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Artikelaktionen

Drittmittel

 

Drittmittel_SFBDFG-SFB/TRR 135 „Kardinale Mechanismen der Wahrnehmung“

Der SFB will untersuchen, wie das menschliche Gehirn aus sensorischen Eingangssignalen übergeordnete Bedeutung ableitet. Dazu soll der Prozess der Wahrnehmung umfassend auf der Basis dreier grundlegender Prinzipien erklärt werden: Prädiktion, Bewertung und Kategorisierung. Die dadurch entstehenden internen Modelle der Umwelt ermöglichen es dem Menschen, den künftigen Zustand der Umgebung sowie Handlungskonsequenzen vorherzusagen, die möglichen Risiken und den Nutzen von Reizen und Reaktionen zu bewerten sowie die unendliche Menge an Umweltreizen in Kategorien von Konzepten und Verhaltensweisen abzubilden. [Mehr...]


International Research Training Group (DFG-IRTG 1901)
The Brain in Action – BrainAct

Drittmittel_IRTGDas Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) "The Brain in Action" (DFG-1901) ist eine internationale Forschungsallianz der Philipps Universität Marburg sowie der Justus-Liebig-Universität Gießen gemeinsam mit drei kanadischen Universitäten. Geleitet wird das Kolleg von Frank Bremmer (Philipps Universität Marburg) und Katja Fiehler (JLU Gießen). Zu den kanadischen Partneruniversitäten gehören die York University in Toronto, die Queens University in Kingston und die Western University in London.
Das wesentliche Ziel des IRTG ist die Erforschung eines tiefgreifenden Verständnisses der neuronalen Systeme und Prozesse, die der Wahrnehmung und Handlung in unserem Alltag zu Grunde liegen.


Deutschland - USA Zusammenarbeit in Computational Neuroscience

Die "Deutschland - USA Zusammenarbeit in Computational Neuroscience" ist eine transnationale Initiative zur Forschungsförderung zwischen Deutschland und den USA. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der amerikanischen Förderorganisation National Science Foundation (NSF) getragen. Derzeit werden zwei Vorhaben der Abteilung gefördert. [Mehr...]
Modelle der Verarbeitung von Form und Farbe“ (Karl Gegenfurtner, Kooperationspartner: Wyeth Bair und Anitha Pasupathy) hat zum Ziel, menschliche Objekterkennung auf der Ebene von Schaltkreisen und neuronalen Mechanismen zu verstehen. Mit Hilfe psychophysikalischer Untersuchungen natürlicher Szenen soll ein neurobiologisch plausibles Modell entwickelt und am Computer simuliert werdem, das die Verarbeitung in den relevanten Formerkennungsarealen des visuellen Kortex abbildet.
Neuronale Theorie der dreidimensionalen Formwahrnehmung“ (Roland Fleming, Kooperationsparter: Steven Zucker) zielt darauf ab, mit Hilfe von Computersimulationen und Psychophysik die Prozesse der 3D-Formwahrnehmung von den ersten Stufen - einfachen Messungen zweidimensionaler Netzhautbilder - bis zur letzten Stufe - der Repräsentation dreidimensionaler Strukturen – abzubilden.




Das PRISM Netzwerk untersucht, wie das Gehirn Oberflächen unserer alltäglichen Umgebung repräsentiert. Ziel ist es herauszufinden, wie wir Materialeigenschaften, dreidimensionale Formen und Beleuchtung wahrnehmen.

Drittmittel-1

Drittmittel-2

Das Projekt "Mesopisches Sehen" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft von November 2010 bis Oktober 2011 mit 200.000 Euro gefördert. Es handelt sich um ein Teilprojekt des Projektes "Neue mesopische bildauflösende Lichtmesstechnik mit Auswertungssoftware und Messkamera" in Kooperation mit der TU Darmstadt (Prof. Khanh) und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Prof. Kurtenbach).

Die Charakterisierung der visuellen Signalverarbeitung unter mesopischen Beleuchtungsbedingungen ist bislang aufgrund ihrer Komplexität nur unzureichend gelungen. Das Projekt beschäftigt sich mit der mesopischen Bewegungswahrnehmung, da bereits frühere Studien eine systematische Unterschätzung der Eigengeschwindigkeit unter niedrigen Beleuchtungsbedingungen nahe gelegt haben. Mit Blick auf die Relevanz dieser Befunde für den Straßenverkehr soll der Frage nachgegangen werden, welche Auswirkungen unterschiedliche zentrale und periphere Beleuchtungsbedingungen auf die Wahrnehmungen von Eigen- und Objektbewegungen haben.


Die Deutsche Forschungsgemeinsschaft fördert das Projekt "Wahrnehmung von Materialeigenschaften" von Prof. Karl Gegenfurtner über einen Zeitraum von fünf Jahren mit 1,25 Millionen Euro. Das Reinhardt-Koselleck-Programm der DFG ist besonders innovativen, aber auch risikoreichen Projektideen exzellenter Einzelwissenschaftler vorbehalten.

