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Artikelaktionen

2021

- g a t e

Das vielbenutzte Suffix -gate beschreibt zumeist Skandale mit weitreichenden gesellschaftspolitischen Folgen. Mit physischer Poesie beschreibt - g a t e das Sichtbarwerden von Unerwartetem und entführt in ein elastisches Raumkonstrukt, das den sicher geglaubten Boden ins Wanken bringt. Vier Tänzer:innen bewegen sich dabei in einem interaktiven Bühnendesign aus weißen Schnüren. Ihre Körper inszeniert Inge Gappmaier als Staub produzierenden Organismus, verwoben in einem dehnbaren Konstrukt aus Skandalen. - Erstaunlich? Die installative Tanzperformance setzt sich mit Ausnahmesituationen und Kontrollverlust, Momenten des Staunens, der Fassbarkeit von Unangreifbarem sowie dem auseinander, was uns verbindet.


 

Künstlerische Gesamtleitung: Inge Gappmaier | Tanz: Olivia Hild, Nanina Kotlowski, Patric Redl & Inge Gappmaier | Interaction: Design & Licht Robert Läßig | Sound Design & Live-Musik: Elischa Kaminer und Patric Redl | Bühnenbild: Inge Gappmaier & Robert Läßig | Dramaturgie Lisa-Marie Radtke | Kostüm mit Unterstützung von Cosima Baum | Hospitanz & Outside-Eye: Melina Papoulia | Fotos: Natali Glisič | Produktion in Zusammenarbeit mit ProSiBe Siglind Güttler & Bernhard Werschnak Eine Produktion von varukt | Inge Gappmaier, Kosmos Theater und brut Wien. Gefördert von Stadt Wien Kultur.

 

 https://www.youtube.com/watch?v=VR_tehD4FNc&feature=emb_imp_woyt

 

  • Installative Tanzperformance - digitale und interaktive Webversion
  • Premiere
Aufführungen
15.06.2021, www.ingegappmaier.at

- g a t e (c) Natali Glišić
- g a t e (c) Natali Glišić
- g a t e (c) Natali Glišić
- g a t e (c) Natali Glišić

 


100 Advertisements

100 Advertisements is an ongoing project where I create advertisements for imaginary products or services that might “improve my life” (and yours!), during the coronavirus pandemic. The project started in March 2020, when Germany entered its first lockdown. Some advertisements are wishes for a better world; others are unfunny jokes from the darkest part of my soul! Together, they are my corona-diary, a personal documentation of these times from the perspective of an international student in Germany.

A cooperation of Eng Kai Er with MA Choreography and Performance, within the frame of Hessian Theatre Academy

  • Performance
  • Abschlussstück

 

19.02.2021, Bühnchen3000, Theaterlabor, Gießen

Always Hardcore


Den Cycle completen. Bassline. Ist das 1 Vibrator oder 1 Vaporizer? Ganz oder gar nicht. Hop oder top. Auf die Kacke hauen, dass es spritzt. Völlige Verausgabung. No maybe. Klotzen statt kleckern. Absolute Hingabe. Leidenschaft, bis zum Tod. Der Binary Shit und das Gegenteil von wohldosiert. Zu doll, zu viel, zu gut, post domestic, grell, aus der Reihe und overachieving af. Wenn sich etwas dreht, im Kreis, um sich selbst. Dann gibt es da ja irgendwo einen harten Kern, ein Zentrum. Und genau da könnte ja dieses Hardcore sein. And if you’re not in my future I don’t want it.

 

Niels Wehr arbeitet an der Schnittstelle von Performance und Videokunst. Seine Ausstellungen und Performances waren z.B. im Palais de la Porte Dorée Paris, im HAU – Hebbel am Ufer, Berlin oder im Staatstheater Darmstadt zu sehen. Mit „Always Hardcore“ schließt er seine künstlerische Ausbildung am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen ab. Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, Hessische Kulturstiftung und Künstlerhaus Mousonturm.

 

Regie/Performance: Niels Wehr
Dramaturgie: Ricarda Hillermann
Outside-Eye: Marie Meyer
Licht/Technik: Frithjof Gawenda
Kamera: Eva Kirsch, Roman Kuskowski, Ricarda Hillermann, Marie Meyer
CGI: Roman Kuskowski

 

  • Performance
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

20.04. - 21.04., Mousonturm Instagram Account Only: https://www.instagram.com/mousonturm/

 

Always Hardcore Logo
(c) Niels Wehr

Always Hardcore
(c) Ricarda Hillermann

 

 

ATLAS' WIRBEL | CONTAINER

LOSE COMBO feat. Sonar Quartett Nach zwei Projektverschiebungen hat die LOSE COMBO die Materialien ihrer jüngsten Arbeit in digitalen Behältern verstaut. Einige werden nun als ATLAS' WIRBEL | CONTAINER im Netz zugänglich.) Für dieses kartographische Experiment wurden die Reinbeckhallen in Oberschöneweide im April zu einem performativen Labor. Gemeinsam mit dem Sonar Quartett ist die LOSE COMBO darin zahllosen mythologischen, literarischen, etymologischen, anatomischen wie geographischen Verstrickungen des Atlas nachgegangen. Während die Sprecher*innen Claudia Splitt und Florian Feigl in Vorträgen, Anekdoten und geographischen Beschreibungen von entlegenen Vulkaninseln und seltenen Vögeln, von griechischen Göttern, antiken Historikern und postmodernen Enzyklopädien erzählen, navigieren die Musiker*innen des Sonar Quartetts durch Jörg Laues kartographische Komposition STRICH, die auf der ersten Portolankarte, der sogenannten Carta Pisana, basiert. Statt – oder vielleicht auch überbrückend bis zu – einer Live-Performance von ATLAS' WIRBEL, lädt die CONTAINER-Version das Publikum ab dem 14. Juni 2021 ein, durch 9 bis 17 Minuten lange Material-Sequenzen und Remixe zu surfen, die unterschiedliche Aspekte der Arbeit akzentuieren: Einblicke in Partitur- und Textmaterialien, Ausschnitte aus Videos und Tonbändern sowie (Proben von) Konzert- und Textperformances.


Konzept / Raum / Text / Klänge / Video Jörg Laue|Performance Claudia Splitt / Florian Feigl |Sonar QuartettSusanne Zapf (Violine), Wojciech Garbowski (Violine), Nikolaus Schlierf (Viola), Konstantin Manaev (Cello),Technische Leitung / LichttechnikFabian Bleisch |Tontechnik Mattef Kuhlmey |Video- und Computertechnik Florian Fischer |Künstlerische Mitarbeit Johanna Ackva / Nina DeLudemann |Produktionsleitung M.i.C.A. – Movement In Contemporary Art, Raisa Kröger / Katharina Meyer |Presse / ÖA Fellow Publishing - Johannes Fellmann |Grafikdesign Carmen Klaucke

Container:Kamera Maximilian Hilsamer | Schnitt Jörg Laue |Sound Mattef Kuhlmey / Jörg Laue |Webdesign Christopher Martin

Eine Produktion der LOSE COMBO in Zusammenarbeit mit dem Sonar Quartett, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und durch die initiative neue musik berlin e.V., in Kooperation mit der Stiftung Reinbeckhallen.


  • provisorisches Archiv einer performativen Kartographie
  • Premiere
Aufführungen
Atlas Wirbel | Container (c) David Baltzer
Atlaswirbel | Container (c) David Baltzer

Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels

Staub: Arbeit oder Ästhetik? Staub ist überall, ob als graue Wollmaus oder in kleinsten Partikeln, schwebt er gänzlich autonom durch unser Leben. In der Farbe aller Farben zeigt er sich als Medium, Material oder Störung – und füllt Staubsaugerbeutel um Staubsaugerbeutel. 
äöü nimmt das Fabrikat „Black Box“ unter die Lupe und seziert dieses schmutzige, graue und kleinteilige Archiv unseres Alltagslebens. Eine Suche nach der Schönheit des Staubes, nach Form und Inhalt, Leben und Tod, Lohnarbeit und Geschlecht, Magie und Ingenieurwesen. Es staubt: eine Operette, ein Staubsaugerkonzert, Lichtexplosionen. 

 

  • Performance
Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl)
Bühne & Kostüm & Performance: Eunsung Yang
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Dramaturgie: Franziska Schneeberger
Mentorat: Frauke Meyer, Bernhard Siebert
Aufführungen
  • 01.09.2021, 19.00, Hauptsache Frei#7 | Hamburger Sprechwerk
AusdemInnenlebeneinesStaubsaugerbeutelsGP14.11.19Solms013.jpg
(c) Ingo Solms

Body Boom Boom Brain (Vol. II) - no one escapes p*b*rt*y

Während der Corona-Pandemie passiert in einem Theater irgendwo in Deutschland etwas Merkwürdiges: Der leere Vorstellungssaal kommt in die Pubertät. PINSKER+BERNHARDT laden in ihrer Horrorkomödie „Body Boom Boom Brain (Vol. II) – no one escapes p*b*rt*y“ alle ab 12 Jahren ein, die fucking P*b*rt*t als den ultimativen Brain-Body-Killer aller menschlichen Zustände zu ergründen. Das Theater wird dafür zum Körper-Laboratorium, in dem wachsende Pickel und Schamhaare das Kommando übernehmen, während das restlos überforderte Personal versucht, diesem absurden Spektakel auf den Grund zu gehen.


