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2019

37 (excerpt)

Ich lade euch herzlich zu einem Showing meiner Arbeit "37" im Rahmen der "Choreographischen Werkstatt" am Tanzfestival Rhein-Main ein:

37 is a solo which deals with the relation between the concrete space and the concrete body, between watching and being watched and the always-already absent present. It takes place in the left-overs of the performance before which stays present in the traces of the past and as an imagination of some thing which is still to come. The grey in the space takes over, everything is in between. The spectator experiences 37 minutes of form and movement in different scales and distances and a dance which leaves behind the blurred outlines of what is not present.

 

von Carina Premer with dramaturgical support by Anneliese Ostertag and Hanna Steinmeier 

 

  • Tanzprojekt

Bisherige Aufführungen
3.11.2019, Staatstheater Darmstadt – Kammerspiele, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt

 

https://www.tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/choreografische-werkstatt/

ABRUPT

ABRUPT ist das Solo-Musikprojekt von Sara. 2018 ging die Drummerin von La Sabotage mit ihren Bandkolleginnen und dem ersten gemeinsamen Album "Fest" - released auf dem Wiener Label Fettkakao - auf Tour und stand für Musikerin und Performerin Kristin Gerwien u.a. im Frankfurt Lab auf der Bühne. Nun widmet sie sich ihrem Soloprojekt in dem noiselastige Sounds definierte Rhythmen überlagern.
Nachdem Abrupt im März 2019 ihren ersten Auftritt in der SSTR6 in Wien feierte, wo auch ihr erstes Loop Tape via House veröffentlicht wurde, performt sie kommenden Dezember zwei Mal in Österreich und lässt uns mit ihrem Live Set - von verzerrter Gitarre und brüchiger Stimme gestützt - sanft in den Untergrund driften.

 

12.12.2019 - WIEN - Venster 99 - Falle [Tape Release] /w Sektstress. Abrupt.
FB Event: https://www.facebook.com/events/432341040805768/

19.12.2019 - LINZ - KAPUBar - Taperelease by States of Clay // Support by Johnny Geiger + Abrupt

Abrupt Music Channel
https://soundcloud.com/abruptchannel

 

Konzert

von Sara Trawöger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2019, Vienna - Venster 99
  • 19.12.2019, Linz - KAPUBar

Am Stillen Ort

Analog 
Beschreibung 
Conny
Edding
Frithjof
Haus ohne Garten
Inschriften
Karte
Kante
Kontur
Leer
Legende
Legenden
Lonesome tree
Maria
Menschlos
Öffentlichkeit
Stille Örtchen
Pixel
Das Private ist Politisch
Realismus
Regeln
Route
Structures
Suche
Teile(n)
Wenn ich gehen, dann wohin
Zerfall
Zuhause

 

Installation
von Maria Huber, Conny Walter, Frithjof Gawenda 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

Überall Staub. In den Ritzen der Computertastatur, auf den Blättern der Yucca-Palme, im Gewebe unseres chicsten Fummels. Egal wie oft wir ihn entfernen, er kommt wieder und erinnert uns daran, wie alles Lebendige zu Staub wird und Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel füllt. äöü nimmt dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens unter die Lupe und präsentiert im Staubsaugerbeutel des Fabrikats "Black Box" ein Stück über die ganz großen Fragen von Form und Inhalt, Leben und Tod, Arbeit und Magie.

 

www.aeoeue.de

 

Performance
von Konzept + Performance: äöü (Patricia Bechtold, Johannes Karl) / Bühne + Kostüm + Performance: Eunsung Yang / Spezialeffekte + Performance: Carlos Franke / Dramaturgie: Franziska Schneeberger / Mentorat: Frauke Meyer / Foto: Franziska Schneeberger

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.10.2019, Premiere , Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn
  • 15.11.2019, Abschlussprojekt , Studiobühne Köln, Universitätsstraße 16A, 50937 Köln
  • 10.1.2020, Abschlussprojekt , FFT Düsseldorf, Kasernenstraße 6, 40213 Düsseldorf
  • 28.2.2020, Abschlussprojekt , studioNaxos Frankfurt
  • 29.2.2020, Abschlussprojekt , studioNaxos Frankfurt
  • 1.3.2020, Abschlussprojekt , studioNaxos Frankfurt
  • 12.9.2020, Abschlussprojekt , FAVORITEN FESTIVAL, Theater im Depot Dortmund
  • 13.9.2020, Abschlussprojekt , FAVORITEN FESTIVAL, Theater im Depot Dortmund

Autumn School: Imagination, Institutions, Precarity 2nd of December till 6th of December 2019

ATW, Justus-Liebig University Giessen
@ the Georg Büchner Saal, Bismarkstr. 37, 35390 Gießen

Autumn school is part of the research network on the future of imaginary institutions, which was established by several partners (EEPAP, Lublin, Nomad Dance Academy Ljubljana, Institute for Applied Theatre Studies, Justus Liebig University, Giessen, BADCo, Zagreb, CollectivA, Cluj, Lokomotiva Skopje) and is supported by the Allianz Stiftung.

We are inviting young artists, students, professionals, writers and thinkers to engage together in the imagining of the alternatives of working and being together, reacting to the populist and nationalist wave in Europe. We would like to examine new institutionalization, practices and modes of producing, especially related to the work of the young artists, who are working in the increasingly but also precarious international field and at the same time fighting for the right to work and remain in their local surrounding, fighting nationalism and populist pressure. We will exchange and share models and practices, current and historical one, which insist on the creation of experiments, feminist, radical and progressive practices, which insists on equality, solidarity and work against the populist political imagination.
The school is developed as a platform, where young artists and students, who are at the end of their studies or just finished, can meet other cultural workers and thinkers, who have a strong political and social agenda. How to discuss about the political and cultural needs together, how to practice solidarity, support and inclusion? How to think about the internationalization in the time, which is marked by a flow of commodities and neo-liberal globalization? What does it mean to work and study internationally in the time of the art market and its accelerated modes of evaluation? Can we develop new temporal modes of working and thinking and how can we learn from each other?

Participants: The participants will be, among others, Dragana Alfirević, Miki Braniste, Ana Dubljević, Ida Daniel, Valeria Graziano, Viktorija Ilioska, Goran Injac, Katarzyna Kania, Marta Keil, Joanna Krakowska, Romuald Krężel, Bojana Kunst, Livia Piazza, Iulia Popovici, Goran Sergej Pristaš, Tanja Šljivar, Solidarity for Theatre, Swoosh Lieu, Biljana Tanurovska-Kjulavkovski, Zrinka Užbinec, Rok Vevar, Ana Vujanović.

Please note that some seminars and discussions are public and others are closed. Check our timetable for further information.


Vortrag
von Prof. Dr. Bojana Kunst and students 

 

Bisherige Termine

  • 2.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 3.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 4.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 5.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU
  • 6.12.2019, Georg Büchner Saal, Bismarckstr. 37, 35390 Gießen, JLU


Ave Maria

der grosse tyrann ist ein feministisches Performance-Kollektiv von Liliane Koch und Maude Hélène Vuilleumier, das sich humorvoll mit weiblicher Selbstinszenierung auseinandersetzt. In AVE MARIA begibt sich der grosse tyrann auf die Suche nach dem heiligsten der weiblichen (Vor-)Bilder, der meist porträtierte Frau der Welt: Maria. Dazu untersuchen sie eigene Verhaltensmuster.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, Du bist gebenedeit unter den Frauen. Du bist in mich westlich- abendländisch-christlich geprägte Frau eingeschrieben. Du bist das Vorbild, das ich nie haben wollte, die Mutter, nach der ich nicht gefragt habe. Von Dir habe ich meine endlose Empathie, mein Duldungsvermögen und das betörende Lächeln mit schräg gelegtem Kopf. Aber hast Du je gelacht, also herzhaft? Und was finden wir, wenn wir Dir unter den königsblauen Rock lugen? Heilige Maria, bitte für uns Sünderinnen, die wir es genießen zu sündigen. Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Performance
von der grosse tyrann

Künstlerische Leitung: Liliane Koch und Maude Hélène Vuilleumier
Von und mit: Katja Brunner, Marlena Kellogg, Liliane Koch, Sophia Scherer, Maude Hélène Vuilleumier
Musik/Komposition: Bruno Tambascio Waine
Konzept und Song: Magda Drozd
Entwicklung: Timo Krstin
Outside Eye: Benedikt Grubel, Timo Krstin
Licht, Ton: Frithjof Gawenda
Lichtkonzept: Robert Zeigerman
Gefördert von: Hessische Theaterakademie, Gerda Weiler Stiftung, Kulturamt Gießen, Justus-Liebig-Universität, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Waggonhalle Marburg


Bisherige Aufführungen

  • 16.6.2019, Abschlussprojekt , F°LAB Festival, Frankfurt LAB

Being With Sound Through The Tension Of Desire

How does decolonizing the personal and collective intimacy sound like?

Touching – an act of transmission – has become somewhat desensitized, associated with boundaries and relegated to the negative. Being With Sound Through The Tension Of Desire is a work that attempts to reappropriate touch and to celebrate inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.

Two bodies will compose, perform and deconstruct sound through the use of touch as a primary compositional element, asking itself in the process - how touch can be decolonized and reclaimed as a form of care, connection and transmission, a positive reinforcement, a constructive act that surpasses the purely physical spheres, an act which in such a context is undeniably political.

Performance
von Nguyễn + Transitory (Nguyễn Baly und Tara Transitory)


Bisherige Aufführungen

  • 26.1.2019, SAVVY Contemporary, Berlin

Bermuda

F. Wiesel nähern sich dem Bermudadreieck: Gefäß aller abhanden gekommenen Objekte der Vergangenheit, Jetztzeit und Zukunft. Sie arbeiten im Sammelbecken des Verschwundenen. Drucken, konstruieren, bauen Schiffsmodelle und Inselgruppen. Ziel ist das Diorama eines Ortes, das am Ende aller Theorien steht. Das Bermuda-Dreieck: Punkt an dem Berichterstattung aufhört, Karten enden und der Mythos beginnt. BERMUDA wird zum Katalysator eines hysterischen Wahrheitsbegriffes. Im Zentrum der Macht findet sich das Reptilienwesen und breitet seine Hyperkarte aus. Alles wird plausibel.

BERMUDA beschäftigt sich mit aktueller Wahrheitsbildung. Umgang mit Informationen fordert zunehmend Kompetenzen u. eigene Analysen. Fake News und manipulierte Netzwerke übermitteln einen nicht endenden Strom an scheinbaren Wahrheiten und Zusammenhängen. Durch alle Filter hindurch hat das Faktum an sich seine Legitimation verloren. Was ist schon mit Sicherheit kein Fake? Wäre es nicht hilfreicher, wenn es einen Punkt gäbe der das Chaos zusammenhält? Zu wissenschaftlicher Erkenntnis gesellen sich mythologische Konstrukte: Verschwörungstheorien scheinen mitunter legitimer als die Erderwärmung.

Karten und Infos: https://www.mousonturm.de/events/bermuda/

 

Figurentheater


von F. Wiesel (Hanke Wilsmann & Jost von Harleßem)/ Performance: Stephan Dorn / Sounddesign: Rupert Jaud / Künstlerische Mitarbeit Bühne: Ute Freitag, Friederike Schmidt-Colinet / Künstlerische Mitarbeit Figurenspiel: Caroline Kühner / Kostüm: Sandra Li Maennel /Medien-Skulpturen: Alexander Buers / Produktion: Heidrun Schlegel


Bisherige Aufführungen

  • 27.4.2019, Künstlerhaus Mousonturm,Frankfurt am Main
  • 28.4.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 29.4.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 12.9.2019, Theater Roxy Birsfelden/Basel
  • 13.9.2019, Theater Roxy Birsfelden/Basel

Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing - A Song For Dislocated Diasporic Bodies

The work "Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing" celebrates inter-dependency, vulnerability, closeness, disorientation, and trust, as forms of collective decolonial resistance.

A quiet coup attempting to displace the structural imbalances, to disorientate geographies, and to find space for silenced narratives. An (auto)reflexive re-evaluation of the unquestionable hierarchy of values imposed unto Us, a living work which attempts to embody extantation – to persist on existing despite conditions that favour its imminent extinction. In this work, the performers attempt to create another reality - through touching, proximity, and movements, that is not pre-choreographed but created in the moment by the circumstances within the process of creating the sound and by the movements of the performers+audience becoming a collective body - a space of disassociation unloaded with the social constructs associated with the politics of touch found in the modern world and the geography associated with it. Where to choreograph, compose and perform in this case, goes beyond the narrow confines of artistic concepts and aesthetics, existing in both the space of the ethereal and the space of an immersive installative performance. To process feelings, thoughts and intentions on the peripheral spectrum between the knowing and the unknowing, Nguyễn + Transitory hope to be one of the few ways left to reconnect with lost magic.

Performance
von Nguyễn + Transitory


Bisherige Aufführungen

  • 8.9.2019, Premiere , Performing The Museum 2019, Serralves Museum, Porto
  • 20.9.2019, Ultima Festival 2019, Oslo
  • 26.9.2019, STUK, Leuven
  • 27.9.2019, STUK, Leuven
  • 14.11.2019, HeK, Basel

Bunker Lesung

Nach der Katastrophe konspirieren die apokalyptischen tänzer*innen, suchen Beschäftigung in vergangenen Prophezeiungen, erinnern sich an die Zeit davor und senden eine verschlüsselte Botschaft an da draußen, während die Wesen der Zukunft schon schemenhaft durch Bild wandern.

 

Installation
von die apokalyptischen tänzer*innen


Bisherige Aufführungen

  • 11.4.2019, THEATER RAMPE Stuttgart im Rahmen des 6 Tage Frei Festivals
  • 12.4.2019, THEATER RAMPE Stuttgart im Rahmen des 6 Tage Frei Festivals

Castor&&Pollux

Das Musiktheater «Castor&&Pollux» verbindet Jean-Philippe Rameaus barocke Opernadaption des antiken Mythos um Geschwisterliebe
und Unsterblichkeit mit ihren aktuellen Pendants aus den Tech-Utopien des Silicon Valley. Ein multimediales Bühnenstück über Sehnsüchte, Hybris und Gefährtenschaft mit Filmsequenzen und Raumklangkompositionen (4DSOUND) von Lukas Rehm (Musik, Video, Konzept), Lisa Charlotte Friederich (Regie, Libretto, Konzept) und Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie, Interviews, Konzept). www.castorundundpollux.de

 

Inszenierung
von Lisa Charlotte Friederich (MA ATW), Jim Igor Kallenberg, Lukas Rehm (Diplom, HfG Karlsruhe)


Bisherige Aufführungen

  • 2.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 3.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 4.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 5.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 6.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg
  • 7.4.2019, Abschlussprojekt , Alte Aula Heidelberg

Clap Hands! – how to disappear completely

I will break it down with an example. Your phone rings in the middle of the night and a machine made voice is saying: I’m gonna kill you in less than 5 minutes with a gun!
Which one is more important for you: staying alive or understanding who’s voice it is?
„Clap Hands! – how to disappear completely“ is a theatre machine which is developed and organized to become an artist itself and make theatre without demand. It will transform electric intensity into an artistic approach.
Duration: ca. 40 minutes
With: Ozi Ozar, Carina Premer

 

Performance
von Carina Premer


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, GBS

Correspondence #1 on the importance of time and place, the territory

 Correspondence #1 ist eine Lecture-Performance, die aus der Zusammenarbeit von Li Lorian (Jerusalem) und Marc Villanueva Mir (Barcelona) entsteht. Was als Vortrag über die räumliche Konzeptualisierung von utopischen und dystopischen Begriffen beginnt, wird zu einem Streifzug durch persönliche Archive, politische Statements, Akzente, Screenshots, Bookmarks, Untertitel und Voice-overs. Correspondence #1 zeichnet eine visuelle und konzeptionelle Reise zwischen Jerusalem, Barcelona und Gießen; eine Collage aus Erinnerungen, Beobachtungen und Darstellungen von den unterschiedlichen und komplexen Wirklichkeiten, die wir bewohnen und die gleichzeitig uns bewohnen.

