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Artikelaktionen

Aktuelle Veranstaltungen

Wo und Wann? Beschreibung

23. Mai 2019

12:15 - 14:15 Uhr

Raum: Phil I, A 3
    • Info-Veranstaltung zum Studienschwerpunkt PPOB sowie zu Bachelor-Abschlussarbeiten in den drei Abteilungen AO, Diag. und SozP
    • Referent(inn)en:          Prof. Dr. Ute-C. Klehe, 

                                    Prof. Dr. Martin Kersting,
                                    Prof. Dr. Jan Häusser

                                   (Justus-Liebig-Universität Gießen)

4. Juni 2019

14:15 - 16:15 Uhr

Raum Phil I, C 027
Brownbag Vortrag
    • Titel: More than meets the eye: The critical role of migrant status and language for social identity
    • Referent: Prof Dr. Florian Kunze (Universität Konstanz)

 

  • Abstract:
    The number of migrants worldwide has grown rapidly in recent years and their integration poses challenges for organizations and societies. Questions of differences in terms of migration, nationality, and cultural background have come to the fore in many countries. In line with its recent surge in public attention and importance, we investigate the effects of in/congruence in terms of migration background, a currently understudied phenomenon. We highlight the importance of language differences for the relational demography literature and show its relevance for organizations by illustrating its impact on customer incivility and employee turnover. We do so utilizing a mixed-method, multi-study approach. First, in objective and time-lagged field data from 14,327 employees nested in 737 delivery units of a large Swiss logistics firm, we find that higher numbers of migrants in service units do not directly impact the amount of customer complaints. However, we find a moderation effect of the number of migrants in the customer base served by the service teams. Incongruence between the number of migrants in the unit and the customer base leads to more complaints for similar performance. Such unfair customer complaints can hurt organizations twice, because they also lead to increased voluntary unit turnover. Second, in an experimental study, we identify the theoretical mechanism by using audio vignettes. We show that alternative explanations for service mistakes are less credible when spoken in accented language. These results highlight the crucial role of language for relational demography research and provide important insights for organizations and societies.

6. Juni 2019

14:15 - 16:15 Uhr

Raum Phil I, B 003

Kolloquiumsvortrag

  • Titel: Die dunkle Triade der Persönlichkeit: Metaanalytische Befunde zu kognitiven und sozialen Fähigkeiten
  • Referent: Moritz Michels (M.Sc.) (Universität Wuppertal)
  • Abstract:
Die dunkle Triade der Persönlichkeit (D3) ist ein Set an Persönlichkeitseigenschaften, welchem in den letzten 15 Jahren vermehrt Aufmerksamkeit zuteilwurde. Von den drei Konstrukten – Psychopathie, Machiavellismus und Narzissmus– wird angenommen, dass sie zur Erklärung eines bedeutsamen Anteils an sozial-aversivem Verhalten herangezogen werden können. 

Einige Autoren nehmen an, dass die D3 eine „adaptive“ Verhaltensstrategie darstelle: „dunkle“ Persönlichkeiten seien besonders gut darin, andere zu manipulieren oder könnten durch ihre Rücksichtslosigkeit schnell „an die Spitze gelangen“. Besonders populär ist hierbei z.B. das Bild des „psychopathischen Managers“. D3-Personen würden über besondere emotionale, soziale und kognitive Fähigkeiten verfügen und könnten dadurch ihre Ziele besser erreichen. Die empirischen Belege und vor allem die theoretischen Argumente für diese Annahmen sind jedoch bisher wenig überzeugend.

Im Rahmen des Vortrags wird der Frage nach möglichen besonderen Fähigkeiten von D3-Personen nachgegangen werden. Die Ergebnisse von zwei Metaanalysen sollen beispielhaft genauer besprochen werden: (a) Zusammenhänge der dunklen Triade mit selbstberichteter emotionaler Intelligenz (trait EI) und mit leistungstestbasierter emotionaler Intelligenz (ability EI) und (b) Zusammenhänge der D3 mit allgemeiner Intelligenz. Des Weiteren sollen die Ergebnisse eines systematischen Literaturreviews zur dunklen Triade und arbeitsbezogenen Erfolgskriterien umrissen werden – sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Führungsebene. Die vorgestellten Ergebnisse sollen eine kritische Einordnung von bisherigen und zukünftigen Aussagen zu den Fähigkeiten von Personen der dunklen Triade erlauben.