Body Boom Boom Brain // PINSKER+BERNHARDT
Konzept, künstlerische Leitung: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Performance: Wicki Bernhardt, Frithjof Gawenda, Johannes Karl
Bühne und Objekte: Arnita Jaunsubrēna
Kostüme: Martha Pinsker
Musik: Jan Preißler
Sound: Max Smirzitz
Kamera: Cornelius Schaper
Schnitt: Janna Pinsker und Wicki Bernhardt
Künstlerische Mitarbeit/ Assistenz: Maria Werner
Produktionsleitung: Lisa Gehring
Licht: Matthias Rieker
Ton: Ingo Müller


  • Film 
  • Premiere

 

Aufführungen

01.04. - 15.04., Digitaler Mousonturm

https://www.mousonturm.de/

Boys* in Sync - Dodging

I'd rather be a hammer than a nail Yes, I would If I only could I surely would. Jakob, Jay and Simon gehen als Boys* in Sync der Frage des Ausweichens (Dodging) nach. // Jakob, Jay and Simon are researching on the phenomenon of "dodging".
Jay Tebogo Fiskerstrand, Jakob Schnack Krog, Simon David Zeller

 

  • Performance

 

Gefördert durch die Hessische Kulturstiftung im Rahmen des Förderprogramms "Hessen kulturell neu eröffnen".


Aufführungen

Theatermaschine 2021



BüchnerLand Festival

(3, 9, 9, 10, 12, 14. Juli)

Projektkooperation mit der BüchnerBühne Riedstadt mit dem Szenischen Projekt zu Georg Büchner unter der Leitung von Prof. Dr. Gerald Siegmund.
  • 3. Juli, 19 Uhr  – Revolution – eine schöne Idee (Büchner-Performance) von & mit Judith Bethke, Hannah Helbig und Mathis Kießling
  • 9.Juli, 19 Uhr – Die Stimme die man Stille heisst … (Audio-Installation) von Luka Modu, Julian Wolf, Lisa Birkenbach, Eva Grund
  • 9. Juli, 20:15 Uhr – Wie klingt Büchner? (Audio-Performance) von Sophie Löbermann, Kathleen Schulken, Lara-Marie Weine
  • 10. Juli, 15 Uhr – Körpergrenzen … (Live-Performance)
  • 12. Juli, 19 Uhr – Eiscafé Venezia (Musical) von Emma Hütt und Tina Emy Muffler
  • 14. Juli, 19 Uhr – Büchner & die Freiheit (Gespräch) mit Thomas Freitag & Gerald Siegmund
Und Online
  • Der Hessische Landbote 2021 / Die Nase
Audiowalk
  • Audiowalk Unter den Linden: Büchner findet statt – Stadt findet Büchner



Cotton flowers exist / Baumwoll blumen gibt es

The choreographic piece Cotton flowers exist brings into dialogue the actual with the virtual and connects the materiality of the world with the capacity to imagine and create non existing landscapes. More precisely it is an attempt to explore what connects the practice of drawing, choreographing and walking. It brings into conversation three different forms of writing in three different scales: the writing on the surface of a notebook by drawing, on the floor of a stage by choreographing/dancing and what it is written on bodies while walking/strolling outdoors. My intention is to bring into light these highly idiosyncratic inner landscapes that have been inscribed into drawings and translate them into artificial landscapes/room installations. Using my drawings as scores I tried to translate the two dimensional images into moving images. The relation of the body to the cotton was the main agency that made possible the embodiment of the drawings. In the choreographic work Cotton Flowers exist, cotton is used as a material whose aesthetic value becomes the experience of the performance. But actually cotton is a symbol with economic and social connotations. It is a material that signals class and race. It is a symbol of struggle. Therefore,bringing into the performance the social, economic and political context of the cotton production in order to avoid the hyper – aesthetization of cotton was an imperative ethical responsibility. In October 2020, I visited northern Greece where the cultivation of cotton is very common and together with the film maker Artemis Anastasiadou, we interviewed and filmed the cotton producers of the neighbourhood I grew up. The focus of this research was to give voice to the cotton producers of three different generations reflecting on the socio – economic and political conditions of their micro society.

 

Concept, Choreography, Space: Maria Tsitroudi
Performance: Kai Er Eng, Maria Tsitroudi
Sound: Vincent Viala
Light/Video: Simon Lenzen
Photographic exhibition & Drawings: Maria Tsitroudi

Supported by HTA and the city of Frankfurt

 

  • Performance

 

Aufführungen
17.10.21, Frankfurt LAB, 18.00
cotton flowers.jpg
Picture: Talisa Frenschkowski

 

Dancer in the Dark

„In the dark times of neoliberalism and rising neofascism – what else is there left (to dance)?“

„Dancer In The Dark“ is a second performance of trilogy „swan song dances“, first part „TEKHNE“ premiered at „Baltoscandal“ festival 2020. „Dancer In the Dark“ is a performance which weaves together text and dance and storytellingdance&dancestorytelling. Its a performance series which oscillates between deeply personal, mythical and political. If the banal and the daily can no longer (where they ever?) be left outside of the rehearsel stage (maybe now more than ever?) – choreographer askes herself what is she willing to „stage“ at these troubling times. Is she even willing to „stage“ anything anymore? Lets see.
Or maybe not.

 

Idea, Choreography, text: Sveta Grigorjeva
Dramaturg: Kerli Ever
Composer: Martin Kirsiste
Light: Thomas Rösener
Scenography: Johanne Schröder

 

  • Performance, Radio play / Audio work, Dance
  • Premiere
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

4.07, Georg-Büchner-Saal

 

Daydreaming the Archive

Der Spaziergang führt durch eine affektive Kartografie der Stadt, die sich zwischen verlorener und wiedergewonnener Orientierung bewegt: von Kindheitserinnerungen an den Krieg in Bosnien bis zu einer Hommage an die Heimatstadt Buenos Aires durch Operngesang auf den Straßen von Bornheim, von der Wiederholung der in verschiedenen Breitengraden mehrfach gegangenen Schritte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bis hin zu Soundscapes, die von verlorenen, gescheiterten oder erwarteten Fotografien aus Familien- und Stadtarchiven sprechen. 

Daydreaming the Archive ist eine (un)mögliche Zusammenarbeit einer Gruppe von Künstler*innen und Postmigrant*innen, die sich aufgrund der Pandemie und den Arbeitsbedingungen nicht als Gruppe treffen können. Bei einem Spaziergang durch die Stadt untersuchen sie, wie Tagträume einen Ort in einem urbanen Raum schaffen, wie dislozierte Erinnerungen andere Formen des Bewohnens der Stadt hervorbringen und wie Postmigrant*innen zu Reisenden in ihrer eigenen Stadt werden.


Projektinitiatorin: Diana De Fex
Co-Choreograf*innen und Fazilitator*innen: Olga Popova, Felipe dos Santos, Barbara Galego, Diana De Fex
Mitwirkende Teilnehmer*innen: Khabeer Singh, Debo Seabra, Dajana Kubat, Sol Crespo, Walter Castillo, und Bergie (gesprochen ber-hy)
Dramaturgie-Forschungsphase: Alice Nogueira
Dramaturgie Produktionsphase: Maria Tsitroudi
Mediator: Robert Klement
Filmteam: Khabeer Singh, Arnab, Luis Tutalcha, Tracey Parsons, Agni
Produktionsmanagement-Beratung: Carmen Salinas
Website Design: Evelyn Rodriguez
Plakat-Bild: Laura Bernhardt
Webseiten-Bild: Olga Popova
Logo Design: Fabián Andrés Franco Márquez
Als Dokumentation und fortlaufendes Archiv entsteht bis November 2021 die Site: daydreamingthearchive.com



In Kooperation mit studioNAXOS, ermöglicht durch NPN-STEPPING OUT im Programm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Kulturamt und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AMKA) der Stadt Frankfurt am Main, die Hessische Theaterakademie (HTA), die Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) und das ID_Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main.



  • Radio play / Audio work
  • Premiere
weitere Aufführungen
15, 16 und 17 Oktober jeweils 15 und 16 Uhr
Dauer: 2 bis 3 Stunden, je nach Ihrem Wandertempo

Daydreaming the Archive ©Olga Popova
©Olga Popova


deep net fake hole dark rabbit

Die Performance deep net fake hole dark rabbit nimmt eine persönliche Lo-Fi-Archäologie des online-Seins in Angriff und beschäftigt sich mit dem Internet als einem Ort der Orientierung und des Verpassens, des An- und Ausschlusses. Die eigene Browser-Chronik rekonstruierend, sucht Caroline Creutzburg nach Spalten, um sich nachträglich in die Biographie des Web einzuschreiben. Zwischen User-generierter Internetkultur und dem Teflon-Kapitalismus des Big Tech ringt die Arbeit um einen Protest jenseits dystopischer Mainstream-Plattitüden.


Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Caroline Creutzburg
Dramaturgie: Eva Königshofen
Objekte: Clara Reiner
Künstlerische Produktionsleitung: Carmen Salinas


  • Performance

 

Aufführungen

19.6. - 23.6.21, 20 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm (Saal)



deep net fake hole dark rabbit (c) Caroline Creutzburg

Der goldene Hund

Von Tantalos wird erzählt, dass er für seine Gier zu Recht mit ewigem Hunger und Durst gestraft wurde. Wie genau er sich diese Strafe eingehandelt hat, darüber gibt es verschiedene Geschichten. Gehen wir der Sache nach! Erzählen wir von dem, dessen „Seele eben so dürstet als ob sie ein Körper wäre“ (Lukian). Erzählen wir außerdem vom Leben mit einem Staubsaugerroboter, der ein Geschenk des Himmels ist. Und von der Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen.

