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Artikelaktionen

Dr. Dániel Czicza

 

 Biographie


 

Jahrgang 1976, verheiratet, eine Tochter (2007) und ein Sohn (2012)

 

 


Veröffentlichungen


 

Monographien

 

 

 

 

2014

 

 

 

 

Das es-Gesamtsystem im Neuhochdeutschen. Ein Beitrag zu Valenztheorie und Konstruktionsgrammatik. Berlin / Boston: de Gruyter (Studia Linguistica Germanica 120).

Das es-Gesamtsystem im Neuhochdeutschen

 

Aufsätze

 

2017

Kodierungskomplexität multimodal. Zur Determinierung in ortsgebundener Schriftlichkeit. In: Hennig, Mathilde (Hrsg.): Linguistische Komplexität - ein Phantom? Tübingen: Stauffenburg, 123-148.

2015 Zu Analogien zwischen verbaler und nominaler Organisation. In: Hennig, Mathilde/Niemann, Robert (Hrsg.): Junktion in der Attribution. Ein Komplexitätsphänomen aus grammatischer, psycholinguistischer und praxistheoretischer Perspektive. Berlin/Boston: de Gruyter Mouton, 123-162.
Konstruktionen in der Wissenschaftssprache. In: Bücker, Jörg / Günthner, Susanne / Imo, Wolfgang (Hrsg.): Konstruktionsgrammatik V: Konstruktionen im Spannungsfeld von sequenziellen Mustern, kommunikativen Gattungen und Textsorten. Tübingen: Stauffenburg, 81-107.
2013 [mit Mathilde Hennig]: Aggregation, Integration und Sprachwandel. In: Vogel, Petra Maria (Hrsg.): Sprachwandel im Neuhochdeutschen. Berlin / Boston, 1-34. (= Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 4)
2012 [mit Mathilde Hennig / Volker Emmrich / Robert Niemann]: Zur Verortung von Texten zwischen den Polen maximaler und minimaler Wissenschaftlichkeit.  Ein Operationalisierungsvorschlag.  In: Fachsprache 35, 2-44.
2011 [zusammen mit Mathilde Hennig]: Zur Pragmatik und Grammatik der Wissenschaftskommunikation. Ein Modellierungsvorschlag. In: Fachsprache 1-2, 36-61.
2010 Das simulierende es: Zur valenztheoretischen Beschreibung des nicht-phorischen es am Beispiel eines neuhochdeutschen Textes. In: Ziegler, Arne (Hrsg.): Historische Textgrammatik und historische Syntax des Deutschen. Traditionen, Innovationen, Perspektiven. Unter Mitarbeit v. Christian Braun. Berlin / New York. Bd. II, 1041-1063.
2007 ES-constructions. In: Balaskó, Mária / Szatmári, Petra (Hrsg.): Sprach- und Literaturwissenschaftliche Brückenschläge. Vorträge der 13. Jahrestagung der GESUS in Szombathely, 12.-14. Mai 2004. München, 305-318 (Edition Linguistik 59).
2006 Briefe des Braut- und Ehepaares von Neupauer. In: Ágel, Vilmos / Hennig, Mathilde (Hrsg.): Grammatik aus Nähe und Distanz. Theorie und Praxis am Beispiel von Nähetexten 1650-2000. Tübingen, 297-319.
[zusammen mit Péter Kappel]: Privatbriefe aus den 90er Jahren. In: Ágel, Vilmos / Hennig, Mathilde (Hrsg.): Grammatik aus Nähe und Distanz. Theorie und Praxis am Beispiel von Nähetexten 1650-2000. Tübingen, 361-377.
2004 Zur Analyse von es in historischen Texten. Am Beispiel eines neuhochdeutschen Textes aus dem 18. Jahrhundert. In: Czicza, Dániel / Hegedus, Ildikó / Kappel, Péter / Németh, Attila (Hrsg.): Wertigkeiten, Geschichten und Kontraste. Festschrift für Péter Bassola zum 60. Geburtstag. Szeged, 23-37.
Deutsch-ungarische kontrastive Analyse von „es“. In: Adamcova, Líviá (Hrsg.): Beiträge zu Sprache & Sprachen 5. Vorträge der 11. Jahrestagung der GESUS in Bratislava. München (Edition Linguistik 49).
2003 Theoretische Überlegungen zu einer möglichen Neuorientierung in der es-Forschung. In: Németh, Attila (Hrsg.): Linguistische Beiträge ungarischer Nachwuchs-germanisten. Referate der I. Linguistischen Tagung ungarischer Nachwuchs-germanisten an der Universität Veszprém vom 28.–29. März 2003. Veszprém/Wien, 25-49 (Studia Germanica Universitatis Vesprimiensis, Supplement Bd. 3).