 

Performance
von Li Lorian & Marc Villanueva Mir


Bisherige Aufführungen

  • 2.2.2019, FACT - Festival of Theatre Academies, Budapest, Hungary
  • 21.2.2019, Teatro Pradillo, Madrid, Spain
  • 22.2.2019, Teatro Pradillo, Madrid, Spain
  • 23.2.2019, Teatro Pradillo, Madrid, Spain
  • 8.6.2019, Städtische Galerie Bremen · Outnow! Festival

Cowgirls

Cowgirls Cindy, Mindy und Pindy wissen nicht wohin mit sich, trotz größter Anstrengung gibt es nur Absagen oder ins Leere führende Fährten.
Cindy als Großstadtcowgirl streift in der Stadt umher und macht sich Gedanken, während Pindy immer wieder auf mysteriöse Hinweise in der hessischen Prärie stößt und nichts einen Sinn zu ergeben scheint, fährt Mindy nach Frankreich, weil sie eine Filmförderung bekommen hat- doch was wird sie da erwarten? Wie gehen die drei lonely Cowgirls mit all dem um oder war es am Ende doch alles nur eine Imagination?

Sprache: deutsch
Länge: 45 Min

 

Film
von Stella Nikisch Mit: Nathalie Schatz, Carlotta Nikisch, Stella Nikisch, Friederike Moraht, Luis Krawen, Valentin Schroers, Mark Waschke, Julian Hölting, Lucie Finke, Thao Tran, Leonie Hahn, Nikolas Stäudte, Ursel Hocke und Ralf Nikisch.

 

  • Bisherige Aufführungen
  • 10.12.2019, Abschlussprojekt , Moviemento Berlin (Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin)

curtain / perde / vorhang

Einladung
DT

Vorhang
von Annika Restin & Tümay Kılınçel

Ein Vorhang aus Wachsstreifen. Intimer Zeuge eines Rituals. Regelmäßig genutzt, eigentlich nicht wieder verwertbar, werden Wachsstreifen umgestaltet und offenbaren auf ihrer klebrigen Fläche das, was sonst nicht sichtbar sein soll: Körperbehaarung. Das unliebsame Haar wird zur Schau gestellt indem es gleichzeitig auf seiner neuen Haut, seiner neuen Fläche verschleiern mag, wer oder was sich hinter dem Objekt verbergen könnte.

Nach Ausstellungen u.a. in New York, Toronto, Jerusalem, St. Petersburg und zuletzt Paris kommt die internationale Künstlerinnenbewegung BIOWOMAN nach Düsseldorf und eröffnet unter dem Titel „RITUAL“ ihre zwölfte Ausstellung.

In der zwölfte Ausgabe von BIOWOMAN zeigen Annika Restin & Tümay Kılınçel unter dem Titel „RITUAL“ ihre gemeinsame Arbeit „Vorhang“. „Vorhang“ ist nach „PROJEKT X“, ihre zweite Zusammenarbeiten.

***

Invitation
ENG

Curtain
by Annika Restin & Tümay Kılınçel

A curtain of wax stripes. Intimate witness of a ritual. Regularly used, actually not recyclable, wax stripes are redesigned and reveal on their sticky surface what is otherwise not visible: body hair. The disagreeable hair is flaunted by concealing at the same time on its new skin, its new surface, who or what could hide behind the object.

After exhibitions u.a. In New York, Toronto, Jerusalem, St. Petersburg and finally Paris, the international artist movement BIOWOMAN is coming to Düsseldorf and is opening its twelfth exhibition under the title "RITUAL".

In the twelfth issue of BIOWOMAN, Annika Restin & Tümay Kılınçel are presenting their joint work "Curtain" under the title "RITUAL". "Curtain" is after "PROJECT X", her second collaborations.

***

Davetiye
TK

 

Perde | Perde | Perde
yorum yapan: Annika Restin & Tümay Kılınçel

Ağda çizgili bir perde. Bir ritüelin samimi tanığı. Düzenli olarak kullanılan, gerçekte geri dönüştürülemeyen, ağda şeritleri yeniden tasarlanır ve yapışkan yüzeylerinde başka türlü görünmeyen şeyi ortaya çıkarır: vücut kılı. Uyuşmayan kıllar, aynı zamanda yeni cildine, yeni yüzeyine, nesnenin arkasına kimin ya da neyin saklanabileceğini gizleyerek görünmez.

ABD’deki sergilerden sonra. New York, Toronto, Kudüs, St. Petersburg ve nihayet Paris'te, uluslararası sanatçı hareketi BIOWOMAN Düsseldorf'a geliyor ve on ikinci sergisini "RITUAL" adı altında açıyor.

BIOWOMAN'ın onikinci sayısında, Annika Restin ve Tümay Kılınçel ortak çalışmalarını "RITUAL" başlığı altında "Perde" olarak sunuyor. "Perde", ikinci işbirlikleri olan "PROJECT X" den sonra.

 

Ausstellung
von Annika restin & Tümay Kılınçel


Bisherige Aufführungen

  • 29.3.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 30.3.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 31.3.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 1.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 2.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 3.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 4.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 5.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 6.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf
  • 6.4.2019, Christuskirche Düsseldorf Kruppstr. 11, 40227 Düsseldorf

DAMENGEDECK - Ein Rundgang in die Zukunft

„DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft“ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.

Sprache: Deutsch
Künstlerische Leitung: Ruby Behrmann & Liliane Koch
Performance: Inge Dreyling, Ursula Emmerich, Paula Erb, Ursula Leopold, Käthi Richter, Hannelore Schad, Gudrun Weis, Liliane Koch, Ruby Behrmann
Kostüm: Theresa Mielich
Ton/Video: Maria Huber
Produktion: Nora Schneider
Assistenz: Paula Erb

Eine Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousontum und dem GDA Wohnstift Frankfurt am Zoo. Gefördert vom Kulturamt Frankfurt, dem Fonds Darstellende Künste e.V. und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt. Kooperation mit dem Ladiez. kulturelle und politische Bildung für Frauen e.V

Performance
von Ruby Behrmann/ Liliane Koch


Bisherige Aufführungen

  • 15.2.2019, Premiere , Mousonturm

Dansöz

Das Projekt Dansöz zielt darauf ab, Orientalische Tänze als ernstzunehmendes Tanzgenre in der westeuropäischen Kunstlandschaft zu verorten und eine künstlerische Positionierung zu entwickeln. Der Bauchtanz ist sein zentrales Motiv, zu dem unter anderem das orientalistische, erotisierte und exotisierte Frauenbild und seine Entgiftung aus feministischer Sicht gehören. Ziel ist es, einen Raum und eine Sprache der Selbstermächtigung zu schaffen, die auf dem Bauchtanz-Stil basiert und ihn als ernstes, künstlerisches und emanzipiertes Tanzgenre auf die Tagesordnung der Tanzszene zu setzen.

künstlerische Leitung & Performance: Tümay Kılınçel
Dramaturgie: Berna Kurt
Outside Eye: Sherin Hegazy
Lichtdesign: Camilla Vetters
Musik: Ya Tosiba
Live Musik: Leila Moon
technische Leitung: Jost von Harleßem
Produktionsleitung: Eva Kern (produktionsDOCK)

Treibstoff Theatertage Basel, Kaserne Basel
Donnerstag, 29. August 2019, 19:00 Premiere
Samstag, 31. August 2019, 21:00
Sonntag, 1. September 2019, 17:00

*

Dansöz projesi ‘oryantal/doğulu dans(lar)ı Batı Avupa dans sahnesine ciddi bir dans türü olarak taşımayı ve bu dans türüne yönelik sanatsal bir konumlanma üretmeyi amaçlıyor. Temel motifi, ‘göbek dansı’nda öne çıkan oryantalist, erotikleştirilmiş ve egzotikleştirilmiş kadın imgesini feminist bir perspektifle ‘temizlemek’. Hedefi, ‘göbek dansı’nı temel alan bir güçlenme alanı ile dili yaratmak ve bunu dans sahnesinde ‘ciddi’ ve/ya ‘sanatsal’ ve özgürleştirici bir dans türü olarak gündeme getirmek.

Sanatsal yönlendirme & Performans: Tümay Kılınçel
Dramaturji: Berna Kurt
Dış Göz: Sherin Hegazy
Işık tasarımı: Camilla Vetters
Müzik: Ya Tosiba
Canlı müzik: Leila Moon
Teknik Direktör: Jost von Harleßem
Yapım Yönetmeni: Eva Kern (produktionsDOCK)

Treibstoff Theatertage Basel, Kaserne Basel
Perşembe, 29. Ağustos 2019, saat 19:00 Prömiyer
Cumartesi, 31. Ağustos 2019, saat 21:00
Pazar, 1. Eylül 2019, saat 17:00

 

Performance
von Tümay Kılınçel


Bisherige Aufführungen

  • 29.8.2019, Premiere , Treibstoff Festival - Rossstall Kaserne Basel
  • 31.8.2019, Treibstoff Festival - Rossstall Kaserne Basel
  • 1.9.2019, Treibstoff Festival - Rossstall Kaserne Basel

De Rerum Natura. Zufällige Abweichungen

Raumkomposition für Stimme, Körper, Schlagwerk und Elektronik nach Motiven von Lukrez

Wir befinden uns in freiem Fall. Atome stürzen, der Schwerkraft folgend, herab, und nur durch plötzliche, Abweichungen kommt der Zufall in die Welt: Atome kollidieren, und so entstehen Welten. Lukrez' Naturtheorie änderte das Denken der Menschen radikal, als er im 15. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Aber im Zeitalter der Informationstechnologien, Sicherheitskonzepte und ökonomischen Berechnung scheinen Zufall und Abweichung längst gebannt. Alles ist vermessen und kartographiert, unsere Wünsche, Ziele und Zukunft algorithmisch vorweggenommen berechnet.

Während das Lehrgedicht „De Rerum Natura“ die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte und die Basis unserer modernen Weltsicht bildet, enthält es doch auch einen poetischen Gegenentwurf. Suchen wir (wieder) die Abweichungen im Vertrauen auf die eigene Wahrnehmung. DE RERUM NATURA beschwört die Nachtseite der Vernunft, die Illusionskraft des Theaters und die Fiktion, die uns zu immer neuen Realitäten (ver)führt. Zwei SchauspielerInnen, ein Sänger und eine Perkussionistin begeben sich dafür in einen Raum aus perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen und versuchen, der Imaginationskraft ungeahnte Spielräume zu öffnen.

Inszenierung: Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch
Sounddesign: Sebastian Schottke
Dramaturgie: Björn Mehlig / Harald Wolff
SchauspielerIn: Paula Schrötter / Magnus Pflüger
Gesang: Marcus Licher
Percussion: Špela Mastnak

 

Inszenierung
von Glogowski / Hoesch


Bisherige Aufführungen

  • 11.4.2019, Stadttheater Gießen, taT
  • 26.4.2019, Stadttheater Gießen, tAT
  • 16.5.2019, Stadttheater Gießen, tAT

dein schweigen ist mein liebstes geräusch

neulich saßen wir in meiner küche. die vorsätze sind trügerisch. wir warten, ob etwas passiert, um davon zu erzählen (denn etwas passiert immer). die drinks stimmen, aber die abstände nicht. ohne zu beschwichtigen, versuchen wir, uns diesmal nicht zu verpassen. jemand hatte etwas gesagt, wie quecksilber tropfen die wörter von den lippen, erst eins, zwei, die lippen sind feucht und so weiter, wir stimmen zu, wir stehen auf, stehen am fenster: minuten verwachsen mit den fiktionen. jemand deutet auf einen hellen, in gleichmäßiger geschwindigkeit durch die nacht fallenden punkt. wahrscheinlich ein satellit. wir sagen: „alles ist echt“.

wir widmen uns verfehlten übergängen und beziehungen, einer figur zwischen narzissmus, dem wunsch, mehr als 1 zu sein und dem ‚ich‘ zu entkommen.

erarbeitet in zusammenarbeit mit: maximilian brands, jens eschert, sharon jamila hutchinson, eva königshofen
text: maxi zahn
kostüm: kristin gerwien
musik: harold, falko schnelle, sara trawöger

 

Performance
von maxi zahn erarbeitet in zusammenarbeit mit: maximilian brands, jens eschert, sharon jamila hutchinson, eva königshofen text: maxi zahn kostüm: kristin gerwien musik: harold, falko schnelle, sara trawöger


Bisherige Aufführungen

  • 12.7.2019, Abschlussprojekt , Georg-Büchner-Saal Gießen
  • 13.7.2019, Abschlussprojekt , Georg-Büchner-Saal Gießen

DER BERG

DER BERG - eine begehbare Audioinstallation im TNT vom 28.6.-14.7.
Fr/Sa 28./29.6. und 5./6.7. und 12./13.7 jeweils 19-22 Uhr
So, den 7. und 14.7. jeweils 16-19 Uhr

 

Schwere Berge

Du erklimmst Felsen, hast Aussicht auf grüne Wiesen. Hast Du?
Du stehst über den Dingen, überblickst die Landschaft, vielleicht Wälder.
Du beißt in dein Vesperbrot und nimmst einen Schluck Bier.
Ahh, der Berg: Klotz am Bein und Felsen in der Brandung. Heimat. Unverrückbar steht sie dir im Weg, die Heimat, der ganze Berg Arbeit.
Der Berg kommt nicht zu dir, du musst hin zu ihm und hoch auf ihn drauf und manchmal durch ihn durch.
Also, wohlauf, durch das Heimatsvokabular hindurch. Mitten durch Nostalgien hindurch und in den Kitsch der anderen, in deinen eigenen Kitsch hineinbeißen. Die Volkstümelei und den salonfähig gewordenen Hass klein kauen, herauskotzen die Vereinnahmung des schönen Wortes „Heimat“.
Aber wenn du erstmal oben bist, hast du es geschafft. Wenigstens für einen Moment. Verschnaufpause. Dann bist du fast überm Berg.
Aber dann musst du halt auch wieder runter.

Das TNT baut einen Berg in seine Black Box. Vom 28.6. bis zum 14.7. wird er erklimmbar sein. In der vom Berliner Künstler Ole Wufers gebauten Installation sind gesammelte Recherchen aus der Trilogie des TNT zum Thema HEIMAT („Home is where the heart is“, drei Sitzungen des alternativen Heimatministeriums) zu hören. Ausserdem Beiträge von Philosoph*innen, Autor*innen und anderen Menchen, die über Heimat sprechen. Die Kreuzberger Jodelkönigin Doreen Kutzke wird stündlich zweimal mit ihrem Jodelrepertoire vom Abschiedsjodler bis zum hawaianischen Begrüßungsjodler die Bergstimmung komplettieren. Holllaaaaddrrriiiiooooooooo!

Eintritt frei!

SPECIAL!!!! Am 6.7. Konzert: Kutzkelina and fearless Bob in der Baari Bar ab 22 h

„We sing like we don't need the money and we yodel like there's no tomorrow. We can make you cry in your beer or have more fun than a bag of monkeys!“

https://www.youtube.com/watch?v=VbHau-f13z4&frags=pl%2Cwn
https://www.youtube.com/watch?v=PkcuuYhwcs0&frags=pl%2Cwn

 

Installation
von Eine Produktion des TNT Marburg, von und mit Katrin Hylla, Ole Wufers, Doreen Kutzke u.a.


Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2019, TNT Marburg, Afföllerwiesen 3 A, 30839 Marburg

Der Kandidat

Der Kandidat retrieves a rare board game devised in May 1968, which seeks to represent a political struggle. Der Kandidat is a performative game night for eight players that mixes politics, killings and toasts.

Duration: ca. 1,5 hours
Concept and performance: Marc Villanueva Mir
Sound composition: Gerard Valverde
Artistic advisory: Alán Carrasco
Production: Viola Sprengel

!! only 8 persons per slot – sign in here !! https://doodle.com/poll/w7nxkh64i9sxu4ef

 

Performance
von Marc Villanueva Mir


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, PB2 Kitchen

Der Prolog - Akt 2

Der Prolog, Akt 2 - einen performative Videoinstallation
Ich sehe was, was du nicht siehst. Ich sehe unsere Beziehung, so wie du sie nicht siehst. Ich sehe unsere Probe, so wie du sie nicht siehst. Der Prolog Akt 2 ist eine performative Videoarbeit, die an zwei exemplarischen Körpern die Spannung von gemeinsamer Autor*innenschaft unter dem Einfluss von Machtverhältnissen, Genderperformance, Deadlines und Erwartungshaltungen konkret werden lässt. Schnell kristalisiert sich ein Konflikt, die Bilder eines Konflikts. Auf Proben entstandenes Videomaterial wird herangezogen, um eine Realität festzulegen, über die man übereinstimmt. Das generierte Videomaterial wird hierfür sowohl getrennt als auch gemeinsam editiert, und die dadurch entstehenden Verhältnisse fallen, in einem Moment von Frustration und Provokation, in sich zusammen. Der Prolog Akt 2 besc äftigt sich icht n r mit dem Pr b m der ndi idu l en P spe v Si b sc äf ig i h ch mi d F age, wi C re-Ar e t im rbeit spr ze s rnst ge o en d sic ba g ma h w rd k .