 

Festival "Für dich für dich für dich"

 

Carlos Franke: Text, Spiel, Ausstattung, Licht
Maren Küpper: Dramaturgie, Ausstattung, Licht
Robert Läßig: Interaction Design, Licht

 

  • Performance

 

Aufführungen

  • 19.08.21, TNT (Marburg)

 

DER WAGEN. Ein Theater-Roadmovie durch Deutschland

Im Sommer 2019 unternimmt das Theaterensemble buehnendautenheims eine unwahrscheinliche Deutschlandtournee: Es reist als Wandertruppe, mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne mit dem Fronleichnahmsspiel „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca einmal quer durchs Land - vom rheinhessischen Dautenheim nach Berlin. Tagsüber legt die Truppe 40 Kilometer zurück, abends spielt sie auf Marktplätzen, im Freibad, vor Kirchen und Schlössern.
Aus den Erlebnissen und den Begegnungen ihrer Reise wird jetzt ein dokumentarisches Theater-Roadmovie. »DER WAGEN« bietet einen ungewohnten Blick auf Deutschland, vom Land in die Stadt, von West nach Ost, durch die Jahrhunderte.

Mittels des eigens gebauten Kinobusses wiederholen die buehnendautenheims vom 14. - 22. August 2021 ihre Route. Entlang der Wegstrecke ihrer barocken Wandertheatertour steuern sie erneut neun ausgewählte Stationen an und zeigen wie im Zeitraffer auf 90 Minuten komprimiert die Erlebnisse ihrer Wandertour.
Jede Station wird auch im Film zu sehen sein.
Im Kinoshop gibt’s Popcorn und Kaltgetränke.

 

ein Film von Dominik Hallerbach und Johannes Karl

 

 

  • Performance
  • Film

 

  • 14. August 2021: Freilichtbühne Dautenheim, Rheinland-Pfalz 
  • 15. August 2021: Ortenberg, Hessen 
  • 16. August 2021: Blankenau, Hessen 
  • 17. August 2021: Marksuhl, Thüringen 
  • 18. August 2021: Ziegelroda, Sachsen-Anhalt 
  • 19. August 2021: Mühlbeck, Sachsen-Anhalt 
  • 20. August 2021: Schloss Wiepersdorf, Brandenburg 
  • 21. August 2021: Klausdorf, Brandenburg 
  • 22. August 2021: Berlin 


Der Kinoshop öffnet um 20:30 Uhr 
Filmstart jeweils um 21:30 Uhr

 

DER WAGEN. Ein Theater-Roadmovie durch Deutschland

 

 

d-escoundering

Was ist Begegnung? Wie erblicke ich jemanden, ohne meine Vorstellung voranzustellen? Haben mehrere Personen Platz auf einer Bildfläche und kann gesehen werden auch sehen heißen - oder braucht es außer der Sicht auch die körperliche Annäherung, das Fühlen eines anderen Körpers, um eine gemeinsame Präsenz zu spüren?
D-escounder ist eine meditative Praxis, bei der das gemeinsam-solistische Zeichnen zur Möglichkeit wird, sich im digitalen Raum physisch zu begegnen. Mit besonderer Sensibilisierung für Klang, Eigen- und Fremdimpulse und (A-)Synchronitäten, werden die Zeichnungen zu einer gemeinsamen Erfahrung angeleitet.
In Sessions von ca. 90 Minuten zeichnen die Teilnehmer:innen die Situation, die Personen und die Eindrücke, die in der jeweiligen Zoom-Konferenz zusammenkommen

 

Josephine Pascale Rudolph
Mara Kirchberg
Kanade Hamawaki
Nina DeLudemann

 

 

  • Performance, Festival

 

Aufführungen

State13, Online, 31.10., 12&14h

https://state13.de/d-escounder/

 

D-ESCOUNDER
©Mara Kirchberg

Die Ente lügt - Ein Gedicht

Drei Enten schwimmen auf einem Teich. Die erste Ente sagt: Hinter mir schwimmen zwei Enten. Die zweite Ente sagt: Vor mir schwimmt eine Ente und hinter mir schwimmt einen Ente. Die dritte Ente sagt: Vor mir schwimmen zwei Enten und hinter mir schwimmt eine Ente. Eine szenisch-poetisches Gedanekenspiel über Existenz und Potenzialität.

 

Nadine Bachmann, Julia Römpp, Kathrin Frech

 

  • Installation 
  • Abschlussstück 

 

Aufführungen 

11.04., 12.04. Theaterlabor

DISKURS 35

DISKURS ist ein Festival an der Schnittstelle zwischen Kunst und Theorie. Seit 1984 wird es jährlich oder biennal am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ausgerichtet.

 

DISKURS35 wird vom 11. – 17. 10. 2021 stattfinden und lädt regionale und internationale Kunst- und Theorieschaffende, Studierende und Interessierte dazu ein, an diesen sieben Tagen zusammenzukommen, zu sehen, zu zeigen, zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Der anhaltenden Pandemielage stellen wir uns mit möglichst großer Durchlässigkeit entgegen. Seit Beginn dieser Krise ist die Kulturszene von Porosität durchsetzt, bedingt, erschüttert und beflügelt. Daher laden wir dieses Jahr künstlerische, theoretische und konzeptionelle Positionen ein, die Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Motto porös liefern.

Das vielfältige Programm an Performances, Installationen, Vorträgen und Workshops wird, in hybrider Form, sowohl analog als auch digital, stattfinden und lädt Bürger:innen, Studierende, Kunst- und Kulturschaffende und Forschende zum Austauschen und Diskutieren ein.

 

Let´s Celebrate the Porous! Let´s Stay Porous!

 

Team35:

Martin Müller, Greta Katharina Klein, Jannika Lösche, Kathrin Frech, Daniel Cordova, Leena Schnack, Paula Elena Noack, Nastya Dzyuban


DISKURS35 ©DISKURS35
© DISKURS35

 

DISKURS35 wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturamt Gießen, der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem AStA JLU Gießen, der Gießener Hochschulgesellschaft, der Gießener Kulturstiftung sowie der Hessischen Theaterakademie.

 

 

 

 

 

  • Festival

 

weitere Informationen

https://diskursfestival.de 

https://www.instagram.com/diskurs35/

echoes of you(s)

echoes of you(s) is a collective drift, a temporary dislocation of the subject. It moves inside multi-layered temporalities and durations, leaking away from the present moment to unfold in the imagination of the viewer. Patterns erode away, leaving tenuous traces; they make tunnels across time (I think I’m adrift inside them). In echoes of you(s) Gry Tingskog and Amina Szecsödy weave together sculpture, embroidery, dance, sound and technology. In this meeting of choreography, performance and installation, they explore what happens to our bodies in the dark.

With support from Weld Stockholm, City of Stockholm and Hessian Theatre Academy.


Gry Tingskog and Amina Szecsödy


  • Performance

 

Aufführungen

07.04. - 11.04., Weld Stockholm

frag mich 2 mal

Das Ensemble S201 und die Künstlerin Kanade Hamawaki präsentieren den Film "frag mich 2 mal" und bringen Kunst und Neue Musik aus ihren geschlossenen Kontexten heraus: so prallen kritische Auseinandersetzungen mit dem Alltag auf Luftballonperformances und kreischende Holzbläser.
Es wird die Frage nach dem Verhältnis zwischen eigenen und anderen Welten gestellt und angeregt, über das Leben und den Tod zu spekulieren.

 

Kanade Hamawaki, Ensemble S201

 

Sonntag den 31.01.2021 um 13:00
https://www.youtube.com/channel/UCoMJChwM6J5PUWqgkWwg7wg

 

  • Film
  • Premiere

 

Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki
Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki
Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki
Frag mich 2 mal
(c) Kanade Hamawaki

HAPPY HAPPY VINEYARDS

In 1931, two years before Adolf Hitler came to power in Germany, Carl Zuckmayer wrote the play Der Hauptmann von Köpenick, criticizing German militarism and authoritarianism. But in 1925 – when the NDSAP was re-founded, Hitler published his manifesto Mein Kampf and started to form a new movement that would later bring him to power – Zuckmayer premiered with Der fröhliche Weinberg a rough and light soap opera about intrigues and drunken love affairs in a farmers family. 

Ragni Halle, Jakob Schnack Krog, Gregers Krogsleiven-Hansen and Simon Zeller take the play Der Fröhliche Weinberg as a starting point to examine on the notion of "fun" while facing the rising of new far right movements in their home countries Norway, Denmark, Poland and Germany.


Ragni Halle, Jakob Schnack Krog, Gregers Kroksleiven-Hansen & Simon Zeller


Supported by Theater Neben dem Turm Marburg and Kulturamt Giessen


  • Performance
  • Premiere

https://www.theaternebendemturm.de

 

Aufführungen

Premiere: 23.10.21, Theater Neben dem Turm Marburg, 21:00 Uhr (50min) 
Pre-Showing: 21.10.21, tba, 20:00 Uhr

 

HAPPY HAPPY VINEYARDS

How not to be spectacular

HOW NOT TO BE SPECTACULAR ist eine verwegene Bearbeitung der Romantik, eine Annäherung zweier fantastischer Figuren anhand von Landschaftsbetrachtung, blauen Blumen und Explosionen, kurz: eine Romanze. 
Ein Monster und eine Sprengmeisterin lassen sich leiten von ihrem Interesse – der Suche nach dem Faszinierenden, Wundersamen, Unbegründbaren. So beginnt ihre Wanderung entlang der Ränder des von Fluchtwegen, Brandschutzvorschriften und drei bis vier Wänden begrenzten Theaterraums. Unterwegs verlieren sie sich in Formlosigkeit, machen Rast über einem Nebelmaschinenmeer und hinterlassen klebrige Spuren. 

Florence Ruckstuhl & Nora Schneider erforschen anhand von materiellen Vorgängen, Handarbeit und romantischen Zitaten, wie Miteinander absichtlich fragil und transformativ bleiben kann. Es fliegen Funken. 

