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Bachelorarbeiten

Informationen zu Bachelorarbeiten.

Bei der Entwicklung eines Fragebogens sind zahlreiche Entscheidungen zu treffen, die zunächst unbedeutend erscheinen mögen, welche aber durchaus Einfluss auf die Qualität des Fragebogens haben können. Im Rahmen des Bachelorabschlussmoduls soll die Bedeutung bestimmter Aspekte eines Fragebogens empirisch untersucht werden. Zu diesem Zweck werden bestimmte Eigenschaften des Fragebogens in experimentellen Studien systematisch variiert.

Zu folgenden Themen wurden in der Vergangenheit bereits Bachelorabschluss Arbeiten angefertigt.

 

  1. Item-Wording: Synonyme oder antonyme Begriffe in invertierter Form, wie beispielsweise das Wortpaar „erlauben“ und „nicht verbieten“, werden bei Fragebogenkonstruktionen teilweise als austauschbar erachtet. Dies ist allerdings nicht selbstverständlich, da Antwortmuster in Abhängigkeit des Wordings variieren können.
  2. Item-Antwortformat: Eigenschaften von Fragebogenitems können zudem variieren, je nachdem welches Antwortformat gewählt wurde. Beispielsweise kann die Vorgabe eines kategorialen Likert-Antwortformats oder einer kontinuierlichen visuellen Analogskala, bzw. (bei kategorialem Antwortformat) das Verwenden/Vermeiden einer Mittelkategorie zu unterschiedlichem Antwortverhalten führen.
  3. Item-Reihenfolgeeffekte: Auch die Reihenfolge der Itempräsentation kann zu unterschiedlichem Antwortverhalten führen. Beispielsweise hängen Antworten hintereinander stehender Fragen zu Partner- und Lebenszufriedenheit stärker zusammen, wenn zunächst nach der spezifischeren Zufriedenheit gefragt wird.
  4. Verankerung der Antwortskala: Als Orientierungshilfe zu Antwortfindung sind die Antwortskalen von Fragebogenitems meist mit Ankern wie z.B. „stimme voll und ganz zu“ versehen. Je nachdem wie die Formulierungen gewählt werden, können unterschiedliche Antwortmuster entstehen.
  5. Antwortstile: Unabhängig vom Inhalt einer Frage, tendieren manche Personen dazu Ja-Antworten zu geben (Aquieszenz) bzw. die jeweils extremsten Kategorien einer Antwortskala zu wählen (Extreme-Response-Style). Dies kann zu verzerrten Schätzungen der Fähigkeit bzw. Einstellung einer Person führen.

 

Bei Interesse senden Sie eine kurze Email an Christof.Schuster@psychol.uni-giessen.de.