ACHTUNG: berenzte Teilnehmer*innenzahl
Das Stück ist zum Teil auf deutsch und zum Teil auf englisch.
Dauer: ca 45 min

 

Performance
von Harzer/Kleebaur


Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2019, Bärenzwinger im Köllnischen Park - gegenüber Rungestraße 3, 10179 Berlin

Der Prolog Akt II

Unterschiedliche Perspektiven, Spuren eines Konflikts.
Auf Proben entstandenes Videomaterial bietet die Grundlage zur Verhandlung eines kontroversen Moments innerhalb einer künstlerischen Zusammenarbeit. Im Videostudio wird das dokumentarische Material sowohl gemeinsam als auch getrennt gesichtet und editiert, um eine anfänglich geplante Geschichte zu erzählen. Doch bald übertragen sich Machtkrampf, Provokation und Unachtsamkeit auf die Ebene des Schnitts. Beide Seiten versuchen zu rekonstruieren, sich zu erklären und zu verteidigen und ringen dennoch um die Möglichkeit einer gemeinsamen Autor*innenschaft. Dabei scheint das eigentliche Stück in Vernachlässigung zu geraten, doch die Frage nach Carearbeit im Probenprozess zwischen Genderrollen, Erwartungshaltungen und Deadlines wird immer lauter.

Im Rahmen des Britney X Festivals des Schauspiel Köln.
Zuschauer*innenzahl begrenzt auf 35 Personen pro Aufführung.
Die Sprache ist teils auf englisch teils auf deutsch.

Fotos: Fernando Gutiérrez Juárez

 

Performance
von Liesa Harzer und Aran Kleebaur


Bisherige Aufführungen

  • 29.6.2019, Schauspiel Köln, Outdoor venue at Offenbachplatz, 50667 Köln

DER TAG, AN DEM FLASH GORDON STARB

In einer Zeit, in der nichts und niemand sicher ist, erscheint ein Held, um uns alle zu retten. Er kämpft gegen das Böse. Er gibt alles. Kein Grund zur Sorge, Flash beschützt uns!

Diese Zeiten sind vorbei, aber Flash Gordon ist noch da und kämpft unermüdlich an Fronten weit ab vom Schuss. Wird Flash es diesmal wieder schaffen die Welt zu retten? Will das überhaupt jemand wissen? Vor was überhaupt?

Seien Sie dabei am Tag, an dem Flash Gordon stirbt!

TRAILER: https://vimeo.com/355125068

 


Gefördert durch das Kulturamt Gießen und das Goetheinstitut in Tallinn.

 

Performance
von Performance: Judith Altmeyer, Amos Zielinski Regie: Elena Giffel, Léon Haase Produktionsleitung: Eva Bode, Mohammad Reza Ozar Licht: Maria Huber


Bisherige Aufführungen

  • 2.9.2019, Premiere , Probebühne 2
  • 1.3.2020, Frankfurt am Main
  • 3.3.2020, Tallinn, Estland

Der Wartestein Lesung mit Chor

!! contains passages in darkness !!

Duration: ca. 30 minutes
With: Patrick Faurot, Carlos Franke, Amélie Haller, Lea König, Maren Küpper
Text & Regie: Maren Küpper
Raum: Herbert Graf, Maren Küpper
Technik: Herbert Graf, Carla Wyrsch

 

Performance
von Maren Küpper


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, PB2

Die Kartoffel als Chance

auf dem Kartoffelacker sehen wir: das wahre Märchen der Performancekraft in 6 Bildern. In unseren Köpfen schwebt: die Kraft des Einzelnen und die Lust der Bewegung der Massen.
Fremd und widerwärtig war den Europäern die Kartoffel. Auch Hungersnot überzeugte sie nicht mit diesen gefährlichen Knollen umzugehen. Jetzt stehen zwei Performer auf dem leeren Acker und wundern sich. Bevor sie nur einen praktischen Gedanken fassen können, werden sie von einer Armee Kartoffelkäfer überrannt...
„Wenn Du das Gefühl hast die Geschehnisse nicht mehr denken zu können, mache nicht den Fehler zu versuchen sie zu begreifen.„

Ein Stück von Berkenhoff/Siegwald in Zusammenarbeit mit den Landungsbrücken Frankfurt und Frankfurt LAB/HTA. Gefördert von der Stadt Frankfurt. Regie und Performance: Ana Berkenhoff und Roland Siegwald Lichtgestaltung: Jörn Nettingsmeier Kostüme: Charlotte Morache Assistenz: Inga Barth Produktionsberatung: Melchior Tacet Mit Dank an Philipp Schulte und Kris Merken für Rat und Tat, Afroton für den Balken, Philip Albus für Klänge, Mousonturm, ATW Gießen und HfMdK Frankfurt für Unterstützung.

Karten: beim Stalburg Theater unter 069 / 25627744

 

 https://www.facebook.com/events/2103447929972271

 

Inszenierung
von Ana Berkenhoff und Roland Siegwald


Bisherige Aufführungen

  • 26.10.2019, Premiere , Frankfurt LAB
  • 27.10.2019, Frankfurt LAB
  • 28.10.2019, Frankfurt LAB, großer Saal

Die Räuber (20. Internationale Schillertage)

Die Gründerszene der Metropolregion Rhein-Neckar erlebt derzeit in einem neuen Co-Working Space einen wahren Boom. Im Herzen der Stadt – nur wenige Minuten vom Nationaltheater entfernt – arbeitet das erfolgreiche Duo Franz und Karl an Ideen für eine bessere, digitale Zukunft. Aus Anlass der 20. Internationalen Schillertage gewähren die beiden Brüder dem Festivalpublikum einen exklusiven Einblick in ihr aktuelles Start-up. »Moor&more« heißt die junge Firma, die die Welt der Kommunikation revolutionieren soll. Das von den Brüdern entwickelte Netzwerk ist bereits online, die ersten Mitglieder schon aktiv, nun geht es darum, das Publikum von der Idee zu überzeugen. Vertraut es den beiden Jungunternehmern und investiert am Ende sogar? Alle Zeichen stehen auf Erfolg. Doch die beiden Brüder scheinen sich nicht ganz einig darüber zu sein, wie die Firma geführt werden soll. Das Publikum muss sich entscheiden, wem es folgen will und wem es zutraut, der erfolgreichere Firmenchef zu sein. Franz und Karl verlieren sich zunehmend in ihrem Machthunger und ihrem gegenseitigen Hass. Die Situation eskaliert vor den Augen der Mannheimer Gründerszene, der Netzwerkmitglieder und des Publikums der Internationalen Schillertage.

Studio Beisel, das sind Kajetan Skurski und Laurenz Raschke, Absolventen des Studiengangs für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Für die Internationalen Schillertage 2019 richten sie ihre Marburger Inszenierung »Die Räuber« in einem Mannheimer Ladenlokal neu ein.

20.06-30.6.2019

 

Festival
von Studio Beisel Laurenz Raschke & Kajetan Skurski


Bisherige Aufführungen

  • 20.6.2019, Premiere , Nationaltheater Mannheim

Die Zerstörung des Instituts 2

Durational
With: Amélie Haller, Max Smirzitz, Nora Schneider

 

Performance
von Amélie Haller, Max Smirzitz, Nora Schneider


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Prototyp

Discourse - a performance-essay

Who owns the discourse? On representation, institutions and agency. “The speech act of memory and description (...) becomes a performative expression” (Peggy Phelan, Unmarked: The Politics of Performance). A performative response with body and voice on a lecture that was cancelled.
Duration: ca. 40 minutes
With: Li Lorian
Dramaturgy: Mark Villanueva Mir
Sound: Max Smirzitz

 

Performance
von Li Lorian


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, PB2

DISKURS 2019 - NEVER AGAIN. ARTS/TALKS/THEORY

Vom 7.-10. November 2019 findet das Diskursfestival mit dem Titel never again. art/talks/theory in Gießen statt. Das internationale Festival wird seit 34 Jahren unter der Trägerschaft des Kunstrasen giessen e.V. ehrenamtlich von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft organisiert. Neben Theaterproduktionen und performativen Arbeiten umfasst das Festival Installationen, Filme, Lectures und Vorträge und bietet durch verschiedene Gesprächsformate Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Publikum die Möglichkeit in lebendige Auseinandersetzungen zu treten. Der Fokus liegt dabei auf experimentellen Arbeiten, die im Sinne der künstlerischen Forschung neue Impulse sowohl auf ästhetischer als auch auf auch inhaltlicher Ebene geben.
never again kann als eine Forderung verstanden werden, als eine Parole, ein Oxymoron, ein Imperativ oder eine gesellschaftliche Vereinbarung. Der Titel verbindet zwei sich gegenseitig ausschließende Zeitlichkeiten: den Abschluss, die Negation und das Verbot, welche im Niemals mitschwingen und die Repetition und Unabgeschlossenheit, die im Wieder enthalten sind. Diese Dynamik nutzen wir als Ausgangspunkt, um die vielfältigen Implikationen von never again innerhalb gegenwärtiger Kunst- und Wissenschaftsproduktion zu untersuchen.
Programm und weitere Infos unter:
www.diskursfestival.de
www.facebook.com/diskurs34/
www.instagram.com/diskurs34/

 

P R O G R A M M
Die Leipziger Künstler_innen Julia Lübbeke, Francis Kussatz und Alexander Klaubert untersuchen in ihrer Videoperformance „Agitation“ aktuelle und historische Formen von Widerstand und Protestkultur. In Verbindung zu diesem Themenfeld geht die italienische Künstlerin Sara Leghissa in ihrer Arbeit „PUKE LOVE“ vor allem auf die körperlichen Dimensionen von Empörung und Widerrede ein und unterbricht mit performativen Interventionen den Alltag. Mareike Kajewski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. in der politischen Philosophie, der Sozialphilosophie und der Ästhetik. In ihrem Vortrag "Die Spontaneität revolutionären Handelns“ wird die These entwickelt, dass die Spontaneität als Erfahrung von Freiheit im revolutionären Handeln dessen Vollzugsform und Möglichkeit erklärt.
Die portugiesische Künstlerin Sall Lam Toro dekodiert und reaktualisiert in ihrer Performance „MEDUSA is GAIA“ die Medusa-Figur der griechischen Mythologie aus einer queer-postkolonialen Perspektive und befragt die zeitliche Struktur von never again mit Mitteln der Wiederholung und Re-signifizierung. Auch der indonesische Künstler Kelvin Atmadibrata verhandelt innerhalb seiner performativen Installation „Forcing Hyacinth“ die konfliktive Zeitlichkeit von Vergangenheit und Zukunft, auf welche never again verweist. Die von ihm entworfene lebendige Skulptur referiert auf die antike griechisch-mythologische Figur des Hyakinthos und befragt Erinnerungen und Reflexionen über das Erwachsenwerden. Ähnlichen Themen spüren auch Jannis Steincke und Joschua Ben Pesch, zwei Wissenschaftler der „Rheinischen Sektion der kompostistischen Internationalen“ nach und setzen sich in ihren Vorträgen mit den Dimensionen von Erbe, Verantwortung und Erinnerung auseinander.
Das Video mit dem Titel „the[video]Flâneu® shoots Auschwitz“ von Konstantinos-Antonios Goutos aus Marburg stellt die provokante These eines flanierenden Kameragangs durch Auschwitz in den Raum und thematisiert in den so entstandenen Bildern sowohl die Frage nach der Erinnerungskultur als auch des Darstellens nach Auschwitz. Nina Rabuza studierte in Halle an der Saale und Berlin Philosophie und Politikwissenschaft. In ihrem Vortrag untersucht sie Konstellationen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen in (West-)Deutschland. Ausgehend von der Gestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau versucht sie die unterschiedlichen Bedeutungen der Erinnerung nach 1945 zu skizzieren. Dabei steht die Frage nach Dimensionen und Konflikten der Forderung „Nie wieder!“ im Mittelpunkt.
never again als Forderung aktuellen Ungleichheitsverhältnissen den Kampf anzusagen, nimmt die slowakische Choreografin Alica Minarova in ihrem Tanzstück „SAUDADE“ auf, in dem sie klassische Bewegungen aus dem Striptanz in neue Kontexte überführt und auf diese Weise einen vermeintlich schon immer da gewesenen männlichen Blick hinterfragt. In Verbindung zu diesem Themenkomplex untersucht die Berliner Künstlerin und Ärztin Vera Piechulla in ihrer Lecture Performance „I PUT A SPELL ON YOU; DESCARTES; BECAUSE YOU MESSED UP MY LIFE ONCE“ die inhärenten Herrschaftsverhältnisse des scheinbar objektiven Blicks auf weibliche Anatomie. In ihrem theoretischen Beitrag „Feministische Diskurse um Leiblichkeit und Dekonstruktion“ dazu diskutiert Merve Winter den scheinbaren Gegensatz von (de-)konstruktivistischen und essentialistischen Ansätzen am Beispiel der Medizin im Verhältnis zu Gendertheorien und zeigt auf, wo und wie sich gegebenenfalls Vermittlungspunkte zwischen diesen beiden Standpunkten finden lassen. Winter studierte Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Sie interessiert sich besonders für die Verbindung von Psychologie und Psychoanalyse in gesellschaftskritischer Perspektive und im Anschluss an die Kritische Theorie.
Abschließend wird das Kollektiv Avoec Performance, bestehend aus der brasilianischen Künstlerin Luiza Moraes und der amerikanischen Künstlerin Lori Baldwin, in ihrer Lecture Performance „Relic“ den Abschied thematisieren: Wie wissen wir das etwas vorbei ist, wie können wir Abschied nehmen und wie gehen wir mit verschiedenen Abschieden um? Wann wissen wir, dass etwas wirklich nie wieder stattfinden kann?

 

Festival
von Maria Obermeier, Helena Waldvogel, Calendal Klose, Paula Trummer, Laura Schilling


Bisherige Aufführungen

  • 7.11.2019, GBS, PBII, taT, AUB
  • 8.11.2019, GBS, PBII, taT, AUB
  • 9.11.2019, GBS, PBII, taT, AUB
  • 10.11.2019, GBS, PBII, taT, AUB

 

Down Where the Trees Grow Together

Kristin Gerwien entführt in ein Zwischenreich. Sie ist Sängerin und Lied- texterin, Gitarristin, Performerin und Kostümbildnerin.
In ihrem Stück “Down Where the Trees Grow Together” treffen skulpturale Formen auf ein sensibles Gespür für Klänge in einer Mischform aus Konzert und theatraler Szene. Neben der musikalischen Ebene erfindet Gerwien im performativen Umgang mit verschiedenen Materialien zahlreiche Taktiken der Verfremdung, um dabei als offene, fragile, intime Figur vor ihr Publikum zu treten.Gerwien multipliziert sich in ihren künstlerischen Charakteren und bietet so ihrem Publikum ein Tagebuch voller Begegnungen an. Erzählungen über Nahbarkeit, menschliche Haut, über Exzess und Versagen kommen auf zuweilen melancholische, zuweilen humorvolle Weise in den elektronisch geprägten Songs zum Ausdruck.