Eine KOPRODUKTION der Treibstoff Theatertage 2021. GEFÖRDERT von der BLKB-Stiftung für Kultur und Bildung, der Ruth und Paul Wallach Stiftung und der Giessener Kulturstiftung.

 

Die Performance findet im Rahmen der Treibstoff Theatertage Basel 2021 statt.

 

Künstlerische Leitung, Performance: Florence Ruckstuhl, Nora Schneider
Dramaturgie, Künstlerische Mitarbeit: J.F. Schmidt-Colinet
Pyrotechnik, Requisite: Mirjam Scheerer
Szenografie: Mai Gogishvili
Lichtdesign, Technische Leitung: Thomas Giger
Outside Eye: Katharina Germo

  

  • Performance

 

Aufführungen

  • 31.8.2021 - 21:00 Uhr, Treibstoff Theatertage Basel 2021 Roxy Birsfelden (Muttenzerstrasse 6, 4127 Birsfelden)
  • 3.9.2021 - 21:00 Uhr, Treibstoff Theatertage Basel 2021 Roxy Birsfelden (Muttenzerstrasse 6, 4127 Birsfelden) 
  • 4.9.2021 - 21:00 Uhr, Treibstoff Theatertage Basel 2021 Roxy Birsfelden (Muttenzerstrasse 6, 4127 Birsfelden)

hungry eyes festival 2021 (5th - 7th of February)

Das hungry eyes festival geht in die nächste Runde! Das 13-köpfige Team aus Kulturschaffenden, Theatermacher*innen und Cineast*innen hat es sich zum Ziel gemacht die Schnittstelle zwischen Film, Performance und Installation zu befragen und freut sich auf die dritte und zum allerersten mal DIGITALE Ausgabe des hungry eyes festivals vom 5.-7. Februar 2021 auf hungryeyesfestival.de

Dieses Jahr erreichten über 770 Einreichungen für Kurzfilme, Installationen und Performances aus 62 Ländern den digitalen Briefkasten des Festivals in der hessischen Universitätsstadt. In einem kollektiven Prozess hat das gesamte Team über den Zeitraum von drei Monaten alle Arbeiten gesichtet, diskutiert und schließlich ein Programm mit über 40 beteiligten Künstler*innen und Kollektiven für das hungry eyes festival 2021 zusammengestellt.

hungryeyes festival 2021
(c) hungry eyes festival
Das Interesse des Festivals richtet sich an künstlerische Positionen, die sich an der Schnittstelle von Film, Performance und Installation bewegen. Neben drei Kurzfilmprogrammen, bestehend aus insgesamt 16 Filmen in der Hauptkategorie und der in den letzten Festivaleditionen etablierten Trash-Night mit sieben Kurzfilmen, wurden neun installative und performative Arbeiten ausgewählt, die sich interdisziplinär mit dem Medium Film auseinandersetzen. Auch präsentieren wir zahlreiche Gesprächsformate gemeinsam mit den Künstler*innen und dem Publikum.

Die Thematik des Blicks sowie Perspektiven des “Schauens” und “Angeschaut Werdens” sind feine Fäden, die die ausgewählten künstlerischen Arbeiten verbinden und ein Netz aus unterschiedlichsten künstlerischen Zugängen und Disziplinen spannen. Unser vollständiges Programm mit detaillierten Informationen findet ihr auf unserer Website: hungryeyesfestival.de

Durch die Förderung zahlreicher Institutionen wie u.a. HessenFilm und Medien GmbH, dem Gießener Kulturamt, der Hessischen Film- und Medienakademie, der Gießener Kulturstiftung und der Hessischen Theaterakademie kann das hungry eyes festival auch dieses Jahr wieder unabhängig von Eintrittspreisen freien Zugang zu Kunst und Kultur bieten. Abonniert unseren Telegram-Channel für regelmäßige Updates und Programmankuendingen: t.me/hungryeyesfestival

 

Mit: Elena Giffel, Anne Mahlow, Herbert Graf, Leonie Kopineck, Eva Streit, Eva Kirsch, Nikolas Stäudte, Svenja Polonji, Amélie Haller, Sophia Scherer, Maren Küpper, Linda Gottwald, Anja Schneidereit

 

Aufführungen

  • Festival

ich will nach gar nichts schmecken außer nach dir

Sommer in Gießen, Adoleszenz im Kino. Ein Gefühl des in-der-Luft-Hängens, der schwebenden Langeweile und des Verharrens in dem Moment vor dem großen Etwas, alles geprägt von der omnipräsenten schwülen Leere ebenjenes Sommers. Ein filmisches Nachspüren dieses Schwebezustands im Augenblick absoluter Sprachlosigkeit.


ein Film von Eva Kirsch und Max Smirzitz
mit Amélie Haller, Carla Wyrsch, Caterina Pfeffer, Frithjof Gawenda, Herbert Graf, Luis August Krawen, Marita Landgrebe, Maximilian Paier, nikolas Stäudte, Noemi Spano, Roman Kuskowski und Svenja Polonji
mit Musik von La Sabotage und No_4mat
eine schön und vielversprechend Produktion


  • Film

 

Aufführungen

23.10., Kinocenter Gießen, 21.00

 

ich will nach gar nichts schmecken außer nach dir (c) Eva Kirsch
© Eva Kirsch

Jenseits von Jedem

"Wenn jede Hoffnung nur ein Horizont ist / Den man niemals erreicht / Dann sind wir jenseits von Eden“ 

Nino de Angelo 

1983 wurde Nino de Angelos Schlagerhit „Jenseits von Eden“ populär. Er thematisiert die vom Menschen selbstverschuldete Existenz fernab des Paradieses. Zwei Welten tun sich auf: die heile Welt des Schlagers - der Eskapismus aus der wirklichen Welt, die Flucht vor der Komplexität, musikalisch wie textlich - und der Verweis darauf, woran die Welt krankt. 
In der Performance „Jenseits von Jedem“ gehen Laura Maria Bernhardt, Paula Regine Erb und Olga Popova der Essenz des Schlagers auf den Grund. Sie erforschen, welches Lebensgefühl mit dieser Musik verbunden ist, was es bedeutet, Teil der Fankultur zu sein und in welchen Formaten sich der Schlager präsentiert. Dabei tun sich auch für die Performerinnen immer wieder zwei Welten auf: ihre eigene Realität und die Welt des Schlagers, die sich vertraut, fremd, verheißungsvoll, abstoßend, anziehend und verlockend anfühlt. 
Zwischen Affirmation und Distanzierung erforschen die drei das Genre des volkstümlichen Schlagers in für sie fremden Räumen wie Schlagerfanfictions, Talkshows und Bühnenperformances mit Dauerlächeln. Dabei kommen sie auch immer wieder auf ihren eigenen Bezug zur Schlagermusik zu sprechen. 
Wie kann in dieser von Außenstehenden als trivial empfundenen Welt Tiefergehendes eingelöst werden? 
Haben wir vielleicht alle das Bedürfnis nach einer heilen Welt, die uns der Schlager anbietet?
Laura Maria Bernhardt, Olga Popova, Paula Regine Erb
  • Performance

 

Aufführungen

  • 12.08.21, 19.00, LAB Frankfurt (Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main)
  • 13.08.21, 18.00, LAB Frankfurt (Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main)
  • 13.08.21, 20.00, LAB Frankfurt (Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main)

 

Jenseits von jedem (c) Alica Müller
(c) Alica Müller

Jesse James oder was der Kommunismus war

Jesse James oder was der Kommunismus war
(c) Franziska Holz

Ein Vater, der 1981 in den Westen floh und seine Tochter nach dem US-amerikanischen Westernheld Jesse James nennen wollte – welche Freiheit suchte er? Wenn Jesse James zu einem antikapitalistischen Antihelden in der Čzechoslovakei avanciert – was verrät es darüber, was ‚der Kommunismus‘ war? Wenn in Teheran „Das Kapital“ heimlich in einen Koffer gepackt und im Kanal versenkt wird, eröffnet das die Frage: Was macht dieses Buch so gefährlich, dass man es verschwinden lassen muss? In einem Hybrid aus Video- und Bühnenperformance nähern sich drei Performer*innen den postsozialistischen Erinnerungen dreier Väter an und fragen sich: Was ist das Bild der zweiten Generation auf ‚den Kommunismus‘ und auf die, die ihn erlebt haben? Die drei Performer*innen, die nicht alle Töchter dieser Väter sind, bewegen sich zwischen Interviewfragmenten, Sound- und Videocollagen ­– sie versuchen und scheitern: An kollektiven Textkörpern, am System, an Online-Aerobic-Dance-Classes und sozialistischen Sportparaden, an maskulinen Helden, an Vaterfiguren, an corona capitalism, an Repräsentationsfragen des Übersetzens. Was ist unser Bild, die wir in der „kapitalistischen Gegenwart ohne Alternative“ aufgewachsen sind, von der Zukunft? Welche Auseinandersetzung mit ‚dem Kommunismus‘ ist uns vor dem Hintergrund der Väter-Biografien möglich? Müssen wir mit einer Revolutions-Nostalgie aufräumen oder uns mit dem Begriff versöhnen?