Drittmittel-3
In einer Reihe von Experimenten wurde der Einfluss von Stäbchen und Zapfen auf Aufgaben des aktiven Sehens untersucht. So wurden an einem ehemaligen Flughafen Fahrexperimente unter verschiedenen Lichtbedingungen durchgeführt. Als Fahrer überschritten Probanden die instruierte Geschwindigkeit um ca. 15 % und als Beifahrer unterschätzten die Probanden die ge- fahrene Geschwindigkeit um ca. den gleichen Betrag. Erstaunlicherweise waren diese Fehleinschätzungen unter allen Beleuch- tungsbedingungen identisch, anders als dies in Laborexperimenten früher der Fall war. In einer anderen Versuchsreihe wurde die visuelle Suche unter skotopischen und photopischen Bedingungen verglichen. Es zeigte sich dabei, dass hier vom visuellen System systematisch Anpassungen durchgeführt werden, um das zentrale visuelle skotopische Skotom auszugleichen.

DFG

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Die Forschergruppe "Perception and Action" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt. Die erste Funding-Periode war von 2004-2007. Die derzeitige zweite Funding-Periode begann im Januar 2008. Ziel der Forschergruppe ist es, die Beziehung visueller und motorischer Verarbeitung zu verstehen. Weitere Projekte sowie genauere Beschreibungen finden Sie auf der Seite der Arbeitsgruppe.

Das Forschungstraining-Netzwerk "NeuroAct" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt. Es wurde 2003 gestartet und im Jahre 2007 erneuert. Es findet statt in den Universitäten in Marburg und Giessen, wobei Labore aus der Psychologie, Neurophysik, menschlichen Bewegungswissenschaft und Linguistik integriert sind.
Wir versuchen die Frage zu beantworten, wie sensorische Stimuli verarbeitet und - nachdem sie moduliert wurden durch Prozesse des Gedächtnisses, des Lernens, der Aufmerksamkeit, der Emotionen und der Sprache - benutzt werden, um Verhalten zu steuern.





NeuroAct


codde top
codde bot

Das Marie-Curie-Netzwerk "Coordination for optimal decisions in dynamic environments" (CODDE) bringt führende Wissenschaftler aus ganz Europa zusammen, um die Hirnprozesse zu verstehen, die es uns ermöglichen in der dynamischen Welt wahrzunehmen und zu handeln. Das CODDE Netzwerk erforscht die Verbindung zwischen sensorischem Input, Hirnaktivitäten und motorischem Output. Hierbei werden behaviorale Techniken, Brain-Imaging, Bewegungsmessung und Computational Modelling kombiniert. Das Netzwerk besteht aus 8 universitäteren Partnern und 4 industriellen Partnern. Das Netzwerk trainiert junge Wissenschaftler und führt innovative Forschung durch. Dieses geschieht in Kollaboration und Kooperation zwischen mehreren Partnerseiten. Wir treffen uns regelmäßig, geben die Möglichkeit zum Studentenaustausch und organisieren Trainingskurse für Fortgeschrittene.

Loewe Logo
Kommunikative Kulturtechniken wie das Lesen und Schreiben bilden die Grundlage einer jeden komplexen Gesellschaft. Der im Wettbewerbsverfahren des hessischen Forschungsförderungsprogramms "LOEWE ─ Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz" beantragte Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" thematisiert das Phänomen, dass sich Kulturtechniken als Prozesse verändern, sich diese Veränderung auf „kulturelle Produkte“ auswirkt und dabei die gesellschaftlichen Praktiken des Umgangs mit ihnen ständig angepasst werden. Methodisch soll dies aus der Perspektive der Medialisierung erforscht werden, wobei sprach-, kultur-, sozial- und geschichtswissenschaftliche Herangehensweisen miteinander kombiniert werden.




LOEWE Kugeln



gazecom

Das Projekt "Gaze-based communication" (GazeCom) wird unterstützt von der Europäischen Kommission innerhalb der Information Society Technologies (IST) priority of the 6th Framework Programme. Unsere Ziele sind (i) zu zeigen, dass Blickführung einen großen Einfluss darauf hat, was effektiv wahrgenommen und kommuniziert wird; (ii) das Verständnislevel des humanen visuellen Systems auf den Punkt zu heben, an dem Blickführung realisiert wird und (iii) Prototyp-Systeme zu entwickeln, die diese Erkenntnisse instrumentalisieren und ihr Anwendungspotenzial demonstrieren. Wir glauben, dass, bei Erreichung dieser Ziele, die daraus resultierende Technologie die Kommunikation in der zukünftigen Informationsgesellschaft fundamental verändern wird.