 

Konzert
von Antonia Beeskow, Jakob Boeckh, Martin Bien, Kristin Gerwien, David Hoffmann, Moritz Junkermann, Clara Reiner, Hanna Steinmair, Sara Trawöger


Bisherige Aufführungen

  • 15.6.2019, Körber Studio Junge Regie, https://www.thalia-theater.de/programm/festivals/koerber-studio-junge-regie

dream.MEM

>> Welcome to .MEM
>> You have survived the network.wide unmaking so far
>> Enter your resistance server to find us – our belonging outside belonging.
>> Reprogram with us a time.space for our story bag of flesh and wires

>> partX: Participate in role-playing game – sign-ups and more info in the Doodle
>> https://doodle.com/poll/zef8z753vkv9n8a5
>> partY: Visit the audio.MEM exile in [installation location]

!! The performance might include references to abuse, violence, and sexualized violence. For the participants, we will negotiate personal boundaries before beginning, but for those listening to the live-stream, we can offer only the above mentioned warnings. !!
!! The performance itself will be on the second floor of a house with no elevator, so one must be able to ascend stairs (if this is possible through help – ie. carrying – we are more than willing). !!
With: Jil Dreyer, Josef Mehling, Ion Bloch Rand

 

Installation
von Jil Dreyer, Josef Mehling


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, GBS Foyer & Performer's homes
  • 31.5.2019, GBS Foyer & Performer's homes
  • 1.6.2019, GBS Foyer & Performer's homes
  • 2.6.2019, GBS & Performer's homes

Ein(e) Corona am Goldstrand

Goldstrand 2019 eskaliert eh.
Oder: Sommer, Sonne, Sonnenschein, Sangria.
Oder: BULLEALARM, lasst uns nach Bulgarien fahren.
Oder: Ein performatives Experiment sich auf einen Partyurlaub vorzubereiten.
!! no seating possibilities !!
Duration: ca. 1,5 hours – doors open the whole time
Konzept/ Performance/ Partyurlauberin: Cosma Corona Hahne
Technik/ Dramaturgie: Eva Kirsch

 

Performance
von Cosma Corona Hahne


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Bühnchen

en plein air – Ethnographies of the Digital

en plein air ist im Rahmen von http://warehouse.industries publiziert. Gemeinsam mit zwei Autor*innen werden wir das Buch launchen: Tilman Richter spricht über das digitale Selbst und Bryana Fritz performt Indispensible Blue.

Tilman Richter: Sie KENNT keinen Hass
Trotz unablässiger Bemühungen, die eigene Natur zu verschleiern: Das Internet ist textbasiert. Es ist ein Diagramm, eine Liste von Listen, eine Form der Buchhaltung, die zwischen Ordnung und Lärm, dem Selbst und seinen Besitztümern unterscheidet. Die Form, in der das Internet die Netzwerke und Beziehungen, in denen wir leben, anordnet, ist im Schreiben und Lesen zu finden - lange bevor soziale Netzwerke als Milliardenunternehmen entstanden. Tilman Richter liest in den Tagebüchern der Merve-Verlegerin Heidi Paris und des Autors Rainald Goetz und versucht sich an einer Ethnografie des digitalen Selbst.

Bryana Fritz: Indispensible Blue
Ordner werden geöffnet und geschlossen, Linien gezogen, Boxen leuchten auf, Farben und Töne erscheinen - ein Desktop Gedicht entfaltet sich. Wenn Softwares ihre Benutzer*innen choreografieren, wie kann Tanz dann den vorprogrammierten Mustern entkommen? In der Laptop Performance Indispensible Blue erkundet Bryana Fritz mit Cursorbewegungen die generischen Oberflächen von OS X.

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Autor*innen von en plein air:
Ängste zur Kunst and whee, ARG, Dirk Baecker, Antonia Baehr, Samuel Gerald Collins, Rafael Dernbach, Bryana Fritz, Orit Gat, Gabriele Gramelsberger, Christian Grüny, Jonathan Harth, Christiane Heidrich, Cornelius Heimstädt and Naoki Matsuyama, Andy Holden, Jean Hubert, Pujan Karambeigi and Tabea Rossol, Katerina Krtilova, Martina Leeker, Felix Maschewski and Anna-Verena Nosthoff, Heather Philippson, Tilman Richter, Milosz Paul Rosinski, Dirk Rustemeyer, Pierre Schwarzer, Johannes Siegmund, Danae Theodoridou, Leslie Thornton, Guilel Treiber, Giulio Vacchiano, Max Wallenhorst, Simone Weil, James N. Kienitz Wilkins.

Herausgeber*innen
Pujan Karambeigi, Anneliese Ostertag, Tabea Rossol, Pierre Schwarzer, Lukas Stolz

Verlag:
SPECTOR BOOKS

Design:
Studio Pandan – Pia Christmann & Ann Richter

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Dienstag, 8 Januar 2019, 7.30 pm, diffrakt | centre for theoretical periphery, Crellestraße 22, 10827 Berlin

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Unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes, dem European Center for Creative Economy (ecce), der Individuellen Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF), und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Lesung
von warehouse (Pujan Karambeigi, Anneliese Ostertag (CUP), Tabea Rossol, Pierre Schwarzer, Lukas Stolz), Bryana Fritz, Tilman Richter


Bisherige Aufführungen

  • 8.1.2019, Sonderveranstaltung , diffrakt | centre for theoretical periphery, Crellestraße 22, 10827 Berlin
  • 8.1.2019, diffrakt | centre for theoretical periphery, Crellestraße 22, 10827 Berlin

 

Entanglements a speculative Collection -- Verwobenheiten eine spekulative Sammlung

Come, sit down, leave your tracks, follow the tracks of others and let yourself be intervowen in this collective-association-process:
We invite you to take a moment to step outside of the busy TM, sit down at our desk and to participate in a collective cluster of associations, words, main- and accessory sentences. While adding new things, and thriving on that what has been written before, we ask you to enrich this open document, which is also the forerun to a project-yet-to-come, it with your trains of thought. There is a short introduction at the beginning of the document, no worries, it's very easy. We count on you; come by and become entangled!

 

Installation
von Finn Cam, Paula Trummer


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp

ERA GELDES & the party: Federal Fluxus

Eine Konzerperformance in der großen Halle des Frankfurt LAB.

Wir wandern, wir fabulieren, wir dirilieren. Vor dem Altar der Autoreifen schwebt die schrottige Boyband. Der Gesang ist unsere Gemeinschaft und wenn wir aufwachen können rufen wir die Herrscher an, jetzt!

Eine Protestdisko, eine postapokalyptische Installation, eine musikalische Führung im Frankfurt LAB. Drone, electronics, sonic objects and storytelling. The birds, Hitchcock, suspense, Der Sturm: Die Konferenz der Vögel. You are my party!

"Die Handlung ist beliebig, da die Folgen Vergangenheit sind, Explosionen einer Erinnerung in einer abgestorbenen dramatischen Struktur." Heiner Müller

tickets: erageldes@posteo.de und an der Tür.
Start: 19.00
Die Bar ist geöffnet.

Ein Stück von Ana Berkenhoff und Team:
Philip Albus, Musiker
Stefan Behrendt, Regisseur
Mai Gogishvili, Bühnenbildnerin
und weitere

Mit Dank an Hessischen Theaterakademie und Frankfurt LAB

 

Performance
von Ana Berkenhoff und Team


Bisherige Aufführungen

  • 5.10.2019, Premiere , Frankfurt LAB
  • 6.10.2019, Frankfurt LAB Halle 1
  • 7.10.2019, Frankfurt LAB Halle 1

ESTHETICS OF THE CUT: SCHNITTSTELLEN, DISCRETIZATION, BORDERING MIT BEZUG AUF KÖRPER, AKTIONEN UND RÄUME.

Esthetics of the cut lädt ein:

am Sonntag den 7. Juli ab 11 Uhr zur Generalprobe und am Sonntag den 14. Juli ab 15 Uhr zur Abschlusspräsentation im Georg-Büchner Saal.

Das gewählte Präsentationsformat bedient sich ästhetisch-formaler Vorstellungen und technisch-materieller Ansprüche der bildenden Kunst, insbesondere der medialen Installationskunst, und der Sprache der Aktion, Techniken der Ansprache und der performativen Vergägenwärtigung kontemporärer Bühnen. Es benutzt räumliche Kuration wie auch eine Timeline, die autonome Beiträge zusammenfügen: Videoinstallationen, Aktionen und hybride Formen aus Performance und technischem Setup.

Mit Beiträgen von Herbert Graf, Nadine Jachmann, Maren Küpper, Milka Luhtaniemi, Jannis Wulle, und der Mitwirkung von Liora Epstein, Lea König; kuratiert von Susanna Schoenberg.

Die Beiträge entstehen aus der Auseinandersetzung mit dem Schnitt-Bild, Thema, Geste und technischer Notwendigkeit dieses Projekts.

 

Szen. Projekt
von With contributions by Herbert Graf, Nadine Jachmann, Maren Küpper, Milka Luhtaniemi, Jannis Wulle, and the participation of Liora Epstein, Lea König; curated by Susanna Schoenberg


Bisherige Aufführungen

  • 7.7.2019, Georg-Büchner-Saal
  • 14.7.2019, Georg-Büchner-Saal

Exploded Goo

Eine gut gemeinte Warnung vorneweg: Es kann sein, dass Sie einen Kopf sehen werden, der seinen eigenen Arsch von weitem betrachtet, blitzende kleine Augen, die unanständig blicken, einen knauserigen Mund, der beißt und störende Geräusche macht, einen großen Bauch, Nägel, die abgestoßen sind, ein wenig Tanz für die imaginäre Katze, ein Roboterbein, das tritt. Zrinka Užbinec, Absolventin des MA-Studiengangs „Choreographie und Performance“, erkundet in ihrem Abschlussstück eine schimärische und montageartige Wahrnehmung des Körpers, die Unterbrechungen und Störungen zum Teil des Tanzes erklärt. Užbinec fordert normative und lineare Narrative des Tänzerkörpers heraus. Ihre Performance ist eine explodierte Maschine, die einen monströsen Körper zeigt, einen Körper aus Vielen, ein Zwischending.

 

In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie und Künstlerhaus Mousonturm

 

Tanzprojekt
von Zrinka Užbinec (Konzept, Performance), Zrinka Užbinec, Ida Daniel, Carlos Franke, Katarzyna Kania (Choreografie, Bühne, Licht), Aran Kleebaur (Sound)


Bisherige Aufführungen

  • 12.1.2019, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm, Studio 2

Figure it out!

"Figure it out" is asking 100 questions trying to discover your identity: "How come that you’ve come where you’ve come"? is truly important but "Who will you be after" is the essential matter of affects, circumstances and... time?! Give her your time, she will heal all your political sins and convert you! You will become Viktorija!

Duration: ca. 1 hour
Performance made in conversation between Viktorija and Nastya Dzyuban, Ivana Ivkovic, Filomena Krause, Elena Risteska
Special thanks to Amelie Hapunkt, Herbert Graf and Patrick Faurot

 

Performance

von Viktorija Ilioska


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, PB2

FLUCH DER AKRIBIK

ScriptedReality arbeiteten in Gießen über mehrere Monate mit Mitwirkenden aus unterschiedlichsten Kontexten zusammen. Gemeinsam beschäftigten sie sich mit den Verbindungen von Arbeit, Nationalismus und Migration. Ergebnis der Zusammenarbeit ist „Fluch der Akribik“, ein Abend zwischen B-Movie und Kuchenessen, rough, völlig dilettantisch und ein behauptetes Détournement des ähnlich lautenden Disneyfilms: Ein Schiff erscheint eines Tages in einer hessischen Kleinstadt, und wird vom Jobcenter als außergewöhnliche Eingliederungsmaßnahme angepriesen, in der jede*r einen Platz erhält. Doch die „Schwarze Null“ tarnt sich locker als Kunstprojekt und könnte ebenso verflucht sein wie die „Black Pearl“, das Geisterschiff aus der Karibik. Gemeinsam begeben sich die Pirat*innen auf Abenteuer durch Stürme, Probebühnen und die deutsche Bürokratie, wobei unklar bleibt, ob das Schiff Rettung oder Fluch ist. Sicher ist nur, dass alles neu gedacht werden muss.

 

Performance
von ScriptedReality & Pirat*innen der Schwarzen Null


Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2019, Abschlussprojekt , Kinocenter Gießen

Following Mo

Kindheit ist ein noch immer umkämpftes Deutungsgebiet. Kinder werden für
völkische Politik instrumentalisiert, Bildungsvorhaben gelten als Statussymbol für Landesregierungen und auch das kontroverseste Kunstwerks Ai Wai Wai´s, das sich auf die mediale Nutzung eines Bildes bezieht, instrumentalisiert ein angespültes, totes Kind. Kindern werden in all
diesen Fällen Bedürfnisse in den Mund gelegt. Was dabei nie geschieht, ist das Gespräch mit Kindern. Sie gelten als Schützenswert, aber eben auch, in der Tradition Kants, unmündig und zum bessern Menschen erziehbar. Unser Projekt following mo dreht genau dieses Verhältnis um. Bewusst naiv überlassen wir die Führung einer Stadtführung Mo. Ein Stuttgarter Kind das wir bei einem Kostümbauworkshop kennen gelernt haben. Er wird uns sein Stuttgart zeigen und dadurch das Verhältnis das wir zum Stadtraum haben herausfordern. Welche Bedürfnisse, welche Perspektiven entstehen dadurch? Und welche Annahmen über den Kindlichen Blick haben wir kultiviert und übernommen ohne sie zu hinterfragen?

 

Performance
von Mugetha Gachago in Zusammenarbeit und Auftrag der apokaylptischen tänzer*innen Komposition: Sara Glojnarić Produktionsleitung: schaefer & soehne https://www.apocalypse.dance/projekte/following-mo https://saraglojnaric.com/ http://www.ae-oe.de/


Bisherige Aufführungen

9.6.2019, TREFFPUNKT: THEATER RAMPE

10.6.2019, TREFFPUNKT: THEATER RAMPE

HAMBI VERRECKE! (AT)

ICH SCHAUE NOCH EINMAL IN DIE WEIT AUSGREIFENDEN KAHLEN KRONENÄSTE. DAS SCHWERT DER MASCHINE FRISST SICH UNERBITTLICH INS HOLZ UND WENIG SPÄTER GEHT EIN ZITTERN DURCH DEN BAUM. FAST UNMERKLICH SETZT SICH DIE KRONE IN BEWEGUNG, UM RASCH AN FAHRT AUFZUNEHMEN. DER STAMM ÄCHZT UND QUIETSCHT, DIE ÄSTE RAUSCHEN UND DANN SCHLÄGT DIE BUCHE SO HART ZU BODEN, DASS ICH ES IN DEN FUSSSOHLEN SPÜRE. MEINE GEFÜHLE FAHREN ACHTERBAHN.

Duration: ca. 30 minutes
With: Leonie Hahn, Laura Schilling
Einführung/ Dramaturgie: Helena Waldvogel

 

Performance
von Leonie Hahn, Laura Schilling


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, GBS

Happiness Is A Warm Gun

Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas SCUM-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patriarchats. Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, ein Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen. Die am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründete Performancegruppe SKART unterzieht Solanas Wutausbruch von 1968 einem ästhetischen Update in einer augenzwinkernden Achterbahnfahrt durch die Aktualität des Texts – nicht zuletzt, um die eigene männlich geprägte Perspektive lustvoll zu zerfleischen.

 

Performance
von SKART


Bisherige Aufführungen

  • 6.10.2019, taT-studiobühne, Gießen
  • 25.10.2019, taT-studiobühne, Gießen

Hard Feelings

Duration: ca. 30 minutes
Solo by Maren Küpper
Stage Technique: Lilly Tiemeyer
Support Costume, Hair & Make-up: Herbert Graf
Thanks to Projektdramaturgie!

 

Performance
von Maren Küpper


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, PB2

herden

In einem Pariser Museum sind sechs Wandteppiche aus dem frühen 16. Jahrhundert ausgestellt. Auf jedem der sechs Teppiche befindet sich eine Frau (manchmal zwei), zu ihrer Linken ein Einhorn und zu ihrer Rechten ein Löwe. Sie stehen auf einer grasigen Scheibe, umgeben von Rot und Tausend-Blumen.

Das Horn des Einhorns ist sehr lang. So lang, dass es unmöglich mit seinem Mund nah genug ans Gras kommt um zu grasen.

Wir fragen uns - ist es hungrig?

Vielleicht füttert die Frau es?

Oder sind die schwebenden Blumen im Hintergrund dazu da?

Oder wird es, in einer flinken Kopfbewegung, den Löwen, die Frau, (die andere Frau), aufspießen und essen?

 

Performance
von Clara Reiner, Stine Hertel, Zuzana Žabková


Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2019, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 20.9.2019, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt
  • 21.9.2019, Abschlussprojekt , Mousonturm Frankfurt

ich antworte dir später ausführlich

Ich wollte dich eigentlich anrufen und irgendwie haben wir das jetzt auch nicht richtig geschafft. Ich schreib dir gleich mal ne Nachricht. Ich schreib dir jetzt mal ne Nachricht. Kann’s sein, dass die Memo abgebrochen hat? Oh Carla ich kann dich gar nicht hören! Irgendwie ist da ganz viel Rauschen.