 

Konzept: Janis Jirotka, Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Shahab Anousha und Linda Jiayun Gao-Lenders / Dramaturgische Mitarbeit und Produktionsassistenz: Max Mandery / Performance:Shahab Anousha, Linda Jiayun Gao-Lenders und Janis Jirotka / Film: Reyhaneh Scharifi / Filmassistenz: Linus Kirbschus Gesch / Technik und Lichtdesign: Sönke Christian Herm Research: Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Janis Jirotka, Michaela Jirotka und die Interviewpartner*innen


Start off ist ein Projekt des LICHTHOF Theaters in Kooperation mit der Theaterakademie Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung. Gefördert von der Mara und Holger Cassens-Stiftung, der Hamburgischen Kulturstiftung, der LICHTHOF Stiftung und der Rusch-Stiftung Außerdem gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Interkulturelle Projekte und der Rudolf Augstein Stiftung

 

  • Performance

 

Aufführungen

20.05. - 29.05.; Stream/Video on demand über # LICHTHOF_LAB (Lichthof Theater Hamburg)

 

Mimicreatures

Mimicreatures führt in eine imaginäre Parallelwelt im Grenzbereich der erdrückenden Enge der eigenen vier Wände und der schwindelerregenden Weite des virtuellen Raumes. Aus dem Verlust von Körperlichkeit und Materialität und der Sehnsucht nach Kollaboration und Austausch, entstand eine radikal-lustvolle Auseinandersetzung mit Material, Körper, Raum und den Möglichkeiten von Kamera und Bildschirm. Die Grenzen von realem und virtuellem Raum, dem Monströsen, Kybernetischen und Menschlichen verschwimmen. Die Mimicreatures - drei Kreaturen mit großformatigen Masken und elektronischen Körpererweiterungen - sind Kinder der pandemischen Gegenwart. Aus der Auseinandersetzung mit unseren gegenwärtigen psycho-sozialen Zuständen haben wir uns Avatare erschaffen, deren Masken nicht nur eine Barriere vor den Gefahren der Welt bieten, sondern gleichzeitig auch das Gegenteil ermöglichen. Sie kehren unsere inneren Zustände, Gefühle und Empfindungen nach Außen und geben ihnen ein Gesicht. Wir betrachten unser Inneres durch ein Vergrößerungsglas und machen es dadurch zu unserer Gefährtin. Sie sind die Anderen die wir selbst sind. Am Ende des filmischen Teils werden die Zuseher*innen eingeladen uns mit einem Klick in einen gemeinsamen virtuellen Raum zu folgen. So möchten wir die Möglichkeit eines Austausches schaffen. Wir nutzen dafür die Plattform Mozilla Hubs die direkt über den Browser zugänglich ist.


Konzept, Set und Kostüm, Postproduktion: Lisa Horvath Choreographie und Performance: Eng Kai Er, Ana Clara Montenegro, Lisa Horvath Musik: Sara Trawöger Kamera, Licht: Merthe Wulf In Kooperation mit studioNAXOS, gefördert von der Hessischen Kulturstiftung und der Hessischen Theaterakademie


  • Performance Film 
  • Premiere

 

Aufführungen

4.-6. Juni, 20:00 Studio Naxos Website: https://studionaxos.de/programm/mimicreatures-premiere/

more than one

Hast Du manchmal dieses seltsame Gefühl, dass Du nicht allein bist, niemals wirklich allein? Dass manche Träume geradezu zu vertraut scheinen, dass die meisten Orte schon einmal besucht wurden und Du lediglich an sie zurückkehren kannst? »more than one« ist ein choreografisches Stück, in dem vier Performer*innen die Grenzen zwischen dem allzu Vertrauten und dem gänzlich Unbekannten erforschen. Sie bewegen sich im Graubereich von regelmäßig unterbrochener Einsamkeit, immer wieder erscheint eine Kollektivität, die nie wirklich vollkommen sein kann  – sie surfen auf den Rhythmen zwischen Differenz und Gleichem. Indem verschiedene Geschichten der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart erzählt werden, Geschichten aus Paralleluniversen, versinkt die Realität in der Tagträumerei.


Konzept, Choreografie, Performance: Amélie Haller, Herbert Graf, Nastya Dzyuban, René Alejandro Huari Mateus  Bühne und Kostüme: Nikolas Stäudte Bühne und Licht: Marina Rengel Lucena Dramaturgie: Liza Spivakovskaya Kamera: Svenja Polonji, Nikolas Stäudte

Wir bedanken uns herzlich bei Livia Andrea Piazza und Bojana Kunst für ihre Betreuung und Unterstützung, sowie bei unseren lieben Kolleg:innen und Freunden:innen für ihre schönen wertvollen Gedanken und ihr Feedback bei den Probenbesuchen.


Performance wurde entwickelt in Kooperation mit den 21. Internationalen Schillertagen / Nationaltheater Mannheim, der Hessischen Theaterakademie und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Gießen.


  • Performance
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

22.6.21 um 20 Uhr / Online-Vorstellung / Nationaltheater Mannheim / Der Stream ist für 48 Stunden online abrufbar

29.6.21 / Gießen Probebühne II / Die Performance findet im Prüfungsrahmen statt

30.6.21 / Gießen Probebühne II / Die Performance findet im Prüfungsrahmen statt

ON DISPLAY - a solo performance by Lee Mun Wai

“I, you, object, and this distance between all of us. I ask: which entity is displaying which? This distance we relate across. This distance from which we become conspicuous to one another. This attention we give one another. This ever-shifting attention we attend to while being in attendance. This attending to something together. An attendance in construction.”

MA CuP student, Lee Mun Wai, performs an exam version of his final Master Piece from 21 to 24 January 2021. Due to the ongoing strict corona regulations regarding working conditions at the university, this will be a by-invitation-only event. please email Mun Wai directly enquire about invitations to this presentation. 

 

Choreography, Performance: Lee Mun Wai
Dramaturgical Assistance: Jee Chan
Fabric-Thing Design: Dinu Bodiciu.
Lighting Design: Anna Rouhu
Lighting, Production Advice: Patrick Faurot


On Display is a cooperation between Lee Mun Wai, Mousonturm and the MA Choreography and Performance within the frame of the Hessian Theatre Academy (HTA).

 

21., 22., 23., 24.01.2021. 18.30hr. ATW Probebühne 2, Gießen

 

  • Performance
  • Final piece / Master performance

 

On Display
(c) JEE CHAN

POLI/SHE/D SHE/BONES

THE PLEXUSES THE GLANDS THE
GANGLIA THE LOBES THE MUCOSAE THE
TISSUES THE CALLOSITIES THE BONES THE
CARTILAGE THE OSTEOID THE CARIES THE MATTER THE MARROW
THE FAT THE PHOSPHORUS THE
MERCURY THE CALCIUM THE
GLUCOSES THE IODINE THE
ORGANS THE BRAIN THE HEART
THE LIVER THE VISCERA THE
VULVA THE MYCOSES THE
FERMENTATIONS THE VILLOSITIES
THE DECAY THE NAILS THE TEETH
THE HAIRS THE HAIR THE SKIN
THE PORES THE SQUAMES THE
PELLICULES THE SCURF THE SPOTS


- Monique Wittig - the lesbian body
with: Sveta Grigorjeva & Johanne Schröder
Light: Thomas Rösener
 
  • Performance
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

18. & 19. Juni // Georg-Bücher-Saal (Gießen)

 

 

Project.Fail

Im alltäglichen Verständnis bedeutet scheitern, einen Mangel an Erfolg zu haben, einen Mangel an wünschenswerten Eigenschaften oder sich in einem Zustand des "Nicht-Funktionierens" zu befinden. Scheitern würde auch dafür stehen, sich selbst oder andere zu enttäuschen und die Ziele von jemandem nicht zu erreichen. Scheitern ist also eine Konsequenz aus einem vorbestehenden Recht oder Unrecht. Project.Fail ist ein Stück, das von zwei Menschen, einer Maschine und mehreren Betrachtern zusammengesetzt wird. Irgendwo an der Grenze zwischen der virtuellen und der analogen Welt agieren die Performer mal als Menschen und mal als Avatare in einem Spiel um den Verlust/Gewinn von Macht und Kontrolle. Indem sie sich sowohl zueinander als auch zur unsichtbaren Maschine in Beziehung setzen, schlagen sie eine Situation vor, in der sie die Art und Weise, wie die Menschheit lebt, und die Entscheidungen, die uns zu unseren aktuellen Krisen und Misserfolgen gebracht haben, hinterfragen.


Sprache: English


Konzept und performance: Alice Nogueira und Ana Clara Montenegro
Dramaturgie: Alice Nogueira
Sprecher: Sven Rausch
Kamera und Videoschnitt: Talisa Frenschkowski und Simon Lenzen
Lichtdesign: Carina Premer
Ton-Bearbeitung: Jannis Wulle
Tonaufnahme: Felix Schwarzrock
Regie-Assistenz bei den Dreharbeiten: Rodrigo Andreolli
Foto: Talisa Frenschkowski


  • Performance

 

Aufführungen 

From 07.06 until 10.06 20h Streamed by Studio NAXOS: https://studionaxos.de/programm/stream-project-fail-premiere/

 

Project.Fail (c) Talisa Frenschkowski

Project.Fail (c) Talisa Frenschkowski

Project.Fail (c) Talisa Frenschkowski

Reanimationstraining

In dieser Performance wird das Zusammenkommen von Menschen als ein Ernstfall simuliert. Statt uns auf einen Ernstfall vorzubereiten, treffen wir uns, um unser Zusammenkommen selbst zu untersuchen. Wir nehmen Gesten und Positionen auseinander und setzen sie neu zusammen. Wir loten aus, wie wir zueinander in Verhältnis gesetzt werden und wie wir uns anders zueinander in Verhältnis setzen könnten. Aus einer bekannten Situation wird eine unbekannte Konstruktion. Können wir den Ernstfall proben? 

 

Felix Falczyk, Johanna Herschel


Die Performance findet im Prüfungsrahmen statt.

 

  • Performance
  • Abschlussstück

 

Aufführungen

29.04.