17. Juni 2019

10:15 - 11:45 Uhr

Raum Phil I, B 031

Brownbag Vorträge

  • Titel: Gekommen, um zu bleiben? Ein integratives Prozessmodell zur Erklärung von Erfolg im Studieneinstieg
  • Referentin: Pascale Petri (M.Sc.) (Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Abstract:

    Studienabbruch ist ein Phänomen, das immer mehr Beachtung findet. Die Abbruchrate liegt in den OECD-Ländern im Schnitt bei ca. 30%, was als inakzeptabel hoch eingestuft: Studienabbruch verursacht Kosten auf sozio-ökonomischer, institutioneller sowie individueller Ebene. Die Bildungspolitik strebt daher nach einer Reduktion der Abbruchrate, beispielsweise durch institutionelle Interventionen. Die Basis für deren Konstruktion und Evaluation sollte ein umfassendes Prozessmodell sein, das verschiedene theoretische Perspektiven vereint und empirisch validiert ist. Etablierte Modelle zur Vorhersage von Studienabbruch fokussieren zumeist nur eine theoretische Perspektive oder sind bislang nicht empirisch validiert. Daher habe ich mich mit der Entwicklung und Validierung eines integrativen Prozessmodells beschäftigt. In einem ersten Schritt habe ich vier etablierte Modelle sowohl auf theoretischer Ebene als auch hinsichtlich ihres empirischen Modellfits verglichen. Letzteres erfolgte auf Basis einer längsschnittlichen Untersuchung (neun Monate) von N = 144 Studieneinsteiger*innen. Basierend auf den Erkenntnissen hinsichtlich des Modellfits und unter Berücksichtigung aktueller meta-analytischer Befunde zu einzelnen validen Prädiktoren von Studienerfolg versus Studienabbruch habe ich im nächsten Schritt ein neues Prozessmodell entwickelt, welches ich im dritten Schritt anhand von Daten der Folgekohorte (N = 111) validiert habe. Das neue, integrative Prozessmodell erweist sich als geeignet, um den Prozess des Studieneinstiegs  abzubilden. Zukünftig könnten Studienanfänger*innen einem (freiwilligen) Screening auf die zentralen Prädiktoren des neuen Modells hin unterzogen werden, um besonders Abbruch-Gefährdeten frühzeitig gezielt Beratung anzubieten. Die Effektivität von Interventionen kann modellbasiert evaluiert werden. Langfristig sollen die Abbruchquoten und resultierende Kosten reduziert werden.

 

  • Titel: Haben Lügen wirklich kurze Beine? Der Einfluss von Faking auf die Leistung von Bewerbenden in interaktiven Auswahlverfahren
  • Referent: Daniel Dürr (M.Sc.) (Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Abstract:

    Wissenschaftliche Forschung zeigt, dass Bewerbende häufig versuchen mit unlauteren Mittel an ihren Traumjob zu kommen (z.B., Faking). Ob ein solches Verhalten jedoch in der Tat von Vorteil für Bewerbende ist, ist unklar, da die bestehende empirische Befundlage gemischt ist. Um den Einfluss von Faking auf die Leistung von Bewerbenden weiter aufzuklären, beschäftigt sich das vorgestellt Projekt nicht mit den potentiell positiven Konsequenzen von Faking, sondern untersucht, ob und welche negativen Konsequenzen Faking für Bewerbende haben kann. So hoffen wir die Frage zu beantworten, ob „Lügen wirklich kurze Beine haben?“ – zumindest in Personalauswahlverfahren.


2. Juli 2019

14:15 - 16:15 Uhr

Raum Phil I, C 027                                                                                                                                                                             

Brownbag Vortrag

  • Titel: Die Bedeutsamkeit von Schlaf und Chronotyp für Kreativität bei der Arbeit
  • Referentin: Dr. Jana Kühnel (Universität Ulm)
  • Abstract:
    In meiner Forschung beschäftige ich mich damit, wie Menschen bei ihrer Arbeit leistungsfähig und gesund sein können. Dabei untersuche ich individuelle und organisationale Antezedenzien, die erfolgreiches Arbeitshandeln (z. B. verringerte Prokrastination, kreative Leistung und gelungene Wechsel zwischen Beanspruchung und Erholung) ermöglichen. Im Vortrag werde ich auf meine Forschung zur Bedeutung von Schlaf und zirkadianem Rhythmus (Chronotyp) für das Erleben und Verhalten bei der Arbeit eingehen und Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojektes zu zirkadianem Rhythmus (Chronotyp) und Kreativität vorstellen. Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihrem individuellen „optimalen“ Zeitpunkt kreativer sind.