 

Herausgebertätigkeit

 

2004 [mit Ildikó Hegedus, Péter Kappel, Attila Németh]: Wertigkeiten, Geschichten und Kontraste. Festschrift für Péter Bassola zum 60. Geburtstag. Szeged.

 



Forschungsinteressen


 

  • Analogie in Grammatiktheorien
  • Grammatik des Gegenwartsdeutschen
  • Verhältnis von Valenztheorie und Konstruktionsgrammatik
  • Grammatik und Wissenschaftssprache

 

Meine Forschung konzentriert sich zurzeit auf die Frage, wie das Konzept der Analogie grammatiktheoretisch ausbuchstabiert und auf die Beschreibung sowie Erklärung bestimmter grammatischer Phänomene angewendet werden kann. Dabei geht es vor allem um folgende Schwerpunkte:

 

  • Formale, relationale und funktionale Typen analogischer Beziehungen zwischen   grammatischen Strukturen
  • Analogien und Differenzen zwischen verbaler und nominaler Organisation unter besonderer Berücksichtigung komplexer Nominalgruppen in Wissenschaftssprache
  • Status und Anwendung von Analogie in valenztheoretischem und konstruktionsgrammatischem Rahmen
  • Verhältnis von Analogie und Grammatikalisierung im Wandel von Konstruktionen

 

 

Mitarbeit in Projekten


 

DFG-Projekt Explizite und elliptische Junktion in der Syntax des Neuhochdeutschen

 

Im Kasseler Junktionsprojekt (2007-2009) wurden in je vier Texten aus dem 17. und 19. Jahrhundert junktionsrelevante grammatische Merkmale (Junktoren, Koordinationsellipsen, Prädikate, Subjekte, Fokuspartikeln, Korrelate) ausschließlich manuell annotiert. Ziel der Annotationen war es, verschiedene Techniken expliziter und elliptischer Junktion über die Kombination der annotierten grammatischen Merkmale zu rekonstruieren.

Meine Aufgabe bestand dabei vor allem darin, Korpustexte für die Annotation vorzubereiten, Annotationen vorzunehmen und die im Projekt arbeitenden Hilfskräfte zu betreuen. Zudem habe ich technische und inhaltliche Dokumentationen erstellt. Zu weiteren Details s.

 

http://www.uni-giessen.de/kajuk/annotation.htm

 

 

 

GDE-N: Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich – Das Nominal

 

Ziel des von Gisela Zifonun geleiteten Projekts Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich ist die Erarbeitung einer Grammatik des Deutschen vor dem Hintergrund typologischer Variation. Dazu wird das Deutsche im Kontext europäischer Kontrastsprachen (vor allem Englisch, Französisch, Polnisch und Ungarisch) betrachtet, wodurch eine deutlichere Profilierung der deutschen Grammatik erreicht werden soll. Das seit 2001 laufende Teilprojekt GDE-N fokussiert auf die Morphologie und Syntax nominaler Strukturen. Zu Details s.

 

http://www1.ids-mannheim.de/gra/projekte/gde.html?L=0

 

Meine Arbeit im Projekt (2009) bestand hauptsächlich in der Aufarbeitung der einschlägigen ungarischsprachigen Fachliteratur sowie in der Beratung und Unterstützung der Projektmitarbeiter bei Fragen zur ungarischen Grammatik.

 

Lehre an der Justus-Liebig-Universität


 

WS 16/17

Konstruktionsgrammatik, Seminar

SS 2016

Einführung in das Studiengebiet Sprache, Seminar

Satzanalyse, Seminar

WS 15/16

Grammatik des Nomens, Seminar

Junktion und Variation, Masterseminar

SS 2015

Einführung in das Studiengebiet Sprache, Seminar

Satzanalyse, Seminar

 

WS 14/15

(Professurvertretung an der Universität Duisburg-Essen)

Korpuslinguistik

Schrift und Schreiben, Seminar

Grammatische Grundlagen, Seminar

Grammatik und Variation, Seminar

 

SS 2014

Einführung in das Studiengebiet Sprache, Seminar

Grammatische Zweifelsfälle und Analogie, Seminar

 

WS 13/14

Wort und Satz, Vorlesungsbegleitendes Seminar 

Grammatische Textanalyse, Masterseminar

 

SS 2013

Einführung in das Studiengebiet Sprache, Seminar

Satzanalyse, Seminar

WS 12/13

Text und Pronomen, Masterseminar

 

SS 2012

Einführung in das Studiengebiet Sprache, Seminar

Valenztheorie, Seminar

 

WS 11/12

Vorlesungsbegleitendes Seminar Wort und Satz, Seminar

Text und Pronomen, Masterseminar

 

SS 2011

Grammatik von Wörtern und Konstruktionen, Seminar

Grammatikalisierung, Seminar

 

WS 10/11

Flexionsmorphologie, Seminar

Syntax des Gegenwartsdeutschen, Seminar

 

SS 2010 Einführung in das Studiengebiet Sprache, Seminar