With: Eva Kirsch, Carla Wyrsch
Besonderer Dank an: Amélie Haller, Anıl Can Beydilli, Cosma Hahne, Familie Kirsch/Mager, Frithjof Gawenda, Herbert Graf, Laurenz Raschke, Martin Müller, Roman Kuskowski, Sophia Scherer

Installation
von Eva Kirsch, Carla Wyrsch


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp

ich/oder/wir bevorzugten einen sonnigen standort oder ich weiß draußen ist frühling aber das ist uns egal

ich/oder/wir hatten heute Morgen zum Frühstück ein Stück Kuchen und ein Glas Cola. Kuchen und Cola sind halt schöne Dinge.
Obwohl ich/oder/wir/ .... nun keine Wanderungen mehr waren, eher größere Spaziergänge, klingt das in den Aufzeichnungen immer noch nach großer Fahrt, nach wochenlangen Abenteuern in der Wildnis und Lagerfeuerromantik.
„Unsere liebsten Freizeitaktivitäten waren Spazierengehen und Cocktailmixing. Könnten ich/oder/wir im Keller jetzt Fako trinken?“
Durational
With: Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke, Julia Maria Römpp

 

Performance
von Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Landgrafenstr. 4

if you are already in an awkward position don’t make it worse

Work on your own happiness. Do not make yourself dependent on others.
“But I keep you in my heart, it keeps me going.”
“ ‘ Fuck her once, she’ll write a book about it.’ ”
(quotations by Chris Kraus)
Duration: ca. 30 minutes
With: Amélie Haller
Support: Herbert Graf, Carla Wyrsch

 

Performance
von Amélie Haller


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Atelier 2

IN DIE DUNKELHEIT

Das weibliche Geschlecht als Lustempfänger und Lebensspender.

Die Vulva als Lustnehmende
als Mordende?
Ein Gedanke, der in der Konstruktion des weiblichen Geschlechts als Monstrum gedacht wird.
Ist er monströs?

 

Installation
von Anna Renner


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp

IN/BETWEEN PERFORMANCEFESTIVAL

24. und 25. August 2019 ab 11:00 Uhr
Orte: Kunsthalle, Kunstverein und der „Zwischenraum“ zwischen beiden.
Ohne Voranmeldung, Eintritt frei

Die ATW, die Kunsthalle und der Neue Kunstverein realisieren ein zweitägiges Performancefestival. Das Projekt stellt eine erstmalige Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen dar, die sich verschiedenen Formaten der zeitgenössischen Kunst widmen und sich hier gebündelt der Kunstform „Performance“ zuwenden. An zwei Tagen sind Arbeiten zu sehen von:
"Akademie", "Baby of Control", Pia Bendfeld, Jonas Demuth, Paula Erb, Kathrin Frech, Luise Hess, Anton Humpe, Jamila Hutchinson, "Institut Avaroid", Nadine Jachmann, Magdalena Kita, Maren Küpper, Victoria Link, Martin Müller, Katharina Olt, Anna Maria Pahlke, Naomi Royer, Evamaria Schaller, Carla Wyrsch, Thomas Zipp
Siehe: http://www.kunsthalle-giessen.de/ausstellungen.html

 

 

Pia Bendfeld: Somnia, partizipative Performance

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?

Ort: Berliner Platz
Zeit: Sam + Son, jeweils 14:30 / 15:30 / 16:30 / 17:30, ca. 15 Min

Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts

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Kathrin Selina Frech und Carla Wyrsch: Feinwaschgang, Installation und Audiowalk

Ich würde behaupten, draußen ist es doch tendenziell schmutziger als drinnen. Saugst du deine Fußmatte regelmäßig? Benutzt du deine Fußmatte auch barfuß? Sind deine Füße dann vorher oder nachher schmutziger? Übergehst du deine Fußmatte beizeiten?
https://feinwaschgaenge.blogspot.com/

Ort: Platz vor dem Dachcafé als Ausgangs-/ Startpunkt
Zeit: Samstag und Sonntag 14-18 Uhr

Bios:
Kathrin Selina Frech hat diese Worte am Mittwoch 10. Juli 2019 um 19:15 Uhr geschrieben, als sie in Deutschland, Gießen 35390, Landgrafenstraße, im dritten Stock aus dem Küchenfenster schaut und dabei kalten Tee trinkt. Es hat 25°C und ein leichter Wind weht.

Carla Wyrsch sitzt, ebenfalls am 10. Juli 2019, allerdings jetzt um 23:54 Uhr in einem dunklen Zimmer in der Wilhelmstraße, ebenfalls Gießen. Dunkel, weil sie den Augenblick verpasst hat, das Licht anzumachen. Auch schön. Wie der Nieselregen. Mittlerweile 18°C.

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Luise Hess: AWOKE AS HUMAN, Performance

Irgendwo zwischen dem Heimischen und Unheimlichen spannt sich ein Geflecht aus Stoffen, Zitaten und Fantasie.

Ort: Im Parkhaus an der Wieseck, Eingang: Am Alten Gaswerk
Zeit: Durational (Sa. 13-18 u. So. 13-18 Uhr)

Bio: Luise Hess wurde mal geboren und hat danach schon ein paar Sachen gemacht. Weitere Sachen folgen wahrscheinlich.

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Anton Humpe und Jonas Demuth: Sokratische Künstlerbeschimpfung, Performance

Humpe ist in dieser Arbeit versucht, seinen zwar schon aufgeführten aber aktualisierten Text „Eine Künstlerbeschimpfung, ein Bezug und ein Nebel“, der seine Arbeit am Institut zusammenfassen und reflektieren soll, passend für IN/BETWEEN zu einem sokratischen Dialog auszuarbeiten, um ihn in dem gegebenen Raum zwischen Kunsthalle und Kunstverein mit seinem philosophierenden Kommilitonen Jonas Demuth in antiker Manier zu performen. Spontane und interaktive Passantengespräche sind weder eingeplant noch ausgeschlossen.

Ort: ganzer Raum zwischen Kunsthalle und Kunstverein und Umgebung
Zeit: Durational, Samstag und Sonntag 13:00-18:00 Uhr

Bio: Anton Humpe. 1992 in Hamburg geboren, schloss er 2012 in Berlin sein Abitur ab und arbeitete sich über Hospitanzen an Theatern und Praktika bei Zeitungen, wie verschiedenen freien Musik-, Poesie- und Theaterprojekten durch die Zeit, um nach einem angefangenen Poesiestudium in New York, und einem Germanistik- und Philosophiestudium in Bamberg, bei den Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen zu landen, wo er seit dem versucht ist, seine poetischen Arbeiten in Zusammenhang mit der da gepriesenen und praktizierten Postdramatik (wie deren Kritik) auf die Bühne zu bringen.

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Sharon Jamila Hutchinson:
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Performance

In den 60ern schossen sie aus dem Boden |
2 | | 5, 9, 13
|_|_|_| Struktur allgemein
Gebäudetyp: Hochhaus
Gebäudestatus: existent [fertiggestellt]
Tragwerkmaterial: Beton
Fassadenfarbe: hellbraun/rosa
Hauptnutzung: Wohnen
Nebennutzung: Geschäftlich
Höhe (geschätzt): 47,55 m
Etagen oberirdisch: 13

Und dann, ein kaum merkliches Schwanken.

Ort: Dörmannhaus, Moltkestr Ecke Grünbergerstr.
Zeit: Samstag, 13-16 Uhr

Bio: Sharon Jamila Hutchinson, Choreographin, Performerin, Videokünsterin studiert(e) am zeitgenössischen Zentrum für Tanz, Köln, sowie der Hessischen Theaterakademie, insbesondere am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen.

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Nadine Jachmann: 1.1 Lebendiger Raum, interaktive Installation

Der Berliner Platz ist ein hektischer Ort, an dem Menschen immer unterwegs sind zum nächsten Ziel. Die interaktive Installation Lebendiger Raum baut einen Ruhepol auf und lädt dazu ein, am Zwischenort Berliner Platz Zeit zu verbringen sowie den Kontrast zwischen Wohnzimmeratmosphäre und Stadt zu erleben. PassantInnen können den Ort selbst gestalten, sitzend tätig werden oder einfach beobachten.

Ort: Berliner Platz (vor dem Rathaus) mittig auf der freien Fläche
Zeit: Durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18 Uhr)

Bio: Nadine Jachmann (* 1992 in Bayreuth) inszenierte in Zusammenarbeit mit Julia Römpp an der Universität Bayreuth u.a. die eigenen Stücke Raum für Notizen und Oh. Ein Dialog. Nach dem obligatorischen abgebrochenen Philosophiestudium an der renommierten Eberhard-Karls-Universität Tübingen arbeitet sie jetzt selbstständig als Texterin/Korrektorin und studiert den Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre künstlerischen Interessen liegen gerade va. im Objekttheater und im site-specific theatre.

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Paula Regine Erb: 1.2 Wohnküche, partizipative Performance

Wenn sich unser (Zusammen)Leben in öffentliche und private Räume teilt, kann es dann gelingen, einen Ort der Öffentlichkeit als Privatraum anzueignen? Und was wünschen wir uns für diesen Zwischenraum?

Ort: „Steinplatz“ bei dem Denkmal zwischen der Grünberger und der Licher Straße
Zeit: Samstag, (13-18.00 Uhr) Performance, Sonntag als Installation begehbar Zuschauende werden gebeten, Gegenstände von zu Hause mitzubringen, um den gemeinsamen privaten Raum zu gestalten

Bio: Nachdem Paula Regine Erb ihr Gerontologie-Studium in Vechta 2017 nach nur einem Semester verlassen hatte, begann sie das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Hier entstanden verschiedene Arbeiten.

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Maren Küpper und Kerstin Oppermann: TEAM (AT), Performance

ok. we don’t approve of people who watch television, but we are two of them. ok. let’s talk.

Ort: Georg-Büchner-Saal
Zeit: Samstag: 17 Uhr / Sonntag: 16 Uhr, Nacheinlass nicht möglich

Bios: Maren Küpper studiert Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Kerstin Oppermann studiert Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim. Sie trafen sich im Jugendclub des Theater Aachen, Spielzeit 2013/14. TEAM ist ihre erste Arbeit als Duo.

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Victoria Link:k oko n, Performance

Anfang
Veränderung
Ende

Ort: Geländer an der Wieseck, Seite von der Kunsthalle
Zeit: Samstag und Sonntag, durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18.00 Uhr)

Bio: Anfang: Geburt am 14. Juli 1995, gegen 15:10 Uhr in München, Harlaching Veränderung: Jetzt und das Jetzt davor und das Jetzt danach Ende: Wer weiß, ob es je ein Ende gibt?

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Martin Müller: #OMG You‘re So Fucking Masculine (AT), Performance

καλός κάγαθός (“gut und erhaben”) beschreibt in der griechischen Antike den idealen Mann. In ihm verbindet sich ein gestählter Körper mit einem exzellenten Geist. Er ist #schön #athletisch #gebildet. Er ist jederzeit bereit zum Wettkampf, denn Körper und Geist sind potent. Wir finden ihn, für die Ewigkeit festgehalten, in Stein gemeißelt – oder auch als anhaltende Bilderflut auf Instagram.

Instagram: @dw_miller (www.instagram.com/dw_miller)
#omgyouresofuckingmasc

Ort: Garten der Gutenbergstr. 6
Zeit: So. 14:00- 16:00
*Performance beinhaltet Nacktheit*

Bio: Martin Müller (*1989) ist gelernter Schneider und kam über die Mode zur Kunst. In berliner freien Theaterprojekten wirkte er als Kostümbildner, Performer und Regisseur mit, bevor er zum Studieren nach Gießen kam. Hier verlagert sich sein Schwerpunkt auf Performance- und Installationskunst.

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Katharina Olt: Kom(m)fort - Eine Einladung, den Blick zu weiten, Performance/Happening

Objekte beziehen Position und lassen sich ihre Bestimmung nicht länger vorschreiben.

Ort: zw. Kunstverein und Kunsthalle
Zeit: Samstag und Sonntag Durational (alle 90 Minuten) 13-18 Uhr

Bio: Auf der Suche nach dem UnSinn. Ohne Ende im Entstehungsprozess. Die Lösung dafür nicht festzustecken: in Bewegung bleiben.

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Anna Maria Pahlke: Detektivbüro Ringelpiez, partizipative Performance

An zwei Tagen im August öffnet das Detektivbüro Ringelpiez. Suchen Sie Antworten? Hier wird Ihnen zugehört. Unter höchster Diskretion arbeite ich mit Ihnen zusammen an einer Lösung. Exzellente investigative Dienstleistungen. Observationen aller Art. Belastbare Ergebnisse.

Ort: Auf der Brücke neben dem Cafe Siebenkorn unter dem Baum nahe der Bushaltestelle
Zeit: Durational, Die Öffnungszeiten sind am Büro selbst zu ersehen.

Bio: Anna Maria Pahlke interessiert sich seit einiger Zeit für das Seltsame und Absurde. Was sich daraus entwickeln kann und ob es wirklich ein guter Weg ist, damit zu arbeiten, hat sich noch nicht herausgestellt. Warten, Beobachten und Entdecken hilft manchmal.

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Naomi Royer: Woanders durchscheinend, Audiowalk

In einer Welt der universalen Transparenz, einer Welt ohne Furcht, ohne Geheimnisse und ohne Ungerechtigkeiten. Eine Welt in der digitale Daten und Informationen demokratisiert sind. Spielerische, unverbindliche oder experimentelle Herstellung gedanklicher Zusammenhänge. www.instagram.com/woanders.durchscheinend

Ort: An der Grünbergerstr. 2 auf der Grünflächenanlage; dort wo die Grünbergerstraße in die Gutenbergstraße mündet
Zeit: Samstag 24.07: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr; Sonntag 25.07.: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr

Bio: www.instagram.com/naomi.royer

 

Festival
von Eine Kooperation zwischen Kunsthalle Gießen, Neuer Kunstverein Gießen und ATW Gießen


Bisherige Aufführungen

  • 24.8.2019, Kunsthalle, Kunstverein und der „Zwischenraum“ zwischen beiden.
  • 25.8.2019, Kunsthalle, Kunstverein und der „Zwischenraum“ zwischen beiden.

 

Irgendwas schon wieder/neverrehearsealwaysbecool/Kasperl is dead/ meine Lieblingsspeise ist Buffet

Duration: ca. 1,5 hours

 

Performance
von Antonia Beeskow, Calendal Klose


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, GBS

It could be something very minimal

"It could be something very minimal" is the long-term performative research collaboration between Viktorija Ilioska, Max Smirzitz and Patrick Faurot dealing with affective permutations and modulations of bodies and space. The project is fungal, growing, shrinking and reforming each time according to the demands of its milieu and the cross-tendencies of its assemblatic relations. It is their subjective intra-active being in reductionism, virtuosity, aesthetics, immersion, plasticity and cheapness. This time there is a laser show and a costume change.

The performance is presented in Kino Kultura - project space for contemporary arts and culture in the frame of the program "Art Politics Institution Body" organized by Lokomotiva - Centre for new initiatives in arts and culture.