 

Reanimationstraining
(c) Falczyk/Herschel

Reanimationstraining

In dieser Performance wird das Zusammenkommen von Menschen als ein Ernstfall simuliert. Statt uns auf einen Ernstfall vorzubereiten, treffen wir uns, um unser Zusammenkommen selbst zu untersuchen. Wir nehmen Gesten und Positionen auseinander und setzen sie neu zusammen. Wir loten aus, wie wir zueinander in Verhältnis gesetzt werden und wie wir uns anders zueinander ins Verhältnis setzen könnten. Aus einer bekannten Situation wird eine unbekannte Konstruktion. Können wir den Ernstfall proben? Für die 21. Internationalen Schillertage wird die Performance in einem Workshop-Film präsentiert. Der Stream ist für 48 Stunden online abrufbar. Eine Produktion von Felix Falczyk und Johanna Herschel in Kooperation mit den Internationalen Schillertagen 2021/ Nationaltheater Mannheim. Gefördert von der Hessischen Theaterakademie.


Felix Falczyk, Johanna Herschel


  • Online Vorstellung

 

Aufführungen

20.06.2021, 20.00 Uhr, Stream der 21. Internationalen Schillertage

Reanimationstraining (Radioübertragung)

Nach einem Gespräch über die Performance wird das Reanimationstraining im Radio übertragen.


Felix Falczyk, Johanna Herschel


  • Hörspiel / Radio Arbeit

 

Aufführungen 

26.06.21, 17-18:30 Uhr, Festival-Radio der 21. Internationalen Schillertage, Nationaltheater Mannheim

Reanimationstraining

In dieser Performance wird das Zusammenkommen von Menschen als ein Ernstfall simuliert. Statt uns auf einen Ernstfall vorzubereiten, treffen wir uns also, um gemeinsam unser Zusammenkommen zu untersuchen. Wir nehmen Gesten und Positionen auseinander und setzen sie neu zusammen. Wir loten aus, wie wir zueinander in Verhältnis gesetzt werden und wie wir uns anders zueinander in Verhältnis setzen könnten. Aus einer bekannten Situation wird eine unbekannte Konstruktion. Können wir den Ernstfall proben?

 

Konzept & Performance: Felix Falczyk, Johanna Herschel

 

28.08.21, Tiefgarage Rathaus / UG1, Gießen, 19:00 Uhr

 

https://giessener-auftritte.de/tiefgarage/

 

Die Performance "Reanimationstraining" findet im Rahmen des ID_Tanzhauses Frankfurt Rhein-Main statt. Das ID-Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main ist eine Initiative von ID_Frankfurt - Independent Dance and Performance e.V. Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz

 

  • Performance

Root Proposals: A Fungus Instead of a Festival

Thursday, July 1 - Sunday, July 4

Spores fly apart. One finds a home here, and the others, there. They grow and dig and grow and dig until they find each other again beneath the oceans and streets. Root Proposals 2021 situates itself within this vast system of internet cables and roots that share nutrients and knowledge. The vestiges of colonization leave us unable to all meet in the same space and time.  A virus dictates that we cannot be a festival. So, we will be a fungus — a mycorrhiza, a network of diasporic spores, scattered about the world and germinating in the in-betweens.

After a year lying dormant in the ground, we are ready to ‘get our hands dirty.’ Following the path of Rough Proposals 2019, we dive into the soil, creating diasporic practices scattered across space and time. From June 30 to July 4, we will let our “root proposals” grow rough in the in-betweens of Gießen’s Theaterlabor, Frankfurt’s Digital Mousonturm, a living room in Isfahan, outdoors under the sun or the moon. Over these 5 days, we will experience 14 iterative works created within the scope of Gießen’s MA programme in Choreography and Performance. Each event will move across these different ecosystems—vibrant and lush, even in the dark underground. 
Aufführungen
01. - 04. Juli, Gießen (nicht öffentlich) und Online

Seufzer aus der Tonkabine

Mehrkanal-Sound Performance.

In dieser akusmatischen Wunderkammer aus Sound wandeln wir durch bukolische Landschaften, Lost Places und After Hour Sets. Im Knistern einer Platte hörst du ein leises Flüstern, das dich zum Kauf eines neuen Tablets erregen will, der Lautsprecher wimmert unisono dazu. A faceless face in between the wires. Bit phantom. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, wie... - Granular synthetische Regentropfen, sie prasseln auf mich ein.
CUT TO: An immortal Marlboro Cowboy strolls through the Waste Lands of Caucasia. He inhales the smog of his cigarette©, holding it with thumb and index finger, thinking of Strawberry Fields. Vapor Noise.

This might be not the first time for you to hear something, but maybe to listen.

 

Frithjof Gawenda, Chiara Marcassa, Nathalie Schatz, Josephine Stamer und Antonia Alessia Virginia Beeskow

 

  • Performance
  • Abschlussstück (Antonia Alessia Virginia Beeskow)

 

21. & 22.07.21, Alte Kupferschmiede Gießen

 

 

[sic.]

„At this moment I am playing theater to myself: I know for certain that I do not want to do anything“ (J.P. Sartre)

part of the initiative Plattform Plattform


Nina DeLudemann

 

  • Performance, Festival

 

Aufführungen

  • 22.08.21, Milchsackfabrik Frankfurt a.M.
[sic.]
(c) DeLudemann

[sic.]

Performance als Wiederkehr / Ein Moment in Stille / Origami / „...in diesem Moment bin ich dabei, mir selbst Theater vorzuspielen. Ich weiß ganz genau, daß ich nichts tun will:“ (Sartre)

 

Nina DeLudemann

 

  • Performance, Festival

 

Aufführungen

  • 16.09.21, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, MINDESTABSTAND-OPEN-AIR

[sic.]
(c) DeLudemann

SIE LEIDEN LIEBER STUMM

How does it feel? How does it feel to live in a body that is mainly defined by others? How does it feel when you realize there is no possibility at all to sneak through the narrow columns of the cage built by the patriarchal societies’ beliefs? How does it sound? How does it look like? „SIE LEIDEN LIEBER STUMM” nimmt die feministische Performance-Kunst der 70er als Ausgangsmaterial und untersucht in Form eines performativen Musikfilms deren Relevanz für die Gegenwart. Dabei wird kein Hoffnungsschimmer erzeugt, sondern die Momentaufnahme einer banalen Tristheit archiviert. Der verfilmte Bühnenraum wird zum Katalysator eines diskrepanten Zwischenspiels privater Selbstwahrnehmung und öffentlicher Fremdwahrnehmung - Instrument, Stimme, Körper und Kamera werden aus ihrer Konvention gerissen und im alternativen Umgang erforscht. Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie; unterstützt vom Kulturamt Stadt Frankfurt am Main und der Kunstuniversität Linz.
Konzept, Musik, Kamera und Postproduktion: Sara Trawöger
Video, Licht, Kamera und Postproduktion: Merthe Wulf
Choreografie, Performance, Kamera und Postproduktion: Sharon Jamila Hutchinson
Bühne und Kostüm: Lisa Horvath
Gesang und Performance: Kristin Gerwien
Schlagzeug und Performance: Magdalena Gasser aka Sticky Lenz
Mixing: Frithjof Gawenda
Mastering: Antonia Alessia Virginia Beeskow
Produktionssupport: Amélie Haller
Companion: Nikolas Stäudte
  • Musik-Performance-Film
  • Abschlusstück 
Online Premiere: 27.4.2021 20 Uhr (Livestream) 
Video on Demand: 28.4. - 4.5.2021 
Tickets: https://21765.reservix.de/events 
Ort: Digitaler Mousonturm https://www.mousonturm.de

Aufführungen
27.04. - 05.04., Digitaler Mousonturm 
Sie leiden lieber stumm
(c) Sara Trawöger
Sie leiden lieber stumm
(c) Sara Trawöger
Sie leiden lieber Stumm
(c) Sara Trawöger

S O UN D | | n g

S O UN D | | n g ist eine long durational Performance, die im Rahmen der Ausstellung ANGST, KEINE ANGST im Times Art Center Berlin zu sehen sein wird.
Sie reflektiert die persönliche Erfahrung vom Tod eines Freundes. Im Exil lebend, starb er getrennt von den engsten Freunden und Verwandten. Aus der Überzeugung, dass Menschen trotz physischer Distanz tiefe Verbindung miteinander teilen, untersucht die Arbeit den Tod als kollektiven Prozess.

Kann der Austausch über ein so sensibles Thema dazu beitragen, dass mit dem Tod nicht auch die Erinnerung stirbt?

Die Arbeit legt den Fokus auf das Potential von Performance als Wiederkehr, die ein »Leben nach dem Tod« ermöglicht.
Während der Dauer der Performance, werde ich 99 Origamiratten falten. Ein Symbol von Hoffnung auf Fortleben, aber auch Geste der Vorbereitung auf den Tod.
Im »Jahr der Ratte« entstanden, ist es ein Tribut an jene Menschen, die während der letzten Monate im Verborgenen gestorben sind.

Das Projekt ANGST, KEINE ANGST thematisiert den gegenwärtigen globalen Zustand kollektiver Angst und Furcht und entfaltet sich über 3 drei Kapiteln im Times Art Center Berlin, von April bis Juli 2021.

 

im Auftrag und mit freundlicher Unterstützung von TAC Berlin

Das Projekt FEAR, NO FEAR wurde initiiert von Huang Xiaopeng und ko-kuratiert von Dorothee Albrecht, Antje Majewski und Stefan Rummel

Das Kuratorionsteam lud generationsübergreifend Künstler:innen von den 1960er bis zu den 1990er Jahren ein, ihre Arbeiten zu dem oben genannten komplexen Themenspektrum zu präsentieren, wobei sich die künstlerischen Medien auf Skulptur, Installation, Video, Performance, Malerei und Fotografie erstrecken. Die Künstler:innen unterschiedlicher internationaler Herkunft sind überwiegend in Berlin, aber auch in Peking, Chengdu, Chongqing, Wuhan, Hangzhou und im Perlflussdelta beheimatet; eine junge Performancekünstlerin ist in Yaoundé ansässig. Viele dieser Praktiker:inneb beschäftigen sich seit langem aus ihrer individuellen Perspektive mit dem Thema Angst.
In unserer heutigen, komplexen Realität ist es nicht ungewöhnlich, dass die Angst unseren Körper ergreift. Wir haben Schwierigkeiten beim Atmen, weil wir Angst haben. Diese kann ihren Ursprung in "objektiven" unmittelbaren Bedrohungen und Gefahren oder in psychologischen Faktoren haben. Dieser Zustand führt zu weiteren Ängsten vor einer ungewissen und unvorhersehbaren Zukunft.