Die European Summer School konfrontiert junge visuelle Forscher - auf spätem prä-doctoralen oder frühem post-doctoralen Level - mit den prinzipiellen Methoden und grundlegenden Themen zeitgenössischer visueller Neurowissenschaften. Zusätzlich strebt sie den Aufbau einer grundlegenden Sprachkompetenz in der neu entstehenden Wissenschaftssprache der berechnenden Neurowissenschaften an. Die Spannweite an Themen ist breit, buchstäblich von den "spikes to awareness", und der Fortschritt dementsprechend rasch. Diese intensive Erfahrung sollte es den Teilnehmern ermöglichen, eine breitere Sicht zu haben auf und besser informierte Entscheidungen zu machen über ihre zukünftige Forschungsrichtung.

Bei der European Summer School wird von führenden Forschern aus Neurobiologie, Neuropsychologie, Psychophysik und theoretischen Neurowissenschaften gelehrt. Zwei thematisch verwandte Themengebiete werden täglich behandelt, wobei jedes dieser in etwa 3 Stunden Zeit behandelt wird (inklusive Diskussionszeit). Eine after-dinner Diskussion bietet eine Möglichkeit die tägliche Lehre zu kontrastieren und zu vergleichen. Des Weiteren verwirklichen die Teilnehmer nachmittags rechenbetonte und theoretische Projekte (basierend auf Matlab), um mit den Schlüsselkonzepten und Techniken der berechnenden Neurowissenschaften zu experimentieren.






rauisch

 

DFG

Das DFG Projekt Cortical mechanisms of color vision (2001-2009): Ziel der hier vorgestellten Arbeiten ist die Erforschung der kortikalen Verarbeitung von Farbinformation. Zum einen soll geklärt werden welche farbspezifischen Mechanismen die aus der Retina kommenden Signale weiterverarbeiten, um zu einer präzisen und stabilen Repräsentation von Farbe im visuellen Kortex zu gelangen. Es wird untersucht inwieweit diese Information dann für andere Wahrnehmungsaufgaben, wie der Berechnung von Form und Bewegung, zur Verfügung gestellt wird. Farbe soll also nicht losgelöst von anderen Bildmerkmalen betrachtet werden. Vielmehr soll geklärt werden wie diese Merkmale integriert werden um zu einer einheitlichen Repräsentation unserer natürlichen Umwelt zu gelangen.

DFG project "Perception of natural scenes" (2002-2006): Ziel der hier vorgestellten Arbeiten ist die Erforschung der visuellen Verarbeitung von Bildern natürlicher Szenen. Fast alles, was wir über die Informationsverarbeitung visueller Reize im menschlichen Gehirn wissen, entspringt psychophysischen und neurophysiologischen Forschungsarbeiten, die nur sehr einfache Stimuli verwendet haben, wie z.B. Sinusgitter, Lichtpunkte, oder Liniensegmente. Doch in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass oftmals selbst unter diesen reduzierten Stimulusbedingungen nicht-lineare Verarbeitungsmechanismen das Verhalten des Sehsystems im Ganzen dominieren. Folglich gilt es primär zu klären, inwieweit das Wissen um die, in Näherung linearen, frühen Stufen visueller Verarbeitung bei der Erklärung komplexer visueller Sehleistungen, wie z.B. der Wahrnehmung natürlicher Bilder, von Nutzen ist. Konkret werden wir versuchen, durch eine Reihe experimenteller Variationen einer Kategorisierungsaufgabe in Tier/Nicht-Tier Bilder, herauszufinden, welche Bildmerkmale vom menschlichen Sehsystem zur Lösung dieser Aufgabe herangezogen werden. Diese werden dann verglichen mit den Bildmerkmalen, die rein statistisch optimal zur Lösung der Aufgabe geeignet sind.

 

 

 

 

 

DFG

PRA

Perception for Recognition and Action (PRA) ist ein Forschungstrainingsnetzwerk, welches von der European Commission von 2003 bis 2006 finanziert wurde. Das Netzwerk setzt sich aus 8 Forschergruppen zusammen und beinhaltet mehr als 20 Wissenschaftler, wovon 10 speziell für dieses Netzwerk engagiert wurden. Unser Ziel ist es, Hirnmechanismen, die der Wahrnehmung und Aktion unterliegen, so wie deren Verbindung, besser zu verstehen.

ModKog wurde vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2002 bis 2005 finanziert. Das Projekt basiert auf interdisziplinärer Forschung im Feld der visuellen Aufmerksamkeit und stellt sich Anwendungen im Bereich der medizinischen Diagnostik und visuellen Kommunikation vor. Innerhalb ModKogs kollaborieren wir eng mit dem Institut für Neuro- und Bioinformatik der Universität Lübeck und SensoMotorik Instruments in Teltow/Berlin. Unsere Ziele mit ModKog werden unter Itap zusammengefasst.