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Artikelaktionen

Abschlussarbeiten Bachelor/Master Prof. Schwenck

Hier finden Sie Informationen zu den Abschlussarbeiten für das kommende Studienjahr: Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 


Abschlussarbeit

Wie viele Arbeiten vergibt die Abteilung?


Für das kommende Studienjahr vergibt die Abteilung voraussichtlich 11 Bachelorarbeiten

 

 

Welche Themen kann ich bearbeiten?

Kindeswohl und Umgangsrecht

Dieses Projekt findet in Kooperation mit dem Projekt Petra GmbH statt (https://www.projekt-petra.de/praktische-abteilungen.html).

Nach Scheidung oder Trennung von Eltern mit minderjährigen Kindern kommt es im Anschluss häufig zu Konflikten, die vor allem die Umgangsregelungen betreffen (Residenzmodell, Wechselmodell). In einer explorativen Untersuchung ist zu prüfen, aus welchen Gründen sich Eltern am häufigsten trennen, und ob die Trennungsgründe jeweils die Kooperationsbereitschaft zwischen den Eltern beeinflusst, und was dies für die Umgangsregelungen bedeutet.
Projektleitung: Die Betreuung vor Ort erfolgt durch PD Dr. Büttner, von Seiten der Universität durch Prof. Dr. Schwenck.


Evaluation eines Online-Escape-Room Spiels zur Psychoedukation von Jugendlichen

Depression und Soziale Angststörung gehören zu den häufigsten psychischen Störungsbildern im Jugendalter. Um betroffene Jugendliche adäquat und frühzeitig psychotherapeutisch versorgen zu können, ist es notwendig, dass die Betroffenen und/oder ihr soziales Umfeld die Anzeichen erkennen und wissen, wie sie Hilfsangebote in Anspruch nehmen können. Auch Maßnahmen zur Selbsthilfe und Unterstützung aus dem sozialen Umfeld bei subklinischer und klinischer Symptomatik sind von Bedeutung, um präventiv entgegenzuwirken bzw. Barrieren für die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten wie Stigmatisierung zu durchbrechen.

Im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der JLU Gießen wurden Online-Escape-Rooms zur Psychoedukation von Jugendlichen zu den Themen Soziale Angststörung und Depression erstellt. Diese sollen mittels einer randomisiert-kontrollierten Studie auf ihre Effektivität hin im Rahmen einer Online-Studie überprüft werden.
Projektleitung: Prof. Dr. Christina Schwenck


Selektiver Mutismus in verschiedenen kulturellen Kontexten, im Erwachsenenalter und im Vergleich zur Autismus-Spektrumsstörung

Selektiver Mutismus (SM) ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betroffenen in bestimmten sozialen Kontexten nicht sprechen können, während es ihnen in anderen gelingt. Im Rahmen einer Studienreihe zu diesem Störungsbild werden verschiedene Masterarbeiten angeboten:

  • Ein Risikofaktor ist Bi-/Multilingualität. Bislang wurde Forschung zu SM vorwiegend in Ländern durchgeführt, in denen primär eine Sprache gesprochen wird. Das Forschungsprojekt möchte Prävalenzraten und Einflussfaktoren auf SM in verschiedenen kulturellen Kontexten und in Ländern, in denen eine Primärsprache vs. mehrere Sprachen gesprochen werden, vergleichend untersuchen. Dazu wird ein bereits etablierter Fragebogen zur Erfassung von SM international eingesetzt und verschiedene Einflussfaktoren werden zusätzlich erhoben.
  • Selektiver Mutismus wird häufig als eine Störung des Kindes- und Jugendalters bezeichnet. Dabei ist aus klinischen Beschreibungen sowie Verlaufsstudien bekannt, dass das Störungsbild nicht auf diesen Altersbereich begrenzt ist, sondern auch im Erwachsenenalter vorkommt. Mit der Studie möchten wir durch eine breit angelegte Erhebung Aufschluss darüber erlangen, wie häufig und in Abhängigkeit von welchen Einflussfaktoren Selektiver Mutismus im Erwachsenenalter vorkommt.
  • In der Literatur wird diskutiert, ob Selektiver Mutismus und Autismusspektrumsstörungen Überschneidungsbereiche aufweisen. Dabei zeigt die Symptomatik im klinischen Kontext durchaus Überschneidungen (z.B. fehlender Blickkontakt, Einschränkungen in Interaktion und Kommunikation), während davon auszugehen ist, dass sich dies im häuslichen, vertrauten Kontext anders verhält. In diesem Forschungsprojekt sollen Symptombereiche für verschiedene Kontexte bei Kindern mit SM und Autismusspektrumsstörungen verglichen werden.