 

Nina DeLudeman
  • Performance
  • Premiere

 

Aufführungen
17.07.21, TAC Berlin Brunnenstraße 9 10119 Berlin, Germany

 

Stammtisch with "Arrivals + Departures"

 

  • Series of hosted conversations
Curated and hosted by Carina Premer (MA CUP) and Lea Loeb
Aufführungen
  • 19.08.2021 – 27.08.2021, each day 20.00–21.00 (Sun 22.08.2021, 16.00–17.00); Zürcher Theater Spektakel

 

 

 

Sticky Matter

 

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – hindurch durch das Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe Materie. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam. 

 

Asja Mahgoub in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock und Nikolas Stäudte; sowie Anne Mahlow und Martin Bien.


  • Performance
  • Abschlussstück

 

Die Arbeit wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit gezeigt



Aufführungen

16.04.

STICKY MATTER

Ein Raumschiff treibt zwischen Planeten und Galaxien, zwischen dem Vergangenen, Vergessenen und Verlorenen – mitten durchs Nichts. Oder ist da doch etwas? Um das Schiff wieder zum Laufen zu bringen, erforscht die Crew den Umgang mit dem Unbekannten und bewegt sich dabei durch zähe, filigrane, rieselnde Materien. Sie testet Narrationen des Entdeckens, Erzählungen von Fortschritt und Beschreibungen des Fremden. Welchen Aggregatzustand haben unsere Identitäten? Die Performance „Sticky Matter“ heißt Sie zu dieser Mission willkommen an Bord. Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie wachsam.

 

19.,20.,21.10.2021, Frankfurt LAB, 20 Uhr

 

ASJA in Zusammenarbeit mit Nora Schneider, Max Smirzitz, Felix Schwarzrock, Nikolas Stäudte, Anne Mahlow und Martin Bien

 

  • Performance
  • Abschlussarbeit

 

Trigger: intensiver Klang, Dunkelheit
Sticky Matter ist eine Performance mit einer dunklen, immersiven Raumsituation. Sie sind Teil dieser Situation Die Lautstärke wird zeitweise ansteigen, aber Sie werden nicht von Ton oder Licht abrupt überrascht, oder erschreckt. Zu keiner Zeit wird es vollkommen dunkel sein.

 

STICKY MATTER
Picture: Charlotte Bösling

Szenisches Projekt Präsentation "eine Zukunft die wir wollen jetzt und hier performen"

Am 9. und 10. Juli 2021 findet die Abschlußpräsentation des Seminars "eine Zukunft die wir wollen jetzt und hier performen" statt. 
Zu sehen und erfahren gibt es performative Installationen im öffentlichen Raum von Gießen.


eine Zukunft die wir wollen jetzt und hier performen













TENDER 
: delicate or soft in quality or tone 
: easily chewed
: sensitive to touch or palpation
: having a soft or yielding texture 
: showing care

In der performativen Installation TENDER (Def.) soll der öffentliche Raum Gießens transformiert werden. Körper werden auf dem Gießener Kirchenplatz neu verhandelt, begegnet und verwandelt. In einer ca. 4 stündigen Installation wird der Kirchenplatz, mit verschiedenen performativen Interaktionen von seiner Pflastersteinharten Gradlinigkeit erlöst und kann sich anschmiegen. Abstrakte Körper verbreiten sich in weicher Anpassung über die Kanten und Ecken ihres Umfeldes. Der soziale Druck auf Körpern die sich in der Gesellschaft bewegen wird in Phasen von Spannung und Entspannung ausgestellt und auf die Spitze getrieben bis zur vollkommenen Ermattung. Die Zärtlichkeit des neu entstandenen Weich-Bereichs weiß es diese Erschöpfung aufzufangen und lädt ein sich berühren zu lassen. Es performen Ariana Battaglia, Judith Bethke, Johannes Demmler & Ruth Süpple. 

10. Juli 2021 
Kirchenplatz Gießen 35390
10-14Uhr


***

 

eine Zukunft die wir wollen jetzt und hier performen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reichensand ist eine stellenweise interaktive Performance mit Soundelementen. Der Ort ist das Material. Sowohl für Gedankenprozesse, als auch durch die ihm eigenen Geräusche, mit denen gearbeitet wurde. Das Projekt enstand aus der Zusammenarbeit von Lisa Birkenbach, Mathis Kießling, Maret Zeino-Mahmalat, und Johannes Demmler. Die Performance findet statt am Samstag, den 10.07. zwischen 20.30 und 22.00 Uhr auf dem ehemaligen Samen-Hahn Gelände, Bahnhofstraße, Ecke Reichensand. Der Eintritt ist kostenlos, es bedarf keiner Voranmeldung. Bei Fragen melden sie sich gerne bei: johannes.demmler@theater.uni-giessen.de 

 

***

 

eine Zukunft die wir wollen jetzt und hier performen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wahl der NICHT-Wahlberechtigten 

Jetzt mitbestimmen.
Wa
̈hlen gehen!
Weil NICHT jede Stimme za
̈hlt. 

Am 10.Juli von 10-12.00 Uhr am Marktplatz in Gießen. 


***



Ariana Battaglia
Judith Bethke
Lisa Birkenbach
Melina Brinkmann
Johannes Demmler
Mathis Kießling
Ruth Süpple
Maret Zeino-Mahmalat
&
katze und krieg


  • Performance 
  • Installation
Aufführungen
9. & 10.07., öffentlicher Raum, Gießen

tell me your searchwords

In the darkness of the blackbox, two women approach 
each other with a camera. They are watching themselves, how they touch and caress their bodies, how they 
experiment and play with different liquids. Smoldering, vibrant sounds are looming, an electric crackling 
flashes up and descends. 
"tell me your searchwords" is an exploration of two female bodies during 
masturbation, an erotic experimental short film.


a film by and with
Amélie Haller and Eva Kirsch
sound by Sara Trawöger
dramaturgical support by Maria Hube


  • Film

 

Aufführungen

Porn Film Festival Vienna: 

Masturbation Porn Shorts: 08.10.21, 18–20 o'clock 
Experimental Porn Shorts: 09.10.21, 20–22 o'clock 
Female* Pleasure(s) Porn Shorts: 10.10.21, 16–18 o'clock



tell me your searchwords (c)Amélie Haller/Eva Kirsch
© Amélie Haller/Eva Kirsch

Theatermaschine 2021

Die Theatermaschine ist ein Festival von den und für die Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität. In diesem Jahr wird es sich vor allem online auf verschiedenen Plattformen abspielen. Raum zur Interaktion wird ebenfalls geboten werden. Für mehr Informationen haltet die Augen offen auf www.theatermaschine-giessen.de und auf Facebook unter Theatermaschine und auf Instagram unter theatermaschine2021!

 

  • Festival

 

Aufführungen

21.05. -26.05.2021

 

Theatermaschine 2021

„These are a few of my favorite things“

Auf 2,7 Mio. Jahre angehäufte Dinge und eigentümliche Bedürfnisse können die Menschen zurückblicken. Alle Dinge, die zu uns gehören, alle Dinge, die verloren sind, alle Dinge, die wir wahrscheinlich niemals brauchen, die uns aber retten könnten. Und noch eins und noch eins und noch eins. Unsere Körper sind unter den Dingen. 
Auf der Suche nach neuen Verhältnissen versammelt sich die Gruppe äöü zur Anfertigung einer utopischen Bestandsliste. Im Zentrum steht eine niemals versiegende Heilsquelle, ein unwahrscheinlicher Ort an dem sich alle, wirklich alle Dinge treffen.


ein Stück von äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl), Carlos Franke, Franziska Schneeberger, Sarah Wessels, Eunsung Yang
Konzept & Performance: äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl)
Performance: Sarah Wessels
Spezialeffekte & Performance: Carlos Franke
Bühne & Kostüm: Eunsung Yang
Dramaturgie: Franziska Schneeberger
Produktionsleitung: Carina Graf
Technik: Ruth Süpple
Bühnenbau: Simon Lenzen
www.aeoeue.de


Eine Produktion von äöü (Patricia Bechtold / Johannes Karl) GbR in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste #Take Action aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und die Kunststiftung NRW.


  • Performance
  • Premiere

 

 

Aufführungen

22.10.21, Theater neben dem Turm, Marburg, 20 Uhr

FÜR DICH FÜR DICH FÜR DICH Festival für Performance, Theater und Musik


"These are a few of my favorite things“ (c) äöü
(c) äöü

Topoideologien des (Un)Erreichbaren

 (Arbeitsbericht aus dem dislozierten Seminar)

Die vorweggenommene Intention, sich den Orten sinnlich zu nähren und die Stad von innen zu betrachten, fehlte am Anfang. Zunächst verblieb das Seminar auf Distanz und digital. Wir kommunizierten disloziert zwischen Deutschland, Österreich, Schweden, Italien, Nord Mazedonien und Japan. Körperlose Wesen, die aus einer zerstreuten Geographie über Topo(ideo)logie diskutieren und manchmal auch rausflogen, wenn das Netzt zu stottern begann. Durchdrungen von Abwesenheit ereignete sich das topo(ideo)logische in Form von Ansammlung von Bildern, Wörtern und Gedanken.