It is supported by Goethe Institute in Skopje and the City of Skopje, North Macedonia.

https://www.kinokultura.org.mk/
http://lokomotiva.org.mk/

 

Performance
von Patrick Faurot, Viktorija Ilioska, Max Smirzitz


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2019, Kino Kultura, Skopje

It could be something very minimal

“Do you remember, we, we, we just went there, you know? We overcame every obstacle, like, we started from Cape Verde, eating rancid dessert for two weeks straight, like, like, sailing past gigantic highs to not lose our momentum, and then we’re here on this radiant island called Helium. I mean, can you, do you remember the coco milk there? It was the best coco milk I drank in my whole life! And then we went to this, this technoshaman that was residing on this island, and he was, he was weird, no? He was in some kind of hydrodynamic procedures, he called them, had this crypto-rosary, this wanton crypto-rosary. He made me believe, Patrick. He made me believe that we can just gather together, regardless of creed or country of origin, we can just come together cosmically, but also physically in a way, and love each other.”

http://www.flabfestival.com/
https://www.mousonturm.de/events/it-could-be-something-very-minimal/

 

Performance
von Patrick Faurot, Viktorija Ilioska, Max Smirzitz


Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2019, F°LAB, Frankfurt a.M., in the frame of F°LAB Festival

Kill your Darlings//Imaginary Pieces

this is a collection of imaginary pieces /// das ist eine sammlung imaginärer stücke
this is a show about im-possibilities /// das ist eine show über un-möglichkeiten
this is a show that should not exist /// das ist eine show die nicht existieren sollt
this might be a show about us /// das könnte eine show über uns sei
but also about you /// aber auch über euch

Duration: ca. 35 minutes
With: Jakob Boeckh, Maria Huber
Light design: Lea König

 

Performance
von Maria Huber, Jakob Boeckh


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, GBS

Körperstudio Pt. I

Kör|per, der: Substantiv, maskulin. 1. das, was die Gestalt eines Menschen oder Tieres ausmacht; äußere Erscheinung eines Menschen oder Tieres, Gestalt; Organismus eines Lebewesens. 2. Gegenstand, den man sehen oder fühlen kann. 3. größter, zusammenhängender, meist mittlerer Teil eines Gegenstandes, ohne die dazugehörigen dickeren oder dünneren Teile. 4. Geometrie: von allen Seiten durch Flächen begrenztes Gebilde.
Ein Versuch mit verschiedenen Körpern.
!! no seating possibilities !!
Duration: ca. 1,5 hours
With: Luise Hess, Paula Regine Erb

 

Performance
von Luise Hess, Paula Regine Erb


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Atelier 2

Kristin Gerwien, folk-rock, singer-songwriter, pop-punk

Kristin Gerwien spielt Konzerte mit Hang zum Performativen. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von Formaten an den Grenzbereichen zwischen Bildertheater und Musik. Bei den angekündigten Konzerten wird sie eine Auswahl von Coversongs mit ihren eigenen Stücken kombinieren. Ihr Programm umfasst Titel von Interpret*innen wie Malvina Reynolds, Marianne Faithful, The Soft Pink Truth, Daniel Johnston und anderen. Kristin Gerwien begleitet ihren Gesang mit Elektrischer Gitarre und verwendet teilweise Verzerrung und andere Effekte für Stimme und Instrument.

 

Konzert
von Kristin Gerwien


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, "Quartiersklinke", Stuttgart
  • 6.6.2019, zeitraumexit

Kritikfabrik

Mit den in den vergangenen Kritikfabriken erprobten Mitteln: Darstellung, Umweg, Reflexion, Zuhören, Zufall und in Anlehnung an »The odd one in« (schräglagig übersetzt in »Der Geist der Komödie«) von Alenka Zupančič wird »the odd one«,»der Geist« mit verschiedenen Mitteln in diese elfte Kritikfabrik hereingerufen, provoziert und, im besten Sinne des Wortes kritisiert, durch die Kritik fabriziert, eine nicht endende Tätigkeit, die die Eintagsfabrik aus allen Nähten platzen lässt.

Dem Wesen des Komischen ist mit Begriffen und Definitionen nur schwer beizukommen: »Eine Komödie ist eine ziemlich seltene Sache, und ist es immer gewesen«, so Alenka Zupančič. Ist es der Imperativ der Unterhaltung, des Lustigseins und des positiven Denkens, der die Komödie ausmacht, oder ist es genau das, was ihren eigentlichen Funken blockiert? Und ist die Komödie als künstlerische Ausdrucksform und das Komische als soziale Praxis nicht immer auch eine Art und Weise, sich mit dem Anderen zu beschäftigen, sich zu veraändern – Ist das Komische nicht nur außer sich, sondern ein Jux seiner sich, keine Figur, sondern eine Kurvung und Kreuzung, eine Masche – odding in, oder der Möbius Godotototoi.

Infos zu vergangenen Fabriken unter: https://kritikfabrik.org/

 

Projekt
von Hands der Kritikfabrik: FORUM Text, uniT, Maria Huber (ATW), Avanaz Hassani, Magdalena Plöchl, Franziska Füchsl, Markus Kupferblum, Ollie Evens, Max Smirzitz (ATW), Wilke Weermann u.a.


Bisherige Aufführungen

  • 17.12.2019, Theater am Lend Graz

KULTURSCHOCK TIROL ORIENTIERUNGSLOSIGKEIT AUS DER WILDSCH‘NAU

MINOLTA SRT-303 | PORTRA 200

 

Installation
von Leonie Hahn


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp

Künstlerbeschimpfung

Eine Kritik, eine Homage, eine Adaption, eine Reflexion, eine Komödie etc.

Duration: ca. 40 minutes
With: Anton Humpe, Felix Hohmann, Stephan Hirschpointer, Jonas Demuth, Frithjof Gawenda

 

Performance
von Anton Humpe


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, Kinocenter Gießen

Kuriose Käuze eine humoristische Ausstellung

Exponate aus einer Sammlung von Wortspielskulpturen und Verdinglichung dringlichen Dingdungs bzw. Dungdinger aus der Erschöpfung des Demuths

!! Unter Umständen kann das zu Sehende zu nachhaltiger Verblödung führen !!

With: Olek Kokonstantin Demuth

 

Installation
von Jonas Demuth


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp

La Sabotage July Tour

La Sabotage Tour Termine im Juli

11/07/19 - MISKOLC - GRUND PINCESZÍNHÁZ - Ungarn
12/07/19 - EGER - ZENEPAVILON - Ungarn
13/07/19 - BUDAPEST - LADYFEST - Ungarn
16/07/19 - WIEN - CHELSEA - Österreich
18/07/19 - FRANKFURT - ONO2 - Deutschland
19/07/19 - MARBURG - TRAUMA - Deutschland

Mehr Informationen zu den Konzerten und zur Tour findet ihr auf unserer Facebook Seite:
https://www.facebook.com/LaSabotageofficial/

Album - FEST
https://fettkakao.bandcamp.com/album/fest

 

Konzert
von Sara Trawöger


Bisherige Aufführungen

  • 11.7.2019, Miskolc
  • 12.7.2019, Eger
  • 13.7.2019, Budapest
  • 16.7.2019, Wien
  • 18.7.2019, Frankfurt
  • 19.7.2019, Marburg

LIVE ON STAGE: teenage dreams

Eine kleine ästhetische Studie zum Objekt der Authentizität!
Fuck Your Teachers, Fuck Your Family, Fuck The Church, System WHATEVER! Just dont mess around with my TIME!
!! use of strobe lights !!
Duration: ca. 40 minutes
With: Frithjof Gawenda, Svenja Polonij, Lukas Renner

 

Performance
von Frithjof Gawenda


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, PB2

LOVE ME HARDER

"Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? [...] Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?" (Carolin Emcke: Wie wir begehren)

Das Performancekollektiv CHICKS* sucht in LOVE ME HARDER nach einer queeren, fluiden Version männlicher* Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht. Gewohnte Bilder von Männlichkeit* werden brüchig und verweben sich mit Fragen zur Geschichte des jüdisch-queeren Performers. Welche gesellschaftlichen Umstände und persönlichen Erfahrungen gestalten unsere Begehren? Und wie frei sind wir, sie zu leben?

 

Performance
von CHICKS* freies performancekollektiv


Bisherige Aufführungen

  • 31.1.2019, theater wrede+ Oldenburg
  • 1.2.2019, theater wrede+ Oldenburg

Magic Ball Club

www.magicball.club

Duration: ca. 1 hour
with: Chiara Marcassa, Luis August Krawen
!! there will be no seating possibilities !!

 

Performance
von Chiara Marcassa, Luis August Krawen


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, GBS

Masters of Speculation

Mit einem gigantischen Scrabble-Spiel erwartet Masters of Speculation
das Publikum nach der Aufführung. Zwei Teams treten gegeneinander an, um gemeinsam über das Gesehene zu spekulieren, zu bullshitten und für all das, für das es keine Worte auf der Bühne gibt, neue zu erfinden.

 

Performance
von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt


Bisherige Aufführungen

  • 31.1.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 1.2.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 2.2.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 5.2.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
  • 7.2.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main

Medan Soundspectives

'Medan Soundspectives' is a cultural festival that focuses on the art of hearing and the acoustic diversity of Medan. The program consists of various film screenings, exhibitions, workshops, public discussions and music concerts of 20 Medanese bands of various genres – Hip Hop, Classic, Traditional, EDM, Experimental etc. By this multi-dimensional approach I hope to raise the audiences attention for the diversity of Medan, for its sounds and for the importance of listening as the basis for profound communication. As 'Medan Soundspectives' seeks to attract a broad audience it will balance entertainment and education.
For further information please visit instagram.com/soundspectives

artistic director - Matthias Jochmann
project manager - Rani Jambak

event organization - Degil Production
graphic design - R. M. Pratama Adi Nugraha
design logo - Nadyani
documentation - Ricky Suwanda, Ahmad Hariandy Hrp

silent movie - Evi Ovtiana, Filza Rezki, Dwiky Perdana, Jundi al Badar Saragih, Irwan Kurniawan Franatha
live music for silent movie - Rani Jambak, Ayu Permatasari Lumbantoruan, Aprindo Nadeak, Ainal Syabri

films by - Alvonius Garrix, Lea Letzel, Stephan Dorn, Hannes Seidl, Daniel Kötter, Joana Bailie, Matthias Jochmann, Koflow, Toke Hong Loong, Matthew Sia, Nada, Brandon Tay, Jakub Maksymov, Janosch Pugnaghi, Dewi Annisa Putri, Tantry Ika Adriati, Ihza Mahendra

music performances - MBS All Stars, Filsafatian, Selat Malaka, Terminal Kuningan, Hello Benji and The Cobra, Jere Fundamental, Soerkam, Iwa feat. Majlis Gambus Sumut, Artcoustic Junior, SMA Sultan Iskandar Muda, OoMax (Mbrace), Komunitas JeDe, Hujan Kata-Kata, Horror Campus, Kultar, Cadenza Music Chamber, Arunika, Bintang Le Bleu, Noor Agha Naseri, Qinia Music, Tri Santy

Workshop Yoga - Lia Farida

Workshop Beatbox - Ari Ridwan

public discussion - Dr. Ketut Wirad, Yono, Syahrial Napitupulu, Ibnu Avena Matondang, Bli Komang, Ira Pane, Dr. Siti Masliana Siregar

live video mapping - Yuri Yoranda Octama

Mural Art - Ebribb, Arman Maulana

Exhibition - Nadyani, Alfat Putra Ibrahim, Graceline Manalu, Moses Tarigan, Muhammad Firmansyah, Rachmad Tarigan, Eirene, Adilla Mara, Arif Rahman Setio, Muhammad Shiddiq, Reggy Nouvan (Kolorman), Dewi Annisa Putri

Helping Hands - Fadli Rafi, Ivenni Friska Lumban Raja, Muhammad Reza, Lewi Nainggolan, Nurwina Riakmal, Nur Putri Nabila

media partners - Kiss FM, Medan FM, DAAI TV, Kita Kita Medan, Kolorman, Degilzine

sponsored by - Robert Bosch Stiftung, MitOst, Embassy of the Federal Republic of Germany in Jakarta

supported by - Universitas Negeri Medan (Fakultas Bahasa den Seni, Produ Pendidkan Bahasa Jerman), Alliance Française Medan, Goethe-Institut

 

Festival
von Matthias Jochmann


Bisherige Aufführungen

  • 30.3.2019, Andaliman Hall, Medan/Indonesia
  • 31.3.2019, Andaliman Hall, Medan/Indonesia

Metal movies

1) Nikolas Stäudte
Chant For Ezkaton - Bloodstorm16 (4:46)
thanks to Amélie Haller
2) Clara Reiner
come ride the night with us (2:27)
with thanks to Li Lorian
3) Stella Nikisch & Nathalie Schatz
metal witches (5:56)
3) Abhinav Sawhney
Kalis awakening
ca. 4 min
Danke an alle Portraitierten
4) Florence Ruckstuhl
Margrit making Noise (9:06)
with: Margrit Sutter
Swissgerman with English subtitles
Die Videos sind im Rahmen des Szenischen Projekts von Markus Öhrn im September 2018 entstanden / The videos were developed in the frame of Markus Öhrn’s scenic project in September 2018.
Duration: ca. 30 minutes
With: Stella Nikisch, Clara Reiner, Florence Ruckstuhl, Abhinav Sawhney, Nathalie Schatz, Nikolas Stäudte

 

Video
von Stella Nikisch, Clara Reiner, Florence Ruckstuhl, Abhinav Sawhney, Nathalie Schatz, Nikolas Stäudte


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, Kinocenter Gießen

morbus helveticus

Abschluss-Performance von Friederike Schmidt-Colinet (Angewandte Theaterwissenschaft, JLU Gießen)

Als Wortschöpfung des Schweizer Arztes Johannes Hofer betritt der Begriff „Nostalgie“ (lat. morbus helveticus) im 17. Jahrhundert die medizinische Fachliteratur. Es handelt sich bei der „Schweizerkrankheit“ um die krankhafte Sehnsucht nach Rückkehr in die Heimat. In einem frühen Stadium hören die Betroffenen vertraute Stimmen in den Stimmen fremder Menschen. Im weite- ren Krankheitsverlauf verlieren sie die Fähigkeit, zwi- schen Vergangenheit und Gegenwart zu unterscheiden, sie fantasieren, sie sehen Geister, ihre Körper werden kraftlos und ausgemergelt. Die Krankheit kann tödlich enden.
Mit ihrer Performance morbus helveticus gibt sich auch Friederike Schmidt-Colinet der Sehnsucht nach Heim- kehr hin. Allerdings ist schwer zu fassen, wo diese Heim- kehr zu verorten ist. Wie dienen klischierte Erzählungen von Heimat als Vorlagen für die eigene Identität und
wie kann diesen Erzählungen entgangen werden? Wie entstehen Gefühle von (Nicht-)Zugehörigkeit, bis wohin identi ziere ich mich und ab wann grenze ich mich ab? Und wie entsteht auf diesem wackeligen Fundament ein Zuhause?

 

Projekt
von Konzept/Umsetzung: Friederike Schmidt-Colinet
in Zusammenarbeit mit: Dominik Hallerbach (künstlerische Mitarbeit)
Asja Mahjoub (Dramaturgie), Nora Schneider (Raum), Lea König (Licht), Christina Baron (Ton)
Charlotte Boesling (Video/Dokumentation)


Bisherige Aufführungen

  • 19.6.2019, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Ostanlage 43, 35390 Gießen
  • 20.6.2019, Abschlussprojekt , taT-studiobühne, Ostanlage 43, 35390 Gießen

Nachtmusik für die Fische

Die ahnungslosen Wesen in der Lahn sollen nicht länger ignoriert werden. Schlichter Respekt vor den Fischen gebietet es, ein Konzert exklusiv für sie zu veranstalten. Zunächst jedoch gilt es, Kommunikation herzustellen und zu einem gemeinsamen Verständnis darüber zu kommen, was Musik ist.
Duration: ca. 1 hour
Konzept, Performance: Carlos Franke
Dramaturgie: Friederike Schmidt-Colinet
Technik: Max Smirzitz

 

Performance
von Carlos Franke


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Pavillion Lahnfenster
  • 1.6.2019, Pavillion Lahnfenster

Nightlife

In der zeitgenössischen Kultur tauchen verstärkt Remakes, Reboots oder Coverversionen auf. Das typischste Phänomen aktueller Popkultur ist die euphemistische Verklärung der Vergangenheit. Das Album „Nightlife" des britischen Elektro-Duos Pet Shop Boys feiert im Jahr 2019 sein 20-jähriges Jubiläum. Dieses Album gab dem Performance Duo Bartling/Kilinc als Teenagern Orientierung auf der Suche nach einer eigenen Identität. Wie eine Art Vorschau auf das Leben als erwachsener, schwuler Mann in der Großstadt. Heute leben sie tatsächlich in einer Gesellschaft, in der homosexuelle Paare frei von Diskriminierung heiraten dürfen. Und ahnten damals noch nichts von Klimakatastrophen oder neu-faschistische Bewegungen. Zwanzig Jahre nach Erstveröffentlichung des Albums fragen sie sich beide Künstler im Großen wie im Kleinen, welche Vorstellungen von damals tatsächlich Wirklichkeit wurden. Wie lässt sich das Album und seine verspätete Analyse ins persönliche, wie gesellschafter Zeitgeschehen einordnen? Die Performance setzt die Nostalgie subversiv gegen das „Früher war alles besser“-Gefühl ein, um sich eine alternative Gegenwart zu imaginieren.

 

Gefördert durch die Stadt Köln, das Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW und den Fonds Darstellende Künste.

