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Selektiver Mutismus - Was ist das?

Selektiver Mutismus- was ist das? 


Von selektivem Mutismus betroffen sind Kinder, die in bestimmten, vorhersehbaren Situationen oder gegenüber bestimmten Personen nicht sprechen, während das Sprechen in anderen Situationen und insbesondere gegenüber vertrauten Personen problemlos möglich ist.

„Selektiver Mutismus“ zählt zu den Angststörungen und tritt bei ca. 1% aller Kinder auf, wobei die Dunkelziffer wahrscheinlich noch höher liegt. Fälschlicherweise wird häufig angenommen, dass das Kind „nur etwas schüchtern“ sei und ratsuchende Eltern werden mit den Worten „das wächst sich schon aus“ zurückgewiesen. Während schüchterne Kinder in sozialen Situationen nach einer gewissen Aufwärmphase in der Regel zu sprechen beginnen und dabei zunehmend lockerer werden, hat das Nicht-Sprechen der Kinder mit selektivem Mutismus eine hohe zeitliche Stabilität.

Die Symptomatik selektiv mutistischer Kinder kann sich in unterschiedlichen Ausprägungen äußern. So zeigen sich manche betroffenen Kinder in angstauslösenden Situationen „wie erstarrt“. Andere hingegen antworten auf Fragen vielleicht nur mimisch-gestisch, mit kurzen knappen Äußerungen, sehr leiser Stimme oder flüsternd.  

Selektiver Mutismus kann erhebliche Beeinträchtigungen im Leben der Kinder verursachen, die sich aufgrund ihrer Angst nicht so verhalten können, wie sie es gerne würden. Dies  hat sowohl Auswirkungen auf die schulische Leistung als auch auf die Kommunikation mit  Gleichaltrigen oder den KindergärtnerInnen/ LehrerInnen. Um festzustellen, ob bei einem Kind ein selektiver Mutismus vorliegt, ist eine ausführliche psychologische Diagnostik anzuraten.