Logo Topoideologien des (Un)Erreichbaren
(c) Topoideologien | WilsonstrasseFM
Aus der Unmöglichkeit eines physischen Treffens bzw. der Unerreichbarkeit des Zusammenseins entstand jedoch eine Reihe von Arbeiten und Projekten, die in unterschiedlichen Medien (Video, Audio-Walk, Performance, Installation und Foto-Essay) den Blick für die Schwellenräume schärfen. „Wir sind“, so Walter Benjamin in dem Passagenwerk: „sehr arm an Schwellenerfahrungen geworden.“ Als Übergangsorte markieren Schwellen Zäsuren im Raum-Zeit Kontinuum der neoliberalen Landschaft und ermöglichen dadurch Einblicke in die widersprüchliche Architektur gesellschaftlicher Verhältnisse, das Ausgeschlossene und das Unbewusste. Indem das Seminar einen „Ausbruch“ aus dem Raum der Theorie initiiert, mit dem Ziel eben die starren Grenzen zwischen Reflexion und Praxis zu verschieben, wurde es selbst zu einer Art angewandter „Schwellenkunde“ im Sinne Benjamins. Die Ausstellung Topologien des (un)erreichbaren (die sich aus dem Seminar entwickelt hat) generiert eine mediale, ortsspezifische Konstellation, die sich mit der ökonomisch-ideologischen Transformation urbaner Landschaft auseinandersetzt und dialektische Bilder hervorbringt. Diese schweben zwischen explizit politisch motivierten Aktionen, poetischer Reflexion am Rande des Rauschens und Verräumlichung von Spuren und Phantomen der Vergangenheit. Mit Arbeiten von: Nazanin Bahrami//Judith Bethke//Lisa Birkenbach//Melina Brinkmann//Eva Budniewski//Barbara Luci Carvalho//Talisa Frenschkowski//Yinfu Gao//Eva Grund//Lisa Horvath//Greta Klein//Simon Lenzen//Luka Schreckenberger//Jean-Noël Lenhard//Alica Müller//Tina Muffler//Gala Naseva//Ruth Süpple//Jannis Wulle. Quelle: Topoideologien | WilsonstrasseFM


Eine Dokumentation der Arbeiten ist verfügbar über die Internetseite von WilsonstrasseFM:
https://www.wilsonstrassefm.com/topoideologien 

warp

It is not what you see, but how you see and when you can’t see. The gaps filled with imagination, the sensations storming and informing you, the imprints you hold on to, the drifting of your attention. 

A lose thread, a missing link, a connection detached and rewired. Warped, then messed up, to get lost in yet another fabrication. Something moves there, suspended in a near distance. 

warp turns on by turning off, the theatre inverted: the audience sits in pulsing light while the stage remains dark. Bodies move amongst reflective fabrics, casting the light back at them. Weaves wired with touch sensors whisper a cacophony of stories and sounds. Fingers slip and slide in-between bodies, materials, textures and technologies, weaving choreographies of DIY e-textiles, text, sound, images and codes – to warp the realities fabricated by them.

 

warp is performed by Amina Szecsödy, Chloe Chignell, Gry Tingskog and Rodrigo Andreolli
the weaves crafted by Amina Szecsödy, Chloe Chignell, Gry Tingskog and Rodrigo Andreolli
and coded and wired by Gry Tingskog
the sound is made by Amina Szecsödy, Gry Tingskog and Rodrigo Andreolli

warp is a cooperation between Gry Tingskog and Künstlerhaus Mousonturm, the MA in Choreography and Performance within the frame of Hessian Theatre Academy (HTA) with support from Kulturamt Gießen.


  • Performance
  • Abschlussstück (Gry Tingskog)

Aufführungen
October 28th 6 pm 
October 29th 9 pm 
October 30th 8 pm (including a post-performance talk)


warp

WOLVES - I travel in packs

Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES - I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen.

Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

im Rahmen des "FÜR DICH FÜR DICH FÜR DICH"-Festival am TNT in Marburg. Gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München.

 

  • Performance

 

Von und mit: Amélie Haller & Viccy Link
Sound: Sara Trawöger
Video und Licht: Merthe Wulf
Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

 

Aufführungen

  • 21.08.21, 20.00, Theater neben dem Turm Marburg
WOLVES_Laserhhle.jpeg
(c) Eva Kirsch

x Schritte

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in der selben Geschwindigkeit wie der vorherige. Nach dem das Medienprojekt - bestehend aus Performance, Kurzfilm und Installation - innerhalb der letzten zwei Jahre bei diversen internationalen Festivals gezeigt werden konnte, freuen wir uns, dass der Kurzfilm nach vier weiteren Filmfestivals in diesem Jahr nun im Rahmen der Sidewalk Gallery in der Fountain Street Gallery in Bosten, USA ausgestellt wird! Konzipiert und umgesetzt wurde es von Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar, die sich kürzlich zum Kollektiv Koprow&Preßmar zusammengeschlossen haben, in Zusammenarbeit mit Davida Brown.


Koprow&Preßmar (Michelle Koprow und Laura-Marie Preßmar) in Zusammenarbeit mit Davida Brown


  • Kurzfilm

 

Aufführungen

26. Sep. 2021 - 09. Okt. 2021, Boston, MA, USA


X-Schritte
(c)KoprowPreßmar

X-Schritte
(c)KoprowPreßmar

Zu Verschenken [phase 2: Piling up]

Zu verschenken Image
(c) Rodrigo Andreolli
Diese Arbeit ist ein öffentliche Gabe. Ein Spiel mit den Umständen - materialisiert und zusammengestellt, um zu schwinden und als Virtualität zu ruhen - in Daten und in der Erinnerung. Gebunden durch Wechselwirkungen und körperlichen Einsatz. Choreographien, die sich aus Begegnungen auf Gehwegen, Straßenecken und Kreuzungen ableiten. Es ist Spekulation über Fragen der Ökonomie, die durch zu verschenkende Objekte in den Straßen angestoßen wird. Nichts ist umsonst. In Spaziergängen und Unterhaltungen sammeln wir Überreste, die in unserem nicht zu stoppenden, produktiven Pathos zurückgelassen werden. Wir akkumulieren, wir horten. Can’t stop, won’t stop. Das Sammeln ist ein Weg, diese Objekte in eine neuen Zusammenhang zu bringen - sie in eine neue temporäre Existenz zu entführen. Das Stapeln, eine Möglichkeit, die Grenzen der prekären Stabilität auszutesten. Während wir uns an transmateriale Kollaborationen annähern, enthüllen wir Erzählungen, weben Erinnerungen und Fiktionen. Zu Verschenken wird als Teil von Rodrigo Andreollis Abschlussprojekt für den MA CUP am 20. und 21. März im TheaterLabor Gießen präsentiert. 

 

Phase 3 der Recherche wird im September 2021 im Mousonturm, Frankfurt, uraufgeführt. Dieses Projekt ist eine HTA-Koproduktion. Die Recherche wird vom Fonds Darstellende Künste (#takecare Programm )aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt.

 

a piece by
Rodrigo Andreolli


collecting and piling with:
Miguel Caldas
Ida Daniel
Carolina Mendonça
Mara Kirchberg
Todor Stoyanov
Amina Szecsody
Gry Tingskog


Walking contributions:
René Alejandro Huari Mateus
Diana DeFex
Nina DeLudemann
Patrick Faurot
Cheraneva Katja
Eliza Goldox
Romuald Krezel
Lee Mun Wai
Carina Premer
Tomás de Souza

 

  • Performance
  • Abschlusstück

Die Performance findet im Prüfungsrahmen statt.


Aufführungen: 

[Phase2] 20 - 21.03.21, PB3000, Gießen

[Phase3] 06 - 12.09.21, Mousonturm, Frankfurt

Z0CK3N

EINE THEATERQUEST DURCH ANALOGE UND DIGITALE SPIELWELTEN 
Let’s play! Die Produktion Z0CK3N beschäftigt sich auf der Theaterbühne – einem zentralen Ort des Spielens – mit dem Spiel. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und hat Einzug in WG-Küchen, Hobbykeller und Ministerkonferenzen gefunden. Pure Zeitverschwendung oder gerade die Beschäftigung, in der wir besondere Fähigkeiten erlernen? 
Wir begeben uns auf eine epische Theaterquest – eine Mission durch analoge und digitale Spielwelten, um von Level zu Level der Frage nachzugehen, warum wir eigentlich spielen. Dafür werden dicke Regelbücher und virtuelle Waffenschränke durchforstet, FORTNITE-Tänze geübt und das LARP-Gewand gezückt, CS:GO-Karten erforscht und unterschätzte Bauern in den Fokus gerückt. Unterstützung und Insidertipps für diese Mission erhält das Team von Freiburger Schach-Ikonen, Schiedsrichter_innen, E-Sportler_innen, Dungeonmasters, Gamingforscher_innen und Brettspielefans.


Regie Sascha Flocken / Bühne Jens Dreske, Franziska Jacobsen / Kostüme Paula Mierzowsky / Dramaturgie Maria Obermeier / Mit Lena Drieschner, Alexander Redwitz


  • Performance
Aufführungen
03.10.2021, Theater Freiburg, 19:00 - 20:15 Uhr
03.10.2021, Theater Freiburg, 19:00 - 20:15 Uhr 
15.10.2021, Theater Freiburg, 19:00 - 20:15 Uhr 
16.10.2021, Theater Freiburg, 19:00 - 20:15 Uhr 
30.10.2021, Theater Freiburg, 19:00 - 20:15 Uhr 
31.10.2021, Theater Freiburg, 19:00 - 20:15 Uhr