Projektleitung: Prof. Dr. Christina Schwenck


Behaviorale Inhibition in Kindern mit selektivem Mutismus und sozialer Angst (3 Bachelorarbeiten)

Behaviorale Inhibition (BI) ist eine angeborene Temperamentseigenschaft, die in der Forschungsliteratur als ein Risikofaktor für die Entstehung von Angststörungen betrachtet wird. Eine erhöhte BI zeichnet sich dabei durch die Tendenz aus, sich in unbekannten Situationen oder gegenüber fremden Personen zurückzuziehen sowie neue Situationen oder Reize zu vermeiden.
Einige Forschungsarbeiten liefern Hinweise dafür, dass sich die BI aus einer sozialen Komponente (Zurückhaltung gegenüber fremden Personen und in sozialen Interaktionen) und einer nichtsozialen Komponente (Zurückhaltung bei der Erkundung unbekannter Umgebungen und dem Ausprobieren von neuen nichtsozialen Aktivitäten) zusammensetzt.
Studien zeigen, dass sowohl Kinder mit sozialer Angst (SAD) als auch Kinder mit selektivem Mutismus (SM) eine erhöhte BI besitzen. Bislang gibt es jedoch noch keine Untersuchungen, die die Ausprägung der beiden Unterformen von BI in den Störungsbildern differenziert betrachten. In diesem Projekt geht es daher um die Frage, wie stark die soziale und nichtsoziale Komponente der BI in Kindern mit SM und SAD ausgeprägt ist. Darüber hinaus soll untersucht werden, inwieweit sich die BI-Profile zwischen den beiden Störungsbildern unterscheiden.
Projektleitung: Carolin Röse


Individualisierte Symptomnetzwerke des selektiven Mutismus (2 Bachelorarbeiten)

Die Angststörung selektiver Mutismus (SM) ist durch ein konsistentes Ausbleiben der Sprache in bestimmten sozialen Situationen definiert. Bislang ist wenig darüber bekannt, wodurch das Ausbleiben der Sprache verursacht und aufrechterhalten wird. Ferner kann der SM als ein heterogenes Störungsbild betrachtet werden, bei dem unterschiedliche Symptombereiche relevant sein könnten (z.B. oppositionelles Verhalten, Sprachstörungen, Entwicklungsverzögerungen). In der Netzwerktheorie der Psychopathologie wird angenommen, dass psychische Störungen entstehen und aufrechterhalten werden, indem Symptome (z.B. Angst und Vermeidung) kausal in einem System miteinander verbunden sind, sich gegenseitig aktivieren und in einem stabilen Zustand verbleiben. Die Relevanz einzelner Symptome und die Art der kausalen Zusammenhänge zwischen Symptomen kann sich zwischen Patienten ein und der selben psychischen Störung deutlich unterscheiden. Das Erstellen individualisierter Symptomnetzwerke kann helfen, um die Heterogenität einer Störung abzubilden und mögliche Wege der Entstehung und Aufrechterhaltung zu identifizieren. In diesem Projekt soll ein Fragebogen mit Kindern und Jugendlichen mit SM und deren Eltern erstellt, pilotiert und angewandt werden, um anschließend individualisierte Symptomnetzwerke für SM zu berechnen.
Projektleitung: Felix Vogel


Kinder psychisch kranker Eltern (6 Bachelorarbeiten)

Kinder, deren Eltern unter einer psychischen Störung leiden, sind einer Doppelbelastung ausgesetzt:
Zum einen haben sie ein genetisch erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken, und zum anderen sind
sie der Belastungssituation durch die elterliche Erkrankung innerhalb des familiären Umfelds
ausgesetzt. So entsteht ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Im COMPARE-Projekt sollen verschiedene Parameter untersucht werden, die hier eine Rolle spielen. Unser Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der Emotionsregulation und –verarbeitung sowie dem Interaktionsverhalten zwischen den Eltern und ihren Kindern. Dazu bearbeiten die Kinder verschiedene Aufgaben am Computer, wobei peripherphysiologische Maße erhoben werden. Weiter wird die Qualität der Eltern-Kind-Interaktion während einer Spielsituation und einer Frustrationsaufgabe auf Video aufgezeichnet und anschließend bewertet. Zudem werden auch während der Interaktion peripherphysiologische Maße bei den Eltern erhoben. Das beschriebene Teilprojekt ist in eine multizentrische RCT-Studie eingebunden. Ziel dieser Studie ist es, mögliche Übertragungswege in der Weitergabe von psychischer Erkrankungen und die Effektivität verschiedener Interventionen bei Kindern psychisch kranker Eltern zu untersuchen.
Projektleitung: Naomi Werkmann & Vanessa Seipp

 Wie ist der Ablauf und wie wird die Arbeit betreut?


In unserer Abteilung versuchen wir, zu jedem Thema kleine Teams aus Bachelor- und Masterstudierenden zu bilden. Natürlich hat jeder Studierende seine eigene Fragestellung. Auf diese Weise ist es aber möglich, dass man in der Gruppe an einem Thema inhaltlich und praktisch arbeitet, sich gegenseitig ergänzt und unterstützt. Neben der Arbeit an Ihrer Abschlussarbeit müssen Sie sich zusätzlich nicht in anderen Forschungsprojekten engagieren, dafür erwarten wir aber umso mehr Einsatz für Ihr eigenes Projekt. Da die Kinder je nach Altersstufe möglicherweise den Kindergarten oder die Grundschule besuchen, finden die Termine unserer Erhebungen immer erst außerhalb der Schulzeiten (nachmittags oder am Wochenende) statt. Diese zeitliche Flexibilität sollten Sie in Ihrer Entscheidung berücksichtigen.

Bei regelmäßigen Treffen all derjenigen, die eine Abschlussarbeit schreiben, den Projektleitenden und Frau Schwenck diskutieren wir Themen bezüglich der Anfertigung Ihrer Abschlussarbeit, praktische Themen der Umsetzung und natürlich die Inhalte Ihrer Arbeiten selbst.