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Forschung

 

                                                                                                                  

 

 

Forschung der Arbeitsgruppe Sozialpsychologie

Unsere Forschung beschäftigt sich mit Fragen der angewandten Sozialpsychologie und mit den Zusammenhängen von Arbeit und Gesundheit. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass alltagsnahe Phänomene mit hoher praktischer Relevanz mittels kontrollierter sozialpsychologischer Laborexperimente untersucht werden. Im Zentrum unseres Forschungsinteresses steht das Zusammenspiel von Stress, Schlafmangel und anderen Beanspruchungen mit sozialen Prozessen. Dabei interessiert uns einerseits wie sich solche Beanspruchungen auf soziale Prozesse auswirken (z.B. Gruppenentscheidungen). Ebenso sehr interessiert uns der genau umgekehrte Pfad, also die Untersuchung, wie sich soziale Faktoren auf die Entstehung und das Erleben von Fehlbeanspruchungen auswirken: Wann und wie wirkt beispielsweise soziale Unterstützung der Entstehung von Fehlbeanspruchungen entgegen? Da die von uns untersuchten Phänomene Stress und Schlaf sehr facettenreich sind, ist unsere Forschung entsprechend interdisziplinär ausgerichtet und integriert beispielsweise Methoden der Schlafmedizin oder der Biologischen Psychologie.

 

In unseren Studien befassen wir uns mit Themen, wie

  • Soziale Aspekte im Erleben von Stress
  • Effekte von Schlafmangel auf Entscheidungen in sozialen Kontexten
  • Effekte von Stress auf Entscheidungen in sozialen Kontexten
  • Psychologische Prädiktoren von Fehlbeanspruchungen bei der Arbeit
  • Zusammenhänge von Arbeit und Gesundheit

Geförderte Forschungsprojekte

  • "Soziale Identität als Stresspuffer: Gruppenlevel versus Individualleveleffekte" gefördert durch die DFG (HA 6455/5-1); Kooperationsprojekt mit Rolf van Dick und Nina Junker (Universität Frankfurt); Laufzeit: 2019 – 2021
  • „Die Bedeutung einer geteilten sozialen Identität in Selbsthilfegruppen für die Rückfallprophylaxe bei Alkoholismus“; gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur; gemeinsam mit Andreas Mojzisch (Universität Hildesheim); Laufzeit: 2019-2021
  • „Effekte von Schlafmangel in Verhandlungen mit integrativem Potential“ gefördert durch die DFG (HA 6455/4-1); gemeinsam mit Joachim Hüffmeier (TU Dortmund); Laufzeit: 2018-2020
  • „Warum Arbeit krank macht: Fehlende körperliche Aktivität in der Freizeit als Erklärung für negative Effekte von Arbeit auf Gesundheit“ gefördert durch die DFG (HA 6455/3-1); gemeinsam mit Andreas Mojzisch (Universität Hildesheim); Laufzeit: 2016-2019
  • „Altered Mental States in Group Decision Making“; gefördert durch die Volkswagen-Stiftung im Rahmen der European Platform for Mind Sciences, Life Sciences and the Humanities; Interdisziplinäres und internationales Netzwerkprojekt: MPI für Psychiatrie München, Universität Oxford, Charité Berlin (u.a.); Laufzeit: 2011 – 2015
  • „Prozess- und Ergebnisverantwortlichkeit bei Gruppenentscheidungen“; gefördert durch die DFG (HA 6455/1-1); Kooperationsprojekt mit Stefan Schulz-Hardt (Universität Göttingen); Laufzeit: 2012 – 2015
  • „Uns macht Stress nichts aus: Eine geteilte soziale Identität als Stresspuffer im Studium“; gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur; gemeinsam mit Andreas Mojzisch (Universität Hildesheim); Laufzeit: 2012 -2015

Ehemalige Abteilung "Sozial- und Rechtspsychologie"  

  • Experimentelle Aussagepsychologie
  • Entdeckung von Täuschung 
  • Metaanalysen

zu diesem Forschungsgebieten wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Sporer (s.u.)  oder an Emma Halfmann

 

Prof. i.R. Siegfried L. Sporer, Ph.D.

Sprechstunde: nach Absprache.

Telefon: 0049-640-7400451

E-Mail: