekt
von Nana Melling, Jens Eschert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.4.2018, Graduiertentagung: "Praktiken in/der Versammlung. Körper - Medien - Zeugenschaft" an der JGU Mainz
  • 24.4.2018, Roter Salon, Volksbühne, Berlin

вепрь и рыба | Boar and Fish

Distanz als eine Krankheit von heute. Distanz: psychologisch, physisch, sprachlich, gedanklich. Sie ist ein Phänomen, das uns paradoxerweise zugleich auseinanderhält und aneinander bindet, Räume und Beziehungen erzeugt.
Distanz ist wie Wasser – ein unsichtbarer Rauminhalt, der uns trennt und uns dabei verbindet und umschließt. Sie ist entscheidend und unerlässlich für jedes Objekt, jedes Wesen, jeden Raum, jede Relation.
Ganz wie eine Linie im Euklidischen Raum jedoch kann Distanz nicht existieren ohne zumindest zwei Punkte. Wir sind drei Punkte auf vielen Linien, das hier sind unsere Distanzen.

Eine Musiktheaterproduktion im Rahmen des coOPERAtion LAB Moskau:
www.cooperation-lab.com/main

 

Performance
von Ole Hübner (ATW, Komposition), Kira Malinina (Libretto), Kapitolina Tcvetkova-Plotnikova (Regie), GAMEnsemble, interACTive Ensemble, Oleg Paiberdin (musikalische Leitung) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2018, Premiere , Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater Moskau
  • 9.12.2018, Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater Moskau

半中腰 - halfway

半中腰 - bàn zhōng yāo - halfway

Im Reich der Mitte, isolierte Archive. Sozial isoliert. Versuche der Archivierung, des Wahrnehmbaren. Zurück in Deutschland mit Archiven. Isoliert in der Sichtweise. Annäherungsversuche an Material, das fremd bleibt.

mit Dank an ZHU Sujie, ZOU Xueping und Johanna Seitz

 

Performance
von Matthias Jochmann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 25.1.2018, Abschlussprojekt , Probebühne 2, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft