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Artikelaktionen

Sommersemester 2020

Meine Veranstaltungen werden digital angeboten. Falls die Belastbarkeit der elektronischen Systeme dies erlaubt, möchte ich wöchentlich mit Ihnen per Videokonferenz Kontakt aufnehmen. Bitte tragen Sie sich so schnell wie möglich in Stud.IP ein. Der Zugang ist ab jetzt offen.

 

 

Nouvelles grammaires de la langue française

Zielgruppe: L1,2,3, WPV, 2. Sem

 

„Was ist das eigentliche Ziel der Sprachreflexion in der Schule? Dass die Schüler „das“ grammatische „System“ durchschauen, die Begriffe korrekt anwenden und wissen, was sprachlich „richtig“ bzw. „falsch“ ist? Das auch, aber es kann nicht alles sein“1. Was dann?

Ausgehend von dieser Frage ist es Ziel dieser Veranstaltung, mit Ihnen zu untersuchen, wie sich die Grammatikschreibung zum Französischen seit dem letzten Jahrhundert entwickelt hat, welche Schwerpunkte neuere Grammatiken des Französischen setzen, mit welchen Fragestellungen moderne Grammatikschreibung konfrontiert ist, welche Strukturen und Varietäten bevorzugt erfasst werden und mit welchen Ansätzen dies zustande kommt. All die hier ausgeführten Untersuchungsschritte lassen sich erst dann wirklich verstehen, wenn konzeptionelle Überlegungen durch Praxis flankiert werden. Übergeordnetes Ziel der Veranstaltung ist daher, die Inhaltsstruktur neuerer Grammatiken zu beleuchten und positive sowie negative Aspekte hervorzuheben. Da Grammatiken in Papierformat uns momentan nicht zugängig sind, werden wir a) digital verfügbare Inhaltsverzeichnisse einander gegenüberstellen und b) mit dem Material arbeiten, das bereits auf der Festplatte meines Computers gespeichert ist.

Diese Lehrveranstaltung ist Bestandteil des Basismoduls „Sprachwissenschaft“ bzw. „Sprachwissenschaft und Sprachpraxis“, ihr Besuch ist für L3, L2 und L1-Studierende im ersten Studienjahr obligatorisch.

 

 

1. Häcker, Roland, 2009: «Wieviel? Wozu? Warum? Grammatik in der Schule». Konopka, Marek/ Strecker, Bruno (Hgg.): Deutsche Grammatik–Regeln, Normen, Sprachgebrauch.–Berlin/New York: de Gruyter (2009): 309-332.

 

 

 

Morphosyntaktische Analyse von französischen Texten

Zielgruppe: L1,2,3, WPV, 2. Sem

 

Diese Veranstaltung beinhaltet thematisch drei Schwerpunkte, die sich jeweils mit den Begriffen <Text, Textgrammatik, Morphosyntax> erfassen lassen. Die Anordnung dieser Begriffe ist nicht willkürlich, denn die Morphosyntax ist Bestandteil einer Textgrammatik, und die Textgrammatik prägt maßgeblich die Art und Weise, wie Texte auszusehen haben. Die Einheit Text ist somit die übergeordnete Ebene und daher die Ebene, womit wir beginnen werden. Zuerst werden wir auf die Fragen eingehen, was sind Texte, wie werden sie definiert, welche Ansätze befassen sich mit dieser Thematik und vor allem: Was ist das Verhältnis zwischen Diskurs und Text: Handelt es sich einfach um Synonyme oder beziehen sich diese Termini auf unterschiedliche Realitäten, die infolgedessen genau erfasst werden sollten?

Jedes Land hat (auch in Zeiten der Globalisierung) wissenschaftlich eigene Traditionen und Zugänge zum Wissen; relevant ist daher für uns, wie die Einheit Text (Diskurs?) in der frankophonen Welt behandelt wird. Der zweite Schritt liegt darin zu bestimmen, ob Texte spezifische morphosyntaktische Merkmale aufweisen. Handelt es sich um Merkmale, die sonst in einer herkömmlichen Grammatik des Französischen unbeachtet bleiben? Um diese Frage zu beantworten, ist es wiederum notwendig, grammatische Merkmale hervorzuheben, die sonst als rein satzbezogen gelten. All die hier eingeführten Untersuchungsschritte lassen sich erst dann wirklich verstehen, wenn konzeptionelle Überlegungen durch Praxis flankiert werden. Übergeordnetes Ziel der Veranstaltung ist daher, typisch morphosyntaktische Merkmale französischer Texte mithilfe kontrastiver Vergleiche zu erarbeiten.

Diese Lehrveranstaltung ist Bestandteil des Basismoduls „Sprachwissenschaft“ bzw. „Sprachwissenschaft und Sprachpraxis“, ihr Besuch ist für L3, L2 und L1-Studierende im ersten Studienjahr obligatorisch.

 

 

Grammatische Merkmale von spanischen Texten

Zielgruppen: MFKW Ba, WPV, 2. Sem| NFF Ba, WPV, 2. Sem| SLK Spa Ba, WPV, 2. Sem| GuK Spa Ba, WPV, 2. Sem| L3, WPV, 2. Sem

 

Was sind Texte? Welche Ansätze befassen sich mit dieser Thematik und vor allem: Was ist das Verhältnis zwischen Diskurs und Text? Handelt es sich einfach um Synonyme oder beziehen sich diese Termini auf unterschiedliche Realitäten, die infolgedessen genau erfasst werden sollten?

Jedes Land hat (auch in Zeiten der Globalisierung) wissenschaftlich eigene Traditionen und Zugänge zum Wissen; relevant ist daher für uns, wie die Einheit Text (Diskurs?) in der hispanophonen Welt behandelt wird.

Texte lassen sich typologisch klassifizieren. Das Endergebnis dieses Verfahrens hängt natürlich von den verwendeten Klassifikationsparametern ab. Ziel unserer Veranstaltung ist es zu untersuchen, inwieweit grammatische Merkmale die Bildung von Texttypologien unterstützen können. Dieses Programm setzt neben dem Erwerb konzeptionellen Wissens – z.B. worin unterscheiden sich satzbezogene vs textbezogene grammatische Merkmale? – auch die Zusammenstellung (in Eigenregie) eines Textkorpus und seine Analyse mithilfe kontrastiven Vergleichs voraus.

Diese Lehrveranstaltung ist Bestandteil des Basismoduls „Sprachwissenschaft“ bzw. „Sprachwissenschaft und Sprachpraxis“ und ihr Besuch ist für L3-Studierende des Faches Spanisch sowie für BA-Studierende mit Spanisch (Haupt- oder Nebenfach) im ersten Studienjahr obligatorisch.

 

 

Die spanische Sprache

 

Zielgruppen: MFKW Ba, PV, 2. Sem; NFF Ba, PV, 2. Sem; SLK Spa Ba, PV, 2. Sem; GuK Spa Ba, PV, 2. Sem; L3, PV, 2. Sem.

 

In der Überblicksvorlesung werden die Teilgebiete der spanischen Sprachwissenschaft vorgestellt, in denen Studierende des Faches Spanisch/Hispanistik fundierte Kenntnisse erwerben müssen. Die Lehrveranstaltung ist Bestandteil des Basismoduls „Sprachwissenschaft“ bzw. „Sprachwissenschaft und Sprachpraxis“ und ihr Besuch ist für L3-Studierende des Faches Spanisch sowie für BA-Studierende mit Spanisch/Hispanistik (Haupt- und Nebenfach) im ersten Studienjahr obligatorisch.

Zunächst werden die Verbreitung der spanischen Sprache in der Welt und ihr Status (Muttersprache, Amtssprache, Verkehrssprache, Bildungssprache) in den einzelnen hispanophonen Ländern und Regionen behandelt. Anschließend wird die externe spanische Sprachgeschichte von der Romanisierung der Iberischen Halbinsel über die Verbreitung des Spanischen in Lateinamerika bis hin zur Entwicklung des heutigen Sprachzustandes in Grundzügen dargestellt. Weitere Themenbereiche der Vorlesung sind Varietäten-, Kontakt-, Korpus- sowie Pragmalinguistik. Besondere Aufmerksamkeit wird der Analyse gesprochener Sprache und dem Status des Spanischen im Zeitalter der sprachlichen Globalisierung geschenkt.

Die Vorlesung ergänzt und vertieft den Grundkurs „Einführung in die synchrone spanische Sprachwissenschaft“. In der Abschlussklausur wird daher auch der Einführungsstoff geprüft. Das Programm zur Vorlesung sowie die Bibliographie dazu finden Sie in Stud.IP. 

 

 

Les langues de spécialité

 

Zielgruppen: GuK Frz Ba, WPV, 2. Sem| MFKW Ba, WPV, 2. Sem| NFF Ba, WPV, 2. Sem| SLK Frz Ba, WPV, 2. Sem

 

Öffnet man den Link theses.univ-lyon2.fr/documents/getpart.php?id=lyon2.2002.carras_c&part=53684, so lassen sich auf wenigen Seiten um die 15 Definitionen des auf Deutsch so eindeutigen ‚Fachsprache‘-Begriffs finden. Es ist sicherlich nicht neu, dass sprachbezogene Erscheinungen keinen definitorischen Konsens erfahren (man denke nur an die vielen Satzdefinitionen), trotzdem stellt sich die Frage, weshalb eine Sprachvarietät, die uns jeden Tag begegnet und von den meisten Sprechern tagein tagaus verwendet wird, derartige Schwierigkeiten bereitet.

Wir werden uns daher im Kurs zuerst mit den Instrumenten befassen, die bei einem besseren Verständnis der sprachlichen Fachlichkeit hilft, um dann zusammen zu untersuchen, wie Fachtexte kategorisiert und auseinandergehalten werden können. Fachsprache linguistisch zu verstehen, bedeutet auch zu wissen, dass Fachtexte Teil von Diskursen sind, in denen Produzenten und Rezipienten durch sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Intentionen bewegt werden: Fachsprachliche Texte können also wissenschaftlich nur erfasst werden, wenn der Diskursrahmen, in dem sie wurzeln, berücksichtigt wird. Damit all diese Überlegungen nicht rein konzeptionell stehen bleiben, werden wir während des Semesters ein aus Texten bestehendes Korpus zusammenstellen und mehrdimensional analysieren.

Diese Lehrveranstaltung ist Bestandteil des Basismoduls „Sprachwissenschaft“ bzw. „Sprachwissenschaft und Sprachpraxis“ und ihr Besuch ist für BA-Studierende mit Französisch/Galloromanistik (Haupt- oder Nebenfach) im ersten Studienjahr obligatorisch.