 

Performance
von Thomas Bartling (ATW) und David Kılınç Kostüme: Kathi Sendfeld (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 8.6.2019, Artheater, Köln
  • 9.6.2019, Artheater, Köln
  • 4.7.2019, Oval Office Bar, Schauspielhaus Bochum
  • 13.7.2019, Feel Festival, Bergheider See
  • 4.10.2019, Gleis 22, Münster(Westf.)

OH I`M SORRY (or: maybe just oh)

So I want to tell you a story. But you don't have to be scared. It's a
funny story. In fact it's one of the funniest storries I know.

 

Performance
by Herbert Graf

 

Past Performances

  • 2019-06-13, F°LAB, Frankfurt a.M., in the frame of F°LAB Festival

Only if I Have Nothing to Cite, I Dance

I am sitting at the National Library in Jerusalem, trying to focus on my term-paper. Even though I sit still in front of Butler's writing on subversive mimetic acts, little drops of salty sweat run down my armpits. Is this the performative expression of Reading? An essay titled Diaspora: Generation and the Ground of Jewish Identity peeks at me from beneath a pile of notes, while a documentation of Arkadi Zaides' Archive is open in a new tab.
Perhaps it's just the summer heat in the Middle East.

 

Performance
von Lecture-Performance by and with Li Lorian | Live Music by Michal Sapir | Texts by Li Lorian, Stefan Zweig, Rhona Burns | Special Thanks: Ira Avneri, Rhona Burns, Uriel Kon, Bojana Kunst, Yair Lipshitz, Nofar Sela and Arkadi Zaides


Bisherige Aufführungen

  • 30.10.2019, The International Performance Conference, Jerusalem
  • 15.11.2019, Zeitzeug_Festival,Bochum
  • 15.11.2019, Zeitzeug_Festival, Bochum

Otherside

Tethered by timing / even your going
Let it undo / Let it find you
Aimless and ripped / Even in hiding
From the root / Find it
Binds you / Knows y u
Rocking you to sleep / Rock ng you to sl ep
From the Otherside / Fr m the Oth sid

Durational: 1 person at a time
with: Martin Müller

 

Performance
von Martin Müller


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, PB2

OUR OWN PRIVATE CRISIS – Artistic Research (AT)

Wo finden wir noch richtiges Sprechtheater? Wenn Gießen immer mehr Tanz wird?
Oder: Was können wir mit genau 100€ dagegen tun?

!! scheiternde Schauspielambitionen !!

With: Svenja Polonji, Leonie Hahn
Camera: Chiara Marcassa, Svenja Polonji, Leonie Hahn
Coaching: Frithjof Gawenda

 

Installation
von Svenja Polonji, Leonie Hahn


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp

Paare sind feindliche Inseln

In einer Zweierbeziehung durch das Leben zu gehen gilt nach wie vor als Nonplusultra. Dabei lauern in dieser besonderen Form des Zusammenseins neben Zuneigung und Vertrauen auch Konkurrenz und Angst. Es kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich. Es kann abhängig machen und frei. In
„Paare sind feindliche Inseln“ versuchen Janna Pinsker und Wicki Bernhardt die ideologischen Wege des Begehrens in den Griff zu bekommen. Dabei ist das Objekt der Begierde tatsächlich ein Objekt: „Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?“, fragt die Performerin das Publikum und schielt zu einem Dampfreiniger rüber.

 

Performance
von Janna Pinsker und Wicki Bernhardt


Bisherige Aufführungen

  • 21.5.2019, Premiere , Studio 1, Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt
  • 23.5.2019, Studio 1, Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt
  • 6.6.2019, Studio 1, Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt
  • 7.6.2019, Studio 1, Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt

Pathos und Melancholie in Times of Doubt: Vol.I + II (Vol.I: John Maus Coverband Vol.II: Death Grips Live Set / Oder: In wie vielen Situationen lässt sich die Orientierung verlieren)

Eine Coverband ist wie Müll aus 2. Hand, wenn man davon ausgeht, dass das Original auch schon Müll war. These: Der lange Schatten der Hegelschen Teleologie ist der Restmüll der Geschichte. Er klebt wie grintige Reste unten im Mülleimer. Zum Recycling unfähig wie beispielsweise Biomüll ist Restmüll tatsächlich reiner Abfall, also Müll in seiner reinsten Form. Ballast, den man versucht da hin zu bringen, wo er nicht mehr im Weg steht. Ähnlich ist das mit der Coverband. Die Coverband hat aber nicht verstanden, dass Restmüll Abfall ist und recyclet alles, was ihr in den Weg gerät zu konsumierbaren Einheiten.

!! with loud music !!

Duration: 1,5 - 2 hours, break between part one and two
With: Lukas Renner, Katharina Olt
Dramaturgische Beratung: Jody Korbach, Johannes Eggers,
Kurs Projektdramaturgie und Elias Flory

 

Performance
von Lukas Renner


Bisherige Aufführungen

1.6.2019, GBS

PLAYBLACK

See, it's not about races

Just places

Faces

Where your blood comes from

Is where your space is

I've seen the bright get duller

I'm not gonna spend my life being a color

Michael Jackson ‚Black or White’

‚If you’re thinking about being my Baby, it don’t matter if you’re black or white’
singt der King of Pop in dem über 5 Millionen Mal verkauftem Hit.
Black or White ist eine audio-visuelle Symbiose zwischen weißen Rockgitarrenriffs und schwarzem Gangster Rap. Zum Release 1991 beschreibt die Plattenfirma den Song sogar als ’rock n’ roll dance song about racial harmony’. Popmusik liefert uns also das vermeintliche Potential strukturell verankerte Machtstrukturen zu überwinden, temporär jemand anderes zu werden, die uns zugeschriebenen Identitäten abzulegen und der Repräsentationslogik zu entkommen.
Indem PLAYBLACK das Format der von Mareijke Amado moderierten Mini Playback Sow hijackt wird den Versuch gewagt diesem Ruf nach liberaler ‚colorblindness’ mit kindlicher Trotzigkeit zu begegnen.
Das weiße (deutsche) Begehren nach Schwarzer Verkörperung wird entblößt in dem wir uns tief in den Auswürfen, Erinnerungen und Projektionen Afro- amerikanischer und -deutscher Kulturproduktionen verirren. PLAYBLACK verabschiedet sich vom Universalismus (weißer Abstraktion) und lädt ein in der Spezifität Schwarzer Deutscher Erfahrung inne zu halten.
Die Kopie wird zur zärtlichen Geste der Hommage, die bis zur Perfektion trainierte Imitation zur Solidaritätsbekundung mit als prekär gelesenen Figuren der deutschen Unterhaltungsgeschichte und das Mittel der Karikatur provokant subvertiert um die sorgfältige Konstruktion weißer Neutralität und Allgemeingültigkeit in Frage zu stellen.

It’s Showtime Baby, Ab in die Zauberkugel.

 

Konzept & Choreographie: Clara Reiner, Joana Tischkau
Tonregie: Jan Gehmlich
Performance: Annedore Antrie, Clara Reiner, Joana Tischkau
Dramaturgie: Elisabeth Hampe
Kostüm: Ina Trenk
Grafik Design/Bühne: Justus Gelberg

Dauer: ca. 55 min.
Sprache: ENG/DE /ES

Eine HTA Produktion in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, gefördert vom Kulturamt Frankfurt am Main.

 

Performance
von Joana Tischkau (Cup)


Bisherige Aufführungen

  • 19.11.2019, Hebbel am Ufer Berlin, Hau 3, Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin
  • 20.11.2019, Hebbel am Ufer Berlin, Hau3, Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin

 

PLAYBLACK

See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White)

„PLAYBLACK“ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.

 

Performance
von Joana Tischkau // Choreographie & Konzept: Clara Reiner, Joana Tischkau // Performance: Annedore Antrie, Clara Reiner, Joana Tischkau // Tonregie: Jan Gehmlich // Dramaturgie & Künstlerische Mitarbeit: Elisabeth Hampe // Kostüm: Ina Trenk


Bisherige Aufführungen

  • 22.2.2019, Abschlussprojekt , Künstlerhaus Mousonturm Studio 1
  • 23.2.2019, Künstlerhaus Mousonturm Studio 1
  • 24.2.2019, Künstlerhaus Mousonturm Studio 1

PossiblyBased2

a space behind Burger Sun - next to BioFix3 - bordering the World Of parking lot - close to P2B

Duration: ca. 45 minutes
by takingabruptpains
with: Sveta Grigorjeva, Amélie Haller, Martha Oelschläger

 

Performance
von takingabruptpains


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, PB II

Private talk audio-video essay

She talked to her. She talked to her about what is here and what is there, if the longer is the better, how the distance helps to see, what is stable, what can shift, how identities will drift.

With: Liza Spivakovskaya, Nastya Dzyuban

 

Installation
by Nastya Dzyuban

 

Past Performances

  • 2019-05-29, PB 2 Kitchen
  • 2019-05-30, PB2 Kitchen
  • 2019-05-31, PB 2 Kitchen
  • 2019-06-02, PB 2 Kitchen

PROMETHEUS LYOMENES AIR

Ruinen also. Ein Fragment. Ein Rest. Ein Bisschen. Eine Chance. Ein Anfang. Der Verfall als Ausgangspunkt für etwas Neues. Ecological emotional whatever.
Mit PROMETHEUS LYOMENES AIR begibt sich Niels Wehr mit seinem Team in die seit über 2000 Jahren andauernde Tradition eines Weiterschreibens des Prometheus-Mythos. Ausgehend vom nur 12-zeiligen Aischylos-Fragment 'Prometheus Lyomenos' (Der entfesselte Prometheus) wird mit dieser Performance die prädramatische Kraft des Chores im Theater neu befragt und ausgehandelt. 'Das Mechanische Ballet' (1923) des Kandinsky-Schülers Kurt Schmidt bildet hierbei den choreografischen Einstieg für ein Miteinander aus Drohnen- und Menschenchor.
Das Bauhaus und dessen interdisziplinäre Fortschrittsprogrammatik im Jubiläumsjahr 2019 zu würdigen, heißt aber nicht, auf die freundlichen Verlockungen einer Musealisierung hereinzufallen. Auch deshalb kommt hier ein Crashtest zur Aufführung, bei dem Smart-TV’s auf 'Prometheus' und Quadrocopter auf 'Das Mechanische Ballet' treffen, um ein Geschehen zu befeuern, welches das immer wieder stotternde Ereignis von Gemeinschaft als ureigenes Wesen von Theater begreift.

ca. 70 Minuten

Gefördert durch: Rudolf Augstein Stiftung, Hamburgische Kulturstiftung, Fleetstreet Theater, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen

 

Performance
von Regie - Niels Wehr (ATW); Sound - Benedikt Ellebrecht; Performance - Chiara Marcassa (ATW), Eva Streit (ATW), Helena Waldvogel (Alumni-ATW) und Carla Wyrsch (ATW); Outside Eye - Leander Ripchinsky (ATW)


Bisherige Aufführungen

  • 22.6.2019, Premiere, Staatstheater Darmstadt
  • 23.6.2019, Staatstheater Darmstadt

RASTSTÄTTE

Raststätte. ist eine szenische Variation des Gedichtbandes „Die Blumen des Bösen“ von Charles Baudelaire. In einer Zusammensetzung aus lyrischen Passagen und diskursivem Sprechtext wird den Themen Rast- und Ruhelosigkeit sowie der damit verbundenen Sehnsucht nach erlösender Verwirklichung nachgegangen.

Walter Benjamin hält in einer Wendung zu „Die Blumen des Bösen“ fest, dass es sich um ein „Gedichtbuch von gesamteuropäischer Wirkung“ handelt. Es verhandelt ein Lebensgefühl, welches exemplarisch für die Moderne steht und deren abseitiges wie (selbst-)zerstörerisches Potential ins Zentrum der Betrachtung rückt. Von moralischer wie allzu politischer Kritik jedoch weit entfernt, nimmt sich der Dichter aber lieber einer Ästhetik jenes abseitigen Anderen an. Die zunehmende Entfremdung des Menschen treibt für ihn Blüten hervor, die trotz – oder gerade wegen? − ihrer Morbidität und Selbstzerstörungswut, Anziehungskraft und Schönheit entwickeln.

Raststätte. verschreibt sich jenen Momenten und befragt ihre Poesie aus einer zeitgenössischen, postmodernen Perspektive. Die Suche nach einer erfüllenden Erfahrung wird im Kontext zweier Figuren verortet, die Selbstverwirklichung in ihrer Arbeit sehen. Auf diese Weise sollen die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den lyrischen Sujets und den Anforderungen wie Versprechen gegenwärtiger Arbeitswelten erforscht und auf ihren ästhetischen Gehalt befragt werden.

 

Inszenierung
von Martin Mader (ATW-Masterabschlussprojekt) in Kooperation mit der JLU im Rahmen der HTA Text & Dramaturgie: Martin Mader Regie: Martin Mader / Hannes Schladebach Bühne & Kostüme: Christoph Gehre Produktionsleitung: Marietheres Granser Sounddesign: Christoph Klimt Künstlerische Mitarbeit: Christin Dieker / Peter Picha / Tim Mayer Ensemble: Elisabeth-Marie Leistikow / Florian Mania


Bisherige Aufführungen

  • 13.3.2019, Abschlussprojekt , taT-Studiobühne des Stadttheaters Gießen
  • 14.3.2019, Abschlussprojekt , taT-Studiobühne des Stadttheaters Gießen

 

Raubkopie

I changed ’I’ to a ‘we’, so it would seem to be about us. We’d head somewhere then make a detour. What if we lose our way?, O asks. I like labyrinths, answers Kathy Acker.
!! no seating possibilities !!
Duration: ca. 45 minutes
With: Anneliese Ostertag, Amina Szecsödy, Lena Appel

 

Performance
von Anneliese Ostertag, Amina Szecsödy, Lena Appel


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, Bühnchen
  • 1.6.2019, Bühnchen

Raubkunst (AT)

kein Text vorhanden. (die Möglichkeit, dich auf diese Performance einstellen zu können, sei dir verwehrt)

!! no seating possibilities !!

Duration: ca. 25 minutes

 

Performance
von Conny Walter


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, Bühnchen

REVOLUTIONS PER MINUTE

REVOLUTIONS PER MINUTE fordert unsere Wahrnehmung heraus: Ein Ventilator dreht sich 1260 mal in der Minute um sich selbst. Wir sehen diese Bewegungen nicht, sie sind zu schnell, lediglich ihre Summe wird sichtbar. Wir spüren den Windzug, wir hören das Rauschen. Die Genres des Objekt- und Musiktheaters vermischen sich miteinander und eröffnen neue performative Wahrnehmungsräume.
In REVOLUTIONS PER MINUTE werden Objekte und Geräusche in choreografisch-kompositorische Versuchsanordnungen zusammengestellt. Sichtbare und hörbare Choreographien vermischen sich, ergänzen sich, sabotieren sich zunehmend und verunsichern unsere Wahrnehmungen. Komposition und Choreographie befragen sich gegenseitig nach ihrer Gattung, ihrem Material und ihren Möglichkeiten.
Als szenische Grundlagenforschung nimmt sich diese Performance die menschliche und gesellschaftliche Wahrnehmung von Bewegung zum Forschungsobjekt. Was ist Bewegung und wie nehmen wir sie wahr? Was bewegt uns? Zwischen Einmaligkeit und Wiederholung stellen die Bewegungen des Ventilators auch unsere Vorstellung auf den Prüfstand: Wie verhalten sich die wahrgenommenen Bilder zu unserer Vorstellung? Wie gehen wir um mit der Begrenztheit unseres Bildrepertoires, aber auch des kulturell verfügbaren?
Mit ihrer immer wieder live entstehenden Komposition stellen sich die drei Künstler Leander Ripchinsky, Ole Hübner und Niels Wehr zugleich Fragen, wie unsere Erfahrung und Wahrnehmung von Bewegung und Stillstand auf unsere sozio-kulturellen und politischen Lebensräume wirkt. Damit verknüpft ist die gesamtgesellschaftliche Frage, was eigentlich Bewegung, Veränderung oder Revolution bedeutet. Was nehmen die einen als erinnerungspolitische Wende um 180° wahr und die anderen als Stillstand und Rückfall in die Barbarei? Wiederholend im Spiegel unserer medial-vermittelten Öffentlichkeiten stellen sich Fragen danach, wie Vorstellung Wahrnehmung und Wahrnehmung Vorstellung prägt. Nachdem das erste Sechstel des 21. Jahrhunderts abgespielt ist, wird augenscheinlich, das Fortschritt und kollektives Lernen nicht zwangsläufig linear verlaufen, sondern zu gewissen Graden immer wieder neu ausgehandelt werden müssen.
REVOLUTIONS PER MINUTE beteiligt sich an diesem Prozess der Aushandlung und begibt sich auf die Suche nach anderen Bildern. Das Ganze: Ein durchkomponiertes Klangstück, eine ins Schwelgerische abdriftende Sonata quasi una fantasia für objektifizierte Instrumente und instrumentalisierte Objekte.

Eine Produktion der QC.À.QN. GbR in Kooperation mit dem Gallus Theater.
Gefördert durch den Musikfonds e.V. und das Kulturamt Frankfurt am Main.

 

Performance
von Ole Hübner, Leander Ripchinsky, Niels Wehr mit Sarah Heemann (Flöten & Performance) und Julia Mihály (Stimme & Performance)


Bisherige Aufführungen

  • 11.1.2019, Premiere , Gallus Theater Frankfurt am Main
  • 11.1.2019, Premiere , Frankfurt Gallus Theater
  • 12.1.2019, Gallus Theater Frankfurt am Main
  • 15.1.2019, Gallus Theater Frankfurt am Main

rp19 Rough Proposals

Klebrige Finger in feuchter Erde deine Hände werden dreckig. Hier wachsen andere Dinge. Du berührst sie, weil dich ihre Oberflächen anziehen. Von erdigen Gerüchen benetzt, sind deine Hände jetzt nass. Sie gleiten Wurzeln entlang: ein Geflecht: ein Faden: ein Link, auf den du klickst.
Ein Virus hat keine abgeschlossenen Konturen. Keine Eigenständigkeit. Wächst nicht. Er vereinnahmt, um zu reproduzieren – eine Systemübernahme. Material zerfällt in 0 und 1, Körper werden aufgebrochen. Der Virus drängt vorwärts, er pflanzt Hybride, Besessene, Gehackte. Er verbindet durch Ansteckung, er dringt ein, um zu infizieren – um zu affektieren.

rp19
ist verflochten in ein Jahrzehnt voller Ablagerungen. Undicht, unfertig, rough – sickern sie in
die diesjährige Ausgabe ein: Mutationen übernehmen den Turm.

 

Festival
von Rodrigo Andreolli, Lena Appel, Bárbara Carvalho, Nina DeLudemann, Luis Garay, Sveta Grigorjeva, Li Lorian, Anneliese Ostertag, Lucas Prado, Carina Premer, Cássio Diniz Santiago, Johanne Schröder, Nikolas Stäudte, Amina Szecsödy, Gry Tingskog, Lee Mun Wai, Diana De Fex, Oswaldo Mogollón


Bisherige Aufführungen

  • 27.6.2019, Mousonturm FRA
  • 28.6.2019, Mousonturm FRA
  • 29.6.2019, Mousonturm FRA
  • 30.6.2019, Mousonturm FRA

S.C.H.U.U.L.E.

S.C.H.U.U.L.E. is a performance by Susann Maria Hempel and Cássio Diniz Santiago set in a classroom, where twelve professors impart unconventional knowledge. They share experiences they gain from living with "a disability". The audience is invited to take the place of the students and to participate in a performative lesson that “returns to us an image in which we are not recognizable to ourselves”. (Maniglier, 2005)

Duration: 90 minutes
Teachers corps: Katharina Gypser, Josefine Kappert, Madlen Schädelich, Christoph Schörlitz, Katja Springer, Sandy Stölzel, Horst Kirchner, Thomas Brix, André Künzel, Olaf Müller, Robert Nawroth, Ronny Stölzel.

The performance S.C.H.U.U.L.E. is a project of Diakonieverein Carolinenfeld e.V. in cooperation with Alte Papierfabrik Greiz e.V.. S.C.H.U.U.L.E. is enabled by Akademie der Künste Berlin, Aktion Mensch, and Landkreis Greiz.

 

Performance
von Susann Maria Hempel and Cássio Diniz Santiago


Bisherige Aufführungen

  • 8.12.2019, pin Kunstverein Wagenhalle e.V. Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart

SCHULAUSFLUG

Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen.

Wirklich alle?

Nix da!

Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf!

Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.

SCHULAUSFLUG
Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski

Performance

ALL IN – für alle ab 8

TERMINE:
Do 9.5. 10.30 Uhr und 14.45 Uhr

Fr 10.5. 10.30 Uhr

Mo 13.5. und Di 14.5.
jeweils 10.30 Uhr und 14.45 Uhr

Dauer ca. 120 Minuten

In Deutsch
Weitere Infos und Tickets

CAST/CREDITS:
Konzept, Performance: Ossian Hain, Anne Kapsner, Anne Mahlow, Arthur Romanowski
Ausstattung: Nora Schneider
Technik: David Hoffmann
Produktionsleitung: Anja Schneidereit
Schule: Marina Bock
In Zusammenarbeit mit der IGS Herder. Mousonturm-Koproduktion. Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der intergenerationalen Vermittlungsinitiative ALL IN – FÜR PUBLIKUM JEDEN ALTERS, das Kulturamt Frankfurt und den Fonds Darstellende Künste. Konzeptionsrecherchen im Rahmen von next generation workspace – ein Residenzprojekt von Künstlerhaus Mousonturm, Starke Stücke-Festival, Theaterhaus Frankfurt und der Hessischen Theaterakademie.

 

Performance
von Hain / Kapsner / Mahlow / Romanowski


Bisherige Aufführungen

  • 9.5.2019, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 9.5.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 10.5.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 13.5.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 13.5.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 14.5.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 14.5.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
  • 14.5.2019, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt

 

Scores for yearning- The concert PREMIERE!

PREMIERE!

 

Performance
von Katarzyna Kania


Bisherige Aufführungen

  • 18.6.2019, Abschlussprojekt , künstlerhaus mousonturm
  • 19.6.2019, Abschlussprojekt , künstlerhaus mousonturm studio 1

Sissy's Adventures in Liminalland

sweet-sour show starring Sissy, swinging sophisticatedly, sometimes softly, sometimes severely. Sissy shakes sexist shapes, simultaneously Sissy sucks S supremely. Sissy says, Sissy screams: “si! Sisterhood”. Sheepishly, she sings shifted swearings. She sees soft signs synchronizing spite. Superficially, Sissy´s surface suffers xenophobic synchronization. Still, seriously, Sissy soaks stupidity.

Duration: ca. 45 minutes
With: René Alejandro Huari Mateus

 

Performance
von René Alejandro Huari Mateus


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, Bühnchen

 

Stitched

„Stitched“ is a work-in-progress solo performance exploring US history, gendered identity and violence. Semi-autobiographical and semi-mythical in nature, the piece jumps through time and space to unravel the threads connecting Amish school girls, DC protesters, and an ancient Greek prophetess.
!! may contain references to physical and sexual violence !!
Duration: ca. 30 minutes
With: Anna Russell

 

Performance
von Anna Russell


Bisherige Aufführungen

  • 30.5.2019, Bühnchen

Strahlenzentrum Illustrated

Ein Kurzbeitrag über das Strahlenzentrum.
Ein Ort oder mehrere Orte. Ein flüchtiger Ort. Ein nicht-Ort. Kein Ort.
Duration: ca. 30 minutes
With: Chiara Marcassa

 

Performance
von Chiara Marcassa


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, GBS

Study On Stones

For now it’s about stones, the body, organs, dark liquids, joints, abstract forms and imaginery landscapes. It started a few weeks ago when I found a stone in my parents kitchen. I never heard of „Hühnergötter“ before. They inhabit different places and various myths are told about them. This particular one came from Normandy, so I decided to travel there, bring eleven of them to my room. Now they are in PBII and we have to see what happens.
!! with loud music !!
Duration: ca. 1 hour
With: Mara Kirchberg
Licht und Ton: Paula Noack

 

Performance
von Mara Kirchberg


Bisherige Aufführungen

  • 31.5.2019, PB2

 

TAUSEND TODE, DIE ICH STERBE

Wir finden unzählige Gründe, um uns für etwas zu schämen. Für schlechten Atem, für unangenehm riechenden Schweiß und die peinlichen Schwitzflecken unter den Achseln. Doch nicht nur für den Körper schämen wir uns. Auch das eigene Alter, Armut oder Herkunft kann uns beschämen.

Scham zeigt sich meist in Gruppen: In Familie, bei Freunden oder auch am Arbeitsplatz. Wir schämen uns fürs Fremdgehen, für das Vergessen von Geburtstagen oder dafür, aus dem deutschen Osten zu kommen. Und nicht zuletzt ist auch das Theater Ort von Scham: Ein nicht mehr zu unterdrückendes Rülpsen auf der Bühne. Inmitten einer wichtigen Szene.

Mir ist da was passiert. Und du hast gesehen, dass es mir passiert ist.
Und dann habe ich gesehen, dass du es gesehen hast.
Und dann habe ich aufgehört, zu atmen.

Scham ist immer mit kleinen Toden verbunden. Ein stetiges Sterben unserer Überzeugung, ein perfektes, sozialkonformes Leben zu führen. Kein Wunder also, dass wir Scham mit Peinlichkeit assoziieren. In ihr steckt das, was Scham mit uns tut: Sie sorgt für Schmerz, für Pein und erinnert uns daran, eben nicht perfekt zu sein. In dieser Rückbesinnung auf die unmögliche Perfektion, die Scham in uns auslöst, liegt ihre politische Macht.

Scham verbindet das Selbstverständnis von uns als Einzelpersonen unmerklich mit geltenden Werten und Regeln einer Gemeinschaft. So ist sie ein moralisches Politinstrument. Mit ihr kann gesteuert werden, was sozial akzeptiert ist. Sie ist etwas, das wir nur zu gern vermeiden wollen, weil Scham den peinlichen Fehler und die eigentlich bekannte Regel zugleich offenlegt. Doch ist es hilfreich, Scham zu vermeiden? Nein, denn in dieser Erinnerung an unsere Regeln haben wir zugleich die Möglichkeit, sie zu befragen.

Wofür schämst du dich?
Und hast du dich heute schon geschämt? Ich mich schon.
Mindestens tausend Mal.

Lisa Schettel, Laura Eggert, Constantin von Thun und Nils Weishaupt holen Scham bewusst auf die Bühne. In einer großen Recherche haben sie persönliche Schamerlebnisse geteilt, sich der eigenen Scham untereinander ausgesetzt, Interviews mit Freunden und Familie, mit Forschenden und Expert*innen geführt.

In ihrer Produktion TAUSEND TODE, DIE ICH STERBE bringen sie diese Erlebnisse und Berichte an die Rampe, um den bekannten Affekt in neuem Licht zu zeigen. Es geht dabei nicht um Skandale oder nackte Haut. Vielmehr erforscht das Team, wie wir durch Berichte über schamvolle Ereignisse erfahren können, wie unser Miteinander gestaltet ist. Scham wird so zu einem lustvollen Suchen nach dem Sprechen über das, was uns die Röte in den Kopf, den Schweiß unter die Achseln treibt. Können wir Scham vom Bühnen- in den Publikumsraum übertragen? Und was passiert, wenn Scham in Fremdscham überschlägt? Was bleibt von einer Scham, wenn alle sich schämen? Im Idealfall: Die Einsicht, das Scham nicht trennen muss, sondern verbinden kann.

Performance
von Von und mit: Laura Eggert, Lisa Schettel, Constantin von Thun, Nils Michael Weishaupt
Produktion: Martin Bien
Video: Charlotte Bösling
Kostüm: Nora Schneider


Ein ATW-Master-Abschluss-Projekt von Lisa Schettel in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität im Rahmen der Hessischen Theaterakademie. Zusätzlich gefördert vom Kulturamt Gießen. Ein herzlicher Dank für die Kostümberatung gilt Kathi Sendfeld und Robert Zeigermann für die Unterstützung beim Bühnenbildbau.


Bisherige Aufführungen

  • 4.12.2019, Premiere , taT, Studiobühne des Stadttheater Gießen
  • 5.12.2019, taT, Studiobühne des Stadttheater Gießen

 

The Monkey of Michael Jackson

I went on a trip to my hometown. Nothing changed yet everything was different.

 

Installation
von Paula Regine Erb


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Prototyp
  • 30.5.2019, Prototyp
  • 31.5.2019, Prototyp
  • 1.6.2019, Prototyp
  • 2.6.2019, Prototyp

The Rating Project

In den Konsumwelten des Internets ist unsere Stimme etwas wert. Sie wird gehört und dient Millionen von Nutzer*innen als wichtige Informationsquelle über Produkte und Dienstleistungen. Unsere Kommentare und Bewertungen bilden somit eine zentrale Orientierungshilfe für die Onlinecommunity. Was wir davon haben? Anerkennung, Punkte, eine Hall of Fame, Einfluss!

In "The Rating Project" beobachten die Performer*innen renommierte TopRezensent*innen beim Kampf um den Platz eins, wagen den Selbstversuch, bleiben skeptisch und kaufen 5-Sterne-Produkte. Sind uns Onlinerezensionen dabei eine unentbehrliche Orientierung? Ein politisches Tool? Oder einfach eine Form der Selbstdarstellung?

Performance ab 13 Jahren. Aufführungssprache: Deutsch

 

Performance
von Antonia Rehfueß, Lennard Walter, Lilly Tiemeyer, Lucas Groß, Maria Obermeier


Bisherige Aufführungen

  • 20.3.2019, Premiere , Freies Theater Tempus fugit
  • 15.10.2019, Probebühne II
  • 18.10.2019, State of the Art Hildesheim
  • 19.10.2019, State of the Art Hildesheim
  • 5.3.2020, Freies Theater Tempus fugit Lörrach
  • 6.3.2020, Freies Theater Tempus fugit Lörrach

Theatermaschine 2019

Theatermaschine. TM. Jährliche Werkschau von Studierenden am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft. ATW. Gießen.

Fünf Tage Performances. Installationen. Lesungen. Diskussionen. Kritiktalks. Experimente. Konzert. Party.

Kommt vorbei, besucht uns vom 29.05. bis 02.06. // schaut. diskutiert. lacht. weint. protestiert mit uns.

https://theatermaschine19.wordpress.com
https://www.instagram.com/theatermaschine19/

 

Festival
von TM Team 19 <3


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Gießen
  • 30.5.2019, Gießen
  • 31.5.2019, Gießen
  • 1.6.2019, Gießen
  • 2.6.2019, Gießen

Theôría

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am MA-Kolloquium haben sich entschlossen, am Ende des Semesters nächste Woche eine „Theoria“ zu veranstalten. Die studentische Tagung, die in diesem Semester zum sechsten Mal stattfinden wird, gibt in Form von Vorträgen Einblicke in die Fragestellungen und Interessensgebiete von Masterstudierenden vor dem Abschluss.

Vortragen werden diesmal Kristin Gerwien, Maximilian Zahn, Aran Kleebaur und Niels Wehr.

Datum: Samstag, der 16. Februar
Ort. AUB 4
Beginn 12.00
Ende voraussichtlich 16.00

Wir hoffen, dass sich trotz der relativ kurzfristigen Bekanntgabe des Termins, doch der eine oder die andere am 16. 2. zur Theoria einfinden wird.

 

Vortrag
von Studierenden des Masterkolloquiums WS 2018/19 bei Gerald Siegmund /Kristin Gerwien, Aran Kleebaur, Niels Wehr, Maximilian Zahn)


Bisherige Termine

  • 16.2.2019, Sonderveranstaltung , AUB 4

there is no real danger here unless you believe the stories

Verlassene Orte können eine Geschichte erzählen, wenn wir ihnen zuhören wollen. Interaktive Installation für eine Person.
Abandoned Places can tell a story if we want to listen to them. Interactive installation for one person.

!! stories and atmosphere might be sensed as scary and can cause slight horror !!

With: Luise Hess

 

Installation
von Luise Hess


Bisherige Aufführungen

  • 29.5.2019, Atelier 1
  • 30.5.2019, Atelier 1
  • 31.5.2019, Atelier 1
  • 1.6.2019, Atelier 1
  • 2.6.2019, Atelier 1

This Piece Has No Name

Ein Archivfund. Aufbereitet.
Duration: ca. 25 minutes
With: Marc Adler, Herbert Graf, Eva Kirsch

 

Performance
von Marc Adler


Bisherige Aufführungen

  • 1.6.2019, PB2